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News-Rubrik: News-Archiv Juni 2013

Datum:28.06.2013 - Uhrzeit: 10:04

Thameslink-Vertrag unterzeichnet: Siemens liefert Züge für rund 1,8 Mrd. Euro

- Department for Transport in London vergibt Auftrag zur Lieferung von 1.140 Wagen an Siemens
- Größter Auftrag von Siemens in Großbritannien
- Neu entwickelter Regionalzug soll ab 2016 in London fahren

Der Thameslink-Auftrag zur Lieferung von neuen 1.140 Regionalzugwagen ist unter Dach und Fach. Siemens wird ab 2016 für rund 1,6 Mrd. Pfund (rund 1,8 Mrd. Euro) die Züge liefern. Zusätzlich übernimmt Siemens langfristig auch die Instandhaltung der Züge und baut dafür zwei neue Depots auf. Dies ist der größte Auftrag, den Siemens jemals in Großbritannien gewonnen hat und einer der größten Aufträge für die Bahnsparte von Siemens. Das Unternehmen kooperierte hier mit Cross London trains (XLT). XLT ist ein Konsortium, bestehend aus Siemens Project Ventures GmbH, Innisfree Limited und 3i Infrastructure plc, und zeichnet für die Finanzierung des Geschäfts verantwortlich.

„Dieser Auftrag unterstreicht eindrucksvoll unsere führende Rolle auf dem britischen Bahnmarkt, wo wir einen hervorragenden Ruf haben. Unsere Pendlerzüge gelten als die zuverlässigsten im Land. Mehr als 350 Züge legen jährlich über 80 Millionen Kilometer auf Schienen in Großbritannien zurück“, sagte Jochen Eickholt, CEO von Siemens Rail Systems.

Die neugebaute Thameslink-Strecke durchquert London in Nord-Süd-Richtung und verbindet Bedford im Nordosten der Hauptstadt mit Brighton an der Südküste. Das Projekt gilt als eines der größten Bahninfrastrukturprojekte in England. Im Juni 2011 hatte das britische Transportministerium Siemens zum „preferred bidder“ bei diesem Projekt ernannt.

Für den Auftrag hat Siemens ein neues Fahrzeug entwickelt und gut 50 Millionen Euro investiert. Der neue Desiro City für den S-Bahn-, Regional- und Interregionalverkehr in Großbritannien reduziert den gesamten Energieverbrauch sowie den Streckenverschleiß um bis zu 50 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen. Dank einer verbesserten Innenausstattung bietet die neue Zuggeneration höheren Komfort und größere Flexibilität: Durch ein individuell wählbares Innenausbaukonzept kann der Desiro City im Vergleich zum Vorgängermodell bis zu 25 Prozent mehr Passagiere aufnehmen. Je nach Bedarf und Einsatzgebiet lassen sich Anzahl der Sitzplätze sowie Sitzabstände variieren. Auf diese Weise erhält man zusätzlichen Stehplatz und Raum für Fahrräder und Rollstühle. Gebaut werden die Fahrzeuge ab 2014 im Siemens-Werk in Krefeld. Die ersten Züge sollen ab 2016 in den Betrieb auf die Strecke gehen.

Basierend auf den langjährigen Erfahrungen mit rund 1.500 Wagen der bewährten Desiro-Plattform in Großbritannien, entwickelte Siemens mit dem Desiro City ein neues Plattformkonzept für den britischen Markt. Die Züge sind bis zu 25 Prozent leichter als die bestehende Desiro-UK-Zugflotte. Dafür sorgen maßgeblich die Leichtbauweise des Aluminium-Wagenkastens und die um rund ein Drittel gewichtsreduzierten Drehgestelle. Die Recyclingquote liegt bei rund 95 Prozent. Der Desiro City ist als Einzelwagenzug konzipiert, der die komplette Antriebstechnik in einem Wagen integriert. Alle Triebwagen sind gleich ausgestattet und können als End- und Mittelwagen eingesetzt werden. Dies sorgt für eine hohe Flexibilität in der Zusammensetzung der Züge, die sich so an das zu erwartende Fahrgastaufkommen anpassen lassen.

Die Desiro City Thameslink Fahrzeuge werden als acht- und zwölfteilige Züge in Dual Mode (750V Gleichspannung oder 25kV Wechselspannung) betrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 Kilometer pro Stunde. Siemens-Fahrzeuggeräte (On Board Units, OBU) für das europäische Zugsicherungssystem (ETCS) Level 2 stellen die Kommunikation der Züge mit der Streckenausrüstung sicher. Die Frischluftzufuhr wird entsprechend des Fahrgastaufkommens in jedem Wagen automatisch über eine Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlage (HKL) mit CO2-Sensoren reguliert.

Siemens übernimmt auch die Instandhaltung des Fuhrparks. Dazu errichtet Siemens zwei neue Depots in Three Bridges und Hornsey. Bei Service und Instandhaltung ist Siemens Marktführer in Großbritannien. Für alle Flotten konnte Siemens langfristige Service-Verträge abschließen. Einschließlich des nun gewonnenen Auftrags hat Siemens annähernd 3.000 Wagen nach Großbritannien geliefert.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:28.06.2013 - Uhrzeit: 10:04

Skoda 109E nach Tschechiens Olympialegende Emil Zátopek benannt

Die neue Lokomotive 109E des tschechischen Herstellers Skoda Transportation wurde am 27. 6. 2013 feierlich auf dem Hauptbahnhof in Prag getauft. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit und Leistung wurde die Lokomotive nach dem berühmtesten tschechischen Langstreckenläufer und dreifachen Olympiasieger Emil Zátopek benannt. Der Rolle der Taufpatin der modernesten tschechischen Lokomotive übernahm die Frau des berühmten Sportlers Dana Zátopková. Die Lokomotive erhielt ebenfalls die Typenzulassung des Eisenbahnamtes für den Betrieb in der Tschechischen Republik.

Emil Zátopek ist einer der edeutendsten tschechischen Sportler. Vor mehr als sechzig Jahren gewann er bei den Olympischen Spielen in Helsinki dreimal Gold in Langstreckendisziplinen (5 km, 10 km und Marathon). Diese einzigartige Sportleistung und diesen Rekord hat in der Geschichte des Weltsportes bisher noch niemand gebrochen. „Es ist für uns eine Ehre, dass wir unsere neue Lokomotive gerade nach dieser Legende des tschechischen und internationalen Sports benennen können. Emil Zátopek erhielt in der Welt den Spitznamen "die tschechische Lokomotive" und wir sind fest davon überzeugt, dass auch unsere Lokomotive das internationale Image der Tschechischen Republik ähnlich wie damals Emil Zátopek fördern wird,“ sagt Josef Bernard, Generaldirektor der Firma Skoda Transportation.

Die Lokomotive Emil Zátopek ist die neueste Dreisystem-Hochgeschwindigkeitsmaschine, die für einen Betrieb von bis zu 200 Kilometer pro Stunde bestimmt ist. Es handelt sich um eine der leistungsstärksten Lokomotiven auf der Welt in der Kategorie der Vierachs-Lokomotiven. Ihre maximale Leistung beträgt ungefähr 7.200 kW in allen Speisesystemen, sofern es das Speisungsnetz erlaubt. Weitere Vorteile der Lokomotive sind ihre Zuverlässigkeit, ein niedriger Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit. Die Lokomotive erfüllt auch die neuesten Anforderungen und Vorschriften der Europäischen Union, insbesondere im Hinblick auf die Betriebssicherheit.

„Nicht lange, nachdem unsere Lokomotive als die zweite weltweit das Zertifikat TSI High Speed RST erhielt, erwarb sie auch die Typenzulassung des tschechischen Eisenbahnamtes, der eine gründliche Überprüfung im Probebetrieb auf den Strecken der Tschechischen Republik vorausging. Emil Zátopek ist somit eine der ersten Lokomotiven, welche die neusten Anforderungen und Vorschriften der Europäischen Union, insbesondere im Hinblick auf die Betriebssicherheit, erfüllen. Gleichzeitig ist die Lokomotive in der Lage, Gebiete mit unterschiedlichen Speisesystemen zu durchfahren,“ ergänzt Josef Bernard.

Die Lokomotive ist für den Betrieb auf den Strecken der Eisenbahnkorridore in allen Nachbarländern der Tschechischen Republik sowie in Ungarn bestimmt. Die technische Ausführung der Lokomotiven entspricht den spezifischen Streckenbedingungen und den Speisesystemen mit der Wechselspannung von 25 kV/50 Hz oder 15 kV/16,7 Hz sowie mit der Gleichstromspannung von 3 kV. „Eine vollständige Zulassung in sterreich und in Polen erwarten wir während des Sommers 2013. In Ungarn sollte sie im Herbst 2013 verlaufen und bis zum Ende dieses Jahres wird die Zulassung auch in Deutschland erwartet,“ ergänzt Josef Bernard.

Die komplette Entwicklung sowie die Herstellung der neuen Lokomotive fanden in der Pilsner Firma Skoda Transportation statt. Das Unternehmen investierte in die Produktion bisher fast eine Milliarde Kronen. Von den hohen Anforderungen der Produktion zeugt auch die Tatsache, dass die Lokomotive über mehr als zehntausend elektrische Ankopplungen und Verbindungen verfügt und es führen in ihr ungefähr dreißig Kilometer lange Kabel. Bei der Herstellung verwendete die Skoda Transportation die modernsten Materialien – beispielsweise Faden-Verbundstoffe die denjenigen ähnlich sind, die bei Formel-1-Wagen verwendet werden.

Die Tschechische Bahn (?eské dráhy) bestellte bisher zwanzig dieser Lokomotiven und einige wurden auch von der Slowakischen Bahn (Slovenské dráhy) geordert. „Interesse an unseren Lokomotiven herrscht aber auch im Ausland, hoffnungsvoll scheint sogar ein Eintritt auf die westeuropäischen Märkte zu sein. Gegenwärtig werden Lieferungen von ungefähr vierzig Lokomotiven für drei verschiede Kunden verhandelt,“ fügt Josef Bernard bei. Die Lokomotive Emil Zátopek knüpft an die langjährige Tradition der Herstellung von Elektrolokomotiven an, von denen die Pilsner Firma Skoda Transportation schon mehr als 5.500 auf den Markt lieferte.

Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

Datum:27.06.2013 - Uhrzeit: 09:47

Neuzugang von zwei 110ern beim Bender

Heute Vormittag in Opladen gesichtet: Am 25./26.06.2013 wurden die beiden ehemaligen Dortmunder 110 409 + 110 427 vom "Zwischenparkplatz" Köln-Kalk Nord nach Opladen/Bender überstellt.Heute Mittag stehen die beiden Bügelfalten hinterm Tor auf dem "Hochsicherheitstrakt":

Gruselkabinet für 143er Freunde: Die Überreste der längst zerlegten 143 956-1 ragten jetzt wieder aus dem Schrotthaufen empor

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.06.2013 - Uhrzeit: 09:46

SCI Global Rail Index 2/2013

Stimmung in der Bahnbranche weiterhin angespannt – erhoffte Trendwende beim Auftragseingang lässt weiter auf sich warten


Der SCI Rail Business Index fasst die Bewertung befragter Topmanager der weltweiten Bahnbrache zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammen. Der Index bleibt im zweiten Quartal 2013 auf niedrigem Niveau. Die Ungewissheit über die Zukunft spiegelt sich in den teils ambivalenten Antworten der aktuellen Befragung wieder. Zwar spüren die Unternehmen, dass die Branche in den kommenden Jahren vor Veränderungen steht, jedoch dominiert derzeit noch eine abwartende Haltung. Bei vielen Fragen überwiegt die Bewertung „unverändert / stabil“. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage liegt mit einem Saldo von 13 % nur knapp im positiven Bereich. Die Entwicklung der Nachfrage nach Produkten und Leistungen setzt ihren seit Mitte 2011 anhaltenden Abwärtstrend fort. So stützen sich die positiven Bewertungen zum Geschäftsumfeld auf gute Auftragsbestände – die aktuellen Auftragseingänge reichen jedoch nicht aus, um die Geschäfte auch mittel- bis langfristig zu sichern.


Die Geschäftslage der letzten drei Monate hat sich im zweiten Quartal 2013 bei einer deutlichen Mehrheit der Unternehmen verschlechtert. Mit über einem Viertel Anteil geben so viele befragte Manager wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr eine negative Bewertung. Nur einzelne Unternehmer erlebten eine positive Geschäftsentwicklung. Ein Grund für diese Einschätzung sind die schwachen Auftragseingänge. Für die kommenden Monate überwiegt – auch vor dem Hintergrund eines schwachen ersten Quartals 2013 – der Optimismus. Etwa ein Drittel der Unternehmen hofft auf eine positive, weitere 50 % zumindest auf eine stabile Geschäftsentwicklung.


Die Bewertung der Nachfrage nach Produkten und Leistungen als wichtiger Indikator der Branchenentwicklung geht im zweiten Quartal 2013 zurück. Dieser seit Mitte 2011 anhaltende Trend verstetigt sich nahezu ungebremst. Wie bereits im ersten Quartal beklagt sich über ein Drittel der befragten Unternehmen über sinkende Nachfrage. Gestiegene Auftragseingänge melden nur noch gut 10 % der Unternehmen und damit so wenige wie seit 4 Jahren nicht mehr. Der Saldo der Bewertung ist zum dritten Mal in Folge negativ – damit verfestigt sich der Abwärtstrend.

Einfluss von Rahmenbedingungen auf das Geschäft in den letzten 12 Monaten

Im zweiten Quartal 2013 befragte SCI Verkehr die Unternehmen der Bahnbrache erneut nach den Rahmenbedingungen der vergangenen 12 Monate. Administrative Hemmnisse wie Zulassungsprobleme hatten für die meisten Unternehmen einen negativen Einfluss (55 %), gefolgt von der Kostenentwicklung im Einkauf (45 %), der Nachfrage (40 %) sowie der Preisentwicklung (30 %). Im Vergleich zu den Vorjahren beurteilten nochmals deutlich mehr Unternehmen den administrativen Rahmen negativ. Neben dem schwierigen Zulassungsprozess im europäischen Kernmarkt Deutschland sind auch in weiteren Märkten die Verfahren verschärft worden, wie etwa in China nach dem Unfall von Wenzhou 2011. Im Boomjahr 2011 wertete kein Unternehmen die Nachfrageentwicklung negativ, in diesem Jahr stieg der Anteil deutlich auf 40 %.

Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:27.06.2013 - Uhrzeit: 09:46

Fahrzeugtaufe der Frauenfeld-Wil-Bahn


Foto des neuen Fahrzeuges der Frauenfeld-Wil-Bahn auf einer Testfahrt, noch ohne Namen

Das erste Fahrzeug der neuen Flotte wird ab dem 27. Juni 2013 im fahrplanmässigen Verkehr eingesetzt. Die Taufe des neuen Fahrzeugs auf den Namen „Frauenfeld“ erfolgte am 26. Juni 2013. Taufpaten waren der Regierungspräsident des Kantons St.Gallen, Stefan Kölliker und der Stadtpräsident von Frauenfeld, Carlo Parolari.

Feierliche Einweihung in Wil

Am 26. Juni 2013 wurde das erste Fahrzeug im Rahmen eines grösseren Festaktes getauft. Nach dem Zug „Frauenfeld“ werden die folgenden Fahrzeuge auf den Namen der weiteren Gemeinden getauft, welche an der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn liegen. Am Festakt im Depot in Wil nahmen zahlreiche geladene Gäste teil. Anwesend waren der Regierungspräsident des Kantons St.Gallen, Stefan Kölliker, der Regierungsrat des Kantons Thurgau, Dr. Kaspar Schläpfer, der Stadtpräsident von Frauenfeld, Carlo Parolari, der CEO der Stadler Rail AG, Peter Spuhler sowie der Verwaltungsrat der Frauenfeld-Wil-Bahn angeführt vom Präsidenten, Dr. Bruno Gähwiler.

Grosser Komfort für die Kunden ab dem 27. Juni 2013

Die insgesamt fünf Fahrzeuge versprechen einen hohen Komfort. Das erste Fahrzeug der neuen Serie wird am 27. Juni 2013 gemäss Fahrplan eingesetzt. In den letzten Wochen wurden ausführliche Testfahrten durchgeführt. Ab sofort können die Kundinnen und Kunden vom Nutzen der neuen Fahrzeuge profitieren. Neu wird ein 1. Klasse-Abteil und Gratis-WLAN auf der ganzen Strecke angeboten. Ein hoher Niederfluranteil und Klimaanlage sind Standard. Die Sicherheit der Fahrgäste steigt mit der neuen Videoüberwachung im Fahrzeuginnern. Generell ist das Fahrzeug mit einem besseren Bremsverhalten für die verkehrsreiche Strecke der FWB sehr gut ausgerüstet.

Stadler Bussnang AG als Lieferant

Die Bestellung von fünf neuen Fahrzeugen für die Frauenfeld-Wil-Bahn erfolgte am 30. Juni 2011 bei der Firma Stadler Bussnang AG. Aktuell läuft die Produktion der verbleibenden vier Fahrzeuge. Die weiteren Fahrzeuge werden bis Ende 2013 schrittweise ausgeliefert und eingesetzt. Die Wertschöpfung des neuen Fahrzeuges in der Schweiz beträgt 80 Prozent.

Neues Logo

Mit den neuen Fahrzeugen wurde auch der Auftritt der Frauenfeld-Wil-Bahn erneuert. Die Einzigartigkeit des Zebramusters der alten Fahrzeuge wurde stilistisch im Design beibehalten und zieht sich konsequent über die neuen Fahrzeuge, die Homepage und alle Druckerzeugnisse hinweg.

Frauenfeld-Wil-Bahn

Die Frauenfeld-Wil-Bahn (FW) hat auf Ihrem Netz von 17.4 km Länge 2012 erneut mehr Fahrgäste befördert (1.3 Mio. +2% geg. Vorjahr). Die FW weist 2012 einen kleinen operativen Gewinn von rund 16‘900 Franken aus. Der Kostendeckungsgrad in der Sparte Personenverkehr erreichte im Jahr 2012 53 Prozent. Die Belastung der öffentlichen Hand blieb stabil. Die Frauenfeld-Wil-Bahn AG wird von der Geschäftsleitung der Appenzeller Bahnen AG mit Sitz in Herisau geführt.


Quelle:/Fotos: Frauenfeld-Wil-Bahn AG

Datum:25.06.2013 - Uhrzeit: 09:20

TRAXX AC Last Mile-Lokomotive mit hoher Leistung am Berg

Eine weitere Premiere für die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive: Letzte Woche zog sie erstmals in Dreifachtraktion mit zwei TRAXX MS-Lokomotiven (bei denen jeweils nur die halbe Leistung eingeschaltet war) einen Zug auf Bergstrecken in Österreich. Die Lokomotiven starteten in München, mit einem Zug mit 2550 Tonnen Gewicht. In Hall/Tirol wurde der Zug getrennt. Im Anschluss zogen die Loks dann einen noch 1500 Tonnen schweren Zug auf die Brennerpasshöhe - bis zu 29 Promille steile Rampen hoch. Auf dem Rückweg konnte die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive dank ihrer hohen elektrischen Bremskraft einen Zug von 970 Tonnen eigenständig rekuperativ bremsen. Die Lokomotive bewies damit, dass sie aufgrund technischer Weiterentwicklungen im Bereich maximale Anhängelast eine sehr gute Performance am Berg zeigt – eine Performance, die die schon bisher sehr guten Leistungen der TRAXX-Plattform am Berg noch weiter steigert
Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:25.06.2013 - Uhrzeit: 08:48

Wieder Schrottloks unterwegs

111 077 und 143 627 wurden am 22.06.2013 von Stuttgart in einem Gz nach Köln überführt. Ziel ist angeblich Theo Steil in Eschweiler-Aue ……
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:24.06.2013 - Uhrzeit: 10:34

13 Züge für die Moseltalbahn getauft

Müden gewinnt Abstimmung • 8265 Teilnehmer stimmten für 35 Kommunen

In Trier übergab am 21. Juni 2013 Udo Wagner, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Südwest, die Zugpatenschaften für die auf der Moseltalbahn eingesetzten neuen Triebfahrzeuge der Baureihe ET 442 an 13 Kommunen.

Gut drei Wochen lang hatte DB Regio Südwest Bürgerinnen und Bürger aus 35 Gemeinden und Städten entlang der Moseltalbahn zwischen Perl und Trier aufgerufen, für ihren Ort zu stimmen. 8.265 Stimmen wurden abgegeben. Den ersten Platz belegte die Gemeinde Müden. Bei dieser Gemeinde aus dem Kreis Cochem-Zell war das Verhältnis von abgegebenen Stimmen zur Einwohnerzahl mit Abstand am besten. Weitere Namensgeber der Triebfahrzeuge sind in alphabetischer Reihenfolge Ediger-Eller, Hatzenport, Klotten, Kobern-Gondorf, Lehmen, Moselkern, Neef, Nittel, Oberbillig, Pommern, Ürzig und Winningen.

"Das Engagement entlang der Moseltalbahn, besonders in den kleinen Gemeinden, hat uns begeistert. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit gezeigt, dass sie sich mit der Moseltalbahn identifizieren. Wir sind uns unserer hohen Verantwortung bewusst und werden uns tagtäglich bemühen, unseren Qualitätsanspruch zur Zufriedenheit der Kunden zu erfüllen", stellte Udo Wagner in seiner Ansprache fest.

Die Bekanntgabe der Gewinner fand auf einer festlichen Veranstaltung im Werk der DB Regio Südwest in Trier statt. Hierzu waren die Gewinnergemeinden jeweils mit Bürgermeister und einer kleinen Delegation mit der Moseltalbahn nach Trier angereist. In der Halle stand ein Triebwagen der Baureihe ET 442, auf den die Namen der jeweiligen Gewinnergemeinden projiziert wurden. Die Gewinnergemeinde taufte am Schluss das in der Halle stehende Fahrzeug auf den Namen „Müden“. Die anderen Fahrzeuge werden in den nächsten Wochen mit dem jeweiligen Namen und dem Ortswappen beklebt.

Die neuen elektrischen Triebzüge der Baureihe ET 442 verkehren nun seit einem Jahr zwischen Perl und Koblenz entlang der Mosel und haben sich im Alltagsgeschäft bewährt. Die Fahrzeuge zeichnen sich durch zukunftsweisende Technik sowie hohe Komfort- und Sicherheitsstandards aus. Klimaanlage, Fahrgastinformation per Display und Lautsprecher, Videoüberwachung, einfach zu bedienende Notrufanlagen und eine für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Fahrgäste zeitgemäße Ausstattung tragen dazu bei, dass der ET 442, auch als Talent 2 bekannt, zu den modernsten und attraktivsten Nahverkehrsfahrzeugen in Europa zählt. Von den Kunden weiterhin besonders begrüßt wird das großzügige Raumangebot mit Platz für Kinderwagen und Fahrräder, der geringe Geräuschpegel sowie die sehr gute Übersichtlichkeit im Fahrzeug. Dies alles hat auf der Moselstrecke zu mehr Kundenzufriedenheit geführt, was wiederum auch durch steigende Fahrgastzahlen dokumentiert wird.

Die Moseltalbahn ist eine gemeinsame Produktmarke des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, des Saarlandes und der DB Regio Südwest. Als Gewinnerin einer europaweiten Ausschreibung betreibt die DB Regio Südwest die Strecke Koblenz—Trier.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:24.06.2013 - Uhrzeit: 09:17

Ausschreibung 2018-Main-Neckar-Ried gestartet

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH hat nun offiziell den SPNV im Teilnetz Main-Neckar-Ried auf den Strecken
- RMV-Linie 60 / VRN-Linie R60 (KBS 650): Frankfurt (Main) Hbf - Darmstadt - Heidelberg Hbf;
- VRN-Linie R7 (KBS 701): Heidelberg Hbf - Wiesloch-Walldorf;
- VRN-Linie R60 (KBS 650): Mannheim-Friedrichsfeld - Mannheim Hbf;
- RMV-Linie 70 / VRN-Linie R62 (KBS 655): Mannheim Hbf - Biblis - Frankfurt (Main) Hbf
ausgeschrieben. Das Betriebsprogramm der Linie 60 sieht für die einzusetzenden Fahrzeuge ein Flügelzugkonzept vor. Die zu vergebenden Leistungen umfassen im Fahrplanjahr 2018 insgesamt ca. 3,335 Mio. Zugkilometer/Jahr. Davon entfallen ca. 1,725 Mio. Zugkilometer/Jahr auf den RMV, ca. 1,069 Mio. Zugkilometer/Jahr auf das Land Baden-Württemberg und ca. 0,541 Mio. Zugkilometer/Jahr auf den VRN. Der Vertrag läuft vom 10.12.2017 bis 11.12.2032. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 19.11.2013.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:20.06.2013 - Uhrzeit: 08:28

Rheinland-Pfalz-Takt 2015 – Pläne zur Weststrecke werden konkret

Land, Stadt Trier und SPNV-Nord stellen Konzept zur Reaktivierung der Trierer Weststrecke für den Schienenpersonennahverkehr vor.

Infrastrukturminister Roger Lewentz hat heute gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Trier, Klaus Jensen, sowie dem Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Dr. Thomas Geyer, die Pläne zur Wiederaufnahme eines regelmäßigen Schienenpersonennahverkehrs auf der so genannten Trierer Weststrecke konkretisiert. Nach diesen Planungen sollen ab Dezember 2017 auf dieser Strecke wieder regelmäßig Nahverkehrszüge verkehren.

„Mit der Reaktivierung der Weststrecke setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein des Rheinland-Pfalz-Takes 2015 um. Das Land unterstützt das Projekt, indem es 19 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung stellt. Die Weststrecke wird auch einen Beitrag zur Entlastung des Trierer Tales vom Individualverkehr leisten“, betonte Infrastrukturminister Roger Lewentz.

Oberbürgermeister Klaus Jensen begrüßt die jetzt aktualisierten Planungen für den Schienenverkehr auf der Weststrecke. Zum einen würden dadurch die westlichen Stadtteile aufgewertet, zum anderen bedeute das erweiterte Bahn-Angebot eine erhebliche Verbesserung für die Luxemburg-Pendler.

Der SPNV-Nord wird alles tun, dieses Projekt zeitlich wie geplant zu realisieren: „Wir werden die nächsten Schritte insbesondere zur europaweiten Ausschreibung der benötigten Verkehrsleistungen alsbald in die Wege leiten“, so Dr. Thomas Geyer.

Grundlage für die Planungen sind Vorarbeiten des SPNV-Nord und des Landes zur Integration der Weststrecke in den Rheinland-Pfalz-Takt sowie die Ergebnisse eines vom Zweckverband in Auftrag gegebenen Gutachtens zur Auswahl möglicher Haltepunkte entlang dieser Strecke und die Vorentwurfsplanung zur Einbindung der Weststrecke in die Moselstrecke.

Das Bedienungskonzept sieht zwei neue, im Grundsatz stündlich verkehrende Regionalbahnlinien vor, die zwischen Wittlich und Luxemburg bzw. dem neuen Haltepunkt Hafenstraße und Konz (teilweise Saarburg) verkehren sollen; auf der Weststrecke entsteht so ein angenäherter‚ 30-Minuten-Takt. Beide Linien sind – insbesondere an den Stationen Hafenstr., Kreuz Konz und Konz – optimal mit den übrigen Angeboten im Rheinland-Pfalz-Takt verknüpft.

Durch die Reaktivierung der Weststrecke wird insbesondere das Angebot auf der Schiene für die Grenzpendler nach Luxemburg deutlich attraktiver. Die neue Linie wird in Luxemburg den dort ebenfalls neu geplanten Haltepunkt „Rote Brücke“ anfahren, von dem aus man in wenigen Minuten die Arbeitsplätze auf dem Kirchberg erreichen kann. Beide Linien verbessern zudem den Stadt-Umland-Verkehr und verbessern die Erreichbarkeit der westlichen Stadtteile von Trier.
In einer vom SPNV-Nord beauftragten Machbarkeitsstudie wurden für eine erste Ausbaustufe entlang der Moselstrecke fünf Haltepunkte vorgeschlagen:

1. Der Haltepunkt Trier Hafenstraße verknüpft die Weststrecke mit der Oststrecke; er ersetzt den bestehenden Bahnhof Ehrang und erschließt insbesondere das Schulzentrum Mäusheckerweg.
2. Kaiser-Wilhelm-Brücke: In unmittelbarer Nähe zur Kaiser-Wilhelm-Brücke gelegen erreicht man von diesem neuen Haltepunkt insbesondere die Fachhochschule aber auch die jenseits der Mosel gelegenen städtischen Bereiche.
3. Römerbrücke: Hier handelt es sich um den früheren Bahnhof Trier-West, der seinen Standort in der Verlängerung der Römerbrücke hat. Über die Brücke erreicht man nach wenigen Metern die westlichen Bereiche der Trierer Innenstadt.
4. Eisenbahnstraße in Euren: Dieser Standort befindet sich am ehemaligen Haltepunkt Euren; er erschließt optimal den Ortsteil Euren. Vorhandene Freiflächen im Umfeld dieses Haltepunktes eignen sich hervorragend für die Anlage eines größeren Park&Ride-Parkplatzes für Luxemburgpendler.
5. Kantstraße in Zewen: Auch hier handelt es sich um einen Standort, an dem bereits früher ein Haltepunkt war. Der Stadtteil Zewen wird von hier aus optimal erreicht.

An den geplanten Stationen soll auch eine möglichst intensive Verknüpfung zwischen der Bahn und dem Busverkehr erfolgen, so dass die Weststrecke gut in das Nahverkehrssytem in der Region Trier eingebunden wird.

Die Finanzierung der Reaktivierung erfolgt in erster Linie durch das Land. Nur bei der Station Hafenstr. werden ergänzende Mittel von DB Station & Service über die Rahmenvereinbarung zwischen DB, Land und den Zweckverbänden SPNV zur Verfügung gestellt. Die Verantwortung für die Bahnhofsumfelder liegt bei der Stadt Trier.

Quelle:/Fotos: Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur / Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz-Nord

Datum:20.06.2013 - Uhrzeit: 08:28

Nachfrage nach Diesellokomotiven weltweit hoch – trotz aktueller Schwäche des europäischen Marktes

Nach einem Zwischentief hat sich die weltweite Nachfrage nach Diesellokomotiven gut erholt und wird bis 2017 um 4% jährlich weiter wachsen. In der neuen Multi-Client Studie der SCI Verkehr „Diesellokomotiven – weltweite Marktentwicklungen“ liegt das aktuelle Marktvolumen für neue Diesellokomotiven bei ca. 4,8 Mrd. EUR pro Jahr. Über 85% davon entfällt auf Streckenlokomotiven. Besonders positive Impulse erwartet SCI Verkehr aus bisher weniger bedeutenden Regionen wie Afrika/Naher Osten, Südamerika und Australien. Treiber für neue Beschaffungen sind hier insbesondere der Erschließung neuer Rohstoffvorkommen und der daraus folgende Ausbau der Minen-Hafenverkehre. In Europa gehen jedoch die Auslieferungen zurück und werden sich in den kommenden Jahren nur leicht erholen. Hier erwartet SCI Verkehr eine Konsolidierung der Herstellerlandschaft, da aktuell deutliche Überkapazitäten bestehen.

Auf das Geschäft rund um die Diesellokomotiven entfällt weltweit ein Marktvolumen von knapp 17 Mrd. Euro. Der Großteil davon wird mit über 70% im After-Sales Markt umgesetzt, der die Wartungs- und Instandhaltungskosten der weltweit ca. 120.000 eingesetzten Diesellokomotiven umfasst. Das durchschnittliche Flottenalter weltweit liegt bei 26 Jahren; in Europa sind die meisten Diesellokomotiven jedoch bereits über 30 Jahre alt und somit technologisch nicht auf dem aktuellen Stand.


Der globale Schienengüterverkehr, Haupteinsatzfeld der Diesellokomotiven, ist bereits seit 2011 wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad eingebogen und hat den Rekordstand von 2008 bereits übertroffen. Vor allem die Güterbahnen in den rohstoffintensiven Regionen Asien, Südamerika und Australien sind beinahe unbeschadet durch die Krise gegangen. Daher hat sich der weltweite Markt für Diesellokomotiven von einem Zwischentief, insbesondere durch sehr niedrige Auslieferungszahlen in Nordamerika, gut erholt und bietet insgesamt gute Perspektiven. Die wichtigsten Märkte weltweit sind nach wie vor Nordamerika, Asien und die GUS. Allein auf die größten 4 Ländermärkte USA, Indien, China und Russland entfallen über 60% der ausgelieferten Diesellokomotiven in den letzten 5 Jahren.

Kritischer ist die Situation in Europa: Hier erwartet SCI Verkehr in den nächsten 5 Jahren keine steigenden Auslieferungszahlen. Die Gründe hierfür liegen auf der einen Seite darin, dass immer weniger Diesellokomotiven im Schienenpersonenverkehr eingesetzt werden und auf der anderen Seite in der oft schwierigen wirtschaftlichen Situation der Güterverkehrsunternehmen, welche aktuell nur geringe Investitionsspielräume haben. Hinzu kommen sich weiter verschärfende Umweltnormen, deren Erfüllung die Lokomotiven deutlich teurer machen, sowie erwartete deutlich steigende Dieselpreise, die die Betriebskosten der Diesellokomotiven insbesondere gegenüber der elektrischen Traktion erhöhen. Aufgrund der zu niedrigen Beschaffungen in den nächsten Jahren erwartet SCI Verkehr eine Konsolidierung der Herstellerlandschaft in Europa, da aktuell deutliche Überkapazitäten bestehen.

Die größten Hersteller kommen weiterhin aus Nordamerika, Asien und der GUS. Unangefochtener Marktführer ist weiterhin General Electric (GE) mit 25% des Gesamtmarktes. Unter Berücksichtigung von Lizenzbauten z.B. in Australien erreicht GE sogar knapp 30% des weltweiten Marktes. Die darauffolgenden Plätze gehen an Diesel Locomotive Works (DLW) aus Indien, CNR aus China und EMD/Progress Rail aus Nordamerika. Der größte Europäische Player ist Vossloh mit einem Marktanteil von weltweit ca. 3% der Auslieferungen.

Für die nächsten 5 Jahre wird insbesondere im Segment der Rangierlokomotiven die steigende Nutzung der Hybridtechnologie erwartet. In diesem Bereich sind Betriebskosteneinsparungen möglich. Eine Nutzung von Brennstoffzellen scheint bisher jedoch nur langfristig wahrscheinlich. Bei Streckenlokomotiven ist diese Entwicklung derzeit noch nicht absehbar. Während sich die Mehrmotorenkonzepte insbesondere bei Rangierlokomotiven im Nordamerikanischen Raum bereits durchgesetzt haben müssen sich diese Konzepte in Europa noch bewähren. Größere Konkurrenz bekommen die leistungsärmeren Rangierlokomotiven welche durch sogenannte Road-Rail Fahrzeuge ersetzt werden können.

Die Marktstudie „Diesellokomotiven – Weltweite Marktentwicklungen“ ist ab Ende Juni 2013 in deutscher Sprache und ab Juli in englischer Sprache erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:19.06.2013 - Uhrzeit: 09:36

Sachsen Anhalt schreibt SPNV zwischen Goslar und Halle (Saale) aus

Das Land Sachsen Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH hat im europäischen Amtsblatt den SPNV auf der Strecke zwischen Goslar und Halle (Saale) ausgeschrieben. Der Verkehrsvertrag hat ein Volumen von ca. 960.000 Zugkm p.a. und läuft vom 13.12.2015 bis zum 15.12.2017 (europäischer Fahrplanwechsel). Es besteht für die Auftraggeber die Option, zum Zeitpunkt der Zuschlagerteilung eine Verlängerung der Laufzeit des Vertrages bis zum 08.12.2018 (europäischer Fahrplanwechsel) zu beauftragen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 22.7.2013.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:19.06.2013 - Uhrzeit: 09:23

Skoda: Ab 2016 fährt in Bayern die 109E

Skoda Transportation liefert modernste Fahrzeuggarnituren für die Strecke Nürnberg – Ingolstadt – München an Deutsche Bahn

Ab Ende 2016 werden modernste Fahrzeuggarnituren vom tschechischen Hersteller Škoda Transportation auf den bayerischen Eisenbahnstrecken Nürnberg – Ingolstadt – München unterwegs sein. Škoda Transportation wird der Deutschen Bahn insgesamt sechs moderne Hochkapazitätsgarnituren liefern, wobei eine Garnitur jeweils aus sechs Doppelstockwägen und einer Lokomotive 109 E besteht. Škoda Transportation erhält damit eine einzigartige Referenz in dem wichtigen Zielmarkt Deutschland. Unlängst erwarb die Lokomotive 109 E – als erst zweite auf der Welt – das europäische Zertifikat TSI High Speed RST auf 200 km/h. Der Gesamtauftragswert für Škoda Transportation beläuft sich auf mehr als 100 Mio. Euro.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) veröffentlichte 2012 eine Ausschreibung für den Betrieb der bedeutendsten Bayerischen Eisenbahnstrecke Nürnberg – Ingolstadt – München. An diesem Wettbewerb hat sich auch die Gesellschaft DB Regio (Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, der deutschlandweit bedeutendste und zugleich europaweit größte Beförderer) beteiligt. Eine der Wettbewerbsbedingungen war, dass der Bewerber für den Eisenbahnstreckenbetrieb zusammen mit dem eigenen Angebot auch einen Entwurf von modernen Hochkapazitätsfahrzeugen vorlegt, die auf der Strecke fahren könnten. Die Gesellschaft DB Regio schrieb deshalb einen Wettbewerb für Fahrzeuge für die Geschwindigkeit von 190 km/h aus und Škoda Transportation hat diesen gewonnen. Der Betrieb dieser Züge auf den Bayerischen Eisenbahnstrecken wurde der Gesellschaft DB Regio vergeben, und Škoda Transportation bekam somit den historisch ersten Auftrag auf dem extrem anspruchsvollen deutschen Markt.

„Die Tatsache, dass die Gesellschaft DB Regio sich für den Kauf unserer Fahrzeuge entschieden hat, bestätigt die hohe Qualität unserer Züge und deren Vergleichbarkeit mit den Produkten spitzenmäßiger ausländischer Hersteller von Schienenfahrzeugen. Für unsere Gesellschaft bedeutet dieser Kontrakt einen Meilenstein. Deutschland stellt nämlich einen der anspruchsvollsten Märkte der Welt dar, vor allem wegen der harten Konkurrenz direkt im Land“, sagt Tomáš Krsek, Vorstandsvorsitzender der Škoda Transportation.

Škoda Transportation wird für DB Regio sechs Züge mit jeweils sechs Doppelstockwägen liefern. Jeder Zug besteht aus einem Steuerwagen, fünf Zwischenwägen und einer Lokomotive 109 E. Diese Fahrzeuge werden für eine Geschwindigkeit von 200 km/h konstruiert. Sie enthalten auch druckfeste Kästen, damit der Druck innerhalb der Wägen stabilisiert wird, vor allem beim Vorbeifahren an anderen Zügen auf Hochgeschwindigkeitsstrecken, oder in Tunneln, was zum besseren Komfort der Fahrgäste wesentlich beiträgt. An der Entwicklung der Züge wird sich die ganze Gesellschaftsgruppe Škoda Transportation beteiligen. Die Doppelstockwägen werden von der Tochtergesellschaft in Ostrava – Škoda Vagonka hergestellt. Die komplette Elektroausstattung liefert die Pilsner Tochtergesellschaft Škoda Electric.

„Der deutsche Kunde ist sehr anspruchsvoll und weiß genau, was er vom Hersteller verlangt. Wir haben der Gesellschaft DB Regio Doppelstockzüge neuer Generation angeboten, die den westeuropäischen Standards völlig entsprechen. Dass wir Fahrzeuge auf den extrem kompetitiven deutschen Markt liefern werden, halten wir heute für unsere Schlüsselreferenz, die den hohen Standard unserer Züge beweist. Gleichzeitig gibt uns dieser Kontrakt eine große Chance, in kürze weitere tschechische Fahrzeuge auf die Schienen Deutschlands sowie auch anderer westeuropäischer Länder zu bringen. Mit unserem hohen Qualitätsstandard und einem guten Preis-Leistungsverhältnis möchten wir auch weitere Kunden von unseren Produkten überzeugen, beginnend bei den Doppelstockgarnituren über die Lokomotiven bis hin zu Straßenbahnen“, sagt Zden?k Majer, Vizepräsident für Vertrieb der Škoda Transportation.

Aus technischer Sicht geht es um ein spitzenmäßig ausgestattetes, modernes Produkt. Es ist interessant, dass die Fahrzeuge für die Geschwindigkeit von 200 km/h konstruiert sind, wobei der Kunde eine Zulassung für bloß 190 km/h verlangte. Die Züge werden auch mit klappbaren Überfahrrampen in Höhe von 760 mm ausgestattet, was eine der grundlegenden Bedingungen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft war. Die Züge werden voll klimatisiert und Internetanschluss wird selbstverständlich sein. In den Wägen zweiter Klasse wird es 679 Sitzplätze geben, in der ersten Klasse 26 Sitzplätze. Es wurden auch 82 klappbare Sitzplätze gefordert, 2 Plätze für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und ein Mehrzweckraum für bis zu 37 Fahrräder. Jeder Zug wird mit einem äußeren und inneren Kamerasystem ausgestattet sein.

Škoda Transportation entstand als eine der Gesellschaften, die an die Škoda Plze? und ihre Tradition anknüpft. Die Škoda Transportation verfügt über eine eigene Forschung und Entwicklung, die dazu beitragen, dass die Gesellschaft auf dem Markt Spitzenprodukte liefert. Den Kunden bietet sie Elektrolokomotiven (Škoda 109E), Straßenbahnen (Škoda Elektra und Škoda ForCity), U-Bahnwagen, O-Busse und Komponenten für Schienenfahrzeuge an.

In letzter Zeit hat die Škoda Transportation Gruppe mehrere bedeutende Exportkontrakte geschlossen. Unlängst unterzeichnete sie einen Vertrag mit der chinesischen Firma CSR Sifang Quingdao, der eine Lizenzgewährleistung für Technologien zur Herstellung der Niederflur-Straßenbahn ForCity (15T) betrifft. Im Rahmen dieser Vereinbarung vergibt die Škoda Transportation eine 10jährige Lizenz für die Herstellung von bis zu 400 Wägen. Der Gesamtauftragswert kann bis zu 5 Milliarden Kronen erreichen.

Weitere bedeutende Auslandskontrakte sind die Lieferung von 60 Straßenbahnen für die türkische Stadt Konya (Gesamtwert 2,6 Milliarden Kronen) und mit der Firma General Electric für die Lieferung von 660 Elektroantrieben für 110 Lokomotiven, die für die staatlichen Bahnen in Kasachstan bestimmt sind (Gesamtwert eine Milliarde Kronen). Im Jahr 2012 schloss Škoda Transportation einen Vertrag für 31 Straßenbahnen für die ungarische Stadt Miskolc (Gesamtwert 2 Milliarden Kronen) und für Traktionausstattung für 23 U-Bahn-Einheiten in der chinesischen Stadt Su-?ou (Gesamtwert 500 Millionen Kronen). Nach Russland wird Škoda Transportation 9 U-Bahn-Einheiten für Petersburg liefern.

Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

Datum:18.06.2013 - Uhrzeit: 13:29

Bombardier Transportation: Deutsche Bahn schließt Rahmenvertrag zur Lieferung von bis zu 450 elektri

- Lieferung von bis zu 450 Lokomotiven innerhalb eines Rahmenvertrages
- Vertragsvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Euro
- Erstabruf von 130 Lokomotiven
- Auslieferung der Fahrzeuge ab 2015 bis 2023

Bombardier Transportation und die Deutsche Bahn AG (DB) haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von elektrischen Lokomotiven unterzeichnet. Insgesamt beläuft sich das mögliche Auftragsvolumen auf 1,5 Milliarden Euro (2 Milliarden US-Dollar) und beinhaltet die Option, bis zu 450 Lokomotiven bis zum Jahr 2020 abzurufen. Der erste Abruf von 110 Lokomotiven für DB Schenker Rail und 20 für DB Regio wurde am 17. Juni 2013 getätigt. Gemäss Listenpreis liegt der Wert der 130 Lokomotiven bei 430 Millionen Euro (573 Millionen US-Dollar). Der Rahmenvertrag ermöglicht den Abruf von unterschiedlichen Varianten und technische Optionen.

Zum Lokomotiven-Fuhrpark der Deutsche Bahn AG gehören bereits über 700 TRAXX Lokomotiven, mit denen sie seit mehr als zehn Jahren erfolgreich im Güter- und Personenverkehr unterwegs ist. Bei den Lokomotiven des Rahmenvertrages handelt es sich um eine Weiterentwicklung der im Betrieb bewährten Bombardier TRAXX-Plattform. Damit werden unter anderem die neuesten europäischen Normen und technischen Vorgaben erfüllt.

Das TRAXX-Plattformkonzept ermöglicht durch den modularen Aufbau der Lokomotiven sowie der Option zur Ausrüstung mit verschiedenen Länderpaketen flexible Einsatzmöglichkeiten in europäischen Nachbarländern. Die Lokomotiven zeichnen sich durch niedrige Lebenszykluskosten und eine hohe Energieeffizienz aus.

Die Lokomotive ist für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 km/h ausgelegt. Ebenso kann auf Anforderung eine 'Last Mile"-Ausrüstung eingebaut werden, die zum Beispiel im Güterverkehr das Befahren einer nicht elektrifizierten Strecke mit einer elektrischen Lokomotive ermöglicht. Dies erhöht die Effizienz im Schienenverkehr und macht neue Logistikkonzepte möglich.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:18.06.2013 - Uhrzeit: 09:13

Neue Werbelok 101 025

Die 101 025 wird heute Mittag um 13:30 Uhr in Hamburg-Altona (Gleis 11/12) vorgestellt. Ein erstes Bild gibt es hier
Quelle:/Fotos: facebook

Datum:18.06.2013 - Uhrzeit: 09:12

DB gewinnt mit Skoda-Fahrzeugen Ausschreibung Ring-West

Neue moderne Doppelstockzüge - Weiterhin umsteigefreie Verbindung zwischen München und Nürnberg

(München, 17. Juni 2013) Der Gewinn der Ausschreibung Ringzug West/NBS hat bei DB Regio Oberbayern große Freude ausgelöst. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat heute mitgeteilt, dass der Wettbewerb um die Strecken München – Ingolstadt - (NBS) – Nürnberg, Augsburg – Treuchtlingen – Nürnberg und Treuchtlingen – Ingolstadt – München zugunsten der DB entschieden wurde. „Ab Dezember 2016 werden wir unseren Kunden mit neuen Fahrzeugen mehr Komfort und Qualität bieten. Zudem werden wir für die Reisenden auch weiterhin eine direkte, umsteigefreie Verbindung zwischen München und Nürnberg anbieten“, so Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung Regio Bayern.

Rund 260 Arbeitsplätze bei DB Regio Oberbayern sind durch die gewonnene Ausschreibung des München-Nürnberg-Express bis 2028 gesichert. Diese Verkehre werden mit besonders komfortablen Doppelstocktriebzügen der neusten Generation „TWINDEXX Vario (Do2010)" des Herstellers Bombardier Transportation gefahren. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke sollen neue druckfeste und druckdichte Garnituren (Doppelstockwagen und Lok Typ 109 E) der Firma Skoda zum Einsatz kommen. Sie mindern in Tunneln plötzlich auftretende Druckschwankungen im Fahrzeuginneren ab.

Die neuen Fahrzeuge bestechen durch ihren hohen Fahr- und Sitzkomfort sowie innovative technische Details. Beide Fahrzeuge verfügen über Videoüberwachung, ein komfortables Innendesign und großzügig gestaltete, über den ganzen Zug verteilte Mehrzweckbereiche, um der starken Nachfrage im Pendler- und Freizeitverkehr auf der Strecke gerecht zu werden. Die Instandhaltung der neuen Fahrzeuge wird überwiegend die Werkstatt München-Pasing übernehmen.

„DB Regio Oberbayern hat mit diesem Angebot die BEG überzeugt. Besser als jeder andere waren wir in der Lage, einen hochwertigen, kundenfreundlichen und leistungsfähigen Regionalverkehr anzubieten. Neun Monate intensive Arbeit mit einem leistungsstarken Projektteam haben sich ausgezahlt. Dennoch ist der Wettbewerbsdruck in Bayern unvermindert hoch“, so Klimt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:18.06.2013 - Uhrzeit: 09:12

Bender: Da war es nur noch eine...

143 058 ++ 13.06.2013
143 956 ++ 14.06.2013

143 876 war letzte Woche die erstmal letzte Lok auf’m Bender Gelände...


(beide Markus Tigges)

Ein weiteres Bild wurde uns von Gert Schüler zugesendet:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges/Gert Schüler

Datum:17.06.2013 - Uhrzeit: 09:40

Spatenstich für Reaktivierungsprojekt Senden – Weißenhorn

Bayerns Verkehrsminister sieht Bahnlinie Senden – Weißenhorn als Mustervorhaben für ÖPNV-Zusammenarbeit

Ein wichtiges Bahnreaktivierungsprojekt in Bayern nimmt Fahrt auf. Im schwäbischen Weißenhorn ist am 14. Juni 2013 im Beisein von Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil der erste Spatenstich für die Wiederherstellung der Bahnlinie nach Senden erfolgt. „Die Strecke wird jetzt auch sichtbar aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Sie verbessert nachhaltig die Infrastruktur in Westschwaben. Wir zeigen, dass es uns mit der Stärkung der Schiene ernst ist und wir Bahnverkehr dort wieder aufleben lassen, wo es sinnvoll ist“, betont der Minister.

Die jetzt startenden Bauarbeiten im Umfang von zehn Millionen Euro sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, so dass im Dezember die ersten Nahverkehrszüge seit 1966 rollen können. Damals wurde der Personenverkehr eingestellt, so dass seit fast einem halben Jahrhundert nur noch der Güterverkehr die Gleise nutzte.

Infrastrukturbetreiber ist die SWU Verkehr GmbH, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm, das die 9,6 Kilometer lange Strecke zwischen Senden und Weißenhorn von der DB Netz AG gepachtet hat. „Mit unseren Investitionen heben wir die zulässige Geschwindigkeit auf 100 km/h an und bauen vier neue barrierefreie Bahnstationen in enger Partnerschaft mit den anliegenden Kommunen“, erläutert Ingo Wortmann, technischer Geschäftsführer der SWU Verkehr GmbH. Damit werde die Strecke fit gemacht für den Bayern-Takt. Die neuen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten werden dann in den Sendener Stadtteilen Wullenstetten und Witzighausen, in Weißenhorn-Eschach sowie am Bahnhof Weißenhorn liegen.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats organisiert, wird ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 ein stündliches umsteigefreies Zugangebot von Weißenhorn über Senden und Neu-Ulm bis zum Ulmer Hauptbahnhof bestellen. Fahren wird die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee (RAB), ein Tochterunternehmen der DB Regio, die dabei beschleunigungsstarke Niederflurfahrzeuge vom Typ Regio-Shuttle einsetzen wird. Das Unternehmen hatte Ende März 2013 in einem europaweiten Wettbewerbsverfahren den Zuschlag durch die BEG und die baden-württembergische Bestellorganisation NVBW erhalten. Einer Prognose zufolge kann die RAB mit rund 1.800 Fahrgästen pro Tag allein auf dem Reaktivierungsast rechnen. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass das neue Angebot gut ankommt“, erklärt BEG-Geschäftsführer Fritz Czeschka. Besonders freue ihn, dass die 13.000-Einwohner-Stadt Weißenhorn wieder einen Regionalverkehrsanschluss bekommt.

„Die Ertüchtigung der Bahnstrecke Senden – Weißenhorn ist ein erstes Projekt auf dem langen Weg zu einem S-Bahn-System für und in der Region“, betont Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm. Auch der Neu-Ulmer Landrat Erich Josef Geßner zeigt sich stolz, dass es der Region gelungen ist, dieses große Reaktivierungsprojekt im Freistaat auf die Füße zu stellen. „Unsere Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. Das wird die Standort- und Lebensqualität in unserer Heimat nochmals erhöhen“, so der Landrat. Dazu trage auch bei, dass das Busangebot in der Region auf die neue Bahnlinie ausgerichtet werde. „Durch unser neues Buskonzept profitieren von der Wiederaufnahme des Zugverkehrs auch Bürger, die nicht direkt an der Reaktivierungsstrecke wohnen“, erläutert Geßner. Das sieht auch Minister Zeil so, der die Reaktivierung als ein Musterbeispiel für gute Zusammenarbeit zwischen der Region und dem Freistaat herausstellt.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:14.06.2013 - Uhrzeit: 09:25

Zentralstellwerk Regensburg Hbf öffnet seine Türen

Am 22. Juni von 10 - 16 Uhr - Eisenbahnspezialfahrzeuge zum Anfassen

Das Zentralstellwerk in Regensburg, Bahnhofstraße 6, öffnet am 22. Juni anlässlich seines 25-jährigen Bestehens, in der Zeit von 10 – 16 Uhr, seine Türen. Die DB Netz AG bietet interessierten Besuchern die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Die Mitarbeiter des Zentralstellwerks in Regensburg koordinieren täglich über 400 Zugfahrten auf den Bahnstrecken Richtung Wien, Nürnberg, Ingolstadt, München und Hof. Von der Bedienkanzel des Relaisstellwerks aus werden über 21.000 Relais mit 168.000 Kontakten im Technikraum ca. 190 Weichen und 170 Signale, von den Fahrdienstleitern gestellt. Der Technikraum steht auch für die Besucher zur Besichtigung offen.

Beim Tag der offenen Tür können die Besucher unter anderem auch das Einsatzfahrzeug des Notfallmanagers, einen Hilfszug für Eingleisarbeiten oder Gleisarbeitsfahrzeuge besichtigen. Des Weiteren können sich Besucher an einem Infostand eingehend über Ausbildungsberufe bei der DB Netz AG informieren. Für Kaffee und Kuchen, Leckereien vom Grill und Getränkeausschank ist vor dem Zentralstellwerk bestens gesorgt und für die Kleinen gibt es lustiges Kinderschminken.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:12.06.2013 - Uhrzeit: 09:56

Abellio bestellt bei Stadler 20 FLIRT3 Triebzüge für das Niederrhein-Netz

Am 31. Mai wurde der Vertrag über die Lieferung von 20 elektrischen Triebzügen für das „Niederrhein-Netz“ zwischen der Stadler Pankow GmbH und der Abellio Rail NRW GmbH unterzeichnet.

Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 13 fünfteiligen Einsystem- und 7 fünfteiligen Mehrsystem-Triebzügen vom Typ FLIRT3.

Die Fahrzeugflotte wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 auf der Strecke Düsseldorf – Emmerich sowie Wesel – Mönchengladbach zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird es einen grenzüberschreitenden und umsteigefreien Verkehr auf der Strecke Emmerich – Arnheim, Niederlande geben.

In dem vorgelagerten SPNV-Wettbewerbsverfahren zum Niederrhein-Netz kam das sogenannte Fahrzeugfinanzierungmodell des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zum Einsatz. Das Modell sieht vor, dass der künftige Betreiber die Fahrzeuge für den Betrieb des Netzes beschafft und dann an den Zweckverband VRR weiterveräußert. Der VRR wird Eigentümer der Fahrzeuge, übernimmt die Finanzierung und verpachtet diese für die Laufzeit des Verkehrsvertrages an den künftigen Betreiber, in diesem Fall an Abellio.

Die fünfteiligen Einsystem-Triebzüge sind ca. 91 Meter lang und verfügen über 259 Sitzplätze, davon 32 in der 1. Klasse. Weiterhin verfügen sie über zwei WC-Einheiten, wovon eines als barrierefreies großes WC ausgelegt ist.

Die fünfteiligen Mehrsystem-Triebzüge für den grenzüberschreitenden Verkehr haben aufgrund des Platzbedarfs der Mehrsystemtechnik eine leicht reduzierte Kapazität von 251 Sitzplätzen, davon befinden sich 24 in der 1. Klasse, bei gleicher Innenraumgestaltung des Fahrgastraums.

Die Mehrsystem-Technik beim FLIRT3 ermöglicht die Transition der verschiedenen Zugsicherungssysteme sowie der unterschiedlichen Stromversorgungen in Deutschland und in den Niederlanden.

Beim FLIRT3 wurden besonders die Belange der in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen berücksichtigt. Großzügige Einstiegsbereiche mit Spaltüberbrückungen und Schiebetritten führen in einen klimatisierten Fahrgastraum mit einer durchgängigen Niederflurigkeit. Die Fahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

“Wir freuen uns über das erneut in uns gesetzte Vertrauen der Abellio, ihre bestehende Fahrzeugflotte mit der neuesten Generation des FLIRT erweitern zu dürfen“, so Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Mit dem grenzüberschreitenden Verkehr in die Niederlande wird für die Fahrgäste ein komfortableres Reisen ermöglicht - ohne Umsteigen.“


Quelle:/Fotos: Stadler Pankow GmbH

Datum:12.06.2013 - Uhrzeit: 09:10

S-Bahn Stuttgart modernisiert Züge der Baureihe 423

Investitionen von rund 30 Millionen Euro

Die S-Bahn Stuttgart wird in den nächsten Jahren alle 60 S-Bahn-Züge der Baureihe 423 in ihrer Werkstatt in Plochingen modernisieren. Das Paket umfasst Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrgastinformation, der Behindertenfreundlichkeit sowie interner Diagnose- und Vormeldesysteme. In Plochingen stellten am 11. Juni 2013 Hans-Albrecht Krause, Sprecher der S-Bahn Stuttgart, und Dr. Jürgen Wurmthaler, Wirtschaftsdirektor des Verbands Region Stuttgart, das Modernisierungsprogramm vor.

In der S-Bahn-Werkstatt Plochingen bauen derzeit Bombardier-Techniker gemeinsam mit DB-Mitarbeitern den ersten Zug als Prototypen um. Die restlichen 59 Züge folgen in Eigenregie durch die S-Bahn Stuttgart. Hans-Albrecht Krause: „Die Kosten für den Umbau der 423er belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro, von denen etwa zehn Prozent als Aufträge, zum Beispiel für die Produktion elektronischer Bauteile, in die regionale Wirtschaft fließen.“

Dr. Jürgen Wurmthaler: „Die S-Bahn Stuttgart bringt mit dem Umbau die ‚423er‘ vertragsgemäß auf nahezu gleichen Stand wie die neuen Züge der Baureihe 430. Mit Klimaanlagen, Fahrgastinformation und der Tauglichkeit für Fahrgäste mit Handicap sind die S-Bahn-Fahrgäste im gesamten Netz auf gleichem Qualitätsniveau unterwegs.“

Die 423er werden künftig auf den Linien S4, S5, S6 und S60 (‚Nordnetz‘) die bisherigen S-Bahnen der Baureihe 420 ersetzen.

Umbaumaßnahmen:
Türbereich

- Trittbrettbeleuchtung mit LED-Spots
- gelb-orange Markierung der Einstiegsbereiche
- Einbau taktiler Türtaster
- akustisches Türfindesignal, Blindentastleiste

Fahrgastinfo

- Einbau Fahrgastinformationsdisplays
- Tausch Seitenanzeigen gegen zweiteilige Ausführung
- Erneuerung Außenlautsprecher

Interne Diagnose und Vormeldesystem

- Softwareänderung
- Einbau zur Fernübertragung von Diagnosedaten
- Einbau Fahrzeugortungssystem

Weitere Maßnahmen

- Einbau energiesparender LED-Beleuchtung
- neue Außenlackierung
- ab 2019 Erneuerung Sitzpolster und farbliche Neugestaltung der Innenverkleidung


Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:11.06.2013 - Uhrzeit: 09:12

Bender aktuell

Die Räder in Opladen bewegen sich wieder. Heute gibt es leider kein Bild mehr von 143 032! Als ich gestern nach Feierabend in Opladen vorbeischaute, war nichts mehr von ihr übrig !
143 032-1 ++ 10.06.2013

Danach ging es direkt weiter mit der 143 592, wobei der Vollstrecker beim Vorziehen mal wieder nicht zimperlich war ….


Und der Blick ist jetzt frei auf 143 877 mit 143 111, 058, 956 und 876:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:11.06.2013 - Uhrzeit: 08:42

Messfahrten auf Gleisneubau zwischen Bitterfeld und Halle

Am 29. Juni soll die zweigleisige Strecke wieder in Betrieb gehen

Die Gleiserneuerung auf einem Streckenabschnitt zwischen Halle und Bitterfeld befindet sich in der Phase der Fertigstellung. Gegenwärtig werden Mess- und Kontrollfahrten vorgenommen. Zur Beachtung: Es findet wieder Zugverkehr statt. Die Oberleitungen stehen unter Spannung!
Nach einem großen Kraftakt mit Bauarbeiten „rund um die Uhr“ befinden sich die Arbeiten auf der Zielgeraden. Am 29. Juni soll die zweigleisige Strecke wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die seit dem 1. August 2012 gesperrte Strecke wird mit neuen Gleisen ausgerüstet, weil sich eine experimentelle Bauart nicht bewährt hatte. In einem zweiten Ausbauschritt wird bis 2017 die Streckengeschwindigkeit auf 200 km/h erhöht.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:07.06.2013 - Uhrzeit: 09:19

DB Schenker Rail fährt ab September „Bosporus Shuttle“

Bis zu fünf wöchentliche Zugpaare verbinden Deutschland und die Türkei • Europäische Aufstellung ermöglicht hohe Verlässlichkeit der Verkehre.

DB Schenker Rail bietet ab September 2013 unter dem Namen „Bosporus Shuttle“ wöchentlich drei Zugpaare zwischen Deutschland und der Türkei an. Diese Zahl soll später auf fünf Zugpaare erhöht werden. Damit wird das bisherige Angebot im Schienengüterverkehr zwischen Westeuropa und Zielen in der Türkei erweitert. DB Schenker Rail Bulgaria übergibt die Züge an der bulgarisch-türkischen Grenze direkt an die Türkische Staatsbahn TCDD..

„Dieses Angebot können wir den Kunden aufgrund unseres leistungsfähigen europäischen Netzwerkes bei DB Schenker Rail offerieren. Wir gewährleisten eine hohe Qualität und Verlässlichkeit der Verkehre, weil wir mit unseren Gesellschaften in der Region die Produktion selbst unter Kontrolle haben und ein durchgängiges Korridormanagement anbieten können“, sagte Dr. Alexander Hedderich, Vorsitzender von DB Schenker Rail, am Rande der Messe „transport logistic“ am Mittwoch in München..

Die Züge benötigen für die 2.300 Kilometer lange Strecke zwischen Nürnberg und Istanbul insgesamt fünf Tage. Dabei passieren sie Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Zielort ist Halkali (Istanbul). In dem Zugsystem können sowohl Container als auch konventionelle Wagenladungen transportiert werden.

Zu DB Schenker Rail gehören Gesellschaften, Beteiligungen und Partnerschaften in 15 europäischen Ländern.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.06.2013 - Uhrzeit: 09:10

Bender: 143er noch unangetastet

Beim Bender hat man aktuell mit der Zerlegung ausgemusterter Transformatoren zu tun, da müssen die 143er noch hinten anstehen.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:06.06.2013 - Uhrzeit: 09:09

NVV schreibt Nordost-Hessen-Netz aus

Der Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH (NVV) hat im europäischen Amtsblatt die Ausschreibung des SPNV im Nordost-Hessen-Netz (NOH) gestartet. Enthalten sind die SPNV-Leistungen auf den Strecken:
R1 = Göttingen - Eichenberg - Witzenhausen - Hann Münden - Kassel Hbf
R5 = Fulda - Bad Hersfeld - Bebra - Rotenburg a.d.F. - Melsungen - Kassel-Wilhelmshöhe - Kassel Hbf
R6 = Eisenach - Gerstungen - Bebra
sowie
R7 = Göttingen - Eichenberg - Bad Sooden-Allendorf - Eschwege - Bebra - Fulda
mit einem Umfang von ca. 3 974 000 Zugkm pro Jahr. Der Verkehrsvertrag wird für den Zeitraum 11.12.2016 bis 31.12.2031 vergeben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 21.10.2013.

Quelle:/Fotos: ted europa eu

Datum:06.06.2013 - Uhrzeit: 09:09

Sommerfest im DB Museum Koblenz

„Fest der Traktionsarten“ am 8. und 9. Juni • traditionelle Lokparade am Samstag • Sonderfahrten „Rund um Koblenz“ am Sonntag

Am 8. und 9. Juni feiert das DB Museum Koblenz sein diesjähriges Sommerfest. Unter dem Motto „Fest der Traktionsarten“ können die Besucher nicht nur die museumseigenen Lokomotiven, sondern auch Fahrzeuge anderer Museen und Vereine besichtigen.
An beiden Tagen locken zahlreiche Attraktionen: die Besucher können auf dem Führerstand einer historischen Lok mitzufahren. Die Modellbahngruppen „LGB“ und „TRIX-Express“ stellen ihre Anlagen aus. Die Gartenbahn, eine Kinderbahn und der Loksimulator laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein.
Am Samstag kann man von 14 bis 18 Uhr bei einer Lokparade mit 29 historischen Fahrzeugen 170 Jahre Eisenbahngeschichte an sich vorbeiziehen lassen. Am Sonntag lädt die älteste betriebsfähige Elektrolok Deutschlands, die hundertjährige E-Lok 69 03, zu vier einstündigen Fahrten „Rund um Koblenz“ ein.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Sommerfests steht die Dampflokomotive 01 150 des DB Museums Nürnberg. Nachdem sie beim Brand im Betriebswerk Nürnberg-Gostenhof im Jahr 2005 schwer beschädigt wurde, erstrahlt sie nun nach ihrer Restauration im DB Werk Meiningen wieder in altem Glanz.
Das Museum öffnet am 8. und 9. Juni von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren zahlen 2 Euro. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kindern ist für 10 Euro erhältlich. Aktuelle Informationen zum Sommerfest gibt es auf www.dbmuseum-koblenz.de und www.facebook.com/DBMuseum.koblenz.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:05.06.2013 - Uhrzeit: 08:17

Bombardier erhält Auftrag über die Lieferung von TALENT 2 Triebzügen für National Express

Marktposition für elektrische Triebzüge in Deutschland gefestigt Auftragsvolumen über 170 Millionen Euro Fahrgastkomfort und neuester technischer Standard stärken den regionalen Schienenverkehr

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat von National Express Rail GmbH, einer deutschen Tochter der britischen National Express Group (NX) einen Auftrag über die Lieferung von 35 BOMBARDIER TALENT 2 Triebzügen für den Einsatz auf den Linien RE 7 „Rhein-Münsterland-Express“ und RB 48 „Rhein-Wupper-Bahn“ erhalten. Eine Bietergemeinschaft aus National Express und IntEgro Verkehr hat den Zuschlag für die Strecken in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren gewonnen. Der Auftragswert beläuft sich auf ca. 170 Millionen Euro (ca. 221 Millionen US-Dollar) zuzüglich Ersatzteile. Bombardier wird dreiteilige und fünfteilige TALENT 2 Züge mit komfortabler Innenausstattung liefern. Die modernen Fahrzeuge setzen einen hohen Maßstab für ökologische Nachhaltigkeit, was durch eine nach dem europäischen EMAS Umwelt- und Managementsystem zertifizierte Produkterklärung belegt wird. Es werden nahezu ausschließlich recyclingfähige Werkstoffe verwendet und die Energie- und Ressourceneffizienz optimiert. Die aerodynamischen Elektrozüge sind bis zu 160 km/h schnell und bieten eine hohe Anzahl an Fahrgasttüren mit barrierefreien Einstiegen. Für die Triebfahrzeugführer sind separate Außentüren am Führerraum vorhanden. Die klimatisierten TALENT 2 Züge erhalten eine großzügige und bequeme Sitzlandschaft mit 1. und 2. Klasse Bereichen sowie Mehrzweckbereiche mit viel Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder. Weitere Ausstattungsmerkmale sind unter anderem Fahrgastinformationsmonitore mit Informationen zu Anschlussverbindungen, Videoüberwachung sowie große, barrierefreie Toiletten und eine zusätzliche Standardtoilette im fünfteiligen Fahrzeug. Die Züge sind an jedem Fahrzeugkopf mit einer automatischen Kupplung ausgestattet und werden von National Express künftig meist in Mehrfachtraktion eingesetzt. Bombardier wird alle Züge im Jahr 2015 ausliefern. Tobias Richter, Geschäftsführer der National Express Rail GmbH in Düsseldorf, freut sich auf die neuen Triebzüge:„National Express ist stolz auf seinen ersten Auftrag im Schienennahverkehr in Deutschland und auf die Vergabe der Fahrzeugbeschaffung an Bombardier. Unser oberstes Ziel ist, unseren künftigen Fahrgästen einen exzellenten Service zu bieten. Die fabrikneuen TALENT 2 Züge bilden hierfür eine wesentliche Grundlage. Jetzt konzentrieren wir uns auf den pünktlichen Betriebsstart beider Linien zwischen Bonn, Köln, Wuppertal, Hagen Hamm, Münster und Rheine im Dezember 2015.“ Die Fahrgäste von heute erwarten bequeme und flexible Reisemöglichkeiten, die nachhaltige Lösungen, leichte Zugänglichkeit, Komfort und Pünktlichkeit bieten. Moderne Schienenfahrzeuge wie der TALENT 2 entsprechen diesen Erwartungen und bestärken dadurch immer mehr Menschen in ihrer Entscheidung, auf den Schienenverkehr umzusteigen..Bombardier Produkte wie die TALENT 2 Züge sind branchenweit die bisher einzigen Bahnfahrzeuge, bei denen die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung sowohl für die Herstellung als auch für das Fahrzeug durch Zertifizierung nach dem europäischen Umweltaudit- und Managementsystem EMAS (Eco Mangement and Audit Scheme) extern bestätigt wird. Die Produkteigenschaften sind in einer Umwelterklärung (Environmental Product Declaration – EPD) nach ISO 14025 dokumentiert, die sowohl gemäß EMAS als auch gemäß dem internationalen EPD®-System extern bestätigt wurde. EPDs sind öffentliche Dokumente, die transparent für Kunden und andere Interessengruppen die ökologische Effizienz und die Umweltauswirkungen eines Produkts über den gesamten Lebenszyklus zusammenfassen. Bombardier entwickelte die TALENT 2 EPD nach den innerhalb des Verbands UNIFE für Schienenfahrzeuge vereinbarten Regeln (Product Category Rules - PCR) und den Grundsätzen des internationalen EPD Systems. Weitere Informationen über die Bombardier Produktverantwortungs-Strategie finden Sie auf unserer Corporate Social Responsibility website.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:05.06.2013 - Uhrzeit: 08:16

Bombardier präsentiert auf der Transport Logistic eine TRAXX AC Lokomotive mit Last-Mile-Funktion

BOMBARDIER TRAXX AC Lokomotive steht bereits im Zulassungsprozess. Last-Mile-Funktion mit zusätzlichem emissionsarmen Dieselmotor und Batterie ermöglicht den nahtlosen Gütertransort.

Das führende Schienenverkehrsunternehmen Bombardier Transportation präsentiert die TRAXX-Wechselstromlokomotive mit ergänzendem Dieselmotor plus Traktionsbatterie, die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive, auf der diesjährigen Messe Transport Logistic vom 4. bis 7. Juni 2013 in München Unter dem Motto „Extending your reach in rail“ demonstriert Bombardier, wie die Last Mile-Funktion die Lokomotive befähigt, schwere Güterzüge auf europäischen Korridoren über kurze Strecken auch ohne Fahrdraht zu ziehen. Die innovative TRAXX AC Last Mile-Lokomotive befindet sich derzeit im Zulassungsprozess. In betriebsnahen Tests konnte die Leistungsfähigkeit mit Anhängelasten von über 2200 Tonnen nachgewiesen werden. Mit diesen Zügen ist die Lokomotive in der Lage, auf elektrischen und nicht-elektrischen Streckenabschnitten zu fahren – ohne für die Transition anzuhalten. Zudem ist eine Rangierfunkfernsteuerung verfügbar, um den Betrieb noch effizienter zu gestalten. Über kurze Strecken kann die Lok sich ausschließlich mit ihrer Batterie, also völlig emissionsfrei, bewegen. Das bedeutet: Eisenbahnunternehmen können ihre Verkehre nahtlos bis in Häfen, Güterterminals, Ladehallen hinein ohne den zusätzlichen Einsatz von Lkws und Rangierloks gestalten. Die neue Technologie bietet Kunden nahtlose Logistik auf einem immer wettbewerbsorientierter werdenden globalen Markt. Railpool und Akiem haben bereits insgesamt zwölf TRAXX AC Last Mile-Lokomotiven bestellt. Railpool verleast drei dieser Loks an die Schweizer Eisenbahngesellschaft BLS Cargo. Erste Testfahrten in der Schweiz finden derzeit auf dem öffentlichen Netz statt. Weiterhin informiert Bombardier auf der Transport Logistic über seine neue TRAXX Diesel Multi-Engine Lokomotive, die dank vier Dieselmotoren verbrauchs- und geräuscharm ist. Die vier Motoren speisen parallel die ganze Lokomotive und können nach Leistungsbedarf zu- und abgeschaltet werden. Die Lokomotive erfüllt die Abgasnorm Stage IIIB.

„Extending your reach in rail“: Das Bombardier-Messe-Motto gilt auch für neue strategische Initiativen, die das Ziel haben, auf neuen Märkten effizienter auf Kundenbedürfnisse einzugehen. Darüber hinaus setzt Bombardier bei der Transport Logistic den Schwerpunkt auf technische Lösungen wie das Service-Online-Tool MyBTFleet und die Ferndiagnose, die Kunden die Wartung und den Betrieb von Bombardier-Lokomotiven noch leichter machen. Lokomotiven bilden das Rückgrat für den Frachtverkehr und auch für den Fahrgastbetrieb auf der ganzen Welt. In Europa werden TRAXX-Lokomotiven mit einer Verkaufsbilanz von mehr als 1.600 Fahrzeugen in nur einem Jahrzehnt am häufigsten eingesetzt. Die TRAXX Produktfamilie ist für die Güter- wie auch die Personenbeförderung im nationalen und grenzüberschreitenden Verkehr in allen Netzen konzipiert. Sie bietet drei elektrische Varianten (Mehrsystem-, Wechselstrom- und Gleichstromlokomotiven) und eine dieselelektrische Ausführung. Alle TRAXX-Lokomotiven zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise und ihre hoch effizienten BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungssysteme. Bombardier nimmt auch im Lokomotivbau bei der Entwicklung von neuen Technologien eine Vorreiterrolle ein. So können mehr Fahrgäste und in Bezug auf die TRAXX AC Last Mile vor allem mehr Güter als jemals zuvor ökonomisch und ökologisch effizient befördert werden.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:04.06.2013 - Uhrzeit: 11:16

MRCE bestellt 15 Vectron-Loks

Anfang Juni hat der Lokomotivvermieter Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) Siemens mit der Lieferung von 15 Vectron AC Lokomotiven beauftragt. Die ersten Lokomotiven werden noch in diesem Jahr im Siemens-Lokomotivenwerk in München-Allach an den Kunden übergeben. Damit ist MRCE das zweite Vermietunternehmen, das sich für die neu entwickelte Vectron-Generation entschieden hat.

„Nach umfassenden Auswertungen bezüglich Qualität, Zuverlässigkeit, Preisgestaltung und Wartungsverlauf freuen wir uns, mit Siemens einen neuen Vertrag für die Vectron-Lokomotiven abschließen zu können. Die Flexibilität des Vectron verschafft uns eine solide Basis für eine sichere Zukunft. Obwohl präzise Vorhersagen über die gesamten Laufjahre der Lokomotiven nur sehr schwer zu tätigen sind, ist das flexible Fahrzeugkonzept mit AC- und MS-Lokomotiven sehr effektiv. Aktuell ist Vectron für uns die beste Lösung für unsere Anforderungen“, fasst Tetsu Ikeda, CEO von Mitsui Rail Capital Europe, zusammen.

„Wir freuen uns sehr über den mit dieser Bestellung erbrachten Vertrauensbeweis und sind sicher, dass wir die hohen Erwartungen an die Zukunftssicherheit mit dem Vectron bestens erfüllen werden“, sagte Karl-Hermann Klausecker, CEO Locomotives and Components Siemens Rail Systems.

Die bestellten Fahrzeuge sind für den grenzüberschreitenden Verkehr in Deutschland und Österreich bzw. für Deutschland, Österreich und Ungarn vorgesehen. Neben den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Fahrzeuge mit dem europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet. Die Lokomotiven haben eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Ein Teil der Lokomotiven wird mit einem MS-Vorrüstpaket ausgestattet, das eine sehr einfache Umrüstung in eine Mehrsystemlokomotive zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht. Die Verkabelung für weitere Zugsicherungssysteme ist ebenfalls bereits an Bord.

Mit einer Flotte von aktuell mehr als 300 Lokomotiven bietet MRCE Full-Service-Leasing von Lokomotiven in ganz Europa. MRCE verbindet das Leasen von Lokomotiven mit einem entsprechenden Instandhaltungsmanagement. MRCE ist ein europäisches Tochterunternehmen der japanischen Mitsui & Co., Ltd., mit Niederlassungen in Amsterdam und München.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:03.06.2013 - Uhrzeit: 11:04

Bender-Update

Am Mittwoch letzter Woche (29.5.) wurden die 5 x Cottbuser 143 aus Köln-Kalk zum Bender überstellt, so dass sich jetzt wieder ein lange Schlange auf dem Bender Hof gebildet hat:

143 907 + 032 + 592 + 877 + 111 + 058 + 956 + 876

Quelle:/Fotos: Markus Tigges
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