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News-Rubrik: News-Archiv Mai 2013

Datum:31.05.2013 - Uhrzeit: 09:01

ODEG: Pendelverkehr auf der Linie RE2 zwischen Bad Kleinen - Wismar

Einsatz eines Dieseltriebwagens vom Typ „Talent“

Zeitraum: Freitag, 31. Mai 2013 bis Sonntag, 30. Juni 2013

Auf der Linie RE2 der ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH besteht von Freitag, 31. Mai bis Sonntag, 30. Juni 2013 zwischen Bad Kleinen und Wismar ein Pendelverkehr. Hierfür wird ein Dieseltriebwagen der Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG) vom Typ „Talent“ anstelle der KISS-Doppelstockzüge eingesetzt. Die Reisenden werden gebeten, in Bad Kleinen zwischen dem KISS-Zug und dem Talent-Triebwagen umzusteigen. Die Züge halten am gleichen Bahnsteig gegenüberliegend.

Hintergrund ist die nicht fristgerechte Auslieferung der letzten drei KISS-Doppelstockzüge durch den Fahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH. Dadurch stehen der ODEG keine Reservezüge zur Verfügung, um die planmäßige Wartung und erforderliche Reparaturen durchzuführen.

Beim bisherigen Einsatz der Züge treten zudem vermehrt Mängel in der Qualität einiger nicht sicherheitsrelevanter Fahrzeugkomponenten auf. So funktionieren die Klimaanlagen einiger Fahrzeuge zeitweise nicht, es zeigt sich eine vorzeitige Abnutzung der Spurkränze an den Zugrädern und der Mechanismus der Zwischentüren macht Probleme.

Die 13 KISS-Züge von den Linien RE2 und RE4 müssen nun sukzessive zur festgelegten Instandhaltung in die ODIG-Werkstatt (Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft mbH). Bei der Instandhaltung werden u. a. alle Sicherheitssysteme des Zuges überprüft und alle relevanten Mängel oder gar Schäden behoben.

„Es geht uns um höchste Sicherheit für die Fahrgäste und vernünftige Qualität bei den neuen Fahrzeugen. Leider steht weiterhin die Lieferung der letzten Züge durch Stadler aus und daher fehlen uns Reservefahrzeuge. Unsere Betriebsplanung sucht nach besten Lösungen und deshalb haben wir uns dazu entschieden, lieber an einer weniger frequentierten Strecke mit einem Ersatzfahrzeug Pendelverkehr zu fahren, als in den Ballungsgebieten Züge ausfallen lassen zu müssen. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste und bitten dafür um Entschuldigung.“ sagt Arnulf Schuchmann, Vorsitzender und Sprecher der ODEG-Geschäftsführung.

Die Fahrgäste werden gebeten, besonders auf die Ansagen im Zug und auf den Bahnsteigen zu achten. Wir bitten auch darum, sich vor der Reise auf der Internetseite www.odeg.de zu informieren.

Quelle:/Fotos: ODEG

Datum:29.05.2013 - Uhrzeit: 11:19

Vertrag für 24 Doppelstockzüge von Aeroexpress und Stadler unterzeichnet

Im Gebäude der Stadtregierung von Moskau hat die öffentliche Unterzeichnung des Auftrags zwischen dem russischen Unternehmen Aeroexpress und dem schweizerischen Schienenfahrzeugbauer Stadler Rail Group zur Lieferung von Doppelstocktriebzügen stattgefunden.
Stadler Rail war im Februar als Gewinner der Ausschreibung von Aeroexpress für 24 Doppelstocktriebzüge hervorgegangen. Der Auftrag, der sich auf rund EURO 350 Mio. beläuft, wurde in Anwesenheit des Bürgermeisters der Stadt Moskau Sergej Sobjanin, des stellvertretenden Bürgermeisters in Fragen des Transports und Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur der Stadt Moskau Maxim Liksutow und Medienvertretern unterzeichnet. Seitens Aeroexpress wurde eine Unterschrift vom Generaldirektor Alexei Kriworutschko gesetzt und seitens Stadler – vom Inhaber und CEO Peter Spuhler.
«Die Zusammenarbeit mit Stadler soll eine der Hauptherausforderungen unseres Unternehmens lösen: die Vergrösserung der Transportkapazitäten. Das Personenaufkommen von Aeroexpress wächst jährlich um fast 20%, somit ist die Einführung neuer Doppelstockzüge ein logischer Schritt, der es uns nicht nur ermöglicht unsere Transportkapazität zu erhöhen, sondern auch unseren Passagieren Voraussetzungen für noch angenehmere Reisen schafft. Die neuen Doppelstocktriebzüge, welche bereits 2015 in Russland verkehren werden, erfüllen höchste internationale Standarts», – kommentiert der Generaldirektor des Unternehmens Aeroexpress Alexei Kriworutschko.
«Der Auftrag von Aeroexpress, ist für Stadler der bisher grösste in Russland. Die Wahl unserer Doppelstocktriebzüge durch Aeroexpress ist für uns ein großer Erfolg. Unsere Züge haben sich in vielen Ländern einen guten Ruf gemacht: der Schweiz, Deutschland, Österreich und Luxemburg. Wir sind froh, dass sehr bald auch Russen die Fahrt mit unseren unsere Züge genießen können», – sagt Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group.
Die offizielle Unterzeichnung des Auftrags zwischen den beiden Unternehmen stellt einen weiteren wichtigen Schritt zur Realisierung des Projekts dar, nachdem Aeroexpress im Februar 2013 die Ergebnisse der Ausschreibung für die Lieferung von Doppelstocktriebzügen bekanntgab. Der Sieger der Ausschreibung, das Unternehmen Stadler, muss bis Ende 2016 insgesamt 172 Zugwagons nach Russland ausliefern – 112 nach Basisauftrag und 60 nach zwei Zusatzaufträgen.
Die Züge für Aeroexpress werden auf Basis der bekannten Schweizer KISS-Fahrzeuge erstellt. Die Wagenkonstruktion wird aus leichtem Aluminium erstellt, wodurch die Fahrzeuge im Vergleich zu traditionellen Wagenkonstruktionen wesentlich leichter sind, was die Betriebskosten senken wird. Die neuen Züge werden eine Geschwindigkeit bis zu 160 km/h aufweisen.

Quelle:/Fotos: Stadler

Datum:29.05.2013 - Uhrzeit: 08:43

SCI Verkehr: Weltweite Güterwagennachfrage mit 12 Mrd. EUR Volumen auf moderatem Wachstumspfad

Spitzenjahre 2011/12 werden allerdings aufgrund des massiven Einbruchs der russischen Nachfrage absehbar nicht mehr erreicht

Nahezu in allen Weltmarktregionen prognostiziert die aktuell erschienene Studie „Güterwagen – Weltweite Marktentwicklungen“ der SCI Verkehr GmbH solide, teilweise sogar gute bis sehr gute Wachstumsraten. So bestellen asiatische Bahnen bis 2017 jährlich über 8 % mehr neue Güterwagen. In Afrika und dem Nahen Osten steigert sich der noch begrenzte Markt sogar jährlich um über 14 %. Nordamerika erlebt derzeit einen Nachfrageboom in diesem Geschäft und wird auch absehbar auf hohem Niveau bleiben. Auch Europa wächst: Nach umfangreichen Ausmusterungen von Altfahrzeugen steigt die Nachfrage hier um knapp 3 % pro Jahr bis 2017. Trotz aller Wachstumsperspektiven in den genannten Regionen trüben die Entwicklungen des bislang wichtigsten Güterwagenmarktes Russland das sonst sehr positive Ergebnis: In Russland bricht die Lieferung neuer Güterwagen nach zwei Jahren mit extrem hoher Beschaffung nun um über 14 % jährlich geradezu ab: Die Nachfrage ist hier offenbar für die kommenden Jahren weitgehend gesättigt.


Analyse/Prognose Marktvolumen Neufahrzeuge Welt 2007/2012/2017 (in Mio. EUR)
Quelle: SCI Verkehr GmbH, MultiClient-Studie „Güterwagen – weltweite Marktentwicklungen“


Das aktuelle weltweite Marktvolumen für Güterwagen liegt bei gut 12 Mrd. EUR p. a. im Neugeschäft und bei rund 9 Mrd. EUR p. a. im After-Sales-Bereich. Das Neugeschäft 2012 lag damit noch über dem des vorherigen Spitzenjahres 2008. Während sich das Wachstum im After-Sales-Bereich aufgrund weiter wachsender Flotten fortsetzt, verläuft die Entwicklung im Neugeschäft aufgrund des Falls des russischen Marktes negativ.

Der Güterwagenmarkt hat 2012 insbesondere aufgrund der schnellen Expansion des russischen Marktes in den Vorjahren ein neues Rekordvolumen erreicht, wird aufgrund des jetzt folgenden Einbruchs dieses Marktes im Prognosezeitraum jedoch wieder zurückgehen. Die Zunahme der Beschaffungen dort war zu stark und übertraf den langfristigen Bedarf weit. Weiter zulegen können bis 2017 dagegen die USA, China und Indien. Der europäische Markt bleibt aufgrund der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung auf historisch niedrigem Niveau. Hier ist erst nach Erholung des Transportmarktes und Ausmusterung der hohen Altbestände wieder mit einem signifikanten Anstieg der Beschaffungen zu rechnen.

Getrieben von der Nachfrage nach Rohstoffen bleiben offene Güterwagen die mit Abstand wichtigste Güterwagengattung bei den Neubeschaffungen. Seit Anfang 2013 ist jedoch aufgrund des Einbruchs des russischen Marktes ein starker Rückgang der absoluten Beschaffungszahl dieser Wagengattung zu erkennen. Weiterhin steigt die Bedeutung von Flachwagen, insbesondere aufgrund fortschreitender Containerisierung. Der Transport von Ölprodukten auf der Schiene führt, insbesondere in Nordamerika, zu einer steigenden Nachfrage nach Kesselwagen.

Weltweit befinden sich rund 45 % der Güterwagen im Eigentum von Incumbents, nach noch 55 % im Jahr 2010. Damit ist jetzt mit 55 % des Güterwagenbestandes die Mehrheit im Eigentum nicht marktbeherrschender Unternehmen, oft mit privatwirtschaftlichem Hintergrund.

Bislang produzieren nur wenige Güterwagen-Hersteller auf mehreren Kontinenten oder liefern in größerem Umfang an Abnehmer außerhalb ihrer eigenen Marktregion, dies ändert sich jedoch im Moment. Insbesondere die chinesischen Hersteller liefern zunehmend nach Afrika, Südamerika und zuletzt auch nach Australien und in den asiatischen Teil der GUS. Ein Markteinstieg in Europa erfolgt im Moment mit ersten Testlieferungen.

Die Marktstudie „Güterwagen – Weltweite Marktentwicklungen“ ist ab Juni 2013 in deutscher Sprache und ab Juli in englischer Sprache erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:28.05.2013 - Uhrzeit: 06:56

Cantus-Zug kollidiert mit umgestürztem Baum

Ein Cantuszug ist heute Morgen, gegen 07.13 Uhr, mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Bei dem Aufprall auf das Hindernis wurde die Frontscheibe der Bahn durchschlagen.
Der 61-Jährige Lokführer aus Milda (Saale-Holzlandkreis, Thüringen) erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Kasseler Klinikum gebracht.
Der Unfall ereignete sich auf der Bahnstrecke Kassel - Fulda, auf Höhe der Ortschaft Beiseförth.
Die etwas 100 Reisenden blieben alle unverletzt. Sie wurden unmittelbar nach dem Unfall mit Bussen weitertransportiert.
Der Baum ist offensichtlich infolge der andauernden Regenfälle entwurzelt.
Die Schadenshöhe und die Auswirkungen auf den Bahnverkehr stehen noch nicht fest und müssen noch ermittelt werden.
Die Bahnstrecke war seit dem Unfall in beide Richtungen gesperrt. Die Aufräumarbeiten sind voraussichtlich gegen Mittag beendet.
Das Gleis in Richtung Norden bleibt nach Mitteilung der Deutschen Bahn AG, auf Grund von Witterungseinflüssen, voraussichtlich für längere Zeit gesperrt. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle:/Fotos: Bundespolizeiinspektion Kassel: Bild: Beschädigte Cantusbahn; Quelle: Bundespolizei

Datum:28.05.2013 - Uhrzeit: 06:55

DB/ÖBB-EC: Italienverkehr mit Rückenwind

Drei Jahre nach dem Start präsentieren die Deutsche Bahn (DB) und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) eine erfolgreiche Bilanz ihres gemeinsamen Angebots nach Italien. Acht Prozent mehr Fahrgäste als im Vorjahr nutzten 2012 die direkten Eurocity-Verbindungen von München in den Süden An der Spitze der Reiseziele stehen die Südtiroler Regionen gefolgt von Verona und Venedig. Ein außergewöhnlich starkes Wachstum verzeichnete der Halt in Rovereto mit knapp 40 Prozent Zuwachs sowie der Halt in Verona mit ca. 23 Prozent - beides wichtige Haltepunkte für den Gardasee.
Von München aus starten täglich fünf Eurocity-Züge (EC) über den Brenner. Bozen erreicht man in knapp vier Stunden, Rovereto in rund 4:45 Stunden und Verona in zirka 5:30 Stunden – ohne Stress, ohne Stau und ohne Maut. Alle fünf Züge halten in Italien in Franzensfeste, Brixen, Bozen, Trento und Rovereto sowie in Verona. Jeweils ein Zug täglich fährt weiter bis nach Venedig und Bologna. Samstags ist noch bis Ende Oktober ein zusätzlicher EC nach Venedig unterwegs.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:27.05.2013 - Uhrzeit: 12:55

Aktuelle Stand in Opladen

155 079 wurde am Freitag komplett zerlegt – hier noch die letzten Überreste des Sechsachsers:

Die drei 143er (143 907 + 032 + 592) sind dann wohl als nächste dran:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.05.2013 - Uhrzeit: 10:02

Siemens startet Produktion von Regionaltriebzügen in Russland

Im Werk Jekaterinburg wurde heute feierlich die Produktion der russischen Regionaltriebzüge vom Typ Desiro RUS gestartet. Hier sollen insgesamt 1.200 Wagen des „Lastotschka“ (russisch für „kleine Schwalbe“) genannten Zuges für die Russischen Eisenbahnen (RZD) gefertigt werden. Einen entsprechenden Auftrag im Wert von rund 2 Mrd. Euro erhielt Siemens gemeinsam mit seinem Partner Sinara im Jahr 2011. Im Beisein von Wadim Morozow, Erster Vizepräsident RZD, und Dmitri Pumpianski, Präsident der Sinara Gruppe, drückte Roland Busch, Vorstand der Siemens AG, den Startknopf für die erste Schweißnaht an dem Wagenkasten. Dies markiert zugleich die erste Schweißarbeit an einem Aluminium-Wagenkasten in der Geschichte des russischen Eisenbahnbaus.
„Dies ist ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte von Siemens Rail Systems in Russland. Nachdem wir gemeinsam mit der RZD nicht nur vorzeitig die Zulassung der Desiro RUS Züge geschafft haben, sondern auch rund ein halbes Jahr früher in den Fahrgastbetrieb gehen konnten, nehmen wir heute pünktlich die Produktion der weiteren Lastotschka-Wagen auf. Damit setzen wir ein klares Signal, denn wir haben ehrgeizige Ziele für den russischen Markt. Mit unserem Werk in Jekaterinburg sind wir bestens gerüstet, sowohl für die Produktion von Lokomotiven als auch von Regionalzügen“, sagte Jochen Eickholt, CEO Siemens Rail Systems.
Russland hat das zweitgrößte Schienennetz weltweit. Jährlich werden 1,3 Milliarden Tonnen Fracht befördert. Die RZD will in den kommenden Jahrzehnten in großem Stil in die Schieneninfrastruktur investieren. Allein bei Regionalzügen stehen Ersatz- und Neubeschaffungen von rund 24.000 Wagen bis 2030 an.
Seit Januar 2013 sind die ersten, im Krefelder Werk produzierten Züge in Russland unterwegs. Die Lastotschkas verbinden Sankt Petersburg über Tschudowo mit Weliki Nowgorod und Bologoje. Ebenfalls früher als geplant wurde auch bereits der Fahrplanverkehr von Moskau nach Nischni Nowgorod sowie in Sotschi und in Kasan aufgenommen.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:27.05.2013 - Uhrzeit: 10:02

Bender: Nachschub im anrollen

155 235 ++ 21.05.2013

155 143 Zerlegung beim Bender, 23.05.2013


155 079 zunächst als letzte 155er beim Bender, 23.05.2013:

Wie der Zufall es will: Gerade als ich beim Bender den Stand dokumentiere, kommt 155 061 mit GZ und der Überführung der 5 x 143 (143 877, 111, 058, 956 und 876) aus HSR auf der GZ-Strecke hinterm Bender durch Opladen!


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:24.05.2013 - Uhrzeit: 10:12

BEG startet Ausschreibung "Kahlgrund"

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hat im europäischen Amtsblatt die Ausschreibung von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr „Kahlgrund“ veröffentlicht. Enthalten ist der Betrieb eines Regionalverkehrs auf en Kursbuchstrecken KBS 640 Hanau Hbf – Kahl (Main) sowie KBS 642 Kahl (Main) – Schöllkrippen mit einem Volumen von ca. 320 000 Zugkilometer pro Jahr. Der Vertrag soll vom 13.12.2015 bis zum 11.12.2027 laufen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 5.9.2013.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:23.05.2013 - Uhrzeit: 08:55

Neuzugänge bei den Alteisen-Verwertern

Neuzugänge in Stolberg (für Steil):
110 437, 110 431, 110 401, 110 436 überstellt am 22.05.2013 in den Bahnhof, Weiterführung aufs Firmengelände in Eschweiler-Aue steht noch aus

Neuzugänge in Opladen (Bender):
143 592, 032, 907 überstellt am 21.05.2013 aufs Firmengelände

Von der 155 187 sind heute morgen nur noch Überreste auf dem Bender-Gelände anzutreffen:


155 187 ++ 21.05.2013

Die 155 235-5 ist aktuell in Bearbeitung - hier hilft der "kleine Bruder" des Vollstreckers:



Und der Blick auf das weitere „Programm“ in Opladen:
155 143, 155 079 und die Neuzugänge 143 592, 032, 907:



Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:22.05.2013 - Uhrzeit: 10:23

Weiterhin zunehmender Wettbewerb auf dem Schienennetz in Deutschland

„Der positive Trend zu mehr Wettbewerb auf der Schiene in Deutschland ist ungebrochen“, so DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube anlässlich der Veröffentlichung des zwölften DB-Wettbewerbsberichts am 21. Mai 2013. Danach konnten die Wettbewerbsbahnen im vergangenen Jahr im Schienen-personennahverkehr einen Marktanteil von 25 Prozent erreichen, gemessen an der Gesamtleistung in Zugkilometern. Im Güterverkehr kommen die Wettbewerber im Jahr 2012 sogar auf einen Anteil von 28,6 Prozent.
„Angesichts dieses positiven Trends in Deutschland haben wir kein Verständnis für Bestrebungen der EU-Kommission, die integrierten Eisenbahnsysteme in Europa zu zerschlagen“, sagte DB-Chef Dr. Grube mit Blick auf Brüsseler Vor­schläge im 4. Eisenbahnpaket. „Das erfolgreiche deutsche Modell sollte statt­dessen Vorbild sein für andere Länder, endlich mehr Wettbewerb auf der Schiene zu ermöglichen.“
Im Vergleich mit den anderen Verkehrträgern trotzten die Bahnen im deutschen Personenverkehr dem allgemeinen Nachfragerückgang und steigerten ihre Leistung sogar um vier Prozent. Sie erreichten mit einem Plus von 49 Millionen mehr Fahrgästen als im Vorjahr sogar einen neuen Fahrgastrekord. Für den Güterverkehr war das Marktumfeld 2012 deutlich schwieriger. Die Bahnen mussten in geringem Umfang Marktanteile abgeben. Der deutsche Schienen-güterverkehr entwickelte sich mit einem Minus von etwa drei Prozent aber im europäischen Vergleich (minus fünf Prozent) immer noch überdurchschnittlich.
Der Wettbewerbsbericht weist aus, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnen gleich von mehreren Seiten unter Druck gerät. So ist die Finanzierung einer zukunftsfesten Schieneninfrastruktur nicht gesichert, zudem verursachen die langwierigen Zulassungsverfahren für Züge massive Nachteile im Wettbewerb mit den anderen Verkehrsträgern und schließlich wurden bislang keine Fort­schritte erzielt, wenn es darum geht, Verzerrungen der innereuropäischen Wettbe­werbsbedingungen etwa bei der Marktöffnung im Personenverkehr abzubauen.
„In den aktuellen verkehrspolitischen Diskussionen müssen wir diese Themen mit Nachdruck vorantreiben“, forderte Dr. Grube und mahnte zugleich eine faire und sachliche Auseinandersetzung an, die sich nicht an vorgefassten Meinun­gen orientieren dürfe, sondern an Kosten-Nutzen-Analysen sowie effizienten und wettbewerbsfähigen Strukturen.
Im diesjährigen Wettbewerbsbericht bietet die DB zudem in einem Hintergrund-beitrag interessante Einblicke in den Wettbewerb im Fernverkehr, durchleuchtet in einem Faktencheck die Finanzbeziehungen im Konzern, greift die Diskussion über die Folgen der eigentumsrechtlichen Entflechtung im Energie­sektor auf und gibt eine Übersicht neuer internationaler Vergleichsstudien zu den Eisenbahnmärkten.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:20.05.2013 - Uhrzeit: 10:49

Verschrottungs-News der letzten Tage

110 434 ++ 14.05.2013
110 435 ++ 15.05.2013
110 410 ++ 15.05.2013

Am 10.05.2013 brachte 155 248-8 den 62639 WR-KKANN folgende Verschrottungskandidaten nach Köln Kalk Nord, die dann am Folgetag direkt aufs Bender-Gelände überstellt wurden:
155 044-1
155 187-8
155 235-5
155 143-1
155 079-7

Die 155 044 war dann auch als erste dran:
155 044 ++ 17.05.2013

Am 17.5.2013 fuhr wieder ein Schrottlok-Zug von Nürnberg nnach Köln Kalk.

111 225 brachte 143 592, 032, 907 und 111 003 ins Rheinland, wobei die 111 003 per Leihstellungsvertrag an den "Verein zur Erhaltung historischer Lokomotiven" (VzEhL) geht, der sich im ehem. BW Euskirchen befindet.
Die Bilder dazu:


110 493 - Verladung eines Rahmenteils ( 14.05.2013 )

110 435 + 110 410 + 5x155er Neuzugang, Bender 14.05.2013

155 044-1, 155 187-8 , 155 235-5, 155 143-1 und 155 079-7 am 16.05.2013 zur Zerlegung beim Bender

155 044 - Zerlegung bei Bender in Opladen, 17.05.2013

155 187 Bender Verschrottungsbeginn, 18.05.2013


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:16.05.2013 - Uhrzeit: 18:14

Bombardier TRAXX AC Last Mile-Lokomotive demonstriert Stärke und schließt Logistikkette

Lokomotive zog bei Kundenveranstaltung auf Testgelände in Velim schwere Züge bis zu 2.000 Tonnen – auch im Last Mile-Modus.

Die BOMBARDIER TRAXX AC Last Mile-Lokomotive schließt die Logistik-Kette auf der Schiene komplett: Das wurde heute bei einer Veranstaltung für Kunden und Presse in Velim, Tschechische Republik, deutlich. Die Last Mile-Funktion ist eine vom führenden Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation erstmalig entwickelte Kombination aus Dieselmotor und einer unterstützenden Traktionsbatterie, die es erlaubt, kurze Strecken ohne Fahrdraht zu überbrücken. Die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive demonstrierte auf dem Versuchsring in Velim, dass sie nicht nur im elektrischen Betrieb, sondern auch im Last Mile-Modus in der Lage ist, auch schwere Züge bis zu 2.000 Tonnen zu ziehen. Über kurze Strecken kann sie sich ausschließlich mit ihrer Batterie, also völlig emissionsfrei, bewegen. Das heißt, dass Eisenbahnunternehmen ihre Verkehre nahtlos bis in Häfen, Güterterminals, Ladehallen hinein ohne den zusätzlichen Einsatz von Lkws und Rangierloks gestalten können. Mit einem schweren Zug hat die Lok im Last Mile-Modus eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometern pro Stunde, ohne Zug von bis zu 60. Unter Fahrdraht liegt ihre Höchstgeschwindigkeit bei 160 Kilometern pro Stunde. Der Übergang von elektrischer Traktion auf Dieseltraktion erfolgt dynamisch, das heißt ohne Anhaltevorgang. Die Last Mile-Funktionalität ermöglicht es, den massiven Umweltvorteil einer Elektrolok auf kurzen nicht-elektrifizierten Strecken zu nutzen. Die TRAXX AC mit Last Mile-Funktion steht kurz vor der Zulassung und vor der Betriebsaufnahme. Bisher wurden TRAXX AC Last Mile-Lokomotiven von den Unternehmen Railpool und Akiem bestellt. Railpool verleast drei von diesen Loks an die Schweizer Eisenbahngesellschaft BLS Cargo. „Mit der TRAXX AC Last Mile vereinen wir Ökonomie und Ökologie in Harmonie: Das nutzt unseren Kunden im globalen Wettbewerb“, sagte Janis Vitins, Director Marketing and Product Planning, Locomotives, Bombardier Transportation. „Weltweit wirkt sich die schnelle Urbanisierung auf die Mobilität der Menschen und die Umwelt aus. Bombardier nimmt bei der Entwicklung von passgenauen Technologien eine Vorreiterrolle ein damit mehr Fahrgäste und in Bezug auf die TRAXX AC Last Mile vor allem mehr Güter als jemals zuvor effizient befördert werden können.“

Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:16.05.2013 - Uhrzeit: 14:18

Lösung für Mehrkosten bei Bahnprojekt München – Lindau steht

Der Ausbau der Schienenstrecke München-Lindau geht weiter voran. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil begrüßt, dass die DB AG jetzt grünes Licht für die Fortsetzung der Planungen gegeben hat und mit dem sogenannten Umwelt-Screening startet. „Die Elektrifizierung Richtung Schweiz ist für Bayern elementar. Ich habe es daher zur Chefsache gemacht. Das trägt Früchte. Die DB setzt auf operativer Ebene das um, was ich aktuell mit dem Konzernvorstand vereinbart habe. Das Projekt bleibt im Zeitplan. Spätestens im Jahr 2020 sollen die Züge unter Draht bis Lindau fahren. Der Freistaat wird hier nicht aufhören, der Bahn solange Dampf zu machen. Bummeln können wir uns nicht leisten“, erklärt Zeil.
Voraussetzung für die Abkehr eines Planungsstopps war, dass sich das Bayerische Verkehrsministerium, das Bundesverkehrsministerium und die DB AG über eine Lösung verständigt haben, wie das Projekt München –Lindau trotz der beträchtlichen Mehrkosten, die vergangenen Herbst nach Abschluss der Vorplanungen bekannt geworden waren, finanziert werden kann. Gegenüber den Zahlen bei Abschluss der Finanzierungsvereinbarungen in den Jahren 2008 und 2009 ist das Projekt um rund 50 Prozent teurer geworden und umfasst aktuell ein Kostenvolumen von rund 310 Millionen Euro. Diesen Betrag stemmen nunmehr der Freistaat Bayern mit einer Vorfinanzierung von 55 Millionen Euro, die Schweiz mit einer Vorfinanzierung von 50 Millionen Euro und das Bundesverkehrsministerium, das 113,5 Millionen Euro aus Bedarfsplanmitteln zusätzlich zugesagt hat. Der Rest soll aus der bayerischen Landesquote für Investitionen in die Schienennahverkehrsinfrastruktur bedient werden. Dies sind Bundesmittel, über deren Verwendung der Freistaat Bayern und die DB AG gemeinsam entscheiden.
Minister Zeil drängt mit Nachdruck auch darauf, dass nochmals seitens der DB und des Bundes intensiv geprüft werde, ob EU-Fördergelder für diese internationale Verbindung eingesetzt werden könnten, ohne dass damit der verpflichtende Ausbaustandard höher und die Strecke unterm Strich noch kostenintensiver würde.
Die Elektrifizierung und der Ausbau der Strecke München – Lindau soll unter anderem ein zeitgemäßes Fernverkehrsangebot zwischen den europäischen Metropolen München und Zürich im Herzen Europas ermöglichen und die Fahrzeit auf drei Stunden 15 Minuten reduzieren. Die über 150 Kilometer lange Ausbaustrecke mit einem kurzen Teilabschnitt auch in Baden-Württemberg wäre die erste elektrifizierte Bahnstrecke im Allgäu. Sie ist Bestandteil des aktuellen Bundesverkehrswegeplans. Der Freistaat Bayern hat die Strecke Ende März wieder für den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 beim Bund angemeldet. Sie gehört zu den zwei von 30 angemeldeten Bahnprojekten, die der Freistaat mit einer Prioritätsnote versehen hat. Der Zeitplan der Umsetzung des Projekts hatte sich in den letzten Jahren mehrmals verzögert. Die Vorfinanzierung der Schweiz ist gesetzlich an die Fertigstellung bis spätestens 2020 gebunden.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:15.05.2013 - Uhrzeit: 20:44

185 329 mit Schaden abgestellt

Die Skandinavien-Lok 185 329 steht seit einige Monaten am Bahnhof in Fredericia, Dänemark mit Schäden abgestellt und wartet auf die Ausbesserung. Diese Lok ist in Schweden im Winter mit eine Lkw zusammengeprallt.
Sieht so aus: http://www.baneforum.dk/viewtopic.php?f=7&t=625

Quelle:/Fotos: Anders Falk Jensen

Datum:14.05.2013 - Uhrzeit: 14:18

BEG: Zwei wichtige Expressverkehre gesichert

Expressverkehre in Oberfranken gehen für zehn Jahre an DB Regio Nordostbayern / Franken-Sachsen-Express bleibt 2014 bestehen

Die BEG kann trotz knapper Finanzmittel zwei wichtige Expressverkehre für die Zukunft sichern. Die dieselbetriebenen Expressverkehre zwischen Bamberg, Lichtenfels, Bayreuth und Hof haben wir in einem wettbewerblichen Verfahren an DB Regio Nordostbayern vergeben. Dadurch bleibt das für Oberfranken wichtige Angebot mit Anpassungen ab 15. Dezember 2013 für zehn weitere Jahre bestehen.

Zudem haben sich Bayern und Sachsen mit der Deutschen Bahn auf ein Konzept zur Fortführung des Franken-Sachsen-Expresses (FSX) Nürnberg – Hof – Dresden im Fahrplanjahr 2014 geeinigt. DB Regio wird den Interregio-Express von Nürnberg über Hof nach Dresden zunächst bis Ende 2014 eigenwirtschaftlich aufrechterhalten. Ab 2015 ist Bayern dann bereit die Leistungen bis zur Landesgrenze als Nahverkehr zu bestellen. Damit bleiben Bayreuth, Hof, Marktredwitz und Münchberg im bisherigen Umfang in den überregionalen Expressverkehr eingebunden. Als durchgehende Linie verkehrt der Regionalexpress Nürnberg – Marktredwitz, in der anderen Stunde muss in Hof am selben Bahnsteig in einen Doppelstockzug nach Dresden umgestiegen werden. Durch die Kombination von Neigetechnik in Bayern und Elektrozügen in Sachsen ist so auf der Franken-Sachsen-Magistrale ein weiterhin attraktives Fahrplankonzept gesichert.

Quelle:/Fotos: BEG

Datum:13.05.2013 - Uhrzeit: 20:18

193 924 bei RTA

An einer geringen Auslastung dürfte man sich beim Klima-Windkanal der Railtec Arsenal (RTA) wahrscheinlich nicht beklagen: Neben der KZ8A 001, einer Straßenbahn für die australische Gold Coast sowie einem Lint 81 Triebwagen für die Deutsche Bahn AG, befindet sich seit heute ein viertes Schienenfahrzeug vor Ort. Dabei handelt es sich um die 193 924 von Siemens, einer der vielen Vectron Versuchslokomotiven welche gemäß Zulassungsraster für Traktionseinsätze in Deutschland, Österreich sowie Rumänien eingesetzt werden darf. Dennoch wurde das Triebfahrzeug am letzten Wochenende anlässlich eines für Mittwoch dieser Woche anberaumten Medientages bei der RTA kalt und eingereiht in einem Güterzug der Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH (WLC) nach Wien überstellt. Noch vor Ihrer Beistellung konnte ich die Lokomotive am 13. Mai 2013 während der Morgenstunden am Floridsdorfer Frachtenbahnhof fotografieren.




Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:13.05.2013 - Uhrzeit: 15:55

Update zu 110 493

Statt das lange Wochenende samt Brückentag zu geniessen wurde die 110 493 vergangenen Samstag tatsächlich schon komplett zerschnitten: Somit: 110 493 ++ 11.05.2013

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:13.05.2013 - Uhrzeit: 10:55

Update aus Opladen

Die 111 085 wurde am vergangenen Freitag zerlegt: 111 085 ++ 10.05.2013

Seit Freitagnachmittag ist 110 493 in Bearbeitung – hier aufgenommen am Samstagmorgen auf dem Bender-Gelände.
110 493 + 110 434 + 110 435 + 110 410 am Morgen des 11.05.2013 beim Bender. An der 110 493 wird gerade das Trafoöl abgelassen:

Und dann geht’s zur Sache …. die Stromabnehmer werden abgerissen und die Schnitte am Führerstand gesetzt:




Auch der hat ausgedient: Der Schneidbrenner in Aktion:


110 434 ist dann die Nächste:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:13.05.2013 - Uhrzeit: 09:06

GES 194 088 hat HU erhalten

194 088 von der GES hat neue Hauptuntersuchung am 13.04.13 erhalten. Datum ist an der Lok angeschrieben, steht auf der homepage von der GES unter E94 088 "technische Daten" (HU HU 13.04.2013) und in Wikipedia steht "betriebsbereit".
Quelle:/Fotos: Peter Weinsheimer

Datum:10.05.2013 - Uhrzeit: 08:13

Regio-Dosto für den Rheintal-Express (REX)

Ab dem 9. Juni verkehren auf der Strecke des Rheintal-Express (REX) zwischen St. Gallen und Chur neue Züge des Typs Regio-Dosto. Für die Kundinnen und Kunden bedeuten die sechsteiligen Doppelstock-Züge der Firma Stadler Rail eine deutliche Komfortsteigerung. Die Regio-Dosto lösen die heutigen Züge ab, die teilweise über 40 Jahre im Einsatz sind.

Die Passagierzahlen auf der Rheintal-Strecke zwischen Chur und St. Gallen sind seit der Einführung des Stundentakts im Jahr 1995 kontinuierlich gestiegen. Die Zunahme der Mobilität auf dieser Strecke, die zu 47 Prozent von Pendlern und Geschäftsreisenden und von 53 Prozent im Freizeitverkehr genutzt wird, führt zu einem höheren Bedarf an Kapazitäten. Die Kantone St. Gallen und Graubünden haben deshalb beschlossen, den Rheintal-Express (REX) im Rahmen der Einführung der S-Bahn St. Gallen mit neuem, leistungsfähigem Rollmaterial auszustatten. Die vier neuen Kompositionen des Typs Regio-Dosto werden per 9. Juni eingeführt und ersetzen die teilweise über 40 Jahre alten Züge. Erfahrungen auf anderen Strecken des SBB-Netzes – zum Beispiel zwischen Schaffhausen und Zürich sowie in der Westschweiz – haben gezeigt, dass die sechsteiligen Doppelstock-Züge der Firma Stadler Rail bei den Kundinnen und Kunden gut ankommen.

Das neue Fahrzeug des Typs Regio-Dosto besteht aus hellen, überschaubaren und klimatisierten Innenräumen mit 120 Sitzplätzen in der ersten und 415 Sitzplätzen in der zweiten Klasse. Das Ein- und Aussteigen erfolgt komfortabel und schnell durch die breiten, tief angeordneten Türen.

Kürzere Fahrzeiten St. Gallen–Chur ab Dezember 2013.

Auf Bestellung des Kantons St. Gallen wird der REX per Fahrplanwechsel im Dezember 2013 bis nach Wil (SG) verlängert. Zudem wird die Reisezeit auf diesen Zeit-punkt unter anderem aufgrund der Ausbauten für Hochgeschwindigkeiten (HGV) bis zu 160 km/h auf der Strecke St. Gallen – Chur um bis zu 13 Minuten verkürzt.

Der REX ist derzeit aus technischen Gründen durch Zugpersonal begleitet, welches die Abfertigung an den Haltestellen gewährleistet. Aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten in der Zugsabfertigung und der Fahrgastinformation wird der REX mit dem Regio-Dosto künftig ohne systematische Zugbegleitung verkehren.

Sicherheit hat hohe Priorität.

Um die Sicherheit in den Zügen zu gewährleisten, hat die SBB gemeinsam mit den Bestellerkantonen St. Gallen und Graubünden ein Sicherheits- und Kontrollkonzept erarbeitet. Die Einsätze der Transportpolizei werden entsprechend der Sicherheits-lage ausgestaltet. Zudem verfügen die neuen Züge über eine Videoüberwachung sowie einen 24-Stunden-Notruf.

Um den künftigen Ansprüchen der Kundinnen und Kunden noch besser gerecht zu werden, prüfen die Besteller gemeinsam mit der SBB weitere mögliche Verbesserungen des Angebots, beispielsweise im Bereich der Verpflegung in den Regio-Dosto. Ein entsprechendes Konzept für ein Verpflegungsangebot wird in den nächsten Monaten ausgearbeitet.

Am Samstag, 8. Juni, haben Interessierte die Möglichkeit, die neuen Regio-Dosto auf dem REX bereits vor dem fahrplanmässigen Einsatz zu testen. Die kostenlosen Publikumsfahrten zwischen St. Gallen und Buchs SG sowie Chur und Buchs SG sind ab dem 27. Mai über www.sbb.ch/rex reservierbar.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:09.05.2013 - Uhrzeit: 09:07

Bender aktuell

Die 111 002 war am Vormittag des 8.5.2013 komplett zerlegt (111 002 ++ 08.05.2013), daran im Anschluß gingen die Arbeiten direkt an der 111 085 weiter.



Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:09.05.2013 - Uhrzeit: 09:07

ODEG: HLB-Flirt auf der R4 im Einsatz

Die ODEG in Berlin/Brandenburg hat wieder ein neues Ersatzfahrzeug, den dreiteiligen HLB-Flirt 427 043, welcher bei KISS-Fahrzeugmangel auf dem Berlin/Brandenburger RE 4 zum Einsatz kommt.


Die Bilder zeigen den Flirt am 8. Mai 2013 als RE 37304 nach Rathenow im Berliner Hauptbahnhof, ...

bei der Einfahrt in Berlin-Jungfernheid ...

und in Berlin-Jungfernheide.


Quelle:/Fotos: Holger Grunow, www.tradibahner.de

Datum:08.05.2013 - Uhrzeit: 08:15

Bender/Opladen: Status von gestern Abend:

111 045-1
Abnahme 03.12.1975 (Henschel/BBC 31891)
Abgestellt zum 09.12.2012
Fristablauf 10.12.2012
z/A zum 21.02.13
Verschrottet 07.05.2013 Bender/Opladen
Kleine „Lokparade“ beim Bender:
In diesem Zustand war 111 002 nach Feierabend auf Bender-Gelände anzutreffen:


Auch ein Abschiedsfoto von 110 493 – viel Gelegenheit wird man dazu nicht mehr haben:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:08.05.2013 - Uhrzeit: 07:05

Richtfest für neues DB Regio-Werk in Köln-Deutz

DB Regio NRW investiert mehr als 12 Millionen Euro • Effizientere Instandhaltung der Fahrzeuge des „Kölner Dieselnetzes“

DB Regio NRW feierte am 7. Mai 2013 gemeinsam mit dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) und zahlreichen Gästen das Richtfest für das neue Instandhaltungswerk in Köln-Deutz. Ab Ende des Jahres werden dort die neuen Fahrzeuge des sogenannten „Kölner Dieselnetzes“ gewartet, zu dem sechs Regional-Linien im Kölner Umland zwischen Eifel, Ahrtal und Bergischem Land gehören. In den Neubau investiert DB Regio NRW über 12 Millionen Euro.

„Durch das neue Werk werden die Wartungsabläufe der Züge deutlich effizienter. Unser Werkstatt-Team kann die Fahrzeuge also schneller wieder auf die Schiene bringen“, betont Peter Alsbach, Sprecher Verkehrsbetrieb Rheinland von DB Regio NRW: „Die moderne Anlage ist Teil eines Maßnahmenpakets, mit dem wir den Nahverkehr im Rheinland zukunftsfähig machen. Wir investieren außerdem in neue Züge mit mehr Sitzplätzen und Komfort und erhöhen den Takt auf mehreren Linien.“

Mitte Dezember 2013 übernimmt DB Regio NRW den Betrieb des Kölner Dieselnetzes für weitere zwanzig Jahre. 2011 hatte das Unternehmen die europaweite Ausschreibung der jährlich 7,2 Millionen Zugkilometer umfassenden Leistungen gewonnen. „Das Kölner Dieselnetz ist das größte Ausschreibungsprojekt des NVR in den vergangenen Jahren und wird für viele tausende Fahrgäste Verbesserungen mit sich bringen. Dass die DB Regio NRW eigens eine neue Werkstatt für die Wartung der Fahrzeuge baut, zeigt uns, dass wir einen fortschrittlichen Partner an unserer Seite haben, der schon heute an morgen denkt“, so NVR-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag.

Die neue Werkstatt auf dem historischen Bahngelände „Köln-Deutzerfeld“ ist speziell für die Wartung der Neufahrzeuge ausgelegt, die ab Fahrplanwechsel im Dezember zum Einsatz kommen werden. DB Regio NRW schafft insgesamt 56 Fahrzeuge der Typen Coradia LINT 54 und 81 des Herstellers Alstom an, in die das Unternehmen rund 312 Millionen Euro investiert. Die neuen Züge verfügen entweder über 180 oder 300 Sitzplätze sowie Ausstattungen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Die bis zu 81 Meter langen Fahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h.

Optimale Arbeitsbedingungen rund um die Fahrzeuge
In der dreigleisigen Werkstatt stehen für die Fahrzeuginstandhaltung fünf Arbeitsstände zur Verfügung. Arbeiten auf dem Zugdach werden von einer modernen Dacharbeitsbühne ausgeführt, die an der Hallendecke montiert ist: Diese wird nahezu spaltfrei an das bereitstehende Fahrzeug herangefahren werden, damit sich die Mitarbeiter in der Höhe sicher bewegen können. Ein weiterer Vorteil: Die Bühne erstreckt sich seitlich über die komplette Zuglänge, die je nach Fahrzeugtyp etwa zwischen 54 und 81 Metern beträgt. Das erleichtert den Zugang zu allen Bereichen und spart wertvolle Zeit. Auf mehreren Ebenen kann so auch parallel gearbeitet werden.

Um den Mitarbeitern bei ihren Tätigkeiten an den unteren Zugteilen eine ergonomisch optimale Arbeitsposition zu bieten, ist die neue Werkstatt mit aufgeständerten Gleisen und Arbeitsgruben ausgerüstet. Etwa einen halben Meter ist der Hallenboden um die Gleise herum abgesenkt. Für Arbeiten an der Fahrzeugunterseite können leistungsfähige Hebebockanlagen die bis zu 140 Tonnen schweren Züge anheben. Dies ist zum Beispiel notwendig, wenn die unten liegenden Antriebseinheiten geprüft, repariert oder ausgetauscht werden müssen.

Energiesparendes Heizsystem
Um die 5.039 m² große Halle an kalten Tagen möglichst energiesparend zu beheizen, wird eine Deckenstrahlheizung installiert, die nach dem Prinzip der Sonne funktioniert: Strahlung erwärmt den Raum ähnlich wie die Sonne und sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung. Es müssen keine übertemperierten Luftmengen bewegt werden, so dass bei einem behaglicheren Wärmeempfinden die Energiemengen und -kosten gesenkt werden.

Zwei neue Regio-Werke in Köln
Aber nicht nur in Köln-Deutz, auch in Köln-Nippes treibt DB Regio NRW derzeit einen Werkstatt-Bau voran: Dort entsteht seit Sommer letzten Jahres eine neues Werk mit Reinigungsanlagen für die Elektrotriebzüge der Kölner S-Bahn. In unmittelbarer Nähe wird zudem eine Abstellanlage für die dort künftig beheimateten Fahrzeuge errichtet. Durch die so entstehenden kurzen Wege kann die Instandhaltung schneller erfolgen und damit die Behandlungszeit deutlich reduziert werden. Auch dieses Werk soll Ende 2013 den Betrieb aufnehmen. Mit den beiden neuen Einrichtungen wird DB Regio NRW die Instandhaltung im Raum Köln deutlich optimieren.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:07.05.2013 - Uhrzeit: 10:08

Vectron erhält Zulassung in Schweden

Der Vectron hat die unbefristete Zulassung in Schweden erhalten. Dies ist nach Polen, Rumänien, Deutschland und Österreich die fünfte Länderzulassung in Europa. Für Schweden lag bisher eine vorläufige Zulassung vor. Für weitere Länder wie z.B. Italien, die Niederlande, Norwegen und die Schweiz laufen die Zulassungsarbeiten ebenfalls.

Der Vectron hatte im März 2012 nach erfolgreicher Wintererprobung in Nordschweden, u.a. auf der Erzbahn nach Kiruna, eine vorläufige Zulassung für das schwedische Netz erhalten. Anschließend war das Fahrzeug bis Oktober 2012 im kommerziellen Einsatz und hat dabei über 100.000 Kilometer zurückgelegt. Mit Wirkung vom 30. April 2013 wurde nun die unbefristete Zulassung erteilt.
Nach Überstellung von Schweden nach Norwegen wurden dort Test- und Zulassungsfahrten durchgeführt. Anschließend fand ein Betriebseinsatz im Güterverkehr auf der Strecke Oslo – Bergen mit 22 ‰ Steigung statt. Die Zulassung für Norwegen wird in den nächsten Monaten erwartet.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:07.05.2013 - Uhrzeit: 08:57

Fugger-Express knackt die 50-Millionen-Marke

Mit einem großen Blumenstrauß und einem DB-Reisegutschein im Wert von 250 Euro hat die Geschäftsleiterin von DB Regio Allgäu-Schwaben, Bärbel Fuchs, am 6. Mai 2013 den 50-millionsten Fahrgast im Fugger-Express (FUX) begrüßt. Markus Eser hält der DB seit 25 Jahren die Treue, er pendelt täglich von Meitingen nach Augsburg. „50 Millionen Fahrgäste in vier Jahren FUX sind für uns ein großer Erfolg. Die Zuwachszahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass das Angebot von den Reisenden sehr gut angenommen wird“, sagte Fuchs. Allein im Jahr 2012 nutzen 13 Millionen Reisende den Fugger-Express, 5,1 Prozent mehr als 2011.

Der Fugger-Express fährt aufgrund der stetig gestiegenen Fahrgastzahlen inzwischen mit deutlich mehr Kapazität als in den Anfangszeiten. Acht zusätzliche Züge sind seit Inbetriebnahme im Einsatz. Das Sitzplatzangebot stieg in der Hauptverkehrszeit um 34 Prozent. Zwischen Augsburg und München besteht ein ganztägiger Halbstundentakt bis 21 Uhr, in der Hauptverkehrszeit fahren die Züge nahezu viertelstündlich. DB Regio Allgäu-Schwaben verbesserte gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Freistaat den Schienenpersonennahverkehr plant, finanziert und kontrolliert, kontinuierlich das Zugangebot. Bärbel Fuchs: „Wir verfolgen sehr genau, ob der große Zuspruch zu Engpässen bei einzelnen Zügen führt und stehen in engem Kontakt mit der BEG, um gegebenenfalls das Angebot nachbessern zu können.“

Glücklich zeigte sich die Geschäftsleiterin von DB Regio Allgäu-Schwaben mit der Kundenzufriedenheit beim Fugger-Express. Jährlichen Befragungen zufolge hat sie in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Im zweiten Halbjahr 2012 kletterte der Wert auf 74 von 100 möglichen Punkten – ein vergleichsweise hoher Wert bei Regionalzügen. Nach der Inbetriebnahme 2008 hatte die Gesamtzufriedenheit der Kunden noch bei 66 Punkten gelegen. „Die Meinung der Fahrgäste ist uns wichtig. Wir wollen wissen, wo wir noch besser werden müssen“, so Fuchs.

Nachbessern will man demnächst bei der Größe der Sitzabstände und der Gepäckablagen. In Absprache mit der BEG will DB Regio Allgäu-Schwaben in diesem Bereich für noch mehr Reisekomfort in den Zügen des Fugger-Express sorgen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:07.05.2013 - Uhrzeit: 08:57

Verkehrsvertrag "Main-Spessart-Express" unterzeichnet

Am 6. Mai 2013 haben der Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), Fritz Czeschka, der Geschäftsführer des Rhein-Main Verkehrsverbundes (RMV), Klaus-Peter Güttler, und der Vorsitzende der Regionalleitung von DB Regio Bayern, Norbert Klimt, gemeinsam in Würzburg den Vertrag zur Durchführung des „Main-Spessart-Express“ unterzeichnet. Die BEG hatte Anfang Januar mitgeteilt, dass DB Regio Franken die europaweite Ausschreibung auf der Strecke Bamberg – Schweinfurt – Würzburg – Gemünden – Aschaffenburg – Frankfurt (Main) gewonnen hat.

Ab Dezember 2015 wird DB Regio Franken im Auftrag der BEG und des RMV den Reisenden zwischen Bamberg, Würzburg, Aschaffenburg und Frankfurt mehr Komfort und Qualität anbieten. Klimt: „Wir freuen uns, dass wir mit einem qualitativ hochwertigen und attraktiven Angebot überzeugen konnten.“

Rund 160 Arbeitsplätze bei DB Regio Franken sind durch die gewonnene Ausschreibung des Main-Spessart-Express in Unterfranken bis 2027 gesichert. Diese Verkehre werden mit besonders komfortablen Doppelstocktriebzügen der neusten Generation „TWINDEXX Vario (Do2010)" des Herstellers Bombardier Transportation gefahren. Die vorgesehenen 12 vierteiligen Triebzüge verfügen über jeweils 425 Sitzplätze (400 der 2. und 25 der 1. Klasse) und bestechen durch ihren hohen Fahr- und Sitzkomfort sowie innovative technische Details. Ein besonderes Plus sind über 25% mehr Sitzplätze (850 Plätze) in den Zügen der Hauptverkehrszeit gegenüber dem heutigen Sitzplatzangebot. Czeschka: „Um der steigenden Nachfrage ins Rhein-Main-Gebiet und nach Würzburg gerecht zu werden, haben wir bei den meistgenutzten Pendlerzügen mindestens 800 Sitzplätze in der zweiten Klasse verlangt. Ein deutlicher Qualitätssprung für die Fahrgäste.“

Vier jeweils über den gesamten Triebzug verteilte Mehrzweckbereiche mit mind. 48 Fahrradstellplätzen bieten auch für den Freizeitverkehr entlang des Maintals beste Voraussetzungen. Zwei Zugpaare werden am Wochenende und an Feiertagen über die Werntalbahn Frankfurt auf kürzestem Weg mit Bamberg und auch in der Gegenrichtung verbinden. Leitstelle, Werkstatt und Teile der Verwaltung werden in Würzburg angesiedelt sein. Die Einsatzstellen für das Zugpersonal werden auf Aschaffenburg, Gemünden und Bamberg verteilt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.05.2013 - Uhrzeit: 11:09

ICE auf den Namen „Prenzlau“ getauft

Die Stadt Prenzlau hat am 6. Mai 2013 die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn AG übernommen. Der Bürgermeister der Stadt Prenzlau, Hendrik Sommer, der Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Jörg Vogelsänger sowie der Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Brandenburg, Dr. Joachim Trettin, tauften heute auf dem Bahnhof Prenzlau einen ICE feierlich auf den Namen der Stadt.
Bürgermeister Hendrik Sommer „Ich freue mich, dass ab heute ein ICE den Namen Prenzlau durch ganz Deutschland trägt. Der ICE ist auch ein sehr guter Botschafter für unsere Landesgartenschau 2013“.
Minister Vogelsänger: "Mit Blick auf die gerade gestartete Landesgartenschau in Prenzlau ist dies sicher ein guter Moment, um mit der Zugtaufe auf die uckermärkische Kreisstadt hinzuweisen. Prenzlau ist ein wichtiger Bahnstandort für Reisende und Güter zwischen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und den vorpommerschen und polnischen Ostseestädten. Wir haben als Land mit Hilfe von erheblichen Fördermitteln einen Beitrag geleistet, um den Bahnhof sowie das Bahnhofsumfeld rechtzeitig vor der Landesgartenschau in Prenzlau generalüberholen zu können. Inzwischen sind die Bahnsteige sogar ICE-tauglich".
Dr. Trettin: „ In Deutschland tragen 201 ICE-Züge den Namen einer deutschen Stadt. Zusätzlich gibt es 12 weitere Züge mit europäischen Städtenamen. In Brandenburg ist Prenzlau die 16. Stadt, die Namensgeber für einen der schnellen weißen ICE-Züge ist“.
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Wappen beiderseits auf dem Fahrzeug angebracht.
Bei dem zu taufenden ICE handelt es sich um die 2. Bauserie der Baureihe 411. Die ICE dieser Baureihe verfügen über fünf Mittelwagen mit Bordrestaurant und Bordbistro sowie über zwei Endwagen mit Führerstand. In der 1. Klasse hat dieser ICE 53 Sitzplätze und in der 2. Klasse 304 Sitzplätze. Die ICE der Baureihe 411 sind seit dem Jahr 2000 im Einsatz, die 2. Baureihe seit 2004. Insgesamt verfügt die DB AG über 67 Triebzüge dieser Bauserie.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:06.05.2013 - Uhrzeit: 10:41

111 085 wartet auf die Zerlegung

Noch sind alle Schrottloks beim bender vorhanden: 111 085 am 4. Mai 2013 in Bender.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:06.05.2013 - Uhrzeit: 10:41

Nur noch zwei 143er in Darmstadt abgestellt


Am 4. Mai 13 standen nur noch 2(143 971 und 143 657-5) von den ehemals 3 Maschinen in Darmstadt. Beachtlich ist das die 143 971 noch Fristen hat.

Quelle:/Fotos: Julius Sterzik

Datum:03.05.2013 - Uhrzeit: 09:16

DB und Bombardier einigen sich auf Rahmenvertrag über E-Loks

Investitionsvolumen bis zu 1,5 Milliarden Euro • Abruf von bis zu 450 elektrischen Lokomotiven möglich • Erstabruf von 130 Lokomotiven • DB und Bombardier schließen Verhandlungen ab

Die Deutsche Bahn hat sich mit Bombardier Transportation über einen umfangreichen Rahmenvertrag zur Lieferung von elektrischen Lokomotiven geeinigt. Der Vertrag umfasst bis zum Jahr 2023 einen möglichen Lieferumfang von bis zu 450 Lokomotiven. Aus dem Rahmenvertrag ruft die DB 110 Lokomotiven für DB Schenker Rail und 20 für DB Regio sofort ab. Der Rahmenvertag ermöglicht unterschiedliche Varianten bei der technischen Ausstattung der Lokomotiven.

„Mit den neuen Lokomotiven sind wir für die unterschiedlichen verkehrlichen Anforderungen der Märkte gut gerüstet“, erklärt Dr. Volker Kefer, DB-Technik und Infrastrukturvorstand. Bei den Lokomotiven handelt es sich um eine Weiterentwicklung der im Betrieb bewährten TRAXX-Plattform von Bombardier. Sie erfüllen die neuesten europäischen Normen und technischen Vorgaben. Derzeit sind europaweit in 17 Ländern rund 1.600 Lokomotiven mit der TRAXX-Plattform im Einsatz, darunter mehr als 700 bei der DB.

Das TRAXX-Plattformkonzept ermöglicht durch den modularen Aufbau der Lokomotiven sowie der Ausrüstungsmöglichkeit mit verschiedenen Länderpaketen einen flexiblen Einsatz in die europäischen Nachbarländer. Für die Vergabe waren weiterhin die geringen Lebenszykluskosten und eine hohe Energieeffizienz ausschlaggebend. Energieeinsparungen werden unter anderem durch einen verbesserten Wirkungsgrad der Transformatoren sowie durch Fahrassistenzsysteme für energieoptimale Fahrweise und Rückspeisung der Bremsenergie erzielt.

Die Lokomotive ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgelegt. Die Geschwindigkeit kann optional auf 189 Stundenkilometer erhöht werden. Ebenso kann auf Anforderung eine „Last-Mile“-Ausrüstung eingebaut werden, die zum Beispiel im Güterverkehr das Befahren einer nicht elektrifizierten Strecke mit einer elektrischen Lokomotive ermöglicht. Im Gesamtergebnis aller Bewertungen der Angebote lag das Angebot von Bombardier an erster Stelle.

Der Vertrag steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung DB-interner Gremien und dem Ablauf der vergaberechtlich zu beachtenden Informations- und Wartefrist.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:03.05.2013 - Uhrzeit: 09:07

Beim Bender tut sich wenig...

Konnte man in den letzten Jahren vorwiegend lange Reihen an ausgemusterten Loks der BR 110/115, 139/140 oder zuletzt sogar 151 in Opladen antreffen, so kommt jetzt die BR 111 dazu. An diesen Anblick muss man sich wohl gewöhnen – hier stehen gleich 3 Verschrottungskandidaten beim Bender: 111 085, 111 045 und 111 002 (30.04.2013).



Gestern (02.05.2013) unternahm 111 045 einen „Fluchtversuch“ …. aber ohne Fahrdraht wird das nix...


Quelle:/Fotos: Markus Tigges
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