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News-Rubrik: News-Archiv Januar 2013

Datum:31.01.2013 - Uhrzeit: 08:59

ÖBB will die ersten 100 Regionalzüge für 550 Millionen Euro bestellen

Der Aufsichtsrat der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) hat heute den Vorstand autorisiert, bei Siemens die ersten 100 Nah- und Regionalverkehrszüge vom Typ Desiro ML aus einer Rahmenvereinbarung abzurufen. Der Vertrag soll nach Ablauf der vergaberechtlichen Stillhalteperiode unterzeichnet werden. Siemens hatte im April 2010 den Zuschlag bei einer der größten europaweiten Ausschreibungen für elektrische Regionalzüge erhalten. Die dreiteiligen elektrischen Triebfahrzeuge sollen ab Ende 2015 ausgeliefert werden. Die Endfertigung der Triebzüge soll im Werk Jedlersdorf der ÖBB (Technische Services) stattfinden. Die Drehgestelle kommen aus dem Siemens-Werk in Graz.

30 Züge sind für den S-Bahn-Verkehr in der österreichischen Hauptstadt Wien und Niederösterreich und 70 für den Regionalverkehr in Oberösterreich und der Steiermark vorgesehen. Das Auftragsvolumen beträgt 550 Millionen Euro. „Wir konnten uns erneut in einem Ausschreibungsverfahren mit unserer Desiro-Plattform durchsetzen. Das zeigt, dass unser Fahrzeug nicht nur optimal für den städtischen Personennahverkehr ausgelegt ist, sondern auch alle Anforderungen des Regionalverkehrs erfüllt“, sagte Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Rail Systems.

Triebzüge vom Typ Desiro ML sind flexible und bewährte Fahrzeuge, die sich durch die Konzeption als Einzelwagenzug spezifisch an das jeweilige Fahrgastaufkommen anpassen lassen. Dank verbesserter Antriebe, mit denen der Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängermodellen nochmals gesenkt werden konnte, sind sie besonders umweltfreundlich. Auch das Zugdesign setzt auf umweltfreundliche Materialien, zum Beispiel bei der Lackierung und Innenausstattung.

Die ÖBB wählt das Basisfahrzeug des Typs Desiro ML, bestehend aus einer dreiteiligen Grundeinheit. Die S-Bahn-Züge verfügen über 244, die Regionaltriebzüge über 259 Sitzplätze. Die Desiro-Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen barrierefreien Zugang ohne Rampen auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Die Fußbodenhöhe beträgt 600 mm. Die S-Bahnen erhalten sechs, die Regionalzüge vier Türen pro Einstiegsseite.

Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:31.01.2013 - Uhrzeit: 08:58

Es geht Schlag auf Schlag in Opladen

Das BENDERsche Parallelverschrottungsverfahren: Praktiziert an 111 068 und 110 402, aufgenommen in der Mittagszeit. Der Rahmen der 110 402 war bereits komplett zerteilt, der Rahmen der 111 068 wurde von den Drehgestellen gehoben (damit diese auch weiter bearbeitet werden können) und separat zerlegt.
Somit:
111 068 ++ 30.01.2013
110 402 ++ 30.01.2013




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:30.01.2013 - Uhrzeit: 08:56

111 068 wird zerlegt

Am Nachmittag des 29.01.2013 begannen die Zerlegungsarbeiten an der 111 068, hier aufgenommen auf dem nächtlichen Bender-Gelände in Opladen.
Desweiteren:
143 869 ++ 29.01.2013

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:29.01.2013 - Uhrzeit: 08:30

Neues vom Bender

143 052 ++ 28.01.2013
Von der 143 052 sind mittags nur noch die Drehgestelle übrig …. die nächste ist 143 869

Durch das vorziehen der Loks ist der Blick frei auf die gut bewachte 110 497, die schon deutliche "Kampfspuren" vom Greifer hat .... hat scheinbar Widerstand geleistet:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:28.01.2013 - Uhrzeit: 11:15

Vectron: Testfahrten im Kanaltunnel

Eurotunnel und Siemens haben am vergangenen Wochenende erfolgreich die Vectron-Lokomotive im Kanaltunnel getestet. Hintergrund der Tests sind Bestrebungen von Eurotunnel, den Schienengüterverkehr durch den Ärmelkanal zu erweitern. Die Tests wiesen die Kompatibilität der Lok mit den Systemen und Sicherheitsvorschriften des Kanaltunnels nach. Durchgeführt wurden sie mit einer Vectron AC-Lokomotive in Standardkonfiguration, bei der lediglich die beiden Stromabnehmer ausgetauscht wurden. Die Messfahrten bestätigten, dass der Vectron mit Zügen von 1.350 Tonnen Anhängelast problemlos den Kanaltunnel mit seinen Steigungen von 11 Promille bedienen kann.

Die Vectron-Lokomotive fuhr durch das französische Portal in den Tunnel ein. Es folgten Traktions-, Brems- und Stromabnehmertests. In Folkestone, Großbritannien, verließ die Lok den Tunnel und kehrte im Anschluss nach Frankreich für eine zweite Testphase zurück. Ziel von Eurotunnel ist es, nicht mehr von sechsachsigen Speziallokomotiven abhängig zu sein, sondern auf vierachsige Standardmodelle zugreifen zu können, um den Schienengüterverkehr zwischen dem Kontinent und Großbritannien zu ermöglichen. Michel Boudoussier, stellvertretender Direktor der Groupe Eurotunnel SA, sagte dazu: „Die Zulassung von neuen Schienenfahrzeugen ist die unerlässliche Ergänzung zum „Open Access“, den Eurotunnel eingerichtet hat. Ich bin glücklich, dass unsere enge Zusammenarbeit mit Siemens den Weg zu neuen internationalen Güterverkehren öffnet, die geeignet sind, die CO2-Emissionen signifikant zu reduzieren. Die Tests sind sie ein Zeichen für den Beitrag von Eurotunnel zum Aufbau des Europas der Schiene“.

„Wir sind glücklich, dass es uns gelungen ist, auch hier die außergewöhnlichen Leistungen des Vectrons nachzuweisen. Getreu unseres Slogans „Creating corridors“ konnten wir zeigen, dass der Betrieb im Kanaltunnel mit einem Standardfahrzeug zuverlässig und absolut sicher durchgeführt werden kann“, erklärte Karl-Hermann Klausecker, CEO der Siemens Business Unit Locomotives and Components. Mit den Vectron-Fahrten am vergangenen Wochenende gelang der Nachweis, daß eine den TSI-Richtlinien entsprechende Standardlokomotive ohne größere Änderungen (abgesehen vom Einbau des Zugsicherungssystems TVM) den geforderten Betrieb im und durch den Tunnel problemlos und sicher durchführen kann.


Quelle:/Fotos: Siemens, Bilder Copyright: Eurotunnel

Datum:28.01.2013 - Uhrzeit: 09:58

4124 013 mit Ticketwerbung

Seit einigen Tagen gibt es diesen Triebwagen mit einer Eigenwerbung für verschiedene Ticketangebote des Geschäftsbereiches Personenverkehr.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:28.01.2013 - Uhrzeit: 09:58

...und weiter gehts in Opladen!

Der Greifer frißt sich beim Bender immer weiter durch die Reihe der Schrottloks:
143 902 ++ 24.01.2013
143 888 ++ 25.01.2013
Das sichere Ende: 143 888 während der Zerlegung beim Bender, 25.01.2013:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:28.01.2013 - Uhrzeit: 09:57

Desiro RUS: Jungfernfahrt mit Passagieren

Der Regionaltriebzug vom Typ Desiro RUS wurde am vergangenen Mittwoch in Russland auf seine erste Fahrt mit Passagieren an Bord geschickt. Vom Moskauer Bahnhof in Sankt Petersburg fuhr der Zug, der in Russland „Lastotschka“ (kleine Schwalbe) genannt wird, über Tschudowo nach Weliki Nowgorod. Künftig wird der Zug täglich während des Winterfahrplans auf dieser Route sowie auf der Strecke Sankt Petersburg – Tschudowo – Bologoje unterwegs sein. Ende des Jahres ist außerdem der Start des Passagierbetriebs in Sotschi und Kasan geplant.

„Der Lastotschka-Zug ist ein innovatives Projekt im Bereich des Personenverkehrs. Er wurde für den Betrieb im russischen Klima entworfen und um unsere Technologiestandards und besonderen Anforderungen bezüglich Sicherheit und Umweltschutz zu erfüllen. Er erfüllt die Bedürfnisse des anspruchsvollsten Passagiers“, sagte Valentin Gapanovich während der Zeremonie.

„Als RZD und Siemens im April 2011 im Siemens-Werk in Deutschland die Produktion der Lastotschka-Serie starteten, da planten wir die Inbetriebnahme der neuen Regionalzüge für den Herbst 2013. Das war aus unserer Sicht seinerzeit schon ein ehrgeiziger Plan. Aber wir haben es geschafft, die ersten Züge früher auszuliefern und die Test- und Zulassungsphase erheblich früher abzuschließen. Wir können daher schon jetzt, im Januar 2013, mit dem realem Fahrgastbetrieb beginnen. Ich bin sicher, dass Lastotschka auch während des Einsatzes in Sotschi allen Herausforderungen gewachsen sein wird“, sagte Jochen Eickholt.

Die erste Tranche von insgesamt 38 Lastotschkas wird seit April 2011 im Siemens-Werk in Krefeld gefertigt. Bisher wurden 18 Züge nach Russland geliefert. Mitte 2013 wird mit der Fertigung der zweiten Tranche von 16 Zügen im Werk von Ural Locomotives, einem Joint Venture von Siemens und der Sinara Group, in Ekaterinenburg begonnen werden. Die Zulassung hatte der Zug Mitte Dezember 2012 von der russischen Zulassungsbehörde „Register zur Zertifizierung im föderalen Eisenbahnverkehr (RS FzhT)“ erhalten. Vorausgegangen waren zahlreiche Prüfungsfahrten sowie umfangreiche Tests im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenal (RTA) in Wien, Österreich.

Während im RTA noch die Versuche mit künstlichem Wind, Eis, Regen und Schnee stattfanden, wird nun das Verhalten der Zugsysteme unter realen Winterbedingungen beobachtet. Interessant ist dabei, wie verschiedene Schneearten und Temperaturen die Funktion der Systeme beeinflussen. Statt Luftbefeuchtern auf dem Boden und Heizmatten auf den Sitzen, die Passagiere nur simulieren, sitzen nun tatsächlich Passagiere im Zug. Die hieraus gewonnenen Erfahrungen stellen sicher, dass alle 38 Züge in Sotschi zuverlässig allen Anforderungen im Rahmen der Spiele gerecht werden können.


Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:24.01.2013 - Uhrzeit: 14:35

Siemens rüstet 32 Loks der Baureihe BR 189 für DB Schenker Rail um

Die DB Schenker Rail hat Siemens mit der Umrüstung von 32 Bestandslokomotiven der Baureihe BR 189 beauftragt. Sie sind zukünftig für den grenzüberschreitenden Einsatz von und nach Deutschland, Polen und Tschechien vorgesehen. Hierfür werden die Lokomotiven mit Zugsicherungssystemen und Komponenten ausgerüstet, die auf den Strecken der beiden Länder erforderlich sind. Der Serienumbau im Siemens-Werk München-Allach wird im Sommer 2014 starten, sodass bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 mindestens 15 Lokomotiven für den Einsatz von und nach Tschechien inklusive elektrifizierter Nebenstrecken zur Verfügung stehen. Die restlichen Umbauten werden bis zum Frühjahr 2015 abgeschlossen sein. Der Auftragswert liegt in zweistelliger Millionenhöhe.
Derzeit setzt DB Schenker Rail 90 Lokomotiven der BR 189 ein. Davon verkehren 58 Lokomotiven grenzüberschreitend zwischen Deutschland und den Niederlanden und bilden das Rückgrat im schweren Güterverkehr zwischen diesen beiden Ländern. Die nun umzubauenden restlichen 32 Lokomotiven waren bisher nur national im Einsatz. Mit dieser Umrüstung können die von Siemens hergestellten und bewährten Lokomotiven von DB Schenker Rail zukünftig in noch mehr Ländern Europas eingesetzt werden.
Zusätzlich sind die umgerüsteten Lokomotiven zulassungsfähig in Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Ungarn sowie in Österreich. Dies eröffnet DB Schenker Rail die Möglichkeit, den Korridor von den Grenzbahnhöfen in den Niederlanden bis zum schwarzen Meer in Rumänien oder zu den Ostseehäfen in Polen durchgehend zu befahren.
Zudem erhalten die Lokomotiven im Rahmen des Umbaus eine moderne Brandbekämpfungsanlage, die mit einem umweltfreundlichen und Folgeschäden reduzierenden Löschgas betrieben wird. Zur Beobachtung des rückwärtigen Raumes erhalten die Lokomotiven vier Außenkameras, deren Bilder an den Displays des Führerraumes abgerufen werden können.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:24.01.2013 - Uhrzeit: 08:55

Unfall in Slowakei

Gestern Abend kam es bei Benadikovej zu einem BÜ-Unfall. Betroffen war der von 350 011 bespannte IC 507, bei dem durch den Aufprall die Front zerstört wurde. Der Lokführer starb bei dem Unfall, die Reisenden kamen mit dem Schrecken davon.
Ein Bild der Unfalllok gibt es hier.

Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk, vlaky.net

Datum:24.01.2013 - Uhrzeit: 08:26

VRS: Pünktlichkeit der S-Bahn im Jahr 2012 „nicht akzeptabel“

„Die Pünktlichkeit der S-Bahnen ist für den Verband Region Stuttgart und die Fahrgäste nicht akzeptabel. So darf es nicht weitergehen. Wir appellieren an die Deutsche Bahn, die Werte insbesondere in der Hauptverkehrszeit deutlich zu verbessern.“ Mit eindeutigen Worten hat Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler vom Verband Region Stuttgart die Pünktlichkeitswerte der S-Bahn für das Jahr 2012 kommentiert, die heute auf einer Pressekonferenz gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn AG vorgestellt worden sind.

Noch nie so niedrige Werte
Im Jahresdurchschnitt erreichten über alle Verkehrszeiten hinweg nur 87,0 Prozent (90,6 Prozent im Jahr 2011) aller S-Bahnen ihre Ziele mit einer Fahrplanabweichung von bis zu 3 Minuten.
Damit „bleibt die S-Bahn deutlich unter den Erwartungen, die wir als Aufgabenträger haben, zurück“, sagte Dr. Wurmthaler. 2012 kamen in der Hauptverkehrszeit nur durchschnittlich 75,3 Prozent (80,7 Prozent im Jahr 2011), also nur Dreiviertel der S-Bahnen, mit einer Toleranz von bis zu 3 Minuten an. „Wir hatten seit 2003 noch nie so niedrige Werte“, stellte Dr. Wurmthaler fest. Der von Verband Region Stuttgart und der DB Regio AG vertraglich vereinbarte Zielwert liege bei 91,5 Prozent und damit 16,2 Prozentpunkte über der tatsächlich erbrachten Leistung.
Besonders krass ging dieser Wert im Oktober 2012 nach unten. Grund dafür: die Auswirkungen der Zugentgleisungen im Gleisfeld des Stuttgarter Hauptbahnhofs. So kamen nur noch 56,7 Prozent der S-Bahnen in der Hauptverkehrszeit innerhalb eines Zeitfensters von bis zu 3 Minuten an.

„Nicht ganz so düster sieht es mit der Pünktlichkeit innerhalb eines 6-Minuten-Intervalls aus“, führt Dr. Wurmthaler aus. Mit einer durchschnittlichen Pünktlichkeit über alle Verkehrszeiten von 96,5 Prozent (97,9 Prozent im Jahr 2011) könne die S-Bahn Stuttgart im bundesweiten Vergleich mit S-Bahnen, auf deren Gleisen ebenfalls Güter-, Regional- und Fernzüge unterwegs sind, sicherlich gut mithalten. Doch auch bei der 6-Minuten-Pünktlichkeit stelle sich die Situation in der Hauptverkehrszeit schlechter dar: Hier liegt der Wert noch bei 93,7 Prozent (95,8 Prozent im Jahr 2011).

Fahrplanänderung soll Beeinträchtigung des S-Bahn-Verkehrs beheben
Dr. Jürgen Wurmthaler leitet aus den offensichtlichen Schwankungen zwischen Haupt- und Nebenverkehrszeit zwei Folgerungen ab: Erstens gerade in der Hauptverkehrszeit, in denen die meisten Fahrgäste unterwegs sind, müsse sich etwas zum Positiven ändern. Zweitens: Auf den ohnehin schon wenigen Gleisabschnitten, die vorrangig für die S-Bahn zur Verfügung stehen, dürften der S-Bahn nicht auch noch mehr Regional- und Fernverkehrszüge in die Quere kommen. Ansonsten wirke sich das negativ auf die Pünktlichkeit der S-Bahn aus.
Daher begrüßt Dr. Wurmthaler die Ankündigung der DB Netz AG, durch eine Fahrplanänderung des Fern- und Regionalverkehrs Beeinträchtigungen des S-Bahn-Verkehrs durch die eingeschränkte Kapazität des Hauptbahnhofs zu beseitigen. Damit werde das gewohnt gute Niveau der S-Bahn hoffentlich wieder möglich. Dafür sei es nach Dr. Jürgen Wurmthaler aber auch notwendig, dass „alle Unternehmensteile der Bahn dem Anspruch eines integrierten Konzerns gerecht werden und in einer gemeinsamen guten Leistung den S-Bahn-Verkehr zuverlässig bewerkstelligen.“
Der Verband Region Stuttgart könne als Zuschussgeber auf die Qualität des S-Bahn-Verkehrs nur begrenzt und indirekt einwirken. Da die Zahl der Fahrgäste leicht, aber insbesondere in den Nebenverkehrszeiten, zugenommen habe, hat der Verband Region Stuttgart in den letzten Jahren an den Randlagen der Hauptverkehrszeiten längere und zum Teil zusätzliche S-Bahn-Fahrten finanziert. Dr. Wurmthaler: „Keinen Einfluss haben wir jedoch auf die Performance des Verkehrsunternehmens und auf Beeinträchtigungen durch Baustellen.“

Schulnoten der Fahrgäste für die S-Bahn
Nachweislich ausgezahlt haben sich die gemeinsamen Anstrengungen von Deutscher Bahn und Verband Region Stuttgart, wie die Bewertung der Fahrgäste zur Sicherheit belegt. Durch die gemeinsame Finanzierung von zusätzlichem Sicherheitspersonal sei das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste gestiegen, was sich in der Schulnote 2,1 niederschlägt. (2,2 im Jahr 2011, vertraglich vereinbarter Zielwert von 2,5).
Im Urteil der Fahrgäste schnitt die Pünktlichkeit mir einer Schulnote von 2,7 genauso gut wie im Jahr 2011 ab. Erfahrungsgemäß hinkt die subjektive Qualitätsbewertung zeitlich immer leicht hinter den gemessenen Werten her.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:24.01.2013 - Uhrzeit: 08:26

Hamburg-Köln Express: Gute Bilanz nach 6 Monaten

Am 23. Januar 2013 ist der Hamburg-Köln-Express (HKX) seit genau 6 Monaten auf der Schiene. Fast 150.000 Fahrgäste konnte das junge Bahnunternehmen seitdem an ihre Zielorte bringen. Darunter bereits viele Stammgäste. Der Markteintritt war ein Erfolg. „Das ist für HKX der Anlass für eine Woche mit Fahrten zu Sonderpreisen, einer besonderen Zugfahrt am 23. Januar sowie einer ersten Zwischenbilanz“, sagt Eva Kreienkamp, CEO des noch jungen Bahnunternehmens.
In der Jubelwoche kostet das X-Ticket für alle Fahrten, die vom 21. bis einschließlich 26.01.2013 stattfinden, nur max. 23 Euro. Am 23.01.2013 findet während der Zugfahrt von Köln nach Hamburg das „Zügigste Musikfestival Deutschlands“ statt. Verschiedene Bands und Solokünstler fahren mit und musizieren, wenn sich bei einem planmäßigen Halt in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg die Zugtüren öffnen. Das bedeutet zügige Festivalacts, 120 Sekunden lang, abwechselnd in folgenden Städten und Stationen: Köln Hbf (12:01 Uhr), Düsseldorf Hbf (12:27 Uhr), Duisburg Hbf (12:42), Essen Hbf (12:55), Gelsenkirchen Hbf (13:05 Uhr), Münster Hbf (13:47 Uhr), Osnabrück (14:14 Uhr), Hamburg-Harburg (15:57 Uhr), Hamburg Hbf (16:08 Uhr) und Hamburg-Altona (16:22 Uhr).
„Mit diesem einmaligen Festival möchten wir unseren Kunden für die ersten sechs Monate HKX danken“, sagt Kreienkamp. Der HKX wird an diesem Tag zur rollenden Festivalbühne, das X-Ticket zur Einlasskarte. Zugaben sind wie bei jedem Konzert natürlich möglich. Ob während der Fahrt weiter gespielt wird, bestimmen die Fahrgäste selbst.
Besonders zufrieden ist die HKX-Geschäftsführerin nach den ersten 6 Monaten mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen und dem gelungenen Markteintritt. „Wir haben einen besonders hohen Anteil von jungen Menschen aus der Altersgruppe 18 bis 29 Jahren, die zunehmend auf das eigene Auto verzichten und ein anderes, selektiveres Mobilitätsverhalten zeigen und damit für den Zugverkehr offen sind“, so Kreienkamp. „Das freut uns. Und auch die rund 50 Prozent Frauen an Bord zeigen, dass wir den Markt für das Reisen mit dem Zug erweitern konnten. Noch mehr freut uns, dass die Fahrgäste mit unserem Service zufrieden sind, erneut buchen und wieder mit uns fahren. Die ersten Stammgäste haben wir bereits.“
Dass viele Fahrgäste mit dem Service von HKX zufrieden sind, belegen Zuschriften wie beispielsweise diese aus der vergangenen Woche: „Wir sind in den letzten Monaten schon einige Mal mit dem HKX gefahren. Das Personal ist supernett, freundlich und zuvorkommend. Wir fahren gerne mit dem HKX“, so eine Dame. Und ein Herr schreibt: „Ich persönlich fahre privat etwa 3-5 Mal pro Jahr von Essen nach Hamburg und habe dazu im letzten Jahr 3 Mal den HKX benutzt: Nicht allein der Preis war überzeugend, sondern die dank ihrer Mitarbeiter sehr freundliche Atmosphäre!!! Für zukünftige Fahrten von Essen nach Hamburg ist daher jedenfalls für mich der HKX die erste Wahl!“
Die meisten Fahrgäste, die mit dem HKX fahren, reisen lange Strecken: rund 90 Prozent starten oder beenden ihre HKX-Reise im Hamburger Hauptbahnhof.
Insgesamt sind die Züge des HKX in den ersten sechs Monaten über 300.000 Kilometer sicher gefahren. Das sind seit dem 23. Juli 2012 knapp 700 Fahrten. Der HKX-Betrieb war für einen neuen Verkehr weitestgehend stabil. In den wenigen Fällen, in denen es witterungsbedingt oder aus technischen Gründen zu betrieblichen Störungen kam, hat unser Personal sich intensiv um die Reisenden gekümmert und die Weiterbeförderung sichergestellt. „Dies ist nicht zuletzt auch der Verdienst unseres Partners Veolia Verkehr, der für uns alle betrieblichen Aufgaben und die Wartung der Züge übernommen hat“, sagt Carsten Carstensen, Geschäftsführer des HKX und verantwortlich für den Betrieb. Auch die Pünktlichkeit der Züge war durchaus zufriedenstellend. Sie lag im Schnitt zwischen 80 und 90 Prozent und damit im marktüblichen Rahmen. „Wir danken dafür allen beteiligten Kollegen und Partnern“, sagt Carstensen.
Im den nächsten Monaten will der HKX nun nach und nach mit längeren Zügen fahren, insbesondere an den Wochenenden. Denn viele dieser Züge sind schon jetzt sehr gut gebucht. Bis Ende des Jahres soll der Fahrplan so erweitert werden, dass an jedem Tag der Woche drei Züge in jede Richtung fahren. „Die Erfahrungen der ersten sechs Monate zeigen: der Markt dafür ist da“, sagt Eva Kreienkamp.
Die Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) ist das erste private Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Hauptgesellschafter der HKX GmbH ist die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland.
Das „Zügigste Musikfestival Deutschlands“ ist in Zusammenarbeit mit dem c/o pop Festival entstanden, das die Bands und Solokünstler am 23.01.2013 für HKX auf die Strecke schickt.

Quelle:/Fotos: HKX

Datum:23.01.2013 - Uhrzeit: 09:23

SBB Cargo vermietet bis zu zwölf Re421an TX Logistik.

Langfristiger Mietvertrag von bis zu zwölf Re421-Loks

SBB Cargo und TX Logistik unterzeichnen einen Rahmenvertrag für die mehrjährige Miete von insgesamt bis zu zwölf Lokomotiven des Typs Re421. TX Logistik wird die Loks im innerdeutschen Kundenverkehr einsetzen. Das Mietpaket umfasst einen Full Service mit Instandhaltungs- und Supportleistungen seitens SBB Cargo. Der Gesamtwert der Vereinbarung beträgt jährlich mehrere Mio. CHF über die nächsten 5 Jahre.

TX Logistik übernimmt im laufenden und nächsten Jahr schrittweise bis zu zwölf Re421. Wesentlicher Bestandteil der Mietvereinbarung ist ein Full-Service-Paket. Dieses umfasst die präventive und korrektive Instandhaltung sowie das Bereitstellen von Ersatzloks. Damit können die Umläufe von TX Logistik während der geforderten Einsatzzeiten sichergestellt werden. Zu diesem Zweck stellt SBB Cargo rund um die Uhr einen telefonischen Störungs- und Servicesupport. SBB Cargo unterstützt ausserdem die Ausbildung und Befähigung von bis zu 100 Lokführern von TX Logistik auf der Re421.

Für den Zuschlag an SBB Cargo ausschlaggebend waren letztlich die flexiblen Lösungen mit Rund-um-die-Uhr-Support, Ausbildung, Ersatzlokomotiven und einem Instandhaltungskonzept entlang der Umlaufachsen der Verkehre von TX Logistik. «Der Rahmenvertrag erlaubt uns eine zuverlässige Abwicklung der Kundenverkehre zwischen Nord- und Süddeutschland», kommentiert Karl Michael Mohnsen, Vorstandsvorsitzender von TX Logistik.

SBB Cargo setzt den eigenen Fahrzeugpark so effizient wie möglich ein. Zur Flottenstrategie gehört auch das Vermieten überzähliger Lokomotiven. «Die Zusammenarbeit mit TX Logistik zeigt, dass wir auch grosse Mietpakete wettbewerbsfähig anbieten können», erklärt Jürgen Mues, Leiter Asset Management von SBB Cargo.

Quelle:/Fotos: TX Logistik/SBB Cargo

Datum:23.01.2013 - Uhrzeit: 08:44

ZSSK: Die erste 361.1 ist fertig

Die erste umgebaute 361.1 ist fertig. Die Lok wurde hier auf einer Probefahrt gesichtet.
Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk, Foto: Vladimir Hrnciar

Datum:23.01.2013 - Uhrzeit: 08:44

Zwischen Boom und Unsicherheit: Der deutsche Bahnmarkt steht vor Richtungsentscheidungen

Auf den Schienenverkehr in Deutschland rollt eine Beschaffungswelle zu – falls nicht vorher seine finanziellen Grundlagen wegbrechen. Dieses kontroverse Ergebnis formuliert die SCI Verkehr GmbH, Köln, in ihrer neuen Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt“. Mit Marktvolumina von ca. 21,5 Mrd. Euro für Transportleistungen und ca. 8.3 Mrd. Euro für Bahntechnik nahm Deutschland 2011 erneut die Spitzenstellung in Europa ein. Vor allem im Personenverkehr steigen Leistungen und Nachfrage seit Jahren – und die Akteure reagieren: Nach dem größten einschlägigen Einzelauftrag der deutschen Bahngeschichte werden bis zu 300 ICx-Triebzüge ab 2016 schrittweise alle lokbespannten Fernzüge ersetzen. Die Aufträge der Länder für Nah- und Regionalverkehre wachsen in den kommenden Jahren auf ein Rekordniveau. Um sie umzusetzen, werden vor allem Elektrotriebwagen benötigt, deren Markt bis 2016 jährlich um mehr als 11 % wächst. Auch verschiedene mittlere und große Infrastrukturprojekte bringen Dynamik in den Markt.


Größtes und dynamischstes Element ist der Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Mit 9,4 Mrd. Euro Marktvolumen (2011) hält er mehr als 40 % am Transportmarkt – doch gerade hier bestimmt vorsichtiges Abwarten die Haltung der Marktakteure. „Es erscheint paradox, ist aber leicht zu erklären: Niemand kann heute sagen, ob der politische Wille vorhanden ist, dafür auch in Zukunft die notwendigen Mittel aufzubringen“, so Maria Leenen, Geschäftsführerin von SCI Verkehr. „Sämtliche Finanzierungsgrundlagen für Betrieb und Investitionen werden in diesem und im kommenden Jahr neu verhandelt. Diese Situation war noch nie da.“


Nicht nur die Ausstattung der öffentlichen Haushalte steht unter Druck, sondern auch das Geschäft der Aufgabenträger, die im Auftrag der Länder den Regionalverkehr bestellen. Ihre Auftragnehmer, die Verkehrsunternehmen, reichen inzwischen mehr als ein Drittel ihres Umsatzes an die Infrastrukturbetreiber durch, die die Netze vorhalten und damit etwa zwei Drittel ihres Umsatzes realisieren. „Mehr Verkehr bedeutet steigende Anforderungen und damit auch Kosten für Betrieb und Instandhaltung“, weiß Leenen. „Mittelfristig werden weitere Investitionen in Netzausbauten, auch für den weiter anwachsenden Schienengüterverkehr, unumgänglich.“

In der neuen Marktstudie hat SCI Verkehr auf ca. 200 Seiten Volumen, Struktur, politische Hintergründe und rechtlich-administrative Grundlagen des deutschen Bahnmarkts aufge­arbeitet und die weitere Entwicklung prognostiziert. Ein ca. 300 Seiten starker Anhang vermittelt alle wichtigen Informationen zu Akteuren, Flotten und Netzen – die bisher umfangreichste Studie der Bahnmarktspezialisten zu diesem Thema. „Alles, was sich aktuell sinnvoll aussagen lässt, damit Akteure sich im Markt orientieren können, steht in dieser Studie“, ist sich Leenen sicher.

Die Marktstudie „Der Deutsche Bahnmarkt“ ist ab sofort in deutscher sowie ab März 2013 auch in englischer Sprache erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:22.01.2013 - Uhrzeit: 09:24

Erster FLIRT für Emilia Romagna

Stadler Rail und der italienische Schienenfahrzeugbauer AnsaldoBreda haben gestern in Bologna feierlich den ersten FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) an die Ferrovie Emilia Romagna FER übergeben. Stadler und AnsaldoBreda haben für den Bau von 32 elektrischen und 2 Diesel-Triebzügen an die beiden Betreiber FER und Sistemi Territoriali ein Konsortium gebildet. Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund EURO 200 Mio., zusätzlich bestehen noch Optionen für weitere 20 FLIRT und weitere GTW. Dieser Auftrag umfasst neben weiteren Fahrzeugen 12 fünfteilige FLIRT für FER, die nun in den kommenden Monaten ausgeliefert werden. In Italien verkaufte Stadler bisher bereits 132 Züge an verschiedene Kunden.
Die ersten fünf neuen FLIRT (Bezeichnung in Italien: ETR-350) wurden gestern im Hauptbahnhof von Bologna in Anwesenheit des Präsidenten der Region Emilia Romagna, Vasco Errani, der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es handelt sich bei diesen Fahrzeugen um moderne 5-teilige Züge mit hohem Passagierkomfort und dem höchsten Sicherheitsstandard, welcher von der italienischen Zulassungsbehörde definiert wurde. Der Innenraum ist grosszügig gestaltet mit Mehrzweckabteilen für den Transport von Kinderwagen, Fahrrädern oder sperrigem Gepäck und mit Behindertenabteilen für Rollstuhlfahrer.

Leichtbaufahrzeuge aus Aluminium
Bei den Zügen handelt es sich um Leichtbaufahrzeuge aus Aluminium. Damit können die Energiekosten deutlich reduziert werden. Sie können in Doppeltraktion betrieben werden um in Spitzenzeiten höhere Kapazitäten anbieten zu können. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Die Züge haben eine USTIF-Zulassung (Streckenspezifische Zulassung für verschiedene Strecken in der Region Emilia Romagna). In den kommenden Wochen werden die Fahrzeuge auch eine ANSF-Zulassung (Agenzia Nazionale per la Sicurezza della Ferrovie) für das gesamte italienische RFI-Netz (Rete Ferroviaria Italiana) erhalten.

Zusammenarbeit mit AnsaldoBreda
Stadler ist für das Engineering, die Fertigung der Triebköpfe, den Einbau der Traktionsausrüstung sowie des Führerstands und für die Herstellung der Lauf- und Triebdrehgestelle verantwortlich. AnsaldoBreda übernimmt am Standort Pistoia die Fertigung der Zwischenwagen, deren Endmontage sowie die Zusammenstellung des Triebzuges und seine Inbetriebsetzung bis zur Auslieferung an den Kunden.

Erfolgsstory in Italien
Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group freut sich sehr über die Auslieferung des ersten FLIRT an FER: „Dieser Auftrag ist für uns von sehr grosser Bedeutung. Erstmals haben wir gemeinsam mit AnsaldoBreda ein Fahrzeug gebaut. Der italienische Markt ist für uns von grosser Bedeutung.“ Stadler hat bisher bereits über 130 Triebzüge an neun verschiedene Kunden in Italien verkauft (ohne die TILO-Flotte der SBB). Davon sind rund die Hälfte FLIRT. Mit der heutigen Auslieferung hat Stadler die komplette Palette an möglichen FLIRT in Italien ausgeliefert: Es wurden 3-teilige, 4-teilige, 5-teilige und 6-teilige Kompositionen gebaut. Die Züge verkehren in verschiedenen Regionen verteilt über das ganze Land, von Kalabrien oder Apulien im Süden bis in die Lombardei oder das Südtirol im Norden. Peter Spuhler ergänzt: „Ich bin sehr stolz, dass nun auch in der Emilia Romagna Züge aus unserem Hause verkehren.“

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:21.01.2013 - Uhrzeit: 11:26

Schrottloks nun beim Bender

Die in Köln-Kalk zusammengeführten Schrottloks aus Dortmund und Nürnberg wurden heute morgen, 21.01.2013, von 296 052 nach Opladen überstellt und direkt aufs Bender Gelände geschoben.
Reihenfolge: (vorn am Stutzen) 143 902, 890, 888, 052, 869, 111 068, 110 402, 110 497, 111 072 und 143 654 (Tor)

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.01.2013 - Uhrzeit: 08:36

185 406 wieder im Einsatz

Die 185 406 ist wieder im Einsatz. Die Lok war gestern mit Messzugfahrten in Augsburg beschäftigt.
Quelle:/Fotos: Harald Müller

Datum:17.01.2013 - Uhrzeit: 08:38

Schrottzüge in Gremberg

111 024 als 70722 (Fürth - Köln Kalk Nord) mit 111 068, 143 869, 052, 888, 890 und 902 im Schlepp am 16.01.2013 kurz vor dem Ziel in Gremberg.

111 072 mit 110 402 und 110 497 hängen an der Übergabe nach Kalk, gezogen von 294 706. Aufgenommen am 16.01.2013 in Gremberg Rbf Nord. Die Vermutung liegt nahe, dass alle Loks in Köln Kalk zusammengezogen werden und dann in den nächsten Tagen von einer 294/296 nach Opladen zum Bender überstellt werden. So kann der Zug auch direkt aufs Bender-Gelände geschoben werden.


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:15.01.2013 - Uhrzeit: 18:15

Kissinger Stern geht an Erfurter Bahn

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hat die Vergabe der Ausschreibung "Kissinger Stern" an die Erfurter Bahn GmbH offiziell im Europäischen Amtsblatt bekannt gegeben.
Als Tag der Zuschlagsentscheidung wird der 2. Januar 2013 angegeben. Der "Kissinger Stern" umfasst den SPNV auf den Strecken KBS 810 Schweinfurt Hbf – Schweinfurt Stadt sowie KBS 815 Schweinfurt Hbf – Ebenhausen – Meiningen/Bad Kissingen – Gemünden (Main).

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:15.01.2013 - Uhrzeit: 08:53

Unfallok 189 065 nach Gremberg abgeschleppt

Am 14. Januar 2013 wurde die 189 065 von der 185 190 mit 30 km/h (20 über Weichen) nach Gremberg geschleppt. Da die Lok nur auf einer Seite gekuppelt werden konnte, fand eine Drehfahrt über Oberhausen statt. Die Bilder entstanden in Oberhausen-West und Duisburg-Wedau.



Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:15.01.2013 - Uhrzeit: 08:34

Lokzüge aus Nord und Süd nach Opladen

Es ist einiges im Anrollen zum Bender:
In Dortmund stehen 110 402, 110 456 und 110 497 sowie 111 072 zur Überstellung bereit. 111 072 und 110 402 haben eine entsprechende Lauffähigkeitsbescheinigung bis 18.01.2013!
Desweiteren sollen aus dem hohen Norden noch 143 211, 229, 805 und 861 aus Kiel nach Opladen kommen.
Und an diesem Mittwoch soll – geführt von 111 024 als Zuglok (ADAC-Reklame-Lok) - einen Schrottzug von Fürth mit 143 052, 869, 888 und 890 + Münchener 111 068 nach Opladen befördern !
Und zum Schluss noch ein weiterer Verschrottungskandidat: 143 654 stand letzte Woche in Köln-Kalk Nord und wartete auf Überstellung zum Bender …..

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:09.01.2013 - Uhrzeit: 08:42

Erster ODEG-KISS im Planeinsatz

Seit 08.01.2013 ist nun endlich der erste KISS der ODEG zunächst auf dem RE 4 mit ET 445.102 unterwegs. Die Bilder zeigen den Zug als RE37313 von Rathenow nach Ludwigsfelde in Elstal sowie als RE37316 von Ludwigsfelde nach Rathenow im Berliner Hauptbahnhof


Quelle:/Fotos: Holger Grunow, tradibahner.de, 02.06.2010

Datum:08.01.2013 - Uhrzeit: 08:35

RhB: Neue Niederflur-Triebzüge für die Region Thusis - Chur – Landquart - Schiers

Am Dienstag, 8. Januar 2013 nimmt der erste der fünf neuen ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge den fahrplanmässigen Einsatz im Rahmen eines Ertüchtigungsbetriebs auf. Die von Stadler Rail für die Rhätische Bahn (RhB) gebauten Niederflur-Triebzüge werden im Grossraum Chur eingesetzt. Damit kommen die Fahrgäste auf der Strecke Thusis – Chur – Landquart – Schiers in den Genuss von modernen komfortablen und leistungsstarken Fahrzeugen. Die ALLEGRA-Agglomerartionszüge ersetzen die über 40 Jahre alten Triebzüge und werden – zusammen mit den 15 bereits erfolgreich eingesetzten sogenannten Zweispannungstriebzügen – das Bild der RhB-Züge auf dem bündnerischen Schienennetz prägen. Am 7. Januar 2013 fand – quasi als Generalprobe zum fahrplanmässigen Einsatz am Folgetag – eine Medien-Premierenfahrt von Chur nach Reichenau-Tamins statt. Mit an Bord des ALLEGRA-Triebzuges 3103 waren Vertreter der Stadler Rail, Gemeindevertreter aus dem Einsatzgebiet sowie Vertreter des Amts für Energie und Verkehr (AEV) und der RhB. Bei dieser Gelegenheit fand auch die Taufe des neuen Triebzuges auf den Namen Hortensia von Gugelberg statt.

Ein Bekenntnis für den Agglomerationsverkehr
Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der 15 Zweispannungstriebzüge des Typs ALLEGRA auf den Strecken Chur – Arosa, Landquart – Davos Platz sowie auf der Berninalinie verkehrt ab Dienstag, 8. Januar 2013, der erste der fünf ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge zwischen Thusis – Chur – Landquart – Schiers. Damit stehen den Kundinnen und Kunden im Grossraum Chur zeitgemässe Fahrzeuge für die Fahrt zur Arbeit, zur Schule, zu Besuchen oder auch zum Einkauf zur Verfügung. RhB-Direktor Hans Amacker unterstreicht die grosse Bedeutung dieser Kunden für die Bündner Bahn: «Mit einem guten Fahrplan- und Preisangebot und neu auch mit den modernen, komfortablen ALLEGRA-Triebzügen wollen wir allen Fahrgästen ein attraktives Gesamtpaket anbieten und zudem neue Kundinnen und Kunden von den Vorteilen des öffentlichen Verkehrs auch in der Agglomeration überzeugen». Dabei unterstreicht er stolz die Vorzüge der Niederflurwagen, welche sich besonders für den bequemen Ein- und Ausstieg von gehbehinderten Menschen in Rollstühlen oder für den Transport von Kinderwagen und Velos eignen. Für Amacker ist die Inbetriebnahme dieser neuen Züge ein «Meilenstein für den Agglomerationsverkehr in Graubünden».

Mit ALLEGRA-Agglomerationstriebzügen in eine neue Ära
In der Tat: Die fünf neuen ALLEGRA-Stammnetztriebzüge werden – zusammen mit den bereits im Einsatz stehenden 15 ALLEGRA-Zweispannungstriebzügen – das Bild auf dem bündnerischen Schienennetz markant prägen. Optisch sind sie kaum voneinander zu unterscheiden. Aufgrund ihres klassischen Einsatzgebiets in der Agglomeration Chur sind sie jedoch mit entscheidenden technischen Unterschieden versehen. Im Gegensatz zu den bisher ausgelieferten dreiteiligen sogenannten ALLEGRA-Zweispannungstriebzügen bestehen die neuen Kompositionen aus vier Einheiten – aus je einem Trieb- und Steuerwagen sowie aus zwei kurz gekuppelten Niederflur-Zwischenwagen. Diese sind mit Rollstuhlbereich, einem behindertengerechten WC sowie einem Multifunktionsraum ausgestattet. Den Reisenden stehen insgesamt 180 Sitzplätze, davon 24 in der ersten Klasse, sowie zusätzliche 22 Klappsitze zur Verfügung. Mit klimatisierten Fahrgasträumen und modernen Fahrgastinformationssystemen mit Flachbildschirmen erfüllen die ALLEGRA-Stammnetztriebzüge die Erwartungen der heutigen, modernen Kundinnen und Kunden. Erstmals werden bei der RhB Videoüberwachungsanlagen in Fahrzeugen installiert. Dies entspricht dem internationalen Standard und dient der Sicherheit der Fahrgäste und des Personals und soll nicht zuletzt die Fahrzeuge gegen Vandalismus schützen.

Anpassungen verzögern die Inbetriebnahme
Die Inbetriebsetzungsphase dauerte deutlich länger als vorgesehen. Bevor das Bundesamt für Verkehr (BAV) die Zulassung für den Ertüchtigungsbetrieb der neuen Fahrzeuge erteilen konnte, mussten Fahreigenschaften optimiert und weitere technische Komponenten nachgebessert werden. Aus diesem Grund verzögerte sich auch deren fahrplanmässiger Einsatz. Zwischenzeitlich mussten die 5 Fahrzeuge an verschiedenen Orten – wie beispielsweise auf dem Areal des ehemaligen Sägewerks in Domat/Ems – abgestellt werden.
Als erster wird nun der Triebzug 3103 ab Dienstag, 8. Januar, während acht Wochen im Rahmen einer fahrplanmässigen Betriebserprobung auf der Strecke Thusis - Chur - Schiers eingesetzt. In dieser Zeit werden primär kundenrelevante Komponenten – wie Kundeniformationssysteme, Klima- und WC-Anlagen, Fahreigenschaften oder Beschallungsqualität unter fahrplanmässigen Bedingungen durch Techniker von Stadler Rail und RhB getestet. Nach der erfolgreichen Netzabnahme findet die offizielle Übergabe von Stadler Rail an die RhB statt. Die restlichen vier ALLEGRA-Triebzüge werden sodann sukzessive in Betrieb genommen und ersetzen die über 40 Jahre alten Pendelzüge, welche in der ersten Phase des geplanten Angebotsausbaus «Retica 30» die RhB-Fahrzeugflotte im Prättigau verstärken werden.

200 Millionen für 20 ALLEGRA-Triebzüge
Der erste der 5 neuen ALLEGRA-Agglomerationstriebzüge wurde am 7. Januar 2013 im Rahmen einer Medienfahrt von Chur nach Reichenau-Tamins und zurück präsentiert – einen Tag bevor er in den fahrplanmässigen Turnus zwischen Thusis – Chur – Landquart – Schiers eingesetzt wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Geheimnis um seinen Namen gelüftet: Der Triebzug 3103 wird fortan unter dem Namen Hortensia von Gugelberg seine Runden drehen.
Mit der Inbetriebsetzung der 15 ALLEGRA-Zweispannungstriebzüge und der 5 ALLEGRA-Stammnetztriebzüge ist nun die zweite Etappe im Rahmen der Rollmaterialbeschaffung der RhB abgeschlossen. Sie investierte damit rund 200 Millionen Franken in die Modernisierung ihrer Fahrzeugflotte.

«Pendla isch zwäg» - Aktionswoche im April
Die RhB wird anfangs April im Grossraum Chur während einer Woche eine Pendler Aktionswoche im Zeichen des Agglomerationsverkehrs durchführen. Dabei werden die neuen ALLEGRA-Triebzüge, aber auch das gute Fahrplanangebot sowie das auf die Bedürfnisse abgestimmte Fahrausweis-Angebot einem breiten Publikum näher gebracht werden. Mit dieser Aktion will die RhB den treuen Kundinnen und Kunden für ihr Vertrauen danken und möglichst viele neue Fahrgäste von den Vorzügen des öffentlichen Verkehrs überzeugen. (Details zum Pendlerfest und zum Pendlerangebot des öffentlichen Verkehrs – siehe Kästchen)

BÜGA und ALLEGRA für alle ÖV-Benützer in Graubünden
Für Pendlerinnen und Pendler bietet die RhB seit vielen Jahren das beliebte Bündner Generalabo BÜGA an. Das BÜGA wurde laufend weiter entwickelt und den Bedürfnissen der regelmässigen Benützer des öffentlichen Verkehrs in Graubünden angepasst. So stehen den Kunden heute nebst dem Basis-BÜGA für Erwachsene solche für Kinder, Junioren, Senioren sowie für Reisende mit einer Behinderung zur Verfügung. Mit dem Monats-BÜGA als neustes Angebot will die RhB – quasi als Einstiegsticket in die Welt des öffentlichen Verkehrs in Gaubünden – neue Kunden ansprechen. Das Basis BÜGA für Erwachsene für ein Jahr in 2. Klasse kostet 1 650 Franken – oder umgerechnet 4.50 Franken pro Tag. Mit den neuen ALLEGRA-Pendelzügen sowie mit den auf die Kundenwünsche ausgerichteten Fahrausweis-Angeboten unterstreicht die RhB ihre bedeutende Rolle als wichtige Partnerin auch im Nahverkehrsbetrieb.

«Pendla isch zwäg» – Aktionswoche im April
Die Bedeutung ihrer Kunden im Agglomerationsbereich unterstreicht die RhB mit einer Pendler-Aktionswoche anfangs April 2013. Von Dienstag, 2. April bis Freitag 5. April 2013 überrascht die RhB ihre Fahrgäste im Grussaum Chur mit verschiedenen Aktionen und am Freitag, 5. April 2013 steigt dann das grosse Pendlerfest in Chur. Weitere Infos dazu: www.rhb.ch


Quelle:/Fotos: Rhätische Bahn/Stadler Rail

Datum:07.01.2013 - Uhrzeit: 12:26

Baureihe 139/140 (fast) komplett abgestellt

Zum 6/7. Januar 2013 wurde ein Großteil der 139/140 von DB Schenker abgestellt. Lediglich einige Loks sind davon ausgenommen. Mehr dazu im kommenden Lok-Vogel.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:07.01.2013 - Uhrzeit: 12:00

Vectron erhält Zulassung in Deutschland

Am 21.12.2012 hat das Eisenbahn-Bundesamt die erste Zulassung für eine Vectron-Lokomotive erteilt – für die Wechselstromvariante (AC) mit 6.4 Megawatt Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Diese Variante wurde als erste Ausführung im Rahmen der Vectron-Plattform zugelassen. Die Plattform wird dadurch gekennzeichnet, dass weitere Fahrzeugvarianten in wesentlichen Teilgebieten mit der jetzt zugelassenen Lokomotive übereinstimmen.
Weitere Kundenausführungen als Wechsel- oder Mehrsystemlokomotive können mittels einer Deltabetrachtung auf Basis des jetzt zugelassenen ersten Baumusters zugelassen werden.
Voraussetzung für die nationale Zulassung war die erfolgreiche europaweit gültige Zertifizierung der Vectron-Lok gemäß den anzuwendenden Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI). Das vorliegende EU-Zertifikat reduziert die nationalen Prüfanteile in den EU-Staaten.
Das nationale Zulassungsverfahren des Vectron wurde im Rahmen des Cross-Acceptance-Verfahrens durchgeführt. Genutzt wurde dabei ein Abkommen zwischen den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Niederlande. Die Nachweisführung wurde auf die zuständigen fünf Länderbehörden aufgeteilt. Dank dieser Vorgehensweise liegen Cross-Acceptance-Zertifikate zur gegenseitigen Anerkennung vor, die für die weitere Zulassung in den anderen Ländern genutzt werden. Durch die parallele Vorgehensweise der Zulassung in den fünf Ländern wird die benötigte Zeit für die Prozesse in den einzelnen Ländern bestmöglich optimiert. Lokomotiven aus der Vectron-Plattform haben bereits Zulassungen in Polen, Schweden und Rumänien erhalten.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:07.01.2013 - Uhrzeit: 09:14

189 101 überfährt Prellbock



Eine einzelne Lokomotive der MRCE Dispolok GmbH hat den Prellbock eines Abstellgleises im Hauptbahnhof Bremerhaven aus der Verankerung gerissen. Die 80 Tonnen schwere E-Lok rutschte noch neun Meter über die Schienen hinaus durch das Erdreich. Der Sachschaden an der Lok beträgt rund 50.000 Euro. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagabend um 21:41 Uhr in Höhe der Bismarckstraße.
Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Bremen fuhr der 42-jährige Lokführer auftragsgemäß von Speckenbüttel in das Abstellgleis. Es ist unklar, warum er nicht rechtzeitig hielt. Geprüft wird jede Form von technischem und menschlichem Versagen. Er hatte keinen Alkohol getrunken. Der Mann erlitt einen Schock.
Ein Teil des Prellbockes wurde auf das danebenliegende Durchfahrgleis geschleudert. Ein Personenzug der EVB war gerade am Hauptbahnhof in Richtung Cuxhaven abgefahren. Der Triebfahrzeugführer leitete eine Schnellbremsung ein, touchierte jedoch ein größeres Metallfragment. Zum Glück entstanden nur geringe Lackschäden im Frontbereich in Höhe von 500 Euro. Der Zug erreichte Cuxhaven mit einer Verspätung von 18 Minuten.
Mit Hydraulikstempeln wurde die Lokomotive heute zurück auf das Gleis gehoben. Reparaturarbeiten dauern an. Das Durchfahrgleis in Richtung Cuxhaven wurde um 12:00 Uhr wieder freigegeben. EVB-Züge fuhren während der Bergungsarbeiten nur bis BHV-Lehe. Züge der Bahn wurden an der Unfallstelle zwischen dem Hauptbahnhof und BHV-Lehe vorbei geleitet.

Quelle:/Fotos: Bundespolizeiinspektion Bremen

Datum:03.01.2013 - Uhrzeit: 09:28

181 203 und 224 jetzt in Eschweiler-Aue

Die beiden aus Frankfurt abtransportierten 181 203 und 224 sind am 2. Januar 2013 in Eschweiler-Aue eingetroffen.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:03.01.2013 - Uhrzeit: 07:47

Expressverkehr Main-Spessart an DB Regio vergeben

Im Juni 2012 hatten die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) die Nahverkehrsleistungen Main-Spessart neu ausgeschrieben. Der Zuschlag für den stündlichen Expressverkehr zwischen Frankfurt (Main) Hbf, Aschaffenburg und Würzburg soll jetzt an die DB Regio AG erteilt werden. Der neue Vertrag wird im Dezember 2015 beginnen und sieht eine Laufzeit von zwölf Jahren vor. Das von der BEG und dem RMV entwickelte Fahrplankonzept lässt jede zweite Stunde Züge über Würzburg hinaus nach Schweinfurt bis Bamberg weiterfahren. Fritz Czeschka, Geschäftsführer der BEG, freut sich für die Fahrgäste: „Der Expressverkehr zwischen Franken und der Main-Metropole wird ab Ende 2015 erheblich verbessert. Wir verlangen von DB Regio fabrikneue Fahrzeuge und 25 Prozent mehr Sitzplätze in der Hauptverkehrszeit.“ RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat unterstützte dies: „Seit Jahren erhöhen wir durch Ausschreibungen von Verkehrsleistungen die Qualität und den Komfort für unsere Fahrgäste. Wir freuen uns, dies nun auch auf der Strecke nach Bayern hinein tun zu können.“

Neue Fahrzeuge und mehr Sitzplätze
Schwerpunkt der Ausschreibung war eine deutliche Steigerung der Sitzplatzkapazitäten und der Einsatz neuer klimatisierter Fahrzeuge, um die Qualität für die Fahrgäste deutlich zu verbessern. Um der steigenden Nachfrage im Pendlerverkehr in das Rhein-Main-Gebiet künftig gerecht zu werden, soll es nach Vorgabe von BEG und RMV bei den am stärksten nachgefragten Pendlerverbindungen morgens und abends mindestens 800 Sitzplätze geben. Das sind 25 Prozent mehr Sitzplätze gegenüber den derzeit im Berufsverkehr eingesetzten Doppelstockzügen. Die Fahrzeuge haben zudem ausreichend Platz für Gepäck und verfügen über behindertengerechte Toiletten und Mehrzweckräume für die Fahrradbeförderung. Um mobilitätseingeschränkten Reisenden eine möglichst reibungslose Fahrt zu gewährleisten, wird jeder Zugteil mit mindestens zwei Rollstuhlplätzen ausgestattet sein.

Spürbare Angebotsverbesserungen
Das heutige Fahrplankonzept soll grundsätzlich fortgeführt werden. Durch die Ausschreibung werden zusätzlich einige Verbesserungen im Spät- und Wochenendverkehr möglich. Trotz knapper Finanzmittel wird das heutige Fahrtenangebot weiter verbessert. So gibt es zum Beispiel zusätzliche Verkehre am späten Abend. Damit haben insbesondere Kulturbesucher günstige Rückreisemöglichkeiten aus Frankfurt am Main und Würzburg. Freuen können sich auch Wochenend-Ausflügler: Samstags und sonntags werden vier Expresszüge zwischen Frankfurt am Main und Bamberg unterwegs sein, die den direkten Weg zwischen Gemünden und Schweinfurt nehmen. Die Reisezeit beträgt dann nur noch zweieinhalb Stunden.
Voraussichtlich ab Dezember 2016 wird mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke Heigenbrücken – Laufach im Zuge der Umfahrung des Schwarzkopftunnels sowie mit der Modernisierung der Bahnhöfe Laufach, Hösbach, Heigenbrücken (Neubau) und Partenstein die Betriebsqualität der Strecke Frankfurt (Main) – Würzburg zusätzlich spürbar verbessert. Zeitgleich wird dann in Aschaffenburg der stündliche Anschluss von den Expresszügen aus Bamberg und Würzburg zum Regionalbahnverkehr Aschaffenburg – Darmstadt – Wiesbaden (RB 75) hergestellt.

Service, Tarif und Vertrieb
Um den Fahrgästen einen umfangreichen Service im Main-Spessart-Netz zu garantieren, wird auf allen Strecken grundsätzlich jeder Zug mit mindestens einem Zugbegleiter besetzt sein. Fahrkarten, so die Forderung der BEG, werden am Schalter mindestens in Aschaffenburg, Gemünden, Karlstadt, Lohr, Würzburg, Schweinfurt und Bamberg erhältlich sein. Ein Kundencenter, das neben Fahrplan- und Tarifinformationen auch Auskünfte über regionale Freizeitangebote bietet, wird in Würzburg eingerichtet. Neben der Anerkennung der bisherig gültigen Nahverkehrstarife wird es Sonderangebote im Freizeitverkehr geben: Gefordert hat die BEG zum Beispiel eine ermäßigte übertragbare Monatskarte (Freizeitkarte), die von Montag bis Freitag ab 9 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ganztags gültig ist. Innerhalb des RMV gilt der normale RMV-Tarif, die Fahrkarten sind an jedem Fahrkartenautomaten und in den Verkaufsstellen erhältlich. Wer von Frankfurt aus bis Aschaffenburg fährt, für den gilt der Übergangstarif mit der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB).

Beteiligung am Qualitätsmesssystem
DB Regio verpflichtet sich, am Qualitätsmesssystem der BEG teilzunehmen, dem sich der RMV auf dieser Strecke anschließt. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgastinformation im Zug, die Servicequalität und die Kundenfreundlichkeit. Außerdem gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung. Werden vertraglich vereinbarte Qualitätsziele nicht erfüllt, erhebt die BEG Strafzahlungen.

Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft zusammen mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund durchgeführt. 17 Prozent der Verkehre liegen im hessischen Landesgebiet, 83 Prozent in Bayern. Die Ausschreibung wurde am 16.06.2012 im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Der endgültige Zuschlag kann wegen der Einspruchsmöglichkeiten der unterlegenen Bieter frühestens am 13.01.2013 erfolgen.

Quelle:/Fotos: BEG

Datum:02.01.2013 - Uhrzeit: 09:49

München: Alle 238 S-Bahn-Züge mit neuer Schutzlackierung

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres "40 Jahre S-Bahn München" erstrahlen alle 238 elektrischen S-Bahn-Fahrzeuge in einem frischen Glanz. Eine neuartige Oberflächenlackierung sorgt nicht nur für leuchtende Farben. Sie stellt auch einen wirksamen Schutz gegen Graffiti dar. Die mit Sprühfarben aufgetragenen Schmierereien lassen sich zukünftig leichter und umweltfreundlicher entfernen.
In der Vergangenheit war zum Entfernen von Graffiti in der Regel ein Einsatz von aggressiven Chemikalien notwendig. Sie griffen aber auch die Farblackierung der Fahrzeuge an, was mit der Zeit zu blassen und glanzlosen Oberflächen führte. Durch die neue Schutzlackierung können die Graffiti häufiger mit üblichen Reinigern und Waschverfahren entfernt werden, welche die Farblackierung nicht in Mitleidenschaft ziehen. Auch biologisch abbaubare Mittel und Waschverfahren können eingesetzt werden, um die Sprühfarbe zu entfernen. Davon profitiert die Umwelt.
Von den 238 Fahrzeugen der S-Bahn München vom Typ ET 423 erhielten im Rahmen eines Pilotversuches bereits im Jahr 2008 45 Fahrzeuge die neue Schutzlackierung. Weil sich der Schutzlack im Praxistest bewährte, wurden von März bis Dezember 2012 auch die übrigen 193 S-Bahnen neu lackiert. Dabei waren verschiedene Arbeitsschritte notwendig. Zunächst wurden eventuell vorhandene Korrosionsschäden ausgebessert und die alten Farben per Hand entfernt. Danach wurden die neue Farblackierung und darüber die Schutzlackierung aufgetragen.
Die Ausbesserung kleinerer Lackschäden erfolgte im Rahmen der Fahrzeug-instandhaltung allein auf Rechnung der Bahn. An den Gesamtinvestitionen von gut zwei Millionen Euro beteiligte sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) mit über 450.000 Euro. Die Fahrgäste profitieren neben dem verbesserten optischen Erscheinungsbild auch davon, dass die Fahrzeuge nach einer Graffiti-Entfernung schneller wieder für den Personentransport zur Verfügung stehen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG
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