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News-Rubrik: News-Archiv Dezember 2012

Datum:28.12.2012 - Uhrzeit: 10:27

Mehrere 143er in Roth abgestellt

Kurz vor Weihnachten wurden die 143 847, 143 652, 111 205, 143 659, 143 094, 143 895 und 143 123 in Roth abgestellt.
Quelle:/Fotos: Manfred Schröder

Datum:23.12.2012 - Uhrzeit: 10:28

Bergung 189 065 in DD-Eller

Düsseldorf-Eller: Am 21.12.2012 wurde die 189 065 mit zwei Kränen (Davin und Goliath) geborgen.

Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:23.12.2012 - Uhrzeit: 10:28

181 203-1 und 181 224-7 im Mannheimer Rangierbahnhof

294 617-6 rangiert am 20.12.2012 die z-gestellten 181 203-1 und 181 224-7 im Mannheimer Rangierbahnhof. Die letzten orientroten der Br. 181 haben ihre Stromabnehmer verloren und fahren wahrscheinlich zum Schrotthändler. Schade um die schönen Loks!

Quelle:/Fotos: Robin Asiédu

Datum:21.12.2012 - Uhrzeit: 08:53

Siemens übergibt die ersten beiden Vectron-Lokomotiven an DB Schenker Rail Polska

Die ersten zwei von 23 bestellten Lokomotiven wurden am 20.12.2012 von Siemens an DB Schenker Rail Polska S.A. in Warschau, Polen, übergeben. Bis Anfang 2015 soll die Auslieferung abgeschlossen sein. Die ersten zwei Vectron-Lokomotiven nahmen Michael Hetzer, COO DB Schenker Rail Polska, und Markus Hunkel, Mitglied der Geschäftsleitung von DB Schenker Rail, von Marek Bielski, Mitglied der Geschäftsleitung von Siemens Polen, verantwortlich für den Sektor Infrastructure & Cities, sowie Karl- Hermann Klausecker, CEO Locomotives and Components, entgegen. Anfang Dezember hatte Siemens den Auftrag erhalten, der außerdem eine Option zum Kauf weiterer 13 Loks beinhaltet.
DB Schenker Rail Polska, die größte private Güterbahn in Polen, will die Fahrzeuge für den Güterverkehr in Polen einsetzen. Der Vectron wurde daher für den Betrieb im polnischen Gleichstromnetz konzipiert und mit der entsprechenden Zugsicherungseinrichtung ausgerüstet. Im Rahmen des Zulassungsverfahrens hatte der Vectron DC in Polen bereits ein knappes Jahr Probebetrieb bei verschiedenen Betreibern im polnischen Bahnnetz absolviert. Auch bei DB Schenker Rail war die Lokomotive in Supervised Operation im Rahmen von Zulassungsaktivitäten im Einsatz.
Für die Zulassungsfahrten waren zwei Vectron DC im polnischen Bahnnetz im Einsatz. Die Lokomotive 193 951 war bei DB Schenker Rail Polska und ITL im Einsatz.
Die Schwesterlokomotive 193 952 wurde zum gleichen Zweck von PKP IC mit einer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h im Intercity-Verkehr zwischen Warschau und Krakau eingesetzt. Insgesamt haben die beiden Lokomotiven über 80.000 Kilometer in Polen zurückgelegt.
Die neue Lokomotivengeneration Vectron hatte im Septermber dieses Jahres für die 3-kV-DC-Variante die unbefristete Zulassung in Polen erhalten. Dies war die zweite Länderzulassung für den Vectron in Europa. Vorher war bereits in Rumänien die unbefristete Zulassung erteilt worden. Für Schweden liegt bereits eine vorläufige Zulassung vor. Für Deutschland sind die Zulassungsfahrten bereits abgeschlossen, ebenso die Netzzugangsfahrten für Österreich. Für die Schweiz, Italien und die Niederlande laufen die Zulassungsarbeiten ebenfalls.
Technische Details Vectron DC für DB Schenker Rail Polska
Achsfolge Bo'Bo'
Spannungssystem 3 kV DC
Leistung [kW] max 5.200
Anfahrzugkraft [kN] 300
Höchstgeschwindigkeit [km/h] 160
Gewicht [t] 80
Spurweite [mm] 1.435
Stückzahl 23 plus Option 13
Baujahr ab 2012

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:21.12.2012 - Uhrzeit: 08:46

181 203 und 224 auf dem Weg zur Verschrottung

181 224 und 203 am 21. Dezember 2012 in Mannheim Rbf. Beide Loks sind in einen Güterzug eingereiht und werden wohl Richtung Gremberg abgefahren.

Quelle:/Fotos: xXx

Datum:21.12.2012 - Uhrzeit: 08:45

Ergänzungen zum BÜ-Unfall in Düsseldorf-Eller

Nun sind die Lokomotivnummern bekannt. Betroffen waren die 189 074 und 065 (stürzte den Abhang hinunter) am Kesselzug sowie die 185 388 am KLV-Zug. Das Bild zeigt die 185 388 nach der Entgleisung in Düsseldorf-Eller am 20.12.12.

Quelle:/Fotos: Gilbert Coletti

Datum:20.12.2012 - Uhrzeit: 08:09

Erixx verbindet künftig Harz und Heide

Mit neuen Zügen übernimmt das Bahnunternehmen Erixx GmbH von 2014 bis 2029 den Personenverkehr auf den Eisenbahnstrecken Hannover – Hildesheim - Bad Harzburg, Braunschweig - Uelzen, Braunschweig - Goslar/Bad Harzburg und Lüneburg - Dannenberg. Die 100prozentige Tochter der Osthannoversche Eisenbahnen AG setzt sich damit nach dem Gewinn des „Heidekreuzes“ 2011 erneut in einem europaweiten Ausschreibungswettbewerb gegen mehrere Bieter durch und löst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 den aktuellen Betreiber DB Regio AG ab. Das teilten die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) und die Region Hannover am Mittwoch in Hannover mit.

„Erixx hat für die ausgeschriebenen Betriebsleistungen von fast drei Millionen Zugkilometern das beste Preis-Leistungs-Verhältnis geboten“, erläutert Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der für das Wettbewerbsverfahren federführenden LNVG, die Vergabeentscheidung zugunsten des in Soltau ansässigen Bahnunternehmens. Der Verbandsdirektor des ZGB, Hennig Brandes, ergänzt: „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Umsetzung des „Regionalbahnkonzeptes 2014+“ im Großraum Braunschweig erfolgt“.

Die Qualität des Verkehrsangebotes wird sich weiter verbessern, versprechen LNVG-Chef und Verbandsdirektor. Beide weisen auf den Einsatz neuer, komfortabler Züge und zusätzlicher Kundenbetreuer hin, auf Videokameras und große Info-Monitore in den Wagen, mit denen Reisende sich über ihre Anschlüsse wie auch etwaige Verspätungen informieren können. Auf der Expresslinie Hannover-Goslar-Bad Harzburg dürfen sich Bahnnutzer zudem über eine neue abendliche Direktverbindung freuen. Von Bad Harzburg besteht täglich um 21.48 Uhr die Möglichkeit, mit dem Regionalexpress nach Hannover zu fahren, und in Richtung Harz verlässt der letzte Zug die Landeshauptstadt um 22.48 Uhr. Auf den dieselbetriebenen Nord-Süd-Strecken im Großraum Braunschweig wird das Angebot von Braunschweig nach Uelzen mit zusätzlichen Zügen in der Hauptverkehrszeit und einer Ausweitung des täglichen Fahrplans in die Abendstunden verbessert und in den Harz nach Goslar und Bad Harzburg fahren die Züge ab Dezember 2014 in einem verlässlichen Stundentakt.

Am meisten ins Auge fallen, sind sich Menn und Brandes einig, werden aber die fabrikneuen Regionalzüge. Für rund 120 Millionen Euro hat die LNVG bei Alstom in Salzgitter insgesamt 28 Dieseltriebwagen vom Typ Coradia Lint 54 bestellt. Die barrierefreien und mit mehr Sitzplätzen ausgestatteten Züge werden nicht nur die 40 Jahre alten Wagen ersetzen, die derzeit zwischen Hannover und Bad Harzburg unterwegs sind. Auch die wegen ihres hohen Energieverbrauches unwirtschaftlichen und bei Fahrgästen aufgrund ihrer Enge, Geräuschkulisse und fehlenden Barrierefreiheit unbeliebten Neigetechnik-Züge werden abgelöst. Zwischen Braunschweig und Uelzen sowie zwischen Lüneburg und Dannenberg dürfen sich Reisende ebenfalls auf die spurtstarken, mit neuester Abgastechnologie und großen Panoramafenstern ausgestatteten Züge freuen. Sie lösen dort die fast 30 Jahre alten Wagen vom Typ VT 628 ab. „Mit dem neuen Coradia Lint 54 werden wir künftig mehr Menschen zum Bahnfahren bewegen“, prognostizieren Menn und Brandes eine steigende Nachfrage.

Die jetzt vergebenen Strecken zählen zu dem aus zehn Eisenbahnlinien bestehenden Diesel - netz Südostniedersachsen, das in zwei Losen und mit einem jährlichen Fahrtenprogramm von rd. 6,6 Millionen Zugkilometern ausgeschrieben wurde. Wer das andere Los mit den Regionallinien Göttingen - Kreiensen - Bad Harzburg, Göttingen – Northeim - Nordhausen, Bodenfelde - Northeim, Braunschweig – Seesen – Osterode- Herzberg, Braunschweig - Schöppenstedt und Braunschweig - Salzgitter- Lebenstedt künftig fährt, ist noch offen. Weil das einzige Angebot wegen Unwirtschaftlichkeit nicht zum Zuge gekommen ist, wird die LNVG in den nächsten Tagen einen Teilnahmewettbewerb im EU-Amtsblatt starten, um gegebenenfalls noch andere Unternehmen für einen Markteinstieg zu interessieren. Etwaige Bewerber können dann bis Ende Januar 2013 gegenüber der für dieses Netz federführenden LNVG ihr Interesse bekunden.

Quelle:/Fotos: Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG)

Datum:19.12.2012 - Uhrzeit: 07:51

Desiro RUS erhält Zulassung in Russland

Gestern erteilte die russische Zulassungsbehörde „Register zur Zertifizierung im föderalen Eisenbahnverkehr (RS FzhT)“ die Zulassung für den Regionaltriebzug Desiro RUS. Ab Juni 2012 fanden hierfür die Prüfungsfahrten statt, die bereits Ende November erfolgreich abgeschlossen werden konnten. „Wir sind drei Monate früher als geplant im Ziel. Das ist den klaren Rahmenbedingungen und einer engen Zusammenarbeit mit dem Kunden zu verdanken“, sagt Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Rail Systems. Möglich wurde dies durch die parallele Durchführung des anspruchsvollen Zertifizierungsprozesses und der intensiven Abnahmeprüfungen durch die Russische Eisenbahn AG (RZD). Außerdem wurde auf fünf Zügen gleichzeitig getestet.

Für die Zulassung muss der Desiro RUS die russischen Normen erfüllen. Zum Nachweis der Einhaltung müssen neben dem Gesamtzug auch die einzelnen Komponenten eine Zulassung erhalten. Über 60 Komponenten wurden in einem ersten Schritt zertifiziert. Dazu gehören unter anderem die Klimaanlage, Signalhörner, Räder, Achsen und Drehgestellrahmen. Im zweiten Schritt wurden die Parameter des Gesamtzuges getestet, wie zum Beispiel die Entgleisungssicherheit, die elektromagnetische Verträglichkeit und das Bremsverhalten.

Da der Zug bei einer Umgebungstemperatuir bis zu – 40 Grad uneingeschränkt fahren können muss, sind alle Komponenten hierauf geprüft worden. Diese Tests fanden im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenal (RTA) in Wien, Österreich, statt. Die Versuche mit künstlichem Wind, Eis, Regen und Schnee dienen beispielsweise dazu, die Funktionalität der Kupplung, der Türen oder des Scheibenwischers zu prüfen. Während das Fahrzeug außen mit künstlichem Schnee besprüht wird, überwachen rund 150 Sensoren im Inneren die Heizung und die Klimaanlage. Luftbefeuchter auf dem Boden und Heizmatten auf den Sitzen simulieren dabei die Passagiere im Zug. Die Tests und Auswertungen allein im RTA dauerten insgesamt rund zehn Wochen.

Die RZD bestellten im Dezember 2009 die 38 Regionaltriebzüge vom Typ Desiro RUS im Wert von rund 410 Millionen Euro. Sie werden seit April 2011 komplett im Siemens-Werk in Krefeld gefertigt; die Auslieferung startete im Februar 2012. Anfang März 2012 wurde im Fährhafen Sassnitz auf der Insel Rügen der erste Desiro RUS nach Russland verschifft.

Zusätzliche 16 Einheiten, die ab Ende 2012 mit zunehmender Lokalisierung in Russland gebaut werden, bestellten die RZD auf der Bahnmesse InnoTrans im September 2010; der Wert beträgt 170 Millionen Euro. Mit der Instandhaltung der insgesamt 54 Fahrzeuge haben die RZD ebenfalls Siemens beauftragt. Der Wartungsvertrag läuft 40 Jahre und ist mehr als 500 Millionen Euro wert.

Im September 2011 orderten die RZD die bisher größte Tranche von 1.200 weiteren Desiro-RUS Wagen bei LLC Ural Locomotives, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara. Der Auftragswert beläuft sich auf etwa zwei Milliarden Euro. Die Wagenfertigung im Werk von LLC Ural Locomotives nahe Jekaterinburg soll 2013 beginnen.

Technisch ist der Desiro RUS für Sotschi, der bei der RZD „Lastotchka“ heißt (russisch für „kleine Schwalbe“), auf der Desiro ML Fahrzeug-Plattform aufgebaut. Speziell für den russischen Markt wurden die Fahrzeuge weiterentwickelt: so sind sie für – 40 Grad ausgelegt, erhalten einen Wagenkasten mit 3.480 mm Breite, eine Fußbodenhöhe von 1.400 mm und Drehgestelle mit 1.520 mm Spurweite. Die aus dem Desiro ML übernommene Flexibilität der Innenraumaufteilung des Desiro RUS ermöglicht es, die besonderen Anforderungen während der Spiele 2014 zu meistern. Für den Einsatz in Sotschi am Schwarzen Meer müssen die Züge auch in der Lage sein, eine Steigung von 4 % zu den Austragungsorten der Wettkämpfe in den Bergen zu überwinden. So bietet der Desiro RUS eine Lösung für den russischen Nah- und Regionalverkehr.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:19.12.2012 - Uhrzeit: 07:50

Zweckverband Großraum Braunschweig kauft 20 Züge bei Alstom

Alstom fertigt 20 elektrische Triebzüge für die Regionalbahnfahrzeuge Großraum Braunschweig GmbH (RGB), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Zweckverbandes Großraum Braunschweig GmbH (ZGB). Der Auftrag beinhaltet die Kaufoption für bis zu 13 weitere Züge und hat einen Wert von mehr als 100 Millionen Euro. Zusätzlich umfasst der Auftrag die Wartung der Fahrzeuge für einen Zeitraum von 20 Jahren. Es handelt sich hierbei um den größten Auftrag der Geschichte für den Bereich ’Service für Personenzüge’ von Alstom in Deutschland.

Im Beisein von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister unterzeichneten im Werk Salzgitter Hennig Brandes, Geschäftsführer der RGB, und Jörg Nuttelmann, Geschäftsführer von Alstom den Vertrag für die Lieferung und die Instandhaltung der 20 Regionalzüge.

Die Züge werden zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 auf dem Elektro-Netz Niedersachsen-Ost zum Einsatz kommen. Gebaut werden die Fahrzeuge bei Alstom in Salzgitter, wo damit bereits 189 Züge dieses Typs bestellt wurden. Die Wartung der Züge findet im Braunschweiger ’Kompetenzzentrum für Service und Wartung in Deutschland’ statt, dem auf Elektrotriebwagen spezialisierten Traditionsstandort an der Borsigstraße. Der Standort Braunschweig wird dazu um zwei zusätzliche Gleise für die tägliche Instandhaltung erweitert und investiert in eine hochmoderne Waschanlage und eine Unterflurdrehbank. Außerdem wird der gesamte Gleisanschluss auf 1,5 Kilometer Länge elektrizifiziert.

”Heute ist ein besonderer Tag für Salzgitter und den Großraum Braunschweig”, sagte Ministerpräsident David McAllister. ”Der Zweckverband Großraum Braunschweig beauftragt ALSTOM Transport in Salzgitter mit der Lieferung von 20 neuen Fahrzeugen für das Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO). Dafür hat die Landesregierung die Anschaffung der Fahrzeuge mit 100 Millionen Euro aus Regionalisierungsmitteln gefördert. Der Zuschlag stärkt den Industriestandort Salzgitter und trägt zur guten Auslastung des Werkes bei.” Erfreut über den Zuschlag für Alstom zeigt sich auch Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel.

„Mit den neuen Fahrzeugen werden wir den Fahrgästen in der Region einen modernen und attraktiven Nahverkehr mit maximalem Komfort bieten und leisten damit einen entscheidenden Schritt zur Umsetzung des „Regionalbahnkonzepts 2014+. Die Einrichtung eines Fahrzeugpools beim ZGB und die Bereitstellung eigener Züge sowie der Service durch Alstom sind ein richtungsweisendes Modell und garantierten den bestmöglichen Einsatz aller Ressourcen“, sagt RGB-Geschäftsführer und ZGB-Verbandsdirektor Hennig Brandes. „Der ZGB bereitet nun die europaweite Ausschreibung der Verkehrsleistungen für das Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) vor, das mit den Linien Hildesheim-Braunschweig-Wolfsburg und Wolfsburg-Hannover und den neuen Elektrotriebwagen wichtige Verbindungen abdecken soll.“

Die Züge erreichen im Einsatz Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h und besitzen ein sehr gutes Beschleunigungsvermögen. Sie verfügen je Triebzug über 240 Sitz- und bis zu 257 Stehplätze und können je nach Fahrgastaufkommen auch in Doppeltraktion betrieben werden. Durch ein speziell für Regionalzüge modifiziertes Zugsicherungssystem können die Fahrzeuge auch auf ICE-Strecken fahren. Die vierteiligen Triebzüge sind zudem mit elektrischen Bremsen ausgestattet, die in der Lage sind, beim Bremsvorgang bis zu 30 Prozent der Energie ins Netz zurückzuspeisen. Die Züge werden außerdem nach den neuesten europäischen Crashnormen ausgestattet. Damit weisen die Fahrzeuge ein hohes Maß an Sicherheit für Triebwagenführer und Fahrgäste auf.

”Wir freuen uns, dass sich die RGB für unsere modernen und zuverlässigen Züge entschieden hat. Dieser in Deutschland bisher einmalige Auftrag verknüpft die Beschaffung von Neufahrzeugen in idealem Maß mit einem langfristigen Wartungs- und Instandhaltungsvertrag über 20 Jahre. Mit diesem Konzept ist die RGB ein absoluter Vorreiter auf diesem Gebiet. Alstom hat die langjährige Kompetenz und Erfahrung, um auf diesem dynamischen Markt in den kommenden Jahren weiter zu wachsen. Neben unserer Fertigung in Salzgitter profitiert auch unser Servicestandort in Braunschweig außerordentlich von diesem Auftrag”, sagt Dr. Martin Lange, Mitglied des Vorstands von Alstom in Deutschland.

Die Fahrzeuge sind speziell für bewegungseingeschränkte und sehbehinderte Personen modifiziert: akustische Signale, Haltestangen, Hinweisschilder und Beleuchtung vereinfachen die Orientierung. Zudem wird eine Videoüberwachung zur Erhöhung der Sicherheit der Fahrgäste eingebaut. Mehrzweckbereiche bieten Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Durch die Verlagerung der Antriebsausrüstung auf das Dach kann eine geräumige Innenausstattung mit einem breiten Mittelgang für bequemes, leises und damit besonders komfortables Reisen realisiert werden. Fahrbare Schiebetritte werden künftig den Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug verschließen und somit sicheres Ein- und Aussteigen garantieren.

Quelle:/Fotos: Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB)

Datum:18.12.2012 - Uhrzeit: 08:33

Lokführer-Azubis setzten mit umgestaltetem S-Bahn-Zug ein Signal gegen Hass und Gewalt

Auszubildende der Bahn hatten die Idee, und seit dem 17. Dezember 2012 ist das Ergebnis ihrer Kreativität und Engagements auf den Schienen im Rhein-Main-Gebiet unterwegs. Ein von Lokführer-Azubis aus Hessen in Eigenregie gestaltetes Design schmückt einen kompletten S-Bahn-Zug und mahnt auffällig zu Toleranz und Zivilcourage.
Die Bahn-Azubis haben am Vormittag „ihren“ Zug im Rahmen einer kleinen Feierstunde vor der S-Bahn-Werkstatt Frankfurt auf die Strecke verabschiedet. In den nächsten zwei Jahren ist die S-Bahn im gesamten Rhein-Main-Gebiet unterwegs und wirbt für ein tolerantes und respektvolles Miteinander. „Die Bahn in Hessen sorgt nicht nur für eine gute fachliche Ausbildung, sondern fördert mit einem solchen Projekt auch die gesellschaftliche Verantwortung und soziale Kompetenz der bei ihr beschäftigten Auszubildenden“, erläutert Peter Rumpf, Leiter der S-Bahn Rhein-Main, den Hintergrund der Aktion.
Die an dem Projekt beteiligten Azubis sind jetzt im dritten Lehrjahr und erlernen den Beruf des Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer. Begleitet durch einen Projektpaten haben die jungen Leute eigenständig die Außenwände eines ganzen S-Bahn-Zuges themenorientiert gestaltet. Das ausdrucksstarke Design wurde dann als Folie produziert und auf die Fahrzeuge aufgebracht. In leuchtenden Farben gibt der S-Bahn-Zug nun Denkanstöße hin zu mehr Aufmerksamkeit, gegen Hass und Gewalt gegenüber Menschen und gegen Vandalismus.
Kulturelle Vielfalt, Offenheit und Respekt sind Grundwerte der Deutschen Bahn. Aus sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung heraus startete der DB-Konzern jedes Jahr einen bundesweiten Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt – Gemeinsam für ein tolerantes und respektvolles Miteinander“. Ziel ist es, Zivilcourage und soziale Kompetenzen nachhaltig zu stärken, um Toleranz und Demokratie zu fördern. Alle Auszubildenden des ersten und zweiten Lehrjahres sind aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Azubis im dritten Lehrjahr können in Form einer Mentorenschaft für neue Auszubildende teilnehmen. Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn und Klaus-Dieter Hommel, stellvertretender Vorsitzender der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sind Paten des Wettbewerbs.

Quelle:/Fotos: DB AG, Kommunikation Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Datum:17.12.2012 - Uhrzeit: 09:13

Neues zum ODEG-Ersatzverkehr

Seit dem 14.12.2012 fahren drei Umläufe des ODEG-RE4 im Sandwich, der vierte Umlauf wird mit einem VIAs-Flirt Tw 404 (428 138-2) gefahren:

Hier am 14.12.2012 in Elstal als RE 37317 nach Ludwigsfelde (am ehemaligen Rangierbahnhof Wustermark, an dem jetzt das RLCW zu Hause ist).

Quelle:/Fotos: Holger Grunow, tradibahner.de

Datum:14.12.2012 - Uhrzeit: 08:20

Stadler: Weitere 20 FLIRT für Polen

Stadler Rail hat am 13.12.2012 von der Agglomerationsbahn ?ód? AG (Polen) eine Bestellung für 20 zwei-teilige FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) erhalten. Zusätzlich erhält Stadler den Auftrag für den technischen Unterhalt der gesamten Flotte während der nächsten 15 Jahre. Der Wert des gesamten Auftrages (Lieferung und Unterhalt) beträgt insgesamt rund CHF 180 Mio. Der Bau der Züge erfolgt weitgehend im Stadler-Werk im polnischen Siedlce. Verschiedene Komponenten wie beispielsweise die Drehgestelle werden in der Schweiz produziert.

Die Agglomerationsbahn ?ód? AG ist im Besitz der Region ?ód? und hat von dieser im Jahr 2010 den Auftrag für einen verbesserten Agglomerationsverkehr in und um die Stadt ?ód? erhalten. Derzeit werden auf dem Bahnnetz der Region neue Haltestellen gebaut und alte Haltepunkte modernisiert.

Komfortabel und geräumig

Die neuen Züge für ?ód? basieren auf dem erfolgreichen FLIRT aus dem Hause Stadler. In den letzten Monaten hat Stadler den FLIRT weiterentwickelt. Aufgrund von neuen Erkenntnissen wird die Inneneinrichtung weiter verbessert, um einen höheren Komfort für die Reisenden zu erzielen. Die Züge sind durchgehend stufenlos begehbar, verfügen über grosszügige Multifunktionsabteile im Einstiegsbereich, ein behindertenfreundliches WC und eine Klimaanlage. Die Höchstgeschwindigkeit der modernen Fahrzeuge beträgt 160 km/h.

Die ersten sechs Kompositionen werden bis Frühling 2014 ausgeliefert. Weitere 10 Züge folgen bis im Herbst 2014, die letzten vier Fahrzeuge werden bis Frühling 2015 ausgeliefert.


Erfolgsstory FLIRT: In Polen und in ganz Europa

Bereits 2008 lieferte Stadler 14 FLIRT an die polnischen Provinzen Masowien und Schlesien. Dies waren die ersten Fahrzeuge, für welche die Endmontage im Stadler-Werk in Siedlce erfolgte.

Mit dem aktuellen Auftrag steigt die Zahl der von Stadler verkauften FLIRT auf 788. Der erste FLIRT wurde im Jahr 2004 ausgeliefert – zwischenzeitlich wurde dieses erfolgreichste Produkt aus dem Hause Stadler in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Norwegen, Italien, Polen, Algerien, Finnland, Ungarn, Weissrussland, Estland und Tschechien erfolgreich verkauft.



Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:14.12.2012 - Uhrzeit: 08:20

Stadler präsentiert ersten Diesel-FLIRT

Der estnische Bahnbetreiber Elektriraudtee AS und Stadler Rail feierten heute die offizielle Ankunft der ersten Elektro- und Dieseltriebzüge des Typs FLIRT in Estland. Juhan Parts, Wirtschafts- und Kommunikationsminister von Estland, Kaida Kauler, Verwaltungsratspräsidentin von Elektriraudtee, und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Rail Group, präsentierten der Öffentlichkeit in Tallinn die ersten beiden Züge. Stadler liefert Elektriraudtee bis Sommer 2014 insgesamt 18 Elektro- und 20 Diesel-FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Elektro Triebzug). Dabei handelt es sich um den ersten Diesel-FLIRT aus dem Hause Stadler.

„Diese ersten beiden Züge markieren den Beginn einer neuen Epoche, die es Elektriraudtee ermöglichen wird, die Bahn zu einem Rückgrat des estnischen Verkehrssystems werden zu lassen.” verkündet Kaida Kauler, Verwaltungsratspräsidentin von Elektriraudtee, stolz.

Auch Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Rail Group, freut sich sehr über diesen Meilenstein: „Es ist eine sehr einzigartige Gelegenheit für einen Schienenfahrzeughersteller, einem Bahnbetreiber eine komplett neue Flotte liefern zu dürfen. Wir sind sehr stolz darauf und freuen uns, heute die ersten neuen Züge für Estland der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Der FLIRT ist das meistverkaufte Produkt von Stadler, welches nun erstmals auch als Diesel-Version verfügbar ist.”

Elektriraudtee hat 2009 die Beschaffung von 18 elektrischen (EMU) und 20 diesel-elektrischen (DMU) Triebzügen einzeln ausgeschrieben. Stadler gewann diese Ausschreibung, woraufhin die Verträge im August 2010 unterzeichnet wurden. Der Auftragswert zur Anschaffung der Elektro-FLIRT beläuft sich auf ca. 80 Mio. Euro, wovon 85 % vom Kohäsionsfonds der EU finanziert werden. Die Anschaffungskosten der Diesel-FLIRT in der Höhe von rund 95 Mio. Euro werden indessen mittels Finanzierungsleasing beglichen. Elektriraudtee plant Mitte 2013 die Aufnahme des fahrplanmässigen Betriebs. Zu diesem Zweck werden in Estland umfangreiche Testfahrten durchgeführt, um die Zulassung für den kommerziellen Betrieb zu erhalten. Der letzte elektrische Triebzug soll bis Anfang 2014 geliefert werden, während der letzte diesel-elektrische Triebzug bis Mitte 2014 erwartet wird.

Insgesamt gab Elektriraudtee bei Stadler 12 dreiteilige und 6 vierteilige Elektrotriebzüge sowie 6 zweiteilige, 8 dreiteilige und 6 vierteilige Dieseltriebzüge in Auftrag. Die Breitspurzüge (1520 mm) wurden so konzipiert und hergestellt, dass sie der für Estland typischen strengen Winterbedingungen standhalten. Das Fachwissen hierfür besitzt Stadler dank früherer Lieferungen nach Finnland und Norwegen. Die Aluminium-Leichtbauweise und energiesparende Systeme ermöglichen dem Betreiber Elektriraudtee auch bedeutende Kostenersparnisse. Die elektrischen Fahrzeuge können die beim Bremsvorgang entstehende Energie umwandeln und sie über die Oberleitung zurück ins Stromnetz einspeisen. Die Elektrotriebzüge werden eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h sowie eine maximale Beschleunigung von 1,2 m/s2 erreichen, was in diesem Bahnsegment einen beachtlichen Wert darstellt. Die Dieseltriebzüge wiederum werden ebenfalls über ein hervorragendes Beschleunigungsvermögen verfügen und auch eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen.

Der Führerstand erhielt ein ergonomisches und modernes Design, das die jetzigen Arbeitsbedingungen der Fahrer deutlich verbessert. Die Züge wurden nach den neuesten Crashnormen gebaut. Die Fahrgäste werden auch den verbesserten Komfort bemerken, da alle Züge mit einem hochmodernen Fahrgastinformationssystem, Klimaanlage, kostenlosem WLAN, Steckdosen zum Aufladen von Laptops und Handys, Videoüberwachung sowie Mehrzweckbereichen ausgestattet sind, in denen Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder transportiert werden können. Die Züge werden über einen Niederfluranteil von 70 % verfügen. Des Weiteren ermöglichen die breiten Türen einen reibungslosen und schnellen Passagierwechsel.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:13.12.2012 - Uhrzeit: 08:26

110 480 auch zerlegt

Die offizielle Todesnachricht
110 480 ++ 07.12.2012
Ruhe in Frieden ….
Jetzt ist der Hof erstmal wieder leer….

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:12.12.2012 - Uhrzeit: 08:41

SBB Cargo tauft die achte Hybridlok in Buchs SG.

SBB Cargo hat am 11. Dezember 2012 die achte von 30 bestellten Hybridloks getauft und in Betrieb genommen. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.
«Ich freue mich, dass SBB Cargo mit dem neuen Team in Buchs für Ihre Kundinnen und Kunden noch besser aufgestellt ist. Das Team Buchs darf sich nun darauf freuen, künftig mit der modernsten und innovativsten Lokomotive tagtäglich arbeiten zu können», sagte Ruedi Büchi am 11. Dezember in Buchs. Zusammen mit Ludwig Altenburger, Gemeinderat von Buchs taufte er die achte Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Alvier». Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.
Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.
Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit
Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Den Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall dieser Hybridlok, die in Buchs stationiert ist, entschied sich das RCP-Team unter der Leitung von Rolf Jud für den örtlichen Hausberg «Alvier».

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:11.12.2012 - Uhrzeit: 18:04

SRI 151 170 ist fertig

Die zweite Lok von SRI hatte heute Probefahrt und glücklicherweise nach Seddin. Dort konnte ich die Lok aufnehmen als sie wendete. nachdem alles wieder kontrolliert wurde wird die Maschine die Rückfahrt nach Dessau antreten und wenn alles in Ordnung isr können wir das blaue Wunder diese Woche bereits vor Zügen erleben. Aufnahmen: 11.12.2012, Seddin


Quelle:/Fotos: Ingo Wlodasch

Datum:11.12.2012 - Uhrzeit: 08:44

MAV-Triebwagen verlieren das "H-START"

Seit einigen Wochen sieht man auf der Ostbahnstrecke zwischen Wien und Györ frisch aufpollierte Triebwagen des ungarischen EVU MAV-START. Neben der optischen Verschönerung wurde aber auch der Schriftzug H-START an der Stirnseite der Triebwagen weggelassen. Die Aufnahme des 5342.006 entstand am 8.12.12 im Wiener Südbahnhof.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:10.12.2012 - Uhrzeit: 09:41

182 013 - die neue Buga-Werbelok



Am 8. Dezember 2012 am Mittag war es soweit. Die 182 013-3 als erste BUGA Werbelok wurde in Brandenburg Hbf. enthüllt. Trotz der eisigen Temperaturen waren viele Gäste, Neugierige und Eisenbahnfreunde gekommen um sich von der, wie ich finde gelungenen, Umsetzung des BUGA Themas zu überzeugen. Ab morgen wird die Lok dann vor planmäßigen Zügen täglich zu sehen sein. Der anbringende Sonderzug aus Berlin durfte heute schon über den renovierten Streckenabschnitt Berlin Grunewald - Berlin Wannsee fahren und wurde von 182 004-2 nach Brandenburg Hbf. geschubst. Zurück wurde im "Tandem" mit 182 004 vorn und 182 013 hinten gefahren.

Quelle:/Fotos: Ingo Wlodasch

Datum:10.12.2012 - Uhrzeit: 09:41

BEG startet Ausschreibung "Ulm - Senden -Weißenhorn"

Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hat im europäischen Amtsblatt die Ausschreibung für den Betrieb eines Regionalverkehrs auf der Linie Ulm - Senden -Weißenhorn mit insgesamt ca. 300 000 Zugkilometer pro Jahr veröffentlicht. Die Vertragslaufzeit läuft vom 15.12.2013 bis zum 10.12.2016. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 20.2.2013.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:10.12.2012 - Uhrzeit: 09:41

VRS: S-Bahn-Eröffnungen auf der S4 und S60

S4: Die S-Bahn fährt durchs Murrtal

Samstag, 8. Dezember: zwei neue S-Bahn-Ringe – größte Netzerweiterungen seit über 30 Jahren


Abgebildete Personen Foto S4 Eröffnung: Dr. Frank Nopper (Oberbürgermeister Backnang), Johannes Fuchs (Landrat Rems-Murr-Kreis), Dr. Jürgen Wurmthaler (Wirtschaftsdirektor Verband Region Stuttgart), Thomas S. Bopp (Vorsitzender Verband Region Stuttgart), Verkehrsminister Winfried Hermann, Eckart Fricke (Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg), Dr. Rainer Haas (Landrat Kreis Ludwigsburg) und Hans-Albrecht Krause (Sprecher und Verkehrsbereichsleiter Produktion und Marketing der S-Bahn Stuttgart).


Acht neue S-Bahn-Stationen. Vier umgebaute S-Bahnhöfe. 28 Kilometer neue S-Bahn-Strecken. Mit der Eröffnung der S4-Verlängerung von Marbach (Neckar) nach Backnang und der S60 Böblingen-Renningen erlebt das S-Bahn-Netz die größte Erweiterung seit über 30 Jahren. Erstmals gibt es im sternförmig auf Stuttgart zulaufenden S-Bahn-Netz nun auch Querverbindungen, die neue Direktanschlüsse ermöglichen – zeitsparend, komfortabel und zum festen S-Bahn-Takt.
„Die S-Bahn verbindet die Region und ihre Einwohner, das ist auch der Grundgedan-ke der heutigen Feierlichkeiten“, so Regionalpräsident Thomas S. Bopp vom Verband Region Stuttgart. Der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Eckart Fricke, sieht diesen Tag als einen herausragenden Meilenstein in der Geschichte der S-Bahn Stuttgart. „Durch die beiden Ringschlüsse erzielen wir mit dem diesjährigen Fahrplan-wechsel eine deutliche Steigerung des Verkehrsangebots.“
Der Verband Region Stuttgart als Finanzierungsträger der S-Bahn und die Deutsche Bahn AG als Bauherrin und Betreiberin haben in Kooperation mit Städten und Gemeinden ein Eröffnungsprogramm für die Bürger entlang der Strecken auf die Beine gestellt. Bei kostenlosen Pendelfahrten können die neuen Strecken ausführlich getestet werden.

S-Bahn als Wachstumsmotor für den Nordosten der Region

„Die Region rückt zusammen“, bringt der Wirtschaftsdirektor des Verbands Region Stuttgart, Dr. Jürgen Wurmthaler, die Vorteile der beiden neuen S-Bahn-Ringe auf den Punkt. Die S-Bahn sei darüber hinaus ein Wachstumsmotor. Städte mit S-Bahn-Anschluss seien attraktiv für Bewohner und Unternehmen. „Der S-Bahn-Ausbau ist also ein Stück regionale Strukturpolitik“, so Dr. Wurmthaler.

„Nach gerade mal sechs Monaten Bauzeit haben wir die S4-Verlängerung aufs Gleis gesetzt“, führt Eckart Fricke aus. „Wir haben mit Hochdruck und vollem Einsatz an dem Projekt gearbeitet. Alle Bahnsteige der neuen S-Bahn-Stationen wurden moder-nisiert und durch Rampen oder Aufzüge barrierefrei.“ Dank elektronischer Anzeigeta-feln sei auch die Fahrgast-Information auf dem aktuellen Stand der Technik. Er kündigte an, dass im Bahnhof Marbach im nächsten Jahr die Bahnsteige an den Gleisen 1 und 2/3 erhöht und mit einem Blindenleitsystem ausgestattet werden.

Voraussetzung für die S4-Verlängerung war der Bau des zweiten S-Bahn-Gleises zwischen Freiberg und Benningen. Seit Mitte 2010 ist es in Betrieb. Die Beseitigung dieses „Nadelöhrs“ brachte einen zeitlichen Puffer, der den S-Bahn-Betrieb über Mar-bach (Neckar) hinaus überhaupt erst möglich machte.

Anschluss „in alle Richtungen“

Wer mit der neuen S4 von Backnang nach Ludwigsburg fährt, ist künftig nur noch 33 Minuten statt bisher knapp einer Stunde unterwegs. „Anschluss ‚in alle Richtun-gen‘, verlässliche Taktzeiten und ein nahezu doppelt so großes Verkehrsangebot wie bisher“, nennt Dr. Wurmthaler als Vorteile. Davon können etwa 80.000 Einwohner im Einzugsbereich der S4-Verlängerung profitieren. Die S-Bahn fährt auch an Wochen-enden. In den Wochenendnächten und den Nächten vor Feiertagen fahren dreimal Busse nach Marbach oder Backnang.

Beim Ringen um die Finanzierung der S4-Verlängerung habe jeder Partner seinen Beitrag geleistet. Selbst Affalterbach und Murr beteiligen sich solidarisch anteilig an den Betriebskosten, obwohl sie nicht direkt an der Strecke liegen. Nach der Finanzie-rungsvereinbarung aus dem Jahr 2008 teilen sich die 11 Millionen Euro Bau- und Pla-nungskosten das Land (6,5 Mio. Euro), der Verband Region Stuttgart (3,1 Mio. Euro), der Rems-Murr-Kreis (830.000 Euro) und der Landkreis Ludwigsburg (550.000 Euro). „Etwa 40 Prozent der gesamten Baukosten entfallen auf Arbeiten zur Barrierefreiheit“, rechnet Dr. Wurmthaler vor. „Wir leisten also einen gewaltigen Beitrag zur gesell-schaftlichen Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen“.

Eröffnung der S60

„Ich neige nicht zu Übertreibungen, aber ich kann heute mit Fug und Recht sagen: Ohne die Region gäbe es diese S60 nicht!“, sagte Thomas S. Bopp bei den Eröff-nungsfeierlichkeiten. Erstens habe die Region 1998 den Grundsatzbeschluss gefasst, die Strecke ins S-Bahn-Netz zu integrieren. Zweitens habe der Verband Region Stutt-30 gart das Projekt „finanziell und politisch über alle Höhen und Tiefen getragen“. Drittens habe er mit gut 16,4 Millionen Euro (von 2006 bis 2011) den Anteil des Landes vorfi-nanziert. Viertens hat die Region einen „eigenen“ Bahnsteig in Renningen finanziert, um in jedem Fall den Anschluss an die S6 zu ermöglichen. Und fünftens: Wäre ein solches Projekt ohne die solidarische Finanzierung von Bund, Land und Region nicht zu stemmen.

Hochwertige Eisenbahninfrastruktur

„Der Endspurt hat uns sehr in Atem gehalten, war aber erfolgreich. Trotz vielfältiger baulicher Herausforderungen, konnten wir den im Juni 2010 versprochenen Terminplan einhalten“, machte Eckart Fricke deutlich. Gerade im dritten und letzten Bauab-schnitt habe der unerwartet felsige Untergrund für Überraschungen und einen ambiti-onierten Zeitplan gesorgt.

Die 14,5 Kilometer lange Strecke wurde von Sindelfingen bis Renningen auf 12 Kilo-metern zweigleisig ausgebaut. In empfindlichen Bereichen wurde Lärm- und Erschüt-terungsschutz errichtet. Darüber hinaus wurden die drei Bahnhöfe Böblingen, Sindel-fingen und Renningen für den S-Bahn-Betrieb umgebaut. Neu entstanden sind die S-Bahn-Stationen Maichingen, Maichingen Nord, Magstadt und Renningen Süd. Als Teil des S60-Ausbaus sind fünf Bahnübergänge zurückgebaut worden. 17 Eisenbahnüberführungen sind neu gebaut oder erweitert worden. Fricke: „Damit leistet die S60 einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.“ Der Aufzug an der Station Maichingen Nord (Gleis Richtung Böblingen) wird ebenso im nächsten Frühjahr in Betrieb gehen wie der Auf-zug am Gleis 2/3 in Renningen.

„Wegen der schwierigen Baugrundverhältnisse im dritten Bauabschnitt zeichnen sich erhebliche Mehrkosten ab“, so Eckart Fricke. „Wir setzen gerade alles daran, eine möglichst genaue und belastbare Größenordnung der Mehrkosten zu erhalten.“ Ge-naueres wisse man erst im Sommer 2013, wenn die letzten Bauarbeiten abgeschlos-sen seien. Dann müssten Gespräche zwischen der Deutschen Bahn und dem Verband Region Stuttgart geführt werden.

Auf Grundlage der Finanzierungsvereinbarungen sieht die Kostenteilung der 150,7 Millionen Euro Bau- und Planungskosten wie folgt aus: Der Bund übernimmt 69,8 Millionen Euro, das Land 29,1 Millionen Euro, 27,9 Millionen Euro der Verband Region Stuttgart, 14,7 Millionen Euro werden für die Straßenprojekte als Teil der S60 (Eisen-bahnkreuzungsvereinbarungen mit Land und Kommunen) aufgewendet und 9,3 Milli-onen Euro entfallen auf den Landkreis Böblingen. Die Betriebskosten von knapp 13 Millionen Euro teilen sich der Verband Region Stuttgart und der Landkreis Böblingen während der ersten zehn Jahre.

„Für diese hochwertige Eisenbahninfrastruktur haben wir viel Erde bewegt und große Mengen an Beton und Stahl verbaut“, so Eckart Fricke. Die Signaltechnik sei komplett erneuert worden. Das war notwendig, um die Züge in Fahrtrichtung Stuttgart in Ren-ningen mit den S-Bahn-Zügen der S6 zu kuppeln. In der Gegenrichtung werden die Züge der S60 dort von der S6 getrennt (flügeln) und fahren weiter nach Böblingen.

Mit der S60 entstehen neue Direktverbindungen nach Leonberg und Stuttgart. Auf die S1 besteht in Böblingen „ein fließender Übergang“. „Die S60 stärkt das S-Bahn-Netz und hat damit eine wichtige Bedeutung für die Region Stuttgart“, führt Thomas S. Bopp aus. „Sie ist ein Paradebeispiel für gelungene und abgestimmte regionale Entwicklung.“ Zum einen in Punkto Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen mit dem öffentlichen Personenverkehr: Die S60 verbindet „den Daimler“ mit dem künftigen Entwicklungs-zentrum der Firma Bosch in Renningen. Zum anderen in Bezug auf Wohnen mit S-Bahn-Anschluss, wie in Maichingen oder Magstadt. „Mehr und bessere Verbindungen durch die S60 heißt: eine wirkliche Alternative zum Auto anzubieten. Das kommt un-serer staugeplagten Region zugute“, so Bopp.

Minister Hermann: Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Diejenigen, die die Querverbindung von Böblingen nach Renningen künftig nutzen, vermeiden Stress und Stau. Das ist ein auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die bewegten Baumassen sind ebenso beachtlich wie die des dazu aufgewendeten Geldes. Wenn es auch zu baulichen Verzögerungen gekommen ist, so bleibt unter dem Strich die Erkenntnis: Hier ist eine Strecke entstanden, die in betrieblicher Hin-sicht dem neuesten Stand entspricht und auch dem Lärmschutz Rechnung trägt.

Landrat Roland Bernhard: Attraktiverer Nahverkehr sorgt für Freudentag

Heute ist ein Freudentag für den Landkreis Böblingen. Die S-Bahn-Verbindung zwi-schen Böblingen und Renningen lässt den Kreis noch enger zusammenrücken. Zu-sammen mit dem Buskonzept wird der öffentliche Nahverkehr im Landkreis deutlich attraktiver. Der S60 Vollbetrieb verbessert die Mobilität, schützt unsere Umwelt und stärkt die Wirtschaft.


Abgebildete Personen Foto S60 Eröffnung: Hans-Albrecht Krause (Sprecher und Verkehrsbereichsleiter Produktion und Marketing der S-Bahn Stuttgart), Eckart Fricke (Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg), Thomas S. Bopp (Vorsitzender Verband Region Stuttgart), Verkehrsminister Winfried Hermann, Dr. Jürgen Wurmthaler (Wirtschaftsdirektor Verband Region Stuttgart), Ulrich Schwarz (Erster Bürgermeister Böblingen), Dr. Bernd Vöhringer (Oberbürgermeister Sindelfingen) und Wolfgang Leber (Ortsvorsteher Maichingen).


Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart; Fotos © KD Busch/Verband Region Stuttgart, S-Bahn Stuttgart

Datum:07.12.2012 - Uhrzeit: 15:18

Erwartete Zulassung der Doppelstocktriebzüge KISS bleibt aus

Das Eisenbahnbundesamt verweigert die Zulassung für die Doppelstocktriebzüge
Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat die erwartete Zulassung der Doppelstocktriebzüge Typ KISS entgegen aller Erwartungen von STADLER und ODEG nicht erteilt.
Der zeitliche Ablauf für die Zulassung der neuen Doppelstocktriebzüge zwischen dem EBA und STADLER benötigt nach Angaben des EBA noch Zeit, um die eingereichten Gutachten zu prüfen. Nachdem es durch unerwartete Änderungen in den Auslegungen von Normen zu Verzögerungen im Zulassungsprozess sowie in der Produktion der Fahrzeuge gekommen war, war es dennoch gelungen, alle erforderlichen Zulassungsunterlagen – positiv durch zugelassene Sachverständige begutachtet – dem EBA vorzulegen und auch Rückfragen zu beantworten. Das EBA sieht dennoch weiteren Klärungsbedarf.
„Wir sind sehr enttäuscht“, so Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Alle vorgelegten Gutachten bestätigen, dass einer Zulassung nichts im Wege steht.“
Den Fahrgästen steht, dank der Vorsorge der ODEG, ein Fahrzeugersatzkonzept zur Verfügung, so dass die Fahrplanaufnahme – mit Einschränkungen – dennoch erfolgen kann.
Stadler ist derzeit bemüht, so schnell als möglich alle offenen Fragen bzw. Forderungen des EBA zu erfüllen, um eine schnellstmögliche Zulassung zu erlangen.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:07.12.2012 - Uhrzeit: 09:53

Aktuelles aus Opladen...

110 508 ++ 05.12.2012
110 487 ++ 06.12.2012
Die Zerlegung der 110 487 konnte ich gestern dokumentieren:

Gestern stand 110 480 allein auf dem Bender-Gelände und musste sich aus der Entfernung die Zerlegung der 110 487 ansehen.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:07.12.2012 - Uhrzeit: 09:39

EBA verlängert Betriebsgenehmigung der S-Bahn Berlin um 15 Jahre

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat die Betriebsgenehmigung für die S-Bahn Berlin um 15 Jahre verlängert. Aus Sicht der Aufsichtsbehörde sind durch das Unternehmen alle Maßnahmen ergriffen worden, um einen sicheren Eisenbahnbetrieb und die dazu erforderliche Instandhaltung der Fahrzeuge zu gewährleisten. Mit einer Laufzeit bis zum Dezember 2027 hat das EBA die gesetzlich vorgesehene Geltungsdauer ausgeschöpft.
Im Jahr 2009 hatten technische Mängel an S-Bahn-Zügen und Managementfehler das Unternehmen in eine schwere Krise geführt. In dessen Folge mussten Teile der Fahrzeugflotte mehrfach zur technischen Überarbeitung aus dem Verkehr gezogen werden. Als Reaktion darauf befristete das EBA die im gleichen Jahr zur Verlängerung stehende Betriebsgenehmigung auf zunächst ein Jahr. Im Oktober 2010 wurde eine auf drei Jahre befristete Zulassung erteilt.
„Wir freuen uns mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über den gewaltigen Vertrauensbeweis, der uns mit der Verlängerung der Betriebsgenehmigung um 15 Jahre entgegen gebracht wird“, sagt Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. „Mit dem Einsatz hoher Investitionsmittel, konzernweitem Expertenwissen und dem großen Einsatz der Belegschaft in den letzten Jahren ist es gelungen, sehr viele Themen gleichzeitig zu bewegen und damit dieses Unternehmen wieder auf gesunde Füße zu stellen.“
Das Eisenbahn-Bundesamt war in den vergangenen zwei Jahren über alle Umstrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens unterrichtet und hat die Umsetzung kritisch begleitet. Bei mehrfachen Betriebsprüfungen konnte die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben nachgewiesen werden. Die Aufsichtsbehörde überzeugte sich davon, dass für alle erkannten technischen und organisatorischen Mängel Lösungen erarbeitet und weitgehend umgesetzt sind. Die weitere Begleitung des Unternehmens erfolgt im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Eisenbahnaufsicht – wie bei jedem anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen auch.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:05.12.2012 - Uhrzeit: 07:55

Wieder Arbeit für den Bender

Anfang Dezember wurden die ehemaligen Dortmunder 110 508 (vorn), 110 487 und 110 480 (hinten am Tor) nach Opladen zum Bender überstellt. Am Morgen des 04.12.2012 konnte ich die drei Bügelfalten auf dem Gelände antreffen – mit der Zerlegung der 110 508 wurde gleich gegonnen. Die 110 487 ist die ehemalige „Maus-Lok“.
Interessant auch, dass die drei 110er erst seit Kurzem z-gestellt sind und schon beim Bender stehen:
110 480 z 02.11.2012
110 487 z 20.10.2012
110 508 z.07.11.2012


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:04.12.2012 - Uhrzeit: 08:53

23 Siemens Vectron E-Loks für DB Schenker Rail Polska

DB Schenker Rail Polen hat einen Kaufvertrag mit Siemens über die Lieferung von 23 E-Loks vom Typ Vectron abgeschlossen. Die Auslieferung hat bereits begonnen und soll bis 2015 abgeschlossen sein.
Quelle:/Fotos: rynek-kolejowy.pl

Datum:04.12.2012 - Uhrzeit: 08:53

Abellio Rail NRW und WestfalenBahn schließen Rahmenvertrag mit DB Fahrzeuginstandhaltung

Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, und die beiden Eisenbahnverkehrsunternehmen Abellio Rail NRW GmbH und die WestfalenBahn GmbH arbeiten ab sofort noch enger zusammen. Dazu unterzeichnen die drei Gesellschaften heute einen Rahmenvertrag, der die Grundlage für zukünftige Aufträge in der schweren Schienenfahrzeuginstandhaltung enthält.
Der Rahmenvertrag betrifft den Bereich „schwere Instandhaltung“ für die komplette Fahrzeugflotte der Abellio Rail NRW GmbH und der WestfalenBahn GmbH. Im Unterschied zur „betriebsnahen Instandhaltung“, die weiterhin von Abellio Rail NRW GmbH und der WestfalenBahn GmbH selbst durchgeführt werden, umfasst das Leistungsspektrum der schweren Instandhaltung zum Beispiel die Hauptuntersuchung der Fahrzeuge nach acht Jahren Betriebseinsatz. Damit ergänzt die DB Fahrzeuginstandhaltung das bestehende Kompetenzportfolio der betriebsnahen Instandhaltung der Abellio Rail NRW GmbH und der WestfalenBahn GmbH um die Leistungen der schweren Instandhaltung.
„Die DB Fahrzeuginstandhaltung ist ein branchenstarker Partner. Komplexe Instandhaltungsleistungen ergänzt durch Qualität und Verlässlichkeit bedeutet für unsere Kunden eine permanente Leistungsoffensive. Wir versprechen uns von der Zusammenarbeit mit den beiden Gesellschaften eine innovative, langfristige Partnerschaft“, erklärt Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH.
Abellio-Geschäftsführer Ronald Lünser ergänzt: „Mit dem Rahmenvertrag haben wir die Basis für eine effektive Zusammenarbeit gelegt, der den einwandfreien technischen Zustand unserer Fahrzeuge garantiert. Dies kommt vor allem unseren Fahrgästen zugute, die sich auf unsere sicheren und zuverlässigen Züge verlassen können.“
Rainer Blüm, Geschäftsführer der WestfalenBahn GmbH, freut sich über die Partnerschaft: „Mit der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH haben wir einen Partner gefunden, der Qualitäts- und Servicestandards auf hohem Niveau anbietet und somit das Leitbild der WestfalenBahn GmbH widerspiegelt.“

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:03.12.2012 - Uhrzeit: 14:04

northrail 1142 579 im neuen Lack

Am 01.12.12 sah die 1142 579 von northrail das erste Mal das Tageslicht in ihrer neuen Lackierung. Das Foto entstand in Mönchengladbach am alten Bw.

Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:03.12.2012 - Uhrzeit: 14:03

Siemens: Produktionsstart für acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge für Russland

Am heutigen Montag gaben Valentin Gapanovich, Vize-Präsident der Russischen Eisenbahn RZD, und Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Rail Systems, den Startschuss für die Produktion der acht weiteren Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro RUS. Die in Russland „Sapsan“ – zu Deutsch „Wanderfalke“ – genannten Züge hatte die RZD im Dezember 2011 bestellt. „Unsere Züge sind das Aushängeschild der russischen Eisenbahn. Sie sind schnell, sicher und zuverlässig. Dafür übernehmen wir auch mit eigener Wartung die Verantwortung”, sagte Jochen Eickholt anlässlich des Produktionsstarts.
Die russische Bahngesellschaft RZD hatte im Dezember 2011 acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro RUS in Auftrag gegeben. Gleichzeitig wurde ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren geschlossen. Das Auftragsvolumen beträgt damit rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014.
Durch den Nachfolgeauftrag wird die Kapazität der RZD-eigenen Hochgeschwindigkeitsflotte, die heute ausschließlich aus Zügen von Siemens besteht, verdoppelt. Die zusätzlich bestellten acht Züge mit jeweils zehn Wagen sollen auf der Strecke Moskau – Sankt Petersburg eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Das in Russland Sapsan genannte Modell basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens.
Seit Ende 2009 verbinden acht Sapsan-Garnituren die Hauptstadt Moskau mit den Metropolen Sankt Petersburg und Nischni Nowgorod. Die hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern verkürzt die Fahrzeit gegenüber den vorher eingesetzten Zügen erheblich, beispielsweise nach Sankt Petersburg um eine Stunde.
Die Züge sind für extreme Witterungsbedingungen von minus 40 bis plus 40 Grad ausgelegt und haben sich in der Praxis durch einen reibungslosen Betrieb sowie höchste Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bewährt. Bereits seit 2009 ist Siemens auch für die Instandhaltung der Flotte verantwortlich. Die Wartung der Züge erfolgt in einem der weltweit modernsten Depots etwas außerhalb von Sankt Petersburg. Die dort eingesetzten neuen Instandhaltungstechniken, wie etwa Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), sowie die kontinuierliche Überwachung der Fahrzeuge im Betrieb sorgen dafür, dass seit Vertragsbeginn die vertraglich vereinbarte Verfügbarkeit von 98 Prozent stets deutlich übertroffen werden konnte.
Der Velaro RUS nutzt die sogenannte Triebzugtechnologie, eine Entwicklung von Siemens. Dabei sind Antrieb und alle Technikmodule im gesamten Unterflurbereich verteilt und nicht wie bei herkömmlichen Zügen in den Lokomotiven am Kopf und Ende des Zuges untergebracht. Auf diese Weise wird eine um rund 20 Prozent höhere Sitzplatzkapazität, eine stärkere Beschleunigung und bessere Steigfähigkeit an Steilstrecken erreicht. Mit dieser Technologie erhöht sich die Wirtschaftlichkeit insgesamt im Vergleich zu konventionellen Zügen erheblich.
Die zehnteiligen Triebzüge des Velaro RUS sind jeweils 250 Meter lang und bieten Platz für 600 Fahrgäste. Die Fahrzeuge sind für das russische Spur-Format ausgelegt und rund 33 Zentimeter breiter als die in Deutschland eingesetzten ICE-3-Züge der Deutschen Bahn. In den jetzt bestellten Modellen wird es zusätzlich zur Business-Klasse eine Premium-Klasse sowie eine besonders komfortable VIP-Zone geben. Alle Wagen verfügen außerdem über Internet-Anschluss.
Die neuen Züge werden in Doppeltraktion fahren können, auch mit der Serie 1. Das bietet noch mehr Flexibilität bei der Erhöhung des Passagieraufkommens bei gegebener Streckenkapazität. Die Premiumklasse bekommt neue, komfortablere Sitze und ein Entertainmentsystem mit eigenem Video-Bildschirm für individuelle Inhalte an jedem Sitz.
Russland gilt als einer der expansivsten Bahnmärkte der nächsten Jahrzehnte. Die Siemens-Division Rail System ist derzeit der erfolgreichste nicht-russische Anbieter im größten Flächenstaat der Welt. „In den letzten fünf Jahren konnten wir in Russland strategisch bedeutende Aufträge gewinnen. Gemeinsam mit russischen Partnerfirmen haben wir Produktionsstätten für Lokomotiven und Regionalzüge gegründet und Investitionen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro getätigt – ein klares Bekenntnis zu einem langfristigen Engagement in Russland“, betonte der CEO von Rail Systems, Jochen Eickholt.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:03.12.2012 - Uhrzeit: 09:35

182 013 wird BUGA-Werbelok

Obwohl die BUGA (Bundesgartenschau) erst im Jahr 2015 in der Havel-Region stattfinden wird, soll nun bereits ab Fahrplanwechsel eine Lok für die Ausstellung Werbung machen. Die von Kindern und Jugendlichen im Rahmen eines Wettbewerbes gestaltete Lok soll am 8. Dezember 2012 im Rahmen eines Festaktes in Brandenburg an der Havel vorgestellt werden und anschlöießend planmäßig auf der RE1 zwischen Magdeburg, Berlin und Eisenhüttenstadt zum Einsatz kommen.
Quelle:/Fotos: DSO
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