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News-Rubrik: News-Archiv November 2012

Datum:30.11.2012 - Uhrzeit: 13:06

Neue und modernisierte Nahverkehrsfahrzeuge für Hessen vorgestellt

DB Regio Hessen investiert bis Mitte 2014 rund 225 Millionen Euro in die Neubeschaffung und Modernisierung der Fahrzeugflotte für den Regionalverkehr in Hessen. Die neuen und modernisierten Fahrzeuge bieten dann standardmäßig klimatisierte Fahrgasträume und Videoüberwachung. Neue Fahrgastinformationssysteme bieten optimale Auskünfte für die Reisenden im Zug. Ein Teil der Investitionen ist für die Beschaffung neuer und umweltfreundlicher Diesellokomotiven für die Niddertalstrecke vorgesehen.
Zum kommenden Fahrplanwechsel am 9. Dezember stehen DB Regio Hessen 21 neue Doppelstockwagen zur Verfügung. Zusätzlich werden 131 Doppelstockwagen im DB eigenen Werk in Wittenberge bis zum ersten Halbjahr 2014 umfänglich modernisiert. Alle 152 Doppelstockwagen sind dann mit Klimaanlagen ausgestattet. Für ein neues Fahrgastinformationssystem erhalten die Wagen größere Innenanzeigen, Monitore, neue Außenanzeigen sowie neue Außenlautsprecher. Für mobilitätseingeschränkte Reisende gibt es in allen Wagen besonders gekennzeichnete Sitze mit klappbaren Armlehnen, akustische und optische Signale im Türbereich und taktil erfassbare Gummistreifen zum Auffinden der Türöffner.
Weitere Elemente der Modernisierung sind Sitze mit Kopfstützen in Lederoptik, Steckdosen an vis-a-vis Sitzplätzen und zusätzliche Gepäckständer. Für Videoaufzeichnungen sind Kameras und Bordrechner in allen Wagen eingebaut. Die 21 neuen Doppelstockwagen haben zur Vereinfachung der Fahrrad- und Gepäckmitnahme einen durchgehenden Mehrzweckbereich im Untergeschoss. Dieser Mehrzweckbereich ist ohne Treppen direkt erreichbar und mit Klappsitzen entlang der Außenwände ausgestattet.
Auf der Niddertalbahn werden bis Spätsommer 2013 insgesamt 15 modernisierte Dieseltriebwagen der Baureihe VT 642 (Desiro) einen Großteil der lokbespannten Züge ersetzen. Diese Fahrzeuge sind ebenfalls klimatisiert und zeichnen sich durch hohe Laufruhe und einen großzügigen Fahrgastraum aus. Zum Modernisierungsprogramm gehört ein neues Fahrgast-informationssystem, ein zweiter Mehrzweckraum für Fahrräder, neue Sitzpolster und eine Videoaufzeichnungsanlage. Außerdem haben die Triebwagen manuelle Überfahrrampen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an Bord.
Mit der Modernisierung der Doppelstockwagen und der Dieseltriebzüge VT 642 zeigt DB Regio Hessen, dass ein modernes, zeitgemäßes Erscheinungsbild nicht nur Neufahrzeugen vorbehalten sein muss.
Die Auslieferung der 22 Fahrzeuge vom Typ Talent 2 (ET 442) für das Netz Mittelhessen wird sich nach aktuellen Informationen des Herstellers Bombardier Transportation (BT) verschieben.
DB Regio Hessen wird den vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bestellten Fahrplan dennoch umsetzen. Dies gilt auch für die Durchbindung Gießen – Friedberg – Hanau. Zum Einsatz kommen auf dem Netz vorläufig die bisher eingesetzten Fahrzeuge sowie auf der Relation Hanau – Friedberg zum Teil lokbespannte Züge. Damit werden die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich gehalten sowie die Anforderungen des RMV an den Fahrplan und die Kapazitäten erfüllt.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:30.11.2012 - Uhrzeit: 08:55

Wien Südbf (Ost): Der Countdown läuft

Nur noch wenige Tage bis Fahrplanwechsel. Dann wird auch der letzte verblieben Rest des Wiener Südbahnhofes, die "Ostbahn kurz" für immer ihre Pforten schliessen. Während im Hintergrund der neue Hauptbahnhof schon in die dunkle Nacht strahlt, wartet 1144.094 mitsamt Zug 7601 auf die Abfahrt vom Wien Südbahnhof (Ost) nach Bratislava-Petrzalka.


Quelle:/Fotos: Oliver Kahr

Datum:29.11.2012 - Uhrzeit: 08:30

Strecke Maschen–Padborg (Dänemark) gerüstet für 835 Meter lange Güterzüge

Rund 10 Millionen Euro in Anpassung der Infrastruktur investiert ? Höhere Transportkapazität ist geeignete Antwort auf prognostiziertes Verkehrswachstum ? Wettbewerbsfähigkeit der Schiene gestärkt

In Maschen ist am Dienstag der Startschuss für 835 Meter lange Güterzüge nach Dänemark gefallen. Dieses wichtige Signal gaben gemeinsam Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Bremen und Niedersachsen, Johann Lünemann, Leiter Produktion Regionalbereich Nord der DB Netz AG, sowie Mirko Pahl, Vorstand Produktion DB Schenker Rail Deutschland AG. Ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember werden diese Züge mit Überlänge regelmäßig verkehren. Rund zehn Millionen Euro flossen in die dafür erforderlichen Infrastruktur-Anpassungen auf der 210 Kilometer langen Strecke von Maschen bis Padborg (Dänemark).

„Hier in Maschen beginnt heute eine neue Ära für den grenzüberschreitenden Güterverkehr“, betont Hansjörg Hess, Vorstand Produktion der DB Netz AG. „Die Erhöhung der Transportkapazität ist neben dem Aus- und Neubau ein wichtiger Baustein, um unseren Kunden ausreichende Kapazitäten für das prognostizierte Güterverkehrswachstum der kommenden Jahre anbieten zu können. Gerade in Richtung Skandinavien besteht bei den Transporteuren eine große Nachfrage an längeren Güterzügen, um Ressourcen effizienter nutzen zu können. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir unsere Infrastruktur für die 835 Meter-Züge fit gemacht."

„Um die Produktivität im Schienengüterverkehr auf ein besseres und wettbewerbsfähigeres Level zu heben, sind die 835 Meter langen Züge ein erster und wichtiger Meilenstein für uns als Kunden der DB Netz AG. Dies ist besonders im Wettbewerb zur Straße zwingend notwendig. Langfristig verfolgen wir allerdings den Anspruch, auf bestimmten Korridoren mit bis zu 1.500 Meter langen Zügen zu starten“, so Mirko Pahl, Vorstand Produktion DB Schenker Rail Deutschland. Ein erstes Forschungsprojekt für Züge dieser Länge wird ab nächstem Jahr initiiert.

In Dänemark sind 835 Meter lange Güterzüge bereits seit längerem erlaubt. Die maximal zugelassene Gesamtlänge von Zügen im deutschen Streckennetz beträgt jedoch lediglich 740 Meter. Auf der Relation Maschen und dem deutsch-dänischen Grenzbahnhof Padborg wurden bisher nur 670 m lange Züge zugelassen. Damit die neuen Güterzüge mit zusätzlichen 165 Metern – also 10 weiteren Wagen – durchgehend unterwegs sein können, waren daher zahlreiche planerische und organisatorische Vorbereitungen sowie Anpassungen an der Infrastruktur zwischen Maschen und Padborg erforderlich.

Konkret bedeutete dies das Versetzen von einzelnen Achszählern hinter den Blocksignalen sowie Anpassungen an 29 Bahnübergangssicherungsanlagen. Des Weiteren galt es, Überholungs- beziehungsweise Kreuzungsmöglichkeiten in den Bahnhöfen Flensburg Weiche, Neumünster, Elmshorn, Hamburg-Eidelstedt und Hamburg-Barmbek zu schaffen. In einem weiteren Schritt wurden die Leit- und Sicherungstechnik im Bahnhof Hamburg-Eidelstedt und in der Zugbildungsanlage Maschen angepasst. Zudem war der Nachweis gleicher Sicherheit zu erbringen und mit dem Eisenbahn-Bundesamt abzustimmen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:28.11.2012 - Uhrzeit: 09:18

Ausschreibung RB-Leistungen Zollernbahn gestartet

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat im europäischen Amstblatt das Verhandlungsverfahren zum "Netz 14 Zollernbahn RB-Leistungen" veröffentlicht. Ausgecshrieben sind die gemeinwirtschaftliche Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr auf den Strecken Tübingen – Sigmaringen sowie Hechingen – Gammertingen – Kleinengstingen, Gammertingen – Sigmaringen, Eyach HzL – Hechingen Landesbahn und Balingen - Schömberg mit einem Leistungsumfang von rund 1.000.000 Zugkilometer pro Jahr ab Dezember 2013 und einer Laufzeit bis Dezember 2019. Das Netz hat ein Volumen von rund 1.000.000 Zugkilometer pro Jahr. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 28. März 2013.
Quelle:/Fotos: ted europa eu

Datum:28.11.2012 - Uhrzeit: 08:35

München: Einigung über die Finanzierung der 2. Stammstrecke

Bei einem Spitzengespräch in der Bayerischen Staatskanzlei wurden am 26. November 2012 zwischen Ministerpräsident Horst Seehofer, Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil, Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer aus dem Bundesverkehrsministerium gemeinsam mit weiteren Kabinettsmitgliedern und den Spitzen der Regierungsfraktionen sowie Vertretern der Deutschen Bahn AG die Eckpunkte zur Finanzierung der Baukosten der 2. Stammstrecke geklärt. „Ich bin froh, dass sich meine Beharrlichkeit ausgezahlt hat: Die Finanzierung für die 2. Stammstrecke als wichtigstes Verkehrsprojekt für ganz Südbayern ist festgezurrt. Das zeigt: Es lohnt sich, zielstrebig an einem solchen Jahrhundertprojekt festzuhalten“, betont Zeil und ergänzt: „Ich freue mich, dass für die zugespitzte Situation im Nahverkehr in und um München mit täglich mehr als 800.000 Fahrgästen nun endlich Entlastung in Sicht ist.“
Der Freistaat Bayern und der Bund sind sich einig, dass zur Schließung der bei den Bundesmitteln noch bestehenden Finanzierungslücke in Höhe von 700 Millionen Euro das Flughafendarlehen in Höhe von 492 Millionen Euro verwendet wird. Der Bund hat sich bereit erklärt, seinen Anteil in Höhe von 128 Millionen Euro als Zuschuss einzubringen. Der Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München werden ihre Anteile für das Projekt ebenfalls als Zuschuss zur Verfügung stellen.
Auch für die Finanzierung der Bundesmittel in Höhe von rund 208 Millionen Euro, die unter Berücksichtigung des eingebrachten Darlehensbetrags noch fehlten, wurde eine Lösung gefunden. Der Bund stellt zusätzliche Mittel in Höhe von 108 Millionen Euro für die 2. Stammstrecke zur Verfügung. Im Gegenzug erklärte sich der Freistaat Bayern bereit, zusätzlich 100 Millionen Euro aus Rücklagen für die 2. Stammstrecke aufzubringen. „Dieses Verkehrsprojekt ist das Rückgrat für den Schienenverkehr in der gesamten Region für die nächsten 50 bis 100 Jahre. Damit setzt die Bayerische Staatsregierung ein deutliches Signal für den klimafreundlichen und ökologisch nachhaltigen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs“, hebt Zeil hervor.
Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn AG haben sich auf ein striktes Risikomanagement verständigt. Durch eine Risikokontrollklausel im Bau- und Finanzierungsvertrag hat der Freistaat die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bauausschreibung über die Fortführung des Projekts endgültig zu entscheiden. Hierzu erfolgen Anpassungen im Bau- und Finanzierungsvertrag. Im Bau- und Finanzierungsvertrag ist auch ein Risikobudget in Höhe von 500 Millionen Euro vorgesehen. Davon übernehmen Freistaat und Deutsche Bahn AG 40 Prozent, der Bund 60 Prozent des Kostenrisikos.
Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn AG einigten sich darauf, die Verfahren zur Baurechtserlangung und die weiteren Planungen einschließlich der Ausschreibung von Baumaßnahmen zügig fortzuführen. „ Wir sind uns einig, dass wir möglichst schnell Baurecht erlangen, möglichst schon 2013. Dann können wir sofort in die Ausschreibung gehen, die etliche Monate in Anspruch nehmen wird, so dass wir Ende 2014 mit den Vorabmaßnahmen und Anfang 2015 mit den Bauhauptmaßnahmen beginnen können“, bekräftigt der Verkehrsminister.
Die übrigen Investitionsprojekte nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG), vor allem in Augsburg, Würzburg und Nürnberg, werden durch die Verständigung zur Finanzierung der 2. Stammstrecke nicht berührt. Sie werden, genau wie die Projekte zur Schienenanbindung des Flughafens München, die S 7-Verlängerung oder die U-Bahnverlängerung nach Martinsried, planmäßig fortgeführt.
Die 2. Stammstrecke ist Kernstück des Bahnknotenkonzepts der Bayerischen Staatsregierung. Sie ist notwendig, damit durch einen leistungsfähigen Bypass die bestehende Stammstrecke entlastet und das Münchener S-Bahn-Netz schrittweise an die künftige Nachfrageentwicklung angepasst werden kann. Mit der 2. Stammstrecke kann die dringend erforderliche zusätzliche Kapazität im Kernbereich des Münchener S-Bahn-Systems geschaffen werden. Zugleich kann auch die Betriebsqualität der S-Bahn erhöht werden. Für die Schienenanbindung des Flughafens München leistet die 2. Stammstrecke zusammen mit dem viergleisigen Ausbau der Schienenstrecke Johanneskirchen-Daglfing einen wichtigen Beitrag.
Die Bayerische Staatsregierung wird die Fraktionsvorstände und den Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags über die gestern erzielte Einigung unterrichten und um Unterstützung bitten.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:26.11.2012 - Uhrzeit: 10:44

Deutsche Bahn treibt Planungen für neues ICE-Werk in Köln voran

Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro und mehr als 300 Arbeitsplätze vorgesehen • Fernverkehrs-Vorstand entscheidet sich für Standort im Stadtteil Nippes

Die Deutsche Bahn (DB) treibt in Köln den Bau des bundesweit modernsten Werkes für die Instandhaltung ihrer Hochgeschwindigkeitszüge voran. „Der Vorstand der DB Fernverkehr hat entschieden, alle Planungen für ein neues ICE-Werk auf den Standort Köln-Nippes zu konzentrieren. Damit bekennen wir uns ganz klar zu dem Eisenbahnknoten Köln“, sagte Berthold Huber, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr. Demnach werden bundesweit keine anderen Standorte mehr geprüft. Die Investition für das neue Werk soll rund 200 Millionen Euro betragen.

Voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres wird damit begonnen, das Baufeld freizumachen. Mit einer Baugenehmigung auf Basis der anstehenden Planungsergebnisse rechnet die DB im Jahr 2014. Erst danach kann die Deutsche Bahn die endgültige Entscheidung zum Bau des Werkes treffen. Nach jetzigem Stand der Planungen könnten ab dem Frühjahr 2017 die ersten Züge zur Instandhaltung in das neue Werk Köln-Nippes fahren.

Der Werksneubau in Köln würde sowohl für die Deutsche Bahn als auch für die Stadt Köln erhebliche Vorteile mit sich bringen. So sollen am Standort Nippes 300 bis 400 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Personalbedarf wird sich über alle Instandhaltungs- und Planungsbereiche, vom Wagenreiniger bis hin zum Fertigungsingenieur, erstrecken.

In dem neuen Werk sollen alle im Hochgeschwindigkeitsbereich eingesetzten ICE-Züge instand gehalten werden. Vor allem für die Wartung der modernsten Fahrzeuggeneration, der ICx, ist der Bau eines neuen Instandhaltungswerkes nötig.

Schon Monate vor der Entscheidung für den Standort Köln-Nippes hatte die Deutsche Bahn die Stadtspitze, die Verwaltung sowie Vertreter des Stadtrates und der Bezirksvertretung über den Stand der Vorplanungen informiert und Gespräche angeboten. Bereits im Mai hatte die DB einen Informationsabend für Anwohner und interessierte Bürger durchgeführt. Je nach Planungsfortschritt und Bedarf werden weitere Veranstaltungen angeboten.

Quelle:/Fotos: DB Bahn AG

Datum:23.11.2012 - Uhrzeit: 08:59

Übergabe von ICE-Zügen an Deutsche Bahn verzögert sich

Die Übergabe von einsatzbereiten ICE-Zügen (Velaro D) für den Inlandsverkehr von Siemens an die Deutsche Bahn verzögert sich über Anfang Dezember dieses Jahres hinaus. Ursache dafür sind Probleme mit der Zugsteuerung, die in den vergangenen Wochen bei Testfahrten aufgetreten sind. Siemens bedauert diese erneute Verzögerung ausdrücklich.
Alle Beteiligten arbeiten mit Nachdruck daran, die aufgetretenen Probleme zu beheben. Die noch ausstehenden erforderlichen Test- und Abnahmeprozesse finden in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn statt. Unabhängig davon hat Siemens der Deutschen Bahn drei ICE-Züge für Schulungszwecke und zur Vorbereitung des Betriebseinsatzes zur Verfügung gestellt.
Siemens wird die Züge nach den erforderlichen Abnahmen sukzessive zur Verfügung stellen.


Das Foto zeigt den 407 001 am 23.10.12 in Hannover-Hbf.

Quelle:/Fotos: Siemens / Foto: Helmuth Cohrs

Datum:22.11.2012 - Uhrzeit: 09:20

110 497 abgestellt

Vom 5.11.2012 an war die 110 497 Mo-Fr im Eurobahn-Ersatzverkehr auf der NRB-RB-Linie 59 zwischen Dortmund und Soest im Einsatz.
Am vergangenen Wochenende wurde sie jedoch wegen starker Flachstellen im Werk Dortmund abgestellt; ob sie wegen der geringen Restfristen (FAL 18.1.13) nochmal repariert wird, ist allerdings fraglich.
Am 14.11.2012 steht sie mit RB 90333 abfahrbereit im Dortmunder Hauptbahnhof.
Auf ihrem bisherigen Umlauf wurde sie ab dem 19.11. übrigens durch 111 160 ersetzt; der Ersatzverkehr soll noch bis zum 7.12.2012 andauern.

Quelle:/Fotos: Mirko Grund

Datum:21.11.2012 - Uhrzeit: 08:39

VRS: S4 und S60 Start am 8. Dezember

Start frei für zwei neue S-Bahn-Strecken – kostenlose Pendelfahrten bis 24 Uhr – Bahnhofsfeste

Die S-Bahn kommt an! Gleich zwei neue S-Bahn-Strecken gehen am Samstag, 8. Dezember 2012 an den Start. Die S4-Verlängerung von Marbach nach Backnang wird nach nur knapp sechs Monaten Bauzeit fertig. Die S60, die seit Juni 2010 bereits zwischen Böblingen und Maichingen fährt, wird auf ihrer kompletten Länge von Böblingen nach Renningen sowie darüber hinaus nach Leonberg und Stuttgart in Betrieb gehen. Grund genug zum Feiern. Der Verband Region Stuttgart als Finanzierungsträger der S-Bahn und die Deutsche Bahn AG als Bauherrin und Betreiberin haben in Kooperation mit den Städten und Gemeinden ein rundes Programm auf die Beine gestellt.

Gemäß dem Slogan „S-Bahn Stuttgart – erfahre die Region“ werden geladene Gäste von Backnang über Burgstall (Murr), Kirchberg (Murr), Erdmannhausen und Marbach (Neckar) nach Renningen unterwegs sein. An Bord der Eröffnungs-S-Bahn sind Verkehrsminister Winfried Hermann, der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas S. Bopp, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, Eckart Fricke, Landräte und Bürgermeister, Regionalräte und kommunale Mandatsträger, die zum Teil bereits bei der Talkrunde zum Auftakt des Festtages im Bahnhof Backnang dabei sind.

S4: Mit Pauken und Trompeten ins S-Bahn-Zeitalter

Der Eröffnungszug wird an allen S-Bahn-Stationen der S4-Verlängerung empfangen. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister erhalten ein Zuglaufschild als Erinnerung an die Inbetriebnahme. Für die Bürgerinnen und Bürger finden in Burgstetten, Kirchberg/Murr und Erdmannhausen Bahnhofsfeste statt. Musikvereine sorgen für gute Stimmung, auch ans leibliche Wohl und ein Unterhaltungsprogramm ist gedacht. Jeder, der Lust hat, kann die neue S4 zwischen Marbach und Backnang bis 24 Uhr bei kostenlosen Pendelfahrten im 30-Minuten-Takt testen. Der erste Pendelzug fährt um 11.55 Uhr ab Backnang und um 12.22 Uhr ab Marbach (Neckar).

S60: Festzelt, S-Box und Pendelfahrten

Die zentrale Eröffnungsveranstaltung für die S60 wird mit der Einfahrt des S-Bahn-Sonderzuges in Renningen um 12.36 Uhr beginnen. Im Festzelt auf dem Park + Ride-Platz folgt um 13.00 Uhr eine moderierte Talkrunde mit Verkehrsminister Winfried Hermann, Eckart Fricke, Thomas S. Bopp, Böblingens Landrat Roland Bernhard und Renningens Bürgermeister Wolfgang Faißt. Bis 15.30 Uhr werden der Musikverein Renningen und örtliche Vereine die Gäste unterhalten. Natürlich ist im Festzelt für zünftige Bewirtung gesorgt. Vor dem Zelt stellen die S-Bahn Stuttgart und der Verband Region Stuttgart die „S-Box“ auf. Dort gibt es mehr als Informationen rund ums S-Bahn-Fahren. So kann man sich vor einem S-Bahn-Hintergrund fotografieren lassen und das Bild gratis mitnehmen. Auch Video-Botschaften rund ums Thema „S-Bahn Stuttgart – erfahre die Region“ können gesendet werden.

Den ersten offiziellen Zug der S60 werden die Projektpartner um 14.04 Uhr in Renningen auf die Strecke nach Böblingen schicken. Damit fällt auch der Startschuss für die kostenlosen Pendelfahrten. Bis 24 Uhr können alle S-Bahn-Fans zwischen Böblingen und Renningen im 30-Minuten-Takt hin- und herfahren. So lässt sich der Besuch des Bahnhofsfests in Magstadt mit einem Bummel über den Renninger Weihnachtsmarkt oder Shoppen in Böblingen und Sindelfingen verbinden. Der erste Pendelzug fährt in Böblingen ebenfalls um 14.04 Uhr in Richtung Renningen.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:19.11.2012 - Uhrzeit: 10:00

SBB Cargo: Taufe der Eem 923 007-9



SBB Cargo hat am Montag 12. November 2012 in Langenthal mit der Eem 923 007-9 die sechste von insgesamt 30 bei Stadler Rail bestellten Hybridloks getauft und in Betrieb genommen.
Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier.

Quelle:/Fotos: Marcel Manhart, http://info24.jimdo.com

Datum:19.11.2012 - Uhrzeit: 10:00

Taufe der neuen AlpTransit-Lok


Die neuesten SBB Werbelok Re 460 107-6 am 17. November 2012 in Landquart (die andere Seite der Lok) mit dem EC 6 Chur - Zürich HB (- Basel SBB - Dortmund - Hamburg) sowie in Chur mit dem IR 784 Chur - Zürich HB (- Basel SBB)

Die neue AlpTransit-Lok macht den Bau der ersten Flachbahn durch die Alpen in der Öffentlichkeit weiter bekannt.
Die neue AlpTransit-Lok vor dem Nordportal des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld.
Der Urner Landammann Josef Dittli hat am Donnerstag, 15. November 2012, auf Einladung der AlpTransit Gotthard AG die Funktion als Taufpate für die neu gestaltete ATG-Lokomotive übernommen. Bis zur Eröffnung des längsten Tunnels der Welt im Jahre 2016 wird die Lokomotive Re460 107-6 auf dem Schienennetz der Schweiz viele Tausend Kilometer zurücklegen und den Bau der ersten Flachbahn durch die Alpen in der Öffentlichkeit weiter bekannt machen.
Mit dem Beginn der bahntechnischen Ausrüstung ist der Bau des Gotthard-Basistunnels in eine neue Phase getreten. Erst nach dem Einbau der Bahntechnik können im längsten Tunnel der Welt ab 2016 Züge verkehren. Die AlpTransit Gotthard AG habe deshalb das Design der AlpTransit-Lok, die seit einigen Jahren im Einsatz steht, dem Stand des Projektes angepasst, erklärt ATG-Chef Renzo Simoni: "Die Vision wird immer mehr zur Realität. Dies ist nun auch auf der neu gestalteten Re460 zu sehen. Die Botschaft "Flachbahn durch die Alpen" weist darauf hin, dass der Gotthard-Basistunnel nicht nur der längste Tunnel der Welt, sondern zusammen mit dem Ceneri-Basistunnel auch die erste Flachbahn durch die Alpen sein wird."
Getauft wurde die neue AlpTransit-Lok am 15. November 2012. So wie in ein paar Jahren, wenn der Gotthard-Basistunnel in Betrieb ist, rollte die neue AlpTransit-Lok durch das Nordportal des Basistunnels in Erstfeld. Taufpate Josef Dittli, Urner Landammann und Finanzdirektor, wünschte der neuen ATG-Lok auf ihrem künftigen Weg gute Fahrt: "Ich hoffe, dass auch die gute Zusammenarbeit zwischen der Bauherrin ATG und dem Kanton Uri bestehen bleibt und wir 2016 gemeinsam die Eröffnung dieses Jahrhundertbauwerks feiern können."
Mehr Infos auf facebook.

Quelle:/Fotos: AlpTransit Gotthard AG, Fotos: Marcel Manhart

Datum:19.11.2012 - Uhrzeit: 09:59

Russland will Lokomotiven bei Siemens Joint Venture bestellen

Im Rahmen der Deutsch-Russischen Konsultationen, die heute in Moskau zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin stattfanden, wurden Siemens große Aufträge in Russland in Aussicht gestellt. So möchte unter anderem die Russische Staatsbahn RZD insgesamt 675 Lokomotiven bei dem russischen Anbieter „Ural Locomotives“ ordern. Dieses Unternehmen ist ein Joint-Venture von Siemens und dem russischen Hersteller von Frachtlokomotiven, OJSC Sinara Transport Machines (Sinara). Die entsprechende Absichtserklärung wurde heute von Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Vladimir Yakunin, Präsident der RZD, sowie Dmitriy Pumpyanskiy, Präsident der Sinara Group, unterzeichnet. Bereits 2010 hatte die RZD 221 Elektrolokomotiven bei Ural Locomotives bestellt. Gefertigt werden die Lokomotiven in einem Produktionsstandort nahe Jekaterinburg.
Mit der neuen Vereinbarung wird die seit Jahren bestehende enge Partnerschaft zwischen der RZD und Siemens weiter ausgebaut. Die russische Bahn betreibt das längste Streckennetz in Europa. „Russland ist für Bahntechnik ein riesiger Wachstumsmarkt in dem wir heute der erfolgreichste nicht-russische Anbieter sind. Bis zum Jahr 2030 will die russische Bahngesellschaft RZD Investitionen in Höhe von rund 380 Milliarden Euro vornehmen und wir wollen für die RZD weiterhin ein verlässlicher Partner sein. Die lokale Fertigung in Russland wird dabei auch in Zukunft eine wichtige Rolle für uns spielen“, sagte Jochen Eickholt, CEO von Siemens Rail Systems, heute in Moskau.
Eine wesentliche Rolle bei der Bestellabsicht spielen die Doppellokomotiven des Typs 2ES10 alias „Granit“. Die Lokomotiven sind mit wartungsfreundlicher Drehstromantriebstechnik ausgerüstet und halten die russischen GOST-Normen ein. Im russischen Winter sind die Fahrzeuge Temperaturen bis zu minus 50 Grad Celsius ausgesetzt. Durch eine Rückspeisung der Energie im Bremsen lassen sich die Energiekosten senken. Dank höherer Leistung und Zugkraft werden weniger Lokomotiven bei gleichem Transportvolumen benötigt.
Technische Daten der Lokomotive 2ES10
Achsfolge 2 (Bo’Bo’)
Spannungssystem DC 3 kV
Leistung [kW] 8.800
Anfahrzugkraft [kN] 784
Höchstgeschwindigkeit [km/h] 120
Gewicht [t] 200
Spurweite [mm] 1.520

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:16.11.2012 - Uhrzeit: 08:34

CD: BÜ-Unfall mit neuem RegioPanter


Der neu gelieferte dreiteilige "Regio Panter" 640.001 wird ja vom Depot Olomouc hl.n. aus disponiert. Leider wird er die nächsten Wochen eine Zwangspause haben, da es zu einem Unfall gekommen ist. Am 14.11.2012 fuhr der 640.001 als Os 3819 von Nezamyslice nach Olomouc hl.n.. Nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Bedihost kam es bei einer geschätzten Geschwindigkeit von etwa 90 - 100 km/h zum Zusammenprall mit einem PKW, der den herankommenden Triebwagen einfach missachtete. Der PKW-Fahrer bremste im letzten Moment noch vor der EK, blieb aber im Lichten Raum des Zuges stehen und wurde mit voller Wucht gestreift. Dem PKW wurde die Vorderfront weggerissen, am Triebwagen entstand nur leichter Schaden, war aber wegen einer gerissenen Leitung fahruntauglich.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.11.2012 - Uhrzeit: 09:13

Felsabbruch bei Gurtnellen: Gotthardlinie für mehrere Tage unterbrochen.

Die Gotthard-Bahnlinie ist seit 14. November 2012 um ca. 16.30 Uhr als Folge eines Felsabbruchs bei Gurtnellen für den Zugverkehr unterbrochen. Die Sperrung dauert voraussichtlich mehrere Tage. Der Felsabbruch ereignete sich nahe jener Stelle, wo bereits im Juni ein Felssturz niederging. Die neu installierte Anlage zur Überwachung des Geländes hat einwandfrei funktioniert und Alarm ausgelöst. Für Reisen von und nach dem Süden muss mehr Reisezeit eingerechnet werden. Kunden aus dem Grossraum Basel, Olten, Aarau und Bern werden auf die Lötschberg–Simplon-Achse gelenkt. Für Reisende aus der Region Zürich, Luzern stehen zwischen Flüelen und Göschenen Ersatzbusse im Einsatz. Die SBB hat unter der Nummer 0800 99 66 33 eine Gratis-Hotline aufgeschaltet.

Kurz nach 16.30 Uhr ereignete sich bei Gurtnellen ein Felsabbruch von ca. 150 Kubikmeter, wovon ein Teil die Gleise der Gotthard-Bahnlinie verschüttete. Zum Zeitpunkt des Felsabbruchs befanden sich weder Züge im betroffenen Abschnitt, noch wurden nach aktuellem Kenntnisstand Personen verletzt. Die im Hang installierten Sensoren haben ordnungsgemäss Alarm ausgelöst und der Zugsverkehr konnte umgehend gestoppt werden.

Geologen werden im Verlauf des morgigen Tages eine erste Einschätzung der Situation vornehmen, es muss mit einem Unterbruch von mehreren Tagen gerechnet werden. Der Umfang der Beschädigungen an den Bahnanlagen sind derzeit noch nicht bekannt.

Reisenden aus den Räumen Basel, Olten, Aarau und Bern wird empfohlen, für Fahrten von und nach dem Süden die Lötschberg–Simplon-Achse zu benützen. Kundinnen und Kunden aus den Räumen Zürich und Luzern steigen zwischen Flüelen und Erstfeld auf im Einsatz stehenden Ersatzbusse um – sie müssen mit einer Reisezeitverlängerung von rund 60 Minuten rechnen. Für Reisende ist ab sofort eine kostenlose SBB-Hotline unter der Nummer 0800 99 66 33 aufgeschaltet.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:15.11.2012 - Uhrzeit: 08:53

151 124-5 wieder auf Probefahrt

Die an SRI verkaufte ex DBAG 151 124-5 hat am 14. November 2012 eine Probefahrt nach Seddin unternommen. Nachdem ja die 151 049 bei der letzten Revision errötete gibt es nun wieder eine betriebsfähige Lok der BR 151 in grün. Bevor es von Seddin wieder zurück nach Dessau ging wurde in der Lok nochmal alles kontrolliert. Wenn die Fahrt erfogreich sein sollte geht die Lok in den nächsten Tagen zum Kunden. Unbestätigten Angaben nach hat die EGP die Lok wohl schon angemietet. Na dann allzeit gute Fahrt.

Quelle:/Fotos: Ingo Wlodasch

Datum:13.11.2012 - Uhrzeit: 09:08

Dresden: Neue Etappe Ausbau der S-Bahn-Linie S 1

Ab Ende November zweigleisiger Ausbau zwischen Meißen und Meißen Triebischtal

Strecke bleibt zwölf Monate voll gesperrt • Schienenersatzverkehr und Fahrplanänderungen

Beim Ausbau der S-Bahn-Linie S 1 zwischen Dresden-Neustadt und Meißen Triebischtal nimmt die Deutsche Bahn eine weitere wichtige Etappe in Angriff: Am 25. November startet der zweigleisige Ausbau der vier Kilometer langen Strecke zwischen Meißen und Meißen Triebischtal. Dieses Projekt ist Teil des 3. Bauabschnitts Coswig - Meißen Triebtischtal.

Während der Bauarbeiten ist eine zwölfmonatige Totalsperrung des Abschnitts Meißen und Meißen Triebischtal notwendig. Ziel der DB ist es, Ende November 2013 die Zweigleisigkeit zwischen Meißen und Meißen Triebischtal mit elektronischer Stellwerkstechnik herzustellen. Während der Sperrung richtet die Deutsche Bahn (DB) mit den Nahverkehrspartnern dafür einen umfangreichen Schienenersatzverkehr ein.

Zunächst finden Arbeiten in den Stellwerken statt, um die Vollsperrung der vier Kilometer langen Strecke Meißen?Meißen Triebischtal und die Eingleisigkeit zwischen Coswig und Meißen sicherungstechnisch vorzubereiten. Dafür werden die bisherigen Oberleitungsanlagen und Gleise zurückgebaut. Danach beginnt der zweigleisige Ausbau des Abschnitts zwischen Meißen und Meißen Triebischtal. Auf dem vier Kilometer langen Abschnitt wird immer an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet, einschließlich die Erneuerung aller Brücken und Stützmauern.

Die Elbebrücke wird umfassend saniert, mit einem zweiten Gleis ausgestattet und erhält einen Korrosionsschutz. Sobald die Brückenarbeiten und den Arbeiten an den Stützmauern im Wesentlichen abgeschlossen sind, werden beide Gleise, die Oberleitung und die sicherungstechnischen Anlagen wieder aufgebaut.

Gleichzeitig entsteht in Meißen ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW), über das alle Signale, Weichen und Bahnübergänge künftig gesteuert werden und der neue Haltepunkt Meißen Altstadt (im Bereich des Fachmarktzentrums).

Am Bahnhof Meißen wird der bestehende Bahnsteig 3/4 im Zuge der Baumaßnahmen modernisiert. Der barrierefreie Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen wird künftig mit einem neuen Aufzug sichergestellt. Der bestehende Bahnsteig 1/2 wird ersatzlos zurück gebaut. Auch im Haltepunkt Meißen Triebischtal erneuert die DB die Bahnsteige. Parallel zu diesen Arbeiten werden im Bereich des Haltepunktes Neusörnewitz die Bahnübergänge erneuert. Ein Bahnübergang wird durch eine Straßenbrücke ersetzt, für den anderen wird ein Tunnel für Fußgänger mit behindertengerechtem Zugang neu errichtet.

Mit der Fertigstellung des Streckenausbaus Meißen?Meißen Triebischtal bietet der künftige neue S-Bahn-Haltepunkt „Meißen Altstadt“ für die Bürger der Stadt Meißen schnellere Zugangsmöglichkeiten zum System S-Bahn. Mit den Bauarbeiten macht die DB die Gleisinfrastruktur für einen qualitativ hochwertigen Schienenverkehr durch neue Gleise, Brücken, Durchlässe und zum Teil neue Bahnsteige fit.

Während der baubedingten Streckensperrung Meißen?Meißen Triebischtal wird bis Ende 2013 ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die S-Bahn kann ab Ende 2013 wieder bis Meißen Triebischtal fahren. Zwischen Meißen und Coswig besteht bis Ende 2014 der eingleisige Schienenverkehr. Ab Ende 2014 wird auch dort die Zweigleisigkeit wieder hergestellt.

Hinsichtlich der Verkehrsführung auf der Straße ist die DB intensiv mit der Stadt Meißen im Dialog. Dabei soll unter anderem das Straßenverkehrskonzept, insbesondere während der Brückenbauarbeiten, so gestaltet werden, dass die Auswirkungen für die Straßenverkehrsteilnehmer so gering wie möglich ausfallen.

Trotz Einsatz moderner Technik und Maschinen kann es zu Lärmbelästigungen für die Anwohner kommen. Die Deutsche Bahn entschuldigt sich bei den Anwohnern und Reisenden für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:12.11.2012 - Uhrzeit: 10:11

KitzSki Zug

Bis Ende November ist der neue KitzSki Zug, eine moderne Talent Nahverkehrsgarnitur im Look der Bergbahn AG Kitzbühel als Botschafter für nachhaltige und umweltfreundliche Wintersport-Mobilitätskooperation auf dem S-Bahn Netz im Großraum Wien unterwegs.
Gemeinsam mit der Bergbahn AG Kitzbühel bringen die ÖBB in der kommenden Wintersaison erstmals den neuen KitzSki Zug auf Schiene. Ab 29. Dezember 2012 verkehrt der Direktzug für die WintersportlerInnen jedes Wochenende von Rosenheim nach Kitzbühel und wieder retour.
Bahnkunden aus dem Großraum Wien können den neuen KitzSki Zug bereits jetzt testen und dabei gleichzeitig das unvergleichliche Flair der Skiregion zwischen dem Hahnenkamm und dem Kitzbüheler Horn, eines der modernsten Skigebiete im österreichischen Alpenraum, spüren. Im Rahmen einer feierlichen Zugtaufe am Wiener Praterstern wurde die neue Mobilitätskooperation heute von den beiden Taufpaten Josef Burger, Vorstand Bergbahn AG Kitzbühel und Klaus Garstenauer, Leiter Nah- und Regionalverkehr der Öffentlichkeit präsentiert.
Vier Wochen ist der KitzSki Zug auf dem S-Bahn Netz der Bundeshauptstadt unterwegs. Die im Design der Bergbahn AG Kitzbühel gebrandete, 69 Meter lange Talent-Nahverkehrsgarnitur hat eine Kapazität von 199 Sitzplätzen. Die praktischen Niederflureinstiege ermöglichen ein barrierefreies, bequemes Ein- und Aussteigen. Klimaanlage, bequeme Sitze, Luftfederung und Geräuschisolation machen so die Fahrt zu einem komfortablen Reiseerlebnis.

Mit dem KitzSki Zug direkt heinein ins Skivergnügen

Wer Lust verspürt, die Vorzüge des tollen Rundumservices des KitzSki Zuges im Wintersporteinsatz in Kitzbühel selbst zu erleben, kann dies ab Ende Dezember tun. Von 29. Dezember 2012 bis 3. März 2013 fährt der Direktzug jeweils Samstag und Sonntag für die KitzSki-Fans aus dem Großraum Rosenheim - via Kufstein und Wörgl - bequem, stressfrei, rasch und umweltfreundlich nach Kitzbühel und wieder zurück.

Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:07.11.2012 - Uhrzeit: 16:23

Railpool erhält erste Vectron-Lok

Im Beisein des Bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil lieferte Siemens heute die erste Lokomotive vom Typ Vectron aus. In einem feierlichen Rahmen nahm der Münchner Lokomotivvermieter Railpool, der Ende 2010 insgesamt sechs Loks bei Siemens bestellt hatte, das erste Fahrzeug von Dr. Jochen Eickholt, dem CEO der Siemens-Division Rail Systems, entgegen. „Das ist die erste Auslieferung einer Lok, die auf unserer neuen Plattform basiert. Das ist ein ermutigendes Signal für unser Geschäft“, betonte Eickholt. „Die Entwicklung dieses flexiblen Lokomotivenkonzepts und die Nachfrage belegen die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Bahnindustrie. Der Vectron wird über die weiß-blauen Grenzen hinweg dafür sorgen, dass der Schienenverkehr noch attraktiver wird und unsere Straßen entlastet werden“, unterstrich Minister Zeil.

Railpool hatte sich Ende 2010 als erstes Unternehmen für die neu entwickelte Vectron-Generation entschieden. „Für Railpool war entscheidend, dass wir den Vectron uneingeschränkt im Fracht- sowie Regio- und Intercityverkehr einsetzen können – also höchste Fungibilität gegeben ist“, fasst Dr. Walter Breinl, Geschäftsführer von Railpool GmbH, zusammen. Die Railpool-Lokomotiven haben eine Leistung von 6.400 kW und sind für eine Geschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Die Fahrzeuge sollen grenzüberschreitend im Personen- und Frachtverkehr in Deutschland und Österreich eingesetzt werden und sind mit dem europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet. Die Loks sind bereits mit der Verkabelung für weitere Zugsicherungssysteme ausgerüstet. Hierdurch ist eine zukünftige Erweiterung des Einsatzbereiches, beispielsweise über Ungarn Richtung Konstanza in Rumänien, leicht möglich. Der Bau der Lokomotiven erfolgte im Lokomotivenwerk in München-Allach.

Die Vectron-AC-Lokomotiven für Railpool sind mit Mehrfachtraktionssteuerung Typ TMC sowie WTB mit österreichischem Fernsteuerkonzept ausgestattet. Vectron-Lokomotiven ermöglichen in Doppeltraktion eine maximale Gesamtzugkraft von 600 kN ohne jede Einschränkung. Zur Sicherstellung der Versorgung und damit einer hohen Verfügbarkeit setzt Railpool auf das zentrale Siemens-Ersatzteillager für Vectron aus dem Railcover-Baukasten.

Mit dieser Bestellung entschied sich Railpool erstmalig in der jungen Firmengeschichte für Siemens-Lokomotiven. Die Railpool GmbH wurde 2008 als Joint Venture von KfW IPEX-Bank und HSH Nordbank gegründet und vermietet Lokomotiven und Fahrzeuge für den Güter-, Nah- und Fernverkehr mit und ohne Full Service an Bahnbetreiber. Mit dieser Bestellung erhöht sich die Anzahl der Lokomotiven auf 100 und das Investitionsvolumen auf 450 Mio Euro.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:07.11.2012 - Uhrzeit: 09:30

Heute Übergabe des ersten Vectrons an Railpool

Glaubt man dem Terminkalender des Bayerischen Verkehrsministers Zeil, so wird er heute Vormittag bei der Übergabe der ersten Vectron-Lokomotive an die Railpool GmbH in Allach sprechen. Railpool hat sechs Lokomotiven (193 801-806) bei Siemens bestellt.
Quelle:/Fotos: stmwivt.bayern.de

Datum:02.11.2012 - Uhrzeit: 16:57

Abnahme des ersten Doppelstockzuges der ODEG startet.

Am kommenden Montag wird der erste KISS der ODEG von Stadler Pankow in die neue Werkstatthalle der ODIG nach Eberswalde überführt. Bei dieser Abnahme wird das erste Fahrzeug der neuen Fahrzeuggeneration durch die Spezialisten der ODEG auf Herz und Nieren geprüft.
Es werden alle Funktionen und technischen Einrichtungen des Doppelstockzuges, wie z. B. die Bremsen, die Sicherheitsfahrschaltung sowie die Türenfunktionen intensiv getestet. Denn an erster Stelle steht die Sicherheit!
Gleichermaßen spielen auch die Qualität und der Fahrgastkomfort eine wichtige Rolle. „Schließlich müssen Heizung, Toiletten, Beleuchtung und die Fahrgastinformation funktionieren, wenn wir mit dem Fahrzeug den Fahrgastbetrieb am 9. Dezember 2012 aufnehmen“, sagt Arnulf Schuchmann, Sprecher der Geschäftsführung.
Die Abnahme des KISS wird von den Stadler-Technikern begleitet. Werden Mängel entdeckt, können diese unmittelbar beseitigt werden. „Sind die Fahrzeuge in Ordnung, erteilen wir die Abnahme. Dann brauchen wir nur noch die Eisenbahnbundesamt-Zulassung, um den Betrieb aufzunehmen“, so Arnulf Schuchmann.

Quelle:/Fotos: ODEG

Datum:02.11.2012 - Uhrzeit: 09:16

Westfalenbahn gewinnt „Mittelland“

Neue Züge, mehr Sitzplätze, mehr Komfort

Die Westfalenbahn GmbH setzt sich erneut in einem europaweiten Ausschreibungswettbewerb durch und gewinnt nach der „Emsland-Linie“ auch den Betrieb der „Mittelland-Linie“. Das in Bielefeld beheimatete Eisenbahnunternehmen löst den bisherigen Betreiber DB Regio AG ab und bedient von Dezember 2015 bis Dezember 2030 die Expresslinien von Rheine und Bielefeld nach Braunschweig mit Halten unter anderem in Osnabrück, Minden und Hannover. Das teilten die für den Nahverkehr auf der Schiene verantwortlichen Aufgabenträger Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Region Hannover und der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) am Freitag in Hannover mit.
Die WestfalenBahn überzeugte mit dem wirtschaftlichsten Angebot für den jährlich rund drei Millionen Zugkilometer umfassenden Fahrplan. „Wir bekommen bessere Verkehrsleistungen für weniger Steuergeld“, bringt Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der federführenden LNVG, die Vergabeentscheidung zugunsten der Privatbahn auf den Punkt. Profitieren werden vor allem die Fahrgäste. „Bahnkunden dürfen sich freuen auf neue Doppelstock-Triebwagen, auf mehr Sitzplätze, einen höheren Komfort und auf mehr Information in den Zügen“, nennt der LNVG-Chef die wesentlichen Verbesserungen.
So werden Reisenden zwischen Braunschweig und Bielefeld künftig mehr Sitzplätze angeboten. Derzeit sind es dort rd. 560 Plätze je Zug, die häufig bis auf den letzten Platz besetzt sind. Künftig steigen die Kapazitäten mit den neuen Doppelstock-Triebwagen auf 626 Plätze. Auch in den Verstärkerzügen zwischen Minden und Hannover wie auch zwischen Braunschweig und Hannover dürfen sich Fahrgäste auf mehr Sitzmöglichkeiten freuen. Auch dort fahren künftig neue Doppelstock-Triebwagen in den Hauptverkehrszeiten. Für mehr Information der Reisenden sorgen große Info-Bildschirme im Wageneingang. In den Sommermonaten werden zusätzliche Fahrradabstellplätze bereit gestellt, und Reisende können künftig leichter in die neuen Züge ein- und aussteigen. Grund: die Tiefeinstiege der Doppelstockwagen sind besser an die Bahnsteighöhen angepasst.

Die ab Ende 2015 zum Zuge kommenden Angebotsverbesserungen sollen die Nachfrage auf dieser für Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wichtigen Expresslinie ankurbeln. Insgesamt erhoffen sich die vier Aufgabenträger auf der Mittelland-Linie während der 15jährigen Laufzeit des Verkehrsvertrages eine weitere Zunahme der Fahrgastzahlen, die zurzeit je nach Abschnitt täglich zwischen 1.500 und 10.000 Reisenden pendeln.
Vor dem endgültigen Zuschlag an die Privatbahn müssen die Aufgabenträger noch eine gesetzliche Frist von zehn Tagen abwarten. Während dieser Frist können unterlegene Bieter ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer in Lüneburg einleiten.

Das EMIL-Netz: bestehend aus Emsland-und Mittelland-Linie


Quelle:/Fotos: LNVG / Grafik: Tomann/LNVG

Datum:01.11.2012 - Uhrzeit: 08:24

Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg geht an DB Regio und HLB

Vergabeentscheidung im Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg: DB Regio und Hessische Landesbahn erhalten Zuschlag

Aus dem Vergabeverfahren über SPNV-Leistungen im Dieselnetz Eifel-Westerwald-Sieg (EWS) sind die DB Regio AG, Regio Südwest und die Hessische Landesbahn GmbH – HLB als Gewinnerinnen hervorgegangen. Damit übernehmen die DB Regio ab Dezember 2014 den Betrieb der Leistungen in Los 1 (s.u.) und die HLB ab August 2015 den in Los 2 (s.u.) für die Dauer von rund 15 Jahre bis Dezember 2030.

Die Vergabe an die beiden Eisenbahnverkehrsunternehmen basiert auf den Entscheidungen der am Dieselnetz EWS beteiligten SPNV-Aufgabenträger, dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).

Das Gesamtvolumen der SPNV-Leistungen im Dieselnetz EWS beläuft sich auf fast 6 Mio. Zug-km, von denen rd. 3,8 Mio. im Bereich des SPNV-Nord, ca. 1,3 Mio. im NWL und knapp 0,9 Mio. im RMV liegen.

Das Dieselnetz EWS wurde zur Schaffung mittelstandsfreundlicher Rahmenbedingungen in zwei Lose mit ca. 2,5 Mio. Zug-km (Los 1) und ca. 3,5 Mio. Zug-km (Los 2) aufgeteilt und umfasst folgende SPNV-Linien:


Die SPNV-Leistungen im Dieselnetz EWS sind auch in der folgenden Abbildung zur Veranschaulichung dargestellt:


Mit der Umsetzung des Dieselnetzes EWS ab Dezember 2014 (Los 1) bzw. August 2015 (Los 2) erfolgen gegenüber dem heutigen SPNV-Angebot in der Großregion Eifel-Westerwald-Sieg folgende wesentliche Verbesserungen:

Los 1:
Verlängerung der RB 25 über Koblenz hinaus bis nach Mayen.
Dadurch Schaffung einer direkten Anbindung von der Lahntal- bzw. Pellenz-Eifel-Strecke nach Koblenz Stadtmitte und Einrichtung eines 30-Minuten-Taktes im RB-Angebot zwischen Koblenz und Andernach sowie zwischen Andernach und Mayen.
Im Zuge der Reaktivierung der Aartalbahn Schaffung einer neuen RB-Verbindung von Zollhaus über Diez nach Limburg.

Los 2:
Verlängerung der RB 28 über Betzdorf hinaus bis nach Siegen und bei einzelnen Fahrten nach/von Kreuztal
Verlängerung der RB 93 über Siegen hinaus bis nach Betzdorf
Durch diese beiden Maßnahmen Schaffung eines 30-Minuten-Taktes im RB-Angebot zwischen Betzdorf und Siegen an Werktagen.
Verbesserte Anschlussverbindungen der RB 96 (Betzdorf an die RE 9 und in Dillenburg an den Hessen-Express)
Verbesserte Anbindung der Gemeinde Burbach.
Verbesserte Reisekette aus dem Westerwald nach Köln mit Anschluss in Au (Sieg) an den RE 9.

Mit der Betriebsaufnahme im Dieselnetz EWS werden die DB Regio und HLB modernisierte Dieseltriebzüge (TALENT / LINT bzw. LINT / GTW) und die HLB auch einige neue Dieseltriebwagen (LINT) einsetzen.

Das unter der Federführung des SPNV-Nord gemeinsam mit dem NWL und RMV durchgeführte Vergabeverfahren über SPNV-Leistungen im Dieselnetz EWS war im Herbst 2011 mit einem europaweit veröffentlichen Teilnahme-wettbewerb eingeleitet worden, an dem sich sieben Verkehrsunternehmen beteiligt hatten. Im Folgenden wurde mit den Eisenbahnverkehrsunter-nehmen, die sich für eine Teilnahme qualifiziert hatten, ein intensives Verhandlungsverfahren in mehreren Runden durchgeführt. Dabei hat sich schließlich ergeben, dass das finale Angebot der DB Regio das wirtschaft-lichste für Los 1 und das der HLB entsprechend für Los 2 darstellt.

Auf dieser Grundlage haben der SPNV-Nord, NWL und RMV die Zuschlags-erteilung an diese beiden Eisenbahnverkehrsunternehmen beschlossen.

Im Ergebnis führt diese Vergabe zu tiefgreifenden Veränderungen in der bisherigen Betreiberstruktur. Während DB Regio künftig sämliche SPNV-Leistungen im Lahntal zwischen Koblenz und Limburg übernimmt, verliert sie gleichzeitig die Leistungen der bisherigen Dreiländerbahn im Grenz­raum zwischen Hessen, NRW und RLP.

Umgekehrt stellt sich die Situation für die Hessische Landesbahn dar: Dem Verlust von Leistungen im Lahntal stehen Leistungsgewinne im Dreiländer­eck gegenüber.

Keine wesentlichen Veränderungen in der Betreiberstruktur gibt es auf den Schienenstrecken im Westerwald. Hier folgt zwar dem Unternehmen Vectus die Hessische Landesbahn, diese war jedoch bereits in der Vergangenheit Mehrheitsgesellschafter von Vectus.

„Alles beim Alten“ bleibt es auf der Pellenz-Eifel-Bahn. Hier ist der neue Betreiber auch der alte: DB Regio. Allerdings wird man sich in der Region von den inzwischen ziemlich alten Triebwagen der Baureihe VT 628 verabschieden. DB Regio wird auf dieser Strecke künftig modernisierte Nahverkehrstriebwagen vom Typ LINT 41 einsetzen.

Quelle:/Fotos: SPNV-Nord
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