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News-Rubrik: News-Archiv Oktober 2012

Datum:31.10.2012 - Uhrzeit: 07:45

ODIG-Werkstattausbau Eberswalde feierlich eröffnet

Das Fitnessstudio für 47 ODEG-Züge.

Mehr Platz für viele Powerpacks bei der ODIG, die Instandhaltungsgesellschaft der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG). Der Schlüssel zur neuen Werkstatthalle der ODIG wurde am 30.10.2012 in Eberswalde feierlich vom Geschäftsführer des Bauunternehmens HAB Hallen- und Anlagenbau GmbH, Andreas Pörsch, an ODEG-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann sowie an ODIG-Geschäftsführer Ulrich Wolff übergeben. Gäste waren u.a. der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski und Landrat Bodo Ihrke. Feierlich sprach Glaubensvertreter Martin Appel, Evangelische Kirche Eberswalde, eine Segensbitte für die Mitarbeiterinnen, und Mitarbeiter sowie für alle Fahrgäste. Anlass der ODIG-Werkstattvergrößerung ist die Aufnahme des Betriebes auf den Regionalexpresslinien RE2 und RE4 durch die ODEG am 9. Dezember 2012.

16 neue Doppelstockzüge des Fahrzeugtyps KISS erweitern bald die ODEG-Fahrzeugflotte auf 64 Fahrzeuge. Diese Fahrzeuge werden zusätzlich zu 24 RS1 und 6 GTW in Eberswalde instandgehalten. Dafür waren umfangreiche Baumaßnahmen notwendig. Die Investition in die ODIG-Werkhalle war beachtlich. Das 6 Mio. € Großprojekt Werkstattausbau hat vom ersten Spatenstich bis zur Bauabnahme rund 13 Monate gedauert. 22 unterschiedliche Gewerke waren involviert. Nun umfasst die Nutzfläche der 151 Meter langen Werkstatt ganze 4.800 m². Hierfür wurden unglaubliche 2.900 Tonnen Beton und 288 Tonnen Stahl verbaut sowie 28.000 Meter Kabel gezogen. Es gab auch unvorhergesehene Hindernisse beim Neubau, denn der Fundamentbauer stieß auf alte Mauerwerksgebilde, die selbst in den historischen Plänen und Flurkarten nicht eingetragen waren. Diese mussten erst ausgegraben und entsorgt werden. Trotzdem wurden die Baumaßnahmen erfolgreich und vor allem pünktlich abgeschlossen.

In der nun um 110 Meter vergrößerten Werkstatthalle werden jetzt insgesamt 47 Fahrzeuge der Typen KISS, GTW und RS1 gewartet. Hierzu zählen u. a. Arbeiten wie Prüfung der Sicherheitseinrichtungen und Bremsen, Austausch von Ersatzteilen, Betankung mit Diesel, Ölwechsel, Innen– und Außenreinigung sowie die Wasserver- und die WC-Entsorgung. Auf ein Jahr gerechnet werden hier 1,2 Mio Liter Diesel in die Triebfahrzeuge getankt. Ausnahme werden die neuen KISS Züge sein, diese werden elektrisch betrieben. Hierfür wird eigens Strom von DB Energie über eine fast 1 km lange Oberleitung eingespeist. Auch wurde eine neue mobile Hebebockanlage integriert, die den 203 Tonnen schweren KISS 2,00 Meter anheben kann, damit die Mechaniker Unterbodenarbeiten am Zug ausführen können.

Ab Dezember 2012 ist die ODEG die größte private Eisenbahn im Osten Deutschlands!

Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) sagte Anfang des Jahres: „Diese Investition tut Eberswalde gut.“ Dem ist so, denn die ODEG schafft neue Arbeitsplätze in den Regionen Berlin und Brandenburg und stärkt somit die Infrastruktur.
„Wir sind stolz auf unseren Erfolg und das Wachstum. Über 160 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir in den Bereichen Service, Triebfahrzeugführer, Instandhaltung und Verwaltung eingestellt.“, sagt Arnulf Schuchmann, Sprecher der Geschäftsführung der ODEG.

Quelle:/Fotos: ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH/Fotos: Thomas Burckhardt

Datum:31.10.2012 - Uhrzeit: 07:45

Bombardier beginnt mit dem Bau des neuen Technikzentrums für Drehgestelle

Das Kompetenzzentrum in Siegen wird BOMBARDIER FLEXX Drehgestelle der Zukunft entwickeln und konstruieren Der Standort soll die Zusammenarbeit zwischen Kunden, Lieferanten und Wissenschaftlern fördern

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat am 30. Oktober 2012 offiziell mit dem Bau eines neuen Technikzentrums für Drehgestelle1 in Siegen begonnen. Pierre Beaudoin, President und Chief Executive Officer von Bombardier Inc., und André Navarri, President und Chief Operating Officer von Bombardier Transportation, haben bei der Grundsteinlegung am Produktionsstandort für Drehgestelle von Bombardier in Siegen teilgenommen. Örtliche Politiker und Vertreter der Universitäten Siegen und Aachen feierten diesen Erfolg gemeinsam mit den Mitarbeitern von Bombardier, die an dem Projekt beteiligt waren. Das neue Kompetenzzentrum soll seinen Betrieb Mitte 2014 aufnehmen. An dem Standort werden die Fachingenieure von Bombardier die notwendigen Werkzeuge und Mittel zur Entwicklung und Prüfung des FLEXX Drehgestellportfolios vorfinden. So lassen sich Kundenanforderungen, insbesondere im Hinblick auf die strengen Zertifizierungs- und Zulassungsverfahren, besser erfüllen. Pierre Beaudoin meint: „Das Technikzentrum für Drehgestelle ist eine bedeutende Investition für Bombardier. Wir sind unseren Kunden verpflichtet. Das neue Zentrum macht es uns möglich, den Anforderungen unserer Kunden jetzt und in Zukunft durch die Erweiterung und weitere Verbesserung unseres FLEXX Drehgestellportfolios zu entsprechen.“ André Navarri fügt hinzu: „Drehgestelle sind eine Kernkompetenz von Bombardier und spielen eine wichtige Rolle bei all unseren Schienenfahrzeugen, von Straßenbahnen bis zu Superhochgeschwindigkeitszügen. Das Technikzentrum für Drehgestelle wird eine ideale Umgebung schaffen, in der Bombardier innovative Ideen testen und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.“

1 Untergestell mit vier oder sechs Rädern, das drehbar unter einem Schienenfahrzeug montiert ist

Der Standort Siegen wird eine einzigartige Produktions- und Innovationszentrale darstellen. Er soll zukünftig den Hauptsitz von Bogies, das neue Technikzentrum für Drehgestelle, den bereits bestehenden Endmontagebereich, das Radsatzzentrum sowie das Reparatur- und Instandsetzungszentrum umfassen.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:30.10.2012 - Uhrzeit: 07:34

Abellio erhält Zuschlag für den Schienenpersonennahverkehr im Netz Saale-Thüringen-Südharz

· Betriebsaufnahme im Dezember 2015
· Verbesserte Fahrpläne, mehr Service und moderne Züge
· Regionale Standorte für Verwaltung und Wartung
Abellio hat den Zuschlag für die Erbringung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Netz Saale-Thüringen-Südharz ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 erhalten. Damit ging Abellio erfolgreich aus dem vorangegangenen europaweiten Vergabeverfahren „Elektronetz Saale-Thüringen-Südharz (STS)“ hervor. Bereits zehn Tage zuvor war das Unternehmen von den Auftraggebern, dem Land Sachsen-Anhalt, dem Freistaat Thüringen, dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL), dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) und der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) darüber informiert worden, dass sie eine Vergabe zu Gunsten von Abellio beabsichtigen. Mit Ablauf der 10-tägigen Einspruchsfrist hat der Zuschlag an Abellio seit Samstag, den 27. Oktober 2012, jetzt auch rechtlich bindende Gültigkeit.

„Abellio ist bereits als zuverlässiges, service- und fahrgastorientiertes Eisenbahnunternehmen in NRW bekannt. Wir freuen uns sehr darüber, unser kundenorientiertes Angebot im Schienennahverkehr ab Dezember 2015 auch im Netz Saale-Thüringen-Südharz realisieren zu können. Insbesondere freuen wir uns über das in uns gesetzte Vertrauen. Der daraus entstehenden Verantwortung sind wir uns bewusst. Mit unserer Erfahrung, unserer Kundenorientierung und unserer regionalen Verbundenheit werden wir die Leistungen erbringen, welche die Fahrgäste in der Region von einem verlässlichen und serviceorientierten Schienennahverkehr erwarten“, sagte Bernard Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung. Abellio erhielt 2012 in einer Kundenzufriedenheits-Studie des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) die „Schulnote“ 1,7. Mit 95,67% pünktlichen Zügen übertraf Abellio zudem die vertraglich vorgegebene Pünktlichkeitsvorgaben deutlich.

15 Jahre zuverlässige Verkehrsversorgung für 8,5 Millionen Fahrgäste auf 9,2 Millionen Zugkilometern pro Jahr.

Abellio wird das STS-Netz für insgesamt 15 Jahre betreiben. Dafür wird ein eigenes Unternehmen mit Sitz in der Region gegründet. Auf neun sich teilweise überlappenden Linien werden jährlich rund neun Millionen Zugkilometer erbracht und zirka achteinhalb Millionen Fahrgäste befördert. Zur Ausstattung der Fahrzeuge gehören unter anderem eine großzügige und bequeme Bestuhlung, viel Platz für Fahrräder, Mobilfunksignalverstärker in einzelnen Wagenbereichen, Informationsmonitore mit Anzeigen der Fahrplandaten und eine Videoüberwachung. Der Ein- und Ausstieg der klimatisierten Züge ist an Bahnhöfen mit einer Bahnsteighöhe von 600mm barrierefrei und kann bei abweichenden Bahnsteighöhen durch eine mobile Rampe komfortabel überbrückt werden. Die WC-Räume der Fahrzeuge sind ebenfalls behindertengerecht gestaltet.

Verbund-Tarife auch bei Abellio gültig.

In den Abellio-Zügen gelten weiterhin die bekannten Fahrkarten der Tarifgebiete, welche die Linien des STS-Netzes durchqueren. Spezielle Abellio-Fahrkarten, die nur in Abellio-Zügen gelten, wird es nicht geben. Die Möglichkeit, Fahrkarten an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben, bleibt parallel bestehen. Ein Zugewinn sind die leicht bedienbaren Fahrkartenautomaten, die sich in den geräumigen Mehrzweckbereichen der Züge befinden. Ohne unnötige Zeit am Bahnhof einplanen zu müssen, können die Fahrkarten in Zukunft direkt im Zug gelöst werden. „Wir möchten den SPNV in der Region attraktiver gestalten. Eine fahrgastorientierte Zug-Ausstattung ist dabei nur ein Teilaspekt. Motiviertes Personal, dass ihre eigene Zufriedenheit auf den Fahrgast überträgt sowie weitere Services sind mindestens genauso wichtig,“ erklärt Abellio-Geschäftsführer Ronald Lünser.

Attraktive Arbeitsbedingungen für bis zu 350 Mitarbeiter.

Die Personalplanung sieht aktuell bis zu 350 Mitarbeiter vor. Die größte Gruppe stellen dabei Triebfahrzeugführer und Kundenbetreuer dar. Es werden aber auch Mitarbeiter für die Bereiche Instandhaltung, Betriebsplanung und Verwaltung eingestellt. Bei der Personalsuche konzentriert sich Abellio auf die Gewinnung von regionalen (Fach)Kräften. „Die neuen Kollegen werden bei Abellio faire Arbeitsbedingungen vorfinden. In unserem Unternehmen gilt bundesweit ein Branchentarifvertrag, den wir mit der Eisenbahn-Verkehrsgewerkschaft (EVG) geschlossen haben. Zum Standard gehört eine Betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter sowie ein zertifiziertes Sicherheitsmanagement System (SMS). Unser umfassendes Programm zum Gesundheitsschutz umfasst nicht nur Vorsorgeuntersuchungen, sondern auch Betreuungsprogramme und die Übernahme von Kosten bei Schutzimpfungen, die über das Angebot gesetzlicher Krankenkassen hinausgehen,“ sagt Geschäftsführer Ronald Lünser.

Der Berufseinstieg bei Abellio ist so flexibel wie der Arbeitsmarkt selbst. Neben dem klaren Interesse, erfahrenes Personal des Vorbetreibers zu übernehmen, bildet Abellio auch fachfremde Kräfte qualifiziert aus. „Mit der Ausbildung von neuen Mitarbeitern haben wir bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Identifikation und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter werden durch die gemeinsame Ausbildungszeit gestärkt und sind zentrale Grundlage für unsere gelebte Kundenorientierung. Deswegen pflegen wir eine ausgeprägte Mitarbeiterkommunikation, die nicht nur top-down, sondern auch bottom-up stattfindet,“ bestätigt Geschäftsführer Ronald Lünser.

Abellio setzt auf regionale Präsenz und Verankerung.

„Klar ist: Wir werden Werkstatt und Verwaltung in der Region ansiedeln“, sagt Geschäftsführer Ronald Lünser. Die Entscheidung für die Standorte befindet sich derzeit noch in der abschließenden Prüfung. Lünser ergänzt: „Wir befinden uns mit allen Vorbereitungen im Plan. Rechtzeitig vor Betriebsbeginn werden wir natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger in der Region über unsere Angebote informieren.“

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:29.10.2012 - Uhrzeit: 09:29

Schwerer Unfall in der Slowakei

Am Freitag Nachmittag stießen zwischen Bratislava-Vinohrady und Bratislava hl. st. zwei Personenzüge zusammen. Bei der Kollision wurden 21 Personen verletzt, vier davon schwer. Die beiden Zugloks 263 005 (Retro) und 263 010 verkeilten sich ineinander und wurden schwer beschädigt.
Quelle:/Fotos: zeleznicny.net

Datum:29.10.2012 - Uhrzeit: 09:29

Neue Werbebeklebung für 101 001

Seit Freitag ist die 101 001 mit einer Teilreklame von Rotary International unterwegs, die für die Unterstützung bei der Ausrottung der Kinderlähmung wirbt. Die Lok soll die kommenden Monate in ganz Deutschland als Werbeträger unterwegs sein.
Quelle:/Fotos: Rotary International

Datum:26.10.2012 - Uhrzeit: 08:00

Instandhaltung von Schienenfahrzeugen: Der Markt wird langsam zugänglicher...

Der Markt wird langsam zugänglicher - er bleibt allerdings weltweit sehr heterogen organisiert

Das weltweite Marktvolumen für Fahrzeuginstandhaltung wächst stärker als das Neufahrzeuggeschäft. Dies stellt die auf Bahnmärkte spezialisierte Beratungsfirma SCI Verkehr in ihrer aktuellen Untersuchung „Fahrzeuginstandhaltung – Weltweite Marktentwicklungen im After-Sales-Service“ fest. Die Fahrzeughersteller drängen verstärkt auf den After-Sales-Markt, um das stockende Wachstum im Neufahrzeugmarkt zu kompensieren. Viele seit Jahrzehnten im Markt verwurzelte Betreiber haben nicht zuletzt aufgrund des steigenden Kostendrucks ihre Instandhaltungsdivisionen restrukturiert oder Leistungen an externe Partner vergeben. Zudem sind die technischen Anforderungen an die Instandhaltung in den letzten Jahren gestiegen, so dass verstärkt Spezialisten gefragt sind. Im Ergebnis haben sich vielfältige Modelle der Organisation der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen in den verschiedenen Weltmarktregionen entwickelt, zum Teil unterscheiden sich auch einzelne Ländermärkte innerhalb einer Region signifikant.

Asien ist Haupttreiber des Wachstums, Westeuropa und Nordamerika zudem von hoher Bedeutung

Das aktuelle Marktvolumen für After-Sales-Services beträgt etwa 38,5 Mrd. EUR und wächst bis 2016 mit durchschnittlich 3,4 % pro Jahr. Gegenüber sinkenden Wachstumsraten im Neufahrzeuggeschäft bleibt die Entwicklung im After-Sales-Markt konstant und gewinnt im Gesamtmarkt für Schienenfahrzeuge (Neufahrzeuge und After-Sales) an Bedeutung.


Zwar wachsen alle Weltmarktregionen in ihrem Instandhaltungsgeschäft – aber erneut ist Asien der Haupttreiber dieser Entwicklung. Einerseits bedeuten weitere Bestandserweiterungen in allen Fahrzeugsegmenten ein höheres Fahrzeugaufkommen in den Werkstätten, andererseits steigt durch das höhere technologische Niveau und das steigende Ausstattungslevel der Fahrzeuge der Instandhaltungsaufwand. Beispielsweise hat China die Absicht, für die wachsende Flotte von Hochgeschwindigkeitszügen die Zahl der darauf spezialisierten Depots von aktuell vier auf knapp 30 zu erhöhen. Zwar mit einem deutlich niedrigeren Marktvolumen sind analoge Entwicklungen in den Regionen Afrika/Naher Osten, Süd- und Mittelamerika und der GUS zu beobachten.

Die Zugänglichkeit des Instandhaltungsgeschäfts in Westeuropa hat in den letzten Jahren weiter zugenommen und zu einer sehr heterogenen Marktentwicklung geführt. Während in den westeuropäischen Ländern Großbritannien, Schweden und teilweise in Spanien die Betreiber seit vielen Jahren große Teile der Instandhaltung an die Hersteller über langlaufende Verträge abgeben, werden die Märkte in Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien traditionell von den Instandhaltungsdivisionen der Staatsbahnen beherrscht. Allerdings befinden sich auch diese Einheiten in einer Phase der Veränderung: So stellen sich die Geschäftsbereiche der großen europäischen Staatsbahnen zunehmend für das Drittgeschäft auf. In Italien hat Alstom den Markteintritt vollzogen und hält die Hochgeschwindigkeitszüge des privaten Anbieters NTV instand. Vor allem im Güterverkehr kann mit Einführung der Zertifizierung ECM (Entity in charge of maintenance) die Verantwortung für die Instandhaltung vom Eigentümer der Fahrzeuge auf ein zertifiziertes Unternehmen übertragen werden, was den Markt für unabhängige Anbieter oder Hersteller öffnet. Auch das Bestreben einiger Regionen zur Schaffung von betreiberunabhängigen Fahrzeugpools für Ausschreibungen bietet Potentiale für unabhängige Anbieter oder Hersteller.

Auch in den anderen Weltmarktregionen unterscheiden sich die Instandhaltungsmärkte z.T. erheblich:

In den vom Schienengüterverkehr geprägten Marktregionen in Nord- und Südamerika sowie in Australien übernehmen die Fahrzeughersteller und unabhängigen Anbieter große Teile der Instandhaltung. Im Personenverkehr haben die Hersteller in Australien gar Joint-Ventures mit Betreibern zum Betrieb regionaler Netze gebildet.

In den großen Ländermärkten Indien, China und Russland sind die Märkte in nationaler Hand. Während in Indien die Bahngesellschaft alle Arbeiten durchführt, sind in China über die chinesische Bahn hinaus noch die lokalen Fahrzeughersteller für Revisionen und Modernisierungen zuständig. Der russische Markt befindet sich mit einer Vielzahl von (Teil-)Privatisierungen in einem zukunftsweisenden Umwälzungsprozess.

Die Hersteller haben insbesondere langlaufende Instandhaltungsverträge in Kombination mit Fahrzeugauslieferungen als Wachstumssegment im After-Sales-Geschäft ausgemacht. Zum einen konnten sie Verträge in etablierten Bahnmärkten in Westeuropa, Russland oder Australien abschließen, zum anderen streben sie über Neubauprojekte in neue Märkte, wie z. B. nach Afrika oder Südamerika. Trotzdem bleibt der Markt ein lokales Geschäft mit individuellen Marktbedingungen in den einzelnen Ländern und kann nur bei Beachtung einer Vielzahl von Randbedingungen erfolgreich erschlossen werden.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:25.10.2012 - Uhrzeit: 07:13

ÖBB: Neue Taurus-Lok im Ö3-Look

Hitradio Ö3 ab sofort auf Österreichs Schienen unterwegs

Die Österreichischen Bundesbahnen und Hitradio Ö3 haben am 23. Oktober 2012 am Bahnhof Wien Praterstern eine im Ö3-Design gebrandete ÖBB-Lokomotive getauft. Das Ö3-Logo ziert nun für drei Jahre die Seiten der 10.000 PS starken Taurus-Lok, die ab sofort in ganz Österreich im Einsatz ist. Die gebrandete Lok unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen den ÖBB und Ö3 im Bereich Verkehrsservice. Die ÖBB-Verkehrsleitzentrale versorgt die Ö3-Verkehrsredaktion täglich mit allen Neuigkeiten von den Bahnstrecken in ganz Österreich.

"Die verlässliche, genaue und aktuelle Verkehrsinformation gehört zu den Kernaufgaben von Hitradio Ö3. Die enge Zusammenarbeit mit den ÖBB hilft dabei mit, den bestmöglichen Service für alle, die mit der Bahn unterwegs sind, zu geben", so Thomas Ruthner, Leiter der Ö3-Verkehrsredaktion.

Manfred Oschounig, Geschäftsführer der ÖBB-Werbung GmbH zu den ÖBB-Werbeflächen: "Die ÖBB bieten mit Station- oder Lokbrandings außergewöhnliche Werbemöglichkeiten an. Mit einer Außenbeklebung der 18 Meter langen Taurus-Triebfahrzeuge werden Werbebotschaften aufgrund der Größe sowie ihrer Mobilität und Präsenz in ganz Österreich unübersehbar."

Seit zwei Jahren enge Zusammenarbeit zwischen ÖBB und Ö3

Die vor zwei Jahren erweiterte und modernisierte Verkehrsleitzentrale der ÖBB ermöglicht die enge, zielgerichtete und konstruktive Zusammenarbeit mit Ö3. Die Mitarbeiter der ÖBB-Verkehrsleitzentrale stellen Ö3 rund um die Uhr Informationen über die Verkehrssituation am ÖBB-Streckennetz schnell und detailliert für die Ö3-Kunden zur Verfügung und wurden dafür im vergangenen Jahr mit dem Ö3-Verkehrsaward ausgezeichnet. Die ÖBB-Informationen laufen im Radio standardisiert um 6.30 Uhr im Ö3 Wecker als Service für Pendler und anlassbezogen ganz aktuell wenn es Abweichungen und Änderungen im Zugverkehr gibt. Zusätzlich leisten mehr als 3.000 ÖBB-Postbuslenker einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen und unterstützen die Ö3-Verkehrsredaktion als Ö3ver.

ÖBB Werbung: 18.000 Werbeflächen auf rund 1.400 Bahnhöfen in Österreich

Die ÖBB bieten die größten Werbeflächen des Landes im öffentlichen Raum und verfügen aktuell über 18.000 Werbeflächen, bestehend aus 7.000 Zug-/Busplakaten, 3.500 Kleinplakaten, 700 Brückenwerbungen, 500 Werbevitrinen sowie über 6.000 Werbeflächen direkt auf Zügen und Bussen. Individuelle Werbelösungen sind an insgesamt rund 1.400 Bahnhöfen österreichweit möglich. Innovationen wie das "Station Branding" rücken neu ins Portfolio und belegen die Ausweitung der Aktivitäten. Da die ÖBB, im Gegensatz zu anderen Werbeanbietern, auch Eigentümer der vermieteten Werbeflächen sind, können äußerst attraktive Preise angeboten werden.

Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:24.10.2012 - Uhrzeit: 07:17

Abellio feierte den Neubau ihrer Betriebsstelle in Remscheid mit einer offiziellen Grundsteinlegung

- Abellio-Geschäftsführung legte gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding den Grundstein
- Der Neubau der Betriebstelle in Remscheid kann beginnen
Am 23. Oktober 2012 legte Abellio-Geschäftsführer Ronald R.F. Lünser gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding symbolisch den Grundstein für den Neubau der Abellio-Betriebsstelle in Remscheid und mauerte eine Zeitkapsel in das Bauwerk ein. Nach altem Brauch des Bauhandwerks wurden zuvor wichtige Unterlagen des Bauprojekts, wie z.B. der Bauplan, einige Geldmünzen und eine Tageszeitung in die Kapsel gelegt. Sollte das Bauwerk jemals abgerissen werden, erinnert es den Finder an den ursprünglichen Bauherren und an die feierliche Veranstaltung zum Baubeginn

„Heute haben wir nicht nur gemeinsam den Grundstein unserer Betriebsstelle gelegt, sondern auch den Beginn einer guten Zusammenarbeit für die Zukunft gefeiert,“ erzählt Abellio-Geschäftsführer Ronald R.F. Lünser. Im Anschluss nutzten die geladenen Gäste die Gelegenheit, sich über den Schienen-personennahverkehr in der Region Remscheid, über die Abellio-Betriebstelle und über die RB 47 „Der Müngstener“ auszutauschen.

„Abellio bereichert den Standortfaktor Remscheid nachhaltig. Ich bin sicher, dass Abellio ein zuverlässiger Dienstleister für die Verkehrsanbindung unserer Stadt sein wird, “ sagt Oberbürgermeisterin Beate Wilding. „Ich bin überzeugt, dass alle Remscheider nicht nur die Vorzüge der neuen Fahrzeuge, sondern auch die direkte Kontaktmöglichkeit in der Betriebsstelle schätzen werden.“

Die Betriebsstelle entsteht in Nähe des Remscheider Bahnhofs, in Streckenmitte der Linie RB 47. Der Erwerb des 760m² großen Geländes erfolgte bereits am 26. Juni 2012. Die Betriebstelle umfasst ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude, das über eine Kundenanlaufstelle, Sozialräume für Mitarbeiter, ein Schulungs- und Besprechungsraum sowie über Büro- und Lagerräume verfügen wird. Auf dem benachbarten Bahngelände entstehen neben der Abstellanlage, die bis zu acht Triebzügen Platz bietet, eine Dieseltankstelle inklusive AdBlue Versorgung sowie eine WC Ver- und Entsorgungsanlage und Parkplätze für das Betriebspersonal. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für das Frühjahr 2013 geplant.

Nicht erst seit der Grundsteinlegung sind die Vorarbeiten für die Betriebsaufnahme der RB47 „Der Müngstener“ im Dezember 2013 im vollen Gange. Die Personalauswahl ist bereits im Sommer gestartet und nahezu abgeschlossen. Insgesamt schafft Abellio mit der RB 47 und der Betriebstelle Remscheid rund 40 neue Arbeitsplätze in der Region.

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:23.10.2012 - Uhrzeit: 08:34

155 137 vor der Fertigstellung

Die von der LEG erworbene 155 137 wurde mittlerweile im Werk Cottbus im alten bordeauxroten Farbkleid der DR gesichtet. Noch stehen einige Restarbeiten aus, aber in Kürze soll die Lok ihre Abnahmefahrt absolvieren. Danach steht die Lok der LEG zur Verfügung.
Quelle:/Fotos: verkehrswelten.eu; D. Haase

Datum:23.10.2012 - Uhrzeit: 08:34

Bahnstrecke Neustrelitz-Mirow – Moderationsverfahren startet

Am Dienstag (23. Oktober 2012) findet der zweite Runde Tisch Verkehr im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte statt. Der Termin ist zugleich Start des Moderations-verfahrens durch einen externen, neutralen Dritten, wie Energieminister Volker Schlotmann heute bekanntgab.

Die externe Moderation geht auf einen Wunsch der Bürgerinitiative "Pro Schiene" zurück und wird von den Sprecherinnen der BI Christiane Bongartz und Lela Lähnemann begrüßt. Die Bürgerinitiative hat gegenüber dem Ministerium eine aktive Mitarbeit zugesichert. Mit der Moderation ist die Firma KCW in Berlin beauftragt. Diese gilt als eine der führenden Strategie- und Management-beratungen für öffentliche Dienstleistungen und ist auf straßen- und schienengebundenen öffentlichen Verkehr spezialisiert.

Mit der Moderation soll das Modellprojekt "Integrierte Verkehrsdienstleistung im Raum Neustrelitz-Mirow und Umgebung" auf den Weg gebracht werden. Ziel des Projektes ist, auch nach Abbestellung der Strecke durch das Land gute öffentliche Verkehrsverbindungen zwischen Neustrelitz und Mirow anzubieten. Dabei soll auch die Bahn in geeigneter Weise einbezogen werden.

"Aus meiner Sicht muss das bisherige Nebeneinander von Bahn und Bus aufgegeben werden. Wir werden einzelne Verkehrsdienstleistungen besser aufeinander abstimmen müssen, dabei werden auch explizit die touristischen Belange mit einbezogen. Das Land unterstützt das Vorhaben mit 300.000 Euro jährlich für die nächsten 5 Jahre", verdeutlicht Schlotmann sein Ansinnen. Nach drei Jahren ist eine Zwischenevaluierung geplant, um die Fortschritte bei dem Projekt zu überprüfen.

Die Bürgerinitiative tritt für den Erhalt der Bahnstrecke ein. Ministerium, Landkreis und Bürgerinitiative sind sich einig, dass das Modellprojekt nur funktionieren wird, wenn es in der Region Akzeptanz findet und aus der Region heraus Ideen eingebracht werden, die im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in die Ausgestaltung des Projektes einfließen können. So soll unter anderem in einem gemeinsamen Prozess geprüft werden, wie man neue Kundenkreise insbesondere aus dem Tourismusbereich für den ÖPNV gewinnen kann.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Datum:22.10.2012 - Uhrzeit: 13:05

Bombardier erhält den German Design Award

BOMBARDIER ZEFIRO 380 Hochgeschwindigkeitszug (VHS) für sein erstklassiges Produktdesign im Bereich Verkehrswesens ausgezeichnet Die Auszeichnung der unabhängigen Fachjury ist bereits der dritte Preis für den wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Hochgeschwindigkeitszug der Welt

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation wurde für seinen ZEFIRO 380 Hochgeschwindigkeitszug mit dem German Design Award 2013 ausgezeichnet. Der Zug wird derzeit in Deutschland und China gefertigt und verbindet eine branchenweit höchste Fahrgastkapazität mit zukunftsweisendem Fahrgastkomfort; zudem wird durch modernste Technologien und fortschrittliche Aerodynamik der Energieverbrauch maßgeblich reduziert. In der Kategorie „Transportation and Public Space“ gehört der Zug damit zu den neun besten Produkten von insgesamt 1.500 hochkarätigen Nominierungen, die alle Arten von Fahrzeugen, Straßen- bzw. städtischen Anlagen und Navigationssystemen umfassen. Es ist bereits der dritte renommierte Design Award für den Zug, der bereits mit dem German iF Product Design Award und dem Good Design Award 2011 vom Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design und dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies ausgezeichnet wurde. ZEFIRO Züge verringern die Reisezeiten zwischen Großstädten beträchtlich und tragen zur Steigerung des interregionalen Wirtschaftswachstums bei. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h und einer Schlafwagenversion, die 250 km/h erreicht, gehören sie zu den schnellsten Zügen der Welt. Sie bieten zudem einen einzigartigen, individuellen Komfort, ein smartes Design und betriebliche Flexibilität. Auf Strecken von bis zu 700 km machen ZEFIRO Züge dem Flugzeug hinsichtlich der Reisezeit Konkurrenz. Die hochklassige aerodynamische Leistung der Züge ist ein wesentliches Element der Lärmreduzierung. Dies bietet Vorteile im Hinblick auf die Kontrolle der Lärmbelästigung und verschafft Fahrgästen erhöhten Komfort. Die Wagen und Anschlusspunkte sind so ausgelegt, dass sie den Druckunterschied bei Tunnelein- und ausfahrten mit hoher Geschwindigkeit reduzieren. Der German Design Award ist ein international hoch angesehener Preis des German Design Councils. Er wird für hochwertige Produkte, Projekte im Bereich des Produkt- und Kommunikationsdesigns sowie an berühmte Produktdesigner und aufstrebende Talente verliehen, die in der deutschen wie auch in der internationalen Designszene ihre eigenen innovativen Wege gehen.

„Hochgeschwindigkeitszüge bieten den Fahrgästen durch schnelles Ein- und Aussteigen und ihren Fahrkomfort eine attraktive Alternative zu Autobahnen und Mittelstreckenflügen“, meint Michael Sohn, Teamleiter Industrial Design des ZEFIRO-Projekts bei Bombardier Transportation. „Unsere modernen ZEFIRO-Züge bieten einige der spannendsten und innovativsten Verkehrstechnologien und beflügeln die Fantasie von Fahrgästen rund um den Globus.“ Das Design des Zuges wurde auf Grundlage von Bombardiers großem Erfahrungsschatz aus der Aerodynamikforschung bei Zügen entwickelt. Neben der herausragenden Energieeffizienz wird aufgrund der gesamten Gestaltung der Züge mit Fenstern, Lampen, Trennlinien und Grafiken ein markantes Erscheinungsbild geschaffen‚ wodurch im Schienenverkehr neue Standards für einen nachhaltigen Transport und ästhetische Qualität gesetzt werden. Das einzigartige aerodynamische Design des ZEFIRO-Zuges sorgt für überragende Werte in Sachen Seitenwindstabilität, Luftwiderstand und Druckimpulse. Bombardier ist das erste Unternehmen in Europa, das bei Hochgeschwindigkeitszügen für Trieb- und Laufwagen Aluminium-Wagenkästen entwickelt und verwendet. Diese führen zu einer Gewichtsverringerung und einem niedrigeren Schienenverschleiß und gewährleisten die konsequente Einhaltung der strengen Sicherheitsanforderungen. Das im britischen Derby ansässige Kompetenzzentrum für die Konstruktion von Aluminium-Wagenkästen von Bombardier war an der Entwicklung der Technologie beteiligt. Zu weiteren innovativen Entwicklungen zählen das BOMBARDIER EBI Drive 50-Fahrerassistenzsystem sowie das Klimatisierungssystem ThermoEfficient von Bombardier. Zusammen mit anderen Energiesparmaßnahmen machen sie den ZEFIRO zu dem Hochgeschwindigkeitszug mit dem niedrigsten Energieverbrauch pro Sitzplatz. Die gesamte Kompetenz und Erfahrung des Unternehmens aus der Produktion von über 850 Hoch- und Superhochgeschwindigkeitszügen in den letzten 20 Jahren sind in die Entwicklung dieses Fahrzeugs der jüngsten Generation eingeflossen. Zu Bombardier Transportation Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnologie und verfügt über das breiteste Produktportfolio der Branche. Bombardier Transportation bietet seinen Kunden innovative Produkte und Dienstleistungen, die neue Standards für nachhaltige Mobilität setzen. BOMBARDIER ECO4-Technologien basieren auf den vier Eckpfeilern Energie, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit; sie sparen Energie, schützen die Umwelt und verbessern die Gesamtleistung des Schienenverkehrs für Betreiber und Fahrgäste.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:19.10.2012 - Uhrzeit: 07:45

Statement von Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil zum Ausbau der Bahnstrecke München – Lindau

„Mit der nun fertig gestellten Vorentwurfsplanung ist beim Ausbau der Strecke München - Lindau ein Meilenstein erreicht. Die doch beträchtlichen Kostensteigerungen von über 40 Prozent und die zu befürchtenden weiteren Verzögerungen sind allerdings äußerst bedauerlich und ein starker Wermutstropfen. Insbesondere die Mehr-Investitionen in den Lärmschutz sind aber gerade im Interesse der Anwohner entlang der Strecke und damit unabdingbar. Der Ausbau der Bahnverbindung zwischen den bedeutenden europäischen Wirtschaftszentren München und Zürich hat für den Freistaat eine hohe Bedeutung. Nur so wird die Schiene hier gegenüber dem Luftverkehr und der Straße konkurrenzfähig. Das trägt dann zudem in einer besonders natursensiblen bayerischen Region zum Umweltschutz und zur Energieeinsparung bei. Deshalb hält der Freistaat nach wie vor am Ausbau fest. Jetzt gilt es, mit der DB, dem Bund und der mitfinanzierenden Schweiz konstruktive Verhandlungen zu führen, wie die Mehrkosten aufgebracht werden können. Wir brauchen hier so schnell wie möglich Klarheit. Dabei erwarte ich vom Bund ohne wenn und aber, dass er ausreichend Bedarfsplanmittel in die Hand nimmt, zumal erhebliche Kostensteigerungen dem Güter- und Fernverkehr zuzurechnen sind. Wir werden mit Nachdruck auf die DB einwirken, dass sie sämtliche Möglichkeiten nutzt, um das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen. Etwaige Verzögerungen müssen im Rahmen bleiben, München - Lindau darf nicht ein Projekt erst für die künftige Generation werden. Schließlich gilt die Mitfinanzierungszusage der Schweiz nicht ewig. Klarstellen möchte ich zudem, dass die Kostensteigerungen nicht die aktuellen Planungen zum Bahnknoten Lindau betreffen.“
Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:19.10.2012 - Uhrzeit: 07:45

Bahnelektrifizierung weltweit: Europa trägt zum soliden Wachstum bei, Dynamik gebremst durch sinkend

Bahnelektrifizierung ist ein Nischenmarkt innerhalb der Schieneninfrastruktur, aber ein Wachstumsmarkt mit langfristigen positiven Perspektiven, denn es sprechen ökonomische und umweltfreundliche Vorteile für den elektrischen gegenüber dem Dieselbetrieb. Immer mehr Bahnen entscheiden sich deshalb für die Elektrifizierung ihrer Strecken. Das aktuelle Marktvolumen weltweit liegt bei ca. 6,5 Mrd. Euro und wird mit einer CAGR von 3,4 % jährlich bis 2016 wachsen – trotz Haushaltskrisen in der Eurozone und sinkenden Eisenbahninvestitionen in China. Das Marktwachstum generiert sich insbesondere aus zahlreichen neuen Metroprojekten sowie der Elektrifizierung von vorhandenen Dieselstrecken. Eine Reihe von Ländern, die in den vergangenen Jahrzehnten wenig in die Bahnelektrifizierung investiert haben, hat sich für die Elektrifizierung von Strecken entschieden. Dazu gehören z. B. einige Länder in der GUS (u. a. Kasachstan), die skandinavischen Länder und Kanada.

Rund ein Viertel des weltweiten Eisenbahnnetzes ist elektrifiziert. Trotz zunehmender Elektrifizierung von Bestandsstrecken steigt der Elektrifizierungsgrad jedoch nur sehr langsam an, da weiterhin nicht elektrifizierte Güterverkehrsstrecken gebaut werden, z. B. in den Golfstaaten.

Die Bahnelektrifizierung setzt sich aus der Fahrleitungsanlage sowie der Bahnstromversorgung zusammen. Das aktuelle Gesamtmarktvolumen erreicht ein Volumen von ca. 6,5 Mrd. Euro. Der Markt für Neu- und Ausbau macht mehr als 60 % des Gesamtmarktes aus. Instandhaltung und Erneuerung der elektrifizierten Eisenbahn- und Stadtverkehrsnetzen tragen knapp 40 % zum Marktvolumen bei.

Der Markt für Neu- und Ausbau wird bis 2016 mit einem CAGR von 3 % p. a. wachsen. Während China, Spanien und Italien das Wachstum bremsen, liefern Neu- und Ausbauprojekte in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den USA Marktdynamik. Erneuerung und Instandhaltung ist eine konstante Größe am Markt und wächst stabil durch Bestandszuwachs des elektrifizierten Netzes mit ca. 4 % p. a..

Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Marktstudie „Bahnelektrifizierung – weltweite Marktentwicklungen“ der auf Bahntechnik und Logistik spezialisierten internationalen Fachberatung SCI Verkehr GmbH, Köln. Zum zweiten Mal nach 2010 untersuchte das Unternehmen die weltweiten Märkte für alle Produkte und Dienstleistungen rund um Elektrifizierung für Eisenbahnen und städtische Schienenverkehrssysteme.

Die Marktstudie „Bahnelektrifizierung– weltweite Marktentwicklungen“ ist in deutscher Fassung ab Oktober und in englischer Fassung ab November 2012 bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de) erhältlich.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:18.10.2012 - Uhrzeit: 07:29

Abellio gewinnt Bahnnetz Saale-Thüringen-Südharz

Im europaweiten Ausschreibungsverfahren des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Eisenbahnnetz Saale-Thüringen-Südharz haben die Auftraggeber alle Angebote ausgewertet und auf dieser Basis gemeinsam entschieden. Die Auftraggeber Land Sachsen-Anhalt, Freistaat Thüringen, Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL), Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) und Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) beabsichtigen den Zuschlag dem Bieter Abellio Rail NRW GmbH zu erteilen.
Auch die anderen Bieter wurden darüber informiert. Die Auftraggeber können erst nach Einhaltung der gesetzlich vorgesehenen Wartefrist den Zuschlag endgültig an Abellio Rail NRW GmbH erteilen.
Die europaweit im öffentlichen Personennahverkehr tätige Abellio Group ist mit ihrer deutschen Gesellschaft Abellio Rail NRW GmbH seit 2005 erfolgreich in Nordrhein-Westfalen im Schienenpersonennahverkehr tätig. Sie betreibt in Deutschland auch Busverkehr, zum Beispiel in Sachsen und Hessen. Muttergesellschaft der Abellio Group ist die Niederländische Eisenbahn (Nederlandse Spoorwegen).
Zum Netz Saale-Thüringen-Südharz
• Leistungszeitraum: Fahrplanwechsel im Dezember 2015 bis Fahrplanwechsel im Dezember 2030
• Gegenstand der Vergabe: ein Netz elektrisch betriebener Strecken, die im Wesentlichen die Städte Halle (Saale), Leipzig, Jena, Saalfeld, Erfurt, Eisenach und Kassel verbinden
• neues Fahrplankonzept für die Region: schnelle Expresslinien zwischen den Großstädten zur Sicherung komfortabler Bedienung auch nach Eröffnung der ICE-Schnellfahrstrecke Berlin – Halle/Leipzig – Erfurt – Nürnberg
• gute Anschlüsse an den Fernverkehr in Erfurt, Leipzig und Halle

• Linien:
o Express-Linie Halle (Saale) – Sangerhausen – Nordhausen – Leinefelde – Kassel
o Express-Linie Halle (Saale) – Sangerhausen – Nordhausen – Leinefelde/ – Sömmerda – Erfurt (Flügelung in Sangerhausen)
o Regional-Linie Halle (Saale) – Lutherstadt Eisleben (– Sangerhausen – Nordhausen)
o Regional-Linie Nordhausen – Leinefelde – Heilbad Heiligenstadt
o Express-Linie Leipzig – Naumburg – Weimar – Erfurt
o Express-Linie Leipzig – Naumburg – Jena-Göschwitz – Saalfeld
o Express-Linie Halle (Saale) – Naumburg – Weimar – Erfurt
o Regional-Linie Halle (Saale) – Naumburg – Weimar – Erfurt – Eisenach
o Regional-Linie Großheringen – Jena-Göschwitz – Saalfeld (Saale)
• Verbesserungen zur Betriebsaufnahme:
o Einsatz fabrikneuer Fahrzeuge mit folgenden Merkmalen:
- Spurtstärke und Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h
- großzügige, bequeme Bestuhlung
- behindertengerechter (ebenerdiger) Zugang von der Mehrzahl der Bahnsteige (abhängig von der Bahnsteighöhe), bei den übrigen Zugangsstellen Zugang über eine mobile Rampe
- leicht erreichbare behindertengerechte Toilette in allen Fahrzeugen
- viel Platz für Fahrräder
- Steckdosen an den Plätzen
- Mobilfunksignalverstärker in einzelnen Wagenbereichen
- Informationsmonitore mit Anzeigen der Fahrplandaten und Anschlüsse, teilweise mit Ist-Werten (aktuelle, dynamische Fahrgastinformation)
- Fahrkartenautomaten in allen Fahrzeugen
- Videoüberwachung in allen Fahrzeugen
o Servicepersonal in jedem Zug
o Fahrkartenkauf im Zug wieder möglich über Fahrkartenautomat und beim Servicepersonal
o Catering im Zug auf einzelnen Linien

Quelle:/Fotos: Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH

Datum:17.10.2012 - Uhrzeit: 09:21

1116 264 wird Ö3-Werbelok

Die 1116 264 erhält derzeit in Linz neue Werbefolien des österreichischen Radiosenders "Hitradio Ö3" (Bild).
Quelle:/Fotos: EBFÖ

Datum:16.10.2012 - Uhrzeit: 09:38

S-Bahn-Zug erhält den Namen „Neumarkt i.d.OPf“

„Zugtaufe“ mit dem Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt i.d.OPf. und der Geschäftsleiterin Marketing der DB Regio Franken
Die Stadt Neumarkt i.d.OPf. übernimmt die Patenschaft für einen modernen Elektrotriebzug.
Die lang ersehnten neuen Züge vom Typ TALENT 2 der Baureihe ET 442 sind seit einiger Zeit im S-Bahnverkehr nach Neumarkt auf der Linie S 3 vollständig in Betrieb. Die klimatisierten Fahrzeuge, die der Freistaat Bayern gemeinsam mit DB Regio Franken finanziert hat, setzen bei der S-Bahn Nürnberg neue Maßstäbe im Hinblick auf Ausstattung und Komfort.
Der Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt, Thomas Thumann, und die Geschäftsleiterin Marketing der DB Regio Franken, Anja Steidl, geben am Sonntag, 21. Oktober um 10.15 Uhr am Bahnhof Neumarkt einem der Fahrzeuge den Namen „Neumarkt i.d.OPf“.
Der getaufte Elektrotriebzug wird künftig ein standesgemäßer Botschafter für die Region sein. Der neue Zugname und das Stadtwappen sind auf beiden Seiten des Fahrzeuges zu sehen.
In der Zeit von 9.30 bis 16.00 Uhr bietet die S-Bahn Nürnberg kostenlose Testfahrten im ET 442 zwischen Neumarkt und Feucht an. Zwischen 10.00 und 15.00 Uhr findet am Busbahnhof, gleich neben dem Neumarkter Bahnhof, ein Aktionstag mit buntem Rahmenprogramm für die Bevölkerung statt: Erwachsene können bei Musik und einem kleinen Imbiss den Tag genießen, sich über die neuesten Freizeit-Tipps am VGN – Infomobil informieren oder am Glücksrad tolle Preise gewinnen. Die S-Bahn Nürnberg verkauft Luftballons in Form der neuen Züge, der Verkaufserlös kommt dem Familienzentrum Neumarkt e. V. zugute.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:15.10.2012 - Uhrzeit: 08:48

Kleiner Bericht aus Eschweiler-Aue



Die 143er - es muss sich wohl um 143 943 handeln - befand sich am Vormittag des 09.10.12 in abschließender Zerlegung. Auf den schlecht einsehbaren Gleisen konnte ich zumindest noch eine 115er entdecken.
Der Schrotthaufen lässt erahnen, was mit den anderen passiert sein dürfte - unten rechts erkennt man zum Beispiel einen Teil der Front mit Stirnlampe einer verschrotteten Lok der Baureihe E10.
Alle Fotos vom 09.10.2012, mit Ausnahme der 143 943 (Foto vom 30.09.3012)

Quelle:/Fotos: Felix M.

Datum:15.10.2012 - Uhrzeit: 08:48

1600er-Treffen in Heerlen

Am 14. Oktober kam es in Heerlen zum Aufeinandertreffen von fünf verschiedenen Lokomotiven der NS-Baureihe 1600.Beteiligt an der Aufstellung waren die 1832 von HSL Logistik, die 9905 von Locon, die 1615 von DB Schenker, die 1606 von HUSA Transports sowie die 1656 des NS Museums:





Quelle:/Fotos: Daniel de Prenter

Datum:11.10.2012 - Uhrzeit: 12:50

S-Bahn Hamburg und Stage Entertainment stellen Rocky-Zug im S-Bahn-Werk Ohlsdorf vor

Anlässlich der Weltpremiere von ROCKY – Das Musical stellten Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg, und Johannes Mock-O’Hara, Geschäftsführer von Stage Entertainment Deutschland, am 10. Oktober 2012 im S-Bahn-Werk Ohlsdorf die speziell von außen gestaltete Rocky-S-Bahn vor. Außerdem gaben sie die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen bekannt.

Zusammen mit den beiden Hauptdarstellern des Musicals, Drew Sarich als Rocky und Wietske van Tongeren als Adrian, fuhren Arnecke und Mock-O´Hara mit dem zur Weltpremiere und zur Kooperation gebrandeten Zug zur Rocky-Fanfare durch eine Nebelwand in die Werkshalle ein. Nach der offiziellen Vorstellung der Rocky-S-Bahn signierten Rocky und Adrian den Zug.

Die Rocky-S-Bahn wird ab sofort bis Anfang kommenden Jahres im täglichen Regelverkehr eingesetzt. Mit der S-Bahn kommen die Musicalbesucher schnell und bequem zur neuen Musicalattraktion auf der Reeperbahn.

Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg: „Mit der Weltpremiere von ROCKY steht Hamburg ein ganz besonderes Ereignis bevor. Ich freue mich, dass die S-Bahn Hamburg als Partner von Stage Entertainment dazu ihren ganz persönlichen Beitrag leisten kann. Wir bieten allen Besuchern die entspannte An- und Abreise zu Hamburgs zukünftigem Musicalhighlight.“

Johannes Mock-O’Hara, Geschäftsführer von Stage Entertainment Deutschland: „Hamburg freut sich auf ROCKY, das bestätigen uns die vielen positiven Resonanzen der Hamburger. Wir fiebern der Uraufführung entgegen und freuen uns, mit dieser neu gestalteten S-Bahn das Rocky Feeling so vielen Menschen sichtbar nahe zu bringen."

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG/ Foto: Ute Mans/S-Bahn Hamburg

Datum:09.10.2012 - Uhrzeit: 08:29

Auch 110 415 ist nun Geschichte

Der Bender-Hof in Opladen ist wieder sauber: 110 415-7 ++ 08.10.2012
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:08.10.2012 - Uhrzeit: 09:00

Und wieder eine weniger...


110 470 ++ 05.10.2012
Die 110 415 war am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr auf dem Bender-Gelände anzutreffen, sie ist soweit vorbereitet und wird vermutlich Anfang nächster Woche komplett zerlegt. Hier wurde vor der Lok noch andere Kleinteile zerteilt ….

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:05.10.2012 - Uhrzeit: 10:15

Direktvergabe von SPNV-Leistungen in Nordhessen

Der Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH (NVV Nordhessischer Verkehrsverbund) hat nun im europäischen Amtsblatt die Direktvergabe der SPNV-Linien:
a) Linie R4 Kassel-Korbach (NVV);
b) Linie R55 Korbach-Brilon Wald (NVV);
c) Linie R42 Frankenberg-Marburg (NVV und RMV)
für den Zeitraum vom Fahrplanwechsel 2012/2013 (16.12.2012) bis zum Fahrplanwechsel 2013/2014 (15.12.2013), also für 1 Fahrplanjahr an die DB RegionalNetz Verkehrs GmbH veröffentlicht. Die Direktvergabe war erforderlich, um nach Auslaufen des bestehenden Verkehrsvertrages mit der DB RegionalNetz Verkehrs GmbH zum 15.12.2012 die Weiterführung der bestehenden SPNV-Leistungen sicher zu stellen. Die Direktvergabe betrifft eine Gesamtleistung von ca. 1 320 000 Zugkm p.a. in Dieseltraktion, davon ca. 851 TZugkm auf der Linie R4, 113 TZugkm auf der Linie R55 und ca. 350 TZugkm auf der Linie R42. Mit der erfolgten Direktvergabe wurde nicht nur der auf NVV-Gebiet fallende Anteil der zu vergebenden Linien beauftragt, sondern der gesamte auf hessischem Gebiet liegende Anteil.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:04.10.2012 - Uhrzeit: 14:37

Schrottloks in Eschweiler-Aue

Ein kleiner Bild-Beitrag vom 30.September über die Schrottloks in Eschweiler-Aue: 115 209 versteckt sich hinter 143 943, dahinter eine weitere 115er. Von den anderen beiden 115er war nichts zu sehen.

Quelle:/Fotos: Felix Kommissar

Datum:04.10.2012 - Uhrzeit: 14:37

Wieder eine Bügelfalte weniger

110 449 wurde am 02.10.2012 zerlegt, am 03.10. lagen nur noch zwei Fahrmotoren und ein bereits zerteiltes Drehgestell auf dem Gelände.
110 449 ++ 02.10.2012

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:02.10.2012 - Uhrzeit: 09:56

Der Bender hat wieder Arbeit auf’m Hof

110 415, 110 449 und 110 470 wurden am Montagmorgen, 01.10.2012, aus Köln-Kalk zum Bender nach Opladen überstellt. Nachdem die vorbereitenden Arbeiten an der 110 449 abgeschlossen waren, trat noch am späten Nachmittag der Schneidbrenner in Aktion. Reihenfolge auf dem Gelände: 110 449 (vorn) , 110 470 und 110 415.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:02.10.2012 - Uhrzeit: 08:40

DB Schenker Rail startet Umrüstung auf Flüsterbremse

1.250 Wagen aus BMVBS-Förderprogramm „Leiser Rhein“ • Umrüstung aller DB-Güterwagen bis 2020 geplant

Die Deutsche Bahn hat am 1. Oktober 2012 in Bingen am Rhein die ersten von 1.250 Güterwagen präsentiert, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geförderten Programms „Leiser Rhein“ auf Verbundstoffsohlen, sogenannte „Flüsterbremsen“, umgerüstet werden.
„Flüsterbremsen“ rauen die Räder weniger auf, wodurch eine Lärmreduzierung von zehn Dezibel erreicht wird, die das menschliche Ohr als Halbierung des Lärms wahrnimmt. DB Schenker Rail, die Güterbahn der DB, ist damit die erste Eisenbahn in Deutschland und der EU, die eine Umrüstung von Grauguss-Bremssohlen auf die leiseren Sohlen an ihren Bestandsfahrzeugen vornimmt.
Damit ist ein wichtiges Startsignal für die Umrüstung der gesamten Wagenflotte der Güterbahn der DB gegeben. DB Schenker Rail plant für 2014 und 2015 die Umrüstung von insgesamt rund 10.000 weiteren Wagen. Voraussetzung ist, dass die LL-Sohle, die sich derzeit noch im Test befindet, bis Mitte 2013 zugelassen und verfügbar ist. Bis 2020 sollen alle Güterwagen von DB Schenker Rail auf Flüsterbremsen umgerüstet werden. Dies betrifft 60.000 Wagen der heutigen Flotte, die nach Ausmusterung alter Fahrzeuge für eine Umrüstung verbleiben. Neuwagen beschafft DB Schenker Rail schon seit 2001 mit Flüsterbremsen.
„Die DB hat sich zum Ziel gesetzt, den vom Schienenverkehr ausgehenden Lärm bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 2000 zu halbieren. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Umrüstung der Bestandsgüterwagen auf Flüsterbremsen. Dies betrifft nicht nur die DB, sondern auch alle anderen in- und ausländischen Wagenhalter und ist somit eine Aufgabe für den gesamten Sektor in Deutschland und Europa“, erklärte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn.
„Mit der Abschaffung des Schienenbonus und der Einführung lärmabhängiger Trassenpreise erreichen wir, dass der Schienengüterverkehr in ganz Deutschland dauerhaft leiser wird. Das Mittelrheintal ist seit Jahren besonders schwer vom Lärm betroffen. Deshalb fördern wir in dieser Region die Lärmreduzierung mit dem Pilotprojekt Leiser Rhein. Ich freue mich, dass es bereits hörbare Ergebnisse gibt“, sagte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.
Nachdem die nötigen Ausschreibungen und ingenieurtechnischen Vorbereitungen abgeschlossen wurden, werden derzeit 1.250 Wagen aus der Bestandsflotte von DB Schenker Rail auf Flüsterbremsen umgerüstet. Von den 1.250 Wagen erhalten 100 die bisher nur im Rahmen von Betriebsversuchen zugelassene LL-Sohle, eine Verbundstoffsohle, die eine gleich hohe Lärmreduzierung bietet wie die K-Sohle, dabei aber kostengünstiger einzubauen ist und deshalb die Basis für die breite Umrüstung bilden soll.
Der Förderbescheid des BMVBS über 7,5 Millionen Euro wurde im November 2010 an die DB übergeben.

Für den Einbau der K-Sohle bei den übrigen 1.150 Wagen muss das gesamte Bremssystem umgerüstet und vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) neu zugelassen werden. Hierfür waren eine ingenieurmäßige Anpassung sowie diverse Versuchsreihen notwendig. Dieses sogenannte Engineering musste vom BMVBS wegen des Einsatzes von Fördermitteln europaweit ausgeschrieben werden. Die Neuzulassung wurde schließlich im Frühsommer 2012 erreicht, woraufhin der Umbau bei der DB unmittelbar gestartet wurde.
Neben der Umrüstung der Wagen sind in den vergangenen Jahren im Mittelrheintal 40 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes für Lärmsanierungsmaßnahmen investiert worden. 11,5 Kilometer Schallschutzwände und zusätzlich passiver Schallschutz in rund 8.000 Wohnungen sorgen für den Lärmschutz entlang der Strecke.
Auch bei den Maßnahmen des Konjunkturpakets II lag ein besonderer Fokus im Mittelrheintal, wo die ersten Maßnahmen dieses Programms umgesetzt wurden. Rund 13 Millionen Euro flossen in 23 Maßnahmen, bei denen auch vier neuartige Technologien erprobt wurden. Auf 57,3 Kilometern wurden Schienenstegdämpfer und Schienenstegabschirmungen angebracht, auf 1,2 Kilometern niedrige Lärmschutzwände errichtet sowie in fünf Orten Schienenschmiereinrichtungen installiert. Auf der Lahnsteinbrücke sorgen elastische Schienenbefestigungen für eine sogenannte Brückenentdröhnung. Durch Zulassung der im Rahmen des KP II getesteten innovativen Maßnahmen kann der Werkzeugkasten zur Lärmsanierung erweitert werden.
Die Neubeschaffung von Güterwagen mit der Flüsterbremse - inzwischen sind über 7.000 mit K-Sohle ausgestattete Wagen bei DB Schenker Rail im Einsatz - sowie die Umrüstung der Bestandsgüterwagen kommen ebenfalls dem Mittelrheintal zugute.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:01.10.2012 - Uhrzeit: 11:00

Deutsche Bahn investiert 50 Millionen Euro in Doppelstock-Triebzüge für den Regionalverkehr

DB-Technik- und Infrastrukturvorstand Kefer: „Wir setzen Modernisierung der Fahrzeugflotte konsequent fort“ • Bestellung von fünf Triebzügen aus Rahmenvertrag mit Bombardier ausgelöst • Einsatz ab 2014 geplant

Die Deutsche Bahn AG hat an die Bombardier Transportation GmbH einen Auftrag über die Lieferung von fünf elektrischen Doppelstock-Triebzügen für den Regionalverkehr vergeben. Das Investitionsvolumen beträgt rund 50 Millionen Euro. Die Betriebsaufnahme soll im Jahr 2014 erfolgen. Die Züge werden in den Ländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern sowie Sachsen-Anhalt in Richtung Ostsee und zurück verkehren.

„Auch mit dieser Investitionsmaßnahme setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte konsequent fort. Wir machen das Unternehmen stark für eine nachhaltige Zukunft. Davon profitieren das System Bahn und insbesondere unsere Kunden“, erklärte Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Technik und Infrastruktur.

ie neuen Fahrzeuge sind Doppelstock-Triebzüge aus der Fahrzeugfamilie Do 2010. Sie setzen sich aus jeweils zwei Triebwagen und zwei oder drei Mittelwagen zusammen und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Besonderes Augenmerk wurde auf eine attraktive Ausstattung für die Kunden gelegt, zum Beispiel durch komfortable Sitzabstände, breite Türen und viel Stauraum.

Der Auftrag bei Bombardier ist ein Abruf aus dem seit 2008 laufenden Rahmenvertrag.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn
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