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News-Rubrik: News-Archiv September 2012

Datum:28.09.2012 - Uhrzeit: 09:00

100 Jahre Mittenwaldbahn: DB Regio präsentiert „Talent 2“

Mittenwald und Seefeld stehen am kommenden Wochenende ganz im Zeichen der Eisenbahn. Das Jubiläum „100 Jahre Mittenwaldbahn“ wartet mit einem umfangreichen Festprogramm auf. DB Regio Oberbayern und die ÖBB bieten am Samstag in Seefeld und am Sonntag in Mittenwald jeweils von 9 bis 17 Uhr eine große Fahrzeugschau. Erstmals ist dabei der neue Regionalzug „ET 442 – Talent 2“ zu sehen. Er wird von Dezember 2013 an für einen umsteigefreien Bahnverkehr in der Region sorgen. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird ein Festakt am Sonntag um 11.30 Uhr am Bahnhof Mittenwald sein.

„Wir freuen uns heute einen ersten Vorgeschmack auf das neue Bahnzeitalter im Werdenfels bieten zu können. Man sieht, Tradition und Moderne stehen bei der Bahn im Einklang“, so Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin von DB Regio Oberbayern, mit Blick auf das Festwochenende. Aus Österreich kommt ein enger Verwandter des neuen Talent 2, nämlich der ÖBB-Talent 1 (ET4023).

Ein Kinderprogramm, ein Mini-Dampf-Zug, ein Bobbytrain-Parcours und manch anderes ergänzen das Jubiläumsfest. „ Wir bedanken uns auch bei den Veran-staltern vor Ort für das große Engagement zum Jubiläum. Dies zeigt, dass die Region und die Eisenbahn fest zusammen gehören“, so Antonia von Bassewitz.

Die Mittenwaldbahn wurde im Oktober 1912 als Verbindung von Innsbruck fertiggestellt. Sie führt durch eine reizvolle Gebirgslandschaft und gilt mit ihrer Streckenführung über Viadukte und entlang der steilen Martinswand als eine der kühnsten Alpenbahnen. Sie eröffnet den Reisenden Einblicke in die Karwendelberge und Tiefblicke ins Inntal. Viele Urlauber besuchen mit ihr im Sommer wie im Winter die Ferienorte des Karwendel - seit 2010 einmal die Woche auch mit einem ICE. Weitere Infos unter www.bahn.de/oberbayern oder www.mittenwaldbahn.info

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:27.09.2012 - Uhrzeit: 08:12

115er nun in Eschweiler

Die ehemaligen Dortmunder 115 166, 115 307, 115 209 & 115 332 wurden am am 20.09.2012 nach Gremberg und weiter nach Köln-Kalk gebracht. Diese sind dann am 24.09.2012 in einem Güterzug geführt von 151 046 nach Eschweiler überstellt worden.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:26.09.2012 - Uhrzeit: 08:42

BEG vergibt Regionalverkehr im Oberland an Bayerische Oberlandbahn GmbH

Den Zuschlag für den Betrieb der Nahverkehrszüge im Bayerischen Oberland erhält die Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB). Die bestehenden Integral-Züge und die Werkstatt in Lenggries werden ab Dezember 2013 über die gesamte Vertragslaufzeit von elf Jahren weiter genutzt. Auch die Arbeitsplätze in der Region bleiben bestehen, das bewährte Kuppel- und Flügelkonzept wird fortgeführt. Für das verdichtete Angebot sind zudem weitere Fahrzeuge erforderlich, welche die BOB beschaffen wird. Der erweiterte von der BEG geforderte Fahrplan bietet werktags etliche zusätzliche Züge in den Hauptverkehrszeiten von und nach Schliersee, Lenggries und Tegernsee – neben den stündlichen umsteigefreien Verbindungen zwischen allen Endpunkten und München. Auch an den Wochenenden bestellen wir mehr Fahrten ins Oberland und zurück.
Quelle:/Fotos: Bayerischen Eisenbahngesellschaft

Datum:25.09.2012 - Uhrzeit: 09:17

WestfalenBahn gewinnt „Emsland-Linie“

Der Gewinner der europaweiten Ausschreibung um die „Emsland-Linie“ steht fest: Die WestfalenBahn GmbH übernimmt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 den Betrieb auf der Expresslinie von Münster über Rheine, Meppen und Leer nach Emden. Das in Bielefeld ansässige Bahnunternehmen, das bislang das Teuteburger Wald-Netz fährt, erhält einen 15jährigen Verkehrsvertrag und löst den bisherigen Betreiber DB Regio ab. Das teilten die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) am Dienstag in Hannover mit. Beide Organisationen bestellen und finanzieren jeweils für ihren Verantwortungsbereich den Personennahverkehr auf der Schiene.

„Die WestfalenBahn hat für den jährlich 2,4 Millionen Zugkilometer umfassenden Fahrplan das wirtschaftlichste Angebot unterbreitet“, begründet Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der für das Wettbewerbsverfahren federführenden LNVG, die Vergabeentscheidung. Bahnkunden, so der LNVG-Chef, dürften sich nun auf den Einsatz komfortabler, fabrikneuer Elektrotriebwagen freuen. Diese ersetzen die aus den 90er Jahren stammenden Regionalzüge und zeichnen sich durch Spurtstärke wie auch einen geringeren Energieverbrauch aus.

Sie bieten aber noch weitere Pluspunkte, von denen zum Beispiel gehbehinderte Menschen oder Fahrradtouristen profitieren. Die neuen Elektrotriebwagen ermöglichen im Vergleich zu den heute eingesetzten Zügen einen niveaugleichen und damit barrierefreien Einstieg. Einzige Voraussetzung: die Bahnsteige müssen eine Höhe von 76 Zentimetern aufweisen. Und diese Bedingung erfüllen zum Betriebsstart alle nachfragestarken Bahnhöfen auf der Emsland-Linie (Emden Außenhafen, Emden Hbf, Leer, Papenburg, Dörpen, Haren, Meppen, Lingen, Leschede, Rheine, Emsdetten und Münster).

Große Info-Bildschirme im Wageneingang sorgen künftig für eine bessere Information der Reisenden. Zusätzlich sind alle Wagen mit Video-Überwachung ausgerüstet, und abgesehen vom Teilabschnitt Münster – Rheine stehen künftig in allen Zügen Kundenbetreuer als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch an Fahrradtouristen haben die Aufgabenträger gedacht. In eigens dafür eingerichteten Mehrzweck-Bereichen stehen für Drahtesel pro Zug je nach Bedarf rund 50 Stellplätze bereit. Insgesamt erhoffen sich die LNVG und der NWL auf der Emsland-Linie in den nächsten 15 Jahren eine Zunahme der Fahrgastzahlen, die zurzeit je nach Abschnitt täglich zwischen 1000 und 4000 Reisenden pendeln.

Der bislang angebotene Stundentakt wird auf dem Abschnitt Meppen – Rheine in den sog. Tagesrandlagen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ausgeweitet. So wird ab Meppen eine zusätzliche Frühverbindung (Montag bis Samstags ab 04:50 Uhr und sonntags ab 06:50 Uhr) eingerichtet. In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag können sich Nachtschwärmer künftig auf einen Spätzug mit Ankunft um 0:32 Uhr in Meppen freuen.

Noch keinen Gewinner gibt es bei der „Mittelland-Linie“. Formale Fehler in den Angeboten haben eine Auswahlentscheidung verzögert und zu Nachverhandlungen mit den beteiligten Bietern geführt. Noch im Herbst sei aber mit einer Entscheidung zu rechnen, wer künftig die Expresslinie von Rheine und Bielefeld nach Braunschweig mit Halt unter anderem in Osnabrück, Minden und Hannover bedienen werde, heißt es bei der LNVG.


Grafik: Tomann/LNVG


Quelle:/Fotos: LNVG

Datum:25.09.2012 - Uhrzeit: 09:02

Neue Schrottloks in Köln-Kalk

Am 18./19.09.2012 wurden 110 449, 110 470 und 110 415 von Dortmund nach Gremberg überführt. Hier stehen sie am 21.09.2012 in Köln-Kalk und warten auf Überführung nach Opladen.

Bei der Gelegenheit konnten in einem anderen Teil des Bahnhofs 115 332, 115 209, 115 307 und 115 166, welche am 20.09.2012 nach Gremberg und weiter nach Kalk gebracht wurden. Sehr wahrscheinlich sind diese auch für den Bender bestimmt.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:24.09.2012 - Uhrzeit: 09:53

"Kanarienvogel" 101 013 ist wieder rot

Die ehemalige Werbelok der documenta 13, die 101 013, hat ihre Werbefolien nun wieder verloren und ist im üblichen verkehrsrot in den Einsatz zurückgekehrt.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:24.09.2012 - Uhrzeit: 09:53

Festakt zum 100-jährigen Bestehen des DB Instandhaltungswerks Nürnberg

Das Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Nürnberg feierte am 21. September 2012 sein 100-jähriges Bestehen.

In einem Festakt würdigten Martin Zeil, Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie des Freistaats Bayern, Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, und Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Technik und Infrastruktur, in Anwesenheit von Gästen aus Wirtschaft und Politik und zahlreicher Mitarbeiter die Bedeutung des Werkes für die Deutsche Bahn und seine Rolle als wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Metropolregion Nürnberg.

Dr. Rüdiger Grube: „Das Werk Nürnberg hat sich in 100 Jahren von einem traditionellen Eisenbahn-Ausbesserungswerk zu einem modernen Instandhaltungswerk und bedeutenden Wirtschaftsunternehmen in Franken entwickelt und vereint so Tradition und Zukunft. Die Mitarbeiter haben dem Werk durch exzellente Arbeit einen hervorragenden Ruf verschafft – über die deutschen Grenzen hinaus. Wer als Kunde in einem der in Nürnberg modernisierten ICE 1 oder ICE 2 fährt, wird das bestätigen.“

Martin Zeil: „In Nürnberg mit seiner Bahntradition schlägt das Herz des Bahnlands Bayern. Die Deutsche Bahn kann stolz auf ihr traditionsreiches Instandhaltungswerk mit seinen Mitarbeitern sein. Mit der Mischung aus traditionellem ‚Eisenbahnhandwerk’ und modernster Technologie steht das Werk im Freistaat ganz weit vorne und ist ein unverzichtbarer Arbeitgeber und Ausbilder in der Region.“

Das Instandhaltungswerk Nürnberg beschäftigt 654 Mitarbeiter und 40 Auszubildende.

Dr. Volker Kefer: „Mich überzeugt das Engagement und Know-how der Mitarbeiter. Mit der Investition in eine neue Fertigungshalle zeigen wir, dass ihre Arbeit auch in Zukunft gefragt sein wird – bei Aufträgen durch die DB und durch andere Bahnen im In- und Ausland.“

Im Anschluss an den Festakt wurde der 33. modernisierte ICE 2 mit dem Namen „Rheinsberg“ an DB Fernverkehr übergeben. Weitere elf ICE 2-Züge werden voraussichtlich bis Mitte 2013 mit einem Invest von insgesamt 100 Millionen Euro fertig gestellt. Darüber hinaus wird im Nürnberger Werk bis Ende 2014 ein Teil der 770 InterCity-Wagen modernisiert.

Zum Portfolio des Werkes gehört außerdem die schwere Instandhaltung von Elektrotriebzügen des Nahverkehrs sowie Triebzügen und Reisezugwagen des Fernverkehrs.

Derzeit wird für fünf Millionen Euro eine neue Fertigungshalle mit fünf Gleisen je 30 Meter Länge gebaut, die im Herbst fertig sein wird. Für 2013 ist der Neubau dreier Instandhaltungsgleise für zehn Millionen Euro geplant.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:21.09.2012 - Uhrzeit: 07:55

Vectron DC: Unbefristete Zulassung in Polen

Die neue Lokomotivengeneration Vectron hat für die 3-kV-DC Variante die unbefristete Zulassung in Polen erhalten. Dies ist die zweite Länderzulassung für den Vectron in Europa. Vorher war bereits in Rumänien die unbefristete Zulassung erteilt worden. Für Schweden liegt bereits eine vorläufige Zulassung vor. Für Deutschland sind die Zulassungsfahrten bereits abgeschlossen, ebenso die Netzzugangsfahrten für Österreich. Für die Schweiz, Italien und die Niederlande laufen die Zulassungsarbeiten ebenfalls.


Vectron DC erhält die Zulassung für Polen.


Außerdem hat der Vectron vor kurzem das EG-Zertifikat erhalten. Damit erfüllt der Vectron die Anforderungen gemäß der Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI) für Fahrzeuge des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems (TSI HS RST) und ist somit die erste nach dieser Spezifikation zertifizierte Lokomotivenplattform in Europa. Auf Basis dieses Zertifikates kann der Vectron in allen EU-Staaten zugelassen werden. Lediglich die durch die TSI nicht abgedeckten nationalen Anforderungen sind in den jeweiligen Ländern noch nachzuweisen.


Vectron ist die erste gemäß TSI HS RST zertifizierte Lokomotivenplattform in Europa.

Der Vectron DC ist die Einsystemlokomotive für eine Oberleitungsspannung von 3 kV DC. Die Lokomotive hat eine Leistung am Rad von 5.200 kW und ein Dienstgewicht von lediglich 80 Tonnen. In Rahmen von Zugkraftmessfahrten konnte auf der Strecke zwischen Zawiercie und Warschau ein Kohlezug mit einem Zuggewicht von rund 3.800 Tonnen auf einer Steigung von sechs Promille problemlos angefahren werden. Bei einem weiteren Test mit 4.000 Tonnen in der Ebene wurden nach 200 Metern Fahrstrecke bereits 15 Kilometer pro Stunde (km/h) erreicht. Für Fahrten ohne Fahrdraht ist für den Vectron DC ein Rangiermodul verfügbar mit dem „last mile“-Fahrten auch ohne Dieselrangierlokomotive ermöglicht werden.

Für die Zulassungfahrten waren zwei Vectron DC in Polen im Einsatz. Die Lokomotive 193 951 war bei DB Schenker Rail Polen und ITL im Einsatz. Die Schwesterlokomotive 193 952 war zum gleichen Zweck von PKP IC mit einer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h im Intercity-Verkehr zwischen Warschau und Krakau eingesetzt. Diese Strecke wurde täglich zweimal bedient und dabei eine Fahrtstrecke von 1.250 Kilometern zurückgelegt. Insgesamt haben die beiden Lokomotiven über 80.000 Kilometer in Polen zurückgelegt. Die Lokomotive 193 951 kann auf der InnoTrans 2012 in Berlin besichtigt werden.


Vectron 193 951 im neuen Kleid. Auf der InnoTrans 2012 macht die Lokomotive Werbung für das modulare Servicekonzept Railcover. Von der telefonischen Unterstützung über mobile Servicetechniker bis hin zum vollumfänglichen Servicevertrag kann der Kunden jede notwendige Unterstützung erhalten.


Quelle:/Fotos: Siemens Rail Systems

Datum:21.09.2012 - Uhrzeit: 07:54

Stadler und SBB präsentieren modernste Hybridlok

An der Fachmesse Innotrans in Berlin haben heute Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo, und Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, die weltweit modernste Hybridlok präsentiert. Diese ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. SBB Cargo hat bei Stadler Rail 30 dieser Lokomotiven bestellt und wird sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb einsetzen.

Die erste dieser Hybridloks des Typs Eem 923 ist seit März 2012 erfolgreich bei SBB Cargo im Einsatz. «Wir haben uns bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet», sagte Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo, an der Präsentation in Berlin. Zusammen mit Peter Spuhler, Inhaber und CEO des Herstellers Stadler Rail Group, zeigte er dem internationalen Fachpublikum die Vorzüge dieser Weltneuheit auf. «Ich bin stolz, dass wir mit dieser innovativen Lok Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit effizient unter einen Hut bringen. Damit setzen wir auf dem Markt einen neuen Standard», sagte Peter Spuhler. SBB Cargo übernehme so eine Pionierrolle im europäischen Schienengüterverkehr. Die Lieferung der 30 bestellten Fahrzeuge ist derzeit im 3-Wochen-Takt im Gange und dauert bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die künftigen Bedürfnisse der Kunden im schweizerischen Wagenladungsverkehr optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo Altfahrzeuge ausrangieren und die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangier­betrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

Die Hybridlok Eem 923 verkehrt zu über 90 Prozent elektrisch. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken.


Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:20.09.2012 - Uhrzeit: 09:24

110 415, 110 449 und 110 470 warten auf die Überfürung zum Bender

Die ehemaligen Dortmunder 110 415, 110 449 und 110 470 wurden am 18./19.09.2012 nach Gremberg überführt und werden in den nächsten Tagen von dort nach Opladen zum Bender überstellt.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:20.09.2012 - Uhrzeit: 09:24

Fahrzeugtaufe: Stadler Rail und BLS präsentieren Doppelstöcker

An der Innotrans in Berlin haben Stadler Rail und das Schweizer Bahnunternehmen BLS den neuen BLS-Doppelstockzug vorgestellt. Er wird ab Dezember 2012 fahrplanmässig in der Bundeshauptstadt verkehren. Die BLS hat bei Stadler 28 Fahrzeuge bestellt. Der Doppelstöcker wurde in Berlin auf „Ville de Neuchâtel“ getauft.

Die BLS beschafft für insgesamt CHF 494 Mio. 28 Doppelstocktriebzüge des Typs KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahntriebzug). Das zweitgrösste Bahnunternehmen der Schweiz wird die neuen Züge ab Fahrplanwechsel im Dezember 2012 sukzessive auf der S-Bahn Bern einsetzen. Die letzte Komposition wird Ende 2014 ausgeliefert. Heute konnte Claude Nicati, Regierungsrat des Kantons Neuchâtel, in Berlin einen BLS-Doppelstöcker auf den Namen „Ville de Neuchâtel“ taufen.

Diese Fahrzeugbeschaffung stellt die bisher grösste Rollmaterialinvestition in der Geschichte der BLS dar. Gebaut werden die Züge im Stadler-Werk im St. Gallischen Altenrhein. Nach erfolgreich durchgeführten Test- und Prüffahrten fand die Übergabe des ersten Doppelstöckers an die BLS und das Roll-in im Raum Bern am 4. September 2012 statt. Dieses Fahrzeug wurde auf den Namen „Stadt Bern“ getauft. Im Rahmen ihrer Flottenstrategie will die BLS bis 2025 weitere rund CHF 0,7 Mrd. in neues Rollmaterial investieren.

Mehr Platz, Komfort und Sicherheit

Mit 335 Sitz- (davon 61 in der 1. Klasse) und 110 Stehplätzen bieten die Doppelstöcker viel Platz und Komfort. Bernard Guillelmon, CEO BLS AG, freut sich: «Das ist für unser Unternehmen ein historischer Moment und für die Fahrgäste ein wegweisender Schritt. Mit den neuen Zügen erhöhen wir auf den betreffenden Berner S-Bahn-Linien die Zahl der Sitzplätze in der Hauptverkehrszeit um rund 30 Prozent.» Niederflureinstiege mit Schiebetritten, Klimatisierung, Boden- und Seitenwandheizung, moderne optische und akustische Fahrgastinformation, Videoüberwachung, zwei Toiletten (eine davon rollstuhlgängig), Rollstuhlplätze in beiden Wagenklassen, Steckdosen in der 1. Klasse, sowie Abfallbehälter auch am Sitzplatz zeichnen die neuen Fahrzeuge aus.

Meilenstein für BLS und Stadler

Für Stadler ist dieser Auftrag ein Meilenstein. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, ist stolz auf dieses Fahrzeug: «Mit der Weiterentwicklung unseres KISS konnten wir einmal mehr unsere Innovationsfähigkeit und Flexibilität unter Beweis stellen. In nur neun Monaten haben wir die höchste Brandschutz- und Crashanforderungsstufe entwickelt. Ich freue mich sehr, dass nun auch die BLS in der Hauptstadtregion unsere Züge einsetzen wird.»

Quelle:/Fotos: BLS AG

Datum:20.09.2012 - Uhrzeit: 09:24

VRS: Vorfahrt für S-Bahn nach Neuhausen und Göppingen

Der Verband Region Stuttgart möchte im Haushalt 2013 insgesamt 800.000 Euro einplanen und davon 100.000 Euro freigeben, um die ersten technischen Planungen der S-Bahn-Verlängerung von Filderstadt nach Neuhausen anzuschieben. Der Verkehrsausschuss hat diesem Projekt ebenso wie einer S-Bahn nach Göppingen heute eine hohe Priorität eingeräumt. Die Regionalpolitiker beschäftigten sich mit der Weiterentwicklung des S-Bahn-Netzes.

Da die Bundesförderung (GVFG) Ende 2019 ausläuft, sind die vertieften Planungen zu Neuhausen Voraussetzung, um die aktuellen Gesamtkosten zu ermitteln und die Finanzierung auf den Weg zu bringen. Das wird schwer genug. Von „Damoklesschwert“ und „Fallbeil“ war heute die Rede. Denn das Land werde den Anteil des Bundes nicht übernehmen für die Projekte, die bis dahin noch nicht abgerechnet sind, machte Regionalrat und SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag Claus Schmiedel deutlich. „Die S-Bahn nach Neuhausen verdient eine besondere Beachtung“, sagte Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler. Zum einen seien die Vorarbeiten recht weit vorangeschritten. Zum anderen sei dieses Projekt geeignet, um die SSB nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Umsetzung ins Boot zu holen. Angesichts der Erfahrungen mit den bisherigen S-Bahn-Projekten werde eine Zusammenarbeit mit der SSB geprüft, kündigte Dr. Wurmthaler an.

Auch wenn die betriebliche Untersuchung zur S-Bahn nach Göppingen im Oktober vorliegen wird, „zeichnet sich eine Kombilösung ab“, so Dr. Wurmthaler. Zusätzlich zum bestehenden Regionalverkehr würde stündlich eine S-Bahn nach Göppingen fahren. Wenig abgewinnen kann die Region einer Schienenverbindung von Calw nach Renningen. Diese bringe eine „erhebliche Belastung des eingleisigen Abschnitts ohne verkehrliche Bedeutung für die Region“, formulierte Dr. Wurmthaler. Das Interesse des Landkreises Calw sei verständlich und zeige die gestiegene Bedeutung des Schienenverkehrs.

Angesichts der Langfristigkeit von S-Bahn-Ausbauprojekten sei es notwendig Prioritäten zu setzen, sagte Rainer Ganske (CDU). „Es geht aber nicht nur um den Ausbau der Hardware, sondern auch um betriebliche Verbesserungen und um die Qualität.“

„Die S-Bahn ist ein Erfolgsmodell“, sagte Harald Raß (SPD). „Die Gültigkeit des VVS-Tarifs auch im Landkreis Göppingen sowie eine S-Bahn haben eine hohe Priorität.“ Bernhard Maier (Freie Wähler) sprach sich dafür aus, bei der S-Bahn-Verlängerung nach Neuhausen Gas zu geben, „um wenigstens dieses Projekt voranzubringen“.

Mark Breitenbücher (Grüne) brachte einen Ringschluss von den Fildern nach Wendlingen ins Gespräch. „Die S-Bahn nach Göppingen muss vorangetrieben werden, damit die Region zusammenwächst.“ Als wenig aussichtsreich bewertete Armin Serwani (FDP) eine S-Bahn von Bietigheim-Bissingen nach Kirchheim/Neckar.“Die S-Bahn ist dort angebracht, wo sie gewünscht ist.“ Im konkreten Fall gebe es allerdings einen guten Regionalverkehr. „Es gibt spannende Erweiterungsoptionen, aber lange Realisierungszeiten“, fasste Christoph Ozasek (Linke) zusammen.


Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:19.09.2012 - Uhrzeit: 09:40

Baden Württemberg informiert über drei geplante Ausschreibung

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg bzw. die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH haben im europäischen Amtsblatt über die geplante Ausschreibung von drei Netzen im SPNV informiert. Betroffen sind
- das Netz 11 Regionalverkehr Hohenlohe-Franken mit einem Leistungsumfang von voraussichtlich mindestens 4 200 000 Zugkilometer pro Jahr auf den Strecken Aschaffenburg - Miltenberg - Wertheim - Lauda - Crailsheim, Miltenberg - Seckach, Heilbronn - Schwäbisch Hall-Hessental - Crailsheim, Würzburg - Lauda,
- das Netz 3 Gäu - Murr auf den Strecken Nürnberg - Schwäbisch Hall-Hessental - Stuttgart, Stuttgart - Freudenstadt/Singen mit einem Leistungsumfang von voraussichtlich mindestens 4 700 000 Zugkilometer pro Jahr, davon voraussichtlich mindestens 600 000 Zugkilometer in Bayern sowie
- das Netz 2 Franken - Enz - Bodensee auf den Strecken Würzburg - Lauda - Stuttgart, Karlsruhe - Stuttgart, Stuttgart - Ulm - Friedrichshafen - Lindau mit einem Leistungsumfang von voraussichtlich mindestens 5 200 000 Zugkilometer pro Jahr, davon voraussichtlich mindestens 400 000 Zugkilometer in Bayern.
Die Inbetriebnahme aller drei Netze ist voraussichtlich im Dezember 2016 vorgesehen.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:19.09.2012 - Uhrzeit: 09:04

LEO Express und Stadler haben auf der InnoTrans den neuen Intercity-FLIRT vorgestellt

LEO Express und die Stadler Rail Group haben am 18. September 2012 auf der InnoTrans dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal den neuen Intercity-FLIRT vorgestellt. Dieser soll ab Ende des Jahres zwischen Prag und Ostrava in Betrieb gehen. Insgesamt fünf Intercity-Züge hat LEO Express, das erst kürzlich in den tschechischen Eisenbahnmarkt eingestiegen ist, beim Schweizer Eisenbahnhersteller Stadler bestellt. Das an der Messe vorgestellte Fahrzeug ist mit der modernsten Technik ausgestattet, die momentan in der Eisenbahnindustrie verwendet wird, wodurch LEO Express im Wettbewerb um die Fahrgäste ausgezeichnet dasteht.

Im Herbst 2010 hatte LEO Express Stadler mit der Produktion und Lieferung von fünf Intercity-Zügen beauftragt. Seitdem wurden bereits zwei Züge vom Schweizer Unternehmen in die Tschechische Republik zu Testzwecken ausgeliefert, während die restlichen drei bis Jahresende ausgeliefert werden. Bereits ab Dezember 2012 sollen die Züge in vollem Umfang mit 16 Verbindungen pro Tag auf der Strecke Prag–Pardubice–Olomouc–Ostrava–Bohumin in Betrieb genommen werden, so der Plan von LEO Express. Basierend auf der Vorgehensweise auf dem tschechischen Markt will der private Betreiber seine Leistungen auf die benachbarten Länder ausweiten.

Der Fahrgäste können zwischen Premium-, Business- und Economy-Class wählen. Von den insgesamt 237 Sitzplätzen werden 6 zur Premium-Class, 19 zur Business-Class und 212 zur Economy-Class gehören. WLAN, ein hochmodernes Passagierinformationssystem, eine Klimaanlage sowie rollstuhlgängige Toiletten und grosszügige Gepäckablagen gehören zur Standardausstattung und sorgen dafür, dass die Fahrgäste besonders angenehm und bequem reisen können.

Die 90 Meter langen, fünfteiligen Fahrzeuge werden eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen und sich durch eine innerhalb ihres Segments einzigartige Beschleunigungs- und Bremsfähigkeit auszeichnen.

Durch die moderne, leichte und doch sehr robuste Bauweise wurde die Fahrzeugmasse im Vergleich zu konventionellen Zügen halbiert, sodass der Energieverbrauch und die Betriebskosten deutlich reduziert werden konnten. Das wartungsfreundliche Design des Zugs ermöglicht zudem, dass die Betreiber hervorragende Betriebsergebnisse erzielen.

«In den kommenden Wochen werden wir die Vorbereitungen für den Start des Betriebs abgeschlossen haben. Auf der InnoTrans kann die Öffentlichkeit zum ersten Mal diesen neuen Zug innen wie aussen genau begutachten. Unsere Zugseinheiten gehören zu den fortschrittlichsten in ganz Europa. Der Schweizer Hersteller Stadler hat sie genau nach den Bedürfnissen unserer tschechischen Kunden konzipiert. In vielerlei Hinsicht stellen diese Einheiten das Beste dar, was man den Fahrgästen im inländischen Bahnverkehr bieten kann. Mit einer einzigartigen Kombination aus Hochgeschwindigkeit, kurzer Reisezeit, komfortabler Innenausstattung, modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie qualitativ hochwertigen Dienstleistungen müssen unsere Züge den Vergleich mit dem hohen Standard westeuropäischer Eisenbahnen nicht scheuen. Mit ihnen werden wir in der Lage sein, unsere wahre Konkurrenz – den Strassenverkehr – herauszufordern», so Leos Novotny, der Eigentümer von LEO Express an der Veranstaltung.

Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail: «Bei solchen Veranstaltungen erzählen Hersteller in der Regel, wie stolz sie auf ihre neuen Fahrzeuge sind, was in letzter Zeit aber immer mehr zu einem Klischee geworden ist. Natürlich sind wir stolz. Aber gleichzeitig wollen und müssen wir betonen, dass dieses Fahrzeug nicht nur ein herausragendes Beispiel für echte Hightech-Technologie ist, sondern zusammen mit LEO Express auch ein Trendsetter in den Ländern Mittel- und Osteuropas im Bereich der privaten Eisenbahngesellschaften ist. Da Privatbahnen einen grossen Teil unserer Kunden ausmachen, glauben wir daran, dass dieses Modell seine Berechtigung auf dem Markt hat, und wünschen LEO Express im Wettbewerb um die Fahrgäste viel Glück.»


Quelle:/Fotos: LEO Transport/Stadler Rail Group

Datum:19.09.2012 - Uhrzeit: 09:04

Bombardier unterzeichnet Verträge mit Talgo für Hochgeschwindigkeits-Bahnprojekt in Saudi-Arabien

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab am 18. September 2012 die Unterzeichnung von Verträgen mit Talgo SA über die Entwicklung und Lieferung von Komponenten für 36 Superhochgeschwindigkeitszüge in Saudi-Arabien bekannt. Die Verträge belaufen sich auf einen Gesamtwert von etwa 281 Millionen Euro (367 Millionen US-Dollar). Talgo ist Mitglied des vom spanischen Bahnbetreiber RENFE und vom Eisenbahninfrastrukturunternehmen ADIF geführten Al Shoula Konsortiums und wurde von der Saudischen Eisenbahnverwaltung kürzlich mit dem Bau und Betrieb einer 450 km langen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mekka und Medina beauftragt.

Zum Lieferumfang von Bombardier an Talgo gehören das BOMBARDIER MITRAC 3000-Antriebs- und Steuerungspaket, BOMBARDIER FLEXX Power 350-Hochgeschwindigkeits-Drehgestelle für die Triebköpfe der 330 km/h schnellen Züge und ein Wartungsservice über 12 Jahre für die von Bombardier gebauten Systeme und Komponenten. Bombardiers Fertigung für das Projekt wird zum größten Teil im Bombardier-Werk in Trápaga, Spanien, erfolgen.

Die Technologie ähnelt den zwischen 2001 und 2010 für RENFE entwickelten und gebauten 46 AVE 102- und AVE 112-Zügen. Bombardier war an der Entwicklung vieler weltweit führender Hochgeschwindigkeits-Bahnsysteme beteiligt, darunter vier verschiedene TGV-Generationen in Frankreich, die ICE-Züge zur Nutzung in Deutschland und den Niederlanden, Italiens ETR 500 und V300ZEFIRO, Spaniens AVE 102 und AVE 112, Chinas XinShisu,

Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:18.09.2012 - Uhrzeit: 09:51

HKX-Folien für 182 536



Die ES 64 U2 036 hat am 18. September 2012 in Berlin Lichtenberg neue Werbefolien für den HKX erhalten.

Quelle:/Fotos: Christian Tscharre

Datum:18.09.2012 - Uhrzeit: 09:50

Talent 2 in Österreich

Mit der 2442 200 wurde am Montag (17.09.2012) der erste Talent 2 des künftigen Werdenfelsnetzes zu verschiedenen Test nach Österreich überführt. Gestern standen u.a. Störstrommessungen in Kufstein auf dem Programm, die aber kurzfristig nach Wörgl verlegt wurden. Im Lauf dre Woche soll der Zug dann zu ersten Einsätzen auf die Mittenwaldbahn gehen. (Bilder des Zuges in Wörgl)
Quelle:/Fotos: Mittenwaldbahnforum, DSO

Datum:17.09.2012 - Uhrzeit: 08:46

ICE 4654/4681 wieder im Einsatz

In Duisburg Hbf war am Freitag 14. September 2012 um 13:29 Uhr der ICE 4654 der Deutsche Bahn als ICE International 126 nach Amsterdam Centraal zu sehen. Der Zug wurde aus den beiden Unfallzügen: DB ICE 4681 (am 17. August 2010 mit einem Müllwagen bei Lambrecht verunfallt) und NS ICE 4654 (am 11. Januar 2011 aufgrund eines Kupferdiebstahl mit einigen Containerwagen bei Zevenaar NL verunglückt) zusammengestellt. Der Zug 4654 hatte früher die Werbung "10 Jahre ICE International" aufgeklebt. 20 Foto's waren am 1. Klasse wagen angeklebt. Nach den Unfall stand dieser Zug 1,5 Jahre beim DB Fahrzeuginstandhaltung Werk im Krefeld. Auch heute ist noch gut sichtbar, wo die Fotos am Zug waren.


Die Bilder zeigen den ICE 4654 am 14.09.2012 in Duisburg Hbf (groß) sowie am 3.11.2010 noch mit Beklebung in Amsterdam Centraal (l.) und in Watergraagsmeer (r.)

Quelle:/Fotos: Marcel Kouwenhoven

Datum:14.09.2012 - Uhrzeit: 17:56

Vectron: Erste nach TSI Highspeed zertifizierte Lokomotivenplattform in Europa

Die Vectron-Familie hat durch das Eisenbahn-CERT (EBC) in Bonn, der Benannten Stelle für Interoperabilität beim Eisenbahn-Bundesamt, das EG-Zertifikat erhalten. Damit erfüllt der Vectron die Anforderungen gemäß der Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI) für Fahrzeuge des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems (TSI HS RST) und ist somit die erste nach dieser Spezifikation zertifizierte Lokomotivenplattform in Europa. Auf Basis dieses Zertifikates kann der Vectron in allen EU-Staaten zugelassen werden. Lediglich die durch die TSI nicht abgedeckten nationalen Anforderungen sind in den jeweiligen Ländern noch nachzuweisen.


Der Vectron bei der TSI-Testfahrt auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg – Ingolstadt.


Dazu sagte Ulrich Wiescholek, Leiter des EBC: „Bei der EG-Prüfung hat das EBC dem Plattformgedanken in besonderer Weise Rechnung getragen. Eine Lokvariante der ‚Vectron-Familie’ setzt sich aus einer für alle Varianten gleichen Grundausstattung und – je nach Einsatzfall der Lok – individuell ausgewählten Ausrüstungspaketen zusammen. Durch die Bildung von ‚Prüfmodulen’, die einen möglichst großen Parameterbereich überspannen und baukastenartig kombinierbar sind, werden Ressourcen, Zeitbedarf und Kosten für die Variantenprüfung verringert. Eine neue Variante kann damit im Regelfall in sehr kurzer Zeit bei geringen Kosten zertifiziert werden.“

Die Vectron-Lokomotiven erfüllen die TSI HS RST für Fahrzeuge des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems der Klasse 2 (Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h bis 250 km/h) und die TSI SRT (Sicherheit in Eisenbahn-Tunneln), die große Teile der nationalen Brandschutzanforderungen in Europa abdeckt. Des Weiteren erfüllt der Vectron die Anforderungen der TSI PRM (Zugänglichkeit für eingeschränkt mobile Personen) sowie die Geräuschanforderungen nach der TSI HS RST, aber auch der TSI NOISE (Geräusche) des konventionellen Eisenbahnverkehrs.


Der Vectron bei der TSI-Aerodynamikprüfung auf dem Testring in Velim (Tschechien).


Technische Spezifikation Interoperabilität (TSI)

Die TSI wurde eingeführt, um, auf Grund der Komplexität des Eisenbahnsystems und seiner integrierten Aspekte bezüglich der grundlegenden Anforderungen, die Interoperabilität des transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems verbindlich vorschreiben zu können. So wird zum einen ein sicherer und durchgehender Verkehr interoperabler Hochgeschwindigkeitszüge ermöglicht. Zum anderen soll die endgültige technische Harmonisierung des gesamten transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystems erreicht und so seine Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden, etwa durch eine Verringerung der Produktions-, Zulassungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten. Das Einhalten der TSI wird von Benannten Stellen überprüft und in einer sogenannten EG-Prüfbescheinigung attestiert. Diese EG-Prüfbescheinigung bildet die Grundlage für eine EG-Konformitätserklärung, mit der ein Antragsteller bei der jeweiligen Länderzulassungsstelle eine Inbetriebnahmegenehmigung für das Fahrzeug beantragen kann. Die EG-Prüfbescheinigung berechtigt, für jedes einzelne Fahrzeug der betreffenden Fahrzeugserie die Konformität mit den Anforderungen der TSI zu erklären. Ohne diese Erklärung kann das Fahrzeug nicht in Betrieb genommen werden.

Quelle:/Fotos: Siemens Rail Systems

Datum:14.09.2012 - Uhrzeit: 09:20

Auslieferung der neuen Triebzüge für die „Saxonia-Linie“ hat begonnen

Präsentation der Fahrzeuge im Dresdner Hauptbahnhof • Nach Abschluss der Ausbildungs- und Erprobungsphase Fahrten mit Fahrgästen • Ab Dezember fahrplanmäßiger Einsatz zwischen Dresden und Leipzig

Anfang September begann die Auslieferung der neuen Talent 2-Triebzüge, die ab Dezember dieses Jahres mit dem Fahrplanwechsel auf der Regional-Express-Linie (RE) 50 „Saxonia“ zwischen Dresden und Leipzig zum Einsatz kommen werden. Heute bestand auf dem Dresdner Hauptbahnhof erstmals die Möglichkeit, die neuen Fahrzeuge in Augenschein zu nehmen. „Wir möchten die neuen Fahrzeuge bereits jetzt der Öffentlichkeit präsentieren, auch wenn bis zum regulären Einsatz noch ein Vierteljahr ins Land geht. Denn wir rechnen mit einem großen Interesse, auch seitens der Behinderten- und Fahrgastverbände, da es sich hierbei um moderne Fahrzeuge der neuesten Generation handelt“, erläutert Klaus-Dieter Martini, Sprecher des Verkehrsbetriebes Südostsachsen bei DB Regio Südost.

Für die RE 50 werden gemäß des mit den Zweckverbänden Verkehrsverbund Oberelbe (ZVVO) und für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) abgeschlossenen Verkehrsvertrages acht Triebzüge angeschafft, davon vier dreiteilige und vier fünfteilige Triebwagen. Bezüglich der Innenraumgestaltung der Fahrzeuge war DB Regio bei der Angebotsabgabe für die Verkehrsleistungen auf dieser Linie weitgehend an die Vorgaben der Ausschreibung gebunden. Die Talent 2-Züge sind barrierefrei gestaltet, ein besonderer Vorteil sind die Spaltüberbrückungen zwischen Fahrzeug und Bahnsteig. Sie ermöglichen den sicheren Zustieg für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern. Mehrere Mehrzweckbereiche bieten Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, sind vollklimatisiert, bieten Plätze in der ersten und zweiten Klasse, sind videoüberwacht und werden mit Kundenbetreuern besetzt sein. Bei der Konstruktion wurden aktuelle Standards der Energieausnutzung umgesetzt, einschließlich der Möglichkeit der Energierückspeisung. Die Wartung und Instandhaltung erfolgt in der DB Regio-Werkstatt Dresden-Altstadt.

In den kommenden Wochen werden die Lokführer, die Kundenbetreuer sowie das Reinigungs- und Werkstattpersonal an den neuen Triebwagen ausgebildet. Außerdem sind Probefahrten erforderlich, um eine reibungslose Aufnahme des planmäßigen Verkehrs zu ermöglichen. Schrittweise werden die bisher eingesetzten Doppelstockzüge durch Talent 2 ersetzt. Zum Fahrplanwechsel ab 9. Dezember kommen auf der „Saxonia-Linie“ ausschließlich die neuen Fahrzeuge zu Einsatz.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:14.09.2012 - Uhrzeit: 08:45

Siemens und Stadler bilden Konsortium für Ausschreibung der Berliner S-Bahn

Die Siemens AG und die Stadler Pankow GmbH schließen sich in einem Konsortium für die S-Bahn Berlin zusammen. Ziel ist ein gemeinsames Angebot an den potentiellen Betreiber der ausgeschriebenen Strecke (S-Bahn-Ring) über die Lieferung, Wartung und Instandhaltung von neuen S-Bahn-Zügen. Beide Unternehmen bringen langjährige Erfahrung im Geschäft mit Nahverkehrszügen mit. Das Konsortium vereint die wirtschaftliche Stärke und das Know-how eines Großkonzerns mit der Flexibilität und der Expertise eines Mittelständlers. Die Partner verbindet eine verlässliche und erfolgreiche Zusammenarbeit. Insbesondere bei S-Bahn-Projekten, wie zuletzt beim Bau von S-Bahn-Zügen für die Schweizerischen Bundesbahnen, hat sich die Zusammenarbeit von Siemens und Stadler bewährt.

Siemens und Stadler sind mit ihren traditionsreichen Standorten tief in Berlin verwurzelt und engagieren sich mit Leidenschaft für diese Stadt. Die Neufahrzeuge von Siemens und Stadler sollen in Berlin und Brandenburg gebaut, gewartet und instand gehalten werden. Damit sichern die beiden Partner bestehende Arbeitsplätze in der Region und wollen neue Stellen schaffen. Zudem wird eine gemeinsame Basis für weitere Projekte im In- und Ausland geschaffen.

„Wir sind davon überzeugt, dass die S-Bahn in Berlin eine Erfolgsgeschichte werden kann. Mit vereinten Kräften wollen wir als Berliner Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, dass die Berliner S-Bahn wieder ein zuverlässiges Verkehrsmittel wird“, sagte Dr. Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Rail Systems. „Wir wollen dafür sorgen, dass sie die Bürgerbahn wird, die mit modernen Fahrzeugen Kunden für sich gewinnt, weil sie in höchstem Maße sicher, komfortabel und dabei energie- und kosteneffizient ist.“

Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, ergänzte: „Als Berliner kennen wir die Situation der S-Bahn genau. Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle. Kompromisse auf Kosten der Qualität gibt es mit uns nicht. Wir werden in unseren Produktionsstätten in Berlin und Brandenburg moderne, von Grund auf solide und zuverlässige Züge bauen, die sicher und komfortabel sind. Und alles made in Berlin...“

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:13.09.2012 - Uhrzeit: 08:52

Das Geschäft mit Schienenwegen bleibt überraschend stabil

Der weltweite Markt für Gleise und Weichen von Schienenbahnen bleibt auf einem stabilen Wachstumskurs. Die Haushaltskrisen in der Eurozone, das gedrosselte Ausbautempo in China und die Diskussion um schnelle Personenzüge in den USA bremsen die Dynamik zwar ab, doch neue Projekte außerhalb der etablierten Leitmärkte, etwa am Persischen Golf, in Südostasien und Südamerika, schaffen Volumen und Perspektive. Bei den Marktakteuren ist Flexibilität gefragt.

Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Marktstudie „Schienenfahrwege – weltweite Marktentwicklungen“ der auf Bahntechnik und Logistik spezialisierten internationalen Fachberatung SCI Verkehr GmbH, Köln. Zum zweiten Mal nach 2010 untersuchte das Unternehmen die weltweiten Märkte für alle Produkte und Dienstleistungen rund um Fahrwege für Eisenbahnen und städtische Schienenverkehrssysteme.

Für den Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2012 errechneten die Experten ein weltweites jährliches Marktvolumen von 34,6 Mrd. Euro; innerhalb der kommenden fünf Jahre erwarten sie einen Anstieg um 3,9 % pro Jahr auf fast 42 Mrd. Euro. Vor zwei Jahren war zwischen 2009 und 2014 noch ein Anstieg um jährlich knapp 5 % (von ca. 33 Mrd. Euro auf ca. 41,5 Mrd. Euro) prognostiziert worden.

„Der Markt reagiert offensichtlich auf den wirtschaftlichen und politischen Druck – aber er bricht nicht weg“, stellt Maria Leenen, Geschäftsführende Gesellschafterin von SCI Verkehr, fest. Verantwortlich dafür sind vor allem zwei Megatrends, die einander entgegenwirken.

Nach dem Auslaufen diverser Konjunkturprogramme führen fehlende öffentliche Finanzmittel und harte politische Entscheidungen in Europa, Nordamerika und China zu stagnierenden bis schrumpfenden Märkten. „Projekte werden jedoch nur selten ersatzlos gestrichen wie in Portugal, viel häufiger abgespeckt oder verschoben wie in Spanien“, so Leenen. „In vielen Ländern bleiben neue und moderne Strecken dringend erforderlich.“

Auch mit vermindertem Ausbautempo bleibt China der größte nationale Fahrwegmarkt weltweit; die USA und Russland folgen jeweils mit großem Abstand. Bestimmendes Element in diesen und fast allen anderen Märkten sind die konventionellen Eisenbahnnetze, die weltweit deutlich mehr als 90 % aller Schienennetze ausmachen.

Rund um den Persischen Golf, im Maghreb und im südlichen Afrika, aber auch in Asien und Südamerika finden Investitionen hingegen viele neue Ziele. „Unternehmen, die in den etablierten Märkten unzufrieden sind, sollten sich die Entwicklung in Kolumbien, Indonesien, Thailand, Kenia, Mosambik oder Oman ansehen“, rät Leenen.

Das Kapital für die neuen Projekte kommt in zahlreichen Fällen aus Asien, speziell aus China. Neben Rohstoffbedarf und geopolitischen Interessen ist dafür auch wieder der Bahnmarkt verantwortlich: „Die Überkapazitäten chinesischer Hersteller werden international ausgelastet, bis wieder genug Aufträge aus dem Binnenmarkt kommen“, so Leenen. „Zugleich sammeln diese Anbieter die internationale Erfahrung, die ihre russischen und indischen Mitbewerber ihnen bislang noch voraushaben.“

Die Marktstudie „Schienenfahrwege – weltweite Marktentwicklungen“ ist in deutscher und englischer ab Oktober 2012 bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de) erhältlich.



Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:11.09.2012 - Uhrzeit: 08:49

Talent 2 startet als „Franken-Thüringen-Express“

Mit einer Testfahrt von Bamberg nach Lichtenfels stellte die Deutsche Bahn am 10. September 2012 den als „Franken-Thüringen-Express“ verkehrenden neuen elektrischen Regionalzug der Baureihe ET 442 vor. Ab der kommenden Woche werden nach und nach weitere dieser insgesamt 22 neuen Züge im E-Netz Franken den Regelbetrieb aufnehmen. Mit dem modernen Regionalzug erhöht die Bahn für ihre Fahrgäste den Fahrkomfort und stellt erhebliche Fahrplanverbesserungen in Aussicht.

Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Gleichzeitig ist er durch sein Antriebs- und Steuerungssystem besonders energieeffizient und damit umweltfreundlich. Uwe Domke, Geschäftsleiter der DB Regio in Nordostbayern: „Nachdem die Industrie uns den Zug leider mit einem Jahr Verzug geliefert hat, mussten sich unsere Kunden genauso wie wir lange gedulden. Aber nun freuen wir uns sehr, diesen tollen Franken-Thüringen-Express präsentieren zu können.“ DB Regio fährt den „Franken-Thüringen-Express“ im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, kontrolliert und finanziert.

Die Fahrzeuge verfügen über bis zu 300 Sitzplätze. Aneinander gekuppelt können Züge mit bis zu 550 Sitzplätzen unterwegs sein. Ein Zugteil umfasst zwischen drei und fünf Wagen. Die Innenräume sind hell und transparent gestaltet sowie videoüberwacht. Ausstattungsmerkmale sind Fahrgastinformationsdisplays, Laptop-Steckdosen, eine Kinderecke, gekennzeichnete Vorzugsbereiche für Abo-Kunden, ein abgegrenzter 1. Klasse Bereich mit Ledersitzen und Sprechstellen in allen Einstiegsbereichen.

Außerdem zeichnet sich die Baureihe 442 durch eine besonders behinderten-gerechte Ausstattung aus. Neben niedrigen Einstiegen sind im Zug ebenfalls niveaugleiche Schiebetritte angebracht. Damit können Rollstuhlfahrer den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig problemlos überbrücken. Die Beschriftungen an allen Bedienelementen sind ertastbar. Für Personen mit Seheinschränkungen sind die Handstangen farblich abgegrenzt. Darüber hinaus verfügt die Baureihe gleichfalls über behindertenfreundliche Toiletten, sowie Mehrzweckräume mit Rollstuhlplätzen aber auch Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

„Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember wollen wir – wenn der Hersteller alle 22 Franken-Thüringen-Express-Züge in einwandfreiem Zustand geliefert hat – alle schnellen umsteigefreien Verbindungen unseren Fahrgästen anbieten“, so Domke. DB Regio will schnell und ohne Umsteigen die Strecke Nürnberg – Bamberg – Lichtenfels – Coburg – Sonneberg im Stundentakt bedienen. Dabei werden zweistündlich in Bamberg in Richtung Würzburg und in der anderen Stunde zweistündlich in Lichtenfels in Richtung Jena Saalebahnhof Zugteile abgekuppelt und fahren eigenständig an ihr Ziel. Die Fahrgäste müssen dabei nicht umsteigen. In der Gegenrichtung, nach Nürnberg, besteht das gleiche System mit entsprechender Vereinigung der Zugteile in Lichtenfels bzw. Bamberg. Der „Franken-Thüringen-Express“ fährt zweistündlich ohne Umsteigen von Nürnberg nach Jena in knapp drei Stunden. Reisende nach Berlin erhalten dort einen schnellen Anschluss weiter mit dem ICE in die Bundeshauptstadt.

Ergänzend verkehren noch zwei zweistündliche RB-Linien von Bamberg nach Saalfeld. Zusammen ergibt dies von Bamberg nach Kronach einen Stundentakt.

Bereits seit Dezember 2011 bringt das neue Konzept des „Franken-Thüringen-Express“ zusätzliche Verbindungen zwischen Bamberg und Nürnberg. Zwischen Coburg und Sonneberg fahren die Züge morgens und am späten Nachmittag halbstündlich statt bislang überwiegend stündlich. Die Reisenden erwarten zudem bessere Spätverbindungen zwischen Nürnberg und Oberfranken. Neben Coburg und Lichtenfels sind auch Rödental, Neustadt und Sonneberg jeweils eine Stunde später von Nürnberg bzw. Würzburg erreichbar.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:10.09.2012 - Uhrzeit: 10:25

Domino-Züge: Neues Rollmaterial fürs Glarnerland

Die SBB und der Kanton Glarus haben am 7. September 2012 in Glarus zwei neue Domino-Züge getauft. Ab Montag, 10. September 2012, kommen auf der Strecke Rapperswil–Linthal insgesamt vier neue Domino-Züge zum Einsatz. Die neuen Kompositionen bestehen aus modernisierten Steuer- und Triebwagen der 20-jährigen NPZ-Züge. Zusätzlich wurde ein neuer Niederflur-Zwischenwagen eingebaut. Das modernisierte Rollmaterial bietet unter anderem ein grösseres Platzangebot, Klimatisierung, behindertengerechte Niederflureinstiege und Informationsbildschirme.

Ab dem 10. September 2012 reisen Bahnkunden auf der Strecke Rapperswil–Ziegelbrücke–Linthal komfortabel in den neuen Domino-Zügen der SBB. Mit der Inbetriebnahme von insgesamt vier neuen Domino-Kompositionen erhält das Glarnerland ganzheitlich modernisiertes Rollmaterial. Die neuen Domino-Züge bestehen aus den modernisierten Steuer- und Triebwagen der 20-jährigen NPZ-Züge. Der neu eingefügte Niederflur-Zwischenwagen ermöglicht den behindertengerechten Zugang zum Fahrzeug.

Mit insgesamt 170 Sitz- und 100 Stehplätzen erhöht sich das Platzangebot pro Zug gegenüber dem Vorgängermodell um 80 Plätze. Die Domino-Züge sind neu voll klimatisiert und verfügen zudem über ein Multifunktions-Abteil für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder. Sie sind mit Monitoren zur Kundeninformation, Steckdosen in der 1. Klasse sowie mit Kameraüberwachungen und Notrufeinrichtungen ausgerüstet.

Anna Barbara Remund, Leiterin SBB Regionalverkehr, sagte: «Ich habe mich gefreut hierher zu reisen, weil wir heute zusammen mit den Vertretern des Kantons Glarus einen weiteren kleinen Schritt machen, die Mobilität in dieser Region nochmals aufzuwerten und das Reisen für unsere Kundinnen und Kunden im öffentlichen Verkehr noch komfortabler zu machen.»

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:07.09.2012 - Uhrzeit: 07:47

Siemens und Kapsch rüsten erste deutsche Neubaustrecke mit Zugsicherungssystem ETCS Level 2 aus

Die Konsortialpartner Siemens und Kapsch CarrierCom rüsten die 230 Kilometer lange Neubaustrecke von Ebensfeld über Erfurt bis Halle beziehungsweise Leipzig mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) Level 2 aus. Die Neubaustrecke ist Teil des Verkehrsprojektes der Deutschen Einheit 8 (VDE8). Das Projekt, mit einer Streckenlänge von rund 500 Kilometern, umfasst die Hochleistungstrasse von Nürnberg nach Berlin und ist Bestandteil der Eisenbahnachse des Transeuropäischen Verkehrsnetzes, die von Skandinavien nach Italien reicht. Damit kommt die modernste Leit- und Sicherungstechnik erstmalig in Deutschland zum Einsatz. Die notwendigen Signale werden ausschließlich über das digitale Bahnmobilfunksystem GSM-R (Global System for Mobile Communication Railways) in den Führerstand des Zuges übertragen. Auf der gesamten Neubaustrecke wird weltweit erstmalig auf konventionelle ortsfeste Außensignale verzichtet. Auftraggeber ist die Deutsche Bahn AG. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt rund 93 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist in zwei Stufen für 2015 und 2017 geplant.

Während bei ETCS-Level 1 hauptsächlich Eurobalisen als Übertragungsmedium dienen, werden im Level 2 nahezu alle Informationen mittels GSM-R über das Euroradioprotokoll von der Streckenzentrale (Radio Block Center, RBC) zum Fahrzeug übertragen. Mit dieser Technik werden Informationen kontinuierlich und damit auch im Stillstand ausgetauscht. So wird sichergestellt, dass bei Wechsel von Halt auf Fahrt der Zug sofort beschleunigen kann, andernfalls müsste er bis zum nächsten Übertragungspunkt weiter abbremsen. Dies ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h und steigert die Streckenkapazität.

„Mit unserer Technologie liefern wir die Basis für einen durchgängigen grenzüberschreitenden Schienenverkehr und unterstreichen unsere Spitzenstellung im Bereich der modernen Zugleit- und Sicherungstechnik“, sagte Jochen Eickholt, Leiter der Geschäftseinheit Bahnautomatisierung bei Siemens. Langfristig wird ETCS die 14 unterschiedlichen Zugsicherungssysteme Europas durch eine einheitliche Technologie ablösen. Außerdem wird ein Teil der Lichtsignale an den Strecken durch Führerstandsignale ersetzt. Dies reduziert nicht nur die Infrastrukturkosten erheblich, sondern ermöglicht auch einen interoperablen europäischen Zugverkehr.

Die Bahnautomatisierungssparte von Siemens liefert für die Ausrüstung der Strecke zwischen Ebensfeld und Leipzig 13 elektronische Stellwerke vom Typ Simis D sowie das automatische Zugsicherungssystem Trainguard 200 für ETCS Level 2. Fahrzeuge, die mit dieser Technik ausgerüstet sind, orten sich in diesem Streckenabschnitt selbstständig und senden ihre Standorte zyklisch an die Streckenzentrale. Diese erhält von den angeschlossenen Stellwerken ständig das aktuelle Prozessabbild und erteilt dem Fahrzeug mittels Funkdatenübertragung die Fahrerlaubnis. Dafür wird die von Kapsch CarrierCom gelieferte GSM-R Technologie genutzt. Die GSM-R Systemtechnik von Kapsch wird bereits seit 2002 bei der Deutschen Bahn eingesetzt und dient sowohl der Sprachkommunikation für den Eisenbahnbetrieb als auch als Übertragungsmedium für die ETCS Level 2 basierende Zugsteuerung. „Das VDE 8 Projekt ist für uns von sehr großer Bedeutung und unterstreicht das Vertrauen der Deutschen Bahn in unsere GSM-R Technologie. Die Installation von TCS Level 2 in Deutschland ist eine wichtige weltweite Referenz für Kapsch“, so Mag. Thomas Schöpf, COO Kapsch CarrierCom.

Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:07.09.2012 - Uhrzeit: 07:47

SPNV-Nord startet Vergabeverfahren Daadetalbahn

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) hat im europäischen Amtssblatt nun die wettbewerbliche Vergabe gemeinwirtschaftlicher Verkehrsdienstleistungen im SPNV auf der RB 97 Betzdorf - Daaden (Daadetalbahn) veröffentlicht. Die Verkehrsleistungen mit einem Volumen von ca. 121 000 Zkm/a werden vorausichtlich für den Zeitraum 14. Dezember 2014 bis 9. Dezember 2029 vergeben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 5.10.2012.
Das Vergabeverfahren erfolgt in zwei Stufen: In der ersten Stufe reichen interessierte EVU im Rahmen eines Teilnahmewettbewerb bis zum 5.10.2012 ihre Teilnehmeranträge ein. Die Durchführung des Verhandlungsverfahrens mit maximal zwei Verhandlungsphasen und maximal zwei Aufforderungen zur Angebotsabgabe, bereits beim ersten Angebot mit Zuschlagsoption, erfolgt dann in der zweiten Stufe für die ausgewählten Bieter im Zeitraum von ca. Januar bis Juni 2013. Die Zuschlagserteilung ist bis spätestens Ende September 2013 geplant.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:06.09.2012 - Uhrzeit: 08:09

Bombardier Sifang unterzeichnet Änderungsvertrag für Hochgeschwindigkeitszüge in China

Das chinesische Joint Venture Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. des führenden Bahntechnikanbieters Bombardier Transportation hat am 5. September 2012 einen Änderungsvertrag mit dem chinesischen Eisenbahnministerium (MOR) abgeschlossen Nach der Überprüfung seiner Betriebsstrategie hat das MOR beschlossen, statt der ursprünglich im Jahr 2009 bestellten 80 Höchstgeschwindigkeitszüge nunmehr 70 achtteilige BOMBARDIER ZEFIRO 380 Züge, 46 ZEFIRO 250 Züge aus Edelstahl und 60 ZEFIRO 250NG Züge zu beauftragen. Das MOR erhält durch diese Änderung mehr Flexibilität in seinem Fahrgastbetrieb. Der ursprüngliche Vertragswert von 2009 bleibt unverändert. Die 70 ZEFIRO 380 Züge sind zum heutigen Zeitpunkt die technologisch fortschrittlichsten Züge von Bombardier. Branchenführende Lösungen in den Bereichen Aerodynamik, Antriebstechnik und Drehgestelle optimieren die Züge für Geschwindigkeiten bis zu 380 km/h. Das neue Drehgestell BOMBARDIER FLEXX Speed wurde speziell für den Betrieb in diesem Höchstgeschwindigkeitszug entwickelt. Angetrieben werden die Züge von energieeffizienten BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungssystemen. Ausgerüstet mit energiesparenden BOMBARDIER ECO4 Technologien haben sie zudem einen geringeren Energieverbrauch pro Fahrgast als jeder andere Hochgeschwindigkeitszug der Welt. Der bewährte ZEFIRO 250 Zug ist bereits in vielen Teilen Chinas unterwegs. Eine Flotte von 115 Zügen mit 1.200 Wagen ist derzeit bereits im Einsatz.

Der ZEFIRO 250NG ist ein neu entwickeltes Produkt, das für zukünftige Anforderungen des chinesischen Schienenverkehrsmarkts optimiert wurde. Die Weiterentwicklung des ZEFIRO 250 Zuges verfügt über zahlreiche technologische Fortschritte, welche die Wettbewerbsfähigkeit von Bombardier in diesem stetig wachsenden Markt sicherstellt. Hierzu zählen ein neuer Aluminium-Wagenkasten für leichteres Fahrzeuggewicht und besseren Fahrgastkomfort bei hohen Geschwindigkeiten sowie ein verbessertes Antriebssystem für stärkere Leistung und Zuverlässigkeit. Mit optimierter Aerodynamik und energiesparendem Betrieb bedient sich der ZEFIRO 250NG der gleichen Konzepte wie die schnellere Version ZEFIRO 380. Anders Lindberg, President Mainline and Metros von Bombardier Transportation, erklärte: "Dieser Änderungsvertrag untermauert die globale strategische Neuausrichtung hin zum Schienenverkehr als Grundlage nationaler Transportinfrastruktur. Unsere ZEFIRO Hochgeschwindigkeitszugfamilie spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung eines voll vernetzten Transportsystems in China, das die Verkehrslage entspannt und die Wirtschaft stärkt." Jianwei Zhang, President von Bombardier China, fügte hinzu: “China hat eine klare Vision davon, welche Rolle das weltweit größte Schienennetz bei der Förderung nachhaltiger Transportsysteme im 21. Jahrhundert spielen wird. Das Land wählt die fortschrittlichsten Technologien für den Aufbau eines Netzes, das nicht nur Höchstgeschwindigkeiten bietet, sondern auch beispiellose Effizienz, Zuverlässigkeit und Kapazität."

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:05.09.2012 - Uhrzeit: 09:01

BLS nimmt ersten Doppelstockzug für die S-Bahn Bern in Betrieb

Die BLS hat in Anwesenheit zahlreicher Gäste den ersten Doppelstockzug für die S-Bahn Bern in Betrieb genommen. Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und Stadtpräsident Alexander Tschäppät tauften den ersten von 28 Zügen auf den Namen „Stadt Bern“. Dieser fährt ab 19. September 2012 zwischen Belp und Münchenbuchsee (S31) respektive am Wochenende bis Biel/Bienne (S3).

„Der 4. September 2012 ist für die BLS und die S-Bahn Bern ein historischer Tag“, hielt Bernard Guillelmon, CEO BLS AG, heute am Taufakt in Bern fest. Dem Roll-in des ersten BLS-Doppelstockzugs in der Werkstatt Aebimatt am Westzugang des Bahnhofs Bern wohnten zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung bei. Die BLS beschafft für den Einsatz auf den Linien S1, S3/S31 und S6 der S-Bahn Bern insgesamt 28 Doppelstocktriebzüge der Firma Stadler Rail Group mit Sitz in Bussnang/TG. Die Kosten dafür belaufen sich auf CHF 494 Mio. und die Auslieferung der Züge wird Ende 2014 abgeschlossen.

BLS und Stadler Rail entwickelten gemeinsam auf der Basis des Fahrzeugtyps KISS einen auf die BLS zugeschnittenen Zug. Entsprechend der anspruchsvollen Topografie des künftigen Einsatzgebietes mit vielen und starken Steigungen, kurzen Halteabständen und einem hohen Verkehrsaufkommen verfügt der Doppelstockzug über ein ausgeprägtes Beschleunigungsvermögen und eine hohe Antriebsleistung. Zudem erfüllt er die neuste Crashnorm, was in einer auffälligen Frontpartie zum Ausdruck kommt. Die Berner Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer und der Stadtpräsident von Bern, Alexander Tschäppät, tauften den ersten Zug (MUTZ 001) auf den Namen „Stadt Bern“. Auch die weiteren Doppelstockzüge werden Gemeindenamen und Wappen erhalten.

Einsatz auf der S31 und S3 ab 19. September 2012

Zweieinhalb Jahre nach der Auftragsvergabe an Stadler Rail verkehrt der erste BLS-Doppelstockzug ab 19. September 2012 auf dem Netz der S?Bahn Bern. Im Rahmen der vorgeschriebenen Betriebserprobung wird jeder einzelne der 28 Züge während gut drei Wochen im Fahrplan eingesetzt. Diese erfolgt durchgehend auf der S31 (Biel/Bienne–) Münchenbuchsee–Bern–Belp und an den Wochenenden auf der S3 Biel/Bienne–Bern–Belp.

Bereits ab Dezember 2012 kommen die Doppelstockzüge dann fahrplanmässig auf der S1 Fribourg–Bern–Münsingen–Thun sukzessive bis Ende 2013 zum Einsatz. Auf der S6 Bern–Schwarzenburg verkehren die neuen Züge ab Dezember 2013 und auf der S3 und S31 ab April 2014. Vorgezogen wird der Doppelstöcker-Einsatz auf den am stärksten ausgelasteten Zügen zur Hauptverkehrszeit auf der S3/S31. Bis Ende 2014 ist die fahrplanmässige Einführung überall abgeschlossen.

Rund 30 Prozent mehr Sitzplätze und komfortabler unterwegs

Mit den Doppelstockzügen löst die BLS zunächst vor allem ein Kapazitätsproblem, das sich durch das starke Fahrgast-Wachstum bei der S-Bahn Bern von jährlich rund 5 Prozent stellt. Allein bis 2025 rechnen die Planer mit weiteren 60 Prozent Mehrfrequenz. „Dank den neuen Zügen kann die Zahl der angebotenen Sitzplätze um rund 30 Prozent gesteigert werden“, hält Andreas Willich, Leiter BLS-Personenverkehr, fest. „Unsere Fahrgäste werden deutlich komfortabler reisen können.“

Grosse finanzielle Herausforderung

Diese Beschaffung ist die grösste Rollmaterialinvestition in der Geschichte der BLS. „Und sie fordert uns finanziell stark“, so BLS-CEO Bernard Guillelmon. Da die Bahnunternehmen ihre Fahrzeugbeschaffungen selber finanzieren müssen, erhöhen sich aufgrund der gestiegenen Zinslast sowie notwendiger Rückzahlungen die Kosten für die BLS markant.

Im Rahmen ihrer langfristigen Flottenstrategie plant die BLS bis 2025 weitere Rollmaterialinvestitionen von insgesamt rund CHF 700 Mio. Dies unter der Voraussetzung, dass geplante Infrastruktur- und Angebotsausbauten bis dahin realisiert werden können.

Railshows im November 2012

Im November stellt die BLS den neuen Doppelstockzug mit kleinen Anlässen ihren Kundinnen und Kunden vor. Die sechs Anlässe finden an sechs Bahnhöfen entlang den S-Bahn-Linien S1, S3 und S6 statt. Die Daten sind:

Biel/Bienne Samstag, 3.11.
Belp Sonntag, 4.11.
Fribourg Samstag, 17.11.
Thun Sonntag, 18.11.
Schwarzenburg Samstag, 24.11.
Düdingen Sonntag, 25.11.

BLS-Doppelstocktriebzug (vierteilig)
Bezeichnung RABe 515 001-028
Typenname MUTZ (Moderner, Universeller TriebZug)
Länge 102,6 m
max. Geschwindigkeit 160 km/h
Sitzplätze 335 (davon 61 1. Klasse)
Rollstuhlgängigkeit überall Niederflureinstiege, 3 Rollstuhlplätze, 1 von 2 WCs rollstuhlgängig und mit Wickeltisch
Veloplätze 6
Weiteres Vollklimatisierung, Boden- und Seitenwandheizung, moderne optische und akustische Fahrgast-information im und am Zug, Videoüberwachung, Abfallbehälter am Sitzplatz

Quelle:/Fotos: BLS AG

Datum:04.09.2012 - Uhrzeit: 16:56

Erste verkehrsweiße 146

Nun ist im Netz ein erstes Bild einer verkehrsweißen 146 aufgetaucht. Dabei handelt es sich um eine der die für die Doppelstock-ICs bestellten 146er vom Bombardier. (Zum Bild)
Quelle:/Fotos: verkehrswelten.eu

Datum:04.09.2012 - Uhrzeit: 09:05

SBB Cargo tauft die zweite Hybridlok in Suhr.

SBB Cargo hat am 3. September 2012 die zweite von 30 bestellten Hybridloks getauft und in Betrieb genommen. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

«Das Team Suhr darf sich darauf freuen, künftig die rund jährlich 25 000 Wagen mit der modernsten und innovativsten Lokomotive zu transportieren», sagte Leo Ursprung am 3. September 2012 am Bahnhof Suhr. Zusammen mit Beat Rüetschi, dem Gemeindepräsidenten von Suhr taufte er die zweite Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Brästenegg». Die weiteren der insgesamt 30 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG laufend bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht. Die Eem 923 ersetzt die bisherige Rangierlok Em 831. Damit reduzieren sich Lärm- und Geruchsemmissionen in Suhr.

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit.

Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Den Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall dieser Hybridlok, die in Suhr stationiert ist, fiel die Wahl mit grosser Mehrheit aus. Das RCP-Team unter der Leitung von Peter Holliger entschied sich für den örtlichen Hausberg «Brästenegg».

Quelle:/Fotos: SBB Cargo

Datum:03.09.2012 - Uhrzeit: 09:48

Letzte SNCB 19 aus München abtransportiert

Am 25.08.12 brachte der Eurorunner vom Prüfcenter Wegberg die letzten belgischen 19er vom Werk München-Allach nach Wegberg. Die Loks haben eine Mittelkupplung und verkehren immer als eine Einheit. Das Bild zeigt die 1923 und 1924 mit der PCW 7 in München-Allach

Quelle:/Fotos: Bernd Piplack
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