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News-Rubrik: News-Archiv August 2012

Datum:30.08.2012 - Uhrzeit: 08:28

Eintracht-Lokomotive im Hauptbahnhof Frankfurt präsentiert

Lokomotive ist rollender Botschafter des Vereins • Eintracht Frankfurt einziger Erstligist mit gebrandeter Lok

Die Deutsche Bahn und der Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt haben heute im Frankfurter Hauptbahnhof erstmals eine Lokomotive vorgestellt, die in den Farben des Vereins gestaltet ist. Die Lok der Baureihe 101 wird bundesweit und grenzüberschreitend im Intercity- und Eurocity-Verkehr der Deutschen Bahn unterwegs sein.

Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt: „Wir freuen uns riesig, dass Eintracht Frankfurt der einzige Erstligist ist, dem eine eigene Lokomotive gewidmet ist, welche unsere Farben im ganzen Land vertreten wird. Wir danken unserem langjährigen Premiumpartner, der Deutschen Bahn, für diese außergewöhnliche Idee“.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Hessen: „Bahn und Fußball verbinden Menschen und Regionen. Die Eintracht-Lok wird als rollende Botschafterin des Vereins in ganz Deutschland zu sehen sein und unsere Verbundenheit zeigen. Damit wollen wir der Eintracht für eine erfolgreiche Saison in der Bundesliga neue Schubkraft verleihen.“

Die Deutsche Bahn ist Eintracht Frankfurt bereits seit 2002 als Premium-Partner verbunden. Als offizieller Mobilitäts- und Logistikpartner engagiert sich die DB auf vielfältige Weise. Insbesondere die Nachwuchsförderung steht dabei im Fokus. So veranstaltet die DB zusammen mit der Eintracht mehrmals jährlich das DB Fußball Camp für Kinder.


Quelle:/Fotos: Text: PM DB AG, Bilder: Ernst Lauer

Datum:30.08.2012 - Uhrzeit: 08:28

Mit guten Zahlen unterwegs: Der Hamburg-Köln-Express

Volle Züge, hohe Pünktlichkeit und keine Zugausfälle / Nach gut einem Monat erste positive Bilanz

Gut einen Monat nach dem Start ihrer Züge zwischen Köln und Hamburg am 23.07.2012 zieht die Hamburg-Köln-Express GmbH nun eine erste positive Bilanz. Vom ersten Tag an gab es ausgebuchte Züge. Rund 25.000 Menschen waren inzwischen mit dem Hamburg-Köln-Express zwischen Rhein und Elbe unterwegs. Die durchschnittliche Auslastung hat sich nach den ersten Tagen bei Werten zwischen 70 und 80 Prozent eingependelt. Mittlerweile liegen bis in den November hinein Buchungen vor.

„Die hohe Nachfrage zeigt, der HKX kommt an“, sagt die Vorsitzende der HKX-Geschäftsführung Eva Kreienkamp. „Besonders freut uns, dass wir offenbar Menschen ansprechen, die bisher keine Zugreisenden waren. Das bedeutet, es gelingt uns den Markt zu erweitern und Menschen in unsere Züge zu holen, die den großen Mitbewerber bisher nicht als Alternative zu Auto und Flugzeug gesehen haben. Genau das ist unser Ziel.“

Zu dieser positiven Bilanz hat auch die hohe betriebliche Zuverlässigkeit beigetragen. Es gab auf den ersten rund 55.000 gefahrenen Kilometern keine größeren betrieblich bedingten Störungen. Kein Zug ist ausgefallen. Und die Pünktlichkeit lag mit über 98 Prozent (bezogen auf den Fernverkehr und 15 Minuten) ausgesprochen hoch.

„Wir sind mit diesen Werten sehr zufrieden, die umfangreichen Schulungen haben sich ausgezahlt“, sagt der bei HKX für den Betrieb zuständige Geschäftsführer Carsten Carstensen. „Nun arbeiten wir daran, sie weiter zu stabilisieren, um unsere Kunden täglich wieder mit einer guten Leistung zufrieden zu stellen.“

„Denn“, so Kreienkamp weiter, „nachdem uns in den ersten Wochen viele Kunden kennengelernt haben, geht es in den nächsten Monaten darum, dass daraus nun Stammkunden werden. Und dass wir uns nachhaltig am Markt etablieren. Dazu gehört auch, dass wir in den nächsten Monaten die Ticketpreise im Durchschnitt leicht anheben werden.“

Für die Preisbildung bestimmend werden dann der Zeitpunkt der Buchung und die zu diesem Zeitpunkt erreichte Auslastung der Züge sein. Das bedeutet, je länger vor der Reise das X-Ticket gekauft wird und je geringer die Nachfrage, desto günstiger ist der Preis. Deutlich teurer wird das X-Ticket, wenn die Nachfrage für den gewählten Zug so hoch ist, dass zum Zeitpunkt der Buchung nur noch wenige freie Plätze zur Verfügung stehen. Der niedrigste Preis von 5 Cent/Kilometer wird bleiben. Das neue System wird derzeit Schritt für Schritt eingeführt.

Der HKX verkehrt seit dem 23.07.2012 zwischen Hamburg und Köln und hält an den Stationen Hamburg-Altona, Hamburg Dammtor, Hamburg Hbf, Hamburg-Harburg, Osnabrück Hbf, Münster Hbf, Gelsenkirchen Hbf, Duisburg Hbf, Essen Hbf, Düsseldorf Hbf und Köln Hbf. Die Fahrzeit für die gesamte Strecke liegt bei gut vier Stunden. Damit verbindet der HKX die Rheinmetropole und die Hansestadt so schnell wie die Züge der Deutschen Bahn. X-Tickets sind erhältlich per Internet unter www.hkx.de oder zwischen 06:00 und 22:00 Uhr telefonisch im HKX ServiceCenter unter 0180-3 459 459. Für Kurzentschlossene auch an Bord der Züge, allerdings gilt dann der höhere Bordtarif.

Die HKX GmbH ist das erste private Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Hauptgesellschafter der HKX GmbH ist die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland, weitere Gesellschafter sind die locomore rail GmbH & Co. KG sowie der Eisenbahninvestor Michael Schabas.

Quelle:/Fotos: HKX

Datum:29.08.2012 - Uhrzeit: 08:30

Zürcher S-Bahn: Erstfahrt des modernisierten Doppelstöckers

Seit 28. August 2012 ist der erste modernisierte Doppelstockzug DPZPlus auf dem Zürcher S-Bahn-Netz unterwegs. Das Plus im Namen steht unter anderem für Klimatisierung, frisch revidierte Innenräume, grosszügige Einstiegszonen sowie Informationsbildschirme. Die SBB und der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) modernisieren in den nächsten Jahren sämtliche 115 S-Bahn-Züge der ersten Generation.
Nach über 20 Jahren im Einsatz werden die bewährten 115 Doppelstockpendelzüge für die nächsten 20 Jahre fit gemacht: Neu bieten sie den Kundinnen und Kunden Klimatisierung, frisch revidierte Innenräume und eine behindertengerechte Toilette. In der 1. Klasse werden zudem neu Steckdosen zur Verfügung gestellt. Der neu eingefügte Niederflur-Zwischenwagen ermöglicht den behindertengerechten Zugang zum Fahrzeug.
Anlässlich der Erstfahrt des modernisierten Doppelstockzugs sagt Werner Schurter, SBB-Leiter Regionalverkehr Zürich: «Erstfahrten wie diese sind toll, nicht nur für unsere Kunden, auch für mich persönlich. Denn sie liefert mir den handfesten Beweis, dass wir laufend in die Erneuerung unserer Flotte investieren.» Der Direktor des Zürcher Verkehrsverbundes ZVV, Franz Kagerbauer, streicht nebst den finanziellen Vorteilen der Modernisierung gegenüber einem Neukauf auch den Kundennutzen der überarbeiteten Doppelstockzüge hervor: «In den revidierten S-Bahnen wird es kühler, geräumiger und moderner.»
Im nachfolgenden Jahr werden sechs modernisierte Fahrzeuge ausgeliefert. Die restlichen Fahrzeuge sollen bis 2017 von den Mitarbeitenden der Industriewerke Olten umgebaut werden.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:28.08.2012 - Uhrzeit: 08:32

152 033 macht Ausflug in die Niederlande

Einen kuriosen Ausflug unternahm 152 033 am 27. August 2012. Als Zuglok des Güterzuges 47790 (Dillingen–Sloehaven) hätte sie eigentlich im Grenzbahnhof Venlo vom Zug genommen werden müssen. Aus unbekannten Gründen ist dies aber nicht erfolgt. Statt dessen setzte sich die niederländische Schenkerlok 1612 vor die 152 und fuhr mit dieser in die Niederlande. Nachdem man den Irrtum bemerkte wurde der Zug in Eindhoven gestoppt und die 152 ausrangiert. Auch heute ist die Lok noch dort abgestellt. (Hier gibt es Bilder.
Quelle:/Fotos: flickr.com

Datum:24.08.2012 - Uhrzeit: 07:17

Tschechische Staatsbahn bestellt Intercityzüge im Wert von rund 100 Millionen Euro

Siemens hat von der Tschechischen Staatsbahn Ceske Drahy (CD) einen Auftrag über die Lieferung von sieben siebenteiligen Railjet-Zügen erhalten. Der Auftragswert beträgt rund 100 Millionen Euro. Der Vertrag beinhaltet die Option, bis Mitte 2013 zusätzlich acht achtteilige Züge bestellen zu können. Die Auslieferung der Züge ist ab 2014 geplant.

Die tschechische Staatsbahn modernisiert mit den bei Siemens Rail Systems bestellten Intercityzügen ihren Fahrzeugpark. Reisende profitieren künftig von modernen und komfortablen Zügen und einem erweiterten Reiseangebot auf den nationalen Strecken sowie im grenzüberschreitenden Fernverkehr.

Die Railjet-Züge fahren in der Spitze 230 Kilometer pro Stunde und sind für den internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr geeignet. Die technische Basis bilden die bewährten Intercity-Fahrzeuge, die Siemens unter dem Namen Viaggio Comfort vermarktet. Jeder Zug hat insgesamt 446 Sitzplätze in drei Klassen: First, Business und Economy. Zur Ausstattung gehören ein Bistrowagen, ein barrierefreies WC für mobilitätseingeschränkte Reisende, ein Rollstuhl-Hebelift, ein kleines Kino für Kinder, sowie Plätze für Kinderwagen. Die gesamte Fahrzeuglänge der siebenteiligen Züge beträgt rund 185 Meter. Die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt im Siemens-Werk in Wien. Die Fahrwerke kommen aus dem Grazer Werk.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:23.08.2012 - Uhrzeit: 08:22

Tag der offenen Tür im S-Bahn-Werk am 26. August

Die S-Bahn Hamburg lädt am kommenden Sonntag, 26. August von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür ins S-Bahn-Werk Ohlsdorf ein.

Interessierte Besucher können auf einem ausgewiesenen Rundweg die drei Betriebshallen sowie die Drehgestell- und Motorenwerkstatt besichtigen. Dabei passieren sie verschiedene Anlaufpunkte, an denen Plakate über den Bereich informieren und S-Bahn Mitarbeiter für Fragen zur Verfügung stehen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Ausbildungswerkstatt zu besichtigen und sich über Ausbildungsberufe bei der Deutschen Bahn AG zu informieren.

Auf die Kleinen wartet ein umfangreiches Kinderprogramm mit Luftballons in S-Bahn Form, Hüpfburg, Schminken, kostenlosem Popcorn sowie einer Mal- und Bastelecke. Als besonderes Highlight wird der Walking-Act „Bugs-Bunny“ die kleinen Besucher persönlich begrüßen. Und auch das beliebte S-Bahn Glücksrad ist vor Ort.

Jugendliche und Erwachsene können an einem Bussimulator erste Erfahrungen als Busfahrer sammeln, Tischfußball spielen und sich im Spaceball auf den Kopf stellen lassen.

Für musikalische Unterhaltung sorgt eine Marching Band, die während der Veranstaltung im Werk unterwegs sein wird. Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundet das Programm ab. Auch wird vor Ort für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Werksgelände ist vom S-Bahnhof Ohlsdorf, Ausgang Fuhlsbüttler Straße, zu Fuß in circa fünf Minuten erreichbar. Der Weg ist ausgeschildert. Am Bahnhofsausgang begrüßen Promoter die Besucher.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:23.08.2012 - Uhrzeit: 08:22

Großes Bahnhofsfest in Frankfurter (Oder)

Am Samstag, 25. August, veranstaltet die Deutsche Bahn AG, ihre Pächter und Partner im Bahnhof Frankfurt (Oder) ein großes Bahnhofsfest.

Von 10 bis 17 Uhr warten rund um und im Bahnhof vielfältige Aktionen auf die großen und kleinen Besucher. Neben einem bunten Kinderprogramm, Pendelfahrten zur Oderbrücke, zum Containerterminal und Schönfließ Dorf mit anschließender Stellwerksbesichtigung und Infos zur Eisenbahngeschichte, einer Fahrzeugausstellung und Draisinenfahrten steht auch die Besichtigung von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, des FLG Sanitätsdienst und der Deutschen Bahn auf dem Programm. Die Bundespolizei präsentiert sich mit einem Informationsstand.

Gäste können ein Eisenbahnmuseum besuchen und sich historische Stellwerkstechnik vorführen lassen. Fachkundig begleitet wird das Bahnhofsfest durch die Frankfurter Eisenbahnfreunde.

Eine Hüpfburg, ein Bobby-Train-Parcour, Glücksrad, ICE-Malstraße und eine Lokomotivbastelstraße runden das Bahnhofsfest ab. Zum Ende der Veranstaltung findet um 17 Uhr in der Bahnhofsbuchhandlung eine Autorenlesung und Honigverkostung mit Erika Mayr statt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:21.08.2012 - Uhrzeit: 08:57

Bombardier stellt in Italien neues Design für Hochgeschwindigkeitszüge vor

Italiens Premierminister Mario Monti besichtigte das 1:1-Modell des Frecciarossa 1000, dem neuesten Mitglied der BOMBARDIER ZEFIRO-Familie von Hochgeschwindigkeitszügen Das bahnbrechende Zugdesign für kosteneffizienten, leistungsfähigen Transport wird auf der Schienenverkehrsmesse InnoTrans 2012 in Berlin präsentiert

Der italienische Bahnbetreiber Trenitalia hat ein 1:1-Modell des Frecciarossa 1000 vorgestellt. Der Hochgeschwindigkeitszug wird der derzeit vom führenden Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und seinem Konsortialpartner AnsaldoBreda gebaut. Der Frecciarossa 1000, auch bekannt als das V300ZEFIRO-Modell, ist das neuste Mitglied der ZEFIRO-Familie von Hochgeschwindigkeitszügen bei Bombardier. Die Enthüllung fand am Sonntag, den 19. August, in Rimini, Italien statt. Der italienische Premierminister Mario Monti, der Managing Director der Ferrovie dello Stato (der italienischen Eisenbahngesellschaft) Mauro Moretti, der Managing Director von AnsaldoBreda Maurizio Manfellotto und der Chief Country Representative für Bombardier Transportation in Italien Roberto Tazzioli nahmen zusammen an der Veranstaltung teil. „Nicht nur mit seinem formschönen Design wird unser neuer Zug den Schienenverkehrsmarkt revolutionieren“, so Tazzioli. „Er ermöglicht besonders hohe Geschwindigkeiten bis zu 360 km/h, ist zudem kosteneffizient und bietet Platz für bis zu 600 Fahrgäste. Der Zug ist zudem zuverlässig, sicher und strapazierfähig. Die ZEFIRO-Familie verbraucht im Vergleich zu allen Hochgeschwindigkeitszügen weltweit am wenigsten Energie pro Fahrgast und setzt damit neue Maßstäbe für nachhaltige Mobilität. Durch diese einmalige Wirtschafts- und Umweltleistung wird das Reisen im Hochgeschwindigkeitszug zu einer echten Alternative.“ Der neue Zug ermöglicht zudem eine außergewöhnlich hohe Beschleunigung, die selbst auf kurvigen Strecken hervorragende Reisezeiten gewährleistet. Im September 2010 hatten Bombardier und AnsaldoBreda einen Auftrag zur Lieferung von 50 Zügen erhalten. Die ersten Einheiten sind bereits in Produktion und werden Ende 2012 auf Teststrecken zum Einsatz kommen. Nach der Ausstellung in Rimini kommt das 1:1-Modell des Frecciarossa 1000 nach Deutschland und wird dort auf der weltweit größten Schienenverkehrsmesse InnoTrans präsentiert, die vom 18. bis zum 21. September in Berlin stattfindet.


Quelle:/Fotos: Bombardier / FS

Datum:20.08.2012 - Uhrzeit: 10:13

120 207 nun in Rostock

Nachdem man in Aachen keine Verwendung mehr hat, wurde die 120 207 nun nach Rostock Seehafen umbeheimatet und verstärkt dort den Bestand der fünf vorhandenen 120.2
Quelle:/Fotos: elektrolok.de-Redaktion

Datum:17.08.2012 - Uhrzeit: 09:03

München: S-Bahnen erhalten Schutzlack gegen Graffiti und für leuchtende Farben

Bis Jahresende alle 238 S-Bahnen mit neuer Schutzbeschichtung • BEG beteiligt sich an Investitionskosten von knapp 1,5 Millionen Euro

Die S-Bahn München stattet bis zum Jahresende 2012 mit Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) alle ihre 238 S-Bahn-Fahrzeuge mit einer neuen Schutzlackierung aus. Die Permanent-beschichtung mit der Bezeichnung „Tutoprom“ sorgt dafür, dass Graffiti und andere Verunreinigungen leichter entfernt werden können, ohne die darunter liegende Farblackierung anzugreifen. Nebenbei sorgt der transparente Lack aber auch für leuchtend-frische Farben bei den Fahrzeugen.

Mit Graffiti verunstaltete Züge sehen nicht nur unästhetisch aus, sondern vermitteln beim Kunden oft auch ein Gefühl von Unsicherheit. Deshalb entfernt sie S-Bahn München die Graffiti möglichst rasch, was erhebliche Kosten verursacht. Durch den dafür notwendigen Chemikalieneinsatz wurde in der Vergangenheit oft die Farblackierung angegriffen. Das soll sich in Zukunft ändern.

Mit der Tutoprom-Beschichtung können die Fahrzeuge häufiger mit üblichen Reinigern und Waschverfahren gereinigt werden, ohne dass der Farblack angegriffen wird. Bevor der Schutzlack jedoch aufgebracht wird, müssen Korrosions- und Farblackschäden ausgebessert werden. Pro Fahrzeug entstehen für Vorbehandlung und Schutzlackierung Kosten von fast 15.000 Euro.

Von den 238 Fahrzeugen der S-Bahn München erhielten in Rahmen eines Pilotversuches bereits im Jahr 2008 45 Fahrzeuge eine Tutoprom-Beschichtung. Die übrigen 193 Fahrzeuge werden im Zeitraum von März bis Dezember 2012 neu lackiert. 86 davon erstrahlen bereits im neuen Glanz, 107 stehen noch bis Jahresende auf der Agenda.

Die Korrosionssanierung erfolgt im Rahmen der Fahrzeuginstandhaltung allein auf Rechnung der Bahn. An den übrigen Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro für die Schutzlackierung aller 238 S-Bahnen beteiligt sich die Bayerische Eisenbahngesellschaft mit über 450.000 Euro.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:17.08.2012 - Uhrzeit: 08:41

Bender: 111 034 ist schon Geschichte

Das war gestern am 16.08.2012 nichts für schwache Nerven oder Eisenbahnromantiker:
111 034-5 ++ 16.08.2012

Das ein Lok-Rahmen von den Drehgestellen gehoben wurde, sodass diese parallel zerlegt werden können wurde schon öfter beim Bender praktiziert. Das allerdings fast der gesamt Rahmen (sicherlich noch einige Tonnen schwer...) vom Greifer in die Höhe gehievt wurde, weil die zerteilten Rahmenteile noch Leitungen und Kabel zusammenhingen , und dann mit einem ohrenbetäubenden Knall auf den Boden aufschlagen und die Teile dann noch x-mal hin und her gewuchtet wurden bis das Material nachgab, daß konnte ich so auch noch nicht beobachten.
Die gute Nachricht ist aber, dass noch einige Teile (z.B. die Fahrmotoren und einige Gerüste?) als Ersatzteile an die DB zurückgehen...

Die Ausgangslage:
Die Rahmenteile hängen noch zusammen ...





Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:16.08.2012 - Uhrzeit: 18:43

32 neue 146er für DB Regio

DB und Bombardier unterzeichnen Vertrag über Fahrzeuge im Wert von 108 Millionen Euro

Lieferung von 32 Lokomotiven mit elektrischem Antrieb für den Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn hat mit Bombardier Transportation einen Vertrag über die Lieferung von 32 E-Loks für den Regionalverkehr abgeschlossen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 108 Millionen Euro. Mit der Bestellung wird eine Option aus einem bestehenden Vertrag eingelöst. Mit den Loks der Baureihe 146 soll die bestehende Fahrzeugflotte verjüngt werden. Die Auslieferung ist ab 2014 geplant.

„Unsere konsequenten Investitionen in neue Schienenfahrzeuge zeigen nachdrücklich, dass wir unser Unternehmen für die künftigen Anforderungen der Verkehrsmärkte stärken“, so Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn.

„Die Deutsche Bahn setzt erneut auf unsere leistungsstarke, zuverlässige und energieeffiziente BOMBARDIER TRAXX-Plattform“, so André Navarri, President und Chief Operating Officer Bombardier Transportation. „Unsere Lokomotiven tragen im Einsatz bei der Deutschen Bahn entscheidend dazu bei, dass sich der Personenverkehr in Deutschland von der Straße auf die Schiene verlagert.“

Die Loks sind für den Betrieb sowohl mit den vorhandenen Reisezugwagen als auch mit der künftigen Generation Doppelstockwagen ausgelegt. Die Lokomotiven haben eine Leistung von 7.600 PS und fahren bis zu 160 Kilometer pro Stunde. Europaweit wurden bisher mehr als 1.550 TRAXX-Lokomotiven für den Personen- und Gütertransport verkauft. Die TRAXX-Lokomotiven sind bereits in 16 Ländern im Einsatz - auch im grenzübergreifenden Verkehr.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:16.08.2012 - Uhrzeit: 08:31

Verschrottungsbeginn an der 111 034

Am 14.08.2012 haben die Zerlegungsarbeiten an der 111034 auf dem Bender-Gelände begonnen. Die 111 wurde hinten an den Zaun geschoben und heute wurde im vorderen Bereich die Dachaufbauten zerlegt. Das Dach ist komplett abgenommen, Batterien wurden entnommen, Lüftergitter abgebaut und der hintere Bereich ist mit einer Plane abgedeckt. Evtl. wurden bereits Teile aus dem Maschinenraum entnommen ...


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:16.08.2012 - Uhrzeit: 08:31

Siemens liefert 13 Lokomotiven für australisches Kohleschienennetz

BHP Billiton Mitsubishi Alliance (BMA) bestellte 13 Schwerlastlokomotiven des Typs E40AC.

BMA wird die Loks für den Kohletransport im australischen Bundesstaat Queensland von den Kohlegruben Caval Ridge und Daunia zum Kohleterminal in Hay Point einsetzen. BMA kann mit den weltweit leistungsstärksten AC-Schmalspurlokomotiven jährlich bis zu 15 Mio. Tonnen Kohle von der Grube zum Hafen transportieren.

Durch den Vertrag mit BMA erhöht sich die aus E40ACLokomotiven von Siemens bestehende Flotte im australischen Kohleschienennetz auf 100 Stück. Die Lokomotiven werden im Münchner Werk von Siemens gebaut und getestet.

Dieser Lokomotivtyp wurde speziell für den schweren Güterzugverkehr entwickelt.

Die Kohleganzzüge werden aus je drei E40AC Lokomotiven und 124 Waggons bestehen und eine Nutzlast von ca. 11.000 Tonnen haben. Mit einer Leistung von 4.000 kW und einer Dauerzugkraft von 450 kN bis 32 km/h ist die E40AC die weltweit leistungsstärkste elektrische Schmalspurlokomotive. Ausgestattet ist sie mit einem Bremssystem nach AAR, drahtloser und drahtgebundener Fernsteuerung und einem elektronisch gesteuerten, pneumatischen Bremssystem.

Die elektrische Ausrüstung der E40AC wurde von den Class 3700 Refurbishment-Lokomotiven übernommen. 63 Fahrzeuge des Typs 3100 / 3200 wurden mit Siemens-Ausrüstung auf Drehstromantriebstechnik umgerüstet.

Das elektrische Bremssystem der E40AC kann die Bremsenergie in das Fahrleitungssystem zurückführen. Dadurch lassen sich jährlich nicht nur beträchtliche Energiemengen einsparen, sondern auch die CO2-Emissionen erheblich senken.

Die als Schwerlastlokomotive ausgelegte E40AC ist für die Schmalspursysteme Australiens und Südafrikas ideal geeignet. Der Wagenkasten wurde so konstruiert, dass er Zug- und Druckkräfte bis 4 MN zulässt. Er ist mit einer AAR-Kupplung des Typs F sowie Aufkletterschutz ausgerüstet und verfügt für die Sicherheit des Personals über einen verbesserten Führerraumschutz.

Das Drehgestell ist eine Entwicklung von Siemens Graz. Der Rahmen ist eine Schweißkonstruktion, in die alle Anschlusspunkte für die Traktionsanlage, Antriebseinheiten und Drehgestell-Bremsanlage integriert sind. Die Rahmen des mittleren Drehgestells und der Enddrehgestelle sind austauschbar. Die Drehgestell-Bremsanlage besteht aus einer Klotzbremseinheit pro Rad. Feststellbremsen sind am mittleren Drehgestell montiert.

Im März 2006 erteilte der Betreiber Queensland Rail einen Auftrag über die Lieferung von 20 neuen E40AC-Lokomotiven. Im August 2007 folgte die Bestellung weiterer 25 Loks. Auch Australiens größter privater Bahnfrachtbetreiber Pacific National bestellte in mehreren Losen mittlerweile 42 Lokomotiven dieses Typs. Mit dem neuen Auftrag erweitert sich die Flottenstärke der E40AC-Lokomotiven im australischen Kohleschienennetz auf 100.


Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:14.08.2012 - Uhrzeit: 08:13

111 034 beim Bender


111 034-5 wurde am 13. August von MEG 315 direkt zum Bender überstellt. Als erste Fuhre benutzten die Loks dabei das neu verlegten Anschlußgleis.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:10.08.2012 - Uhrzeit: 17:40

Kurhessenbahn feiert 10jähriges Bestehen

Aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens veranstaltet die Kurhessenbahn am ersten Wochenende im September ein großes Jubiläumsfest in Korbach. Am 1. und 2. September wird ein buntes Rahmenprogramm Kunden der Kurhessenbahn und viele Eisenbahnfreunde nach Korbach locken.

Neben Sonderfahrten mit Dampfzügen sowie vielen weiteren historischen Fahrzeugen und einer Fahrzeugausstellung ist an beiden Tagen ein großes Rahmenprogramm für die ganze Familie rund um den Bahnhof Korbach geplant. So haben die Besucher in Korbach unter anderem die Möglichkeit, bei einer Führerstandmitfahrt dem Lokführer über die Schulter zu schauen oder im Zugsimulator selbst einen Zug zu steuern. Für die kleinen Besucher bietet die Eisenbahnhüpfburg ausreichend Platz zum Austoben.

Die Anreise zum Fest ist am Samstag aus Richtung Brilon sowohl mit den modernen Fahrzeugen der Kurhessenbahn als auch in historischen Zügen möglich. Am Sonntag werden zusätzlich Sonderfahrten ab Wolfhagen ange-boten. Tageskarten erhalten Erwachsene zum Preis von 10 Euro, Kinder zahlen nur die Hälfte. Eine Tageskarte für die gesamte Familie kostet 25 Euro.

Parallel zum Fest der Kurhessenbahn findet in Korbach die „City-Messe“ mit dem Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung statt. Die Kurhessenbahn greift dieses Thema auf und präsentiert Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bahn.

Die Kurhessenbahn ist ein mittelständisches Unternehmen unter dem Dach der Deutschen Bahn, das heute fünf Eisenbahnlinien im nord- und mittelhessischen Raum sowie im angrenzenden Teil von Nordrhein-Westfalen betreibt. Als moderner Dienstleister verbessert sie mit maßgeschneiderten Angeboten stetig die Qualität des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Kurhessenbahn beschäftigt derzeit 175 Mitarbeiter und ist damit ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. Täglich reisen 6.000 Fahrgäste in den Zügen der Kurhessenbahn. Die Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Betrieb der täglich rund 130 Züge auf dem 245 Kilometer langen Streckennetz. Sie tragen zudem Verantwortung für die Instandhaltung und den Ausbau der Infrastruktur. So wurden seit Gründung der Kurhessenbahn rund 70 Millionen Euro für die Erneuerung der Gleise, der Signaltechnik und der Stationen aufgewendet sowie zusätzlich 16 Millionen Euro in die Erneuerung des Fahrzeugparks investiert.

Quelle:/Fotos: DB AG Kommunikation Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Datum:10.08.2012 - Uhrzeit: 07:56

Keine 103 mehr am IC 2410/17

Wie wir aus vertrauenswürdiger Quelle erfahren haben, soll am historischen Zugpaar IC 2410/2417 (Köln - Flensburg u.z.) bis Jahresende keine 103 mehr eingesetzt werden.
Quelle:/Fotos: Mister X

Datum:09.08.2012 - Uhrzeit: 07:59

Rumänische 400.076 bei der slowakischen privaten PSZ

Die erste Fahrt der rumänischen 6-achsigen Lok 400.076 bei der slowakischen privaten PSŽ. Bisher konnte man die Lok am nähesten im ungarischen Rajka antreffen.

Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

Datum:08.08.2012 - Uhrzeit: 09:04

Wettingen–Olten: Neue moderne Doppelstockzüge im Einsatz.

Ab Montag, 13. August 2012, sind auf der Strecke Wettingen–Olten zwei neue Regio-Dosto Zugskompositionen im Einsatz. Diese doppelstöckigen, modernen Fahrzeuge werden vorerst von Montag bis Freitag eingesetzt. Ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 kommen die neuen Fahrzeuge auch an den Wochenenden zum Einsatz.

Neues Rollmaterial auf der RegioExpress-Strecke Wettingen–Olten: Ab dem 13. August 2012 verkehren zwischen Wettingen und Olten zwei neue Regio-Dosto-Doppelstock Zugskompositionen. Die SBB setzt die beiden neuen, klimatisierten Fahrzeuge vorerst von Montag bis Freitag ein. Die Züge kommen mehrheitlich zu den Spitzenzeiten, morgens und abends zum Einsatz.

Die sechsteiligen und 150 Meter langen Züge bieten insgesamt 535 Sitzplätze und 388 Stehplätze. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Pro Zugseite befinden sich 12 Einstiegstüren, die einen niveaufreien Zugang für Personen mit Behinderung, für Rollstühle, Kinderwagen und Velos erlauben.

Ab dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 verkehren die Regio-Dosto Zugskompositionen auf der Strecke Wettingen–Olten auch an den Wochenenden. Den detaillierten Fahrplan mit den Regio-Dosto Zügen, gültig ab 13. August 2012, entnehmen Sie dem neuen Fahrplan.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:08.08.2012 - Uhrzeit: 08:34

460 101 wieder rot unterwegs



Am 20. Juli 2012 hat die Re 460 101-9 die "Magic-Ticket" Werbung verloren und ist nun wieder in "rot" unterwegs. Sie trägt nun wieder ihren ursprünglichen Namen "Bözberg." Die Fotos entstanden am 07. August 2012 in Sargans mit dem IC 578 Chur - Basel.

Quelle:/Fotos: Marcel Manhart, http://info24.jimdo.com

Datum:03.08.2012 - Uhrzeit: 08:49

Bender: Zerlegungsbeginn 110 429

Gestern Nachmittag, 02.08.2012, war Zerlegungsbeginn bei der 110 429. Die Dachaufbauten wurden abgenommen, die Betriebsstoffe abgelassen und dann ging es auch schon mit dem Schneidbrenner zur Sache.
Somit wahrscheinlich: 110 429 ++ 03.08.2012

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:03.08.2012 - Uhrzeit: 08:45

SBB bestellt acht weitere ETR 610

Um die Qualität im Nord-Süd-Verkehr nachhaltig zu verbessern, bestellt die SBB bei Alstom für rund 250 Millionen Franken acht neue Neigezüge des Typs ETR 610. Die SBB besitzt bereits sieben solcher Triebzüge. Aktuell werden diese auf der Achse Basel / Genf–Simplon–Mailand erfolgreich eingesetzt. Die SBB hat mehrere Optionen für den Verkehr auf der Gotthard-Achse nach dem Rückzug der ETR470-Züge geprüft und sich für die ETR610 entschieden, weil diese den Kundinnen und Kunden am meisten Komfort bringen. Sie sind rasch verfügbar, zuverlässig und für den internationalen Verkehr bereits zugelassen. Die neuen Züge ersetzen ab 2015 die Neigezüge der ersten Generation ETR 470, welche Ende 2014 ausrangiert werden.

Die SBB konnte ihren Kundinnen und Kunden bis anhin im Nord-Süd-Verkehr auf der Gotthard-Achse trotz grosser Anstrengungen und Investitionen nicht die gewünschte Qualität anbieten. Sie will diese, insbesondere auch im Hinblick auf die Weltausstellung 2015 in Mailand und die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels Ende 2016 nachhaltig verbessern und ihren Passagieren in Zukunft komfortable Züge, aber auch stabile und pünktliche Verbindungen anbieten. Bereits im April 2012 hat die SBB für rund 800 Mio. CHF 29 neue Triebzüge für den Nord-Süd-Verkehr ausgeschrieben, die ab 2018 sukzessive zum Einsatz kommen werden. Zusätzlich investiert die SBB nun rund 250 Mio. CHF und bestellt bei Alstom acht weitere Neigezüge des Typs ETR 610, welche ab 2015 durch den Gotthard fahren werden.

Bei den Kunden beliebt, rasch verfügbar und bewährt

Es handelt sich dabei um eine zusätzliche Option aus der Beschaffung der bereits im Einsatz stehenden ETR 610 durch die vormalige Betreibergesellschaft Cisalpino AG. Diese Züge bieten den Passagieren viel Komfort wie verstellbare Sitze in beiden Klassen mit einem hohen Sitzkomfort, Steckdosen an allen Sitzplätzen, elektronische Sitzplatzreservierung und einen Speisewagen. Sie sind rasch verfügbar und technisch zuverlässig. Die SBB besitzt aktuell sieben ETR 610-Triebzüge von Alstom, die sich seit einiger Zeit auf der Achse Basel / Genf–Simplon–Mailand bewähren und von den Kundinnen und Kunden sehr geschätzt werden. Die SBB hat mehrere Varianten für den Nord-Süd-Verkehr geprüft und sich schliesslich für die beste Lösung für ihre Kundinnen und Kunden entschieden.

Die neuen Züge werden ab 2015 auf der Gotthardachse eingesetzt. Sie sind mit den bisherigen ETR 610 identisch. Dank der Bestellung kann die bestehende ETR610-Flotte von sieben auf 15 Züge mit insgesamt rund 6400 Sitzplätzen aufgestockt werden. Auch die neuen ETR 610 werden über eine Zulassung für die Schweiz, Italien und Deutschland verfügen, die Instandhaltung erfolgt wie für die bisherigen ETR 610 in Genf. Die neuen Züge können auch im nationalen Verkehr eingesetzt werden.

Die SBB ist neben dem Aufbau einer leistungsfähigen Flotte auch daran, das Fahrplanangebot der Zukunft zu definieren. Aktuell laufen entsprechende Gespräche mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV), den betroffenen Kantonen, den italienischen Partnern und der Region Lombardei, um künftig ein stabiles und leistungsfähiges Angebot für die Kundinnen und die Kunden zu garantieren. Die SBB hat mit Trenitalia Vereinbarungen abgeschlossen, um die Gotthard-Achse weiter zu entwickeln und die Infrastruktur leistungsfähiger zu machen.

Verbindungen ins Tessin werden weiterhin doppelt geführt

Derzeit verkehren zwischen Zürich und Lugano zusätzlich zu jedem Eurocity Neigezug ein Intercity Neigezug, womit sämtliche Kurse doppelt geführt werden. Die pannenanfälligen Züge des Typs ETR 470, die heute am Gotthard verkehren und bis nach Mailand fahren, sollen Ende 2014 ausrangiert werden.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:03.08.2012 - Uhrzeit: 08:45

ÖBB: Am 6. August wird auf Rechtsfahren umgestellt

Die Umstellung auf Rechtsfahren in der Ostregion geht in den Endspurt.

Konkret bedeutet das, dass bei zweigleisigen Strecken in Ostösterreich, auf denen bisher links gefahren wurde, ab 6.8. die Züge am "anderen Gleis" einfahren. Von heute bis 8.8. sind über 120 Kundenlenker auf den frequenzstärksten Haltestellen und Bahnhöfen der Ostregion im Einsatz. Sie stehen den Kunden für alle Fragen rund um die bevorstehende Umstellung auf Rechtsfahren zur Verfügung und verteilen tausende Informationsfolder. Auch die Durchsagen in Zügen und auf Bahnhöfen werden verstärkt. Bereits seit April wird in den Bahnhöfen und und Haltestellen über Infoplakate, Folder, Monitore, Fahrkartenautomaten und im Internet unter www.oebb.at/de/Neu_fuer_Sie informiert.

Die Umstellung auf Rechtsfahren wird in Etappen bereits seit vielen Jahrzehnten in Österreich umgesetzt. Die Umstellung erfolgt größtenteils im Rahmen von ohnehin notwendigen Modernisierungsarbeiten, bei Umbauten oder Neubauprojekten. Mit Fahrplanwechsel am 9. Dezember geht der neue Hauptbahnhof in Teilbetrieb. Neben dem Lainzer Tunnel gehen auch die Neubaustrecken Wien - St. Pölten und die Unterinntalstrecke in Tirol in Betrieb. Das sind österreichweit 70 km Tunnel und 100 km Streckengleise, die neu in Betrieb gehen.

Was ändert sich ab 6. August?

Der bisher gewohnte Zugangsweg ändert sich - besonders bei Randbahnsteigen ist dann also die geänderte Wegeleitung zu beachten. Bei 80 Bahnhöfen und Haltestellen werden Adaptionen vorge­nommen, etwa das Umhängen der Beschilderung und teilweise eine zusätzliche Wartekoje. In diese Maßnahmen werden 2,7 Mio Euro investiert, weitere 13,2 Mio Euro entfallen auf das Legen neuer Gleise ("Überholgleise") in den Bahnhöfen Brunn-Maria Enzersdorf und Baden. Damit ist, unabhängig vom Rechtsverkehr, eine weitaus größere Flexibilität für den Bahnbetrieb in alle Richtungen gegeben.

Effizienter Bahnverkehr bedingt einheitlichen Rechtsbetrieb

Aus betrieblicher Sicht ist die Umstellung auf Rechtsfahren in Ostösterreich eine Voraussetzung für den reibungslosen, effizienten Bahnbetrieb. Nur dann kann das derzeitige und künftige ÖBB-Schienennetz möglichst effizient genutzt werden und können Trassenkonflikte im Abschnitt Wien Meidling - Wien Hauptbahnhof vermieden werden - hier kommen die rechts geführte West- und Ostbahn und die derzeit noch links geführte Nord- und Südbahn zusammen. Bei Beibehaltung des Linksverkehrs könnte der künftige Zugverkehr ab Inbetriebnahme des Hauptbahnhofs nicht im geplanten Umfang geführt werden, rund 30 % Kapazitätsverlust im Bereich Hauptbahnhof - Meidling wären die Folge.

Kunden profitieren von mehr Komfort...

Kunden profitieren in Folge vom effizienteren Bahnbetrieb - mehr Züge am Netz sind möglich, der Kundenkomfort in den Bahnhöfen Wien Meidling und Hauptbahnhof Wien wird erhöht. Am Hauptbahnhof wird dadurch ab 2014 bahnsteiggleiches Umsteigen (also das Umsteigen am selben Bahnsteig für die Weiterfahrt in die gleiche Richtung) in der Relation München-Budapest und Graz-Prag ermöglicht, in Meidling in der Relation St. Pölten-Wr. Neustadt.

... und kürzeren Fahrzeiten

Es kommt zu erheblichen Reisezeitverkürzungen im Personenverkehr. Auf der Strecke Wien-Salzburg wird ab Fahrplanwechsel die Fahrtzeit 2St 22min betragen - um 23 Minuten weniger als heute. Mit der Verknüpfung von West- und Südbahn wird ab 2014 auch eine Fahrt von St. Pölten nach Wiener Neustadt bedeutend schneller und komfortabler möglich sein (von der dz. schnellsten Verbindung mit rj von 1St 30 min auf unter 1 Stunde).
Welche Strecken werden umgestellt?

Umgestellt werden alle zweigleisigen Strecken in der Ostregion, auf denen derzeit links gefahren wird:

die Nordbahn von Wien Floridsdorf bis Bernhardsthal
S7-Flughafenschnellbahn von Wien Rennweg bis Flughafen Wien Schwechat
Pottendorfer Linie von Wampersdorf bis Wr. Neustadt Civitas Nova
Südbahn von Hauptbahnhof Wien bis Payerbach-Reichenau
Verbindungsbahn von Wien Hütteldorf/Penzing bis Wien Meidling
S-Bahn-Stammstrecke von Wien Meidling bis Wien Floridsdorf
Nordwestbahn von Wien Floridsdorf bis Stockerau
Laaer Ostbahn von Wien Süßenbrunn bis Wolkersdorf

Ausnahmen sind die Strecke Hauptbahnhof - Wien Süßenbrunn (Umstellung folgt 2015) sowie die Franz Josefs Bahn (Umstellung nach 2016, derzeit noch nicht notwendig, da es sich um eine "zweigleisige Insel" handelt). Auf einigen Strecken, wie etwa der West- und Ostbahn sowie der Vorortelinie, wird bereits rechts gefahren.

Quelle:/Fotos: ÖBB-Holding AG

Datum:02.08.2012 - Uhrzeit: 09:33

143 806 verkauft

Der Verein Lokschuppen Zinnowitz e.V. hat von der DB AG die 143 806 erworben. Die ehemalige Nürnberg Maschine wurde am 25.07.2012 dem neuen Eigentümer übergeben und vorübergehend in der Loksammlung Falz in Falkenberg (Elster) untergestellt.
Quelle:/Fotos: 143er.de

Datum:01.08.2012 - Uhrzeit: 09:35

Zehn Jahre Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main

Unter dem Motto „Wir schenken Ihnen eine Stunde“ hat die Deutsche Bahn (DB) am 1. August 2002 die 177 Kilometer lange Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main offiziell in Betrieb genommen. Damit verkürzte sich die Fahrzeit zwischen den beiden Regionen von über zwei Stunden auf etwas über eine Stunde. Seit der Eröffnung haben über 100 Millionen Reisende die Verbindung genutzt. Die Nachfrage ist kontinuierlich gestiegen. Heute fahren die ICE-3-Züge im Zwanzigminutentakt und befördern täglich rund 33.000 Fahrgäste. Die Verbindung ist eine der am stärksten nachgefragten Strecken der DB. Eine neue nationale Linie ist ab Juni 2013 von Köln nach Stuttgart geplant.

Mit der Inbetriebnahme hat sich die Fahrzeit nicht nur auf innerdeutschen Strecken erheblich verkürzt. Eine Fahrt von Frankfurt (Main) nach Amsterdam dauert heute beispielsweise nur noch knapp vier statt fünf Stunden. Auch der Frankfurter Flughafen ist direkt an die Hochgeschwindigkeitsstrecke angebunden und Teil des weltweiten Netzes der Lufthansa (LH): 15 ICE-Züge zwischen Köln und dem Fernbahnhof des Frankfurter Flughafens fahren zusätzlich unter einer LH-Flugnummer und können somit als Zubringerzüge für LH-Passagiere gebucht werden. Rund 200.000 Fluggäste nutzten 2011 die „AIRail Kooperation“ zwischen DB, Lufthansa und Fraport. Wegen der schnellen Züge hat die Lufthansa ihre Flüge zwischen den Flughäfen Köln/Bonn und Frankfurt eingestellt.

Positive Effekte konnten auch die anliegenden Regionen verzeichnen. So wurden Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd mit neuen ICE-Bahnhöfen angebunden. Insgesamt rund 8.000 Fahrgäste steigen täglich an den drei Bahnhöfen in die ICE-Züge der DB ein.

Die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main war die erste Strecke in Deutschland, auf der mit einer planmäßigen Höchstgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometer gefahren wurde. Im Gegensatz zum herkömmlichen Oberbau mit Schotter wurde hier fast durchgehend eine Feste Fahrbahn verlegt. Dabei liegen die Gleise in einem Bett aus Beton und Stahl. Das feste Gleisbett erlaubt ein erschütterungsarmes Fahren und damit komfortableres Reisen. Die Strecke wurde weitgehend parallel zur Autobahn A3 gebaut und stellte die Ingenieure aufgrund der geologischen Gegebenheiten vor einige Herausforderungen. So mussten 30 Tunnel und 18 große Talbrücken für die Verbindung gebaut werden. Eine Besonderheit der Strecke: Die maximale Neigung beträgt statt wie gewohnt 12,5 Promille nun 40 Promille.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG
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