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News-Rubrik: News-Archiv Juli 2012

Datum:31.07.2012 - Uhrzeit: 10:25

railjet fifty-one

Die railjet-Flotte ist komplett. Seit 30. Juli 2012 sind alle 51 von Siemens gebauten Premiumzüge auf der West- und auf der Südbahnstrecke unterwegs. Seit 15. Juli ist auch die Umstellung der bestehenden ÖBB InterCity-Verbindungen in den Süden Österreichs auf railjet-Verbindungen umgesetzt. ÖBB-Mitarbeiter und Kunden wurden in den letzten Wochen aufgerufen für den 51. railjet einen Namen zu finden und haben diesen nun per Internetvoting gewählt. Am 30. Juli wurde der jüngste railjet am Bahnhof Wien Meidling von Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin ÖBB-Personenverkehr AG und Arnulf Wolfram, Leiter Sektor Infrastructure & Cities CEE, Siemens AG Österreich auf den Sieger-Namen "railjet fifty-one" getauft. Im Anschluss trat der Zug pünktlich um 10:29 Uhr seine Jungfernfahrt nach Villach an.
"Mit dem railjet fifty-one schließen wir die größte Fuhrparkerneuerung in der Geschichte des ÖBB-Fernverkehrs erfolgreich ab. Die Gewinner sind unsere Fahrgäste - sie profitieren von mehr Komfort und Service", so Birgit Wagner, Vorstandsdirektorin ÖBB-Personenverkehr AG.
"Der railjet ist eine unserer großen Innovationen, die von unserem weltweiten Geschäftsbereich Metros, Coaches und Light Rail in Wien erzeugt werden. Die railjet-Züge erfüllen alle Anforderungen des internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs und bieten Bahnfahrern höchste Annehmlichkeiten", erklärt Arnulf Wolfram, Leiter des Sektors Infrastructure & Cities, Siemens Österreich.

Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:30.07.2012 - Uhrzeit: 10:44

Weitere 140er verkauft

Weitere abgestellte Lokomotiven der Reihe 140 werden eine neue Heimat erhalten. In Maschen konnte nun die 140 002 ohne Eigentumsmerkmale an der Werkstatt beobachtet werden. Auch 140 003 soll verkauft worden sein.
Quelle:/Fotos: Philipp Czada / DSO

Datum:30.07.2012 - Uhrzeit: 10:34

Neues vom "Onkel Bender"

Zusammengefasst die wichtigsten Aktionen und Verschrottungsdaten der letzten Wochen:
Am 12.7.2012 wurde 110 429 aus Köln-Deutzerfeld zum Bender überstellt.
143 164 ++ 12.07.2012
143 184 ++ 18.07.2012
140 868 ++ 23.07.2012
143 144 ++ 27.07.2012
Aktuell steht 110 429 einsam auf dem Bender-Hof und wartet auf die Zerlegung:
Des Weiteren wurde das Bender-Anschlussgleis verschwenkt und zwar direkt an das Überhol-/Ausweichgleis der Gz-Strecke !


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.07.2012 - Uhrzeit: 09:12

ÖBB-Fotowettbewerb zum Jubiläum "175 Jahre Eisenbahn"

Die ÖBB rufen unter dem Motto "175 Jahre Eisenbahn" alle Hobbyfotografen zum Fotowettbewerb auf. In fünf verschiedenen Kategorien - 175 Jahre Eisenbahn, Eisenbahninfrastruktur, Historische Züge, Aktuelle Züge, Nostalgische Züge - können Bahnfans ab sofort auf der 175-Jahre-Eisenbahn-Website www.bahn-fuer-oesterreich.at/fotowettbewerb bis einschließlich 26.10.2012 ihre Fotos hochladen. Die eingereichten Kunstwerke stellen sich einem Internet- und anschließend einem Jury-Voting. Zu gewinnen gibt es VORTEILScards und die ÖBB-Netzkarte ÖSTERREICHcard für ein ganzes Jahr. "Fotos halten Erinnerungen und Augenblicke fest und transportieren Emotionen. Im Rahmen des ÖBB-Fotowettbewerbs können unsere Kunden ab sofort ihre schönsten oder originellsten Blickwinkel auf die Bahn öffentlich präsentieren", so Kristin Hanusch-Linser, Leiterin Konzernkommunikation ÖBB-Holding AG.

Teilnahme & Voting: So funktioniert's

Nach der Registrierung auf der 175-Jahre-Eisenbahn-Webseite können Interessierte ihre Fotos Bilder - aus diversen Perspektiven und mit verschiedensten Motiven, wie Personen, Zügen, Bahnhöfen, Schienen etc. - in den Formaten jpg. oder gif. hochladen und mit einem Beschreibungstext versehen. Zu beachten ist lediglich, dass die Fotos in Druckqualität eingereicht werden.

Bis 31.10.2012 kann jeder User für seine persönlichen Lieblingsbilder abstimmen. Die fünf Fotos mit der besten Beurteilung stellen sich einer Jury. Diese ermittelt jeweils einen Kategoriesieger und einen Gesamtsieger. Als Preis bekommen die Kategoriesieger jeweils eine VORTEILScard. Der Gesamtgewinner erhält eine ÖSTERREICHcard, mit der er das ganze Jahr das ÖBB-Angebot nutzen kann. Die ÖBB wünschen allen viel Spaß beim Fotografieren, Hochladen und Suchen des besten Fotos. Alle Informationen zum Fotowettbewerb finden Interessierte unter:

http://bahn-fuer-oesterreich.at/fotowettbewerb/

175 Jahre Eisenbahn -Jubiläumsjahr für die Bahn in Österreich

Die Eisenbahn feiert Geburtstag: Vor 175 Jahren fuhr die erste Eisenbahn in Österreich auf einer Strecke zwischen Wien-Floridsdorf und Deutsch-Wagram. Aus Anlass dieses Jubiläums gibt es im heurigen Jahr eine Reihe von Aktivitäten, in der die bewegte Geschichte der Eisenbahn beleuchtet wird, in denen der Fokus aber vor allem auch auf die immer größere und stetig wachsende Bedeutung der Bahn in der Gegenwart und insbesondere in der Zukunft gerichtet wird. Alle Termine und Informationen rund um das Jubiläumsjahr können Interessierte unter http://bahn-fuer-oesterreich.at immer aktuell verfolgen.

Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:26.07.2012 - Uhrzeit: 08:10

IC-Unfall in Stuttgart


Am Dienstag 24.7. entgleiste in Stuttgart Hbf der Intercity 2312 nach Hamburg-Altona im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs. Der Zug entgleiste kurz nach der Abfahrt um 11.37 Uhr. Es wurde wohl niemand verletzt. Anbei Fotos, die ich mit meiner kleinen Kamera gestern von den Bahnsteigköpfen schießen konnte. Der Intercity wurde von 101 058-6 geschoben. Die Lok und mindestens 2 Wagen entgleisten. Davon ein Speisewagen, der am Zugschluss lief. An der Bergung der verschiedenen Fahrzeuge waren 185 129-4 und eine weitere 185 mit Hilfszügen, sowie 218 825-8 beteiligt. So soll lt. Berichten anderer Fotografen die 218 mit Hilfe eines Stahl-Trosse die 101 etwas durch den Schotter gezogen haben. Für Mitternacht wurde lt. Aussage eines Lokführers ein Kran aus Leipzig erwartet, um den Speisewagen aufzugleisen. Die 101 wurde mit Hilfe von hydraulischer Bergungstechnik wieder ins Gleis buxiert. Dabei kippte die Anordnung beim ersten Versuch und die 101 knallte ins Schotterbett zurück.

Quelle:/Fotos: Thomas Artmann

Datum:25.07.2012 - Uhrzeit: 09:29

EGP 140 857 nun bei ABEG

Die von der EGP/ENON erworbene und hauptuntersuchte 140 857 fährt nun mit Logos der Anhaltinisch-Brandenburgische Eisenbahngesellschaft mbH (ABEG). ABEG ist ein Joint Venture zwischen der ENON GmbH & Co.KG und der mcm logistics GmbH. Auch die 140 853 soll nun von ENON an die ABEG vermietet sein.
Quelle:/Fotos: ENON, DSO

Datum:25.07.2012 - Uhrzeit: 08:53

Schrottloks in Maschen

Am 22. Juli 2012 waren folgende Lokomotiven in einer Schrott-Reihe in Maschen abgestellt:
139222, 246, 262, 309, 554, 562
140 002. 214, 218, 354, 401, 506, 528, 537, 538, 539, 585, 590, 621, 789, 790, 791, 799

Quelle:/Fotos: Dave Millree

Datum:24.07.2012 - Uhrzeit: 15:32

Stadler präsentiert zukunftsweisende Neuheiten auf der Innotrans 2012

Mit innovativen und zukunftsweisenden Fahrzeugneuheiten für den Personen- und Güterverkehr präsentiert sich die Stadler Rail Group im Rahmen der Innotrans, der größten Fachmesse für den Schienenfahrzeugverkehr, vom 18. bis 21. September 2012 in Berlin. Unter dem Motto „eco on board“ stellt sich das Unternehmen in der Messehalle 2.2 dem Fachpublikum und interessierten Besuchern vor. Im Fokus stehen neben technischen Innovationen und maßgeschneiderten Schienenfahrzeugkonzepten vor allem die Umweltfreundlichkeit der Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Wartung, ihres Verbrauchs und der Herstellung.

Auf dem Außengelände können darüber hinaus drei Triebzüge, eine Straßenbahn und eine Hybridlok besichtigt werden. Die modernen Fahrzeuge decken das gesamte Spektrum vom Personennah- und -fernverkehr bis zum Güterverkehr ab und verdeutlichen die Innovationskraft, Flexibilität sowie Kompetenz des Unternehmens im Schienenfahrzeugbau. Züge von Stadler vereinen hohe Wirtschaftlichkeit, zeitloses Design und einen behutsamen Einsatz von Ressourcen. Damit wird Stadler dem unternehmenseigenen Anspruch nach höchster Qualität und Service für Kunden im In- und Ausland gerecht.

Gleis G8/Pos.30: Regionalfahrzeug KISS ODEG für Stadtbahnnetz in Berlin/Brandenburg

Für den Betrieb auf den Strecken des Stadtbahnnetzes in Berlin/Brandenburg produziert Stadler Pankow im Auftrag der BeNEX und Netinera insgesamt 16 Doppelstocktriebzüge des Typs KISS. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h und seinem modularen Aufbau ist der KISS für den Regionalverkehr konzipiert. Die vierteiligen Fahrzeuge verfügen über 428 Sitzplätze, klimatisierte Fahrgasträume sowie LED-Beleuchtung und Videoüberwachung. Mit großzügigen Einstiegsbereichen, einer für 550er-Bahnsteige optimierten Einstiegshöhe, Spaltüberbrückung an allen Türen und einem modernen WC-System sind sie auch auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen ausgerichtet. Geräumige Mehrzweckbereiche stehen für den Transport von Fahrrädern zur Verfügung.

Die Antriebsbereiche des KISS, der sich durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnet, befinden sich über den Triebwerken. Der elektrische Doppelstocktriebzug erfüllt neben der Crash-Norm auch die Anforderungen der TSI PRM und TSI Noise sowie die Brandschutzstufe 3 nach DIN 5510-1 und Betriebsklasse 2 nach CEN/TS 42545-1. Vor der offiziellen Übergabe an die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH ODEG zum Fahrplanwechsel 2012 durchläuft das Fahrzeug derzeit Testfahrten.

Gleis 4/Pos.1: Stadtbahn DT8.12/Tango für die Stuttgarter Straßenbahnen AG

Für das Stadtgebiet Stuttgart liefert die Stadler Pankow GmbH insgesamt 20 Stadtbahnen DT8.12, die der Fahrzeugfamilie des Typs Tango zuzuordnen sind. Dank des modularen Konzepts lässt er sich unter Berücksichtigung bewährter Drehgestelltechnologie aufbauen und somit an die innerstädtische Infrastruktur anpassen. Die zweiteiligen Stadtbahnen haben eine Länge über Kupplung von 39,1 Metern. Durch die komfortable Wagenbreite von 2,65 Metern ist der Fahrgastbereich hell und großzügig gestaltet. Der freundliche Innenraum verfügt über 106 Sitzplätze und 146 Stehplätze sowie eine Klimatisierung des Fahrgastbereiches und des Fahrerstandes. Vier Einstiegstüren pro Seite ermöglichen einen raschen Fahrgastwechsel bei dem Zweirichtungsfahrzeug. Die zu 100 Prozent hochflurigen Stadtbahnen mit einer Spurweite von 1.435 mm erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Gleis 6/ Pos.1: Elektrischer Intercity FLIRT für LEO Express a.s, Tschechische Republik

Ab Dezember 2012 kommen fünf Stadler Intercity-Niederflur-Triebzüge auf der Fernstrecke Prag – Ostrava mit 16 Verbindungen pro Tag zum Einsatz. Zwei neue Zugeinheiten wurden bereits von der tschechischen Privatbahn LEO Express a.s. übernommen, die restlichen Einheiten werden bis Jahresende übergeben. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um moderne elektrische Niederflurtriebzüge. Durch intelligenten Materialeinsatz wurde die Fahrzeugmasse im Vergleich zu konventionellen Zügen halbiert, so dass der Energieverbrauch und die Betriebskosten deutlich reduziert werden konnten.

Mit einer einmaligen Kombination aus Hochgeschwindigkeit, kurzer Reisezeit und qualitativ hochwertigen Dienstleistungen gilt der 90 Meter lange „LEO Express“ als modernster Zug der Tschechischen Republik und setzt künftig neue Maßstäbe im Passagier-Komfort. Der Fahrgast kann zwischen Premium-, Business- und Economy-Class wählen. Großzügige Gepäckablagen und -gestelle erlauben das Mitnehmen von größerem Reisegepäck. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität stehen spezielle Abteile und ein rollstuhlgängiges WC zur Verfügung. In einem speziellen, abschließbaren Abteil kann ein Trolley für die Fahrgast-Verpflegung abgestellt und mit Strom versorgt werden.

Gleis 6/Pos.3: Doppelstocktriebzug KISS BLS für die S-Bahn Bern, Schweiz

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 nimmt die BLS, zweitgrößtes Bahnunternehmen der Schweiz, erstmals insgesamt 28 Doppelstocktriebzüge des Typs KISS sukzessive auf der S-Bahn Bern in Betrieb.

Die neuen Züge tragen der wachsenden Nachfrage Rechnung und bieten Fahrgästen mit 335 Sitzplätzen, 566 Stehplätzen und einer Maximalkapazität von 901 Personen pro Komposition mehr Komfort und Platz. So erhöht sich die Kapazität der Sitzplätze auf den eingesetzten Linien um 30 Prozent. Zudem verfügen die neuen KISS mit ihren Multifunktionsabteilen über ausreichend Raum für Kinderwagen und Fahrräder. Niederflureinstiege mit Schiebetritten, Klimatisierung, Boden- und Seitenwandheizung, moderner optischer und akustischer Fahrgastinformation, Videoüberwachung, behindertenfreundlichem, geschlossenen WC-System, Rollstuhlplätzen in beiden Wagenklassen sowie Abfallbehältern auch am Sitzplatz zeichnen die neuen Fahrzeuge aus.

Gleis 6/Pos.2: Effizienter, umweltschonender Güterverkehr: Hybridlokomotive für SBB Cargo

Bereits im Frühjahr hat Stadler mit der Auslieferung von insgesamt 30 bestellten Hybridloks BUTLER Eem 923 an SBB Cargo begonnen. Mit dieser Konstruktion leistet Stadler einen Beitrag zum modernen und umweltschonenderen Wagenladungsverkehr. Das Hybridfahrzeug ist eine elektrische Kompaktlokomotive, die gleichzeitig durch den Diesel-Hilfsmotor die Fahrdrahtunabhängigkeit für die „letzte Meile“ ohne Zugkrafteinbuße ermöglicht.

Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten, so dass SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität gewinnt. Gleichzeitig werden die Betriebs- und Unterhaltskosten gegenüber der alten Rangierflotte gesenkt. Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren, dies entspricht einer kumulativen jährlichen CO2-Reduktion von mehr als 4.000 Tonnen pro Jahr. Darüber hinaus reiht sich die Eem 923 nahtlos in die modernisierte Fahrzeugflotte von SBB Cargo ein und verbindet so Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group/Stadler Pankow GmbH

Datum:24.07.2012 - Uhrzeit: 09:46

Teilnahmewettbewerb zum Betrieb der S-Bahn startet

Die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH hat im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg am 23. Juli 2012 den Teilnahmewettbewerb für das erste Teilnetz der Berliner S-Bahn im europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Bis zum 15. Oktober 2012 können interessierte Verkehrsunternehmen bei der VBB GmbH die Teilnahme am Vergabeverfahren beantragen.
Das sogenannte „Teilnetz Ring“ umfasst folgende Linien:
- S41 Südkreuz – Südkreuz (im Uhrzeigersinn)
- S42 Südkreuz – Südkreuz (gegen Uhrzeigersinn)
- S46 Berlin Hbf – Westend – Königs Wusterhausen
- S47 Spindlersfeld - Südkreuz
- S8 Hohen Neuendorf – Königs Wusterhausen

Das Netz umfasst rund 9,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr.

Die Verkehrsleistungen sollen ab dem 15. Dezember 2017 für 15 Jahre bis zum 11. Dezember 2032 mit Neufahrzeugen erbracht werden. Die Fahrzeuge werden durch den zukünftigen Betreiber beschafft. Im Anschluss an den Verkehrsvertrag besteht für weitere 15 Jahre die Verpflichtung, dem späteren, separat durch die Aufgabenträger zu beauftragenden Nachfolgebetreiber des Teilnetzes Ring die für dieses Netz beschafften Triebzüge bereitzustellen.

Die Aufgabenträger erwarten mit der Neubeschaffung und der weiteren Bereitstellung der Fahrzeuge eine deutliche Erhöhung der Zuverlässigkeit und Attraktivität des S-Bahn-Systems. Die wesentlichen Fahrzeuganforderungen wurden mit Vereinen und Verbänden intensiv abgestimmt.

Mit der Vergabe werden die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewahrt. Es kommen die Vergabegesetze der Länder Berlin und Brandenburg zur Anwendung, in denen unter anderem der tarifliche Mindestlohn vorgegeben ist. Darüber hinaus wird der sogenannte Betriebsübergang des Betriebspersonals vorgeschrieben, wonach die heutigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom zukünftigen Betreiber zu den gleichen Konditionen übernommen werden.

Quelle:/Fotos: VBB

Datum:24.07.2012 - Uhrzeit: 09:42

Neue Fahrzeuge für den NIM?

Die DB AG hat im europäischen Amtsblatt die Beschaffung von drei bis zehn elektrischen Fahrzeugen für den Regionalverkehr ausgeschrieben. Vorgesehen sind die Züge für die Teilnahme von DB Regio AG an der Verkehrsausschreibung "Ringzug West/NBS". Gegenstand ist der Abschluß eines Vertrages über die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von elektrischen Fahrzeugen für den Regionalverkehr, u. a. auf der Strecke Nürnberg - NBS - Ingolstadt. Die Fahrzeuge müssen druckfest für Begegnungsverkehr mit 300 km/h schnellen Zügen im Tunnel sein. Zudem müssen die Fahrzeuge mindestens 550 Sitzplätze (incl. Klappsitze) in der 2. Klasse bei einer max. nutzbaren Bahnsteiglänge von 165 m haben. Dazu benötigen die Fahrzeuge noch eine Anzahl Sitzplätze für die 1. Klasse und nutzbare Mehrzweckräume. Die Fahrzeuge müssen für den Betrieb auf Strecken nach der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) geeignet sein. Der Auftrag umfasst auch Zulassung, Engineering, Tests, Gutachten und Dokumentation für die Fahrzeuge, sowie deren Inbetriebsetzung. Die Bekanntmachung bzw. der Auftrag steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung von entsprechenden Verkehrsleistungen durch den Aufgabenträger und der Zustimmung der einschlägigen Gremien des Konzerns Deutsche Bahn AG.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:19.07.2012 - Uhrzeit: 09:22

Dritter Auftrag der Ferrovie del Gargano

Die italienische Ferrovie del Gargano (FdG) bestellen bereits zum dritten Mal FLIRT-Triebzüge bei Stadler Rail. Nach den Aufträgen von 2007 und 2009 haben die FdG eine Option für weitere drei 3-teilige FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) eingelöst. Die Züge werden in der Region Apulien in Süditalien zum Einsatz kommen. Mit dieser Bestellung wird die Zahl der bei der FdG im Einsatz stehenden FLIRT auf insgesamt sieben steigen. Die drei jetzt bestellten zusätzlichen FLIRT entsprechen weitgehend den bereits erfolgreich im Einsatz stehenden vier Triebzügen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund EURO 15 Mio. Die Fahrzeuge werden im Frühjahr 2014 im Monatsrhythmus ausgeliefert.
Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:12.07.2012 - Uhrzeit: 07:54

Kleines Bender-Update

110 326 ++ 03.07.2012
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:06.07.2012 - Uhrzeit: 08:10

Taufen im Saarland

Im Saarland gab´s mal wieder neue Taufen der Trierer Quietschies und noch die kompletten Taufdaten der 2010 getauften:
426 004 "Wahlhausen" zum 07.05.2012
426 005 "Limbach" zum 10.05.2012
426 006 "Oberlinxweiler" zum 14.11.2010
426 007 "Kirkel" zum 16.05.2012
426 008 "Besseringen" zum 12.11.2010
426 036 "Rohrbach" zum 02.12.2010
426 037 "Illingen" zum 27.09.2010
426 039 "Wemmetsweiler" zum 26.06.2012
426 040 "Namborn" zum 28.06.2012
426 041 "Rentrisch" zum 23.11.2010
426 042 "Hofeld" zum 15.09.2010
426 043 "Niederlinxweiler" zum 19.10.2010

425 090 "Saarlouis" zum 12.10.2010
425 132 "Homburg" zum 30.11.2010
425 138 "Merzig" zum 11.06.2012
425 142 "Türkismühle" zum 01.06.2012

426 038 fährt schon seit dem 03.07.2011 mit "Ozon ausbremsen. Bus und Bahn fahren."-Werbung herum!

Quelle:/Fotos: Leo Stoffel

Datum:06.07.2012 - Uhrzeit: 08:10

BEG startet Ausschreibung "Ringzug West/NBS"

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hat im europäischen Amtsblatt die Ausschreibung von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr "Ringzug West/NBS" gestartet. Gegenstand ist der Betrieb eines Regionalverkehrs auf den Kursbuchstrecken (KBS)
— KBS 900 München – Ingolstadt – Neubaustrecke (NBS) – Nürnberg,
— KBS 910 Augsburg – Treuchtlingen – Nürnberg,
— KBS 990 Treuchtlingen – Ingolstadt – München.
mit insgesamt ca. 5.600.000 bis 6.400.000 Zugkilometer pro Jahr.
Für das Wettbewerbsprojekt sind ein Grundangebot, ein Alternativangebot und eine Eventualposition vorgesehen. Das Grundangebot, das Alternativangebot und die Eventualposition sind jeweils eigenständige Betriebskonzepte. Die Eventualposition ist daher nicht in Ergänzung zum Grundangebot oder Alternativangebot zu sehen.
Grundangebot: Das Grundangebot sieht in der Relation München – Ingolstadt – Treuchtlingen – Nürnberg ein Angebot im Stundentakt vor, das zwischen München und Ingolstadt (täglich) sowie zwischen Treuchtlingen und Nürnberg (werktags) durch ein weiteres stündliches Angebot zu einem etwa halbstündlichen Angebot mit unterschiedlichem Haltregime ergänzt wird. Zwischen Ingolstadt Hbf und Treuchtlingen werden alle Halte bedient. In der Relation Ingolstadt – NBS – Nürnberg ist ein zweistündliches Angebot vorgesehen, das in der Relation Allersberg – Nürnberg von einem werktags mindestens zweistündlichen Angebot ergänzt wird, das nicht Bestandteil der hiesigen Ausschreibung ist. Ein Zugpaar der Relation Nürnberg – NBS – Ingolstadt wird Montag bis Freitag von und bis München durchgebunden. Das bislang bestehende zweistündliche Angebot (an Montag bis Freitag und Samstagvormittag) zwischen Augsburg und Nürnberg wird beibehalten. Auf den meisten Teilstrecken bestehen bedarfsgerechte Verdichtungen in nachfragestarken Zeiten. Die Erarbeitung des Grundangebots ist verbindlich.
Alternativangebot: Das Alternativangebot sieht in der Relation München – Ingolstadt – Treuchtlingen – Nürnberg ein Angebot im Stundentakt vor, das zwischen München und Ingolstadt Nord sowie zwischen Treuchtlingen und Nürnberg durch ein weiteres jeweils tägliches stündliches Angebot zu einem etwa halbstündlichen Angebot mit unterschiedlichem Haltregime ergänzt wird. Zwischen Ingolstadt Nord und Eichstätt Bf verkehren die Züge beschleunigt ohne Zwischenhalt. Die Zwischenortsbedienung übernimmt ein zusätzliches, in einem separaten Verfahren auszuschreibendes Produkt. In der Relation Ingolstadt – NBS – Nürnberg ist ein zweistündliches Angebot vorgesehen, das in der Relation Allersberg – Nürnberg von einem mindestens zweistündlichen Angebot ergänzt wird, das nicht Bestandteil der hiesigen Ausschreibung ist. Ein Zugpaar der Relation Nürnberg – NBS – Ingolstadt wird Montag bis Freitag von und bis München durchgebunden. Das zweistündliche Angebot zwischen Augsburg und Treuchtlingen wird täglich gefahren. Auf den meisten Teilstrecken bestehen bedarfsgerechte Verdichtungen in nachfragestarken Zeiten.
Die Erarbeitung des Alternativangebots ist verbindlich.
Eventualposition: Die Eventualposition entspricht im Wesentlichen dem Grundangebot, unterscheidet sich davon jedoch durch ein stündliches Angebot auf der gesamten NBS und die fehlende Durchbindung von einzelnen Zügen über die NBS hinaus nach München. Das zweistündliche Angebot Augsburg – Nürnberg wird täglich gefahren. Ebenso das halbstündliche Angebot zwischen Treuchtlingen und Nürnberg. Außerhalb des hiesigen Wettbewerbprojektes fahren nur noch wenige Züge zwischen Allersberg und Nürnberg im Berufsverkehr.
Die Erarbeitung eines Angebotes für die Eventualposition ist verbindlich.
Es ist im Grundangebot, dem Alternativangebot und der Eventualposition erwünscht, die Züge, die die NBS Nürnberg – Ingolstadt bedienen, umsteigefrei bis München zu führen.
Folgender Leistungsumfang (in Zugkilometer) ist vorgesehen:
Grundangebot: 5 600 000.
Alternativangebot: 6 000 000.
Eventualposition: 6 400 000.
Die Vertragslaufzeit soll vom 11.12.2016 bis 9.12.2028 laufen.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:04.07.2012 - Uhrzeit: 08:54

Bender: 110 326 & Co nun eingetroffen

110 326, 143 164 und die 143 184 wurden am 2. Juli 2012 Vormittag von Köln-Kalk nach Opladen überstellt. Dort hat man gleich 140 868 mit drangehangen und alle vier Loks vors Bender Tor gefahren. Von dort wurden sie dann direkt vom Bender-Greifer in den umzäunten Bereich gezogen. Hier stehen die Loks am frühen Abend auf dem Bender-Gelände. An der 110 326 hat man bereits mit dem Abbau der Lüftergitter und der Dachaufbauten begonnen, Trafoöl abgelassen, usw. D.h. sie ist für die Zerlegung am Dienstag vorbereitet.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:04.07.2012 - Uhrzeit: 08:51

Felssturz Gurtnellen: Gotthard-Bahnlinie seit 2. Juli wieder offen.

Rund vier Wochen nach dem Felssturz in Gurtnellen vom 5. Juni 2012 rollen im Verlauf des heutigen Tages wieder die ersten Züge über den bisher gesperrten Streckenabschnitt Erstfeld–Göschenen der Gotthard-Bahnlinie. Die wichtige Transitachse war seit dem Felssturz für den Zugverkehr unterbrochen und Güterzüge mussten weiträumig umgeleitet werden. Ab Montag, 2. Juli abends, ist die wichtige Nord–Süd-Achse wieder ohne Einschränkung doppelspurig befahrbar.

Die Instandstellungsarbeiten der Gleise an der für den alpenquerenden Güterverkehr wichtigen Gotthard-Bahnlinie wurden in den frühen Morgenstunden abgeschlossen. Im Verlauf des Tages finden noch Testfahrten statt, damit die doppelspurige Strecke gegen Abend für den Güterverkehr wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Ab 3. Juli 2012 verkehren zudem auch die Züge des Personenverkehrs wieder fahrplanmässig über die Nord–Süd-Achse. Der Unterbruch der Gotthardlinie zwischen Erstfeld–Göschenen stellte nicht nur die Infrastruktur der SBB, sondern auch jene der BLS vor logistische Herausforderungen. Die sonst täglich rund 120 über die Gotthard-Route verkehrenden Güterzüge mussten weiträumig, ein Grossteil davon über die Lötschbergachse der BLS und weiter über den Simplon in Richtung Italien umgeleitet werden.

Bruno Stehrenberger, Leiter Betrieb bei SBB Infrastruktur, lobte deshalb anlässlich der Baustellenbegehung in Gurtnellen auch die Zusammenarbeit mit allen Partnern: „Nur dank dem engen und offenen Informationsaustausch mit den Bahnen und Transportpartnern aus dem In- und Ausland war es überhaupt möglich, den Verkehr über die Schweizer Ausweichrouten optimal zu planen und den Güterverkehr trotz Kapazitätsengpässen während der vierwöchigen Sperre abzuwickeln. Die Kapazitäten in der Schweiz am Simplon konnten dadurch von 90 auf geplante 135 Güterzugtrassen pro Tag gesteigert werden. Spitzentag war der 12. Juni als 113 Güterzüge durch den Simplon fuhren.“ Die Rangierbahnhöfe in Basel im Norden sowie in Domodossola (I) im Süden dienten dabei als Warteräume für den Güter-Transitverkehr

Auch Toni Häne, Leiter Verkehrsmanagement bei SBB Personenverkehr zog eine durchwegs positive Bilanz. „Das Bahnersatzbuskonzept mit täglich 20–25 Extrabussen zwischen Flüelen und Göschenen hat gut funktioniert. Täglich rund zwei Dutzend Kundenbetreuern lenkten und betreuten die Kundinnen und Kunden auf den Umsteigebahnhöfen. Trotz des Bahnunterbruchs und längerer Reisezeiten reisten nebst den täglich rund 10 000 Kunden auch über 1000 Gruppen mit über 25 000 Teilnehmern in den Süden. Umbuchungen gab es kaum und wir erhielten sehr viel Lob von Kunden für die Leistungen der SBB während dieses Naturereignisses.“ Die Bahnersatzbusse verkehren auch noch am 2. Juli bis Betriebsschluss zwischen Flüelen und Göschenen auf der Autobahn.

Erst am 3. Juli werden auch sämtliche Personenzüge wieder über die Gotthard-Route fahren. Auch die während der Gotthard-Sperre angebotene Direktverbindung Zürich–Mailand via Lötschberg–Simplon wurde täglich von über einhundert Reisenden als Alternative für die Reise von und nach Italien genutzt. Knapp 5000 Anrufe verzeichnete zudem die kostenlose SBB-Hotline, welche den Kunden als Informationskanal während der gesamten Zeit des Gotthard-Unterbruchs zur Verfügung stand.

Fahrleitungs- und Gleisbauarbeiten.

Albert Müller, Leiter Naturrisiken bei SBB, zeigte sich erleichtert, dass die Arbeiten in Gurtnellen planmässig am 2. Juli schon am frühen Morgen abgeschlossen werden konnten: „Die Bauleute der SBB wie auch die beteiligten Partnerfirmen haben hervorragende Arbeit geleistet. Der Zeitplan war äusserst knapp bemessen. Jetzt finden noch Testfahrten statt, damit der Güterverkehr am Abend wieder anrollen kann.“ Nach der Sprengung am 18. Juni 2012, bei welcher nochmals rund 2000 m3 Gestein weggesprengt wurden, mussten zuerst umfangreiche Hangsicherungsarbeiten vorgenommen werden, bevor mit der eigentlichen Instandhaltung der Bahnlinie begonnen werden konnte. Fangnetze wurden zwischenzeitlich nicht nur über die abgesprengte Felspartie gespannt, sondern auch unterhalb des Felsens über die ganze Breite der Abbruchstelle ein weiteres Netz montiert. Mehrere tausend Flugbewegungen mit Helikoptern waren notwendig, um Baumaschinen, Schutzmatten und Netze vor Ort zu bringen. So konnte auch der zwischen der Felsabbruchstelle und Bahnlinie gelegene Hang mit Kokosmatten überdeckt und mit einem weiteren Netz befestigt werden. Pflanzenbewuchs soll dafür sorgen, dass die Stelle bald wieder begrünt werden kann. Ebenso ist die Aufforstung von neuem Schutzwald vorgesehen. Im Felssturzgebiet von Gurtnellen werden die Schutznetze zudem mit Sensoren ausgerüstet, um auch kleinste Bewegungen oder Steinschläge sofort zu registrieren.

Dank den umfangreichen Hangsicherungsmassnahmen konnten auch termingerecht die Instandhaltungsarbeiten auf der darunterliegenden Bahnlinie vorangetrieben und in Angriff genommen werden. Roberto Pedrazzini, Verantwortlicher Leiter dieser Arbeiten vor Ort, verbaute mit seinen Mitarbeitenden zweimal 170 Meter neue Schienen, das Schotterbett wurde komplett ausgetauscht und es wurden vier neue Mastfundamente für die neue Fahrleitung betoniert. Zudem wurden die durch den Felssturz ebenfalls zerstörten Fahrleitungen komplett erneuert. Die Instandstellungsarbeiten wurden teilweise im Dreischichtbetrieb durchgeführt, um den anspruchsvollen Zeitplan einzuhalten. Die Arbeiten am Gleis konnten in den frühen Morgenstunden abgeschlossen werden. Bevor der eigentliche Bahnbetrieb wieder aufgenommen werden kann, sind am 2. Juli noch einzelne Testfahrten vorgesehen, damit bis am Abend der Güterverkehr auf der Gotthardroute wieder anrollen kann.

Kosten im zweistelligen Millionenbereich.

Alleine nur die Arbeiten in Gurtnellen werden Kosten in Höhe von rund 5–6 Millionen Franken auslösen. Rechnet man die Aufwendungen für Logistik, Personal und den Bahnbetrieb hinzu, geht die SBB nach ersten Schätzungen von finanziellen Aufwendungen im zweistelligen Millionenbereich aus. Welche Kosten durch Versicherungen gedeckt und wer nun allfällige Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit dem Naturereignis geltend machen kann, wird sich erst in einigen Monaten abschliessend beurteilen lassen. „Naturereignisse in dieser Grösse kommen äussert selten vor. Dank jährlicher Investitionen von netzweit rund 30 Millionen Franken in Schutzwälder und Schutzbauten wie Galerien oder Lawinenverbauungen und der dauernden Beobachtung der Natur, ist der Bahnbetrieb ohne grössere Einschränkungen überhaupt möglich“, so Albert Müller. Mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Jahr 2016, wird in rund vier Jahren auch am Gotthard eine Ausweichroute zur Verfügung stehen, welche das Risiko von längeren Unterbrüchen im Nord–Süd-Verkehr weiter minimiert. Der 56 Kilometer lange Basistunnel Erstfeld–Biasca wird dereinst dafür sorgen, dass das hochalpine Gebiet auf einem grösseren Abschnitt unterquert werden kann. Rund drei Viertel der heute 4000 Schutzbauten auf dem SBB-Netz befinden sich am Gotthard.

Quelle:/Fotos: Text: SBB Foto: Marcel Manhart
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