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News-Rubrik: News-Archiv März 2012

Datum:30.03.2012 - Uhrzeit: 10:12

Deutsche Bahn investiert 160 Millionen Euro in Doppelstock-Triebzüge für den Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn AG hat mit der Bombardier Transportation GmbH einen Vertrag über die Lieferung von 16 elektrischen Doppelstock-Triebzügen für den Regionalverkehr in Norddeutschland unterzeichnet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 160 Millionen Euro. Die Betriebsaufnahme soll im Jahr 2014 im Netz der Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsgesellschaft mbH (LVS) erfolgen. Ziel ist es, den Fahrplan auf den Strecken Kiel-Hamburg sowie Flensburg-Hamburg zu verdichten.
„Auch mit dieser Investitionsmaßnahme setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte konsequent fort. Wir machen das Unternehmen stark für eine nachhaltige Zukunft. Davon profitieren das System Bahn und insbesondere unsere Kunden und Mitarbeiter“, erklärte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB AG.
Die neuen Fahrzeuge sind vierteilige Doppelstock-Triebzüge aus der Fahrzeugfamilie Do 2010. Sie setzen sich aus jeweils zwei Triebwagen und zwei Mittelwagen zusammen und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Besonderes Augenmerk wurde auch auf eine attraktive Ausstattung für die Kunden zum Beispiel mit komfortablen Sitzabständen, breiten Türen und viel Stauraum gelegt.
Der Auftrag bei Bombardier ist ein Abruf aus dem seit 2008 laufenden Rahmenvertrag, mit dem die Bahn bereits 135 Doppelstockwagen für den Fernverkehr sowie 18 Mittelwagen und drei Doppelstock-Triebwagen für den Regionalverkehr bestellt hat.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:30.03.2012 - Uhrzeit: 09:38

Neuer Bahnzustieg im Altbayerischen Donaumoos ab Ende 2016

Die Paartalbahn von Augsburg nach Ingolstadt hält voraussichtlich ab Dezember 2016 stündlich in der Gemeinde Brunnen nordöstlich der Stadt Schrobenhausen. Darauf haben sich das Bayerische Verkehrsministerium, die Deutsche Bahn AG, der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und die Gemeinde Brunnen verständigt. „Wir werden damit den nördlichen Bereich des Schrobenhausener Landes direkt an die erfolgreiche Bahnlinie anschließen. Das ist ein greifbarer Erfolg für den ländlichen Raum“, unterstreicht Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil. Er lobt die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten und appelliert, nunmehr alles daran zu setzen, dass der neue Halt große Resonanz finde. Eine Untersuchung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft hat bestätigt, dass der neue Zughalt volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Aktuelle Prognosen rechnen mit über 200 Ein- und Aussteigern werktags.
Der Abschnitt der Paartalbahn zwischen Ingolstadt und Schrobenhausen ist bislang ein weißer Fleck auf der Bahnhofskarte. Auf einer Länge von über 25 Kilometern gibt es derzeit keine Zustiegsmöglichkeit für Bahnfahrer. Roland Weigert, Landrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen, betont: „Die Menschen wollen die modernen Triebwagen nicht nur vorbeifahren sehen, sondern auch einsteigen. Es freut mich, dass dies jetzt in Brunnen möglich wird. Wir wollen diese Chance nutzen und als Landkreis den Busverkehr auf den neuen Haltepunkt ausrichten. Damit werden auch die umliegenden Gemeinden nachhaltig vom neuen Zugangebot profitieren.“ Aus Sicht von Brunnens Bürgermeister Johann Wenger steigert der neue Bahnhaltepunkt die Attraktivität der Gemeinde: „Die schnelle, stündliche Verbindung nach Ingolstadt und Augsburg werden viele unserer Bürger nutzen. Das wird für Brunnen ein wichtiger Standortfaktor sein. Wir wollen das Umfeld der neuen Station möglichst attraktiv gestalten und planen den Bau von Parkplätzen, Fahrradabstellmöglichkeiten und einer neuen Bushaltestelle.“
Der neue Haltepunkt soll direkt südlich des Bahnübergangs an der ‚Berg-im-Gau-Straße’ entstehen. Er wird einen 140 Meter langen und 55 cm hohen Bahnsteig erhalten. „Wir werden die neue Station modern und vor allem barrierefrei bauen“, sichert Klaus-Dieter Josel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, zu. Auf dem Bahnsteig werde es einen Wetterschutz, Sitzgelegenheiten, eine Uhr und einen Anzeiger geben, der über die aktuelle Betriebslage informiert, erläutert er. Die neue Bahnstation wird überwiegend aus Bundesmitteln für den Schienenpersonennahverkehr finanziert, über deren Verwendung die Deutsche Bahn AG und das Bayerische Verkehrsministerium gemeinsam entscheiden. Die DB rechnet mit Kosten von etwa 370.000 Euro. Hinzu kommen Maßnahmen im Bahnhofsumfeld, für welche die Gemeinde Brunnen verantwortlich ist.
In den letzten Jahren war die gut 60 Kilometer lange Paartalbahn, welche die beiden Großstädte Augsburg und Ingolstadt verbindet, bereits ein Schwerpunkt von Verbesserungsmaßnahmen im Bahnbereich. Zwischen 2002 und 2005 war die Linie eine von vier bayerischen Referenzstrecken, an denen in engem Dialog mit den Gebietskörperschaften und den Fahrgästen modellhafte Kleinprojekte umgesetzt wurden. Einen Quantensprung erfuhr das Angebot auf der Paartalbahn dann Ende 2009 mit der Betriebsaufnahme der Bayerischen Regiobahn, die ein Wettbewerbsverfahren des Freistaates für sich entscheiden konnte. Seit diesem Zeitpunkt kommen fabrikneue Fahrzeuge zum Einsatz, und das Angebot wurde erheblich verbessert. Auf der gesamten Strecke wird nun auf Bestellung des Freistaats an allen Wochentagen von fünf Uhr morgens bis Mitternacht im Stundentakt gefahren. Zwischen Aichach und Augsburg besteht montags bis freitags sogar ein Halbstundentakt, zwischen Friedberg und Augsburg wird ein 15-Minuten-Rhythmus angeboten. „Mit dem Bau des Haltepunktes Brunnen schreiben wir die Erfolgsgeschichte der Paartalbahn fort“, betont Zeil und kündigt weitere Verbesserungen an: 2013 solle der barrierefreie Ausbau des Ingolstädter Hauptbahnhofs abgeschlossen sein. Voraussichtlich ab Dezember 2014 werde ein neues Wendegleis eine Verlängerung der Züge bis Augsburg-Oberhausen ermöglichen. Geprüft würden außerdem die Verlängerung der Züge bis zum innenstadtnahen Bahnhof Ingolstadt Nord und der Bau eines zusätzlichen Bahnhofs in Paar im Landkreis Aichach-Friedberg.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:29.03.2012 - Uhrzeit: 10:07

VRS: S-Bahn-Fahrgäste nehmen Verbesserungen wahr

„Der Trend geht eindeutig nach oben, aber gerade in der Hauptverkehrszeit ist die S-Bahn noch nicht auf dem gewohnten Niveau“, dieses Fazit hat Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler heute zur Pünktlichkeit der S-Bahn im Jahr 2011 gezogen. Glänzend steht die S-Bahn aus Sicht der Fahrgäste bei der Sicherheit im Zug (Schulnote 2,2) da. Gute Noten erhielt sie für die Information im Regelfall (2,4) und der Sauberkeit (2,5). „Hier haben sich die gemeinsamen Anstrengungen der letzten Jahre gelohnt, das wissen die Fahrgäste zu schätzen“, so Dr. Wurmthaler.

Im Durchschnitt erreichten knapp 90,6 Prozent (87,3 Prozent im Jahr 2010) der S-Bahnen ihr Ziel mit weniger als drei Minuten Verspätung. Bei einer Abweichung von bis zu sechs Minuten kamen etwa 97,9 Prozent (96,6 Prozent im Jahr 2010) der S-Bahnen pünktlich an. Problematischer sieht’s in der Hauptverkehrszeit aus.

Im Jahr 2010 kamen nur etwa Dreiviertel aller S-Bahnen in der Hauptverkehrszeit mit einer Toleranz von bis zu drei Minuten ans Ziel. Im Jahr 2011 stieg dieser Wert auf 80,7 Prozent, liegt aber immer noch knapp 11 Prozentpunkte vom vereinbarten Zielwert 91,5 Prozent entfernt. Gerade die „3-Minuten-Pünktlichkeit“ in der Rushhour am Morgen und Abend ist aber für Pendler wichtig, damit die Anschlüsse klappen. Dass die Pünktlichkeitswerte im Jahr 2010 in den Keller gingen, war bedingt durch geringere Kapazitäten im Tunnel zwischen Hauptbahnhof und Schwabstraße. Es musste ein Ersatzfahrplan her, manche Züge fielen komplett aus. Für ausgefallene Züge im Jahr 2011 erhält der Verband Region Stuttgart 560.000 Euro. Zusätzlich hatte die DB Regio, als freiwilliges Entgegenkommen, die Kosten für mehr und längere Züge für ein Jahr in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro übernommen. Auch die Kunden waren entschädigt worden.

„Die Fahrgäste haben die leichten Verbesserungen bei der Pünktlichkeit sensibel wahrgenommen. Das spricht für die Systematik, gemessene Werte zu erheben und die Fahrgäste zu befragen“, unterstreicht Dr. Jürgen Wurmthaler. Während die Fahrgäste im Jahr 2010 der Pünktlichkeit die Schulnote 2,8 gaben, stieg diese im Jahr 2011 leicht auf 2,7.

Mit der Information bei Unregelmäßigkeiten, wie Verspätungen, sind die Fahrgäste nach wie vor unzufrieden. Ihre Note: lediglich 2,9. „Diesem wichtigen Qualitätsbereich schenken wir weiterhin großes Augenmerk und fordern von DB Regio Verbesserungen“, unterstreicht Dr. Wurmthaler.

Die Sicherheit in den Zügen schneidet im Urteil der Fahrgäste traditionell am besten ab. Selbst im (Problem)jahr 2010 beurteilten die Fahrgäste die Sicherheit noch mit 2,4 und damit besser als der Zielwert 2,5. Im letzten Jahr stieg die Schulnote wieder auf 2,2. „Bei der Sicherheit schlägt sich das Bauchgefühl am deutlichsten nieder“, erklärt Dr. Wurmthaler.

Deutlich besser als vertraglich vereinbart, schneidet die S-Bahn bei der Sauberkeit ab. 95,3 Prozent der S-Bahnen waren im Jahr 2011 blitzblank. Damit ist der Zielwert von 92 Prozent um 3,3 Prozentpunkte übertroffen. Auch die Fahrgäste schätzen die Sauberkeit. Sie gaben die Schulnote 2,5. (2,6 im Jahr 2010).

Qualitätsmessung und Befragung

Zum neunten Mal haben die DB Regio AG und der Verband Region Stuttgart im Jahr 2011 die Qualität der S-Bahn durch ein unabhängiges Institut erheben lassen. Befragt wurden um die 500 Fahrgäste nach ihren Eindrücken zu Pünktlichkeit, Sauberkeit, Information und Sicherheit. Zudem wurde die Sauberkeit durch Stichproben in 220 Zügen ermittelt. Die Pünktlichkeit der S-Bahn wird kontinuierlich gemessen und monatlich abgeglichen.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:28.03.2012 - Uhrzeit: 08:57

Bender-Update

Am 27.03.2012 wurden 143 150 (Aufbauten bereits komplett zerlegt) und 143 341 (Lokkasten-Zerteilung) parallel bearbeitet:

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:26.03.2012 - Uhrzeit: 09:37

Neues aus Opladen

143 172 ++ 22.03.2012
In den letzten Tagen wurden wie erwartet einige 143er ins umzäunte Gelände gezogen, sodass jetzt nur noch 2 vor dem Tor stehen. 143 150 wurde vorn an den Stutzen gedrückt und 143 341 führt die restliche Reihe 143er an. Bleibt abzuwarten, welche Lok als nächste „dran“ ist.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:26.03.2012 - Uhrzeit: 08:30

101 028 wirbt für das Jubiläum "Anhalt800"

Anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Region Anhalt hat die 101 028 bis 23. März 2012 im Werk Dessau eine Ganzreklame mit Motiven des Jubiläums erhalten. Neben Werbeaufschriften sind auf der silbernen Lok berühmte Persönlichkeiten des Landes zu sehen: Albrecht von Ballenstedt (der Bär), Christian der I., Fürst von Anhalt-Bernburg, Leopold III. Friedrich Franz, Fürst und Herzog von Anhalt-Dessau, die russische Zarin Katharina die Große (Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst), Eike von Repgow, Verfasser des Sachsenspiegels, die Komponisten Johann Sebastian Bach und Kurt Weill sowie der Dessauer Unternehmer und Flugzeugkonstrukteur Hugo Junkers.
Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:26.03.2012 - Uhrzeit: 08:26

Halbzeit beim Redesign ICE 2

Bis heute 22 Züge der ICE-2-Flotte grundlegend im Werk Nürnberg modernisiert
Der 22. ICE 2 hat am 23. März 2012 nach einem fünfwöchigen Redesign das DB Werk in Nürnberg verlassen. Damit ist die Hälfte der 44 ICE- 2-Züge grundlegend modernisiert. Über 100 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn (DB) in die Grunderneuerung. Mit dem Redesign der ICE-2-Züge hat die DB Anfang 2011 begonnen, bis Mitte 2013 werden alle ICE 2 für die nächsten 15 Betriebsjahre fit gemacht. Die ICE 2 sind seit 1996/97 im Einsatz. Mit dem Redesign werden rund 300 Arbeitsplätze im Werk Nürnberg der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH gesichert.
Für die grundlegende Modernisierung wird jeder ICE 2 im Innenraum komplett zerlegt, entkernt, repariert und wieder aufgebaut. Dies nimmt rund fünf Wochen pro Zug in Anspruch. In dieser Zeit werden auch zahlreiche technische Umbauten vorgenommen, um den Reisekomfort zu verbessern und die Verfügbarkeit der Züge zu erhöhen. Das Interieur der Züge wird dem aktuellen ICE-Design betreffend Farbgebung und Innenraumgestaltung - beispielsweise Ledersitze in der 1. Klasse - angepasst. Durch den Einbau von neuen, anders konstruierten Sitzen und einem veränderten Wagengrundriss verfügen die redesignten Züge über 13 zusätzliche Sitzplätze, davon zwölf in der 2. Klasse. Die Beinfreiheit in der 2. Klasse bleibt dabei unverändert, in der 1. Klasse wird diese sogar erweitert. Der neue Sitztyp ist mit Haltegriff und Platznummer an den Kopfstützen versehen. Um die Nutzung elektronische Geräte im Zug sicherzustellen, bekommt jeder Doppelsitz eine Steckdose, in 1. Klasse jeder Platz.
Insgesamt werden 16.900 Fahrgastsitze, 22.200 m² Teppich und Bodenbelag sowie über 1.700 Tische erneuert, 2.000 TFT-Informationsmonitore und 135 Kilometer ein- und mehradrige Kabel eingebaut. Weitere Verbesserungen für den Kunden sind: Mehr Platz für das Gepäck durch zusätzliche Regale, neue Informationsbildschirme im Einstiegsbereich und in den Wagen. Auch das Bordrestaurant mit 21 Plätzen sowie das Bordbistro werden komplett umgestaltet und erneuert. Mobilitätseingeschränkte Kunden profitieren ebenfalls vom Redesign: Ein zusätzlicher Rollstuhlplatz, taktile Orientierungshinweise im Einstiegsbereich, Platznummern in Brailleschrift auch im Fahrgastraum sowie eine taktil erfassbare Leiste zur Begrenzung des Laufweges sind Ausstattungsmerkmale des modernisierten ICE 2.
Die Flotte der 59 ICE-1-Züge wurde von Sommer 2005 bis Ende 2008 modernisiert.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:26.03.2012 - Uhrzeit: 08:26

Deutsche Bahn und SNCF bauen Zusammenarbeit im Hochgeschwindigkeitsverkehr aus und eröffnen Direktve

Die Deutsche Bahn (DB) und die SNCF haben am 23. März 2012 die Direktverbindung zwischen Frankfurt (Main) und Marseille in Betrieb genommen. Über die neue Schnellfahrstrecke „Rhein-Rhône“ verkürzen sich die Reisezeiten zwischen Südwestdeutschland und Südfrankreich damit um bis zu 90 Minuten. Die Direktverbindung zwischen Frankfurt und Marseille führt über Mannheim, Karlsruhe, Baden-Baden, Straßburg, Mülhausen, Lyon, Avignon und Aix-en-Provence. Zum Einsatz kommt der neue Doppelstockzug TGV Euroduplex. Er erreicht auf der täglichen Hin- und Rückfahrt Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 km/h.
„Der Zugverkehr in Europa wird wieder ein Stück grenzüberschreitender und noch kundenorientierter. Mit der Verbindung Frankfurt-Marseille setzen wir erneut einen Meilenstein in unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der SNCF“, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, anlässlich der heutigen Eröffnungsfahrt. „Profitieren werden nicht nur das Rhein-Main-Gebiet und Marseille, sondern auch die Regionen zwischen Oberrhein und Südfrankreich, die nun noch enger in das europäische Fernverkehrsnetz eingebunden werden“, so Dr. Grube weiter.
„Die Rhein-Rhône-Verbindung schlägt ein neues Kapitel im deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr auf, den DB und SNCF gemeinsam betreiben. Sie steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Angeboten von Paris über Stuttgart nach München und von Frankfurt nach Paris“, sagte Barbara Dalibard, Generaldirektorin von SNCF Voyages und Mitglied des Vorstands der SNCF. „Für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze ist dies eine neue, umweltfreundliche Möglichkeit, schneller in den Süden Frankreichs zu reisen“, so Dalibard weiter.
DB und SNCF haben attraktive Angebote für die neue Verbindung. Die einfache Fahrt auf der Verbindung zwischen Deutschland und dem Mittelmeer ist im DB-Tarif Europa-Spezial oder im SNCF-Tarif Prem’s ab 39 Euro erhältlich (69 Euro in der 1. Klasse). Auf kürzeren Abschnitten wie Frankfurt–Straßburg oder Karlsruhe–Mülhausen beginnen die Ticketpreise für die 2. Klasse bereits bei 29 Euro (ab 49 Euro in der 1. Klasse).

Die neue Verbindung Frankfurt (Main)–Marseille im Detail

Die neue Verbindung wird von der Deutschen Bahn mit der SNCF in Kooperation betrieben. Es gibt täglich je eine Fahrt pro Richtung, auf der der neue Doppelstockzug TGV Euroduplex zum Einsatz kommen wird. Besonderes Augenmerk richten DB und SNCF auf den Service an Bord. Ein deutsch-französisches Zugteam betreut die Gäste auf der gesamten Reise. Gäste in der 1. Klasse profitieren bei internationalen Verbindungen mit einer Reisezeit von mehr als einer Stunde von einem exklusiven Servicepaket, zu dem auch ein Imbiss gehört.
Das Europa-Spezial-Ticket (ab 39 Euro in der 2. Klasse, ab 69 Euro in der 1. Klasse) ist buchbar ab allen deutschen Bahnhöfen. Eine Sitzplatzreservierung ist inbegriffen. Das Ticket ist zuggebunden, hat drei Tage Vorkaufsfrist und ist erhältlich, solange der Vorrat reicht. Fahrkarten für die neue Verbindung und die genauen Fahrtzeiten mit allen Zwischenhalten gibt es in den DB Reisezentren, DB Agenturen, im Internet unter www.bahn.de, am DB Automaten sowie telefonisch beim Reiseservice unter 0180 5 99 66 33 (14 ct/Min. aus dem dt. Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.).
Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich erhalten die Inhaber von Kundenkarten Vergünstigungen auf den Normalpreis, auch bei kurzfristiger Buchung (DB BahnCard 25 oder 50 bzw. bei der SNCF Carte 12-25, Escapades, Enfant + oder Senior).
In Frankfurt fährt der Zug um 14 Uhr ab (Abfahrt Mannheim 14.39 Uhr, Karlsruhe 15.11 Uhr, Baden-Baden 15.33 Uhr). Er erreicht Marseille um 21.46 Uhr (Ankunft Straßburg 16.03 Uhr, Mülhausen 16.57 Uhr, Lyon 19.56 Uhr, Avignon 21.08 Uhr, Aix-en-Provence 21.31 Uhr). In der Gegenrichtung geht es um 8.14 Uhr in Marseille los (Abfahrt Aix-en-Provence 8.29 Uhr, Avignon 8.51 Uhr, Lyon 10.04 Uhr, Mülhausen 12.56 Uhr, Straßburg 13.54 Uhr). Ankunft in Frankfurt ist um 15.58 Uhr (Baden-Baden 14.22 Uhr, Karlsruhe 14.46 Uhr, Mannheim 15.18 Uhr).

Frankfurt (Main)-Marseille: Ein neues Kapitel im erfolgreichen deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr

Seit der Betriebsaufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs im Juni 2007 haben rund sechs Millionen Fahrgäste zwischen beiden Ländern die Bahn als bequeme und umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug gewählt. 2011 konnten vier Prozent mehr Fahrgäste im Vergleich zum Vorjahr begrüßt werden. Immer mehr Gäste entscheiden sich dafür, mit der Bahn direkt von Stadtzentrum zu Stadtzentrum zu reisen. Ihren Marktanteil hat die Bahn deshalb auch 2011 weiter ausgebaut:
Auf der Verbindung Stuttgart–Paris ist der Zug mit 56 Prozent klarer Marktführer gegenüber dem Flugzeug. Zwischen Frankfurt (Main) und Paris beträgt der Marktanteil gut 25 Prozent.
Der deutsch-französische Hochgeschwindigkeitsverkehr erreicht außerdem hervorragende Kundenzufriedenheitswerte, wie eine Studie des Marktforschungsinstituts TNS Sofres aus dem Juli 2010 zeigt: Neun von zehn Fahrgästen sind mit dem Angebot sehr zufrieden oder zufrieden, 92 Prozent loben die Freundlichkeit der deutsch-französischen Teams an Bord, und 97 Prozent der Gäste würden das Angebot weiterempfehlen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:26.03.2012 - Uhrzeit: 08:14

ZVV Verbundzug abseits seines "angestammtes Netzes"



In der Woche vom 19. - 25. März 2012 machte der ZVV Verbundzug täglich "Ausflüge" und hat sein "angestammtes Netz" verlassen. Der Zug war als Regionalzug zwischen Ziegelbrücke und Chur sowie zwischen Rapperswil und Linthal im Einsatz.
Der ZVV-Verbundzug:
Re 450 060-9
B 50 85 26-33 050-3
AB 50 85 36-33 058-4
Bt 50 85 26-33 949-6
Die Fotos:
Am 21. März 2012 in Mitlödi als Regionalzug 7749 Rapperswil - Linthal
Am 21. März 2012 in Linthal als Regionalzug 7760 Linthal - Rapperswil
Am 22. März 2012 in Mols am Walensee als Regionalzug 7853 Ziegelbrücke - Chur
Am 22. März 2012 auf der Rheinbrücke bei Bad Ragaz als Regionalzug 7858 Chur - Ziegelbrücke

Alle Fotos von der Woche vom 19. - 25. März 2012: facebook).

Die Informationen zum ZVV-Verbundzug: http://blog24.jimdo.com/diverses-bis-2011/zvv-werbe-s-bahn/


Quelle:/Fotos: Marcel Manhart, http://info24.jimdo.com

Datum:26.03.2012 - Uhrzeit: 08:14

411 066 getauft

Am 24. März 2012 wurde um 11.00 Uhr in Bingen der 411 066 auf den Namen "Bingen am Rhein" getauft.
Quelle:/Fotos: Michael Fuhry

Datum:22.03.2012 - Uhrzeit: 08:25

Talent 2: Eisenbahn-Bundesamt lässt Züge für die Regionen Rhein-Sieg und Berlin-Brandenburg zu

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat weitere Inbetriebnahmegenehmigungen für Triebzüge der Talent-2-Famile erteilt: Nun dürfen die dreiteiligen Fahrzeuge für die Netze Rhein-Sieg und Berlin-Brandenburg an den Start gehen. Letztere sollen planmäßig den neuen Flughafen Berlin anbinden. Insgesamt betreffen die jüngsten Zulassungsentscheidungen 29 Fahrzeuge.
Die gute Zusammenarbeit mit Hersteller und Betreiber hat es möglich gemacht, dass das EBA abermals die gesetzliche Prüfungsfrist von vier Monaten deutlich unterschreiten konnte.

Quelle:/Fotos: Eisenbahn-Bundesamt (EBA)

Datum:21.03.2012 - Uhrzeit: 09:01

Bender: 110 417 ist verschrottet


Die 110 417 musste ja nun einige Tage in ihrem halb zerlegten Zustand am Stutzen stehen – aber heute Vormittag wars dann soweit.
110 417 ++ 20.03.2012
Gestern bereits musste 143 160 dran glauben: 143 160 ++ 19.03.2012
Und am 20. März 2012 steht gegen Mittag die 143 172 als nächste an – schaumer mal, welche es wirklich wird ...

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:21.03.2012 - Uhrzeit: 09:00

Stadler Rail präsentiert den ersten BLS-Doppelstöcker

Die Präsentation des ersten BLS-Doppelstocktriebzuges in Erlen TG ist für die BLS ein historischer Moment. Die erstmalige Beschaffung von Doppelstöckern durch die BLS verhilft auf den eingesetzten Linien der S-Bahn Bern zu 30 Prozent mehr Sitzplätzen. Die 28 bestellten Kompositionen werden von Stadler Rail in Altenrhein gefertigt und bis Ende 2014 ausgeliefert. Die ersten Züge verkehren fahrplanmässig ab Ende 2012.
Am 20. März 2012, um 12.40 Uhr, enthüllten Peter Spuhler (Inhaber und CEO Stadler Rail) und Bernard Guillelmon (CEO BLS) im thurgauischen Erlen den ersten BLS-Doppelstockzug der Geschichte. Die BLS beschafft für insgesamt CHF 494 Mio. 28 Doppelstocktriebzüge des Typs KISS (Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahntriebzug). Das zweitgrösste Bahnunternehmen der Schweiz wird die neuen Züge ab Fahrplanwechsel im Dezember 2012 sukzessive auf der S-Bahn Bern einsetzen. Die letzte Komposition wird Ende 2014 ausgeliefert.
Gebaut wurde der erste KISS in nur neun Monaten im Werk in Altenrhein. Nach umfangreichen Test- und Prüffahrten in der Ostschweiz ist die Übergabe des ersten Doppelstöckers an die BLS und das Roll-in im Raum Bern im September 2012 vorgesehen.

Mehr Platz, Komfort und Sicherheit

Mit 335 Sitz- (davon 61 in der 1. Klasse) und 110 Stehplätzen bieten die Doppelstöcker viel Platz und Komfort. Bernard Guillelmon freut sich: „Das ist für unser Unternehmen ein historischer Moment und für die Fahrgäste ein wegweisender Schritt. Mit den neuen Zügen erhöhen wir auf den betreffenden Berner S-Bahn-Linien die Zahl der Sitzplätze in der Hauptverkehrszeit um rund 30 Prozent.“ Niederflureinstiege mit Schiebetritten, Klimatisierung, Boden- und Seitenwandheizung, moderne optische und akustische Fahrgastinformation, Videoüberwachung, zwei Toiletten (eine davon rollstuhlgängig), Rollstuhlplätze in beiden Wagenklassen, Steckdosen in der 1. Klasse, sowie Abfallbehälter auch am Sitzplatz zeichnen die neuen Fahrzeuge aus.

Einsatz der Doppelstöcker auf der S1, S3, S31 und S6

Ab dem Sommer wird die BLS mit Fahrten zur Einführung ins Streckennetz und zur Ausbildung der Mitarbeitenden beginnen. Die Betriebserprobung mit Fahrgästen ist ab September 2012 geplant. Sie wird für alle 28 Züge ausschliesslich auf der S31 durchgeführt. Im Dezember 2012 gehen die Züge schrittweise in den fahrplanmässigen Einsatz. Etappenweise bedienen sie bis Ende 2014 die Berner S-Bahn-Linien S1 (Fribourg–Bern–Münsingen–Thun),.S3 (Biel/Bienne–Bern–Belp), S31 (Münchenbuchsee–Bern–Belp) und die S6 (Schwarzenburg–Bern). Bis zu diesem Zeitpunkt sollen alle Perrons soweit verlängert sein, damit die Züge in Doppeltraktion ohne Einschränkungen halten können.

Meilenstein für BLS und Stadler

Für Stadler ist dieser Auftrag ein Meilenstein. Peter Spuhler ist stolz auf dieses Fahrzeug: „Mit der Weiterentwicklung unseres KISS konnten wir einmal mehr unsere Innovationsfähigkeit und Flexibilität unter Beweis stellen. In nur neun Monaten haben wir die höchste Brandschutz- und Crashanforderungsstufe für die Durchfahrt durch den Lötschbergbasistunnel entwickelt. Ich freue mich sehr, dass nun auch die BLS in der Hauptstadtregion unsere Züge einsetzen wird.“
Die Beschaffung der 28 Niederflur-Doppelstocktriebzüge stellt die bisher grösste Rollmaterialinvestition in der Geschichte der BLS dar. Im Rahmen ihrer langfristigen Flottenstrategie plant die BLS bis 2025 weitere Rollmaterialinvestitionen von insgesamt rund CHF 1,2 Mrd. Dies unter der Voraussetzung, dass geplante Infrastruktur- und Angebotsausbauten bis dahin realisiert werden können.


Im Vordergrund der neue KISS vor der Halle in Erlen, im Hintergrund ein Extrazug der BLS für die Anreise der Gäste aus Bern


Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:21.03.2012 - Uhrzeit: 09:00

Siemens verkauft erstmals zwei Vectron-Lokomotiven nach Italien


Siemens hat vom italienischen Privatbahnbetreiber Fuori Muro einen Auftrag über zwei Lokomotiven vom Typ Vectron DC (Gleichstrom) erhalten. Es ist die erste Vectron-Bestellung aus Italien. Die Fahrzeuge werden im Siemens-Werk in München-Allach gefertigt und im Dezember 2013 an den Kunden ausgeliefert. Der Vectron ist die neue Lokomotiven-Generation von Siemens für den europäischen Markt und wurde erstmals auf der Bahntechnikmesse InnoTrans 2010 präsentiert.
Fuori Muro wird die beiden Loks im Güterverkehr vor allem auf der rund 60 Kilometer langen Strecke zwischen der Hafenstadt Genua und dem Hinterlandterminal Interporto Rivalta Scrivia einsetzen. Mit einer Antriebsleistung von 5,2 Megawatt und einem Gewicht von 80 Tonnen erreicht der Vectron DC eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 160 Kilometer pro Stunde. Die Bestellung von Fuori Muro ist der weltweit erste Auftrag über DC-Lokomotiven aus der Vectron-Familie von Siemens. Der erste Kunde über Vectron-Lokomotiven war der Münchner Lokomotivvermieter Railpool, der im Dezember 2010 sechs Fahrzeuge vom Typ Vectron AC (Wechselstrom) kaufte.
Vectron-Lokomotiven sind zu 98 Prozent recyclingfähig. Damit gehört die Vectron-Familie zum Siemens-Umweltportfolio, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 30 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zu einem der weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum fast 320 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Berlin, Delhi, Hongkong, Istanbul, London, New York, Singapur und Tokio in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:19.03.2012 - Uhrzeit: 10:32

Zürich: 420 Meter lange neue Serviceanlage für Fernverkehrs-Doppelstockzüge in Altstetten.

In Zürich-Altstetten baut die SBB bis 2013 eine neue Serviceanlage für Fernverkehrs-Doppelstockzüge. Das Gebäude in der Herdern wird mit 420 Metern das drittlängste der Stadt Zürich sein. In dieser Anlage werden dereinst die 59 neuen Doppelstockzüge instand gehalten, welche die SBB vor knapp zwei Jahren bei Bombardier bestellt hatte. Die SBB investiert 123 Mio. Franken in die neue Serviceanlage. Heute fand im Beisein von Stadträtin Ruth Genner und der Leiterin SBB Personenverkehr, Jeannine Pilloud, der Spatenstich statt.
Die SBB transportiert heute rund 40 Prozent mehr Fahrgäste als noch 2004. Um die Kapazitäten insbesondere während der Stosszeiten weiter auszubauen, bestellte die SBB im Mai 2010 bei Bombardier Transportation Switzerland AG für 1,9 Mrd. Franken 59 Fernverkehrs-Doppelstockzüge. Diese Züge sind bis zu 400 Meter lang und können über 1200 Personen transportieren. Sie werden ab 2014 die wichtigsten Verkehrsknoten der Deutsch- und Westschweiz verbinden.
Um die neuen Doppelstock-Fernverkehrszüge professionell und effizient instand zu halten, baut die SBB in der Herdern bis Ende 2013 auf einer Länge von 420 Metern – das entspricht vier Fussballfeldern – eine neue Serviceanlage für 123 Mio. Franken. In dieser werden die für die Instandhaltung der Züge notwendigen Anlagen eingebaut: Hallenkräne, Hochperrons, Dacharbeitsbühnen, WC-Entsorgungssysteme und Logistikanlagen. Mit dieser Infrastruktur können Komponenten wie Antriebssysteme, Klimageräte oder die Bio-Reaktoren der Toiletten betriebstüchtig gehalten werden. Dazu kommen fünf neue Zug-Standplätze von insgesamt einem Kilometer Länge.

Aufwendige Trennmanöver entfallen

Damit professionalisiert die SBB die Instandhaltung ihrer Züge weiter: Künftig kann an einem ganzen, rund 900 Tonnen schweren Zug gearbeitet werden, ohne die einzelnen Wagen aufwendig trennen zu müssen. «Wir können so unsere Instandhaltungsarbeiten noch effizienter erledigen als heute», sagte Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr, anlässlich des Spatenstichs. Und dies nicht nur an den Fernverkehrs-Doppelstockzügen: Auch andere Züge wie etwa IC2000 und ICN werden in der neuen Anlage gewartet, um die vorhandene Infrastruktur bestmöglich auszulasten. Auch Zürichs Stadträtin Ruth Genner zeigte sich erfreut über das Vorhaben: «Unsere 24-Stunden-Gesellschaft profitiert ganz direkt von der neuen Anlage. Dank ihr verbringen die Züge ein Minimum an Zeit im Service, aber ein Maximum an Zeit auf den Schienen. Das hilft, die Preise tief zu halten und macht Zugfahren mit sauberen Wagen zu einem attraktiven Transportmittel für breite Bevölkerungsschichten.»

Instandhaltungsanlagen: SBB investiert jährlich 90 Mio. Franken

Neben Zürich-Herdern investiert die SBB bis 2023 über eine Milliarde oder 90 Mio. Franken jährlich in Anlagen für die Instandhaltung ihrer Flotte. Grössere Anlagenprojekte werden aktuell an den Instandhaltungsstandorten in Yverdon, Olten, Oberwinterthur, Zürich-Altstetten und Basel umgesetzt. Zusätzlich zu den Investitionen in Anlagen und Infrastruktur fallen pro Jahr mehrere hundert Millionen Franken Betriebsaufwand für die Instandhaltung an. Nur so kann die SBB ihre Flotte effizient und professionell in Schuss halten und für ihre Kundinnen und Kunden Sicherheit, Komfort, Verfügbarkeit sowie Pünktlichkeit im gewohnten Masse gewährleisten.

Nachhaltige Serviceanlage mit dreidimensionaler Fassade

Die neue SBB Serviceanlage in der Herdern (nähe Hardturm-Areal) kommt an prominenter, für Bahnreisende gut sichtbarer Stelle zu stehen – täglich fahren ein paar hundert Züge dort vorbei. Der Bau ist für die SBB mehrfach speziell: Zum einen wegen der hohen Ansprüche, die an eine solche Anlage in Bezug auf Infrastruktur und Sicherheit gestellt werden. Zum anderen aber auch der Dimensionen wegen. Insbesondere für die 420 Meter lange Südfassade – «die so genannte Stadtkante» – war bei der Planung eine enge Koordination zwischen den Beteiligten bei der SBB, beim Generalplaner und den Baubehörden von Stadt und Kanton Zürich erforderlich. «Wir sind überzeugt, dass das Resultat mit der dreidimensional wirkenden Südfassade dem viel beachteten Ort absolut gerecht wird», sagt Roger Beier, Leiter Development bei SBB Immobilien. Das Hallendach ist so konzipiert, dass eine Photovoltaikanlage in der Grösse von 4000 Quadratmetern Platz findet. Die SBB plant, auf dem Dach eine solche Anlage zu installieren.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:19.03.2012 - Uhrzeit: 10:09

VMV: Änderungen im Teilnetz "Ost-West"

Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch die VMV – Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH, haben nun das Los "Parchim" mit dem SPNV auf dne Linien Schwerin - Hagenow Stadt; Rehna - Schwerin - Parchim; Hagenow Stadt - Ludwigslust -Parchim - Waren (Müritz) - Neustrelitz, saisonal Teillinie Plau am See - Waren (Müritz) aus der Ausschreibung des Teilnetzes "Ost-West" herausgenommen. Die Teilaufhebung wird wie folgt begründet:
Die Grundlagen des Vergabeverfahrens haben sich seit dessen Einleitung am 9.12.2011 wesentlich geändert. Der vom Land Mecklenburg-Vorpommern vorgesehene Finanzrahmen hat sich nach dem Vorliegen des Ausschreibugsergebnisses aus dem Vergabeverfahren für das Teilnetz "Nord-Süd (Ost)" als zu eng erwiesen. Es kommt damit zu Änderungen in der Beschaffenheit der im Rahmen des Loses Parchim ausgeschriebenen Leistungen, die im Wege einer Anpassung in der Beschaffenheit der im Rahmen des Loses Parchim ausgeschriebenen Leistungen, die im Wege einer Anpassung der Leistungsinhalte nicht aufzufangen gewesen wären.
In der Folge entfällt die Vergabe in mehreren Losen. Das Vergabeverfahren wird von den beteiligten Aufgabenträgern in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein allein für das bisherige Los 1 "Güstrow" als Vergabe ohne Lose fortgeführt. Der Vergabeumfang und die Verfahrensfristen für das bisherige Los "Güstrow" bleiben entsprechend der ursprünglichen Auftragsbekanntmachung vom 14.12.2011 (Az. 2011/S 240-389513) erhalten.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:15.03.2012 - Uhrzeit: 09:08

Neues aus der Opladener Anstalt

An der 143 961 und 110 417 wurde in den letzten Tagen parallel gearbeitet, wobei die 143 aber das „Rennen“ gemacht hat:
143 961 ++ 13.03.2012
Auch gestern stand die 110 417 noch mit zerschnittenem Rahmen am Stutzen – aber halt noch nicht komplett zerlegt. Das wird vermutlich heute erfolgen. Bild dazu von gestern:

Dahinter folgt dann 143 160 als nächster Verschrottungskandidat:

Und mal ein Bild vom anderen Ende der 143er Schlange vor dem Bender-Tor mit der 143 024 als Letzte:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:15.03.2012 - Uhrzeit: 08:33

EBA: TGV 2N2 hat Zulassung in Deutschland

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat den Weg frei gemacht für den ersten von 30 französischen Hochgeschwindigkeitszügen der Bauart „TGV-2N2-Euroduplex“ auf dem deutschen Schienennetz. Der TGV soll nach den Plänen der Deutschen Bahn und der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF künftig auf der Strecke Frankfurt – Marseille verkehren.
Im Vorlauf der Genehmigung wurden umfangreiche Versuche mit dem Doppelstocktriebzug auf dem deutschen Bahnnetz durchgeführt. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen dem Antragsteller und den Behörden beider Länder konnte die deutsche Eisenbahnaufsicht die Zulassung noch vor Ablauf der gesetzlich vorgesehen Prüfungsfrist von vier Monaten erteilen.
Ende vergangenen Jahres war der TGV Euroduplex in Frankreich zugelassen worden. Die ergänzende Genehmigung für Deutschland ist nach europäischer Rechtslage notwendig, um die Verwendbarkeit des Triebzuges im deutschen Eisenbahnsystem sicherzustellen.

Quelle:/Fotos: EBA

Datum:13.03.2012 - Uhrzeit: 08:10

Bender, 08.03.2012

143 240 ++ 09.03.2012
110 417 stand am Wochenede noch am Stutzen, dann folgt 143 961.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:12.03.2012 - Uhrzeit: 14:45

HKX: Veolia Verkehr wird Carrier für den Hamburg-Köln-Express

Die Durchführung des Betriebs des Hamburg-Köln-Express (HKX) wird Veolia Verkehr übernehmen. Der entsprechende Vertrag wurde in der letzten Woche von den Partnern abgeschlossen. Damit übernimmt die Gruppe alle für den Eisenbahnbetrieb notwendigen Aufgaben für die Hamburg-Köln-Express GmbH.
„Mit Veolia Verkehr konnten wir einen starken Partner gewinnen, von dessen umfangreicher Erfahrung im Schienenpersonenverkehr wir sicher profitieren werden“, sagt Carsten Carstensen, der für den Betrieb zuständige Geschäftsführer der Hamburg-Köln-Express GmbH. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“
„Der Auftrag beinhaltet eine große Verantwortung und stellt uns vor einige Herausforderungen, denn er ist verbunden mit einem anspruchsvollen Betriebskonzept“, so der bei Veolia Verkehr für den Fernverkehr zuständige stellvertretende Regionalleiter Nord-Ost Andreas Winter.
Wenn in Zukunft die Züge des HKX auf der Strecke Hamburg – Köln fahren, werden Triebfahrzeugführer und Zugführer sowie die Lokomotiven von Veolia Verkehr gestellt. Auch die Instandhaltung der Reisezugwagen wird die Gruppe übernehmen, ebenso wie die betriebliche Ausbildung des HKX-Servicepersonals.
„Das bedeutet, dass wir uns als Unternehmen vor allem auf die direkte Betreuung der Reisenden durch gut geschultes, freundliches und zuvorkommendes Servicepersonal konzentrieren werden“, sagt HKX-Geschäftsführerin Eva Kreienkamp, „und darauf, dass unser Produkt überzeugt und stimmt.“
Zum Einsatz kommen vier Lokomotiven der Baureihe 182 des Typs ES 64 U2 (Siemens). Die Züge des HKX werden im Normalbetrieb mit sechs Wagen fahren. Fünf davon werden zu Serviceklasse BASIC gehören, in der die Fahrgäste bequem und preisgünstig reisen können – mit viel Beinfreiheit und Platz für Gepäck. Der Komfortbereich PREMIUM befindet sich im sechsten Wagen und bietet Reisenden als besonderen Service eine im Fahrpreis befindliche kostenlose Mahlzeit am Platz. Innerhalb des gesamten Zuges werden Tische mit Steckdosen sowie ein Internetzugang (WI-FI) verfügbar sein.
„Den Termin für den Betriebsstart werden wir bekanntgeben, sobald wir die Zulassung für die Reisezugwagen durch das Eisenbahn-Bundesamt haben“, so Kreienkamp weiter. „Zurzeit laufen alle für den Betriebsstart notwendigen Vorbereitungen auf vollen Touren. Unter anderem haben wir mit den Schulungen für unser Servicepersonal begonnen und rekrutieren weiter geeignetes Personal.“
Die HKX GmbH ist das erste privatwirtschaftlich organisierte Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Gesellschafter der HKX GmbH sind die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland, die locomore rail GmbH & Co. KG sowie der englisch-kanadische Eisenbahninvestor Michael Schabas.

Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express

Datum:12.03.2012 - Uhrzeit: 09:53

LNVG startet Ausschreibung "Dieselnetz Niedersachsen-Südost"

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hat nun im europäischen Amtsblatt die die Ausschreibung von SPNV-Leistungen im "Dieselnetz Niedersachsen-Südost" gestartet. Enthalten sind die Regionallinien Bodenfelde – Northeim, Göttingen – Kreiensen – Bad Harzburg, Göttingen – Nordhausen, Braunschweig – Herzberg, Braunschweig – Schöppenstedt und Braunschweig – Salzgitter-Lebenstedt (Los 1) sowie die Expresslinie Hannover – Bad Harzburg sowie Regionallinien Uelzen – Braunschweig, Braunschweig – Bad Harzburg /- Goslar und Lüneburg – Dannenberg (Los 2). Die Vertragslaufzeit für die Netze beträgt bei beiden Losen jeweils 15 Jahre und beginnt mit dem internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2014. Im Los 1 sind die zur Leistungserbringung einzusetzenden Fahrzeuge durch den künftigen Betreiber zu beschaffen, Angebote mit Gebrauchtfahrzeugen sind nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen für das Los 1 zulässig. Angebote mit Gebrauchtfahrzeugen erhalten jedoch einen Aufschlag auf den Wertungspreis. Für das Los 2 werden die für die Leistungserbringung einzusetzenden Fahrzeuge von der LNVG beigestellt. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 6.7.2012.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:12.03.2012 - Uhrzeit: 09:49

Abschiedsfahrt Baureihe EU06.

Am 19. Mai 2012 findet ein echtes Eisenbahn-Ereignis in Polen statt. Die letzte Reise der EU06 mit zahlreichen Fotohalten und Scheinanfahrten auf der Strecke: Kraków Glówny – Tarnów - Nowy Sacz – Muszyna -Leluchów/Muszyna - Krynica und zurück. Zur Teilnahme eingeladen sind Eisenbahnfreunden aus England, Deutschland, Frankreich und Polen. Die geografische Lage von Krakow, die Vielfalt und Attraktivität der Region sind ideale Voraussetzungen für Eisenbahn Tourismus. Weitere Informationen können der Event-Website www.eu06.com entnommen werden.
Quelle:/Fotos: Kamila Dawid, www.eu06.com

Datum:09.03.2012 - Uhrzeit: 18:12

SBB Cargo nimmt erste Hybridlok in Betrieb

SBB Cargo hat heute die erste von 30 bestellten Hybridloks getauft und in Betrieb genommen. Sie ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.
«Mit dem heutigen Tag starten wir in die Zukunft für einen modernen und noch umweltschonenderen Wagenladungsverkehr», sagte Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo, am Freitag im Rangierbahnhof Limmattal. Zusammen mit Peter Spuhler, Inhaber und CEO des Herstellers Stadler Rail Group und Käthi Hagmann, Stadträtin von Zofingen, taufte er die erste Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Heitern». «Ich bin stolz, dass wir mit dieser innovativen Lok Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit effizient unter einen Hut bringen. Damit setzen wir auf dem Markt einen neuen Standard», sagte Peter Spuhler. SBB Cargo übernehme so eine Pionierrolle im europäischen Schienengüterverkehr. Die Lieferung der zweiten Lok erfolgt im Mai, die restlichen 28 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG im 3-Wochen-Takt bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Mit der neuen Hybridlok lassen sich die künftigen Bedürfnisse der Kunden im schweizerischen Wagenladungsverkehr optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Sie reiht sich nahtlos in die modernisierten Fahrzeuge von SBB Cargo ein: Die Lok Am 843 wird hauptsächlich für den schweren Rangier- und Zustelldienst eingesetzt, diejenige des Typs Tm 232 für den leichten Dienst. Im Gegenzug lassen sich die Rangierloks Bm 4/4 sowie verschiedene dreiachsige Loktypen und Traktoren ausrangieren. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.
Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangier­betrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte – Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken. «Wir haben uns bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet», erklärte Nicolas Perrin abschliessend.

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit

Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Die Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. Im Fall der ersten Eem 923, die in Zofingen stationiert ist, fiel die Wahl leicht. Das RCP-Team unter der Leitung von Christoph Unternährer entschied sich für den Zofinger Hausberg «Heitern».


Quelle:/Fotos: Stadler Rail / SBB Cargo

Datum:09.03.2012 - Uhrzeit: 08:50

MEG 705 ist fertig

Nachdem die Lok bereits am Dienstag das erste Mal auf Probefahrt gesichtet wurde, war die neue MEG 705 am gestrigen Donnerstag noch mal auf AW-Probefahrt unterwegs. Die im Anstrich der MEG lackierte 155 196 war seit Mai 2011 im Werk Dessau.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:08.03.2012 - Uhrzeit: 08:26

Bender-Update

Aus und vorbei für 110 463 ++ 07.03.2012.
Zu dritt wird der ehemalige Maschinenraum der 110 463 entkernt
Nun bleibt nur noch 110 417...


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:07.03.2012 - Uhrzeit: 15:01

Neue 101-Werbelok zur dOCUMENTA (13)

Heute wurde im Hauptbahnhof Kassel die neue Werbelok 101 013 der DB im Design der dOCUMENTA (13) vorgestellt. Die Deutsche Bahn ist Mobilitätspartner und einer der Hauptsponsoren der dOCUMENTA (13). Die von den dOCUMENTA (13)-Grafikdesignern Leftloft gestaltete Lok wurde heute als rollende Botschafterin der Kunstausstellung auf die Reise geschickt.
Quelle:/Fotos: Joerg Lantelme/Deutsche Bahn AG

Datum:07.03.2012 - Uhrzeit: 08:52

111 001 jetzt im DB Museum Koblenz

Die 111 001 gehört jetzt zum DB Museum Koblenz, und wurde letzten Freitag (letzter Tag mit Frist) aus eigener Kraft von München nach Koblenz gefahren.
Quelle:/Fotos: Benjamin Wittmann, http://www.dbmuseum-koblenz.de

Datum:07.03.2012 - Uhrzeit: 08:51

Bender: 110 452 ist zerlegt

Und wieder wurde die Reihenfolge der Verschrottung geändert: 110 463 wäre als Nächste dran gewesen, wurde aber vorn in den Stutzen gezogen, stattdessen wurde dahinter die 110 452 zerlegt, von der anscheinend auch wieder Fahrmotoren zurückgegeben werden (stehen abgedeckt zw. 110 417 und 463)
110 452 ++ 06.03.2012
Dahinter wartet dann die letzte 110 in der langen Reihe, die 110 417.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:06.03.2012 - Uhrzeit: 07:33

Aktuelles aus Opladen

Und wieder eine weniger: 110 490 ++ 05.03.2012
Bereits am vergangenen Samstagmorgen wurde mit der Zerteilung des Lokkastens begonnen, hier die Mittel-Senkrechte bis hin zum Lüftergitter:
Und die Ansicht von der anderen Seite:

Fahrmotoren der 110 490 gehen als Ersatzteile an die DB zurück!

110 463 steht heute Mittag auf dem Bender-Gelände als Nächste zur Zerlegung an:

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:05.03.2012 - Uhrzeit: 10:13

Stuttgart 21: S-Bahn könnte auch ohne Linientausch fahren

Nach Fertigstellung von Stuttgart 21 kann die S-Bahn mit der heutigen Linienführung fahren. Ein Tausch der Linien, wie beim Stresstest aufgrund von Vorgaben eines möglichen Landesfahrplans unterstellt, ist nicht zwingend notwendig. Das geht aus einer vertieften Untersuchung von DB Netz AG hervor, die der Verband Region Stuttgart angestoßen hatte. Auf Antrag von Bündnis‘90/Grüne wurde heute im Verkehrsausschuss über die S-Bahn mit Stuttgart 21 berichtet. Alle Regionalpolitiker erneuerten fraktionsübergreifend ihre Ablehnung gegenüber einem möglichen Tausch der S-Bahn-Linien.
Bei einem S-Bahn-Betrieb, der auf der heutigen Linienführung basiert, müsse geprüft werden, inwieweit ein Bedarf an zusätzlichen Fahrzeugen entstehe, sagte Dr. Wurmthaler. Die DB Netz AG sieht zwei weitere Betriebsvarianten für die S-Bahn mit Stuttgart 21 vor. Auch ein Konzept mit Linientausch sei fahrbar. Dabei wird unterstellt, dass die Linien S 1, 2 und 3 bei der Haltestelle Schwabstraße enden, die S 4 und S 6 bis zum Flughafen (bzw. Filderstadt) fahren sowie die S 5 bis Böblingen/Herrenberg geführt würde. Bei einem Fahrplan mit Linientausch würde der Ausbau des Haltepunkts Kirchheim-Ötlingen zu einem Kreuzungspunkt notwendig. Als drittes hält die DB Netz AG einen kleinen Linientausch betrieblich für machbar. Danach würden die Linien S 1, 2 und 3 auf der heutigen Strecke bis Rohr fahren und von dort zum Flughafen (S 1), nach Herrenberg (S 2) oder nach Filderstadt (S3).
„Es ist gut, dass es nicht nur eine Möglichkeit gibt“, bewertet Dr. Wurmthaler die ersten Ergebnisse. Jetzt gelte es, die drei Varianten weiter zu untersuchen, auch im Hinblick auf mögliche Erweiterungen des S-Bahn-Netzes. Die Abstimmung auf den künftigen Fahrplan des Landes werde einige Jahre in Anspruch nehmen bis das endgültige Betriebskonzept auf dem Tisch liege. „Wir werden in den nächsten Jahren daran arbeiten, ein gutes Konzept für die Landesverkehre, für die S-Bahn und damit für den gesamten ÖPNV zu finden“, sagte Dr. Jürgen Wurmthaler.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:02.03.2012 - Uhrzeit: 08:38

Bender-Update

Nun wurde doch 110 320 vorgezogen und in den letzten Tagen beim Bender zerlegt: 110 320 ++ 29.02.2012
Am 1.3.2012 hat für 110 396 die letzte Stunde geschlagen – der vorbereitete/zerteilte Lokkasten wurde vom Greifer innerhalb weniger Minuten abgehoben.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:01.03.2012 - Uhrzeit: 07:37

ZSPNV Süd: Rheinland-Pfalz-Takt an der Nahe, in Rheinhessen und der Pfalz wird verbessert

Kaiserslautern: In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehrs Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd) am 30. Januar 2012 in Kirchheimbolanden wurde über die Vergabe des Ausschreibungsverfahrens „Dieselnetz Südwest“ entschieden.
Bei den beiden zur Vergabe anstehenden SPNV-Leistungen haben sich in Los 1 das Unternehmen „DB Regio AG“ und in Los 2 die „Regentalbahn AG - Die Länderbahn“ als künftiger Anbieter durchgesetzt.
Mit der am 28. Februar 2012 erfolgten Zustimmung der saarländischen Landesregierung zur Vergabe kann der nach Vergaberecht nötige offizielle Zuschlag auf das jeweilige Angebot der beiden Unternehmen vorbereitet werden.
„Damit sind die Weichen für deutliche Verbesserungen des Rheinland-Pfalz-Taktes an der Nahe, in Rheinhessen ab Dezember 2014 und der Pfalz ab Dezember 2015 gestellt worden. Für die Kunden werden sich insbesondere durch den Einsatz von neuen, barrierefreien Fahrzeugen, zusätzlichen Verbindungen, die Reaktivierung der Bahnlinie Heimbach – Baumholder für den Personenverkehr, mehr Zugbegleiter und den Ausbau des personenbedienten Fahrkartenverkaufs erhebliche Verbesserungen ergeben,“ erklärt Dr. Winfried Hirschberger, V erbandvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehrs Rheinland-Pfalz Süd und ergänzt: „Mit der erstmaligen Anwendung von Tariftreueregelungen in einem rheinland-pfälzischen Vergabeverfahren sichern wir hohe soziale Standards und sorgen mit der Vertragslaufzeit von 22,5 Jahren für langfristig gesicherte Arbeitsplätze bei beiden Unternehmen. Durch die Ausweitung des Zugverkehrs ist darüber hinaus mit zusätzlichen Arbeitsplätzen im Bereich der Schiene zu rechnen“.
Im „Los 1“ mit einem Volumen von jährlich rund drei Millionen Zugkm hat sich die DB Regio AG als günstigster Anbieter durchgesetzt. Sie wird ab Dezember 2015 den Zugverkehr auf folgenden Bahnlinien weiterführen:
- Neustadt – Bad Dürkheim – Grünstadt – Monsheim,
- Frankenthal – Freinsheim – Grünstadt – Ramsen (Eiswoog),
- Worms – Alzey – Bingen,
- Worms – Biblis,
- Worms – Bensheim und
- Weinheim – Fürth i. Odw.
Das bundeseigene Unternehmen wird für die Züge im Dieselnetz Südwest neue Triebwagen vom Typ LINT (Lint 41 mit 112 Sitzplätzen und Lint 54 mit 160 Sitzplätzen) des in Salzgitter ansässigen Alstom-Konzerns kaufen. Damit ist eine weitgehende Fertigung der Fahrzeuge in Deutschland verbunden.
Schon ab Dezember 2014 wird die „Regentalbahn AG - Die Länderbahn “ im „Los 2“, für eine Vertragslaufzeit von 22,5 Jahre, folgende regionalen Schienenverkehrsangebote übernehmen:
- Den Zugverkehr auf der Bahnstrecke Mainz – Alzey – Kirchheimbolanden,
- die Regional-Expressleistungen zwischen Frankfurt – Mainz – Bad Kreuznach – Idar Oberstein – Saarbrücken,
- einzelne umsteigefreie Regionalexpresszüge zwischen Mainz und Kaiserslautern über Bad Kreuznach sowie
- die Regionalbahnleistungen Mainz – Idar Oberstein – Baumholder/Türkismühle.
Das Unternehmen wird den Betrieb ebenfalls mit Neufahrzeugen vom Typ LINT (Lint 54 mit 160 Sitzplätzen und Lint 81 mit 270 Sitzplätzen) durchführen. Ab Dezember 2016 ist durch die Einführung eines Regional-Expresses zwischen Kaiserslautern – Rockenhausen – Bingen – Koblenz eine weitere Angebotsverbesserung vorgesehen. Insgesamt beinhaltet das Los 2 rund sieben Millionen Zugkilometer pro Jahr.
In parallel laufenden Entscheidungsverfahren haben sich alle Beschlussgremien der Partner im Dieselnetzes Südwest für die Zuschlagserteilung an die beiden Unternehmen ausgesprochen.
Eine Integration der Bahnstrecke Monsheim – Langmeil (Zellertalbahn) in den Rheinland-Pfalz-Takt im Zusammenhang mit dem Start der Dieselnetze Südwest als tägliches Zugangebot ist aus wirtschaftlichen Gründen leider nicht möglich. Ziel des Zweckverbandes ist es aber, die Infrastruktur der Bahnstrecke in Zusammenarbeit mit dem Land und den kommunalen Gebietskörperschaften als direkte Verbindung zwischen den Netzen Rheinhessen und Westpfalz auch weiterhin zu erhalten.

Quelle:/Fotos: ZSPNV Süd
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