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News-Rubrik: News-Archiv Februar 2012

Datum:29.02.2012 - Uhrzeit: 13:17

Siemens liefert 20 Regionalzüge für britisches Fernverkehrsnetz

Die Flotte des Desiro UK wird um 20 elektrische Regionaltriebzüge erweitert. Einen entsprechenden Auftrag erhielt Siemens Rail Systems von den Betreibern London Midland (LM), First TransPennine Express (FTPE) und der Leasinggesellschaft Angel Trains Ltd. (ATL). Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 170 Mio. EUR inklusive Wartungsvertrag. London Midland verstärkt mit den Zügen seine bestehenden London-Zugverbindungen. First TransPennine Express ersetzt die Dieseltriebzüge, die den Flughafen Manchester mit den schottischen Städten Glasgow und Edinburgh verbinden. Die Fertigung erfolgt im Siemens-Werk in Krefeld. Der Lieferzeitraum erstreckt sich von Ende 2013 bis Sommer 2014.
Siemens Rail Systems wird weitere 20 elektrische Regionaltriebzüge (EMU) nach Großbritannien liefern und schreibt damit die Erfolgsgeschichte des Desiro UK fort. Zehn der bestellten Züge gehören zur Klasse 350/3 des Betreibers London Midland und zehn zur Klasse 305/4 des Betreibers First TransPennine Express. „Wir sind stolz darauf, dass unsere Desiro-UK-Flotte seit nunmehr neun Jahren für die Fahrgäste zuverlässig im Einsatz ist und freuen uns, dass die Zugfamilie erneut erweitert wird. Dies zeugt von der hohen Zufriedenheit unserer Kunden in Großbritannien und steht für die hervorragende Zuverlässigkeit unserer Züge“, sagte Hans-Jörg Grundmann, CEO der Division Rail Systems.
First TransPennine Express wird auf der West Coast Main Line seine Dieseltriebzüge durch die EMUs ersetzen, die sowohl die Stadt Edinburgh als auch die Stadt Glasgow mit dem Flughafen Manchester verbinden. Ebenfalls auf der West Coast Main Line wird London Midland sein bestehendes Verkehrsangebot für Pendler Richtung London ausbauen. Gewartet werden die vierteiligen Triebzüge im Siemens-Depot in Manchester.
Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Meilen pro Stunde. Dies entspricht 176 Kilometern pro Stunde. Der Betrieb erfolgt mit 25 kV Wechselspannung (AC). Beim Bremsen speisen die Züge die freiwerdende Energie ins Netz ein. Zusätzlich erhalten die Triebfahrzeugführer mittels eines Fahrerassistenzsystems unterstützende Informationen, die eine energieoptimierte Fahrweise ermöglichen. Dadurch wird Strom gespart und der CO2-Ausstoß vermindert.
Der Desiro UK wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem wiederholt mit dem „Golden und Silver Spanner Award“ des Modern Railways Magazine für seine Zuverlässigkeit. Zuletzt erhielten die Züge der Baureihe 350/2 Ende vergangenen Jahres den „Golden Spanner“: Ohne technischen Fehler legte die Flotte in vier Wochen eine Gesamtstrecke von mehr als 615.000 Kilometern zurück. Das ist neuer britischer Rekord für einen Passagierzug.
Begonnen hat die Erfolgsgeschichte der britischen Zugfamilie im Jahr 2003, als First Great Eastern (heute Greater Anglia) die ersten Fahrzeuge zwischen London und East Anglia einsetzte. Bestellt wurden diese Züge ebenfalls von der Leasinggesellschaft Angel Trains, die mit dem nun vergebenen Auftrag insgesamt 243 Züge geordert hat. Auf Großbritanniens Schienen sind mehr als 370 Desiros unterwegs. Instand gehalten werden diese Züge mit annähernd 1.500 Wagen-Einheiten in den von Siemens gebauten und betriebenen Depots in Acton, Northam, Manchester, York, Northampton und Glasgow.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:29.02.2012 - Uhrzeit: 08:59

VBB: Zuschlag für das Netz Nord-Süd erteilt

Am 28. Februar 2012 hat die VBB GmbH im Auftrag der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen-Anhalt den Zuschlag für das sogenannte Netz Nord-Süd an die DB Regio AG, Region Nordost erteilt. Mit einem Gesamtvolumen von jährlich circa 9,5 Millionen Zugkilometern umfasst das Netz die Linien RE3 Stralsund / Schwedt (Oder) – Berlin – Elsterwerda und RE5 Rostock / Stralsund – Berlin – Falkenberg (Elster) / Lutherstadt Wittenberg. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2014.
Diesem Zuschlag ist ein sehr umfangreiches europaweites Vergabeverfahren vorangegangen, in dem die vertraglichen Konditionen zwischen den Ländern und allen Bietern verhandelt wurden. Im Ergebnis wird die DB Regio AG auf beiden Linien künftig moderne Doppelstockwagen einsetzen, wie sie auch bereits heute aus der Region bekannt sind und auf der RE5 verkehren. Zusätzlich werden voraussichtlich auf der RE5, fünf Neubautriebzüge des Herstellers Bombardier Transportation eingesetzt. Wichtigste qualitative Verbesserung auf beiden Linien wird die Verstärkung aller Züge um einen fünften Wagen sein. Außerdem werden die alten Fahrzeuge einem umfangreichen Redesign unterzogen. Um die gefühlte Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen, werden die Züge zudem mit Videoüberwachung ausgestattet. Wie bei der Ausschreibung des Netz Stadtbahn neu eingeführt, wird der barrierefreie Bereich in der Zugmitte platziert sein, so dass Personen mit eingeschränkter Mobilität schneller ihren barrierefreien Einstieg finden können, egal in welche Richtung der Zug fährt.
Das Gesamtvolumen der Ausschreibung verteilt sich auf vier Bundesländer: Auf das Land Brandenburg entfallen 51 Prozent der Leistung, auf das Land Mecklenburg-Vorpommern 36 Prozent, auf Berlin zehn Prozent und auf Sachsen-Anhalt drei Prozent.
Minister Jörg Vogelsänger, Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg: „Mit dieser Vergabe haben wir rund 90 Prozent aller Regionalverkehre im Land Brandenburg im Wettbewerb vergeben. Mit dem laufenden Verfahren zum Netz Ostbrandenburg und dem im Sommer startenden Verfahren für den Prignitz-Express haben wir dann im Regionalverkehr 100 Prozent Wettbewerb erreicht.“
Minister Volker Schlotmann, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern: „Gerade der fünfte zusätzliche Wagen, der in den Saisonmonaten April bis Oktober auf beiden Linien bei allen Zügen Richtung Norden eingesetzt wird, bringt die lang ersehnte Entlastung des heutigen Angebots. Der zusätzliche Wagen wird im Untergeschoss insbesondere zur Mitnahme von Fahrrädern geeignet sein.“
Senator Michael Müller, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin:„Der Tages- oder Wochenendausflug an die Küste wird für die Berlinerinnen und Berliner mit dem verbesserten Angebot jetzt noch mal deutlich attraktiver. Und umgekehrt gilt natürlich das gleiche: Auch die Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können die Bundeshauptstadt jetzt noch bequemer und sicherer erreichen.“
Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH: "Das Land Sachsen-Anhalt sichert mit dem neuen Vertrag langfristig stabile Direktverbindungen zwischen der Lutherstadt Wittenberg und Berlin. Zum 500. Jahrestag der Reformation 2017 erwartet die Lutherstadt Wittenberg zahlreiche Gäste aus der Bundeshauptstadt, denen damit gute Anreisemöglichkeiten geboten werden."
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer der VBB Verkehrsverbund Berlin -Brandenburg GmbH: „Mit dem Zuschlag bleiben wir unserer Linie treu, durch Wettbewerb die Qualität des Angebotes weiter zu verbessern. Der VBB wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Kunden des Öffentlichen Nahverkehrs in unserer Region dieses Versprechen auch hautnah spüren.“

Quelle:/Fotos: Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH

Datum:28.02.2012 - Uhrzeit: 08:24

Bender-Update

Die 8 x 143 wurden vergangenen Freitag, 24.02.2012, vom Bf Opladen aufs Bender-Anschlussgleis überstellt.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.02.2012 - Uhrzeit: 09:20

Siemens-Taurus entklebt

Die 1116 038 wurde in der vergangenen Woche in Linz ihrer Siemens-Werbefolien beraubt und fährt nun wieder in rot durch die Gegend.
Quelle:/Fotos: Mittenwaldbahnforum

Datum:27.02.2012 - Uhrzeit: 09:07

155 055: HU mit abweichendem Aussehen

Revision BCSX 17.02.2012 - Ceramol versiegelt - so steht es an der 155 055 welche am Samstag (25.2.12) in der Einsatzstelle Engelsdorf abgestellt war. Die Lok hat jetzt das Aussehen wie die 155 203 aus dem Revisionsjahr 2004.

Quelle:/Fotos: xXx

Datum:25.02.2012 - Uhrzeit: 07:45

„Talent 2“: Eisenbahn-Bundesamt gibt für weitere Züge grünes Licht

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat weitere „Talent 2“-Fahrzeuge zugelassen: Auch in den Regionen Rhein-Sieg und Cottbus dürfen die neuen vierteiligen Nahverkehrszüge nun auf die Schiene gehen. Das teilte die Bonner Behörde am Freitag mit.
Nur wenige Tage zuvor hatte der Hersteller Bombardier Transportation für diese Fahrzeugvarianten die letzten offenen Fragen geklärt und die noch ausstehenden Sicherheitsnachweise erbracht. Damit hat das EBA die gesetzliche Prüfungsfrist von vier Monaten abermals nicht ausgeschöpft – ein Ergebnis der serviceorientierten Herangehensweise, bereits den Entwicklungsprozess beim Hersteller zu begleiten.
EBA-Präsident Gerald Hörster: „Wir unterstützen die Unternehmen weiter dabei, Eisenbahnfahrzeuge rechtzeitig – insbesondere aber auch sicher – auf die Schiene zu setzen. Die Einhaltung der oft ambitionierten Zeitpläne hängt allerdings letztlich von der Entwicklungsreife des Produkts und der Qualität der Nachweisführung ab, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen muss.“
Der jüngste Schritt im Zulassungsverfahren der „Talent-2“-Züge betrifft insgesamt 13 Fahrzeuge. Im abgelaufenen Jahr hatte das EBA bereits 50 Zügen der Fahrzeugfamilie die Zulassung erteilt.

Quelle:/Fotos: EBA

Datum:24.02.2012 - Uhrzeit: 08:45

Schonfrist für 110 320

143 612 ++ 22.02.2012
110 320 wurde vorn an den Stutzen geschoben, somit dürfte sie noch ein paar Tage „Schonfrist“ haben.
Dahinter werden andere elektr. Kleinteile zerlegt und dann folgt 110 396, die dann vermutlich als nächste dran sein wird.
Es ist auch wieder Platz zum Reinziehen der drei 143 vorm Tor und dann können auch die im Bf Opladen wartenden 143er aufs Anschlußgleis überstellt werden …..


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:22.02.2012 - Uhrzeit: 08:45

Bender: 110 404 ist zerlegt

110 404 ++ 21.02.2012
Heute wurde dann auch schon mit der Zerlegung der 143 612 begonnen, die wird dann morgen sicher den Blick auf die dahinter stehende letzte 110 freigeben, die 110 320.
Somit wahrscheinlich 143 612 ++ 22.02.2012

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:21.02.2012 - Uhrzeit: 08:57

Ae 6/6 11505 abgebrochen

Die grüne Ae 6/6 11505 hat am 02. Februar 2012 ihre allerletzte Reise in Bellinzona angetreten und wurde via Rangierbahnhof Limmattal nach Emmenbrücke geschleppt. Dort traf die Lok am 14. Februar ein und wird jetzt bei einem örtlicheh Schrotthändler verschrottet.
Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer

Datum:20.02.2012 - Uhrzeit: 09:20

Bender-Update


146 247 hat 143 024, 154, 165, 275, 636, 820, 866 & 938 am 17.02.2012 von Nürnberg nach Opladen überführt. Am späten Nachmittag stehen die 8 x 143 in Opladen. In der o.g. Reihenfolge mit der 938 Richtung Köln/Bender warten die Loks auf Überstellung zum Bender.
Nur rund 300 mtr weiter beim Bender wurden die ersten drei 143er vorm Tor ins Gelände gezogen, damit steht 143 612 jetzt vorn am Stutzen und dahinter wurde am Freitag bereits mit der Zerlegung der 110 404 begonnen !
Und ein Nachtrag noch:
143 602 ++ 16.02.2012.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:20.02.2012 - Uhrzeit: 09:20

Neuzugänge in Opladen








143 024 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 866 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 275 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 820 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 165 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 636 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 154 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 938 am 18.02.12 im Bf Opladen
143 341, 150 und 172 am 18.02.12 vor den Bender-Toren in Opladen
143 150 am 18.02.12 vor den Bender-Toren in Opladen
143 172, 150 und 341 am 18.02.12 vor den Bender-Toren in Opladen
Autos als Sichtschutz auf den "Kampfplatz" sind ja nichts neues - 143 612 wartet am 18.02.12 beim Bender in Opladen auf das Finale, was sicherlich am Montag stattfindet, noch ruht der Vollstrecker...

Quelle:/Fotos: xxx

Datum:20.02.2012 - Uhrzeit: 09:20

Stadler: Erste Resultate zur Ursache der Entgleisung in Norwegen

Am 17. Februar 2012 hat die norwegische Havariekommission eine Vorabstellungnahme zur Entgleisung eines Testzuges vom vergangenen Mittwoch veröffentlicht. Sie hat festgestellt, dass der Zug mit 135 km/h unterwegs war, als die Bremsen aktiviert wurden.
Seit Mittwoch untersucht die norwegische Havariekommission die Ursache, die am Mittwochmorgen südlich von Oslo zum Engleisen des Stadler FLIRT Nummer 5 (74005) für die norwegischen Staatsbahnen (NSB) geführt hat. Der Zug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer geplanten Testfahrt.
Gemäss der Kommission habe die Untersuchung der Unfallstelle, die Auswertung des TELOC-Fahrtenschreibers und des Kamerasystems ergeben, dass sich der Unfall in einem Abschnitt mit relativ scharfen Kurven ereignete, wo die Geschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt ist. Der Zug war mit 135 km/h unterwegs, als die Bremsen aktiviert wurden und nach ca. 340 m zum vollständigen Stillstand kam. Der Zug entgleiste rund 50 bis 60 m, nachdem die Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h auf 70 km/h wechselt. Diese Geschwindigkeitsreduktion wird indes per Warnschild 1200 m davor angezeigt. Die Gründe für die hohe Geschwindigkeit sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Havariekommission setzt ihre Untersuchungen fort (siehe auch http://www.aibn.no/Jernbane/Rapporter/12-125).
An Bord des Zuges waren zum Unglückszeitpunkt fünf Personen, darunter drei norwegische NSB-Mitarbeiter, ein polnischer Stadler-Mitarbeiter und ein finnischer Mitarbeiter einer Zulieferfirma. Alle fünf Personen konnten mittlerweile aus dem Spital entlassen werden. Darüber ist Stadler Rail sehr erleichtert. Sie dankt allen Beteiligten, namentlich den norwegischen Behörden, den NSB und der Havariekommission für die rasche und professionelle Hilfe.
Stadler Rail hofft, dass mit den weiteren Untersuchungen bald Klarheit über die endgültige Unfallursache bestehen wird.
Stadler hat mit den NSB im September 2008 den Vertrag über die Lieferung von 50 FLIRT unterschrieben. Zehn Fahrzeuge wurden ausgeliefert, die sich im geplanten Testbetrieb befinden und bis anhin 140'000 km absolviert haben.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:17.02.2012 - Uhrzeit: 08:58

Desiro RUS wird verladen





DB Schenker übernimmt die Aufgabe für die Verladung der Triebwagen ab dem Rheinhafen in Krefeld bis nach St. Petersburg. Die Bilder zeigen die Verladung mehrerer Einheiten am 16. Februar 2012.

Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:17.02.2012 - Uhrzeit: 08:27

Bender: 143 602 wird zerlegt

143 611 ++ 13.02.2012
Die ehemalige Düsseldorfer 143 602 ist aktuell in Bearbeitung.
Danach folgt 143 612 und dann die 7x110 und die 6x143 vorm Tor.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:16.02.2012 - Uhrzeit: 08:24

Stadler: Der erste neue Zentralbahn-Zug ist da

Am 15. Februar 2012 fand in Bussnang TG bei Stadler Rail der Roll-out des ersten von zehn neuen Zügen der Zentralbahn statt. Dieser neue Zug überzeugt mit seiner Leichtigkeit, seiner Dynamik und seinem Komfort. Und: Er ist leise. Der gesamte Auftrag umfasst ein Volumen von rund 140 Millionen Franken – damit handelt es sich um den grössten Auftrag für Zahnradfahrzeuge, den es weltweit je gegeben hat.
Stadler Rail und die Zentralbahn präsentierten am 15. Februar 2012 in Bussnang TG einen weiteren Meilenstein der jungen Bahnunternehmung: Der Roll-out des ersten neuen 3-teiligen Zuges. Dynamisch, elegant und gleichzeitig sportlich kommt er daher. Oder wie die Zentralbahn ihn nennt: eine flinke, innovative Niederflur-Komposition – kurz FINK. Auch das Interieur überzeugt: Die Panoramafenster garantieren Weitblick, die bequemen Sitze versprechen Gemütlichkeit, und die Niederflureinstiege ermöglichen ein ebenerdiges Einsteigen. «Wir freuen uns sehr, diesen neuen Zug endlich der Öffentlichkeit zu präsentieren und schon bald auch unseren Fahrgästen zu übergeben», freut sich Renato Fasciati, Geschäftsführer der Zentralbahn. Diese Züge bieten aber nicht nur Vorteile für die Fahrgäste. «Faszinierend, wie leise diese neuen Züge sein werden – da sind sicher auch unsere Anwohnerinnen und Anwohner erleichtert», meint Fasciati weiter.

Auch Meilenstein für Stadler Rail
Nicht nur für die Zentralbahn, auch für Stadler Rail ist dieser Auftrag ein Meilenstein. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, freut sich: «Ich bin stolz auf diesen modernen Zug, mit dem wir erneut unsere Kompetenz als weltweit führender Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen unter Beweis stellen. Wir setzen mit der Zentralbahn-Flotte neue Massstäbe.» Das Zahnradbahngeschäft gehört zum Segment der massgeschneiderten Fahrzeuge, sogenannt Tailormade, das zu den Kernkompetenzen von Stadler Rail zählt. Dieses Geschäft stand am Anfang des Erfolgs der Firma und ist heute noch von grosser Bedeutung. Spuhler betont: «Wir wollen Weltmarktführer bei den Zahnradbahnen bleiben. Unser neues Konzept für die Zentralbahnfahrzeuge trägt dazu bei.» Die neuen Züge zeichnen sich aus durch eine Trennung von Zahnrad- und Nichtzahnradantrieb, einen kompletten Aluminium-Leichtbau mit Panoramafenstern sowie ein höhenverstellbares Zahnrad.

Ein cleverer Zug
Der neue Zug und auch die gesamte Beschaffung überzeugen durch Cleverness. Der äusserst flexible Einsatz des neuen Fahrzeuges, das Abdecken der Pendler- und Freizeitbedürfnisse der Fahrgäste, der bewusste Einsatz von Niederflurbereichen, das Infotainment- und Reservationssystem, das Bistro in den 7-teiligen Zügen, die Panoramafenster, die Gepäckverstauräume, die geringen Lärmemissionen, das höhenverstellbare Zahnrad etc. sind das Resultat einer durchdachten oder eben cleveren Projektplanung und -umsetzung sowohl von der Zentralbahn wie auch von Stadler Rail.

Erst der Anfang einer neuen Zugs-Ära
Dieser erste Zug steht am Anfang der Auslieferung von zehn neuen Fahrzeugen. Sechs sind 3-teilige Züge, welche einerseits als Verstärkung von Luzern nach Interlaken Ost und andererseits im S-Bahn-Betrieb eingesetzt werden. Die eigentlich neuen Flaggschiffe der Zentralbahn sind vier neue 7-teilige Züge, welche als InterRegio Züge von Luzern nach Interlaken Ost fahren und so bis Ende 2013 die gesamte bisherige Brünig-Flotte ersetzen.

Ab Freitag auf dem Streckennetz der Zentralbahn zu sehen
Der neue Zug wird in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 16./17. Februar 2012 auf den Schienen nach Interlaken gebracht. Danach beginnt die Phase der Test- und Schulungs-fahrten. Ungefähr Anfang Juni 2012 kommt das Fahrzeug in den fahrplanmässigen Betrieb und steht dann den Kundinnen und Kunden der Zentralbahn zur Verfügung.
In einem Rhythmus von zwei Monaten kommen nun laufend neue Züge auf das Streckennetz der Zentralbahn. Der nächste Höhepunkt ist die Auslieferung eines langen 7-teiligen Zuges im Juni 2012. Dieser wird am 22. September 2012 mit einem Volksfest gebührend empfangen und gefeiert.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:16.02.2012 - Uhrzeit: 08:24

ZEFIRO für herausragendes Design ausgezeichnet

Bombardier Transportation ist für seinen neu entwickelten Hochgeschwindigkeitszug mit dem iF Product Design Award und dem Good Design Award ausgezeichnet worden. Der ZEFIRO wurde für Europa, Asien und Nordamerika entwickelt und vereint aerodynamische Effizienz mit markantem Design. Die ZEFIRO-Plattform bildet die Grundlage für die wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Hochgeschwindigkeitszüge. Sie verbindet eine branchenweit führende Kapazität mit zukunftsweisendem Fahrgastkomfort und setzt bei der Reduzierung des Energieverbrauchs auf modernste Technologien und fortschrittliche Aerodynamik. Mithilfe dieser Technologien können praktisch sämtliche Hochgeschwindigkeitsanforderungen weltweit erfüllt werden.
Die ZEFIRO-Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge kann Geschwindigkeitsanforderungen von 250 bis 380 km/h (155 bis 235 mph) realisieren und lässt sich sehr flexibel einsetzen. ZEFIRO-Züge verringern die Reisezeiten zwischen Großstädten beträchtlich und tragen zur Steigerung des interregionalen Wirtschaftswachstums bei.
Mit dem in Deutschland verliehenen iF Product Design Award werden die Qualität, die Verarbeitung, die Materialauswahl, der Innovationsgrad, die Umweltauswirkungen sowie Funktionalität, Sicherheit und Markenwert ausgezeichnet. Darüber hinaus hat Bombardier für sein Zugdesign zum dritten Mal in fünf Jahren auch den Good Design Award erhalten.
Die Auszeichnung wird jährlich vom Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design und dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies verliehen. „Diese international begehrten Preise bestätigen den innovativen Ansatz der ZEFIRO-Züge im Hochgeschwindigkeitsverkehr“, so Michael Sohn, Teamleiter Industrial Design des ZEFIRO-Projekts bei Bombardier Transportation. „Der ZEFIRO ist einer der schnellsten in Serie gefertigten Züge weltweit. Das Design wurde auf Basis der umfassenden Erfahrungen von Bombardier in der Aerodynamikforschung bei Zügen entwickelt und trägt zur herausragenden Energieeffizienz des ZEFIRO bei. Die Gestaltung mit Fenstern, Lampen, Trennlinien und Grafiken gibt den Zügen ein unverwechselbares Erscheinungsbild.
Gleichzeitig setzen wir im Schienenverkehr neue Standards für einen nachhaltigen Transport und Fahrgastkomfort.“
Das aerodynamische Design der ZEFIRO-Züge sorgt für optimale Werte in Sachen Seitenwindstabilität, Luftwiderstand und Druckimpulse. Bombardier Transportation ist das erste Unternehmen in Europa, das bei Hochgeschwindigkeitszügen für Trieb- und Laufwagen Aluminium-Wagenkästen entwickelt und verwendet. Diese führen zu einer Gewichtsverringerung und einem niedrigeren Schienenverschleiß und gewährleistet die konsequente Einhaltung der strengen Sicherheitsanforderungen. Das Bombardier Centre of Excellence für Aluminium-Wagenkästen im englischen Derby war an der Entwicklung dieser Technologie beteiligt.
Zu weiteren innovativen Entwicklungen zählen das BOMBARDIER EBI Drive 50-Fahrerassistenzsystem sowie das Klimatisierungssystem ThermoEfficient. Zusammen mit anderen Energiesparmaßnahmen machen sie den ZEFIRO zu dem Hochgeschwindigkeitszug mit dem niedrigsten Energieverbrauch pro Sitzplatz. Die gesamte Kompetenz und Erfahrung des Unternehmens aus der Produktion von über 850 Hochgeschwindigkeitszügen in den letzten 20 Jahren wurden in die Entwicklung dieses Fahrzeugs gesteckt.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:15.02.2012 - Uhrzeit: 09:17

Erster von 16 Doppelstocktriebzügen KISS für die ODEG im Testbetrieb

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH, ein Tochterunternehmen der Schweizer Stadler Rail Group, produziert derzeit für die BeNEX GmbH und die NETINERA Deutschland GmbH 16 elektrische Doppelstocktriebzüge vom Typ KISS. Die Triebwagen werden ab Fahrplanwechsel 2012 auf den Strecken des Netzes „Stadtbahn“ in Berlin/Brandenburg von der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH ODEG betrieben. Vor der offiziellen Übergabe an die ODEG wird nun das erste Fahrzeug vom Produktionsstandort in Pankow nach Velten überführt, wo die Inbetriebnahme sowie Testfahrten beginnen. Im Anschluss wird das Fahrzeug notwendige Typprüffahrten durchführen.
„Wir freuen uns, dass der jetzt erste Triebzug diesen Typs für die ODEG auf den Schienen steht“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Die Fahrzeuge verfügen über einen hellen, klimatisierten Fahrgastraum, großzügige Einstiegsbereiche und sind mit einer für 550er-Bahnsteige optimierten Einstiegshöhe, einer Spaltüberbrückung an allen Türen und einem entsprechenden WC-System auch auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen ausgerichtet.“
Die vierteiligen Doppelstocktriebzüge umfassen insgesamt 428 Sitzplätze und zeichnen sich durch großzügige Mehrzweckbereiche für den Transport von Fahrrädern sowie individuell gestaltete Fahrgasträume mit LED-Beleuchtung und Videoüberwachung im Innenraum aus. Darüber hinaus verfügen die Züge über drei geschlossene WC-Systeme eines davon nach der TSI PRM Norm mit Babywickeltisch. Die Antriebsbereiche des KISS, der sich durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnet, befinden sich über den Triebfahrwerken. Der elektrische Doppelstocktriebzug erfüllt neben der Crash-Norm auch die Anforderungen der TSI PRM und TSI Noise sowie die Brandschutzstufe 3 nach DIN 5510-1 und Betriebsklasse 2 nach CEN/TS 42545-1. „Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h und seinem modularen Aufbau ist der KISS für den Regionalverkehr konzeptioniert“, berichtet Daum.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:15.02.2012 - Uhrzeit: 09:07

S5/S8 in NRW ab 2014 mit Coradia Continental

Auf den Linien S5 und S8 in NRW sollen ab 2014 Coradia Continental von Altom (BR 440) zum Einsatz kommen. Dies meldet das S-Bahnforum unter Berufung auf eine gestrige Betriebsversammlung. DB Regio hatte erst vor kurzem die Ausschreibung der beiden Linien für sich entschieden.
Quelle:/Fotos: s-bahn-forum.de

Datum:15.02.2012 - Uhrzeit: 08:47

Abellio startet Fotowettbewerb

Am 14. Februar startete der erste Fotowettbewerb im Ruhr-Sieg-Netz. Ob Schnappschuss oder professionell geschossenes Motiv – alle Fahrgäste und Zugliebhaber sind herzlich eingeladen, ihre schönsten Bilder einzusenden. Einzige Voraussetzung dabei: die Fotos müssen einen klaren Abellio-(Be)Zug erkennen lassen.
Bis Ende Oktober können Teilnehmer ihre Bilder auf der Internetseite www.abellio-fotowettbewerb.de hochladen oder ihre Fotos per CD an Abellio senden. Die 13 schönsten Fotos erhalten einen Platz im Abellio-Fotokalender 2013. „Durch die lange Wettbewerbslaufzeit hoffen wir, alle Jahreszeiten abzudecken und für den Kalender sowohl winterlich verschneite Züge, als auch Motive mit strahlendem Sonnenschein zu erhalten.“ Erklärt Ronald R. F. Lünser die Intention des Wettbewerbs. Drei der ausgewählten Fotos werden zudem mit einem Warengutschein eines Online-Fotoversands prämiert.
Den Wettbewerb richtet Abellio gemeinsam mit den Aufgabenträgern Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Zweckverband Ruhr-Lippe und Zweckverband Westfalen-Süd aus. Gemeinsam wünschen sie allen Teilnehmern viel Spaß auf der Jagd nach den schönsten Zug-Momenten im Ruhr-Sieg-Netz.
Sie gehen gerne mit auf die Jagd? Alle wichtigen Informationen wie Laufzeit und Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.abellio-fotowettbewerb.de

Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW GmbH

Datum:13.02.2012 - Uhrzeit: 09:55

Neue Logos bei 186 107

Am frühen Morgen des 11.2.12 ist bei -11° in Wiesental die 186 107 Railpool/Rurtalbahn Cargo mit dem R2X container shuttle am Haken unterwegs, von Rotterdam-Maasvlakte nach Stuttgart Container Terminal. Die Lok hat eine neue Seitenreklame erhalten und wirbt für R2X services SCT Stuttgart Container Terminal und Alcotrans Container Line B.V.Neska Intermodal managt die ganzen Verkehre. (http://www.neska-intermodal.eu/)

Quelle:/Fotos: Wolfgang Mauser

Datum:13.02.2012 - Uhrzeit: 09:54

180 015 hat neue Logos

Am Samstag stand die 180 015 - Ceramol versiegelt im Februar - mit neuen Logos und einigen Schwestermaschinen in Dresden Friedrichstadt.

Quelle:/Fotos: xxx

Datum:08.02.2012 - Uhrzeit: 08:16

DB Regio Nord soll zwischen Hamburg, Kiel und Flensburg fahren

Einem entsprechenden Vergabevorschlag für das so genannte "Los A" hatten der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Landtages bereits am 25. Januar zugestimmt. Wie Verkehrsminister Jost de Jager heute am 7. Februar mitteilte, war gestern die Frist abgelaufen, in der die unterlegenen Bieter nbe Nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH und Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) die Vergabekammer des Landes hätten anrufen hätten können. Über das Vergabeverfahren für das "Los B" mit den Strecken Hamburg – Itzehoe sowie Hamburg – Wrist wird Ende März entschieden. Das Land hatte das Vergabeverfahren für diesen Teil des Netzes Ende 2011 wegen unwirtschaftlicher Angebote aufgehoben und die Bieter um neue Offerten gebeten.

Mehr und bessere Verbindungen.

De Jager kündigte für die Fahrgäste eine Reihe von Verbesserungen an: ""Zwischen Kiel und Hamburg gibt es ab 2014 einen Halbstundentakt und von Flensburg kommen die Fahrgäste künftig einmal pro Stunde ohne Umsteigen nach Hamburg."" Dafür werde die DB Regio im Auftrag des Landes völlig neue Doppelstocktriebwagen von Bombardier einsetzen, die Fahrgästen unter anderem ein völlig neues Innenraumdesign und mehr Beinfreiheit bieten.

Der Verkehr wird wachsen

Wie der Minister weiter sagte, werde insbesondere der Verkehr von Schleswig-Holstein nach Hamburg in den kommenden Jahren stark wachsen. ""Deshalb müssen wir hier gemeinsam mit Hamburg das Angebot weiter ausbauen und den Fahrgästen auch künftig einen attraktiven Nahverkehr bieten."" Das gelte auch für Strecken von Itzehoe und Wrist nach Hamburg, für inzwischen neue Angebote abgegeben worden seien.

Das "Los A" im Netz Mitte umfasst insgesamt 211 Streckenkilometer, auf denen die Züge heute jährlich rund 3,8 Millionen Kilometer zurücklegen. Ab 2014 soll das Angebot um 23 Prozent auf rund 4,6 Millionen Zugkilometer steigen. Auf den Strecken des "Los A" sind täglich rund 22.000 Fahrgäste unterwegs. Derzeitiger Betreiber auf den Strecken ist die DB Regio AG Regionalbahn Schleswig-Holstein.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr

Datum:08.02.2012 - Uhrzeit: 08:16

Neues vom Bender

143 081 ++ 03.02.2012
Damit ist die letzte der ehemaligen Dresdner 143 in Opladen zerlegt. Gestern war dann 143 588 dran …
143 588 ++ 06.02.2012
Heute Abend konnte 143 611 (am Stutzen) gesichtet werden, gefolgt von 143 602 und der zunächsten letzten Düsseldorfer 143, der 143 612.
Die 6xNürnberger 143 stehen jetzt auch bereits vor dem Bender Tor.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:07.02.2012 - Uhrzeit: 08:16

VRR vergibt S5 und S8 an DB Regio NRW

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen die Betriebsleistungen der S-Bahn-Linien S5 und S8 ab Dezember 2014 von der DB Regio NRW durchführen zu lassen. Entscheidungsgrundlage für den Verkehrsvertrag ist ein vorangegangenes europaweites Wettbewerbsverfahren. Sein Ergebnis werten die Verantwortlichen als Erfolg, denn die eingereichten Angebote lagen auf einem erfreulich niedrigen Niveau, im Vergleich zu den bisherigen Zugkilometerpreisen im S-Bahn Bereich.
Ein Grund für den funktionieren SPNV-Wettbewerb im VRR sehen die Entscheider auch in der Tatsache, dass im Verfahren erneut die Option des Fahrzeugfinanzierungsmodells enthalten war. Dieses beinhaltet eine alternative Finanzierungsmöglichkeit für die geforderten Neufahrzeuge. Insgesamt ermöglicht das positive Wettbewerbsergebnis der öffentlichen Hand, langfristig die qualitativ hochwertigen Verkehre auf den beiden Linien zu finanzieren. Ab 2014 wird der Verbund für einen gefahrenen Zugkilometer knapp einen Euro weniger bezahlen müssen als im derzeitigen S-Bahn-Vertrag.
VRR-Vorstand Martin Husmann zum abgeschlossenen Wettbewerbsverfahren: „Die Entscheidung war äußerst knapp, denn die sonstigen Wettbewerbsteilnehmer haben das Angebot des Fahrzeugfinanzierungsmodells angenommen und somit den nötigen Wettbewerbsdruck aufgrund niedriger Zinskonditionen ins Verfahren gebracht. Und ich bin überzeugt, dass genau diese Option im Verfahren dazu geführt hat, dass ein funktionierender Wettbewerb stattgefunden hat und wir nun ein finanzierbares Angebot vorliegen haben,“ so Husmann.

Ab 2014 attraktive Neufahrzeuge

Der VRR hat die Betriebsleistung auf der S-Bahnlinie S5/S8 zwischen Mönchen-gladbach und Dortmund für den Zeitraum von 2014 bis 2029 vergeben. Auf dieser lang laufenden S-Bahnlinie werden erstmals S-Bahn-Fahrzeuge mit behindertengerechten Toiletten eingesetzt, auf ausdrücklichen Wunsch des Verkehrsministers Nordrhein-Westfalen, der Landesseniorenvertretung NRW, vieler Fahrgäste und Fahrgastverbände. Daneben werden die Fahrzeuge mit Videoüberwachung und Mehrzweckbereichen mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen ausgestattet sein. Fahrbare Schiebetritte werden künftig den Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug komplett verschließen und machen so ein Durchfallen unmöglich. Die S-Bahn-Fahrzeuge werden alle geltenden gesetzlichen Bestimmungen der zuständigen Aufsichtsbehörden erfüllen. Für die vorgesehene Inbetriebnahme im Dezember 2014 kann die Fahrzeugindustrie dafür aber nur Fahrzeuge mit einer Fußbodenhöhe von 80 cm zur Verfügung stellen.
Heute verkehren – wie im gesamten S-Bahn-Netz im VRR auch – auf der S5/S8 Fahrzeuge mit einer Fußbodenhöhe von 100 cm. Dem steht gegenüber dass entlang der Streckenführung die Bahnsteige mit unterschiedlichen Höhen angelegt sind. Von den 45 Stationen verfügen 21 über eine Höhe von 96 cm, 24 über die künftig optimale Höhe von 76 cm. Mit dem neuen Fahrzeugkonzept verändern sich daher auf den Stationen die Einstiegsverhältnisse von den Bahnsteigen in die Fahrzeuge. Erstmalig wird auf vielen Stationen ein stufenloser Einstieg in die S-Bahn möglich sein. Auf anderen Stationen wird hingegen der Einstieg in das S-Bahn-Fahrzeug zunächst mit einer Stufe und ggf. einer fahrzeugseitigen Rampe verbunden sein, soweit nicht Fahrmöglichkeiten mit anderen, parallel verlaufenden S-Bahnen genutzt werden können. Mit diesen Hilfsmitteln sind alle Einstige nach wie vor behindertengerecht ausgeführt.
Über diese veränderte Situation wurden im Rahmen der Ausschreibung mit den kommunalen Behindertenbeauftragten, den Landesvertretern der Behinderten, den betroffenen Kommunen und dem Verkehrsverbund intensive Gespräche geführt. Derzeit werden gemeinsam mit der DB Station&Service AG und der DB Netz AG bauliche Maßnahmen für einzelne Stationen geprüft, um den Einstieg in die Fahrzeuge künftig noch weiter zu erleichtern.

Land NRW und VRR streben einheitliche Bahnsteighöhe von 76 cm an

Etwa 30 der insgesamt 170 S-Bahn-Stationen im gesamten VRR-Verbundraum können auch langfristig nicht auf 96 cm Bahnsteighöhe angepasst werden. In Ermangelung eigener, ausschließlich von der S-Bahn befahrener Strecken, werden viele Strecken von speziellen Güterverkehren und anderen Produkten des Personenverkehrs (Regionalexpress, Fernverkehr) mit befahren. Stationen an derartigen „Mischbetriebsstrecken“ müssen nach deutschen und EU- Normen mit einer Bahnsteighöhe von 76 cm ausgebaut sein. Aus diesem Grund strebt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in enger Abstimmung mit dem Verkehrsministerium mittel- bis langfristig eine einheitliche Bahnsteighöhe von 76 cm an. Zum Jahreswechsel 2019/2020 werden alle S-Bahnstrecken im Verbundraum neu ausgeschrieben. Mit den dann zum Einsatz kommenden Neufahrzeugen wird sich für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Rahmen der Möglichkeiten die bestmögliche Situation bezüglich der Ein- und Ausstiege einstellen.

Quelle:/Fotos: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Datum:07.02.2012 - Uhrzeit: 08:16

Siemens präsentiert den ersten Desiro RUS

Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben den ersten Regionaltriebzug vom Typ Desiro RUS im Siemens-Werk in Krefeld besichtigt und zur Auslieferung freigegeben: Im Februar beginnt der Transport per Schiff bis in den russischen Seehafen Ust Luga. Von dort geht es auf der Schiene weiter ins Depot bei Sankt Petersburg, von wo aus die Züge ihre Zulassungsfahrten starten. Mit einer Höhe von 4,85 und einer Breite von 3,48 Metern ist der Desiro RUS ein Koloss auf Schienen. Das erste von 38 Fahrzeugen wird im Februar 2012 per Schiff von Krefeld über Amsterdam und Sassnitz (Insel Rügen) nach Ust Luga bei Sankt Petersburg transportiert. Gekuppelt ist jeder Fünfteiler über 126 Meter lang und rund 260 Tonnen schwer. Da im Siemens-Werk in Krefeld keine russischen Breitspur-Schienen verlegt sind, stehen die Drehgestelle des Fahrzeugs hier auf Adaptern.

Die Produktion des Desiro RUS im Siemens-Werk in Krefeld hatte im April 2011 begonnen. Neun Monate später, Ende Januar 2012, unterzeichneten Siemens und die RZD die Transport-Freigabe des ersten von 38 Fünfteilern. Mitte Februar startet dessen Auslieferung nach Russland. Dabei stellt das Fahrzeug mit einer Höhe von fast fünf und einer Breite von dreieinhalb Metern die Logistik-Spezialisten von Siemens vor große Herausforderungen: Die Wagen sind zu breit und zu hoch, um sie auf der Schiene oder der Straße quer durch Deutschland in den Fährhafen Sassnitz (Insel Rügen) zu bringen. Daher fiel die Wahl auf den Fluss- und Seeweg, von Krefeld über Amsterdam nach Rügen. Dort werden die Wagen erstmals auf ihre richtigen Gleise gestellt – das heißt auf russische Spurweite mit 1.520 Millimetern Breite – und zum Zugverband gekuppelt. Eine Lokomotive schiebt den Desiro RUS dann über die Schienen in den Frachtraum der Eisenbahnfähre. Deren Ankunft im russischen Hafen Ust Luga ist im März 2012 geplant. Von dort sollen die Regionaltriebzüge für ihre ersten Testfahrten in ein Depot bei Sankt Petersburg gebracht werden.

Mit den neuen Regionalzügen wird der Komfort für Fahrgäste und Zugpersonal steigen. Außerdem verbraucht der neue Siemens-Zug gegenüber den aktuell in Russland eingesetzten Zügen etwa 30 Prozent weniger Energie. Der Desiro RUS, der bei den RZD „Lastotschka“ heißt (russisch für „Schwalbe“), erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Desiro ML und wurde speziell an den russischen Markt angepasst. Dazu gehören unter anderem die Kälteresistenz bis minus 40 Grad Celsius, größere Wagenkästen sowie breitere Drehgestelle.

In den Jahren 2009 und 2010 haben die Russischen Eisenbahnen insgesamt 54 Fahrzeuge vom Typ Desiro RUS für den Einsatz bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi bestellt. Die ersten 38 werden komplett bei Siemens in Krefeld gebaut, die restlichen 16 Fahrzeuge mit steigender Lokalisierung der Arbeiten auch in Jekaterinburg. Dort investiert Siemens rund 200 Millionen Euro in den gerade beginnenden Aufbau der Fabrik. Neben der Produktion übernimmt Siemens für eine Dauer von 40 Jahren auch die Instandhaltung der Fahrzeuge. Insgesamt sind die Aufträge über Herstellung und Wartung fast 1,1 Milliarden Euro wert."


Mit einer Höhe von 4,85 und einer Breite von 3,48 Metern ist der Desiro RUS ein Koloss auf Schienen. Das erste von 38 Fahrzeugen wird im Februar 2012 per Schiff von Krefeld über Amsterdam und Sassnitz (Insel Rügen) nach Ust Luga bei Sankt Petersburg transportiert. Gekuppelt ist jeder Fünfteiler über 126 Meter lang und rund 260 Tonnen schwer. Da im Siemens-Werk in Krefeld keine russischen Breitspur-Schienen verlegt sind, stehen die Drehgestelle des Fahrzeugs hier auf Adaptern


Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:06.02.2012 - Uhrzeit: 08:43

Sechs 143er aus Nürnberg in Opladen eingetroffen


Bei den eisigen Temperaturen scheinen auch die Arbeiten in Opladen ein wenig „eingefroren“ zu sein. Die halb bearbeitete ehemalige Dresdner 143 081 war am 2. Februar 2012 an den Stutzen geschoben worden und die Bender Mitarbeiter kümmern sich aktuell um die Zerlegung anderer elektr. Kleinteile. Dahinter bereits die 143 611 mit beiden Stromabnehmern angehoben.
Am vergangenen Freitag, 03.02.2012, wurden 143 341, 143 150, 143 172, 143 160, 143 961 und 143 240 (Zugschluß, bzw. dann als erste Richtung Bender) von der 185 616 als 70726 NNG – KOPL überführt. Auf dem Foto sind die 6 x 143 am 04.02.2012 noch im Bf Opladen abgestellt, bevor sie zum nahegelegenen Bender überstellt werden.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:06.02.2012 - Uhrzeit: 08:43

103 245 auf dem Weg nach Dessau zur HU


103 245 fuhr am Sonntag (5.2.12) aus eigener Kraft zur HU nach Dessau. Im Schlepp wurde die 120 144 mitgenommen. Die Bilder zeigen die Fuhre bei der Durchfahrt im Bahnhof Bamberg.

Quelle:/Fotos: Andreas und Harald Irmer

Datum:01.02.2012 - Uhrzeit: 08:25

189 846 ist nun 5 370 011-6


Am 28.1.2012 stand die für PKPC fahrende 189.846 mit ihrer neuen Loknummer 9151 5370 011-6 PL-PKPC (EBA 09C06M 017) im tschechischen Grenzbahnhof Breclav abgestellt.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:01.02.2012 - Uhrzeit: 08:25

Bender-Update

143 108 ++ 31.01.2012
Am Nachmittag wurde auch mit der Zerlegung der 143 081 begonnen, der Lokkasten war bis auf die Führerstände soweit abgenommen. Somit voraussichtlich: 143 081 ++ 01.02.2012

Quelle:/Fotos: Markus Tigges
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