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News-Rubrik: News-Archiv Dezember 2011

Datum:30.12.2011 - Uhrzeit: 09:32

Zerlegungsbeginn 151 009

Nachdem 151 009 Ende August 2011 zum Bender überstellt wurde haben jetzt nach über 4 Monaten die Arbeiten an dem 6-Achser begonnen. Sie wurde gestern vom Stutzen weg gezogen und heute am 29.12. ging es im Maschinenraum zu Sache. Bemerkenswert, da die letzten Jahre beim Bender um Weihnachten herum immer die Arbeiten geruht haben.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:29.12.2011 - Uhrzeit: 14:16

Neue Umlackierungen bei CD Cargo

Auch bei CD Cargo geht es mit den Umlackierungen weiter: Ein kleines Hightlight ist das "Bügeleisen" 210 024 (SOKV Ostrava). Sie war im September 2011 zur Evy im DKV Ceske Budejovice eingetroffen, und verließ kurz vor Weihnachten das Werk, sogar mit Neulack. (Bild)

Auch 230 101 wurde Anfangs Dezember 2011 im Neulack fertiggestellt. Derzeit befindet sich bei PARS NOVA Sumperk die 230 109 zur EH.

In den letzten Wochen wurde in Prerov 363 007+009 in Cargoblau fertiggestellt. 363 009 hatte einen einzigartigen roten Lack, und war ein Farbtupferl unter den 363ern. 363 018 wurde am 23.12.11 mit neuen Anschrich (in Breclav lackiert) nach Prerov überführt, so das die Lok im Januar 2012 abgenommen werden kann.

Zum Fahrplanwechsel wurde 362 080 von Plzen nach Brno umbeheimatet, die kurz vorher aus der 363 080 umgebaut wurde und mit Wendezugsteuerung versehen worden ist.(Lack CI I+UIC 556).
163 098 wechselte vom DKV Praha, PJ Decin ins DKV Ceska Trebova. Dafür bekam Praha die 163 066+073 (Umbau UIC 556+CI I). Derzeit befinden sich 163 065 und 077 bei CZ LOKO Ceska Trebova zur EH.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:28.12.2011 - Uhrzeit: 09:04

EGP: Lokomotive der BR 140 erweitert Fuhrpark

Das Werk Dessau der DB Fahrzeuginstandhaltungs GmbH hat am 27. Dezember 2011 die erste aufgearbeitet Lokomotive der BR 140 an die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) ausgeliefert.
„Als die Lokomotiven der BR 140 dieses Jahr zum Verkauf gestellt hat, haben wir die Chance sofort ergriffen, um den Fuhrpark der EGP mit fünf solcher Lokomotiven zu erweitern“ erklärt Mathias Tenisson, Geschäftsführer der Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH. „Die Loks werden künftig für unsere eigenen Verkehre genutzt, aber auch Dritten zur Anmietung zur Verfügung gestellt.“
Die Lokomotive BR 140 857 - 4 wird ab sofort in die bestehenden Verkehre der EGP eingesetzt und zum direkten Einsatz kommen.
Eine weitere Lokomotive der BR 140 wird zurzeit im Werk Dessau aufgearbeitet und in den nächsten Wochen fertig gestellt. Die anderen drei Lokomotiven werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 folgen.

Quelle:/Fotos: EGP

Datum:27.12.2011 - Uhrzeit: 11:21

Neues Rollmaterial für die Matterhorn Gotthard Bahn


Die Matterhorn Gotthard Bahn erneuert und ergänzt ihr Rollmaterial mit einer Neubeschaffung für 106 Mio. Franken. Die geplante Bestellung konnte mit dem Vertragsabschluss definitiv ausgelöst werden. Die Beschaffung des neuen Rollmaterials erfolgt bei Stadler Rail in Bussnang.

Im Rahmen der Herbstmedienkonferenz der BVZ Holding wurde die geplante Rollmaterialbestellung angekündigt. Die Matterhorn Gotthard Bahn, die Teil der Unternehmensgruppe der BVZ Holding ist, konnte kurz vor Weihnachten den Vertrag mit der Stadler Rail unterzeichnen und somit die Bestellung im Umfang von CHF 106 Mio. auslösen. Die Rollmaterialbeschaffung setzt sich wie folgt zusammen:
· 1 vierteiliger und 6 dreiteilige Niederflug-Panorama-Gelenktriebzüge Typ KOMET
· 4 Gelenksteuerwagen zur Verstärkung der 3- oder 4-teiligen KOMET-Kompositionen
· 11 Niederflur-Zwischenwagen.

Mehr Komfort und Erfüllung der Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes

Die aktuelle Ersatz- und Neubestellung dient zwei Zwecken:

Durch die Ausmusterung des älteren Rollmaterials werden Reisekomfort und Kapazitäten erhöht. Die verschiedenen Kometen können aneinander gekoppelt und bei Bedarf zu Neunwagenzügen verlängert werden. Ab dem Jahr 2014 wird zwischen Fiesch und Zermatt eine Taktverdichtung angestrebt. Diese Massnahmen sind notwendig, da die Frequenzen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Heute setzt die Matterhorn Gotthard Bahn an Spitzentagen zwischen Brig und dem Aletschgebiet Entlastungsbusse ein. „Mit einer Taktverdichtung und einem grösseren Platzangebot wollen wir dieser gestiegenen Nachfrage in Zukunft entsprechen“ führt Hans-Rudolf Mooser, Direktor der Matterhorn Gotthard Bahn aus.

Zudem können die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes vollumfänglich auf dem Streckennetz zwischen Zermatt und Disentis umgesetzt werden. Die neuen Niederflur-Zwischenwagen können an die bestehenden Fahrzeuge gekoppelt werden und ermöglichen mit einem ebenerdigen Einstieg ein behindertengerechtes Angebot. Diese Niederflur-Zwischenwagen erleichtern mit ihren grossen Schwenkschiebetüren den Ein- oder Ausstieg. Zusätzlich verfügen sie über Monitore, die der Kundeninformation dienen.

Das Schweizer Unternehmen Stadler Rail als geschätzter Partner

Die Bestellung der Niederflur-Zwischenwagen und Gelenksteuerwagen wurde ausgeschrieben. Der Auftrag wurde an Stadler Rail vergeben, da sie das wirtschaftlich günstigste Angebot gemacht hat. Stadler Rail hat sich seit vielen Jahren unter anderem auf Triebzüge und Wagen für Schmalspurbahnen mit Zahnrad spezialisiert. Die Zusammenarbeit zwischen der Matterhorn Gotthard Bahn und Stadler Rail war in der Vergangenheit sehr erfolgreich.

Die Komet-Triebzüge haben die Matterhorn Gotthard Bahn und Stadler Rail gemeinsam entwickelt und daher wird der Nachbau dieser Technologie beim selben Unternehmen in Auftrag gegeben. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group: „Ich freue mich sehr über diesen weiteren Auftrag der Matterhorn Gotthard Bahn. Er ist ein schöner Beleg dafür, dass sich die bisher gelieferten Züge sehr bewährt haben und sowohl beim Kunden als auch bei den Fahrgästen sehr beliebt sind.“

Finanzierung der neuen Rollmaterialbeschaffung

Für die Finanzierung des neuen Rollmaterials wird die Matterhorn Gotthard Bahn im ersten Quartal 2012 eine öffentliche Anleihe von CHF 100 Mio. am Markt platzieren. Mit der Betriebsmittelbewilligung haben der Bund und die Kantone Uri, Graubünden und Wallis ihr Einverständnis zu dieser Investition gegeben. Damit profitiert die Matterhorn Gotthard Bahn von der Bürgschaft des Bundes und kann den Finanzierungsbedarf zu attraktiven Konditionen decken.

Erstellung und Lieferung

Die verschiedenen Fahrzeuge werden im Stadler-Werk in Bussnang gefertigt und die ersten Lieferungen werden Ende 2013 erwartet.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:23.12.2011 - Uhrzeit: 09:29

90 neue 430er für die S-Bahn Frankfurt

DB Regio Hessen hat als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) mit ihrem Angebot im Wettbewerb überzeugen können und im November 2011 den Verkehrsvertrag für die S-Bahn Rhein-Main gewonnen. Die eigentlichen Gewinner sind aber die Fahrgäste. Ab Dezember 2014 werden sie deutliche Verbesserungen spüren. Eine augenfällige Neuerung ist der dann startende Einsatz neuer und moderner Fahrzeuge.

Nach Unterzeichnung des Verkehrsvertrags zwischen RMV und DB Regio Hessen hat die Deutsche Bahn unverzüglich den Auftrag für 90 neue elektrische Triebzüge der Baureihe 430 im Gesamtwert von rund 500 Millionen Euro vergeben. Die neuen Züge werden auf den Linien S1, S7, S8 und S9 eingesetzt und lösen die hier noch verkehrenden Fahrzeuge der Baureihe 420 ab.

„Mit dem Kauf dieser 90 elektrischen Triebzüge der Baureihe 430 setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte konsequent fort. Wir leisten damit unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft. Besonders unsere Kunden werden über den Einsatz dieser modernen Fahrzeuge erfreut sein.“, so Charlott Lutterbeck, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Hessen.

Die Züge erreichen im Einsatz Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h und besitzen ein sehr gutes Beschleunigungsvermögen. Sie verfügen über 176 Sitz- und 310 Stehplätze und können mit Doppel- und Dreifachtraktion betrieben werden. Durch die Berücksichtigung der aktuellen Crash-Anforderungen weisen die Fahrzeuge ein hohes Maß an Sicherheit auf. Die Innenausstattung der Züge berücksichtigt zudem spezifisch Kundenwünsche: Der breite Mittelgang des Fahrzeugs ermöglicht komfortables und sicheres Ein- und Aussteigen. Sämtliche Übergänge zwischen den Wagen sind begehbar. Aufgrund der großen lichten Weite oberhalb der Sitze lässt sich das Innere des Zuges in seiner kompletten Länge gut einsehen. Diese hohe Transparenz sowie vier Videoüberwachungskameras pro Wagen erhöhen die Sicherheit der Fahrgäste. Informationen zu Anschlusszügen in Echtzeit erhalten die Fahrgäste über drei Monitore pro Wagen. Außerdem verfügen die Züge über vergrößerte Mehrzweckbereiche und Sitze mit größerer Beinfreiheit.

Die Fahrzeuge werden bei Alstom und Bombardier in gebaut. Ab Anfang 2014 werden die Züge zu Test- und Schulungszwecken im Frankfurter Streckennetz eingesetzt. Die Betriebsaufnahme erfolgt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:22.12.2011 - Uhrzeit: 08:00

VRS: Nacht-S-Bahn statt regionalem Nachtbus

Die S-Bahn wird ab Dezember 2012 auch in Wochenendnächten und den Nächten vor Feiertagen fahren. Das hat der Verkehrsausschuss heute einstimmig beschlossen. Die Nacht-S-Bahn wird den regionalen Nachtbus ersetzen, der trotz Kapazitätserhöhungen und zusätzlichen Fahrten an seine Grenzen gekommen ist. „Nur ein attraktives ÖPNV-Angebot wird von den Fahrgästen auch angenommen“, warb Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler für die Neuerung. Dadurch ließe sich gerade im Freizeitverkehr ein Fahrgastzuwachs erzielen.

Im Stundentakt durch die Nacht

In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen wird die S-Bahn von Stuttgart aus dreimal im Stundentakt auf allen sechs Linien in jeweils beide Richtungen die Region ansteuern. Der Nachtfahrplan ist so abgestimmt, dass der Flughafen mit der S-Bahn frühmorgens gegen 4.30 Uhr aus dem gesamten Netz erreichbar ist. Zwischen der letzten regulären S-Bahn und der ersten Nacht-S-Bahn werden zwischen knapp einer Stunde und bis zu 90 Minuten liegen. Lediglich die S 3 nach Backnang würde mit einer zeitlichen Lücke von 110 Minuten aus der Reihe tanzen. Deshalb soll hier eine zusätzliche Fahrt um 1:15 Uhr ab Hauptbahnhof (tief) eingeschoben werden, so dass sich die Zeitspanne auf 80 Minuten verkürzt. Auf den neuen S-Bahn-Strecken Marbach – Backnang (S 4) und Böblingen – Renningen (S 60) werden keine Nacht-S-Bahnen, sondern Busse fahren. Diese sollen mindestens an einem Endpunkt direkten Anschluss an eine S-Bahn haben und ebenfalls im Stundentakt fahren.

Für die Nacht-S-Bahnen am Wochenende sprechen nicht nur die größeren Kapazitäten, der einfachere Einsatz von Sicherheitspersonal oder die Anbindung des Flughafens. Auch die Gesamtkosten von rund 1,6 Millionen Euro, von denen der Verband Region Stuttgart und 1,1 Millionen Euro schultert, rechtfertigen den Abschied vom regionalen Nachtbus. Denn obwohl die Kosten der Angebotsverbesserungen mit 800.000 bis 900.000 Euro günstiger ausgefallen wären, bliebe in der Praxis kaum Spielraum für einen reinen Nachtbusverkehr. So ist an der zentralen Abfahrtsstelle der Nachtbusse, am Stuttgarter Schlossplatz, gar kein Platz für zusätzliche oder längere Nachtbusse.

„Der Nachtbus ist seinen Kinderschuhen entwachsen“, sagte Rainer Ganske (CDU). Höhere Geschwindigkeit, mehr Komfort und Sicherheit sowie die Frühanbindung des Flughafens sprechen für die Nacht-S-Bahnen. Er forderte die Landkreise auf, ein Buskonzept für die Feinverteilung abzustimmen. Dem schloss sich Thomas Leipnitz (SPD) an. „Die ganze Region profitiert von der Nacht-S-Bahn“, sagte er. Die Bedenken einiger Landkreise seien mit dem „Allheilmittel der einheitlichen Aufgabenträgerschaft“ zu lösen. Er hofft auf „einen stetigen Fahrgastzuwachs“.

Man müsse der Realität ins Auge schauen, machte Bernhard Maier (Freie Wähler) deutlich. Die Erwartungen des Nachtbusses seien eindeutig übertroffen worden. „Es macht Sinn, den Nachtverkehr auf die S-Bahnen zu verlagern.“ Eva Mannhardt (Grüne) „freute sich sehr“ über diesen Beschluss. Es sei ein „absoluter Durchbruch“, auf die S-Bahn umzusteigen. Dies entspreche einer Metropolregion. „Der Nutzen überwiegt die Kosten bei weitem“, sagte sie. Für Armin Serwani (FDP) zeigt sich, dass sich die Region von einer Provinz- zur Metropolregion entwickle. „Die Bürgersteige bleiben jetzt die ganze Nacht unten, diesem Bedürfnis werden wir mit der Nacht-S-Bahn gerecht.“ Wolfgang Hoepfner (Linke) sieht darin eine „logische Fortentwicklung“ und einen weiteren „Qualitätsschritt“. Er erkennt auch Vorteile für den Verkehr innerhalb der Landkreise.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:21.12.2011 - Uhrzeit: 12:32

Vectron hat Zulassung in Polen

Die polnische Zulassungsbehörde Urz?d Transportu Kolejowego (UTK) hat Siemens im November 2011 eine vorläufige Zulassung für die DC-Variante der Vectron-Lokomotive erteilt. In den kommenden Monaten muss die Lok ihre Zuverlässigkeit im Güter- und Personenverkehr beweisen, um sich die dauerhafte Genehmigung für Polens Schienen zu verdienen. (Siemens)

Siemens hat in Polen die vorläufige Zulassung für Gleichstrom-Loks aus der Vectron-Familie erhalten.

Die polnische Zulassungsbehörde Urz?d Transportu Kolejowego (UTK) hat Siemens im November 2011 eine vorläufige Zulassung für die DC-Variante der Vectron-Lokomotive erteilt. Die beiden Loks mit den Seriennummern 5 170 020 und 5 170 021 sind mit dem polnischen Zugsicherungssystem SHP ausgerüstet und waren seit Juni 2011 zu Prüffahrten in Polen unterwegs, unter anderem auf dem Testgelände bei ?migród. In den kommenden Monaten müssen sie ihre Zuverlässigkeit im Güter- und Personenverkehr beweisen, um sich die dauerhafte Genehmigung für Polens Schienen zu verdienen. Siemens arbeitet dazu mit drei polnischen Bahngesellschaften zusammen. Die Übergabe des ersten Fahrzeugs (020) an den ersten Betreiber – die Eisenbahngesellschaft DB Schenker Rail Polska – war am vergangenen Freitag. Weitere Partner werden sein ITL Polska und PKP Intercity.
Die DC-Variante des Vectron ist für ein Spannungssystem von drei Kilovolt ausgelegt und damit für die Netze von beispielsweise Italien, Polen, Slowakei, Slowenien und Tschechien geeignet – sofern die entsprechenden Zugsicherungssysteme installiert sind. Die Lok hat eine maximale Leistung von 5.200 Kilowatt und eine Anfahrzugkraft von 300 Kilonewton bei 80 Tonnen Gewicht. In Polen wird sie während des Probebetriebs mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Ihre Weltpremiere feierte die Vectron-Familie von Siemens auf der Bahntechnikmesse InnoTrans im September 2010 in Berlin. Drei Monate später kaufte der Münchner Lokomotivenvermieter Railpool die ersten sechs Fahrzeuge.

Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:21.12.2011 - Uhrzeit: 08:52

Vogtland-Express an einigen Tagen lokbespannt

Aufgrund der hohen Nachfrage rund um Weihnachten und dem Jahreswechsel wird der Vogtland-Express in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel vom 22.12.11 bis 02.01.12 an 9 Tagen als lokbespannter Zug von Zwickau nach Berlin fahren. Der Zug besteht dabei aus fünf „klassischen“ Reisezug sowie einer Elektrolokomotive der Baureihe 183 (vsl. 183 001) aus dem alex-Fahrzeugpool.
Speziell für Eisenbahn-Freunde wird eine „Fan-Lounge“ eingerichtet. Hier können die Eisenbahn-Freunde neben des Genusses der angenehmen Fahrt auch über eisenbahnspezifische Themen fachsimpeln.
Termin für den lokbespannten Zug sind:
Donnerstag, 22.12.2011
Freitag, 23.12.2011
Montag, 26.12.2011
Dienstag, 27.12.2011
Mittwoch, 28.12.2011
Donnerstag, 29.12.2011
Freitag, 30.12.2011
Sonntag, 01.01.2012
Montag, 02.01.2012
Zu dieser Aktion gibt es auch einen Fotowettberb.

Quelle:/Fotos: vogtlandbahn.de

Datum:21.12.2011 - Uhrzeit: 08:51

CD: Neulackierungen im geänderten CI

Während man in Deutschland sogar jüngere Lokomotiven der Baureihe 143 abstellt haben unsere tschechischen Nachbarn das System "Lokerhaltung" begriffen. Seit Jahren vermietet CD Cargo die betagten 6-achsigen 181+182 an diverse Privatbahnen. Die Wartung und HU übernimmt aber weiter CD Cargo.
Nun werden auch die vermieteten 6-achser in das neue CI bei der EH umlackiert. Ende November befand sich 181 008 zur Umlackierung (eine der wenigen Bestandsloks die nicht vermietet sind) sowie 182 123 (vermietet an ein polnisches Unternehmen). Dabei werden auch die Führerstände modernisiert und ein Diagnosessystem eingebaut. ( Führerstand 182 038).
Fertiggestellt wurde auch die Prager 163 079 die auf UIC 556 umgerüstet wurde. Auch sie erhielt die neueste Lackvariante, die sich in einigen Detaisl vom bisherigen Neulack unterscheidet. (163 079 im „CI II“)
Ebenfalls fertiggestellt im neuen CI II ist die 362 040 (ex 363 040) des DKV Brno. (362 040 „CI II“)

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:19.12.2011 - Uhrzeit: 14:06

Russische Bahn bestellt weitere Hochgeschwindigkeitszüge bei Siemens

Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge "Velaro RUS" in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. "Es freut uns sehr, dass die RZD beim weiteren Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs wieder auf Siemens setzt", sagte Siemens-Chef Peter Löscher, der heute in Moskau die entsprechenden Vereinbarungen mit Vladimir Yakunin, Präsident der RZD, unterzeichnete.

Durch den Nachfolgeauftrag wird die Kapazität der RZD-Hochgeschwindigkeitsflotte, die heute ausschließlich aus Zügen von Siemens besteht, mit einem Schlag verdoppelt. Die zusätzlich bestellten acht Züge mit jeweils zehn Wagen sollen auf der Strecke Moskau - Sankt Petersburg eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Das in Russland Sapsan - zu Deutsch "Wanderfalke" - genannte Modell basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens, dem aktuell erfolgreichsten Hochgeschwindigkeitszug der Welt.

Seit Ende 2009 verbinden acht Sapsan-Garnituren die Hauptstadt Moskau mit den Metropolen Sankt Petersburg und Nischni Nowgorod. Die hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern verkürzt die Fahrzeit gegenüber den bislang eingesetzten Zügen erheblich, beispielsweise nach Sankt Petersburg um eine Stunde. Die Züge sind für extreme Witterungsbedingungen von minus 40 bis plus 40 Grad ausgelegt und haben sich in der Praxis durch einen reibungslosen Betrieb sowie höchste Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bewährt. Bereits seit 2009 ist Siemens auch für die Instandhaltung der Flotte verantwortlich. Die Wartung der Züge erfolgt in einem der weltweit modernsten Depots etwas außerhalb von Sankt Petersburg. Die dort eingesetzten neuen Instandhaltungstechniken, wie etwa Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), sowie die kontinuierliche Ãœberwachung der Fahrzeuge im Betrieb sorgen dafür, dass seit Vertragsbeginn die vertraglich vereinbarte Verfügbarkeit von 98 Prozent stets deutlich übertroffen werden konnte.

Der Velaro RUS nutzt die sogenannte Triebzugtechnologie, eine Entwicklung von Siemens. Dabei sind Antrieb und alle Technikmodule im gesamten Unterflurbereich verteilt und nicht wie bei herkömmlichen Zügen in den Lokomotiven am Kopf und Ende des Zuges untergebracht. Auf diese Weise wird eine um rund 20 Prozent höhere Sitzplatzkapazität, eine stärkere Beschleunigung und bessere Steigfähigkeit an Steilstrecken erreicht. Mit dieser Technologie erhöht sich die Wirtschaftlichkeit insgesamt im Vergleich zu konventionellen Zügen erheblich.

Die zehnteiligen Triebzüge des Velaro RUS sind jeweils 250 Meter lang und bieten Platz für 600 Fahrgäste. Die Fahrzeuge sind für das russische Spur-Format ausgelegt und rund 33 Zentimeter breiter als die in Deutschland eingesetzten ICE-3-Züge der Deutschen Bahn. In den jetzt bestellten Modellen wird es zusätzlich zur Business-Klasse eine Premium-Klasse sowie eine besonders komfortable VIP-Zone geben. Alle Wagen verfügen außerdem über Internet-Anschluss.

Russland gilt als einer der expansivsten Bahnmärkte der nächsten Jahrzehnte. Die Siemens-Division Rail System ist derzeit der erfolgreichste nicht-russische Anbieter im größten Flächenstaat der Welt. "In den letzten fünf Jahren konnten wir in Russland strategisch bedeutende Aufträge gewinnen. Gemeinsam mit russischen Partnerfirmen haben wir Produktionsstätten für Lokomotiven und Regionalzüge gegründet und Investitionen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro getätigt - ein klares Bekenntnis zu einem langfristigen Engagement in Russland", betonte der CEO von Rail Systems, Hans-Jörg Grundmann.

Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:16.12.2011 - Uhrzeit: 10:20

S-Bahn München: Flashmob verursacht Schaden von 230.000 Euro

Bei dem Flashmob „Abschieds-Trinken“ in den Münchner S-Bahnen sind am vergangenen Wochenende 65 Fahrzeuge so stark beschädigt worden, dass sie außerplanmäßig in der Werkstatt Steinhausen repariert werden müssen. Der Fahrzeug-Engpass kann noch bis Weihnachten dazu führen, dass in der Hauptverkehrszeit Züge gekürzt und das Platzangebot dadurch eingeschränkt werden muss. Daneben können noch einzelne Taktverstärker-S-Bahnen ausfallen. Der Gesamtschaden aus Fahrzeugschäden, dem Ausfall von Zügen sowie aus Verspätungen und Zugkürzungen beläuft sich auf rund 230.000 Euro.

Die S-Bahn München verfügt über 238 Fahrzeuge. Neben den turnusmäßigen Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten müssen seit dem Wochenende zusätzlich die 65 durch Vandalismus beschädigten Fahrzeuge in die Werkstatt gefahren werden. Die Schäden betreffen vor allem die Leuchtstoffröhren und die Abdeckgitter der Lampen, aber auch Fensterscheiben, Trennwandscheiben oder Deckenverkleidungen wurden eingeschlagen. Außerdem muss die Inneneinrichtung einschließlich der Sitzpolster von Getränkeresten und Schmierereien gereinigt werden.

Bis Donnerstagmittag waren die Vandalismusschäden an den Fahrzeugen zu etwa zwei Dritteln beseitigt. Die S-Bahn München setzt alles daran, auch die restlichen Fahrzeuge in den nächsten Tagen zu reparieren. In der kommenden Woche sollen dann die aufgrund der Vandalismusschäden zurückgestellten planmäßigen Inspektionen nachgeholt werden. Deshalb kann es auch in der nächsten Woche noch zu Beeinträchtigungen kommen.

Die S-Bahn München bittet um Verständnis für die durch den Vandalismus entstandenen betrieblichen Einschränkungen. Geschäftsleiter Bernhard Weisser wendet sich aber auch direkt an diejenigen Fahrgäste, die am Samstagabend unmittelbar Leidtragende des Flashmobs waren: „Wir bedauern sehr, dass es durch das rücksichtslose und aggressive Verhalten vieler Flashmob-Teilnehmer trotz eines verstärkten Sicherheitsaufgebotes bei der Bahn und der Polizei zu erheblichen Zugverspätungen, Belästigungen unbeteiligter Fahrgäste sowie zu Angriffen auf unsere Mitarbeiter gekommen ist. Das macht uns tief betroffen. Wir unterstützen die Strafverfolgungsbehörden bei ihren Ermittlungen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und in Regress zu nehmen, damit zukünftig derartige Ereignisse verhindert werden.“

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:16.12.2011 - Uhrzeit: 10:15

Berliner S-Bahn: Technisches Versagen bei routinemäßiger Systemüberprüfung verursacht Stromausfall

Planmäßige Kontrollarbeiten an der Stromversorgung im elektronischen Stellwerk Halensee haben am 15. Dezember 2011 den zeitweisen Ausfall des Bahnbetriebs in weiten Teilen des Berliner Netzes verursacht.
Bei einem Umschaltvorgang, mit dem in regelmäßigen Abständen die Notstromversorgung überprüft wird, kam es zum Ausfall eines Bauteiles. Aus bislang nicht geklärter Ursache versagte auch das vorhandene Reservesystem. In der Zeit von 11.45 Uhr bis 14.40 Uhr war daher in weiten Teilen des Netzes im Westteil der Stadt die Signaltechnik gestört.
Die Umschaltung ist Teil eines regelmäßigen Systemchecks, der im Abstand von zwei Monaten routinemäßig stattfindet. Die Systemüberprüfung ist in den vergangenen Jahren bereits dutzendfach durchgeführt worden, ohne dass es zu Auffälligkeiten gekommen ist.
Die Deutsche Bahn bedauert die durch die Störung entstandenen Unannehmlichkeiten sehr. Eine genaue Untersuchung des Vorfalls ist eingeleitet.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:16.12.2011 - Uhrzeit: 09:45

Bender: 110 443 ist verschrottet

Irgendwann mußte sie ja den Weg des alten Eisens gehen:
110 443 ++ 14.12.2011
Dahinter folgt jetzt 143 125, vorn steht weiterhin 151 009.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:15.12.2011 - Uhrzeit: 12:20

Hessische Landesbahn erwirbt weitere 4 FLIRT-Regionaltriebzüge von Stadler

Die Hessische Landesbahn GmbH (HLB) hat vier dreiteilige elektrische Niederflurtriebzüge des Typs FLIRT von der Stadler Pankow GmbH erworben. Mit dem Auftrag erweitert die HLB ihre aktuelle Fahrzeugflotte. Seit 2010 sind bereits neun FLIRT-Fahrzeuge für die HLB auf den Strecken Frankfurt–Gießen–Siegen und Gießen–Marburg unterwegs.

„Wir sind ebenso wie unsere Fahrgäste mit den FLIRT-Zügen, die im Main-Lahn-Sieg-Netz im Einsatz sind, sehr zufrieden“, erklärt HLB-Geschäftsführer Veit Salzmann. „Wichtig ist uns insbesondere die barrierefreie Gestaltung des Fahrgastbereichs.“ Bisher fahren in Hessen drei dreiteilige und sechs fünfteilige elektrische Triebzüge vom Typ FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug). Die nun bestellten vier dreiteiligen Züge werden ab Dezember 2014 auf der Strecke zwischen Kassel und Treysa fahren.

„Wir freuen uns, dass wir für die Hessische Landesbahn weitere Regionalzüge produzieren dürfen“, erklärt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Da barrierefreie Mobilität eine immer stärkere Bedeutung gewinnt, werden die neuen FLIRT-Züge neben einem barrierefreien Fahrgastbereich und einem großen barrierefreien WC auch an jeder Tür über eine Spaltüberbrückung verfügen.“ Die elektrischen Triebzüge haben einen Niederfluranteil von > 90 Prozent und ausreichend Platz für den Transport von zwei Rollstühlen und 12 Fahrrädern. Zudem erfüllen die Züge die technische EU-Norm zur Interoperabilität bezüglich eingeschränkt mobiler Personen, kurz TSI PRM. Deren Bedürfnisse werden insbesondere bei Sitz- und Türbereichen, Fahrgastinformation, Beleuchtung sowie der Toiletteneinrichtung berücksichtigt.

Die Regionalzüge vom Typ FLIRT verfügen insgesamt über 180 Sitz- und maximal 209 Stehplätze, können eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen und zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch aus. FLIRT-Fahrzeuge von Stadler sind auch international ein Erfolgsmodell und u. a. in Norwegen, Finnland und der Schweiz im Einsatz.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:15.12.2011 - Uhrzeit: 08:34

Abgestellte Loks

155 209 wurde beim Steil in Trier gesichtet und wird dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Sie war eine lange Zeit in Rostock-Seehafen abgestellt.
140 013, 028, 169, 172, 184, 432 und 572 sind wie erwartet in Rostock-Seehafen eingetroffen und werden konserviert abgestellt.
140 853 & 140 876 sowie 139 285 (ex 110 285) wurden vermutlich an die EGP verkauft. 140 024, 140 036 & 140 423 sind in Mainz-Bischofsheim ebenfalls wie erwartet konserviert abgestellt.
Außerdem sind in Nürnberg jetzt insgesamt 17 Loks der Baureihe 143 abgestellt worden. Hierbei handelt es sich um 143 017, 024, 150, 160, 165, 172, 207, 240, 253, 265, 318, 806, 820, 866, 876, 895 und 956.

Quelle:/Fotos: D. Haase

Datum:14.12.2011 - Uhrzeit: 09:21

MV: Teilnetz "Ost-West" ausgeschrieben

Das Land Mecklenburg-Vorpommernhat die Personenbeförderung im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Teilnetz OST-WEST des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgeschreiben. Das Netz wird in wzei Losen zur Betriebsaufnahme ab dem Jahresfahrplan 2015 mit ca. 5,4 Mio. Zugkm p.a. in Dieseltraktion über eine Laufzeit von 15 Jahren vergeben. Das Los "Güstrow" umfasst die Strecken Lübeck - Bützow - Neubrandenburg - Pasewalk; Pasewalk - Grambow (- Szczecin); Lübeck - Bad Kleinen; Bützow - Pasewalk; Pasewalk - Ueckermünde, das Los "Parchim" die Relationen Schwerin - Hagenow Stadt; Rehna - Schwerin - Parchim; Hagenow Stadt - Ludwigslust - Parchim - Waren (Müritz) - Neustrelitz, saisonal Teillinie Plau am See - Waren (Müritz). Das Gesamtvolumen beträgt im Los 1 rund 52.500.000 Zugkm und im Los 2 rund 28.500.000 Zugkm. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 4. Mai 2012.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:14.12.2011 - Uhrzeit: 09:21

NVV plant Direktvergabe der RB89

Die Fördergesellschaft und Verkehrsverbund Nordhessen mbH (NVV) hat über die geplante SPNV-Direktvergabe der Bahnstrecke Kassel-Wilhelmshöhe-Warburg-Paderborn-Hamm/Dortmund (Linie RB89) zum Fahrplanwechsel 2012/2013 (Mitte Dezember 2012) bis zum Fahrplanwechsel 2016/2017 (Mitte Dezember 2016) informiert. Die Direktvergabe betrifft 2 Zugpaare täglich mit einer Gesamtleistung von ca. 75 800 Zugkm pro Jahr.das Vergabeverfahren soll am 16. Dezember 2012 starten.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:12.12.2011 - Uhrzeit: 11:29

Stadler: Neun weitere FLIRT für Helsinki

Stadler Rail hat von der finnischen Junakalusto Oy eine Bestellung für weitere neun FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) erhalten. Dabei handelt es sich um eine Option aus dem Vertrag von 2006 über 32 FLIRT für die S-Bahn Helsinki. Die ersten Fahrzeuge sind bereits seit drei Jahren erfolgreich in Betrieb. Die Züge verfügen über eine besonders ausgeprägte Wintertauglichkeit, wie sie für den Einsatz in Finnland erforderlich ist. Der Auftragswert beträgt insgesamt rund EURO 54 Mio.. Die Fahrzeuge werden insbesondere auf der neuen Ringlinie zum Flughafen eingesetzt, welche bis 2014 gebaut wird.
Junakalusto Oy wurde 2004 von den Städten Helsinki, Espoo, Vantaa und Kauniainen (total 65%) und den Finnischen Staatsbahnen VR Ltd (35%) als Rollmaterialgesellschaft gegründet. Sie kauft und unterhält Rollmaterial, das sie der VR für den Betrieb zur Verfügung stellt. Derzeit ist eine neue Verbindungslinie vom Stadtzentrum zum internationalen Flughafen von Helsinki im Bau. Über diese Strecke wird ab Dezember 2014 eine zusätzliche S-Bahnlinie, die sogenannte Ringlinie, das Zentrum und weitere Teile der Agglomeration Helsinki mit dem Flughafen verbinden. Für den Betrieb dieser Linie wird die Flotte mit der jetzigen Bestellung von 32 auf 41 FLIRT erweitert.
Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group freut sich über den Folgeauftrag aus Finnland: „Die Einlösung dieser Option für weitere FLIRT ist ein Beweis dafür, dass der Kunde mit den seit drei Jahren im täglichen Betrieb stehenden Zügen sehr zufrieden ist. Wir sind stolz auf unseren Breitspurfahrzeug-FLIRT mit ausgeprägter Wintertauglichkeit. Dieses Fahrzeug zeigt auf exemplarische Weise die Innovationskraft von Stadler.“
Hohe Wintertauglichkeit – Innovationen aus dem Hause Stadler
Aufgrund der breiten finnischen Spur von 1524 mm, des grösseren Lichtraumprofils und vor allem der klimatischen Bedingungen in Finnland mit bis zu -40°C weisen die in Helsinki eingesetzten FLIRT einige Unterschiede zum Normalspur-FLIRT auf. Zur Verbesserung der Wintertauglichkeit ist die Isolation 50 -100% stärker ausgeführt und die Fenster sind 3-fach verglast. Die in vielen FLIRT eingebaute bewährte Klimaanlage wurde mit einer Wärmerückgewinnungsanlage ergänzt: Die warme Abluft des Fahrgastraumes dient dazu, die angesaugte kalte Frischluft vorzuwärmen. Dies ermöglicht eine wesentliche Energieeinsparung. Zusätzlich wurden in den Eingangsbereichen Heizlüfter eingebaut, um bei Fahrgastwechsel das Innenraumklima möglichst konstant zu halten.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:12.12.2011 - Uhrzeit: 10:39

Einweihung der Hochgeschwindigkeitsstrecke München– Augsburg

Mit einer Sonderfahrt feierten am 10. Dezember 2011 der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, und Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Verkehrsminister Martin Zeil die Einweihung der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke von München nach Augsburg. Für rund 700 Millionen Euro baute die Bahn die Strecke von zwei auf vier Gleise aus. Fernverkehrszüge fahren nun mit Tempo 230 und benötigen weniger als 30 Minuten für die Strecke München nach Augsburg.
„Mit unseren Investitionen in die Ausbaustrecke München–Augsburg sichern wir die Qualität des Schienennetzes im Bund und im Freistaat Bayern. Wir haben die Kapazität und Leistungsfähigkeit der hoch frequentierten Verbindung deutlich verbessert. Für Reisende und Pendler bedeutet das: Sie kommen schneller, pünktlicher und zuverlässiger ans Ziel. Die ausgebaute Strecke ist darüber hinaus ein wichtiger Schritt hin zu einer bedeutenden Hochgeschwindigkeitsverbindung Süddeutschlands in die Rhein-Ruhr-Region sowie die europäischen Nachbarländer. In diese Magistrale werden wir in den kommenden Jahren weiter kontinuierlich investieren“, so Dr. Peter Ramsauer.
Die 61 Kilometer lange Strecke wird derzeit von annähernd 350 Zügen täglich befahren und zählt zu den meist befahrenen Strecken im deutschen Güter- sowie Regional- und Fernverkehr. Sie ist ein Teil der Ost-West-Magistrale, die Budapest und Wien mit Paris verbindet. „Durch den viergleisigen Ausbau wird sich eine spürbare Entlastung einstellen. Der Verkehr wird künftig deutlich entzerrt, da der Fernverkehr vom Nah- und Güterverkehr getrennt wird. Damit können wir pünktlicher und zuverlässiger sowie schneller fahren“, sagte DB-Chef Rüdiger Grube.
Auf weniger als 30 Minuten reduziert sich die Fahrzeit für einige Fernverkehrszüge auf der nunmehr viergleisigen Strecke zwischen München und Augsburg. Mit 116 Kilometern Gleisneubau und 1,2 Millionen Kubikmetern bewegtem Bodenmaterial ist die Ausbaustrecke München–Augsburg in den vergangenen Jahren Bayerns größte und längste Bahnbaustelle gewesen.
„Dass jetzt auf einer der meist befahrenen Strecken Europas auch in Hochgeschwindigkeit die Post abgeht, intensiviert zusammen mit der Neigetechnik im Allgäu die Verbindungen von Schwaben und Oberbayern. Beides zusammen macht das Reisen mit der Bahn im Freistaat noch einmal deutlich attraktiver. Besonders wichtig ist, dass mit den Investitionen und den zusätzlichen Gleisen die Nahverkehrszüge stabiler werden“, betonte Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Verkehrsminister Martin Zeil. Er mahnte aber auch an, dass nunmehr der Fokus auf den Ausbau von Augsburg Richtung Ulm gelegt werden müsse.
Finanziert wurde der Ausbau vom Bund, der Europäischen Union und der Deutschen Bahn AG.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:12.12.2011 - Uhrzeit: 09:09

Neue Werbeloks in Ungarn und Slowenien

Gleich zwei neue Werbeloks wurden in den letzten Tagen fertiggestellt. Die slowenische 541-001 wirbt nun in einer recht gelungenen Ganzreklame für die für die Bayerisch-Österreichische Landesausstellung 2012 (Bild).
Die 1047 501 der GySEV wurde mit Werbefolien anlässlich des 175. Geburtstags von Kaiserin Elisabeth (Sisi) 2012 mit Werbefolien beklebt. (Bild).

Quelle:/Fotos: EBFÖ, DSO

Datum:09.12.2011 - Uhrzeit: 08:56

Probefahrten mit der neuen ZSSK 381.001

Probefahrten mit der neuen ZSSK 381.001 in der Slowakei. Da sie in Zukunft als Doppelstockwendezug-Lokomotive zum Einsatz kommt wurde auch der Probezug so gebildet. Die Aufnahme entstand am 8.12.2011 in Bratislava hl.st. Weitere Aufnahmen in den Sichtungen.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:09.12.2011 - Uhrzeit: 08:55

Bender: 110 443 wartet noch immer auf die Zerlegung

Es tut sich aktuell nicht viel beim Bender, aktuell wird sich um andere Arbeiten gekümmert. Am 7. Dezember 2011 wartete am Abend immer noch die 110 443 auf die Zerlegung. Auch das Drehgestell der 143 128 steht noch immer da.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:08.12.2011 - Uhrzeit: 08:28

Erzingen–Schaffhausen: Elektrifizierung und Doppelspurausbau verspäten sich

Die für Dezember 2012 geplante Inbetriebnahme der ausgebauten und elektrifizierten DB-Doppelspurstrecke im Klettgau verzögert sich um rund ein Jahr. Einer der Gründe dafür ist, dass im Submissionsverfahren für die Elektrifizierung des Streckenabschnitts Erzingen–Schaffhausen nur ein einziges Angebot eingereicht wurde und dieses den bewilligten Kostenrahmen massiv überschritten hat. Deutsche Bahn und Kanton Schaffhausen wollen das Projekt nun in mehrere Baulose aufteilen und neu ausschreiben.
Darüber hinaus sind bei der Ausschreibung der Bauüberwachungsleistungen für die Elektrifizierung und den Doppelspurausbau keine Angebote abgegeben worden. Die Ausschreibung musste aufgehoben werden, und für den Doppelspurausbau wurde sie gestoppt, weil die DB aus Gründen der Rechtssicherheit warten will, bis das Bundesamt für Verkehr in Bern eine rechtskräftige Baubewilligung erteilt hat.
DB und Kanton Schaffhausen verständigten sich darauf, die Realisierung des Projekts in verschiedene Lose aufzuteilen und die Auftragsvergabe insgesamt neu auszuschreiben. Mit der Aufteilung in mehrere Lose wird die Markttransparenz erhöht. Daraus ergibt sich ein geänderter Zeitplan: Der Baubeginn kann frühestens im Herbst 2012 erfolgen. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist damit nach derzeitigem Stand bis Ende 2013 möglich.
Unabhängig von den zeitlichen Verzögerungen für den Doppelspurausbau und die Elektrifizierung im Klettgau wird die DB die bestehenden Gleise im April und Mai 2012 wie geplant erneuern.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:07.12.2011 - Uhrzeit: 09:06

"Alle Jahre wieder": 103 197 bei Ebay

Bereits zum zweiten Mal versucht der Spatzenpark seine 103 197 über Ebay (zur Auktion) zu verkaufen. Gegenüber der letzten Auktion im Dezember 2009 ist der Preis allerdings deutlich gestiegen. Statt 103.197 Euro damals soll die Lok nun 197.000 Euro kosten - und dies obwohl der Zustand der Lok sich in dieser Zeit weder farblich noch technisch geändert hat. Immer noch ist die Lok innen komplett leergeräumt und trägt die TEE-Farbgebung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Lok diesmal verkauft wird, ist also gering...
Quelle:/Fotos: ebay.de

Datum:06.12.2011 - Uhrzeit: 08:57

Schon wieder neue Werbelok in Ungarn

Am 9. Dezember 2011 soll eine weitere Werbelok in Ungarn präsentiertw erden. Diesmal wird die GySEV in Gödöllö die 470 501 mit einer Beklebung anlässlich des 175. Geburtstags von Kaiserin Elisabeth (Sissi) vorgestellt.
Quelle:/Fotos: EBFÖ

Datum:06.12.2011 - Uhrzeit: 08:26

Neues ICE-Werk in Frankfurt-Griesheim in Betrieb genommen

Die Deutsche Bahn (DB) hat am 5. Dezember 2011 ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Frankfurt-Griesheim in Betrieb genommen. Insgesamt wurden rund 40 Millionen Euro investiert. In dem ICE-Werk werden überwiegend die mehrsystemfähigen ICE-3-Züge für die internationalen Einsätze beheimatet sein.

„Frankfurt am Main ist der optimale Standort, denn hier ist der Knotenpunkt für unsere schnellen ICE-Verbindungen ins benachbarte Ausland: Richtung Paris, Brüssel, Amsterdam, nach Wien und in die Schweiz“, so Berthold Huber, Vorstand DB Fernverkehr, zur feierlichen Inbetriebnahme. „Mit dem neuen ICE-Werk haben wir unsere Instandhaltungskapazitäten in Frankfurt nicht nur verdoppelt, sondern vor allem in die Zukunft investiert. Denn das neue Werk ist auch schon für die zukünftige Wartung und Instandhaltung unseres neusten Hochgeschwindigkeitszuges, des ICx, ausgelegt.“

Um die Verfügbarkeit der europatauglichen Hochgeschwindigkeitszüge weiter zu verbessern, hat das Werk spezielle Einrichtungen zur Wartung und Instandhaltung der Mehrsystem-ICE. Die Funktionstüchtigkeit der Züge für die unterschiedlichen Stromsysteme der Nachbarbahnen wird durch die Einspeisung der drei unterschiedlichen Spannungen geprüft. Ebenso können die Kommunikationsanlagen an den Fahrzeugen wie Antennen oder Rechner für die ausländischen Signalsysteme gewartet und geprüft werden. Die betriebliche Wirklichkeit kann so perfekt simuliert werden.

Eine weitere Besonderheit des Werks: An einem der drei Instandhaltungsgleise sind 32 Hebeböcke angebracht. Damit kann ein ICE komplett angehoben und alle Drehgestelle können in einem Arbeitsschritt ausgetauscht werden. Dies war bisher nicht möglich. Somit können nun Drehgestelle schneller gewechselt werden; zeit- und kostenintensive Überführungsfahrten zu anderen Werken sind nicht mehr notwendig und die Züge stehen wieder schneller für den Betrieb zur Verfügung.

Bundesweit einmalig ist auch der Klimaanlagenprüfraum. Dort kann die Funktionstüchtigkeit von Klimaanlagen bei Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius getestet werden.
Der Spatenstich für den Neubau erfolgte am 9.. Juli 2010. Das Werk wurde in nur 18 Monaten Bauzeit fertig gestellt. Rund 100 neue Mitarbeiter werden dort beschäftigt sein.

Quelle:/Fotos: Deutschen Bahn

Datum:05.12.2011 - Uhrzeit: 09:23

Bender: 143 128 zerlegt

Am vergangenen Freitag wurde 143 128 zerlegt:
143 128 ++ 02.12.2011
Der aktuelle Stand vom Wochenende:
151 009 weiterhin vorn am Stutzen, dann folgt noch ein einzelnes Drehgestell der 143 128, dahinter dann 110 443.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:05.12.2011 - Uhrzeit: 09:23

Durchschlag für zwei weitere Tunnel auf ICE-Neubaustrecke nach Berlin

Mit einem doppelten Tunneldurchschlag am Barbaratag kommt die ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Erfurt zügig voran. Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel lobt bei der Durchschlagfeier der Tunnel Lichtenholz und Kulch den Fortschritt bei den Arbeiten auf Bayerns längster Baustelle: „Wir erleben heute einen besonderen Durchbruch für die Strecke. Mit diesen beiden symbolischen Bohrungen sind fünf der acht Tunnelprojekte auf bayerischem Boden durchgeschlagen. Wir sehen das Licht am Ende des Tunnels. Die ersten schnellen ICEs könnten schon 2017 von München über Nürnberg nach Berlin flitzen.“

Die Staatssekretärin fordert den Bund auf, in der Finanzierungsfrage der 83 Kilometer langen Ausbaustrecke von Ebensfeld nach Nürnberg Fahrt aufzunehmen. „Da bewegt sich Berlin bislang noch nicht einmal im Trambahn-Tempo. Das ist einer Hochgeschwindigkeitsstrecke nicht würdig. Jeden Tag, den wir auf die Fertigstellung warten, ist ein Tag, an dem wir ‚Wohlfahrt’ verlieren“, kritisiert Hessel.

Der Tunnel Kulch mit einer Länge von 1331 Metern und der Tunnel Lichtenholz mit einer Länge von 931 Metern befinden sich auf dem Gemeindegebiet der Stadt Bad Staffelstein. Beim Tunnel Kulch, bei dem die Bohrungsarbeiten im Oktober 2010 begannen, hat Petra Platzgummer-Martin, Regierungsvizepräsidentin von Oberfranken, die Tunnelpatenschaft übernommen. Der Tunnel Lichtenholz wird seit Juni 2010 gebohrt. Karin Seehofer, die Gattin des Bayerischen Ministerpräsidenten, ist dessen Patin.

Die Neubaustrecke zwischen Ebensfeld und Erfurt ist Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8, dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Nürnberg nach Berlin. Die 107 Kilometer lange Neubaustrecke durch die Mittelgebirgslandschaft wird insgesamt 22 Tunnelbauwerke mit einer Gesamtlänge von 41 Kilometer aufweisen. Davon befinden sich acht Tunnel in Bayern. Die Investitionskosten für die Neu- und Ausbaustrecke von Nürnberg nach Erfurt belaufen sich nach Angaben der DB AG zusammen auf 5,2 Milliarden Euro.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:02.12.2011 - Uhrzeit: 09:48

Elektronetz Nord Sachsen-Anhalt an DB Regio vergeben

Im Rahmen eines nicht offenes Verfahrens wurden die SPNV-Leistungen im Elektronetz Nord Sachsen-Anhalt nun vom Land Sachsen Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH, an DB Regio vergeben. Enthalten sind die Linien:
- S 11 Schönebeck-Salzelmen – Magdeburg – Zielitz,
- S 12 Schönebeck-Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Wittenberge,
- S 20 Braunschweig – Magdeburg – Burg – Genthin,
- RB 29 Stendal – Salzwedel – Uelzen,
- RB 43 Magdeburg – Köthen – Halle,
- RE 20 Magdeburg – Stendal – Salzwedel – Uelzen / Wittenberge.
Der Vertrag läuft vom Dezember 2013 bis Dezember 2028. Die Zuschlagsentscheidung erfolgte am 30.11.2011.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:02.12.2011 - Uhrzeit: 09:44

LNVG: Ausschreibung "Expresslinien Emsland/Mittelland"

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hat im europäischen Amtsblatt die Erbringung von Eisenbahnverkehrsleistungen im SONV auf den SPNV-Linien Emden (-Außenhafen) - Münster; Rheine - Braunschweig; Bielefeld - Braunschweig.ausgeschrieben. Die Vertragslaufzeit für die Netze "Emsland (Los 1)" (Emden (-Außenhafen) - Münster) und "Mittelland (Los 2)" (Rheine - Braunschweig; Bielefeld - Braunschweig) beträgt 15 Jahre und beginnt mit dem internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2015. Die zur Leistungserbringung einzusetzenden Fahrzeuge sind durch den künftigen Betreiber zu beschaffen, Angebote mit Gebrauchtfahrzeugen sind nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen zulässig. Der verkehrsvertrag hat ein Volumen von ca. 5 400 000 Zugkilometer pro Jahr und wird für 180 Monate ausgeschrieben.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:02.12.2011 - Uhrzeit: 08:54

189 803 nun schwarz

Die E 189 803, vormals in Weiß, präsentiert sich am 01.12.2011 in Berlin-Reinickendorf nun mit schwarzen Neulack. Noch trägt die Lok die NVR-Nummer vom Siemens Prüfcenter Wildenrath, dürfte dem Anstrich nach aber bald zu MRCE gehören. Das Bild zeigt die Lok nach der Umlackierung in Berlin-Reinickendorf.

Quelle:/Fotos: Frank Paukstat, http://loks.startbilder.de

Datum:02.12.2011 - Uhrzeit: 08:54

Desiro UK von Siemens ist Englands bester Zug



Ausgezeichnet mit dem „Golden Spanner” für seine Zuverlässigkeit im Jahr 2011: Der Desiro UK der Baureihe 350/2 hält den britischen Rekord für Pannenfreiheit.

Der Desiro UK der Baureihe 350/2 von Siemens ist der zuverlässigste Regionaltriebzug in Großbritannien: Ohne technischen Fehler legte die Flotte in vier Wochen eine Gesamtstrecke von mehr als 615.000 Kilometern zurück. Das entspricht beinahe einer Mondfahrt mit Rückreise – und ist neuer britischer Rekord für einen Passagierzug.
Die Fachzeitschrift „Modern Railways“ hat den Regionaltriebzug Desiro UK der Baureihe 350/2 von Siemens jetzt für seine hohe Zuverlässigkeit mit dem begehrten Preis „Golden Spanner“ (Goldener Schraubenschlüssel) ausgezeichnet. Das britische Leasing-Unternehmen Porterbrook hatte die 37 Fahrzeuge im Jahr 2007 bestellt.
Gefertigt wurden sie im Siemens-Werk in Krefeld. Seit 2008 sind sie für den Betreiber London Midland zwischen Birmingham, Northampton und Euston unterwegs und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Beim Bremsen speisen sie die freiwerdende Energie ins Netz ein, sparen dadurch Strom und vermindern den CO2-Ausstoß.
Den zweiten Preis – den „Silver Spanner“ – verlieh „Modern Railways“ an die Schwesterflotte: die Baureihe 360/2. Sie verbindet London mit dem Flughafen Heathrow. Damit hat sich Siemens erneut eine Spitzenplatzierung bei der jährlichen Preisvergabe des Magazins gesichert.
Die Desiro-UK-Flotte wurde schon mehrfach von Fachmedien und Betreibern für ihre herausragende Zuverlässigkeit ausgezeichnet. Bereits im vergangenen Jahr erhielten die Baureihen 350/2 und 360/2 den „Golden Spanner“ und den „Silver Spanner“, damals in umgekehrter Platzierung.
Entscheidend für die hohe Zuverlässigkeit der britischen Desiro-Flotte sind nicht nur die Technik und das Material, sondern auch die regelmäßige Instandhaltung der Fahrzeuge. Dafür ist ebenfalls Siemens verantwortlich: Als einziger Hersteller konnte das Unternehmen in Großbritannien für jeden ausgelieferten Zug einen Wartungsvertrag abschließen. Heute wartet Siemens in neun Depots in Acton, Ardwick, Crewe, Glasgow Shields, Ilford, Leeds, Northampton, Southampton und York insgesamt über 370 Züge seiner Desiro-Familie für sieben verschiedene Betreiber.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:01.12.2011 - Uhrzeit: 08:39

Startschuss in der neuen DB-Regio-Werkstatt Nürnberg

Auf dem Gelände des ehemaligen Containerbahnhofs, einer von Nürnbergs größten Baustellen, feierten Vertreter des Freistaates, der Stadt Nürnberg und der Deutschen Bahn am 30. November 2011 die Teilinbetriebnahme der neuen DB Regio Werkstatt für Regionalzüge. Für 66 Millionen Euro entstand innerhalb von 16 Monaten auf einer Nutzfläche von 130 000 m² eine neue Werkstatthalle mit acht Gleisen und einem Betriebs- und Sozialgebäude für die Instandhaltung der Regional- und S-Bahn-Züge.
„Mit dieser neuen Werkstatt sichert DB Regio Franken 200 Arbeitsplätze direkt und indirekt weitere 750 Arbeitsplätze in Nürnberg“, sagte Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern. „Wir bedanken uns beim Freistaat Bayern für die Unterstützung und bei der Stadt Nürnberg für die gute Zusammenarbeit.“ Rund ein Drittel der Investitionssumme sind Fördermittel des Freistaates Bayern und wurden über die Regierung von Mittelfranken bewilligt.
Im zweiten Bauabschnitt folgt im nächsten Jahr der Bau von weiteren Gebäuden und Anlagen: Eine Waschhalle zur Unterflurreinigung der Züge sowie zur Graffitientfernung, eine Außenwaschanlage, eine Innenreinigungsanlage mit sechs Gleisen sowie eine weitere Halle mit integrierter Unterflur-Radsatz-Drehmaschine zur Reprofilierung der Räder. Bauherr und Betreiber ist DB Regio Franken. Mit dem Neubau am Standort Nürnberg sollen die beiden bisherigen Werkstätten Gostenhof (Instandhaltung von elektrischen Lokomotiven sowie Dieseltriebzügen) und Dürrenhof (Instandhaltung von Reisezugwagen) zusammengelegt werden. Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts startet die Instandhaltung aller E-Lokomotiven und Elektrotriebzüge, mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts im Dezember 2012 kommen dann auch die Dieseltriebzüge und Reisezugwagen hinzu.
Mit der Zusammenlegung der beiden Werkstätten kann DB Regio Franken die Instandhaltungsqualität verbessern sowie Umweltauswirkungen (weniger Lärm und Abgase durch weniger Rangierbewegungen) und Kosten nachhaltig reduzieren. So führt zum Beispiel die Stilllegung des alten Heizwerks verbunden mit der Nutzung von Fernwärme für die neuen Anlagen zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um ca. 2900 Tonnen im Jahr. Im Weiteren wird durch Maßnahmen wie zum Beispiel Regenwassernutzung in der Zug-Außenreinigung, tageslichtabhängige Steuerung der Hallenbeleuchtung, ein Ressourcen schonender Betrieb der neuen Werkstatt ermöglicht. Aufgrund strenger Auflagen im Planfeststellungsverfahren wird – gegenüber heute – aktiv Lärm vermieden. Zuletzt werden zusätzlich über zwei Hektar Ausgleichsflächen für den Naturschutz neu geschaffen.
Arbeitsplatzsicherung am Standort Nürnberg
DB Regio Franken trägt mit dem Bau der neuen Werkstatt zur langfristigen Arbeitsplatzsicherung am Standort Nürnberg bei. Es werden ca. 200 Arbeitsplätze in der Instandhaltung direkt und noch einmal ca. 750 für DB Regio am Standort Nürnberg indirekt gesichert.
Die neuen, dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Anlagen und Geräte, führen zu zeitgemäßen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. So sind beispielsweise die Gleise aufgeständert. Die Mitarbeiter können in ergonomisch optimaler Position Arbeiten an und unter den Zügen und auch an den Fahrwerken ausführen.
Regio Franken, mit den Hauptstandorten in Nürnberg und Würzburg, ist einer von fünf Verkehrsbetrieben der DB Regio Bayern, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern betreiben. Mit den Teilnetzen Mittelfrankenbahn, Mainfrankenbahn, S-Bahn Nürnberg und dem Teilnetz Würzburg umfasst der Wirkungsbereich von Regio Franken ein Streckennetz von ca. 1300 km mit über 11 000 Zügen wöchentlich und 38,5 Millionen Fahrgästen pro Jahr.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG
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