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News-Rubrik: News-Archiv Oktober 2011

Datum:31.10.2011 - Uhrzeit: 08:31

CD: Erste 182 im neuen blauen Design

Ein kleines Highligt gibt es aus Tschechien zu berichten: Obwohl nur noch wenige Maschinen im Bestand bei CD Cargo sind, hat man der 182 038 eine vollwertige HU mit Neulack+LED-Leuchten spendiert. (Bild).
Ebenfalls mit neuem blauen CD Cargo-Design sind nachd er HU die Lokomotiven 240 044 (Bild) und 363 025 (Bild) unterwegs.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrer

Datum:31.10.2011 - Uhrzeit: 08:23

„Talent 2“: Eisenbahn-Bundesamt erteilt Zulassung für 160 km/h

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat die vierteiligen „Talent 2“-Züge für das SBahn-Netz Nürnberg sowie für das Moselnetz für Geschwindigkeiten bis 160 km/h zugelassen. Dies teilte die Bonner Behörde am Freitag mit. Zuvor hatte der Hersteller weitere Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen und vor wenigen Tagen die letzten erforderlichen Sicherheitsnachweise eingereicht.
Quelle:/Fotos: EBA

Datum:28.10.2011 - Uhrzeit: 09:44

ZVVO plant Auschreibung "Sachsen-Franken-Magistrale"

Der Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVVO) hat im europäischen Amtsblatt über die geplante Ausschreibung des SPNV auf der "Sachsen-Franken-Magistrale" informiert. Ausgeschrieben werden soll die Erbringung von fahrplanmäßigen SPNV-Leistungen auf den Strecken:
— RE 3 Dresden - Freiberg - Hof,
— RB 30 Dresden - Zwickau,
— RB 45 Chemnitz - Riesa - Elsterwerda mit einem Umfang von insgesamt ca. 960 000 Zugkm/Jahr auf allen Strecken im Gebiet des Auftraggebers. Die Leistungen sollen im Zeitraum vom 9.12.2012 bis zum 7.6.2016 erbracht werden.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:27.10.2011 - Uhrzeit: 08:02

Stuttgart: Verkehrsausschuss empfiehlt, acht neue S-Bahn-Fahrzeuge zu finanzieren

Mehr Platz in den S-Bahn-Zügen am Morgen und weitere Möglichkeiten, S-Bahn-Züge in der Hauptverkehrszeit zu verlängern. Das sind die Hauptgründe für den Verband Region Stuttgart, acht weitere S-Bahn-Fahrzeuge zu finanzieren. Das jedenfalls hat der Verkehrsausschuss am Mittwoch der Regionalversammlung einstimmig zum Beschluss am 7. Dezember empfohlen. Speziell auf der S 1 sind deutliche Fahrgaststeigerungen zu verzeichnen. Bereits ein Jahr nach der Verlängerung von Plochingen nach Kirchheim/Teck stieg die Zahl der Fahrgäste um 2.000 pro Tag. Hinzu kommen diejenigen, die früher mit dem Regionalzug unterwegs waren.
Dank des Verkehrsvertrags von Verband Region Stuttgart und der DB Regio AG wird ab Juli 2013 die Fahrzeugflotte der S-Bahn Stuttgart erneuert. Die alten Fahrzeuge des Typs ET 420 werden ausgemustert. Statt dessen werden 83 neue S-Bahn-Fahrzeuge des gerade im Bau befindlichen Typs ET 430 unterwegs sein sowie 56 S-Bahn-Fahrzeuge des Typs ET 423, der heute schon auf den Linien S 1 und S 3 fährt. Zusätzlich zu diesen 139 komfortablen und klimatisierten S-Bahn-Fahrzeugen beabsichtigt der Verband Region Stuttgart nun acht weitere Fahrzeuge zu finanzieren, vier ET 423 und vier ET 430, die mit rund 23,2 Millionen Euro zu Buche schlagen.
Die Bestellung der vier ET 430er S-Bahnen ist zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, weil die Produktion bei Bombardier gerade läuft und weder Kosten noch Lieferzeitpunkt bei einer Nachbestellung innerhalb der nächsten fünf Jahre verbindlich zugesagt werden können.. Auf die vier Fahrzeuge des ET 423 hat die S-Bahn Stuttgart noch die Hand drauf. Doch der Typ ist gefragt, so auch in München. Wenn die S-Bahn Stuttgart nicht noch im Herbst ihr Interesse an den Fahrzeugen signalisiert, wandern sie vermutlich ab und können nicht zurückgeholt werden.
„Wenn wir Angebotsverbesserungen wollen, brauchen wir die Fahrzeuge, deshalb müssen wir diese Chance jetzt ergreifen“, sagte Rainer Ganske (CDU). Auch Harald Raß (SPD) machte deutlich, dass die Fahrzeuge notwendig seien. An dieser Option könne die Region nicht vorbei. Bernhard Maier (Freie Wähler) sagte: „An den S-Bahn-Fahrzeugen führt kein Weg vorbei“. Die Nachfrage sei da, darauf müsse die Region reagieren. Auch Eva Mannhardt (Grüne) sprach sich dafür aus, „Geld für die Fahrgäste und den Ausbau des ÖPNV in die Hand zu nehmen“. Dem schloss sich Armin Serwani (FDP) an.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:27.10.2011 - Uhrzeit: 08:02

DB schenkt Hertha Zug nach Essen


Die Deutsche Bahn hat heute ihr Versprechen wahr gemacht und stellte einen Fanzug zum DFB-Pokalspiel gegen den Viertligisten Rot-Weiß Essen zur Verfügung. Als Dankeschön für die Unterstützung in der vergangenen Saison, in der Hertha BSC in der 2. Bundesliga spielte, hatte DB-Chef Rüdiger Grube am letzten Spieltag im Olympiastadion einen kostenlosen Sonderzug für Fans zu einem Auswärtsspiel versprochen. 700 Hertha-Anhänger mit einem Ticket zum Spiel hatten am Mittwoch, 26. Oktober, die Möglichkeit, direkt mit dem Zug nach Essen zu fahren. Die Bilder zeigen den Zug, gezogen von "Herta" - 101 144, in Berlin-Alexanderplatz und in Berlin-Savignyplatz.

Quelle:/Fotos: Holger Grunow, tradibahner.de, 02.06.2010

Datum:25.10.2011 - Uhrzeit: 09:14

SBB Ee 922 erhält Brunel Award

Am 14. Oktober 2011 hat die renommierte Watford Group in Washington D.C. die 11. Internationalen Brunel Awards für herausragendes Eisenbahndesign und Architektur vergeben. Dabei hat die Jury mit den Bahnhöfen Brig und Chur, der elektrischen Zweifrequenz-Rangierlok und dem Lettenviadukt vier Projekte der SBB durch einen Brunel Commendation ausgezeichnet.
Seit 1985 vergibt eine hochrangige internationale Jury, bestehend aus Designern und Architekten, alle zwei bis vier Jahre die renommierten Brunel Awards für herausragendes Design und Architektur im Bahnwesen. Die Preise wurden am 14. Oktober um 10.00 Uhr (Lokalzeit) in Washington D.C. von der Watford Group unter anderem in den Kategorien Bahnarchitektur, Industrie-Design, Lokomotive- und Wagendesign vergeben. Die Brunel Awards haben sich als bedeutendster Bauherren-Preis im Bahnsektor etabliert.
Mit grosser Freude hat die SBB heute in Washington D.C. und in Begleitung von François Schmidt, Trade Counselor der Schweizer Botschaft in den USA, die Auszeichnung für folgende vier Projekten entgegengenommen:
Bahnhof Brig: Die SBB hat das Aufnahmegebäude des Verkehrsknoten Brig komplett saniert und umgebaut. Dabei verfolgte sie das Ziel, Transparenz zum Altbau zu schaffen. Dies erreichte die SBB durch die Überhöhe des Neubaus, der die komplette Altbaufassade sichtbar bleiben lässt.
Bahnhof Chur: Der Bahnhof Chur mit seinem Neurenaissance-Bahnhofsgebäude genügte dem gestiegenen Verkehrsaufkommen von SBB und Rhätischer Bahn nicht mehr. Nach einem Wettbewerb im Jahr 2000 wurden die Perronanlagen beider Bahnen logisch angeordnet, die Unterführung verlängert, das Aufnahmegebäude saniert und durch einen minimalistisch gestalteten Neubau ergänzt.
Elektrische Zweifrequenz-Rangierlok: Die sogenannte «Ee 922» entspricht den Bedürfnissen im Rangier- und Güterzugförderungsdienst. Sie zeichnet sich durch Kompaktheit, grosse Zugkraft, Leistung, ökonomischen Verbrauch sowie durch optimale Sicht- und Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal aus.
Lettenviadukt: Seit bald 120 Jahren führt das Lettenviadukt unweit des Zürcher Hauptbahnhofs nordwärts über ein ehemaliges Industriegebiet. Schon immer wurden die zahlreichen Natursteinbögen des Bauwerks als Lagerflächen, aber auch für Ladengeschäfte oder Gastronomiebetriebe genutzt. Unter dem Label «Im Viadukt» entstanden bis 2010 in den 53 Bögen der Brücke neue einheitlich gestaltete Räume für Läden, Cafés und soziale Einrichtungen, die trotz geringer Baukosten den gestiegenen Ansprüchen in punkto Energieeffizienz, Hygiene und Brandschutz genügen.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:24.10.2011 - Uhrzeit: 09:12

1200er-Treffen in Amersfoort

1200er-Treffen in Amersfoort

Am 12.11.2011 treffen sich die noch verbliebene Elloks der Reihe 1200 in Amersfoort.
Alle acht Loks sind zwischen 14:00 und 14:45 im Bahnhof zu sehen. Mit der Bereitstellung der Loks wird um 12:30 Uhr begonnen.
Anbei ein aktuelles Bild der 1201 (Foto: Aad de Meij).
Mehr Infos (niederländisch)


Quelle:/Fotos: Raymond Kiès

Datum:22.10.2011 - Uhrzeit: 07:20

Neues von der CD

Die 362 165, die vor einiger Zeit in Prerov gebrannt hatte, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Dabei hat die Lok ihre Sonderlackierung behalten und wurde zugleich auf UIC 556 umgebaut. (Bild).
Im DPOV befinden sich derzeit auch die 122 016, 242 213+279, 363 007 (Vorbereitung Neulack+EH) und 471 016/071 016/971 016. Im DKV Ceske Budejovice ist 210 024 derzeit zur Evy. Aus Sumperk sind 230 101+240 044 mit EH+Neulack (Cargoblau) zu vermelden.
Ein Highlight ist die Reaktivierung der 182 002. Die zum 03.08.05 ausgeschiedende Maschine, stand seitdem ausgeschlachtet im DPOV Prerov. Nach ihrer Aufarbeitung wird sie künftig vom Werk Prerov (à la Konzept 110 511 LDX) vermietet. Die Lackierung ist silber, mit DPOV-Schriftzügen.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:22.10.2011 - Uhrzeit: 07:09

Neue Werbelok

Die 101 042 wirbt nun in einer blau-metallicfarbenen Lackierung für DB Schenker. Ein Bild gibt es hier.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:21.10.2011 - Uhrzeit: 08:05

Neues vom Bender


151 156 ++ 19.10.2011
Aktueller Stand auf dem Gelände: 151 089 steht jetzt vorn an, nachdem 151 156 in den letzten Tagen zerlegt wurde – dahinter schließt sich der ganzen „Leichenzug“ an. Aufgenommen 20.10.2011.
Vor dem Tor die Neuzugänge, am Ende steht 110 295 (20.10.2011)

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:20.10.2011 - Uhrzeit: 06:30

Schlotmann: Strecke Rostock-Berlin wird in europäisches Verkehrs-Kernnetz aufgenommen

Die Strecke Rostock - Berlin soll in das transeuropäische Verkehrs-Kernnetz (TEN) aufgenommen werden. Sie ist Teil des heute von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlags für das zukünftige transeuropäische Verkehrsnetz, das die wichtigsten europäischen Straßen-, Schienen- und Binnenwasserwege umfasst. Das Netz verbindet die großen Wirtschaftszentren und Häfen miteinander.
Verkehrsminister Volker Schlotmann sagte: "Die Verbindung Rostock – Berlin – Dresden wird damit einer der wichtigsten europäischen Verkehrswege sein. Der gesamte Ostsee-Adria-Korridor wird zum Teil des Kernnetzes. Das ist ein großer Erfolg für das Land und den Ostsee-Adria-Verkehrskorridor durch Ostdeutschland." Mecklenburg-Vorpommern setzt sich seit mehreren Jahren für die Aufnahme der Strecke in das transeuropäische Verkehrsnetz ein. Bisher enden die TEN-Strecken in Berlin.
Schlotmann: "Der Ostsee-Adria-Korridor ist die kürzeste und schnellste Verkehrsverbindung zwischen Südosteuropa und Skandinavien. Davon profitiert die Logistikwirtschaft schon heute. Der Korridor stärkt die Wirtschaftskraft und schafft Arbeitsplätze. Mit der Aufnahme in das transeuropäische Verkehrs-Kernnetz werden die wirtschaftlichen Chancen der Region noch besser." M-V verfügt mit seinen sehr gut ausgebauten Häfen über ideale Verbindungen nach Skandinavien. In den vergangenen Jahren hat sich die Fährverbindung zwischen Rostock und Gedser gut entwickelt. Im vergangenen Dezember hatte die Europäische Kommission bereits entschieden, die Verbindung Rostock-Gedser als "Meeresautobahn" einzustufen und mit 24, 5 Millionen Euro zu fördern.
Das Transeuropäische Verkehrsnetz setzt den Rahmen der europäischen Verkehrsinfrastruktur für die nächsten Jahrzehnte. Darin enthaltene Verbindungen sind von gemeinsamen europäischem Interesse und könnten künftig auch stärker von EU-Finanzmitteln profitieren.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

Datum:19.10.2011 - Uhrzeit: 06:35

115 448 überführt letzten Talgo

Die Sonne kam noch einmal zum schönsten Herbstlicht heraus und es durchfuhr die 115 448 mit dem letzten "Talgo" aus Berlin-Warschauer Straße den Fotopunkt Nudow. (18.10.2011)

Quelle:/Fotos: Norman Gottberg

Datum:19.10.2011 - Uhrzeit: 06:35

120 149 nach HU (noch) orientrot

Die letzte orientrote 120 149, hat nun offenbar Ihre Hauptuntersuchung in München abgeschlossen. Noch ist die Lok orientrot lackiert, wird aber wie schon zuvor die anderen orientroten Loks demnächst ein verkehrsrotes Farbkleid spendiert bekommen.
Quelle:/Fotos: D. Haase, DSO

Datum:18.10.2011 - Uhrzeit: 15:22

181 211 und 101 024 nach Dessau überführt

Heute wurde 181 211, 101 024 (Unfalllok St. Goar) und 110 493 nach Dessau überführt.

Quelle:/Fotos: Volker Thalhäuser, www.volkers-eisenbahnseite.de

Datum:18.10.2011 - Uhrzeit: 07:53

ex Eurocom-481 nun als 185er unterwegs

Die ehemaligen Eurocom Lokomotiven 481 001 und 002 tragen nun eine 185er Nummer. So wurde die ehemalige 481 002 nun mit dre NVR-Nummer 91 80 6185 717-6 D-Rpool gesichtet (Bild). Die 481 001 sollte damit zur 185 716 mutiert sein.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:17.10.2011 - Uhrzeit: 09:53

244 146 nun beim TEV

Die lange Zeit im Bw Erfurt abgestellt ehemalige Heizlok 244 146 hat nun beim TEV eine neue Bleibe gefunden. Sie war beim Saisonsabschluss des TEV am 8/9. Oktober 2010 in Weimar zu sehen.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:14.10.2011 - Uhrzeit: 18:30

BR 442: Einsatz neuer Züge in Mittelhessen verzögert sich

Der Einsatz von neuen Triebwagen vom Typ „Talent 2“ auf Strecken in Mittelhessen zum Fahrplanwechsel 20011/12 ver-zögert sich auf Grund von Lieferproblemen des Fahrzeugherstellers Bombardier. Die neuen Elektrotriebzüge sollten ab dem 11. Dezember 2011 auf den RMV-Linien 30/40 (Frankfurt—Gießen—Treysa/Dillenburg) und RB 33 (Hanau—Friedberg) eingesetzt werden.

Für die Züge des Herstellers Bombardier Transportation liegen bisher keine restriktionsfreien und damit für die Bahn nutzbaren Zulassungen vor. Dies betrifft insbesondere die Genehmigung für die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, die erforderlich ist, sowohl die Fahrplanvorgaben einzuhalten als auch die Verpflichtungen zu erfüllen, die sich aus den Verkehrsverträgen mit der Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH (RMV) als Besteller des Verkehrsangebotes ergeben.

„Unseren Fahrgästen wurden die Annehmlichkeiten neuer leistungsstarker Züge versprochen. Wir sind extrem verärgert, dass der Fahrzeug-Hersteller seine Zusagen nicht einhält“, so Charlott Lutterbeck, Vorsitzende der Regionalleitung für DB Regio Hessen. „ Wir werden selbstverständlich alles dafür tun, die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten und das bisherige Angebot auch nach dem Fahrplanwechsel weiter sicherstellen.“

Dank der mit den bisherigen Betreibern vereinbarten Übergangslösung werden sowohl beim „Mittelhessen-Express“ als auch zwischen Hanau und Friedberg weiterhin klimatisierte und barrierefreie Züge eingesetzt. Alleine die umsteigefreie Verbindung von Hanau über Friedberg nach Gießen ist erst nach der Betriebszulassung der neuen Talent-Triebwagen möglich.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:14.10.2011 - Uhrzeit: 18:28

Eem 923: SBB Cargo und Stadler feiern Fahrzeug-Premiere in Winterthur

Mit Hybridloks in die Rangierzukunft

SBB Cargo und die Stadler Winterthur AG haben heute erstmals die neue Hybridlok des Typs Eem 923 präsentiert. Anfang 2012 wird SBB Cargo die ersten von insgesamt 30 bestellten Loks in Betrieb nehmen. Sie ermöglichen einen umweltschonenden und effizienteren Strecken- und Zustelldienst.

«Es ist die modernste und innovativste Rangierlokomotive, die es derzeit auf dem Markt gibt», erklärte Hartmut Dietrich, CEO der Stadler Winterthur AG, heute anlässlich der Erstpräsentation. Die neu entwickelte Rangierlok stelle einen Meilenstein in der Produktionsgeschichte des Unternehmens dar. Sie basiert auf dem Typ Ee 922, der bei SBB Personenverkehr bereits erfolgreich für Rangieraufgaben im Einsatz steht. Äusserlich der Vorgängerin ähnlich, unterscheidet sich die neue Hybridlok insbesondere im Innenleben von ihrer rein elektrisch angetriebenen Schwesterlok: «Die Eem 923 verfügt neben dem doppelt so starken Elektroantrieb über einen ergänzenden Diesel-Hilfsantrieb zur Bedienung von Anschlussgleisen ohne Fahrleitung, was die Effizienz massgeblich erhöht», erläuterte Alberto Cortesi, Leiter Engineering bei Stadler Winterthur.

Wagenladungsverkehr mit mehr Effizienz

Für die Bedürfnisse von SBB Cargo ist der Hybrid-Antrieb ideal: Da sich die Eem 923 sowohl für den Strecken- wie auch für den Rangierbetrieb eignet, gewinnt SBB Cargo in der Produktion spürbar an Flexibilität. «Und mit einer Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h wird es mit der neuen Lok wesentlich einfacher, auf dem stark ausgelasteten Schweizer Schienennetz freie Trassen zu benutzen», erklärt Michel Henzi, Gesamtprojektleiter bei SBB Cargo. Darüber hinaus rechnet SBB Cargo einerseits mit einer markant höheren Verfügbarkeit der Fahrzeuge, andererseits auch mit tieferen Betriebs- und Unterhaltskosten. «Wenn alle 30 bestellten Loks ab 2013 im Einsatz sind, lassen sich schon allein durch den überwiegenden Betrieb mit elektrischer Energie die Betriebskosten signifikant senken. Zudem wird der CO2-Ausstoss um mehr als 4000 Tonnen pro Jahr reduziert», so Henzi.

Für Jürgen Mues, Leiter Asset Management und Mitglied der Geschäftsleitung von SBB Cargo, ist die Hybridlok eine ebenso effiziente wie innovative Lösung: «Mit dem Fahrzeug haben wir uns bewusst für eine besonders umweltfreundliche Rangierlok entschieden, die eine hohe Energieeffizienz aufweist». Für Mues ist das Fahrzeug zudem ein klares Bekenntnis von SBB Cargo zum Wagenladungsverkehr in der Schweiz.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:14.10.2011 - Uhrzeit: 10:00

DB Regio schreibt Rahmenvertrag für neue Elloks aus

Die DB Regio AG hat im europäischen Amtsblatt den Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Beschaffung (Entwicklung, Herstellung, Zulassung, Inbetriebsetzung und Lieferung) von elektrischen Lokomotiven für die Erbringung von Schienenverkehrsleistungen für öffentliche und private Träger ausgeschrieben. Während der Vertragslaufzeit vom 1. Juni 2012 bis zum 31. Dezember 2022 soll DB Regio aus dem Vertrag zwischen 0 und mindestens 250 Fahrzeuge abrufen können, wobei der siegreiche Hersteller darüber hinaus freiwillig bis zu 450 Fahrzeuge anbieten kann - alle Loks jeweils inklusive Ausstattungsoptionen und Nebenleistungen. Schlusstermin für die Angebotsabgabe ist der 10. November 2011.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:13.10.2011 - Uhrzeit: 08:32

Erste Serien-120 landet auf dem Schrott

Am 11. Oktober 2011 wurde die orientrote 120 142 zur Verschrottung nach Stolberg (Steil/Eschweiler) überstellt. Die Lok wurde im August z-gestellt und diente zuvor als Ersatzteilspender in Nürnberg.
Quelle:/Fotos: D. Haase, DSO

Datum:13.10.2011 - Uhrzeit: 08:32

422 061 entklebt

Der 422 061 (Frauenfußball-WM) wurde gestern entklebt und ist nun wieder im verkehrsroten "Design" unterwegs.
Quelle:/Fotos: D. Haase, DSO

Datum:13.10.2011 - Uhrzeit: 08:31

CD: Erneute Evy bei 151 007 und 151 023

Im DPOV Prerov befinden sich derzeit die 151 007 und 151 023 zur Evy. Beide Maschinen hatten bereits 2009 eine HU erhalten, aber aufgrund der Langläufe im "Korridor CZ+SK" wieder die Kilometerfristgrenze erreicht. Im 6-tägigen Umlauf absolviert die 151 im Durchschnitt von 999 km + 22 Rangier-km, also 1023 km pro Tag, was eine monatliche Laufleistung von 31.116,18 km und eine jährliche von 373.194,82 km ergibt. Der 2-tägige Plan erreicht pro Tag sogar 1263 km + 27 Rangier-km = 1290 km/Tag bzw. 39.237,44 km im Monat und 470.848,968 km im Jahr.
Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:12.10.2011 - Uhrzeit: 09:35

ET 422 auf den Namen „Dortmund“ getauft

Die Stadt Dortmund hat am 11. Oktober 2011 die Patenschaft für einen neuen Zug der S-Bahn Rhein-Ruhr übernommen. In feierlichem Rahmen taufte der Oberbürgermeister Ullrich Sierau das moderne Fahrzeug des Typs „ET 422“ auf den Namen „Dortmund“. Für die Meisterstadt wurde extra das Fahrzeug mit der Zugnummer 09 ausgesucht. Die S-Bahn Rhein-Ruhr, ein Verkehrsbetrieb der DB Regio NRW GmbH, wurde vertreten durch den Geschäftsleiter Thorsten Siggelkow. Oberbürgermeister Sierau lies nach Art einer Schiffstaufe eine Sektflasche am Zug zerschellen. Anschließend enthüllte Sierau gemeinsam mit Siggelkow das Wappen mit dem Schriftzug „Dortmund“. Der Zug wird künftig auf der S-Bahn-Linie 1 eingesetzt.
Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:11.10.2011 - Uhrzeit: 09:35

DB Regio AG gewinnt Dieselnetz Nordthüringen

Das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr hat im europäischen Amtsblatt über die Vergabe des "Dieselnetz Nordthüringen" per 7. Oktober 2011 an DB Regio AG, Regio Südost informiert. Das Dieselnetz Nordthüringen umfasst die SPNV-Leistungen auf den Strecken Leinefelde – Eichenberg – Kassel-Wilhelmshöhe (KBS 600/ 611); Erfurt – Nordhausen (KBS 601); Erfurt – Kühnhausen – Bad Langensalza (KBS 603); Gotha – Bad Langensalza – Leinefelde (KBS 604) mit einem Umfang von ca. 2 560 000 Fahrplankilometern pro Jahr.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:10.10.2011 - Uhrzeit: 15:57

DB Regio prüft vorsorglich Ersatzkonzepte für Fahrzeuge der Baureihe ET 442 (Talent 2)

Das Spitzengespräch am vergangenen Donnerstag zwischen dem Bundesverkehrsministerium, Eisenbahn-Bundesamt (EBA), der Herstellerindustrie und der Deutschen Bahn (DB) hat für die DB noch keine neuen Erkenntnisse zu verbindlichen Lieferplänen der neuen Talent 2-Fahrzeugflotte (Baureihe ET 442) gebracht. Bombardier Transportation ist nochmals gebeten worden, dem EBA die für die Zulassung erforderlichen Nachweise kurzfristig vorzulegen. Die bis zu zweijährige Lieferverzögerung für rund 160 Nahverkehrszüge schwächt die - vor allem im Winter benötigte - Fahrzeugreserve der DB empfindlich.
Rund 60 Talent 2-Triebzüge sollten in den Jahren 2009 und 2010 bei der S Bahn Nürnberg, auf der Strecke Cottbus—Leipzig, beim Rhein-Sieg-Express und bei der Moselbahn zum Einsatz kommen. Weitere mehr als 100 Fahrzeuge waren für die Betriebsaufnahmen beim E-Netz Franken, beim Mittelhessen-Netz und beim Berliner Regionalverkehr im Dezember 2011 vorgesehen. Die Fahrzeuge verfügen jedoch bislang nicht über eine restriktionsfreie und damit für die Bahn nutzbare Zulassung. Dies betrifft insbesondere die Genehmigung für die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, die erforderlich ist, um sowohl die Fahrplanvorgaben einzuhalten als auch die Verpflichtungen zu erfüllen, die sich aus den Verkehrverträgen ergeben.
„Millionen von Pendlern wurde der Komfort neuer leistungsstarker Züge versprochen. Wir haben den Hersteller daher noch einmal aufgefordert, umgehend die für die Zulassung erforderlichen Nachweise vorzulegen“, so Kay Euler, Vorstand Produktion der DB Regio AG. „Im Sinne unserer Fahrgäste prüfen wir zugleich vorsorglich alle Möglichkeiten, um verlässliche Fahrpläne mit Ersatzfahrzeugen zu erstellen.“

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:10.10.2011 - Uhrzeit: 08:52

Neues aus Opladen


Neuzugänge aus Frankfurt in Opladen: 143 561, 035, 198, 125 sowie 110 443 (vorn, zum Bender hin) wurden am 06/07.10.2011 aus Frankfurt/M nach Opladen überführt und warten am 08.10.2011 im Bahnhof Opladen auf die Überstellung zum benachbarten Bender.
Zwischen den zahlreichen Regenschauern kam dann kurz die Sonne raus und setzte 110 443 (abgestellt wegen Erreichen des Laufkilometer-Grenzwertes) ein letztes Mal in Szene.
Und abschließend noch ein Blick aufs Bender-Gelände: 151 156 weiterhin vorn im Stutzen (Mittelhaube abgenommen) und dahinter folgt 151 089 (Bild).
Die 151 092 als dritte dahinter wurde etwas „unsanft“ nach vorn gezogen.
(Markus Tigges)
Am 7. Oktober 2011 waren wir in Opladen Bf und neben den vier 143'ern stand auch Lok 110 443 auf der Kölner Seite.
(Timon van der Schoot)

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:08.10.2011 - Uhrzeit: 09:57

DB passt Fernverkehrsangebot auf der Moselstrecke aufgrund geringer Nachfrage an

Wegen unzureichender Nachfrage passt die Deutsche Bahn (DB) ihr Fernverkehrsangebot auf der Moselstrecke an. Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember verkehren statt der bislang sechs ICE- bzw. Intercity-Züge zwischen Luxemburg bzw. Trier und Koblenz künftig nur noch zwei Züge pro Tag und Richtung. Die am stärksten nachgefragten IC-Zugpaare morgens und abends werden beibehalten.
Seit mehreren Jahren ist die Nachfrage in den Fernverkehrszügen auf der Moselstrecke gering. Grund: Die ICE/IC-Züge erzielen auf diesem Streckenabschnitt kaum Reisezeit-Vorteile gegenüber den gleich schnellen Regionalexpress-Zügen, die mit den günstigeren Nahverkehrstarifen genutzt werden können. Dementsprechend verbuchte die DB mit ihrem Fernverkehrsangebot auf der Moselstrecke jährliche Defizite in Millionenhöhe.
Analog zum kürzlich mit den Ländern Niedersachsen und Bremen vereinbarten Integrationskonzept auf der Strecke Bremen–Emden–Norddeich Mole zur Nutzung von Fernverkehrszügen mit Nahverkehrstarifen hatte die DB dem Land Rheinland-Pfalz ein vergleichbares Angebot als Teil des Rheinland-Pfalz-Takts ab 2015 vorgelegt. Dieses sah vor, die ICE/IC-Züge zwischen Koblenz und Trier in den Fahrplan und Tarif des Nahverkehrsangebots zu integrieren. Die Nahverkehrskunden hätten somit ein stündliches Angebot alternierend aus ICE/IC- und RE-Zügen nutzen können.
Die seit dem Herbst 2010 darüber geführten Verhandlungen konnten leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden, da das Angebot seitens des Landes Rheinland-Pfalz bedauerlicherweise abgelehnt wurde. Mit der stattdessen ab 2015 beschlossenen Ausweitung auf ein stündliches, vom Fernverkehr unabhängiges RE-Angebot mit umsteigefreien Verbindungen zwischen Koblenz und Luxemburg, ist der verkehrliche Nutzen eines parallelen Fernverkehrs aus DB-Sicht daher nicht mehr gegeben.
Die DB hat dem Land anschließend einen Vorschlag für ein Integrationskonzept für die Jahre 2012 bis 2014 unterbreitet, um bis zur Einführung des Rheinland-Pfalz-Taktes 2015 weiterhin Fernverkehrsverbindungen anbieten zu können. Hierdurch wären nicht nur die heutigen Verbindungen erhalten geblieben, sondern es wäre der ab 2015 geplante Stundentakt im Nahverkehr auf 2012 vorgezogen worden – mit entsprechenden Vorteilen für die Kunden und das Land. Leider wurde auch dieses Angebot vom Land abgelehnt.
Folgende Fernverkehrszüge verkehren weiterhin zwischen Trier und Koblenz: 7.09 Uhr (Mo-Fr), 9.09 Uhr (täglich) und 10.24 Uhr (Sa u. So) ab Trier (von Luxembourg) nach Emden und Norddeich, und täglich von Norddeich nach Luxembourg um 15.24 Uhr und 17.24 Uhr ab Koblenz.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:07.10.2011 - Uhrzeit: 06:59

Neue ÖBB-Werbelok 1216 210

Am Donnerstag Abend konnte im Wiener Westbahnhof mit der 1216 210 die neueste ÖBB Werbelok fotografiert werden. Diese Lokomotive wurde im TS Werk Linz mit einer ansehnlichen Totalwerbung für die Firma Kapsch versehen und soll Freitags am Wiener Praterstern der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:06.10.2011 - Uhrzeit: 08:08

110 455 und 143 128 beim Bender

110 455 und 143 128 auf dem umzäunten Bender-Gelände, 05.10.2011.
Die beiden 151er vor dem Tor wurden auch gleich mit aufs Gelände geschoben.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:05.10.2011 - Uhrzeit: 10:40

Verschrottungsupdate Steil und Bender

Bender (Opladen)
Überstellung der 110 455 + 143 128 aus Köln-Kalk zum Bender am 04.10.2011
151 030 ++ 04.10.2011
Am Morgen des 05.10.2011 steht 151 156 (Bild) vorn am Stutzen (es werden Ersatzteile ausgebaut) und dahinter 151 089 mit AK.

Steil (Eschweiler):
Alle fünf 115er wurden in den letzten beiden Septemberwochen zerlegt (Zeitraum 19.-30.09.2011)
115 355 ++ 09/2011 (Zeitraum 19.-30.09.2011)
115 230 ++ 09/2011 (Zeitraum 19.-30.09.2011)
115 224 ++ 09/2011 (Zeitraum 19.-30.09.2011)
115 159 ++ 09/2011 (Zeitraum 19.-30.09.2011)
115 148 ++ 09/2011 (Zeitraum 19.-30.09.2011)

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:05.10.2011 - Uhrzeit: 09:23

Neue Lokomotion-139 fertig

Am 4. Oktober 2011 wurde die frisch untersuchte und neu im Lokomotion-Zebralook lackierte 139 135 von der 185 664 nach München gebracht. Ein Bild der Fuhre gibt es hier.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:04.10.2011 - Uhrzeit: 08:40

Weitere drei MAV-TRAXX ausgeliefert

Am 1.10.2011 wurden die MAVTR 480 012, 013 und 014 nach Ungarn ausgeliefert. Das morgendliche Foto entstand bei der Durchfahrt in Bruck an der Leitha.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:04.10.2011 - Uhrzeit: 08:40

Neue SBB-Werbelok Re 460 003-7 "Roger Federer"


Am Freitag 23. September 2011 hat die Lok das Industriewerk in Yverdon in Richtung Lausanne verlassen und seit Montag 26. September 2011 ist die neusten SBB-Werbelok Re 460 0'03-7 "Roger Federer" mit Interregio Zügen der Linie Genève-Aéroport - Brig unterwegs. Später wird sie, wie die anderen 460-er auch die ganze Schweiz befahren: ( Mehr Infos)
Die Fotos zeigen die Lok am Samstag 1. Oktober 2011 in Montreux mit dem IR 1725 Genève-Aéroport - Brig sowie in Sierre ebenfalls mit dem IR 1725. (Weitere Fotos der Lok)

Quelle:/Fotos: Marcel Manhart, http://info24.jimdo.com

Datum:01.10.2011 - Uhrzeit: 08:52

Tschechische Staatsbahn ordert 16 Railjets aus ÖBB-Rahmenvertrag mit Siemens

Siemens Mobility hat von der tschechischen Staatsbahn Ceske Drahy (CD) einen Auftrag über die Lieferung von 16 siebenteiligen Railjet-Zügen erhalten. Es handelt sich um die Übernahme einer Vertrags-Option, die ursprünglich für die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) bestimmt war. Mit diesen Intercityzügen von Siemens modernisiert die tschechische Staatsbahn ihren Fahrzeugpark. Die Railjets werden künftig auf der nationalen Hauptstrecke zwischen Prag und Brünn sowie im grenzüberschreitenden Fernverkehr nach Österreich, Deutschland, Ungarn und in die Slowakei verkehren. Die Auslieferung der Züge beginnt ab 2013. Alle 16 Railjets sollen bis 2014 an die tschechische Staatsbahn ausgeliefert werden.
Die Railjet-Züge von Siemens fahren in der Spitze 230 km/h und erfüllen alle Anforderungen des internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Die technische Basis bilden die bewährten Intercityfahrzeuge vom Typ Viaggio Comfort. Die Standardkonfiguration besteht aus einem Steuerwagen und sechs Mittelwagen, die mit einer Lokomotive im „Push-pull“-Betrieb zum Einsatz kommen. Die Serviceausstattung umfasst einen Bistrowagen, ein barrierefreies WC für mobilitätseingeschränkte Reisende, einen Rollstuhl-Hebelift auf jeder Ausstiegsseite sowie Plätze für Kinderwagen und ein kleines Kino für Kinder. Die gesamte Fahrzeuglänge beträgt 185,5 Meter.
Bei dem Auftrag der tschechischen Staatsbahn handelt es sich um die Übernahme einer Vertrags-Option, die ursprünglich für die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) bestimmt war. Der Auftragswert beträgt mehr als 200 Millionen Euro. Die jetzt von Ceske Drahy bestellten Züge waren die dritte und letzte Tranche eines Großauftrags über 67 Railjet-Züge. Insgesamt hat die ÖBB 51 Fahrzeuge bei Siemens fest geordert, von denen bereits 40 Garnituren ausgeliefert worden sind.

Quelle:/Fotos: Siemens Mobility

Datum:01.10.2011 - Uhrzeit: 08:52

Erste Sprengung beim letzten Tunnel auf ICE-Neubaustrecke von Nürnberg nach Berlin

Bayerns Verkehrsstaatssekretärin Katja Hessel lässt es krachen: Mit einer symbolischen ersten Sprengung sind die Bohrarbeiten am letzten der 22 Tunnel auf der ICE-Neubaustrecke zwischen Nürnberg und Erfurt in Angriff genommen worden. „Das Anschlagen des Höhnberg-Tunnels ist ein wichtiges Etappenziel, damit eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands pünktlich fertig gestellt werden kann“, erklärt Hessel auf der Tunnelbaustelle. Die Staatssekretärin ist für den 824 Meter langen Höhnberg-Tunnel im Südosten von Coburg Tunnelpatin. Bis zur Inbetriebnahme wird er daher auch ‚Katja-Tunnel’ heißen.
Hessel mahnt an, dass der Bund so schnell wie möglich dafür sorgen solle, dass der Ausbau des Nadelöhrs von Nürnberg bis Ebensfeld finanziert werde. „Erst dann haben wir eine wirkliche Nord-Süd-Magistrale“, betont die Staatssekretärin. Hilfreich sei die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer jüngst geforderte Aufstockung seines Investitionsetats für Schieneninfrastruktur um eine Milliarde Euro.
„Coburg braucht zudem einen zweistündigen ICE-Systemhalt. Es ist ein wirtschaftliches Kraftzentrum im ländlichen Raum. Da nützt ein Fernverkehrsanschlüsschen nichts“, fordert Hessel gegenüber der Deutschen Bahn. Diese plant bislang, Coburg nur an Tagesrandlagen mit dem ICE anzufahren. „Die Bayerische Staatsregierung wird unser Anliegen auch beim nächsten Bahngipfel im November mit Nachdruck platzieren“, versichert die Staatssekretärin.
Die Neubaustrecke zwischen Ebensfeld und Erfurt ist Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8, dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Nürnberg nach Berlin. Die 107 Kilometer lange Neubaustrecke durch die Mittelgebirgslandschaft wird insgesamt 22 Tunnelbauwerke mit einer Gesamtlänge von 41 Kilometer aufweisen. Acht Tunnel befinden sich in Bayern. Die Investitionskosten für die Neu- und Ausbaustrecke von Nürnberg nach Ebensfeld belaufen sich nach Angaben der DB AG auf 5,2 Milliarden Euro.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
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