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News-Rubrik: News-Archiv September 2011

Datum:30.09.2011 - Uhrzeit: 10:42

Land Brandenburg plant diverse Direktvergaben im SPNV

Das Land Brandenburg bzw. der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH haben in einer Vorinformation über die geplante Direktvergabe von erkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf den Linien:
  • RE3 Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg/Schwedt (Oder) - Berlin - Wünsdorf-Waldstadt - Elsterwerda;
  • RE5 Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern/Brandenburg - Berlin - Jüterbog - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen-Anhalt/Landesgrenze randenburg/Sachsen-Anhalt - Falkenberg (Elster);
  • RE6 Wittenberge - Neuruppin - Hennigsdorf - Berlin Spandau;
  • RE11 Landesgrenze Sachsen/Brandenburg - Falkenberg (Elster) - Ruhland - Hosena - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen;
  • RE15 Landesgrenze Sachsen/Brandenburg - Hosena - Ruhland - Ortrand - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen;
  • RE18 Cottbus - Ruhland - Ortrand - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen;
  • RB12 Berlin-Lichtenberg - Templin Stadt;
  • RB13 Rathenow - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen-Anhalt;
  • RB30 Wittenberge - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen-Anhalt;
  • RB31 Elsterwerda-Biehla - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen;
  • RB45 Elsterwerda - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen;
  • RB51 Falkenberg (Elster) - Landesgrenze Brandenburg/Sachsen-Anhalt;
  • RB54 Löwenberg - Rheinsberg; RB55 Kremmen - Hennigsdorf;
  • RB66 Angermünde - Landesgrenze Brandenburg/Polen;
  • RB91 Frankfurt (Oder) - Landesgrenze Brandenburg/Polen sowie;
  • RB93 Forst - Landesgrenze Brandenburg/Polen.
    informiert. Demnach sollen die
  • RE15, RE18 und RB31 vom 9.12.2012 bis 08.06.2013;
  • RE11 vom 9.12.2012 bis zum 14.12.2013;
  • RE3, RE5, RB12, RB54 vom 9.12.2012 bis zum 13.12.2014;
  • RB66 vom 9.12.2012 bis zum 13.12.2014 oder 12.12.2015;
  • RE6, RB13, RB30, RB51, RB55, RB91, RB93 vom 9.12.2012 bis zum 12.12.2015 sowie
  • RB45 vom 9.12.2012 bis zum 11.6.2016
    per Direktvergabe an die bestehenden EVUs vergeben werden.

    Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

  • Datum:30.09.2011 - Uhrzeit: 07:09

    442: Nun laufen die ersten Stresstests

    In Nürnberg haben die neuen E-.Talent2 (BR 442) nun mit der Simulation des künftigen S-Bahnverkehrs begonnen. Die Züge fahren dabei (leer oder mit Bahnmitarbeitern als Testpersonen) künftige Einsatzstrecken im S-Bahnnetz Nürnberg. Zu sehen waren entsprechende Doppelgarnituren u.a. zwischen Nürnberg und Ansbach, Ansbach und Neumark, Nürnberg und Hartmannshof sowie Nürnberg und Bamberg. Weitere Test (mit Nürnberger Zügen) laufen in Aachen, Berlin-Lichtenberg, Cottbus und Trier.
    Quelle:/Fotos: nahverkehr-franken.de

    Datum:29.09.2011 - Uhrzeit: 08:21

    Zerlegung bei 151 030 beginnt

    An der 151 030 wurde heute, 28.09.2011, mit der Zerlegung begonnen (Dachaubauten, Mittelhaube, …..), die 151 156 wurde - obwohl die nächste in der Reihe – zunächst nach vorn in den Stutzen geschoben.
    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:29.09.2011 - Uhrzeit: 08:21

    Neue Teilreklame bei 101 001

    101 001 trägt seit 27. September 2011 eine neue Teilreklame "Klagenfurt am Wörthersee". Auch die 101 037 soll heute mit dieser Werbung versehen werden. Am 28. September war die 101 001 mit IC 2313 bei Mainz-Mombach unterwegs.

    Quelle:/Fotos: Uwe Pfeiffer

    Datum:28.09.2011 - Uhrzeit: 15:58

    Stuttgart: Beim Bau der S 60 geht’s weiter

    Mit dem heutigen symbolischen Start des dritten Bauabschnitts geht der Ausbau der S 60 von Böblingen nach Renningen auf die letzte und umfangreichste Etappe. Nachdem seit Juni 2010 die S-Bahn auf dem Teilstück zwischen Böblingen und Sindelfingen/Maichingen fährt, schreiten nun die Bauarbeiten zwischen Magstadt und Renningen voran. „Wir lösen heute unser Versprechen vom letzten Jahr ein: Fortsetzung folgt!“, sagte Regionaldirektorin Jeannette Wopperer. Für die Deutsche Bahn AG betonte deren Konzernbevollmächtigter Eckart Fricke: „Alle, die zur Fertigstellung der S60 beitragen, rufe ich auf, ihr Bestes zu geben! Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Bauarbeiten binnen 15 Monaten zu beenden, damit wir im Dezember 2012 die Signale für die erste durchgehende S60 zwischen Böblingen und Renningen auf Grün stellen können!“

    Auf den dritten, gut 7,7 Kilometer langen Bauabschnitt entfallen rund 66 Millionen Euro des insgesamt 150-Millionen-Euro-Projekts. Er umfasst im Wesentlichen den zweigleisigen Ausbau auf sechs Kilometern zwischen Magstadt und Renningen sowie knapp drei Kilometer Lärmschutzwände. Darüber hinaus werden zwölf Eisenbahnüberführungen erweitert oder neu gebaut. „Das ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen, wenn wir zusammen mit den Partnern von der Straße und allen weiteren Beteiligten an einem Strang ziehen“, appellierte Fricke an gemeinsames Handeln. Die im Endausbau 14,5 Kilometer lange S-Bahn-Verbindung von Böblingen nach Renningen soll voraussichtlich im Dezember 2012 fertig sein. „Dann bekommen wir im sternförmig auf Stuttgart ausgerichteten S-Bahn-Netz die erste Querverbindung“, sagt Jeannette Wopperer.

    Bei einem derart großen Bauvolumen müssten sich Anwohner und Pendler auch auf Belastungen einstellen. „Ein Projekt dieser Dimension ohne Belastungen umzusetzen, funktioniert nicht“, warb Fricke um Verständnis. Die Hauptarbeiten finden während einer Streckensperrung von Januar bis Dezember 2012 statt. In diesem Zeitraum werden die Güterzüge auf der Gäubahn über den Abschnitt Böblingen–Stuttgart-West–Stuttgart Nord–Kornwestheim umgeleitet.

    Die Kosten für den Bau eines „Hausbahnsteigs“ in Renningen in Höhe von rund 590.000 Euro übernimmt der Verband Region Stuttgart, damit das Betriebskonzept des Flügelns und Kuppelns auch bei möglichen zeitlichen Engpässen klappt. Das neuartige Betriebsprogramm sieht vor, montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten morgens und nachmittags die Züge in Renningen an die Züge der S 6 anzuhängen (Kuppeln) beziehungsweise abzuhängen (Flügeln). Dies gewährleistet zusammen mit weiteren durchfahrenden Zügen werktags zwischen 5.30 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 12 Uhr und 19 Uhr Direktverbindungen aus dem Einzugsbereich der S 60 nach Leonberg und Stuttgart. An Samstagen gibt es Direktverbindungen mit durchfahrenden Zügen zwischen 8 und 14 Uhr. In den übrigen Zeiten verkehrt die S 60 zwischen Renningen und Böblingen. Wer von dort mit der S-Bahn weiter möchte, muss in die S 1 oder S 6 umsteigen. Von morgens um 5 Uhr bis etwa Mitternacht wird die S 60 im 30-Minuten-Takt fahren.

    Einen positiven Nebeneffekt hat die S 60 für den Straßenverkehr.. Denn alle ebenerdigen Bahnübergänge wie die Maichinger Straße in Magstadt, die Weil-der-Städter-Straße und Malmsheimer Straße in Renningen werden geschlossen und durch Unterführungen für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer ersetzt. Wartezeiten vor geschlossenen Schranken entfallen damit.

    Die Baukosten für den dritten Bauabschnitt in Höhe von rund 66 Millionen Euro teilen sich der Bund (60 Prozent), das Land Baden-Württemberg (25 Prozent) sowie der Verband Region Stuttgart und der Landkreis Böblingen (15 Prozent).

    Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

    Datum:27.09.2011 - Uhrzeit: 09:25

    Durchbruch bei Lindauer Bahnanbindung

    Bei der seit langem strittigen Bahnhofsfrage in Lindau scheint eine Lösung greifbar nah. Der Freistaat und die Stadt Lindau setzen nach einem Spitzengespräch am gestrigen Abend zur Lindauer Bahnanbindung auf den Kompromissvorschlag des Bayerischen Verkehrsministeriums, den Inselbahnhof zu erhalten und zusätzlich einen kleinen, fernverkehrstauglichen Bahnhof im Stadtteil Reutin neu zu bauen. Hintergrund ist, dass die doppelte Bahnhofslösung aktuellen Untersuchungen zufolge sowohl fahrplantechnisch möglich ist als auch bei zusätzlichen Bahnhofskosten von aktuell 6,2 Millionen Euro grundsätzlich finanzierbar scheint. „Wir sind auf unserem konstruktiven Weg einen Riesenschritt weiter. Die Weichen für die Schienenzukunft in Lindau sind neu und auf ein klares Ziel gestellt. Ich hoffe, dass in Lindau die Signale in den nächsten Wochen endgültig auf Grün geschaltet werden und bis zum Jahreswechsel eine Lösung in trockenen Tüchern ist“, kommentiert Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil den heutigen Durchbruch.

    Minister Zeil sichert zu, dass sich das Bayerische Verkehrsministerium mit 3,5 Millionen Euro beteiligen wird. Somit käme auf die Stadt Lindau ein Kostenanteil von 2,7 Millionen Euro zu, der hinsichtlich Kostensteigerungen und weiteren Risiken auf maximal 3 Millionen Euro gedeckelt ist. Des Wei-teren müsste die Stadt im direkten Bahnhofsumfeld in Reutin einen Kreis-verkehr, eine Zufahrtsstraße und Parkplätze bauen, deren Investitionsaufwand bei voraussichtlich rund 2,4 Millionen Euro liegt. Für die Umfeldmaßnahmen wird die Stadt eine Förderung aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) beim Freistaat beantragen. Auch Lindaus Oberbürgermeisterin Petra Seidl setzt auf die Kombi-Lösung: „Damit haben wir erstmals die Chance, sowohl die Insel als auch das Festland optimal an den Zugverkehr anzubinden. Da diese Frage jedoch von großer Bedeutung für die Stadtentwicklung ist, möchte ich einen Stadtratsbeschluss zu dieser Frage herbeiführen und anschließend den Lindauer Bürgern noch in diesem Jahr zur Entscheidung vorlegen.“

    Bei der Kombi-Lösung sollen in Reutin drei 55 Zentimeter hohe und bis zu 320 Meter lange Bahnsteige mit barrierefreiem Zugang errichtet werden. „Für die DB ist nach wie vor die Verlegung des Hauptbahnhofs nach Reutin die bevorzugte Lösung. Sofern sich die Stadt für die Kombi-Lösung entscheidet, sind wir angesichts der Machbarkeit und des Finanzierungsangebots von Freistaat und Stadt bereit, diese Lösung mitzutragen“, bestätigt Volker Hentschel, Leiter der Produktion Süd bei der DB Netz AG in München. Außerdem verweist er darauf, dass dies bei der DB AG noch die Zustimmung der Gremien erfordere.

    Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

    Datum:27.09.2011 - Uhrzeit: 09:21

    Przewozy Regionalne schreibt Anmietung von 34 Lokomotiven aus

    Der polnische Regionalbahnbetreiber Przewozy Regionalne hat im europäischen Amtsblatt die Anmietung von 34 Elektroloks für den Zeitraum vom 15. Dezember 2011 bis zum 31. Dezember 2012 ausgeschrieben. Die gesuchten Gleichstromlokomotiven sollen mindestens eine Motorleistung von 2 MW aufweisen und 120 km/h schnell fahren. Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge ist der 3. November 2011.
    Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

    Datum:26.09.2011 - Uhrzeit: 09:49

    Neues aus der Opladener Anstalt


    151 156 wartet auf die Zerlegung beim Bender, 23.09.2011
    151 047 (Hälfte des Rahmens, FS1) am Mittag des 23.09.2011 beim Bender. Das restliche Altmettal wurde im Laufes des Tages zerkleinert….
    151 047 ++ 23.09.2011

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:26.09.2011 - Uhrzeit: 09:49

    Weitere 115er aus Dortmund abtransportiert

    Am 22.09.2011 konnten 5 weitere 115 (154,178, 323, 331 und eine weitere) in einen Güterzug gesichtet werden, als diese von ihrem bisherigen Abstellort Dortmund Scharnhorst Richtung Köln überstellt wurden.
    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:23.09.2011 - Uhrzeit: 11:23

    Offizielle Eröffnung des Hauptsitzes von SBB Cargo International

    SBB Cargo International hat am 22. September 2011 seinen neuen Hauptsitz in Olten mit einer Loktaufe offiziell eingeweiht. Das Unternehmen mit Standorten in Deutschland und Italien fuhr im ersten Halbjahr auf der europäischen Nord-Süd-Achse über 15‘000 Züge. Zu schaffen macht SBB Cargo International der schwache Euro.

    Mit der Taufe einer international einsatzfähigen Lok Re 482 auf den Namen „Olten“ hat SBB Cargo International heute seinen Hauptsitz in der traditionsreichen Eisenbahnerstadt offiziell eingeweiht. Taufpaten waren die Solothurner Regierungsrätin Esther Gassler, Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements, und der Oltner Stadtpräsident Ernst Zingg. Damit ist der etappenweise Aufbau des Unternehmens seit der formellen Gründung anfangs Jahr abgeschlossen. „Ich freue mich sehr, dass wir uns in Olten niederlassen konnten und damit an die über 100-jährige Schweizer Eisenbahntradition anknüpfen können“, erklärte Michail Stahlhut, CEO von SBB Cargo International, anlässlich der Eröffnungsfeier. Olten liege optimal und sei für die rund 100 Mitarbeitenden aus verschiedenen Regionen in Pendlerdistanz gut erreichbar.

    Seit Januar sind die Güterzüge unter der Flagge von SBB Cargo International unterwegs. „Wir sind operativ gut unterwegs, kämpfen aber teilweise noch mit den üblichen Startschwierigkeiten“, unterstrich Michail Stahlhut vor den Medien. In den ersten sechs Monaten fuhr SBB Cargo International über 15‘000 Züge. Dazu wird eine Lokflotte von rund 100 Maschinen eingesetzt, die Hälfte davon international einsetzbare Mehrsystemloks. „Die Transportleistung entwickelt sich somit gut, stark zu schaffen macht uns jedoch der starke Franken.“ Die Einnahmen bei den internationalen Gütertransporten fallen hauptsächlich in Euro an, die Kosten für die Transporte durch die Schweiz jedoch massgeblich in Franken. „Die Währungssituation belastet die finanzielle Entwicklung stark. Wir werden daher auch Preiserhöhungen nicht verhindern können. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Transitverkehr durch die Schweiz auf der Schiene generell teurer wird“, so Michail Stahlhut.

    Etappenweiser Aufbau bei laufendem Betrieb

    Der Aufbau des jungen Unternehmens erfolgte nach der Gründung anfangs Jahr stufenweise. Der Betrieb startete damals noch von Basel aus, dem Hauptsitz von SBB Cargo. Um den operativen Betrieb sicherzustellen, folgte anschliessend der Umzug nach Olten in zwei Etappen. Am 9. Mai zogen die ersten 45 Mitarbeitenden an den neuen Hauptsitz im Sälihof am Bahnhof. Im Juli folgten die rund 40 Mitarbeitenden der Leitstelle, welche die wöchentlich mehr als 550 internationalen Züge zentral steuern und die dafür notwendigen Ressourcen disponieren. In Deutschland und Italien hat SBB Cargo International zudem eigene Produktionsgesellschaften. Insgesamt sind rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für SBB Cargo International tätig. Dazu kommen die Lokführer in der Schweiz, die vorerst weiterhin bei SBB Cargo angestellt sind.

    Kunden sind primär Operateure des kombinierten Verkehrs. Das Angebot ist auf Grosskunden ausgerichtet, die im kombinierten Verkehr sowie im konventionellen Ganzzugsverkehr auf eine schlanke und effiziente Zugleistung mit Schweizer Präzision setzen. Neben Operateuren sind dies Bahnspeditionen, andere Bahnen und Firmen mit genügend Transportvolumen für ganze Züge, zum Beispiel Unternehmen aus der Stahlbranche. Zudem fährt SBB Cargo International Züge der Rollenden Autobahn von RAlpin zwischen Freiburg im Breisgau und Novara (via Lötschberg) sowie Basel Kleinhünigen Hafen und Lugano Vedeggio (via Gotthard).

    Anfang Juli hatte SBB Cargo International vom Bundesamt für Verkehr (BAV) die Netzzugangsbewilligung und Sicherheitsbescheinigung für die Schweiz erhalten. Ab sofort ist SBB Cargo International damit ein voll funktionsfähiges und selbstständiges Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Neben Deutschland und Italien kann das Unternehmen auch in der Schweiz eigenverantwortlich Transportleistungen erbringen – von der Trassenbestellung bis zur eigenen Transportdurchführung. Die Lizenzen und Zertifikate von SBB Cargo Deutschland und SBB Cargo Italia bleiben unverändert.


    Quelle:/Fotos: SBB Cargo International

    Datum:23.09.2011 - Uhrzeit: 07:36

    BR 186: Was lange währt, wird am Ende gut.

    Seit Dezember 2009 bemühte sich Bombardier Transportation um die Zulassung der elektrischen Lokomotiven TRAXX F140MS auf dem Gebiet der Tschechischen Republik. Nachdem alle erforderlichen Nachweise vom Hersteller erbracht und alle Tests erfolgreich abgeschlossen wurden, genehmigte SZDC (CD Netz) den Betrieb in der Tschechischen Republik per 3. Juni 2011.
    Allerdings ist der Betrieb dieser Maschinen noch mit gewissen Einschränkungen verbunden. So sprach die SZDC ein Verbot der elektrodynamischen Bremse auf bestimmten 25 Hz-Abschnitten aus (Kutna Hora hl. n., Plzen hl. n., Sobeslav - Vyhybna und Veseli nad Luznici ­ Jihlava). Auf allen anderen Strecken sind die Maschinen nun für 100 km/h zugelassen. Ausschlaggebend für die Zulassung war die Firma Railtransport a.s., die bereits im September 2010 für ihre Containerzüge eine Teilzulassung für die 186 182 auf Gleisen der CD zugelassen bekam.
    Mit Stand 2011 können bereits folgende Maschinen im CD-Gebiet angetroffen werden:
    METRANS Rail, betreibt derzeit die Maschinen 186 182 (Leasing-Unternehmen Railpool) und 186 240 (Buchung CBRail)
    Die polnische Gesellschaft Lotos Kolej besitzt insgesamt 14 Stück (186 136, 137, 139, 141, 143, 145, 146, 147, 271, 272, 273, 274, 275, 276), die ab Anfang September auch im Grenzgebiet Petrovic und Karvina zum Einsatz kommen.
    Freightliner PL hat neben den 10 Class 66 auch drei Maschinen der TRAXX im Bestand (186 244+245+249), die teilweise schon in Bohumin gesichtet werden konnten.

    Quelle:/Fotos: SPZ.cz, S-Bahnfahrgast

    Datum:21.09.2011 - Uhrzeit: 08:57

    CD: 140 098 verschrottet

    Am 17/18. August 2011 wurde im DKV Bohumin die am 19.02.98 ausgemusterte 140 098 verschrottet (Bild)

    Quelle:/Fotos: k-report.net, S-Bahnfahrer

    Datum:21.09.2011 - Uhrzeit: 08:57

    CD: Unfall mit 471 003

    Der 471 003 (Os 9326 Praha Massarykovo-Nymburk hl.n.) fuhr am 24.08.11 um 21:47 Uhr der CD Cargo 742 330 in Praha-Liben in die Flanke (Bild)
    Quelle:/Fotos: zelpage.cz, S-Bahnfahrer

    Datum:21.09.2011 - Uhrzeit: 08:56

    Neues aus Opladen (Bender)

    Nachdem der kleine Rest der 151 111 am Montag beseitigt war, konnte 151 047 nach vorn aufrücken. Aktuell werden die Hauben abgenommen und auch an Ihr sicherlich einige Ersatzteile ausgebaut, die den noch im Betrieb befindlichen 151ern zugute kommen.
    Auf dem Gelände in Opladen stehen viele 151er-Ersatzteile zur Übergabe an die DB, was so bei der Zerlegung anderer Baureihen noch nicht beobachtet werden konnte. 151 156 steht mit den restlichen 151ern weiter hinten.

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:19.09.2011 - Uhrzeit: 10:03

    Neue Infos zur Zukunft des "Donald Duck"

    Nun ist eine neue Internetseite online, die diverse Informationen über die geplante Aufarbeitung des ehemaligen "Lufthansa-Airport-Express" verrät. Demnach will der Verein "Eschenauer Kulturlokschuppen (Seku) e.V." in dessem Besitz sich alle zwölf Einzelfahrzeuge befinden wenn möglich mindestens eine Garnitur der Nachwelt erhalten. Die meisten Fahrzeuge gehören einem Vorstandsmitglied , der sie dem Verein als Koordinator aller weiteren Maßnahmen unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Die Zukunftspläne reichen vom rollfähigen Erhalt eines einzelnen ET 403-Kopfwagens über den ausstellungsfähigen Erhalt eines kompletten Zuges bis hin zur betriebsfähigen Aufarbeitung. Das Maximalziel sieht den Erhalt von zehn Einzelfahrzeugen vor. Als Ersatzteilspender wurden der unfallbeschädigten 403 003 und der im schlechtem Zustand befindliche 404 102 mittlerweile ausgeschlachtet - die Reste solle in Kürze zerlegt werden. Zudem will man den Triebkopf 403 004 zum Weiterverkauf anbieten. Wer das Projekt unterstützen will, erhält auf der Homepage http://www.et403.com weitere Infos.
    Quelle:/Fotos: et403.com

    Datum:19.09.2011 - Uhrzeit: 09:35

    Letzte ES 64 U4 ausgeliefert

    Nun ist mit der 1216 954 die letzte Lokomotiven der Baureihe ES 64 U4 in Linz fertiggestellt und an WLB Cargo übergeben worden. Die Lok trägt abweichend vom üblichen WLC-Outfit eine grün-weiße Ganzreklame der Firma Hödlmayer.
    Quelle:/Fotos: railcolor.net

    Datum:19.09.2011 - Uhrzeit: 09:10

    151 111 (fast) zerlegt

    151 111 noch als halbe Portion: Der Rest des Rahmens der 151 111-2 (FS2) am 17.09.2011 beim Bender. Links hinter der Lok im Bild gut zu erkennen die aufgereihten Fahrmotoren, die als Ersatzteile an die DB zurückgehen werden.
    151 111 ++ 19.09.2011

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:16.09.2011 - Uhrzeit: 09:58

    Abellio: Jubiläumszug "150 Jahre Ruhr-Sieg-Strecke"


    Zug ET 22 008 im Jubiläumsdesign (Quelle: Abellio)

    Am kommenden Sonntag, den 18. September 2011, feiert die Ruhr-Sieg-Strecke ihr 150-jähriges Jubiläum. Abellio, seit 2007 Betreiber des Ruhr-Sieg-Netzes, beteiligt sich an den Feierlichkeiten und nimmt mit Jubiläumsaktionen in den Zügen und an den Bahnhöfen entlang der Strecke teil.

    Anlässlich des Jubiläums haben das Hagener Eisenbahnverkehrsunternehmen und die Aufgabenträger VRR und NWL für alle Fans der Eisenbahngeschichte einen Triebzug (ET 22008) im Jubiläumsdesign bekleben lassen. Von Dampflok über Diesel- bis hin zum modernen Elektrotriebzug Stadler FLIRT bildet ein Zeitstrahl die verschiedenen Epochen des Ruhr-Sieg-Netzes ab. Am Sonntag wird der Zug beim Jubiläumsfest in Siegen ausgestellt. Hier haben Besucher den ganzen Tag Zeit, den Zug zu besichtigen und zu fotografieren. Für Fragen und Informationen stehen im Zug Abellio-Kundenbetreuer bereit.

    In Lennestadt-Altenhundem können Gegenstände, die in Abellio-Zügen verloren gegangen sind, neue Besitzer finden. Um 14 Uhr und um 16 Uhr führt Abellio gemeinsam mit den Veranstaltern des Bahnhofsfests zwei Fundsachenversteigerungen durch. Der Erlös der Versteigerungen wird einem sozialen Projekt entlang der Strecke gespendet.

    Die Abellio-Kundenanlaufstelle in Finnentrop beteiligt sich mit einem großen Stand bei der festlichen Einweihung des neuen Bahnhofs Finnentrop. Abellio beteiligt sich an diesem Fest mit einem Glücksrad am Infostand des FIRST Reisebüro Tolle. Hier darf jeder einmal drehen, ob groß oder klein. Mit etwas Glück können Eintrittskarten für das Eisenbahnmuseum Dahlhausen gewonnen werden.

    Damit auch die Fahrgäste mitfeiern können, die keine Zeit haben auf ihrer Reise an den Bahnhofsfesten auszusteigen, sind den ganzen Tag über Abellio-Promotion-Teams in den Zügen unterwegs und verteilen kleine Jubiläumszüge aus Pappe zum Zusammenfalten an die Fahrgäste.

    Quelle:/Fotos: Abellio

    Datum:16.09.2011 - Uhrzeit: 09:52

    Rekord: Siemens-Lok fährt mit 9.000 Tonnen über den Ural

    Mit rund 200 Tonnen Gewicht, 8.800 Kilowatt Leistung und über 780 Kilo-Newton Anfahrzugkraft sind die elektrischen Doppellokomotiven 2ES10 alias „Granit“, die Siemens Mobility im Joint-Venture mit dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara in Jekaterinburg fertigt, gewaltige Kraftpakete.
    Im August hat eine aus drei Sektionen bestehende Güterlok dieses Typs eine weitere Feuertaufe bestanden und bei einer Testfahrt die Nutzlast von 9.000 Tonnen über das Uralgebirge gezogen – ein neuer Lasten-Rekord in der 1520-Eisenbahnregion. Die Fahrt ging von Jekaterinburg, wo die Loks im Werk des Joint-Ventures Ural Locomotives gebaut werden, über den Ural ins rund 500 Kilometer entfernte Balesino.
    Den Auftrag über 221 Granit-Lokomotiven hatten die Russischen Eisenbahnen (RZD) im Mai 2010 an Ural Locomotives vergeben.
    Siemens investiert jetzt mehr als 200 Millionen Euro zusätzlich in den Standort, um dort die Produktion von 1.200 Wagen für den Regionalzug Desiro RUS auszubauen, die die RZD jüngst im September bestellt haben.

    Zum Bild: Feierten gemeinsam die erfolgreiche Rekordfahrt der 2ES10-Lok über das Uralgebirge (von links): Valentin Gapanovich, Vizepräsident der RZD; Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG; Vladimir Yakunin, Präsident der RZD; ein weiterer Vertreter der RZD; Aleksandr Misharin, Bürgermeister von Jekaterinburg; Dmitry Pumpyanskiy, Präsident von Sinara. (Bildquelle: RZD-Archiv, Russland)

    Quelle:/Fotos: Siemens

    Datum:16.09.2011 - Uhrzeit: 09:26

    Erste Railpool-Gleichstrom-TRAXX

    Am 15. September wurden die ersten drei Gleichstrom-TRAXX von Railpool an den neuen Mieter Lotos Kolej in Polen übergeben. Die E 483 251, 252 und 253 sind nur für Polen zugelassen und werden von Lotos im Inlandsverkehr verwendet. Alle drei Maschinen tragen da sbeklannte silber-blaue Railpool-Design, wobei die E 483 251 und 252 zusätzlich große LOTOS-Logos aufgeklebt bekommen haben. (Bilder.
    Quelle:/Fotos: DSO

    Datum:13.09.2011 - Uhrzeit: 08:46

    Accor will "Erbe der CIWL" verkaufen

    1991 erwarb die Group Accor die Compagnie Internationale des Wagons-Lits (CIWL). Nun will sich die Hotelkette von einem Großteil der wertvollen Stücke trennen und plant am 27. September einen Verkauf der wertvollen Plakate und Exponate aus der CIWL-Geschichte bei Christies in Paris (Katalog von Christies).
    Viele Eisenbahnfans, Vereine und Sammler sehen darin die Zerschlagung einer wertvollen Sammlung Eisenbahngeschichte und wollen dies durch eine Petition "Save the Heritage of la Compagnie Internationale des Wagons-Lits" verhindern ( Zur Petition). Durch die Petition soll Accor zum Umdenken bewegt werden und die Zerschlagung der Sammlung verhindert werden. Zugleich sucht man ein Museum oder eine Person, die hilft, die Sammlung als Ganzes zu erwerben und in ihrer Gesamtheit der Nachwelt zu erhalten. Im kommenden Dezember feiert die CIWL ihren 135.sten Geburtstag, sie wurde 1883 von Georges Nagelmackers gegründet.

    Quelle:/Fotos: lapetition.be

    Datum:13.09.2011 - Uhrzeit: 08:46

    Bender: 151 050 zerlegt

    151 050 ++ 09.09.2011
    Heute am Mittag des 12.09.2011 war nur noch die eine Rahmenhälfte inkl. Drehgestell (FS2) zu sehen, der Rest war zerlegt. Das Drehgestell des FS1 geht als Ersatzteil zurück an die DB.

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:12.09.2011 - Uhrzeit: 13:49

    ICE brannte in Heidelberg Wieblingen


    Aufgrund einer eingleisiger Streckensperrung zwischen Heidelberg Hbf und Mannheim Freidrichsfeld Süd konnte ich den auf Gleis 10 abgestellten ICE 1 401 077-3 ablichten. Dieser war gestern (11.09.2011) aufgrund eines kleinen Brandes in Heidelberg Wieblingen geräumt worden, die Fahrgäste wurden mit Bussen weiter geleitet. Die Bilder entstanden am 12.09.2011 im Heidelberger Hauptbahnhof. Sie zeigen den 401 077-3 der mit einer Übergangskumplung mit einer Diesellokomotive der Reihe 218 gekuppelt ist.

    Quelle:/Fotos: Tobias Walter

    Datum:12.09.2011 - Uhrzeit: 08:57

    Einsatz der BR 145 auf der S-Bahn Dresden beendet

    Der Einsatz der BR 145 auf der S1 in Dresden ist vorfristig beendet. Zum 03.09.2011 verließen die letzten der insgesamt 8 von DB Schenker Rail Deutschland AG durch DB Regio AG, Regio Südost (Dresden) angemieteten 145'er Dresden. Die Lokomotiven 145 037, 038, 040, 044, 046, 048, 049, 050 sind nun wieder im regülären Güterzugdienst eingesetzt. Die BR 145 war als Ersatz für den verspäteten Taurus Einsatz im S-Bahn Verkehr auf der Strecke Schöna-Meißen im Einsatz. Alle 7 Umläufe der S1 sind mittlerweile auf Lokomotiven der BR 182 umgestellt und werden durch 182 002, 003, 005-008, 010, 011 und 023 bedient. In Dresden sind damit nur noch 145 039, 042, 043, 045 und 047 für den Talent Ersatzverkehr auf dem RE 50 (Dresden-Leipzig) eingesetzt.
    Quelle:/Fotos: Bw Altstadt

    Datum:09.09.2011 - Uhrzeit: 09:07

    Aktueller Stand in Opladen

    An der vorn im Stutzen stehenden 151 111 wurden die Hauben abgenommen und mit der Zerlegung begonnen. 151 050 steht mit „entkerntem“ Maschinenraum dahinter und wartet auf ihr Ende.
    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:09.09.2011 - Uhrzeit: 07:13

    Tag der öffenen Tür 1: DB Museum in Lichtenfels

    Die Außenstelle des DB Museums in Lichtenfels öffnet am 10/11. und 17/18. September 2011 ihre Pforten. Dies bietet die Mögichkeit eine der sonst selten zu sehenden Exponate des DB Museums zu bewundern, darunter u.a. die E 03 004 oder die E 17 103. Die Führungen werden stündlich jeweils zur vollen Stunde zwischen 10.00 und 17.00 Uhr in Gruppen bis zu 10 Personen durchgeführt (Start ist am Museumstor).
    Museumsdepot Lichtenfels, Wöhrdstraße, 96215 Lichtenfels
    Kosten: Erwachsene 2 Euro
    Kinder 1 Euro
    Familien 4 Euro
    Weitere Infos

    Quelle:/Fotos: bw-lichtenfels.de

    Datum:09.09.2011 - Uhrzeit: 07:13

    Tag der öffenen Tür 2: Lokwelt Freilassing

    Anlässlich des großen Eisenbahnfestes zum 5. Geburtstag der Lokwelt Freilassing findet im Außengelände der Lokwelt am 10. September 2011 eine große Fahrzeugschau statt. Erwartet werden u.a.Lokomotiven der DB AG-Baureihen 111 und 650, BLB Flirt, SLB 1216 und V100, ÖBB 1116 250 (Polizei), 2016 und 4023 sowie die ÖGEG 638.1301. Zwischen 10.00 und 16.00 Uhr kann die Lokwelt bei freiem Eintritt besichtigt werden.
    Weitere Infos

    Quelle:/Fotos: ati, lokwelt.freilassing.de

    Datum:08.09.2011 - Uhrzeit: 08:18

    115 509: Neue Autozug-Werbelok

    Nun wurde sie also doch noch verwirklicht. Am Mittwoch präsentierte sich die 115 509 mit einer Ganzreklame „80 Jahre Autozug“ in München. Ein Bild gibt es hier
    Quelle:/Fotos: Mittenwaldbahn-Forum

    Datum:08.09.2011 - Uhrzeit: 08:11

    Siemens: RZD bestellt weitere Desiro RUS

    Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei Train Technologies bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. Die Fertigung im Werk von Ural Locomotives nahe Jekaterinburg soll 2013 beginnen. Außerdem hat Siemens von den RZD den Auftrag erhalten, ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung von 54 Zügen des gleichen Typs zu übernehmen, die das Bahnunternehmen bereits 2009 und 2010 bestellt hat. Der Wartungsvertrag hat einen Wert von etwa 500 Millionen Euro. Die entsprechenden Vereinbarungen unterschrieben Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Vladimir Yakunin, Präsident der RZD, und Dmitriy Pumpyanskiy, Präsident der Sinara Group, auf der internationalen Bahntechnik-Messe „Expo 1520“ in Schtscherbinka bei Moskau.

    Die von den RZD georderten 1.200 neuen Wagen für den Regionalzug Desiro RUS sollen ab 2013 im Werk von Ural Locomotives nahe Jekaterinburg gebaut werden. Dort fertigt Siemens im Joint- Venture mit Sinara bereits seit 2010 elektrische Güterlokomotiven. „Insgesamt werden wir mehr als 200 Millionen Euro in den Aufbau der Desiro-Produktion investieren – für moderne Gebäude, Maschinen und die Ausbildung der Mitarbeiter“, sagte Siemens-Chef Peter Löscher. „Siemens ist der erfolgreichste nicht-russische Anbieter von Bahntechnik im Land. Mit der Lokalisierung der Fertigung stärken wir diese Position und festigen unsere enge Partnerschaft mit der russischen Bahnindustrie.“ Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Mobility, sagte: „Die Züge sollen von 2015 bis 2020 ausgeliefert werden und vor allem in den schnell wachsenden Ballungsgebieten Russlands zum Einsatz kommen. Der Auftrag verdeutlicht, dass städtische Ballungsgebiete ein großer Wachstumsmarkt sind. Studien prognostizieren, dass bis 2035 weltweit rund fünf Billionen Euro in städtische Verkehrssysteme investiert werden.“ Mit der Bestellung von inzwischen fast 300 Desiro-Zügen schafft Russland die Basis eines modernen und umweltfreundlichen Nahverkehrs.

    Mit den neuen Regionalzügen wird der Komfort für Fahrgäste und Zugpersonal steigen. Außerdem verbraucht der neue Siemens-Zug gegenüber den aktuell in Russland eingesetzten Zügen etwa 30 Prozent weniger Energie. Der Desiro RUS, der bei den RZD „Lastochka“ heißt (russisch für „kleine Schwalbe“), erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Desiro ML und wurde speziell an den russischen Markt angepasst. Dazu gehören unter anderem die Kälteresistenz bis minus 40 Grad Celsius, breitere Wagenkästen sowie Drehgestelle mit 1.520 Millimeter Spurweite.

    Siemens übernimmt 40 Jahre lang die Instandhaltung von russischen Regionalzügen Die ersten 38 Desiro-Züge hatten die RZD bereits 2009 bestellt. Sie werden seit April 2011 im Siemens-Werk in Krefeld-Uerdingen gefertigt. Weitere 16 orderten die RZD auf der Bahnmesse „InnoTrans“ im September 2010. Diese zweite Tranche wird ab Ende 2012 mit zunehmender Lokalisierung in Jekaterinburg gebaut. Für die insgesamt 54 Fahrzeuge wird Siemens ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung übernehmen. Die Depots in Adler bei Sotschi und in Moskau sowie das Wartungspersonal stellen die RZD zur Verfügung, während Siemens unter anderem für das Management der Service-Arbeiten, die Logistik sowie die Ersatzteilversorgung zuständig ist. Der Vertrag umfasst die planmäßige Instandhaltung des Desiro RUS – dazu gehören Maßnahmen wie die Überprüfung der Brems- und Fahrgastkomfortsysteme – sowie alle Revisionen, die in unterschiedlichen Abständen nötig sind. In Spitzenzeiten werden in den beiden Depots insgesamt bis zu 80 Personen an den Zügen tätig sein.

    Bereits seit 2009 ist Siemens für die Instandhaltung der acht Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro RUS alias „Sapsan“ (russisch für „Wanderfalke“) verantwortlich. Die Verfügbarkeit dieser Flotte liegt – auch bei teilweise extremen klimatischen Bedingungen – kontinuierlich bei über 98 Prozent. Eine ebenso erstklassige Zuverlässigkeit soll der Desiro RUS erreichen. Die ersten Einheiten werden im Herbst 2013 in Sotschi den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Im Februar 2014 sollen sie die Sportler und Zuschauer der Olympischen Winterspiele schnell und sicher zu den Sportstätten in den Bergen bringen. Dafür müssen die Züge stellenweise eine Steigung von vier Prozent überwinden. Auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland sollen sie im Einsatz sein.

    Der Desiro RUS gehört zum Siemens-Umweltportfolio, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Milliarden Euro erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Siemens-Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Delhi, Hongkong, London, New York, Singapur und Tokio in Summe jährlich an CO2 ausstoßen.

    Bildunterschrift: Die Siemens-Züge vom Typ Desiro RUS für den Regionalverkehr können eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde erreichen. Sie tragen in Russland den Namen „Lastochka“ – die kleine Schwalbe. Die ersten Einheiten sollen ab Herbst 2013 in Sotschi in Betrieb gehen (Foto: Designstudie).

    Quelle:/Fotos: Siemens AG

    Datum:07.09.2011 - Uhrzeit: 09:49

    Wieder eine neue ECR-186er

    Die DB-Tochter ECR bekommt fünf weitere 186er. Die erste (E 186 341) wurde gestern erstmals auf Probefahrt gesichtet. Die Loks gehören zur Bestellung von 45 Lokomotiven durch DB Schenker/ECR, die teilweise an ECR und teilweise an DB SChenker Rail ausgeliefert werden.
    Quelle:/Fotos: DSO

    Datum:07.09.2011 - Uhrzeit: 09:49

    189 065 entklebt

    Die ehemalige Holland-Werbelok 189 065 wurde in der vergangenen Woche im Rahmen eines Reparaturaufenthalts in Nürnberg wieder entklebt.
    Quelle:/Fotos: Mittenwaldbahn-Forum

    Datum:05.09.2011 - Uhrzeit: 12:36

    Weiterhin Direktverbindungen von Bayern nach Slowenien und Kroatien

    Auch im Jahr 2012 können Bahnreisende ohne umzusteigen von vielen bayerischen Städten nach Slowenien und Kroatien fahren. Ursprünglich wollten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) alle Direktverbindungen in die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens streichen. „Gegen diese Pläne habe ich bei meiner österreichischen Amtskollegin Doris Bures interveniert. Es wäre absurd gewesen, kurz vor dem kroatischen EU-Beitritt die direkten Zugverbindungen nach Bayern zu kappen“, erläutert Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil.

    Die tägliche Eurocity-Verbindung von Frankfurt über Augsburg, München und Rosenheim nach Ljubljana und Zagreb bleibt in beiden Richtungen bestehen. Auch der Nachtzug von München nach Zagreb und zurück mit seinen abzweigenden Zugteil an die Kroatische Adriaküste bleibt erhalten. Auf der Route München – Belgrad müssen Bahnreisende jedoch künftig im österreichischen Villach umsteigen.

    Die ÖBB waren nicht bereit, die direkte Verbindung nach Belgrad zu erhalten. Gründe dafür sind die Verspätungsanfälligkeit dieser Verbindung und die Reisezeitverlängerungen aufgrund von Infrastrukturmängeln in Serbien. „Ich hoffe aber, dass nach einem entsprechenden Infrastrukturausbau auch diese Verbindung mittelfristig wieder angeboten werden kann“, betont Zeil. „Mein ausdrücklicher Dank gilt der DB Fernverkehr AG, die meine Bemühungen zum Erhalt der Direktverbindungen nach Kroatien vorbildlich unterstützt hat“, so Zeil abschließend.

    Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

    Datum:05.09.2011 - Uhrzeit: 11:29

    Stadler Pankow GmbH eröffnet neues Werk in Berlin-Hohenschönhausen

    Die Stadler Pankow GmbH, ein Unternehmen der Schweizer Stadler Rail Group, hat im Rahmen einer offiziellen Feier ihr neues Werk in Berlin-Hohenschönhausen eröffnet. Anlässlich der Feierlichkeiten verließ die erste in Hohenschönhausen gefertigte Straßenbahn die Werkshallen. Aufgrund neuer nationaler und internationaler Aufträge investiert Stadler rund zehn Mio. Euro in zwei neue Produktionsstandorte in Berlin. Schwerpunkt des Werks in der Gehrenseestraße in Hohenschönhausen wird die Endmontage der Fahrzeuge sein; am neuen Standort in Berlin-Reinickendorf wird hingegen die Rohbauproduktion des Doppelstocktriebzugs „KISS“ stattfinden.

    „Berlins Industrie ist zukunftsfähig“, erklärt Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin. „Nach einem einschneidenden Strukturwandel trägt sie mittlerweile wieder zum wirtschaftlichen Wachstum der Hauptstadt bei. Wir freuen uns, dass sich in Berlin innovative und international wettbewerbsfähige Unternehmen niederlassen. Sie profitieren von der engen Verzahnung mit der exzellenten Forschungslandschaft vor Ort.“ Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, ergänzt: „Die zahlreichen, gut qualifizierten Fachkräfte in Berlin sind ein klarer Standortvorteil für uns. Gemäß unserer Markteinschätzung schaffen wir an unseren Standorten in Berlin und Brandenburg bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze.“

    Stadler Pankow ist seit dem Jahr 2000 auf dem deutschen Markt aktiv und hat in den vergangenen zehn Jahren seine Mitarbeiterzahl vervierfacht: Von 200 Beschäftigten in 2001 auf 830 in 2011 – Tendenz steigend. Heute ist das Unternehmen mit Standorten in Pankow, dem brandenburgischen Velten, Reinickendorf und nun auch Hohenschönhausen das Kompetenzzentrum für den Regio-Shuttle RS1, einer der ersten in Deutschland weit verbreiteten Nahverkehrsdieseltriebwagen neuer Generation. Darüber hinaus ist Stadler Pankow Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Straßen- und U-Bahnen: Von hier aus erfolgt die Fertigung der Produkte, die Marktbearbeitung für Deutschland sowie für den internationalen Export. Stadler-Straßenbahnen fahren nicht nur in deutschen Städten, sondern auch im norwegischen Bergen, in Österreich und in Frankreich und demnächst sogar in Luxemburg und London.

    Alle deutschen Aufträge für S-Bahnen, Regionalfahrzeuge sowie auch die Doppelstocktriebzüge werden in Deutschland entwickelt und produziert.

    Erster Auftrag für Großbritannien: Straßenbahnen aus Berlin bald in Croydon, London

    „Wir freuen uns, dass Aufträge beispielsweise von Veolia, ODEG, der Luxemburgischen Staatsbahn CFL oder auch der Londoner Tramtrack Croydon Limited uns die Möglichkeit geben, den traditionellen Berliner Waggonbaustandort wiederzubeleben und maßgeblich zu gestalten“, so Daum. Mit der Bestellung von 6 Straßenbahnen Typ Variobahn für Croydon bei London setzt Stadler Pankow seinen ersten Auftrag für Großbritannien um. Daum weiter: „An unserem neuen Standort in Hohenschönhausen wird die Endmontage für alle Fahrzeugtypen erfolgen – von der Straßenbahn Tango/Variobahn und U-Bahnen über den Regionalzug vom Typ `FLIRT´ bis hin zum elektrischen Doppelstocktriebzug `KISS´ und dem Regio-Shuttle RS1. Die Schienenfahrzeuge werden anschließend in Velten in Betrieb genommen.“

    Christina Emmrich, Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg erklärt: „Wir freuen uns, dass Lichtenberg als Bezirk nicht nur an Wohnattraktivität gewinnt, sondern sich – vor allem mit dem Ortsteil Hohenschönhausen – auch als attraktiver Gewerbestandort etabliert.“

    Im neuen Stadler-Werk in Hohenschönhausen wurden ursprünglich Betonplatten angefertigt. Nach umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen produzieren hier aktuell rund 70 Mitarbeiter Schienenfahrzeuge für Auftraggeber aus Potsdam, Mainz, München, Bergen, Graz, Luxemburg und Croydon (London).

    Die Stadler-Unternehmensgruppe bietet in allen Marktsegmenten des Personennahverkehrs Full-Service-Leistungen an. Diese reichen von der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung der Fahrzeuge über ihre Montage, Lackierung und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung, Modernisierung und Reparatur. Dabei kann das Unternehmen Aufträge dank der Erfahrung aus knapp sieben Jahrzehnten in kurzer Entwicklungszeit unter Beachtung der Kosteneffizienz umsetzen. Barrierefreiheit und Energieeffizienz genießen einen besonderen Stellenwert. Da Stadler pro Marktsegment mindestens eine modular aufgebaute Fahrzeugfamilie anbietet, werden individuelle Kundenwünsche flexibel umgesetzt.

    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:05.09.2011 - Uhrzeit: 09:36

    Bender & Steil-Update

    Beim Bender in Opladen wurden bei 151 050 am 2.9.11 vorsichtig einzelne Aggregate ausgebaut - scheinbar als Ersatzteile, die so (erstmal) nicht den Weg des alten Eisens gehen...
    110 486-8 und 110 494-2 stehen aktuell bei Steil in Eschweiler zur Verschrottung an. Die 486 ist Ende letzter Woche überstellt worden, 110 494 kurz zuvor.

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:02.09.2011 - Uhrzeit: 09:54

    185 404 und 406 nun bei Hectorrail

    Ursprünglich sollte Hectorrail bis August 2011 zwei neue TRAXX F 140 AC von Bombardier erhalten. Da sich die Auslieferung verzögert hat Hectporrail nun die 185 404 und 406 in den Bestand übernommen. Beide Loks sollen demnächst von Wanne-Eickel nach Schweden gebracht werden.
    Quelle:/Fotos: DSO

    Datum:02.09.2011 - Uhrzeit: 09:49

    415 022 verliert Jubiläums-Werbung

    In den letzten Tagen wurde die Ganzreklame "175 Jahre Eisenbahn in Deutschland" beim 415 022 im AW Krefeld entfernt.
    Quelle:/Fotos: DSO

    Datum:02.09.2011 - Uhrzeit: 09:08

    Aktuelles aus Opladen


    01. September 2011: Eine aktuelle Aufnahme der 151er Schlange auf dem Bender-Gelände und vorn 151 111 und die 151 050,an der heute die Arbeiten begonnen haben. Interessanterweise mit Planen abgedeckt – für morgen ist aber kein Regen angesagt...

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:01.09.2011 - Uhrzeit: 08:33

    Skoda: Erste 381 der ZSSK fertiggestellt

    Anfang der Woche wurde mit der 381 001, die erste 109E für die slowakische Eisenbahn bei Skoda fertiggestellt und einem ersten Funktionstest unterzogen. Die „rote Schwalbe“ ist für den Einsatz vor den neuen Wendezügen im Raum Bratislava vorgesehen. (Bild).
    Quelle:/Fotos: railpage.net

    Datum:01.09.2011 - Uhrzeit: 08:23

    Neue ÖBB-Werbelok

    Seit gestern ist die 1116 153 mit einer neuen Ganzreklame des Musicals CATS unterwegs. Die ganz schwarz gehaltene Lok soll heute Nachmittag ab 14:00 am Bahnhof Wien Praterstern (Bahnsteig 4) präsentiert werden. Ein erstes Bild der Lok gibt es hier.

    Quelle:/Fotos: EBFÖ
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