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News-Rubrik: News-Archiv August 2011

Datum:31.08.2011 - Uhrzeit: 10:27

DB Werk Wittenberge sorgt für Kompletterneuerung von Wagenkästen der S-Bahn-Baureihe 485

Die Sanierung des Fahrzeugparks der S-Bahn Berlin kommt weiter voran. In enger Zusammenarbeit mit den Werken der DB Fahrzeuginstandhaltung wird derzeit die Komplettsanierung der Wagenkästen von allen 80 für den Fahrbetrieb vorgesehenen Viertelzügen der Baureihe 485 durchgeführt. Dazu gehören auch 20 bereits stillgelegte Viertelzüge, die für den Betriebseinsatz reaktiviert wurden.

Am brandenburgischen Standort Wittenberge findet noch bis Oktober dieses Jahres die Grunderneuerung des Wagenkastenbodens statt. Zudem wird ein Redesign des Innenraums durchgeführt. Die Arbeiten im Gesamtwert von rund 20 Millionen Euro sind die Grundlage dafür, die Anfang der neunziger Jahre beschafften Fahrzeuge bis Ende 2017 zuverlässig einsetzen zu können.

„Mit ihrem über Jahrzehnte gewachsenen Know How sind die Fahrzeugexperten im Werk Wittenberge ein unverzichtbarer Partner, um weitere Teile unserer Fahrzeugflotte für die nahe Zukunft fit zu machen“, sagt Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin. „Wir sind sehr froh, dass die bahneigenen Werke in Wittenberge und Dessau diesen Auftrag übernommen haben. Wegen der Vielzahl der anstehenden Arbeiten, wären wir nicht in der Lage gewesen, diese Arbeiten in Schöneweide selbst durchzuführen.“

Nachdem eine Auftragsvergabe an die Schienenfahrzeugindustrie nicht zustande kam, setzte das Instandhaltungswerk Wittenberge bereits im Jahr 2009 im Auftrag der S-Bahn Berlin ein eigenes Team für dieses Projekt auf, in dessen Rahmen bis zu 65 Mitarbeiter tätig sind.

„Das Projekt Baureihe 485 ist für uns eine ganz besondere Herausforderung“, erklärt Dietmar Schmidt, Werkleiter Wittenberge der DB Fahrzeuginstandhaltung. „Zunächst haben wir Fahrzeuge auseinander bauen müssen, um die erforderlichen Fahrzeugdokumentationen und Arbeitsanweisungen erarbeiten zu können. Anschließend galt es, neue technische Lösungen für Prozesse zu entwickeln, die bislang nicht zum Arbeitsalltag in unserem Werk gehörten. Außerdem haben wir eine eigene Montagestraße aufgebaut.“

Die Sanierung des Wagenkastenbodens und der damit verbundene Teilaustausch der hierbei verbauten Integralbleche wurde erforderlich, nachdem bei routinemäßigen Untersuchungen im Jahr 2008 eine Rissanfälligkeit des verwendeten Materials festgestellt wurde. Gutachter der DB Systemtechnik ermittelten, dass Fertigungsfehler beim damaligen Bau der Züge dazu führten, dass das Material im Fußboden des Wagenkastens auf Höhe der Drehgestelle den dauerhaften Belastungen des Betriebseinsatzes nicht in jedem Fall gewachsen ist. Die Experten vermuten eine ungenügende Aushärtung der Schweißnähte, so dass sich bereits während der Fertigung oder kurz danach kleine Anrisse gebildet haben. Bei der Neuverblechung des Wagenbodens wird nunmehr nach der letzten Schweißnaht eine technisch erforderliche 72-stündige Ruhezeit des Fahrzeugs in verspanntem Zustand eingehalten.

Jeder aus Trieb- und Beiwagen bestehende Viertelzug bleibt etwa sieben Wochen in Wittenberge. Zur Vorbereitung der Wagenkastensanierung wird die komplette Innenausstattung einschließlich der elektrischen Ausrüstung entfernt. Danach geht das Fahrzeug in die Abspannvorrichtung, die sicherstellt, dass sich der Aluminium-Wagenkasten nicht verziehen kann. Es erfolgt die Herauslösung der alten Bodenbleche und das Einschweißen des neuen Materials. Die Materialdicke wurde von 4 auf 5 Millimeter erhöht, um eine höhere Stabilität bei nur geringer Gewichtssteigerung zu erreichen. Nach Aushärtung der Schweißnähte beginnt die Neuverkabelung des Fahrzeuginnenraums und der Einbau der Inneneinrichtung.

Neben der wagenbaulichen Erneuerung der Baureihe 485 wurde auch die Gestaltung des Fahrgastraums überarbeitet. Im Rahmen eines Redesigns erhalten die Fahrzeuge aufgearbeitete Windfangwände, Seiten- und Deckenverkleidungen, neu gestaltete Sitzmöbel sowie eine neue Innenfarbgebung, die den übrigen S-Bahn-Baureihen angeglichen ist.

Derzeit setzt die S-Bahn Berlin 27 dieser sanierten Viertelzüge der Baureihe 485 im täglichen Betrieb ein. Darunter sind bereits 10 von 20 Viertelzügen, die unter Federführung des Werks Dessau der DB Fahrzeuginstandhaltung reaktiviert wurden.

Insgesamt sind 80 Viertelzüge für den langfristigen Betriebseinsatz vorgesehen. Die Fahrzeuge der Baureihe 485 wurden seit den siebziger Jahren durch die Schienenfahrzeugindustrie der DDR entwickelt und in den Jahren 1988 bis 1992 durch den Lokomotivbau – Elektrotechnische Werke (LEW) in Hennigsdorf (heute Bombardier Transportation) ausgeliefert.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:31.08.2011 - Uhrzeit: 09:02

Bender-Update, 30.08.2011

Die im Bf Opladen abgestellten 151er wurden direkt am Montag (29.08.2011) zum Bender überstellt. Auf dem Bender-Gelände stehen diese nun jedoch in einer anderen Reihenfolge. Vor dem Tor stehen 151 154 und 151 009 als Letzte. Im Innenbereich warten die weiteren 151er auf ihr sicheres Ende, vorn angeführt von 151 111 am Stutzenende (als Sichtschutz ?) und dann 151 050. Sie wird wahrscheinlich als Erste zur Zerlegung anstehen. Vermutlich wurden die 151er von einer Gremberger 294 zum Bender überstellt. Hierbei muß die Hauptstrecke überquert werden - eine 294 kann das mit 10 x 151 am Haken nicht schnell genug gewährleisten. Daher wird der Lokzug im Bf aufgeteilt worden sein und in 2-3 Teilen auf das Bender-Anschlußgleis überstellt worden sein. Daher die neue Reihenfolge.


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:30.08.2011 - Uhrzeit: 09:55

150 Jahre Bahnstrecke Reutlingen–Rottenburg

^Am 12. Oktober 1861 wurde die Strecke Reutlingen–Rottenburg in Betrieb genommen. Gemeinsam mit den anliegenden Kommunen feiert die Bahn am 11. September 2011 das 150-jährige Jubiläum mit historischen Zugfahrten, Ausstellungen und Veranstaltungen entlang der Strecke.

Die Feierlichkeiten beginnen mit der Fahrt im Jubiläumsdampfzug von Reutlingen nach Rottenburg und wieder zurück nach Tübingen. Dieser Zug wird an den Bahnhöfen Reutlingen, Reutlingen-Betzingen, Kirchentellinsfurt, Tübingen, Kiebingen und Rottenburg feierlich empfangen.

Im Bahnhof Tübingen veranstaltet die Bahn ein großes Bahnhofsfest mit Infoständen und buntem Familienprogramm. Bei der Fahrzeugschau auf Gleis 1 sind Lokomotiven der Baureihe 146 und 110 sowie die E 94 (das deutsche Krokodil) und die Zahnradlok 97 501 aus Reutlingen zu sehen. Darüber hinaus gibt es Führerstandsmitfahrten im Bahnhof.

In Kirchentellinsfurt erwartet die Besucher eine Bahnhofshocketse mit großem Flohmarkt und im Schloss Kirchentellinsfurt ist an diesem Tag eine Ausstellung über die Geschichte der Bahn in der Region zu sehen. Das Stadtarchiv Rottenburg bietet Führungen mit dem Thema „Anschluss an die Zukunft vor hundertfünfzig Jahren. Der Rottenburger Bahnhof“ an. Der Kiebinger Musikverein veranstaltet auf dem Festplatz sein jährliches Herbstfest. Beim zeitgleich stattfindenden Tag des offenen Denkmals es gibt zahlreiche weitere Einzelveranstaltung in den Kommunen.

Noch bis 11. September ist in Tübingen die bereits laufende Sonderausstellung „Schwelle zur Moderne. 150 Jahre Eisenbahn in Tübingen“ zu sehen.

Für Freunde der historischen Eisenbahn pendeln die Ulmer Eisenbahnfreunde mit einem Dampfzug zwischen Reutlingen und Rottenburg. Fahrkarten sind im Zug erhältlich. DB- /Verbundfahrkarten gelten in diesem Zug nicht.

Der auch als „Roter Heuler“ bekannte Elektrotriebzug ET 65 ergänzt das bestehende Zugangebot von Reutlingen nach Tübingen. Darüber hinaus verkehren an diesem Tag zwischen Tübingen und Rottenburg zusätzliche Züge. In diesen Zügen gelten alle DB- und Verbundtickets.

Fahrplan Stuttgart–Tübingen und zurück (PDF)

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:29.08.2011 - Uhrzeit: 09:07

Der erste S-Bahnzug in Waßmannsdorf


Der erste S-Bahnzug der Baureihe 481 als Testfahrt (mit den Viertelzügen 415/222/111) traf um 10:17 Uhr in Waßmannsdorf am 26. August 2011 ein, kurz vor der Weiterfahrt in den Großflughafen.

Quelle:/Fotos: Norman Gottberg

Datum:29.08.2011 - Uhrzeit: 09:07

Neuigkeiten aus Opladen

Die 10 x 151er, welche lange Zeit in Ulm bzw. Nürnberg abgestellt waren, wurden am frühen Samstag-Nachmittag (27.08., gegen 14.00 Uhr) von 225 021 aus ihrer Zwischenstation Gremberg nach Opladen überstellt. Im Bf Opladen warten sie nun in dieser Reihenfolge auf die Überführung zum benachbarten Bender: 151 030, 156, 047, 050, 111, 009, 154, 092, 080 und 089 (südliches Ende).

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:26.08.2011 - Uhrzeit: 08:34

101 060 wirbt nun für die Bundespolizei

Wie angekündigt wurde am 25. August in Hamburg Eidelstedt die neue Werbelok 101 060 vorgestellt. Die Lok wirbt für das Jubiläum "60 Jahre Bundespolizei". Erste Bilder gibt es hier.
Quelle:/Fotos: DSO, D. Haase

Datum:25.08.2011 - Uhrzeit: 08:13

4010-Messfahrten auf der Nordbahn

Nach längerer Zeit konnten wieder Fahrzeuge der Reihe 4010 entlang der Nordbahn beobachtet werden. Einziger Wermutstropfen: Es handelte sich dabei um ein aus zwei Neubautriebwagen der Westbahn Management GmbH bestehendes Tandem welches bekanntlich gemeinsam mit weiteren Schwesternfahrzeugen ab Dezember dieses Jahres zwischen Wien und Salzburg eingesetzt werden soll. Aktuell finden österreichweite Probefahrten statt welche am heutigen Mittwoch von Linz-Stahlwerke nach Hohenau und wieder retour geführt haben. Dank einer großzügigen Verspätung von circa 5 (!!!) Stunden konnte ich die Retourfahrt 97756 am 24.08.2011 im Bahnhof Deutsch Wagram festhalten.

Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:24.08.2011 - Uhrzeit: 09:43

Bald neue DB-Werbelok

Nach einer Pressemeldung der Bundespolizei, soll am Donnerstag den 25. August 2011, um 13:30 Uhr im Eisenbahnwerk Hamburg-Eidelstedt vor Medienvertretern die neue Werbelok der Bundespolizei präsentiert werden. Anlässlich des diesjährigen 60. Jubiläums der Bundespolizei hat die Deutsche Bahn AG diese IC-Lokomotive (Baureihe 101) im Design der Bundespolizei gestaltet. Die Lokomotive wird in den nächsten Jahren im nationalen und internationalen Fernverkehr eingesetzt und so an den Geburtstag und die Gratulation durch die Deutsche Bahn AG erinnern. Die Lok soll auffällig gestaltet worden sein...
Quelle:/Fotos: Bundespolizei

Datum:19.08.2011 - Uhrzeit: 09:44

S-Bahn München: Neue Station Freiham

In zwei Jahren erhält die Münchner S-Bahn voraussichtlich wieder eine neue Station, nachdem 2009 die Haltestelle Hirschgarten eröffnet worden war. Im Frühjahr haben die Landeshauptstadt München, die Deutsche Bahn und der Freistaat bereits den Bau- und Finanzierungsvertrag für die neue Haltestelle ‚Freiham’ unterzeichnet. Jetzt wird die neue Haltestelle verbindlich in das Finanzierungsprogramm des Freistaats aufgenommen. „Für die Attraktivität des neuen Stadtteils Freiham ist eine optimale Anbindung an den öffentlichen Verkehr von herausragender Bedeutung. Daher haben wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn den Wunsch der Stadt München nach der Anbindung an das S-Bahn-Netz sofort aufgegriffen“, betont Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil.

Die geplante S-Bahn-Station ‚Freiham’ im Streckenabschnitt München-Westkreuz – Herrsching auf der Strecke der S 8 wird den neuen Stadtteil Freiham im Westen der Landeshauptstadt zwischen den vorhandenen Stationen Neuaubing und Harthaus direkt an das Münchner S-Bahnnetz anbinden. In Freiham entsteht in Teilabschnitten auf einer Gesamtfläche von 350 Hektar ein attraktiver neuer Wohn- und Gewerbestandort. Die S-Bahn-Linie S 8 fährt in den Hauptverkehrszeiten in einem 10-Minuten-Takt und in den restlichen Verkehrszeiten in einem 20-Minuten-Takt. Damit wird Freiham hervorragend an das Münchner Schnellbahn-Netz angebunden. Die durchgeführte Nachfrageabschätzung ergab Prognosewerte, die die neue S-Bahn-Station ohne weiteres rechtfertigen.

Die neue Station entspricht allen modernen Anforderungen an eine zeitgemäße S-Bahn-Haltestelle. Es werden zwei Außenbahnsteige mit einer Länge von je 210 Metern und einer Breite von vier Metern neu gebaut. Eine Bahnsteighöhe von 96 cm über Schienenoberkante ermöglicht den niveaugleichen Einstieg in die S-Bahn Züge. Die Bahnsteige können über Treppen sowie über zwei Aufzüge erreicht werden. Weitere Zugänge bestehen über den Hans-Stützle-Platz und über Rampen von der kreuzenden Anton-Böck-Straße. Die Bahnsteige erhalten jeweils ein Bahnsteigdach mit einer Länge von 140 Metern und einer Breite von vier Metern.

Die Gesamtkosten für den neuen Haltepunkt belaufen sich auf rund 5,7 Millionen Euro. Der Freistaat trägt insgesamt 2,3 Millionen Euro. Die restlichen Kosten übernimmt angesichts der herausragenden Bedeutung für die Entwicklung des neuen Stadtteils die Landeshauptstadt. „Aus Sicht der Landeshauptstadt München ist diese S-Bahn-Anbindung ein äußerst wichtiger Meilenstein für die nachhaltige Entwicklung des neuen Stadtteils Freiham", so Stadtdirektor Axel Markwardt vom Kommunalreferat. „Von dieser nunmehr gesicherten Erschließung mit der S-Bahn wird auch die weitere Entwicklung des südlich des neuen S-Bahnhofes gelegenen Gewerbegebietes sehr profitieren.“ Das Kommunalreferat hatte die Grundstücksverhandlungen für die Landeshauptstadt München geführt. Zeitgleich mit dem Beginn der Besiedlung von Freiham-Nord, zukünftig Wohnort für bis zu 20 000 Menschen, konnte mit der S-Bahn-Station für die neuen Bewohner eine sehr gute Anbindung an die Münchner Innenstadt geschaffen werden. Bis zum Hauptbahnhof benötigt die S-Bahn von Freiham aus nur 10 Minuten, ein echtes Plus für die Attraktivität des im Entstehen befindlichen Stadtteils. Die neue Unterführung unter der Station ergänzt das Projekt. Über deren Bau wird eine ergänzende Vereinbarung zwischen der Stadt und der Deutschen Bahn abgeschlossen. Die Landeshauptstadt wird danach die Kosten für die neue Unterführung in Höhe von voraussichtlich 2,8 Millionen Euro übernehmen.


Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:18.08.2011 - Uhrzeit: 08:38

S-Bahn Berlin erhöht Fahrzeugeinsatz

Im Fahrzeugpark der Berliner S-Bahn tritt eine weitere Entspannung ein. Mit dem Ferienende wurden zu Beginn der Woche alle Züge der Linie S7 (Ahrensfelde – Potsdam Hauptbahnhof) auf Acht-Wagen-Einheiten verstärkt. Damit stehen wegen baubedingter Einschränkungen im Regionalverkehr zwischen der Berliner Innenstadt und Potsdam Hauptbahnhof vom 26. August bis 4. September zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung.

Mit Ende der Baumaßnahme kommen diese Fahrzeuge ab 5. September auf der Linie S1 zum Einsatz. Die derzeit noch mit vier Wagen zwischen Wannsee und Frohnau fahrenden Züge werden auf sechs Wagen verlängert.

Während der Komplettsperrung des U-Bahn-Abschnitts Elsterwerdaer Platz-Wuhletal der Linie U5 vom 12. September bis 20. Oktober bietet die S-Bahn Berlin auf der Linie S5 in den Hauptverkehrszeiten zusätzliche Fahrten zwischen Mahlsdorf und Warschauer Straße an. Im Früh-Berufsverkehr besteht ein Fünf-Minuten-Takt.

Ab 24. Oktober wird auf der Linie S45 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld der Betrieb wieder aufgenommen. Gemeinsam mit der Linie S9 entsteht ein Zehn-Minuten-Takt zum südlichen Berliner Airport.

Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin, erklärt: „Wir halten an dem Ziel fest, Schritt für Schritt zum vollständigen Angebot zurückzukehren. Heute sind wir mit 459 Viertelzügen unterwegs. Ende Oktober werden es rund 480 sein. Die Abarbeitung der langfristigen und komplexen technischen Herausforderungen führt endlich zu spürbaren Ergebnissen.“

Die verbesserte Fahrzeugsituation versetzt die S-Bahn Berlin zudem in die Lage, auch bei Großveranstaltungen künftig mehr Kapazitäten bereit stellen zu können. Das Unternehmen bereitet sich intensiv auf den zu erwartenden Andrang zum Bundesligaspiel Hertha BSC gegen Stuttgart und den Papstbesuch vor.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:18.08.2011 - Uhrzeit: 08:36

MAV 480 001 mit neuer Teilreklame

Die ungarische TRAXX 480 001 wurde mit einer Teilreklame des Eisenbahnpioniers Kalman Kando beklebt. Die Lok, die am 17. August 2011 in Budapest Keleti offiziell vorgestellt wurde, trägt nun Motive verschiedener alter Elloks des Konstrukteurs auf den Seitenflächen.
Quelle:/Fotos: railcolor.net

Datum:17.08.2011 - Uhrzeit: 09:49

CD 380 nun mit Messzug in Deutschland unterwegs

Die erste CD 380 ist in Deutschland unterwegs. Die Lok konnte am 16. August 2011 mit einem Messzug in Donauwörth gesichtet werden. (Ergänzung: Es handelt sich um die CD 380 006, die von der 101 047 und zwei Messwagen begleitet wird)
Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

Datum:17.08.2011 - Uhrzeit: 09:41

Eine weitere umgebaute 362

Die 363 077 wurde in Prerov zur 362 077 umgebaut und fuhr am 23. Juli 2011 zusammen mit 363 071 von Prerov nach Pilsen. Beide Lokomotiven tragen das neue blau-graue CI der CD.
Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:15.08.2011 - Uhrzeit: 08:38

Zweckverband unterzeichnet Ergänzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn

Der Zweckverband Großraum Braunschweig und die DB Regio AG haben sich auf ein bis Dezember 2014 festgeschriebenes Angebot im Schienenverkehr geeinigt.
Am 11. August fand die Unterzeichnung der Ergänzungsvereinbarung zum bestehenden Verkehrsvertrag mit Helmut Kuhlmann, Vorsitzender der Verbandsversammlung des Zweckverbandes, Hennig Brandes, Verbandsdirektor des Zweckverbandes, sowie den Vertretern des Verkehrsbetriebes Braunschweig der DB Regio AG, Dr. Karsten Steinhoff, Helmut Gajus und Thomas Bauch statt.

„Im Rahmen des bestehenden Verkehrsvertrages konnten wir jetzt mit DB Regio ein verlässliches Verkehrsangebot bis Ende 2014 vereinbaren.“, so Hennig Brandes. „Trotz Kürzung der zugewiesenen Regionalisierungsmittel kann das Angebot im Schienenpersonennahverkehr so nahezu aufrechterhalten werden.“

Folgende Verbesserungen wurden vereinbart:

Bereits seit Juni 2011 wurde auf der Kursbuchstrecke (KBS) 353 Braunschweig–Wolfenbüttel–Vienenburg–Goslar/Bad Harzburg das zweistündliche direkte Angebot auch am Wochenende zwischen Braunschweig und Goslar wieder hergestellt.

Ebenfalls seit Juni ist auf der KBS 352 Salzgitter-Lebenstedt–Braunschweig die Taktlücke am Vormittag geschlossen, so dass auch hier ein durchgehenderes Angebot besteht.

Ab 22. August wird auf der KBS 301 Braunschweig–Wolfsburg eine zusätzliche Fahrt von montags bis freitags von Wolfsburg nach Braunschweig in der Hauptverkehrszeit von 7 Uhr bis 8 Uhr speziell für Berufspendler eingeführt.

Für die KBS 313 Hildesheim–Lengede-Broistedt–Braunschweig wird ab Dezember ebenfalls wieder ein durchgehenderer Takt angeboten.

„Der Zweckverband hat so gemeinsam mit der DB Regio AG bis zum Betriebsbeginn des „Regionalbahnkonzeptes 2014+“ ein gutes verlässliches Verkehrsangebot für den Fahrgast erreicht“, so Helmut Kuhlmann.

„Wir freuen uns über die erreichten Verbesserungen für unsere Fahrgäste“ betonte der Sprecher des DB Regio Verkehrsbetriebes Braunschweig, Dr. Karsten Steinhoff.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:15.08.2011 - Uhrzeit: 08:38

ICE-Züge ab Sonntag wieder 20 Minuten schneller zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig

Die DB beendete am Wochenende 13./14. August planmäßig die Modernisierung von Gleisen und Weichen auf der Strecke Berlin-Hannover und geht damit in die letzte Etappe der Bauarbeiten auf der wichtigen Ost-West-Achse. Jetzt werden noch Lärmschutzwände aufgebaut und Restarbeiten erledigt. Damit sind ICE-Züge Berlin-Hannover-Köln und Berlin-Braunschweig-Frankfurt am Main wieder rund 20 Minuten schneller zwischen Berlin und Hannover/Braunschweig als in den vergangenen Wochen. Die IC-Züge Berlin–Hannover–Amsterdam halten ab 14. August wieder in Wolfsburg und Stendal und sind zwischen Berlin und Hannover wieder rund eine Stunde schneller als in der Bauphase.

Bevor alle Fernzüge ab Ende August wieder nach regulärem Fahrplan fahren, dauert die Fahrt noch etwa zehn Minuten länger als gewohnt. Grund dafür ist der Bau von 20 Kilometern Lärmschutzwänden im Raum Rathenow, der wie geplant noch bis zum 27. August dauert und eine eingleisige Sperrung der Strecke erfordert.

Ab Montag, 15. August, fahren zwischen Hannover und Wolfsburg auch wieder die zusätzlichen RE-Züge für den Berufsverkehr. Zwischen Braunschweig und Wolfsburg fahren wieder alle Regionalbahnen mit den ursprünglichen Fahrzeiten. Der Ersatzverkehr mit Bussen entfällt.

Seit April hat die DB auf der stark befahrenen Ost-West-Achse mehr als 130.000 Schwellen und 186 Kilometer Schienen erneuert. Zuletzt haben die Gleisumbauzüge zwischen Oebisfelde und Gardelegen (Sachsen-Anhalt) 60 Kilometer Gleise erneuert sowie zwischen Lehrte und Wolfsburg (Niedersachsen) rund 50.000 Schwellen ausgetauscht.

Zwischen Hannover und Bielefeld stehen bis zum 27. August noch Gleis- und Weichenerneuerungen auf dem Bauprogramm. Bis dahin gelten für die ICE- und IC-Züge westlich von Hannover weiterhin veränderte Fahrpläne. Alle Fahrplanänderungen sind in den Auskunfts- und Informationssystemen (www.bahn.de) enthalten.

Die Deutsche Bahn ist zuversichtlich, alle geplanten Bauarbeiten bis zum 27. August abschließen zu können und dankt allen Kunden für ihre Geduld und Verständnis während der Bauphase.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:10.08.2011 - Uhrzeit: 09:36

Platzt der railjet-Verkauf an die CD?

Verschiedene tschechische Newsseiten melden, dass das tschechische Kartellbehörde auf Antrag von Skoda den Verkauf von sechszehn railjet-Garnituren von der ÖBB an die CD vorerst gestoppt hat. Grund ist die fehlende europaweite Ausschreibung des Kaufes entsprechender Fahrzeuge durch die CD. Nach Angaben von Skoda ist das Angebot aber weder günstig noch sinnvoll, da die 230 km/h des railjets in der Tschechischen Republik nicht gefahren werden können und Skoda mit einer modifizierten Fernverkehrsversion des Triebwagen 671 oder der neuen Doppelstockwagen der Reihe 471 ein deutlich günstigeres Angebot abgeben könnte.
Quelle:/Fotos: E15.cz

Datum:10.08.2011 - Uhrzeit: 09:36

München braucht die 2. Stammstrecke – Berlin muss sich bewegen“

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil erklären zu den Aussagen des Bundesverkehrsministeriums zur Finanzierung der 2. Stammstrecke: „Die Verhandlungen von Bund und Freistaat gehen gerade erst in die konkrete Phase. Deshalb sollte man das Ergebnis dieser Gespräche abwarten, bevor öffentlich Vorwegfestlegungen getroffen werden.“ Bislang war breiter Konsens, dass die 2. Stammstrecke von zentraler Bedeutung für einen attraktiven und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in der Metropolregion München ist. Auch wesentliche Punkte, wie der Verhandlungsfahrplan, wurden bereits vereinbart.

„Die Metropolregion München ist ein dynamischer Wirtschaftsraum. Wir brauchen jetzt den Ausbau des S-Bahn Systems, damit die Region nicht im Autoverkehr erstickt und den Verkehrskollaps erleidet", so Seehofer. Der Freistaat habe seine Hausaufgaben gemacht und mit dem Gesamtkonzept „Bahnknoten München“ mit der 2. Stammstrecke als Kernstück ein echtes Zukunftsprojekt auf die Beine gestellt. „Der Bund darf die Metropolregion München jetzt nicht im Stich lassen. Die Bundespolitik kann nicht auf eine Energiewende setzen und sich gleichzeitig gegen ökologisch sinnvolle Verkehrsprojekte stellen", unterstreicht Zeil. „Die Bayerische Staatsregierung erwartet, dass der Bund seinen Verpflichtungen bei der Finanzierung der 2. Stammstrecke nachkommt und sich in die von uns verabredeten Gespräche vertrauensvoll, konstruktiv und mit Hochdruck einbringt", betonen Ministerpräsident Seehofer und Verkehrsminister Zeil abschließend.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:08.08.2011 - Uhrzeit: 09:25

Eine Kanadierin in Transdanubien


Modular aufgebaute Triebfahrzeuge besitzen den Vorteil mit wenigen Aufwänden den individuellen Anforderungen ihres zukünftigen Betreibers angepasst werden zu können. Das trifft auch auf jene durch den kanadischen Triebfahrzeughersteller Bombardier gebauten Zweikraftlokomotiven der Type AL-45 DP zu, welche für die US amerikanische New Jersey Transit (NJT) und die kanadische Agence Metropolitaine de Transport (AMT) gefertigt werden. Mit dem Exemplar 1351 traf am Freitag dieser Woche die zweite von ingesamt 20 für die AMT gebauten Lokomotiven in Wien ein, um im Klima- Winkanal der RailTec Arsenal eingehenden Testversuchen unterzogen zu werden. Aus gewichtstechnischen Gründen erfolgte die Anlieferung mit ausgebundenen Drehgestellen auf einem Lastkraftwagen. Während der Beistellung konnte ich Lok 1351 am 5. August 2011 bei optimalen Lichtbedingungen fotografieren.

Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:08.08.2011 - Uhrzeit: 09:25

Zweite WESTbahn-Garnitur auf Probefahrt


Am 29. Juli 2011 konnte die neue WESTbahn Komp MeA 4010 93 85 4010 002-2 auf der Strecke zwischen Sargans und Buchs (SG) auf der Fahrt von Sargans nach Erlen als Zug 32068 bebachtet werden (oben). Später stand die von der Re 4/4 II 11221 geschleppte Garnitur in Sargans (unten). Im Hintergrund ist zusätzlich auch die Komp MeA 4010 94 85 4010 001-3 zu sehen. Dieser Zug ist in Sargans geblieben und macht seit dem 2. August 2011 Testfahrten zwischen Sargans und Landquart. Die 2. Komposition ist übrigens nun als "93 85" bezeichnet, die erste ja noch 94 85.

Weitere Fotos und die Wagen-Nummern der zweiten Komp (002-2) mit der Fahrt von Sargans nach Erlen habe ich hier.

Die Fotos der Komp 001-3 mit den Testfahrten Sargans - Landquart sind hier.


Quelle:/Fotos: Marcel Manhart, http://info24.jimdo.com

Datum:08.08.2011 - Uhrzeit: 09:25

Neue Variante zur Schienenanbindung Lindaus

Für die künftige Bahnanbindung der Stadt Lindau zeichnet sich möglicherweise eine neue Variante ab. Beim heutigen Fachspitzengespräch in München wurde unter Moderation des Bayerischen Verkehrsministeriums eine mögliche Kompromisslösung erarbeitet, die nun zeitnah bis Ende September dieses Jahres untersucht werden soll. Sie würde vorsehen, den Inselbahnhof Lindau in seiner heutigen Form beidseitig für die Verkehre des Schienenpersonennahverkehrs zu erhalten und in Lindau-Reutin zusätzlich eine kleine, fernverkehrstaugliche Station zu errichten, an der die EuroCity-Züge zwischen München und Zürich sowie die Nahverkehrszüge in Richtung Österreich und Schweiz halten sollen.
In den kommenden zwei Monaten wollen die beteiligten Parteien nun zum einen untersuchen lassen, ob diese Lösung fahrplantechnisch realisierbar ist. Zum anderen sollen die Mehrkosten des zusätzlichen Bahnhofs gegenüber der von der DB weiterhin favorisierten Lösung mit nur einem zentralen Bahnhof ermittelt werden. Des Weiteren wird die Stadt die Kosten der notwendigen Erschließungsmaßnahmen in Reutin untersuchen. Die DB machte deutlich, dass aus ihrer Sicht weiterhin eine Lösung mit nur einem zentralen Bahnhof in Lindau verkehrlich optimal ist, sie sich aber nicht der ins Gespräch gebrachten neuen Variante verschließen wird, wenn die Mehrkosten weitgehend von der Stadt Lindau und vom Freistaat getragen würden. Das Bayerische Verkehrsministerium steht in diesem Zusammenhang zur 2008 gemachten Zusage, die Anbindung Lindaus mit maximal 3,5 Mil-lionen Euro zu unterstützen. Die Stadt Lindau wird auf Basis der bis Ende September zu erwartenden Resultate des Kostenchecks dann über eine mögliche finanzielle Beteiligung und das weitere Vorgehen beraten. Alle Beteiligten streben eine zügige Entscheidung an. Die Zeitschiene wird Ende September festgelegt.
Die im letzten Fachspitzengespräch Ende November 2008 favorisierte Lösung eines neuen Hauptbahnhofs in Lindau-Reutin in Kombination mit der Verkleinerung des Inselbahnhofs für Teile des Regionalverkehrs wurde aufgrund der seitdem gewonnenen Erkenntnisse einvernehmlich ad acta gelegt, da sie von der Kostenseite nicht darzustellen war. Die Lösung, Lindau künftig weiter nur mit dem Inselbahnhof anzubinden, ist ebenfalls problematisch, da Lindau nach Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke von München nach Zürich kein EuroCity-Halt mehr sein könnte. Die Schweiz hat ihre Mitfinanzierung der Strecke an eine bestimmte Höchstfahrzeit der Fernzüge geknüpft, die mit einer Fahrt über den Kopfbahnhof auf der Insel Lindau nicht realisierbar ist.
Am heutigen Fachspitzengespräch nahmen neben Vertretern des Bayerischen Verkehrsministeriums Lindaus Oberbürgermeisterin Petra Meier to Bernd-Seidl, ihre beiden Stellvertreter Karl Schober und Uwe Birk, die Vorsitzenden aller Lindauer Stadtratsfraktionen, Mitglieder der Lindauer Stadtverwaltung, Vertreter der Bayerischen Eisenbahngesellschaft sowie der Deutschen Bahn teil.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Das News-Archiv befindet sich in Umstellung auf Datenbanken. Zum Teil ist noch das alte Layout in den Unterseiten vorhanden.
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