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News-Rubrik: News-Archiv Juli 2011

Datum:27.07.2011 - Uhrzeit: 06:52

Bender-Update, 25. Juli 2011

110 454 ++ 22.07.2011
Die 110 454 wurde letzte Woche zerlegt – die letzten Teile am 22.07.2011.
Heimlich stilll und leise ist die letzten Tage die ehemalige Braunschweiger 110 403 aufs Bender-Gelände gekommen. Hier eine Aufnahe vom 25.07.2011 – und es sieht mit den geöffneten Toren so aus, als wenn sie erst an diesem Tag aufs Bender-Gelände überstellt worden wäre.
Desweiteren ist gestern der Nürnberger 151er - Schrottlokzug Richtung Norden gestartet. Die 151 030 + 156 + 047 + 050 + 111 + 009 +154 + 092 + 080 + 089 wurden von der 189 084 als als 63033 von Nürnberg Rbf nach Gremberg überführt.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.07.2011 - Uhrzeit: 06:51

ETCS-Technik von Siemens steuert Teilstück des paneuropäischen Bahnverkehrskorridors Die Eisenbahnli

Székesfehérvár erhält ein Zugsicherungssystem von Siemens. Diese Strecke ist Teil des paneuropäischen Bahnverkehrskorridors V.
Den entsprechenden Auftrag erteilte Ungarns Staatliche Gesellschaft für Infrastrukturentwicklung (Nemezeti Infrastruktúra Fejleszt? Zrt.). Das Auftragsvolumen beträgt rund 53 Millionen Euro. Geliefert werden zwei elektronische Stellwerke vom Typ Simis, das Fernsteuerungssystem Iltis und 15 Bahnübergänge. Das europäische Zugbeeinflussungssystem (ETCS) Trainguard 200 RBC wird später den Bahnverkehr überwachen und steuern. Gefertigt werden die Komponenten in den Siemens-Werken in Budapest, Braunschweig und Wallisellen (Schweiz). Die Inbetriebnahme ist für 2013 geplant.
Die ungarische Bahninfrastruktur bedarf einer umfassenden Sanierung, damit der regional gut integrierte Schienenweg zu einem modernen und leistungsfähigen internationalen Verkehrsweg wird. Die EU stellt Ungarn dafür bis 2013 rund 1,8 Milliarden Euro bereit. Teil dieses Vorhabens ist der an die Siemens-Division Mobility vergebene Auftrag zur Lieferung eines kompletten Zugsicherungssystems mit ETCS-Level-2-Betrieb für die Strecke zwischen Budapest-Kelenföld und Székesfehérvár.
ETCS sichert durch standardisierte Schnittstellen zwischen Fahrzeug und Strecke die Interoperabilität über Landesgrenzen hinweg. Der 65 Kilometer lange Bahnabschnitt ist ein Teilstück des paneuropäischen Verkehrskorridors V, der von Italien über Slowenien, Kroatien und Ungarn bis zur Ukraine verläuft. In Ungarn beträgt der Anteil der Bahn am gesamten Frachtaufkommen knapp 20 Prozent. Große Unternehmen mit hohem Transportbedarf nutzen die Bahn aufgrund ihrer guten Anbindung an die wichtigsten Frachthäfen in Europa. Die Erneuerung des Streckenabschnitts wird die Transportzeit zu den Mittelmeerhäfen Koper (Slowenien) und Triest (Italien) erheblich verkürzen.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:25.07.2011 - Uhrzeit: 07:03

Hamburg-Köln-Express mit neuem Logo und neuer Adresse

Betriebsstart voraussichtlich noch in diesem Jahr

Ab 22. Juli 2011 tritt die Hamburg-Köln-Express (HKX) GmbH unter ihrem neuen Logo auf. Das neue Logo zeigt die wichtigsten Unternehmensfarben: leuchtendes Orange sowie ein helles und als Hauptfarbe ein dunkles Lila. Diese Pflaumenfarbe ist auch bestimmend für das Außendesign der Züge, ebenso wie das Logo-Element X.

Wie die Wagen des ersten privat finanzierten Fernverkehrszugs auf der Strecke Hamburg-Köln aussehen werden, wurde heute ebenfalls vorgestellt: Die Züge werden auffallend dunkel-lila lackiert sein. Darüber hinaus werden die einzelnen Wagen je nach Komfortbereich orange- oder beige-farbene X-Elemente tragen und mit BASIC in orange-farbenen oder PREMIUM in beige-farbenen Buchstaben markiert sein.

Der Zug wird im Normalbetrieb mit sechs Wagen fahren. Davon werden fünf Wagen zum Bereich Basic gehören, in dem Fahrgäste bequem und preisgünstig reisen werden mit viel Beinfreiheit und Platz für Gepäck. Der Premium-Bereich befindet sich im sechsten Wagen und bietet Reisenden als besonderen Service unter anderem im Fahrpreis inklusive ein Essen am Platz. Darüber hinaus wird es im gesamten Zug Tische mit Steckdose geben und WLAN zur Verfügung stehen.

Inzwischen sind die ersten Wagen im Werk H.Cegielski F.P.S. in Poznan lackiert und umgebaut worden. In Kürze werden sie die ersten Testfahrten absolvieren. Von den Ergebnissen der Testfahrten wird abhängen, ab wann die Züge zwischen Hamburg und Köln dann eingesetzt werden. "Wir planen damit, dass wir noch in diesem Jahr den Betrieb auf der Strecke aufnehmen werden“, sagt die Vorsitzende der Geschäftsführung, Eva Kreienkamp. „Den genauen Termin sowie den Buchungsstart werden wir rechtzeitig auf unserer Website kommunizieren.“

Die HKX-Website hat seit heute eine neue, einfachere Adresse: statt unter www.hkx-online.de ist sie nun zu finden unter www.hkx.de.

Auch die Büros der HKX sind umgezogen, und zwar an die Endhaltepunkte der von HKX bedienten Strecke: nach Köln, dem neuen Hauptsitz der Gesellschaft, und nach Hamburg, wo das operative Personal und die Servicekräfte ihren Einsatzort haben werden. Zum Aufbau der Serviceteams sucht HKX ab sofort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Bordservice. Die Stellenausschreibungen mit Angaben zum Bewerbungsverfahren sind auf der HKX-Website hinterlegt.

Die neue Postanschrift der HKX lautet: Konrad-Adenauer-Ufer 39, 50668 Köln und Max-Brauer-Allee 44, 22765 Hamburg.

Die HKX GmbH ist das erste privatwirtschaftlich organisierte Eisenbahnunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Gesellschafter der HKX GmbH sind die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland, die locomore rail GmbH & Co. KG sowie der englisch-kanadische Eisenbahninvestor Michael Schabas.


HKX-Wagen von außen.

HKX-Großraumwagen von innen


Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express

Datum:25.07.2011 - Uhrzeit: 07:03

Zuschlag Regionalzüge Ostbayern geht an die Regental Bahnbetriebs-GmbH

Der Zuschlag für den Betrieb der Nahverkehrszüge in den Teilnetzen Wald-, Naabtal- und Oberpfalzbahn soll an die Regental Bahnbetriebs-GmbH gehen. Im Dezember 2010 hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Regionalbahnen der Teilnetze Waldbahn im Raum Deggendorf/Zwiesel, Naabtalbahn entlang der Achse Regensburg – Marktredwitz – Schirnding und Oberpfalzbahn im Raum Cham europaweit ausgeschrieben. „Wir wollen den Nahverkehr in der Oberpfalz und in Niederbayern noch attraktiver machen. Deshalb erweitern wir das Fahrplanangebot in Abhängigkeit vom weiteren Infrastrukturausbau um 8 bis 16 Prozent“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil.

Die Regental Bahnbetriebs-GmbH wird ab Dezember 2013 im Teilnetz Waldbahn sowie ab Dezember 2014 in allen Teilnetzen für eine Vertragslaufzeit von zunächst 9 bzw. 10 Jahren zahlreiche Verbesserungen einführen. „Von den Mehrleistungen profitieren besonders die Fahrgäste nach Regensburg sowie zwischen Deggendorf und Plattling. Aber auch im ländlichen Raum Ostbayerns sorgen wir mit der Neuvergabe ab Ende 2013 für einen leistungsfähigen Bahnverkehr und können das Angebot entsprechend der steigenden Nachfrage ausbauen“, erklärt Zeil.

Bereits heute profitieren die Fahrgäste der Waldbahn außer auf der Strecke Zwiesel – Grafenau von einem stündlichen Taktverkehr. „Besonders im nachfragestärkeren Abschnitt Deggendorf – Plattling wird die Regental Bahnbetriebs-GmbH ab Ende 2013 das Angebot von montags bis freitags in den Hauptverkehrszeiten verdichten. Damit haben Fahrgäste in Plattling zusätzliche Anschlüsse in Richtung München und Regensburg“, so Zeil. Falls die DB Netz, als Bundesunternehmen zuständig für die Infrastruktur, die Strecke Zwiesel – Grafenau ausbaut, will der Freistaat zudem auf dieser Strecke einen täglichen Stundentakt bei der Regental Bahnbetriebs-GmbH bestellen. Durch eine verbesserte Verknüpfung zu den Igel-Bussen in Spiegelau wird dann der gesamte Nationalpark Bayerischer Wald optimal erreichbar und die Tourismusregion Ostbayern noch attraktiver. Hierzu muss die DB Netz insbesondere Bahnübergänge technisch sichern oder auflassen, wozu die Mitwirkung der Kommunen erforderlich ist.

Mit der Betriebsaufnahme auf den beiden Oberpfälzer Teilnetzen Ende 2014 wird insbesondere das Angebot zwischen Regensburg und Schwandorf erheblich ausgebaut. Auf dieser Strecke verzeichnet die BEG seit Jahren überproportionale Zuwächse: von 3.300 Fahrgästen im Jahr 2003 auf inzwischen rund 6.400 Fahrgäste pro Werktag. Das Angebot der Regental Bahnbetriebs-GmbH sieht gemäß den Vorgaben der BEG nun täglich einen ganztägigen durchgehenden Stundentakt von Regensburg bis Weiden und werktags von Weiden bis Marktredwitz mit Halt an allen Stationen vor. Die Regionalzüge der Regental Bahnbetriebs-GmbH werden um etwa 30 Minuten versetzt fahren zu den weiterhin verkehrenden Neigetechnik-Expresszügen der DB Regio Regensburg – Weiden – Hof beziehungsweise Regensburg – Amberg – Nürnberg und zum ‚alex’ München – Regensburg – Hof/Prag, der ebenfalls zur Regentalbahn gehört. „In der Summe ergibt sich für den Abschnitt Regensburg – Schwandorf damit erstmals ganztägig ein Halbstunden-Rhythmus mit neuen Anschlüssen in Regensburg zum Beispiel in Richtung Straubing/Plattling/Passau“, unterstreicht Zeil.

Fahrgäste aus dem Naab- und Waldnaabtal nördlich von Schwandorf profitieren von neuen stündlichen statt bislang zweistündlichen Direktverbindungen nach Regensburg und zusätzlichen Zügen in der Hauptverkehrszeit und am Abend. Am Wochenende werden die Regionalzughalte im Abschnitt Regensburg – Weiden stündlich, im Abschnitt Weiden – Marktredwitz zweistündlich bedient. Zudem werden die Reisezeiten durch kürzere Haltezeiten in den Knotenbahnhöfen Weiden und Schwandorf verkürzt. Von Schwarzenfeld, Nabburg und Wernberg nach Regensburg werden Fahrgäste beispielsweise künftig zehn Minuten, von Windischeschenbach und Altenstadt nach Schwandorf etwa sieben Minuten schneller unterwegs sein.

Zwischen Furth im Wald und Schwandorf schließt die Regental Bahnbetriebs-GmbH gemäß den Ausschreibungsvorgaben einige Taktlücken. Falls die DB Netz die Strecke Cham – Bad Kötzting ausbaut, will der Freistaat auf der Gesamtstrecke Cham – Bad Kötzting – Lam einen täglichen Stundentakt bei der Regental Bahnbetriebs-GmbH bestellen. Hierzu muss die DB Netz ebenfalls Bahnübergänge technisch sichern oder auflassen, auch hier ist die Mitwirkung der Kommunen erforderlich.

An den Grenzübergängen Schirnding, Furth im Wald und Bayerisch Eisenstein soll es in Zusammenarbeit mit Tschechien umsteigefreie Verbindungen nach Eger/Cheb, Taus/Domažlice und Klattau/Klatovy geben. Diese Linienverlängerungen sind nicht Gegenstand der Ausschreibung, sondern werden im Anschluss an die Vergabe in Bayern mit den tschechischen Stellen geregelt.

„Bei Service, Tarif und Kaufmöglichkeiten von Fahrscheinen bietet die Regental Bahnbetriebs-GmbH ein hohes Niveau. Alle Züge werden mit einem Zugbegleiter besetzt“, betont Zeil. Künftig werden ausschließlich moderne, niederflurige Fahrzeuge eingesetzt, die mit Mehrzweckbereich und Fahrgastinformationssystem ausgerüstet sind. Das Fahrscheinangebot wird um eine übertragbare Monatskarte ergänzt, die an Werktagen erst ab 9 Uhr gilt und damit deutlich günstiger als die normale Monatskarte ist. Zusätzlich gelten im Teilnetz Waldbahn weiterhin das Bayerwald-Ticket und das Bayerwald-Ticket plus. Für Gelegenheitsfahrer wird ein Pauschalangebot zum halben Normalfahrpreis für Reisen bis 50 Kilometer eingeführt. Fahrausweise werden im Zug vom Zugbegleiter verkauft, im Grenzbereich zu Tschechien auch in tschechischen Kronen. Daneben bietet die Regental Bahnbetriebs-GmbH auch eine Reihe von personenbedienten Verkaufsstellen an. Außerdem wird sie am Qualitätsmesssystem der Bayerischen Eisenbahngesellschaft teilnehmen. Damit prüft die BEG Sauberkeit, Funktionsfähigkeit der Ausstattung, Fahrgastinformationen im Zug, Servicequalität und Kundenfreundlichkeit. Außerdem gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung. Werden Anforderungen im laufenden Betrieb nicht erfüllt, erhebt die BEG Strafzahlungen.

Das Vergabeverfahren führte die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH durch. Der endgültige Zuschlag kann wegen der Einspruchsmöglichkeiten der unterlegenen Bieter frühestens am 2. August 2011 erfolgen.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:20.07.2011 - Uhrzeit: 08:55

Bender-Update, 19.07.2011


Die Reihen lichten sich in Opladen:
Nachdem 110 352 am Freitag 15.07.2011 zerlegt wurde, war 110 284 an der Reihe => ++ 18.07.2011.
Die Rahmenteile staplten sich am 19.07.2011 auf dem Bender-Gelände und warteten auf den Abtransport in die Schmelze….
Somit verbleibt als Letzte 110 454, die in den nächsten Tagen dem Rohstoffkreislauf zugeführt wird

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:17.07.2011 - Uhrzeit: 07:06

„Talent 2“: Eisenbahn-Bundesamt gibt grünes Licht für Doppeltraktion

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat grünes Licht für einen weiteren Schritt im Zulassungsverfahren für den „Talent 2“ geben können. Damit dürfen die vierteiligen Züge der Fahrzeugfamilie in Nürnberg nun auch in Doppeltraktion fahren. Das teilte die Bonner Behörde am Donnerstag mit.

Der Hersteller Bombardier hatte zuvor konstruktive Änderungen am Fahrzeug vorgenommen und dem Eisenbahn-Bundesamt dafür kurzfristig die letzten notwendigen Sicherheitsnachweise eingereicht.

Diese jüngste Etappe im Zulassungsprozess des „Talent 2“ bezeichnete EBA-Präsident Gerald Hörster als „erfreuliches Resultat der intensivierten Abstimmung mit dem Hersteller“. Es gelte nun, die weiteren anstehenden Aufgaben schrittweise abzuarbeiten. Die Züge werden zunächst für eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h zugelassen, geplant ist eine Zulassung auch für 160 km/h in Kürze.

Quelle:/Fotos: EBA

Datum:15.07.2011 - Uhrzeit: 08:07

Bender-Update, 14. Juli 2011

110 352 wird bei der Recyclingfa. Bender in Opladen wieder dem Rohstoffkreislauf zugeführt, Zerlegung am späten Nachmittag des 14.07.2011, somit voraussichtlich: ++ 15.07.2011
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:14.07.2011 - Uhrzeit: 08:27

VRS: S 60-Ausbau liegt im Plan

^Die Bauvorbereitungen im dritten Bauabschnitt der S 60 bei Magstadt und Renningen verlaufen nach Plan: Die Vergabe der Brückenbauwerke, der Gleise, Bahnsteige und der Oberleitung liegen nach Auskunft der Bahn voll und ganz im Zeitrahmen, nun werden die Ausführungspläne erstellt und geprüft. Die Region geht auch weiterhin davon aus, dass die S 60 ab Mitte Dezember 2012 ihre Fahrt zwischen Böblingen und Renningen aufnimmt.
Nach heutigen Beschluss finanziert der Verband Region Stuttgart Anlagen zur Fahrgastinformationen für die S-Bahn-Stationen Magstadt und Renningen-Süd, welche wie an allen S-Bahn-Stationen die Abfahrtszeiten in Echtzeit anzeigen und auch im Störfall Hinweise auf Ausweichstrecken geben können. Zudem sollen in Renningen alle Bahnsteige nach S-Bahn-Standards umgebaut und ausgerüstet werden. Dies dient der verbesserten Betriebsabwicklung und damit zur Vermeidung von Störungsübertragungen in das gesamte S-Bahn-Netz. Die Kosten sind bereits in der Gesamtkalkulation für das Projekt enthalten und stellen daher keine Verteuerung des Ausbaus dar. Da das Eisenbahnbundesamt jedoch die Förderung dieser Maßnahmen nicht oder nur teilweise anerkannt hat, ist die Region in die Bresche gesprungen. Insgesamt hat der Verkehrsausschuss heute hierfür seinen regionalen Anteil um rund 680.000 Euro aufgestockt. So kann sichergestellt werden, dass die Gesamtstrecke mit den in den Bauplanungen vorgesehenen Maßnahmen erfolgt.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:13.07.2011 - Uhrzeit: 09:28

Deutsche Bahn beantragt grundsätzliche Zulassung von ICE-Zügen für Kanaltunnel

Die Deutsche Bahn hat am 12. Juli 2011 die grundsätzliche Zulassung ihrer ICE-Züge für den Kanaltunnel bei der zuständigen Behörde Intergovernmental Commission (IGC) beantragt. Für das Submission genannte Verfahren hat im Auftrag der DB ein unabhängiges schweizerisches Ingenieurbüro eine umfangreiche Sicherheitsstudie erstellt. Das Büro hat bereits die Sicherheit im längsten Eisenbahntunnel der Welt, dem 57 Kilometer langen Gotthardtunnel in der Schweiz, bewertet. Das Gutachten zum ICE belegt die sicherheitskonformen Eigenschaften der 200 Meter langen Züge sowohl in Einzel- als auch in Doppeltraktion. Zudem wurden von einem zweiten Gutachter aufwändige Evakuierungssimulationen durchgeführt, die ebenfalls die sicherheitskonformen Eigenschaften des ICE attestieren. Auch einen ersten Evakuierungstest im Kanaltunnel mit zwei zusammengekoppelten Zügen hat der ICE im Oktober 2010 bereits erfolgreich absolviert.

„Wir haben alle Nachweise erbracht, die zur grundsätzlichen Zulassung unserer ICE-Züge im Kanaltunnel notwendig sind. Damit sind wir unserem Ziel, alle Voraussetzungen für eine direkte ICE-Verbindung zwischen London und Städten wie Köln, Frankfurt oder Amsterdam zu erfüllen, einen großen Schritt nähergekommen“, sagt Ulrich Homburg, DB-Vorstand Personenverkehr.

Bereits Mitte Juni hatte die Intergovernmental Commission Züge mit verteilter Antriebstechnik, wie sie der ICE verwendet, für den Kanaltunnel zugelassen. Dem war eine entsprechende Empfehlung der European Railway Agency (ERA) vorausgegangen. Aufgrund der nun abgeschlossenen umfangreichen Vorarbeiten ist die DB optimistisch, noch im Sommer 2011 die grundsätzliche Freigabe für ihre ICE-Züge durch die IGC zu erhalten.

Bis zur Betriebsaufnahme stehen weitere Zulassungsschritte an. So wird die Deutsche Bahn in Kürze das sogenannte Sicherheitszertifikat für die ICE im Kanaltunnel beantragen. Im weiteren Verfahren finden dann umfangreiche Test- und Zulassungsfahrten mit den für die London-Verkehre vorgesehenen Zügen statt.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:12.07.2011 - Uhrzeit: 08:38

Bender-Update, 09. Juli 2011

Am Wochenende standen die drei 110er noch immer am am Tor, angeführt von 110 352. Einige Ersatzteile der bereits zerlegten 110 426 gehen scheinbar zurück an die DB.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:11.07.2011 - Uhrzeit: 08:46

CD: 163 022 neu lackiert

In den letzten Tagen wurde im Werk "CZ Loko Ceska Trebova" die 163 022 vom DKV Ceska Trebova im neuen Glanz fertiggestellt. Des weiteren befindet sich derzeit die letztgebaute 163 in Ceska Trebova. Die Prager 163 100 bekommt dort eine Evy mit Neuanstrich. Ob man ihr dabei auch wie bisher nach dem Neulack die "100" auf den Lüftergittern abklebt, bleibt abzuwarten.
Im DPOV Prerov befinden sich die Prager 151 001 und die Plzener 363 077 zur "Evy", wobei spannend bleibt ob die 363 als 362 077 die Werkshallen verlässt.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:08.07.2011 - Uhrzeit: 08:13

S-Bahn Hamburg präsentiert Prototyp ET 474 Plus

Am 7. Juli 2011 hat der Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg GmbH, Kay Uwe Arnecke, im Beisein von Andreas Rieckhoff, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, und Lutz Aigner, Geschäftsführer des Hamburger Verkehrsverbundes, den Prototyp eines umgebauten S-Bahnzuges „ET 474 Plus“ vorgestellt.
Dieser modernisierte S-Bahnzug hat eine Klimaanlage, durchgängige Wagen und ein anspruchsvolles Interieur mit modernen Fahrgastinformationssystem und Fahrgastfernsehen. Um mehr Platz für Fahrräder, Kinderwagen oder Rollstühle zu schaffen, wurde ein neues Mehrzweckraumkonzept integriert.
Die Kosten für den Umbau des Prototyps haben rund vier Millionen Euro betragen.
„Dieses Fahrzeug gewährt einen Einblick in die Zukunft der S-Bahn Hamburg. Ein zeitgemäßer Komfort in unseren Zügen ist neben guten Fahrplanangeboten, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit ein wichtiges Argument, um vom Auto auf die S-Bahn umzusteigen,“ so Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg bei der Vorstellung des Prototyps.
Für die Zulassung des Prototyps beim Eisenbahnbundesamt (EBA) folgen umfangreiche Tests in der Klimakammer der Deutschen Bahn in Minden und anschließend Probefahrten bezüglich der Fahrdynamik und Bremsen. Ab 2012 sollen die ersten Fahrgäste mit dem Zug unterwegs sein.
In den letzten zwei Jahren wurden alle 164 S-Bahnzüge mit komfortableren Sitzpolstern im Regio-Design (karo-blau) ausgerüstet. Hierfür wurden noch einmal 2,2 Millionen Euro investiert.
Mit rund 12,5 Millionen Zugkilometern und über 220 Millionen Fahrgästen pro Jahr, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern und einer Energieversorgung ausschließlich aus deutschen Wasserkraftwerken ist die S-Bahn das schnellste und umweltfreundlichste Verkehrsunternehmen im Hamburger Öffentlichen Nahverkehr.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:08.07.2011 - Uhrzeit: 07:41

Bayern fordert Erhalt direkter Zugverbindungen nach Slowenien, Kroatien und Serbien

Zeil: „Direktverbindungen nach Ljubljana, Zagreb und Belgrad müssen bleiben“

Die EU öffnet die Türen für Kroatien, auf der Schiene droht die Schließung der direkten Zufahrten für Bayern. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wollen zum Fahrplanwechsel im nächsten Dezember die Direktverbindungen von Bayern nach Slowenien, Kroatien und Serbien einstellen. Für Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil, der erst vor Kurzem Kroatien besucht hat, ist das nicht akzeptabel. „Seit Jahrzehnten kann man mit dem Zug umsteigefrei von Bayern nach Ljubljana, Zagreb und Belgrad fahren. Das ist für viele Urlauber und Menschen mit Wurzeln in diesen Ländern eine attraktive Reisemöglichkeit. Es ist ein fatales Signal für die europäische Integration, wenn jetzt Österreich hier neue Umsteigezwänge einführt“, so Zeil. Er habe deshalb die österreichische Verkehrsministerin Doris Bures aufgefordert, bei den ÖBB zu intervenieren und die Abschaffung der Direktzüge zu verhindern.

„Meine Gesprächspartner in Kroatien waren sich einig, dass wir angesichts unserer immer engeren politischen, wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen leistungsfähige Verkehrsverbindungen brauchen. Das Verkehrsaufkommen wird sich durch den gerade beschlossenen EU-Beitritt Kroatiens und die fortschreitende EU-Annäherung Serbiens noch weiter erhöhen“, betont Zeil. Er habe daher seiner österreichischen Kollegin deutlich gemacht, dass die Entscheidung der ÖBB auch in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens nicht nachvollziehbar sei. Der Minister weist darauf hin, dass die ÖBB mit ihrer Haltung international isoliert seien. „Die beteiligten Bahnen aus Deutschland, Slowenien, Kroatien und Serbien wollen alle Verbindungen in der heutigen Form erhalten“, bekräftigt Zeil.

Aktuell fährt täglich ein Euro-City (EC) von München über Ljubljana und Zagreb nach Belgrad und zurück. Ein weiterer EC verbindet Siegen mit Frankfurt, München, Ljubljana und Zagreb, ebenfalls in beiden Richtungen. Neben der bayerischen Landeshauptstadt werden im Freistaat weitere Städte wie Günzburg, Augsburg, Rosenheim, Prien, Traunstein und Freilassing bedient. Auch in Slowenien, Kroatien und Serbien werden zahlreiche Orte direkt angefahren. Die Verbindungen werden von den beteiligten Bahnen eigenwirtschaftlich erbracht.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:08.07.2011 - Uhrzeit: 07:41

Zugverkehr im Werdenfels wird auch ohne Olympia verbessert

Die geplanten Verbesserungen beim Zugverkehr im Werdenfels werden trotz des Scheiterns der Olympia-Bewerbung planmäßig umgesetzt. Dies macht Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil heute deutlich. Bereits zur Ski-WM wurden die ersten Verbesserungen wirksam. Seit Anfang 2011 können die Gleise zwischen München und Garmisch-Partenkirchen auf vielen Abschnitten schneller befahren werden. Die Pünktlichkeit hat sich seither deutlich verbessert. Auch bei den Bahnhöfen ging es voran: Die Stationen Murnau, Eschenlohe, Oberau, Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wurden barrierefrei ausgebaut, in Farchant wurde ein zusätzlicher Haltepunkt eröffnet. Durch den Ausbau konnten in Murnau, zusätzlich zu Oberau und Tutzing, erstmals ICE-Halte eingeführt werden.

„Bis Ende 2013 werden wir weitere Verbesserungen angehen, über die mit der Deutschen Bahn AG Einvernehmen besteht. Die Finanzierung haben wir unabhängig von der Olympia-Entscheidung gesichert“, erläutert Zeil. Der Bahnhof Tutzing wird schon bis 2013 barrierefrei ausgebaut und durch den Bau einer neuen Weichenverbindung wird der Abschnitt Tutzing – Unterzeismering zweigleisig nutzbar. Ebenfalls umgebaut wird der Bahnhof Seeshaupt an der Strecke nach Kochel, damit Zugbegegnungen dort schneller abgewickelt werden können.

An der Strecke nach Garmisch-Partenkirchen wird auf weiteren Abschnitten die Geschwindigkeit angehoben. Wichtigste Maßnahmen sind die Begradigung der Kurve zwischen Polling und Huglfing, der Einbau einer schnelleren Weichenverbindung in Hechendorf und die Sanierung der Moorquerung bei Ohlstadt. Der Bahnhof Ohlstadt wird zudem umgestaltet und barrierefrei ausgebaut. An der Bahnlinie nach Oberammergau werden ebenfalls einige Bahnsteige barrierefrei ausgebaut, zum Beispiel erhält Bad Kohlgrub einen Mittelbahnsteig, die Bahnsteige in Unterammergau und Oberammergau werden bereits im Herbst 2011 saniert. Auf der Außerfernbahn von Garmisch-Partenkirchen nach Reutte wird die Streckengeschwindigkeit auf dem deutschen Abschnitt angehoben, kommunales Engagement vorausgesetzt.

„Insgesamt fließen mehr als 50 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur des Werdenfelsnetzes. Die Ausbauten sind Grundlage für die umfangreichen Angebotsverbesserungen, die ab Ende 2013 auf Bestellung des Freistaates wirksam werden“, erklärt Zeil.

Mit Inbetriebnahme des Wettbewerbsprojektes Werdenfels wird die DB Regio fabrikneue Fahrzeuge vom Typ Talent II auf allen Strecken im Werdenfelsnetz einsetzen, die deutlich häufiger als die heutigen Züge unterwegs sind. „Zwischen München und Weilheim führen wir einen ganztägigen Halbstundentakt ein. Mit den drei neuen Expresszügen zur Hauptverkehrszeit dauert die Reise zwischen München und Garmisch-Partenkirchen nur noch 70 Minuten“, so der Minister weiter. Kochel wird stündlich umsteigefrei mit der Landeshauptstadt verbunden und auch ins Außerfern gibt es künftig zahlreiche Direktverbindungen. Auf der Strecke Garmisch-Partenkirchen – Reutte i. Tirol wird das Angebot auf einen Stundentakt verdichtet. Auch in Richtung Seefeld i. Tirol wird es zusätzliche Reisemöglichkeiten geben.

„Mit diesem Paket aus Infrastrukturausbauten und rekordverdächtigen Angebotsverbesserungen machen wir deutlich, dass nicht nur die Olympischen Spiele, sondern auch die vielen Pendler und Ausflügler ein optimales Bahnangebot verdienen“, so Zeil abschließend.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:06.07.2011 - Uhrzeit: 09:30

Bender, 06.07.2011

Da waren es nur noch 3 x 110 in Opladen:
110 426 ++ 04.07.2011
Nachdem 110 426 Mo/Di zerlegt wurde, steht heute Morgen die 110 352 als nächste an. Wird aber noch was dauern, da wieder andere Kleinteile zur Zerlegung anstehen ...

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:06.07.2011 - Uhrzeit: 09:24

Entscheidung im Vergabeverfahren „RE-Netz Südwest (E-Traktion)“ gefallen

Als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung erhält DB Regio Südwest jetzt den Zuschlag für den Betrieb des RE-Netzes Südwest (E-Traktion) ab Dezember 2014 für die Dauer von 15 Jahren. Die Entscheidung zur Vergabe an das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn haben die Zweckverbände Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord und Süd, der Rhein-Main-Verkehrsverbund, das baden-württembergische Ministerium für Verkehr und Infrastruktur und das saarländische Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr als beteiligte SPNV-Aufgabenträger getroffen.

Das RE-Netz Südwest (E-Traktion) umfasst folgende mit Elektrofahrzeugen betriebene Regionalexpresslinien in zwei Losen:

Los 1:
RE 1 Koblenz – Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern – Mannheim mit „Flügelzugverbindung“ Trier – Luxemburg (siehe unten).
· Stündliche Bedienung zwischen Koblenz, Trier (inkl. Luxemburg) und Saarbrücken; mindestens zweistündliche Bedienung zwischen Saarbrücken, Kaiserlautern und Mannheim; dort in Verbindung mit den Angeboten des Fernverkehrs ebenfalls stündliche Reisekette
· Leistungsumfang: ca. 3,8 Mio. Zug-km per anno

Los 2:
· RE 2 Koblenz – Mainz – Frankfurt (Zweistundentakt)
· RE 4 Mainz – Ludwigshafen – Karlsruhe (Zweistundentakt)
· RE 7 Mainz – Ludwigshafen – Mannheim (Zweistundentakt)
· Leistungsumfang: ca. 2 Mio. Zug-km per anno

Grundlage für die Ausschreibung des RE-Netzes Südwest (E-Traktion) war die Konzeption „Rheinland-Pfalz-Takt 2015“, die von den beiden rheinland-pfälzischen SPNV-Zweckverbänden in einer gemeinsamem Verbandsversammlung im Juni 2008 in Mainz beschlossen worden war. Ein wesentlicher Bestandteil der Planungsgrundlage ist die Schaffung attraktiver Direktverbindungen mit Regionalexpresslinien auf den elektrifizierten Hauptstrecken zwischen den rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen sowie zu den benachbarten Zentren Luxemburg, Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt und Karlsruhe.

Die Vergabe des RE-Netzes Südwest (E-Traktion) im Rahmen eines offenen Verfahrens war Anfang November 2010 europaweit veröffentlicht worden. Nach der schließlich Mitte Mai 2011 erfolgten Angebotsöffnung und anschließenden Prüfung hat sich herausgestellt, dass DB Regio Südwest für beide Lose das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben hat und die Anforderungen der Ausschreibung erfüllt. Von daher erhält die DB-Tochter jetzt den Zuschlag für den Betrieb des RE-Netzes Südwest (E-Traktion).
In Rheinland-Pfalz geschieht dies auf Grundlage entsprechender Beschlüsse der Verbandsversammlungen der beiden Zweckverbände SPNV-Nord und ZSPNV Süd, die am 8. bzw. 21. Juni gefällt worden sind.

Das Angebot von DB Regio Südwest für das RE-Netz Südwest (E-Traktion) enthält folgende wesentliche Eckpunkte:

In beiden Losen werden neue fünfteilige Elektrotriebwagen des Typs FLIRT vom Hersteller Stadler mit jeweils 270 Sitzplätzen eingesetzt. Der FLIRT stellt ein erprobtes und bewährtes Fahrzeug dar, das u. a. in Hessen und Rheinland-Pfalz bereits als drei- und vierteiliger Triebwagen seit Dezember 2010 auf der RheingauLinie erfolgreich verkehrt.

Über die in der Ausschreibung geforderten Mindestqualitäten hinaus wird ein zahlreiches Plus an Qualitäten angeboten, unter anderem:

· Der Einsatz mobiler Reinigungsteams
· Teilweise 200% Zugbegleitung (d.h. zwei Kundenbetreuer pro Zug)
· Eine Sitzplatzreservierung für „Stammkunden“
· Wagenstandsanzeiger an Bahnhöfen
· Eine Erhöhung des Marketingbudgets für die Einführungskampagne um 200.000 EUR (Einsatz insbesondere für Zugtaufen vorgesehen)
· Der Einsatz zusätzlicher Marketingmittel von 60.000 EUR/Jahr in den ersten drei Betriebsjahren
· Eine kostenlose Tageszeitung für Reisende in der 1. Klasse
· Ein mobiles Catering in ausgewählten Zügen.

Die Ausschreibung des RE-Netzes Südwest (E-Traktion) ist überwiegend als sog. Nettoausschreibung ausgestaltet, bei der die Verantwortung für die Fahrgelderlöse auf Seiten der Eisenbahnverkehrsunternehmen liegt. Zusätzlich besteht eine besondere Regelung zur Risikobegrenzung, bei der ein Teil des Erlösriskos von den Aufgabenträgern getragen wird, sofern die realen Erlöse unter der gutachterlich ermittelten Erlösprognose für die Ausschreibung liegen. Umgekehrt schöpfen die Aufgabenträger Mehrerlöse entsprechend ab.

RE 2 künftig auch am Wochenende

Mit dem neu vergebenen RE-Netz Südwest (E-Traktion) werden ab Dezember 2014 eine Vielzahl von Verbesserungen im Verkehrsangebot realisiert. Eine davon ist die Erweiterung des Bedienungsangebotes auf der RE-Linie 2 zwischen Koblenz, Mainz und Frankfurt. Diese, heute nur Montag bis Freitag im Zweistundentakt verkehrende, Linie wird künftig auch am Wochenende angeboten.

RE 1 an Mosel und Saar künftig stündlich und in neuer Taktlage

Auch das Angebot des RE 1, der heute überwiegend nur im Zweistundentakt zwischen Koblenz, Trier und Saarbrücken verkehrt, erfährt wesentliche Verbesserungen. Er wird künftig an Mosel und Saar grundsätzlich stündlich angeboten, wobei der Stundentakt sogar in praktisch allen Lagen bis Kaiserslautern verlängert wird. Mindestens zweistündlich erfolgt eine Durchbindung nach Mannheim, so dass in Verbindung mit den Angeboten des Fernverkehrs auch auf der Pfalzstrecke zwischen Mannheim und Saarbrücken stündlich ein schnelles Verkehrsangebot besteht.

Auch die Anschlüsse an den wichtigsten Knotenbahnhöfen werden grundlegend verbessert. Durch die Ausbildung eines sogenannten „Nullknoten“ in Koblenz erreicht der RE 1 künftig in Koblenz Anschlüsse zum Fernverkehr der IC-Stammlinie von und nach Norddeutschland. Optimal sind in Koblenz dann auch die Übergänge zum RE 2 von und nach Frankfurt.

In Saarbrücken wird die wichtige Verknüpfung zwischen RE 1 und den Hochgeschwindigkeitszügen von und nach Paris deutlich entspannt; in Mannheim erreicht der RE 1 den IC-Knoten zur Minute 30 ebenfalls mit entspannten und damit „sicheren“ Übergängen.

Neuer RE zwischen Mainz und Mannheim

Vollständig neu eingerichtet wird die Linie Mainz – Worms – Mannheim, die ab Dezember 2014 ebenfalls an allen Tagen der Woche im Zweistundentakt verkehren wird und die Linie Mainz – Karlsruhe im Abschnitt Mainz – Ludwigshafen damit auf einen Stundentakt verdichtet.

Verbindung nach Luxemburg

Gemeinsames Ziel mit den luxemburgischen Partnern ist seit Jahren die Schaffung einer stündlichen umsteigefreien Schienenverbindung zwischen Luxemburg, Trier und Koblenz, die dort mit dem deutschen Fernverkehrs-netz verknüpft ist. Vorraussetzung für die Umsetzung war von Seiten des Großherzogtums eine Vergabe an die staatseigene Eisenbahngesellschaft CLF im luxemburgischen Bereich. Vor diesem Hintergrund hat der Zweck-verband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord eine Direkt-vergabe der RE-Leistungen zwischen Trier und Landesgrenze Luxemburg an die CFL vorgenommen und mit ihr vereinbart, dass für die Ausschreibung des RE-Netzes Südwest (E-Traktion) Fahrzeuge zur Umsetzung einer „Flügelzugverbindung“ nach Luxemburg zur Verfügung gestellt werden.

Als Ergebnis der von Seiten der CFL vorgenommenen Ausschreibung der Fahrzeuge für die Verbindung Luxemburg – Trier – Koblenz werden neue Doppelstockelektrotriebwagen des Herstellers Stadler zum Einsatz kommen, die bereits ab Dezember 2013 zwischen Luxemburg und Trier verkehren werden.

Mit Betriebsaufnahme der im Rahmen des Vergabeverfahrens zum RE-Netz Südwest (E-Traktion) neu konzipierten Linie RE 1 Koblenz – Saarbrücken – Mannheim wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 im Zuge einer sogenannten Flügelkonzeption eine stündliche umsteigefreie Schienen-verbindung sowohl zwischen Koblenz, Trier und Luxemburg wie auch zwischen Koblenz, Trier und Saarbrücken geschaffen. Dabei werden die aus Koblenz kommenden Züge der RE 1 in Trier getrennt und ein Zugteil verkehrt nach Luxemburg und der andere nach Saarbrücken bzw. zweistündlich weiter nach Kaiserslautern und Mannheim. In umgekehrter Fahrtrichtung werden die aus Luxemburg bzw. Saarbrücken kommenden Zugteile in Trier zusammengekuppelt, bevor sie weiter nach Koblenz fahren.

Quelle:/Fotos: SPNV-Nord

Datum:06.07.2011 - Uhrzeit: 08:53

Bender, 05.07.2011

Aktuell wurden heute Trafos zerlegt. Die 110 352 steht zurückgeschoben bei den beiden anderen Zehnern. Von der 110 426 ist nichts mehr zu sehen.
Quelle:/Fotos: Andreas de Wall

Datum:05.07.2011 - Uhrzeit: 08:17

MRCE: ETCS-Ausrüstung für Eurosprinter

Bis Ende 2012 rüstet Siemens Mobility 30 Eurosprinter-Lokomotiven der Vermietgesellschaft Mitsui Rail Capital Europe B.V. (MRCE) mit dem Zugbeeinflussungssystem ETCS aus. Die Siemens-Loks sollen auf der Brennerlinie zwischen Innsbruck und Bozen mit ETCS-Level 2 zum Einsatz kommen. Realisiert wird dies mit der Siemens ETCS-Fahrzeugausrüstung Trainguard 200.

Trainguard 200 überträgt alle Informationen, die für die sichere Fahrt in einem bestimmten Streckenbereich erforderlich sind, via Funk von einer Streckenzentrale (Radio Block Center, RBC) und stellt sie auf dem Führerstanddisplay dar. Dafür wird das digitale Bahnmobilfunksystem GSM-R (Global System for Mobile Communication – Railways) genutzt. Für die Ortsbestimmung des Fahrzeuges dienen elektronische Kilometersteine (Eurobalisen) entlang der Strecke als Referenzpunkte.

Die bisher eingesetzten Streckensignale können weiterhin für Mischbetrieb oder als Rückfallebene verwendet werden, sind aber für einen reinen Level 2-Betrieb nicht mehr erforderlich. Die Informationen über Signalzustände und Weichenlagen werden vom zugehörigen Stellwerk an das RBC übermittelt, das daraus die Fahrerlaubnis generiert und dem Zugführer mitteilt.

Siemens ist einer der ETCS-Pioniere und hat weltweit Strecken und Fahrzeuge mit Trainguard-Systemen ausgerüstet. Bisher wurden mehr als 50 Millionen Betriebskilometer mit den Systemen zurückgelegt. Sie sind unter anderem auf der chinesischen Schnellfahrstrecke zwischen Peking und Tianjin sowie auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid- Barcelona in Betrieb.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:05.07.2011 - Uhrzeit: 08:16

E 10 1239 soll HU erhalten

Die Rheingold-Lok E10 1239 soll nun doch eine neue Hauptuntersuchung in Dessau (LD X) bekommen.
Quelle:/Fotos: D. Haase / DSO

Datum:04.07.2011 - Uhrzeit: 09:00

Neuigkeiten aus Opladen

Mit der 143 hat man sich beim Bender viel Zeit gelassen – in der vergangenen Woche hat es sie aber doch erwischt:
143 261 ++ 30.06.2011
Dahinter stehen jetzt die 4 x 110 zur Verschrottung an, angeführt von 110 426 (Aufnahme vom 02.07.2011).

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:02.07.2011 - Uhrzeit: 06:52

Hamburg-Köln-Express mit veränderter Führung

Derek Ladewig, Sprecher der Geschäftsführung der Hamburg-Köln-Express (HKX) GmbH, legt sein Amt zum 01.07.2011 nieder. Die Amtsniedererlegung erfolgt im Einvernehmen mit den Gesellschaftern der HKX GmbH, der Railroad Development Corporation (RDC) in Pittsburgh, U.S.A., Michael Schabas und der locomore rail GmbH&Co. KG.

Die Aufgaben von Derek Ladewig wird Eva Kreienkamp übernehmen. Eva Kreienkamp, zurzeit bereits Geschäftsführerin von RDC Deutschland und kaufmännische Geschäftsführerin der HKX GmbH, übernimmt damit auch den Vorsitz der HKX-Geschäftsführung sowie die Verantwortung für die Bereiche Marketing, Vertrieb und IT. Carsten Carstensen bleibt als technischer Geschäftsführer zuständig für den Betrieb des Eisenbahnunternehmens, zu dessen erfolgreichem Aufbau er weiter beitragen wird.

Die Gesellschafter der HKX GmbH bedauern Ladewigs Ausscheiden, danken ihm für die in den vergangenen mehr als zwei Jahren geleistete Aufbauarbeit und wünschen ihm für seine weiteren Vorhaben viel Erfolg.

Die HKX GmbH ist das erste privatwirtschaftliche Eisenbahnunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Gesellschafter sind RDC, die locomore rail GmbH&Co. KG und der englisch-kanadische Eisenbahninvestor Michael Schabas.

 Die HKX GmbH wird als erste die Strecke Hamburg-Köln mit zunächst drei Zugpaaren pro Richtung und Tag befahren. In Vorbereitung auf die Betriebsaufnahme hat das Unternehmen zum 01.07.2011 seine Büros nach Köln und Hamburg verlegt.

Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express GmbH

Datum:01.07.2011 - Uhrzeit: 09:30

Die Frauenfeld-Wil-Bahn beschafft fünf neue Stadler Fahrzeuge

Der Angebotszuschlag der Frauenfeld-Wil-Bahn AG (FW) über fünf neue Niederflur-Triebzüge im Wert von rund CHF 31 Mio. geht an Stadler Rail. Mit dem modernen Rollmaterial verfügen die FW-Kunden künftig über ein sehr attraktives Angebot. Für Stadler ist der Auftrag ein Erfolg im wichtigen Segment der Meterspurfahrzeuge. Zudem schliesst sich ein Kreis: Zwei Triebwagen der FW gehörten Anfang der 90er-Jahre zu den allerersten Fahrzeugen, die Stadler unter der Leitung von Peter Spuhler baute.

Bedarf für neue Fahrzeuge erkannt

Nach einer Analyse des künftigen Bedarfes an Fahrzeugen auf der Linie der Frauenfeld-Wil-Bahn haben sich die Verantwortlichen der Bahn im Sommer 2009 für die Neubeschaffung von fünf Triebzügen der neusten Generation entschieden. Nach diversen Vorarbeiten erfolgte im Herbst 2010 die öffentliche Ausschreibung. Der Zuschlag wurde Stadler durch den Verwaltungsrat der FW im Januar 2011 eröffnet.

Neue Züge voraussichtlich bis Sommer 2013 in Betrieb

Die neuen Züge werden über ein 1. Klassabteil verfügen. Mit einem hohen Niederfluranteil sind sie behindertenfreundlich und vereinfachen den Ein- und Ausstieg. Die Fahrzeuge sind klimatisiert und verfügen über drei grosszügige Einstiegs- und Mehrzweckbereiche sowie moderne Fahrgastinformationssysteme. Dr. Bruno Gähwiler, Verwaltungsratspräsident der FW freut sich: „Als Zubringer für Pendler nach Wil und Frauenfeld sowie als wichtige Verbindung zwischen den Ortschaften auf der Strecke wird die FW den modernsten Ansprüchen genügen.“ Die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich im Sommer 2013 in Betrieb genommen. „Mit den neuen Fahrzeugen ist die FW für die Zukunft sehr gut aufgestellt und für ein weiteres Wachstum des Pendlerverkehrs gerüstet“ erklärt Dr. Hansjürg Düsel, Direktor der FW.

Das Fahrzeug trägt den speziellen Anforderungen der FW-Strecke Rechnung: Es kann enge Kurven durchfahren und verfügt über Magnetschienenbremsen sowie eine spezielle Crashfront.
Der FW-Triebzug gehört zum Segment der Tailor-made-Fahrzeuge (massgeschneiderte Einzelanfertigungen und Kleinserien), das zu den Kernkompetenzen von Stadler Rail zählt: Im Durchschnitt der letzten Jahre betrug der Anteil dieses Segmentes rund 20% des Bestellungseingangs.

Herzensangelegenheit

„Dieser Auftrag in unseren beiden Heimatkantonen Thurgau und St. Gallen bedeutet mir besonders viel“, betont Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, und fährt fort: „Einerseits erfüllt es mich mit Stolz, dass in unserer unmittelbaren Umgebung künftig modernste Stadtbahnfahrzeuge aus dem Hause Stadler verkehren werden. Andererseits ist es für mich ganz persönlich ein spezieller Moment, nach 20 Jahren wieder einen Auftrag von einem meiner allerersten Kunden zu erhalten. Die FW hat uns damals schon ihr Vertrauen geschenkt und zwei Triebwagen bestellt. Damit hat sie von Beginn weg zu unserem Erfolg beigetragen.“ Peter Spuhler hatte Stadler 1989 übernommen. Die Firma hatte zu jener Zeit erst 18 Mitarbeiter.

Moderne Züge für den Thurgau

Auch der Kanton Thurgau, vertreten durch Regierungsrat Dr. Kaspar Schläpfer, hat der Beschaffung der neuen Fahrzeuge zugestimmt. "Mit dem neuen Rollmaterial wird die Frauenfeld-Wil-Bahn zu einer tollen Regionalbahn. Es freut mich, dass dann auf dem Thurgauer Schienennetz praktisch nur noch moderne Züge verkehren werden."
Das Bild zeigt ein mögliches Design der neuen Züge der Frauenfeld-Wil-Bahn

Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:01.07.2011 - Uhrzeit: 09:17

Äußerlicher Jungbrunnen für die BR 180


Seit kurzem hat DB Schenker angefangen Ihre Lokomotiven der BR 180 wieder in einen verkehrswerbenden Zustand zu versetzen. Als erste Lok wurde die altfarbene 180 020-0 ordentlich gereinigt und versiegelt. Erstrahlt im neuen Glanz präsentierte sich die Lok am 30.06.2011 in Decin Vychod, bevor sie mit dem 49390 wieder gen Heimat verschwand. Leider wollte die Sonne nicht so strahlen wie die Lok.

Quelle:/Fotos: Ingo Wlodasch
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