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News-Rubrik: News-Archiv April 2011

Datum:30.04.2011 - Uhrzeit: 07:26

Stadler Rail baut Präsenz in Nordamerika aus

Stadler Rail Group eröffnet eigene Tochtergesellschaft in USA, um Kunden auf dem wachsenden nordamerikanischen Markt für Schienenfahrzeuge direkt bedienen zu können
Stadler Rail hat am 29. April 2011 die Eröffnung einer eigenen Tochtergesellschaft in den USA bekannt gegeben. Stadlers Erfolg auf dem US-Markt mit Verträgen über insgesamt 37 Gelenktriebwagen (GTW) in New Jersey und Texas (Austin und Denton) hat das Unternehmen veranlasst, seine Präsenz in Nordamerika zu erweitern. Die Stadler U.S., Inc. wird für derzeitige und zukünftige Kunden in Nordamerika als direkter Ansprechpartner für alle Produkte und Dienstleistungen vor Ort zur Verfügung stehen.
Stadler unterstreicht damit sein langfristiges Engagement auf dem nordamerikanischen Markt, mit dem Ziel moderne Schienenfahrzeuge in Schweizer Qualität auch in Nordamerika herzustellen.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:29.04.2011 - Uhrzeit: 09:11

120 159 entklebt, 1116 250 neu beklebt

Änderungen gibt es von den Ganzreklameloks zu vermelden. Die 120 159 (175 Jahre deutsche Eisenbahn) wurde Ende April in München entklebt.
Auch die ÖBB 1116 250 (Feuerwehr) wurde in Linz der Werbefolien beraubt, allerdings erhielt die Lok eine neue Ganzreklame der Polizei und soll Anfang Mai in Wien offiziell präsentiert werden.

Quelle:/Fotos: DSO, EBFÖ

Datum:29.04.2011 - Uhrzeit: 08:43

Redesign-425 205 wieder zurückgebaut


Der 425 205, der im vergangenen November versuchsweise ein umfassendes Redesign im Innenraum erhalten hatte, wurde mittlerweile wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut und ist wieder im Einsatz. Allerdings behielt der Zug die LED-Scheinwerfer und auch die Decke im Innenraum hat einen helleren Farbton und die Türtaster sind anders. Der Zug trägt den Taufnamen "Germersheim". Am 19. April 2011 war der Zug auf ser S2 nach Ludwigshafen unterwegs - das Foto entstand in Eberbach.

Quelle:/Fotos: Tobias Walter

Datum:28.04.2011 - Uhrzeit: 09:17

Neuzugänge beim Bender in Opladen


In Opladen ist man aktuell mit der Zerlegung von ausgemusterten Trafos beschäftigt – so müssen 143 826 und 077 noch hinten anstehen. Im Hintergrund gut zu erkennen der Neuzugang: Die einige Zeit in Köln-Kalk abgestellten 110 200, 110 500 und 110 236 wurden am 26.04.2011 zum Bender überführt. Am nebligen Morgen des 28.04.2011 stehen die drei 110er im „Hochsicherheitstrakt“.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:28.04.2011 - Uhrzeit: 09:08

Erster WESTbahn-Zug in freier Wildbahn gesichtet

Auf diesen Moment haben Eisenbahnfans und Trainspotter lange gewartet. Heute wurde erstmals eine Garnitur der neuen WESTbahn-Züge in freier Wildbahn gesichtet. Der Zug war am Schweizer Bodenseeufer unterwegs, ein Trainspotter hat bereits ein Foto ins Internet gestellt. Derzeit ist die WESTbahn-Garnitur noch als Halbzug mit drei Wagen unterwegs, bald werden sie auch in der Originalversion mit sechs Wagen zu sehen sein.
„Für das gesamte WESTbahn-Team ist es ein tolles Gefühl, unsere Züge erstmals außerhalb des Fertigungswerkes zu erleben“, so Stefan Wehinger, CEO der WESTbahn. Wehinger freut das tolle Feedback der Menschen, die den Zug das erste Mal sehen. „Unter Eisenbahn-Fans gibt es einen regelrechten Wettbewerb, wer den WESTbahnzug als erstes erblickt“.
Die WESTbahn möchte diese Begeisterung unterstützen und ruft Eisenbahnfans dazu auf, ein Foto zu machen, sobald sie den WESTbahn-Zug sichten. Wer es unter Angabe des Namens und des Ortes, wo der Zug gesichtet wurde, an trainspotting@westbahn.at schickt, der nimmt an der Verlosung eines Jungfernfahrt-Tickets mit der WESTbahn am 11. Dezember teil. Zudem werden die Fotos auf www.westbahn.at publiziert. Ein kleiner Tipp: Bis Ende August sind die Züge in der Schweiz unterwegs, danach in Österreich.

Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH

Datum:28.04.2011 - Uhrzeit: 08:42

E464: Weitere 50 Loks bestellt

Die italienische Staatsbahn Trenitalia hat bei Bombardier weitere 50 Elektrolokomotiven des Typs E464 bestellt. Die erneute Order basiert auf einer Option aus einem 2009 unterzeichneten Vertrag. Damals hatte Trenitalia Bombardier bereits mit der Produktion von 100 Lokomotiven dieses Typs beauftragt. Der neue Auftrag hat einen Wert von ca. 128 Millionen Euro (186 Millionen US-Dollar).

Insgesamt hat Trenitalia bereits 688 E464-Lokomotiven bestellt. Davon sind 570 bereits erfolgreich im Einsatz. Die Auslieferung der 50 neuen Lokomotiven soll zwischen 2012 und 2013 erfolgen.

„Mit diesen 50 zusätzlichen E464-Lokomotiven wird Trenitalia eine der größten aus nur einem Fahrzeugtyp bestehenden Flotten Europas betreiben und somit von deutlich geringeren Betriebs- und Wartungskosten profitieren“, so Åke Wennberg, President, Locomotives & Equipment, Bombardier Transportation. „Die E464-Lokomotiven sind in Italien so erfolgreich wie die BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven in vielen anderen europäischen Ländern.“

„Wir sind sehr stolz auf diesen neuen Auftrag. Wir danken Trenitalia für diesen erneuten Vertrauensbeweis“, sagt Roberto Tazzioli, Chief Country Representative Italien von Bombardier Transportation. „Wir fühlen uns bestärkt darin, Trenitalia auch weiterhin überlegene Lösungen für Regional- und Hochgeschwindigkeitsverkehr auf internationalem Spitzenniveau anzubieten“, fügt Tazzioli hinzu.

Die E464-Lokomotive mit einer maximalen Leistung von 3,5 MW und einer Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h zeichnet sich besonders durch hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit über den gesamten Lebenszyklus aus. Die Endmontage erfolgt wie bei den vorhergehenden Bestellungen im Bombardier-Werk im italienischen Vado Ligure.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:27.04.2011 - Uhrzeit: 08:53

CD: Weitere Loks zur 362 umgebaut

Das DKV Plzen lässt derzeit verstärkt ihre Maschinen der Baureihe 363 zur 140 km/h schnellen 362er umbauen. Allein in den letzten 14 Tagen hat das Werk Prerov drei Maschinen fertiggestellt. Während die 362 062 und 109 dabei in das neue CI umlackiert wurden, behielt die 362 057 ihr altes blau-weißes Farbkleid, das sie auch als 363 057 getragen hat. Damit beheimatet das DKV Plzen nun bereits sechs umgebaute Loks: 362 057, 062, 068, 085, 127, 131 (alle 2011 umgebaut).
Desweiteren wurde an der Prager 162 046 die EH Mitte April 2011 im neuen CI abgeschlossen. 362 124 (DKV Brno) erhielt im Werk Prerov eine Evy ohne Neulack.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:26.04.2011 - Uhrzeit: 10:33

Bender-Update, 24.04.2011

Ostersonntag bei den Benders: 143 826 und 143 077 blicken auf den formatfüllenden Vollstrecker...
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:22.04.2011 - Uhrzeit: 09:27

Deutsche Bahn und Siemens einigen sich auf Milliardenvertrag

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat auf seiner heutigen außerordentlichen Sitzung in Frankfurt am Main das Vertragswerk zum ICx genehmigt und damit den Weg für die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens frei gemacht. Der Rahmenabrufvertrag mit Siemens in Milliardenhöhe umfasst bis zum Jahr 2030 einen möglichen Lieferumfang von bis zu 300 ICx-Zügen.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Bahn AG, Prof. Dr. Dr. Utz-Hellmuth Felcht, zeigte sich erfreut über den Beschluss des Gremiums: „Mit der Einigung stellen wir die Signale für nachhaltige Investitionen in die Zukunft unseres Unternehmens auf grün. Das ist eine gute Nachricht für Deutschland.“ Der Vorstandsvorsitzende der DB, Dr. Rüdiger Grube, erklärte: „Der neue ICx wird das Rückgrat unseres Fernverkehrs. Wir treiben also unsere Kunden- und Qualitätsinitiative mit ganzer Kraft voran. Das Wichtigste ist für mich, dass davon zu allererst unsere Kunden profitieren.“

„Wir sind sehr stolz, der vertrauensvollen und seit langem bewährten Zusammenarbeit mit unserem Leitkunden Deutsche Bahn ein weiteres bedeutendes Kapitel hinzufügen zu können. Mit dem ICx setzen wir auf dem Bahnmarkt erneut Maßstäbe in puncto Flexibilität und Energieverbrauch. Die Bahnkunden werden zukünftig in den modernsten Zügen der Welt fahren“, sagte Siemens-Chef Peter Löscher. „Für Siemens wird dies der bisher größte Einzelauftrag in unserer Geschichte.“

Aus dem Rahmenvertrag ruft die DB sofort 130 Züge ab. Der Abruf von weiteren 90 Zügen zu festgelegten Konditionen ist geplant. Die weiteren 80 Züge können durch die DB jederzeit abgerufen werden. Die ersten Züge sollen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 in den Regeleinsatz kommen.

Nach Ablauf der vergaberechtlich zu beachtenden 14-tägigen Warte- und Informationsfrist wollen beide Unternehmen den Vertrag endgültig zeichnen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:20.04.2011 - Uhrzeit: 09:43

VRR erwägt Beschaffung eigener Fahrzeuge für RE2 und RE42

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) hat am 16. April im europäischen Amtsblatt ein Verhandlungsverfahren über die SPNV-Leistungen für die Linien RE2 (Düsseldorf - Essen - Münster) und RE42 (Mönchengladbach - Duisburg - Essen - Münster) sowie ggf. Beschaffung der dafür erforderlichen Fahrzeuge (Variante) veröffentlicht. Der Vertrag soll vom 14. Dezember 2014. bis zum 8. Dezember 2029 laufen und hat ein Volumen von ca. 3.020.000 Zugkilometer/Jahr (12/2014 bis 12/2016) bzw. ca 3.870.000 Zugkilometer/Jahr (12/2016 bis 12/2029) inkl. notwendiger Fahrzeuge (bei Fahrzeugbeschaffung).
Die Beschaffung der dafür erforderlichen Fahrzeuge ist abhängig von der gewählten Variante der Fahrzeugfinanzierung. Finanziert der VRR die Beschaffung der Fahrzeuge, wird der VRR die Finanzierungskonditionen transparent und diskriminierungsfrei ermitteln. Hierzu wird er im Wettbewerb verbindliche Darlehensangebote von Banken abfragen und die sich daraus ergebenden Konditionen in die Angebote der Bieter einrechnen. Die Bankenangebote werden dabei zunächst unverbindlich abgefragt. Erst kurz vor Erteilung des Zuschlages auf das insgesamt wirtschaftlichste Angebot werden die Darlehenskonditionen bei den Banken verbindlich abgefragt, da vorher das Investitionsvolumen für die Fahrzeuge noch nicht feststeht.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:20.04.2011 - Uhrzeit: 09:01

Baureihe 114.1 ist Geschichte

Die 114 101 wurde am 6. April 2011 wieder zur 143 171 umgezeichnet. Wie schon bei der 114 301 hat die bis zu 160 km/h schnelle Lok keine Zulassung des EBA mehr und wird deshalb wieder als normale 143 eingesetzt.
Quelle:/Fotos: Bw Altstadt, br143.de

Datum:20.04.2011 - Uhrzeit: 09:01

Bender-Update, 19.04.2011


143 887 ++ 19.04.2011
143 252 ++ 20.04.2011
Die wahrscheinlich letzte Aufnahme der 143 887 – am frühen Morgen des 19.04.2011 gegen 7.40 Uhr sind gleich drei Bender-Mitarbeiter mit der Zerlegung beschäftigt. Der Schneidbrenner kümmert sich um die Zerteilung des Rahmens.
Am Abend des gleichen Tages zeigt sich folgendes Bild der 143 252: Der FS1 ist bereits komplett weggerissen, sodass diese am Folgetag wohl vom Gelände verschwunden sein dürfte.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:19.04.2011 - Uhrzeit: 08:21

Neue Werbe-S-Bahn in Zürich

Mit einer neuen Kampagne will der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) die Zusammengehörigkeit und die optimale Verbindung zwischen den unterschiedlichen Verkehrsunternehmen im Verbundnetz hervorheben. Seit April gibt es einen neuen Werbezug (und eine Werbetram), die alle acht marktverantwortlichen Unternehmen des ZVV vereinen. Die 450 060 und ein dreiwagiger S-Bahnzug erhielten deshalb Beklebungen der SBB (Zürcher S-Bahn), die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich, der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn, des Stadtbus Winterthur, der Verkehrsbetriebe Glattal VBG, der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland, PostAuto sowie der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft. Das Bild zeigt den am 08. April 2011 erstmals eingesetzte Zug auf der Fahrt im Zürcher Oberland. Unten ist die andere Zugseite am 17. April 2011 im Bahnhof Schlieren zu sehen. Einen Bericht und weitere Fotos vom Zug gibt es hier und zur Straßenbahn hier.


Quelle:/Fotos: Marcel Manhart

Datum:18.04.2011 - Uhrzeit: 09:03

Bender-Update, 16.04.2011


Ein weiterer Abgang in Opladen:
143 824 ++ 15.04.2011
Als nächste steht 143 887 am 16.04.2011 zur Verschrottung auf dem Bender-Gelände an. Dahinter wartet mit Ziel Saalfeld (Saale) im Anzeiger die 143 252 auf ihr Ende

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:15.04.2011 - Uhrzeit: 08:47

Bender-Update, 14.04.2011



Donnerstag Nachmittag wurde in Opladen mit der Verschrottung der 143 824 begonnen. Seitenwände, Luftstutzen, Batteriekasten, etc. liegen verstreut drum herum. Zur weiteren Zerlegung wurde sie dann von einem der Vollstrecker am Puffer nach vorn gezogen
Mal aus einer anderen Perspektive: 143 826. Sie hat im Zugzielanzeiger noch „Fürth (Bay) Hbf“ stehen ...
Nachdem die 824 vorgezogen war, wurde der Blick frei auf die 143 887

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:15.04.2011 - Uhrzeit: 08:47

Neue Intercity-Direktverbindung an die ostfriesische Nordseeküste

Die Deutsche Bahn bietet bis Anfang November immer samstags eine neue Direktverbindung aus dem Rhein-Neckar-Raum an die ostfriesische Nordseeküste an. Der Intercity "Norderney" aus Richtung Stuttgart hält um 8.48 Uhr in Mainz, um 9.41 Uhr in Koblenz und erreicht um 14.17 Uhr Emden und um 14.44 Uhr Norden. Endstation ist um 15.01 Uhr in Norddeich Mole.
Auch die Rückfahrt des Intercity "Norderney" findet samstags statt. Der Zug startet jeweils um 11.36 Uhr ab Norddeich Mole, erreicht Koblenz um 17.15 Uhr und Mainz um 18.14 Uhr. Endstation ist Stuttgart.
Rechzeitig zu Beginn der Urlaubssaison besteht damit eine attraktive Intercity-Verbindung, mit der die unkomplizierte Weiterreise auf die ostfriesischen Inseln gewährleistet ist. Ab Norddeich Mole fahren die Fährschiffe nach Norderney und zur Insel Juist. In Norden hat der neue Intercity Anschluss zum Bus der Küstenlinie 301/302, der weitere Urlaubsorte auf dem Festland sowie Umsteigepunkte zu anderen Inseln erschließt.
Fahrkarten für die durchgehende Zug-/Schiffverbindung sind in allen DB Reisezentren, an den DB Automaten und im Internet unter www.bahn.de erhältlich. Im Intercity ist die Fahrradmitnahme nach vorheriger Reservierung möglich.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:15.04.2011 - Uhrzeit: 08:27

Schrott-143 in Richtung Steil/Ehrang

Sichtungen Koblenz - Stadtmitte 14.04.2011: Ein Schrottzug bestehend aus mehreren n-Wagen und einer BR 143 am Schluss in Richtung Trier (vtml. Fa. Steil)
Quelle:/Fotos: Sascha Jansen

Datum:14.04.2011 - Uhrzeit: 09:39

183 701 wird Zuglok des „Train of Ideas“

Vor einiger Zeit hatten wir bereits über den geplanten Zug der Ideen berichtet. Nun steht die Zuglok fest. Die 183 701 wurde gestern von Siemens nach Hamburg geschickt, wo sie morgen offiziell in Hamburg-Altona auf Gleis 12 zusammen mit dem Zug präsentiert werden soll. Die Lok wurde zum Teil mit grünen und roten Folien beklebt. In Hamburg steht der Zug bis zum 21. April. Anshließend wird der Zug verschiedenen europäische Metropolen besuchen.
Quelle:/Fotos: umwelthauptstadt.hamburg.de, DSO

Datum:13.04.2011 - Uhrzeit: 07:59

Bender-Update, 11.04.2011

143 022 ++ 11.04.2011
143 824 ist auch bald dran – zuvor scheinen aber erst einige kleinere Transformatoren (im Vordergrund) in ihre Bestandteile zerlegt zu werden (vor allem das begehrte Kupfer …)

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:11.04.2011 - Uhrzeit: 09:29

Bender-Update, 10.04.2011


Die letzten Aufnahmen der 110 333 vom Nachmittag des 7.4.2011 als der Lokkasten zerteilt wurde, am Morgen des 8.4. war die Bügelfalte Geschichte…..
Gut zu erkennen auch die Überreste der 155 093 – deren Seitenwände sind oberhalb der 110 aufgetürmt (im 2ten Bild)..

Eine 143er Parade gab es am 10.04.2011 beim Bender zu sehen – allerdings aus fragwürdigem Anlaß. 143 022, 143 077, 143 252, 143 824, 143 826 und 143 887 warten auf ihre Verschrottung.
Übrigens gehen einige der 6 Fahrmotoren der zerlegten 155 093 als Ersatzteile zurück an die DB, gut zu erkennen vor der 143 022

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:11.04.2011 - Uhrzeit: 09:28

143 272 und 960 zum Schrotthändler überführt

Am 8. April konnten zu früher Stunde die beiden Loks 143 272 und 960 in Mannheim Rbf in einen Güterzug eingereiht gesichtet werden. Laut Lauffähigkeit ist das Ziel Trier, also heißt die Endstation der beiden Lok vermutlich Ehrang.
Quelle:/Fotos: Stefan Sachs

Datum:09.04.2011 - Uhrzeit: 08:27

Geschwindigkeitsbegrenzung beim ET 422 der S-Bahn Rhein-Ruhr

Aufgrund einer Softwarestörung bei Fahrzeugen der Baureihe ET 422 kommt es momentan im Bereich der S-Bahn Rhein-Ruhr zu betrieblichen Einschränkungen. DB Regio NRW hat die Höchstgeschwindigkeit dieser Fahrzeuge vorsorglich auf 100 Stundenkilometer gesenkt und den Fahrzeughersteller Bombardier Transportation aufgefordert, die Störung unverzüglich zu beheben.
"Die Bahn kann nicht nachvollziehen, dass bei kaum mehr als zwei Jahre alten Fahrzeugen technische Defekte auftreten", so Kay Euler, Vorstand Produktion der DB Regio AG. "Im Sinne unserer Fahrgäste erwarten wir eine umgehende Behebung des Schadens im Rahmen der Gewährleistung."
Rund 400 Millionen Euro hat die Bahn in die 84 modernen Triebzüge investiert, die seit November 2008 im S-Bahn-Verkehr an Rhein und Ruhr im Einsatz sind. Seit ihrer Einführung haben sich die Pünktlichkeitswerte im stark frequentierten S-Bahn-System im Schnitt auf 95 Prozent erhöht.
In Folge der Geschwindigkeitsbegrenzung sind nun auf den Linien der S-Bahn Rhein-Ruhr Verzögerungen nicht auszuschließen. DB Regio NRW hat umgehend Maßnahmen eingeleitet, um weiterhin einen stabilen Fahrplan zu bieten. So werden auf der stark nachgefragten Linie S1 (Dortmund - Solingen) vorübergehend lokbespannte Züge eingesetzt, die weiterhin mit bis zu 120 Stundenkilometern unterwegs sind.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:08.04.2011 - Uhrzeit: 12:41

Neue Lokaufträge für Siemens

Siemens liefert ES64U4 und ER20 nach Graz
Siemens liefert erneut Lokomotiven für das Eisenbahnverkehrsunternehmen Rail Transport Service GmbH (RTS) nach Graz, Österreich. Der Folgeauftrag umfasst eine Eurosprinter-Mehrsystemlokomotive des Typs ES64U4 und eine Eurorunner-Diesellok des Typs ER20, die bis zum Sommer 2011 ausgeliefert werden sollen. Siemens führt für alle Loks die präventive und korrektive Instandhaltung durch. Ausschlaggebend für den Auftrag waren die positiven Erfahrungen des Kunden mit den Lokomotiven von Siemens, die bereits viele Jahre von RTS eingesetzt werden. Einschließlich der neuen Bestellung verfügt RTS über sieben Loks von Siemens – das Portfolio umfasst drei Mehrsystemlokomotiven ES64U4 und vier Diesellokomotiven ER20. Beide Lokomotivbaureihen zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit aus. Die erste Lok 1216 hat bereits über 500.000 Kilometer und die Diesellok bereits über 10.000 Betriebsstunden absolviert. Die RTS mit Sitz in Graz ist ein privates Bahndienstleistungsunternehmen, das die Transporte von Gleisbaumaschinen und Arbeitszugdiensten im Baustellenverkehr in den Ländern Österreich, Deutschland, Ungarn und den Niederlanden durchführt.

Fünf Eurosprinter-Loks für MRCE B.V.
Für die Leasinggesellschaft Mitsui Rail Capital Europe B.V. (MRCE) wird Siemens Mobility fünf Eurosprinter-Lokomotiven des Typs ES64F4 liefern. Die Lokomotiven sind für den Einsatz in Mittel- und Osteuropa ausgerüstet und besitzen Zulassungen für Langstreckenverbindungen vom Schwarzen Meer bis zu den Ostseehäfen in Polen und an die Holländische Grenze. Die Fahrzeuge werden im Siemens-Werk in München gefertigt und spätestens bis Juni 2011 ausgeliefert. MRCE B.V. ist eine der zwei großen Vermietgesellschaften für Lokomotiven in Europa. Das Unternehmen verfolgt eine klare Flottenstrategie, um die Typenvielfalt der unterschiedlichen Lokomotiven zu begrenzen.

Übergabe der ersten ES64U4 an Inrail
Nur drei Monate nach der Bestellung von zwei Lokomotiven des Typs ES64U4 durch den italienischen Bahnfrachtanbieter Inrail S.p.A., übergab Siemens Ende März die erste Lok an den Kunden. Die zweite Lok soll Ende Juni geliefert werden. Die Lokomotiven sind für den Einsatz in Italien, Deutschland, Österreich und Slowenien geeignet und sollen die Güterabfertigung auf den Verbindungen zu den Häfen und Industriestandorten der Region Friaul-Julisch-Venetien unterstützen.


Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:08.04.2011 - Uhrzeit: 09:11

Bau- und Finanzierungsvertrag für die 2. S-Bahn-Stammstrecke München unterzeichnet

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil und der Vorstand für Infrastruktur der Deutschen Bahn AG Dr. Volker Kefer haben heute den Bau- und Finanzierungsvertrag für die 2. S-Bahn-Stammstrecke München unterschrieben. Zudem starteten sie die neue Internet-Plattform www.2.s-bahn-stammstrecke-muenchen.de mit umfangreichen Informationen und Kontaktmöglichkeit direkt zum Projekt. „Die 2. S-Bahn-Stammstrecke ist einer der Eckpfeiler des Bahnknoten-Konzepts der Bayerischen Staatsregierung. Mit ihr stärken wir das Münchner S-Bahn-System und schaffen die Voraussetzungen für Verbindungen in die Metropolregion“, betonte Zeil.

„Die Deutsche Bahn unterstützt die Bewerbung Münchens um die Olympischen Winterspiele 2018. Daher ist es unser gemeinsames Ziel, die 2. Stammstrecke rechtzeitig in Betrieb nehmen zu können“, sagte Kefer. Der Bau- und Finanzierungsvertrag regelt die Einzelheiten der Finanzierung für das Projekt der 2. Stammstrecke und die Aufteilung möglicher Projektrisiken. Die Finanzierung erfolgt auf der Grundlage des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG), wonach der Bund 60 Prozent der förderfähigen Kosten tragen soll. Auf der Grundlage des heute geschlossenen Bau- und Finanzierungsvertrages wird die DB die Aufnahme des Projektes in die Kategorie A des GVFG-Bundesprogramms als Voraussetzung für die Bundesförderung beantragen.

Rund zwei Milliarden Euro wird der Bau der rund zehn Kilometer langen zweiten Stammstrecke für die Münchner S-Bahn kosten. Bund, Freistaat und Bahn werden die Kosten des Baus der 2. Stammstrecke tragen. Die ersten Vorabmaßnahmen, mit denen die Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke vorbereitet werden, sollen im April auf dem Marienhof hinter dem Münchner Rathaus beginnen. Dort werden archäologische Grabungen durchgeführt, die Reste der dort bekannten mittelalterlichen Bebauung freilegen und dokumentieren sollen. Für die archäologischen Grabungen müssen die am Marienhof stehenden 38 japanischen Schnurbäume mit ihren Wurzeln ausgegraben und in eine städtische Baumschule umgesetzt werden.

Die 2. Stammstrecke München ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts des Freistaates Bayern für den attraktiven Ausbau der Schieneninfrastruktur der Metropolregion München. Mit der neuen Tunnelstrecke wird sich die Leistungsfähigkeit des Münchner S-Bahnnetzes deutlich erhöhen. Die bisherige, 1972 eröffnete Stammstrecke ist trotz Ausrüstung mit moderner Betriebsleittechnik an der Kapazitätsgrenze angelangt. Bis zu 30 Züge pro Stunde und Richtung passieren die Strecke. Rund 800.000 Menschen sind hier täglich unterwegs. Die 2. Stammstrecke ermöglicht einen weiteren Ausbau des Netzes, Taktverdichtungen und eine höhere Betriebsqualität. Zudem wird die Münchner Innenstadt aus der Region schneller erreichbar.

Die rund zehn Kilometer lange 2. Stammstrecke führt durch zwei eingleisige, jeweils rund sieben Kilometer lange Tunnel, die in bis zu 40 Metern Tiefe die Münchner Innenstadt unterqueren. Drei neue Stationen unter dem Hauptbahnhof, dem Marienhof und am Ostbahnhof werden gebaut. Umgebaut werden die Bahnhöfe Laim und Leuchtenbergring. Eine erste Baugenehmigung für die 2. S-Bahn-Stammstrecke liegt mit dem Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 2 (die Münchner Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Isar) vor. In den zwei weiteren Abschnitten laufen derzeit noch die Planfeststellungsverfahren.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:08.04.2011 - Uhrzeit: 09:04

Bender-Update, 08.04.2011

Die 155 093 wurde nun doch vor der 110 zerlegt:
155 093 ++ 06.04.2011
An der 110 333 dagegen wurde gestern Nachmittag der Kasten auseinander genommen, sodaß der Rest heute dran ist:
110 333 ++ 08.04.2011

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:08.04.2011 - Uhrzeit: 08:59

WESTbahn erhält letzte Genehmigungen für Betriebsaufnahme

Mit erteilter Sicherheitsbescheinigung alle Voraussetzungen für den operativen Start erfüllt

Die WESTbahn hat eine weitere wichtige Hürde für den operativen Start am 11. Dezember 2011 übersprungen. Heute hat das Verkehrsministerium als zuständige Sicherheitsbehörde die notwendige Sicherheitsbescheinigung erteilt. Damit erfüllt die WESTbahn alle notwendigen Sicherheitskriterien für die Personenbeförderung im Hochgeschwindigkeitsverkehr. „Das gesamte WESTbahn-Team freut sich, diesen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer neuen Epoche des Bahnfahrens in Österreich passiert zu haben“, so WESTbahn-Geschäftsführer Stefan Wehinger. „Die Sicherheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Seit heute haben wir es schwarz auf weiß, dass unser Sicherheitsmanagementsystem auf modernstem Stand ist.“ Ausdrücklich lobt Herr Wehinger die gute Zusammenarbeit mit dem Ministerium bei der Abwicklung des Verfahrens.
Auch in der Produktion des Zugmaterials liegt die WESTbahn voll im Zeitplan. Die ersten der sieben Triebfahrzeugzüge werden in den nächsten Wochen fertig. Die Doppelstockzüge werden von der Firma Stadler in Altenrhein/Schweiz gefertigt. Danach absolvieren die Züge Testfahrten in der Schweiz, ab Sommer auch in Österreich.
Somit wird die WESTbahn pünktlich mit dem nächsten Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 als Privatunternehmen dreizehn Mal am Tag einen Bahnverkehr zwischen Wien und Salzburg anbieten.

Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH

Datum:07.04.2011 - Uhrzeit: 09:39

Taufe eines weiteren BLB-Flirts

Am 3. April wurde der Triebwagen ET 134 der Berchtesgadener Land Bahn (BLB) in der Lokwelt Freilassing auf den Namen "Stadt Freilassing" getauft. Es ist der dritte BLB-Zug mit Namen.
Quelle:/Fotos: RFR

Datum:07.04.2011 - Uhrzeit: 09:33

Skoda gewinnt Auftrag von Hyundai/TCDD

Am Dienstag unterzeichnete Skoda aus Pilsen einen Vertrag mit dem koranischen Unternehmen Hyundai Rotem über die Lieferung von kompletten mechanischen und elektrischen Antrieben und der Steuerelektronik für 80 elektrische Lokomotiven, die Hyundai an die türkische Staatsbahn TCDD liefern wird. Skoda ist damit zu etwa 40 Prozent an den Loks beteiligt.
Die Auslieferung der Loks ist für Juni 2012 bis Juli 2014 vorgesehen. Der Auftrag hat einen Wert von zwei Milliarden Kronen. Die Lokomotiven werden eine Antriebsleistung von 5 Mw haben und 140 km/h schnell fahren. Sie sollen überwiegend im Güterverkehr eingesetzt werden.

Quelle:/Fotos: lidovky.cz

Datum:05.04.2011 - Uhrzeit: 08:09

Bender/Opladen und Steil/Eschweiler-Update, 04. April 2011



Aktuell wendet man sich in Opladen wieder der Trafozerlegung zu – daher war ein Schwerlastkran auf dem Bender-Gelände anzutreffen und die Loks waren noch alle vollzählig „anwesend“. Lediglich an der 155 093 hat man mit „leichten Arbeiten“ begonnen (Dachaufbauten, Lüftergitter, ….)
Ein Schwerlast-Trafotransport mit Ziel Bender kam mir dann auch promt in Opladen entgegen…
Beim heutigen Kurzbesuch in Eschweiler konnte der halb zerlegte (oder besser gesagt auseinandergerissene) Rahmen eines Sechsachsers gesichtet werden – vermutlich 155 254. Die beiden 151 wurden letzte Woche zerlegt.
Desweiteren konnte am Zaun auch die hauseigene KÖF erblickt werden.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:04.04.2011 - Uhrzeit: 18:37

Bombardier eröffnet neues Radsatz-Zentrum am Standort Siegen

Das Zentrum für Drehgestelle erweitert Kernkompetenzen und erschließt neue Geschäftsfelder

Bombardier Transportation ergänzt sein Kompetenzzentrum für Drehgestelle in Siegen um einen neuen Bereich für Radsätze. Die Produktion von Radsätzen vor Ort führt zu einer vereinfachten Logistik-Kette, weiteren Qualitätsoptimierungen und zu einer größeren Unabhängigkeit von externen Lieferanten und Veränderungen am Markt. Im ersten Betriebsjahr sollen rund 1.700 Radsätze produziert werden, bis 2013 soll die Fertigung dann auf bis zu 10.000 Einheiten pro Jahr ausgebaut werden. Das Projekt der neuen Werkshalle in Dreis-Tiefenbach wurde innerhalb von nur zehn Monaten umgesetzt. Der Bau hat im Juni 2010 begonnen, Betriebsstart war am 1. April 2011.

„Wir freuen uns, mit dem neuen Radsatzzentrum unsere Kernkompetenzen in Siegen zu erweitern“, sagte Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung Bombardier Transportation Deutschland. Und weiter: „Die Leistungsfähigkeit eines Drehgestells hängt wesentlich von der Komponente Radsatz ab. Die zukünftige Eigenproduktion gewährleistet optimale Prozesse bei Qualitätssicherung und Montage.“

Die Kompetenz des neuen Zentrums am Drehgestell-Standort Siegen umfasst die Montage und Instandhaltung von allen handelsüblichen Radsätzen inklusive der Installation von Bremsscheiben, Lagern und Achsgehäusen. Die eingesetzten Technologien ermöglichen es, je nach den Anforderungen des Kunden die Radsätze aufzupressen oder aufzuschrumpfen.

„Sobald die Produktionskapazität den Eigenbedarf überschreitet, werden wir die Radsätze aus Siegen auch auf dem europäischen Markt anbieten“, ergänzt Bart Vantorre, Leiter des Geschäftsbereichs Drehgestelle bei Bombardier Transportation. „Außerdem ergeben sich im Service-Bereich neue Geschäftsfelder, zum Beispiel werden wir in Zukunft für Kunden die Wartung und Reparatur nicht nur von Drehgestellen, sondern auch von Radsätzen übernehmen können.“ Geplant ist eine Zulassung für alle wichtigen Kunden, um Spitzenauslastungen in deren Werkstätten abfedern zu können.

Das Bombardier-Werk in Siegen entwickelt seit mehr als 100 Jahren maßgeschneiderte Drehgestell-Lösungen für den nationalen und internationalen Schienenverkehr. In den letzten Jahren war bereits damit begonnen worden, die benötigten Radsätze selbst zu fertigen. In Zukunft soll der komplette Bedarf an Radsätzen durch Eigenproduktion gedeckt werden.

Das FLEXX Drehgestell-Portfolio von Bombardier bietet branchenweit die größte Auswahl an technisch ausgereiften Drehgestell-Lösungen und deckt die gesamte Bandbreite an Schienenfahrzeugen ab. FLEXX Drehgestelle basieren auf jahrzehntelanger Erfahrung und technischer Expertise. Durch innovative Entwicklungen wird das Portfolio kontinuierlich gestärkt und ausgebaut. Neben Fahrwerkslösungen für interne und externe Kunden wird ein komplettes Service-Leistungsspektrum über die gesamte Lebensspanne der FLEXX Drehgestelle hinweg angeboten.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:04.04.2011 - Uhrzeit: 09:02

Bender-Update, 01.04.2011

Wie bereits berichtet wurden die beiden Kesselwagen tatsächlich in Opladen verschrottet. Das muß kein Novum beim Bender sein, konnte aber zumindest über die letzten 6-7 Jahre nicht beobachtet werden. Die ehemalige Münchner 110 333-2 steht als nächste zur Zerlegung an - an der Seite wurde bereits das Loch zum Ablassen der Betriebsstoffe reingeschnitten. Dahinter steht 143 022 an und vorn am Stutzen der Sechsachser in Form von 155 093.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:01.04.2011 - Uhrzeit: 12:35

Stadler-FLIRT in Weissrussland

Letzte Woche fand in Minsk der Roll-in für die ersten zwei von zehn FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) der Weissrussischen Eisenbahn BZD statt. Die Auslieferung in weniger als einem Jahr seit Vertragsunterschrift war möglich dank der gleichzeitigen Produktion des fast identischen FLIRT für Helsinki im Stadler-Werk Bussnang. Am Rande der Feier haben Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, und Anatoly Alexandrovich Sivak, Chef der Weissrussischen Eisenbahn, eine Absichtserklärung für die Beschaffung von weiteren Fahrzeugen und die Zusammenarbeit im Servicebereich unterzeichnet.

Erster Auftrag für Stadler aus GUS-Staat

Peter Spuhler freute sich anlässlich der Roll-in-Feier in Minsk: „Ich bin sehr stolz, dass unser FLIRT jetzt auch in Weissrussland verkehrt. Erstmals liefert Stadler Fahrzeuge in ein Land der ehemaligen Sowjetunion. Wir sehen in den ehemaligen GUS-Staaten ein sehr grosses Potential, weil wir dank dem FLIRT Helsinki ein modernes Breitspurfahrzeug für Temperaturen bis -40 Grad anbieten können.“ Derzeit hat Stadler einen weiteren Breitspur-Auftrag aus Estland für 38 FLIRT in Bearbeitung. Es wurden inzwischen 656 FLIRT in 13 verschiedene Länder verkauft.

Die Züge für die BDZ basieren technisch weitgehend auf dem FLIRT für Helsinki und werden in zwei Ausführungen gebaut: Sechs FLIRT dienen dem klassischen S-Bahn-Verkehr in der Region der weissrussischen Hauptstadt Minsk. Sie haben eine höhere Sitzplatzzahl von 232. Die übrigen vier FLIRT sind für den Interregio-Verkehr zwischen grösseren Städten vorgesehen. Diese verfügen entsprechend den längeren Fahrzeiten über eine hochwertigere, komfortablere Innenausstattung. Daher beträgt die Zahl der Sitzplätze nur 188.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:01.04.2011 - Uhrzeit: 10:02

Bender-Update, 31.03.2011


Die beiden Kesselwagen wurden tatsächlich in Opladen zerlegt ! 155 093 wurde vorn an den Stutzen gezogen – hinter den Waggons folgt 110 333. Wer als nächste an der Reihe ist, werden die nächsten Tage zeigen. Das andere Bild zeigt die Reste der 139 165.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:01.04.2011 - Uhrzeit: 08:17

163 002 vom Bayerischen Eisenbahnmuseum erworben

Im November des letzten Jahres konnte das Bayerischen Eisenbahnmuseum ein weiteres interessantes Fahrzeug erwerben: die elektrische Lokomotive 163 002. Damit konnte die Sammlung nicht nur um eine kleine Ellok (wieder) ergänzt werden, sondern jetzt steht auch eine Ellok mit Stangenantrieb als Exponat zur Verfügung. Die vollständig erhaltene Lok wurde von Privat erworben und konnte am 20. Dezember nach Nördlingen überführt werden.
Die Lok wurde 1935 von der AEG Berlin an die Deutsche Reichsbahn geliefert und war bis 1977 in Stuttgart im Einsatz. Nach einem kurzen Gastspiel im Bw Augsburg wurde die Lok Ende 1978 an das Bw Garmisch-Patenkirchen weiter gereicht. Dort war der Einsatz nach wenigen Monaten beendet und die Lok wurde zum 26.07.1979 ausgemustert.
Ein Privatmann aus Erlangen zeigte Interesse an der Lok, so dass die Verschrottung unterblieb. In Erlangen-Kriegenbrunn bereicherte die Lok in den folgenden drei Jahrzehnten die Sammlung, die geschützte Unterstellung war in den letzten Monaten aber nicht mehr möglich. Der Eigentümer suchten nach einer Lösung für die weitere Zukunft für die Lok und wurden schließlich mit dem Bayerischen Eisenbahnmuseum Ende 2010 handelseinig. Die offizielle Präsentation der Lokomotive ist für den August 2011 vorgesehen, davor wird das Äußere etwas aufgefrischt werden.

Quelle:/Fotos: BEM Nördlingen
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