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News-Rubrik: News-Archiv März 2011

Datum:31.03.2011 - Uhrzeit: 09:25

Bender-Update, 30.03.2011


Nun sind die 139er beim Bender komplett zerlegt:
139 559 ++ 29.03.2011
139 165 ++ 30.03.2011
155 093 steht am Morgen des 30.03.2011 als nächste an, davor werden die Drehgestell-/Fahrmotor-Reste der 139 165 beseitigt.
Die 6 x 143er + 110 333 wurden am 29.03.2011 auf das Bender-Gelände überstellt.
Für 143 077 war kein Platz auf dem umzäunten Firmengelände – sie steht auf dem Anschlußgleis. Auf dem Zugzielanzeiger ist noch „Bad Doberan“ zu lesen – wahrscheinlich war das ihre letzte Fahrt. Interessanterweise sind die beiden Kesselwagen jetzt zwischen den Loks eingekeilt – nicht, daß diese doch noch verschrottet werden ...

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:29.03.2011 - Uhrzeit: 08:49

Bender/Opladen und Steil/Eschweiler-Update, 28.03.2011


151 107 + 151 122 wurden Ende letzter Woche auf das Verschrottungsgleis bei Steil in Eschweiler umgesetzt und warten auf die anstehende Zerlegung, 28.3.2011. Dahinter ist nach allem Anschein nach heute 110 440 verschrottet worden – 151 122 wäre dann die Nächste.
Am 28. März konnten zwei Kesselwagen (zur Verschrottung ?) auf dem Bender-Gelände in Opladen angetroffen werden – ein neues Geschäftsfeld ? Oder doch nur zum Abtransport alter Betriebsstoffe?
Die 139 165 steht doch noch vorn im Stutzen als Sichtschutz, dahinter wird 139 559 für die Zerlegung vorbereitet. Die Dachaufbauten waren am 28.03.2011 (abends) abgenommen.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:28.03.2011 - Uhrzeit: 09:21

111 031 unterstützt Olympische Spiele

DB Regio Bayern unterstützt die Stadt München bei der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Dazu wurde am Freitag, 25.3.2011, eine „München 2018-Lok“ der Baureihe 111 durch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, Oberbürgermeister Christian Ude und Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bayern, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die 111 031 ist mit Bergpanorama- und Heißluftballonmotiven beklebt und wird bis zur Entscheidung am 6. Juli als Botschafter für die Bewerbung in ganz Bayern, vorzugsweise auf den Strecken München – Garmisch-Partenkirchen und München – Salzburg unterwegs sein.
Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:28.03.2011 - Uhrzeit: 09:05

Transregio-Triebwagen wirbt für die BuGa

Der 460 001 von TransRegio wurde mit Werbefolien für die Landes-Gartenschau in Koblenz beklebt. Er trägt nun rosarote Blumen.
Quelle:/Fotos: Norbert Basner

Datum:28.03.2011 - Uhrzeit: 08:48

Bender-Update, 25.03.2011

155 093 wurde am Freitag nach vorn an die letzte 139 auf dem Bender-Gelände (139 559) herangezogen, wo sie diese Woche zerlegt wird ….
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.03.2011 - Uhrzeit: 16:50

Prima II bei Railtec Arsenal in Wien


Der Anblick eines Französischen Triebfahrzeuges, noch dazu auf österreichischen Gleisen, beschert mir stets ein emotionales Hoch. Nach langem Zuwarten war es am heutigen Freitag daher wieder soweit: Auf Transportdrehgestellen verladen traf der Kasten einer mit der UIC Nummer „9187 0047 501-8“ versehenen Elektrolokomotive der Type „Prima II“ des Herstellers Alstom in Wien ein um ab Montag im Klima- Windkanal der Railtec Arsenal untersucht zu werden. Aus nicht näher bekannten Gründen wurde das seiner Stromabnehmer beraubte Triebfahrzeug bis dahin ausgerechnet im ungesicherten Freigelände des Floridsdorfer Frachtenbahnhofs hinterstellt weshalb die drohende Gefahr einer „optischen Verschönerung“ keinesfalls von der Hand zu weisen ist.

Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:25.03.2011 - Uhrzeit: 16:26

100 Jahre elektrischer Zugbetrieb in Mitteldeutschland


Die Bahn AG, das Umweltbundesamt sowie Land und Stadt Dessau-Roßlau feiern am 1. und 2. April 100 Jahre elektrischer Zugbetrieb in Mitteldeutschland unter dem Motto „Zukunft der Elektromobilität“
Mit der Entwicklung der Dampfmaschine fing alles an: 1835 fuhr die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth. 1839 wurde die erste in Deutschland von Prof. Johann Andreas Schubert in der Maschinenbauanstalt Übigau bei Dresden für die Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie gebaute Dampflokomotive auf den Namen „Saxonia“ getauft. Ein weiterer Meilenstein für das deutsche Eisenbahnwesen war der 1. April 1911: Vor 100 Jahren wurde zwischen Bitterfeld und Dessau der erste rund 26 Kilometer lange zweigleisige elektrifizierte Fernbahnabschnitt in Betrieb genommen. Damals entschied man sich für ein System mit Einphasenwechselstrom mit einer Spannung von 15.000 Volt und einer Frequenz von 16 2/3 Hertz, wie es noch heute in Deutschland sowie in benachbarten westeuropäischen Ländern und in Skandinavien im Einsatz ist. Damit war die Grundlage für die umweltfreundliche Zugförderung geschaffen.

Der 1. April steht ganz im Zeichen eines festlichen und fachlichen Programms für geladene Gäste und Fachpublikum.

Am 2. April pendelt ein Sonderzug gezogen von der historischen E-Lok E 44 044 mehrfach zwischen Dessau Hauptbahnhof und Bitterfeld.

Fahrt 1:
Dessau Hbf ab 09.57 Uhr, Bahnsteig 5
Dessau-Süd 10.03 Uhr
Raguhn 10.16 Uhr
Wolfen 10.22 Uhr
Bitterfeld an10.28 Uhr, Bahnsteig 5

Bitterfeld ab10.52 Uhr, Bahnsteig 5
Wolfen 10.59 Uhr
Raguhn 11.07 Uhr
Dessau-Süd 11.20 Uhr
Dessau Hbf an 11.25 Uhr, Bahnsteig 5

Fahrt 2:
Dessau Hbf ab 11.58 Uhr, Bahnsteig 5
Dessau-Süd 12.05 Uhr
Raguhn 12.18 Uhr
Wolfen 12.26 Uhr
Bitterfeld an 12.31 Uhr, Bahnsteig 5

Bitterfeld ab 12.59 Uhr, Bahnsteig 5
Wolfen 13.06 Uhr
Raguhn 13.13 Uhr
Dessau-Süd 13.25 Uhr
Dessau Hbf an 13.30 Uhr, Bahnsteig 5

Fahrkarten sind im DB Reisezentrum Dessau Hauptbahnhof und im Zug zum Preis von fünf Euro für die Hin- und Rückfahrt erhältlich.

Zwischen Dessau Hauptbahnhof und Tempelhofer Straße fahren historischen Straßenbahnen der Dessauer Verkehrs GmbH. Die Mitfahrt ist kostenlos.

Auf dem Firmengelände des Werkes Dessau der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH können sich Besucher von 10 bis 14 Uhr eine Ausstellung historischer und moderner E-Loks, historischer Uniformen sowie von Briefmarken anschauen. Ein Sonderpostamt vertreibt philatelistische Artikel, darunter auch einen Sonderbriefumschlag und Sonderstempel zum Streckenjubiläum. Ein Fahrsimulator und eine Modellbahnausstellung runden das Programm ab.

Alle Veranstaltungen sind unter www.dessau-rosslau.de veröffentlicht.

Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

Datum:25.03.2011 - Uhrzeit: 08:36

1080.007 verabschiedet sich aus Selzthal

Die 1080.007 wird in einer Dreitagesfahrt (26.-28.3.2011) vom Hilfszug von Selzthal über Gloggnitz und Wien in das Eisenbahnmuseum Strasshof geschleppt. Konnte die Lok noch am 20.3.2011 in Selzthal fotografieren.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:25.03.2011 - Uhrzeit: 08:05

Bender-Update, 24.03.2011

Und leider wieder eine weniger:
139 250 ++ 24.03.2011
Das Restprogramm für die nächsten Tage bilden 139 165, 139 559 und 155 093:
Nachschub ist bereits in Form eines neuen Schrottlokzuges heute Abend in Opladen eingetroffen.
143 022, 143 077, 143 252, 143 824, 143 826, 143 887 (alle aus Nürnberg) sowie 110 333 (am Zugschluss) aus München. Als Zuglok fungierte 143 253.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:24.03.2011 - Uhrzeit: 09:21

Bender-Update, 23.03.2011

Ohne Worte: Die kläglichen Überreste der 139 137 am Nachmittag des 23.03.2011 auf dem Bender-Gelände.
139 137 ++ 23.03.2011

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:24.03.2011 - Uhrzeit: 09:20

Neues vom Steil in Eschweiler

In Düsseldorf stehen außerhalb der Drehscheibe auf einem Abstellgleis nur noch die 143 590, 602, 611, 612. Die 143 353, 553, 577, 581, 586 und 942 sind nach Stolberg Gbf abgefahren worden.
Steil in Eschweiler:
143 029 ++ 21.03.11
143 269 ++ 23.03.11
westliches Gleis: 143 923 und 155 254
mittleres Gleis: 151 und 151 107 (Beginn der Zerlegung)
östliches Gleis: 110 440

Quelle:/Fotos: Wolfram Wätzold / EE

Datum:24.03.2011 - Uhrzeit: 09:20

15 Jahre Nahverkehrs-Wettbewerb in Nordrhein-Westfalen

Seit 15 Jahren herrscht Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Nordrhein-Westfalen. 1996 übertrug der Bund den Ländern die Verantwortung für den SPNV und stellt ihnen Finanzmittel zur Verfügung, um bei Eisenbahnunternehmen Nahverkehrsleistungen auf der Schiene einzukaufen. Seither hat sich der Wettbewerb rasant entwickelt.

Für den Nahverkehr in NRW überweist der Bund derzeit jährlich rund 1,1 Milliarden Euro. Ausgegeben wird das Geld von den sogenannten Aufgabenträgern. Ursprünglich waren das NRW-weit neun Organisationen, nach einer Strukturreform im Jahr 2008 sind es heute noch drei: der Zweckverband Nahverkehr Rheinland in Köln, der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe in Unna und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR in Gelsenkirchen.

Als Zusammenschluss der Kreise und kreisfreien Städte haben sie die Aufgabe, den SPNV in ihrem Raum zu planen und Verkehrsunternehmen mit der Durchführung zu beauftragen. Grundlage dafür ist das "Gesetz über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen". Wie der SPNV genau gestaltet wird, welche Züge wann auf welchen Strecken unterwegs sind, wie viele Sitzplätze sie haben, ob Zugbegleiter an Bord sind - all dies wird nicht von den Verkehrsunternehmen wie der Deutschen Bahn und ihren Wettbewerbern bestimmt, sondern von den Aufgabenträgern festgelegt. Durch die Verkehrsverträge sind auch minutiös einzelne Details geregelt, etwa zur Bauart, Technik und Innenausstattung der Züge, zum Umfang der Kundenbetreuung oder zum Marketing.

Ein dynamischer Markt

Insgesamt hat der Wettbewerb den SPNV in Nordrhein-Westfalen deutlich angekurbelt. So konnten die Aufgabenträger das Fahrplanangebot seit 1996 um mehr als 30 Prozent ausweiten. Mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent ist die DB Regio AG, die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn, zwar nach wie vor das größte, aber keineswegs das einzige SPNV-Unternehmen in NRW.

Von Anbeginn an war das bevölkerungsreichste Bundesland ein attraktiver Markt für viele Bahngesellschaften. Bereits 1996 wurde auch die erste Strecke ausgeschrieben: die Vollmetalbahn Dortmund - Hagen - Lüdenscheid, die an die Dortmund-Märkische Eisenbahn (DME) vergeben wurde. Dass die DME inzwischen selbst Geschichte ist, weil sie nach der folgenden Ausschreibung den Auftrag verlor, wirft ein Schlaglicht auf den intensiven Wettbewerb in NRW.

Hohe Anforderungen an die Unternehmen

Insgesamt elf Eisenbahnunternehmen sind heute zwischen Kleve und Höxter, Siegerland und Mindener Land im SPNV unterwegs. Rund 100 Millionen Kilometer legen die Züge der in Nordrhein-Westfalen tätigen Bahngesellschaften pro Jahr im SPNV zurück. Lokale Eisenbahnunternehmen wie die DME spielen jedoch inzwischen kaum mehr eine Rolle. Experten gehen davon aus, dass für sie künftig nur noch Nischenmärkte übrig bleiben werden. Ein Grund dafür: Die hohen Investitionen für moderne Züge erfordern finanzkräftige Unternehmen. Hinzu kommt, dass die Aufgabenträger statt einzelner Linien heute in der Regel ganze Liniennetze ausschreiben. Von den Verkehrsunternehmen verlangen Kalkulation, Planung und Durchführung der Leistungen ein hohes Maß an Kompetenz, während die Preise angesichts des intensiven Wettbewerbs massiv unter Druck geraten sind. Und schon die Teilnahme an einer Ausschreibung erfordert von den SPNV-Unternehmen umfassendes Know-how und bindet bei ungewissem Ausgang über viele Monate hoch qualifiziertes Personal.

Konkurrenz aus vielen Ländern

Etablieren konnten sich dagegen internationale Verkehrskonzerne. So sind die wichtigsten Wettbewerber der DB Regio AG in Nordrhein-Westfalen die Keolis-Gruppe mit dem Markennamen "Eurobahn", die NordWestBahn und Abellio. Keolis gehört mehrheitlich der Französischen Staatsbahn SNCF. Die NordWestBahn ist eine mehrheitliche Tochter des Veolia-Konzerns, hinter dem auch das staatliche französische Finanzinstitut Caisse des Dépôts steht. Bei Abellio schließlich handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Niederländischen Staatsbahn. Auch die Italienische Staatsbahn ist inzwischen im nordrhein-westfälischen SPNV im Geschäft. Dabei profitieren alle europäischen Bahngesellschaften davon, dass der Eisenbahnmarkt in Deutschland liberalisiert und für jeden Interessenten offen ist. In den meisten europäischen Ländern ist das längst nicht der Fall.

Bislang 34 Verkehrsverträge im Wettbewerb vergeben

Von Anfang an war der Wettbewerb zwischen den Verkehrsunternehmen das erklärte Ziel der nordrhein-westfälischen Aufgabenträger. Allerdings fehlten zu Beginn der Regionalisierung noch weitgehend die zum Wettbewerb gehörenden Konkurrenten. Viele neue Bahngesellschaften gründeten sich gerade erst oder mussten zunächst investieren, bevor sie in den Markt eintreten konnten. Um sie konkurrenzfähig zu machen, vereinbarte man mit der DB so genannte Wettbewerbsfahrpläne, nach denen die Verkehrsleistungen nach und nach in den Markt gebracht wurden. Das sorgt für Transparenz und den für das Wettbewerbsverfahren nötigen Planungsvorlauf. Mehr als 60 Strecken, insgesamt rund 50 Prozent des SPNV in Nordrhein-Westfalen, haben inzwischen Wettbewerbsverfahren durchlaufen. 34 Verkehrsverträge gingen daraus hervor, die DB Regio AG gewann davon 15. Landesweit wird in den nächsten fünf Jahren das überwiegende Auftragsvolumen im Wettbewerb vergeben.

Rund 1.000.000 Reisende täglich

Heute beschäftigt DB Regio in NRW rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit rund 3.400 Zugfahrten täglich ist das Unternehmen landesweit präsent und bewegt Tag für Tag rund 1.000.000 Fahrgäste. Seit Juni 2010 sorgt eine neue Organisation in allen Regionen des Landes für größtmögliche Nähe zu den Aufgabenträgern und Fahrgästen sowie mehr unternehmerische Verantwortung vor Ort. Der Fahrbetrieb und die Betriebsplanung, das Fahrzeugmanagement, die Instandhaltung und das regionale Marketing liegen in den Händen von vier Verkehrsbetrieben mit Sitz in Düsseldorf, Dortmund, Essen und Köln. Sie agieren wie eigenständige lokale Unternehmen, wobei sich ihr räumlicher Zuschnitt daran orientiert, welche Linien die Aufgabenträger zu Netzen für die Vergabe im Wettbewerb zusammengefasst haben. Die Regionalleitung von DB Regio NRW in Düsseldorf bündelt Expertenwissen und hat koordinierende Funktionen.

Ziel der Organisationsstruktur ist es, die Flexibilität mittelständischer Unternehmen mit der Leistungskraft des Konzerns zu verbinden. Dazu gehört auch, dass DB Regio in NRW das ganze Leistungsspektrum im SPNV aus einer Hand anbieten kann. Ãœber den reinen Eisenbahnbetrieb hinaus betrifft das insbesondere die übergreifende Planung, das landesweite Marketing und den Vertrieb, die Entwicklung von Mobilitätskonzepten und Serviceangeboten sowie die Finanzierung von Investitionen, um den Fahrzeugpark zu modernisieren und auszubauen sowie Qualität und Zuverlässigkeit der Verkehre kontinuierlich zu steigern. Zufriedene Mitarbeiter sorgen dabei für zufriedene Fahrgäste. Denn nur wenn die Kunden dauerhaft von der Dienstleistung überzeugt sind, ist der SPNV in NRW ein wirkliche Alternative zum Individualverkehr.

Wichtigster Konkurrent: das Auto

So intensiv der Wettbewerb mit den anderen Verkehrsunternehmen in Nordrhein-Westfalen ist, so partnerschaftlich gestaltet sich der Umgang miteinander im Eisenbahnalltag. Dabei geben die Ressourcen des DB-Konzerns dem landesweiten SPNV auch in schwierigen Situationen Rückhalt. Profitiert hat davon im vergangenen Jahr die Eurobahn des Wettbewerbers Keolis: Weil sich die Zulassung neuer Züge für das Netz Rhein-Maas-Lippe verzögerte, sprang DB Regio mit ihren Fahrzeugen ein und hielt das Verkehrsangebot aufrecht. "Um mehr Menschen zum Umsteigen auf die Schiene zu bewegen, brauchen wir den Schulterschluss mit den Mitbewerbern im SPNV", so Heinrich Brüggemann. Ohnehin sieht der Vorsitzende der Geschäftsführung von DB Regio NRW den Individualverkehr als wichtigsten Konkurrenten. "Der SPNV hat gerade im Ballungsraum NRW großes Wachstumspotenzial. Vorrangiges Ziel muss es daher sein, mehr Fahrgäste für die Schiene zu gewinnen - über die kontinuierliche Verbesserungen unserer Angebote, mehr Fahrzeugkomfort und persönlichen Service."

DB Regio investiert in Qualität

Ein Beispiel dafür ist das Maßnahmenpaket, das DB Regio in NRW geschnürt hat, um Service, Sicherheit und Qualität landesweit gezielt zu verbessern. Bis zum Jahr 2015 investiert das Unternehmen dafür 42 Millionen Euro. 86 zusätzliche Mitarbeiter verstärken den Zugbegleit- und Sicherheitsdienst. Darüber hinaus hat DB Regio Mängeln an der Innenausstattung, Vandalismusschäden und Graffiti den Kampf angesagt. Geschulte Qualitätsprüfer inspizieren die Fahrzeuge, die Beseitigung der Schäden soll umgehend erfolgen. Dazu tragen 20 zusätzliche Mitarbeiter bei, die in den Regio-Werkstätten in NRW eingestellt werden. Auch mobil kommen sie zum Einsatz und reparieren kleinere Schäden beispielweise in Wende- und Abstellbahnhöfen.

Umfassend investiert hat DB Regio in NRW in die S-Bahn Rhein-Ruhr. Für rund 400 Millionen Euro beschaffte das Unternehmen 84 fabrikneue Züge vom Typ ET 422. Der Einsatz dieser Fahrzeuge und ein optimiertes Fahrplankonzept, das seit Ende 2009 wirksam ist, führten zu deutlichen Qualitätsverbesserungen. Auch die Pünktlichkeit ist deutlich gestiegen. Wo die neuen Triebzüge unterwegs sind, betrug sie 2010 rund 95 Prozent. Auf den wenigen Linien, die noch mit lokbespannten Zügen bedient werden, lag sie mit 93 Prozent nur geringfügig darunter. Die Reisenden an Rhein und Ruhr honorieren die Verbesserungen: Die Fahrgastzahlen sind deutlich gestiegen. So waren beispielsweise auf der Linie S1 (Solingen - Düsseldorf - Duisburg - Essen - Bochum - Dortmund) 2010 rund 11,5 Prozent mehr Reisende unterwegs als zwei Jahre zuvor.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:24.03.2011 - Uhrzeit: 09:19

DB Regio Rheinland erhält Zuschlag für das Kölner Dieselnetz (Update)

Nach einer europaweiten Ausschreibung hat DB Regio Rheinland den Zuschlag für die Betriebsleistungen des sogenannten „Kölner Dieselnetzes" erhalten. Die Bahntochter übernimmt damit ab Dezember 2013 für die nächsten 20 Jahre den Betrieb des Dieselnetzes. Die Entscheidung über die Vergabe trafen der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinlandpfalz-Nord (SPNV-Nord) sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Zum „Kölner Dieselnetz" gehören folgende Linien:
o RE 12 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein – Trier Hbf
o RE 22 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein
o RB 24 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Kall/Gerolstein
o RB 83 Jünkerath – Gerolstein – Trier Hbf
o RB 23 Bonn Hbf – Euskirchen – Bad Münstereifel
o RB 25 Köln-Hansaring – Gummersbach – Marienheide – Meinerzhagen
o RB 30 Bonn Hbf – Ahrbrück

Insgesamt umfassen die Leistungen rund 7,2 Mio. Zugkm pro Jahr.

Das Verfahren musste im Sommer letzten Jahres aus wirtschaftlichen Gründen aufgehoben werden. In einem zweiten Anlauf gelang es den Aufgabenträgern nun, in einem Verhandlungsverfahren wirtschaftlich befriedigende Ergebnisse zu erzielen.

Ausschlaggebend für die Vergabe der Betriebsleistung an DB Regio Rheinland war die Wirtschaftlichkeit des Angebotes. Dazu Dr. Wilhelm Schmidt-Freitag, Geschäftsführer der NVR GmbH: „Alle Bieter haben attraktive Angebote mit neuen Fahrzeugen abgegeben, doch die Offerte der DB Regio Rheinland hat den Zuschlag bekommen. Wir können zukünftig mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand deutlich mehr Qualität und Leistung für unsere Kunden anbieten."

Unternehmerisches Handeln fördern

Der Betrieb der Linie soll vertraglich in Form eines Nettovertrages erfolgen. Hierbei liegt die Einnahmen- und Kostenverantwortung in den Händen des künftigen Betreibers. Auf diese Weise fördern die Zweckverbände das unternehmerische Handeln. Um den aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, haben die Zweckverbände im Rahmen des Verkehrsvertrages außerdem die Möglichkeit, Betriebsleistungsbestellungen zu ändern. NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Angesichts der wachsenden Herausforderung an uns, ein qualitativ hochwertiges Angebot bei ständig steigenden Preisen und gleichzeitig sinkenden Zuschüssen realisieren zu müssen, trägt das Angebot dazu bei, die zukünftige Gestaltung des Nahverkehrs in unserer Region zu sichern. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis."

Dem schließt sich Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH an: „Wir haben uns mit einem hochwertigen Angebot in einem hartumkämpften Markt durchgesetzt. Die Vertragslaufzeit von 20 Jahren gibt uns nun die nötige Planungssicherheit, um dauerhaft die bestmögliche Leistung zu bieten."

Mehr Qualität für die Fahrgäste

DB Regio Rheinland hat nun bis zum Dezember 2013 Zeit, um sich auf die neue Aufgabe vorzubereiten. Dazu Hans-Joachim Sistenich, Geschäftsführer der NVR GmbH: „Für die Bahnkunden werden sich deutliche Verbesserungen in der Angebots- und Servicequalität ergeben. Unter anderem ist der Einsatz von neuen leistungsstarken und komfortablen Triebwagen der Firma Alstom vorgesehen. Die funktionalen und geräumigen Abteile verfügen über eine behindertengerechte Ausstattung und sind klimatisiert." Besonderen Wert legten die Zweckverbände im Rahmen der Ausschreibung auch auf die Sicherheit der Fahrgäste: Die Fahrzeuge sind mit Videoüberwachung ausgestattet und mit einer Sprechanlage zum Fahrzeugführer versehen. In den Abend- und Nachtstunden ist zudem ein erweiterter Einsatz von Zugbegleitern und Sicherheitspersonal vorgesehen. „Diese Verbesserungen sind wegweisend und bedeuten einen echten Qualitätssprung – ganz im Sinne unserer Kunden", so Hans-Joachim Sistenich.

Dirk Helfert, Geschäftsführer der DB Regio Rheinland GmbH, sieht noch einen anderen wichtigen Aspekt: „Nicht nur unsere Fahrgäste werden von einer Ausweitung des Zugangebots profitieren. Der Ausschreibungsgewinn des Kölner Dieselnetzes sichert auch langfristig die Arbeitsplätze von rund 250 Kolleginnen und Kollegen im Rheinland."

Zusammenstellung der künftigen Angebotsverbesserungen anlässlich der Neuvergabe des Dieselnetzes ab Dezember 2013

Für alle Linien gilt:
- Spurtstarke Neufahrzeuge der Firma Alstom (Lint 54 = 180 Sitzplätze/Lint 81=300 Sitzplätze)
- Zugbildungen mit 180, 300, 360 oder 480 Sitzplätzen möglich
- Vis-a-vis und Reihenbestuhlung
- Klimatisierung
- barrierefreie WC-Anlagen
- Eigene Stellplätze für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder
- Moderne Fahrgastinformationssysteme
- Steckdosen für den Laptopanschluss
- Videoüberwachung der Innenräume + Notsprecheinrichtung zum Fahrzeugführer
- Erweiterter Einsatz von Zugbegleitern und Sicherheitspersonal in den Abend-/Wochenendstunden

Voreifelbahn (RB 23)
- Inbetriebnahme von vier neuen Stationen (Bonn, Auf dem Hügel; Bonn, Helmholtzstr.; Alfter-Impekoven; Rheinbach, Am Römerkanal)
- Erweiterte Betriebszeiten an allen Tagen, insbesondere im Abendverkehr, und früherer Betriebsbeginn an Sonn- und Feiertagen:
? Montags-Freitags:
neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 0:34, Euskirchen an 1:16
sowie Euskirchen ab 20:30 nach Bad Münstereifel an 20:54 und ab Bad Münstereifel um 21:30 nach Euskirchen an 21:51 Uhr.
? Samstags:
neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34, Euskirchen an 2:16
sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
? Sonn- und Feiertags:
neue Fahrtenpaare Euskirchen ab 23:01 nach Bonn an 23:39, ab Bonn um 1:34 nach Euskirchen an 2:16
sowie Euskirchen ab 19:03 nach Bad Münstereifel an 19:24 und ab Bad Münstereifel um 19:30 nach Euskirchen an 19:51 Uhr.
Neue Züge ab Bonn um 8:14 über Euskirchen (8:56) nach Bad Münstereifel an 9:24 und um 9:30 ab Bad Münstereifel nach Euskirchen (9:51)
- Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in den HVZ von bisher 320 auf bis zu 480 Sitzplätze (+50%)

Eifelstrecke (Linien 12/ 22/ 24):
- Erweiterte Betriebszeiten, insbesondere im Abend- und Spätverkehr, mit zusätzlichen Fahrten zwischen Köln und Euskirchen (1:05 ab Köln Sa+So) sowie täglich zwischen (Köln-) Euskirchen (ab 22:00 und 0:00) und Gerolstein (an 23:07 und 1:07); samstags und sonn- und feiertags zusätzlich um 1:00 Uhr ab(Köln -) Euskirchen nach Gerolstein (an 2:07)
- Drei neue SPRINTER-Zugpaare zwischen Köln und Trier mit 20 Minuten kürzerer Fahrzeit
- Verdichtung der RE 22 zwischen Köln und Trier zum Stundentakt; damit erhalten die bisher nur alle 2-Stunden bedienten Stationen im südlichen Kreis Euskirchen erstmals den Stundentakt.
- Neuer HVZ-Zug um 6:50 Uhr ab Euskirchen nach Köln mit 300 zusätzlichen Sitzplätzen. Im Zeitraum zwischen 6:30 und 7:00 verkehren jetzt 4 Züge ab Euskirchen nach Köln
- Ab 12/2014 bessere stündliche Anschlüsse zu den Regionalexpresslinien nach Luxemburg, Koblenz und Saarbrücken/Mannheim

Oberbergische Bahn (RB 25):
- Streckenverlängerung (Reaktivierung) über Marienheide hinaus nach Meinerzhagen
- Zweigleisiger Streckenausbau im Bereich Dieringhausen-Gummersbach
- Geschwindigkeitserhöhende Maßnahmen im Abschnitt Köln-Porz bis Rösrath
- Ausweitung des Fahrtenangebotes im Abschnitt Overath – Engelskirchen durch Verlängerung der Zwischenzüge Köln – Overath (13 Fahrten Mo-Fr),
- Ausweitung des Fahrtenangebotes im Abschnitt Overath – Gummersbach um 14 Fahrten Mo-Fr.
- Zusätzlicher HVZ-Verstärker in der Frühspitze von Overath (7:11 ) nach Köln (7:48)
- Einrichtung eines Halbstundentaktes zwischen Marienheide und Gummersbach zwischen 7:00 und 8:00 Uhr für den Schüler- und Ausbildungsverkehr

AhrtalBahn (RB 30)
- Ausweitung des sog. „Dernauer Taktes" auf das Wochenende
- Veränderte Fahrlagen des Dernauer Taktes zur Herstellung des Anschlusses in Remagen auf die Regionalexpresslinie 5 von und nach Koblenz
- Zusätzliche Fahrten (Ahrbrück-) Remagen - Bonn an 6:08 und ab Bonn um 22:49 nach Remagen (-Ahrbrück)

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:24.03.2011 - Uhrzeit: 09:19

Neues vom Steil in Eschweiler


151 107 und 151 122 wurden am Wochenanfang (vermutlich 21.03.2011) vom Stolberger Gbf zur Zerlegung an Fa. Steil nach Eschweiler überstellt. Am 23.03.2011 konnten die beiden schweren Sechsachser auf dem Steil-Gelände gesichtet werden. Desweiteren war auch 110 440 auf dem Gelände anzutreffen: Hinter der 110 440 wurde am 23.03.2011 eine 143 mit dem Schneidbrenner zerlegt.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:23.03.2011 - Uhrzeit: 08:21

„Kölner Dieselnetz" geht an DB Regio Rheinland

Ab Dezember 2013 hat das sogenannte „Kölner Dieselnetz" einen neuen Betreiber. Die DB Regio Rheinland hat nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb bekommen. Zum „Kölner Dieselnetz" gehören folgende Linien:
o RE 12 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein – Trier Hbf
o RE 22 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein
o RB 24 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Kall/Gerolstein
o RB 83 Jünkerath – Gerolstein – Trier Hbf
o RB 23 Bonn Hbf – Euskirchen – Bad Münstereifel
o RB 25 Köln-Hansaring – Gummersbach – Marienheide – Meinerzhagen
o RB 30 Bonn Hbf – Ahrbrück
Die Entscheidung über die Vergabe trafen der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinlandpfalz-Nord (SPNV-Nord) sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Durch die Neuvergabe der Betriebsleistungen ergeben sich für die Kundinnen und Kunden zahlreiche Verbesserungen in Qualität und Leistung. So werden u. a. neue moderne Fahrzeuge eingesetzt und die Betriebszeiten erweitert.

Quelle:/Fotos: VRS

Datum:23.03.2011 - Uhrzeit: 08:15

Bender-Update, 22.03.2011


Das war’s:
140 595 ++ 21.03.2011
Jetzt geht es mit den vier 139ern weiter – 139 137 wird voraussichtlich am Mittwoch dem „Vollstrecker“ zum Opfer fallen, gefolgt von 139 250.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:21.03.2011 - Uhrzeit: 18:44

Erste Inrail-ES 64 U4 ausgeliefert

Am 21. März wurde die als 190 311 becshriftete erste Lok der Bauart ES 64 U4 für InRail aus München in Richtung neuer Eigentümer nach Italien überführt.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:21.03.2011 - Uhrzeit: 09:55

BR 186: Zwei Änderungen bei Farbgebung und Beklebung

Die 186 129 wurde nach dem Mietende bei OHE nun wieder entklebt und trägt nun wieder den türkis-silbernen AlphaTrains-Look.
Die 186 182 hat das "go SBB" der Aufschrift "Cargo SBB" verloren und fährt nun nur noch dem Kürzel "car" an der Seite.

Quelle:/Fotos: DSO

Datum:21.03.2011 - Uhrzeit: 09:46

Bender-Update, 21.03.2011


Es gibt einen Neuzugang in Opladen: Die orientrote 155 093, die über 1 Jahr lang in Gremberg abgestellt war, wurde am 18.3.2011 aufs Bender-Gelände überstellt. Die Lok wurde bei einem Unfall (Flankenfahrt mit 294 643) am 15.12.09 in Stadtallendorf beschädigt und nicht wieder aufgearbeitet. Am Morgen des 21.03.2011 wird bei der 140 595 mit der Zelegung begonnen - dahinter 139 137.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.03.2011 - Uhrzeit: 17:38

EBA erteilt Zulassung für „Talent 2“

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat am 17. März 2011 nach langer, intensiver Abstimmung mit dem Hersteller die ersten vierteiligen Züge der Fahrzeugfamilie „Talent 2“ für den Schienenverkehr zugelassen. Dies teilte die Bonner Behörde am Freitag mit.
Unmittelbar zuvor hatte der Hersteller Bombardier letzte sicherheitsrelevante Unterlagen eingereicht. Zur Gewährleistung der Sicherheit ist die Genehmigung mit mehreren technischen und betrieblichen Nebenbestimmungen verbunden.

Quelle:/Fotos: EBA

Datum:18.03.2011 - Uhrzeit: 08:24

S-Bahn-Baureihe 485 verstärkt die Linie S 9

Die S-Bahnkunden erhalten ab sofort wieder ein verbessertes Sitzplatzangebot auf der S 9. Die aktuell 10 Viertelzüge der Baureihe 485, die sich im Linieneinsatz auf der S 9 befinden, werden ab sofort um fünf weitere Viertelzüge dieses auch als „Cola-Dose“ bezeichneten Fahrzeugtyps verstärkt.
Damit kommt die S-Bahn Berlin der mit den Aufgabenträgern abgestimmten Zielsetzung nach, weitere verfügbare Fahrzeuge zur Verstärkung der Linie S9 zu nutzen.Bis Ende April sollen weitere 10 Viertelzüge dieser Baureihe wieder im Einsatzbestand sein.
Bis Mitte dieses Jahres werden alle reaktivierten Züge der Baureihe 485 wieder in Betrieb sein.
Sie werden zunächst auf den Linien S75 und S9 und später auf der Linie S3 zum Einsatz kommen. Bis zum Jahresende sollen insgesamt 80 Viertelzüge dieser Bauart für eine verbesserte Fahrzeugverfügbarkeit der S-Bahn Berlin sorgen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:18.03.2011 - Uhrzeit: 08:12

103 113 soll eine HU erhalten

Anscheinend war die Eingangsuntersuchung der 103 113 in Dessau positiv, denn die Lok soll laut DSO nun eine HU erhalten. Damit steigt die Flotte der betriebsfähigen 103er des DB Museums wieder auf drei (103 113, 184 und 235).
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:17.03.2011 - Uhrzeit: 10:57

Bender-Update, 16.03.2011

140 832 ++ 14.03.2011
Nachdem 140 832 zerlegt war wurden beim Bender andere Kleinteile verschrottet – so war 140 595 am Morgen des 16.03. noch in Opladen anzutreffen. Dahinter die 4 x 139.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:17.03.2011 - Uhrzeit: 09:24

Zweiten 403/404 nach Espenhain gebracht

Am 16. März 2011 wurde die in Putlitz abgestellte Garnitur 403 001 / 404 001 / 404 101 / 403 002 im Schlepp der PRESS 112 565 in Richtung Espenhain abtransportiert.
Quelle:/Fotos: eisenbahnen-in-mv.de

Datum:17.03.2011 - Uhrzeit: 09:16

CD-380 erstmals in Österreich unterwegs

Die CD-380 004 stattete am 15. März erstmals Österreich einen Besuch ab und lief aus eigener Kraft zwischen Breclav und Hohenau zu Störstrommessungen.
Quelle:/Fotos: BNA-Forum

Datum:17.03.2011 - Uhrzeit: 09:14

StlB 4062 001 im Einsatz

Der Stadler E-GTW 2/6 der Steiermärkischen Landesbahnen (StLB) 4062 001 hat nun die Zulassung erhalten und ist seit gestern im fahrzeugeinsatz auf dre Strecke Übelbach – Peggau-Deutschfeistritz.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:15.03.2011 - Uhrzeit: 08:10

CD-Update BR 362/163/240

Anfang März wurde die 362 042 (ein Umbau aus 363 042) des DKV Brno im neuen blau-grauen Lack fertiggestellt.
Dagegen behielt die Prager 163 095 ihren grün-gelben Abnahmelack. Am 13. März konnte die Lok nach ihrer Evy auf Probefahrt gesichtet werden.
Neues gibt es auch von den "Omnibussen" zu vermelden. Obwohl die Baureihe 230+240 in den 1960igern Jahren gebaut wurde, werden immer noch fleißig HUs an ihr gemacht. Mitte Februar kam 240 014 (SKODA 5856/1968) aus Sumperk nach erfolgter EH im neuen CI wieder. Zur Evy im Heimatwerk Ceske Budejovice befinden sich derzeit 230 088+240 060.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:14.03.2011 - Uhrzeit: 10:14

Bender-Update, 12.03.2011

Bestätigung: 140 612 ++ 11.03.2011
Am Wochenende (12.03.2011) konnten 140 832 (vorn) und 595 mit übermalten Nummern auf dem Bender-Gelände angetroffen werden. Die 140 832 ist schon komplett zerteilt (Kasten + Rahmen), sodass diese am Montag schnell zerlegt sein wird und auch die 595 am gleichen Tag dran sein wird.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:14.03.2011 - Uhrzeit: 10:14

189 996 nun im HUSA-Look

Ein Bild der neuen Farbgegung der 189 996 von HUSA. Das Bild wurde von Daniel de Prenter in Kijfhoek am 13. März 2011 aufgenommen.

Quelle:/Fotos: Edwin de Bruin/Daniel de Prenter

Datum:11.03.2011 - Uhrzeit: 11:44

Bender-Update, 10.03.2011


140 767 ++ 10.03.2011
Mit der Zerlegung der 140 612 wurde am späten Nachmittag des 10.03. begonnen, somit voraussichtlich:
140 612 ++ 11.03.2011
Als die 140 612 zur Zerlegung vorgezogen wurde war der Blick frei auf den nächsten Kandidaten, 140 832, die schon deutliche Oxidationsspuren hat.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:10.03.2011 - Uhrzeit: 09:09

Bender-Update, 09.03.2011

Am Mittwoch Morgen (09.03.2011) wurde der letzte Zusammenhalt des Rahmens an der 140 752 mit dem Schneidbrenner gelöst - und somit wieder eine 140 weniger. Die nächste in der Reihe ist dann 140 612.
140 752 ++ 09.03.2011

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:09.03.2011 - Uhrzeit: 08:50

Neue Gleise für Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover

Die Region Berlin/Brandenburg bleibt Schwerpunkt bei den Investitionen der Deutsche Bahn AG. In diesem Jahr sind für die Berliner und Brandenburger Stationen 105 Millionen und für das Schienennetz in den beiden Ländern rund 465 Millionen Euro geplant. Das Hauptaugenmerk liegt ab April für fünf Monate auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–Hannover:
„Nach zwölf Jahren Betrieb mit Tempo 250 müssen die Gleise erneuert werden. Das Bündeln von Baustellen in den Korridoren hat sich bei der Bauplanung und vor allem auch bei der Kundeninformation bewährt. Unser Konzept sieht vor, immer nur ein Gleis zu erneuern. Auf dem anderen Gleis können die Züge weiter mit reduzierter Geschwindigkeit fahren. So erklärt sich die längere Reisezeit“, erläuterte heute der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Berlin, Ingulf Leuschel, bei der Vorstellung der Maßnahmen.
In allen ICE- und IC-Zügen zwischen Berlin und Hannover bzw. Braunschweig, deren Fahrzeit sich durch die Bauarbeiten über 30 Minuten verlängert, bietet die Deutsche Bahn einen erweiterten Service an. Reisende in der 1. Klasse des ICE erhalten eine kleine Leckerei und zusätzlich zu den Tageszeitungen ein erweitertes Leseangebot. Für die Fahrgäste in der 2. Klasse des ICE gibt es eine Aufmerksamkeit und von Montag bis Freitag eine kostenlose Tageszeitung. Den Reisenden in den IC-Zügen bietet die DB ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit, werktags eine Tageszeitung und zusätzlich in der 1. Klasse ein besonderes Leseangebot. Vom Ost-West-Korridor betroffene Pendler, die Inhaber einer Jahres- oder Zeitkarte sind, werden von ihrem Abocenter angeschrieben und erhalten aus Kulanz für die Zeit der Baumaßnahme einen anteiligen Betrag des Fahrkartenwerts erstattet. Stammkunden mit einer BahnCard werden gesondert informiert.
Weitere wichtige Projekte in diesem Jahr: Der Streckenausbau zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau wird noch im Juni beendet sein. Am Ostkreuz entsteht mit den Gleis- und Bahnsteigbrücken der neue S-Bahnsteig am Ring. Der beidseitige Bahnanschluss zum neuen Flughafen bei Schönefeld und die eigentliche Bahnstation gehen planmäßig im Oktober in Betrieb. In Baumschulenweg werden im April die Gleise 1 und 2 für die Fernbahn fertiggestellt. Für die S-Bahn Berlin wird die alte Signaltechnik von Schönholz bis Frohnau und auf dem östlichen Innenring auf moderne elektronische Stellwerkstechnik (ESTW) umgerüstet.
Das ESTW Schönefeld geht in Kürze in Betrieb und das Zentralstellwerk der S-Bahn wird auf den Stand der Technik gebracht.
Neue Aufzüge gehen in Schönholz, Wuhlheide, Grunewald, Wannsee, Humboldthain und Biesdorf in Betrieb. Die Fahrgastinformation wird durch LCD- und Dynamische Schriftanzeiger an weiteren Bahnstationen verbessert. Aus den Konjunkturprogrammen des Bundes investiert die Bahn noch bis zum Ende dieses Jahres etwa 16 Millionen Euro. Seit 2009 sind damit insgesamt 45 Millionen Euro für 293 Maßnahmen an 207 kleineren und mittleren Bahnhöfen der Region verwendet worden.
Die Baumaßnahmen in Berlin und Brandenburg haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Nahezu alle größeren baubedingten Fahrplanänderungen sind jedoch schon heute in den Verkaufs- und Informationssystemen enthalten.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:08.03.2011 - Uhrzeit: 08:30

Bender-Update, 06.03.2011

Trotz reger Versuche in Opladen zur Unkenntlichmachung der Verschrottungskandidaten kann festgehalten werden:
140 586 ++ 03.03.2011
140 691 ++ 04.03.2011
Am Wochenende stand 140 752 als nächste an (zufällig von einem Haufen Altmetall verdeckt, zusätzlich zu der bereits übermalten Nummer) und 140 767 leistet weiterhin vorn im Stutzen ihren Dienst als „Sichtschutz-Lok“

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:07.03.2011 - Uhrzeit: 15:52

Stadler liefert 35 FLIRT Triebzüge für das "E-Netz Rosenheim"

Nach langen Verhandlungen wurde Ende Februar 2011 der Vertrag über die Lieferung von 35 elektrischen Triebzügen für das "E-Netz Rosenheim" zwischen der Stadler Pankow GmbH und der Veolia Verkehr Regio GmbH unterzeichnet. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt ca. 200 Mio. Euro.
Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von 7 dreiteiligen und 28 sechsteiligen Triebzügen vom Typ FLIRT.
Die Fahrzeugflotte wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 grenzüberschreitend auf den Strecken München-Rosenheim-Salzburg, München-Rosenheim-Kufstein sowie Rosenheim-Holzkirchen-München zum Einsatz kommen.
Die dreiteiligen Triebzüge sind 59 Meter lang und verfügen über 158 Sitzplätze, davon 8 in der 1. Klasse. Weiterhin verfügen sie über zwei WC-Einheiten, wovon eines als barrierefreies großes WC ausgelegt ist.
Die sechsteiligen Triebzüge verfügen über 333 Sitzplätze, davon befinden sich ebenfalls 8 in der 1. Klasse. Diese 107 Meter langen Fahrzeuge verfügen darüber hinaus über drei WC-Einheiten, von denen eines als barrierefreies großes WC ausgelegt ist.
Die Belange der in Ihrer Mobilität eingeschränkten Personen wurden bei beiden Fahrzeugtypen besonderes berücksichtigt. So befinden sich an den Türen Spaltüberbrückungen, es sind großzügige Einstiegsbereiche vorhanden und entsprechend gestaltete Kommunikationseinrichtungen vorgesehen. Die durchgängige Niederflurigkeit erhöht den Fahrkomfort. Die Fahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
"Der Auftrag unterstützt unsere Expansionspläne in der Region", erläutert Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH "Wir freuen uns," so Daum weiter "über das uns entgegengebrachte Vertrauen und unseren ersten Auftrag mit der Veolia Verkehr Regio GmbH".
Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst Standorte in der Schweiz (Altenrhein, Bussnang und Winterthur), in Deutschland (Berlin-Pankow, Berlin-Hohenschönhausen, Berlin-Reinickendorf und Velten), in Polen (Siedlce), in Ungarn (Budapest, Pusztaszabolcs und Szolnok),Tschechien (Prag), Italien (Meran) sowie in Algerien (Algier). Gruppenweit werden rund 3'500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die bekanntesten Fahrzeugfamilien der Stadler Rail Group sind der Gelenktriebwagen GTW (551 verkaufte Züge), der Regio Shuttle RS1 (495 verkaufte Züge), der FLIRT (656 verkaufte Züge) und der Doppelstockzug KISS (133 verkaufte Züge) im Segment der Vollbahnen und die Variobahn (284 verkaufte Fahrzeuge) sowie der neu entwickelte Tango (101 verkaufte Fahrzeuge) im Segment der Strassenbahnen. Des Weiteren stellt Stadler Rail Reisezugwagen und Lokomotiven her und ist weltweit der führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:07.03.2011 - Uhrzeit: 08:56

BR 485: Erster reaktivierte und redesignte Zug vorgestellt

Am Freitag, 04.03.2011, wurde der erste reaktivierte und redesignte Zug der BR 485 der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Halbzug 485/885 070/072 fuhr als Fahrgastfahrt von Berlin-Schöneweide kommend über den Südring, Berlin-Charlottenburg und der Stadtbahn nach Berlin-Ostbahnhof. Das Bild zeigt 485/885 072/070 in Berlin-Ostbahnhof.

Quelle:/Fotos: Holger Grunow, tradibahner.de, 02.06.2010

Datum:07.03.2011 - Uhrzeit: 08:55

CD: Neues zur Reihe 362/363

Im Rahmen der Evy erhielt das DKV Plzen nun ihre zweite Maschine der Baureihe 362. Neben der 362 131 ist nun auch 363 127 in 362 127 umgebaut worden. Die Lok hat dabei ihre Ganzreklame behalten.
Ebenfalls fertiggestellt nach ihrer EH ist die Ostravaver 363 028, die sich nun im modernen CI zeigt.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast, k-report.net

Datum:04.03.2011 - Uhrzeit: 08:02

Zwei interessante Zugläufe in der Schweiz

Neuer Papierganzzug Malmö-Modena

Seit Dezember 2010 fährt CapTrain zwischen Malmö (Schweden) und Modena (Italien) via Basel SBB RB - Gotthard - Chiasso einen neuen Papierganzzug. Für die Bergfahrt wird jeweils in Chiasso sowie Rotkreuz (CH) eine Vorspann- und Schubunterstützung beigestellt:
Zug 47083
-----------------
Verkehrsperiode: Mo-Do und Fr-So
Strecke: Malmö-Modena
EVU: CapTrain
Last: Papier in Grossraumgüterwagen Typ Habillns / Hirrs
Gewicht: ca 1800t
Zuglänge: 550m
Abfahrt Basel SBB RB: 15.45 / Ankunft Rotkreuz (CH) ca 17.00 Uhr
Lokeinsatz Deutschland-Rotkreuz: ES 64 F4 Einzeltraktion
Lokeinsatz Rotkreuz-Italien: ES 64 F4 3-Fachtraktion inkl.Schublok

Zug 47080
-----------------
Verkehrsperiode: Mi-Sa und So-Do
Strecke: Modena-Malmö
EVU: CapTrain
Last: Leere Habbillns / Hirrs für wiederbeladung in Schweden
Abfahrt Rotkreuz (CH) früher Morgen / Ankunft Basel SBB RB: ca 09.50 Uhr
Lokeinsatz.Italien-Rotkreuz (CH) 3-Fachtraktion ES 64 F4 sowie Schublok Re 484.9
Lokeinsatz: Rotkreuz (CH)-Deutschland ES 64 F4 Einzeltraktion

TALGO Pendulare Zürich-Barcelona

Montag, Mittwoch, Freitag verkehrt der Talgo-Pendulare von Zürich nach Barcelona. In der Schweiz ist dieser Zug durch eine Re 4/4 II bespannt. Die nötige Energie wird durch 2 Dieselgeneratorenwagen sichergestellt:
Zug EN 273 Abfahrt Genf 05.34 / Ankunft Zürich 10.09
Zug EN 274 Abfahrt Zürich 19.27 / Ankunft Genf 23.41

Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer

Datum:02.03.2011 - Uhrzeit: 07:53

Deutsche Bahn schließt Verkauf der Arriva Deutschland-Gruppe ab

Nach der am 16. Februar 2011 erfolgten Kartellfreigabe durch die Europäische Kommission hat die Deutsche Bahn (DB) am Freitag den Verkauf der Arriva Deutschland-Gruppe vollzogen. Mit dem Käufer – ein durch Ferrovie dello Stato geführtes Konsortium mit dem Finanzinvestor Cube Infrastructure – wurde über die Details des Kaufvertrages Stillschweigen vereinbart.
Am 11. August 2010 hatte die Europäische Kommission den Erwerb der Arriva plc. durch die Deutsche Bahn genehmigt. Der Beschluss erfolgte unter der Auflage, dass die Deutsche Bahn das gesamte Bahn- und Busgeschäft von Arriva Deutschland an einen geeigneten Käufer veräußert.
Seit Übernahme der Arriva plc. wurde Arriva Deutschland weisungsunabhängig von der Deutschen Bahn geführt. Darüber hinaus wurde in Bezug auf die Geschäfte von Arriva Deutschland und der DB eine Informationssperre etabliert. Die Einhaltung der Informationssperre sowie der sonstigen Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Kommission wurden bis heute durch den von der Europäischen Kommission eingesetzten Treuhänder überwacht.
Die DB hat nunmehr alle Auflagen der Europäischen Kommission erfüllt, die mit dem Erwerb der Arriva plc. verbunden waren.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:02.03.2011 - Uhrzeit: 07:51

Bender-Update, 01. März 2011

Am Morgen des 01.03.2011 wurde die Zerlegung der 140 586 begonnen (im Bild an zweiter Position) - weiterhin 140 767 vorn am Stutzen.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:01.03.2011 - Uhrzeit: 08:56

Schwerer Verschubunfall mit WLB-Taurus

Am 26. Februar 2011 kam es in Enns zu einem schweren Verschubunfall, bei dem zwei Bahnmitarbeiter schwer verletzt wurden. Der Unfall ereignete sich gegen 1:30 Uhr als ein von ES 64 U2 024 geführter Containerzug von hinten auf einen weiteren Containerzug auffuhr. Dabei bohrte sich der letzte Containerwagen in den Führerstand des Taurus und klemmte den Lokführer und den auf der Lok mitfahrenden Verschubmeister ein. Während der Lokführer nach 90 Minuten aus dem Trümmerfeld befreit werden konnte, dauerten das Herausschneiden des Verschubmeister bis in den frühen Morgen. Offenbar hatte der Lokführer den letzten leeren Containerwagen übersehen. Die Signalanlage war bei der Einfahrt des Zuges auf Grün gestellt, so dass er die Erlaubnis hatte auf Sicht weiter zu fahren. An der Lok entstand an der Front erheblicher Schaden.
Quelle:/Fotos: nachrichten.at
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