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News-Rubrik: News-Archiv Januar 2011

Datum:31.01.2011 - Uhrzeit: 13:09

30 Millionen Euro für Sanierung der Müngstener Brücke

Die Deutsche Bahn AG wird in die Grundsanierung der Müngstener Brücke 30 Millionen Euro investieren. Das gaben heute Vertreter des Unternehmens bei einem Ortstermin mit der Oberbürgermeisterin von Remscheid, Beate Wilding, dem Oberbürgermeister von Solingen, Norbert Feith, sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft bekannt. Schwerpunkte der Arbeiten sind die Erneuerung der Brückenlager sowie ein umfassender Korrosionsschutz.
Nach Abschluss der gesamten Sanierung, für die aus heutiger Sicht ein Zeitraum von fünf Jahren veranschlagt wird, soll das 113 Jahre alte denkmalgeschützte Bauwerk dann für weitere 25 bis 30 Jahre dem Personenverkehr zur Verfügung stehen. Zur Frage des Güterverkehrs erklärten die Vertreter der Bahn, dass nach derzeitigen Einschätzungen nicht damit gerechnet werden kann, dass schwere Güterzüge bzw. Dampflokomotiven regelmäßig wieder über die Brücke fahren können. Falls dies gefordert werde, müsse über Alternativen nachgedacht werden, die bis zu einem Neubau der Brücke gehen könnten. Gleichzeitig würde das Sanierungsprogramm dann aber nicht angefangen werden können.
Güterzüge werden seit 2010 über Wuppertal-Oberbarmen nach Remscheid geführt. Als Bedarf hat sich etwa ein Zug pro Woche herausgestellt.
Ende November wurde die Müngstener Brücke gesperrt, nachdem klar geworden war, dass Verstärkungsmaßnahmen direkt unterhalb der Schienen durchgeführt werden mussten. Diese Arbeiten, die wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse zwischen Anfang Dezember und Anfang Januar für etwa sechs Wochen ruhen mussten, wurden am vergangenen Wochenende abgeschlossen. Die technische Abnahme vor Ort durch unabhängige Prüfer ist mittlerweile erfolgt.
Die noch ausstehenden Unterlagen zur Wiederinbetriebnahme der Brücke werden der Aufsichtsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA), kurzfristig vorgelegt. In den kommenden Tagen sollen zudem noch Nachweise zu Temperaturauswirkungen nachgeliefert werden. Das Ingenieurbüro, das von der DB Netz AG im Dezember mit der Berechnung beauftragt worden ist, hat zugesagt, dass die Ergebnisse in dieser Woche vorliegen. DB Netz wird unmittelbar nach Prüfung durch einen vom EBA zugelassenen externen Prüfer die Berechnungen dem Eisenbahn-Bundesamt vorlegen.
Nach Genehmigung der vorläufigen Wiederinbetriebnahme durch die Aufsichtsbehörde wird DB Regio NRW GmbH etwa eine Woche benötigen, um den fahrplanmäßigen Zugverkehr zwischen Wuppertal und Solingen wieder aufnehmen zu können. Grund dafür sind u. a. die Änderung der Fahrzeug- und Personalumläufe sowie die Einstellung der Fahrplandaten in die Informationssysteme.
Zum weiteren Zeitplan erklärten die Vertreter der Deutschen Bahn AG, dass im Sommer die endgültigen Ergebnisse der Nachrechnungen der Statik für das gesamte Brückenbauwerk feststehen und dem Eisenbahn-Bundesamt der Umfang der erforderlichen Sanierungsarbeiten vorgestellt wird. Diese Zeit ergibt sich daraus, dass seit September vergangenen Jahres für ca. 10.000 Bauteile der Brücke einzelne statische Berechnungen durchgeführt werden.
Nach Abstimmung des Umfangs der Sanierungsarbeiten findet eine europaweite Ausschreibung mit anschließender Vergabe statt. Die DB Netz AG hat für die Jahre 2012 und 2013 bereits sogenannte Baufenster im Betriebsablauf fest verankert, d.h. nach derzeitigen Planungen wird in beiden Jahren während der jeweiligen Sommer- und Herbstferien eine Vollsperrung erfolgen, um möglichst schnell mit der Grundsanierung voranzukommen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:31.01.2011 - Uhrzeit: 10:08

189 842 zu Testfahrten in Ungarn

Die Neubaulok 189.842 ist auf dem Weg nach Ungarn, wo diese Woche im Streckenabschnitt Hegyeshalom - Györ behördliche Probefahrten durchgeführt werden. Die Aufnahme entstand am 30. Januar in Gramatneusiedl.
Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:31.01.2011 - Uhrzeit: 09:57

Die zweite Lokomotion 189 ist umgestrichen

Seit wenigen Tagen ist mit der 189 914 die zweite 189 im Zebralook des Unternehmens unterwegs. Gegenüber der 189 917 ziert die Lok wie bei den Lokomotion-185ern eine große blaue Loknummer die Fronten („914“).
Quelle:/Fotos: bahnbilder.de

Datum:31.01.2011 - Uhrzeit: 09:08

Bender-Update, 31.01.2011

Die 143 345 wurde am Freitag gegen Mittag vom Stutzen weggezogen und es wurde dann umgehend mit der Zerlegung begonnen. Der Lokrahmen ist heute dran, somit: 143 345 ++ 31.01.2011
Es folgt dann 140 594 (mit übermalter Nummer). Die Neuzugänge aus Rostock waren Freitag noch im Bf Opladen abgestellt.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:28.01.2011 - Uhrzeit: 08:13

Weitere ES 64 U2 zum Umlackieren


Die nächste ES 64 U2 kam bei Dangelmayr zum Umlackieren an, sie hatte bei Ankunft sogar schon schwarze Dachhauben. Die Bilder der 182 537 entstanden am 27. Januar 2011 in Berlin Reinickendorf

Quelle:/Fotos: Sebastian Schrader

Datum:27.01.2011 - Uhrzeit: 09:33

ÖBB verkauft Vorheizanlage 011.02 (ex BR 1280)

Nach den Museumsloks sind nun auch die nicht mehr benötigten Vorheizanlaen an der Reihe. Derzeit bietet die ÖBB die Vorheizanlage 011.02 (ehemalige ÖBB 1280.10) zum Kauf an. Die Lok aus dem Jahr 1928 darf noch mit maximal 30 km/h bewegt werden und ist aktuell im Bahnhöf Mürzzuschlag abgestellt. Mehr Infos dazu erhält man hier.
Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:27.01.2011 - Uhrzeit: 08:43

VRS: Mehr 15-Minuten-Takt und längere Züge

Der Verkehrsausschuss wird sich am Mittwoch, 9. Februar mit dem Ausgleich der DB Regio AG gegenüber dem Verband Region Stuttgart für den im vergangenen Jahr entstandenen Ärger um die S-Bahn beschäftigen. Die zwischen DB Regio AG und dem Verband Region Stuttgart als Besteller des S-Bahn-Verkehrs ausgehandelten Angebotsverbesserungen sehen die Anpassung des 15-Minuten-Takts am Morgen bis etwa 8.30 Uhr und am Abend bis gegen 19..00 Uhr vor sowie teilweise längere Züge am Abend. Dieses Gesamtpaket beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. DB Regio erbringt die Leistungen für ein Jahr kostenfrei, danach müssten die Verbesserungen vom Verband Region Stuttgart bezahlt werden. Dies würde also den vorgezogenen Einstieg in die vom Verkehrsausschuss ohnehin gewünschten Takt-Verbesserungen zur Hauptverkehrszeit bedeuten.
„Es handelt sich dabei um eine Zusatzleistung der DB Regio AG, auf die der Verband Region Stuttgart in seinen Gespräche mit der Bahn gedrängt hat“, hebt Regionaldirektorin Jeannette Wopperer hervor. „Das Ergebnis geht weit über die vertraglichen Regelungen hinaus, wonach die Region das Geld für nicht regulär gefahrene oder ausgefallene S-Bahn-Züge bereits einbehalten hat“. „Bei den Verhandlungen war es uns wichtig, konkrete Verbesserungen für die S-Bahn-Fahrgäste zu erzielen“, sagt Verkehrsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler mit Hinweis auf die zeitweise massiven Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs. Die durchschnittliche Pünktlichkeit war aufgrund von Bauarbeiten und Störfällen im Netz im letzten Jahr auf einen Tiefpunkt von 87,33 Prozent (Jahreswert der S-Bahn-Züge mit einer Verspätung unter 3 Minuten) gesunken. Die Forderung nach einer Art Kompensation der DB Region AG gegenüber dem Verband Region Stuttgart war von den Regionalpolitikern mehrfach erhoben worden.
Vorgeschlagene Angebotsverbesserungen
Konkret ist vorgesehen, auf den Linien S 2 und S 3 morgens je eine zusätzliche Fahrt in Richtung Stuttgart einzurichten, nämlich um 8.33 Uhr ab Schorndorf und um 8.26 Uhr ab Backnang. Auf den übrigen S-Bahn-Linien gibt es bereits einen 15-Minuten-Takt bis gegen 8.30 Uhr oder die Gleise stehen wegen anderer Züge nicht zur Verfügung (S 1). Am frühen Abend soll es ab Stuttgart vier zusätzliche Züge geben: 18.50 Uhr ab Hauptbahnhof nach Herrenberg (S 1) sowie jeweils ab Schwabstraße um 18.45 Uhr nach Schorndorf (S 2), 18.55 Uhr nach Backnang (S 3) und 18.48 Uhr nach Marbach (S 4). Eine wünschenswerte zusätzliche S-Bahn auf der Linie S 5 lässt sich derzeit nicht realisieren, weil die Gleise mit anderen Zügen belegt sind. Drei Züge der Linie S 4 (18.10 Uhr ab Marbach) und S 5 (16.23 Uhr und 18.53 Uhr ab Schwabstraße) werden verlängert.. Sie fahren dann mit drei (Langzug) statt bisher zwei (Vollzug) Zugeinheiten. Die ebenfalls sinnvolle Verlängerung einzelner Züge auf drei Einheiten im morgendlichen Berufsverkehr ist mit dem derzeitigen Fahrzeugbestand nicht zu machen. Sofern die notwendigen Trassen zur Verfügung stehen, sollen die Verbesserungen bereits Mitte Juni umgesetzt werden.
In der Sitzung des Verkehrsausschusses werden Vertreter von DB Regio, der DB Netz AG und des VVS die Situation der S-Bahn im letzten Jahr analysieren, Aktivitäten zur Störungsbeseitigung vorstellen und die vorgeschlagenen Verbesserungen im S-Bahn-Verkehr erläutern.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:27.01.2011 - Uhrzeit: 08:41

Bender/Opladen-Update, 27.01.2011


Im Bf Opladen warten nach ihrer nächtlichen Ankunft aus Rostock die 9 x 140er auf Ihre Überstellung auf das Bender-Anschlußgleis. Die genaue Reihung (von vorne – in Bender-Richtung gesehen):
140 767 + 835 + 814 + 586 + 691 + 752 + 612 + 832 + 595. Die 140 767 wird also als erste Bekanntschaft mit dem Vollstrecker machen.
140 612 ist die neunte 140, deren Überstellung nach Opladen unklar war.
Auf dem Bender Gelände gab es wieder einen Abgang zu verzeichnen: 140 647 ++ 26.01.2011

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:26.01.2011 - Uhrzeit: 07:53

Bender-Update, 25.01.2011

In den letzten Tagen wurden folgende Loks in Opladen verschrottet:
140 683 ++ 21.01.2011
140 760 ++ 24.01.2011
Heute ruhten dort die Arbeiten, man war mit der Zerkleinerung von anderem Alteisen beschäftigt.
Aktuell stehen nur noch die restlichen 4x140 vor dem Tor – alle weiteren sind mittlerweile aufs umzäunte Gelände gezogen. Vorn am Stutzen steht weiterhin 143 345 und als nächste ist 140 647 zur Zerlegung an der Reihe.
Die 9 x 140 aus Rostock-Seehafen (140 586, 595, 691, 752, 767, 814, 832, 835 + xxx) sollen noch heute (Dienstag-) Abend in Opladen eintreffen.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:25.01.2011 - Uhrzeit: 08:34

Neue Private Elloks ausgeliefert

Nachdem die neue 1216 301 (E 190 301) des italienischen EVU Ferrovie Udine Cividale (FUC) nach der Fertigstellung in Linz zunächst noch ins Werk nach Müncen Allach musste, ist die Lok gestern nachmittag in Richtung Italien überführt worden.
Zudem sind zwei neue E186er für ECR zu vermelden. Die 186 309 und 311 wurden am 23. Januar 2011 an ECR übergeben.

Quelle:/Fotos: =RK=, railcolor.net

Datum:24.01.2011 - Uhrzeit: 09:49

Vorübergehender Einsatz lokbespannter Züge auf der Strecke Donauwörth-Aalen

Noch bis voraussichtlich 12. Juni 2011 werden zwischen Donauwörth und Aalen statt der bisher verkehrenden elektrischen Triebzüge der Baureihe ET 440 lokbespannte Züge mit herkömmlichen Nahverkehrswagen eingesetzt. Grund dafür ist die Umrüstung der ET 440 mit Schiebetritten, um den aktuellen Richtlinien des Eisenbahn-Bundesamtes gerecht zu werden. Bis zum Abschluss dieser Umrüstung Mitte Juni 2011 stehen die ET 440 nur eingeschränkt zur Verfügung.
Der vorübergehende Einsatz der lokbespannten Züge hat keine Auswirkungen auf die Fahrzeit zwischen Donauwörth und Aalen. Die Anschlusszüge in Donauwörth und Aalen werden erreicht.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:24.01.2011 - Uhrzeit: 09:04

CD-162 nun im Lack der RegoJet

Eine neue Farbvariante gibt es aus der Tschischen Republik zu vermelden. Als erste Lok wurde dort im DPOV Prerov die 162 119 in den Farben der RegoJet umlackiert. Wie die Lok im Endzustand aussieht kann man auf den Seiten des EVus sehen (Direktlink zur Grafik).

Quelle:/Fotos: Marek Stepanek, http://www.trainfoto.eu

Datum:21.01.2011 - Uhrzeit: 08:32

München: Neue Reinigungsanlage für Regionalzüge

Für rund neun Millionen Euro errichtet DB Regio Bayern im Münchner Stadtteil Laim eine neue Außenreinigungsanlage für Regionalzüge. Die Arbeiten an der 130 Meter langen und acht Meter hohen Halle begannen im September und werden voraussichtlich im Spätsommer 2011 abgeschlossen sein. Zeitgleich mit der Außenreinigungsanlage wird eine Schallschutzwand über einer Gesamtlänge von ca. 700 m errichtet.
Der Hochbau der Waschhalle und des Betriebsgebäudes wird als Stahlbau mit liegend angeordneten Porenbeton-Wandelementen errichtet. Das Dach besteht ebenfalls aus Porenbetonplatten. Die Konstruktion der Waschhalle besteht aus Stahlrahmen aus Profilstahl mit außenliegenden Vertikalverbänden. Die Stahlarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die Montagearbeiten bei den Porenbetonplatten laufen auf Hochtouren.
DB Regio Bayern möchte mit dieser neuen Waschanlage das Erscheinungsbild und die Sauberkeit der Züge weiter verbessern. Die Reinigungsanlage in Laim wird für alle Fahrzeugtypen ausgelegt sein – vom Doppelstockwagen bis zum elektrischen Triebzug. Ihre Kapazität umfasst rein rechnerisch eine tägliche Zuglänge von 4300 Metern. Umgerechnet heißt dies: 160 Reisezugwagen oder 70 Regionaltriebzüge mittlerer Länge. Die moderne Zug-Waschstraße erfüllt alle Auflagen des Umwelt- und Gewässerschutzes und ersetzt zwei ältere Waschstraßen in Laim und Pasing.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:21.01.2011 - Uhrzeit: 07:07

Bender-Update, 20.01 2011

In den letzten Tagen hat es folgende Loks beim Bender erwischt:
110 231 ++ 18.01.2011
140 673 ++ 19.01.2011
140 643 ++ 21.01.2011 (mit der Zerlegung wurde noch am späten Nachmittag begonnen siehe Bild)
140 683 steht als nächste an.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:19.01.2011 - Uhrzeit: 13:24

VRS: Baugenehmigungen für S 4 liegen vor

Alle fünf Baugenehmigungen für die Verlängerung der S 4 von Marbach nach Backnang liegen jetzt vor. Damit sind die baurechtlichen Voraussetzungen für die zweite Tangentialverbindung im S-Bahn-Netz der Region Stuttgart gegeben. „Auf Basis der Finanzierungsvereinbarung werden wir dem Verkehrsausschuss am 9. Februar vorschlagen, die Baufreigabe zu erteilen“, sagte Regionaldirektorin Jeannette Wopperer. Danach könne die Deutsche Bahn den Bau vorbereiten. „Im Jahr 2011 werden wir die Ausschreibung über die Bühne bringen und die Pläne detailliert ausarbeiten“, so Sven Hantel, Leiter Regionalbereich Südwest, DB Station&Service AG. Während einer Streckensperrung von Juli bis November 2012 soll in Marbach und Backnang sowie an den künftigen S-Bahn-Stationen Erdmannhausen, Kirchberg (Murr) und Burgstall gebaut werden. Läuft alles nach Plan könnte die erste S-Bahn Ende 2012 fahren. Die Gesamtkosten für die 13,7 Kilometer lange Strecke liegen mit rund 11 Millionen Euro im veranschlagten Rahmen. 6,5 Millionen Euro davon wird das Land übernehmen. Die Region hat sich bereit erklärt, den Landesteil gegebenenfalls vorzufinanzieren. Im Jahr 2010 hat das Land für die Verlängerung der S 1 nach Kirchheim (Teck), den zweigleisigen Ausbau zwischen Freiberg und Benningen (S 4) und die S 60 Böblingen – Renningen rund 17,8 Millionen Euro an die Deutsche Bahn ausgezahlt, die vom Verband Region Stuttgart in den letzten Jahren vorgestreckt worden sind. 2,8 Millionen Euro davon sind noch im letzten Jahr in die regionale Kasse zurückgeflossen. Die restlichen 15 Millionen Euro werden in Kürze erwartet.
Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:19.01.2011 - Uhrzeit: 13:23

Planungen für die Strecke München – Lindau gehen zügig voran

Die Deutsche Bahn erläutert heute in Memmingen erste Planungsergebnisse und den weiteren Ablauf der Planungen der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil freut sich über die Fortschritte: „Mit der Elektrifizierung München – Lindau geht es endlich voran! Die Vorplanung ist in vollem Gang. Nach dem verspäteten Projektstart muss die Deutsche Bahn die Planung jetzt schnell vorantreiben. Der Dialog mit den Bürgern, Städten und Gemeinden ist dabei besonders wichtig.“ In der Infoveranstaltung sollen frühzeitig offene Fragen der Kommunen zu den nächsten Planungsschritten beantwortet werden und so ein möglichst reibungsloser Ablauf des von der Region seit Langem geforderten Ausbaus der Bahnstrecke gesichert werden.
„Der elektrische Lückenschluss schafft die Voraussetzung für deutlich kürzere Reisezeiten zwischen München und Zürich. Statt mehr als vier Stunden ist man nur noch rund dreieinhalb Stunden unterwegs. Dank des massiven Engagements des Freistaats und der Schweiz kann diese wichtige Verbindung nun endlich aufgewertet werden“, erklärt Zeil weiter. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2013 beginnen und Ende 2016 abgeschlossen werden. „Auch alle weiteren Schritte werden wir gemeinsam mit den anderen Finanzierungspartnern aktiv begleiten und eine möglichst zügige Planung und Realisierung sicherstellen“, betont Zeil.
Die Finanzierung von neuer Eisenbahninfrastruktur ist eine Aufgabe des Bundes. Der Freistaat und die Schweiz hatten dennoch wegen der besonderen Bedeutung der Verbindung mit der Vergabe von langfristigen Darlehen die Finanzierung des 210 Millionen Euro teuren Vorhabens schon Ende 2008 bzw. Anfang 2009 gesichert. Aufgrund DB-interner Freigabeprozesse hat sich der Beginn der Planungsphase jedoch um etwa ein Jahr verzögert. Schon seit einiger Zeit wird aber im Allgäu ohnehin gebaut: Die Deutsche Bahn rüstet in Absprache mit dem Freistaat die Strecke München – Kempten – Lindau für Neigetechnik aus und erneuert schon jetzt im Rahmen eines Pakets von korrespondierenden Maßnahmen in Teilabschnitten Bestandsanlagen. Dadurch kann die Streckengeschwindigkeit in einigen Abschnitten auf 160 km/h erhöht werden. „Mit allen diesen Ausbaumaßnahmen an den Allgäuer Strecken werden die Bahnverbindungen dort Stück für Stück noch attraktiver und die Fahrzeiten kürzer. Davon werden vor allem die Allgäuer, die regionale Wirtschaft und der Tourismus nachhaltig profitieren“, freut sich Zeil.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:19.01.2011 - Uhrzeit: 08:27

Bender-Update, 18.1.2011


Bis auf die Zerlegung des Rahmens der 110 473 ruhte die Lokverschrottung am Montag weitestgehend. Es darf gewettet werden, ob 143 345 oder 110 231 als nächste dran ist – die 110 231 ist jedenfalls schon vorbereitet (Lüftergitter ausgebaut, Betriebsstoffe abgelassen, etc.) – 143 345 hat dafür schon „Blickkontakt“ zum Vollstrecker...
Es wurden weitere 140er aufs umzäunte Gelände gezogen, sodaß 140 646 jetzt den Abschluß vor dem Tor bildet.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.01.2011 - Uhrzeit: 08:05

Steil Eschweiler und Bender, Update 16.1.2011


In Eschweiler waren am Sonntag nur noch Reste der einstigen Science-Express-Werbelok vorhanden. Die beiden anderen Bügelfalten waren bereits verschwunden.
Beim Bender wartet Sonntag abend 143 345 auf ihr weiteres Schicksal. Davor die Reste von 110 473, deren Rahmen Montag morgen zerteilt wurde. Vorne rechts erkennt man die Kasten-Zehner 110 231.

Quelle:/Fotos: Andreas de Wall

Datum:17.01.2011 - Uhrzeit: 09:39

Neue Fahrzeuge für die Mariazellerbahn

Das Land Niederösterreich sorgt für Modernisierungsschub und kauft neues Wagenmaterial für die traditionsreiche Schmalspurbahn.
„Die Mariazellerbahn ist ein Juwel, deren Entwicklung dem Land Niederösterreich ein großes Anliegen ist“, betont Verkehrslandesrat Mag. Johann Heuras den Stellenwert der Mariazellerbahn. Einen Entwicklungsschub verspricht Heuras für die lange Zeit von den ÖBB vernachlässigte Lebensader des Pielachtals: „Eine neue Fahrzeuggeneration auf der Mariazellerbahn bietet ab 2013 mehr Komfort für Pendler, Schüler und den touristischen Verkehr!“
„Es werden neun dreiteilige, elektrisch angetriebene Triebwagen bestellt, die die teilweise bereits über 100 Jahre alten Züge vollkommen ersetzen werden“ freut sich Landesrat Heuras schon auf die bevorstehenden Verbesserungen. „Wir schaffen damit maßgebliche Qualitätssteigerungen auf der Gesamtstrecke von St. Pölten bis Mariazell sowohl für den Pendler- und Schülerverkehr als auch für den Tourismus“ so Heuras.
In Zukunft werden die Fahrgäste die Fahrt noch bequemer in modernen, voll klimatisierten Zügen mit Niederflureinstieg genießen können. Die Fahrzeuge, die je Garnitur über 100 Reisenden Platz bieten, erreichen eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometer und bieten bequeme Bestuhlung sowie ein zeitgemäßes Fahrgastinformationssystem. Auch die Fahrradmitnahme wird möglich sein.
Als besonderes Highlight wird es auch eigene Premiumwaggons geben, wo die Fahrgäste ein modernes und komfortables Interieur vorfinden werden. Zusätzlich tragen die Panoramafenster sowie das Bordcatering zu einem unvergesslichen Erlebnis auf der Fahrt nach Mariazell bei.
„Der erste von den insgesamt neun bestellten Triebzügen wird bis Dezember 2012 geliefert werden und selbstverständlich, so rasch wie möglich seinen Betrieb auf der Schmalspurbahnstrecke aufnehmen, informiert Verkehrslandesrat Mag. Heuras.“ Die weiteren acht Garnituren werden im Laufe des Jahres 2013 geliefert, sodass der Regelfahrplan mit den neuen Garnituren ab Dezember 2013 in Kraft treten wird.
Als Bestbieter aus der EU-weit durchgeführten Ausschreibung ist die Firma Stadler mit Sitz in der Schweiz hervorgegangen.
Der 2007 von der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft mbH. (NÖVOG) ins Leben gerufene sympathische Familien-Ausflugszug „Ötscherbär“, bleibt selbstverständlich als touristisches Nostalgieangebot auf der Mariazellerbahn bestehen.
Seit über 100 Jahren fährt die Mariazellerbahn auf schmaler Spur von St. Pölten nach Mariazell. Die Bahn ist ein Pionierwerk österreichischer Bahnbau-Kunst, mit höchst spektakulärer Bergstrecke, Steigungen bis 27 Promille, zwei 180-Grad-Kehren und meisterlich angelegten Tunnels, Brücken und Viadukten. Fahrgäste genießen einzigartige Ausblicke. Zum Beispiel auf die „Zinken“, eine 100 Meter tiefe Schlucht mit markantem Felsgebilde.
Das Land Niederösterreich übernimmt ab 12.12.2010 die Mariazellerbahn. Die NÖVOG wird ab diesem Zeitpunkt den Eisenbahnverkehr auf der gesamten Strecke betreiben.

Quelle:/Fotos: NÖVOG

Datum:17.01.2011 - Uhrzeit: 09:00

Bender-Update; 17.01.11

Folgende Abgänge sind in Opladen zu verzeichnen:
110 324 ++ 12.01.2011
110 347 ++ 14.01.2011
Die 110 231 steht noch weiterhin vorn am Stutzen.
An der 110 473 wurde sogar am Samstag Vormittag gearbeitet (Datum der Aufnahme), sodaß nur noch die beiden Führerstände und der Haupttransformator auf dem Rahmen standen. Diese 110 wird am Montag auch nur noch Geschichte sein …
110 473 ++ 17.01.2011

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:14.01.2011 - Uhrzeit: 07:21

GDL: Rangierbahnhof Bebra ohne Zukunft

Die Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kritisiert die Haltung der Deutschen Bahn AG zum Standort Bebra.

Nachdem die Mitglieder des Vorstandes der Ortsgruppe Bebra im Dezember des vergangenen Jahres einen Antwortbrief von Herrn Grube erhielten wird klar: Der Bahnhof Bebra wird entgegen aller Ankündigungen, Zusicherungen und Versprechungen seine nach Kassel abgegeben Aufgaben nicht wiederbekommen.

Thomas Mühlhausen, Vorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer: „Wir sind stocksauer über diesen Sachverhalt. Man hat alle, angefangen beim Land Hessen über den Kreis Hersfeld-Rotenburg bis zur Stadt Bebra, ihren Bürgern und den am Bahnhof Bebra Beschäftigten angelogen. Das Vertrauen in dieses Unternehmen ist mit den aktuellen Entscheidungen die Zugbildung in Kassel zu belassen vernichtet. Alle Zusagen und geschriebenen Briefe sind das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind. Man hatte nie vor die Arbeiten wieder nach Bebra zu holen, und für uns hat es außerdem den Anschein, als wollte man den Standort aushungern und die vorhandenen Arbeitsplätze abbauen.“

Da passt es laut Mühlhausen auch gut ins Bild, dass man die Listenpreise im Frachtverkehr zum Jahresbeginn um 4 % angehoben hat: „Es ist ein altbekanntes Mittel, dass ich die Nachfrage über den Preis steuern kann - sowohl im positiven, wie negativen Sinne. DB Schenker Rail scheint hier einen Weg einzuschlagen, nachdem man Kunden, die die Schiene aktuell oder künftig als Alternative zum Lkw in Erwägung ziehen sich vom Hals halten möchte. Und da besonders der Aufwand im Einzelwagenverkehr für die DB Schenker Rail Deutschland AG höher als in allen anderen Bereichen ist wird man, so unsere Vermutung, diesen in der Zukunft noch unattraktiver zu machen. Neben dem Preis können das auch die Transportdauer oder die Zuverlässigkeit sein, denn welcher Kunde wartet schon gerne auf seine Ware?“

Derzeit reichen die bahneigenen Lokomotiven und Wagen nicht aus um die Nachfrage der Kunden zu bedienen, so dass man Fahrzeuge anderer Anbieter anmietet. Mühlhausen: „Man sollte allerdings auch wissen, dass die Deutsche Bahn zahlreiche Loks und Wagen mit dem Einsetzen und weiteren Fortschreiten der Krise abgestellt hat um Wartungskosten zu sparen. Ein Großteil dieser Fahrzeuge wurde und wird allerdings nicht mehr in den Betrieb zurückkehren, sondern aufgrund der momentan sehr guten Schrottpreise dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Auf der anderen Seite will man natürlich versuchen sich von den angemieteten Loks und Wagen zu befreien um wieder mehr Gewinn zu machen. Dies lässt sich langfristig aber nur erreichen, wenn man auf bestimmte Leistungen verzichtet.“

Die einzige Chance die die Ortsgruppe Bebra für den Bahnhof Bebra noch sieht wäre ein privates Unternehmen: „Es gibt bei einigen Unternehmen Überlegungen und Bestrebungen die Bebraer Anlagen für ihre Zwecke zu nutzen. Jetzt muss es nur noch gelingen diese auch nach Bebra zu bringen. Hier sind wieder alle bisher Aktiven gefordert, die für den Erhalt des Rangierbahnhof Bebra gekämpft haben: Land, Kreis, Stadt, Bürger und Mitarbeiter. Auch wenn derjenige, mit dem man dieses Ziel erreichen wollte nicht mehr die DB Schenker Rail Deutschland AG oder die Deutsche Bahn ist: Der Bahnhof hat weiterhin Potential was genutzt werden sollte.“

Quelle:/Fotos: GDL Ortsgruppe Bebra

Datum:12.01.2011 - Uhrzeit: 11:51

Bombardier: Neue TRAXX-Loks und Doppelstockwagen für die Deutsche Bahn AG

Neue Wagen und Lokomotiven sollen ab Dezember 2013 eingesetzt werden
Bombardier Transportation erhält von der Deutschen Bahn AG (DB) einen Auftrag für die Lieferung von 137 BOMBARDIER TWINDEXX 2010 Doppelstockwagen der neuesten Generation sowie von 27 BOMBARDIER TRAXX P160 AC-Lokomotiven. Der Auftrag ist von Bombardier bereits am 4. Januar 2011 angezeigt worden. Das Volumen beträgt rund 362 Millionen Euro (485 Millionen US-Dollar). Die Doppelstockwagen und Lokomotiven sollen ab Ende 2013 zum Einsatz kommen.
Der Auftrag umfasst TWINDEXX-Doppelstock-Mittelwagen und -Steuerwagen mit Hoch-//Tief-Einstieg und ist ein Abruf aus dem Rahmenvertrag aus dem Dezember 2008. Der Auftrag für die Lokomotiven ist Teil eines Rahmenvertrages aus dem Jahr 2000.
Erstmals werden von der DB mit dem aktuellen Abruf TWINDEXX-Doppelstockwagen für den Fernverkehr bestellt. Bereits seit 1993 sind Doppelstockwagen von Bombardier sehr erfolgreich im Regionalverkehr der DB im Einsatz.
Grego Peters, Präsident des Geschäftsbereiches Deutschland und Skandinavien der Division Passengers von Bombardier Transportation, sagte: „Gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG schlagen wir ein neues Kapitel im Bereich der Doppelstockfahrzeuge auf. Wir freuen uns sehr, dass die DB nun unser Erfolgsmodell Doppelstockwagen auch im Fernverkehr einführt. Rund 2.000 unserer Doppelstockwagen sind bereits bei der DB Regio in Betrieb. Die neue Generation TWINDEXX 2010 wird besonders im Komfort neue Maßstäbe setzen.“
Ake Wennberg, Präsident der Division Locomotives and Equipment, sagte: „Die DB greift erneut auf unsere leistungsstarke, zuverlässige und wartungsfreundliche TRAXX-Plattform zurück. Wir sind stolz, dass unsere Lokomotiven nun auch ein wichtiges Element im neuen Fernverkehrskonzept der DB sein werden. Gemeinsam mit den TWINDEXX 2010-Doppelstockwagen sind sie eine ideale Kombination.“
Die TRAXX P160 AC-Lokomotiven und die TWINDEXX 2010-Doppelstockwagen werden voraussichtlich ab Ende 2013 eingesetzt. Bestellt wurden die Doppelstockfahrzeuge sowohl in Ausstattungs-Varianten der 1. als auch der 2. Klasse. Sie sind jeweils mit Teppichboden, sehr komfortablen Sitzen mit Fußstützen sowie Sonnenschutzrollos und großzügigen Gepäckregalen ausgestattet. Zahlreiche Steckdosen erlauben den komfortablen Betrieb elektrischer Geräte, zum Beispiel von Laptops.
Zusätzlich sind alle Doppelstockwagen mit Klimaanlage, elektronischer Sitzplatzreservierung, Außenlautsprechern und Verstärkern für optimierten Mobilfunk-Empfang sowie elektronischen Displays für Unterhaltung und mehrsprachige Informationen ausgestattet. Die Wagen erhalten eine innovative LED-Beleuchtung, die Energie spart und den Fahrgästen durch indirekte Beleuchtung ein angenehmes Ambiente bietet.
In den neuen Zügen wird es erstmals auch Fahrradstellplätze im Intercity-Verkehr geben. Neben den Fahrgastbereichen gehören auch Mehrzweck- oder Familienbereiche zur Ausstattung. Alle Mittelwagen verfügen über zwei Toiletten.
Die neuen Wagen sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt und werden im Bombardier-Werk in Görlitz gefertigt. Die Fertigung der Drehgestelle erfolgt im Bombardier-Werk in Siegen.
Die bestellten 27 TRAXX P160 AC Lokomotiven mit einer Leistung von 5,6 MW und einer maximalen Geschwindigkeit von 160 km/h ergänzen die bereits bestehende TRAXX-Flotte der DB. Dort sind bereits über 600 TRAXX-Lokomotiven im Einsatz – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr.
Die Endmontage der Lokomotiven für die DB wird im Bombardier-Werk in Kassel erfolgen. Die Wagenkästen werden am Bombardier-Standort im polnischen Wroc?aw, die Drehgestelle im deutschen Werk in Siegen produziert. Die Standorte Mannheim und Hennigsdorf werden die Antriebs- und Steuerungstechnik sowie die Antriebsausrüstung beisteuern. Die TRAXX-Produktfamilie ist für die Güter- wie auch die Personenbeförderung im nationalen und im grenzüberschreitenden Verkehr in allen Netzen konzipiert. Sie bietet drei elektrische Varianten (Mehrsystem-, Wechselstrom- und Gleichstromlokomotiven) und eine dieselelektrische Ausführung. Alle TRAXX-Lokomotiven zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise und ihre hoch effizienten BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungssysteme, die bereits in über 3.800 Lokomotiven im Einsatz sind.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:12.01.2011 - Uhrzeit: 11:35

Bender-Update, 11.01.2011


110 466 ++ 11.01.2011
Die Kasten-Zehner 110 231 steht am Stutzenende und 110 324 ist vermutlich heute (Mittwoch) als nächste dran. Dahinter warten 110 473, 110 347, 143 345, 140 673 und 140 643 innerhalb des umzäunten Geländes. Vor dem Tor dann noch 14 x 140!

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:12.01.2011 - Uhrzeit: 10:25

Auszeichnung: Siemens Desiro UK Class 444 ist der zuverlässigste Zug in Großbritannien

Die Geschichte der Desiro-Familie in Großbritannien ist eng verknüpft mit der hohen Zuverlässigkeit der Züge, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Aktuell erhielt der Siemens Desiro UK Class 444 den begehrten Preis „Golden Spanner 2010“ (Goldener Schraubenschlüssel), verliehen von der internationalen Fachzeitschrift Modern Railways. In den vergangenen zwölf Monaten erzielte die Fahrzeugflotte, die von South West Trains betrieben wird, einen neuen Zuverlässigkeitsrekord mit fast 89.000 Kilometern pro fehlerbedingter Wartezeit. Die von Siemens hergestellten und instandgehaltenen Züge gelten so offiziell als die zuverlässigsten in Großbritannien.
Einen “Silver Spanner” für den besten neuen elektrischen Triebzug erhielt Desiro UK Class 360/2, die in London als Heathrow Express-Züge verkehren. Die Züge sind Eigentum der Flughafenbetreibergesellschaft British Airports Authority (BAA) und werden von First Great Western betrieben. Die Wartung der Züge erfolgt durch Siemens-Personal in Acton.
Zweitplatzierter dieser Kategorie ist die von London Midland betriebene Siemens-Zugflotte Desiro UK Class 350/2. Seit ihrer Inbetriebnahme Anfang 2009 bis August 2009 wurde die Zuverlässigkeit ständig verbessert. Diese Züge erreichen mittlerweile einen Wert von rund 71.000 Kilometern, Tendenz weiter steigend. Die Instandhaltung wird in den Siemens Depots in Northampton und Crewe durchgeführt.
Die „Golden Spanner Awards“ werden jährlich von dem internationalen Fachmagazin Modern Railways verliehen, um die Zuverlässigkeit der Züge im britischen Bahnsektor auszuzeichnen. Die Auszeichnungen basieren auf statistischen Daten und gelten in der gesamten Bahnindustrie als genauer Gradmesser für die Zuverlässigkeit einer Flotte. Die auf dem britischen Schienennetz betriebenen Züge werden anhand der Kilometerleistung, die sie jeweils zwischen technischen Störungen zurücklegten, bewertet. Die Rangliste wird von der Association of Train Operating Companies (Verband der Eisenbahnbetriebsgesellschaften) erstellt.
Entscheidender Faktor für die Verfügbarkeit der Züge sind neben der erprobten Fahrzeugtechnologie der Desiro-UK-Züge, die bereit stehenden Serviceleistungen. So kann die Zuverlässigkeit durch technische Verbesserung kontinuierlich gesteigert und die Auswirkungen von Fehlern durch geeignete Anweisung des Betriebspersonals gemindert werden.
Siemens hat für jeden in Großbritannien ausgelieferten Zug einen Instandhaltungsvertrag abgeschlossen. Die Instandhaltungsaktivitäten nach dem „Pit Stop“-Prinzip werden in unterschiedlichen Depots durchgeführt. Hierfür hat Siemens sechs Depots geplant und gebaut, in Acton, Northam, Manchester, York, Northampton und Glasgow Shields. Ähnlich dem Boxenstopp im Autorennsport werden in den Depots auf zuglangen Untersuchungsgruben defekte Aggregate und Funktionseinheiten komplett gegen funktionierende Einheiten ausgetauscht. Das verkürzt den Aufenthalt in der Werkstatt, da die Einheiten anschließend überprüft und repariert werden können.
Insgesamt werden heute mehr als 370 Desiro-UK-Züge mit annähernd 1.500 Wagen-Einheiten instand gehalten. Die in Großbritannien gesammelten, langjährigen Erfahrungen im Service nutzt Siemens auch in seinen weltweiten Instandhaltungsprojekten. Mit hervorragend ausgebildetem Personal ist Siemens seit 1996 im britischen Markt vertreten und sorgt neben einer hohen Verfügbarkeit auch für zufriedene Reisende auf Großbritanniens Schienen. Beispielsweise verzeichnete der National Passenger Survey schon im Juni 2009 eine um acht Prozentpunkte gestiegene Zufriedenheit der Fahrgäste von London Midland gegenüber dem Vorjahr.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:12.01.2011 - Uhrzeit: 08:44

HKX: Aufarbeitung der Wagen beginnt

Am 10. Januar 2011 unterzeichneten die Unternehmen Railroad Development Corporation Deutschland GmbH (RDC) und H. Cegielski einen Vertrag über die Aufarbeitung von 18 Wagen und die Überprüfung von 40 Drehgestellen für den geplanten HKX-Verkehr. Mit den Fahrzeugen sollen drei Garnituren gebildet werden. Zudem wurde eine Option über die Aufarbeitung der restlichen 34 von RDC erworbenen Wagen vereinbart. Insgesamt hat RDC 52 Wagen der ehemaligen ÖBB Triebzüge 4010 im Bestand. Während die Triebköpfe nicht benötigt werden, sollen aus diesen Garnituren mit je zwei Steuerwagen an den Enden gebildet werden, die dann zwischen Köln und Hamburg pendeln.
Quelle:/Fotos: rynek-kolejowy.pl

Datum:11.01.2011 - Uhrzeit: 09:32

SBB Cargo International nimmt Betrieb auf.

Das neue Unternehmen von SBB Cargo und Hupac hat den Betrieb aufgenommen. SBB Cargo International, der Spezialist im kombinierten Verkehr und für Ganzzüge, fährt seit anfangs Jahr auf der europäischen Nord-Süd-Achse durch die Schweiz.
Seit anfangs Jahr sind die Güterzüge im Transitverkehr wie geplant unter der Flagge von SBB Cargo International unterwegs. Die Beteiligung des europäischen Kombi-Operateurs Hupac (25%) am neuen Unternehmen ist gesellschaftsrechtlich finalisiert. Über die neue Gesellschaft soll die jahrzehntelange Partnerschaft der beiden Unternehmen weiter vertieft und genutzt werden. Ziel ist es, gemeinsam ein schlankes, marktnahes und neutrales Traktionsunternehmen aufzubauen und zu entwickeln. In Deutschland und Italien besitzt SBB Cargo International eigene Produktionsgesellschaften.
Kunden der neuen Gesellschaft sind primär Operateure des Kombinierten Verkehrs. Das Angebot ist auf Grosskunden ausgerichtet, die im kombinierten Verkehr sowie im konventionellen Ganzzugsverkehr auf eine schlanke und effiziente Zugleistung mit Schweizer Präzision setzen. Neben Operateuren sind dies Bahnspeditionen, andere Bahnen und Firmen mit genügend Transportvolumen für ganze Züge, zum Beispiel Unternehmen aus der Stahlbranche. Zudem fährt SBB Cargo International Züge der Rollenden Autobahn von RAlpin.
SBB Cargo International wird seinen Hauptsitz in Olten haben. Der Umzug ist im Laufe des Frühjahrs 2011 geplant.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:11.01.2011 - Uhrzeit: 08:13

Bender-Update, 10.01.2011


Aktuelles aus Opladen: In der letzten Woche wurden 6 weitere Loks auf dem Bender-Gelände zerlegt, darunter die 143 331 und 140 827. Heute ging der Vollstrecker der 110 398 ans Blech-Kleid, am Dienstag folgt voraussichtlich die 110 466.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:10.01.2011 - Uhrzeit: 09:13

Steil/Eschweiler-Update, 07.01.2011

Drei 110er sind in Eschweiler bei Steil angekommen, darunter soll sich neben der Science Express Lok 110 329 und der 110 343 auch die 110 504 befinden. Die Loks sind bereits auf dem Schrottplatz, wie auf dem Foto vom 07.01.2011 zu erkennen ist.
Quelle:/Fotos: Felix Mathesius

Datum:07.01.2011 - Uhrzeit: 07:52

DB Schenker verbindet Oslo und Narvik mit neuem Angebot auf der Schiene

Mit einem neuen Angebot für den Güterverkehr verbindet DB Schenker die norwegische Hauptstadt Oslo mit Narvik am Polarkreis: Die Landesgesellschaft Schenker AS bietet jetzt regelmäßige Verkehre auf der Schiene über die 1.960 Kilometer lange Strecke. Der „DB Schenker North Rail Express“ versorgt an fünf Tagen in der Woche Nordnorwegen mit Konsumgütern, Sammelgut und auch Neufahrzeugen. Auf dem Rückweg nimmt der Zug Landesprodukte, zum Beispiel Fisch, nach Südwesten mit. Rund 25.000 Container pro Jahr sollen auf der Strecke befördert werden. Das Angebot wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bereich Intermodal der europäischen Güterbahn DB Schenker Rail umgesetzt.
„Mit unserer neuen Lösung setzen wir im Güterverkehrsmarkt in Norwegen einen deutlichen Akzent“, sagt Karl Nutzinger, als Mitglied des Vorstandes der Schenker AG für den Landverkehr und im Geschäftsfeld DB Schenker Logistics für die Region Europa verantwortlich. „Die Schiene hat für uns bei der Versorgung unserer Kunden in diesem Land schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Wir nutzen alle Verkehrsträger zum Vorteil unserer Kunden und verbinden die Flexibilität des Lkws mit den Vorzügen der Schiene.“
Der Zug fährt vom Terminal Alnabru in Oslo über Schweden nach Narvik. Dabei nutzt er auch die Strecke der Ofotbahn, deren Güterverkehrsaufkommen damit um rund 30 Prozent gesteigert werden soll. Für die gut 1.960 Kilometer lange Strecke braucht der Zug rund 28 Stunden und ist damit wesentlich schneller als der Lkw. Die Vorbereitung hat über ein Jahr gedauert. Die starke Stellung im Markt sowie neue Kundenaufträge sichern die Auslastung des Zuges. Zusätzlich werden wöchentlich für einen Partner bis zu 15 Waggons mit Neuwagen für Nordnorwegen befördert.
Für den neuen Zug hat DB Schenker Rail 28 S-Doppeltaschenwagen und 20 S-Tragwagen angeschafft, die den besonderen klimatischen Bedingungen angepasst sind. Der „DB Schenker North Rail Express“ wird rund 90 Prozent der Güter von DB Schenker für Nordnorwegen auf der Schiene befördern. Das entspricht etwa 12.500 Lkw-Fahrten pro Jahr. DB Schenker hat bislang die Kapazitäten der staatlichen norwegischen Eisenbahn genutzt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:07.01.2011 - Uhrzeit: 07:52

Neuer Fahrgastrekord bei S-Bahn Hamburg und Flughafen-S-Bahn

Über 220 Millionen Fahrgäste sind im letzten Jahr mit den Zügen der S-Bahn Hamburg gefahren. Somit konnte die S-Bahn Hamburg zum wiederholten Male einen neuen Fahrgastrekord erzielen. Dies entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent gegenüber 2009 und über 15 Prozent gegenüber 2007. Damals lagen die Fahrgastzahlen noch bei knapp 190 Millionen.
Allein zum Hamburg Airport (Flughafen) sind im letzten Jahr rund 4,6 Millionen Fahrgäste mit der S-Bahn gefahren. Dies sind 500.000 Fahrgäste mehr als 2009.
Auch die Pünktlichkeit der S-Bahnen konnte deutlich gesteigert werden. So waren in 2010 94,5 Prozent aller S-Bahnzüge pünktlich (maximale Verspätung unter drei Minuten). In 2009 lag die Pünktlichkeit bei 93,8 Prozent, in 2008 bei 90 Prozent.
Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg: „Wir freuen uns über die wachsenden Fahrgastzahlen. Insbesondere die Verbindung zum Hamburg Airport ist ein großartiger Erfolg. Es zeigt sich auch, dass die Anfang 2009 gestartete Pünktlichkeitsoffensive nachhaltig Wirkung zeigt.“
Zur Verbesserung des Sitzkomforts und des Raumklimas wurden im letzten Jahr alle 112 S-Bahnzüge der Baureihe 474 mit komfortableren Sitzpolstern im Regio-Design (karo-blau) ausgerüstet. In diesem Jahr erhalten auch die 52 Züge der Baureihe 472 die neuen Sitzpolster. Hierfür investiert die S-Bahn Hamburg GmbH insgesamt 2,2 Millionen Euro.
Mit rund 12,2 Millionen Zugkilometern pro Jahr, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern und einer Energieversorgung ausschließlich aus deutschen Wasserkraftwerken ist die S-Bahn das schnellste und umweltfreundlichste Verkehrsunternehmen im Hamburger Öffentlichen Nahverkehr.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:05.01.2011 - Uhrzeit: 10:16

Hectorrail: Radbruch bei der 141 003 bei 160 km/h

Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Sonntag in der Nähe von Osby. Bei der 141 003 (ehemalige ÖBB 1012 003), die den Veoliazug 7150 (Malmö Stockholm) mit über 200 Reisenden an Haken hatte, brach bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h ein Rad. Der Lokführer bemerkte zunächst nur, dass etwas nicht stimmte und leitete umgehend eine Notbremsung ein. Bei der anschließenden Untersuchung zeigte sich, dass eine Radscheibe in zwei Hälften gebrochen war und nur noch eine Hälfte vorhanden war. Glücklicherweise war es der zweite Radsatz. Ein Bruch des ersten Radsatzes hätte wohl deutlich schlimmere Folgen mit sich gezogen. So kamen die Reisenden und der Lokführer mit dem Schrecken davon.
Quelle:/Fotos: nsk.se

Datum:05.01.2011 - Uhrzeit: 09:54

BR 430: Option um 83 Stück erhöht

Die Deutsche Bahn hat im europäischen Amtsblatt die Erhöhung der Optionsmenge bei der Baureihe 430 von ursprünglich 83 auf nun bis zu 166 Fahrzeuge bekanntgegeben. Nach den S-Bahnnetzen in Stuttgart udn Rhein-Ruhr will man damit wohl auch für die bereits veröffentlichte Ausschreibung der S-Bahn Rhein-Main Vorsorge treffen.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:04.01.2011 - Uhrzeit: 10:15

Captrain 146 nun bei Metronom im Einsatz

Seit kurzem steht die 146 521 von Captrain bei Metronom im Einsatz. Die Lok ist eine Ersatzstellung für die noch nicht zugelassenen Bombardierloks 146 541-543.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:03.01.2011 - Uhrzeit: 10:11

Erster Redesign-425 für NRW gesichtet

Im Werk Essen steht aktuell der 425 064, der als erster Zug das geplante Redesign für den Einsatz auf der RE 11 erhalten hat. Äußerlich ist der Zug an dem nun über die ersten vier Fenster reichenden 1. Klasse Streifen zu erkennen. Im Inneren wurden neue Sitze eingebaut, die denen der neuen Doppelstockwagen ähneln. Die Sitzanordnung wurde ebenfalls geändert.
Quelle:/Fotos: DSO
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