Aktuell Statistik Historie Lok-Vogel Shop Abonnenten Autor werden Antiquariat Werben
News Sichtungen E-Stories News-Archiv Rezensionen elektrolok.de-NEWS Verlagsnews Neuerscheinungen

  Länder:
  Neueste Nachrichten
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Sonstiges Europa
  Rubriken:
  Farbgebung
  Verschrottungen/Schrottloks
  Lokindustrie
  SPNV/SPFV
  Private EVU
  Statistik-News
  Aus unserem Sortiment:
Lok-Vogel Sonderausgaben

Unsere gedruckten Sonderhefte
  Sichtungen:
  Neueste Sichtungen
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Europa
Der Lok-Vogel
Jetzt Abo abschließen!
  E-Stories
  News-Archiv
  elektrolok.de-NEWS
  Verlags-News
Anzeige
News-Rubrik: News-Archiv Oktober 2010

Datum:30.10.2010 - Uhrzeit: 10:09

DB AG: Informationen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember

Zum europaweiten Fahrplanwechsel am 12. Dezember bietet die Deutsche Bahn neue nationale und internationale Fernverkehrsverbindungen an.
Der ICE-Sprinter von Frankfurt (Main) nach Berlin beginnt montags bereits in Stuttgart (Abfahrt 4:48 Uhr) statt in Darmstadt. Ab Darmstadt fährt montags dafür ein IC nach Leipzig, der in Frankfurt (Main) Anschluss an den Berlin-Sprinter hat.
Für Pendler aus Ludwigshafen nach Frankfurt (Main) eignet sich eine neue IC-Verbindung. Der Intercity fährt montags bis freitags von Ludwigshafen (Abfahrt 6.18 Uhr) über Frankenthal und Worms nach Frankfurt (Main), Ankunft 7.21 Uhr. Damit können Reisende ab Frankenthal und Worms umsteigefrei im IC nach Frankfurt (Main) pendeln. In der Gegenrichtung fährt der IC montags bis donnerstags um 17.39 Uhr ab Frankfurt (Main) Hbf.
Reisende zum Frankfurter Flughafen erreichen von den Bahnhöfen Köln Hbf, Flughafen Köln/Bonn, Siegburg, Montabaur und Limburg Süd künftig täglich mit einem neuen Früh-ICE bereits um 4.41 Uhr den Fernbahnhof Frankfurt (Main) Flughafen. Montags bis freitags fährt der ICE weiter über Würzburg bis nach München, Ankunft ist um 8.04 Uhr. Reisende aus Bremen, Hamburg und dem Ruhrgebiet haben in Köln mit einem nächtlichen IC Anschluss an diesen ICE.
Das Angebot auf der Mitte-Deutschland-Verbindung (IC-Linie Düsseldorf–Stralsund/Binz) wird zum Fahrplanwechsel wegen dauerhaft schwacher Nachfrage angepasst und neu konzipiert. Künftig verkehren zwei ICE/IC-Zugpaare täglich über Paderborn, Kassel und Erfurt nach Leipzig und Dresden. Des Weiteren gibt es eine Direktverbindung von Düsseldorf über Paderborn und Kassel nach München und zurück. Zusätzliche Verbindungen gibt es am Freitag und Sonntag. Von Binz und Stralsund fahren ab Fahrplanwechsel täglich zwei IC/EC-Zugpaare Richtung Berlin. Ein Zugpaar verkehrt ab Berlin auf der Strecke Halle (Saale)–Erfurt–Frankfurt (Main), das andere auf der Strecke Dresden–Prag. Zusätzlich werden am Freitag, Samstag und Sonntag weitere Verbindungen angeboten.
Da die ICE T-Züge noch nicht wieder mit aktiver Neigetechnik fahren, wurden die längeren Fahrzeiten in den Fahrplänen für die ICE-Linien Frankfurt (Main)–Dresden und (Hamburg–) Berlin–Leipzig–München berücksichtigt. Die ICE der Linie (Hamburg–) Berlin–Nürnberg–München verkehren jede zweite Stunde über Halle (Saale). Die ICE-Züge über Leipzig fahren dafür von und nach Hamburg ohne Umstieg in Berlin. Dresden erhält durch die Verlängerung der IC-Linie Oldenburg–Leipzig neue Direktverbindungen nach Magdeburg, Hannover und Bremen.
Im internationalen Verkehr wird künftig ein weiteres ICE-Zugpaar zwischen Frankfurt (Main) und Brüssel angeboten. Damit werden die ICE-Verkehre von heute drei auf künftig vier umsteigefreie Verbindungen im Vier-Stunden-Takt ausgeweitet.
Auch zwischen Berlin und Warschau wird die Zahl der Zugpaare von drei auf vier erhöht. Neben den Früh- und Abendverbindungen wird der Berlin-Warschau-Express um 9.41 Uhr und 14.41 Uhr ab Berlin Hbf in die polnische Hauptstadt fahren.
Reisende aus Hamburg können wieder eine tägliche ICE-Direktverbindung über Regensburg und Passau nach Wien nutzen. Die Abfahrt in Hamburg Hbf ist um 8.03 Uhr, Ankunft in Wien Westbahnhof um 17.26 Uhr.
Kunden aus dem Rhein/Main-Gebiet, Stuttgart, Ulm und Augsburg profitieren von einer neuen railjet-Verbindung von und nach Wien und Budapest. Der railjet fährt freitags von Budapest (Abfahrt 13.10 Uhr) über Wien, München und Stuttgart nach Frankfurt (Main). In die Gegenrichtung verkehrt er Samstagfrüh von Wiesbaden über Mainz, Sonntagfrüh ab Frankfurt (Main); Ankunft in Budapest um 16.49 Uhr. Neu wird täglich ein Eurocity von Prag über Berlin nach Szczecin (Stettin) und zurück verkehren.
Saisonale Anpassungen im Winter
Die Deutsche Bahn hat nach dem vergangenen Winter die aufgetretenen Schwächen und Probleme detailliert analysiert und Gegenmaßnahmen ergriffen. So wurden unter anderem zusätzliche Enteisungsanlagen angeschafft und der Schutz gegen Schotterflug verbessert. Damit wird die Wahrscheinlichkeit von Zugausfällen deutlich verringert und die Verlässlichkeit des Fahrplans verbessert.
Zur Erhöhung der ICE-Fahrzeugreserven im Winter passt die DB ausgewählte Verbindungen mit saisonal geringerer Nachfrage befristet bis zum 19. März 2011 an. Auf weniger genutzten Strecken kommen lokbespannte Intercity-Züge statt der gewohnten ICE-Züge zum Einsatz. Außerdem verkehren in nachfrageschwächeren Zeiten auf einzelnen Verbindungen ICE-Züge nur mit einem statt mit zwei Zugteilen. Auch werden einzelne Verstärkerzüge am Wochenende bis zum 19. März 2011 entfallen.
Auf der Linie Bremen–Hannover–München werden bis zum 19. März 2011 fünf Direktverbindungen in Umsteigeverbindungen umgewandelt. Dafür wird ein Shuttleverkehr zwischen Hannover und Bremen mit direktem ICE-Anschluss von und nach München eingerichtet. Diese Maßnahme ist auch notwendig, da im ersten Quartal eine umfangreiche Streckenerneuerung zwischen Hannover und Bremen durchgeführt wird.
Das bisherige Fahrplankonzept auf dem Korridor Köln–Basel wird bis April 2011 verlängert. Einzelne Züge aus Köln enden damit weiterhin bereits in Karlsruhe, wo Anschluss in Richtung Basel mit dem Intercity aus Nürnberg besteht.
Die Änderungen sind in den ab dem 12. Dezember gültigen Fahrplan eingearbeitet. Die Fahrplaninformationen sind ab dem 2. November veröffentlicht. Kunden können sich in DB Reisezentren und DB Agenturen, bei der Service-Nummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33*, am DB Automaten und im Internet unter www.bahn.de informieren.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:29.10.2010 - Uhrzeit: 10:18

Bender-Update, 28.10.2010


Und wieder eine Bügelfalte weniger: 110 472 ++ 27.10.2010
Die Lokverschrottung beim Bender hat aktuell wieder starke Konkurrenz durch die alten Trafos bekommen, die dort auch dem alten Eisen zugeführt werden. Daher geht es z.Zt. nur schleppend voran. Als nächste steht die 110 451 an.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:29.10.2010 - Uhrzeit: 09:22

Siemens baut 70 Loks für Amtrak

Siemens wird für den Northeast und Keystone Corridor von Amtrak 70 elektrische Lokomotiven im Wert von 466 Mio. US$ bauen. Die neuen Ellosk sollen in den Siemens-Werken in Sacramento (Kalifornien) gebaut werden. Alle Hauptbauteile der Lokomotiven werden in der USA gefertigt, so z.B. auch in Alpharetta (Motoren) und Norcross. Die ersten Losk sollen 2013 ausgeliefert werden. Die Maschinen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 125 mph (ca 200 km/h). Die neue Baureihe soll die Bezeichnung "Amtrak Cities Sprinter" (ACS64) tragen und basiert auf dem EuroSprinter-Konzept.
Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:29.10.2010 - Uhrzeit: 09:07

SBB: Schnellzug von St. Gallen nach Konstanz geplant

Die Bodensee-Region rückt näher an Konstanz: Die SBB plant einen Schnellzug von St. Gallen nach Konstanz via Romanshorn. Die Reisezeit verkürzt sich damit von heute 68 Minuten auf künftig 36 Minuten. Der Zug soll im Dezember 2015 als zuerst zweistündliche und später stündliche Verbindung eingeführt werden. Dies bedingt Ausbauten in den Bahnhöfen Romanshorn, Uttwil, Altnau und Kreuzlingen Hafen ab Frühjahr 2013.
Von St. Gallen nach Konstanz in nur 36 Minuten: Die SBB plant eine Schnellzugsverbindung St. Gallen–Konstanz mit Halt in Romanshorn und Kreuzlingen Hafen. Dafür sind Ausbauten in den Bahnhöfen Romanshorn, Uttwil, Altnau und Kreuzlingen Hafen nötig. Das Bauvorhaben ist Teil des Projekts zum Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz (HGV-A). Die SBB reicht Anfang 2011 entsprechendes Baubewilligungsgesuch ein.
«Mit dem neuen Schnellzug St. Gallen–Konstanz erreichen wir eine noch bessere Anbindung der Ostschweiz an den internationalen Fernverkehr», sagte SBB-Projektleiter Stefan Windmüller am gestrigen Informationsanlass in der Mehrzweckhalle Uttwil. Bereits ab Dezember 2015 soll die zuerst zweistündige, später einstündige Verbindung mit Halt in Romanshorn und Kreuzlingen Hafen eingeführt werden. Die Fahrzeit für die Strecke Konstanz–St. Gallen verkürzt sich dabei von heute 68 Minuten auf künftig 36 Minuten.
Damit die Schnellzüge neben dem bereits dichten Regionalverkehr ohne Zeitverlust auf der eingleisigen Strecke verkehren können, sind Ausbauten der vier Kreuzungsstationen erforderlich. Dazu zählen neue Spurwechsel sowie Veränderungen an Einfahrweichen, Signalanlagen und Perrons. In Kreuzlingen Hafen werden ein Aussenperron am Gleis 3 und eine neue Personenunterführung erstellt.
Die Gesamtkosten von voraussichtlich rund 25,1 Mio. Franken übernimmt der Bund im Rahmen des Anschlusses an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:28.10.2010 - Uhrzeit: 14:43

GDL (Ortsgruppe Bebra): Region gerät ins Hintertreffen

Die Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) betrachtet den bevorstehenden Fahrplanwechsel für die Region Osthessen mit Skepsis.

Thomas Mühlhausen, der Vorsitzende der Ortsgruppe Bebra hierzu: „Die Deutsche Bahn AG zieht sich vom Fernverkehr auf der sogenannten Mitte-Deutschland-Verbindung vom Ruhrgebiet durch Nordhessen nach Mitteldeutschland immer stärker zurück. Die uns vorliegenden Unterlagen zeigen eine weitere Verschlechterung des Angebotes: Die für Urlauber interessanten Verbindungen Richtung Berlin und Ostsee ab Bebra fallen künftig bis auf eine Verbindung, welche künftig in Bad Hersfeld Station macht weg.“
Die Deutsche Bahn hat die Zahl der Züge und Verbindungen auf der traditionsreichen Ost-West-Verbindung in den vergangenen 10 Jahren immer stärker zurückgefahren. Zum Fahrplanwechsel verbleiben nun nur noch vier tägliche Verbindungen. Dabei kann man künftig um 8:22 Uhr mit einem Intercity nach Düsseldorf fahren, um 9:35 Uhr fährt nun wieder ein ICE nach Dresden. In der einst bedeutenden Eisenbahnerstadt trifft der ICE auf seiner Rückfahrt nach Düsseldorf wieder um 16:21 Uhr ein, und auch der Intercity aus Düsseldorf macht um 17:33 Uhr wieder Halt auf seinem Weg nach Dresden. Letzterer fährt Samstags nur bis Leipzig. Montags bis Samstags fährt um 14:23 Uhr ein weiterer Intercity von Dresden nach Düsseldorf in Bebra ab.
Mühlhausen weiter: „Alle weiteren Verbindungen, die später auf den Aushangfahrplänen zu finden sind existieren nur an einzelnen Tagen und sind besonders auf die Hauptreisetage Freitag und Sonntag ausgerichtet.“
Bei all den schlechten Nachrichten gibt es aber auch einige gute Nachrichten: „Bei den weiterhin über Bebra verkehrenden Intercity soll die Zahl der eingesetzten Waggons wieder von fünf auf sieben erhöht werden. Auch ein BistroCafe soll wieder fest zum jeweiligen Zugverband dazugehören.“
Pendler in Richtung Frankfurt können ebenfalls durchatmen: Der Montags bis Freitags verkehrende Intercity wird auch weiterhin um 5:00 Uhr die Biberstadt verlassen und von Montag bis Donnerstag kurz nach 18:00 Uhr dort wieder eintreffen. Auch das eingesetzte Wagenmaterial soll teilweise auf modernere Wagen umgestellt werden.
Der Bahnhof Bad Hersfeld wird hingegen bis auf wenige Ausnahmen seine ICE-Verbindungen verlieren: Die Deutsche Bahn beginnt im Jahr 2011 mit dem Austausch der Achsen an einem Großteil der Neigetechnik-ICE, wie sie auf der ICE-Linie 50 zwischen dem Rhein-Main-Gebiet und Leipzig und Dresden zum Einsatz kommen. Außerdem stehen durch die notwendige Modernisierung der überwiegend zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin eingesetzten ICE 2-Triebzüge (letztere hatten im Sommer durch ausgefallene Klimaanlagen und die durch Rettungsdienste erforderlich gewordene Reisendenevakuierung Schlagzeilen gemacht) noch weniger ICE zur Verfügung.
Zur Stabilisierung des ICE-Bestandes wird die bisherige ICE-Linie 50 zweigeteilt: Alle zwei Stunden verkehren weiterhin ICE zwischen Wiesbaden und Dresden mit Unterwegshalt in Mainz, Frankfurt Flughafen, Frankfurt Hauptbahnhof, Fulda, Eisenach, Erfurt und Leipzig. Alle weiteren bisher bedienten Zwischenstationen entfallen. In der jeweils davor beziehungsweise nachfolgenden Stunde verkehren lokbespannte Intercity zwischen Frankfurt Flughafen und Leipzig. Diese halten in Frankfurt Süd, Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar und Naumburg an der Saale und verkehren laut Planungsstand Mitte Oktober mit jeweils sieben Wagen, davon jeweils ein Wagen der 1. Klasse und ein BordBistro. Wer bei der Planung auf die Mitnahme seines Fahrrad nicht verzichten möchte kann dies im Gegensatz zu den ICE in den Intercity tun.
Mühlhausen hierzu: „Durch einen sogenannten Linientausch mit dem weiter oben erwähnten ICE nach Dresden, der Bebra um 9:35 Uhr verlässt ergibt sich um 9:40 Uhr eine neue tägliche Verbindung von Bad Hersfeld nach Stralsund, an einigen Tagen sogar bis Ostseebad Binz auf Rügen. Der Zug um 13:40 Uhr wird auch künftig bis Dresden verkehren, am Freitagnachmittag bestehen außerdem zusätzliche Direktverbindungen nach Stralsund (14:26 Uhr), Dresden (15:51 Uhr) und Magdeburg (16:21 Uhr). Ebenfalls interessant dürften zwei Verbindungen am Sonntagabend von Berlin Richtung Frankfurt sein, welche um 22:36 Uhr und 23:37 Uhr in der Kur- und Festspielstadt Halt machen, fast ideal für die Heimfahrt nach einem Kurztripp über das Wochenende in die Hauptstadt.“
Ein Wehmutstropfen bleibt allerdings für die Frankfurt-Pendler, welche bisher Montags bis Freitags den ICE um 7:20 Uhr ab Bad Hersfeld zur Fahrt Richtung Rhein-Main-Gebiet nutzen konnten: Dieser zählt zum ersten Teil der umgestellten ICE-Linie 50 und hält deshalb künftig nicht mehr in Bad Hersfeld.
Weiterhin erhalten bleiben übrigens auch die nächtlichen ICE-Verbindungen am Montagmorgen von Bad Hersfeld nach Hamburg (2:26 Uhr) und Zürich (3:47 Uhr), sowie täglich um 4:10 Uhr mit einem Nachtreisezug mit angehängter Sitzwagengruppe von Fulda nach Dresden und Prag.
Mühlhausen zieht mit Ausblick auf die vorgesehenen Änderungen ein durchwachsenes Fazit: „Durch die ein oder andere Änderung mag die Region zwar profitieren, insgesamt ist der bevorstehende Fahrplanwechsel für Osthessen aber alles Andere als vorteilhaft. Die lokbespannten Züge bieten neben der möglichen Fahrradmitnahme einzig den Vorteil, dass bei einem schadhaften Wagen dieser ausrangiert werden kann und der Zug dann seine Fahrt fortsetzen kann, wohingegen bei einem ICE der komplette Zug betroffen ist da die Verbindung zwischen den Wagen nur in den Werkstätten getrennt werden kann. Wie lange der Einsatz der lokbespannten Intercity tatsächlich dauert mag im Moment bei der Bahn niemand zu sagen, bis zum Dezember 2011 wird er aber auf alle Fälle dauern.“

Quelle:/Fotos: GDL-Ortsgruppe Bebra

Datum:28.10.2010 - Uhrzeit: 09:34

ICE-1/2: Senkung der Prüfungsintervalle?

Nach dem ICE-3/T kommt nun offenbar auch auf die ICE-1 und ICE-2 eine strenge Überprüfung der Achsen zu. Das Nachrichten Magazin Focus und eurailpress.de melden, dass das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) die Kontrollintervalle für die Achsen der ICE-Züge der ersten und zweiten Generation auf nur 20 000 Kilometer Laufleistung senken wollte. (Diese Androhung gab es seitens des EBA vor einiger Zeit auch schon für ICE-T und ICE-3-Flotte). Um diesem Horrorszenario entgegenzuwirken, das den Fernverkehr wohl endgültig ins Chaos stürzen lassen würde, hat die DB AG nun von sich aus statt der jährlichen Checks eine halbjährliche Überprüfung eingeführt. Bereits seit Juli werden die Radsätze der ICE-1 und ICE-2-Züge alle sechs Monate untersucht, was einer Laufleistung von 250 000 bis 300 000 Kilometern entspricht (bislang 570.000 Kilometer). Nun hofft man, dass das EBA diese Maßnahme als ausreichend ansieht - Gespräche dazu laufen im November. Seitens des EBA wurden allerdings bislang nur grundsätzliche Gespräche mit der DB AG über deren Wartungskonzepte bestätigt.
Quelle:/Fotos: Focus, eurailpress.de

Datum:27.10.2010 - Uhrzeit: 08:30

M-V verfügt mit Ostsee-Adria-Korridor über kürzeste und schnellste Verbindung nach Südosteuropa

Der Ostsee-Adria-Korridor soll als zentrale Verbindung eines zukünftigen transeuropäischen Verkehrsnetzes entwickelt werden. Dafür warben am Dienstag der Staatssekretär im Verkehrsministerium Mecklenburg-Vorpommern, Sebastian Schröder, gemeinsam mit dem einzigen Europaabgeordneten aus M-V, Werner Kuhn (EVP), sowie Verkehrsexperten aus Skandinavien vor Europaabgeordneten und Vertretern der europäischen Kommission im Europaparlament in Brüssel. "Mit dem Ostsee-Adria-Korridor verläuft die kürzeste und schnellste Verkehrsverbindung zwischen Südosteuropa und Skandinavien über Mecklenburg-Vorpommern. Die Verkehrswege in unserem Bundesland sind sehr gut ausgebaut. Davon profitiert die Logistikwirtschaft schon heute", sagte Schröder in Brüssel. "Ziel ist eine positive wirtschaftliche Entwicklung und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen in Mecklenburg-Vorpommern und den anderen Anrainerregionen. Die gute Verkehrsverbindung von Nord nach Süd ist die beste Grundlage für einen echten Entwicklungskorridor."
Kuhn betonte: "Wenn die Alpentunnel fertiggestellt sein werden – ab 2016 – müssen auch die entsprechenden Bahnlinien bis nach Berlin als zweigleisige Hochgeschwindigkeitsstrecke ausgebaut sein, damit der Ostsee-Adria-Korridor die Güterströme aus Südosteuropa aufnehmen kann. Es ist unser erklärtes Ziel, dass die Eisenbahnachsen Palermo-Berlin (TEN T 1) und Athen-Sofia-Budapest-Wien-Prag-Dresden (TEN T 22) nach Rostock weitergeführt werden, um ökonomisch und ökologisch effizient Fracht und Passagiere über den Rostocker Hafen nach West-Skandinavien zu befördern."
Schröder erklärte: "20 Jahre nach dem Fall der Mauer haben die natürlichen Verkehrsrouten in Europa wieder ihre Bedeutung für das europäische Verkehrsnetz zurückgewonnen."
Mecklenburg-Vorpommern verfügt mit seinen sehr gut ausgebauten Häfen über ideale Verbindungen nach Skandinavien. In den vergangenen Jahren hat insbesondere der Umschlag zwischen Rostock und Gedser stark zugenommen. Auf dieser Linie sollen in Zukunft zwei neue Fähren eingesetzt werden. "Damit verbessern wir die Bedingungen für den Güterverkehr und stärken die Wertschöpfung in der Region", sagte Schröder. "Außerdem wird dadurch deutlich, dass auch die private Wirtschaft ein starkes Interesse an der Verbindung hat."
Zudem sollen die Weiterführung der A 14 nach Magdeburg bis 2020 und der Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Rostock bis 2013 fertig gestellt sein.
Schröder erklärte: "Mit dem Ausbau des Schienennetzes leisten wir zudem einen Beitrag zur Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Wir werden auch in Zukunft in ökonomisch und ökologisch sinnvolle Verkehrsinfrastrukturprojekte investieren", so Schröder.
Der Ostsee-Adria-Korridor verbindet mehrere wichtige Metropolen Zentraleuropas. Mit Oslo, Stockholm, Kopenhagen, Berlin, Prag, Wien, Bratislava, Budapest und Ljubljana umfasst er neun Hauptstadtregionen. Im Ostsee-Adria-Korridor leben rund 93 Millionen Menschen und das BIP liegt bei 2,5 Milliarden Euro.

Quelle:/Fotos: VM - Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

Datum:26.10.2010 - Uhrzeit: 11:24

E93 07 glänzt wieder

Die ehemalige Kornwestheimer Museumslok E 93 07, die mittlerweile in Koblenz-Lützel eine neue Bleibe gefunden hat, wurde nun neu grundiert und lackiert und präsentiert sich dadurch wieder in einem optisch ansprechenden Zustand.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:26.10.2010 - Uhrzeit: 11:21

MAV: Offizielle Präsentation der Reihe 480

Am 25. Oktober wurde die neue 480 001 der MAV offiziell in Budapest-Nyugati der Öffentlichkeit präsentiert. Die Lok war bereits am 22. Oktober im Schlepp von 185 524 von Kassel zur ungarischen Grenze gebracht worden, von wo es mit der V63 009 weiter ging.
Quelle:/Fotos: DSO, railcolor.net, iho.hu

Datum:26.10.2010 - Uhrzeit: 10:36

Keolis fährt ab Dezember bis Kassel-Wilhelmshöhe

Der Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH hat die Keolis Deutschland GmbH & Co. KG (eurobahn) als Notmaßnahme mit der Verlängerung der bestehenden Angebotsleistung auf der Linie RB 89 Dortmund/Münster - Warburg nach Kassel-Wilhelmshöhe beauftragt, um Angebotskürzungen der DB Fernverkehr im Korridor Ruhrgebiet - Paderborn - Kassel ab Dezember 2010 auszugleichen. Die Leistungsverpflichtung beginnt zum 12.12.2010 und endet zum internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2012 (voraussichtlich 8.12.2012).
Für die Durchführung dieser Leistungen kommt allein die Keolis Deutschland GmbH & CO. KG in Betracht, da sie die Angebotsleistungen auf der Linie RB 89 in Nordrhein-Westfalen auf Grundlage des so genannten Hellweg-Netz-Vertrages erbringt und der NWL aus wirtschaftlichen Gründen nicht bereit ist, zusätzliche Verkehrleistungen in NRW zu beauftragen.

Quelle:/Fotos: ted europa eu

Datum:25.10.2010 - Uhrzeit: 11:01

Siemens liefert zwei Güterzugloks an FUC

Die Società Ferrovie Udine Cividale SRL (FUC) hat nun zwei elektrische Mehrsystemelloks bei Siemens bestellt. Dies wurde nun im europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Die FUC hatte die zwei Loks im Wert von 7,6 Mio. Euro im Mai europaweit ausgeschrieben. Aufgrund der kurzen Lieferzeit von nur sechs Monaten dürfte die Lok entweder aus der Baureihe ES 64 F4 oder ES 64 U4 stammen.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:25.10.2010 - Uhrzeit: 10:55

Hectorrail: Neuer Vertrag mit ScandFibre verspricht starkes Wachstum

Das schwedische EVU Hectorrail hat mit dem Papierhersteller ScandFibre einen neuen Vertrag unterzeichnet, der 50 Prozent über dem Volumen des alten Vertrages (Rail 99) lag. Der neue Vertrag (Rail 11) startet am 12. Dezember und hat eine Laufzeit von 6 Jahren. Im Vergleich zum bestehenden Vertrag (seit Juni 2005) wird Hectorrail nun auch die internationale Bespannung übernehmen. Für die Erfüllung werden nun sechs statt wie bisher vier Lokomotiven pro Tag benötigt. Geplant sind Leistungen vom schwedischen Iggesund nach Dortmund, sowie in den Süden Deutschlands. Andere Standorte die Hectorrail in Zukunft anfährt sind Gävle, Norrköping, Hallsberg und Malmö in Schweden sowie Hamburg-Maschen. Mit dem neue Vertrag werden erstmals alle 109 Mehrsystemloks der Reihe 241 im internationalen Transit eingesetzt. Bislang waren noch einige Loks an Cargolink untervermietet gewesen.
Quelle:/Fotos: Hectorrail

Datum:25.10.2010 - Uhrzeit: 10:43

Die ersten neuen ECR-186er wurden nach Mannheim gebracht

Mit der 186 302 und 303 wurden die ersten beiden neuen ECR-186er nun nach Mannheim gebracht. Die Lokomotiven haben die Abnahmedaten:
186 302-6 D-ECR 15.10.10 | EURO CARGO RAIL
186 303-4 D-ECR 15.10.10 | EURO CARGO RAIL

Quelle:/Fotos: =RK=

Datum:25.10.2010 - Uhrzeit: 09:57

Rätsel um die neue DP 68 ist gelöst

Das Rätsel um die neue DP 68 ist gelöst. Bei der Lok handelt es sich um die ehemalige Ae 477 900, die im weißen Anstrich mit "Kreuzlingen"-Werbung in der Schweiz unterwegs war. Das Bild ist eine Ausschnittsvergrößerung des bereits in den Sichtungen veröfentlichten Bildes von Uwe Pfeiffer vom 22. Oktober 2010.
Quelle:/Fotos: Uwe Pfeiffer, HS

Datum:25.10.2010 - Uhrzeit: 09:46

155 254 unverändert in Düsseldorf-Derendorf

Hier ein Foto von der in Düsseldorf verunfallten 155 254-6. Sie fuhr lt. Pressebericht mit einem Güterzug in Düsseldorf-Derendorf auf eine dort abgestellte Diesellok auf. Trotz Notbremsung kahm es zum Zusammenstoß. Der Lokführer wurde verletzt von der Feuerwehr geborgen. Das Foto entstand am 24.10.2010. Jetzt wird sie wohl bald beim Vollstrecker in Opladen enden.
Quelle:/Fotos: Manfred Webel

Datum:22.10.2010 - Uhrzeit: 18:38

Stadler weiht topmodernes IBS-Zentrum ein


Heute haben der thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Dr. Kaspar Schläpfer, Gemeindeammann Roman Brülisauer und Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, zusammen mit weiteren Gästen und allen Handwerkern in Erlen TG das neue Inbetriebsetzungs-Zentrum (IBS-Zentrum) eingeweiht. Stadler hat an diesem Standort an der SBB-Hauptlinie Zürich - Romanshorn rund CHF 30 Mio. in modernste IBS-Infrastruktur investiert. 150 m lange Züge, die in Bussnang und Altenrhein gefertigt werden, durchlaufen hier ein 6-wöchiges Kontroll- und Inbetriebsetzungsprogramm. Das IBS-Zentrum wurde in einer Rekordzeit von weniger als zwölf Monaten aufgebaut. Damit hat Stadler die Kapazitätserweiterungen in der Schweiz mit Investitionen von über CHF 100 Mio. innert zwei Jahren vorläufig abgeschlossen.

Weitere Stärkung des Standortes Thurgau

Gemeindeammann Roman Brülisauer freut sich sehr über die positiven Effekte für Erlen: "Das Stadler IBS-Zentrum ermöglichte eine sehr sinnvolle Umnutzung des seit über zehn Jahren brachliegenden Tanklager-Geländes und schafft darüber hinaus in der Gemeinde zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze."
Vom Bau des neuen IBS-Zentrums profitiert die ganze Region. Regierungsrat Kaspar Schläpfer zeigte sich an der Einweihungsfeier sehr erfreut über den gelungenen Neubau: "Danke an die Stadler Rail Group, welche mit diesem Neubau einmal mehr ihr Vertrauen in den Werkplatz Schweiz beweist. Planung und Bau zeigen auch, wie zügig im Thurgau Bewilligungsverfahren abgewickelt werden und wie leistungsfähig unser Baugewerbe ist."
Gross ist die Freude auch bei Peter Spuhler: "Dank dem Einsatz aller Beteiligten und ganz speziell der Handwerker konnte dieser Neubau trotz hartem Winter in Rekordzeit errichtet werden. Ich danke allen Handwerkern und Stadler-Mitarbeitern für ihren grossen Einsatz. Mit der Einweihung des IBS-Zentrums in Erlen, schliessen wir auch unsere Investitionen von über CHF 100 Mio. in unsere Schweizer Werke ab." Dank dieser Investitionen wurden nebst dem IBS-Zentrum Erlen auch das Werk Bussnang um eine vierte Montagehalle erweitert, in Oberwinterthur ein neues Drehgestellkompetenzzentrum gebaut und das Werk Altenrhein zum Doppelstock-Kompetenzzentrum ausgebaut. Zusammen mit Stadler Stahlguss in Biel konnten so seit Beginn der Investitionen im 2008 insgesamt rund 500 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Eigentliches IBS-Zentrum

Die 50 Doppelstock-Triebzüge (KISS) für die S-Bahn Zürich sowie die 50 FLIRT-Züge für die Norwegischen Staatsbahnen (NSB) sind bis zu 150 Meter lang und passen damit nicht mehr auf die bestehenden Gleisanlagen der Werke Bussnang und Altenrhein. Stadler Rail hat deshalb entschieden, in Erlen ein völlig neues und IBS-Zentrum mit modernster Infrastruktur zu bauen. Der Standort verfügt über einen direkten Anschluss an die SBB-Hauptlinie Zürich - Romanshorn und ist damit für ein IBS-Zentrum ideal geeignet.
Es wurde eine Halle von rund 162 m Länge und 42 m Breite mit sieben Prüfgleisen gebaut, wovon zwei Gleise elektrifiziert sind. Im neuen IBS-Zentrum werden die fertig montierten Triebzüge vor der Ablieferung an den Kunden während sechs Wochen ein Kontroll- und Inbetriebsetzungsprogramm durchlaufen. Für diese Arbeiten wird Stadler in Erlen rund 60 IBS-Ingenieure und Spezialisten beschäftigen. Der Neubau ist so konzipiert, dass eine Hallenverlängerung auf 230 m und die Verlegung weiterer Gleise ohne weiteres möglich sind.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:22.10.2010 - Uhrzeit: 11:22

Auslieferung der Baureihe 422 beendet

Am 20. Oktober 2010 trafen die letzten beiden Garnituren der Reihe 422 (083 und 084) zur Abnahme in Düsseldorf ein. Damit sind alle 84 Fahrzeuge ausgeliefert. Weitere Bestellungen im S-Bahnverkehr werden mit der neuen Baureihe 430 gedeckt.

Die offizielle Pressemeldung von Bombardier dazu

Alle S-Bahn-Züge der Baureihe 422 für Nordrhein-Westfalen ausgeliefert

Im Jahr 2005 hat die Deutsche Bahn (DB Regio NRW GmbH) beim Konsortium Bombardier/Alstom zunächst 78 S-Bahn-Triebzüge der Baureihe (BR) 422 bestellt. Wenig später wurde die Bestellung um weitere sechs Fahrzeuge auf 84 erweitert. Seit 2008 befinden sich die Fahrzeuge im Betriebseinsatz. Am 20. Oktober 2010 erfolgte die Auslieferung des 84. und letzten Fahrzeugs. Damit ist die Lieferung komplett.
Die Deutsche Bahn setzt die Triebzüge im S-Bahn-Verkehr in Nordrhein-Westfalen ein. Konsortialführer Bombardier lieferte die elektrische Ausrüstung und die Mittendrehgestelle, für den wagenbaulichen Teil und die Enddrehgestelle war Alstom in Salzgitter verantwortlich. „Die Baureihe 422 hat neue Maßstäbe gesetzt in den Bereichen Komfort, Sicherheit und Umweltschutz. Sie bewährt sich hervorragend im täglichen Einsatz und bietet einen echten Mehrwert für die Fahrgäste an Rhein und Ruhr“, sagt Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bombardier Transportation in Deutschland.
„Wir sind stolz darauf, dass die Deutsche Bahn sich erneut für die zuverlässigen und modernen Züge des Konsortiums entschieden hat“, so Dr. Martin Lange, Managing Director Alstom Transport Germany and Austria. „Wir sind überzeugt, dass auch der nun übergebene letzte Triebzug seinen Beitrag zur Verbesserung des Nahverkehrs im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW leisten wird.“
„Die Baureihe 422 ist eine Schlüsselinvestition für den Nahverkehr in NRW“, betont Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH, „ein richtungsweisendes Transportmittel, das unseren Fahrgästen viel Komfort bietet und auf modernste Technologie setzt.“ Die Folgen seien unmittelbar zu spüren: Seit der Einführung der BR 422 habe sich die Pünktlichkeit im dichten S-Bahn-System an Rhein und Ruhr deutlich erhöht. Brüggemann: „Ein Qualitätssprung, auf den wir stolz sind.“
Bei der BR 422 handelt es sich um eine Weiterentwicklung der BR 423, die speziell für den stark frequentierten S-Bahn-Verkehr konzipiert wurde und von der sich seit Jahren mehrere hundert Fahrzeuge in verschiedenen deutschen Netzen erfolgreich im Fahrgastbetrieb befinden.
Ausgestattet mit moderner Technik und mit ansprechender Optik erfüllen die elektrischen Triebzüge der BR 422 auch hohe Ansprüche in punkto Umweltfreundlichkeit. So wurden bei der Produktion umweltschonende Materialien verwendet. Der Wagenkasten besteht aus Aluminium, diese Leichtbauweise sorgt für einen geringeren Energieverbrauch. Zudem wird die im Betrieb anfallende Abwärme für die Heizungen genutzt und die Bremsenergie ins Netz zurückgespeist. Die bis zu 140 Stundenkilometer schnellen Züge haben unter anderem elektrische Schwenk-Schiebetüren, Klimaanlagen, moderne akustische und visuelle Fahrgast-Informationssysteme und Zustiegshilfen für mobilitätseingeschränkte Passagiere.
Quelle: Bombardier Transportation

Quelle:/Fotos: S-Bahn-Forum

Datum:22.10.2010 - Uhrzeit: 11:19

Vorstellung der neuen Bayernwerbelok verschiebt sich

Die für den 25. Oktober geplante Vorstellung der neuen „Bahnland-Bayern“ Werbelok 111 017 wurde nun wegen der drohenden Warnstreiks auf den 22. November (11:30 Uhr München Hbf Gleis 35) verschoben.
Quelle:/Fotos: bahnland-bayern.de

Datum:22.10.2010 - Uhrzeit: 09:28

Vorstellung der neuen GySEV-Werbelok


Am Donnerstag (21.10.2010) fand im Heizhaus des Bahnhof Sopron die feierliche Vorstellung der 1047 503 als neueste Werbelokomotive der GySEV statt: Mit Folien für den Komponisten Franz Liszt versehen, steht sie ab sofort im Planeinsatz weshalb Einsätze in Österreich nur noch eine Frage der Zeit sind. Dessen ungeachtet scheiden sich schon jetzt die Geister am Aussehen des Triebfahrzeuges: Zeichnete für das Aussehen der Haydn Werbelok 1047 504 noch die österreichische Designerin Gudrun Geiblinger verantwortlich, war es in diesem Fall das ungarische Unternehmen „Loc&More“, welches sich bereits beim Design der Széchenyi-Lokomotive 1047 505 mit wenig Einfallsreichtum ausgezeichnet hat.

Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:22.10.2010 - Uhrzeit: 09:27

Bender-Update, 21.10.2010

139 157 und 140 792 wurden zwischenzeitlich auf’s Bender-Gelände gezogen. Am Morgen des 21.10.2010 stand 110 472 als nächste zur Zerlegung an, dahinter die lange Reihe weiterer Verschrottungskandidaten vor dem Tor.
Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:22.10.2010 - Uhrzeit: 09:27

Abgestellte 140er in Bremen Neustadt

Zu sehen sind fünf der (noch) übrig Gebliebenen in Bremen Neustadt. Sie stehen in folgender Reihung: 140 760-0, 140 683-4, 140 871-5, 140 830-1 und 140 870-7. Das Ende dürfte aber schnell näher rücken. 21. Oktober 2010
Quelle:/Fotos: Norwig Werber

Datum:21.10.2010 - Uhrzeit: 09:28

Schwerer BÜ-Unfall in Ungarn

Am Mittwoch Vormittag kam es auf der Strecke Budapest - Kunszentmiklos-Tass zu einem schweren BÜ-Unfall. Ein mit der Lok V43 1054 bespannte Güterzug fuhr dabei mit hoher Geschwindigkeit in einen auf einem Bahnübergang stehenden LKW. Die Lok wurde durch die Wucht aus den Gleisen gehoben und kam am Bahndamm auf der Seite zu liegen. Auch einige Güterwagen entgleisten. Der Lokführer konnte leider nur noch tot von den Rettungsmannschaften aus der stark beschädigten Lok geborgen werden. Der LKW-Fahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Bilder des Unfalls gibt es hier.

Quelle:/Fotos: delmagyar.hu

Datum:21.10.2010 - Uhrzeit: 08:29

Neuer Holzroller unterwegs

Am gestrigen Mittwoch bespannte die DP 68 den bekannten Henschelzug. Die Lok trägt das noch von der WAB bekannte grüne Farbkleid mit rotem und gelben Zierstreifen sowie ein graues Dach und Rahmen. Leider konnte bislang noch nicht ermittelt werden, um welche 142er es sich genau handelt. Es müsste eine der bislang abgestellten Lokomotiven sein, da bislang nur die Nummern DP 50 bis 62 belegt sind. Vielleicht kann ja ein Leser das Rätsel lösen...
Ein Bild der Fuhre gibt es hier.

Quelle:/Fotos: DSO

Datum:20.10.2010 - Uhrzeit: 14:39

Bender-Update, 19.10.2010

140 657 ++ 18.10.2010
Beim Bender wurden am 19.10. wieder einige ausgemusterte Großtransformatoren angeliefert – daher ruhte die Lokverschrottung.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:20.10.2010 - Uhrzeit: 09:40

ICE-2 Redesign gestartet

Am Montag (18.10.) traf der Zug Tz-232 zur Modernisierung im Werk Nürnberg ein. Als erster ICE-2 erhält der Zug nun das Redesign-Programm.
Quelle:/Fotos: ice-fanforum.de

Datum:20.10.2010 - Uhrzeit: 09:36

ICE-Premiere in London


Nach der erfolgreichen Testfahrt durch den Kanaltunnel am Wochenende hat die Deutsche Bahn am Dienstag erstmals einen ICE in London vorgestellt. An der Präsentation des ICE 3 im Bahnhof St. Pancras International nahmen Theresa Villiers, Staatssekretärin im britischen Verkehrsministerium, Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube sowie die Konzernvorstände Ulrich Homburg und Dr. Richard Lutz teil.
„Mit dieser historischen Zugfahrt rücken Deutschland und Großbritannien künftig näher zusammen. Der erste Meilenstein auf dem Weg zu einer regelmäßigen ICE-Direktverbindung ab 2013 ist vollbracht“, sagte Dr. Grube, DB-Vorstandsvorsitzender. „Durch die konsequente Nutzung der Möglichkeiten des liberalisierten europäischen Schienenverkehrsmarkts bieten wir unseren Kunden echte Alternativen zum Flugverkehr.“
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sagte: „Die geplante ICE-Verbindung zwischen Frankfurt, Köln und London wäre ein gewaltiger Fortschritt für den europäischen Zugverkehr. Davon würde die wirtschaftliche Entwicklung der drei Metropolen enorm profitieren. Mit der Einführung könnten Geschäftsleute und Touristen gleichermaßen eine äußerst attraktive und klimafreundliche Verbindung zwischen Main, Rhein und Themse nutzen.“
„Reisende können sich darauf freuen, ab 2013 neue europäische Destinationen einfacher und umweltfreundlicher zu erreichen. Für viele Menschen sind Hochgeschwindigkeitszüge die bequemere Alternative zum Flugzeug oder Auto. So ist es möglich, direkt im Stadtzentrum einzusteigen und während der Fahrt zu arbeiten. Ich bin überzeugt, dass diese neuen kontinentaleuropäischen Verbindungen bei Geschäftsreisenden und Touristen gleichermaßen Anklang finden werden. Sie wären auch eine willkommene Ergänzung zu den Regierungsplänen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Großbritannien“, sagte Theresa Villiers, Staatssekretärin im britischen Verkehrsministerium.
Am Wochenende fanden im Kanaltunnel in Zusammenarbeit mit dem Infrastrukturbetreiber Eurotunnel und unter der Aufsicht der Sicherheitsbehörden Evakuierungsübungen mit dem ICE statt. Mit der Klärung dieser Sicherheitsaspekte ist der erste Schritt im Zulassungsprozess bereits drei Jahre vor Aufnahme des Regelbetriebs in Angriff genommen worden. Weitere Zulassungsschritte folgen in den kommenden Monaten. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 sollen dann täglich drei Zugpaare (Hin- und Rückfahrten) zwischen Frankfurt und London über Köln, Brüssel und Lille verkehren. Parallel dazu sind Verbindungen von Amsterdam über Rotterdam und Brüssel nach London vorgesehen. Die Fahrtzeit von Köln nach London soll bei unter vier Stunden liegen, von Frankfurt nach London bei knapp über fünf Stunden. Von Amsterdam aus soll die britische Hauptstadt in unter vier Stunden zu erreichen sein.
„Wir werden auf diesen Verbindungen mit dem ICE 3 der Baureihe 407 den modernsten Hochgeschwindigkeitszug Europas einsetzen, der die höchsten Standards bei Sicherheit, Fahrgastkomfort und Effizienz erfüllt“, sagte Ulrich Homburg, DB-Vorstand für Personenverkehr.
Die Deutsche Bahn hat 15 dieser 320 km/h schnellen Hochgeschwindigkeitszüge für 500 Millionen Euro bei Siemens bestellt. Die ersten Fahrzeuge werden 2011 ausgeliefert, die letzten sollen bis Sommer 2012 bei der DB eintreffen. Bereits heute bietet die Deutsche Bahn in Kooperation mit den europäischen Partnerbahnen ICE-Verbindungen in sechs europäische Länder an: Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande und Dänemark. Insgesamt sind rund 80 europäische Städte direkt von Deutschland aus erreichbar. Die 220 Verbindungen (davon 70 Prozent mit dem ICE und weiteren Hochgeschwindigkeitszügen) nutzen täglich mehr als 40.000 Fahrgäste.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wird das Angebot zwischen Frankfurt und Brüssel um ein weiteres ICE-Zugpaar auf dann vier tägliche Hin- und Rückfahrten erhöht. Für den Dezember 2011 ist in Kooperation mit der SNCF die Aufnahme von Direktverbindungen von Frankfurt nach Marseille über Straßburg, Mühlhausen und Lyon geplant.
(Fotos: DB AG/Bartlomiej Banaszak)

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:20.10.2010 - Uhrzeit: 09:02

Baureihe 171 ausgemustert

Mit der Ausmusterung der noch in Zwickau abgestellten z-gestellten 171er zum 3. August 2010 hat sich der geplante Einsatz in Bulgarien nun endgültig erledigt. Alle Loks sollen an die Fa. Scholz in Espenhain verkauft worden sein.
Quelle:/Fotos: Bw Altstadt/DSO

Datum:19.10.2010 - Uhrzeit: 09:27

Bender-Update, 18.10.2010



Bender 18.10.2010:
Die 140 657 war gegen Mittag bereits bis auf die Drehgestelle komplett zerlegt.
Dadurch wird der Blick frei auf 110 472, die als nächste zur Verschrottung ansteht, sowie weiter hinten die 139 157 vor dem geöffneten Tor.
Die elf 140er, die zuvor in Bremen-Neustadt abgestellt waren, wurden gegen Mittag des 18.10.2010 von 296 051 von Gremberg zum Bender nach Opladen überstellt, die vorangekündigte 140 438 war nicht mit dabei – stattdessen 140 653 (einzige ohne Grafitti – die Bremer Loks sind alle beschmiert). Die genaue Reihung:
140 653, 140 542, 140 826, 140 446, 140 389, 140 390, 140 379, 140 378, 140 534, 140 388 und 140 500 (mit Zusatzscheinwerfern). Die Fuhre steht noch vor dem Tor auf dem Anschlußgleis, da auf dem Bender-Gelände noch kein Platz ist.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.10.2010 - Uhrzeit: 17:23

(ET 430) VRS: 160.000 Teile für ein neues S-Bahn-Fahrzeug

Äußerlich ähneln sie bereits einer S-Bahn. Doch den unlackierten Alu-Wagenkästen ohne Räder sieht man an, dass die neuen S-Bahnen für die Region Stuttgart noch im Rohbau stecken. Türen, Fenster, Sitze – noch Fehlanzeige. Eine Delegation des Verbands Region Stuttgart und der DB Regio AG/S-Bahn Stuttgart hat sich Ende letzter Woche über den Produktionsstand des neuen S-Bahn-Fahrzeugs ET 430 im Alstom-Werk Salzgitter informiert. Ab Ende 2012 sollen die 83 Fahrzeuge schrittweise bei der S-Bahn Stuttgart fahren. Das sieht der Vertrag über den Betrieb der S-Bahn von 2013 bis 2028 zwischen dem Verband Region Stuttgart und der DB Regio AG vor. Die DB Regio AG hat den in Berlin ansässigen Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation mit dem Bau der Fahrzeuge beauftragt. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 450 Millionen Euro.
„Mit dem S-Bahn-Vertrag hat die Regionalpolitik langfristig komfortableren, günstigeren und umweltfreundlichen Verkehr gesichert. Wir haben nun einen Eindruck bekommen, wie unsere vertraglichen Vorgaben umgesetzt werden“, sagte Regionaldirektorin Jeannette Wopperer. Der Kaufmännische Leiter und Sprecher der S-Bahn Stuttgart, Hans-Albrecht Krause, wies auf die enorme Komplexität des Entstehungsprozesses hin. „Wir erleben den ET 430 zum Anfassen. Wir sehen, wie kompliziert und aufwändig es ist, ein Eisenbahnfahrzeug zu konstruieren, zu bauen und zuzulassen.“
80 Kilometer Kabel – 160.000 Einzelteile
Rund 70 Konstrukteure von Bombardier Transportation und dessen Subunternehmer Alstom waren an der Entwicklung dieses nagelneuen S-Bahn-Fahrzeugs beteiligt, veranschaulicht der Projektleiter von Bombardier, Dr. Michael Stephan. Jeder S-Bahn-Zug sei aus rund 160.000 Einzelteilen zusammengebaut. 80 Kilometer Kabel würden in den jeweils 68 Meter langen Fahrzeugen verlegt. Neun Fahrzeuge der Baureihe 430 würden in einem aufwändigen Typtest auf „Herz und Nieren“ geprüft. Dabei würden rund 50.000 Kilometer zurückgelegt. Doch ganz so weit ist es noch nicht. In Salzgitter werden derzeit 29 S-Bahn-Fahrzeuge gebaut, 54 weitere werden bei Bombardier in Aachen produziert.
Mit grüner Warnweste, Helm, Schutzbrille und Ohrenstöpseln machte sich die 16-köpfige Delegation ein Bild von der Rohbaufertigung auf dem Firmengelände in Salzgitter. Am Beginn eines jeden Wagenkastens stehen zig Einzelteile aus Alu, die überwiegend in Handarbeit zusammengeschweißt werden. Nach Sandstrahlen, Grundieren und Lackieren wird die S-Bahn-Anmutung deutlicher. Bis Anfang Februar solle der Innenausbau des ersten Fahrzeugs fertig sein. Dann würden die einzelnen Funktio-nalitäten eingebaut – von der Klimaanlage bis zur Bordelektronik. „Wir sind bei der Fahrzeugfertigung absolut im Plan“, sagte Uwe Klüsener, Alstom-Projektmanager.
Unabdingbar ist die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) der S-Bahn-Fahrzeuge des erstmals produzierten Typs ET 430, hob Dr. Michael Stephan hervor. Für den sogenannten „funktionalen Sicherheitsnachweis“ müssen mehr als 90 Sicherheitsvorschriften berücksichtigt werden. Alle Vorschriften, die bis zum Tag der Zulassung in Kraft treten, seien zu beachten. Dies erfordert einen hohen Aufwand im Entwicklungsprozess – vom Rohbau bis zur Software. Unter anderem sind neue Vorgaben für die Bremsanlage zu berücksichtigen oder auch so scheinbar simple Sachen, wie eine Fahrertür, die sich künftig in beide Richtungen öffnet, erläuterte Dr. Stephan beispielhaft. Im Sinne einer frühzeitigen und engen Abstimmung mit der Zulassungsbehörde habe Bombardier gleich nach der Auftragserteilung durch die DB Regio AG im Sommer 2009 Kontakt zum Eisenbahnbundesamt aufgenommen.
Die 83 neuen S-Bahn-Fahrzeuge sind die ersten der Baureihe 430, sie werden also bundesweit erstmals in der Region Stuttgart eingesetzt. Hans-Albrecht Krause betont die komfortable Ausstattung der Züge mit Klimaanlagen und LED-Beleuchtung innen. Zur Verbesserung der Sicherheit werden die Fahrzeuge mit Kameras ausgerüstet sein. Auch ein Reisenden-Informationssystem mit Anzeige von Anschlusszügen in Echtzeit gehört zur Ausstattung. Um den Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteig besser meistern zu können, können Schiebetritte vor dem Öffnen der Türen ausgefahren werden. Die Stuttgarter S-Bahnfahrzeuge werden damit die ersten in Deutschland sein, die die Anforderungen der europäischen Richtlinie für mobilitätseingeschränkte Personen vollständig erfüllen.
Der S-Bahn-Vertrag
Der Vertrag über den Betrieb der S-Bahn (2013 bis 2018) zwischen dem Verband Region Stuttgart und der DB Regio AG wurde im April 2009 nach einem europaweiten Wettbewerbsverfahren geschlossen. Er sieht unter anderem die Anschaffung von 83 S-Bahn-Fahrzeugen des Typs ET 430 durch die DB Regio AG vor. Diese hat in einem Wettbewerbsverfahren der Firma Bombardier Transportation im Mai 2009 den Auftrag erteilt. Bombardier wiederum arbeitet bei Teilen der Fahrzeugproduktion mit der Firma Alstom als Subunternehmer zusammen. Auf den sechs S-Bahn-Linien in der Region Stuttgart sind täglich rund 330.000 Fahrgäste unterwegs. (Fotos © Alstom/Bernd Rosenthal)

Quelle:/Fotos: VRS

Datum:18.10.2010 - Uhrzeit: 10:17

Weiterer Schrottlokzug von Bremen nach Gremberg

Elf 140er, die zuvor in Bremen-Neustadt abgestellt waren, wurden am Samstag (16.10.2010) von der Co2-Werbelok 189 389 nach Gremberg überführt. Im einzelnen handelte es sich um die 140 438, 140 542, 140 826, 140 446, 140 389, 140 390, 140 379, 140 378, 140 534, 140 388 und 140 500.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:18.10.2010 - Uhrzeit: 10:16

425 211 auf den Namen "Bruchsal" getauft

Die Stadt Bruchsal hat heute die Patenschaft für einen Zug der S-Bahn RheinNeckar übernommen. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Andreas Schilling, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio RheinNeckar, tauften am Bahnhof Bruchsal das S-Bahn-Fahrzeug 425 211 auf den Namen "Bruchsal".
Damit trägt der elfte von insgesamt 40 S-Bahn-Zügen den Namen einer Stadt der S-Bahn-Region RheinNeckar und erstmalig das eigenständige Logo einer Stadt. Name und Logo sind beidseitig an den Enden des Zuges angebracht und werden so künftig im ganzen S-Bahn-Netz zu sehen sein.
"Die Zugtaufe setzt ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Stadt Bruchsal mit der S-Bahn", sagte Andreas Schilling bei der Taufe. "Unsere Fahrgäste schätzen vor allem die Schnelligkeit, die Sauberkeit und die Zuverlässigkeit der roten S-Bahn-Züge". Täglich nutzen knapp 2.060 Reisende die 73 S-Bahnen, die den Bahnhof in Bruchsal anfahren.
Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick ist stolz auf den neuen Botschafter ihrer Stadt: "Die S-Bahn ist wichtig für Bruchsal. Schnell und bequem stellt sie die Verbindung in die Zentren der Metropolregion Rhein-Neckar - Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen - sowie nach Karlsruhe her." Petzold-Schick erinnerte an die große historische Bedeutung des Bruchsaler Bahnhofs schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts, als hier der zentrale Kreuzungspunkt für die Eisenbahnen des südwestdeutschen Raumes eingerichtet wurde. Schon damals trugen badische und württembergische Lokomotiven den Namen "Bruchsal" ins Land, in neuerer Zeit gefolgt von einem modernen ICE und nun der S-Bahn. "Das ist Stadtmarketing par excellence", freut sich die Bruchsaler Oberbürgermeisterin.
41-mal verbinden die S-Bahn-Züge der Linien S 3 und S 4 Bruchsal im 30-Minuten-Takt mit Heidelberg und Mannheim. Nach Karlsruhe besteht mit 32 Fahrten ein Stundentakt. Die roten Triebzüge der Baureihe ET 425 sind schnell und spurtstark und benötigen zum Beispiel für die Fahrt von Bruchsal nach Karlsruhe 14 Minuten und von Bruchsal nach Heidelberg mit allen Unterwegshalten rund 27 Minuten.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:18.10.2010 - Uhrzeit: 09:15

Bender-Update, 16.10.2010


Der Rahmen der 140 766 wurde am 16.10.2010 in handliche Teile zerlegt und am späten Nachmittag vom Greifen endgültig zum Alten Eisen befördert. Dahinter wartet als nächste die 140 657.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.10.2010 - Uhrzeit: 09:15

Steil-Eschweiler-Update, 13.10.2010

Beim Steil in Eschweiler sind am Mittwoch 13.10.21010 wieder mindestens 4 neue E-Loks zum verschrotten angekommen. Habe leider nicht sehen können um welche Lokomotiven es sich handelt da ich um 14.30 Uhr dort vorbeigefahren bin und es gerade so noch sehen konnte das dort wieder etwas angekommen ist!
Quelle:/Fotos: Ralf Heidemann

Datum:15.10.2010 - Uhrzeit: 08:35

EuroCom-481 stehen zum Verkauf

Die beiden ehemaligen Eurocom TRAXX-Lokomotiven stehen seit Ende August bei der Internetplattform rail-assets.de zum Verkauf.
Quelle:/Fotos: rail-assets.de

Datum:15.10.2010 - Uhrzeit: 08:33

Weitere Interessenten an Arriva Deutschland

Neben den bereits erwähnten acht Kandidaten haben nun auch Trenitalia und die MTR Corporation aus Hong Kong Interesse an der Übernahme von Arriva Deutschland bekundet. Für Trenitalia wäre der Kauf der erste Einstieg im Personenverkehr außerhalbs Italiens, während der Betreiber der Hong Konger U-Bahn (MTR) u.a. in Großbritannien und Schweden in das SPNV-Geschäft eingestiegen ist
Quelle:/Fotos: ÖPNV-Wettbewerb

Datum:14.10.2010 - Uhrzeit: 08:40

ZSSK: Schlechte News von den Bügeleisen

Wenig erfreuliches gibt es derzeit für Fans der Baureihe 210 aus der Slovakei zu berichten: Zwischen dem 14. und 16. September 2010 wurde die am 23.09.09 abgestellte Cargomaschine 210 032 (RD Bratislava Vychod) im RD Nove Zamky verschrottet.
Zudem wurden weitere Exemplare der "Bügeleisen" ausgemustert:
110 013 (Cargo; RD Kosice) - 2008 ausgemustert
110 025 (Cargo; RD Zilina) - 08/2010 ausgemustert
110 036 (Cargo; RD Zilina) - 08/2010 ausgemustert -> NVR: 97 56 8110 036-1 SK-ZSSKC
110 040 (Cargo; RD Zilina) - 08/2010 ausgemustert
110 042 (Cargo; RD Zilina) - 08/2010 ausgemustert
110 043 (Cargo; RD Zilina) - 2008 ausgemustert
210 005 (Cargo; RD Bratislava Vychod) - 2009 ausgemustert

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:14.10.2010 - Uhrzeit: 08:34

Stuttgart: 15-Minuten-Takt am Morgen bei S 5

Nach intensiven Gesprächen des Verbands Region Stuttgart mit DB Regio und durch Unterstützung des Landes ist es gelungen, dass der Ersatzfahrplan der S 5 optimiert wird. Ab Montag, 18. Oktober 2010 werden ab Bietigheim mit Endpunkt in Ludwigsburg zusätzliche S-Bahnen der Linie 5 um 6.52 Uhr, 7.22 Uhr und 7.52 Uhr fahren. „Damit gibt es zwischen Bietigheim und Ludwigsburg von 6.37 Uhr bis 8.07 Uhr wieder einen 15-Minuten-Takt“, sagte Regionaldirektorin Jeannette Wopperer heute im Verkehrsausschuss.. Als weitere Verbesserung werde geprüft, ob auch am Nachmittag ein 15-Minuten-Takt gefahren werden kann, kündigte sie an. Noch bis Anfang 2011 gilt auf der S 5 ein Ersatzfahrplan, wonach der 15-Minuten-Takt (Schwabstraße - Bietigheim) grundsätzlich entfällt.. Die Zwischentaktzüge der S 1 von Plochingen nach Herrenberg werden über die Gäubahn geleitet. Der Ersatzfahrplan war notwendig geworden, nachdem im Zuge der Bauarbeiten für Stuttgart 21 Ende Juni die Signalisierung im Gleisvorfeld der Station Hauptbahnhof (tief) so verändert worden ist, dass es zu Engpässen im Tunnel kommt.
Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:13.10.2010 - Uhrzeit: 13:31

155 254 in Unfall verwickelt

Am Montag morgen kam es im Güterbahnhof in Düsseldorf-Derendorf zu einer Kollission zwischen einer V90 und der 155 254. Laut Pressemeldung der Bundespolizeidirektion geschah der Unfall um 05.36 Uhr, als der aus Bochum Richtung Düsseldorf-Reisholz fahrender Güterzug gegen die abgestellte Rangierlok fuhr. Trotz einer sofort eingeleiteten Schnellbremsung kam der Güterzug nicht rechtzeitig zum Stillstand und schob die einzelne Lok, die nicht mehr besetzt war, circa 130 Meter vor sich her. Bei dem Unfall wurde der Lokführer des Güterzuges leicht verletzt und musste aus dem Führerstand durch die Feuerwehr, die mit fast 30 Einsatzkräften vor Ort war, geborgen werden. Der 54-jährige musste zur Behandlung in ein Krankenhaus. Menschliches Fehlverhalten einer Bahnmitarbeiterin führten nach jetzigem Erkenntnisstand zu dem Unfall, bei dem hoher Sachsschaden entstand.
Quelle:/Fotos: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Datum:13.10.2010 - Uhrzeit: 13:31

BR 111: Neue Werbelok geplant

Am 25. Oktober 2010 soll im Münchner Hauptbahnhof die neue Bahnland Bayern-Lok-Werbelok getauft werden. Dabei handelt es sich um eine Lok der Baureihe 111. Derzeit wird in Kooperation mit dem Radiosender "Antenne Bayern" ein Namen für die neue Bahnland Bayern-Lok gesucht. Die Lok wird ein typisches Design in den bayerischen Nationalfarben blau und weiß erhalten und in Zukunft als Botschafter für das gute Nahverkehrsangebot im Freistaat eingesetzt.
(Ergänzung: Es soll 111 017 werden)

Quelle:/Fotos: Bayerische Eisenbahngesellschaft

Datum:13.10.2010 - Uhrzeit: 13:30

Es geht weiter: Neue Farben bei der CD

Seit Anfang dieser Woche ist 363 030 vom umlackieren zurückgekommen. In Prerov zur HU weilt die noch im Abnahmelack lackierte Plzener 242 201. In Sumperk zur EH ist 242 209 die schon im neuen CI umlackiert ist.242 235 verließ Sumperk Mitte September 2010 ohne Neulackierung.
Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:13.10.2010 - Uhrzeit: 13:30

ZV NVR: Vergabe von SPNV-Leistungen im Kölner Dieselnetz.als Verhandlungsverfahren

Nachdem das offene Vergabeverfahren des Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZV NVR) für das Kölner Dieselnetz.kein wirtschaftliches Ergebnis gebracht hat und die Vergabe nunmehr nach der für die Aufgabenträger nicht vorhersehbaren Aufhebung des ersten Verfahrens eilbedürftig ist wird nun ein Verhandlungsverfahren durchgeführt. Die SPNV-Leistungen des Kölner Dieselnetzes sind auf folgenden Linien (heutige Linienbezeichnungen) zu erbringen:
— RE 12 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein – Trier Hbf (Kursbuchstrecke 474),
— RE 22 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Gerolstein (KBS 474),
— RB 24 Köln Messe/Deutz – Euskirchen – Kall/Gerolstein (KBS 474),
— RB 83 Jünkerath – Gerolstein – Trier Hbf (KBS 474),
— RB 23 Bonn Hbf – Euskirchen – Bad Münstereifel (KBS 475),
— RB 25 Köln-Hansaring – Gummersbach – Marienheide – Meinerzhagen (KBS 459),
— RB 30 Bonn Hbf – Ahrbrück (KBS 470, 477).
Die Leistungen umfassen rund 7 200 000 Zugkilometer pro Normjahr.
Der Vertrag läuft vom 15.12.2013. bis zum 10.12.2028

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:13.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender, 11.10.2010

Das wars: 139 255 ++ 11.10.2010
Interessanterweise stehen die beiden Drehgestelle der zerlegten 139 verpackt als Ersatzteilspender bereit ..

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 11.10.2010

Datum:11.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bayern will Ausbau der Strecke München-Mühldorf-Freilassing vorantreiben

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Bayerns Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Zeil haben am Rande der Verkehrsministerkonferenz übereinstimmend die besondere Bedeutung einer besseren Bahnanbindung für das bayerischen Chemiedreieck betont: „Die Chemieindustrie ist ein entscheidender Motor für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Südostbayern. Damit dies so bleibt, muss eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Der Ausbau der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing (ABS 38) hat für uns daher höchste Priorität.“
Im Dezember dieses Jahres wird der zweigleisige Ausbau des Abschnitts Ampfing – Alt-Mühldorf fertig gestellt. „Das zweite Gleis ermöglicht Fahrzeitverkürzungen und verbessert die Anschlusssituation im Knoten Mühldorf“, betont Ramsauer. „Durch das Konjunkturpaket I konnte der Bau von Teilmaßnahmen früher als ursprünglich erwartet in Angriff genommen werden.“ Die Finanzierung des Neubaus der zweigleisigen Innbrücke, der Planung der Zweigleisigkeit des Abschnitts Alt-Mühldorf – Tüßling sowie des Baus des elektronischen Stellwerks Burghausen durch den Bund konnten dadurch sichergestellt werden. Gleichzeitig wird in Kastl ein Kreuzungsbahnhof gebaut und eine Blockverdichtung realisiert. Damit werden die Kapazitäten zwischen Tüßling und Burghausen erhöht und dieser Engpass beseitigt. „Die Bayerische Staatsregierung hat sich dafür eingesetzt, dass das Projekt vom Konjunkturpaket I profitiert“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Zeil. „Sobald das Baurecht für den gesamten zweigleisigen Ausbau für den Abschnitt Alt-Mühldorf – Tüßling vorliegt, wird der Bund die Anschlussfinanzierung sicherstellen“, betont der Bundesverkehrsminister. „Spätestens 2013 wollen wir also die Finanzierungsvereinbarung abschließen.“
Die beiden Minister sind sich einig: „Wir werden den Ausbau der Strecke München – Mühldorf – Freilassing gemeinsam mit aller Kraft vorantreiben. Die Unternehmen im Chemiedreieck können sich auf unsere Zusage verlassen.“

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:11.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Hoffnung für den Donald Duck

Offenbar hat die PEG ihre drei Garnituren des IC-Triebwagens 403 verkauft. Nach der Internetseite hochgeschwindigkeitszuege.com soll eine zum DB Museum gehen und die zwei anderen an einen Händler verkauft worden sein. Beim DB Museum ist sicher höchstens eine optische Aufarbeitung geplant, während das Schicksal der beiden anderen Züge noch unbekannt ist. Allerdings kann „Händler“ auch bedeuten, dass sie ohne Weiterverkauf schnell auf den Schrott landen werden.
Quelle:/Fotos: hochgeschwindigkeitszuege.com

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Eurostar will neue HGV-Züge bei Siemens bestellen

Siemens ist bevorzugter Bieter von Eurotunnel für die Bestellung von zehn neuen Hochgeschwindigkeitszügen vom Typ Velaro. Zudem soll die bestehende Eurostar-Flotte ab 2011 modernisiert werden. Insgesamt sind Investitionen von rund 800 Mio. Euro für Neubeschaffung und Modernisierung geplant. Die neuen Velaro-Züge sollen 900 Passagieren Platz bieten und 320 km/h schnell fahren können. Von London sollen ab 2014 Ziele in der Schweiz (Genf), in Südfrankreich, Deutschland (Köln) und den Niederlanden (Amsterdam) angefahren werden.
Quelle:/Fotos: railwaygazette.com

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

agilis erhält Sicherheitsbescheinigung durch Eisenbahn-Bundesamt

Dem Antrag der agilis Verkehrsgesellschaft auf Erteilung einer Sicherheitsbescheinigung wurde statt gegeben. agilis ist damit unter den ersten Eisenbahn-Verkehrsunternehmen, die eine Bescheinigung nach neuen Richtlinien erhalten haben.
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erteilte der agilis Verkehrsgesellschaft in den vergangenen Tagen die Sicherheitsbescheinigung gemäß § 7a Abs. 2 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) in Verbindung mit § 7a Abs. 3 AEG. Diese gilt für die bundesweite Teilnahme am öffentlichen Eisenbahnbetrieb. Von den etwa 400 Eisenbahn-Verkehrsunternehmen in Deutschland ist agilis unter den ersten, die nach neuen Richtlinien geprüft wurden. Bestandteil der zur Prüfung vorgelegten Unterlagen waren unter anderem Arbeits- und Abwicklungsprozesse sowie ergänzende Regelwerke, die zur Durchführung des Eisenbahnbetriebes notwendig sind.
Bereits im Mai dieses Jahres hatte die agilis Verkehrsgesellschaft einen Antrag auf Erteilung der Sicherheitsbescheinigung beim EBA gestellt. Das Amt mit Hauptsitz in Bonn ist seit 1994 Sicherheits- und Aufsichtsbehörde für die Eisenbahnen und das Schienennetz in Deutschland. Zu den Aufgaben des EBA zählen unter anderem die Eisenbahnaufsicht sowie die Erteilung bzw. der Widerruf von Betriebsgenehmigungen. „Wir sind stolz mit unseren Konzepten den kritischen Anforderungen des EBA gerecht zu werden“, so Geschäftsführer Dietmar Knerr. „Dadurch sind wir unserem Betriebsstart im Dezember wieder einen entscheidenden Schritt näher gekommen“.

Quelle:/Fotos: agilis

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

110 457 mit AEG Showtrain unterwegs

Ab 11. Oktober wird der AEG Showtrain quer durch Deutschland verkehren. Zuglok ist wieder eine mit Werbefolien beklebte 110. Die 110 457 bekam in Krefeld die den Wagen entsprechenden graubraunen Folien verpasst. Der Zug soll die neuen Produkte von Electrolux/AEG direkt zum Kunden an die Bahnhöfe bringen. Geplant ist folgender Zeitplan:
Nürnberg Hbf 11/12.10.2010
München Hbf 13./14.10.2010
Ulm Hbf 15.10.2010
Kempten (Allgäu) Hbf 18.10.2010
Augsburg Hbf 19.10.2010
Straubing 20.10.2010
Hof Hbf 21.10.2010
Würzburg Hbf 22.10.2010
Frankfurt/Main Hbf 25./26.10.2010
Leonberg 27.10.2010
Karlsruhe-Durlach 28.10.2010
Ravensburg 29.10.2010
Freiburg (Breisgau) Hbf 02.11.2010
Heilbronn Hbf 03.11.2010
Kaiserslautern Hbf 04.11.2010
Saarbrücken Hbf 05.11.2010
Koblenz Hbf 08.11.2010
Fulda 09.11.2010
Kassel Hbf 10.11.2010
Hannover Hbf 11.11.2010
Braunschweig Hbf 12.11.2010
Herford 15.11.2010
Düsseldorf Hbf 16./1711.2010
Köln Messe/Deutz tief 18./1911.2010
Osnabrück Hbf 22.11.2010
Dortmund Hbf 23.11.2010
Bremen Hbf 24.11.2010
Rendsburg 25.11.2010
Magdeburg Hbf 26.11.2010
Hamburg-Altona 29./30.11.2010
Rostock Hbf 01.12.2010
Gotha 02.12.2010
Dresden Hbf 03.12.2010
Leipzig Hbf 06./0712.2010
Berlin Ostbahnhof 08./09.12.2010

Quelle:/Fotos: elektrolux, DSO

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

185 399 weiter mit Werbung unterwegs

Die 185 399 besitzt doch weiter ihre Teilreklame „399, DB Schenker & Bombardier - Eine erfolgreiche Partnerschaft mit Zukunft“. Die Lok wurde in entsprechender Optik gestern in Kassel gesichtet.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Weitere Mietloks zu DB Schenker Rail

DB Schenker stockt die Mietlokflotte weiter auf. Am 6. Oktober 2010 wurde die zuvor auf der Innotrans ausgestellte Railpool-E186 105 an DB Schenker Rail vermietet. Zwei Tage zuvor, am 4. Oktober 2010, wurden in Nürnberg Rbf die ehemals in Neuoffingen abgestellten Alpha Trains Lokomotiven 185 607, 609-615 an DB Schenker Rail übergeben.
Quelle:/Fotos: DSO, railcolor.net

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

DB Schenker schafft neue Struktur in Ungarn

DB Schenker hat kürzlich die Anteile der Masped-Gruppe an den Gemeinschaftsunternehmen Masped-Schenker Kft. und Masped-Railog Kft. übernommen. Für einen neuen einheitlichen Auftritt im Markt wurden diese Unternehmen gemeinsam mit der Hungarocargo Kft. sowie der Romtrans Hungaria Kft. in der Landesgesellschaft Schenker Kft. vereint. Die Neuordnung hat die Zustimmung der Kartellbehörden.
„Unser erklärtes Ziel ist es, durch das Zusammenführen aller Produktbereiche die Vermarktung und Qualität unserer Dienstleistung stetig zu verbessern und die führende Position in Ungarn weiter auszubauen“, erläutert Karl Nutzinger, als Mitglied des Vorstandes der Schenker AG für den Landverkehr und für die Regionen Europas verantwortlich. Bereits in der bisherigen Struktur hat DB Schenker in Ungarn äußerst erfolgreich agiert: alle Gesellschaften belegten in ihren Feldern Spitzenpositionen im ungarischen Speditions- und Logistikmarkt.
Die neue Geschäftsführung der Schenker Kft. besteht aus Árpád Vásárhelyi (zuvor Schenker Kft., Leiter der Landverkehre, Kontraktlogistik und Verkauf), László Káldor (bislang Masped-Schenker Kft., verantwortlich für Luft- und Seefracht sowie die Bahnverkehre) und Ferenc Péter Kovács (zuvor Schenker Kft., verantwortlich für Finanzen, Controlling und Administration sowie Messeund Projektspedition).

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:07.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

CFL bestellt acht Doppelstocktriebwagen bei Stadler

Für den Verkehr auf der Strecke Luxemburg - Koblenz hat die CFL nun bei Stadler acht dreiteilige Doppelstocktriebzüge im Wert von 60 Millionen Euro bestellt. Die 80 Meter langen Züge sollen eine Sitzplatzkapazität von 300 Plätzen haben, 160 km/h schnell fahren und mit zwei unterschiedlichen Spannungs- und Zugsicherungssystemen ausgestattet sein.
Quelle:/Fotos: CFL, Stadler

Datum:06.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Östgötatrafiken-Lirex gesichtet


Am 5. Oktober 2010 konnte um 11:52 Uhr dieses Gespann aus einem der fünf für den Betreiber des Nahverkehrs in Schwedens Östergötland-Region (Östgötatrafiken) und einem blauen normalen Coradia Nordic in Hamburg-Bergedorf landwärts fahrend beobachtet werden.

Quelle:/Fotos: Volkmar Döring, 05.10.2010

Datum:06.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Neues von der CD

Derzeit befindet sich in Olomouc die Prager 151 004 in der Neulackierung. Fertiggestellt für 140 km/h wurde Ende August 2010 die 362 019 (91 54 7362 019-2 CZ-CD) des DKV Brno (ex 363 019). Sie behielt beim Umbau ihre Energiewerbung. Derzeit ist 363 159 zum Umbau.
Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:06.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender, 06.10.10


Wußte man am Morgen des 06.10.2010 noch nicht, mit welcher Lok es bei der Zerlegung weitergeht, so zeigte sich am Nachmittag folgendes Bild. Das Metall ächzte und krächzte, gab dann aber doch nach ….
140 807 ++ 07.10.2010
Die kurz zuvor überstellten 110 479 zusammen mit 110 506, 140 792 und 139 157 auf dem gut zugewucherten Gelände vor den Bender-Toren.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 06.10.2010

Datum:05.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender/Opladen, 05.10.2010


140 115 ++ 05.10.2010
Die im Bf Opladen abgestellten Loks wurden in folgender Reihung zum Bender überstellt – auch dabei am Ende die beiden 110er aus Köln-Kalk:
110 479 am 04./05.10.2010 zum Bender überstellt (noch vor dem Tor, hinten)
110 506 am 04./05.10.2010 zum Bender überstellt (noch vor dem Tor)
140 792 am 04./05.10.2010 zum Bender überstellt (noch vor dem Tor)
139 157 am 04./05.10.2010 zum Bender überstellt (noch vor dem Tor)
140 779 am 04./05.10.2010 aufs Bender-Gelände überstellt
140 299 am 04./05.10.2010 aufs Bender-Gelände überstellt
140 601 am 04./05.10.2010 aufs Bender-Gelände überstellt (vorn)
Am Morgen des 06.10.2010 steht die 140 807 bereits „vorgearbeitet“ (zerschnittener Rahmen & Kasten) auf dem Gelände, vorn wartet noch die halbfertige 139 255. Die zwischen den beiden eingereihte 140 115 wurde am Vortag zerlegt.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 05.10.2010

Datum:05.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Dortmund-Scharnhorst, 05.10.2010


115 116-6 + 115 178-6 + 115 224-8 + 115 148-9 + 115 230-5 + 115 355-0 + 115 159-6
115 331-1 + 115 323-8 + 115 302-2 + 115 211-5 + 115 327-9 + 110 376-0 + 115 336-0

Quelle:/Fotos: Pieter van der Velden, 05.10.2010

Datum:04.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Sachsen Anhalt: Elektro-Netz Nord an DB Regio

Sachsen-Anhalt hat am 2. Oktober die Direktvergabe des Elektro-Netz Nord an die DB Regio AG veröffentlicht. Betroffen sind die Linien:
S 11 Schönebeck-Salzelmen – Magdeburg – Zielitz
S 12 Schönebeck-Salzelmen – Magdeburg – Stendal – Wittenberge
S 20 Braunschweig – Magdeburg – Burg – Genthin
RB 29 Stendal – Salzwedel – Uelzen
RB 43 Magdeburg – Köthen – Halle
RE 20 Magdeburg – Stendal – Salzwedel – Uelzen / Wittenberge

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:04.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bombardier erhält Auftrag zur Lieferung von 50 V300ZEFIRO Super-Hochgeschwindigkeitszügen in Italien

Bombardier Transportation hat mit dem italienischen Betreiber Trenitalia einen Vertrag zur Lieferung von 50 V300ZEFIRO Super-Hochgeschwindigkeitszügen unterzeichnet. Der V300ZEFIRO (in Italien als ETR 1000 bekannt) wird in Partnerschaft mit AnsaldoBreda, einem Tochterunternehmen des italienischen Finmeccanica-Konzerns, entwickelt. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von 1,54 Milliarden Euro (2,10 Milliarden US-Dollar). Der Anteil von Bombardier an diesem Auftrag beläuft sich auf 652 Millionen Euro (889 Millionen US-Dollar).
Der V300ZEFIRO hat eine Sitzplatzkapazität für 600 Fahrgäste und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 360 km/h. Seine außergewöhnlich hohe Beschleunigung ermöglicht es dem Zug, selbst auf kurvigen Strecken hervorragende Reisezeiten zu gewährleisten. Er ist vollständig für den grenzüberschreitenden Einsatz ausgerüstet, so dass die Fahrgäste von Trenitalia in andere europäische Länder reisen können, ohne umsteigen zu müssen.
Mit dem nun bekannt gegebenen Zuschlag hat Bombardier Aufträge für die Lieferung von insgesamt 210 Zügen der ZEFIRO-Familie erhalten. Der erste Auftrag für diese Plattform kam im Oktober 2007 aus China mit einem Vertrag über die Lieferung von ZEFIRO-Zügen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h. Seitdem hat Bombardier Aufträge für die Lieferung von 80 Einheiten des ZEFIRO 380-Modells und weiteren 80 ZEFIRO-Zügen mit einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 250 km/h erhalten, diese Bestellungen kamen ebenfalls vom chinesischen Eisenbahnministerium (MOR). Der ZEFIRO 250 der ersten Generation ist in China bereits in Betrieb.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:03.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender/Opladen, 03.10.2010


Neben den bereits angekündigten Mannheimer 139 157 und 140 779 wurden Ende der letzten Woche auch 140 299 (Seelze) und 140 601 (ebenfalls Mannheim) mit nach Opladen überstellt und warten am 03.10.2010 im Bf zusammen mit der bereits länger dort stehenden 140 792 auf die Überführung zum nahegelegenen Bender. 139 255 wartet am 03.10.2010 auf dem Bender Gelände auf die weitere Zerlegung. Die befindet sich seit einigen Tagen in diesem Zustand …..da zwischendurch wieder einige Trafos auseinander genommen wurden.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 03.10.2010

Datum:01.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

185 090 hat nach HU Bombardier-Werbung behalten

Die 185 090 hat nun per 29.09.10 eine neue Hauptuntersuchung erhalten. Sie trägt nun den neuen Schenker-Balken besitzt aber unverändert die Bombardier-.Reklame.
Quelle:/Fotos: =RK=

Datum:01.10.2010 - Uhrzeit: 00:00

Startschuss für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Reichenbach – Hof

Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil zum Baubeginn der Streckenelektrifizierung Reichenbach (Vogtland) – Hof: „Endlich nimmt dieses auch überregional bedeutende Projekt des Lückenschlusses zwischen Reichenbach, Nürnberg und Regensburg Fahrt auf. Das ist ein großer Erfolg für den gemeinsamen Einsatz der Freistaaten Bayern und Sachsen für den Ausbau in diesem Teilabschnitt. Nun liegt es beim Bund, die Planungen für die übrigen Abschnitte in Bayern einzuleiten, um auch hier schrittweise voranzukommen.“ Die Fertigstellung der Elektrifizierung zwischen Reichenbach und Hof ist für Dezember 2013 geplant.
Der Abschnitt Reichenbach – Hof ist Teil des Bedarfsplanprojekts der Ausbaustrecke von Nürnberg in Richtung Sachsen und Tschechien, der zusammen mit der Verbindung nach Regensburg eine wichtige, durchgehend elektrifizierte Nord-Süd-Verbindung schafft. „Durch die Elektrifizierung der Strecke entsteht eine leistungsfähige Magistrale für Ostbayern. Davon wird der regionale und überregionale Güter- und Personenverkehr nachhaltig profitieren“, so Zeil.
Die Elektrifizierung der Strecke ist eine wesentliche Voraussetzung für einen effizienten Eisenbahnbetrieb. Dadurch wird die Wettbewerbssituation der Schiene deutlich verbessert. Zusätzlich zu den neuen Oberleitung werden noch weitere Anlagen benötigt, wie beispielsweise eine Anlage zur Bahnstromversorgung und eine Fußgängerbrücke über den Hofer Hauptbahnhof.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Das News-Archiv befindet sich in Umstellung auf Datenbanken. Zum Teil ist noch das alte Layout in den Unterseiten vorhanden.
   FAQs | Versandkosten | AGB | Widerrufsformular | Disclaimer | Buchhandel | Impressum | Kontakt |   
© 2000-2017 elektrolok.de/xyania internet verlag optimiert für 1024 x 768 Pixel