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News-Rubrik: News-Archiv Juli 2010

Datum:29.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender/Opladen und Steil/Eschweiler, 29.07.2010

Noch sind alle fünf Loks beim Bender vorhanden. In Eschweiler wurden die fünf Loks, die am 6. Juli 2010 angeliefert wurden mittlerweile verschrottet.
Quelle:/Fotos: DSO, 29.07.2010

Datum:16.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Durchschlag für Tunnel Baumleite der Eisenbahn-Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt in Thüringen

Am Donnerstag war nach 1.317 Metern und neun Monaten Vortrieb durch den Berg das sprichwörtliche Licht am Ende des neuen Tunnels Baumleite zu sehen. Der Tunnel stellt die Verbindung zwischen der Grümpentalbrücke und dem viergleisigen Streckenabschnitt bei Theuern her. Mit einem traditionellen Durchschlag wurde dieser Augenblick gefeiert. Dabei waren Tunnelpatin Sibylle Abel, Ministerialrat Hans-Jürgen Hummel, Referatsleiter Schienenverkehr / ÖPNV im Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr, Volker Hädrich, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Thüringen, und Michael Ahlgrimm, Leiter Großprojekte Nord der DB Netz AG. Der Tunnel wird von Norden her im bergmännischen Verfahren mit Spritzbetonsicherung aufgefahren. In einem zweiten Arbeitsschritt erhält er eine zweite, eine innere Röhre, in welcher dann die Züge fahren. Die Einzelinvestition beträgt fast 50 Millionen Euro.
Das Bauvorhaben umfasst umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen. So entstehen aus den 800.000 Kubikmetern Ausbruchsmassen Landschaftsmodellierungen auf dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Galgenberg, der aufgeforstet oder mit Waldmantel- und Staudenvegetation eine landschaftstypische Gestaltung erhält. Der Durchschlag erfolgte vorfristig, trotz teilweise anspruchsvoller Geologie. Im Landkreis Sonneberg ist damit der dritte von vier Tunneln durchgeschlagen (Tunnel Baumleite, Müß, Goldberg). Der Längste Tunnel des Projektes, der 8,3 Kilometer lange Tunnel Bleßberg ist bereits zur Hälfte mit der zweiten, der inneren Schale fertig gebaut, während von Norden bisher zwei von vier Kilometern Vortrieb geschafft sind.Mit einer langen Kette aufeinander folgender großer Ingenieurbauwerke von 29 Brücken und 22 Tunneln werden die Höhenzüge der 107 Kilometer langen Neubaustrecke vom Oberfränkischen Ebensfeld über den Thüringer Wald bis nach Erfurt überwunden. Die Neubaustrecke gehört zur 500 Kilometer langen Verbindung zwischen Nürnberg und Berlin, dem Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt etwa 10 Milliarden Euro. Nach Abschluss aller Maßnahmen wird sich die Reisezeit zwischen München und Berlin von heute sechs Stunden auf etwa vier Stunden verringern. Die Kunden im Personen- sowie im Güterverkehr erhalten eine konkurrenzfähige und umweltgerechte Alternative zu Straße und Flugzeug.
Gegenwärtig konzentriert sich der Bau zwischen Nürnberg und Berlin auf die über 230 Kilometer langen Neubaustrecken Ebensfeld–Erfurt sowie Erfurt–Leipzig/Halle. Alle Bauzeit bestimmenden Ingenieurbauwerke, die Tunnel und Talbrücken, befinden sich in der Realisierung.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:16.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bombardier: Weitere Hochgeschwindigkeitszüge für China

Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. (BST), ein chinesisches Joint-Venture von Bombardier Transportation, hat vom chinesischen Eisenbahnministerium einen Auftrag für 40 zusätzliche CHR1-Hochgeschwindigkeitszüge im Wert von ca. 5,2 Milliarden CNY (591 Millionen Euro, 761 Millionen US-Dollar) [1] erhalten. Der Anteil von Bombardier beläuft sich auf ca. 2,5 Milliarden CNY (289 Millionen Euro, 373 Millionen US-Dollar) [1]. BST ist ein Joint-Venture zwischen Bombardier und der CSR Sifang Rolling Stock Co., Ltd.
Die 40 neuen Triebzüge bestehen aus je acht Wagen, die jeweils bis zu 604 Fahrgäste befördern können und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Die Lieferung der zusätzlichen Wagen wird im September 2010 beginnen und bis Ende Mai 2011 abgeschlossen sein. Mit diesem Zusatzauftrag wurden insgesamt 1.280 CRH1-Wagen für Betriebsgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h bei Bombardier Sifang in China bestellt.
Die Bestellung schreibt den größten jemals in der chinesischen Eisenbahngeschichte vergebenen Einzelauftrag im Personenverkehr fort und unterstreicht den Erfolg des CRH1-Zuges, der Teil der BOMBARDIER ZEFIRO-Hochgeschwindigkeits-Plattform ist. Die jetzt bestellte neueste Generation umfasst unter anderem einen speziellen VIP-Wagen mit Erste-Klasse-Sitzen.

Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:15.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

DB Regio AG erhält Zuschlag für das Teilnetz Warnow

Am 12.Juli hat die DB Regio AG den Zuschlag für das Teilnetz Warnow erhalten. Das Teilnetz Warnow umfasst die Verkehrsleistungen:
der Linien der Rostocker S-Bahn
S 1 Rostock Hbf-Warnemünde,
S 2 Güstrow-Schwaan-Rostock Hbf-Warnemünde,
S 3 Güstrow-Laage-Rostock Hbf-Warnemünde und
S 4 Rostock Seehafen Nord-Rostock Hbf-Warnemünde
der Linie RB 12 Rostock Hbf-Graal-Müritz/Ribnitz-Damgarten West
sowie der RE-Linien
RE 8 Wismar-Rostock-Tessin
RE 4 Wismar-Schwerin-Ludwigslust
RE 1 Rostock Hbf-Schwerin Hbf (Einzelleistungen)
Mit der ersten Betriebsstufe gehen ab Dezember 2011 die Regionalbahnleistungen mit einem Umfang von 1,44 Mio. Zugkilometer in Betrieb. Hier kommen zwölf Triebzüge des Typs DESIRO von Siemens (BR 642) zum Einsatz. Diese verkehren bereits heute auf der Linie RE 8 Wismar-Rostock-Tessin, der RB 12 Rostock Hbf-Graal-Müritz/Ribnitz- Damgarten West und der S 3 zwischen Rostock Hbf und Rostock Seehafen Nord. Sie erhalten bis zur Betriebsaufnahme ein Redesign und werden dabei in einen neuwertigen Zustand gebracht.
Mit der zweiten Betriebsstufe gehen dann ab Dezember 2012 alle Elektrotraktionslinien (S-Bahn und RE-Verkehre) in den Betrieb. Diese Leistungen in einem Umfang von 2,57 Mio. Zugkilometer werden mit 23 Neubautriebzügen des Typs TALENT 2 von Bombardier (BR 442) erbracht. Alle S-Bahn-Linien werden dann bis nach Warnemünde verkehren. Die Züge auf der S 1 werden in den Hauptverkehrszeiten alle siebeneinhalb Minuten fahren. Die Züge der S 2 und S 3 werden zwischen Rostock und Güstrow werktags durchgängig im Einstundentakt verkehren.
Die DB Regio AG behält sich den möglichen Einsatz eines Subunternehmers für einen Teil der Fahrbetriebsleistungen vor. Eine entsprechende EU-weite Ausschreibung läuft. Die Tariftreueerklärung, wie sie durch DB Regio abgegeben wurde, ist auch Bestandteil der Anforderungen dieser Ausschreibung.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:15.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Erstmals PKP-183 am EC bis Berlin


Am Mittwoch fuhr erstmals ein PKP "Husarz" durchgängig vor einem EC zwischen Warschau und Berlin. Premierenfahrt war am EC 44 mit 370 005. Die Fotos zeigen den EC 44 am Hackeschen Markt (BILD 10001) sowie den Lr-EC 44 auf dem Weg nach Grunewald in Berlin Savignyplatz.

Quelle:/Fotos: Sebastian Schrader, 14.07.2010

Datum:14.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Stuttgart: Bahn bereitet Abriss des Nordflügels vor

Neben den laufenden Arbeiten zum Umbau des Gleisvorfeldes am Stuttgarter Hauptbahnhof beginnt die Deutsche Bahn jetzt auch mit den Vorbereitungen zum Abriss des nördlichen Seitenflügels. Das dafür erforderliche Baurecht hat die Bahn schon seit 2005 mit dem bestandskräftigen Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 1.1 "Talquerung und neuer Hauptbahnhof". Damit kann der stufenweise Rückbau des Gebäudeteiles in den nächsten Wochen und Monaten erfolgen.
Der Abriss des nicht mehr benötigten Gebäudeteils wird als stufenweiser Rückbau durchgeführt. Dabei werden die einzelnen Materialien beim Ausbau entsprechend separiert und durch die Baufirma entsorgt. Zunächst werden im Gebäude z.B. Rohr- und Elektroleitungen, Fenster oder der Innenausbau entfernt. Dann wird das Gebäude stockwerksweise bis auf Erdgeschossniveau abgetragen. Die Abbruchmaterialien werden nach der Separierung auch zur Verfüllung des Kellergeschosses verwendet. Zum Schutz des laufenden Bahnbetriebs wird teilweise zwischen dem Gebäude und den Gleisen mit einem Mobilkran eine "Stahlmatte" verwendet. Für den gesamten Rückbau des Gebäudes sind etwa 2 ½ - 3 Monate veranschlagt Alle anfallenden Stoffe, auch z.B. die Natursteine der vorderen Fassade, sind Eigentum der mit dem Bau beauftragten Fa. Wolff & Müller aus Stuttgart, die am 18.05.2010 den Zuschlag erhalten hat.
Bevor mit den eigentlichen Rückbauarbeiten begonnen werden kann, sind im Umfeld zahlreiche Vorbereitungen erforderlich. Sichergestellt ist dabei, dass während der Abrissarbeiten des Nordflügels die Vorfahrt z.B. mit Taxis und der Zugang zum Bahnhof über den Nordausgang noch bis November unverändert erhalten bleibt. Eine wichtige Voraussetzung, denn der Nordausgang stellt den einzigen barrierefreien Zugang zum heutigen Kopfbahnhof dar. Auch die Parkmöglichkeiten bleiben, während des Abrisses erhalten, es kann bauzeitlich bedingt jedoch zu Einschränkungen durch andere Baumaßnahmen kommen. Nach Abriss des nördlichen Seitenflügels stehen diese Flächen für eine kundenfreundliche Anpassung der Wegeführungen am Nordeingang zur Verfügung. Diese Änderungen werden durch den Neubau des zweigeschossigen unterirdischen Technikgebäudes unmittelbar am Nordeingang notwendig.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:13.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender, 13.07.2010

Wie erwartet: 140 768 ++ 12.07.2010
Die Überreste der zerlegten 140 768 sowie das Rahmen-Mittelteil mit der Haupttransformator-Aufnahme wartet auf den Abtransport zur Schmelze: Als nächste steht 140 117 zur Verschrottung an – gestern fanden aber keine Arbeiten an der Lok statt...

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 12.07.2010

Datum:13.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Taurus-Einweisungsfahrten in Thüringen


Seit Montag, 12.07.2010 finden in Thüringen Einweisungsfahrten mit der BR 182 zwischen Erfurt und Eisenach statt, dazu wurden die Nachmittagsverstärker RB 16296 Erfurt - Eisenach, sowie RB 16297 Eisenach - Erfurt (- Sangerhausen (RB 16492)) mit 182 009 gefahren,hier in Sättelstädt auf den Weg nach Eisenach als RB 16296 und in Erfurt, beim warten auf die Weiterfahrt nach Sangerhausen als RB 16492.

Quelle:/Fotos: Holger Grunow, tradibahner.de, 12.07.2010

Datum:13.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

189 840 in Ungarn


Am 12.7.2010 weilte die beim EVU PRESS eingestellte 189 840 zu Messfahrten in Ungarn. Die zur Variante M gehörende Lok wies die Fahrzeugnummer 9180 6189 840-2 D-PRESS auf, die EBA-Nummer lautete 08M12M2 010. Die Messfahrten wurden zwischen dem ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom und dem Bf. Ötteveny durchgeführt, auf Teilstrecken wurde die GYSEV 1047 504 als Bremslokomotive mitgeführt. Nach Abschluß der Messfahrten gab es im Bf. Hegyeshalom noch eine nette Gegenüberstellung zwischen der weißen PRESS 189 840 und der für Rail Cargo Hungaria(RCH) fahrenden schwarzen 189 156 in der dortigen von der Natur zurückeroberten Zugförderung.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill, 12.07.2010

Datum:12.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender, 12.07.2010


Am frühen Morgen des 12.07.2010 ruhen noch die Arbeiten auf dem Bender-Gelände in Opladen. An der 140 768 (mit durchgestrichenen Loknummern) wurde bereits am Freitag mit der Zerlegung begonnen – der Rahmen wird dann heute wohl verschrottet.
140 117, 139 163, 140 551, 140 547 und 140 712 bilden das „Rest-Programm“ in Opladen – bis der nächste Schrottlokzug kommt ...

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 12.07.2010

Datum:12.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

1116 246 nun doch verkehrsrot

Die 1116 246, die eigentlich zur Polizei-Werbelok umgestaltet werden sollte und deshalb einige Zeit mit weißen Fronten unterwegs war, wurde nun in Linz wieder komplett verkehrsrot lackiert.
Quelle:/Fotos: EBFÖ

Datum:09.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

SBB Cargo: Bestellung von Hybridfahrzeugen bei Stadler Winterthur

30 umweltfreundliche Rangierloks für SBB Cargo.
SBB Cargo erneuert ihre Flotte für den leichten Zustell- und Rangierdienst. Sie bestellt bei der Stadler Winterthur AG für knapp CHF 88 Mio. 30 Hybridloks mit Optionen auf weitere Fahrzeuge. Insgesamt waren sechs Anbieter zur Offertstellung eingeladen. Dank des Elektroantriebs und dem ergänzenden Diesel-Hilfsmotor sind die neuen Fahrzeuge besonders umweltfreundlich. Ausserdem weisen sie über die gesamte Lebensdauer hinweg eine hohe Wirtschaftlichkeit auf.
SBB Cargo passt ihre Fahrzeugflotte für die regionale Cargo Produktion laufend an die künftigen Bedürfnisse an. Für den leichten Zustelldienst im Wagenladungsverkehr entsprechen die bestehenden Rangierloks des Typs Bm 4/4 und diverse dreiachsige Rangierloktypen bezüglich Alter, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Als Ersatz beschafft SBB Cargo bei der Stadler Winterthur AG 30 neue, zweiachsige Hybridloks (Typ Eem 923 Hybrid). Sie kommen im leichten Zustell- wie auch im Rangierdienst zum Zug. Die Investitionen belaufen sich auf knapp CHF 88 Mio. Das neu entwickelte Modell basiert auf der Rangierlok Ee 922, die bei der SBB bereits beim Personenverkehr für Rangieraufgaben im Einsatz steht. Die Hybridversion für SBB Cargo verfügt über zwei Elektromotoren sowie einen ergänzenden Diesel-Hilfsantrieb für das Bedienen von Anschlussgleisen ohne Fahrdraht. Die Eem 923 Hybrid erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h.
Mit diesem Innovationsschritt hat sich SBB Cargo bewusst für eine besonders umweltfreundliche Rangierlokomotive entschieden. Insgesamt waren sechs Anbieter zur Offertstellung eingeladen. Dabei wies das Angebot der Hybridlok von Stadler Winterthur die tiefsten Investitions-, Betriebs- und Unterhaltskosten aus. Auf die gesamte Lebensdauer gerechnet, ist die Hybridlok für SBB Cargo mit Abstand am wirtschaftlichsten. Im Vergleich zu konventionellen Dieselloks überzeugte die Eem 923 zudem durch ihre gute Ökobilanz, da sie deutlich weniger CO2 und Lärmemmissionen verursacht. Gleichzeitig kann SBB Cargo mit der Neubeschaffung die Flottenvielfalt im Rangier- und Zustelldienst weiter reduzieren, was einen effizienteren Betrieb und Unterhalt der Fahrzeugflotte ermöglicht. Die neuen Hybridloks werden in den Jahren 2012 / 2013 ausgeliefert. SBB Cargo hat sich zudem Optionen auf weitere Fahrzeuge gesichert, welche bei Bedarf in den nächsten Jahren eingelöst werden können.

Quelle:/Fotos: SBB Cargo

Datum:08.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Bender, 08.07.2010


Und wieder eine 140 weniger: 140 337 ++ 08.07.2010
Ein Rahmenstück der 140 337 ragt noch aus dem Schrotthaufen...
Da waren’s nur noch 6 – jetzt steht 140 768-3 als nächste an

Quelle:/Fotos: Markus Tigges, 08.07.2010

Datum:08.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

RCA legt bei strategischer Mittelfristplanung nach

Tarifanpassungen im nationalen unbegleiteten kombinierten Verkehr - unrentable Transporte sind betriebswirtschaftlich nicht vertretbar
Die ÖBB-Güterverkehrstochter Rail Cargo Austria hat während der Wirtschaftskrise im nationalen und internationalen Konkurrenzvergleich gewonnen. Während der Schienengüterverkehr in Österreich um insgesamt 19 % zurückgegangen ist, verzeichnet RCA ein Minus von rund 16 %. Das bedeutet, dass RCA 2009 Marktanteile in Österreich gewinnen konnte. Gemessen an den wesentlichen betriebswirtschaftlichen Indikatoren - Geschäftsrückgang im Jahresvergleich, Kompensation des entgangenen Umsatzes durch Anpassungsmaßnahmen und daraus resultierender Verlust in Prozent des Umsatzes (11 %) - hat RCA das Krisenjahr 2009 am besten von den europäischen Güterverkehrsbahnen bewältigt. RCA ist heute die zweitstärkste Güterbahn Europas und die Nummer 1 in Mittel- und Südosteuropa.
Mittelfristplanung
2011 will RCA mit dem nationalen und internationalen Teil des Geschäftes in die schwarzen Zahlen fahren, 2012 soll RCA-Tochter Rail Cargo Hungaria ebenfalls positiv bilanzieren. Ab 2013 strebt RCA eine angemessene Umsatzrentabilität und eine entsprechende Verzinsung des Eigenkapitals an. Diesem Mittelfristplan liegen Maßnahmen mit einem Ergebnisvolumen von über 200 Mio. Euro zu Grunde. Dabei handelt es sich um Innovationen in den Geschäftsaktivitäten von RCA, Prozessinnovationen in der Produktion und unverändert Synergien aus dem Zusammenwachsen von Rail Cargo Austria mit Rail Cargo Hungaria, an denen konsequent seit 2009 gearbeitet wird. Zudem werden die verlustreichsten Verkehre im nationalen unbegleiteten kombinierten Verkehr (nationaler UKV) saniert, die rund 4 % des 200 Mio. Euro Maßnahmenpakets ausmachen.Tarifanpassung nationaler UKV
Der nationale unbegleitete kombinierte Verkehr (nationaler UKV) ist wegen hoher Kosten für das flächendeckende Netzwerk seit jeher nur bedingt kostendeckend zu führen. Bisher konnte diese mangelnde Kostendeckung durch positive Erträge bei den internationalen Verbindungen einigermaßen ausgeglichen werden. Durch die Liberalisierung und dem in der Wirtschaftskrise noch intensiver geführten Wettbewerb mit der Straße wurden auch die Erträge im internationalen Geschäft geringer. Die nicht kostendeckenden Verkehre im nationalen UKV müssen nun mit 1. August 2010 durch eine Tariferhöhung im Ausmaß von 9 bis 14 % an ein betriebswirtschaftlich vertretbares Maß herangeführt werden. Die Tariferhöhung betrifft rund 1% des Gesamtverkehrsaufkommens bei Rail Cargo Austria. „Der kombinierte Verkehr ist strategischer Bestandteil unserer Planungen und trägt dazu bei, dass wir rund 30 % aller Güter in Österreich auf der Schiene transportieren. Wir stehen aber auch jederzeit im harten Wettkampf mit der Straße und müssen betriebswirtschaftlich agieren. Die mit 1. August durchgeführte Tarifanpassung für den nichtkostendeckenden Teil des nationalen unbegleiteten Kombiverkehrs ist notwendig. Wir können es uns nicht mehr leisten, Transporte abzuwickeln, die uns ein Loch in die Bilanz schlagen“, erläutert Friedrich Macher, Sprecher des Vorstandes Rail Cargo Austria. Vorwürfe, dass durch die Tarifanhebung Transporte von der Schiene auf die Straße verlagert werden könnten, lässt Macher nicht gelten. „Jeder Kunde trifft selbst die Entscheidung, ob seine Transporte auf der umweltfreundlichen Schiene oder der Straße rollen. Rail Cargo Austria versucht alles, um Transporte auf die Schiene zu verlagern, muss aber auch betriebswirtschaftlich denken. Wir können unrentable Transporte nicht mehr führen, nur damit sich irgendjemand auf unsere Kosten ein grünes Mäntelchen umhängen kann. Wirtschaft, Politik, Interessensvertretungen müssen europaweit vernetzt denken und mitarbeiten, damit die Schiene als Transportmittel forciert wird.
Anfang 2009 wäre bereits eine längst überfällige Tariferhöhung im nationalen UKV geplant gewesen. Zur Unterstützung - so zu sagen als „Krisenbeitrag“ - der verladenden Wirtschaft in der Wirtschaftskrise wurde diese Preisanpassung ausgesetzt und um ein halbes Jahr auf Juli 2009 verschoben. Zudem erhöhte Rail Cargo Austria die Tarife nicht im betriebswirtschaftlich erforderlichen Umfang. Mit der nunmehr zweiten Tariferhöhung für bislang unrentable Transporte im nationalen UKV nähert sich der Preis in diesem Segment der wirtschaftlichen Vertretbarkeit. Darüber hinaus gibt es positive Gespräche mit dem BMVIT über eine allfällige Verschiebung von bestehenden Transportförderungen für den UKV.
Die betroffenen Kunden im rein nationalen UKV sind über die Tariferhöhungen bereits informiert worden - Vor- und Nachlaufverbindungen zu internationalen Verkehren sind nur marginal, die Rollende Landstraße ist davon gar nicht betroffen. Aktuell umfasst das gesamte Aufkommen des unbegleiteten Kombinierten Verkehrs der RCA rund 800.000 Ladeeinheiten (Container, etc.), davon sind rund 60.000 Ladeeinheiten im relevanten Segment unterwegs.
Kombinierter Verkehr
Ein Geschäftsfeld von Rail Cargo Austria ist der Kombinierte Verkehr, d.h. die sinnvolle Verkettung von verschiedenen Verkehrsträgern (in erster Linie Schiene und Straße) zu einem Transport. In Containern oder Wechselaufbauten können alle Güter befördert werden.

Quelle:/Fotos: Rail Cargo Austria AG

Datum:08.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

CD: BR 471 Änderungen

Nachdem im Mai und Juni 2010 die letzten drei fehlenden 471 028-030 an Praha ausgeliefert wurde, war die Woche auch 471 061/071 061/971 061 auf Abnahmefahrt.
Im Juni 2010 wurde die Garnitur 471 044 von Praha nach Ostrava umbeheimatet. Der Grund für den Mehrbedarf ist die Umstellung eines Umlauf auf der Strecke Sumperk - Zabreh na Morave.

Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:07.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

VRS: S 4-Ringschluss verschiebt sich

Zwei Genehmigungen für die geplante S-Bahn von Marbach nach Backnang liegen vor
Die geplante S-Bahn-Linie 4 zwischen Marbach (Neckar) und Backnang wird nicht wie vorgesehen im Herbst 2011, sondern frühestens im Herbst 2012 fahren. Dies haben der Verband Region Stuttgart und die Deutsche Bahn AG heute mitgeteilt. In der jüngsten Projektbesprechung mit Vertretern der Deutschen Bahn AG wurden neue Erkenntnisse aus der Planung erörtert, die eine Verschiebung der Inbetriebnahme unumgänglich machen.
Dem bisherigen Zeitplan lagen verschiedene Annahmen zum Ablauf der Genehmigungsverfahren zu Grunde, die nur bedingt eingetroffen sind. Ursache dafür sind notwendige Änderungen der Plangenehmigungsunterlagen aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben unter anderem zur Umweltverträglichkeit. Stand heute liegen die Baugenehmigungen für Marbach (Neckar) und Erdmannhausen vor. Die Genehmigungen für Kirchberg (Murr), Burgstall (Murr) und Backnang stehen noch aus.
Der Bauablauf soll entsprechend der neuesten Erkenntnisse und im Sinne einer höheren Kostensicherheit an einem Stück erfolgen, woraus eine längere Streckensperrung resultiert. Während der Streckensperrung sollen die Haltepunkte ausgebaut werden.
Der Verband Region Stuttgart bedauert diese zeitliche Verschiebung. Er hat stets deutlich gemacht, dass der Zeitplan von Annahmen abhängt, auf die er wie auch die Deutsche Bahn AG nur begrenzt Einfluss hat.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:06.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Steil/Eschweiler-Aue, 06.07.2010


Die in Eschweiler-Aue bei der Firma Steil zur Verschrottung gelandeten 140er - die vordere Lok ist 140 442.

Quelle:/Fotos: Luca Oberstaller, 06.07.2010

Datum:06.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

ICE auf den Namen Vaihingen an der Enz getauft

Am 3. Juli 2010 wurde ein ICE-T (Tz 1162) im Vaihinger Hauptbahnhof auf den Namen "Vaihingen an der Enz" getauft.
Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:06.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

SBB Cargo und Hupac gründen SBB Cargo International

SBB Cargo und der Kombi-Operateur Hupac gründen gemeinsam eine eigenständige, neutrale Gesellschaft für den alpenquerenden Transitverkehr zwischen Deutschland und Italien. Ein vertaktetes Produktionssystem und schlanke Strukturen sollen das neue Unternehmen zum Kostenführer auf der Nord-Süd-Achse machen.
Auf Anfang 2011 gründen SBB Cargo und Hupac ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen, das sich auf das Fahren von Ganzzügen und Zügen des Kombinierten Verkehrs (KV) auf der europäischen Nord-Süd Achse zwischen Deutschland und Italien fokussiert. Damit hat der Verwaltungsrat der SBB seinen Stossrichtungsentscheid vom Februar zur strategischen Neuausrichtung von SBB Cargo bestätigt.
Aktionäre der Gesellschaft sind SBB Cargo (75%) und Hupac (25%), dem führenden KV-Operateur auf der Nord-Süd-Achse. Die Beteiligung weiterer Partner ist möglich. Über die neue Gesellschaft soll die jahrzehntelange Partnerschaft der beiden Unternehmen vertieft werden. Ziel ist es, gemeinsam ein starkes, marktnahes und neutrales Traktionsunternehmen aufzubauen und zu entwickeln. Mit einer auf ausgewählte Relationen bezogenen Optimierung der Ressourcen und der Halbierung der Strukturkosten soll die Kostenführerschaft im KV-Segment erreicht werden. Als Schweizer Firma wird die Qualität einen hohen Stellenwert haben.
Kunden der neuen Gesellschaft sind primär Operateure des Kombinierten Verkehrs, die vom geplanten Gesamtumsatz von CHF 300 Mio. rund 80% ausmachen werden. Auch wenn die Hupac der grösste Einzelkunde sein wird, ist das Angebot klar auf weitere Grosskunden ausgerichtet. Neben Operateuren sind dies Bahnspeditionen, andere Bahnen und einzelne Grossverlader. «Entscheidend ist, dass wir als unabhängiges und neutrales Bahnunternehmen die Traktionsleistungen zwischen Deutschland und Italien am Markt anbieten. Dies liegt im Interesse beider Aktionäreº erklärt Nicolas Perrin, Leiter SBB Cargo.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:06.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Weitere Umlackierungen bei der CD

Weitere Umlackierungen gibt es aus Nachbarland. Im Zuge der HU (ausgeführt in Sumperk) wurde die 242 237 (DKV Plzen) im neuen CI mit schwarzen Rahmen umlackiert. Ebenfalls im Zuge der HU wurde 363 046 (ohne schwarzen Rahmen) umlackiert. Fertiggestellt ist auch 263 001 vom DKV Brno.
Quelle:/Fotos: S-Bahnfahrgast

Datum:05.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

S-Bahn Berlin setzt wieder Züge der Baureihe 485 ein

Ab Samstag, 3. Juli, fahren bei der Berliner S-Bahn wieder Züge der Baureihe 485. Der erste Einsatz findet auf der Linie S75 zwischen Spandau und Lichtenberg statt. Der aus vier Vierteln bestehende Vollzug startet unter anderem um 7.24, 9.44 und 12.04 Uhr ab Spandau sowie um 8.50, 11.10 und 13.30 Uhr ab Lichtenberg. Ab Montag kehren die Züge auf ihre bisherige Stammlinie zwischen Pankow und Flughafen Schönefeld zurück.
Im Rahmen einer Selbstverpflichtung hatte das Unternehmen dem Eisenbahn-Bundesamt vor zwei Wochen zugesichert, die Achsen der Fahrzeuge künftig in verkürzten Intervallen einer Ultraschalluntersuchung zu unterziehen. Außerdem werden alle derzeit verwendeten Achsen innerhalb von zwölf Monaten durch neue ersetzt.
Die S-Bahn Berlin hatte die Fahrzeuge, die aufgrund ihrer früheren Farbgebung im Volksmund als "Coladosen" bezeichnet werden, am 26. Februar vorübergehend aus dem Verkehr gezogen, nach dem zuvor festgestellt wurde, dass seit dem Jahr 2001 Wirbelstromprüfungen nicht in erforderlichem Umfang durchgeführt worden waren.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:02.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

120 151 nun verkehrsrot

Die dienstälteste Werbelok der DB existiert nicht mehr. Die blau lackierte 120 151 wurde in dne letzten Tagen in Nürnberg verkehrsrot lackiert.
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:02.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Wieder HU an 151

Die 151 016 erhält aktuell eine HU in Dessau. Nach über einem Jahr und diversen Abstellungen scheint die DB nun wieder auch ältere Güterzugloks zu benötigen.
Quelle:/Fotos: Bw Altstadt, =RK=

Datum:01.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Teilnetz Warnow wird an die DB Regio vergeben

Auf dem Teilnetz Warnow sollen auch künftig Züge der DB Regio AG unterwegs sein. "DB Regio hat uns mit einem Angebot überzeugt, das spürbare Verbesserungen für die Fahrgäste bringt", sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann heute. Das Teilnetz Warnow umfasst nahezu den gesamten Schienenpersonennahverkehr in und um Rostock mit rund vier Millionen Zugkilometern pro Jahr. Es war in den vergangenen Monaten für eine Laufzeit von zwölf beziehungsweise 13 Jahren europaweit ausgeschrieben worden.
Ab Dezember 2012 wird die S-Bahn Rostock aus insgesamt vier Linien bestehen: S 1 Rostock Hbf – Warnemünde, S 2 Güstrow – Schwaan – Rostock Hbf – Warnemünde, S 3 Güstrow – Laage – Rostock Hbf – Warnemünde und S 4 Rostock Seehafen Nord – Rostock Hbf – Warnemünde. Damit werden alle S-Bahn-Linien bis nach Warnemünde durchfahren.
Bei der S-Bahn Rostock werden neue, stufenlos zugängliche Züge die über 20 Jahre alten Doppelstockwagen ersetzen. Sie bieten außerdem großzügige Stellflächen für Fahrräder. Diese Züge kommen auch auf der Linie RE 7 Wismar – Ludwigslust zum Einsatz, die ebenfalls Bestandteil dieses Teilnetzes ist.
Die Züge auf der S-Bahn-Linie S 1 werden in Spitzenzeiten alle siebeneinhalb Minuten fahren statt wie bisher im Zehn-Minutentakt. Die Züge der S-Bahn-Linien 2 und 3 zwischen Rostock und Güstrow werden werktags durchgängig im Einstundentakt verkehren.
Die Züge auf den Linien RE 8 Wismar – Rostock – Tessin und RB 12 Rostock – Graal-Müritz werden ab Dezember 2011 mit Schiebetritten für einen leichteren Ein- und Ausstieg nachgerüstet sein. "Dann können auch Fahrgäste mit Kinderwagen oder einer Gehbehinderung leicht in alle Züge in und um Rostock einsteigen. Und jeder kann sein Fahrrad mitnehmen. Die Nachfrage ist hoch, denn gerade die Rostocker Studierenden sind oft mit dem Rad in der Bahn unterwegs", so Schlotmann.
Die DB Regio AG hat eine Tariftreueerklärung unterzeichnet, die auch für Subunternehmer gelten wird, die möglicherweise eingesetzt werden. Schlotmann betonte: "Das war uns bei der Vergabe besonders wichtig. Wettbewerb ist grundsätzlich gut, aber nicht auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung

Datum:01.07.2010 - Uhrzeit: 00:00

Startschuss für Elektrifizierung der Strecke Reichenbach–Hof

Wesentliches Ziel ist es, die Region direkt an das künftige, elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz anzubinden. In Zukunft sollen die Nahverkehrszüge aus Südwestsachsen durch den City-Tunnel Leipzig nach Norden geleitet werden. Für die Reisenden bedeutet dies eine erhebliche Reisezeitverkürzung. Auch die Umwelt profitiert durch die deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes.
Ende 2012 soll der Abschnitt von Reichenbach nach Plauen elektrisch in Betrieb genommen werden und zum Fahrplanwechsel im Dezember 2013 die Elektrifizierung gesamthaft bis Hof abgeschlossen sein. Renaturierungs- und andere ergänzende Arbeiten dauern bis 2014 an.
Baumaßnahmen im Detail:
Insgesamt werden auf dem 73 Kilometer langen Streckenabschnitt rund 3.000 Oberleitungsmasten gesetzt und 170 Kilometer Gleis mit Oberleitung überspannt. Hinzu kommt der Aufbau der Bahnstromversorgungs- und Einspeisungseinrichtungen in Hof und Plauen.
Darüber hinaus sind erhebliche Anpassungen an der bestehenden Infrastruktur notwendig. Da unter einigen Straßen- oder Fußgängerbrücken, die die Gleise überqueren, nicht genügend Platz für die elektrische Oberleitung ist, müssen diese entweder abgebrochen und durch neue, höhere Brücken ersetzt werden. An einigen Brücken werden dagegen die Gleise um mehrere Zentimeter abgesenkt. Desweiteren sind Umbauarbeiten in einigen Bahnhofsbereichen und der Bau von Anlagen zur Bahnstromversorgung erforderlich.
Die Elektrifizierungsarbeiten gliedern sich in vier Projektabschnitte, die aufgrund des engen Zeithorizonts zum Teil parallel geplant, genehmigt und realisiert werden. Die zuständige Planfeststellungsbehörde ist das Eisenbahnbundesamt, das für den ersten Abschnitt von Reichenbach bis Herlasgrün (rund 10 Kilometer) bereits den Planfeststellungsbeschluss erteilt hat. Der zweite Abschnitt führt von Herlasgrün bis Plauen (rund 15 Kilometer), der dritte von Plauen bis Gutenfürst (Landesgrenze Sachsen/Bayern, rund 35 Kilometer) und der vierte Abschnitt von Gutenfürst bis nach Hof (rund 13 Kilometer).
Bauarbeiten am Göltzschtalviadukt
Rund 16 Monate lang dauern die jetzt beginnenden Elektrifizierungsarbeiten im ersten Projektabschnitt, in dem sich auch das Göltzschtalviadukt befindet. Die Herausforderung dabei: Alle Arbeiten finden bei laufendem Betrieb statt. Damit ist der Verkehr über die Göltzschtalbrücke, also auch während der Bauarbeiten, eingleisig möglich. Das bedeutet, dass die Arbeiten zunächst an der östlichen Seite realisiert werden und danach die Gleise "umgeschwenkt" werden, um anschließend Baufreiheit für die Westseite zu haben.Die weltbekannte Ziegelbrücke erhält im Zuge der Bauarbeiten auf der Oberseite ein komplett neues Tragwerk aus Stahlbeton mit einer neuen Fahrbahnwanne, wo sich die Fundamente für die insgesamt 22 neuen Oberleitungsmasten befinden. Aus diesem Grund müssen zunächst die Gleise vollständig zurück gebaut werden. Im Anschluss werden die Fahrbahnwanne erneuert und die neuen Gleise und Oberleitungsmasten errichtet.
Bereits seit dem Frühjahr laufen die bauvorbereitenden Arbeiten für diesen ersten Projektabschnitt, wie beispielsweise die Einrüstung der Göltzschtalbrücke, die Vorbereitung von Baustelle und Baufeld sowie die Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, die für den eingleisigen Verkehr im Streckenabschnitt Reichenbach-Herlasgrün erforderlich sind.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG
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