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AKTE E - Ungelöste Fälle aus der Welt der Eisenbahn
Nr. FallUrheberBegonnen amStatus
B06Beulen in den ICE-WagenkästenSascha Jansen18.12.2005
Hallo,
bei den ICE 1 und 2 fällt mir auf, dass beim näheren hingucken und je nach Lichteinfall die Wagenkästen (nicht jedoch die Maschinenwagen !) "Beulen" aufweisen. Irgendwo hörte ich mal, dass dies an den Aluminumwänden liegt, die sich infolge des Fahrtwindes verbiegen! Stimmt das? Logisch könnte dies sein, denn TGV bestehen aus Stahl (auch die Mittelwagen) und haben diese Verbeulungen nicht. Was machen die Konstrukteure denn beim ICE Velaro für Spanien? Dieser Zug soll 350 km/h planmäßig (!) fahren. Da verbeult doch gleich alles?
Gruss
Sascha

Antworten auf diesen Fall:
von Thomas Rose19.02.2006
Hallo,
dieses Phänomen ist auch an einigen Reisezugwagendächern zu beobachten. Sie wirken dann manchmal etwas zerknittert.
Ich glaube nicht, dass es an der Materialwahl selbst liegt, sondern wir nur das Ergebnis eines ganz normalen physikalischen Vorgangs zu sehen bekommen. Sicher ist dies auch in der Konstruktion der Leichtbauweise geschuldet. Fahrzeuge insbesondere dieser Länge "arbeiten" in sich. Das natürlich in gewissen Grenzen. Aber je länger ein Fahrzeug ist, desto mehr kann es sich verwinden um die eigene Längsachse. Wenn das nun der Fall ist, werden z.Bsp. auch die Bleche der Außenverkleidung zwischen den Festpunkten auf Zug- und / oder Druckkraft beansprucht bei entsprechender Verwindung. Dabei könnte das Blech leicht auch gestreckt werden. Nach Rückkehr in die Ausgangsposition könnte das Blech nun Beulen schlagen weil der Zugewinn der Länge des Materials, wenn auch nur von wenigen Zehntelmillimetern, nun irgendwo hin muss.
Fachleute mögen mich bitte korrigieren in meiner Meinung. Wobei ich anmerken möchte, das von außen wirkende Druckkräfte auch nicht zu verachten sind. Wie die einer Druckwelle bei Einfahrt in einen Tunnel oder von Begegnungen von Zügen in solchen.
Gruß Thomas Rose

von Peter Christener26.05.2006
Die Fahrzeuge weisen bereits im Rohbau diese Beulen auf. Es ist eine Frage der Kosten was nun getan wird. Es gibt die folgenden Lösungen:
a) Richten. Das Material wird lokal erwärmt und dann ausgebeult. Eine Wissenschaft für sich, genau gleich wie beim Karosserieschlosser. Viel Handarbeit. Hohe Kosten.
b) Spachtel applizieren. Ein Doppelstockwagen trägt gut und gerne 500 kg Spachtel durch die Landschaft. Kostet nicht so viel, dafür wird das Fahrzeug schwerer und es könnte die Gefahr bestehen, dass bei Hochgeschwindigkeitszügen die Spachtelmasse im Betrieb abfallen könnte.
c) sein lassen, das ist die billigste und leichteste Lösung, dafür leidet die Ästehtik darunter.
Gruss
Peter Christener

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