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Die Baureihe VT 10.5

Die Gliederzüge „Senator“ und „Komet“ der DB

von Heinz Kurz

Format: 210 x 297 mm
Umfang: 176 Seiten mit ca. 280 Abbildungen
Preis: EUR 45.00 Euro
ISBN-10: 3844660259
ISBN-13: 978-3844660258
Verlag: EK-Verlag
Anschrift: Lörracher Str. 16
79115 Freiburg
URL: www.eisenbahn-kurier.de
E-mail: service@eisenbahn-kurier.de


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Pressetext:

Als sich die Aufhebung des nach Kriegsende 1945 von den Alliierten verhängten Entwicklungs- und Bauverbots für neue Schienenfahrzeuge abzeichnete, gab es im März 1948 erste Kontakte zwischen Franz Kruckenberg, dem Pionier des Schnellverkehrsgedankens, und der Reichsbahn im Vereinigten Wirtschaftsgebiet, der späteren Deutschen Bundesbahn (DB). Deren Präsident Frohne setzte sich für die Weiterführung des erfolgreichen Triebwagenbaus der Vorkriegszeit ein und unterstützte maßgeblich das aus den Fachgesprächen resultierende Konzept der Leichtmetall-Gliedertriebzüge.
Gebaut wurden schließlich von Linke–Hofmann–Busch (LHB) ein Tagesreisezug im Auftrag der DB (VT 10 501) und von Wegmann ein Nachtreisezug (VT 10 551) im Auftrag der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG).
Das Buch behandelt ausführlich die für die damalige Zeit bemerkenswerten Neuerungen, die zum Teil auch für die Bahnreisenden sichtbar waren: Kurze breitere Wagen erlaubten mehr Komfort am Platz, gesicherte Schränke für Gepäck und Garderobe schufen einen großzügigen freien Innenraum, Klimaanlage und geschlossenes WC wurden erstmals realisiert.
Der Autor Heinz Kurz beschreibt ausführlich die Entwicklungsgeschichte, den Bau und den Einsatz dieser beiden Triebzüge. Zahlreiche Eisenbahnfreunde haben für dieses Werk ihre Fotoarchive geöffnet und beeindruckendes Bildmaterial zur Verfügung gestellt. Entstanden ist ein großartiges Baureihen-Buch, das kaum Wünsche offen läßt.



Inhalt:

  • Neuanfang nach der Stunde Null
  • Franz Kruckenberg
  • Startschuss 1952
  • Fahrzeugbeschreibung VT 10 501
  • Fahrzeugbeschreibung VT 10 551
  • Der achte Wagen
  • Der neunte Wagen
  • Vorabnahme und Abnahme der Gliederzüge
  • Die Gliedertriebzüge und die Verkehrsausstellung in München
  • Die drei Balkanfahrten
  • Zur Wirtschaftlichkeit von Gliederzügen
  • Die Aufnahme des Fahrplanbetriebes 1954
  • Ende des Betriebseinsatzes
  • Bemühungen um Verkauf und Ausmusterung
  • Schwachstellen und Abhilfe
  • Das LHB-Projekt von 1956
  • Was blieb?


    elektrolok.de-Bewertung

    Das Buch beginnt mit der Vorgeschichte zur Stunde Null bei Kriegsende und ersten Kontakten der DB zum Konstrukteur Franz Kruckenberg, über erste Versuche mit einem MCi-Versuchszug bis hin zu einer kurzen Beschreibung von Frank Kruckenberg und sein bisheriges Schaffen.
    Die eigentliche Geschichte der Gliederzüge beginnt dann mit dem Kapitel "Startschuss 1952", in der die Auftragserteilung mit allen Details enthalten ist. Es folgt eine detaillierte Fahrzeugbeschreibung beider Triebwagen. Hier finden sich Details zum Fahrzeugteil, Innenausstattung, Bremsen, Farbgebung, Laufwerk und Triebdrehgestelle, Maschinenanlage, elektrische Ausrüstung, Steuerung und Klimaanlage sowie natürlich zahlreiche historische Fotos und Planzeichnungen zu beiden Fahrzeugen. Die beiden nachgelieferten Einzelwagen sind in eigenen Kapitel behandelt.
    Die Einsatzgeschichte beginnt mit der Vorabnahme und Abnahme der Gliederzüge und führt chronologisch in mehreren Kapitel bis zur Ausmusterung - die Verkehrsausstellung 1953 in München und die Balkanfahrten sind dabei in eigene Kapitel ausgegliedert. Auch hier finden sich zahlreiche Fotos der beiden Züge.
    Die letzten Kapitel widmen sich dann den verschiedenen Schwachstellen der beiden Züge, einem LHB-Projekt aus dem Jahr 1956, eine kurze Wertung der Züge, eine Zeittafel, verschiedene Werbeanzeigen des Zuges und abschließend ein Farbbildteil.

    Fazit:
    Mit nur zwei Zügen und einer Einsatzzeit von nur wenigen Jahren ist es schon erstaunlich, dass man daraus ein Buch mit 176 Seiten produzieren kann. Möglich ist dies u.a. auch durch die zahlreichen Fotografien im Buch, die eine fast lückenlose Darstellung der Technik, des Baus und der Einsätze zulassen. Lediglich von der Zerlegung findet sich kein Bild im Buch. Auch textlich bietet das Werk von den ersten Anfängen, über die Bestellung und eine ausführliche Beschreibung der Technik und Einsatzgeschichte, bis zum Ende der Züge eine detaillierte und nahezu lückenlose Beschreibung in der gewohnt guten EK-Qualität. Für den Bahnfan bleiben somit kaum Fragen offen. Aus diesem Grund geben wir wieder einmal die Höchstnote von 5 Sternen.


    Na ja... Ausbaufähig! Durchschnitt! Gut! Toptitel!
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