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News-Archiv August 2010 elektrolok.de

Meldungen August 2010
Haben Sie eine aktuelle Meldung, die für die elektrolok.de-Leser interessant wäre? Wir freuen uns über jede Info an die E-Mail: info@elektrolok.de

Letzte 185 an DB übergeben
30.09.2010
In Kassel wurde nun die 185 399 als letzte Lok dieser Baureihe an die DB AG übergeben. Die Lok ziert aus diesem Grund seitlich eine Beklebung „399“. Die erste Lok war vor zehn Jahren ausgeliefert worden. Von den ursprünglich 400 bestellten Loks wurde eine zur 146 228 umgewandelt und drei an Green Cargo abgegeben, die aber später durch drei Nachbauten ersetzt wurden.
Die Beklebung wurde mittlerweile wieder offenbar entfernt. War nur zur Feier des Tages angebracht.

Die offizielle Pressemeldung :

Bombardier übergibt 399. Lok der Baureihe 185 an DB Schenker Rail

Berlin, 30. September 2010 – Bombardier Transportation hat gestern am Produktions-standort in Kassel die 399. BOMBARDIER TRAXX AC-Lokomotive an DB Schenker Rail übergeben. Die Lokomotive ist Bestandteil einer Bestellung aus dem Jahr 1998 zur Lieferung von insgesamt 400 Zweifrequenz-Wechselstromlokomotiven.
Auf der Grundlage der Bestellung wurde die erste vollständige Lokomotivplattform der Welt, die TRAXX-Plattform, entwickelt. Die TRAXX-Lokomotive ist mittlerweile erhältlich als TRAXX AC (Wechselstrom), TRAXX DC (Gleichstrom), TRAXX DE (Diesel) und TRAXX MS (Mehrsystem). Inzwischen sind mehr als 1.400 TRAXX-Lokomotiven bestellt und davon über 1.200 ausgeliefert worden. TRAXX-Lokomotiven sind in über 14 Ländern und 18 Korridoren Europas im Güter- und Personenverkehr unterwegs. Neben DB Schenker Rail gehören zahlreiche Staatsbahnen aus dem Ausland sowie zahlreiche Privatkunden und Leasinggesellschaften zum TRAXX-Kundenkreis.
„Die Baureihen 185 und 186 sind moderne Loks, die eine wichtige Funktion bei unserer Entwicklung des grenzüberschreitenden Schienengüterverkehrs erfüllen", so Otto Niederhofer, Vorstand Produktionsgesellschaften bei DB Schenker Rail.
„Wir möchten uns anlässlich der feierlichen Übergabe der 399. Lokomotive der BR 185 bei unserem Kunden, der DB Schenker Rail, herzlich bedanken. Der große Auftrag hat uns bei der Entwicklung der TRAXX-Lokomotivplattform unterstützt“, sagte Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung, Bombardier Transportation Deutschland. „Gemäß dem heutigen Veranstaltungsmotto ‚Eine erfolgreiche Partnerschaft mit Zukunft’ betrachten wir die Zusammenarbeit mit DB Schenker Rail mit der Auslieferung der letzten Lokomotive nicht als beendet. Wir wollen auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner sein und unseren Kunden bei der Erfüllung seiner Transportaufgaben bestmöglich unterstützen.“
So hat Bombardier in den letzten Jahren die TRAXX-Lokomotivplattform weiterentwickelt. Beispielweise im Bereich des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs erweitert Bombardier ständig die Zulassungen von Lokomotiven für neue europäische Netze und Korridore. Zudem wird das European Train Control System (ETCS) für TRAXX-Lokomotiven weiterentwickelt, um das Zusammenwachsen Europas auf der Schiene in Zukunft einfacher und kostengünstiger zu gestalten. Des Weiteren lassen sich alle Lokomotiven mit den BOMBARDIER ECO4-Technologien ausstatten, die den Schienenverkehr in Zukunft noch umweltfreundlicher und wirtschaftlicher gestalten als bisher.
Foto: Bombardier übergibt 399. Lok der Baureihe 185 an DB Schenker Rail. Von rechts nach links Frank Schleier, Director Project Management, Bombardier Transportation, Eduard Janssen, Vice President Operations, Bombardier Transportation, Sören Eiko Mielke, Moderator/Entertainer, Otto Niederhofer, Vorstand Produktionsgesellschaften Region Central, DB Schenker Rail Deutschland AG, Steffen Riepe, General Manager Bombardier Transportation Kassel, Dr. Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung Bombardier Transportation Deutschland GmbH.

Quelle: hna.de, Bombardier Transportation


Neues aus der Schweiz
30.09.2010
Die letzte Reise des RABDe 510 017
Der letzte RABDe 510 017 „Goldküstenexpress“ ist am 22.Juli 2010 von Zürich Altstetten von den Re 4/4 II 11208 und RBe 540 077 (Doppeltraktion) nach Waldibrücke bei Emmen zur Verschrottung gebracht worden. Als kleine Erinnerung wurde beim Endwagen RABDe 510 135 die Kopffront abgetrennt und der Drasinensammlung Fricktal in Koblenz (CH) als Denkmal übergeben worden.

Ee 3/3 „Die Post“
Die modernen Ee 3/3 „Die Post“ No 8-11 und 14 sind aufgrund neuer Paket-Centern arbeitslos geworden. Da in diesen keine Fahrleitung hängt können nur noch Dieselloks verwendet werden. Die Loks 8-11 und 14 wurden nach Oberburg überführt und dort zwischengelagert. Lok 8 ist mittlerweile zur Verschrottung in Emmenbrücke gelandet, während die Loks 10 und 11 zur Chemin de fer du Jura gehen und dort als Ee 936 151 und 152 im Güterverkehr Verwendung zu finden.

Aus für die BDe 8/8 der Bremgarten-Dietikon Bahn
Durch die Ablieferung der neuen Stadlerzüge Diamant wurden alle Triebwagen BDe 8/8 arbeitslos und sollen bis Frühling komplett abgebrochen werden. Die Nostalgiegruppe Bremgarten-Dietikon Bahn hat allerdings den Triebwagen BDe 8/8 7 gerettet und will ihn nun in den Anlieferungszustand zurückversetzen. (Siehe auch www.bde88.ch)

Erster RABe 522.2 „France“ ausgeliefert
Stadlerrail hat den ersten RABe 522 201 „France“ an die SBB übergeben. Dort soll er im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Genf und Frankreich eingesetzt werden. Er fuhr am 11. September 2010 aus eigener Kraft vom Inbetriebsetzungszenter Stadlerrail Erlen (Thurgau) ins Wallis wo zunächst Testfahrten anstanden. Insgesamt sind 14 Züge bestellt, die dann als RABe 522 201-214 nummeriert und in Genf stationiert werden.

Testfahrt am Gotthard
Am 11.Sept 2010 gab es am Gotthard eine Testfahrt mit den ÖBB Loks 1116 218 und 1016 020.Daneben war auch die Re 4/4 II 11260 und der Personenwagen Apm EC 61 85 19-90 244 als Messwagen für die Messung Störstromaktion im Zugverband eingereiht. Da die 1016 020 keine SBB Zugsicherung besitzt, musste sie zwischen der Re 4/4 II und dem Messwagen eingekuppelt werden. Die railjet-1116 218 konnte dagegen als Zugfahrzeug dienen, weil sie die SBB Ausrüstung besitzt.

Re 4/4 I 10034 mit ETM-S Zugsicherung
TEE Classics hat ihre Nostalgielok Re 4/4 I 10034 nun mit der vorgeschriebenen ETM-S Zugsicherung ausgerüstet.

Neue Nummerrierung bei SBB Cargo und BLS Cargo
Auch SBB und BLS Cargo nummerieren ihre Loks nun nach UIC Vorschriften um: 91 85 4421 3xx-x CH-SBBC (Nummer für Re 421 371- 381, 383-397) 91 85 4482 0xx-x CH-SBBC (Nummer für Re 482 000- 049) 91 85 4484 0xx-x CH-SBBC (Nummer für Re 484 001- 021) 91 85 4474 0xx-x CH-SBBC (Nummer für Re 474 002- 005,009,012-018) 91 85 4485 0xx-x CH-BLSC (Nummer für Re 485 001- 020) 91 85 4486 5xx-x CH-BLSC (Nummer für Re 486 501- 520) Bei einigen Re 486 der BLS ist auch die Zusatzimatrikulierung IT - NC angebracht, die die italienische Zulassungsbehörde vorschreibt.
Quelle: Ludwig Reyer


Elektrifizierung Borna-Geithain abgeschlossen
30.09.2010
Die Deutsche Bahn AG beendet am 30. September planmäßig die rund dreimonatige Totalsperrung der Strecke Borna-Geithain. Im Zuge dieser Sperrpause vom 1. Juli 2010 bis 30. September 2010 wurde der rund 18 Kilometer lange Abschnitt auf der gesamten Strecke elektrifiziert. Das Projekt mit einem Gesamtumfang von rund acht Millionen Euro ist Bestandteil des Gesamtvorhabens City-Tunnel Leipzig. Ziel war es, die Stadt Geithain sowie die an der Strecke liegenden Haltepunkte in das künftige, elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz einzubinden und die Nahverkehrszüge über Borna durch den City-Tunnel weiter nach Norden zu führen.
Quelle: Deutsche Bahn AG


Hilden übernimmt Patenschaft für neuen S-Bahn-Zug
30.09.2010
Die Stadt Hilden hat die Patenschaft für einen neuen Zug der S-Bahn Rhein-Ruhr übernommen. In feierlichem Rahmen taufte der Hildener Bürgermeister Horst Thiele das moderne Fahrzeug des Typs „ET 422“ auf den Namen „Hilden“. (Anm. der Red. Zug war der 422 080)
Quelle: DB Mobility Logistics AG


Fotowettbewerb anlässlich „10 Jahre ICE International“
29.09.2010
Einsendungen bis zum 15. Oktober möglich. Anlässlich des bevorstehenden zehnjährigen Bestehens des ICE International von Köln nach Amsterdam am 3. November 2010 veranstalten die beiden Kooperationspartner NS Hispeed und Deutsche Bahn einen Fotowettbewerb. Die 20 schönsten Fotos sollen zum Jubiläum als Spezialfolie auf einen niederländischen ICE 3M geklebt werden. Die deutschen Gewinner erhalten zusätzlich zwei Tickets 1. Klasse für den ICE International nach Amsterdam inklusive einer Übernachtung im Hotel Casa400 am 2. November. Am Folgetag wird der mit den Siegerfotos beklebte ICE 3M allen Gewinnern vorgestellt.
Nähere Informationen und Einsendungen bitte über www.10jahreiceinternational.de
Die Fotos sollen entlang der Strecke (Köln-Düsseldorf-Duisburg-Oberhausen-Arnheim-Utrecht-Amsterdam) entstanden sein und können auch mit einer kleinen Begleitgeschichte hochgeladen werden.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


Abellio Rail NRW unterstützte Großübung in Wetter mit einem Triebzug
28.09.2010

Über zwanzig verletzte Personen und sogar ein Toter – die Großübung in Wetter am vergangenen Samstag, 25. September 2010, stellte einen schweren Verkehrsunfall dar.
Laut Unfall-Szenario kam es durch ein illegales Autorennen zu einem Zusammenprall mit dem Gegenverkehr auf der Friedrichstraße. Eines der Fahrzeuge schleuderte durch die Wucht des Zusammenpralls auf die Schienen. Der aus Hagen kommende Zug konnte nicht rechtzeitig bremsen und schleifte den PKW mit.
Als Unfall-Zug stellte Abellio Rail NRW einen ihrer FLIRT-Triebzüge bereit und unterstützte die Großübung der Stadt Wetter. „Dank der Mithilfe von Abellio Rail NRW konnten wir auch einen Zugunfall in das Szenario mit einbinden, eine Seltenheit bei Verkehrsunfällen, auf die unsere Rettungskräfte auch vorbereitet sein müssen,“ bedankte sich Detlef Fuge, Einsatzleiter der Großübung.
„Abellio Rail NRW beteiligte sich schon mehrfach an Notfallübungen mit der DB Netz AG, dem THW oder der Feuerwehr. Zum ersten Mal hatten wir jedoch die Möglichkeit, an einer Übung dieser Größenordnung teilzunehmen und die Einsatzkräfte bei Übung des Ernstfalls unterstützt. Auch für uns ist es von großer Bedeutung, dass die Rettungskräfte bei einem Notfall koordiniert und zielgerichtet ihre Aufgaben erfüllen können.“ Erklärte Uwe Chrobatzek, stellv. Eisenbahnbetriebsleiter von Abellio Rail NRW.
Die Großübung an der Bahnstrecke Hagen – Witten dauerte rund vier Stunden. Auf den beiden Ruhrbrücken in Wetter waren insgesamt über 300 Einsatzkräfte mit 70 Fahrzeugen im Einsatz.
Quelle/Fotos: Abellio GmbH


Kaum noch Hoffnung für 151 134?
28.09.2010
Die orientrote 151 134 steht seit Ende August mit schadhaften Achsen in Mannheim.


Im Frühjahr 2010 war die 151 134 noch unterwegs: 151 134 mit der 151 135 und
dem über 3000t schweren GAG 47927 bei Haiding (Passauerbahn) - Foto Martin Radner


Quelle: =RK=


ES 64 P-001 nicht mehr bei MRCE
27.09.2010
Der Ur-EuroSprinter ES 64 P-001 ist nicht mehr bei MRCE. Die Lok wurde von Siemens zurückgekauft und wird nun durch das EVU RailAdventure eingsetzt, wird aber weiter nur als Zuglok für die Siemens-Überführungen Verwendung finden. Die neue NVR-Nummer lautet 91 80 6127 001-6-D-RADVE
Quelle: Thomas Eckstein (Foto), railcolor.net


Erste 120.2 in Köln eingetroffen
27.09.2010
Am 25. September fuhr die 120 208 (umgebaute 120 139) aus eigener Kraft von München nach Köln. Die Lok ist nun verkehrsrot lackiert und wird im Dezember auf der RE9 in NRW zum Einsatz kommen.
Anzumerken wäre noch, dass sich 120 208 seit Montag im neuen Heimatwerk Aachen zur Personalschulung befindet.
Quelle: DSO, Lutz Jankowski


Und wieder brannte eine 111
23.09.2010
Erneut setzte ein Schwelbrand eine 111 außer Gefecht. Am Donnerstagmorgen bemerkte der Lokführer der 111 140, die mit dem RE 14103 auf dem Weg von Emden nach Münster war eine starke Rauchentwicklung im Maschinenraum und stoppte deshalb den Zug im Bahnhof Lathen. Nachdem der Zug evakuiert war konnte der Brand aber schnell gelöscht werden. Die Bahnstrecke war bis kurz nach 8 Uhr komplett gesperrt. Verletzte gab es keine. Wie groß der Schaden an der Lok ist soll nun eine Untersuchung zeigen. Äußerlich ist jedenfalls nicht viel zu sehen.
Quelle: diverse


S-Bahn-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde wird wieder vollwertiges Werk
23.09.2010
Die S-Bahn Berlin und der Vorstand der DB Regio AG haben sich nun entschlossen die S-Bahn-Betriebswerkstatt Friedrichsfelde bis 2012 wieder zu einem vollwertigen Werk im Drei-Schicht-Betrieb auszubauen. In die im Januar provisorisch wieder in Betrieb genommene Werkstatt wird dabei eine Summe von 7,5 Mio. EUR investiert. In einer ersten Stufe soll die Werkhalle sowie ein Teil der Gleisanlagen saniert werden.
Quelle: eurailpress.de


SNCB: Erster MS Desiro im Testbetrieb
23.09.2010
Seit einigen Tagen laufen in Belgien auf der Athus-Meuse-Linie erste Testfahrten mit dem neuen MS Desiro (Baureihe AM 08). Der dreiteilige Zug 08 502 ist der erste von 305 bei Siemens im Mai 2008 bestellten Zügen, der in Belgien im Einsatz steht.
Quelle: rail.lu, wallorail.be


Bayern und Baden-Württemberg verbessern Angebot auf der Frankenbahn
23.09.2010
Die Länder Baden-Württemberg und Bayern verstärken ihr Engagement auf der Frankenbahn Stuttgart – Heilbronn – Lauda – Würzburg. In den nächsten Jahren sollen sowohl Infrastruktur als auch Fahrplanangebot auf der Frankenbahn sukzessive verbessert und damit die regionale Schienenanbindung u.a. zum ICE-Knoten Würzburg attraktiver gestaltet werden. Bereits mit Start des neuen Fahrplanjahres 2011 am 12. Dezember 2010 können sich Reisende und Pendler entlang der Frankenbahn über zusätzliche Regionalexpress-Züge und Regionalbahnen freuen. So verkehren die RE-Züge Stuttgart – Würzburg täglich ab 15 Uhr bzw. 16 Uhr in beiden Richtungen im Stundentakt, an Freitagen und Sonntagen bereits ab 14 Uhr.
Baden-Württembergs Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner sieht durch die Verbesserungen den Regionalverkehr zwischen Stuttgart und Würzburg weiter gestärkt. Gönner: „Wir ziehen gemeinsam mit Bayern an einem Strang. Das zahlt sich jetzt aus.“ Von dem Ein-Stundentakt Stuttgart – Heilbronn – Würzburg ab Nachmittag profitierten in erster Linie die Bahnreisenden. „Die Schiene gewinnt mit dem Fahrplanwechsel weiter an Attraktivität“, so Gönner. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil freut sich über die gelungene Zusammenarbeit: „Die Aufwertung der Frankenbahn ist ein gemeinsames Projekt des Freistaats Bayern und Baden-Württembergs. Pünktlich zur Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes Reichenberg verbessern wir zum Fahrplanwechsel auch das Regionalbahnangebot am Morgen für Pendler zwischen Lauda und Würzburg. Die zusätzlichen RE-Züge Stuttgart – Heilbronn – Würzburg stärken zugleich die Bedeutung des Verkehrsknotens Würzburg.“
Zum Fahrplanwechsel geht in Bayern auch der neue Haltepunkt Reichenberg in Betrieb, der täglich von allen Regionalbahnen mindestens zweistündlich bedient wird, an Werktagen mit Ausnahme der Nebenverkehrszeit am Vormittag und am Abend stündlich. Ebenso profitiert der Vorortverkehr zwischen Lauda und Würzburg werktags (Montag bis Freitag) von einer neuen Regionalbahn-Verbindung, die in Lauda um 6.31 Uhr startet und neu alle Halte bis Würzburg bedient (Ankunft 7.18 Uhr). Der bisher nur an bayerischen Bahnhöfen haltende Regionalexpress Stuttgart – Würzburg kann zeitgleich beschleunigt werden, hält aber weiterhin in Kirchheim (Ufr.) und Würzburg Süd. Mit der RB-Rückfahrt in Würzburg Hbf um 7.33 Uhr nach Bad Mergentheim (8.31 Uhr) wird gleichzeitig in Richtung Lauda eine Angebotslücke geschlossen.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


DB Regio: Verkehrsvertrag zum „Netz Stadtbahn“ unterzeichnet
23.09.2010
Am 22. September 2010 wurde auf der InnoTrans, der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik, der Verkehrsvertrag für das so genannte „Netz Stadtbahn“ zwischen dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der DB Regio AG unterzeichnet. Für die DB Regio AG unterschrieb Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG, den Vertrag: „Mit neuen und neu gestalteten Fahrzeugen, mehr Sitzplätzen und einer Besetzung aller Züge mit Servicepersonal schaffen wir die Voraussetzungen für zufriedene Kunden. Neben unseren Stammkunden wollen wir damit viele Neukunden für einen umweltfreundlichen und stressfreien Zugverkehr gewinnen.“
Das „Netz Stadtbahn“ umfasst Regionalverkehrslinien in den Ländern Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, mit einem Gesamtleistungsvolumen von rund 23 Millionen Zugkilometern pro Jahr.
Die DB Regio AG erhielt den Zuschlag für die Lose 1 und 3 des „Netzes Stadtbahn“ mit einem Leistungsumfang von rund 16 Millionen Zugkilometern. Darüber hinaus konnte die ODEG die weiteren Verkehre des „Netzes Stadtbahn“ akquirieren.
Die DB Regio AG wird Ende 2011 bereits die ersten Verkehre aufnehmen. Die großen RE-Linien folgen im Ende 2012. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum Ende 2022.
Folgende Linien umfasst das Leistungspaket der DB Regio AG:
* RE1 Magdeburg–Brandenburg (Havel)–Frankfurt (Oder)
* RE11 Frankfurt (Oder)–Cottbus
* RB13 Berlin-Spandau–Wustermark
* RB20 Oranienburg–Potsdam Hbf
* RB21 Wustermark–Griebnitzsee
* RB22 Königs-Wusterhausen–Potsdam Hbf
* RB23 Michendorf–Potsdam Hbf
* RE7 Dessau–Belzig–Senftenberg
* RE9 Berlin Hbf (tief)–BBI-Terminal1
* RB14 Berlin-Friedrichstrasse–Nauen
* RB24 Eberswalde–Berlin-Lichtenberg-Wünsdorf-Waldstadt
Für den Betrieb werden unter anderem 48 elektrische Triebzüge (ET) im Wert von rund 200 Millionen Euro bei Bombardier Transportation bestellt.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


DB Regio erhält Zuschlag für Mitteldeutsches S-Bahn-Netz
23.09.2010
Ein Gremium von sechs Aufgabenträgern aus vier Bundesländern hat am 22. September 2010 offiziell den Zuschlag für das Mitteldeutsche S-Bahn- Netz an die DB Regio-Tochter S-Bahn Mitteldeutschland GmbH erteilt. Damit ist ab Dezember 2013 der Nahverkehr im gesamten mitteldeutschen Ballungsraum über zwölf Jahre gesichert.
„Wir freuen uns sehr über den Zuschlag für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz, an dessen Ausschreibung unsere Mitarbeiter über viele Monate mit hoher Energie gearbeitet haben. Der Erfolg bestätigt unsere Wettbewerbsfähigkeit in der Region und ist gleichzeitig für die nächsten zwölf Jahre Grundlage für einen leistungsstarken, kundenorientierten und modernen Nahverkehr im mitteldeutschen Raum“, so Stephan Georg Wigger, Geschäftsführer der S-Bahn Mitteldeutschland GmbH.
Das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz (MDSB-Netz)
Das MDSB-Netz bildet mit rund neun Millionen Zugkilometern ab Dezember 2013 das Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Großraum Leipzig. Die Fahrzeuge der S-Bahn Mitteldeutschland GmbH werden künftig auf insgesamt sechs S-Bahn-Linien im Leipziger Ballungszentrum unterwegs sein und den Leipziger Wirtschaftsraum mit dem Umland verbinden.
* S 1 Leipzig Miltitzer Allee–Leipzig Hauptbahnhof tief (CTL)–Wurzen–Oschatz
* S 2 Bitterfeld–Delitzsch–Leipzig Messe–Leipzig Hauptbahnhof tief (CTL)–Markkleeberg–Gaschwitz
* S 3 Halle-Nietleben–Halle (Saale) Hauptbahnhof–Schkeuditz–Leipzig Hauptbahnhof tief (CTL)–Leipzig-Stötteritz
* S 4 Hoyerswerda–Torgau–Eilenburg–Leipzig Hauptbahnhof tief (CTL) Markkleeberg–Borna–Geithain
* S 5 Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig Messe–Leipzig Hauptbahnhof tief (CTL)–Markkleeberg–Altenburg–Zwickau
* S 5X Halle (Saale) Hauptbahnhof– Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig Messe–Leipzig Hauptbahnhof tief (CTL)–Markkleeberg–Altenburg–Zwickau
Moderne Fahrzeuge im Einsatz
Mit der Aufnahme des Betriebs im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz wird es für die Kunden zahlreiche Neuerungen geben, die von Seiten der Besteller klar definiert wurden. So wird die S-Bahn Mitteldeutschland GmbH in den nächsten Jahren über 200 Millionen Euro in eine neue Fahrzeugflotte investieren. Dabei handelt es sich um 51 Fahrzeuge der Baureihe Talent 2 vom Hersteller Bombardier Transportation, die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fahren können. Die Fahrzeuge sind klimatisiert und besonders umweltfreundlich. Je nach Linie und Abschnitt verfügen die Fahrzeuge über 150 und 400 Sitzplätze. Um eine hohe Flexibilität im Betriebsablauf zu gewährleisten, ist es eine wichtige Voraussetzung, dass sogenannter Flügelzugbetrieb möglich ist. Das heißt, die Fahrzeuge können an festgelegten Stationen im S-Bahn-Netz innerhalb weniger Minuten getrennt bzw. zusammengekuppelt werden.
Die Fahrzeuge entsprechen in hohem Maße den Anforderungen mobilitätseingeschränkter Reisender, denn sie sind mit Schiebetritten an den Einstiegen, großen Mehrzweckbereichen und behindertenfreundlichen Toiletten ausgestattet. Für Familien mit Kindern verfügen die Fahrzeuge über spezielle Sitzgruppen. Einen verbesserten Service für die Kunden sollen darüber hinaus die im Fahrgastraum integrierten Monitore für aktuelle Fahrgastinformationen sowie ein Infotainmentprogramm bieten. Um die Sicherheit in den Zügen zu erhöhen, sind die Fahrzeuge mit Videoüberwachung ausgestattet.
Quelle: Deutsche Bahn AG


FTD: Acht Bieter für Arriva
23.09.2010
Nach Angaben der FTD gibt es acht Bieter für die deutschen Arriva -Beteiligungen. Die Höhe der Angebote soll dabei zum Teil über 400 Mio. Euro liegen. Angebote liegen dem DB-Konzern demnach von Veolia, Keolis, Abellio, der DSB/EQT sowie vier Beteiligungsgesellschaften. Aus dem Rennen ist dagegen vorerst der westfälische Logistiker Rhenus, der aber versucht über einen neuen Partner noch mal ins Rennen zurückzufinden.
Quelle: FTD


Siemens AG: Weltpremiere des Velaro D auf der Innotrans 2010
23.09.2010
Deutschlands neuer Hochgeschwindigkeitszug, Velaro D, hat seine Weltpremiere auf der InnoTrans 2010. Am Mittwoch stellte Siemens-Chef Peter Löscher die neue Generation des Hochgeschwindigkeitszuges erstmals dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, vor. Der ICE der Baureihe 407, das zukünftige Flaggschiff der DB für den internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr, soll Ende 2011 in Betrieb gehen – zunächst zwischen Frankfurt am Main und Südfrankreich, später dann auch nach Belgien. Bis 2012 sollen 15 achtteilige Hochgeschwindigkeitszüge ausgeliefert sein. In Berlin zeigt Siemens eine verkürzte Version des Zuges, bestehend aus einem Kopf-, Mittel- und Bistrowagen.
Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 320 km/h ist der neue Velaro nicht nur einer der schnellsten Serientriebzüge der Welt, er definiert auch die Premiumklasse unter Europas High- Speed-Zügen neu. Diese vierte und jüngste Zug-Variante auf Basis der erfolgreichen Velaro- Plattform von Siemens, die neue Baureihe 407, wurde in zahlreichen Details technisch perfektioniert und setzt in puncto Effizienz, Flexibilität und Komfort eindeutige Maßstäbe. Der Velaro D ist noch energiesparender, noch leiser im Innenraum und noch kostengünstiger bei der Instandhaltung im Vergleich zu bisherigen Modellen. Bereits heute verfügt der Velaro über einen technologischen Innovationsvorsprung von zehn Jahren.
Vor diesem Hintergrund setzt Siemens große Hoffnungen in den Velaro als Exportschlager „made in Germany“. Auf Basis des Plattform-Konzeptes lassen sich die Velaro-Züge flexibel für den Betrieb in unterschiedlichen Bahnnetzen sowie individuell an die spezifischen Anforderungen der Kunden anpassen. Schon heute verkehren Velaro-Züge in China, Russland und Spanien. Unter anderem rechnet sich Siemens bei dem in den USA geplanten Ausbau des High-Speed-Netzes gute Chancen aus.

Quelle: Siemens


FM-Loks auf dem Weg nach Tschechien
22.09.2010

Am 21.9.2010 wurden die drei FM-Loks 630-03, 04 und 07 von Italien nach Tschechien überstellt. Fotografiert wurde dieser Lokzug in Wien Zvbf.
Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 21.09.2010


Serbien plant die Beschaffung von 15 Mehrsystemloks
22.09.2010
Die European Bank for Reconstruction & Development (EBRD) hat der Serbischen Eisenbahn (ZS) eine Anleihe über 100 Mio. Euro bewilligt. Das Geld soll für die Beschaffung von 15 modernen Mehrsystemloks und dem Ausbau eines 112 km langen serbischen Streckenanteils des Pan-European Corridor X (Salzburg - Ljubljana - Zagreb - Beograd - Niš - Skopje - Veles - Thessaloniki) Verwendung finden. Die Mehrsystemloks sollen auch in anderen Ländern eingesetzt werden.
Quelle: railwaygazette.com


Erster Cisalpino im SBB-Farbkleid
22.09.2010
Für die Innotrans 2010 wurde der ETR 610 014 als erster Schweizer ex-Cisalpino-ETR 610 Anfang September in das Farbschema der SBB-IC-Züge in rot-weiß umlackiert. In diesem Zustand wird die Garnitur nun auf der Innotrans in Berlin ausgestellt. Die Garnitur war zuvor bereits zu Testzwecken auf dem Schweizer Schienennetz unterwegs und soll Mitte Oktober voraussichtlich in den Planbetrieb gehen. Die übrigen nnoch silbernen Garnituren werden dann im kommenden Jahr sukzessive umlackiert.
Quelle: 20min.ch, bahnnline.ch


EVB übernimmt Mehrheit der Mittelweserbahn GmbH
21.09.2010
Am Montag, 20.09.2010, trafen sich Ulrich Koch, Geschäftsführer der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe- Weser GmbH (EVB) und Hans-Peter Kempf, Geschäftsführender Gesellschafter der Mittelweserbahn GmbH (MWB) zum gemeinsamen Notartermin. Sie besiegelten eine gemeinsame, starke Zukunft der beiden niedersächsischen Unternehmen im Schienen-Güterverkehr. Die EVB Elbe-Weser GmbH erwirbt die Mehrheitsanteile an der Mittelweserbahn. Hans-Peter Kempf, der das Unternehmen zu dem gemacht hat, was es heute ist, bleibt Minderheitsgesellschafter und Geschäftsführer.
Die Aktivitäten der EVB im Güterverkehr konzentrieren sich derzeit zusammen mit Partnern (ACOS, Eurogate, Rhenus, Pöhland) auf den Hafenhinterlandverkehr. Die Leistungen der MWB umfassen in ganz Deutschland und einigen benachbarten Ländern alle Bereiche des Schienengüterverkehrs mit Diesel- und Elektroloks aller Leistungsklassen. Neben verschiedenen Häfen an der Küste und im Binnenland bieten EVB und MWB auch im Hamburger Hafen als Rangierdienstleister (RailPortFeeder) Leistungen für Eisenbahnen an.
Die EVB betreibt neben dem Schienengüterverkehr 235 km eigene Schieneninfrastruktur im Elbe-Weser-Raum, Schienenpersonennahverkehr (u.a. Beteiligung an der metronom Eisenbahngesellschaft), Busverkehre (u.a. Beteiligung an der KVG Stade) und verschiedenen Reisebüros. Die EVB Güterverkehre werden künftig gemeinsam mit den Aktivitäten der MWB von Bruchhausen-Vilsen aus disponiert, um Synergieeffekte zu nutzen. Die nach ISO 9001:2008 und nach dem SQAS- Sicherheits- und Qualitätsbewertungssystem zertifizierte Mittelweserbahn bürgt dabei für hohe kundenorientierte Qualität. Der moderne Wartungsstützpunkt für Schienenfahrzeuge der EVB in Brernervörde wird künftig auch verstärkt die MWB-Loks betreuen.
Es wird angestrebt, den Personalstamm sowie den Fahrzeugpark weiter auszubauen. Zusammen verfügen beide Unternehmen über 70 Güterzuglokomotiven und über 200 Eisenbahner im Güterverkehr. Ulrich Koch und Hans-Peter Kempf betonen: „Wir begegnen dem Aufschwung, den wir gegenwärtig im Schienengüterverkehr beobachten, damit noch vielseitiger. Wir werden die jeweiligen Stärken beider Unternehmen zusammenführen und können damit den Interessen unserer Kunden noch besser genügen."
Quelle: EVB/MWB


Siemens: Der Vectron auf der InnoTrans 2010
21.09.2010
Weltpremiere und Taufe der universalen Lokomotive für den europäischen Schienenverkehr
Siemens präsentierte mit dem Vectron eine neue Lokomotive, die für unterschiedlichste Traktionsaufgaben entwickelt wurde. Eine der vier auf der Messe ausgestellten Lokomotiven wird am Mittwoch, den 22. September, von Siegfried Russwurm, CEO des Siemens-Sektors Industry, und Hans-Jörg Grundmann, CEO von Siemens Mobility, auf den Namen „Werner von Siemens“ getauft. Die Loks sind im Personen- und Güterverkehr national und grenzüberschreitend mit Höchstgeschwindigkeiten von 160 km/h oder 200 km/h einsetzbar. Die verschiedenen Leistungsklassen und Spannungssysteme mit Wechselstrom- (AC), Gleichstrom- (DC) oder Multisystem-Ausprägung ermöglichen eine flexible und bedarfsgerechte Konfiguration. Länderspezifische Zugbeeinflussungssysteme können einfach ausgetauscht oder ergänzt werden. Eine weitere Besonderheit ist die strukturinterne Deformationszone, das so genannte Frontend. Dieses ist über Flansche mit dem Wagenkasten verbunden und kann im Havariefall leicht ausgewechselt werden. Die Anordnung der Komponenten im Maschinenraum nutzt den Platz optimal aus. Das durchgängig modulare Konzept eignet sich auch für Betreiber, die nur kleine Stückzahlen benötigen.
Der europäische Schienenverkehr verändert sich zunehmend: Die Logistik wird komplexer und Warenströme fließen schneller und über größere Distanzen. Die grenzüberschreitenden Verkehre in Mitteleuropa und auf dem Südost-Korridor sind bereits heute stark ausgeprägt und werden noch weiter zunehmen. Um diese Verkehrsadern und auch künftige Wachstumsregionen bedienen zu können, müssen moderne Lokomotiven interoperabel und vorgerüstet sein. Sie sollen rasch und flexibel länderspezifisch umrüstbar und mit intelligenten Zugsicherungskonzepten ausgestattet sein. Ein größeres Umweltbewusstsein und neue Logistikkonzepte fördern auch die Bedeutung der nationalen Transporte auf der Schiene.
Siemens bietet mit der Vectron-Lokomotive ein Fahrzeug in mehreren Varianten für verschiedene Traktionsaufgaben an. Der Vectron deckt sowohl die Leistungsklasse bis 6400 kW ab, als auch die mittlere Leistungsklasse bis 5200 kW für den regionalen Personenverkehr und leichteren Güterzugeinsatz. Mittelfristig ist auch eine diesel-elektrische Variante geplant. Der Wagenkasten wurde für Belastungen mit maximaler statischer Zugkraft von 1500 kN und maximaler statischer Druckkraft von 2000 kN ausgelegt.
Für den Antrieb wurde der bewährte teilabgefederte Ritzelhohlwellenantrieb für den erforderlichen Geschwindigkeitsbereich weiterentwickelt. Standardmäßig für eine Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt, kann der Vectron mit einem entsprechenden Vorrüstpaket auf eine schnelle Variante von 200 km/h aufgerüstet werden, ohne dass dazu ein Drehgestellwechsel notwendig ist. Die Drehgestelle können serienmäßig oder als Nachrüstung mit dem aktiven Drehdämpfer (ADD) ausgestattet werden. Der ADD erfüllt die Funktion eines konventionellen Drehdämpfers und ist zugleich Aktuator. Das reduziert die Führungskräfte im Gleisbogen und erhöht wegen des geringeren Verschleißes von Laufflächen und Spurkränzen die Radstandzeiten. Die Maschinenraumanordnung mit Mittelgang stellt die optimale Raumausnutzung dar und ist besonders wartungsfreundlich. Die Einbauorte der Gerüste mit gleicher Funktion sind variantenübergreifend einheitlich festgelegt. Der Traktionsstromrichter konnte weiter verkürzt werden. Durch den gewonnenen Platz konnten die AC-Hauptstromkomponenten neben den DCKomponenten im Maschinenraum anstatt auf dem Dach untergebracht werden. Bei eventuellen Oberleitungsschäden werden damit Reparaturen kostengünstiger und Ausfallzeiten wesentlich geringer.
Das Zugsicherungskonzept des Vectron ist besonders flexibel. Die Lok ist für den Betrieb in nahezu allen europäischen Ländern vorkonfiguriert. Für die Zugsicherungsschränke stehen im Maschinenraum feste Einbauplätze zur Verfügung. Diese selbst sind wiederum modular aufgebaut und lassen sich so leicht um- oder nachrüsten. Der Unterflurbereich und das Drehgestell sind ebenfalls für den Anbau von Antennen und Drehzahlgebern vorbereitet. Das Konzept der vordefinierten Einbauorte bewährt sich auch beim Führertisch, da für spätere Nachrüstungen keine Behelfsaufbauten nötig sind.
Bei der Sicherheit bietet der Vectron wesentliche Vorteile. Zum einen besitzt er eine definierte Deformationszone: Das so genannte Frontend ist über Flansche mit dem Wagenkasten verbunden. Zum anderen sorgt der gerade Mittelgang für einen schnellen Fluchtweg. Parallel zur Entwicklung des Vectron wurde das neue Service-Konzept Railcover etabliert. Es bietet bei der Ersatzteilversorgung, in der Instandhaltung und Wartung frei kombinierbare Module an, die sich an die spezifischen Bedürfnisse des Kunden anpassen lassen: Vom mobilen Support vor Ort bis zum Full Service für die gesamte Fahrzeugflotte sind verschiedene Grade der Unterstützung möglich und gewährleisten größtmögliche Verfügbarkeit.
Quelle: Siemens


Bombardier Transportation auf der InnoTrans 2010
21.09.2010
Der Innovationstreiber der Branche zeigt neue Lösungen und Produkte für mehr Energieeffizienz, Umweltfreundlichkeit und Fahrgastkomfort
„The fastest way to save the planet“ (Der schnellste Weg, die Umwelt zu schützen) lautet das Motto von Bombardier Transportation auf der InnoTrans 2010, die vom 21. bis 24. September in Berlin stattfindet. Bombardier legt auch in diesem Jahr wieder den Fokus auf Produkte, die besonders energieeffizient und umweltfreundlich sind. Dazu gehören zum Beispiel die hocheffizienten BOMBARDIER ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszüge und drei neue nachhaltige BOMBARDIER ECO4-Lösungen, aber auch viele andere Innovationen aus den Bereichen Antriebe, Drehgestelle, Signaltechnik und Dienstleistungen.
„Die Bahnindustrie hat wie alle anderen Branchen in den letzten zwei Jahren stürmische Zeiten erlebt. Aber auch nach der Wirtschaftskrise bleiben große Herausforderungen bestehen“, sagte André Navarri, President und COO von Bombardier Transportation, im Vorfeld der Messe. „Die Bevölkerungszahlen steigen, und mit ihnen der Wunsch nach größtmöglicher Mobilität. Gleichzeitig müssen wir der zunehmenden Verkehrsbelastung und der Umweltverschmutzung entgegenwirken. Mit unseren Produkten und Technologien zeigen wir Kunden und Fahrgästen den schnellsten Weg zu energieeffizienter und nachhaltiger Mobilität.“
Ein Beispiel ist die ZEFIRO-Produkt-Familie. Diese Hochgeschwindigkeitszüge verbinden hochentwickelte Technologie mit höchster Effizienz und bestem Fahrgastkomfort. Auf der InnoTrans zeigt Bombardier im Außenbereich das erste 1:1-Modell des vorderen Zugteiles des ZEFIRO 380 mit interaktiven 3D-Darstellungen im Fahrzeuginnern. Der Zug erreicht Reisegeschwindigkeiten von bis zu 380 km/h und ist nicht nur einer der schnellsten Züge im kommerziellen Betrieb, sondern auch einer der umweltfreundlichsten. Möglich wird das durch den konsequenten Einsatz der umweltfreundlichen und besonders wirtschaftlichen ECO4-Technologien – zum Beispiel durch eine ausgefeilte Aerodynamik (AeroEfficient Optimierte Fahrzeug-Formgebung), die den Energieverbrauch deutlich reduziert.
Auf der InnoTrans 2010 gibt es jedoch auch noch weitere aktuelle Züge von Bombardier zu sehen: die ALP-45 Zweikraft-Lokomotive, eine Premiere für Nordamerika, jeweils eine TRAXX Diesel- und Multisystemlokomotive, den ITINO-Triebzug mit C.L.E.A.N. Diesel-Antriebstechnik und einen MOVIA-U-Bahn-Zug.
Neuigkeiten gibt es auch beim innovativen ECO4-Portfolio von Bombardier, das auf den vier Grundpfeilern Energie, Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit basiert. Auf der InnoTrans 2010 debütieren drei neue Lösungen: Erstens das EcoSilent Innovatives Akustikmanagement, das durch akustisches Design dafür sorgt, dass die Bahn eines der leisesten Verkehrsmittel wird. Zweitens die streckenseitige Energiespeicherung EnerGstor. Sie erfasst und speichert mit Hilfe von leistungsstarken Superkondensatoren ungenutzte Bremsenergie und speist sie wieder zurück ins System, wenn innerhalb des Netzes andere Züge Energie benötigen. Drittens die EcoEfficient Optimierte Umweltleistung – eine Lösung, mit der sich die Umweltbilanz von Produkten über deren gesamten Lebenszyklus analysieren und optimieren lässt.
Insgesamt setzen heute fünfzehn ECO4-Produkte industrieweit Maßstäbe bei der Verringerung von Kosten und Emissionen. Ein Konzept mit Erfolg: Mehr als 120 Mal sind ECO4-Technologien seit Einführung des Portfolios bei der InnoTrans 2008 bestellt worden oder sind schon im Einsatz.
Neben Umweltfreundlichkeit wird bei Bombardier auch Design und Fahrgastkomfort großgeschrieben. Neue Impulse geben hier die besten Entwürfe des Design-Wettbewerbs „YouRail – Visions of Modern Transportation“, die Bombardier im Rahmen der InnoTrans 2010 vorstellt und auf der Messe auszeichnet. Das innovative Projekt startete im November 2009 und richtete sich an junge Designer und Design-Begeisterte, die auf einer interaktiven Online-Plattform ihre Ideen für die Innenraumgestaltung von Zügen zur Diskussion stellen konnten. Bombardier ist das erste Unternehmen der Bahnindustrie, das mit einem solchen Projekt Internetnutzer in die zukünftige Gestaltung von Zügen einbindet.
Quelle: Bombardier Transportation


186er-Wechsel bei Lokomotion
20.09.2010
Nachdem nun die mit DE-AT-IT-Ausrüstung ausgestatteten E186 281-286 bei Lokomotion zum Einsatz kommen, können die bislang angemietete Railpool-186er an Railpool zurückgegeben werden. Lediglich E186 102, 106, 110 sollen vorerst bei Lokomotion bleiben. 186 103 und 105 sind mittlerweile für SBB Cargo (als Ersatz für 186 182) und RTB im Einsatz. 186 104 trägt noch die Anschriften I-RTC befand sich aber am Wochenende zu Testfahrten mit E186 251 in Wegberg-Wildenrath und auch die 186 107 wurde von Lokomotion zurückgegeben und wird für die 186 105 zu RTB gehen. 186 105 wird von Railpool auf der Innotrans ausgestellt werden.
Quelle: railcolor.net, DSO


CAT 1116 141 ist fertig


Die umgestaltete CAT 1116 141 ist fertig. Am 16. September sonnte sich die Lok in Linz.

Quelle: Harald Walkner


EuHoTra wird neu beklebt
17.09.2010
Der neue European Hotel Train (EuHoTra) erhält aktuell im Talgowerk in Berlin eine Beklebung mit Landschaftsmotiven.
Quelle: DSO


Abschied von 185 685 und 696
17.09.2010
Nachdem die 185 697 sich nun schon seit einigen Tagen in Skandinavien befindet, verließen gestern Abend auch die 186 696 (TXL) und 185 685 (Cargolink) Deutschland in Richtung Schweden. Wie die 185 697 haben beide Loks nur noch eine Zulassung für Schweden und Norwegen, weshalb sie im Schlepp der ES 64 F4 287 mit einem Güterzug nach Norden überführt wurden.
Quelle: DSO


111er-Probebetrieb für S-Bahn Nürnberg
17.09.2010
Der Ersatzverkehr für das Nürnberger S-Bahnnetz wird schon im Vorfeld erprobt. Am Montag verkehrte in Nürnberg ein Testzug aus vier x-Wagen und den 111 179 und 186, die im Sandwich eingesetzt werden.
Quelle: nahverkehr-franken.de/


CD 380 wohl doch nicht im Planverkehr
16.09.2010
Die gestrige Meldung zur CD 380 ist wohl eine Ente. Bei der CD gibt es bislang noch keine konkrete Planungen zum Einsatz der CD 380. Im Augenblick sind nur vier Loks für den Güterverkehr zugelassen, wobei nur zwei Loks wirklich eingesetzt werden. Die anderen beiden absolvieren nur Testfahrten.
Anzumerken wäre zudem das Fahrverbot auf 25 Hz-Abschnitten wie bei Durchgangsverbindungen in Kutna Hora und Plzen sowie den Streckenabschnitten Sobeslav - Nemanice und Jihlava - Veseli nad Luznici. Diese in Südböhmen liegende Abschnitte verhindern bislang auch den Einsatz von modernen Elloks auf der Relation Linz – Prag. Noch ist die Auswertung der Messergebnisse nicht abgeschlossen, jedoch zweifelt man im Augenblick am Einsatz der modernen Dreiphasen-Technologie auf diesen Abschnitten (egal ob CD 390, TRAXX oder EuroSprinter). Gleiches gilt auch für Bratislava und einige weitere Abschnitte der Bratislava-Sturovo-Relation.
Die Internet zeleznica.railnet.sk hatte berichtet, dass ab Planwechsel die CD 380 erste Fernzüge ziehen soll.
Quelle: Petr Kadeøávek


Stuttgart: S-Bahnen sollen bis Anfang 2011 wieder nach Plan fahren
16.09.2010
Weiterhin Einschränkungen auf der S1 und S5
Vertreter der Deutschen Bahn haben heute im Verkehrsausschuss ein Konzept präsentiert, das wieder einen planmäßigen S-Bahn-Betrieb ermöglicht. Im Zuge der Bauarbeiten für Stuttgart 21 war Ende Juni die Signalisierung im Gleisvorfeld der Station Hauptbahnhof (tief) so verändert worden, dass nur noch 20 statt der sonst 24 Züge pro Stunde und Richtung die Tunnelstrecke befahren können. Dieser Engpass soll nun behoben werden, allerdings erst bis Anfang 2011. Bis dahin gelte weiterhin der Ersatzfahrplan, wonach auf der 15-Minuten-Takt auf der S 5 (Schwabstraße - Bietigheim) entfällt. Die Zwischentaktzüge der S 1 von Plochingen nach Herrenberg werden über die Gäubahn geleitet.
Zähneknirschend nahmen die Regionalräte dies zur Kenntnis. Auch Regionaldirektorin Jeannette Wopperer sprach von einem „absoluten Ärgernis“ für die Fahrgäste und den Verband Region Stuttgart. Sie forderte die Bahn auf, dafür Sorge zu tragen, dass „im weiteren Bauablauf keine derart ungeplanten Beeinträchtigungen mehr entstehen.“ Ebenfalls solle diese sich um einen Ausgleich für die Fahrgäste kümmern.
Die Lösung sei nach aufwändigen Simulationen erarbeitet worden, führte Christian Becker, Vertriebsleiter Südwest der DB Netz AG, aus. Geplant sei, ein Signal im Vorfeld der S-Bahn-Rampe zu versetzen, damit die S-Bahnen möglichst dicht hintereinander fahren können. Dazu ist es notwendig, den Gleisbereich vor der Rampe, mit mehreren Geschwindigkeitsprüfabschnitten auszustatten. Die Detailplanung dafür sei im Gang, so Becker. Wegen der Genehmigungsfähigkeit sei die DB Netz AG mit dem Eisenbahnbundesamt (Eba) in Kontakt. Die vollständigen Unterlagen sollten beim EBA in einer Woche eingereicht werden. Christian Becker zeigte sich zuversichtlich, dass die Lösung genehmigt werde. Die Bauarbeiten mit Sperrung einer Rampe seien für das Wochenende 6., bis 8. November geplant. Das notwendige Material sei bereits bestellt.
Ersatzfahrplan ist momentan „beste Lösung“
Der kaufmännische Leiter und Sprecher der S-Bahn, HansAlbrecht Krause, entschuldigte sich für die Einschränkungen: „Wir mussten aus den misslichen Gegebenheiten das Beste machen“. Das ganze Desaster der S-Bahn ist darauf zurückzuführen, dass 24 Sekunden im Fahrplan fehlen.“ Beim Schienenverkehr, das sich S-Bahnen sowie Personen- und Güterzüge teilen, handele es sich um ein sensibles Gesamtsystem. Der Ersatzfahrplan sei das Ergebnis eines komplexen Abwägungsverfahrens. „In diesem schlechten Zustand ist dies immer noch die beste Lösung“, so Krause. Für die S 5 seien Notlösungen, wie Halte von Regionalzügen oder Pendelverkehre geprüft worden. Diese seien allerdings nicht realisierbar gewesen.
S 60: Region gibt Vorfinanzierungszusage
Um den Zeitplan für die S 60 zu sichern, gibt der Verband Region Stuttgart eine Vorfinanzierungszusage über rund 24 Millionen Euro gegenüber der Deutschen Bahn AG. Das hat der Verkehrsausschuss heute einstimmig beschlossen.

Quelle: VRS


Zug für MELEZ rollt durchs Ruhrgebiet
16.09.2010
Deutsche Bahn und RUHR.2010 bringen gemeinsam das Projekt "Ein Zug für MELEZ" aufs Gleis. Im Oktober geht der Kulturzug vier Wochen lang auf Tour durchs Ruhrgebiet. Die DB Regio NRW GmbH stellt einen aus fünf Reisezugwagen - so genannten "x-Wagen" - und einer Lokomotive der Baureihe 143 bestehenden S-Bahn-Zug für den Einsatz im Rahmen des rollenden MELEZ-Festivals zur Verfügung. Die umfangreichen technischen Um- und Ausbauarbeiten fanden im Werk Krefeld der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH statt; die künstlerische Innen- und Außengestaltung wurde im Werk Düsseldorf von DB Regio NRW vorgenommen.
Der "Zug für MELEZ" besteht aus insgesamt fünf Themenwagen, die Raum für vielfältige kulturelle Aktivitäten bieten. Die umfangreichen Um- und Ausbauarbeiten führte ein rund 60-köpfiges Team von Auszubildenden aller Geschäftsfelder der Deutschen Bahn unter fachkundiger Anleitung aus. Von der Entkernung bis zur Gestaltung koordinierten die freiwilligen Teilnehmer dieses "Azubi-Projekts" selbstständig sämtliche Maßnahmen in direkter Absprache mit den beteiligten Künstlern.

Quelle: DB AG


15. September 2010: Neu in unserem Verlagsprogramm:

Der Lok-Vogel Nr. 60 - September 2010

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Preis: 3,50 Euro
    Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
  • 30 Seiten aktuelle News!
  • Die Baureihe CC 6500 und ihre Zweisystemschwester CC 21000 (4)
  • 70 Jahre E94
  • E 94-Jubiläum in Freilassing
  • Mit dem Länderticket unterwegs - E69 04 in Murnau
  • Zu verkaufen: 25 Elektroloks (E491/492 FS)
  • und natürlich Statistik, Kalender, uvm...
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Mehr Infos

CD 380 ab Fahrplanwechsel im Planverkehr
15.09.2010
Ab Fahrplanwechsel soll die CD-Reihe 380 erstmals planmäßig im Fernverkehr Verwendung finden. Nach derzeitigem Stand ist geplant, dass die Baureihe von der CD-362 die Pläne 301 und 302 übernimmt. Bespannt werden sollen vor allem Fernzüge auf der Relation (Breclav-) Brno – Prag.
Quelle: zeleznica.railnet.sk


Tag der offenen Tür im Bombardier-Werk Hennigsdorf
14.09.2010
Am 18. und 19. September 2010 von 10.00 bis 16.00 Uhr öffnet das Bombardier-Werk in Hennigsdorf anlässlich des 100-jährigen Jubiläums seine Tore für Groß und Klein. Auf die Besucher wartet eine „Museums-Allee“ mit mehr als 30 historischen und modernen Lokomotiven und Triebwagenzügen aus Hennigsdorf: Von der ersten in Deutschland eingesetzten Lokomotive E71 aus dem Jahr 1922 über die seinerzeit schnellste Elektrolok E19 aus dem Jahr 1938 bis hin zu modernen U-Bahnwagen für Berlin und dem skandinavischen Hochgeschwindigkeitszug REGINA von Bombardier Transportation ist aus jeder Epoche ein Ausstellungsstück vertreten. Auch Teile des Werkes können besichtigt werden. Große Schautafeln erzählen die Geschichte der Züge und des Werkes.
Schon am Bahnhof Hennigsdorf stehen eine historische Dampflokomotive und Kutschwagen bereit, um die Besucher zum Werksgelände zu bringen. Dort wartet ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm. So unterhält Live-Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen von Blasmusik bis Rock´n´Roll die Gäste, und auch für kulinarische Genüsse ist gesorgt: Weil Hennigsdorfer Schienenfahrzeuge in die ganze Welt exportiert werden, sind unter anderem amerikanische Hot Dogs und französische Crepes im Angebot. Zudem gibt es bei einem Quiz attraktive Preise zu gewinnen. Und auf Kinder wartet ein besonderes Programm, sie können mit einer kleinen Eisenbahn fahren und gemeinsam ein riesiges Bild malen.
Der Eintritt ist kostenlos.
Bombardier Transportation
Am Rathenaupark, 16761 Hennigsdorf – Eingang Tor 2
Eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen steht am Gebäude 283 zur Verfügung. Der Bahnhof Hennigsdorf ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die S25 und die RB 5, 21 und 55 zu erreichen. Ab dort verkehren alle halbe Stunde Lokomotiven und Kutschwagen im Shuttle-Betrieb zum Werksgebäude – alternativ können Besucher den Bus 136 nehmen.
Quelle: Bombardier


Weitere CB-Raillok für Railpool
14.09.2010
Auch die CB Rail 185 637 ist nun für Railpool unterwegs. Die Lok trägt dabei weiter das ehemalige CB Rail Farbkleid und hat einen gelben Railpoolstreifen sowie PCT Logos erhalten. Für PCT wird die Lok auch in Zukunft unterwegs sein.
Quelle: DSO


Lokomotive auf den Namen "Müllheim" getauft
13.09.2010
Die Stadt Müllheim feiert dieses Jahr die Verleihung ihrer Stadtrechte vor 200 Jahren. Als Jubiläumsgeschenk hat die Kommune von DB Regio Südbaden die Namenspatenschaft für eine Lokomotive der Baureihe 146 erhalten.
Dr. René Lohs, Bürgermeister der Stadt Müllheim, seine Frau Dr. Mercedes Mauch, und Thilo Ganter, Leiter Produktion DB Regio Südbaden, tauften heute die mit dem Wappen der Stadt geschmückte Lokomotive auf dem Namen "Müllheim". Dr. Mercedes Mauch nahm den feierlichen Taufakt mit einer Flasche Sekt vor, die sie über dem am Fahrzeug angebrachten Wappen mit Namen der Stadt Müllheim ausgoss.
"Wir sind stolz darauf, dass nunmehr auch eine Lok mit dem Namen Müllheim Werbung für unsere schöne Stadt fährt - aber ganz besonders freuen sich meine Frau und ich darüber, dass der Termin der Loktaufe mit dem zweiten Geburtstag unseres Sohnes Julius zusammenfällt" sagte Bürgermeister Dr. René Lohs.
"Die Zugtaufe setzt ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit von DB Regio Südbaden mit der Stadt Müllheim", sagte Thilo Ganter bei der Taufe. "Unsere Fahrgäste schätzen vor allem die Zuverlässigkeit und die Sauberkeit der Züge auf der Rheintalbahn".
Den Namen "Müllheim" erhielt eine Lokomotive der Baureihe 146 der Deutschen Bahn. Das 160 km/h schnelle Fahrzeug verfügt über moderne Drehstromtechnik, so können diese Loks beim Bremsen Strom erzeugen und über den Stromabnehmer zurück ins Bahnstromnetz speisen. Der Schriftzug ist zusammen mit dem Stadtwappen auf beiden Seiten des Fahrzeugs angebracht.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


European Hotel Train / Talgo unterwegs

Am Donnerstag, 09.09.2010, absolvierte eine Talgo-Einheit für das Projekt European Hotel Train (HotelZug) eine Messfahrt über Köln-Messe/Deutz nach Basel Bad Bf, Ankunft am Freitagmorgen. Gezogen wurde der Zug von 110 236 und am Schluss 110 210. Das erste Bild entstand am Vormittag in Berlin-Lichtenberg, das zweite Bild, auf der Fahrt nach Berlin Hbf (tief) in Berlin-Greifswalder Straße. Link zu European Hotel Train http://www2.euhotra.eu/index_de.php?language=DE
Quelle/Foto(s): Holger Grunow, tradibahner.de, 09.09.2010


TXL-185 697 nun in Skandinavien
10.09.2010
Die 185 697 ist nun in Skandinavien im Einsatz. Die Lok konnte gestern in Trelleborg gesichtet werden. Dabei hat die Lok den Indusi-Magneten verloren und ist deshalb im Augenblick nicht für Deutschland und Österreich zugelassen – die entsprechenden Länderkürzel wurden im UIC-Raster durchgestrichen
Quelle: postvagnen.com


Erster TRAXX-Einsatz in der Tschechieschen Republik
10.09.2010
Die 186 182 ist seit 6. September zu Testzwecken an das tschechische EVU RailTransport Vermietet. Wie schon mit der 189 985 soll auch die 186 182 einige Testfahrten zwischen Rotterdam und Prag absolvieren.
Quelle: k-report.net


Dritte Werbelok bei der GySEV in Vorbereitung
09.09.2010
Schon länger ist eine dritte Werbelok mit Motiven des Komponisten Franz Liszt in Planung. Nun gibt es einen Termin. Am 22. Oktober soll die neue Lok erstmals vorgestellt werden. Beklebt werden soll entweder die 1047 501 oder 503.
Quelle: EBFÖ


Bahnverkehre zwischen Deutschland und Polen sollen attraktiver werden
09.09.2010
In Warschau hat jetzt ein Treffen der Vorstände der PKP S.A. und der Deutschen Bahn AG stattgefunden. Gastgeber des Treffens war der Vorstandsvorsitzende der PKP S.A. Herr Andrzej Wach, die deutsche Seite wurde vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube geleitet.
Gegenstand der mehrstündigen Verhandlungen, die in guter Atmosphäre verliefen, waren Fragen des Personenverkehrs wie die Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs (HGV), Fragen des Güterverkehrs sowie der Infrastruktur in Polen. Darüber hinaus wurde über die Änderungen der Eigentümerstruktur auf dem polnischen Bahnmarkt, das Bahnhofsmanagement in Polen und Aspekte zur Sicherheit während der Fußball-EM 2012 in Polen gesprochen.
In der Überzeugung, dass der direkte Dialog die besten und nachhaltigsten Ergebnisse erzielt, werden sich beide Bahnen bemühen, gemeinsame Festlegungen umzusetzen, damit der Bahnverkehr zwischen Polen und Deutschland noch effektiver wird. So wurden konkrete Maßnahmen festgelegt, die im grenzüberschreitenden Personenverkehr zu einer Verbesserung im Sinne der Reisenden gemeinsam ergriffen werden. Ferner wurde die Notwendigkeit verbesserter Rahmenbedingungen für den Schienengüterverkehr sowie die Notwendigkeit der Zusammenarbeit in bestimmten Bereichen - wie zum Beispiel im Einzelwagenverkehr - erörtert.
Weiter wurde vereinbart, die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zu prüfen, die einen Kooperationsentwurf des HGV zwischen Poznan (Posen) und Berlin erarbeiten soll. Diese Arbeitgruppe wird beauftragt, den Entwurf bei der Exekutivagentur für das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-T), die für die technische und finanzielle Durchführung und Verwaltung des Programms des TEN-T Netzes verantwortlich ist, anzumelden.
Beide Bahnen werden sich zudem im Bereich der Sanierung der Bahnhöfe in Polen austauschen.
Quelle: Deutsche Bahn AG


SBB Cargo International: Firmensitz in Olten
07.09.2010
Die neue internationale Güterbahn für den alpenquerenden Transitverkehr wird ihren Hauptsitz am zentralen Bahn-Knotenpunkt Olten beziehen.
Nach sorgfältiger Prüfung hat der zukünftige Verwaltungsrat der SBB Cargo International entschieden, den Hauptsitz der neuen Güterbahn in Olten aufzubauen. «Der Standort liegt zentral und direkt auf der strategisch wichtigen Nord-Süd-Achse und ist für die Mitarbeitenden aus verschiedenen Regionen gut erreichbar», begründet Michail Stahlhut, CEO der zukünftigen SBB Cargo International, den Standortentscheid. Zudem liegt der neue Hauptsitz in Bahnhofsnähe. Nach erfolgtem Aufbau werden am Standort von SBB Cargo International in Olten künftig rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein. Ab Herbst werden die Räumlichkeiten eingerichtet. Der Einzug erfolgt im ersten Halbjahr 2011.
Quelle: SBB


Rosarote BB 37000
07.09.2010
Die BB 37027 wurde von AKIEM mit einer rosaroten Lackierung versehen. Die Lok soll in dieser Form auf der Innotrans 2010 in Berlin vorgestellt werden. (Hier gibt es ein Foto)
Quelle: trainsfrancais.com


185 390-395 nun in Mannheim zur Abnahme
07.09.2010
Am Montag trafen die neuen 185 390 bis 395 zur Abnahme im Bh Mannheim Rbf ein. Die Loks tragen die EBA-Nummern EBA 10G01KA 001 bis 006.
Bei den 185ern mit Frankreichzulassung sind bis auf 185 024 und 185 026 nun alle mit neuer EBA-Nr. unterwegs.
Quelle: =RK=


185 595 nun rot
07.09.2010
Die 185 595 hat als erste in Deutschland zugelassene Ellok nun ebenfalls das neue Crossrail-Design in rot erhalten.
Quelle: DSO


DB Schenker Rail: Weitere Mietloks nun unterwegs
06.09.2010
Die neuen DB-Mietloks von MRCE sind nun im Einsatz. Am Samstag überführten 152 046 und 060 einen Lokzug aus ES64 F4-090, 088, 082, 034, 084, 038, 115 und 094 nach Maschen. Ingesamt mietete DB Schenker Rail mindestens 16 Lokomotiven von MRCE an. Neben den bereits erwähnten auch noch die ES 64 F4-008, 015, 027, 083, 089, 094, 106, 108 und 111. Ebenfalls noch im Einsatz stehen die von Alpha Trains angemieteten 145-CL 005, 031, 201, 202 sowie 185 515 und 516.
Das Bild zeigt den Lokzug am Samstag bei Thüngersheim (Foto: Marvin Christ)
Quelle: Ludwig Reyer, DSO, railcolor.net


NRW: Neues zur RE4/RE9
06.09.2010
Im Dezember sollte eigentlich die RE9 auf elektrische Talent und die Re4 auf BR 120 mit je 6 neuen Dostos umgestellt werden. Drei Loks der BR 120 sind dem Werk Aachen bereits zugeteilt, aber noch nicht angekommen. Dagegen ist seit dem 31.08.2010 die erste, 6-teilige Dosto-Einheit vorhanden, die der neuen DB Regio Rheinland gehört. Auffällig sind der Bereich der ersten Klasse, der sich nun oben im Steuerwagen befindet, die kleinen Fensterabstände und die Warnlichter über den Eingangstüren.
Im Moment wird die Halle des BW erweitert. Die BR 120 ist die erste hier beheimatete E-Lokreihe. Aachen hat sonst nur verschiedene Dostos und alle Triebwagen der BR 643.2.
Wann die E-Talent ankommmen, steht bekanntlich in den Sternen. Somit werden bis auf weiteres die derzeitigen alten Dostos und die BR 111 eingesetzt.

Quelle: Lutz Jankowski


143 820 bei DB Fahrwegdienste
06.09.2010
Die 143 820 ist seit August 2010 an DB Fahrwegdienste vermietet.
Quelle: Bw Altstadt, br143er.de


Weitere WLB Cargo-183 in Endfertigung
06.09.2010
Schnell liefert Siemens derzeit die bestellten WLB Cargo-183er aus. Die 183 705 wurde am Wochenende bereits fertig lackiert in Linz gesichtet.
Quelle: EBFÖ


CFL : Auslieferung neuer "TER2N NG" läuft
03.09.2010
Im Jahr 2008 hatte die CFL zehn neue Doppelstocktriebzüge der Bauart "TER2N NG" für 76 Mio. Euro bestellt. Nachdem zwischen 2004 und 2006 bereits zwölf Züge dieser Bauart (2201-2212) ausgeliefert wurden, konnten im August 2010 die Garnituren 2213 und 2214 in Luxemburg gesichtet werden. Bis Februar 2011 sollen die restlichen Züge folgen.
Quelle: lesfrontaliers.lu, rail.lu


DB Schenker Rail investiert 2010 rund 410 Millionen Euro in neue Güterwagen und Loks
03.09.2010
DB Schenker Rail, die Güterbahn der Deutschen Bahn, investiert in diesem Jahr europaweit rund 410 Millionen Euro vor allem in neue Güterwagen und Lokomotiven. „Das ist eine Rekordsumme, die wir gezielt dort einsetzen, wo die Nachfrage nach Transportleistungen bei unseren Kunden steigt und modernes Equipment gebraucht wird“, sagte Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Transport und Logistik der DB Mobility Logistics AG. Eine Modernisierung des Fuhrparks erfolgt derzeit insbesondere bei Wagen für die Montanbranche, die Chemie- und die Automobilindustrie.
Rund 190 Millionen Euro fließen in die Neuanschaffung und Instandsetzung von Wagen, weitere 167 Millionen Euro werden in Lokomotiven investiert. Der Rest der Summe verteilt sich auf unterschiedliche Investitionen in Anlagen oder IT-Equipment. Bis Ende des Jahres werden für DB Schenker Rail 1.472 Wagen und 71 Lokomotiven neu angeschafft, darunter rund 700 Wagen speziell für Montanverkehre.
DB Schenker Rail hat im ersten Halbjahr die Menge der beförderten Güter gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 58 Millionen Tonnen auf 203 Millionen Tonnen erhöht. Das bedeutet einen Zuwachs um 40,1 Prozent. Die Verkehrsleistung stieg im gleichen Zeitraum um 8,3 Milliarden auf 52,6 Milliarden Tonnenkilometer, was einer Zunahme von 18,8 Prozent entspricht. Besonders starke Zuwächse gab es beim Transport von Eisen, Erzen und Schrott.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


CD: Neue Farben, alte Farben
03.09.2010
In der Woche wurde die Evy an der 363 019 (DKV Brno) abgeschlossen. Die behielt dabei ihre "Energie" Werbung. Derzeit neulackiert für die anstehende EH werden die 151 020 und 162 036 (beide DKV Praha).
Quelle: S-Bahnfahrgast


Deutsche Bahn AG und das Land Schleswig-Holstein wollen Bahnnetz weiter ausbauen
02.09.2010
Mit Investitionen von rund 430 Millionen Euro bis 2014 soll die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Infrastruktur in Schleswig-Holstein verbessert werden. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, haben beim Bahngipfel in Kiel wichtige Eckpunkte zur Entwicklung des schleswig-holsteinischen Eisenbahnnetzes in den kommenden Jahren festgelegt.
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen betonte die Bedeutung einer guten Infrastruktur der Bahn für Schleswig-Holstein: „Das Land gibt jährlich rund 170 Millionen Euro für den Schienenpersonennahverkehr aus, davon knapp 100 Millionen Euro für die Nutzung der Infrastruktur der DB AG. Wir freuen uns, dass die Bahn die Infrastruktur weiter ausbauen wird und werden uns dabei ebenso wie der Bund auch wieder finanziell stark engagieren."
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube kündigte heute in Kiel an: „Diese Investitionen in die Verbesserung der Infrastruktur in Schleswig-Holstein zeigen das starke Engagement der Bahn in Schleswig-Holstein. Dabei kommt der weiteren Planung des Ausbaus der Strecke Kiel–Lübeck für die Anbindung der beiden größten Städte Schleswig-Holsteins besondere Bedeutung zu."
Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Rüdiger Grube waren sich einig, dass der weitere Ausbau der Strecke Kiel–Lübeck eine wesentliche Stärkung des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein bedeutet. Nach Abschluss des Projektes wird die Fahrzeit zwischen den beiden Städten unter einer Stunde betragen.
Auf der Strecke Kiel–Rendsburg bestellt das Land ab 2014/2015 einen Halbstundentakt. In Kiel-Russee, Melsdorf, Achterwehr, Bredenbeck und Schülldorf sollen neue Stationen zu Steigerung der Nachfrage und Attraktivitätssteigerung der Wohnstandorte entstehen. Auch der Bahnhof Felde soll zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut werden.
In einer Knotenuntersuchung wird die heutige Kapazität des Kieler Hauptbahnhofs beleuchtet. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Land, Landesweite Verkehrsservicegesellschaft (LVS) und DB AG soll bis 2011 aufzeigen, welche Ausbaumaßnahmen nötig sind.
Die DB und das Land wollen die Qualität der Bahnhöfe in Schleswig-Holstein weiter verbessern. Ein wichtiges Ziel dabei ist ein stufenfreier Ausbau der Verkehrsstationen. Insgesamt werden bis Ende 2012 rund 40 Millionen Euro investiert, unter anderem in Flensburg, Niebüll, Elmshorn und Itzehoe.
Grube kündigte an, dass die Information der Reisenden auf den Bahnhöfen in den nächsten Jahren weiter verbessert werden soll. Bereits heute sind 24 kleinere Stationen mit modernen dynamischen Schriftanzeigern auf den Bahnsteigen ausgerüstet. Bis Ende kommenden Jahres werden insgesamt 68 Stationen diese modernen Anzeigen haben. Darüber hinaus sind bereits 25 größere Bahnhöfe mit Fahrgastinformationsanlagen ausgerüstet.
Das „Achsenkonzept" über den Ausbau der wichtigen Strecken in der Metropolregion Hamburg ist für den öffentlichen Personennahverkehr wichtig. Hierin sind sich die Beteiligten einig. Für die Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs ist es erforderlich, die S-Bahn auf eigenen Gleisen zu fahren. Land und Bahn wollen die Planung des Projektes der S-Bahnlinie S 4 nach Ahrensburg weiter vorantreiben. Das Land wird mit dem Bund über die Finanzierung verhandeln.
Insgesamt wird die DB AG in Schleswig-Holstein von 2010 bis 2014 rund 430 Millionen Euro in die Eisenbahninfrastruktur investieren. Davon entfallen 390 Millionen Euro auf das Schienennetz, rund 36 Millionen Euro auf die Bahnhöfe und eine Million Euro auf die Anlagen zur Energieversorgung.
Auf der Marschbahn ist die Erweiterung der elektronischen Stellwerke in Itzehoe und Husum eines der wichtigen Projekte. In Heide (Strecke Hamburg–Westerland) werden die Signalanlagen durch moderne Signaltechnik ersetzt, zahlreiche Bahnübergänge an die neue Technik angepasst und an die vorhandenen elektronischen Stellwerke Itzehoe und Husum angeschlossen. Außerdem wird eine neue Eisenbahnüberführung errichtet. Auch der Bahnhof Heide wird umfassend neu gestaltet. Gleichzeitig soll bis Ende des Jahres mit den Arbeiten für die Erneuerung des Kreuzungsbauwerkes Heide begonnen werden. Insgesamt kostet diese Maßnahme rund 72 Millionen Euro. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird sich der Bahnhof Heide als moderner Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und Bus präsentieren. Bund, Land, Bahn und die Stadt Heide investieren gemeinsam in die Modernisierung des Bahnhofs und des Vorplatzes.
Seit der Unterzeichnung des Staatsvertrages zwischen Dänemark und Deutschland laufen die Planungen für die Feste Fehmarnbeltquerung auf Hochtouren. Derzeit läuft das Raumordnungsverfahren durch das Land Schleswig-Holstein. Die Bahn plant den Ausbau der Strecke im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums.
Das Land will künftig die Anschlüsse zwischen Bahn und Bus verbessern. Dazu gehören eine bessere Fahrgastinformation und technische Systeme zur Anschlusssicherung. Die Bahn ist Partner bei diesem Vorhaben des Landes. Mit elektronischen Anzeigen in den Übergangsbereichen vom Bahnhof zum jeweiligen ZOB werden die aktuellen Ankunftszeiten des Zugverkehrs dargestellt. In den Bahnhöfen Büchen, Schwarzenbek und Ahrensburg sollen die ersten Anzeigen in einem Pilotprojekt installiert werden, um so erste Erfahrungen zu sammeln. Nach erfolgreicher Testphase soll es landesweit umgesetzt werden.
Die DB AG und das Land Schleswig-Holstein bewerten die Ergebnisse des Bahngipfels im nördlichsten Bundesland als sehr gut und zukunftsweisend. Sie verabredeten, den guten Dialog in regelmäßigen Abständen fortzuführen.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


110 169 bekommt Hauptuntersuchungen im Werk Dessau
01.09.2010
Die 110 169 der DB Systemtechnik wird aktuell im Werk Dessau hauptuntersucht. Daneben befinden sich auch die Altbauloks 143 933, 151 016, 151 083, 155 096, 155 151, 155 209 sowie 181 201 zur Instandsetzung im Werk.
Quelle: =RK=



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