September 2005 elektrolok.de

elektrolok.de-News Aktuelle Meldungen Sichtungen Statistik-News Termine News-Archiv

Haben Sie eine aktuelle Meldung, die für die elektrolok.de-Leser interessant wäre? Einfach eine Mail an info@elektrolok.de. (Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise am Ende der Seite)

elektrolok.de-News



Wichtige Ergänzungen, Neuerungen und Änderungen an dieser Seite:



Neue Rezension:

Rheingold
Jürgen Franzke (Hrsg.)

Für gewöhnlich werden alle Änderungen mit einem roten "Neu!" gezeichnet. Alle Bereich, in denen Änderungen oder Neuerungen durchgeführt wurden, werden auf der Hompage unter dem Punkt "Die letzten Aktualisierungen" aufgeführt.

Letzter Eintrag
Chronik:
18. September 2005:
100 Jahre Tauernbahn

Letzte Aktualisierung: 21. Sept. 2005

Letzte Aktualisierung: 26. Sept. 2005
E-Stories:
September 2005:
Thomas Förster
Metronom-Taufen


Aktuelle Meldungen:
DB AG Privatbahnen Ausl. Staatsbahnen Lokindustrie Sonstiges

  • Deutsche Bahn AG:

    Baureihe 101
    01.09.2005
    Nun wurde auch seit längerer Zeit wieder einmal eine neue Ganz-Reklame Werbelok der DB AG vorgestellt. Die 101 101 wirbt nun - wie bereits die 101 141 - für " Azubis gegen Gewalt ". Anders als die 101 141 wurde die Lok aber von Frankfurter Azubis mit einer blauen Beklebung gestaltet, auf der in verschiedenen Sprachen der Schriftzug " Herzlich Willkommen " zu sehen ist. Zudem wurde dem Europagedanke in die Lok auch durch gelbe Sterne Rechnung getragen. Sponsor dieser Werbelok ist die Nachfolgegesellschaft der Firma Roco , die Modelleisenbahn AG aus Hallein, Die Lok wurde am 31. August /1. September im DB-Regio-Werk in Leipzig beklebt und soll heute Mittag in Leipzig präsentiert werden.
    Quelle: DSO


    Baureihe 110
    20.09.2005
    Wieder eine neue Farbvariante auf deutschen Gleisen. Diesmal traf es die Dessauer Werklok 110 511, die heute auf einer Probefahrt von Dessau nach Bitterfeld unterwegs war. Die Lok ist weiß lackiert und hat lediglich zwei rote Streifen als Kontrastpunkte erhalten. Nebenstehend mal eine Farbskizze der Maschine. Noch ist die zuvor lange Zeit im AW Dessau abgestellte Lokomotive allerdings nicht ganz fertig.
    Quelle: lok-report.de, DSO, HS

    18.09.2005
    Mal einen Zwischenstand bei den Autozug-110ern: Im Einsatz sind bereits 110 156, 289, 346, 327, 353 und 355. Dagegen befinden sich die 110 106, 205, 286, 288, 302, 323, 354 und 378 noch im Werk Dessau.
    Quelle: JD

    01.09.2005
    Am 22. August wurden die 110 505 und 507 von Kiel nach Dortmund umstationiert. Damit endete nach knapp vier Jahren wieder die Beheimatung der 110 in Kiel. Auch die Baureihe 141 dürfte wohl demnächst Geschichte sein, da die noch vorhandenen Loks nur noch als Notreserve vorgehalten werden. Die Nachfolge haben die Baureihen 112 und 143 angetreten.
    Quelle: JD



    Baureihe 110/111/112
    08.09.2005
    Zum 1. Oktober wird sich bei der Bespannung der RE-Linien in NRW einiges ändern. Zu diesem Termin soll die RE 7 (Krefeld - Köln - Hagen - Hamm - Münster - Rheine) von der Baureihe 111 auf die Baureihe 112 übergehen. Aktuell laufen in Köln Schulungen auf der BR 112. Dabei werden bis Oktober voraussichtlich sechs zusätzliche Loks dieser Baureihe nach NRW umstationiert, so dass ab Oktober genügen Loks der BR 112 für die Bespannung der RE 2 (Mönchengladbach - Essen - Münster) und RE 7 sowie einem Mischbetrieb auf der RE 4 (Aachen - Düsseldorf - Hagen - Dortmund) vorhanden sind. Bei den umbeheimateten 112er soll es sich um Nürnberger Loks handeln, die derzeit leihweise in Stuttgart im Einsatz sind, dort aber wegen der Neuanlieferung der 146.2 ebenfalls entberhlich werden. Die freigesetzten 111er werden dafür die BR 110 auf der RB 48 (Bonn - Köln - Wuppertal) verdrängen. Die arbeitslosen 110er werden dann entweder abgestellt oder umbeheimatet.
    Quelle: DSO, HM


    Baureihe 111
    01.09.2005
    Wieder eine Lok-Variante weniger. Die 111 003 verließ das AW Dessau miut einer Hauptuntersuchung per 09.08.05 im Neulack. Dabei verlor die Lok als letzte Lok ihrer Baureihe den " Chemnitzer Sparbalken ", den die Lok am 15. März 2002 erhalten hatte. Am 16. April konnte die Lok noch in der alten Form im Bf München Hbf beobachtet werden, als sie die 111 179 und den RB 26727 aus Regensburg in die Landeshauptstradt gebracht hatte.
    Quelle: DSO, revisionsdaten.de, HS



    Baureihe 112 / 146.2
    20.09.2005
    Im Augenblick laufen in Stuttgart bekanntlich Personalschulungsfahrten mit der Baureihe 146.2. Voraussichtlich am 9. Oktober werden die Lokomotiven erstmals einen eigenen Umlauf erhalten. Vorgesehen sind u.a. die Bespannung der IRE-Linie Stuttgart - Karlsruhe im Sandwich. Die dafür freigesetzten sieben 112.1 werden nach NRW abgegeben.
    Quelle: DSO, HM


    Baureihe 113
    23.09.2005
    Die 113 309 ist im Augenblick als Ersatz für eine defekte 103 für die DB Systemtechnik im Einsatz. Die Lok steht wegen Zeitfristablauf derzeit in Kiel, soll aber voraussichtlich dort eine Verlängerung erhalten. Die anderen beiden Loks (113 267 und 268) sind dagegen weiter im 110er-Umlauf des Bh München anzutreffen.
    Quelle: DSO, HM


    Baureihe 120.1/110
    14.09.2005
    Bereits seit dem 23. August gibt es eine interessante Bespannung im Norden Bayerns. Aufgrudn von Streckenbauarbeiten zwischen Markt Bibart und Nürnberg bis zum 3. Oktober werden die ICE-Züge der Linie Hamburg - München ab Treuchtlingen über Ansbach nach Würzburg geleitet. Für Fahrgäste nach Nürnberg fahren Shuttle-Züge zwischen Treuchtlingen und Nürnberg Hbf, die an beiden Enden mit einer Lokomotive bespannt sind. Zum Einsatz kommen die Baureihen 120.1 und (zum Teil) 110. Laut bahn.de haben die Züge folgende Fahrzeiten:
    Nürnberg - Treuchtlingen:
    IC 2781 Nürnberg (ab 08:27) - Treuchtlingen (an 08:57) nicht So
    IC 2783 Nürnberg (ab 10:27) - Treuchtlingen (an 10:59)
    IC 2787 Nürnberg (ab 14:27) - Treuchtlingen (an 14:57)
    IC 2789 Nürnberg (ab 16:27) - Treuchtlingen (an 16:58)
    IC 2791 Nürnberg (ab 18:27) - Treuchtlingen (an 18:58)
    IC 2793 Nürnberg (ab 20:27) - Treuchtlingen (an 20:58)
    IC 2785 Nürnberg (ab 22:27) - Treuchtlingen (an 22:59) nicht Sa
    Treuchtlingen - Nürnberg:
    IC 2786 Treuchtlingen (ab 06:58) - Nürnberg (an 07:31) Mo-Fr
    IC 2792 Treuchtlingen (ab 09:00) - Nürnberg (an 09:32)
    IC 2790 Treuchtlingen (ab 11:02) - Nürnberg (an 11:32)
    IC 2788 Treuchtlingen (ab 13:00) - Nürnberg (an 13:31)
    IC 2784 Treuchtlingen (ab 17:01) - Nürnberg (an 17:36)
    IC 2782 Treuchtlingen (ab 19:05) - Nürnberg (an 19:38) nicht So
    IC 2794 Treuchtlingen (ab 19:05) - Nürnberg (an 19:38) So
    Quelle: bahn.de, DSO


    Baureihe 146.2
    11.09.2005
    Nach der 146 201 trägt nun auch die 146 202 eine Werbung auf den Seitenflächen. Abweichend zur Werbung der 201 (Baden Württemberg bewegt was. Typisch Baden-Württemberg: Erst das Auto erfinden und dann mit Bus und Bahn fahren) wurde die 202 aber mit einer Werbung für das Bade-Württemberg-Ticket ausgestattet (Baden Württemberg bewegt was. Mit dem Baden-Württemberg-Ticket, 5 Personen. 1 Tag. 1 Preis)
    Quelle: DSO, Sören Hagenlocher


    Baureihe 151
    26.09.2005
    Überraschenderweise sollen nun die beiden seit längerem z-gestellten 151 127 und 128 in Dessau doch eine Hauptuntersuchung erhalten. Grund ist ein derzeit herrschender Lokengpass bei Railion. Beide Loks wurden heute in einem Lokzug von Nürnberg nach Dessau gebracht.
    Quelle: DSO


    Baureihe 155
    29.09.2005
    Nun hat auch die Baureihe 155 einige Reaktivierungen zu vermelden. Die 155 264, 266 und 267 sollen eine Hauptuntersuchung erhalten. Auch hier dürfte der Lokmangel Ursache für den Schritt sein. Die 155 266 und 267 sind bereits in Dessau, die 155 264 steht noch in Rostock-Seehafen, soll aber demnächst ebenfalls nach Dessau gebracht werden. Gleichzeitig musste aber die 155 128 in Rostock Seehafen wegen Erreichen der Zeitfrist abgestellt werden.
    Quelle: DSO

    05.09.2005
    Mit der Abstellung der 155 114 und 155 223 zum 30. August sinkt die Zahl der noch im Einsatz stehenden orientroten Loks dieser Baureihe auf nur noch zwei: 155 093 und 155 219. Da beide Loks erst in den Jahren 2001 (155 219) bzw 2002 (155 093) Hauptuntersuchungen erhalten haben, dürften sie noch einige Zeit im Betrieb stehen.
    Quelle: lok-report.de, HS


    Baureihe 181.2
    04.09.2005
    Zum wiederholten Mal geistert ein Datum für die Ablösung der Baureihe 181.2 vor den Güterzügen zwischen Trier-Ehrang und Apach durchs Netz. Demnach soll nun zum 4. Oktober endgültig Schluss sein. Bereits meherer Male angedacht, konnten sich die 181.2 bislang immer noch der Ablösung wiedersetzen. Mal sehen ob diesmal endgültig Schluß ist...
    Quelle: DSO, HM


    Baureihe 401
    12.09.2005
    Der zweite Redesign ICE-1 ist fertiggestellt. Der Tz-120 (401 011 und 401 520) war heute als ICE 783 und 784 auf der Nord-Süd-Strecke im Einsatz.
    Quelle: DSO


    Baureihe 403
    27.09.2005
    Nach dem Streit mit der SBB über die Übernahme der Baureihe Re 474 droht dem Siemens-Konzern offenbar neuer Ärger. Nach einem Artikel im Handelsbaltt will die Bahn dreizehn nachträglich bestellte Züge des ICE-3 aufgrund von Mängeln nicht abnehmen und auch nicht die vereinbarte Kaufsumme zahlen.Laut Siemens sollen die Züge dagegen abnahmebereit sein. Um die Bahn unter Druck zu setzten weigert sich der Münchner Konzern deshalb fünf ICE-3 Züge für den Einsatz auf französischen Strecken umzurüsten, bis die Abnahmemodalitäten der anderen dreizehn Züge geklärt seien. Sollte sich der Streit noch länger hinziehen, könnte der geplante Termin zur Aufnahme des ICE-Verkehrs nach Frankreich platzen.
    Quelle: Handelsblatt, spiegel.de


    Baureihe 420
    08.09.2005
    Während sich der Schrotthändler in Opladen mit den Elloks abmüht, werden in Trier-Ehrang zur Zeit vor allem Münchner 420er zerlegt. Am 7. September war den 420 137 aus München aber noch komplett zu sehen. Nachschub gibt es heute in Form von 420 181, 184 und 192, die aktuell in München-Steinhausen auf die Überführung nach Trier warten und die 420 066, 164 und 187, die ebenfalls bereits von 420 066 (!) von ihrem Abstellplatz in München-Pasing zurück nach Steinhausen gebracht wurden, um für die Überführung in den Norden wieder flott gemacht zu werden. .
    Foto: Hans-Joachim Loch, http://www.saareisenbahn.de, 07.09.2005
    Quelle: DSO, HM




    Nachfolger der Baureihe 425?
    04.09.2005
    Bei der Bahn gibt es offenbar Pläne für einen fünfteiligen Nachfolgezug zur Baureihe 425. Der Zug soll von vorneherein mit Mg-Bremse ausgestattet sein und mit neuer Technik ausgerüstet werden. Die Triebzüge sollen u.a. für den angedachten Rhein-Ruhr-Express becshafft werden, der eine schnelle Bedienung der Strecke Hamm - Dortmund - Köln - Aachen möglich machen soll. Noch steht allerdings in den Sternen, wann und ob der RRX Wirklichkeit werden wird.
    Quelle: DSO


    Baureihen 480, 481, 485
    25.09.2005
    Der 480 023/523 hat als erstes probehalber LED-Leuchtmelder als Test bekommen sowie Spitzen/-und Schlusslichter mit LED ausgerüstet. Der 480 018/518 hat es bei seiner T6 gleich mitbekommen.
    Die Ausrüstung der Trennsoftware + Umrüstung der LED-Leuchtmelder bei den 481ern ist bei den Bw Grünau und Wannsee abgeschlossen. Jetzt folgt die Umrüstung der Friedrichsfelder Züge, diese im Bw Grünau umgerüstet werden und auch zur Probefahrt in den Plänen eingesetzt werden. Dafür bekam Frf von Grünau leihweise den Vollzug bestehend aus 481 300+361+358+352.
    Zum 10.09. wurden 3*4 Viertel der Baureihe 485 erneut abgestellt, diese sind aber weiter Verfügungszüge also noch im Bestand.
    Quelle: Der S-Bahnfahrgast

    15.09.2005
    Eine aktuelle Übersicht über die Baureihenverteilung:
    S1: BR 481 (Wannsee)
    S2: BR 481 (Wannsee)
    S3: BR 480 (Grünau - an WE 2 Umlaüfe von der S45 BR 481)
    S41/S42/S45: BR 481 (Grünau)
    (Richtung: Hermannstr. - Gesundbrunnen - Flughafen Schönefeld)
    S41/S42/S46: BR 485/BR 481 optional (Grünau)
    (Richtung: Gesundbrunnen - Köngis Wusterhausen - Gesundbrunnen)
    S41/S42/S47: BR 481 (Grünau)
    (Richtung: Gesundbrunnen - Spindlersfeld - Westend)
    S5: BR 481 (Friedrichsfelde)
    S7: BR 481 (Wannsee/Friedrichsfelde)
    S75: BR 481 (Friedrichsfelde)
    S8: BR 480 (Grünau)
    S85: BR 481 (Grünau)
    S86: BR 481 (Wannsee/Grünau)
    S9: BR 485 (Grünau)
    Quelle: Der S-Bahnfahrgast

    12.09.2005
    Ab Montag, dem 12. September, ändern sich einige S-Bahn-Linien. Die Notwendigkeit ergibt sich aus den an diesem Tage beginnenden Bauarbeiten an den S-Bahnhöfen Zoologischer Garten und Pankow - an beiden Stationen muss für einige Monate der S-Bahnverkehr reduziert werden.
    Änderungen im nördlichen S-Bahnnetz Änderungen auf der Stadtbahn
    Nur noch die Linie S 2 kann im gewohnten 10-Minutentakt zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße-Pankow- Blankenburg fahren. Der 20-Minutentakt der Linie S 8 ist nicht mehr zu halten, in Richtung Norden bzw Süden kann jeweils nur ein weiterer Zug neben der S 2 diesen Abschnitt passieren.
    Um eine durchgehende 20-Minutenverbindungaus dem Südosten Berlins in den Norden zu bewahren, erhält die S 8 als neuen Endpunkt Hennigsdorf und fährt ab Bornholmer Straße auf der Trasse der bisherigen Linie S 25.
    Da der Bahnhof Pankow keine weitere, im 20-Minutentakt verkehrende Linie aufnehmen kann, wurde auch im Hinblick auf andere Baumaßnahmen im Abschnitt Nordbahnhof-Gesundbrunnen im Frühjahr 2006 entschieden, die S 8 mit der S 25 bis zum großen Fahrplanwechsel im Mai 2006 zu einer neuen durchgehenden Linie unter der Bezeichnung S 8 zusammenzulegen.
    Die Bedienung des nördlichen Abschnittes Bornholmer Straße-Blankenburg-Birkenwerder erfolgt mit der neuen S 86 Nordbahnhof -Birkenwerder, die aber auf Grund der bereits erwähnten Kapazitätsengpässe im Bahnhof Pankow auf dem Abschnitt Nordbahnhof-Blankenburg nur alle 40 Minuten verkehren kann.
    Zwischen Blankenburg und Birkenwerder wird die neue S 86 wie bisher auf einen 20-Minutentakt verdichtet. Die S 25 wird für die Zeit dieser Bauarbeiten aufgehoben.
    Änderungen auf der Stadtbahn
    Ab 12. September und voraussichtlich bis 10. Dezember werden auf der gesamten Länge des S-Bahnsteigs Zoologischer Garten die Gleisanlagen nacheinander saniert. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember steht deshalb nur ein Gleis vom Bahnhof Zoo über Savignyplatz bis Charlottenburg zur Verfügung.
    Da zugleich ab Bahnhof Westkreuz die Zweigleisigkeit über Messe Süd (Eichkamp) nach Spandau wiederhergestellt wird, passt die S-Bahn Berlin die Linien in diesem Bereich der veränderten Situation wie folgt an:
    S 1 Potsdam Hbf - Oranienburg
    S 2 Blankenfelde - Bernau
    S 26 Südlicher Teil: Blankenfelde - Yorckstraße
    S 26 Nördlicher Teil: Schöneberg - Bernau
    S 26 Gesamt: Teltow Stadt - Potsdamer Platz
    S 3 Erkner - Ostbahnhof
    S 41 Ring im Uhrzeigersinn; Gesundbrunnen > Gesundbrunnen
    S 42 Ring gegen Uhrzeigersinn; Gesundbrunnen > Gesundbrunnen
    S 45 Flughafen Berlin-Schönefeld - Gesundbrunnen
    S 46 Königs Wusterhausen - Gesundbrunnen
    S 47 Gesundbrunnen - Spindlersfeld
    S 5 Strausberg Nord - Friedrichstraße / Westkreuz
    S 7 Östlicher Teil: Ahrensfelde - Zoologischer Garten
    S 7 Westlicher Teil: Westkreuz - Wannsee
    S 7 Gesamt: Ahrensfelde - Wannsee
    S 75 Wartenberg - Spandau
    S 8 Grünau / Zeuthen - Hennigsdorf
    S 85 Grünau / Schöneweide - Waidmannslust
    S 86 Nordbahnhof - Birkenwerder
    S 9 Flughafen Berlin-Schönefeld - Spandau
    Gleichzeitig ändern sich auch die Umlaufpläne der S-Bahnbaureihen. Auf der Ringbahn werden vor allem die Züge der Baureihe 481 verwendet. Lediglich die S47 wird noch vorwiegend mit BR 485 gefahren. Die S3 fährt weiter mit 480ern. Die Züge der S8 werden mit 480ern von den S-Bahnen S5 und S75 bedient. Vereinzelt gibt es am Wochenende noch Einsatz von BR 481. Die S 9 wird komplett auf die BR485 umgestellt
    Quelle: S-Bahn Berlin, DSO


    ICE 3 beendet Zulassungsfahrten in Frankreich: Mit Tempo 320 von Lyon nach Aix-en-Provence
    21.09.2005
    Industrie kann jetzt technische Anpassungen am ICE 3 erbringen / Zulassung kostet Bahn 28 Millionen Euro
    Mit einer Hochgeschwindigkeitsfahrt bis Tempo 320 ist heute auf der 280 Kilometer langen Strecke zwischen Lyon und Aix-en-Provence der technische Teil für die Zulassung des ICE 3 in Frankreich erfolgreich zu Ende gegangen. Damit ist eine entscheidende Etappe auf dem Weg zum europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr abgeschlossen. Ziel ist, ab 2007 auf der Strecke Paris-Ostfrankreich-Frankfurt/Stuttgart eine direkte schnelle Schienenverbindung von unter vier Stunden anzubieten. Wichtigste Erkenntnis aus der über fünf Jahre dauernden Testserie: Die Technik des ICE 3 wird den landesspezifischen Anforderungen in Frankreich gerecht werden. Gleichzeitig wurde deutlich, welche ergänzenden Maßnahmen das ICE-Industriekonsortium am Fahrzeug für das französische Schienennetz jetzt vornehmen muss.
    Die Betriebszulassung in Frankreich ist ein wichtiger Meilenstein für die Deutsche Bahn. Bahnchef Hartmut Mehdorn sagte: "Als führendes europäisches Mobilitätsunternehmen wollen wir durch gute Reiseangebote - auch im grenzüberschreitenden Verkehr - die Position der Bahn im Wettbewerb zum Flug- und Straßenverkehr ausbauen. Unser Erfolg ist aber in hohem Maße auch von der Mitwirkung der Industrie abhängig, die jetzt die notwendigen Arbeiten am Fahrzeug ohne Zeitverzug durchführen muss. Der mehrsystemfähige ICE 3 kann dann beweisen, dass er auch auf den anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitsstrecken in Frankreich fahrtauglich ist."
    Der internationale ICE 3M - "M" steht für mehrsystemfähig -, der technisch für den grenzüberschreitenden Verkehr entwickelt und gebaut wurde und heute bereits in den Niederlanden, der Schweiz und Belgien unterwegs ist, soll bald auch die speziell für Frankreich notwendige Technik haben. Gemeinsam mit dem ICE-3-Konsortialführer Siemens unter Beteiligung von Bombardier hat die Deutsche Bahn die Zulassung betrieben. Rund 28 Millionen Euro hat die DB bislang für die Zulassung aufgewandt.
    Innerhalb der vergangenen fünf Jahre waren zwei ICE-3M-Züge zu Testfahrten in Frankreich unterwegs und haben insgesamt mehr als 100.000 Kilometer zurückgelegt. Jetzt hat der "ICE Würzburg" die letzten Testfahrten bestritten. Damit der deutsche Hochgeschwindigkeitszug auf dem französischen Streckennetz fahrplanmäßig 320 km/h schnell fahren kann - das wird auf dem Weg von Frankfurt nach Paris schon ab 2007 auf dem Abschnitt zwischen Baudrecourt und Vaires möglich sein -, ist der ICE 3 bereits in Versuchsreihen bei Geschwindigkeiten von bis zu 353 km/h getestet worden. Was der ICE 3M jetzt im September 2005 endlich hinter sich gebracht hat, steht dem TGV POS (POS steht für Paris-Ostfrankreich-Süddeutschland) noch bevor. Ab Ende November 2005 wird die SNCF für ihren TGV in Deutschland die Zulassung betreiben.
    Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


    Die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck-Travemünde wird elektrifiziert
    15.09.2005
    Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet / Investitionen von mehr als 150 Millionen Euro / Elektrifizierung bis 2008, Gesamtfertigstellung bis zum Jahr 2009
    (Berlin, 15. September 2005) Heute unterzeichneten in Lübeck Angelika Mertens, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, und Hartmut Mehdorn, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG, im Beisein von Dietrich Austermann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig Holstein, die Finanzierungsvereinbarung für die Elektrifizierung der Strecke Hamburg-Lübeck-Travemünde. Zu dem Projekt mit einem Investitionsvolumen von über 150 Millionen Euro zählt auch der für die Bahn sehr wichtige zweigleisige Ausbau des Abschnittes zwischen Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Kücknitz.
    "Mit der Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg, Lübeck und Travemünde und dem zweigleisigen Ausbau wird die Wettbewerbsfähigkeit der Schiene vor allem im Güterverkehr nachhaltig gestärkt", so Hartmut Mehdorn. "Wir verbessern nicht nur die Verbindung von und zu den Lübecker Häfen, sondern schaffen auch die Voraussetzung für zusätzliche Güterströme durch Kooperation der Häfen Hamburg und Lübeck. Darüber hinaus wird die Elektrifizierung erhebliche Angebotsverbesserungen für unsere Fahrgäste im Personennahverkehr ermöglichen."
    Gemeinsam investieren Bund, Land und Bahn insgesamt rund 154 Millionen Euro in das Projekt. Rund 85 Kilometer Strecke werden elektrifiziert, zwischen Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Kücknitz wird auf sieben Kilometern das zweite Gleis gebaut. Mit ersten Baumaßnahmen kann im Jahr 2006 begonnen werden. Bis Ende 2008 wird die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck-Travemünde elektrifiziert und bis Ende 2009 auch bis Lübeck-Kücknitz durchgehend zweigleisig sein.
    Im Zusammenhang mit der Elektrifizierung sind umfangreiche Arbeiten zur Herstellung des sogenannten Lichtraumprofils erforderlich. Mit dem Lichtraumprofil wird der notwendige Platz für die Oberleitung geschaffen. Unter anderem müssen vier Straßenbrücken neu gebaut und in einigen Bereichen die Gleise abgesenkt werden.
    Ein besonders markantes Bauwerk wird die neue St.-Lorenz-Brücke in Lübeck, eine Stabbogenbrücke mit 100 Metern Spannweite, sein. Für die Stromversorgung der Strecke entsteht ein neues Umrichterwerk in Lübeck. Für die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Lübeck-Travemünde und den Neubau des zweiten Streckengleises zwischen Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Kücknitz müssen noch Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechtes durchgeführt werden.
    Eine andere wichtige Voraussetzung für den Beginn der Bauarbeiten wurde bereits bis Ende letzten Jahres geschaffen: Die Signal- und Sicherungstechnik der Strecke wurde so umgerüstet, dass auf einem Gleis gebaut und auf dem anderen Gleis in beiden Richtungen gefahren werden kann. Diese Maßnahmen - Einrichtung des Gleiswechselbetriebes und Blockverdichtung - ermöglichen im Wesentlichen ein Bauen bei Aufrechterhaltung des Bahnverkehrs.
    Im Zusammenhang mit der Elektrifizierung steht noch ein weiteres Investitionsprojekt der Bahn: Derzeit wird der Lübecker Hauptbahnhof für rund 50 Millionen Euro von Grund auf unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Aspekte modernisiert. Die ersten neuen Bahnsteige und die ersten Stahlträger der neuen Dachkonstruktion stehen schon. Anfang 2008 wird die Modernisierung abgeschlossen sein.
    Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


    Tag des offenen Denkmals bei der Bahn in Halle (Saale)
    07.09.2005
    Besichtigung historischer Loks und Behandlungsanlagen
    (Halle (Saale), 7. September 2005) Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September öffnet auch die Deutsche Bahn in Halle (Saale) ihre Pforten. In der Zeit von 10 bis 15 Uhr erhalten Besucher am Standort des DB Museums an der Steintorbrücke einen Einblick in die Arbeitsbedingungen der Dampflokzeit. Im DB Museum, das im Rundschuppen an der Berliner Straße untergebracht ist, haben 15 historische Schienenfahrzeuge ihre Heimat. Darunter befindet sich auch die legendäre 03 1010, die schnellste betriebsfähige, kohlegefeuerte Dampflokomotive in Deutschland. Neu zum Museumsbestand hinzugekommen ist die betriebsfähige E-Lok 18 047.
    Betreut wird der Museumsstandort von den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Freizeitgruppe der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) "Traditionsgemeinschaft im Betriebshof Halle P". Das BSW ist eine betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn AG mit einer über 100-jährigen Tradition.
    Zum Besuch des DB Museums wird die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, da es am Museums- und Werkstattgelände keine Parkmöglichkeiten gibt und der Straßenverkehr durch den Neubau der Berliner Brücke zwischen Steintor und Freiimfelder-/Berliner Straße eingeschränkt ist. Empfohlen wird, das Auto auf dem Parkplatz am Hauptbahnhof (Volkmannstraße/Riebeckplatz) abzustellen und mit der S-Bahn bis zum Haltepunkt "Steintorbrücke" zu fahren. Der Zugang zum Museum und zur DB Regio-Werkstatt erfolgt über den Bahnsteig dieses S-Bahn-Haltepunktes (Fahrtrichtung Hauptbahnhof/Nietleben).
    Quelle: Deutsche Bahn AG Pressemitteilung


    10 Jahre Hightech-Boxenstopp in München - Alle Signale stehen auf Feiern
    05.09.2005
    Seit zehn Jahren gibt es in München einen Hightech-Boxenstopp für ICE-Züge. Das ICE-Werk hat sich seit der Eröffnung im September 1995 zu einem bedeutenden Eckpfeiler in der ICE-Wartung in Deutschland entwickelt. Modernste Technik und effektive Arbeitsabläufe in einer der größten Werkshallen Münchens gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit der schnellen Züge. 110 ICE-Züge der Baureihen 411 (ICE-T) und 403 (ICE 3) haben ihre Heimat im ICE-Werk München.
    Durch die Wiedervereinigung Deutschlands sollten auch die neuen Bundesländer und insbesondere die Hauptstadt Berlin an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn angeschlossen werden. Auf Grund dieser politischen Entwicklung wurde 1993 u. a. die ICE-Verbindung zwischen München und Berlin über Stuttgart und Frankfurt am Main in Betrieb genommen. In diesem Jahr musste in äußerst kurzer Planungs- und Bauzeit der erste Bauabschnitt des ICE-Werkes in München mit zwei Hallengleisen umgesetzt werden. Wegen der Nähe zum Münchner Hauptbahnhof und der Möglichkeit, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen, kristallisierte sich das Gelände zwischen der Friedenheimer- und Donnersbergerbrücke als der beste Standort heraus. Bis September 1995 wurde die Halle auf sechs Gleise ausgebaut.
    Den Kern des ICE-Werkes bildet die ca. 460 Meter lange, ca. 60 Meter breite und 14,50 Meter hohe ICE-Triebzughalle. Zusammen mit dem Untergeschoss, in dem die umfangreichen Versorgungseinrichtungen untergebracht sind, ist die Halle rund 360 000 Kubikmeter groß. Die Außenansicht der Triebzughalle entspricht einer modernen, hochtechnischen Industriearchitektur. Durch die großflächige Glasfassade auf der Nordseite erhält die Triebzughalle eine Transparenz, die für die vorbeifahrenden Zugreisenden die eindrucksvolle Funktion der Werkstätte sichtbar macht.
    Alle sechs Hallengleise sind in einer Höhe von 95 cm aufgeständert. Hierdurch entstanden ergonomisch optimal gestaltete Arbeitsplätze für Arbeiten im Unterflur- bzw. im Schürzenbereich der Fahrzeuge. Alle Arbeiten an Drehgestellen, Radsätzen, Bremsen und Wagenböden sowie die Entsorgung der Toiletten erfolgen von dieser Arbeitsebene aus. Gleichzeitig ist auf dieser Ebene der Radsatz- und Drehgestelltausch möglich. Eine Ebene tiefer sind die Unterflurarbeiten an Bremsbacken und den sonstigen am Wagenboden angeordneten Bauteilen möglich.
    Von den Bühnen der dritten Arbeitsebene aus werden die Züge ver- und entsorgt, die Türen gewartet sowie die Fenster und Innenräume gereinigt. Ganz oben, 3,80 Meter über den Schienen, befinden sich bewegliche Arbeitsstände und fest montierte Bühnen. Von hier werden alle Reparaturen am Fahrzeugdach, zum Beispiel an den Stromabnehmern durchgeführt.
    Zur Ausstattung des ICE-Werks gehört auch die vor zwei Jahren eingebaute Hebebockanlage. 32 Hebeböcke ermöglichen, dass ein Zug in ganzer Länge angehoben werden kann. Diese Anlage wird benötigt, wenn bei Revisionen, alle Drehgestelle und andere Großkomponenten getauscht werden müssen.
    Durch die Verzahnung der Arbeiten auf den verschiedenen Ebenen kann der Boxenstopp aus dem laufenden Zugbetrieb heraus im Werk auf etwa 60 Minuten begrenzt werden. Dieses Wartungskonzept gewährleistet eine hohe Laufleistung der ICE-Züge. Ein ICE-Zug fährt am Tag durchschnittlich 1 500 Kilometer. Das entspricht knapp 500 000 Kilometer im Jahr.
    Diagnoseberichte, die auch Komfortmängel einschließen, werden dem ICE-Werk schon während der Fahrt per Funk übermittelt. Dadurch können die erforderlichen Reparaturen arbeits- und werkstatttechnisch im Zulauf auf München vorbereitet werden. Durch das so übermittelte "Krankenblatt des Zuges" können die benötigten Ersatzteile schon vor Ankunft im Werk bereitgestellt werden. Dadurch wird die Reparaturzeit zusätzlich verkürzt.
    Seit der Inbetriebnahme des ICE-Werkes München vor zehn Jahren hat sich der Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland deutlich verändert. Neben weiteren ICE-Linien folgten dem ICE 1 auch die neuen Fahrzeuggenerationen des ICE 2, ICE 3 und ICE-T. Deshalb mussten auch die Halleneinrichtungen, die für die erste ICE-Generation (Langzugkonzept) ausgelegt waren, an die Halbzugversion angepasst werden. Heute können alle ICE-Baureihen in München gewartet und repariert werden. Alle 7500 Kilometer wird eine Lauffähigkeitskontrolle als Sicherheitscheck (etwa alle vier bis fünf Tage) und nach 21 000 km eine umfassende Nachschau durchgeführt (etwa alle zehn bis 12 Tage).
    Neben den planmäßigen Fristarbeiten werden im ICE-Werk auch kurzfristige Reparaturen, Radsatzwechsel, Innenreinigung, Wasserbefüllung, WC-Entsorgung, notwendige Prüfungen und gesetzlich vorgesehene Revisionen durchgeführt.
    Etwa 570 Mitarbeiter sind im ICE-Werk München beschäftigt. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsplätze bei der Zulieferindustrie. Zum ICE-Werk München gehören auch eine Außenreinigungs-, eine Radsatzdiagnoseanlage an der Donnersbergerbrücke sowie eine Unterflurdrehmaschine zum Berichtigen des Radprofils in München-Pasing, auf der auch Fahrzeugen des Regionalverkehrs behandelt werden.
    München war nach Hamburg der zweite Standort für ein ICE-Werk in Deutschland. Inzwischen gibt es auch in Berlin, Dortmund und Frankfurt entsprechende Werkstätten, die aber nur über eine Werkhalle mit vier Gleisen und einer Länge von 230 Meter (Halbzugversion) verfügen.
    Das ICE-Werk München feiert am Samstag, 10. September 2005, sein 10-jähriges Bestehen. Dazu sind alle Eisenbahnfans, Technikinteressierten und Kinder herzlich eingeladen. Von 10 Uhr bis 17 Uhr gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Zu sehen sind die verschiedenen Baureihen der ICE-Flotte, eine Lokomotivausstellung und die technischen Einrichtungen des Werks.
    "Wir haben uns für die ganze Familie ein buntes Programm überlegt. Da ist für jeden etwas dabei", verspricht Reinhard Leitl, Leiter Produktion und Technik, DB Personenverkehr Regionalbereich Süd. Mit Vorführungen eines Zauberers und einer Live-Band wird das Bühnenprogramm für viel Spaß und Unterhaltung sorgen. Für die Kinder gibt es Mal-, Bastel- und Schminkaktionen. Auch die Hüpfburg und das Torwandschießen fehlen nicht.
    Abgerundet wird das Programm durch Informationen zur Berufsausbildung bei der Bahn, Vorführungen der Bundespolizei mit Fahrzeugen und Hundeführer und weiteren Info-Ständen. Das ICE-Werk ist zu erreichen mit einem Pendelzug ab München Hbf - Gleis 7 - (ab 9.45 Uhr jede Stunde), mit der S-Bahn über die Donnersbergerbrücke (der Zugang ist ausgeschildert) und mit der Tram 18 oder 19 (Haltestelle "Am Lokschuppen").

    Quelle: DB Pressemeldung


    400 Millionen Zugkilometer bei der ICE-1-Flotte erreicht
    01.09.2005
    Seit 1991 wurden rund 180.000 ICE-1-Züge im Hamburger ICE-Werk gewartet
    (Hamburg, 30. August 2005) Am Freitag, dem 2. September, erreicht der ICE 882 aus München (Hamburg-Altona an 14.09 Uhr) den 400-millionsten Zugkilometer der ICE-1-Flotte.
    400 Mio. Zugkilometer entsprechen 10.000 Erdumrundungen. Somit hat jeder ICE 1 durchschnittlich rund 7 Mio. Zugkilometer zurückgelegt. Dies entspricht rund 170 Erdumrundungen pro Zug.
    Am 2. Juni 1991 startete die Deutsche Bahn den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland. Die ersten ICE-1-Züge fuhren zwischen Hamburg und München. Seit 1991 wurden rund 180.000 ICE-1-Züge in Hamburg inspiziert, gewartet und gereinigt. Die gesamte ICE-1-Flotte ist in Hamburg beheimatet.
    Mit 358 Metern ist der ICE 1 der längste aller ICE-Typen. Die 59 Züge bilden bis heute das Rückgrat des DB-Fernverkehrs auf den stark frequentierten Nord-Südmagistralen: Der ICE 1 bedient heute die Linien Hamburg-Frankfurt/Main-Stuttgart/Basel, Hamburg-Würzburg-München und Berlin-Frankfurt/Main-Stuttgart-München. Einzelne Züge fahren bis Wien, Zürich und Interlaken.
    Nach rund 15 Jahren im Betrieb hat die Bahn mit der Modernisierung der gesamten ICE-1-Flotte begonnen. Bis 2008 werden rund 180 Mio. Euro in die Modernisierung der 59 ICE-1-Züge investiert. Der erste modernisierte ICE-1-Zug ging am 5. August von Hamburg nach München auf die Reise.
    Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


  • Privatbahnen:

    Baureihe ME 146
    27.09.2005
    Die ersten drei Loks der Baureihe ME 146 der zweiten Generation tragen seit diesem Wochenende Namen. Dabei scheint es streng nach Loknummer vorzugehen, da die ME 146-11 im Rahmen der ersten Taufe „Einbeck“, ME 146-12 als nächstes „Northeim“ und am Sonntag schließlich die ME 146-13 Alfeld getauft wurde.
    Quelle: Thomas Förster


    metronom: Termine Zugtaufen und Zugpräsentationen
    18.09.2005
    Die Lokomotiven Me 146-11 bis Me 146-18 erhalten bis Ende Oktober wie bereits die Vorgängerloks Me 146-01 bis 10 Namen von Orten der ab 11. Dezember neu befahrenen Strecke Uelzen -Hannover - Göttingen. Start ist der kommende Samstag:
    24.09.2005 (2 Loks) 11.00 Uhr Zugtaufe in Einbeck; 15.00 Uhr Zugtaufe in Northeim
    25.09.2005 (1 Lok) 15.00 Uhr Zugtaufe in Alfeld
    01.10.2005 (1 Lok) 11.00 Uhr Zugtaufe in Sarstedt
    08.10.2005 (2 Loks) 11.00 Uhr Zugtaufe in Elze; 14.00 Uhr Zugtaufe in Celle
    15.10.2005 (1 Lok) 11.00 Uhr Zugtaufe in Langenhagen
    30.10.2005 (1 Lok) 14.30 Uhr Zugtaufe in Großburgwedel
    Zudem werden in weiteren Haltestellen die Züge offiziell präsentiert.
    25.09.2005 11.30 Uhr Zugpräsentation in Nörten-Hardenberg
    30.09.2005 16.00 Uhr Zugpräsentation in Isernhagen
    02.10.2005 11.30 Uhr Zugpräsentation in Kreiensen; 15.00 Uhr Zugpräsentation in Freden
    09.10.2005 11.00 Uhr Zugpräsentation in Eschede; 16.00 Uhr Zugpräsentation in Unterlüß
    15.10.2005 15.00 Uhr Zugpräsentation in Suderburg
    16.10.2005 11.30 Uhr Zugpräsentation in Banteln, 14.00 Uhr Zugpräsentation in Nordstemmen
    23.10.2005 14.30 Uhr Zugpräsentation in Göttingen
    Dabei sind bei allen Terminen kostenlose Schnupperfahrten im metronom möglich.
    Quelle: metronom Pressemeldung


    Erster Zug für die Marschbahnstrecke Hamburg-Westerland in Kiel
    14.09.2005
    Noch knapp drei Monate, dann übernimmt die Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) den Regionalverkehr auf der Strecke Hamburg-Westerland (Sylt).
    Zur Betriebsübernahme tritt die NOB mit nagelneuen Fahrzeugen an. Klimaanlage, Leseleuchten und Klapptische sowie ausreichend Beinfreiheit sorgen für Reisekomfort auf Fernverkehrsniveau.
    Die NOB sowie ihre Partner Bombardier und Vossloh laden Sie herzlich zur offiziellen Präsentation des neuen Reisezuges für die Westküstenstrecke Hamburg-Westerland ein:
    am Montag, 19.09.2005 um 14.00 Uhr in Kiel an der Hörn (zwischen Bahnhof und Wasser)
    Quelle: Connex Pressemeldung


    R4C-Züge 40027/28 in der Schweiz
    11.09.2005
    Die Fahrzeiten der Rail4Chem Züge 40027/40028 in der Schweiz ab Basel Rbf-Brescia-Basel Zug 40027 Di-Fr ( So 1 Std früher )
    Basel: 10.48
    Brugg AG: 11.32
    Arth Goldau: 12.34
    Erstfeld: 13.43
    Göschenen: 14.11
    Bellinzona: 15.49
    Chiasso SM: 17.02
    Weiter in Richtung Brescia
    Zug 40028 Di-Sa
    Chiasso SM: 01.08
    Bellinzona: 02.03
    Göschenen: 03.14
    Erstfeld: 03.42
    Arth Goldau: 04.57
    Brugg AG: 05.48
    Basel Rbf: 06.41
    Weiter in Richtung Niederlande
    Lokeinsatzplan
    BR 189+185.5 sowie ES 64 U2 Hupac

    Quelle: Ludwig Reyer


    Metronom Uelzen - Göttingen
    06.09.2005
    Rund drei Monate vor der Aufnahme des Regelbetriebs auf der Strecke Uelzen - Hannober - Göttingen wird am 17. September in Hannover-Laatzen eine Fahrzeugpräsentation und Rundfahrten mit einer neuen Garnitur stattfinden. Die erste Rundfahrt startet um 12:24 Uhr und endet um 13:13 Uhr, die zweite Rundfahrt beginnt um 13:44 Uhr und wird um 14:41 im Hannover Hauptbahnhof zurück erwartet.
    Daneben werden an mehreren Wochenenden im September und Oktober auch die neuen Loks der Reihe Me-146 mit Namen versehen. Vorgesehen sind Taufen am 24. September in Einbeck und Northeim (Han), 25. September in Alfeld (Leine), 1. Oktober in Sarstedt und Elze (Han), am 8. Oktober in Celle, am 15. Oktober in Langenhagen und am 30. Oktober in Großburgwedel.
    Quelle: metronom, DSO


    Baureihe 146.5 NOB
    05.09.2005
    Am 8. September 2005 gibt es in Schleswig-Holstein und Hamburg schon einen Vorgeschmack auf die Züge, die ab Dezember 2005 auf der Strecke Hamburg-Westerland (Sylt) verkehren werden: Ein nagelneuer Vier-Wagen-Zug der NOB wird seine erste Testfahrt ins nördlichste Bundesland machen. Fotografen und Fernsehteams sind herzlich eingeladen, sich entlang der Strecke und auf den Bahnhöfen ein erstes Bild vom neuen Zug zu machen. Eine Mitfahrt von betriebsfremden Personen ist allerdings im Augenblick noch nicht zugelassen. Der Zug wird am 8. September zweimal zwischen Hamburg und Kiel pendeln:
    Büchen ab 9:17 - Hamburg Hbf 9:46-10.04 - Neumünster 11:22-11:26 - Kiel an 11:42
    Kiel ab 11:50 - Neumünster 12.05-12:24 - Hamburg Hbf an 13:49
    Hamburg Hbf ab 14:03 - Neumünster 15:24-15:26 - Kiel an 15:42
    Kiel an 16:45 - Neumünster 17:02-17:06 - Hamburg Hbf 18:25-18:46 - Büchen an 19:14
    Zum Einsatz kommen wird voraussichtlich eine 146 der neuesten Bauserie.
    Am 19. September 2005 wird der erste Vier-Wagen-Zug der NOB offiziell in der Landeshauptstadt Kiel vorgestellt.
    Quelle: NOB-Pressemeldung, DSO


    Baureihe ME-146
    02.09.2005
    Zwischen dem 1. und dem 3. September laufen auf der Strecke Uelzen - Göttingen Schulungsfahrten mit einer sechswagigen Garnitur des Metronom. Zuglok ist die ME-146 11. Vormittags soll die Garnitur in Uelzen starten und nachmittags aus Göttingen zurückkehren. Bis Dezember sollen die zusätzlich acht bestellten Züge des Metronom dannausgeliefert sein und ab Fahrplanwechsel planmäßig den Nahverkehr auf dieser Strecke von der DB AG übernehmen. Auch die neuen Zugloks des Metronom, die der DB-Baureihe 146.2 entsprechen, werden Namen erhalten. Wie auch die Züge im Nordabschnitt werden die Loks dabei am Südende angehängt sein.
    Quelle: DSO, HM

  • Ausländische Staatsbahnen:

    Baureihe 1010
    16.09.2005
    Nun wird auch die 1010.010 der ÖBB Erlebnisbahn bald wiedr fahren. Die Lok wurde am Montag von 1010.003 aus Wien nach Linz gebracht und soll dort eine T-Ausbesserung erhalten. Glaubt man seit längerem kursierender Gerüchte, so könnte die Lok dabei ihren tannengrünen Ursprungsanstrich zurückerhalten, da die ÖBB je eine 1010 in orange und grün im Museumsbestand haben wollte. Die 1010.003 fuhr anschließend weiter nach Salzburg zur Räderdrehbank.
    Quelle: bahnbilder.warumdenn.net


    Baureihe 1116
    26.09.2005
    Laut einer Meldung auf bahnbilder.warumdenn.net hat die 1116.141 ihre Klagenfurtwerbung verloren.
    Quelle: bahnbilder.warumdenn.net

    22.09.2005
    ÖBB, Rotes Kreuz und ROCO präsentieren einen "Taurus" der Reihe 1116 im Rot Kreuz - Design in Linz
    ÖBB, Rotes Kreuz und ROCO riefen anlässlich des heuer stattfindenden 125 Jahre Jubiläums des Roten Kreuzes einen eigens dafür gestalteten ROT KREUZ TAURUS ins Leben. Die ÖBB Lokomotive der Baureihe 1116 erhielt ein spezielles Design und wird ein Jahr lang im regulären Bahnbetrieb unterwegs sein und für die Bereitschaft zu helfen werben.
    Freitag, 23. September 2005,
    Empfang ab 10.30 Uhr, Beginn 11.00 Uhr
    ÖBB Technische Services Linz
    Unionstrasse 24
    4020 Linz
    Festakt mit:
    Mag. Martin Huber - Vorstandssprecher der ÖBB Holding AG Leo Pallwein-Prettner - Präsident Rotes Kreuz OÖ Mag. Christine Neurauter - Fa. ROCO Fredy Mayer - Präsident Österreichisches Rotes Kreuz Dr. Christiana Dolezal -Vizebürgermeisterin der Stadt Linz DI Erich Haider - LHStv./Verkehrslandesrat von OÖ Dr. Josef Pühringer - Landeshauptmann von OÖ
    Segnung der Lokomotive Dr. Ludwig Schwarz - röm.-kath. Diözesanbischof von Linz Mag. Friedrich Rößler - Superintendent Stellvertreter der evang. Diözese OÖ
    Quelle: Pressemeldung ÖBB

    21.09.2005
    Nun ist es doch eine Vollreklamelok geworden. Die 1116 264 trägt nun eine Werbung für das Rote Kreuz in Österreich. Dafür wurde die Lok in weiß und silbernen Kontrastflächen ausgestattet. Die Lok abslovierte huete die Abnahmefahrt von Linz nach Schwanenstadt und soll am Freitag offiziell präsentiert werden. Erste Bilder der Lok sind auf http://bahnbilder.warumdenn.net zu sehen.
    Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, Der ÖBBler

    09.09.2005
    Gerüchte über eine neue ÖBB-Werbelok. Die 1116 264 soll mit Werbung für das Rote Kreuz versehen werden. Dabei dürfte es sich aber höchstens um eine Teilreklame handeln, da die Lok wohl schon demnächst abgenommen werden wird.
    Angeblich plant das österreischische Bundesheer anlässlich einer Informations- und Leistungsschau in Wien im Rahmen des Jubiläums "50 Jahre Bundesheer" die 1116 246 am 25. und 26. Oktober auf dem Wiiener Rathausplatz auszustellen. Die Lok soll in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober dorthin transportiert werden.
    Quelle: DSO, EBFÖ

    01.09.2005
    Auch in Österreich gibt es eine neue Werbelok. Die 1116 260 wurde auf der Seite mit einer europäischen Landkarte und einer Werbung für den europäischen Lokführerschein beklebt.
    Quelle: BNA


    Baureihen 1012 und 1822
    06.09.2005
    Zwei lange abgestellte Lokomotiven werden un offenbar wieder komplettiert. Die in Innsbruck hinterstellte 1012 001 wurde mittlerweile abgesperrt, so dass keine weiteren betrieblichen udn außerbetrieblichen Entnahmen mehr möglich sind. Neue Achsen und Tauschteile sind offenbar schon eingetroffen, so dass wohl bald mit dem Wiederzusammenbau der Lok begonnen wird.
    Ebenfalls wieder instandgesetzt wird derzeit die 1822 002, die bereits Ende September das Werk wieder verlassen soll. Beide Lokomotiven werden aber wohl nicht mehr inÖösterreich zum Einsatz kommen, sondern an ausländische Bahnen verkauft werden.
    Quelle: BNA, EBFÖ


    Baureihe 1216
    26.09.2005
    Die vierte Lokomotive dieser Baureihe ist offebar fertiggestellt und steht aktuell in München-Allach. Die Lok soll während der Fertigung der 1216 als Komponenten-Erprober und Testfahrzeug dienen udn erst nach Abschluss der Lieferung als 1216 050 in den Bestand der ÖBB übergehen.
    Quelle: railcolor.net

    25.09.2005
    Von Freitag bis nächste Woche finden auf der Nordbahn Probefahrten mit der 1216 003 statt. Am Freitag und Samstag standen Bremsprobefahrten auf dem Programm. Anscheinend gibt es noch gröbere Probleme mit der Elektronik der 1216, Stehzeiten von mind. 30 Minuten wie mir berichtigt wurde sind keine Seltenheit um diese zu beheben.
    Bei der Ankunft in Dürnkrut am Freitag (23.09.05) war die 1216 003 schon vor Ort (l.o.). Nach über einer Stunde kam 1216-003 aus Angern zurück. Freundlicher weise erfuhr ich das Einfahrgleis, somit ich 1216 003 bei der Ankunft ablichten konnte (r.o.). Da ich nicht so wie andere Zeitgenossen trotz Autos nur im Bahnhofs Bereich fotografiere, entschloss ich mich eine neu durch Brückenumbau entstandene Fotostelle etwas auserhalb von Dürnkrut zu versuchen (u.). Als Abschluss noch eine kleine Berichtigung zu den Faplo Infos, die geplanten 220km/h Testfahrten werden, ziemlich sicher nur mit 160km/h oder sogar mit nur 140km/h durchgeführt. Grund ist die fehlende Abnahme der Oberleitung für 220km/h nach dem Brückenumbau im Bereich Dürnkrut.
    Fotos und Quelle: Jochen Kohutek


    Baureihe 1020
    25.09.2005

    Am Samstag (Am Samstag (24.09.2005) fand anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Lienzer Eisenbahnfreunde" ein Tag der offenen Tür im alten Heizhaus Lienz statt. Es gab nach der offiziellen Begrüßung des Präsidenten der Lienzer Eisenbahnfreunde Klaus Ladinig Ansprachen des Bürgermeisters sowie einigen Politikern und Vorstandsmitgliedern des Vereines. Danach fand die Ausstellungseröffnung und ein Festakt statt sowie im Anschluß daran ein Platzkonzert der Eisenbahner Stadtkapelle Lienz.
    Programm: Fahrzeugschau mit 1020.018 (r.), 1245.522, 1161.20, 2045.15, 52.3816, Sulm 1, Köf der Veitsch-Radex Hochfilzen ÖBB 1116.246, 1163.016, 1822.004, 2068.048 sowie moderne Waggons; Besichtigung historisches Heizhaus Lienz; Ausstellung Eisenbahnen in Osttirol einst und jetzt; Buchpräsentation "Die Kärntner- und Pustertalbahn"; Sonderausstellung Bahnpost und Südbahn samt Briefmarkenausstellung; Mit dabei war auch wieder das Team von "Osttirol-Catering", welches wie immer hervorragend für das leibliche Wohl der Besucher sorgte. Da der Eintritt frei war, zog es viele aus nah und fern nach Lienz, um sich vom Eisenbahnvirus anstecken zu lassen bzw. um die wertvollen historischen Exponate zu bewundern. Als Höhepunkt wurde die neu lackierte und als Schaustück restaurierte 1020.23 (l.) dem Publikum präsentiert. Da leider viele wichtige Teile sowie die finanziellen Mittel fehlen, kann derzeit eine betriebsfähige Aufarbeitung dieser wunderschön gelungenen neuen Museumslok nicht in Angriff genommen werden.
    Fotos und Quelle: Gerold Ennsmann


    Baureihe 1822
    21.09.2005
    Nachdem mich die Frage gleich mehrmals erreicht hat : Die letzten zwei Loks der Baureihe 1822 sollten im Augenblick noch im Korridorverkehr zwischen Innsbruck in Lienz im Einsatz sein. Die 1822 002 steht in Wien und wartet auf die Überführung nach Polen, wo die 1822 005 bereits erste Einsätze durchführt. Die 1822 001 ist derzeit einiger Teile beraubt in Innsbruck abgestellt. Für alle Fotofreunde nochmal die Leistungen:
    Lok 1:
    1870 Lienz 05:05 - Innsbruck 08:10 tgl.
    1873 Innsbruck 18:01 - Lienz 21:08 tgl.
    Lok 2:
    1871 Innsbruck 07:01 - Lienz 10:10 tgl.
    1872 Lienz 18:53 - Innsbruck 21:57 tgl.
    Die Leistung am Freitag und Sonntag wird wegen der defekten 1822 001 mit 2043 gefahren:
    1875 Innsbruck 14:36 - Lienz 17:58 Fr
    1874 Lienz 16:52 - Innsbruck 20:18 So
    Quelle: HS

    16.09.2005
    Eine Ergänzung zur Meldung vom 14. September: Die nach Polen verkaufte 1822 002 wurde unter Verwendung von Ersatzteilen der 1822 001 betriebsfähig gemacht und wird nach Anpassungsarbeiten in Wien an die PTK gehen. Auch die drei restlichen Loks (1822 001, 003 und 004) wurden mittlerweile an die PTK verkauft, wobei aber die 1822 003 und 004 vorerst noch in Innsbruck bleiben werden, um den Personenverkehr nach Lienz durchzuführen. Der dreitägige Umlauf kann aber bereits jetzt nicht mehr aufrechterhalten werden, da die 1822 001 ja für die 1822 002 Ersatzteile spenden musste. Als Ersatz kommen wohl Dieselloks der Reihe 2043 zum Einsatz.
    Quelle: BNA

    14.09.2005
    Auf der Seite der polnischen Privatbahn PTKiGK wurden nun Bilder der neue lackierten 1822 005 veröffentlicht (Link zu den Fotos). Die Lok trägt nun einen Anstrich in beige,rot, hellgrau mit hellgrauem Rahmen und schwarzen Drehgestellen sowie das Firmenlogo der PTKiGK und die Nummer 1822-005. Überraschenderweise blieb der ÖBB-Pflatsch dabei erhalten und wurde einfach übermalt. Die 1822 soll in polen vor allem im Güterzugdienst eingesetzt werden.
    Neues gibt es auch von der 1822 002 zu berichten. Laut einer Sichtung beim EBFÖ wurde die Maschine am 13. September in einem Güterzug in Wien gesichtet. Demnach dürfte auch diese Lok nun nach Polen gehen.
    Quelle: Robert Zirknitzer, ptkigk.com.pl, EBFÖ

    01.09.2005
    Viel Wirbel sorgte eine Meldung des ORFs, dass die ÖBB nun statt der Baureihe 1822 wieder die Dieselloks der Baureihe 2043 im Korridorverkehr von Innsbruck nach Lienz einsetzt. Demnach sollen alle 1822er inzwischen nach Polen verkauft worden sein, so dass die Dieselloks nun wieder den Planverkehr übernommen haben. Aktuelle Sichtungen bestätigen aber, dass die 1822 im Augenblick noch an den Planzügen nach Lienz anzutreffen ist. Die 2043 kam nur aufgrund des Ausfalls einer 1822 zum Einsatz. Ob zum Jahreswechsel die Loks dann wirklich verschwinden bleibt abzuwarten. Im Augenblick ergibt sich folgendes Bild: 1822.001 - einsatzbereit und im Planeinsatz 1822.002 - Steht seit längerer Zeit in Innsbruck und dient wohl als Ersatzteilspender 1822.003 - einsatzbereit und im Planeinsatz 1822.004 - kurzzeitig untauglich 1822.005 - an die polnische Privatbahn PTKiGK S.A. verkauft. Bislang aber offenbar noch nicht eingesetzt und weiter in Rybnik abgestellt. .
    Quelle: EBFÖ, Der ÖBBler


    Baureihe 1042
    23.09.2005
    Nachdem der Planeinsatz der Baureihen 1042 und 1042.5 im vergangenen Dezember beendet wurde, könnte die Baureihe 1042 in diesem Dezember wieder einen neuen Umlauf erhalten. Nach aktuellen Planungen sollen einige Eil- und Regionalzüge auf der Franz-Josefs-Bahn zwischen Wien und Krems an der Donau planmäßig wieder mit den 1042er gefahren werden. Geplant sind derzeit folgende Einsätze, für die zwei Lokomotiven benötigt werden würden: Werktags außer Samstag:
    R 7152 Wien Franz-Josefs-Bahnhof ab 05:00 - Krems an 06:44
    E 7115 Krems ab 10:03 - Wien Franz-Josefs-Bahnhof an 11:03
    E 7124: Wien Franz-Josefs-Bahnhof ab 15:54 - Krems an 16:55
    E 7136: Wien Franz-Josefs-Bahnhof ab 18:54 - Krems an 19:55
    Samstags:
    R 7150: Wien Franz-Josefs-Bahnhof ab 05:00 - Krems an 06:37
    E 7109: Krems ab 07:26 - Wien Franz-Josefs-Bahnhof an 08:34
    E 7106: Wien Franz-Josefs-Bahnhof ab 07:54 - Krems an 08:55
    Quelle: EBFÖ, Der ÖBBler


    Baureihe 1144
    06.09.2005
    Die endgültige Wiederinbetriebnahme der 1144 210 scheint nun endlich in greifbarer Nähe. Die Lok soll bis Mitte des Monats in der Hw Linz fertiggestellt werden. Die Lok war nach einem schweren Unfall am 02.06.2004 in Bruck/Mur trotz großer Schäden wieder Instandgesetzt worden und bereits zum 1. März 2005 in 1144 210 umgezeichnet wordsen, nachdem klare war, dass die Lok im Rahmen ihres Wiederaufbaus eine Wendezugsteuerung sowie eine NBÜ erhalten wird. Ob die Lok auch ihre besondere Farbgebung behält (die weiße Zierline ist an der Seite nach oben geführt), bleibt abzuwarten.
    Quelle: BNA, der ÖBBler


    Baureihe 1063
    28.09.2005
    Bei der gestern verunfallten 1063 handelt es sich um die 1063 005
    Quelle: EBFÖ

    27.09.2005
    Am Vormittag wurde eine Lok der Baureihe 1063 bei einem Auffahrtunfall in St. Michael in der Steiermark schwer beschädigt. Der Lokführer kam mit leichten Verletzungen davon. Die Verschublok fuhr im nördlichen Teil des Bahnhofs auf einen stehenden Güterzug auf, wobei der Wagen in Brand geriet und von der Feuerwehr gelöscht werden musste.
    Quelle: orf.at. EBFÖ


    Neues vom CAT
    Aufgrund der ständig auftretenden Störfälle (Flachstellen, etc.) während der Bespannung der CAT Züge wurden die hierfür adaptierten 1014 005, 1014 007 sowie 1014 010 von diesen Leistungen entbunden und gelangen gegenwärtig im Rahmen des üblichen für die Reihe 1014 geltenden Umlaufplanes zum Einsatz.
    Derweil werden die Umläufe auf dem CAT mit Triebfahrzeugen der Reihen 1016 / 1116 gefahren, jedoch sollen laut einer vorliegenden Bestellung des Personenverkehrs drei Lokomotiven aus der laufenden 1116 Produktion entnommen und mit einem CAT Design versehen werden.
    Anbei eine Aufnahme vom 2. September Nachmittag, als 1014 010 mit EC 75 den Bahnhof Wien-Erdbergerlände auf dem Weg nach Wien Südbahnhof passiert.
    Quelle & Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria (04.09.2005)



    Wien - Budapest: Erste grenzüberschreitende Magistrale Europas mit Zugsicherungssystem ETCS
    23.09.2005
    ÖBB und MAV übernehmen Vorreiterrolle in Europa
    ÖBB, MAV, Alcatel, Siemens - Gestern wurde im Beisein von EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot, Vizekanzler Hubert Gorbach dem ungarischen Staatssekretär Dióssy und hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft, die erste europäische ETCS - Magistrale von Wien nach Budapest in einem festlichen Rahmen präsentiert. Das europäische Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) kommt auf der 247 km langen Strecke zwischen Wien und Budapest europaweit erstmals grenzüberschreitend zum Einsatz. ETCS ermöglicht einen interoperablen Zugverkehr mit einheitlichen Sicherheitsstandards, wo bisher unterschiedliche nationale Regelwerke und technische Voraussetzungen an den nationalen Grenzen aneinander trafen. Die ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG und die MÁV (Ungarische Staatsbahnen) haben die Magistrale Wien - Budapest gemeinsam mit den Partnerfirmen Alcatel Austria AG und Siemens AG ausgestattet.
    "Die Interoperabilität der europäischen Bahnsysteme ist eine wesentliche Voraussetzung für die europäischen Bahnunternehmen, um ihre Marktchancen in einem großen gemeinsamen Markt mit attraktiven Angeboten für unsere Kunden im Personen- und Güterverkehr zu nutzen", sagte Martin Huber, Vorstandssprecher der ÖBB-Holding. "Mit der Realisierung der ETCS-Magistrale von Wien nach Budapest haben ÖBB und MÁV eine Vorreiterrolle im europäischen Bahnverkehr eingenommen und bewiesen, dass sie zukunftsorientiert an einem sicheren, grenzüberschreitenden Bahnbetrieb arbeiten", würdigte Alfred Zimmermann, Vorstandssprecher der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG, die Pionierleistung von ÖBB und MÁV. Gyula Gáal, Präsident der ungarischen Staatsbahnen MÁV würdigte die gute Zusammenarbeit mit ÖBB, Alcatel und Siemens: "Dieses gemeinsame Projekt zwischen MÀV und ÖBB in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten verdeutlicht auf anschauliche Weise, dass unsere beiden Eisenbahnunternehmen konsequent an der Realisierung eines modernen europäischen Schienenverkehrs arbeiten."
    Alcatel und Siemens als kompetente Partner für ETCS-Lösungen Alcatel war von Anfang an treibender und gestaltender Partner der ETCS Lösungen und hat das erste ETCS weltweit in Betrieb genommen (Oktober 2001 Sofia - Burgas für den Betreiber BDZ in Bulgarien). Weiters unterstützte und gestaltete Alcatel die Erarbeitung des ETCS-Net Konzepts 2004 für den beschleunigten Ausbau entlang wichtiger Transportkorridore in Pan-Europa. Auch an der, nunmehr mit feierlichem Festakt begangenen, ersten europäisch durchgängigen ETCS interoperablen grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindung zwischen den beiden Donaumetropolen Wien und Budapest ist Alcatel bei der Realisierung federführend beteiligt, wobei Alcatel in Ungarn für die gesamte Strecken- und Fahrzeugausrüstung, in Österreich in Kooperation mit Siemens für die Streckenausrüstung, verantwortlich ist.
    "Als Nummer 1 am ETCS Markt sind wir bereit und entschlossen, die von der Europäischen Kommission angekündigten europaweiten Ausbaupläne bis 2013 für 42.000 Gleiskilometer und rund 10.000 Fahrzeuge aktiv umzusetzen" sagt Franz Hofbauer , Generaldirektor Alcatel Austria AG. Auch Siemens arbeitet seit Jahren für ein Europa ohne Grenzen im Schienenverkehr. Auf der Ebene der Stromsysteme entwickelte Siemens die Mehrsystemlokomotiven mit bis zu vier verschiedenen Stromsystemen, die der ÖBB-Konzern bereits einsetzt. Bei der Zugsicherung wurden von der ersten Stunde an mit TRAINGARD ausgereifte ETCS-Lösungen für Level 1 und Level 2 angeboten. Die Lösungen werden in zahlreichen Ländern - Spanien, Deutschland, Griechenland, Niederlande, Belgien und Österreich bereits erprobt und installiert. Bei der ersten grenzüberschreitenden ETCS-Lösung Wien-Hegyeshalom rüstet Siemens die 65 km Strecke komplett mit Eurobalisen aus. Diese kleinen elektronischen Geräte im Gleis übertragen bei der Vorbeifahrt des Zuges Daten von der Strecke zum Fahrzeug. Hinzu kommt die Streckenausrüstung des Bahnhofs Parndorf und die ETCS - Ausrüstung von 13 Taurus-Lokomotiven.
    Generaldirektor Albert Hochleitner: "Diese moderne technische Entwicklung unterstützt den Lokführer, erhöht die Zugfrequenz pro Tag, senkt den Energieverbrauch und erhöht die Sicherheit der Reisenden. ETCS ist die grundlegende, innovative Investition in die Zukunft der europäischen Bahnen. Mich freut, dass wir gerade hier von Wien aus die "europäischen Korridore" eines grenzenlosen Europa mitentwickeln können."
    Quelle: ÖBB Pressemeldung


    Präsentation der ÖBB Sonderlokomotive "125 Jahre Rotes Kreuz"
    23.09.2005
    ÖBB, Rotes Kreuz und ROCO präsentieren einen "Taurus" der Reihe 1116 im Rot Kreuz - Design in Linz
    ÖBB, Rotes Kreuz und ROCO riefen anlässlich des heuer stattfindenden 125 Jahre Jubiläums des Roten Kreuzes einen eigens dafür gestalteten ROT KREUZ TAURUS ins Leben. In der Farbgebung zeigt sich die Sonderlokomotive in den Farben weiß, grau und rot. So dekoriert wird die Lok ein Jahr lang in Österreich und Deutschland im regulären Bahnbetrieb unterwegs sein. "Die ROT KREUZ TAURUS wird mit ihrem auffälligen Design alle Blicke auf sich ziehen und die Bereitschaft zu helfen thematisieren", betont Martin Huber, Vorstandssprecher der ÖBB-Holding AG.
    Der "ROT KREUZ TAURUS" als H0-Modell ROCO wird diese Lok als H0-Modell (Maßstab 1:87) herausbringen. Das weitgehend in Handarbeit hergestellte Modell wird im Rahmen einer einmaligen Produktionsserie 2006 angeboten.
    Technische Daten des TAURUS Im Jänner 2000 wurde die erste Lokomotive der Reihe 1016/1116 - bei den ÖBB als Taurus bezeichnet - produziert, mit dem ROT KREUZ TAURUS wird die 314 Lokomotive dieser Baureihe in Dienst gestellt. Insgesamt wird die Taurusflotte der ÖBB nach Ende der Auslieferung im Jahr 2007 382 Lokomotiven betragen, wobei 50 Stück davon bereits der neuen Generation TAURUS 3 angehören werden. TAURUS 3 wird als Mehrsystem-Lokomotiven konzipiert und wird sich mit allen drei international gängigen technischen Standards bei der Stromversorgung von Zügen zu Recht finden. Die neue Lok-Reihe wird ab März 2006 schrittweise zum Einsatz kommen.
    Die ROT KREUZ TAURUS kann in Ländern eingesetzt werden, deren Schienennetz wie in Österreich mit 16,7 Hertz Wechselstrom ausgerüstet ist (etwa in Deutschland), aber auch in Ungarn und Teilen der Slowakei und Tschechiens, deren Bahnstromversorgung auf 50 Hertz Wechselstrom ausgerichtet ist. Bahnstrecken, wo Züge mit Gleichstrom anstatt mit Wechselstrom versorgt werden, wie in Italien, Slowenien, der östliche Teil der Slowakei und der Norden Tschechiens, bleiben der TAURUS 3 vorbehalten. Die Taurus-Lokomotivflotte übernehmen bei den ÖBB die anspruchvollsten Einsätze, sowohl vor Schnellzügen im hochwertigen Fernreiseverkehr als auch vor den schwersten Güterzügen.
    Quelle: ÖBB Pressemeldung


    Arlbergstrecke zwischen Bludenz und Bregenz wieder befahrbar
    04.09.2005
    Strecke zwischen Bludenz und Bregenz zur Gänze wiederhergestellt -Arlbergbahn nur mehr bei Strengen unterbrochen
    Morgen, Montag, nehmen die ÖBB den Schienenverkehr zwischen Bludenz und Bregenz wieder auf, Vorarlberg ist daher wieder vollständig auf Schiene. Täglich werden wieder 144 Nahverkehrszüge in vollem Umfang zur Verfügung stehen. An der Wiederherstellung der Gleisanlagen bei Ludesch haben in den letzten Tagen 70 Mitarbeiter der ÖBB gemeinsam mit Partnerfirmen, teilweise rund um die Uhr, mit Hochdruck gearbeitet. Dazu musste eigens eine 350 Meter lange und 4 Meter breite Baustraße, sowie eine Abstellfläche für Schwerkräne für die Bergung der Waggons im Ausmaß von 2000 m2 errichtet werden. Für die Unterbauarbeiten wurden rund 3.000 qm Material ab- und antransportiert. Ca. 700 Bahnschwellen und ca. 800 Meter Schienen wurden mit Hilfe eines Eisenbahnkrans mit rund 100 t Hubkraft verlegt. Über 500 m Fahrleitung musste neu hergestellt werden.
    Durch die schweren Unwetter Ende August war das Schienenetz der ÖBB an mehreren Streckenabschnitten unterbrochen worden. Mit der Wiederherstellung der Infrastruktur im Bereich Ludesch kann nun die gesamte Strecke zwischen Bludenz und Bregenz wieder befahren werden.
    Aufwändige Instandsetzung der Arlbergbahn
    Die Arlbergbahn ist die einzige direkte Bahnverbindung zwischen Tirol und Vorarlberg. Sie bleibt für zwei bis drei Monate im Bereich Strengen - Flirsch unterbrochen. Die geologischen Gutachten haben gezeigt, dass die Arlbergbahn durch die schweren Unwetter Ende August doch schwerer in Mitleidenschaft gezogen wurde als ursprünglich angenommen. Im Bereich Strengen - Flirsch auf der Ostrampe der Arlbergstrecke sind sehr aufwändige Arbeiten am Bahnkörper notwendig. "Mit der Wiederherstellung der Dämme samt Uferverbauung wurde am Freitag, 02.09.2005 begonnen und es wird mit Hochdruck an der Sanierung gearbeitet", so der Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur Bau AG, DI Thomas Türinger.
    "Die Ost-West-Verbindung über den Arlberg hat für uns höchste Priorität. Wir setzen alles daran, den Betrieb auf der Arlbergbahn so schnell wie möglich wiederaufnehmen zu können.", so der Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG, DI Peter Klugar.
    Wieder befahrbare Streckenabschnitte
    Mit Ausnahme der Arlbergbahn im Bereich Strengen - Flirsch, konnten in den letzten eineinhalb Wochen seit den schweren Regenfällen, alle betroffenen Streckenabschnitte wieder befahrbar gemacht werden, das sind:
    Vorarlberg: Bregenz - Lindau zur DB, Bregenz - St. Margrethen zur SBB, Feldkirch - Buchs zur SBB, Strecke Bludenz - Bregenz (mehrere Unterbrechungen: Wolfurt - Dornbirn, Rankweil - Götzis, Frastanz - Feldkirch, Unterspülung bei Ludesch), Arlbergbahnstrecke bei Klösterle sowie auf Tiroler Seite; Tirol: Ötztal - Landeck, Innsbruck Hbf. - Mittenwald, Reutte - Ehrwald - Garmisch, Reutte - Vils.
    Quelle: ÖBB Pressemitteilung


    Baureihe Ae 6/6
    18.09.2005
    Nachdem aufgrund zunehmender Diebstähle bei vielen Lokomotiven der Baureihe Ae 6/6 die Wappen entfernt worden waren, laufen nun offenbar mit zwei Lokomotien (darunter die 11484 "Romont") versuche mit einer Diebstahlsicherung. Wenn sich das System bewährt, sollen auch die anderen Lokomotiven wieder ihr Wappen erhalten.
    Unterdessen wurde mit der Ae 6/6 11481 "La Chaux-de-Fonds" bei einem Schrotthändler in Bigenthal zerlegt.
    Quelle: bahnonline.ch


    Baureihe Re 481
    15.09.2005
    Die Baureihe Re 481 der SBB wurde nun komplett an die MRCE (Mitsui Rail) verkauft. Die sechs Lokomotiven waren nach dem Ende der MThB in den Bestand der SBB gelangt. Nach der Übergabe an MRCE werden die Lokomotiven ein Software-Update bekommen, um die Loks den Railion 185er anzugleichen. Die Nummern bleiben aber wohl erhalten. Anschließend werden die Loks an andere Bahngesellschaften weitervermietet. Die MWB mietet die 481 001 und 002, die HGK die 003, 005 und 006 und die RAG behält die 481 004.
    Quelle: railcolor.net


    Baureihe Re 484 SBB Cargo
    14.09.2005
    Die SBB hat von SBB Cargo offenbar fünf Lokomotiven der Baureieh Re 484 angemietet. Die Lokomotiven sollen EC-Züge auf der Relation Mailand - Bern und Mailand - Genf befördern. Am Montag konnte laut br146.de bereits die Re 484 017 vor dem EC 132 aus Mailand in Bern beobachtet werden. Die Rückleistung erfolgt laut Plan danach mit EC 135 zurück nach Mailand.
    Quelle: br146.de


    Baureihe Re 474 SBB Cargo
    11.09.2005
    Bislang waren fünfzehn Lokomotiven der Baureihe Re 474 (002-006, 009-018) in der Schweiz und drei in München (001, 007, 008) hinterstellt. Nach der Übernahme von zwölf Loks durch die SBB werden heute die drei überzähligen Loks (006, 010, 011) zurück nach München überführt. Damit besitzt SBB Cargo die zwölf Maschinen Re 474 002-005, 009, 012-018, während die Lokomotziven Re 474 001, 006-008, 010 und 011 im Bestand von Siemens verbleiben. Davon bekommen derzeit nach Unfällen die 007 und 008 neue Lokkästen in München-Allach.
    Quelle: DSO, HM


    BLS: Lokomotivenbrand im Hauensteintunnel b.Olten
    09.09.2005
    Gestern 8.Sept 2005 um 06.00 Uhr brach bei einer BLS Lokdoppeltraktion am Ambrogio Blockzug im Hauensteintunnel in Olten ein Feuer aus.Der Lokführer konnte den Brand selber löschen,jedoch musste der ganze Zug von einer Notfallok aus dem Tunnel herausgeschleppt werden was zu einer 3 stündigen Vollsperrung führte. Beim brennenden Objekt handelte es sich um eine Lok der Baureihe Re 425 BLS. Warum bei dieser Lok ein Brand ausgebrochen ist, wird nun abgeklärt. Sie wird zur Hauptwerkstatt Spiez gebracht, wo die Reparaturen durchgeführt werden können.
    Umleitungsmassnahmen Vollsperrung Hauenstein 06.00 Uhr bis 09.00 Uhr Regio S-Bahn Basel: Züge aus Basel wurden vorzeitig in Sissach gewendet Fernverkehr Italien: Umleitung via Bözbergtunnel-Brugg AG-Rotkreuz Busersatz SBB: Sissach-Olten
    Quelle: Ludwig Reyer


    Baureihe Re 4/4 III
    09.09.2005
    Die Re 4/4 II 11323, die in Arth Goldau Opfer eines Lokbrandes wurde,ist in Arth Goldau teilzerlegt worden. Anschließend ging es nach Erstfeld zur Totalzerlegung.Von den Bauteilen kann überhaubt nichts mehr verwendet werden, weil alles brandverseucht ist. Darum wanderte alles zum Schrotthändler. Die 11323 ist somit die erste Re 4/4 III, die ausscheidet.
    Quelle: Ludwig Reyer


    Baureihe RABe 521
    01.09.2005
    Ab dem Fahrplanwechsel 2005/2006 werden die ersten Flirts (RABe 521 001-030 Wiesental+Regio S-Bahn Basel) zwischen Basel Bad Bf-Zell i.Wiesental ihren Dienst aufnehmen. Hierzu absolvieren gerade die Lokführer intensive Schulungen. Im weiteren werden sie auch auf der Verbindungsbahn Lörrach - Weil a.Rh fahren und die jetzt eingesetzten RBDe 561 NPZ verdrängen. Allerdings werden die Altbauzüge vorerst noch als Reserve dienen und bei Ausfall einer Flirt Zugskomposition einspringen.
    Wer jetzt die Flirts Fotografieren will hier ein Foto Tip:
    S 1 Luzern-Zug-Baar b.Zug
    S 2 Zug-Arth Goldau
    S 3 Luzern-Arth Goldau-Brunnen (-Erstfeld )
    Quelle: Ludwig Reyer


    Baureihe E412
    21.09.2005
    Kommen bald italienische Loks bis München? Schon öfters geisterte dieses Thema durchs Internet und Zeitschriften. Nun gibt es ein neues Gerücht. Angeblich plant die TX Logistik, an der die italienische Staatsbahn zu 51 Prozent beteiligt ist, die Mehrsystemloks der Baureihe E 412 vor Zügen der TXL bis München durchlaufen zu lassen.
    Quelle: EBFÖ


    Baureihe 4000 CFL
    27.09.2005
    Die CFL plant laut einem Forumseintrag auf rail.lu offenbar vier Lokomotiven der 4000er-Serie samt Doppelstockeinheiten an die BLS zu verleihen. Näheres ist noch nicht bekannt.
    Quelle: rail.lu


    Baureihe ETR 500
    15.09.2005
    Bereits am 6. September erreichte ein ETR 500 auf der 185 km langen Neubaustrecke von Rom nach Neapel einen neuen italienischen Geschwindigkeitsrekord von 349 km/h. Ab Dezember 2005 sollen die 300 km/h schnellen Züge die beiden italienischen Metropolen in einer Fahrzeit von ca. 75 Minuten verbinden.
    Quelle: lok-report.de, HM


    Neuer Geschwindigkeitsrekord auf der Strecke London - Brighton
    12.09.2005
    Am 11. September wurde mit einem speziell umgebauten Zug von Southern und Bombardier eine Schnellfahrt unternommen, die das Ende der Lieferung der Class 377 markieren sollte. Die beiden Class 377 ''Electrostar'' Einheiten 377472 und 377474 fuhren einen Sonderzug um 11:00 Uhr ab London Bridge nach Brighton, die die Strecke in 36 min 56 sec zurücklegten. Nachdem die offizielle Streckenlänge mit 50,6125 Meilen angegeben wird (entspricht bei uns 81,45 km), errechnet sich eine Durchschnittsgecshwindigkeit von 132,3 km/h. Zuvor war bereits ein Test mit den gleichen Einheiten am 10. September um 1.55 Uhr ab London Bridge nach Brighton in 37 min 51 sec durchgeführt worden. Die bislang schnellste Zeit bei Personenbeförderung war am 16 April 1989 von der Class 319 mit den Einheiten 319031 und 319033 in 39 min 15 sec aufgestellt worden. Am 16. Juli 1983 fuhren die 4Cig Einheiten 7363 und 7364 die Strecke in 41,5 Minuten. Damals wurde ein BBC-Film aufgenommen, von dem nun eine neue Programm-Version hergestellt wurde, die im Real Player Format hier abgerufen werden kann.
    Quelle: Nick Lawford


    Baureihen 4Vep und 4Cep; Gatwick-Express
    06.09.2005
    South Eastern Trains
    SET beendeten überraschend den ab 5. September geplanten Einsatz der 4Vep und 4Cep Einheiten. Ausnahme ist ein 12-wagiger Vep der Montag bis Freitags verkehrt (2W15 06:38 Ashford - London Cannon Street und 2R69 18:04 Cannon Street - Ashford). Die anderen SET-Züge werden bei Bedarf statt der Call 375 eingesetzt.
    South West Trains und Gatwick Express
    SWT 458001 und 458002 wurden am 2. September vom Depot Wimbledon zum GEx-Depot in Stewarts Lane umstationiert. Die beiden 458er sollen helfen den Plan der Class 460 der GEx aufrecht zuerhalten. Sieben der acht GEx 460er sind in einem umfangreichen Umlauf eingebunden, so dass sich die angespannte Situation nun mit den zwei zusätzlichen 458er wieder etwas verbessert. Sowohl die Call 458 als auch die 460 entstammen beide der Coradia Design Familie von Alstom und sind sich abgesehen von der Bestuhlung und den Führerstanden sehr ähnlich. Bislang ist unbekannt, ob die GEx die Bestuhlung von 2+3 in den 458er in die 2+2 Bestuhlung der 460er umwandeln wird, jedoch werden die beiden 458er in zwei unterschiedlichen Zügen in der Nebenverkehrszeit eingesetzt werden.
    Quelle: Nick Lawford

  • Lokindustrie:

    ALSTOM gewinnt Metroauftrag in Venezuela
    28.09.2005
    C.A. Metro Los Teques, der öffentliche Betreiber der Metrolinie Los Teques, hat dem FRAMECA-Konsortium unter der Führung von ALSTOM einen Turnkey-Auftrag im Wert von 204 Millionen Euro für die Metro von Caracas erteilt. Der ALSTOM Anteil beträgt ca. 90 Millionen Euro.
    Die Linie Los Teques ist eine unabhängige Linie über 9,8 km von Las Adjuntas am Südende der Linie 2 nach El Tambor im Zentrum von Los Teques, einer Vorstadt von Caracas. Sie soll die überfüllten Straßen entlasten und das bestehende Metronetz ergänzen. Die erste Strecke soll im Oktober 2006, die zweite Anfang 2008 in Betrieb genommen werden.
    ALSTOM wird sechs Züge, die Elektrifizierung sowie die Signalausrüstung für die Los Teques-Linie zur Fortsetzung der Metrolinie 2 liefern. ALSTOM wird auch für die Koordinierung dieses Projekts mit SGTE als Partner verantwortlich sein. Die Auslieferung beginnt 2006.
    Vier ALSTOM-Werke in Frankreich werden an diesem Auftrag beteiligt sein: Valenciennes wird für die Integration der Fahrzeuge verantwortlich sein, Tarbes wird die elektrische Ausrüstung und Villeurbanne die Steuersysteme für die Fahrzeuge liefern. Saint Ouen wird das Projekt koordinieren und die Signalausrüstung sowie die Antriebsenergie liefern. In Belgien wird Charleroi für die elektrische und elektronische Integration verantwortlich sein.
    ALSTOM ist seit 30 Jahren Hauptlieferant der Metro für die Hauptstadt Venezuelas und hat bisher 600 Wagen für die Metrolinien 1, 2 und 3 geliefert. Das Unternehmen hatte auch die Wartung für 400 Metrowagen durchgeführt sowie die Signalausrüstung und die Stromversorgung für diese Linien geliefert.
    Quelle: Alstom Pressemeldung


    Bombardier Transportation: „Königliche Direktion" in Berlin wird neues Headquarterbr> 16.09.2005
    Bombardier Transportation, Weltmarktführer in der Schienenverkehrsindustrie, wird seine globalen Aktivitäten künftig aus einem Headquarters im Herzen Berlins führen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, soll die „Königliche Direktion" nahe dem Potsdamer Platz, die seit mehr als 100 Jahren unterschiedlichen Bahnunternehmen als Firmenzentrale diente, neuer Sitz des Konzerns werden.
    Bislang sind die Mitarbeiter der Zentrale über vier verschiedene Standorte in und um Berlin verteilt. Mit der Entscheidung für den neuen Hauptsitz werden künftig rund 350 Mitarbeiter unter dem Dach der „Königlichen Direktion", einem sorgsam restaurierten Baudenkmal im Stil der Neorenaissance, zusammengeführt. Der Umzug ist geplant für das Frühjahr 2006.
    „Der Umzug in ein World Headquarters in dieser sympathischen Metropole", so André Navarri, President, Bombardier Transportation, „ist für uns von Bombardier Transportation ein klares Bekenntnis zum Standort Berlin."
    Das wunderschön restaurierte historische Gebäude, so Navarri weiter, stehe für eine perfekte Kombination: „Das Königliche Direktorat reflektiert die traditionsreiche Geschichte von Bombardier in der Schienenverkehrsindustrie, aber auch seine Position als weltweit führender Hersteller von hochinnovativen Schienenfahrzeugen. Damit fügt sich die neue Firmenzentrale ideal in die Kultur unseres Unternehmens."
    Quelle:


    Bombardier und chinesisches Eisenbahnministerium bauen Zusammenarbeit aus
    12.09.2005
    Bombardier und das chinesische Eisenbahnministerium (MOR) haben heute in Ottawa eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, mit der der über zwanzig Jahre laufende Rahmenvertrag zwischen dem Unternehmen und dem Ministerium vom 27. Juni konkretisiert wird.
    „Diese Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer Schritt in der langfristigen strategischen Partnerschaft zwischen Bombardier und dem MOR", erklärte Laurent Beaudoin, Chairman of the Board und Chief Executive Officer, Bombardier Inc., im Anschluss an die Unterzeichnung der Vereinbarung durch den chinesischen Eisenbahnminister Liu Zhijun. Zu den Ehrengästen bei der feierlichen Zeremonie zählten auch der Präsident der Volksrepublik China Hu Jintao sowie der kanadische Premierminister Paul Martin.
    Gegenstand des Rahmenabkommens vom 27. Juni war die Absicht des MOR, zusätzliche Hochgeschwindigkeits-Elektrotriebzüge von Bombardier und seinem Joint Venture Bombardier Sifang Power (Qingdao) Transportation Ltd. (BSP) zu kaufen. Mit der Kooperationsvereinbarung wird aus der Absicht eine Verpflichtung. Darüber hinaus wird damit auch bekräftigt, dass Unternehmen und Ministerium gemeinsam ein Wartungszentrum für die 200 km/h schnellen Züge bauen wollen, das eine Kapazität von 250 Zügen erreichen soll.
    Über das Abkommen vom 27. Juni hinaus wollen Bombardier und MOR einen neuen Hochgeschwindigkeits-Elektrotriebzug entwickeln, der Spitzengeschwindigkeiten von über 200 km/h erreichen und sowohl über Schlafwagenabteile als auch über einen vollausgestatteten Restaurant-Wagen verfügen soll.
    Bombardier ist in China an drei Joint Venture Unternehmen beteiligt: Das erste, Bombardier Sifang Power (Qingdao) Transportation Ltd., stellt Intercity-Personenwagen her. Das zweite, die Changchun Bombardier Railway Vehicles Co. Ltd. (CBRC), ist auf den Bau von U-Bahnen spezialisiert, und die Bombardier-CPC Propulsion Systems Co. Ltd. (BCP) ist auf Produktion, Marketing und Wartung von Antriebskomponenten für Schienenfahrzeuge ausgerichtet.
    Bombardier unterhält seit 50 Jahren geschäftliche Beziehungen zu China. Einschließlich seiner Joint Venture Unternehmen beschäftigt Bombardier gegenwärtig rund 1.400 Mitarbeiter in China. Neben den Aktivitäten im Bereich Schienenverkehr ist Bombardier in China Marktführer bei Regionalflugzeugen (31 Flugzeuge bei sechs Fluggesellschaften). Außerdem ist Bombardier der größte Lieferant von Geschäftsflugzeugen für den chinesischen Markt.
    Quelle: Bombardier Pressemeldung


    SNCF bestellt 30 elektrische Lokomotiven bei ALSTOM im Wert von 78 Millionen Euro
    07.09.2005
    Die französische Staatsbahn SNCF hat ALSTOM über eine Änderung des im Dezember 2004 unterzeichneten Folgeauftrags über 30 Zwei­system­lokomotiven im Wert von 60 Millionen Euro informiert. Es handelt sich dabei um eine Änderung der 30 Zweisystem- in 30 Dreisystemlokomotiven. Dies erhöht den Auftragsgesamtwert auf 78 Millionen Euro (auf Basis des ursprünglichen Vertrages).
    Der Folgeauftrag ist Teil eines im Jahr 1998 unterzeichneten Vertrages über 300 Elektrolokomotiven.
    Die Fahrzeuge stammen aus der Familie der PRIMA-Diesel- und Elektrolokomotiven von ALSTOM. Sie werden die Flotte der 210 Güterlokomotiven erweitern, die ALSTOM gegenwärtig an die SNCF ausliefert. ALSTOM fertigt zudem 400 Diesellokomotiven für den Güterverkehr der SNCF.
    Die SNCF plant, die neuen Dreisystemlokomotiven im internationalen Güterverkehr zwischen Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg einzusetzen.
    Die Lokomotiven werden im französischen ALSTOM-Werk in Belfort gebaut und von Januar bis Oktober 2006 ausgeliefert. Der Betriebseinsatz ist für Anfang 2006 vorgesehen. Die ALSTOM-Werke in Tarbes, Villeurbanne, Le Creusot und Ornans in Frankreich sowie Charleroi in Belgien liefern die Ausrüstungen für die Lokomotiven. Hauptdaten der neuen Lokomotiven:
    · Typ: BoBo, zwei Führerstände
    · Versorgungsspannung: 1 500 V DC; 25 kV, 15 kV
    · Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h
    · Gesamtgewicht: 90 Tonnen
    · Spurweite: 1 435 mm
    · Gesamtlänge: 19 520 mm
    · Leistung: 4 2000 kW UIC
    · IGBT-Antrieb
    Quelle: Alstom Pressemitteilung

  • Sonstiges:


    Saisonabschluss im DB Museum Halle (Saale)
    29.09.2005
    Dritte Saison geht zu Ende / Bestandteil der Halleschen Kulturszene
    Am 3. Oktober geht im DB Museum Halle (Saale) die dritte Saison zu Ende. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr haben Interessierte noch einmal die Gelegenheit, einen Blick in den Rundschuppen an der Berliner Straße zu werfen. Höhepunkte waren in diesem Jahr die 6. Hallesche Museumsnacht am 21. Mai, das zweitägige Sommer- und Kinderfest am 9. und 10. Juli sowie der Tag des offenen Denkmals am 11. September. Darüber hinaus hat das Eisenbahnmuseum jeden 1. und 3. Sonnabend des Monats in der Zeit von 10 bis 15 Uhr für Besucher geöffnet.
    Auch als Veranstaltungsort macht das historische Ambiente des Lokschuppens was her: Die Burg Giebichenstein - Hochschule für Kunst und Design nutzte die rustikale Location schon für einen Empfang. Journalisten von Presse, Funk und Fernsehen aus den drei Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben in diesen Räumlichkeiten auf Einladung der Deutschen Bahn AG ebenfalls schon angenehme Stunden verbracht. Über 3.000 Besucher zählten die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Freizeitgruppe "Traditionsgemeinschaft im Betriebshof Halle P" in diesem Jahr.
    Damit etabliert sich das DB Museum Halle (Saale), vor zwei Jahren als Außenstelle des DB Museums Nürnberg eröffnet, zunehmend in der Kulturszene der Saalestadt. Und auch im nächsten Jahr wird sich die Deutsche Bahn AG mit dem DB Museum und weiteren Aktivitäten an den Feierlichkeiten zum 1.200-jährigen Stadtjubiläum beteiligen. Spielt doch die Eisenbahn seit 1839/40 bis in die Gegenwart eine entscheidende Rolle für den Wirtschaftsraum Halle/Leipzig. Für die Technikentwicklung legen im DB Museum 16 verschiedene Schienenfahrzeuge Zeugnis ab.
    Quelle: DB Pressemeldung


    Neue Wege für das DB Museum Dresden
    29.09.2005
    Interessengemeinschaft Bahnbetriebswerk Dresden Altstadt e.V. übernimmt Museumsstandort
    Ab 1. Oktober 2005 übernimmt die Interessengemeinschaft Bahnbetriebswerk Dresden Altstadt e.V. den Standort des DB Museums in eigene Regie. Der Lokschuppen an der Nossener Brücke wurde im Jahr 2002 als zweite Außenstelle des DB Museums Nürnberg eröffnet und von der Interessengemeinschaft ehrenamtlich betrieben. Aus wirtschaftlichen Gründen muss sich das DB Museum zurückziehen.
    Museumsdirektor Dr. Jürgen Franzke: "Wir freuen uns sehr, dass der Verein den Standort weiter betreiben wird. Für die Zukunft wünschen wir alles Gute. Diese Lösung zeigt, dass im beiderseitigen Einvernehmen neue Wege beschritten werden können."
    Die vier historischen Fahrzeuge des DB Museums werden selbst-verständlich weiterhin in Dresden zu bewundern sein. Angeschaut werden können diese vom 1. bis 3. Oktober zwischen 10 Uhr und 17 Uhr zum Saisonabschlussfest, das die Interessengemeinschaft organisiert. Neben der Fahrzeugausstellung werden an dem ersten Oktoberwochenende auch Mitfahrten auf dem Führerstand angeboten.
    "Wir schauen optimistisch in die Zukunft und danken dem DB Museum Nürnberg für die bisher geleistete Unterstützung", so Jörg Baumgärtel, Vereinsvorsitzender der Interessengemeinschaft Bahnbetriebswerk Dresden Altstadt e.V. "Jetzt sind wir vor allem auf die Unterstützung der Eisenbahnfreunde angewiesen und hoffen natürlich auf zahlreiche Gäste zu unserer Veranstaltung", so Baumgärtel weiter.
    Der Lokschuppen an der Nossener Brücke, Zwickauer Straße 86, 01187 Dresden geht nach dem Saisonabschluss in Winterpause und öffnet im Mai 2006 wieder die Pforten.
    Quelle: DB Pressemeldung


    Eisenbahn-Bundesamt genehmigt erstmalig ETCS-Testfahrten unter voller Sicherheitsverantwortung der Technik
    19.09.2005
    Das Eisenbahn-Bundesamt hat am 15.09.2005 die Zustimmung zur Aufnahme von finalen Hochtastfahrten im Rahmen der laufenden Sicherheitserprobung von ETCS (European Train Control System) erteilt. Bei diesen Testfahrten auf der Pilotstrecke Jüterbog - Halle / Leipzig wird das neue europäische Zugsicherungssystem ETCS zunehmend in die Sicherheitsverantwortung bei der Sicherung der Zugfahrten mit einbezogen. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei diesen Fahrten beträgt zunächst 160 km/h. Am Ende dieser Hochtastserie wird das ETCS unter Sicherheitsgesichtspunkten wie bei der danach vorgesehenen Zuverlässigkeitserprobung dieses Systems beansprucht.
    Die DB Netz AG und ein Industriekonsortium unter Beteiligung der Siemens AG und der Alcatel SEL AG erproben derzeit auf einer ca. 140 km langen Pilotstrecke die europäische Nachfolgetechnik für das deutsche Zugsicherungssystem LZB. Für ETCS wurden ca. 1000 Balisen verlegt, 3 Radio Blocking Center (ETCS-Zentralen RBC) errichtet und 5 Fahrzeuge mit Fahrzeuggeräten ausgestattet. Industriepolitisch hat Deutschland mit diesem Schritt seine internationale Spitzenstellung im Bereich der Eisenbahn-Sicherungstechnik verteidigt. Das Eisenbahn-Bundesamt dankt allen Beteiligten bei Bahn und Industrie für ihre Mitarbeit an diesem Durchbruch. Auf Seiten des Eisenbahn-Bundesamtes begleiten insbesondere die Mitarbeiter des Sachgebietes 226 München und des Sachbereiches 3 Halle tatkräftig dieses Pilotvorhaben.
    Die Inbetriebnahmegenehmigung nach § 2 EIV stellt den nächsten ETCS-Meilenstein dar. Derzeit werden die dazu erforderlichen Aktivitäten im Rahmen des EG-Prüfverfahrens für das Assembly Strecke durch die Benannte Stelle Interoperabilität EBC in Bonn durchgeführt.
    Quelle: Pressemeldung EBA


    Zum NachrichtenüberblickZum Seitenanfang

  • Bemerkung: Für diese Seiten bin ich auf aktuelle Informationen meiner Leser angewiesen. Ich freue mich deswegen über interessante Meldungen, Mitteilungen über Neuabnahmen oder Verschrottungen u.ä. von allen E-Loks und elektrischen Triebzügen - eventuell sogar mit Bild. Allerdings möchte ich einschränken, dass ich mir das Recht vorbehalte, eine aus meiner Sicht nicht passende oder unwichtige Meldung auch nicht online zu stellen. Mein Ziel ist es eine Seite mit wichtigen und interessanten Meldungen zu bieten. Aus Zeitgründen (ich arbeite alleine an der Seite!) ist es mir deswegen nicht möglich, jede alltägliche Sichtung online zu stellen. Bitte habt dafür Verständnis. Allerdings freue ich mich jederzeit über Sichtungesmeldungen mit Bild! Infos bitte an die unten angegebene e-Mail. Selbstverständlich veröffentliche ich die Nachricht mit Autor und wenn gewünscht e-mail-Adresse.

    Alle Angaben ohne Gewähr. Für Zusendungen und Meldungen bin ich jederzeit dankbar. Nur dadurch kann diese Seite einen guten Überblick bieten. Infos bitte per Mail an die info@elektrolok.de



    e-mail: info@elektrolok.de
    © elektrolok.de