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News-Archiv September 2009 elektrolok.de

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Meldungen September 2009
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Erste BLB-Flirts in Freilassing eingetroffen


Am 30. September 2009 sind pünktlich kurz vor 17:00 Uhr die beiden ersten von insgesamt 5 Flirt-Triebwagen der neuen BLB (BerchtesgadenerLandBahn) in Freilassing eingetroffen. Sie haben die Nummern 427-130 und 427-131.
Quelle/Foto(s): Peter Bleibinger, 30.09.2009


S-Bahn Hamburg: Nun kommt auch ein 474 Plus
01.10.2009

Alle 112 S-Bahnzüge der Baureihe 474 werden bis Ende nächsten Jahres mit komfortableren Sitzpolstern im Regio-Design (karo-blau) ausgerüstet. Hierfür investiert die S-Bahn Hamburg GmbH insgesamt 2,2 Millionen Euro. Seit Herbst letzten Jahres sind bereits drei S-Bahn-Mittelwagen mit neuen Interieur unterwegs. Erste Kundenbefragungen hatten eine große Zustimmung zu den neuen Sitzpolstern ergeben.
Außerdem ist die Entwicklung eines grundlegend modernisierten S-Bahnzuges in Vorbereitung. Der ET 474 PLUS soll eine Klimaanlage erhalten, die Wagen sollen durchgängig sein und ein anspruchsvolles Interieur mit modernen Fahrgastinformationssystemen und Fahrgastfernsehen erhalten. Um mehr Platz für Fahrräder, Kinderwagen und ggf. Rollstühle zu schaffen, wurde auch ein Mehrzweckraumkonzept entwickelt. Die S-Bahn Hamburg präsentierte heute einen entsprechend umgebauten Wagen. Schaubilder zeigen zusätzlich, wie der dieser Zug einmal aussehen könnte.
Ein Prototyp des ET 474 Plus soll zur Fachmesse Innotrans im Herbst kommenden Jahres fertig gestellt sein. Danach soll die Zulassung beim Eisenbahnbundesamt (EBA) beantragt werden.
Die Zweistrom-S-Bahn, die seit Dezember 2007 ins niedersächsische Stade fährt, eröffnete eine neue Ära. Sie wird von jährlich über sechs Millionen Fahrgästen genutzt. Diese bundesweit erstmalig eingesetzte Technik hat sich auch im täglichen Betrieb als zuverlässig erwiesen.
Die Bilder zeigen das alte (links) und das neue (recht) Interieur des 474.
Quelle/Foto(s): DB Mobility Logistics AG


Neues aus Ungarn
30.09.2009
Bei MAV Cargo sind aktuell die Triebfahrzeuge 1116 009 bis 016 und 018 bis 020 nun als solche im Einsatz. Bespannt werden zumeist ungarische Inlandszüge, aber auch die beiden Österreichumläufe (siehe Lok-Vogel Nr 46, Juni 2009) werden gefahren. Die Bilder zeigen die 1116 018 am 27.09. und die 1116 010 am 29.09.2009 in Hegyeshalom.

Von den 60 bestellten Fahrzeuge der START Triebwagen der Reihe 5341 wurde bis zur Nummer 050 bereits ausgeliefert. Am 03.10.2009 werden die Triebwagen 051 und 052 aus der Schweiz kommend in Ungarn erwartet.
Die START Triebwagen der Reihe 5342 stehen wieder im Einsatz. Sie waren ja wegen defekter Bremsscheiben abgestellt. Nach Österreich fahren sie aber nicht. Die EuRegio-Züge von Györ nach Wien Südbf. werden nur bis Hegyeshalom damit gefahren. In Hegyeshalom muss dann in die ÖBB-Triebwagen der Reihe 4124 umgestiegen werden. Die Bilder zeigen die 5341 048 und die 5342 010 am 29.09.2009 in Hegyeshalom.

Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 27/29.09.2009


Erste 182 bei DB Regio
30.09.2009
Die 182 001 wurde als erste Lok ihrer Reihe nach Cottbus umbeheimatet.
Quelle: DSO


S-Bahn Berlin zieht weitere Angebotsverbesserungen vor
28.09.2009
S-Bahn Berlin steigert ihr Fahrtenangebot schneller als bisher geplant. Statt rund 190 Viertelzügen stehen mit Wochenbeginn bereits rund 210 Viertelzüge verlässlich zur Verfügung. Damit kann neben dem 10-Minuten-Takt auf der Linie S5 zwischen Mahlsdorf und Alexanderplatz bereits seit heute früh auch auf der Linie S3 zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof das Angebot verdoppelt werden. Außerdem wird die Linie S9 vom Flughafen Schönefeld ab sofort über den bisherigen Endpunkt Treptower Park nach Buch verlängert. Dies sorgt für Entlastung auf dem Ostring und in Richtung Pankow. Die Linie S46 von Königs Wusterhausen endet nicht mehr in Hermannstraße, sondern fährt weiter bis Südkreuz.
Seit Betriebsbeginn am Montag fahren wieder S-Bahn-Züge auf der Berliner Stadtbahn zwischen Alexanderplatz und Westkreuz. Stündlich sind neun Züge pro Richtung unterwegs. Die Linie S3 fährt dabei bis Charlottenburg. Neben der Linie S7 fährt abweichend von der ursprünglichen Planung auch die Linie S5 bis zum Westkreuz. Damit bieten sich alle 10 Minuten Umsteigemöglichkeiten zur Ringbahn.
S-Bahn-Geschäftsführer Peter Buchner erklärte: "Die meisten der für Ende der Woche eingeplanten zusätzlichen Wagen konnten bereits am Wochenende in den Werkstätten fertig gestellt werden. Ich freue mich, dass unsere Fahrgäste von dieser Leistung der Kollegen nun vorab profitieren."
Weitere für kommenden Freitag, 2. Oktober, geplante Angebotsver-besserungen, werden vorgezogen. Bereits ab Mittwoch, 30. September, fährt die Linie S25 wieder durchgängig zwischen Teltow Stadt und Hennigsdorf und durchquert dabei den Nord-Süd-Tunnel über Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Nordbahnhof. Der S-Bahn-Ergänzungsverkehr zwischen Südkreuz, Hauptbahnhof, Gesundbrunnen und Hennigsdorf wird bis 4. Oktober weiterhin angeboten und verfügt über ausreichend Kapazitäten.
Gute Nachrichten gibt es für Fahrgäste Richtung Messe Süd und Olympiastadion. Auch dieser Abschnitt wird ab kommenden Mittwoch durch die über Westkreuz hinaus verlängerte Linie S5 wieder bedient. Dann werden rund 220 Viertelzüge im Einsatz sein. Eine weitere Angebotserweiterung ist zum 12. Oktober vorgesehen.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


DB Schenker Rail und TransContainer verabreden intensivere Kooperation im Chemiebereich
29.09.2009
Die DB Schenker BTT GmbH, eine Tochtergesellschaft der DB Schenker Rail, hat heute in München mit TransContainer, Frachttochter der russischen Eisenbahnen (RZD), eine Vertiefung der Zusammenarbeit im Chemiegüterverkehr verabredet. Dazu wurde ein Letter of Intent (LOI) unterzeichnet, der eine Intensivierung der Containerverkehre im Chemiebereich nach, von und innerhalb Russlands zum Inhalt hat und langfristig auf die Marktführerschaft der beiden Partner in dem Segment abzielt.
"Das Wachstum der chemischen Industrie in Russland erzeugt eine große Nachfrage nach zuverlässigen Logistikdienstleistungen auf der Schiene", so Karsten Sachsenröder, Member of the Management Board, DB Schenker Rail GmbH, anlässlich der Unterzeichnung des LOI. "Wir bauen auf die bewährte Partnerschaft mit TransContainer und bereiten uns intensiv auf die neuen Verkehre in den Schwerpunktregionen Moskau und im Chemiedreieck Vladimir-Samara-Kazan vor."
Gemäß der Vereinbarung ist die DB Schenker BTT GmbH künftig für die Geschäftsentwicklung mit den global agierenden und westeuropäischen Chemiekunden verantwortlich und bringt ihr Know-how im Equipmentbereich für Tank- und Silocontainer sowie ihre Kompetenz im Gefahrguttransport und intermodalen Verkehr mit ein. OJSC TransContainer betreut die russischen Chemiekunden, sichert den Betrieb in den russischen Containerterminals und stellt sein Know-how und seine Erfahrung im Container-Transport zur Verfügung. TransContainer verfügt über eigene Terminals, Containertragwagen sowie Boxcontainer. Bereits seit Anfang dieses Jahres agiert das Unternehmen als Dienstleister für die laufenden Geschäfte der DB Schenker BTT GmbH.
Zur Auftragsumsetzung bereits abgeschlossener Vertragsverhältnisse mit der DB Schenker BTT GmbH fungiert als Rechtsträger Railion Russija Services, eine Tochtergesellschaft von DB Schenker Rail.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


Bombardier Sifang erhält Auftrag für den Bau von 80 Super-Hochgeschwindigkeitszügen in China
28.09.2009


Bombardier Transportation hat heute bekannt gegeben, dass sein chinesisches Joint Venture Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. vom chinesischen Eisenbahnministerium (MOR) einen Auftrag über die Lieferung von 80 ZEFIRO 380-Super-Hochgeschwindigkeitszügen (1.120 Wagen) erhalten hat. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz im chinesischen Hochgeschwindigkeits-Schienennetz vorgesehen. Dieses wird derzeit intensiv ausgebaut. Der Auftrag umfasst 20 achtteilige und 60 sechzehnteilige Züge. Er hat ein geschätztes Gesamtvolumen von 27,4 Milliarden chinesischen Renminbis (4 Milliarden US-Dollar; 2,7 Milliarden Euro)[1]. Der Anteil von Bombardier beläuft sich auf ca.13,5 Milliarden chinesische Renminbis (2 Milliarden US-Dollar; 1,3 Milliarden Euro) [1]. Die Auslieferung der neuen Züge ist vorgesehen für den Zeitraum 2012 bis voraussichtlich 2014.
Die neuen Züge spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Hochgeschwindigkeits-Schienenverkehrs in China. Dort werden mehr als 6.000 Schienenkilometer mit neuen Hochgeschwindigkeitsstrecken erschlossen, um so eines der weltweit fortschrittlichsten Hochgeschwindigkeits-Netze zu schaffen. Die Züge basieren auf der neuesten Generation der ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitstechnologie und zeichnen sich durch maximale Betriebsgeschwindigkeiten von 380 km/h aus. Sie sind ausgestattet mit der sehr energieeffizienten BOMBARDIER MITRAC Antriebs- und Steuerungstechnik.
Dank der energiesparenden ECO4-Technologien von Bombardier bieten die ZEFIRO 380-Züge die beste Energieeffizienz in dieser Fahrzeugklasse. Bombardier hat sein ECO4-Technologiepaket im Jahr 2008 eingeführt und baut damit die führende Rolle des Schienenverkehrs im Bereich nachhaltiger Transportmittel weiter aus. Mit einem Portfolio, das Energieeinsparungen von bis zu 50 % ermöglicht, hat Bombardier damit als erstes Unternehmen eine neue Formel für Spitzenleistungen in der Bahntechnologie entwickelt.
Die ZEFIRO 380-Züge werden bei Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation in Qingdao in China hergestellt. Das Engineering wird in Qingdao und an europäischen Bombardier-Standorten erfolgen. Projektmanagement und Komponentenfertigung sind ebenfalls Standorten in Europa und China zugeordnet.
Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. (BST) wurde 1998 als Joint Venture zwischen Bombardier und CSR Sifang Locomotive and Rolling Stock Ltd. gegründet und baut für den chinesischen Markt Schienenfahrzeuge für den Personenverkehr. BST hat seit seiner Gründung mehr als 1.000 Schienenfahrzeuge in China ausgeliefert, darunter auch zahlreiche Hochgeschwindigkeitszüge.
Pierre Beaudoin, President und Chief Executive Officer von Bombardier Inc., erklärte, er sei stolz auf die Schlüsselrolle, die die ZEFIRO 380-Technologie in Chinas visionärer Entwicklung eines nationalen Hochgeschwindigkeitssystems spiele. „Wir freuen uns darauf, fortschrittliche Super-Hochgeschwindigkeitstechnologie mithilfe von chinesischer Kompetenz und Ressourcen zu liefern. Es ist von strategischer Bedeutung, modernste Schienenverkehrstechnologie für China im Land selbst entstehen zu lassen."
André Navarri, President und Chief Operating Officer von Bombardier Transportation, bezeichnete den Erfolg als Ergebnis einer langen und fruchtbaren Partnerschaft mit den chinesischen Partnern: „Wir liefern modernste Technologie für eines der weltweit größten Hochgeschwindigkeitsprogramme. Dies ist ein wegweisender Auftrag für Schienenverkehrstechnik der nächsten Generation. Es ist das Ergebnis einer hervorragenden und langfristig angelegten Partnerschaft.“
Laut Stéphane Rambaud-Measson, President der Passengers Division von Bombardier Transportation, erhöht der ZEFIRO 380 erheblich die Wettbewerbsfähigkeit des Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene. „Die spannendsten Projekte sind solche, die über die Grenzen der Technologie hinausgehen, um neue Ziele anzupeilen“, sagte Rambaud-Measson. “ZEFIRO steht für einen wirklichen Sprung im Super-Hochgeschwindigkeitsbereich. Er ist sicherlich sehr schnell. Aber wettbewerbsfähiger Schienenverkehr erfordert mehr als nur pure Geschwindigkeit. Es geht um betriebliche Effizienz, fortschrittlichen Energieverbrauch pro Fahrgast, Zuverlässigkeit und Fahrgastkapazität. All dies setzt Maßstäbe. ZEFIRO bietet diese Eigenschaften und noch mehr.“
Jianwei Zhang, President und Chief Country Representative von Bombardier in China, erklärte: „China hat eine klare Vision von der bedeutenden Rolle, die der Hochgeschwindigkeits-Schienenverkehr in einem nachhaltigen Verkehrssystem spielen muss. Unser Land führt die erforderlichen strategischen Investitionen durch, damit diese Vision Wirklichkeit wird. China wählt die fortschrittlichsten Technologien für den Bau des modernsten Schienennetzes der Welt. Bombardier hat in China zahlreiche Schienenverkehrsprojekte erfolgreich umsgesetzt. Es freut uns sehr, dass unsere Arbeit nun mit diesem innovativen Projekt fortgesetzt wird.“
Fotos: Innen- und Außenansichten des ZEFIRO 380-Super-Hochgeschwindigkeitszuges (Designstudie)
Quelle: Bombardier


Dänische EA nun auf dem Weg nach Rumänien
28.09.2009
Die seit längerem abgestellten dänischen EA 3011, 3012, 3016, 3018 und 3021 werden nun endlich nach Rumänien gebracht. Zusammen mit zwei 232ern wurden die fünf Loks am Sonntag bis an die ungarische Grenze gebracht. Ziel ist der rumänische Ort Timisoara, wo die Loks an die DB Tochter Logistik Service Danubius übergehen werden.
Quelle: Mittenwaldbahn-Forum


110 228 nun in der Obhut von IG-Einheitsloks e.V.
28.09.2009
Die lange Zeit in Stuttgart abgestellte 110 228 ist nun als Dauerleihgabe in die Obhut des Stuttgarter Vereins „IG-Einheitsloks e.V.“ übergegangen, der damit seine erste Lok besitzt. Der Verein will die Lok nun äußerlich aufarbeiten.
Quelle: IG-Einheitsloks e.V.


CD-News
28.09.2009
Die 121 056 ist nun aus der HU zurückgekehrt und wurde an Unipetrol verkauft. Man beim Anblick der Loks gar nicht glauben, das diese jahrelang abgestellt war.
163 039 ist die Tage aus der Lackhalle von Olomouc gekommen. Auch sie trägt den neuen künftigen Einheitslack weiß/blau.
163 021 ist zur EH (HU mit Neulack) in CZ Loko Ceska Trebova eingetroffen.
Auch in die Lackhalle ging die Tage 242 244.
Quelle: S-Bahnfahrgast, k-report.net


Cisalpino wird aufgelöst
28.09.2009
SBB und Trenitalia nehmen den internationalen Personenverkehr zwischen der Schweiz und Italien wieder selber in die Hand. Die beiden Bahnen haben beschlossen, ab dem Fahrplanwechsel 13. Dezember 2009 die Züge zwischen den beiden Ländern wieder in eigener Regie zu führen. Damit kehren sie zurück zum bewährten Routemanagement. Die rund 40 Cisalpino-Mitarbeitenden werden von den Mutterbahnen übernommen. SBB und Trenitalia haben zudem beschlossen, die Nachtzüge zwischen der Schweiz und Italien einzustellen.
Die Qualität der internationalen Personenverkehrsverbindungen auf der Nord-Süd-Achse zwischen der Schweiz und Italien entspricht schon seit längerer Zeit nicht mehr den Erwartungen: Die Kundinnen und Kunden sowie die Behörden von Bund und der Kantone entlang der Gotthard-Achse kritisieren die Qualität und Leistungen von Cisalpino als allzu oft ungenügend.
Auf der Suche nach Möglichkeiten zur nachhaltigen Verbesserung der Qualität des internationalen Personenverkehrs zwischen der Schweiz und Italien haben sich SBB und Trenitalia als Muttergesellschaften der Cisalpino AG gemeinsam mit den Verantwortlichen von Cisalpino in der Vergangenheit mit grossen Aufwand bemüht, die Qualität der Leistungen – namentlich die Verlässlichkeit des Rollmaterials und die Pünktlichkeit – zu verbessern. Im nationalen Verkehr in der Schweiz bemühten sich Cisalpino AG und SBB AG seit Monaten, mit Zusatzzügen am Gotthard die Fahrplanstabilität zugunsten der Bahnreisenden so weit als möglich zu garantieren. Diese und weitere Massnahmen führten zu einer gewissen Entspannung.
Alle Beteiligten sind sich jedoch bewusst, dass sich die Verkehre auch heute noch nicht auf dem gewünschten Qualitätsniveau bewegen und dass die langfristig angelegte Verbesserung der Situation nicht im Rahmen der bestehenden Beteiligungsstrukturen der Cisalpino AG – SBB und Trenitalia sind mit je 50 Prozent am Aktienkapital beteiligt – erreicht werden kann.
Vor diesem Hintergrund haben SBB und Trenitalia beschlossen, per 13. Dezember 2009 den internationalen Personenverkehr zwischen der Schweiz und Italien wieder im Rahmen des bewährten früheren Routemanagements selber in die Hand zu nehmen und die operative Tätigkeit von Cisalpino auf dieses Datum einzustellen. Das Angebotskonzept sieht vor, am Lötschberg drei Zugspaare, am Simplon vier und auf der Gotthardachse sieben Zugspaare zu führen, wobei die operative Verantwortung für die Züge jeweils an der Landesgrenze zur Partnerbahn wechselt.
Die Einigung zwischen SBB und Trenitalia regelt auch die Aufteilung der bestehenden Cisalpino-Flotte. Von den neun ETR-470-Kompositionen übernimmt Trenitalia fünf und die SBB vier Kompositionen. Die erst teilweise ausgelieferte Flotte der 14 neuen ETR-610-Kompositionen wird je hälftig zugeteilt.
Ab Fahrplanwechsel werden die SBB ETR-470-Züge auf der Gotthard-Achse einsetzen. Damit eine maximale Fahrplanstabilität gewährleistet werden kann, steht grundsätzlich jeweils in Zürich und in Mailand eine bemannte Reservekomposition bereit, die bei grösseren Verspätungen der ETR-470-Züge fahrplanmässig eingesetzt werden kann. Die neuen ETR 610 kommen ab Mitte Dezember 2009 auf der Simplon- und Lötschbergachse fahrplanmässig zum Einsatz.
SBB und Trenitalia werden alles daran setzen, die Qualität des Bahnangebots im internationalen Personenverkehr zwischen der Schweiz und Italien spürbar zu steigern auf ein Niveau, das den Anforderungen der Kundinnen und Kunden entspricht. Hauptherausforderungen sind dabei einerseits Qualität und Verfügbarkeit des Rollmaterials und andererseits das knappe Trassenangebot auf der Nord-Süd-Achse. Für beide Probleme gibt es keine einfache und schnelle Lösungen.
Die rund vierzig Mitarbeitenden von Cisalpino in der Schweiz und in Italien werden gemäss den nationalen rechtlichen Bestimmungen von der jeweiligen Muttergesellschaft übernommen. SBB und Trenitalia danken den Mitarbeitenden von Cisalpino für ihren engagierten Einsatz. bei der Cisalpino AG.
Nachtzüge werden eingestellt.
SBB und Trenitalia haben zudem beschlossen, die Nachtzüge zwischen der Schweiz und Italien per Fahrplanwechsel im Dezember einzustellen. Die Gründe dafür liegen einerseits in der seit Jahren rückläufigen Nachfrage und andererseits in der nicht mehr zeitgemässen Qualität des Nachtzugangebotes. Die Nachtangebote wurden in den letzten Jahren durch den Angebotsausbau und die Beschleunigung der Tagesverbindungen auf der Nord-Süd-Achse zunehmend konkurrenziert und verloren bei der Kundschaft an Attraktivität. Die betroffenen Mitarbeitenden der SBB-Tochtergesellschaft Elvetino übernehmen bei Elvetino andere Aufgaben.
Quelle: SBB


Deutsche Bahn erwirbt weitere Anteile an polnischer PTK Holding S.A.
25.09.2009
Nun ist es offiziell: Die Deutsche Bahn ist im Rahmen der Akquisition von PCC Logistics bereits Anteilseigner an dem privaten polnischen Bahnunternehmen PTK Holding S.A. in Zabrze geworden. Die PCC Logistics-Gruppe erwarb in den letzten Jahren die Anteile an der vor allem auf die Bedienung von Kohleminen spezialisierten Firma. Die DB hat nunmehr mit sofortiger Wirkung die Beteiligung an der PTK Holding S.A. auf rund 95 Prozent erhöht.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


LDX beteiligt sich an 481-Aufarbeitung
23.09.2009
Gestern wurden mit 481 112, 176, 426 und 435 die ersten vier Berliner Viertelzüge zum Radsatztausch nach Dessau gebracht.
Quelle: DSO


DB Schenker steigt bei PTK Holding S.A. ein
23.09.2009
DB Schenker wird die polnische Privatbahn PTK Holding S.A erwerben. Schon jetzt besitzt die DB über verschiedene Firmen einen Anteil an PTK - Das von der DB kontrollierte Unternehmen PCC Logistics besitz einen Anteil von 57 Prozent an dem Unternehmen und deren Tochter Trawipol, das wiederum 49 Prozent der PTK-Anteile hält. Nun laufen Verhandlungen für eine Anteilserhöhung, die aber bald abgeschlossen sein sollen.
Quelle: railwaymarket.eu, DSO


Österreich-Lok entklebt
22.09.2009
Gestern wurde die EM-Lok Österreich 1116 005 mit IC 840 nach Linz zum Entkleben überstellt. Die 1116 075 ist am 28. September vorgesehen, die 1116 232 als letzte EM-Lok dann am 5. Oktober und eine Woche später soll die A1-1116 280 ihre Folien verlieren.
Quelle: BNA, EBFÖ


1245.04 verkauft
22.09.2009
Laut einem Bericht im BNA-Forum soll die langjährige Saalfeldener Museumslok 1245.04 verkauft worden sein. Über den Käufer ist bislang nichts bekannt. Damit geht die sytematische Zerstörung (auch profitabler) Nostalgiestandorte der ÖBB in die nächste Runde. Saalfelden hatte mit dem „Gisela-Zug“, für den viele Jahre die 1245.04 und die 1670.09 betriebsfähig vorgehalten und liebevoll vom dortigen Personal gepflegt wurden, bislang einen erfolgreichen Nostalgiezug, der jetzt durch den Abgang der 1245 wohl ebenfalls von der Einstellung bedroht ist.
Quelle: BNA, HS


Z 59004 im RTA-Windkanal
21.09.2009

Wenn es draussen hagelt und schneit, für ein französisches Triebfahrzeug nehme ich mir gerne etwas Zeit. So begab ich mich am Freitag Morgen nach Wien-Floridsdorf um am Gelände des dortigen Frachtenbahnhofs jenen für den Klima-Windkanal der RTA bestimmten SNCF Elektrotriebwagen Z 59004 zu fotografieren. Hergestellt von Bombardier, sollen diese Fahrzeuge für einen Generationswechsel im Pariser Nahverkehr sorgen. Als Transportführer ab Passau diente die LTE, weshalb zur Bespannung die neutrale ES64U2 070 eingesetzt wurde.
Quelle/Foto(s): Sybic, Bahnnews-Austria, 18.09.2009


Ersatzteile für 194 158/580
21.09.2009
Überraschung bei einem Oldtimer-LKW Treffen auf dem Autohof Wörnitz an der A7: Neben den herausgeputzten Fahrzeugen stand auch ein älterer Scania 141 mit einer doch nicht alltäglichen Ladung herum. Es waren zwei Eisenbahnstromabnehmer mit einfacher Schleifleiste, wie sie bekanntlich schon lange nicht mehr in Gebrauch sind. Unter der Plane auf dem Auflieger entdeckte der neugierige Betrachter zudem einen Radsatz mit Elektromotor, der unzweifelhaft zu einer Elektrolok gehört. Des Rätsels Lösung: Die Ersatzteile wurden durch Barbara Pirch von den Lienzer Eisenbahnfreunden rund um Herrn Ladinig für die E 94 158 und für die E 94 580 erworben.
Quelle: Harald und Andreas Irmer


Schweiz-News
21.09.2009
Neues Rollmaterial für die Zentralbahn
Der Verwaltungsrat Zentralbahn grünes Licht für die Beschaffung von neuem Rollmaterial erteilt, um so die überalterten Fahrzeuge aus den 50er Jahren zu ersetzen. Die erste Tranche wird im Jahr 2012 erwartet, die letzte im Jahr 2013. Beschafft werden Gliederzüge, mit denen man InterRegios und S-Bahnen fahren will.

Re 484 010 zur Unterflurradsatzbehandlung
Die Re 484 010 ( E 484 010 SR ) von SBB Cargo weilte bis am Dienstag 15.September 2009 für eine Unterflurradsatzbehandlung in der Serviceanlage Zürich G. Nach Beendigung dieser Arbeit wurde die Lok am 15. September 2009 in geschleppter Form via Rangierbahnhof Limmattal nach Bellinzona zurückgeführt, um sie dort umgehend wieder im Betrieb einzusetzen.

Lokpersonal erhält Instruktion auf Ee 922
Am Montag 14.September 2009 begannen die Lokpersonalinstruktion auf den neuen SBB Rangierloks Ee 922 in Zürich-Herdern, wobei die erstausgelieferte Ee 922 001 als Instruktionsfahrzeug dient. Es werden rund 150 Lokführer Schweizweit geschult.

3.Ae 6/6 von SBB Historich gerettet
Von der legendären Ae 6/6 Gotthardlokserie konnte SBB Historic eine dritte Lok übernehmen nämlich die Ae 6/6 11411. Somit sind folgende Ae 6/6 Loks bislang für die Nachwelt erhalten:
11402 URI Historische Lok Depot Erstfeld
11407 AARGAU Historische Lok Leihgabe Clup Mikado 1244 in Brugg (CH)
11411 ZUG Historische Lok Dept Erstfeld

Ee 3/3 16450 hat in Rotkreuz (CH) ausgedient.
Aufgrund der Schliessung des Rangierbahnhofs Rotkreuz (CH) muss auch die Reservelok Ee 3/3 16450 mangels Verwendung gehen. Wohin es geht steht in den Sternen aber sicher noch nicht auf den Schrottplatz. (Foto zeigt Ee 3/3 16450)

RABe 514 061 ist ausgeliefert
Der letzte Doppelstocktriebzug RABe 514 061 für die S-Bahn Zürich konnte vor 2 Wochen der SBB in Zürich übergeben werden. Mit dieser Übergabe ist die 2.Serie vollständig ausgeliefert und kommt auf diversen Linien zum Einsatz.

SBB NPZ Domino Glarner-Sprinter muss zur Rollkur
Aufgrund massiver Störungen der neuen SBB NPZ-Domino Zügen hat die SBB gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier entschieden eine umfangreiche Rollkur durchzuführen, um so die Mängel zu beseitigen. Die Arbeiten werden bis in den Dezember 2009 terminiert. Bis dahin verkehren ersatzweise S-Bahn-Doppelstock und Dispozüge auf der Relation Zürich-Glarus-Schwanden (CH).

RailTraction Services Switzerland existiert nicht mehr
Dass Schweizer Unternehmen RailTractions Services Swizerland mit Sitz in Härkingen (CH) hat wegen der Wirtschaftskrise seinen Betrieb eingestellt. Das Unternehmen hatte zuvir auch einige MRCE Mietloks der Baureihe 185 und 189 angemietet, die aber bis 2008 komplett an MRCE zurückgegeben wurden. Die Leistungen von RTS wurden von BLS Cargo übernommen, wobei die Loks der Re 486 einsetzt werden. Das Personal wurde per 1.September 2009 vom neuen Unternehmen RailLogistics AG mit Sitz ebenfalls in Härkingen (CH) übernommen.
Quelle: Ludwig Reyer


CD-News
21.09.2009
150 210 und 151 023 (Umbau aus 151 018, ex 150 023) wurden vorige Woche nach Praha überführt. Die 162 053 nahm die 151 023 gleich mit. 162 053 hat weiterhin ihren Abnahmelack der bestens geflegt ist.
Weiterhin verließ 242 271 ohne Neulack die Hallen aus Prerov. Im Gegenzug ging 242 244 zur Evy nach Prerov. Im DPOV Ceske Budejovice ist derzeit 242 285 zur Evy.
Ende der Woche müssen wir uns von einem weiteren Farbexoten verabschieden. 371 201 ging zum Umlackieren nach Krnov, anschließend wird sie in Prerov ihre HU bekommen. Ob sie im neuen Schema weiß/blau oder doch im 371-Look wiederkommt, weiß wohl nur die CD.
242 250 hat im Zuge ihrer EH das neue Farbschema weiß/blau bekommen. Es ist neben 242 220 nun die zweite 242 im neuen Farbschema. 242 214 bekam während ihrer EH im DPOV Prerov einen Neuanschrich in rot/weiß.
Eine völlig neue Lackierung bekam die 362 165 des DKV Brno. Im Werk CZ Loko Ceska Trebova (Ct) bekam sie erstmalig LED-Leuchten eingebaut.
Zur Evy befinden sich weiterhin 363 128 (Prerov) sowie 363 115 (Ct). Während des Tages der offenen Tür konnte 363 115 bereits grundiert gesichtet werden.
Quelle: S-Bahnfahrgast, k-report.net


110 423 nicht mehr in Eidelstedt
21.09.2009
Die längere Zeit in Eidelstedt als Heizlok verwendete 110 423 wurde am Samstag über Bremen nach Dortmund überführt.
Quelle: DSO


Erste BLB-Flirts auf Testfahrt
18.09.2009
Die ersten beiden Flirts für die Berchtesgadener Land Bahn sind derzeit im Raum Halle auf Testfahrten unterwegs. Die bei Stadler in Berlin gefertigten Züge 427 130 bis 427 135 ( bei der BLB als ET 130 bis ET 134 bezeichnet) werden anschließend zu Personalschulungen auf ihrer künftigen Einsatzstrecke Freilassing - Berchtesgaden erwartet. Auch in Hessen werden vsl Ende Oktober noch Testfahrten mit den drei noch ausstehenden Fahrzeugen stattfinden.
Quelle: Pressemeldung Berchtesgadener Land Bahn


15. September 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:

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Preis: 3,50 Euro

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Mehr Infos

Der Lok-Vogel Nr. 49 - September 2009

  • Das Einheitsellok-Update: September 2009
  • Bahnnews
    - Berliner S-Bahn Chaos reloaded
    - Erste Serie railjet-1116 fertig ausgeliefert
    - Cisalpino behält Konzession
    - CD-Baureihe 150/151 im Jahr 2009
    - LGV EST Européenne: Finanzierung der 2. Phase unterzeichnet
    - Kurzmeldungen
  • Statistik September 2009
  • Baureihe im Blick Die Baureihe 410/810 (Teil 3)
  • Kalender Oktober 2009
  • Thema: Niederländische Elektroloks (Teil 1)
  • Der historische Umlaufplan: Baureihe 465, Bw Esslingen, gültig ab 28.05.1978
  • Bildbericht: 60 Minuten in... Geislingen (Steige)

Neue ICE-Verbindungen nach Garmisch-Partenkirchen
17.09.2009
Mit dem Beginn des neuen Winterfahrplans bietet die Deutsche Bahn deutlich erweiterte ICE-Verbindungen nach Garmisch-Partenkirchen. Statt bisher drei Zügen ab und bis Hamburg, Berlin und Dortmund verkehren ab 13. Dezember 2009 insgesamt fünf ICEs an jedem Wochenende. Sowohl Tagesausflüge und Kurzurlaube als auch längere Reisen lassen sich jetzt noch besser auf umweltschonende Weise planen. Mit attraktiven Angeboten sorgt Garmisch-Partenkirchen gleichzeitig für die Mobilität der Gäste vor Ort und unterstreicht damit das erklärte Ziel eines nachhaltigen Umgangs mit der Natur.
Für Gäste aus allen Teilen Deutschlands wird der Urlaub am Fuß der Zugspitze durch die verbesserten ICE-Verbindungen noch reizvoller. Im hohen Norden stehen jetzt auch Lübeck und Bremen auf dem Plan für umsteigefreie Fahrten. Ab Hamburg starten Samstagfrüh gleich zwei ICEs – der erste kommt bereits vor 15.00 Uhr in Garmisch-Partenkirchen an. Für die Fans der renommierten Alpendestination in Berlin und dem Osten Deutschlands gibt es ebenfalls wichtige Neuerungen: Kurzurlauber steigen am Freitagnachmittag in den ICE und sprinten nach einem herrlichen Winterwochenende ganz entspannt am Sonntag wieder zurück. Mit einem Samstags-ICE ab Nürnberg bietet sich für Gäste aus dem bayerischen Franken eine ökologische Alternative für die Tages-Skifahrt ins Pistenparadies. Abfahrt morgens um 7.29 Uhr, Ankunft am selben Abend um 19.31 Uhr – ein Traumtag im Schnee ohne Stress und Stau.
Die beliebte Samstag-Samstag-Verbindung in die Bundeshauptstadt bleibt genauso bestehen wie der direkte Draht nach Dortmund. Noch einfacher und unkomplizierter wird die Zugreise durch das Angebot „Skifans Mobil mit der Bahn“ – buchbar für Aufenthalte mit vier, sieben, zehn oder 14 Nächten. Damit kommen GaPa-Gäste nicht nur in den Genuss günstiger Bahntarife, sondern sind auch vor Ort mobil – ohne Organisationsstress und ohne weitere Zusatzkosten. Im Arrangement enthalten ist nicht nur die Bahnfahrt inklusive Platzreservierung und ICE-Zuschlag, die Übernachtung mit Frühstück, sondern auch der Taxi-Transfer vom Bahnhof zur Unterkunft und wieder zurück sowie diverse weitere Leistungen. Dazu gehört die „Happy Ski Card“ für das weitläufige Pistenareal in Garmisch-Partenkirchen inklusive Zugspitze bis ins benachbarte Österreich. Freie Fahrt mit allen Ortsbuslinien sowie der SchneeExpress ins angrenzende Tirol sind ebenfalls Teil des Arrangements. Das Preis-Leistungs-Verhältnis für dieses Rundum-Sorglos-Package ist optimal: ab 358 Euro pro Person im Doppelzimmer bei vier Übernachtungen.
Mit dem neuen SchneeExpress setzt Garmisch-Partenkirchen ein weiteres Zeichen für umweltschonende Mobilität. Urlauber mit Gästekarte und einheimische Schneegenießer können den Zugverkehr zwischen Garmisch-Partenkirchen und Tirol von Dezember 2009 bis April 2010 kostenlos nutzen. Skifahrern und Snowboardern genauso wie Langläufern, Schneeschuh- oder Winterwanderern eröffnet sich damit eine grandiose Vielfalt unterschiedlicher Wintersportreviere.
Quelle: Wilde & Partner Public Relations


Planungsaufnahme auf der Bahnstrecke München – Mühldorf – Freilassing
17.09.2009
Das Bundesverkehrsministerium hat die Aufnahme der Planungen für die Schienenstrecke München – Mühldorf – Freilassing bestätigt. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil: „Das ist ein wichtiger und erfreulicher Schritt bei der Verwirklichung der Magistrale für Europa. Damit sind Bahn und Bund endlich einer zentralen Forderung des Freistaats nachgekommen.“ Zeil habe in der Vergangenheit stets die besondere Bedeutung der europäischen Magistrale betont und den Bund mit Nachdruck aufgefordert, seiner Verantwortung für den Ausbau des gesamten deutschen Abschnitts nachzukommen.
Die Magistrale verbindet Paris über Stuttgart, München und Wien mit Bratislava. „Dank der Einstufung als vorrangige TEN-Strecke fließen europäische Mittel in die Planungen für den dringend erforderlichen Ausbau. Ich freue mich, dass jetzt die Ko-Finanzierung durch die Bahn ermöglicht wird und das Geld aus Brüssel abgerufen werden kann“, so Zeil. Hier mache sich eine gute und enge Abstimmung zwischen Bahn und Freistaat sowie großes Engagement von allen Seiten bezahlt. Zeil weiter: „Mein Dank gilt dabei vor allem auch den zahlreichen Unterstützern aus der Region, die sich in engem Schulterschluss mit uns für die Strecke München – Mühldorf – Freilassing eingesetzt haben.“ Die DB Netz AG kann EU-Mittel in Höhe von gut acht Millionen Euro aus dem TEN-Programm abrufen und stellt eine Ko-Finanzierung ungefähr in gleicher Höhe zur Verfügung. In den nächsten beiden Jahren werden nun die Planungen durchgeführt. Bayerns Verkehrsminister Zeil und der Bahnvorstand hatten im Februar 2009 vereinbart, sich gerade für diese Strecke gemeinsam besonders zu engagieren. Das Bayerische Verkehrsministerium ist immer wieder mit großem Nachdruck für die jetzt erfolgte Ko-Finanzierung der EU-Mittel eingetreten. Bis zum Jahr 2010 wird der Ab-schnitt Ampfing – Mühldorf gebaut. Für den Abschnitt Mühldorf – Tüßling laufen die Planungen. Die Finanzierung wird über das Konjunkturpaket sichergestellt. Zudem werden für weitere Begegnungsabschnitte und die Elektrifizierung bis Burghausen die Planungen eingeleitet. „Im Hinblick auf den Ausbau der jetzt beplanten Abschnitte muss der Bund noch die An-schlussfinanzierung sicherstellen, damit es nach Abschluss der Planungen zügig weitergeht. Ich bin zuversichtlich, dass der Zug, der jetzt ins Rollen kommt, nicht mehr gestoppt wird“, so Zeil abschließend
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


Freistaat Bayern startet Ausschreibung für Regionalverkehre im Werdenfelsnetz
16.09.2009
Bahnangebot soll Ende 2013 um 30 Prozent ausgeweitet werden
Zeil: "Massive Verbesserungen im Bahnverkehr im Werdenfelser Land"
Im bayerischen Schienenpersonennahverkehr ist der Startschuss für ein weiteres Wettbewerbsprojekt gefallen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) startet heute im Auftrag des Freistaats Bayern das europaweite Ausschreibungsverfahren für Verkehrsleistungen im Werdenfelsnetz. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil: "Mit der Ausschreibung wollen wir das Bahnangebot zwischen München und dem Werdenfelser Land ab Ende 2013 um über 30 Prozent ausweiten. Wir erwarten uns vom Wettbewerb zwischen den Verkehrsunternehmen eine verbesserte Qualität für die Fahrgäste sowie günstigere Preise."
Die Ausschreibung umfasst die Regionalverkehre im Werdenfelsnetz mit den Linien München - Garmisch-Partenkirchen - Mittenwald, Tutzing - Kochel und Murnau - Oberammergau. Während heute auf den Strecken überwiegend ältere Fahrzeuge im Einsatz sind, verlangt die Ausschreibung neue klimatisierte, niederflurige Triebzüge. Die Fahrzeuge sind behindertengerecht ausgestattet und verfügen über Mehrzweckbereiche, etwa zum Transport von Fahrrädern. "Damit ist auch der touristische Freizeitverkehr im Werdenfels bestens für die Zukunft gerüstet", so Zeil.
Die Fahrplanverbesserungen im Einzelnen:
Zwischen Mittenwald und München wird der Freistaat sechs zusätzliche Expresszüge einsetzen. Diese fahren werktags im Berufsverkehr und am Wochenende im Ausflugsverkehr mit etwa 13 Minuten kürzerer Fahrzeit. "Zwischen Kochel und München können sich die Fahrgäste ab 2013 auf einen täglichen umsteigefreien Stundentakt freuen. Im Frühberufsverkehr wird es sogar ein halbstündliches Fahrtenangebot von Kochel nach München geben", erklärt Zeil. Im Nachmittagsberufsverkehr sieht das neue Fahrplankonzept halbstündliche Fahrmöglichkeiten von München nach Penzberg vor. Zwischen München und Weilheim bestellt und finanziert der Freistaat einen ganztägigen Halbstundentakt, auch am Wochenende. In Starnberg halten die Regionalzüge stündlich. Zeil: "Damit erhält die Kreisstadt, zusätzlich zum S-Bahnangebot, täglich einen ganztägigen Stundentakt mit Regionalzügen von und nach München, Weilheim und Kochel." Zwischen Murnau und Oberammergau bleibt es, wie bisher, beim Stundentakt. Voraussetzung für die Fahrplanverbesserungen sind Infrastrukturausbauten, insbesondere der Umbau des Bahnhofs Tutzing.
Grenzüberschreitendes Betriebskonzept
Zeil: "Die BEG hat zusätzlich zusammen mit dem Tiroler Verkehrsverbund ein grenzüberschreitendes Betriebskonzept ausgearbeitet. Dieses wird dann umgesetzt, wenn der Tiroler Verkehrsverbund die Leistungen auf österreichischem Gebiet bestellt." Für die Außerfernbahn zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte in Tirol ist werktags ein stündliches Angebot vorgesehen mit zahlreichen umsteigefreien Verbindungen von München nach Reutte und zurück. Am Wochenende soll es zusätzlich zwei Expresszugs-paare von München über Ehrwald (Zugspitzbahn) nach Lermoos geben. Auf der Strecke von München über Mittenwald hinaus nach Innsbruck bleibt es beim Zwei-Stundentakt, überwiegend umsteigefrei. Zusätzlich soll es werktags sechs umsteigefreie Verbindungen zwischen München und Seefeld geben, die Anschluss Richtung Innsbruck haben, am Wochenende sogar alle zwei Stunden.
Bessere Qualität, mehr Service und günstige Tarifangebote
"Auch bei Service und Tarif sichert die Ausschreibung ein hohes Niveau. Alle Züge werden mit Zugbegleitern besetzt. Alle vorhandenen Fahrkartenschalter bleiben erhalten", so Verkehrsminister Zeil. Die BEG fordert in ihrer Ausschreibung zudem neue Tarifangebote. Der künftige Betreiber soll den Fahrgästen eine Freizeit-Monatskarte mit einer Ermäßigung gegenüber dem Regeltarif von 25 Prozent sowie ein Kurzstreckenticket (50 km hin und zurück) anbieten. Bewährte Angebote wie das Bayern-Ticket oder das Werdenfels-Ticket gelten weiterhin. Außerdem verpflichtet sich der künftige Betreiber im Werdenfelser Land, am Qualitätsmesssystem der BEG teilzunehmen. Damit prüft die BEG Sauberkeit, Funktionsfähigkeit der Ausstattung, Fahrgastinformationen im Zug, Servicequalität und Kundenfreundlichkeit. Auch gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung. Werden Anforderungen nicht erfüllt, erhebt die BEG gegebenenfalls Strafzahlungen.
Die Ausschreibung wurde heute im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht. Die Verdingungsunterlagen können über das SOL-System (Ausschreibungsdatenbank des Bayerischen Staatsanzeigers) oder gegen einen Kostenbeitrag von 500 Euro bei der BEG (Boschetsrieder Straße 69, 81379 München) bis zum 30. September 2009 angefordert werden. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 4. März 2010. Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 22. Juli 2010.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


Siemens baut Position auf dem portugiesischen Eisenbahnmarkt aus
16.09.2009
Siemens Mobility hat mit dem portugiesischen Wartungsunternehmen EMEF, einem Tochterunternehmen der portugiesischen Staatsbahn „Comboios de Portugal“ (CP), ein Joint Venture zur Wartung von Siemens-Lokomotiven in Portugal gegründet.
Das Gemeinschaftsunternehmen soll insgesamt 54 Eurosprinter-Lokomotiven, davon 25 Lokomotiven des Typs LE 4700 und 29 Lokomotiven des Typs LE 5600, zehn Jahre lang warten und instand halten. Die gemeinsamen Wartungsarbeiten stärken die strategische Partnerschaft zwischen Siemens Portugal und der portugiesische Eisenbahngesellschaft.
An dem Joint Venture ist Siemens mit 49 Prozent und EMEF mit 51 Prozent beteiligt. Siemens ist das erste private Unternehmen, das sich in Portugal an der Wartung von Schienenfahrzeugen für einen Kunden beteiligen darf. Landesweit verfügt CP über ein Schienennetzwerk von mehr als 3.000 Kilometern und befördert jährlich über 133 Millionen Passagiere und 10 Millionen Tonnen Güter. Das Joint Venture ist das Resultat einer langjährigen Partnerschaft von Siemens Portugal mit CP und EMEF.
Bei den zu wartenden Lokomotiven handelt es sich um elektrische Loks der von Siemens entwickelten Eurosprinter-Plattform, die im Personen- und Güterverkehr unterwegs sind. Hierzu zählen die Hochleistungs-Universallokomotive LE 5600, von denen Siemens alle Fahrzeuge bis 1996 an CP geliefert hat, sowie 25 Elektroloks des Typs LE 4700, die die Staatsbahn im Dezember 2005 bestellt hat. Die erste Lok dieser Typenklasse wurde im Februar dieses Jahres ausgeliefert, die letzte Lokomotive wurde im September – sogar fünf Monate vor dem vereinbarten Termin – an den Kunden übergeben. Drei Lokomotiven dieses Typs wurden komplett bei Siemens in München produziert. Bei den übrigen 22 Loks erfolgten Rohbau und Vormontage in Deutschland, während die Endmontage bei EMEF in Portugal vorgenommen wurde.
Quelle: Siemens AG


Deutsche Bahn bestellt weitere 22 Talent2 für den Einsatz in Mittelhessen
16.09.2009
Bombardier Transportation wird weitere 22 BOMBARDIER TALENT 2-Züge an die Deutsche Bahn (DB) liefern. Das Volumen des erneuten Abrufes beläuft sich auf rund 90 Millionen Euro (131 Millionen US-Dollar). Mit diesem Auftrag erhöht sich die Zahl der von der Deutschen Bahn AG bestellten TALENT 2-Fahrzeuge auf insgesamt 120.
Die neuen Züge werden ab Dezember 2011 in Hessen als Mittelhessen-Express auf den Strecken zwischen Frankfurt/Main - Gießen - Treysa bzw. Dillenburg sowie zwischen Hanau - Frankfurt - Gießen eingesetzt. Ende 2011 übernimmt die DB Regio mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft DB Regio Hessen GmbH den Betrieb dieser Strecken. Die DB Regio Hessen GmbH wird den TALENT 2 als Regional Express und Regionalbahn einsetzen. Die Flotte setzt sich zusammen aus sechs dreiteiligen und 16 vierteiligen Fahrzeugen der Baureihe BR 442.
„Wir freuen uns, dass der TALENT 2 mit diesem sechsten Auftrag nun auch in Hessen unterwegs sein wird. Die Fahrgäste können sich auf einen umweltfreundlichen Zug mit modernster Ausstattung freuen“, sagte Stephan Krenz, Geschäftsführer und Präsident des Geschäftsbereichs Deutschland und Skandinavien von Bombardier Transportation.
Im Februar 2007 hatten die Deutsche Bahn AG und Bombardier Transportation einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 321 Fahrzeugen abgeschlossen. Die fünf bisherigen Abrufe über 98 Elektrotriebzüge sind vorgesehen für den Einsatz auf den folgenden Strecken:
  • bei der S-Bahn Nürnberg
  • auf der Moseltalbahn zwischen Koblenz und Trier bzw. Perl
  • für die Strecke zwischen Cottbus und Leipzig
  • den Rhein-Sieg-Express zwischen Aachen und Siegen
  • und das E-Netz Franken auf den Strecken zwischen Nürnberg, Bamberg und Würzburg sowie den südthüringischen Städten Sonneberg, Saalfeld und Jena.
    Wesentliche Merkmale der neu entwickelten Elektrotriebzug (ET)-Plattform TALENT 2 (Baureihenbezeichnung 442) sind das modulare Konzept und die hohe Standardisierung. So wird eine nahezu unbegrenzte Flexibilität in der Konfiguration bei gleichzeitiger Kosteneffektivität und -transparenz erreicht. Mit dem innovativen Baukastenprinzip sind zahllose Varianten desselben Zugtyps möglich. Die zwei- bis sechsteiligen Fahrzeuge können mit einer Vielzahl unterschiedlicher technischer Module ausgestattet werden – je nach Einsatzzweck als Nahverkehrs- oder Regional Express Zug.
    Eine skalierbare Traktionsleistung durch das Antriebs- und Steuerungssystem BOMBARDIER MITRAC macht den Zug besonders energieeffizient. So kann das Fahrzeug speziell für die häufigen Beschleunigungs- und Bremsphasen im Nahverkehrsbereich oder für die Anforderungen des Regionalbahn-Netzes mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h angepasst werden.
    Quelle: Bombardier


    Ausschreibung der S-Bahn Hannover gestartet
    16.09.2009
    Mit einer Bekanntmachung im Europäischen Amtsblatt hat die Region Hannover jetzt die öffentliche Ausschreibung für das komplette S-Bahn-Netz Hannover gestartet. Gesucht wird ein Eisenbahnverkehrsunternehmen, das ab Dezember 2012 die sieben S-Bahn-Linien betreibt. Die Unternehmen haben bis Ende Februar 2010 Zeit, bei der Region Hannover Angebote abzugeben. Der Gewinner der Ausschreibung wird voraussichtlich im Sommer feststehen. Das Ausschreibungsverfahren hat die Region Hannover gemeinsam mit den benachbarten Aufgabenträgern für den öffentlichen Personennahverkehr auf der Schiene, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), vorbereitet. Die Region Hannover hat einen Anteil von knapp zwei Dritteln an den gefahrenen Leistungen und damit die Federführung bei der Ausschreibung.
    Die Details zur Ausschreibung:
    Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
    Ausschreibung der S-Bahn Hannover.
    Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
    Leistungen im Schienenpersonennahverkehr auf den Linien der "S-Bahn Hannover" (S1-S7).
    Gesamtmenge bzw. -umfang:
    Ca. 8 500 000 Zugkilometer pro Jahr.
    Vertragslaufzeit
    Beginn: 9.12.2012. Ende: 13.12.2020.
    Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
    30.9.2009.
    Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:
    26.2.2010 - 12:00.
    Bindefrist des Angebots:
    Bis: 31.10.2010.
    Quelle: Region Hannover, ted.europa.eu


    ICE-1: Tz 111 soll wieder fahren
    14.09.2009
    Der im April 2008 bei einem Unfall im Landrückentunnel auf der Schnellfahrstrecke Fulda-Würzburg bescädigte ICE-1Triebzug 111 soll ab Anfang Dezember wieder in den Einsatz zurückkehren. Die Garnitur stand seit dem Unfall im Werk Nürnberg wobei einige nicht beschädigte Fahrzeuge zwischenzeitlich in anderen ICE-Garnituren ausgeholfen haben
    Quelle: ice-fanforum.de


    EBA: Erster Planfeststellungsbeschluss für die 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn
    11.09.2009
    Das Eisenbahn-Bundesamt hat den ersten Planfeststellungsbeschluss für die 2. Stammstrecke der Münchner S-Bahn an die DB ProjektBau GmbH übergeben. Der Beschluss betrifft den Planfeststellungsabschnitt 2, einen von drei Planfeststellungsabschnitten der 2. Stammstrecke. Er umfasst die 1,86 Kilometer lange Tunnelstrecke mit zwei eingleisigen Tunnelröhren vom Justizpalast am Karlsplatz (Stachus) bis zum westlichen Isarufer und die unterirdische Station Marienhof hinter dem Rathaus. Im Dezember 2004 begann das Verfahren für den Planfeststellungsabschnitt 2, vom 18. Juli bis 18. August 2005 lagen die Unterlagen öffentlich aus, im Januar 2006 fand die Anhörung statt.
    Im Januar 2003 vereinbarte der Freistaat Bayern mit der Deutschen Bahn AG die Planung und Realisierung der 2. S-Bahn- Stammstrecke für München. Im August 2003 wurde die DB ProjektBau GmbH mit der Planung des Vorhabens sowie der Erstellung der Planfeststellungsunterlagen beauftragt. Die drei Planfeststellungsverfahren umfassen den Streckenneubau zwischen Laim im Westen und Ostbahnhof/Leuchtenbergring im Osten mit rund 14 Kilometern Tunnel sowie neuen Stationen unter dem Hauptbahnhof und dem Marienhof.
    „Mit dem Planfeststellungsbeschluss wurde ein Etappenziel in der Planung der 2. Stammstrecke erreicht“, sagte Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB AG für den Freistaat Bayern. „Die 2. Stammstrecke ist ein entscheidender Baustein für die Weiterentwicklung des S-Bahn-Systems als Rückgrat des Nahverkehrs im Großraum München.“
    Quelle: Deutsche Bahn AG


    Deutsche Bahn lädt zur 135-Jahrfeier in das Fahrzeuginstandhaltungswerk Cottbus ein
    11.09.2009
    Mit einem Tag der offenen Tür lädt das Werk Cottbus der DB Fahrzeuginstandhaltung in der Waisenstraße 21 zu seinem 135-jährigen Bestehen ein. „Das Bahnwerk war und ist mit seinen rund 600 Mitarbeitern immer ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.“, sagt Klaus Rendler, Werkleiter des Werkes Cottbus. Vor 135 Jahren wurde das Werk als Dampflok- und Wagen-Instandsetzungswerk gebaut. In seiner wechselvollen Geschichte wurden vielfältige Schienenfahrzeuge und deren Komponenten instand gesetzt. Die Erfahrungen aus 135 Jahren Werksgeschichte, der hohe technische Standard sowie bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Basis für die heutige und künftige Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Werkes.
    Das Fahrzeuginstandhaltungswerk erwartet in der Zeit von 10 bis 15 Uhr mehrere tausend Besucher. Hauptattraktionen sind historische und moderne Lokomotiven, die in der Fahrzeugausstellung auf dem Freigelände besichtigt werden können. Das Spektrum der Fahrzeuge reicht von der Dampflok bis hin zur Diesellok und E-Lok. Bei einigen Fahrzeugen besteht die Möglichkeit von Lokmitfahrten.
    In Führungen durch die Werkstätten können sich die Besucher einen Überblick über die Aktivitäten im Diesellokwerk verschaffen. Die Besucher erleben unter anderem bei Produktionsvorführungen das Anheben einer Lokomotive.
    Viele weitere Programmpunkte und die gastronomische Betreuung ergänzen das Erlebnis Eisenbahn und werden so für jung und alt / für groß und klein ein unvergessliches Erlebnis im Jahr des 135-sten Bestehens des Fahrzeuginstandhaltungswerkes Cottbus bleiben.
    Quelle: Deutsche Bahn AG

    08. September 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:


    PDF-Datei
    ca 6.5 MB
    178 Seiten!
    Preis: 9,99 Euro

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    Mehr Infos
    Der Lok-Vogel Statistik Sonderausgabe Nr. 1

    Die elektrischen Triebzüge der DB AG
    (Stichtag 31. Juli 2009)

    Die erste Ausgabe der Reihe "Der Lok-Vogel Statistik Sonderausgabe" ist den elektrischen Triebzügen der DB AG gewidmet. Enthalten sind alle elektrischen Triebzüge der DB AG inklusive derer Beiwagen zum Stichtag 31. Juli 2009. Jede Baureihe wird dabei einleitend zunächst mit Wort und Bild vorgestellt. Daran anschließend findet sich der Statistikteil mit Informationen zu Beheimatungen, Untersuchungs- bzw. Abnahmedaten, Farbgebung, ICE-Fahrzeugreihungen, Taufnamen uvm.

    Mit über 7.500 Datensätze und 178 Seiten ist das PDF gut dreimal so umfangreich wie eine normale Statistikausgabe des Lok-Vogels!

    Kostenloser Versand per E-Mail, Dateigröße ca 7 MB.



    Das Ende der EM-Loks
    10.09.2009
    Bis zum 5. Oktober sollen alle noch verbliebenen EM-Loks entklebt werden. In den letzten Tagen wurden bereits die EM-Loks Niederlande (09.09.09) und Euromotion (07.09.09) in Linz ihrer Folien beraubt. Die nächste Lok soll die 1116 005 (EM Österreich) am 21. September werden, gefolgt von 1116 075 (EM Schweiz) am 28. September und 1116 232 (EM Spanien) am 5. Oktober. Auch der schwarze A1-Taurus soll bis Mitte Oktober entklebt werden. Ersatz kommt erneut aus Slowenien - dort soll eine weitere 541 mit Werbung von Red Bull versehen werden.
    Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, BNA, DSO


    S-Bahn München hilft in Berlin aus
    10.09.2009
    Zwei Triebfahrzeugführer der S-Bahn München bringen zwei S-Bahnfahrzeuge in die Bundeshauptstadt
    Gegen 8.00 Uhr haben sich am Donnerstagmorgen zwei Triebfahrzeugführer der S-Bahn München auf den Weg in Richtung Berlin machen. Mit dabei: Zwei Münchner S-Bahnfahrzeuge, gekuppelt zu einem Vollzug, die in den kommenden Tagen in der Bundeshauptstadt als Entlastungszüge zwischen Berlin Südkreuz und Berlin Gesundbrunnen zum Einsatz kommen werden.
    Für S-Bahngeschäftsleiter Bernhard Weisser ist die Unterstützung der Berliner Kollegen selbstverständlich: "Wir möchten im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Beitrag leisten, die Situation im Sinne der Fahrgäste zu verbessern. Mit unseren Zügen können wir den Kollegen beim Ersatzverkehr für die S-Bahn unter die Arme greifen."
    Die Fahrzeuge werden bis auf Weiteres in Berlin zum Einsatz kommen. Der S-Bahnverkehr in München ist durch diese Hilfsmaßnahme nicht von Einschränkungen betroffen. Die Aktivitäten wurden mit dem Besteller des S-Bahnverkehrs, der bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), abgestimmt.
    Quelle: DB Mobility Logistics AG


    Deutsche Bahn lädt zur 80-Jahrfeier in das Bahnwerk Dessau ein
    09.09.2009
    Blick hinter die Kulissen und große Fahrzeugausstellung am 12. September - Lokmitfahrten mit modernen und historischen Lokomotiven
    Mit einem Tag des offenen Unternehmens lädt das Werk Dessau der DB Fahrzeuginstandhaltung am 12. September in der Peterholzstraße 15 zu ihrem 80-jährigen Bestehen ein. "Das Bahnwerk war und ist mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern immer ein bedeutender Arbeitgeber in der Region", sagt Hans-Peter Michlitz, Werkleiter des Werks Dessau. Vor 80 Jahren wurde das Werk als E-Lok-Instandsetzungswerk gebaut. In seiner wechselvollen Geschichte wurden vielfälige Schienenfahrzeuge und deren Komponenten instand gesetzt. Die Erfahrungen aus 80 Jahre Werksgeschichte, der hohe technische Standard sowie bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Basis für heutige und künftige Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Werkes.
    Das Bahnwerk erwartet am 12. September, in der Zeit von 9 bis 16 Uhr, mehrere tausend Besucher. Hauptattraktionen sind historische und moderne Lokomotiven, die in der Fahrzeugausstellung auf dem Freigelände besichtigt werden können. Insgesamt werden mehr als 30 E-Lok- und Diesellokomotiven der verschiedensten Baureihen zu sehen sein. Bei einigen Fahrzeugen besteht die Möglichkeit von Lokmitfahrten.
    Im Stundentakt werden ab 10.30 Uhr Führungen durch viele Werkstätteen angeboten, bei denen sich die Besucher einen Überblick über die Aktivitäten im E-Lokwerk verschaffen können. Unter anderem mit Produktionsvorführungen, wie das Abheben einer Lokomotive.
    Musik, Showprogramm mit Tanz und asiatische Kampfkunst, eine Modellbahnausstellung und -börse, der Verkauf eisenbahntypischer Souvenirs, Hüpfburg und ein Spielmobil mit Spaß und Spiel für kleinen Gäste sowie Getränke- und Imbissangebote runden den Jubiläumstag ab.
    Quelle: Markus Pfetzing


    Offizielle Einweihung der niederländischen Hochgeschwindigkeitsstrecke mit TRAXX-Mehrsystemvariante
    08.09.2009
    Bombardier TRAXX-Lokomotiven gestalten die Zukunft eines interoperablen und effizienten europäischen Eisenbahnsystems
    Niederländische Regierungsvertreter haben am 6. September 2009 die Hochgeschwindigkeitsstrecke Amsterdam Hauptbahnhof - Flughafen Schiphol - Rotterdam Hauptbahnhof, die von NS Highspeed (dem Hochgeschwindigkeitssegment der niederländischen Eisenbahn) betrieben wird, offiziell eröffnet. Die ersten auf der Strecke betriebenen Züge werden von BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven mit 160 km/h gezogen und verkürzen die Reisezeit zwischen Amsterdam und Rotterdam auf 43 Minuten.
    Die TRAXX-Mehrsystem-Lokomotiven zum Einsatz auf dieser Strecke sind von Angel Trains Cargo geleast, dem Geschäftsbereich für Lokomotiven-Leasing von Angel Trains International, einem der führenden Leasingunternehmen für Schienenfahrzeuge in Europa. Kennzeichnend für die TRAXX-Lokomotiven sind ihre hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit. Sie können in vier verschiedenen Spannungsnetzen betrieben werden und eignen sich somit ideal für den europaweiten Einsatz. Die Lokomotiven sind für den Betrieb in vierzehn europäischen Ländern zugelassen und werden im Güter- oder Personenverkehr eingesetzt.
    Die TRAXX-Plattform besteht aus drei elektrischen Varianten (Mehrsystem-, Wechselstrom- und Gleichstromlokomotiven) und einer dieselelektrischen Ausführung. Mehr als 1.400 TRAXX-Lokomotiven wurden bislang verkauft; über 800 Lokomotiven ziehen bereits Güter- und Personenzüge in ganz Europa.
    Die Fahrzeuge sind mit dem automatischen Zugsicherungssystem BOMBARDIER EBI Cab 2000 ausgerüstet und bieten so die neueste, interoperable automatische Zugsteuerungstechnologie. EBI Cab 2000 ist ein bordseitiges System zur Erhöhung der Verkehrskapazität, das höhere Geschwindigkeiten und kürzere Fahrzeugfolgezeiten ermöglicht und gleichzeitig für eine erhöhte Sicherheit und niedrigere Betriebskosten sorgt. EBI Cab-Systeme werden seit über 25 Jahren eingesetzt.
    Josef Doppelbauer, Vice-President Bombardier Transportation, sagte: „Wir sind stolz darauf, dass unsere TRAXX -Lokomotiven zum Erfolg des Personenverkehrs auf der Strecke zwischen Amsterdam und Rotterdam beitragen werden.“
    Durch ihre bewährte und herausragende Zuverlässigkeit deckt die TRAXX-Lokfamilie alle Bahnanwendungen in Europa ab. Daher sind diese Produkte die erste Wahl für Bahnbetreiber. TRAXX-Lokomotiven sind mit der fortschrittlichen Antriebs- und Zugsteuerungstechnologie BOMBARDIER MITRAC ausgerüstet, die bereits in über 3.200 Lokomotiven weltweit erfolgreich im Einsatz ist.
    Quelle: Bombardier Transportation


    Bald weitere ALEX-183
    06.09.2009
    Arriva wird einen weiteren Taurus erhalten. Die 183 005 ist derzeit in der Endfertigung in Linz und wird wie ihre vier Vorgänger der Vogtlandbahn zugeteilt werden. Die fünfte Lok wird für die Ausweitung der Leistungen zwischen München und Regensburg ab Dezember 2009 benötigt. Im Mai 2009 hatte die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH die Züge von Nürnberg/München nach Prag an die Vogtlandbahn/Arriva übertragen und zudem zusätzliche alex-Züge zwischen München und Regensburg bestellt. Zudem sollen ab Dezember 2009 zwischen München und Hof sieben neue Doppelstockwagen den Fahrzeugbestand verstärken.
    Quelle: arriva, EBFÖ


    Schweden: Trafikverket übernimmt die Aufgaben von Banverket und Vägverket
    04.09.2009
    Am 3. September beschloss die schwedische Regierung die Gründung einer neuen Behörde für die Entwicklung und Aufsicht des Verkehrssystems zum 1. April 2010. Die neue Behörde "Trafikverket" wird ihren Sitz in Borlänge haben und die Aufgaben der bisherigen Behörden Banverket und Vägverket übernehmen. Ziel ist es dadurch die Funktionalität, Effizienz und Nachhaltigkeit des gesamten Verkehrssystems - egal ob Straße, Schiene, Schiffahrt oder Luftfahrt zu steigern.
    Quelle: lok-report


    RCA 1116 003 fertiggestellt
    04.09.2009
    Die RCE-1116 003 ist nun endlich fertiggestellt und mit der Ganzreklame von Rail Cargo Austria unterwegs. Im Lokfinder ist die Lok derzeit allerdings noch als EM-Lok Frankreich enthalten.
    Quelle: diverse


    MDR-Bahnzeit
    04.09.2009
    Am Sonntag, dem 06.09.09 um 12:33 Uhr gibt es wieder eine neue MDR Bahnzeit mit den Themen:
    Neue Lok beim "Molli"
    MPSB auf neuen Gleisen
    1K54 unter Dampf
    mehr Infos unter www.mdr.de/bahnzeit oder unter www.train-tv.com
    Quelle: Frank Thürmer


    SNCF/Eurotunel wollen Veolia Cargo erwerben
    03.09.2009
    Seit längerem steht die Logistiksparte Veolia Cargo von des Energiekonzerns Veolia zum Verkauf. Nun haben die französische Staatsbahn SNCF und der Kanaltunnelbetreiber Eurotunnel iher Absicht erklärt, das EVU zu übernehmen. Während die SNCF die Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Deutschland, den Niederlanden und Italien übernehmen will, soll die Eurotunnel-Gruppe den französischen Zweig der Veolia Cargo mit den Unternehmen Socorail, Veolia Cargo France, Veolia Cargo Link und CFTA Cargo erhalten. Damit kann die SNCF ihren Marktanteil in Deutschland und den Niederlanden deutlich ausbauen, da zu Veolia Cargo mit rail4chem auch ein führender privater Betreiber gehört. Wenn die Kartellbehörden keinen Einwand erheben, wird die Transaktion bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
    Quelle: diverse


    Railjet: Keine Streichung der Premiumklasse
    02.09.2009
    Anders als heute von einzelnen Medien fälschlich berichtet wurde, wird es zu keiner Streichung der Premiumklasse in den neuen railjet Zügen der ÖBB kommen.
    Lediglich das Joint Venture von DB und ÖBB für den Brennerverkehr wird ab 2011 railjet-Garnituren im Verkehr zwischen München und Verona/Milano einsetzen, die aufgrund der ausgeprägten Nachfrageschwankungen und sainsonalen Spitzen in der Economy Classe nur zwei Klassen anbieten - mit einer Erweiterung des 2. Klasse- (Economy-) Platzangebotes.
    Bei allen railjets von ÖBB-Verkehren (Budapest-Wien-München; Wien-Zürich etc) wird es ohne Änderungen drei Klasse geben. "Das Drei-Klassen Sytem hat sich sehr gut bewährt. Gerade in den letzten Monaten konnten wir eine erhöhte Nachfrage für die Premiumklasse verzeichnen. Außerdem werden wir im Herbst verstärkt Businesskunden ansprechen, da wir feststellen, dass Dienstreisen immer öfter auf die Bahn verlagert werden. Dafür ist der railjet und insbesondere die PremiumClass der Erfolgstreiber", unterstreicht Gabriele Lutter, Sprecherin des Vorstandes der ÖBB Personenverkehrs AG, dass das sehr erfolgreiche railjet-System konsequent beibehalten und der Einsatz ausgebaut wird.
    Quelle: ÖBB-Holding AG


    BR 480: Ende der LED-Versuche?
    02.09.2009
    Die beiden versuchsweise mit LED-Lampen ausgestatteten 480 051 und 061 wurden mittlerweile wieder auf normale Lampen zurückgebaut. Lediglich bei der Schlussbeleuchtung soll der Einsatz von Led-Leuchten noch weiter verfolgt werden.
    Quelle: S-Bahnforum


    420 296 wird ausgeschlachtet
    01.09.2009
    Der 420 296 wird derzeit in der Frankfurter S-Bahn Werkstatt ausgeschlachtet. Bei dem Zug ist seit einigen Wochen die Frist abgelaufen (Frist: NNX 09.07.2001; Verl. Ffm 21.6.2009). Überraschend ist dabei, dass der Zug erst vor kurzem einem Redesign unterzogen wurde. Erst seit 2008(!) wurden die "moderneren" 420er in Frankfurt und Stuttgart diesem Redesign unterzogen, bei dem u.a. eine neue Innenwandverkleidung, neue Sitzpolster in Blau sowie teilweise neue Klappsitze eingebaut wurden. Der 420 296 ist somit der erste recht frisch redesignte 420 der nun ausgeschlachtet und verschrottet wird, noch dazu aus der 4. Serie...bislang bevorzugte man die 3. Serie bei Anträgen auf endgültigen Ruhestand.
    Quelle: Marvin Christ


    Und wieder brannte ein ICE-Triebkopf
    01.09.2009
    Gestern abend geriet der Triebkopf 402 042 in Bielefeld in Brand. Der ICE war als ICE 643/653 auf dem Weg nach Berlin als nach der Ankunft im Bielefelder Hauptbahnhof Rauch aus dem in der Mitte des Zugverbands gekuppelten Triebkopfs aufstieg. Die alamierte Feuerwehr stellte einen Schelbrand am Trafo fest und evakuierte den Zug und sperrte den Bahnhof. Massive Verspätungen im Zugverkehr waren die Folge.
    Quelle: diverse


    Herbstfahrplan bei der S-Bahn München gilt ab dem 15. September
    01.09.2009
    Auch in diesem Jahr muss man in München im Herbst wieder mit einem geänderten Fahrplan behelfen. Grund istr eine aus dem Jahr 2007 stammende Auflage des Eisenbahnbundesamt. Zwar ist die damals verordnete Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit von 140 auf 120 km/h im ganzjährigen Betrieb mit dem Einsatz einer neuen Fahrzeugsoftware seit 13.12.2008 wieder Geschichte, die Auflage für den S-Bahnbetrieb im Herbst, bei der die Züge der Baureihe 423 nur mit einer grundsätzlichen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, auf einigen Streckenabschnitten sogar nur maximal 100 km/h, fahren dürfen, besteht aber weiter. Grund ist die Befürchtung des EBA, dass die S-Bahnfahrzeuge ins Rutschen kommen könnten, wenn sich auf den Schienen durch Laubfall ein Schmierfilm bildet. Der Herbstfahrplan umfasst in diesem Jahr den Zeitraum vom 15.9. bis zum 11.12.2009 und betriofft die Linien S 2, S 5, S 6 und S 7. Um im kommenden Jahr ohne Restriktionen auskommen zu können, plant man alle Münchner 423er mit zusätzlichen Besandungsanlagen auszurüsten.
    Quelle: S-Bahn München


    Neues TrainTv Magazin online
    01.09.2009
    Wir starten in den Herbst mit einer neuen Folge Ihres TRAIN-TV Magazins. Den ganzen Sommer lang, haben wir in unseren Archiven gestöbert. Eines können wir Ihnen jetzt schon versprechen: dieser Herbst wird ein "heißer" auf Train-TV. Bleiben Sie uns treu und lassen sie sich weiterhin von unseren Produktionen begeistern. Viel Spaß beim Zuschauen.
    In unserem neuen TRAIN-TV Magazin sind wir in Weimar beim Thüringer Eisenbahnverein zu Gast. Bewundern Sie im alten Bahnbetriebswerk die Schätze vergangener Zeiten oder lernen Sie das "Bw-Hotel" kennen.
    Bei uns aber stehen diesmal "Krokodile" und U-Boote im Rampenlicht. Keine Angst, wir bleiben bei der Eisenbahn, denn die Rede ist von den Baureihen E94 und 219. 194 192 des Bayerischen Eisenbahnmuseums zieht einen Güterzug durchs Werdenfelser Land in Oberbayern. Ganz nebenbei ist E69 005 mit einem Silberling zwischen Murnau und Oberammergau unterwegs.
    Im zweiten Beitrag geht es um U-Boote. Ein eher spöttischer Spitzname für die heutige Baureihe 219, die im Jahre 2003 den Dienst quittieren musste. Wir waren damals bei einer der vielen Abschiedsfahrten dabei.
    Mehr unter www.train-tv.com
    Ihre TRAIN-TV Redaktion

    Quelle: Frank Thürmer



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