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Aktuelle Meldungen:
DB AG Privatbahnen Ausl. Staatsbahnen Lokindustrie Sonstiges

Deutsche Bahn AG

Baureihe 112
24.09.2006
Am Donnerstag (21.9.) brannte die 112 139 im Kölner Hauptbahnhof. Durch einen überhitzen Motor geriet die Lok gegen 13 :45 Uhr in Brand. Der Kölner Hauptbahnhof musste daraufhin vorrübergehend evakuiert und der Zugverkehr gestoppt werden. Die anrückende Feuerwehr konnte den Brand aber schnell unter Kontrolle bringen. Drei Personen, darunter der Lokführer, kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Genaue Angaben über den Schaden der Lok gibt es nicht, äußerlich ist aber nicht viel zu erkennen. Aktuell steht die Lok in Köln-Deutz.
Quelle: wdr.de, 143er.de


Baureihe 115
24.09.2006
Nun hat doch eine Lok der Baureihe 115 von DB Autozug eine Hauptuntersuchung erhalten. Die 115 509 kehrte mit einer Revision per 18. September aus Dessau zurück.
Quelle: revisionsdaten.de


Baureihe 120.1
01.09.2006
Die seit 2005 vorrübergehend z-gestellten 120-158/159 in orientrot wurden heute früh gegen 9.00 Uhr von München Hbf nach Dessau AW überführt, um dort wieder betriebsfähig hergerichtet zu werden.
Quelle: Kai-Uwe Werner, http://www.remsbahn.de.ki


Baureihe 140
27.09.2006
Die letzte oceanblau-beige 140 der DB AG, die 140 423, die am 28. September Fristablauf gehabt hätte, hat per 20. September eine Hauptuntersuchung in Dessau erhalten. Die Lok behielt dabei ihr oceanblau-beiges Farbkleid!
Quelle: revisionsdaten.de

10.09.2006
Die 140 024 ist aus Dessau zurückgekehrt und hat ihre orinetrote Farbgebung behalten! Die Lok erhielt eine IS 600 per 8. September.
Quelle: DSO

01.09.2006
Die 140 002, die Ende Juni z-gestellt wurde, ist per 14.08. reaktiviert worden. Unterdessen haben bereits fünf 140er das Werk Dessau wieder mit Hauptuntersuchung verlassen: 140 013, 028, 036, 169 und 810.
Quelle: JD


Baureihe 141
12.09.2006
Es knallt wieder auf der KBS 611. Nachdem vom 05.05.06 an bis etwa Ende August nur vereinzelt mal eine Lok der Baureihe 141 zwischen Kassel und Göttingen bzw. Eichenberg pendelte, erobert sich die Baureihe 141 aufgrund von Testfahrten und Hauptuntersuchungen mit bzw. an den Triebwagen der Baureihen 425/26 die morgentliche Schülerleistung RB25690 sowie die Nachmittagsverstärker RB25692 und RB 25694 sukzzessive wieder zurück. Heute beförderte 141 439 den 25690, am vergangenen Freitag war 141 402 am Zug. Im ganztägigen Plandienst werden wir die Baureihe 141 zwischen Kassel und Göttingen aber wohl nicht mehr erleben, es sei denn der 425/26 Mangel wird zu groß.
Quelle: Robert Schiller


Baureihen 151/185
27.09.2006
Am Montag Abend kam es im Rangierbahnhof Maschen zu einem schweren Auffahrtunfall zwischen der 151 158 und der 185 062 bei dem beide Lokführer schwer verletzt wurden. Beide Loks sollen bei einer Rangierfahrt frontal aufeinandergeprallt sein, wobei bei einem Zug eine Achse aus der Schiene sprang. Obwohl beide Loks nur etwa 25 km/h schnell fuhren gab es bei beiden Loks größerer Schäden im Frontbereich. Einem Bild aus der Alfelder Zeitung zur Folge könnten bei der 151 auch Rahmenschäden aufgetreten sein, da leichte Verformungen zu erkennen sind. Nähere Infos zur Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.
Quelle: Alfelder Zeitung, DSO


Baureihe 155
01.09.2006
Mitte August wurden eine Reihe 155er, die seit längerer Zeit abgestellt waren, wieder reaktiviert. Zum 14. August kamen die 155 150, 171, 194, 213 und 223 und zum 15. August die 155 246 wieder in den Einsatzbestand zurück.
Quelle: JD


Baureihe 160
27.09.2006
Unverändert steht die 160 009 bei der ESG in Bietigheim-Bissingen.
Quelle: Michael Rosenberger

15.09.2006
Seit einigen Tagen steht im Bahnhof Bietigheim Bissingen die 160 009 im Bereich der ESG Gleisanlagen. Die 160 009 des Eisenbahnmuseums Darmstadt-Kranichstein sollte eigentlich auf dem Lokschuppenfest in Neuoffingen (Strecke Ulm - Augbsurg) ausgestellt werden, konnte aber wegen eines technischen Problems nur bis Bietigheim überführt werden, wo dann Schluss war.
Quelle: Michael Rosenberger, DSO


Baureihe 425
19.09.2006
Nordenhams Bürgermeister tauft Nahverkehrszug der Deutschen Bahn auf den Namen "Nordenham"
Stadtname und Logo schmücken das Fahrzeug - Nordenham zeigt nach Brake und Elsfleth als dritte Stadt der Wesermarsch ihre Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen
Nordenhams Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder und Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio AG, haben heute in Nordenham einen Nahverkehrszug der Baureihe ET 425 auf den Namen "Nordenham" getauft.
Damit trägt der dritte von bisher sechs in der Region Bremen eingesetzten modernen Elektrotriebzügen der Deutschen Bahn AG den Namen einer Stadt seines Einsatzgebietes. Name und Wappen der Stadt in der Wesermarsch sind beidseitig an den Enden des Zuges angebracht und werden so künftig regelmäßig im Raum Bremen zu sehen sein. Bereits im Juli war ein Zug gleicher Bauart auf den Namen "Elsfleth" getauft worden, seit Ende August trägt ein Zug das Wappen von Brake (Unterweser).
"Mit der Zugtaufe bringt die Stadt Nordenham ihre Verbundenheit mit der Bahn sichtbar zum Ausdruck", sagte Dr. Wolfram von Fritsch bei der Taufe des Zuges mit schäumendem Sekt, "und die Menschen in Nordenham sind begeisterte Bahnkunden, das zeigen die im letzten Jahr um mehr als 20 Prozent gestiegenen Fahrgastzahlen. Die seit Dezember 2004 eingesetzten modernen Züge machen das Bahn fahren attraktiv." Täglich nutzen fast 3500 Bahnkunden die Züge in der Wesermarsch - Tendenz weiter steigend.
"Wir sind stolz, dass der Name unserer Stadt jetzt auf einem modernen Zug der Deutschen Bahn durch die Region rollt!", freut sich Nordenhams Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder. "Wir empfinden das als große Wertschätzung unserer Stadt und sagen der Deutschen Bahn dafür herzlichen Dank!"
Bis zu 17 Mal pro Tag verbinden die roten Züge die Wesermarsch mit Bremen. Die roten Triebwagen der Baureihe ET 425 sind bis 160 km/h schnell und benötigen für die Fahrt von Nordenham nach Bremen eine gute Stunde.
Die Züge sind klimatisiert, haben elektronische Zugziel- und Haltestellenanzeigen und verfügen über eine behindertengerechte Toilette. Sie bieten rund 200 Sitzplätze und an beiden Zugenden je ein geräumiges Mehrzweckabteil für Fahrräder, Kinderwagen und großes Gepäck.
Quelle: Deutsche Bahn AG


Railion Nederland künftig auch in Frankreich aktiv
27.09.2006
Neue Routen für Verkehre Niederlande Belgien Frankreich
Railion Nederland hat jetzt die erforderlichen Sicherheitsbescheinigungen bei den französischen Behörden beantragt, um auch in Frankreich fahren zu dürfen.
So können künftig Railion-Güterzüge von den Niederlanden durch Belgien durchgehend bis Frankreich in eigener Verantwortung von Railion Nederland gefahren werden. Der bislang erforderliche Lokwechsel an der Grenze entfiele und die Züge könnten schneller ihr Ziel erreichen.
"Das ist ein wichtiger Meilenstein für Railion auf dem Weg zur europäischen Güterbahn", sagte Dr. Klaus Kremper, Leiter der europäischen Railion-Gruppe. "Die europäische Liberalisierung eröffnet uns neue Chancen und damit unseren Kunden echte Alternativen zur Straße. "Effektiverer Einsatz der Triebfahrzeugführer und Triebfahrzeuge ist entscheidend für höhere Produktivität und damit Wettbewerbsfähigkeit.
Der grenzüberschreitende Verkehr für Ganzzüge zwischen Frankreich und den Niederlanden wird zuverlässiger und schneller. Railion baut gleichzeitig die Kooperation mit der SNCF weiter aus, um den europäischen Schienengüterverkehr zu stärken. Railion und die französische Güterbahn SNCF Fret fahren bereits heute die Güterzüge zwischen Deutschland und Frankreich ohne Lokwechsel an der Grenze.
Quelle: Deutsche Bahn AG


Viergleisiger Ausbau München - Augsburg: Neuer Bauabschnitt beginnt mit Rammarbeiten im Bereich von Malching
19.09.2006
Vorbereitungsarbeiten für Brückenverbreiterungen - Deutsche Bahn bedauert Lärmentwicklung
Der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke München - Augsburg geht weiter voran. Ab 21. September wird auch im Bereich Nannhofen gebaut. Im Ortsgebiet von Malching müssen dabei die Eisenbahnbrücken über den Forellen- und den Mooswiesenbach, über eine Fuß- und Radwegunterführung, über die Unterführung der Bahnhofsstraße sowie ein Grabendurchlass verbreitert werden, um Platz für die zwei zusätzlichen Gleise zu schaffen.
Bis zum 29. September werden in Vorbereitung der eigentlichen Baumaßnahme und zur Absicherung der entstehenden Baugruben jeweils in den verkehrsärmeren Nachtstunden stählerne Spundwände in den Boden gerammt.
Dadurch kommt es zu einer erhöhten Lärmentwicklung. Die Deutsche Bahn entschuldigt sich dafür bereits vorab bei den Anwohnern.
Mit rund 300 Zügen täglich ist die 61 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Augsburg und München Deutschlands meist befahrene Strecke für den Güter-, Regional- und Fernverkehr. Die Bahn schafft mit dem viergleisigen Ausbau des 43 Kilometer langen Abschnitts zwischen Augsburg und Olching neue Kapazitäten für mehr Verkehr auf der Schiene. Im Streckenabschnitt zwischen Olching und München können Güter- und Regionalverkehr sowie die S-Bahn bereits auf eigenen Gleisen fahren.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation


Umbau des Bahnhof Rosenheim beschlossen
17.09.2006
Einer der letzten Fernbahnhöfe mit niedrigen Bahnsteigen wird in den kommenden Jahren umgebaut: Der Bahnhof Rosenheim. Bis zur Landesgartenschau 2010 soll der Bahnhof im neuen Glanz erstrahlen. Die Umbaumaßnahmen umfassen neben der Erhöhung der Bahnsteige, den Umbau und die Verlängerung der Unterführung bis zur anderen Bahnsteigsseite und den damit verbundenen Abriß des Klepperstegs, den Einbau von vier Aufzügen - auf jedem Bahnsteig einer, den bau neuer Bahnsteigsdächer im Zentralbereich der Bahnsteige, die Erneuerung des Wegeleitsystems und der Bahnsteigausstattung, sowie den Bau einer neuen Park-and-Ride-Anlage südlich des Bahnhofs.
Die Gesamtinvestition liegt bei geschätzten 23 Mrd. Euro, die zu rund 6.4 Mrd Euro vom Freistaat Bayern gefördert werden (für die Verlängerung der Bahnsteigunterführung und den Bau der P+R-Anlage). Weitere 1,5 Mrd Euro sollen vom Freistaat für laufende Betriebskosten der Anlagen (wie z.B. den Betrieb der Aufzüge) übernommen werden. Die weiteren Maßnahmen werden aus Mitteln des Bundesschienenwegeausbaugesetzes gefördert.
Quelle: HS


Weitere Auschreibungen im SPNV
15.09.2006
Unter der Federführung des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord werden Verkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr auf der Strecke Koblenz - Trier - Perl (KBS 690 und 692) in der Zeit vom 13.12.2009 bis 14.12.2024 ausgeschrieben. Die rund 2,4 Millionen Zugkilometer im Jahr haben einen Gesamtwert von 19.000.000 EUR (ohne MwSt). Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge ist der 15. Februar 2007 - 12:00 Uhr.

Quelle: Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union


Strecke Berlin-Cottbus wird ausgebaut
14.09.2006
Deutsche Bahn AG stimmt dem Investitionsvorhaben zum Ausbau zu
Die Deutsche Bahn AG hat in ihrer Aufsichtsratssitzung am 6. September 2006 dem Ausbau der Strecke Berlin-Cottbus zugestimmt. Ziel ist einen 97,5 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Berlin und Cottbus für 160 km/h auszubauen und dadurch Fahrzeitverkürzungen von knapp 30 Minuten zu erreichen.
Die Deutsche Bahn AG strebt gemeinsam mit dem Land Brandenburg an, die Planungen für den Ausbau im Jahr 2006 zu beginnen. Nach Fertigstellung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung werden voraussichtlich ab 2008 notwendige Reparaturarbeiten an der Strecke durchgeführt und voraussichtlich ab 2010 mit den Ertüchtigungsmaßnahmen für Tempo 160 begonnen. Dabei werden insbesondere Oberbau- und Tiefbaumaßnahmen durchgeführt. Die Inbetriebnahme wird frühestens Ende 2011 erfolgen. Insgesamt investieren Land, Bund und Bahn in diese Maßnahme rund 115 Millionen Euro.
Die Maßnahmen zur Realisierung der Zugsicherungstechnik, das heißt der Bau zweier neuer Elektronischer Stellwerke in Königs Wusterhausen und Lübbenau, sind derzeit in der Durchführung. Sie sind bereits ausgelegt für bis zu 160 km/h und stehen 2010 für die gesamte Strecke zur Verfügung.
Quelle: Deutsche Bahn AG


Bender/Opladen
11.09.2006
Die Zerlegung der 143 607 bei Bender hat begonnen, der Mittelteil ist bereits entnommen.
Quelle: M. Sting


Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 - Verdoppelung des ICE-Angebots Berlin-Leipzig-München
11.09.2006
Stundentakt auf der Linie Hamburg-Berlin-Leipzig-München / DB Autozug fährt von Berlin-Wannsee nach Innsbruck
Bereits heute fährt die Bahn zwischen Hamburg und Berlin sehr erfolgreich im Stundentakt. Ab dem 10. Dezember fährt der ICE im Abschnitt Berlin-Leipzig-München ebenfalls im Stundentakt und damit doppelt so oft wie bisher. Für die Relationen Berlin-Jena und Berlin-Nürnberg ergeben sich somit neue stündliche Direktverbindungen. Zwischen Nürnberg und München fahren die ICE über die Neu- und Ausbaustrecke über Ingolstadt. Bahnreisen zwischen Berlin und München dauern ab Mitte Dezember dann nur noch 5:42 Minuten und sind damit bis zu 35 Minuten kürzer als heute.
"Die Deutsche Bahn hat 45 Millionen Reisende im ersten Halbjahr 2006 hinzu gewonnen", sagte Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr. Dies ist ein Plus von fünf Prozent. Damit hat die Bahn in den ersten sechs Monaten über 900 Millionen Reisende gehabt. Allein zwischen Berlin und Leipzig stiegen die Fahrgastzahlen inklusive des WM-Effekts um rund 20 Prozent sowie zwischen München und Nürnberg um etwa zehn Prozent.
Leipzig wird eine neue Drehscheibe im ICE-Netz. Dort werden die ICE-Linien Hamburg-Berlin-München und Dresden-Frankfurt(M) zum Korrespondenzhalt verknüpft. Am gleichen Bahnsteig bestehen dann Anschlüsse zwischen beiden Linien im Stundentakt, zum Beispiel. in der Relation Berlin-Erfurt. Die EC/IC der Linie Hamburg-Berlin-Dresden-Prag halten künftig auch in Büchen.
DB Autozug fährt in diesem Winter erstmals von Berlin-Wannsee nach Innsbruck. Zudem werden folgende Verbindungen ab November 2006 bzw. April 2007 angeboten: München, Avignon, Narbonne, Salzburg, Wien, Bozen und Verona. Mit dem Schnellbucherpreis ist die Mitnahme des eigenen Fahrzeuges bereits für 9,90 Euro möglich - mitreisende Personen zahlen zusätzlich den Preis der gewählten Komfortkategorie.
Vom 22. Dezember 2006 bis Mitte April 2007 steuert der UrlaubsExpress wieder attraktive Skiregionen an. Jeweils freitags abends bringt er Wintersportler nach Tirol - mit Halten in Kufstein, Innsbruck oder Steinach - und nach Südtirol - mit Halten in Brixen oder Bozen. Die Rückfahrt ist immer am Samstag möglich. Mit der Spar-Night erreichen Reisende schon ab 29 Euro die Skipisten in Tirol oder Südtirol.

Quelle: DB AG


Deutsche Bahn bestellt bei ALSTOM 37 Regionalzüge im Wert von 160 Millionen Euro
11.09.2006
Erster Auftrag für Zugtyp Coradia Lirex in Deutschland
Der Bahnbetreiber DB Regio AG hat bei ALSTOM 37 Regionalzüge vom Typ CORADIA LIREX im Wert von 160 Millionen Euro bestellt. Der Auftrag enthält eine Option über bis zu 42 weitere Züge. Die Elektrotriebzüge werden am niedersächsischen Standort Salzgitter entwickelt und gefertigt. Die Auslieferung ist zwischen Mitte 2008 und Ende 2011 vorgesehen.
"Mit diesem Auftrag gelang ALSTOM der Durchbruch mit der zukunftsweisenden Produktfamilie CORADIA LIREX auf dem deutschen Markt. Gleichzeitig setzen wir unseren Erfolgskurs in Bayern fort", so Andreas Knitter, Vorsitzender der Geschäftsführung der ALSTOM LHB GmbH.
Die vierteiligen Züge werden den Fahrzeugpark der DB Regio AG modernisieren und ab Dezember 2008 auf dem elektrischen Netz Augsburg auf den Strecken München-Augsburg-Ulm und Augsburg-Donauwörth-Aalen/Treuchtlingen eingesetzt werden. Jeder Zug bietet Platz für mehr als 450 Fahrgäste.
Aufgrund des Eco-Design-Ansatzes für umweltfreundlichen Bahnverkehr, bei dem ALSTOM ein Vorreiter ist, sind die Züge bis zu 95 Prozent recyclebar. Dabei werden Umweltaspekte von Anfang an berücksichtigt, um die Auswirkungen auf die Umwelt während des gesamten Lebenszyklus, von der Konstruktion bis zur Demontage, zu reduzieren. Ein modernes Energiemanagementsystem reduziert den Energieverbrauch im Bereich Antrieb und Hilfsbetriebe.
Die Anordnung der Hauptkomponenten auf dem Fahrzeugdach bietet zahlreiche Vorteile, darunter einen fast durchgehend niederflurigen Fußboden und barrierefreies Reisen, vor allem für mobilitätseingeschränkte Reisende. Zudem sind die Antriebskomponenten bequem für Wartungsarbeiten zugänglich und vor Eisbrocken und Schneeanhäufungen auf den Gleisen geschützt, wodurch die Züge besonders für die strengen bayrischen Winter gerüstet sind.
Seit der Entwicklung der innovativen Elektrotriebwagen CORADIA LIREX im Jahr 2002 hat ALSTOM insgesamt 108 CORADIA LIREX im In- und Ausland verkauft. Heute sind bereits 32 Fahrzeuge im Stockholmer S-Bahnverkehr im Einsatz, weitere 39 Züge sind bis April 2008 in Auslieferung.
Dieser Auftrag ist bereits das vierte aktuelle Projekt von ALSTOM in Bayern. Mehr als 150 neue S-Bahnen lieferte ALSTOM im Konsortium für das Netz der Landeshauptstadt München. Im Januar dieses Jahres gewann der niedersächsische Hersteller eine Ausschreibung über die Lieferung von 30 Regionalzügen CORADIA LINT für das Dieselnetz Nürnberg. Zudem sind zehn modernisierte Rangierlokomotiven von ALSTOM in den Städten Nürnberg, Würzburg, Regensburg und Passau für DB Regio im Einsatz.
Technische Daten CORADIA LIREX für Augsburg / DB Regio AG:
Art des Fahrzeugs: Vierteiliger Elektrotriebzug, ca. 90 % Niederflur-Anteil
Breite: 2.920 mm
Länge: 70.900 mm
Sitzplatzanzahl (gesamt): 240
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Fußbodenhöhe: ca. 600 mm
Antriebsleistung: 2.880 kW
Angetriebene Radsätze: 8 von 10
Führerstand und Fahrgastraum: Klimatisiert
Quelle: Alstom


357 km/h: Neuer Weltrekord für Lokomotiven
03.09.2006
Am Samstag erreichte die 1216 050 auf der Neubaustrecke Ingolstadt - Nürnberg zwischen Kinding und Allersberg mit 357 km/h einen neuen Weltrekord für Lokomotiven. Bereits in der ersten Schnellfahrt war die alte Marke von 331 km/h aus dem Jahr 1955 von der 1216 mit 344 km/h überboten worden.
Die beiden damaligen Weltrekordlokomotiven (BB 9004 und CC 7107) waren eigens zu den Fahrten aus Frankreich nach Kinding überführt worden und dort im Rahmen einer kleinen Fahrzeugschau - zusammen mit dem Ur-EuroSprinter ES 64 P 001, der E 03 001, der slowenischen 541 003 sowie der Mozart-Lok 1116 250 - dem anwesenden Publikum präsentiert worden.
Größere Umbauten gab es an der Lokomotive nicht. Die Scheibenwischer mussten entfernt werden und ein Stromabnehmer musste für einen Messpanthographen entfernt werden. Die Lok erhielt extra für die Weltrekordfahrt auch ein neues Desugn und präseniert sich jetzt in einem dunklen Grauton mit silbernen Aufklebern und gelber Schrift. Nach dem Rekord erhielt die Lok auch die 357 angeschrieben, nachdem zunächst nur eine drei auf der Lok aufgeklebt war.
Der erste Versuch wurde am frühen Nachmittag - aufgrund kleiner technischer Probleme der Meßtechnik mit einer Verspätung von rund 30 Minuten - gefahren. Kurz darauf kam es dann zu einer weiteren Fahrt bei der der Weltrekord nochmal erhöht wurde. Die Fahrten wurden von der IGE aus Hersbruck als EVU durchgeführt. Ebenfalls anwesend war der ICE-S, der die Strecke vor den Fahrten kontrollierte.
Quelle: verschiedene

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Privatbahnen

Baureihe E 484.9
24.09.2006
MRCE hat die erste Lok der MRCE-Baureihe E 484.9 (entspricht der Baureihe E 484 der SBB Cargo) ausgeliefert. Die Lok wird im Verkehr zwischen Italien und der Schweiz eingesetzt werden. Ein heißer Anwärter für eien Lok ist die RTS Schweiz, die auf der Homepage bereits eine Lok der Bauart TRAXX F140 MS ihr Eigen nennt.
Quelle: railcolor.net, RTS Schweiz


Mitsui kauft Lokomotiven-Leasinggesellschaft Dispolok von Siemens
22.09.2006
Siemens gewinnt Lok-Auftrag im Wert von 160 Millionen Euro
Mitsui & Co., Ltd., Japan, hat am 21. September 2006 mit Siemens Transportation Systems (TS) eine grundsätzliche Vereinbarung über den Erwerb der Siemens Dispolok GmbH abgeschlossen. Die Siemens Dispolok GmbH, München, beschäftigt 29 Mitarbeiter und ist eine 100-prozentige Siemens-Tochtergesellschaft. Die Dispolok GmbH vermietet rund 100 Lokomotiven in Deutschland, Italien, Österreich und anderen mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Transaktion unterliegt dem gesetzlichen Genehmigungsverfahren und soll bis November 2006 abgeschlossen sein. Beide Parteien haben Stillschweigen über die Höhe des Kaufpreises für die Siemens Dispolok GmbH vereinbart. Darüber hinaus hat Siemens TS einen Auftrag von Mitsui & Co., Ltd. über die Lieferung von 50 Lokomotiven in den nächsten drei Jahren erhalten, der Auftrag hat ein Volumen von 160 Mio. EUR.
Jörn F. Sens, Mitglied des Bereichsvorstandes von Siemens TS, sagte: "Wir freuen uns, eine langfristige Perspektive für die Dispolok GmbH gefunden haben. Mitsui und Dispolok ergänzen sich ideal, sowohl beim Geschäftsmodell als auch bei der regionalen Aufstellung. Durch die Integration des Dispolok-Geschäfts stärkt Mitsui seine Position auf dem europäischen Markt."
Masanari Nagai, General Manager der Transportation Project Division von Mitsui & Co., Ltd., sagte: "Wir freuen uns sehr, dass Dispolok jetzt zu unserer Firmengruppe gehört. Der Fahrzeugpark von Mitsui umfasst jetzt etwa 150 Lokomotiven für 30 Kunden in neun Ländern. Die Erfolgsgeschichte der Dispolok GmbH, besonders im Full-Service-Bereich, passt hervorragend in unsere Strategie. Mit einem größeren geografischen Aktionsradius und einem erweiterten Produkt- und Leistungsspektrum können wir das Angebot für unsere Kunden erweitern."
Bei den 50 Lokomotiven handelt es sich um Mehrsystemlokomotiven auf Basis der von Siemens entwickelten Eurosprinter-Plattform. Die 6400 Kilowatt starken Fahrzeuge werden in München hergestellt und vorwiegend im Güterverkehr eingesetzt.
Mitsui ist seit 1996 im Markt für anspruchsvolle Leasing-Leistungen in den USA tätig und hat seit mehr als zehn Jahren Betriebs- und Management-Erfahrung in der Vermietung und Wartung von Güterwagen. Auf dieser Erfahrung baute Mitsui sein Mietgeschäft mit Lokomotiven vor allem in westeuropäischen Ländern wie Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden aus; 50 Lokomotiven werden von der im Oktober 2004 gegründeten Tochtergesellschaft MRCE angeboten. Nach der Übernahme der Dispolok wird Mitsui europaweit 150 Loks über MRCE und Dispolok anbieten. Darüber hinaus will Mitsui die Erfahrung und das Know-how aus dem Mietgeschäft nutzen, um zusammen mit Partnern seine Aktivitäten in den Bereich der Logistik und Frachtverkehrsdienste in Europa auszuweiten und setzt dabei auf die Bahnen.
Quelle: Siemens


Siemens-Dispolok an MRCE verkauft!
21.09.2006
Siemens hat nach Angaben von ftd.de sein Dispolokgeschäft nun wie erwartet an MRCE verkauft. Zugleich orderte der japanische Konzern 50 weitere Lokomotiven für rund 160 Mio. Euro, die in den kommenden drei Jahren geliefert werden sollen.
Damit beendet Siemens den Interessenskonflikt zwischen dem Bau und dem Vermieten von Lokomotiven. Die gut 100 Lokomotiven von Dispolok werden vollständig von MRCE übernommen. Weitere Details wurden bislang nicht bekannt. Über den Kaufpreis wurde Stilschweigen vereinbart.
Quelle: ftd.de


Baureihe Re 482
18.09.2006

Die Baureihe Re482 hat die Österreich-Zulassung erhalten. Seit dem heutigen Tag werden beim von der WLB geführten Güterzug 42921, welcher den Duisburger Hafen mit seinem Pendant in Wien verbindet, Triebfahrzeuge der SBB Reihe 482 eingesetzt werden. Die Aufnahmen zeigen die "Premierelok" 482 037, die am Donauuferbahnhof bis zu ihrer planmässigen Wende am Abend des 19. September 2006 hinterstellt bleibt.
Quelle & Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria, 18.09.2006



Baureihe 185.5
17.09.2006
Die MRCE Kurzfrist und Gewährleistungslok 185 555 ist für ca. 4 Wochen an R4C vermietet.
Quelle: RB


Weitere SBB-Mietlok für RBH
14.09.2006
Nach der RAG 225 alias Re 482 004 wurde nun auch die Re 482 005 als RAG 226 wieder für die Dienste der RBH angemietet.
Quelle: anonym


RBH mietet SBB-Cargo-Lok
12.09.2006
Nach langer Zeit mietet wieder die RBH bei der SBB eine Lok an. Die zuvor abgemietete 482 004, die trotzdem ihre RBH Betriebsnummer behielt, hat jetzt noch zusätzlich RAG-Zeichen an den Seiten und Fronten erhalten. Der Grund ist die Herbstoffensive, da Railion selber an Lokmangel klagt, konnte von dem Mutterkonzern keine Lok mehr angemietet werden.
Quelle: anonym


Siemens plant Verkauf der Dispoloksparte!
11.09.2006
Bereits seit längerem gab es Gerüchte über den Verkauf des Dispolok-Geschäfts von Siemens. Nun gibt es erstmals konkrete Aussagen in der Financial Times. Bereits in den nächsten Wochen soll demnach der Bereich Siemens-Dispolok an den japaniscehn Mischkonzern Mitsui, der in Deutschland bereits als MRCE am Mietmarkt aktiv ist. Als Grund für den Verkagf werden Interesenskonflikte mit den Kunden des Unternehmens und eine zu geringe Rentabilität angeführt. Der Bereich Siemens Transportation Systems will sich wieder auf den Bau und den Verkauf von Lokomotiven konzentrieren.
Quelle: ftd.de


Baureihe ES 64 U2
10.09.2006
Die beiden Dispoloks ES 64 U2 034 und 041 fahren wieder für Lokomotion. Beide Loks konnte vor entsprechenden Zügen des Unternehmens im Einsatz beobachtet werden.
Quelle: HS


Metronom gewinnt offenbar Ausschreibung in Niedersachen
04.09.2006
Laut einer Meldung auf 143er.de soll Metronom nun auch die Ausschreibung der RB-Linie Hamburg - Lüneburg und Hamburg - Tostedt gewonnen haben. Die Strecke war erst am 22. August ausgeschrieben worden und Angebote sollten eigentlich bis zum 9. Oktober eingereicht werden können. Die LNVG wird die Strecke dabei ab Dezember 2007 zunächst für drei Jahre vergeben und auch die zur Leistungserbringung notwendigen Fahrzeuge an den Auftragnehmer vermieten.
Quelle: 143er.de

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Ausländische Staatsbahnen:


Österreich

Baureihe 1110.5
14.09.2006
Am Samstag 16.09.06 verkehrt der Zubringerzug zur Landesausstellung von Linz nach Timelkam mit der 1110.522, die nun wieder in Betrieb genommen wurde. Gegenwärtig sind damit betriebsfähig (Zulassung nicht berücksichtigt): 1010.15, 1110.522, 1041.06, 1141.21, 1245.518, 1046.01 und 1020.37
Quelle: Bernhard Floss


Baureihe 1116
27.09.2006
Einer Pressemeldung des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie zufolge ist die Baureihe 1116 nun auch in Tschechien zugelassen. Die Baureihe wird künftig im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Österreich und Tschechien zum Einsatz kommen, wodurch sich die Fahrzeit zwischen Linz und Budweis um 20 Minuten verkürzt. Ab Fahrplanwechsel 2006 sollen die Züge planmäßig mit 1116 gefahren werden, wobei mittlerweile der Probebetrieb angelaufen ist. Unklar ist, ob auch die Reihe 1216 inbegriffen ist, da in der Pressemitteilung nur allegmein von Taurus gesprochen wird.
Quelle: BVIT


Neue Werbelok in Österreich
11.09.2006
Schon wieder eine neue Werbelok in Österreich. Die weiter verkehrsrote 1116 197 wirbt nun für den Bereich Technische Services der ÖBB und erhielt die Aufschriften "In Österreich gebaut. In Europa zu Hause!"
Quelle: EBFÖ


ÖBB : Kollision zwischen Schnellzug und Draisine
28.09.2006
Experten arbeiten mit Hochdruck an Aufklärung der Ursache
Heute, Donnerstag, kam es gegen 9:00 Uhr Früh auf der Pottendorfer Linie im Bereich Schöpfwerk / Tscherttegasse (Wien, 12.) zu einem Zusammenstoß zwischen einem aus Ungarn kommenden Schnellzug und einer Draisine, die für Bauarbeiten in Verwendung war. Der Schnellzug war auf dem Weg von Budapest nach Wien West, der Lokführer hat aktuellen Ermittlungen zufolge umgehend eine Schnellbremsung des Zuges veranlasst. Bei der Kollision wurden die vier ÖBB-Mitarbeiter, die sich in der Draisine befanden, verletzt. Die 190 Fahrgäste des Schnellzuges blieben unverletzt und wurden zu ihrem Zielort Wien Westbahnhof gebracht.
Die Verletzten ÖBB-Mitarbeiter wurden sehr rasch und professionell versorgt und in die Krankenhäuser "Lorenz Böhler" und "Meidlinger Unfallkrankenhaus" gebracht. Die Strecke wurde umgehend gesperrt. Für Regionalzüge wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Wien Meidling und Wien Inzersdorf eingerichtet, Eilzüge der Pottendorfer Linie werden über die Südbahn umgeleitet, Züge von Wien Westbahnhof Richtung Ungarn fahren derzeit über den Wiener Südbahnhof. Die Unfallstelle ist teilweise bereits geräumt. Es wird damit gerechnet, dass die Strecke bis zum Abend wieder ihren planmäßigen Betrieb aufnehmen kann.
Vor Ort haben Experten mit der Suche nach der Unfallursache begonnen. Eine eigene Untersuchungskommission ist derzeit damit beschäftigt, den genauen Unfallhergang zu ermitteln und alle dafür notwendigen Daten auszuwerten. Untersucht werden u.a. Signalanlagen und Fahrzeuge, die Mitarbeiter sollen ebenfalls befragt werden. Der endgültige Untersuchungsbericht wird für Anfang nächster Woche erwartet. Bis dahin kann weder eine menschliche noch eine technische Ursache für den Zwischenfall ausgeschlossen werden.
Quelle: ÖBB


Modernisierung des ÖBB-Nahverkehrs läuft auf Hochtouren
18.09.2006
In Kürze 100. Talent auf Schiene, insgesamt 171 bis 2008, Investition: 640 Mio. Euro
Die Modernisierung des Nahverkehrs bei den ÖBB läuft auf Hochtouren. Mehr als die Hälfte der neuen Talent-Flotte wurde bereits ausgeliefert. Der neueste Talent, der das ÖBB-Werk in Wien Floridsdorf heute, Montag, verlässt, wird dem ÖBB-Kundenforum gewidmet. Das Kundenforum nimmt nächste Woche mit seiner ersten Sitzung seine Arbeit auf. Zugleich beginnt die Auslieferung der zweiten Tranche der ÖBB-Nahverkehrsflotte. "Durch die Anschaffung von insgesamt 171 modernen Talent-Zügen sinkt das Durchschnittsalter der Fahrzeuge österreichweit deutlich. In Tirol werden wir beispielsweise in nur wenigen Monaten den Wert von 40 auf fünf Jahre reduzieren - ein für jeden Kunden spürbarer Entwicklungsschritt. Wir bringen damit die neue Qualität der ÖBB erfolgreich auf Schiene", unterstreicht Wilhelmine Goldmann, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG. **** Am Weg Richtung Kunde Derzeit sind in der Ostregion 48 Talent, in Salzburg 16, in der Steiermark 12, in Vorarlberg 18 in Tirol zwei und in Kärnten ein Talent unterwegs. "Die Verbesserungen werden auch von unseren Kunden honoriert: Zwei Drittel der Fahrgäste haben beim diesjährigen VCÖ-Bahntest angegeben, dass die Leistungen der Bahn besser geworden sind", so Goldmann. "Der neue Nahverkehr ist klimatisiert und sehr komfortabel. Das sind jene Eigenschaften, die sich unsere Fahrgäste am meisten wünschen. Mit unserer neuen Qualität kommen wir unseren Kunden entgegen."
Das moderne Wagenmaterial soll ein Anreiz für neue Kunden zum Umsteigen auf die umweltfreundliche Bahn sein. "Wenn Angebot und Qualität passen, sind die Leute auch durchaus bereit umzusteigen", ist Goldmann überzeugt. Die Zahl der Fahrgäste ist von Jänner bis Juli dieses Jahres gegenüber dem selben Zeitraum des Vorjahres um 2,4 Prozent auf 99,8 Millionen Fahrgäste gestiegen. Die größten Steigerungen der Fahrgäste konnten in Kärnten, Steiermark und in der Ostregion erzielt werden.
Qualität, die spürbar ist "Bis Ende des Jahres werden wir jeden 3. Sitzplatz im Nahverkehr erneuert haben", so Goldmann. Die zweite Etappe der Talent-Züge wird in Oberösterreich, Tirol, Burgenland und Kärnten zum Einsatz kommen. "Unsere Kunden erwarten sich von der neuen ÖBB auch eine neue Qualität. Und wir bieten sie ihnen", berichtet Goldmann.
Kundenforum bekommt zum Start einen Talent Das neu gegründete Kundenforum, das als Sprachrohr der Kunden dienen soll, bekommt einen eigenen Talent. Der heute im ÖBB-Werk Wien Floridsdorf fertig gestellte neueste Talent der ÖBB-Flotte wird von Wilhelmine Goldmann auf den Namen Kundenforum getauft und wird ab sofort in Wien und ab 2007 in Tirol unterwegs sein. "Wir wollen damit ein Zeichen setzen und unseren Kunden zeigen, dass wir ihre Anliegen sehr ernst nehmen" so Goldmann abschließend.
Quelle: ÖBB


Selzthal vor dem Aus?
05.09.2006
Eine traurige Meldung gibt es aus Österreich. Da die ÖBB di Servicestelle des TS-Standorts schließen will, werden die Erelbnistouren wohl der Vergangenheit angehören. Die beheimateten Losk der Reihe 1063 werden nach Linz und Graz umbeheimatet, was mit den Museumsloks passiert ist bislang nicht bekannt.
Quelle: http://www.erlebniszug.at


Schweiz

Neue Triebzüge für die BLS
29.09.2006
Ab Dezember 2007 soll im Stundentakt zwischen (Bern-) Spiez und Brig gefahren werden. Aus diesem Grund hat die BLS nun 13 vierteilige Niederflurzüge (RABe 525 101-113) bei einem Konsortium von Bombardier und Alstom für 105 Mio. Franken bestellt. Die 62 Meter langen, Triebzüge werden in Villeneuve VD gebaut werden und sollen u.a. mit Panoramafenstern, Gepäcknischen, Skirechen, Fahrgastinformation ausgerüstet werden. Da die Züge erst am Frühjahr 2008 ausgeliefert werden, kommen vorrübergehend noch zu lokbespannten Pendelzügen ab Dez 2007 zur Verwendung.
Quelle: bahnonline.ch


Baureihe Ae 6/6/610
24.09.2006
Nun gibt es auch eine erste Lok der Baureihe Ae 6/6 in den neuen blau-roten SBB-Cargo-Farben. Die Ae 6/6 11492 wurde am 22. September in Bellinzona als erste Lok ihrer Baureihe in den neuen Farben gesichtet. Die Lok wurde gleichzeitig in Ae 610 492 umgezeichnet. Das bisherige Wappen " Emmen " hat die Lok dabei verloren. Bilder der Lok gibt es hier
Quelle: bahnonline.ch


Baureihe Re 482
18.09.2006

Die Baureihe Re482 hat die Österreich-Zulassung erhalten. Seit dem heutigen Tag werden beim von der WLB geführten Güterzug 42921, welcher den Duisburger Hafen mit seinem Pendant in Wien verbindet, Triebfahrzeuge der SBB Reihe 482 eingesetzt werden. Die Aufnahmen zeigen die "Premierelok" 482 037, die am Donauuferbahnhof bis zu ihrer planmässigen Wende am Abend des 19. September 2006 hinterstellt bleibt.
Quelle & Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria, 18.09.2006



Weitere SBB-Mietlok für RBH
14.09.2006
Nach der RAG 225 alias Re 482 004 wurde nun auch die Re 482 005 als RAG 226 wieder für die Dienste der RBH angemietet.
Quelle: anonym

12.09.2006
Nach langer Zeit mietet wieder die RBH bei der SBB eine Lok an. Die zuvor abgemietete 482 004, die trotzdem ihre RBH Betriebsnummer behielt, hat jetzt noch zusätzlich RAG-Zeichen an den Seiten und Fronten erhalten. Der Grund ist die Herbstoffensive, da Railion selber an Lokmangel klagt, konnte von dem Mutterkonzern keine Lok mehr angemietet werden.
Quelle: anonym


Meilenstein im Gotthard-Basistunnel - Erster Durchschlag einer Tunnelbohrmaschine
07.09.2006
Im November 2002 startete im Gotthard-Basistunnel in der Oströhre in Bodio die erste Tunnelbohrmaschine (TBM). Zwei Monate später nahm auch die zweite TBM in der Weströhre den Vortrieb auf. Auf der rund 15 km langen Strecke zur Multifunktionsstelle Faido waren verschiedene schwierige geologische Zonen zu überwinden. Die wechselhafte Geologie beeinträchtigte die Vortriebsleistungen. Anpassungen an den beiden TBM brachten markante Verbesserungen. Im Dezember 2005 erzielte die TBM in der Oströhre mit 38 Metern die bis heute grösste Tagesleistung einer TBM im Gotthard-Basistunnel.
Der heutige (6.9.) Durchschlag in Faido erfolgte mit der erwarteten Präzision. Bei einem Durchmesser der Tunnelröhre von knapp 10 Metern darf die Abweichung auf 100 Meter Länge nicht mehr als 1,5 Millimeter betragen. Ständige Vermessungen haben gezeigt, dass die vorgegebene Genauigkeit über die gesamte Vortriebsstrecke eingehalten werden konnte. Beim Durchschlag betrug die vertikale Abweichung der TBM nur etwa 2 cm, die horizontale rund 5 cm.
An der Durchschlagsfeier in der Multifunktionsstelle nahmen über 1000 Gäste teil und verfolgten, wie sich die Mineure aus Bodio und Faido die Hände reichen konnten. Der CEO der AlpTransit Gotthard AG, Peter Zbinden, lobte in seiner Festansprache die Präzision und Qualität der geleisteten Arbeit und dankte der Arbeitsgemeinschaft TAT, der Ingenieurgemeinschaft GBT Süd und den rund 1000 beteiligten Mineuren und Ingenieuren aus Faido und Bodio für den geleisteten Einsatz.
Am Samstag, 16. September 2006 von 09.00 bis 18.00 Uhr findet in Faido der Tag der offenen Baustelle statt. Die Öffentlichkeit wird die einmalige Gelegenheit haben, den Bohrkopf der TBM zu besichtigen.
Quelle: alptransit.ch


Zürich: Die SBB setzt die neuen Züge auf der S7 ein
07.09.2006
Die neuen Doppelstockzüge der S-Bahn Zürich werden ab Fahrplanwechsel auf der S7 eingesetzt. Damit ändert die SBB das Konzept, die Züge zuerst auf der S5 und erst später auf der S7 verkehren zu lassen. Nach der Auslieferung testet die SBB weiter sämtliche neuen Fahrzeuge auf ihre Funktionsfähigkeit im Normalbetrieb auf der S14.
Ab Fahrplanwechsel setzt die SBB die neuen Doppelstocktriebzüge auf der S7 ein. Ursprünglich war vorgesehen, die ersten Züge fahrplanmässig auf der S5 verkehren zu lassen und anschliessend auf der S7. Nun hat die SBB das Einsatzkonzept angepasst. Beim Einsatz der neuen Züge ab dem Fahrplanwechsel hat die Zuverlässigkeit des Rollmaterials oberste Priorität. Auf der S7, die zwischen Rapperswil-Zürich und Winterthur verkehrt, kann der Betrieb einfacher abgewickelt werden. Einfacher deshalb, weil an den Endpunkten Winterthur und Rapperswil besser disponiert werden kann. Zudem müssen für den Betrieb der S7 nicht neue und alte Kompositionen zusammengekoppelt werden. Technisch ist das Aneinanderhängen alter und neuer Kompositionen möglich, die notwendigen Bewilligungsverfahren laufen jedoch noch. Voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres werden die Züge auch auf der S5 verkehren.
Auf der Linie der S14 testet die SBB weiterhin sämtliche neuen Fahrzeuge auf ihre Funktionsfähigkeit im Normalbetrieb, bevor sie auf einer anderen S-Bahnlinie zum Einsatz kommen.
Quelle: SBB Pressemeldung


Großbritannien

Class 90
12.09.2006
Nach der am 10. August 2006 fertiggestellten 90024, die im neuen First Scotrail-Farbschema ausgeliefert wurde, verliess am 24. August mit der 90019 eine zweite Lok in diesem Farbschema die Toton-Lackierungswerke. Wie die 90024 ist die 90019 für den Einsatz vor den "Caledonian Sleepers" (Nachtzüge London - Schotland) vorgesehen. Ursprünglich sollten beide Loks das Great North Eastern Farbschema (dunkelblau) erhalten.
Quelle: Guy Depraetere


Frankreich

Baureihe CC 6500
18.09.2006
Als Ergänzung zur Meldung der CC 6500 vom 14.9.: Die 6549 ist in den TEE-Farben, die 6558 in dunkelgrün ("Maurienne") lackiert, die 6559 hat die Fret-Lackierung grün-silber, und die 6575 hat auch TEE-Farben. Die 6575 ist übrigens die umgebaute CC 21001.
Quelle: Thomas Förster

14.09.2006
Zur Zeit (Stand 09/06) sind noch vier CC6500 für die TER Dienste der Region Rhône-Alpes im Einsatz. Es handelt sich um die Lokomotiven mit den Ordnungsnummern 49, 58, 59, 75.
Quelle: Michael Rosenberger


Veolia / SNCF
07.09.2006
Veolia hat ihre erste Prima der SNCF Reihe 37000 erhalten. Ihre Nummer lautet E37501. Außerdem erhielt die SNCF ihre erste Wendezug BB507243 in Voyage Lackierung für die neuen Wendezüge. Sie wird aber mangels Wendezugeinheiten (Steuerwagen fehlen) zur Zeit nur regulär eingesetzt.
Quelle: Michael Rosenberger


Luxembourg

Baureihe 4000 CFL
18.09.2006
Zwei weitere Lokomotiven der Reihe 4000 tragen nun Teilreklame. Die 4010 wirbt mit einem schwarzen Plakat an den Seitenflächen und dem Slogan "Klimaschutz: Et lait an denger Hand" für den Umweltschutz und die CFL 4011 hat eine Teilreklame des Portals www.axxess.lu erhalten.
Quelle: rail.lu


Spanien

RENFE plant die Bestellung von 50 neue Elektrolokomotiven
29.09.2006
Die spanische Staatsbahn RENFE plant die Beschaffung von 50 elektrischen Gütrerzuglokomotiven und hat die in Spanien ansässigen Lokomotivhersteller (Alstom, Bomardier, CAF, Siemens, Talgo und Vossloh) zu Angebotsabgaben aufgefordert.
Quelle: Lok-report.de

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Lokindustrie:


Bombardier unterschreibt Aufträge über 1.300 Millionen Euro für Schnellbahnsystem in Südafrika
28.09.2006
Das Bombela-Konsortium, an dem Bombardier Transportation beteiligt ist, hat die endgültigen Bedingungen des Konzessionsvertrags für ein Schnellbahnsystem mit der Regierung der Provinz Gauteng in Südafrika ausgehandelt. Im Juli 2005 hatte die Regierung der Provinz Gauteng das Bombela-Konsortium zum bevorzugten Anbieter erklärt. Mit dem Bau der neuen Linie soll umgehend begonnen werden.
Das Auftragsvolumen für den mit 54 Monaten veranschlagten Vertragsteil Design und Bau beträgt rund 2,6 Milliarden Euro (3,3 Milliarden US-Dollar). Der Bombardier-Anteil daran macht etwa 750 Millionen Euro (950 Millionen US-Dollar) aus. Der Anteil von Bombardier am zusätzlichen Wartungsvertrag über 15 Jahre, hat ein Volumen von ca. 550 Millionen Euro (700 Millionen US-Dollar).
Das Projekt im Rahmen einer Private-Public-Partnership umfasst Finanzierung, Design und Bau sowie Betrieb und Wartung des Gautrain Rapid Rail Link. Mitglieder des Bombela-Konsortiums sind Bombardier, das französische Bauunternehmen Bouygues Travaux Publics, das südafrikanische Bauunternehmen Murray & Roberts und die Strategic Partners Group (SPG), eine Partnerschaft südafrikanischer Unternehmen.
Der 80 km lange Gautrain Rapid Rail Link wird Johannesburg, Tshwane (Pretoria) und den Johannesburg International Airport miteinander verbinden. Bombardier wird für die elektrischen und mechanischen Kernsysteme verantwortlich sein, einschließlich einer Flotte von 96 Bombardier Electrostar Fahrzeugen. Das System soll in zwei Phasen in Betrieb gehen. Phase 1 umfasst die Haltestellen Sandton, Marlboro, Midrand, Rhodesfield und Johannesburg International Airport (JIA). In Phase 2 wird das System auf die Haltestellen Park, Rosebank, Centurion, Tshwane (Pretoria) und Hatfield erweitert.
Andre Navarri, President Bombardier Transportation, sagte zu der jüngsten Entscheidung der Regierung von Gauteng: "Diese Entscheidung der Verantworlichen der Provinz Gauteng ist ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur Südafrikas. Und diese ist die unverzichtbare Basis für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zum Wohle des Landes und seiner Menschen.
Raymond T. Betler, President Total Transit Systems, Bombardier Transportation, erklärte: "Als führender Hersteller von kompletten Schienenverkehrssystemen, freuen wir uns, auf die Herausforderung, die die Beteiligung an diesem herausragenden Projekt bedeutet. Wir werden den Menschen in der Gauteng Provinz ein erstklassiges Nahverkehrssystem liefern. Bombardier wird sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass dieses Projekt langfristig zu einer Stütze für soziale Stabilität und wirtschaftlichen Wohlstand wird."
Bombardier wird für Design und Lieferung der Electrostar-Fahrzeuge und des Zugsteuerungsystems Bombardier CITYFLO 250 verantwortlich sein. Zusammen mit seinem Partner Broad Based Black Economic Empowerment wird Bombardier Stromversorgungs- und -verteilungssysteme, Kommunikationssysteme, Fahrausweisautomaten, Gleisarbeiten und die Wartungsausrüstung liefern und für Projektmanagement, Systemtechnik und -integration sowie Prüfung und Inbetriebnahme sorgen. Für Baumaßnahmen wie Tunnel, Haltestellen und das Wartungsdepot werden die beteiligten Bauunternehmen die Verantwortung tragen. In dieser Partnerschaft wird Bombardier auch die Verantwortung für die Wartung des Systems in den ersten 15 Betriebsjahren übernehmen.
Die Electrostar-Fahrzeuge werden im Bombardier-Werk Derby in Großbritannien gefertigt; die Endmontage wird in Südafrika durchgeführt. Schon heute fahren Electrostar-Züge von Bombardier auf mehreren Linien in Großbritannien, darunter auf der c2c-Linie, wo sie landesweit außerordentlich hohe Zuverlässigkeitsraten erreichen.
Bombardier Transportation hat seinen Hauptsitz in Berlin. Rund 97.000 Schienenfahrzeuge von Bombardier sind rund um den Globus unterwegs. Als Weltmarktführer in der Schienenverkehrstechnik bietet Bombardier Transportation das umfassendste Produktportfolio und ist in über 60 Ländern vertreten.
Quelle: Bombardier


InnoTrans der Rekorde mit großem Bahnhofsfest beendet
25.09.2006
Über 25.000 Besucher beim Bahnhofsfest auf dem Gleisgelände der Messe - 65.000 Fachleute aus 90 Ländern besuchten Leitmesse der Schienenverkehrstechnik
Berlin, 24. September 2006 - Mehr als 25.000 Eisenbahnfans kamen am Wochenende zur Lok- und Bahnparade der Superlative auf das Gleisgelände der Messe Berlin. Nach Abschluss der außerordentlich erfolgreichen Fachmesse InnoTrans 2006, öffneten sich die Tore des Freigeländes für junge und jung gebliebene Eisenbahnfans. Trotz zahlreicher anderer Events in der Stadt kamen rund 4.000 Besucher mehr als im Vorjahr, um die schnellsten und stärksten Loks der Welt sowie hochmoderne Züge verschiedener Hersteller zu besichtigen. Wer Eisenbahnnostalgie suchte, wurde bei einer Fahrt im Führerstand einer Dampflokomotive aus dem Jahre 1944 fündig.
Am Freitag war die InnoTrans 2006 mit Rekorden bei Fachbesuchern, Ausstellern und Ausstellungsfläche zu Ende gegangen. Auf mehr als 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche hatten 1.606 Aussteller aus 41 Ländern Innovationen und Produkt-Highlights präsentiert. 65.000 Fachbesucher aus 90 Ländern - das ist eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber 2004 - informierten sich auf der weltgrößten Leistungsschau der Bahn-Branche. Etwa 50 Prozent der Aussteller und über 40 Prozent der Besucher reisten aus dem Ausland nach Berlin.
Quelle: Messe Berlin


Bombardier feiert Weltpremiere - Dieselelektrische Lok komplettiert TRAXX-Familie
20.09.2006
Bombardier Transportation feierte heute auf der Innotrans, der weltgrößten Fachmesse für Schienenverkehrstechnik, eine viel beachtete Premiere: Vorgestellt wurde die erste dieselelektrische Lokomotive aus der erfolgreichen TRAXX- Produktfamilie. Mit der Entwicklung der neuen Variante P 160 DE erobert Bombardier eine im Wettbewerb unerreichte Position: Die ultramoderne Lok komplettiert die TRAXX-Plattform - die beliebte Lokomotivfamilie von Bombardier, bestehend aus AC, DC und Multisystemvarianten, auf die schon jetzt rund 25 Kunden in ganz Europa setzen.
Wolfgang Tölsner, Chief Operating Officer, Bombardier Transportation, sagte:" Mit der neuen Diesel-Lok präsentieren wir uns dem Weltmarkt als einziger Anbieter einer vollständigen Lokomotivfamilie. Welche Lok ein Kunde in Zukunft auch benötigt, wir werden sie ihm aus einer einheitlichen Produktfamilie liefern können."
Edmund Schlummer, President, Locomotives, Bombardier Transportation fügte hinzu: "Unsere Plattform-Strategie schafft wertvolle Synergien. Durch die Verwendung vieler Gleichteile können Kosten für Herstellung, Wartung und Betrieb gesenkt werden. Einsparungen von Zeit und Geld sind auf dem hart umkämpften Markt ein echter Pluspunkt für unsere Kunden."
Von der TRAXX P160 DE hatte die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) bereits 2005 insgesamt elf Fahrzeuge geordert. Sie werden Ende 2007 ausgeliefert und im Verbund mit Doppelstockzügen von Bombardier eingesetzt. Auch das Leasing-Unternehmen CB Rail hat zehn TRAXX DE Lokomotiven bestellt - die Version F140. Damit gibt es dann bereits Bestellungen für den Einsatz im Personen- und im Güterzugbetrieb.
Hinter der bewährten TRAXX-Plattform verbergen sich über die gesamte Lokfamilie hinweg identische, crashfeste Lokkästen und Maschinenraummaße, Bremsen, Drehgestelle, Fahrmotoren, Drehstromantriebstechnik, Zug-/Druckstangen, Führerhäuser und Führertische sowie Kommunikations-, Diagnose- und Zugsicherungseinrichtungen. Die nur 82 Tonnen schweren, 2,2 MW starken TRAXX DE haben mit den E-Loks der Plattform bis zu 75 Prozent aller Teile gemeinsam. Bombardier hat die TRAXX DE für den Güter- und Personenverkehr konzipiert und für das interoperable europäische Zugsicherungssystem ETCS vorgerüstet.
Quelle: Bombardier


Exporterfolg für Stadler: 32 FLIRT für S-Bahn Helsinki
04.09.2006
Junakalusto Oy entschied am 31. August 2006 das international hart umkämpfte Ausschreibeverfahren für die Züge der S-Bahn Helsinki zugunsten der Stadler Bussnang AG. Der Auftragswert liegt bei rund 190 Millionen Euro. Ab 2009/2010 werden die ersten der 32 breitspurigen Triebzüge des Typs FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Dieser Er-folg im skandinavischen Raum mit einem breitspurigen Fahrzeug eröffnet für Stadler weitere strategisch interessante Märkte im Norden, insbesondere auch Russland.
Für die Beschaffung von neuem Rollmaterial für die S-Bahn Helsinki gründeten die Städte Helsinki, Espoo, Vantaa und Kauniainen zusammen mit der Finnischen Staatsbahn VR die Gesellschaft Junakalusto Oy. Dafür beschafft Junakalusto Oy 32 breitspurige 4-teilige Triebzüge des Typs FLIRTS. Der Entscheid für Stadler fiel aufgrund des wirtschaftlich günstigsten Angebots. Bewertet worden sind folgende Kriterien: Gesamtpreis, Life Cycle Costs, Stand der Zugtechnik, Innovation, Liefersicherheit und Kooperationsfähigkeit. Stadler freut sich sehr, dass sie sich einmal mehr mit dem FLIRT in einer Internationalen Ausschreibung durchsetzen konnte. Das von Stadler angebotene Fahrzeugkonzept FLIRT hat sich innerhalb kurzer Zeit am Markt durchgesetzt und wurde bis heute 295 Mal in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Algerien, Polen und Finnland verkauft. Mit dem erfolgten Auftrag in Finnland wird Stadler über eine Breitspur-Version des Typs FLIRT verfügen. Diese Referenz eröffnet neue strategische Märkte wie zum Beispiel die baltischen Staaten oder Russland. Der FLIRT ist ein leistungsstarkes, komfortables und modernes S-Bahnfahrzeug. Der Helsinki-FLIRT ist ein 4-teiliger elektrischer Triebzug (25kVAC) mit rund 250 Sitzplätzen. Für einen raschen Passagierwechsel ist er mit 6 Türen pro Seite ausgerüstet. Unter dem Wagenboden angebrachte Schiebetritte erleichtern das Einsteigen in Bahnhöfen mit niedrigen Bahnsteigen. Die Spurweite beträgt, wie bei der finnischen Bahn üblich, 1.524 mm.
Nach intensiven Wintertests und Zulassungsfahrten werden die ersten Fahrzeuge 2009/2010 den kommerziellen Betrieb aufnehmen. Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst neben den Standorten Stadler Altenrhein AG, die Stadler Bussnang AG, die Stadler Winterthur AG in der Schweiz und die zwei Deutschen Stadler Pankow GmbH in Berlin und Stadler Weiden GmbH in Bayern. Gruppenweit werden insgesamt rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die bekanntesten Fahrzeugfamilien der Stadler Rail Group sind der weltweit erfolgreiche Gelenktriebwagen GTW (398 verkaufte Züge) der Regio Shuttle RS1 (354 verkaufte Züge) und der Flinke Leichte Innovative Regional Triebwagen FLIRT (295 verkaufte Züge). Mit den Produktfamilien Variobahn (159 verkaufte Fahrzeuge) und dem neu entwickelten Tango (66 verkaufte Fahrzeuge) hat sich Stadler im Strassenbahnmarkt erfolgreich etabliert. Des Weiteren stellt Stadler Reisezugwagen und dieselelektrische Lokomotiven her und ist auch weltweit der führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.
Quelle: Stadler Rail Group

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Sonstiges:



Schweres Transrapid-Unglück
24.09.2006
Nach letzten Angaben kostete das schwere Magnetbahnunglück vom Freitag 23 Menschen das Leben. Zehn weitere Personen kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus, sind aber mittlerweile außer Lebensgefahr. Sowohl der Transrapid als auch der Werkstattwagen wurden von der Betriebszentrale aus gesteuert, als sie mit mindestens 200 km/h aufeinanderprallten. Die Polizeit konzentriert sich mittlerweile auf einen Fehler in den Abläufen der Leitstelle. Im Augenblick wird untersucht, warum die Strecke freigegeben wurde, obwohl sich der Werkstattwagennoch auf selbiger befand. Im Transrapid waren 31 auf dem Werkstattwagen zwei Personen. Bei den Fahrgästen des Transrapid handelte es sich um Angestellte des Energieversorgers RWE und Mitarbeiter der Teststrecke. Auch zwei US-Bürger waren an Bord. Durch die erhöhte Fahrbahntrasse waren die Rettungsarbeiten erheblich erschwert worden.
Quelle: verschiedene

22.09.2006
Heute vormittag kam es im Emsland auf der Transrapidstrecke zu einem Auffahrunfall. Nach Angaben der Polizei prallte der Transrapid mit einer Geschwindigkeit von rund 200 km/h auf einen Werkstattwagen. Durch den Aufprall sprang der Zug teilweise aus der Spur und hängt halb herunter. Bis zum Abend waren 15 Tote sowie mehrere Schwerverletzte geborgen worden, die genaue Zahl der Opfer steht noch nicht fest. Bei den Fahrgästen handelte es sich um eine Gruppe von Mitarbeitern und Angehörigen des Herstellers - insgesamt sollen 29 Menschen an Bord gewesen sein. Der Unfall ereignete sich in der nähe des Ortes Lathen im Emsland. Wie es zu dem Unglück kommen konnte ist bislang nicht bekannt. Die Rettungsarbeiten sind durch die erhöhte Trasse erheblich erschwert. Auf der 31.5 Kilometer langen Teststrecke zwischen Lathen und Dörpen im Emsland erreicht der Transrapid bis zu 450 km/h. Bilder des Unglücks sind u.a. hier zu finden.
Quelle: verschiedene


Zum Abschluss gibt's noch ein Dampfzugschmankerl 2 Dampfloks zum Preis von einer!

Wegen der großen Nachfrage bietet der Bayerische Localbahn Verein e.V. zum Abschluss der Fahrten am Tegernsee noch was ganz Besonderes für seine Fahrgäste.
Am Sonntag, den 17. September 2006 pendelt der echte, originale Localbahnzug mit den beiden Dampflokomotiven TAG 7 und Lok 70 083 vor den alten Plattformwagen nochmals auf der klassischen Fahrtstrecke zwischen Tegernsee, Gmund, Schaftlach und Holzkirchen. An diesem Tag gibt es zwei Dampflokomotiven zum Preis von einer, denn die Fahrpreise bleiben konstant.

Die Fahrten finden natürlich bei jedem Wetter statt und zu familienfreundlichen Fahrpreisen. Bezahlen können Sie an diesen Tagen passend zum historischen Zug natürlich auch noch in DM !
Tegernseeab 10:45ab 14:45
Gmundab 10:52ab 14:52
Schaftlachab 11:25ab 15:25
Holzkirchenan 11:40an 15:40
Die Dampfzüge halten auch in Moosrain und Warngau

Holzkirchenab 12:20ab 16:20
Schaftlachab 12:45ab 16:45
Gmundab 13:00ab 17:10
Tegernseean 13:15an 17:25
Fahrkarten, Souvenirs, Getränke und Speisen im Zug erhältlich !!!

Auskünfte:
Info-Tel. / Fax: 089 - 4 48 12 88 Hr. Knoll
Mobil: 0172 - 83 30 52 8 Hr. Sturm
Internet: www.E6905.de oder www.localbahnverein.de
Bayerischer Localbahn Verein e. V. Postfach 1311 83682 Tegernsee

TV: Themen der nächsten Bahnzeit (MDR)
14.09.2006
Die Themen für die Bahnzeit am 15.09.06 um 16:30 Uhr im MDR (Wiederholung am 25.09.06 um 08:05 Uhr):
- 03 1010 --- momentan schnellste kohlegefeuerte Schnellzuglok
- Mit vier Srom- und Spannungssystemen durch Europa --- die BR 189
- Besuch bei der Fichtelbergbahn
- Weltrekord mit Taurus
- Rauchen im Zug -- ja oder nein
- Olympiabahn in Griechenland
Interessant für Ellok Fans ist der Beitrag über die Baureihe 189 mit einem hist. Film über das feierliche Rollout von E410 001 im Jahre 1966
Weiter starten wir Morgen unser Internetfernsehen unter train-tv.com In der Pilotausgabe beschäftigen wir uns u.a. mit der Baureihe 182.
Mehr im Internet unter: www.mdr.de/bahnzeit
Quelle: Frank Thürmer


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Bemerkung: Für diese Seiten bin ich auf aktuelle Informationen meiner Leser angewiesen. Ich freue mich deswegen über interessante Meldungen, Mitteilungen über Neuabnahmen oder Verschrottungen u.ä. von allen E-Loks und elektrischen Triebzügen - eventuell sogar mit Bild. Allerdings möchte ich einschränken, dass ich mir das Recht vorbehalte, eine aus meiner Sicht nicht passende oder unwichtige Meldung auch nicht online zu stellen. Mein Ziel ist es eine Seite mit wichtigen und interessanten Meldungen zu bieten. Aus Zeitgründen (ich arbeite alleine an der Seite!) ist es mir deswegen nicht möglich, jede alltägliche Sichtung online zu stellen. Bitte habt dafür Verständnis. Allerdings freue ich mich jederzeit über Sichtungesmeldungen mit Bild! Infos bitte an die unten angegebene e-Mail. Selbstverständlich veröffentliche ich die Nachricht mit Autor und wenn gewünscht e-mail-Adresse.

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