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News-Archiv Oktober 2009 elektrolok.de

Meldungen Oktober 2009
Haben Sie eine aktuelle Meldung, die für die elektrolok.de-Leser interessant wäre? Wir freuen uns über jede Info an die E-Mail: info@elektrolok.de

140 423 wieder im Einsatz!
30.10.2009
Die ozeanblau-beige 140 423 wurde am 30.10.09 wieder in Betrieb genommen. Bisher sind dann 33 Loks BR 139/140 zurück in den Betriebsbestand. Die 140 423 wird vsl. am 02.11.09 mit Zuglok 52919 von Mainz-Bischofsheim nach Mannheim überführt. Zuglok soll 155 239 sein.
Quelle: JD


4010 009 aufs Abstellgleis
30.10.2009
Nun scheint man auch das Projekt „Erhaltung eines 4010“ in Österreich endgültig aufzugeben. Am 4. November soll laut EBFÖ der für eine museale Erhaltung zunächst in Wien aufbewahrte Zug zur Abstellung nach Haugsdorf gebracht werden.
Quelle: EBFÖ


Teilnetz Warnow ausgeschrieben
30.10.2009
Das Teilnetz Warnow, das nahezu den gesamten Schienenpersonennahverkehr (SPNV) um Rostock umfasst, wird derzeit europaweit ausgeschrieben. Auf den neu zu vergebenden Strecken werden jährlich rund vier Millionen Zugkilometer gefahren. "Wir wollen spürbare Verbesserungen für die Fahrgäste erreichen. Entsprechend haben wir die Ausschreibung formuliert", sagte Verkehrsminister Volker Schlotmann heute. Alle Nahverkehrsstrecken im Land müssen regelmäßig nach Wettbewerbskriterien neu vergeben werden.
Bestandteil der Ausschreibung sind folgende Strecken:
Rostocker S-Bahn-Linien S 1, S 2 und S 3
Regionalbahnlinie RB 11 (Bad Doberan –) Rostock – Graal Müritz / Ribnitz-Damgarten West
Regionalexpress-Linie RE 7 Wismar – Schwerin – Ludwigslust
Linie Rostock – Laage – Güstrow
Regionalexpresslinie RE 8 Wismar – Rostock – Tessin
Die Linie RE 7 und die Linie Rostock – Güstrow werden in die Ausschreibung einbezogen, um Qualitätsverbesserungen zu ermöglichen. Auch sollen die Züge zwischen dem Rostocker Hauptbahnhof und Warnemünde im Berufsverkehr und an den Sommerwochenenden künftig im 7,5-Minuten-Takt statt wie bisher im 10-Minuten-Takt verkehren. Und die etwa 20 Jahre alten und stark verschlissenen Doppelstockzüge sollen durch neue einstöckige und barrierefreie Elektrotriebzüge ersetzt werden. Saisonale Zusatzverkehre von Rostock nach Graal-Müritz werden ausgeweitet. Werktags sollen die Züge zwischen Güstrow und Rostock über Laage künftig durchgängig im Einstundentakt verkehren. Für den Schüler- und Berufsverkehr zwischen Schwerin und Wismar sollen Zusatzzüge eingesetzt werden.
Schlotmann betonte: "Die angestrebten Qualitätsverbesserungen dürfen aber nicht auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verkehrsunternehmen gehen. Deshalb enthält die Ausschreibung auch Vorgaben zur Tariftreue und zu Ausbildungsquoten." Künftig, so Schlotmann, muss ein Tarifvertrag angewendet werden, der für Mecklenburg-Vorpommern repräsentativ und für SPNV-Leistungen anwendbar ist. Auch müssen mindestens 2,5 Prozent Auszubildende beim Verkehrsunternehmen beschäftigt sein.
Der neue Vertrag soll bis 2024 gelten und in zwei Stufen greifen: Ab Dezember 2011 werden die Linien RE 8 und RB 11 (Dieselantrieb) nach dem neu abzuschließenden Vertrag fahren, ab Dezember 2012 die übrigen Linien (Elektroantrieb). Über die Vergabe des europaweit ausgeschriebenen Teilnetzes Warnow wird voraussichtlich im Sommer 2010 entschieden.
Quelle: Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung


Zuwachs bei den Zebras
29.10.2009
Die Lokomotion-Zebras haben Zuwachs bekommen. Seit Dienstag ist die Railpool E186 102 ebenfalls mit den beklannten blauen Zebrastreifen versehen worden. Die Lok ist weiter silbern mit blauem Railpoolband. An den Fronten hat die Lok die Nummer 102 und das Lokomotionlogo erhalten
Quelle: diverse


Baureihe 185.2 mit Kastenproblemen?
29.10.2009
Bei der Baureihe 185.2 sollen Probleme mit den Lokkästen aufgetreten sein. Mehrere betroffene Loks weilen bereits im AW Dessau für Untersuchungen. Dies meldet die Internationale Eisenbahnrevue.
Quelle: Ludwig Reyer


Passau/Würzburg: BR 440 kommt später
28.10.2009
DB Regio muss auf Auslieferung der neuen Regionalzüge warten – Trotz verzögerter Zulassung mehr Zugverbindungen zum Fahrplanwechsel
Geplante Fahrpläne für München - Passau, Würzburg - Nürnberg und Nürnberg - Neustadt (Aisch) - Markt Bibart können eingehalten werden
Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember ist der Betriebsstart für neue schnelle und umsteigefreie Verbindungen zwischen München und Passau vorgesehen. Zwischen Würzburg und Nürnberg sowie zwischen Nürnberg und Neustadt (Aisch)/Markt Bibart sind kleinere Fahrplanverbesserungen geplant. Auf diesen Strecken sollten laut Planung der DB Regio Bayern neue Triebzüge des Typs ET 440 an den Start gehen. Der Bahn wurde jetzt jedoch mitgeteilt, dass zwischen dem Hersteller, der Firma Alstom, dem Zulieferer der Bremsen und dem Eisenbahn-Bundesamt noch offene Fragen zur Zulassung der Fahrzeuge zu klären sind. Laut Auskunft von Alstom sind technische Fragen an den Bremszylindern der Züge ursächlich für den aktuellen Zulassungsstopp.
„Oberste Priorität hat für DB Regio, mit zuverlässigen und betrieblich stabilen Fahrzeugen an den Start zu gehen. Trotz erheblicher Anstrengungen des Herstellers ist dies bis zum Fahrplanwechsel bei den ET 440 nicht gewährleistet. Wir werden daher die vorgesehenen Leistungen mit anderen Fahrzeugen erbringen, um die Auswirkungen für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten“, so Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern. Sowohl die geplanten Fahrplankonzepte als auch die vorgesehenen Sitzplatzkapazitäten können mit den Ersatzfahrzeugen auf allen genannten Strecken sichergestellt werden.
DB Regio Bayern wird auf Bestellung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zwischen Donau und Isar mehr Züge, mehr Leistung und mehr durchgehende Verbindungen anbieten. Trotz des Zulassungsstopps für die neuen Regionalzüge werden diese geplanten Zugleistungen gewährleistet. Die Aufnahme einer stündlichen, schnellen und durchgehenden Expresszug- Verbindung zwischen München und Passau bleibt damit sichergestellt.
Die stündliche Verbindung auf der Strecke Würzburg-Nürnberg sowie der Regionalbahnverkehr zwischen Nürnberg und Neustadt (Aisch)/Markt Bibart, für die ebenfalls zum Fahrplanwechsel der Einsatz von Zügen der Baureihe ET 440 vorgesehen waren, bleiben trotz des Zulassungsstopps weiter gewährleistet.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


139/140 werden wieder reaktiviert
28.10.2009
Schneller als gedacht wurden nun die ersten 139/140 wieder in den Einsatz zurückgeschickt. Betroffen sind bislang Loks aus den Abstellorten Maschen, Bremen und Seelze. Bekannt sind 139 246, 262, 311 sowie 140 450, 784 und 876. Insgesamt sollen aber rund 40 Lok reaktiviert worden sein.
Quelle: DSO


ES 64 F4 099 nun schwarz
28.10.2009
Eine weitere MRCE-Lok hat ihr Farbkleid gewechselt. Wie bereits in der vergangenen Woche geschrieben wurde die ES 64 F4 099 in Berlin nun in das schwarze MRCE-Outfit umlackiert. Die Lok kehrte gestern aus Berlin nach München zurück.
Quelle: DSO

26. Oktober 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:

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elektrolok.de-News - Ausgabe 9

Inhalt u.a.:
  • Neues Outfit für den Lok-Vogel
  • Abgestellte DB Schenker Loks
  • 10 Dinge...: Talgo-Nachtzüge

Mehr Infos

103 132 verlässt München
27.10.2009
Die seit längerem als Ersatzteilspender in München abgestellte 103 132 soll am Mittwoch Nachmittag nach Dessau gebracht werden. Dort wird die Lok ausgeschlachtet und zerlegt.
Quelle: DSO


Weiterer ÖBB-Taurus zur GySEV
27.10.2009
Mit der 1116 066 wurde nun einer weitere ÖBB-Lok an die GySEV vermietet, die damit nun bereits sechs ÖBB-Taurus (1116 060, 061, 063-066) im Bestand führt. Grund ist der längere Ausfall der Unfallok 1047 502. Derzeit besitzt die 1116 066 noch keine Sicherungseinrichtung für Ungarn.
Quelle: BNA


Neues aus Prerov
26.10.2009
CZ Loko Ceska Trebova hat die 130 030 vom SOKV Ostrava mit Neulack fertiggestellt. Im DPOV Prerov befindet sich derzeit 130 018 (schon lackiert in Cargoblau) sowie 130 019 (2008 Führerstandsbrand nach Zussammenstoß mit Auto). Ebenfalls eine HU hat die private 130 041 (SD) bekommen.
Fast fertiggestellt ist die umgebaute 150 203 (ex 150 003). Neu eingerückt ist zur Evy ohne Neulack 151 016.
Quelle: S-Bahnfahrgast, k-report.net


111 027 entklebt
23.10.2009
Die 111 027 hat ihre Folien “850 Jahre München” verloren. Die Lok wurde Mitte der Woche in München entklebt.
Quelle: Forum Mittenwaldbahn


Weitere News von den PKP-183
22.10.2009
Zwischen dem 21. und dem 24. Oktober soll eine Lok (vermutlich 183 601) das BWE-Zugpaar EC 46/EC 45 zwischen Warschau und Rzepin befördern. Aufgrund einer Anpassung dürfen die Loks derzeit nur in Polen verkehren, so dass weiterhin ein Lokwechsel auf die angemieteten DB-186 in Rzepin notwendig ist. In der kommenden Woche ist eine Hochgeschwindigkeitsfahrt angesetzt, bei der der polnische Geschwindigkeitsrekord von 235 km/h gebrochen werden soll. Weiterhin ist der Durchlauf mit einem Zugpaar ab Planwechsel bis Berlin vorgesehen. Bis Frühjahr 2010 will man alle noch ausstehenden Loks ausgeliefert haben, so dass spätestens ab Juni 2010 alle BWE-Züge bis Berlin durchgehend bespannt werden könnten.
Quelle: DSO


CD: Neues aus Prerov
22.10.2009
Die 371 201 (ehemalige 180 001) erstahlt nun im neuen weiß/blauen Look. Sie befindet sich derzeit zur EH im DPOV Prerov. Weiterhin befindet sich in Prerov 242 244, die auch schon blau/weiß lackiert wurde. (Bild).
Ebenfalls zur EH (HU mit Neulack) ist die 151 027. Neu angekommen ist 362 171.
Quelle: S-Bahnfahrgast, k-report.net


Doppelstockzug auf metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg getauft

Name der Metropolregion schmücken das Fahrzeug. Werbeträger für umweltfreundliche Mobilität.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, Stephan Weil, und Manuela Herbort, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio AG, Region Nord, haben am 20.10.09 im Hauptbahnhof Hannover einen Doppelstockzug auf den Namen „metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg“ getauft. Der Name der metropolregion ist beidseitig an dem Steuerwagen des Zuges angebraucht und wird so künftig auf seinen Fahrten in Niedersachsen zu sehen sein.
Herbort sagte das die DB Regio schon öfter Züge getauft habe, der erste war ein ET 424 ( 424 018 ) auf den Namen Celle. Dieser frisch getaufte Zug wird in Niedersachsen unterwegs sein und zwar zwischen Braunschweig und Norddeich so Herbort weiter.
Quelle/Foto(s): Markus Pfetzing, 20.10.2009


S7-Verlängerung: Optimierte Entwurfsplanung vorgestellt
21.10.2009
In einem weiteren Arbeitsgespräch zur S7-Verlängerung nach Geretsried im Bayerischen Verkehrsministerium hat die Vorhabensträgerin Deutsche Bahn gestern die optimierte Entwurfsplanung vorgestellt. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil: „Mit modifizierten Lösungen unter anderem für den Bahnhof Wolfratshausen und den Haltepunkt Gelting hoffen wir, dass der zuletzt bei 0,85 liegende Nutzen-Kosten-Indikator auf einen Wert über 1 gesteigert werden kann." Ein Indikator größer 1 sei Voraussetzung dafür, dass das Vorhaben aus öffentlichen Mitteln gefördert werden kann.
Teilnehmer des Arbeitsgesprächs waren neben Vertretern des Verkehrsministeriums und der Deutschen Bahn die Städte Geretsried und Wolfratshausen sowie der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen. Bei allen Beteiligten herrscht Einvernehmen, dass die noch fehlenden Eingangsdaten für die vom Bayerischen Verkehrsministerium im September in Auftrag gegebene neue Nutzen-Kosten-Untersuchung möglichst rasch abgestimmt werden müssen. Dies ist Voraussetzung, damit ein Abschluss der Untersuchung zum nächsten Spitzengespräch am 7. Dezember 2009, zu dem Verkehrsminister Zeil geladen hat, nicht gefährdet wird.
Die Nutzen-Kosten-Untersuchung wird mehrere Varianten des Vorhabens beleuchten. Eine Variante wird mit Beibehaltung des bestehenden Bahnübergangs an der Sauerlacher Straße geprüft, eine andere Variante mit Tieferlegung des S-Bahn-Gleises in Wolfratshausen und eine dritte Variante mit Tieferlegung auch des Industriegleises nach Geretsried-Nord.
Für die Varianten mit Eisenbahntrog in Wolfratshausen stellte Wolfratshausens Bürgermeister Helmut Forster erste Erkenntnisse aus einem Gutachten vor, dass die Städte Wolfratshausen und Geretsried beim Ingenieurbüro Vieregg/Rössler mit dem Ziel in Auftrag gegeben hatten, die Kosten der Troglösung zu verringern. In den nächsten Wochen muss dieses Gutachten deutlich vertieft werden, bevor es der Vorhabensträgerin Deutsche Bahn zu einer Plausibilitätsprüfung übergeben werden kann.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


9.Mai 2010: Fotosonderzug auf der GKB mit GySEV M44 301

Die Internetseite Bahnnews-Austria veranstaltet am 9.Mai 2010 in Kooperation mit den beiden Privatbahnen GKB und GySEV einen aus grünen Spantenwagen bestehenden und mit der ungarischen Diesellokomotive M44 301 der GySEV (ex MÁV M44 001 - Baujahr 1957) bespannten Fotosonderzug auf der Graz Köflacherbahn nach Wies-Eibiswald und Köflach.
Die Sonderfahrt beginnt um ca. 9 Uhr in Graz Köflacherbahnhof, wo sie um vsl. 17 Uhr endet. Fotohalte und Scheinanfahrten sind für die Teilnehmer, ebenso wie das Befahren der Anschlussbahn Gleinstätten sowie eine Parallelausfahrt mit dem Stainzer Flascherlzug (bespannt mit D7 – ex MAV Mk48 2019) bei Preding, abhängig von der jeweiligen Betriebs- und Wetterlage, natürlich vorgesehen!
Die Kosten für eine Fahrkarte betragen:
Erwachsener 49,- Euro
Kind 20,- Euro
Ihre Anmeldung können Sie unter Angabe Ihres Namens und der Anzahl der gewünschten Fahrkarten mittels E-Mail an die Adresse sonderfahrt@bahnnews-austria.at richten. Aus technischen Gründen können die Fahrkarten ausschließlich im Vorverkauf erworben werden, zudem wird nur ein beschränktes Platzkontingent angeboten!
Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr und verpflichtet zur geleisteten Entrichtung des jeweiligen Fahrpreises. Bei Ausfall der Lokomotive gelangt ein Triebfahrzeug der GKB zum Einsatz. Bei Absage der Veranstaltung durch zu geringe Auslastung oder ein unvorhergesehenes Elementarereignis (z.B. Sturm, etc.) besteht selbstverständlich ein Anspruch auf Rückerstattung des Fahrpreises, jedoch keinerlei Regressanspruch für entstandene Anfahrtskosten zum Veranstaltungsort, ebenso sind weitere Ansprüche ausgeschlossen! Fahrplanänderungen jederzeit vorbehalten.
Hinweis: Es wird keine Verpflegungsmöglichkeit angeboten, das Tragen von festem Schuhwerk wird empfohlen!
Veranstalter: Redaktion Bahnnews-Austria
Bahnnews-Austria


Neue IORE ausgeliefert
20.10.2009
Die erste der im August 2007 bei Bombardier von der schwedischen Erzbahn MTAB nachbestellten IORE-Doppellokomotiven ist fertig und wird in dieser Woche mit der UIC-Nummer 91 74 0000 119-9 S-MTAB nach Schweden überführt. MTAB hat insgesamt vier Doppellokomotiven bestellt, die bis 2010 ausgeliefert sein sollen. Die werden auf der Erzbahn die noch vorhandenen dreiteiligen Dm3 ersetzen.
Quelle: postvagnen.com


15. Oktober 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:

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Preis: 3,50 Euro

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Mehr Infos

Der Lok-Vogel Nr. 50 - Oktober 2009

    Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
    - Der neue Lok-Vogel
    - Abschied am Balkan (SZ 362/HZ 1061)
    - Aus für Hamburg-Altona!
    - Niederländische Elektroloks (2)
    - Bye-bye Orient-Express
    - Griechische Bahn im Wandel
    - Deutschlandreise 2009

PKP-Taurus erstmals im Reisezugdienst
19.10.2009
Zwischen dem 14. und dem 16. Oktober wurde der PKP-Taurus 183 601 erstmals im planmäßigen Reisezugverkehr eingesetzt. Die Lok bespannte dabei das IC-Zugpaar „Neptun“ zwischen Warschau und Gdynia. Beide PKP-Taurus haben seit 8. Oktober die offizielle Zulassung der polnischen Eisenbahnbehörde UTK.
Quelle: diverse


1116 019 bei Unfall schwer beschädigt
19.10.2009
Schon wieder wurde ein Taurus in Ungarn schwer beschädigt. Die für MAV Cargo fahrende 1116 019 (bereits mit blauen Folien beklebt) kollidierte am Samstag zwischen Ebes und Debrecen mit einem PKW. Dabei fing der Führerstand Feuer und brannte aus.
Quelle: EBFÖ


Abellio: Baustart der neuen Werkstatthalle in Hagen-Eckesey
19.10.2009
Nach zweieinhalb Jahren Umbau- und Sanierungsarbeiten auf dem ehemaligen DB-Gelände „Unterer Abstellbahnhof“, in Hagen-Eckesey, fand am 16. Oktober 2009 die feierliche Grundsteinlegung der neuen Werkstatthalle auf dem Betriebsgelände der ABELLIO Rail NRW statt.
Zusammen mit dem 1. Bürgermeister der Stadt Hagen, Dr. Hans-Dieter Fischer, und dem Vorsitzenden der ABELLIO-Geschäftsführung, Shaun M. Mills, legte Ronald R. F. Lünser, Geschäftsführer der ABELLIO Rail NRW, den Grundstein für die Werkstatthalle. Inhalt der gemeinsam einzementierten Hülse waren eine aktuelle Tageszeitung, aktuelles Münzgeld, ein Fahrplan der ABELLIO Rail NRW sowie der Bauplan der Werkstatthalle.
Diese Neubauhalle wird nach dem neuesten Stand der Technik errichtet und mit modernen maschinentechnischen Anlagen und Einrichtungen ausgestattet, wie beispielweise einem 15 t Portalkran und einer Hebebockstrasse mit der Triebzüge und Lokomotiven bis 100 t Gewicht gehoben werden können. „Erst mit der neuen Werkstatthalle lassen sich moderne Technologien in der Wartung und Instandhaltung der Schienenfahrzeuge konsequent umsetzen und sind somit eine wichtige Investition in die Zukunft“ so Ronald Lünser.
Nicht zuletzt schließt sich damit auch der Kreis des eigenen Anspruchsdenkens für die Kunden: denn Instandhaltung auf stets hohem Niveau steht auch für Qualität und sichert dem Fahrgast hochwertige Mobilität.
Der Betriebsstandort in Hagen hat für ABELLIO Rail NRW eine optimale Mittellage im Ruhr-Sieg-Netz, doch entsprach das alte DB-Gelände beim Kauf am 30. Mai 2007 nicht mehr den Anforderungen und war dringend sanierungsbedürftig. Seitdem hat es zahlreiche Sanierungs- und Neubauarbeiten auf dem Betriebsgelände gegeben. Die Gleisanlagen und Verkehrsflächen wurden ebenso saniert wie die Medienversorgung die Stromversorgung, einschließlich eines Verwaltungsgebäudes mit modernen Sozial- und Büroräumen für die Mitarbeiter. Der Umbau einer kleinen Wagenhalle zum Großteilelager erfolgte im Jahr 2008 genauso wie der Neubau einer eigenen Tankanlage für Dieseltriebfahrzeuge. Neben dem nun erfolgenden Neubau der Werkstatthalle wird auch endlich der Weg frei für eine eigene Zufahrt von der Eckeseyer Strasse (B54) zum Betriebsgelände.
Das Gesamtprojekt mit einem Investitionsvolumen von rund 7,5 Millionen Euro wird im Jahr 2010 abgeschlossen sein. Die Aufträge der einzelnen Bauprojekte wurden überwiegend an regionale Unternehmen aus Hagen und Umgebung vergeben.
Quelle: Abellio Rail NRW


Zugtaufe Eberbach
19.10.2009


Am 18.10.09 fand im Bahnhof Eberbach eine Zugtaufe statt. Um 10 Uhr war es soweit, das Taufkind 425 208 fuhr auf Gleis 2 ein. Bei der Einfahrt war der Name noch verklebt. Die Flasche Sekt war mit einem rote Aufkleber „S-Bahn Zugtaufe "Eberbach am Neckar" 18. Oktober 2009“ versehen. Vor der eigentlichen Taufe gab es Ansprachen von Andreas Schilling, der Leiter der DB Regio AG - Region RheinNeckar, und dem Bürgermeister von Eberbach, Bernhard Martin. Danach wurde unter musikalischer Begleitung des Fanfarenzuges Eberbach die Verdeckung des Namen entfernt. Aufgrund des Aberglaubens, dass es Unglück bringt, wenn ein Mann einen Zug oder Schiff tauft, wurde die hat Sektdusche der Bahn von der Ehegattin des Bürgermeisters übernommen. Eine Winzigkeit ist dennoch schief gelaufen: Beim Entkleben ist bei dem Schriftzug "Metropolregion Rhein-Neckar Wappen" der Buchstaben p mit abgegangen. Zum Abschluss wurde ein Bild überreicht, das an dieses historische Ereignis erinnern soll.
Quelle/Foto(s): Tobias Walter, 18.10.2009


ICE "Andernach" getauft
19.10.2009
Die Stadt Andernach hat am Samstag die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Oberbürgermeister Achim Hütten und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Rheinland-Pfalz und Saarland, Udo Wagner, tauften im Bahnhof den Zug auf den Namen "Andernach". Den Namen der Stadt erhielt ein InterCityExpress mit Neigetechnik (ICE T - Tz 1161). Diese Bauart fährt unter anderem auf den Strecken Berlin-Leipzig-Nürnberg-München, Frankfurt-Leipzig-Dresden und (Dortmund-) Frankfurt-Passau-Wien.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


Startschuss für die Modernisierung der Zugbildungsanlage Maschen
16.10.2009
Erneuerung der vorhandenen Infrastruktur bis 2013 , Investitionen von über 230 Millionen Euro.
Am 15.10.09 gab die Deutsche Bahn den Startschuss für die Modernisierung der Zugbildungsanlage in Maschen bei Hamburg. Maschen ist im Schienengüterverkehr eine wichtige Drehscheibe im Seehafenhinterlandverkehr und für die Transporte nach Skandinavien. Mit der begonnenen Modernisierung können die Rangierabläufe in Zukunft noch reibungsloser und effizienter gestaltet werden. Die Bauarbeiten an diesem bedeutenden Güterverkehrs-Drehkreuz des Nordens wird während des laufenden Betriebs durchführt.
In den kommenden Jahren wird die gesamte Infrastruktur des Rangierbahnhofs mit über 200.000 Schwellen und mehr als 120 Kilometern Gleisen erneuert. Dabei werden fast 200.000 Kubikmeter Schotter bewegt und 230 Weichen, 97 Gleisbremsen, 88 Förderanlagen für Güterwagen, die beiden Steuerungssysteme für den Rangierbetrieb in Nord-Süd- sowie in Süd-Nord-Richtung sowie 60.000 Meter Kabeltrassen modernisiert. 88 Richtungsgleise erhalten zudem eine konstante Neigung von 0,5 Promille, wodurch ein optimaler Betriebsablauf ermöglicht wird. Die Arbeiten sollen Ende 2013 beendet sein. Insgesamt werden über 230 Millionen Euro vor allem aus Mitteln des Bundes investiert. Die Baumaßnahme wird in mehreren Bauphasen durchgeführt. Zuerst werden die Einfahrgruppen beider Richtungen erneuert, anschließend die Rangieranlagen an die neue Ablaufsteuerungstechnik angeschlossen. Im letzten Schritt erfolgt die komplette Modernisierung der Richtungsgruppen des Süd-Nord- und des Nord-Süd-Systems.
Die Zugbildungsanlage Maschen wurde am 7. Juli 1977 eingeweiht, hat eine Länge von 7.000 Metern und eine Breite von 700 Metern. Bis zu 150 Güterzüge werden werktäglich in Maschen behandelt.
Daten zur Erneuerung der Zugbildungsanlage Maschen
- Nord/Süd-System und Süd/Nord-System -
Größe der ZBA 7.000 Meter lang, 700 Meter breit
Bauzeit 2009 - 2013
Investition über 230 Millionen Euro ( Bund u. Bahn )
Erneuerung der gesamten Infrastruktur:
- über 200.000 Schwellen
- mehr als 120 Kilometer Gleis für 33 Einfahr- und 88 Richtungsgleise
- 200.000 Kubikmeter Schotter
- 230 Weichen
- 97 Gleisbremsen (2 Berg-, 7 Tal- und 88 Richtungsgleisbremsen)
- 88 Förderanlagen für Güterwagen
Modernisierung Technik:
- Steuerungssysteme in Nord-Süd- sowie Süd-Nord-Richtung
- ?60.000 Meter Kabeltrassen
- Bremsprobeanlage
- Gleisfeldbeleuchtung
Kapazität:
Die maximale Rangierleistung beträgt je System 3.960 Wagen/Tag bei einer maßgeblichen Bergleistung von 180 Wagen/Std.
Verkehrliche Bedeutung:
Die ZBA Maschen spielt im Gesamtkonzept der Produktion des Einzelwagenverkehrs eine herausragende Rolle. Neben der Funktion als internationales Gateway nach Skandinavien mit direkten Verbindungen zur ZBA in Dänemark und Schweden sowie die Sammlung und Verteilung von Einzelwagen im Bereich Lüneburg, Hamburg und Schleswig-Holstein hat sie eine Schlüsselfunktion für die Hinterlandanbindung vor allem der großen Nordseehäfen Bremerhaven und Hamburg sowie des Ostseehafens Lübeck.
Quelle: Markus Pfetzing


Bombardier: Zusätzliche E464-Lokomotiven zur Verstärkung der Regionalverkehrsflotte
15.10.2009
Die italienische Staatsbahn Trenitalia hat Bombardier Transportation einen neuen Auftrag für die Lieferung von 100 weiteren seiner Elektrolokomotiven des Typs E464 erteilt. Der Auftrag im Wert von ca. 258 Millionen Euro (383 Millionen US-Dollar) ist ein weiterer Erfolg für die Bombardier-Lokomotiven in Italien. Das Unternehmen hat bereits Aufträge für insgesamt 638 Loks vom Typ E464 erhalten, von denen 480 bereits erfolgreich im Einsatz sind. Der Vertrag beinhaltet auch eine Option über 50 weitere Lokomotiven. Die Auslieferung aus dem jüngsten Auftrag ist zwischen 2010 und 2012 vorgesehen.
Mit den zusätzlichen E464-Lokomotiven wird Trenitalia eine der größten aus nur einem Fahrzeugtyp bestehenden Flotten Europas betreiben. Trenitalia profitiert damit von deutlich geringeren Betriebs- und Wartungskosten.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Lokomotiven die erste Anschaffung sind, die Trenitalia im Rahmen des kürzlich angekündigten 2-Milliarden-Euro-Investitionsplans zur Verstärkung seiner Regionalverkehrsflotte beschlossen hat. Wir danken Trenitalia für das anhaltende Vertrauen in die Produktionsstätten, die wir in Vado Ligure aufgebaut haben“, kommentiert Roberto Tazzioli, Chief Country Representative Italien von Bombardier Transportation. „Mit diesem Auftrag bauen wir die ohnehin schon starke Präsenz im Bereich der Fertigung von Bombardier in Italien weiter aus. Wir fühlen uns bestärkt darin, Trenitalia auch weiterhin High-Tech-Lösungen anzubieten, mit denen der italienische Regional- und Hochgeschwindigkeitsverkehr auf internationalem Spitzenniveau unterwegs ist“, fügt Tazzioli hinzu.
„Fast 4.000 Bombardier-Lokomotiven leisten in den Netzen, in denen sie unterwegs sind, erstklassige Dienste. Die E464-Lokomotiven sind in Italien so erfolgreich wie die BOMBARDIER TRAXX-Plattform in vielen anderen europäischen Ländern“, so Åke Wennberg, President, Locomotives & Equipment von Bombardier Transportation.
Während die Lokomotiven in Vado Ligure gefertigt werden, werden Wagenkästen und die BOMBARDIER MITRAC-Antriebstechnik von den Bombardier-Standorten Wroclaw in Polen und Trápaga in Spanien geliefert.
Die E464-Lokomotive mit einer maximalen Leistung von 3,5 MW und einer Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h zeichnet sich besonders durch hohe Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit aus.
Quelle: Bombardier


Dänemark: EN 482/483 ab Dezember mit DB 185
14.10.2009
Der Nachtzug EN 482/483 wird ab Dezember zumindest auf dem Abschnitt Padborg - Kopenhagen von der DSB EA auf die 185 übergehen. Dies geht aus den neuen Dienstfahrplänen hervor die auf banedanmark.dk veröffentlicht wurden. Der Baureihe EA verbleibt die Beförderung des zeitlich vorgelagerten Zuges EN 1283 (Kopenhagen - Padborg) zwischen dem 17. April und 7. August 2010. Interessant ist auch die Verlängerung einiger Hectorrailleistungen mit 185 bis nach Kopenhagen (HV 7100, 7120-7126, 7140-7143, 7152, 7161 + einige Saisonzüge).
Quelle: banedanmark.dk


S-Bahn Berlin befährt ab 19. Oktober gesamtes Netz
14.10.2009
Ab kommenden Montag, 19. Oktober, befährt die Berliner S-Bahn wieder alle Strecken ihres Netzes. Damit sind auch Spandau, Wartenberg und Strausberg Nord wieder mit den rot-gelben Zügen erreichbar. Zwischen der Berliner Stadtbahn und Potsdam wird die Direktverbindung mit der Linie S7 wieder hergestellt. Zwischen Potsdamer Platz und Potsdam Hauptbahnhof wird der Verkehr tagsüber auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Auf der besonders stark nachgefragten Linie S3 fahren die Verstärkungszüge mit sechs statt vier Wagen. Die Stammzüge werden über Charlottenburg nach Westkreuz verlängert. Ab Montag stehen für den S-Betrieb rund 340 Viertelzüge zur Verfügung. Dies sind 60 Zugeinheiten mehr als derzeit.
Die Linie S75 fährt ab 19. Oktober im 20-Minuten-Takt zwischen Spandau und Wartenberg. Damit werden neben den beiden Endpunkten auch die S-Bahnhöfe Stresow, Pichelsberg, Gehrenseestraße und Hohenschönhausen wieder bedient. Auf der Stadtbahn erhöht sich damit die Zahl der Züge auf zwölf pro Stunde und Richtung.
Die Züge der Linie S7 fahren wieder im 20-Minuten-Takt von Ahrensfelde bis Potsdam Hauptbahnhof. Tagsüber wird zwischen Ahrensfelde und Warschauer Straße ein 10-Minuten-Abstand angeboten.
Die Linie S1 verkehrt wieder regulär zwischen Oranienburg und Wannsee im 20-Minuten-Takt. Ab Potsdamer Platz fahren ebenfalls alle 20 Minuten zusätzliche Züge, die bis Potsdam Hauptbahnhof verlängert werden. Damit besteht gemeinsam mit der Linie S7 zwischen Wannsee und Potsdam Hauptbahnhof ein 10-Minuten-Abstand. Aufgrund der beginnenden Vorlesungszeit hilft dieses Angebot den Studierenden, die zu den Hochschulstandorten der Universität Potsdam in Griebnitzsee und Babelsberg wollen.
Die S-Bahn-Ergänzungsverkehre mit Regionalzügen zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Berlin Ostbahnhof werden weiterhin angeboten und fahren ab 19. Oktober täglich von 6 bis 20 Uhr, freitags und samstags bis 24 Uhr. Mit der Anbindung von Spandau durch die S75 im 20-Minuten-Takt verkehren die Züge der Linie RB 10 wieder wie im Regelfahrplan vorgesehen nur in den Hauptverkehrszeiten über Spandau hinaus bis nach Charlottenburg. Die RB 13 Wustermark – Berlin-Spandau fährt bis auf Weiteres weiter nach Berlin Hauptbahnhof (tief). Alle Züge halten auch in Jungfernheide und sind somit mit dem im 5-Minuten-Takt verkehrenden S-Bahn-Ring verknüpft. Die zusätzlichen Züge werden Montags bis Freitags elf Mal pro Tag und Richtung jeweils von 5 bis 9 Uhr und von 13 bis 20 Uhr angeboten.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


SNCF plant neue Ausschreibung für HGV-Züge
13.10.2009
Ende Oktober plant die SNCF eine Ausschreibung über 35 Hochgeschwindigkeitszüge durchzuführen. Der Auftrag im Wert von 1 Mrd. Euro kann eventuell auch eine Optionen auf weiter 65 Züge enthalten. Die Züge sind für den europäischen Verkehr bestimmt und sollen u.a. die Thalys-Flotte verstärken.
Quelle: finanztreff.de


Eingung: Austausch sämtlicher Treibradsatzwellen bei ICE3-Flotte
13.10.2009
Die Deutsche Bahn hat sich mit Siemens und Bombardier auf eine gemeinsame Lösung zum Tausch der ICE3-Treibradsatzwellen geeinigt. Zunächst wird eine Neuentwicklung und Erprobung der Treibradsatzwellen umgesetzt, wofür die Industrie verantwortlich zeichnet. Die Radsatzwellen müssen anschließend durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zugelassen werden. Nach erfolgter Zulassung wird zwischen DB und Industrie gemeinsam die Umsetzung mit einem dazugehörigen Zeitplan zum Austausch erarbeitet. Über weitere Details der Einigung wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.
„Wir sind erleichtert, dass wir eine Einigung erzielt haben. Das ist ein wichtiger Fortschritt für die DB. Jetzt muss die Industrie so schnell wie irgend möglich die Vereinbarung umsetzen“, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG.
Insgesamt sind vom Austausch rund 1.200 Treibradsatzwellen betroffen.
„Die jetzt getroffene Vereinbarung ist ein sichtbares Zeichen für eine verbesserte Grundlage in der Kooperation zwischen Industrie und DB. Damit ist eine gute Basis geschaffen, um auch künftig die erforderliche Qualität abzusichern", erklärte Dr. Volker Kefer, im September neu bestellter DB-Vorstand für Technik, Systemverbund und Dienstleistungen.
Nach einer Entgleisung aufgrund des Bruchs einer Radsatzwelle im Juli 2008 führt die DB derzeit in Abstimmung mit dem EBA alle 30.000 bzw. alle 60.000 Kilometer (je nach Werkstoff) Ultraschalluntersuchungen an den ICE3-Zügen durch. Ursprünglich war ein Intervall von 300.000 Kilometern vorgesehen.Die Neuentwicklung soll der Deutschen Bahn deutliche Verbesserungen im operativen Betrieb ermöglichen, insbesondere erheblich längere Wartungsintervalle.
Grube:„Auch in diesen Verhandlungen galt die Maxime, Sicherheit ist und bleibt das höchste Gut. Für die Kunden ändert sich bis zur Umsetzung des Austauschprogramms nichts. Bahnfahren ist und bleibt sicher.“
Quelle: Deutsche Bahn AG


Unfall in Matzleinsdorf: Erste Ergebnisse schließen menschliches Versagen aus
12.10.2009
Am Freitag kam es zu einem Auffahrtunfall in Wien Matzleinsdorf bei dem eine S-Bahn (4020 215) mit einem Baudienstfahrzeug (X 628 005) zusammenstieß. Der auslösende Fehler war bei vorherigen Bauarbeiten entstanden. Der Fehler ist bekannt, Ersatzmaßnahmen um gleichartige Vorfälle zu verhindern wurden bereits angeordnet. Wie es zu diesem Fehler kommen konnte ist derzeit Gegenstand der Erhebungen. Die ÖBB werden erst dann Ergebnisse kommunizieren, wenn die Fakten endgültig geklärt sind - und nicht mit Halbwahrheiten an die Öffentlichkeit gehen.
Die Baustelle war korrekt abgesichert. Der entsprechende Fahrweg der Schnellbahn ist durch ein Signal abgesichert. Die laufenden Untersuchungen haben ergeben, dass dieses Signal in Freistellung war, obwohl der Fahrweg nicht zur Gänze frei war. Ursache ist eine nach Bauarbeiten falsch positionierte "Isolierstelle". Eine Isolierstelle meldet dem Stellwerk die freie Befahrbarkeit des Fahrweges. Wie es zu dieser "Fehlpositionierung" kommen konnte ist derzeit Gegenstand von Erhebungen. Bereits gestern wurden Ersatzmaßnahmen angeordnet, sodass auch in diesem Bereich die Sicherheit gewährleistet ist.
Quelle: ÖBB-Holding AG, EBFÖ


Railpool: Peterson Rail mietet drei TRAXX F140 AC2
09.10.2009
Das norwegische EVU Peterson Rail hat einen Mietvertrag über drei Bombardier TRAXX F140 AC2 mit Railpool abgeschlossen. Die erste Loks oll im Frühjahr 2010, die anderen beiden gegen Jahresende in Dienst gehen.
Quelle: Postvagnen, railcolor.net


Dreigleisiger Ausbau der Bahnstrecke zwischen Stelle und Lüneburg beginnt
09.10.2009
Mit einem symbolischen ersten Spatenstich in Lüneburg begann am 8. Oktober der Ausbau der bislang zweigleisigen Strecke zwischen Stelle und Lüneburg in Niedersachsen. Bis 2014 werden in dem rund 27 Kilometer langen Abschnitt ein drittes Gleis sowie zwischen Stelle und Ashausen zusätzlich ein viertes Gleis gebaut. Über 280 Millionen Euro investieren Bund und Bahn in den Streckenausbau, der von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Strukturentwicklung (EFRE) kofinanziert wird.
Der Abschnitt Stelle-Lüneburg ist Teil der Bahnverbindung zwischen Hamburg und Hannover. Er ist bereits seit langem hoch belastet, mit dem Streckenausbau soll die Kapazität deutlich erhöht werden. Besonders im Hafenhinterlandverkehr wird in den kommenden Jahren ein weiter steigendes Güterverkehrsaufkommen erwartet. Zudem plant das Land Niedersachsen, den Takt des Regionalverkehrs zu verdichten.
Das zusätzliche Gleis zwischen Stelle und Lüneburg wird dort angeordnet, wo dies mit dem geringsten Eingriff in das Umfeld verbunden ist. Rund 35 Kilometer Gleis werden neu verlegt, dazu rund 52 Kilometer Oberleitungsanlage errichtet. Neu gebaut oder erweitert werden 52 Brücken und Durchlässe. Rund 17 Kilometer Schallschutzwände, bis zu sechs Meter hoch, entstehen.
In den Stationen Ashausen, Winsen, Radbruch und Bardowick werden Bahnsteige neu gebaut oder erneuert. Die Betriebsleittechnik auf dem Streckenabschnitt wird modernisiert.
Quelle: Deutsche Bahn AG


München - Augsburg: Durchgehend viergleisiger Betrieb voraussichtlich ab Juni 2011
09.10.2009
Die aufwändigen Auflastschüttungen für den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke Olching - Augsburg im Planungsbereich Haspelmoor schreiten voran. Bisher wurden im Bereich der Moorstelle 1, südöstlich von Haspelmoor, drei Schüttlagen auf einer Länge von rund 600 Metern aufgebracht. Im Bereich der Moorstelle 2, südwestlich von Haspelmoor, wurden auf einer Länge von rund 550 Metern bereits fünf Lagen geschüttet. Die Setzungen im Moor 1 betragen derzeit rund 0,4 Meter, im Moor 2 liegen sie bei rund 0,6 Metern.
Aufgrund der Erkenntnisse, die zwischenzeitlich beim Messen der Setzvorgänge gewonnen wurden, lässt sich jetzt die voraussichtliche Dauer der Bauarbeiten bestimmen. Die durchgehende Inbetriebnahme der vier Gleise zwischen Olching und Augsburg mit Geschwindigkeiten bis zu 160 Stundenkilometern (derzeit aufgrund der Baustelle 70 km/h) soll voraussichtlich im Juni 2011 erfolgen. Nach den erforderlichen Hochtast- und Messfahrten, die zur Anhebung der Geschwindigkeit auf 230 km/h erforderlich sind, und der Streckenabnahme durch die Genehmigungsbehörden sollen die Arbeiten im Dezember 2011 komplett abgeschlossen sein.
Seit Juli 2009 wird der Moorboden im Bereich der Moorstelle 2 entwässert. Nachdem rund 6.000 Sanddrainagen im Abstand von 1,60 Metern in das Moor eingebracht wurden folgte die erste Auflastschüttung. Rund 50 Zentimeter dicke Lagen eines Sand- und Kiesgemischs werden auf einer Länge von 550 Metern aufgeschüttet. Sie drücken die Moorschichten zusammen, so dass sich der Untergrund setzen kann und stabil wird. Im Bereich der Moorstelle 1 begannen die Schüttarbeiten Mitte August. Die Berechnungen haben ergeben, dass für die Moorstelle 1 voraussichtlich elf und für die Moorstelle 2 voraussichtlich 12 Lagen aufzubringen sind.
Insgesamt müssen rund 70.000 Kubikmeter Sand und Kies bis zu einer Höhe von sechs Metern aufgeschüttet werden. Während des Aufbringens der Schüttlagen und während der Liegezeit werden die Setzvorgänge und der Porenwasserdruck im Moor mit sensibler Messtechnik überwacht. Erst wenn die Setzungen nahezu abgeklungen sind, kann die Auflast wieder beseitigt werden. Dann erfolgt der eigentliche Bau der Bahntrasse mit Unterbau (Tragschichten), Gleisen, Oberleitung und signaltechnischer Ausrüstung.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


Kommen die letzten 423er bald nach Frankfurt
08.10.2009
Offenbar sollen die noch ausstehenden letzten 13 Einheiten der Reihe 423 schon bald in den Einsatz nach Frankfurt kommen. Dies meldet das S-Bahn Forum unter Berufung auf Zeitungsberichte und Angaben des RMVs. Die Züge 423 444-456 warten seit längerem auf die engültige Abnahme.
Quelle: S-Bahn Forum


Planungsvereinbarung für S-Bahn-Durchbindung von Ansbach nach Dombühl unterzeichnet
08.10.2009
Der Ausbau des Nürnberger S-Bahn-Ergänzungsnetzes ist in vollem Gang. Künftig wird die neue S 4 Nürnberg mit Ansbach verbinden. Ergänzend dazu haben der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn AG jetzt eine Planungsvereinbarung für die Durchbindung von S-Bahn-Zügen bis nach Dombühl abgeschlossen. Das Vorhaben mit einem voraussichtlichen Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro soll gemeinsam von Bund und Land finanziert werden. Der Freistaat Bayern übernimmt zunächst die Planungskosten für die Ausbaumaßnahme von 346 000 Euro in voller Höhe. Dadurch können die Planungen zügig durchgeführt werden. Mit dem Bau kann voraussichtlich 2011 begonnen werden. Wann die Verbindung bis Dombühl in Betrieb geht, hängt vom Verlauf des Planfeststellungsverfahrens ab.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


Talent2: Deutsche Bahn bestellt acht Züge für 35 Millionen Euro
08.10.2009
Die Deutsche Bahn bestellt im Wert von rund 35 Millionen Euro bei Bombardier Transportation, Berlin, acht weitere Talent2-Züge. Davon werden vier der Triebzüge mit jeweils drei Wagensektionen und vier weitere als fünfteilige Triebzüge der DB-Baureihe 442 ausgeliefert. Die neuen Züge werden in Sachsen auf der Saxonia-Linie zum Sommerfahrplan 2011 zum Einsatz kommen.
DB Regio Südost wird die drei- und fünfteiligen Triebzüge als RegionalExpress-Linie (RE) 50 zwischen Dresden, Riesa und Leipzig einsetzen.
Mit dieser Fahrzeugbestellung hat die DB den siebten Abruf aus dem Rahmenvertrag über insgesamt 321 Fahrzeuge getätigt. Damit sind jetzt bereits 128 Fahrzeuge der DB-Baureihe 442 abgerufen worden.
Quelle: Deutsche Bahn AG


Weitere Schenkerloks zu DB Regio?
07.10.2009
Neben der bereits bekannten Abgabe der Reihe 182 an DB Regio, könnten auch einige Loks der Reihen 145 und 185 an die Nahverkehrssparte der DB AG gehen. Laut einem internen Papier könnten 18 Loks der Reihe 145 und 13 Loks der Reihe 185 bis zum 1. Januar 2010 an DB Regio vermietet werden.
Quelle: DSO


143 205 wieder ohne DB Regio-Aufkleber
07.10.2009
Die Dresdner 143 205 hat ihre Regio DB-Aufkleber wieder verloren. Die Lok hatte als einzige ihrer Reihe im Mai 2009 seitlich unter dem Führerstandsfenster die Regio DB-Aufkleber erhalten.
Quelle: revisionsdaten.de


Letzte EM-Lok entklebt
06.10.2009
Gestern rückte mit 1116 232 die letzte EM-Lok der ÖBB zur Entklebung in den TS Linz ein.
Quelle: EBFÖ


Fahrzeugüberführungen in Wien
05.10.2009

Gleich zwei Fahrzeugüberführungen kamen am Wochenende durch Wien. Während Lokomotion die DB-Loks 232 682 und 685 sowie die dänischen EA 3011, 3012, 3016, 3018 und 3021nach Hegyeshalom überführte (siehe Sichtungen), konnten am 03.10.2009 in Wien Zvbf. die Rollberglokomotiven 1064 005 und 1064 006 beim Verschieben der SNCF-Triebwagen 4637, 4671 und 4711 sowie deren Steuerwagen 8648, 8649 und 8708 - welche nach Rumänien verkauft wurden - fotografiert werden.
Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 03.10.2009


1012 001 bald nach Schweden
02.10.2009
Die 1012 001, die letzte noch in Österreich verbliebene Lok ihrer Baureihe, ist mittlerweile in Linz wieder komplettiert und mit einem neuen Hectorrail-Anstrich versehen worden. Am 1. Oktober fand eine Lastprobefahrt auf der Westbahn statt, wobei die Lok allerdings nur mit zwei funktionsfähigen Motoren unterwegs war. Demnächst dürfte die 1012 001 als 141 001 dann zu Hectorrail überführt werden.
Quelle: BNA


S-Bahn Stuttgart: Vorlauf auf der S 60 kommt
02.10.2009
S-Bahn-Fahrgäste können sich freuen. Der Verkehrsausschuss hat gestern Verbesserungen beschlossen und auf Antrag von CDU und Grünen einem Vorlaufbetrieb auf der S 60 zwischen Böblingen und Maichingen ab Sommer 2010 zugestimmt. Auch eine S-Bahn-Verbindung nach Göppingen fand große Unterstützung. Genauere Untersuchungen und Gespräche werden folgen.
Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember werden die S-Bahnen an Wochenenden bis später in die Nacht hinein fahren. Dieser Beschluss geht auf einen interfraktionellen Antrag zurück. „Damit kommen wir dem Wunsch vieler Fahrgäste nach einem späteren Betriebsende am Wochenende nach und haben erreicht, dass auf allen Linien die letzte S-Bahn gegen 1 Uhr vom Hauptbahnhof abfährt“, sagte Regionaldirektorin Jeannette Wopperer. Künftig wird die letzte S-Bahn in Richtung Backnang (S 3) den Hauptbahnhof Stuttgart um 0.45 Uhr verlassen. Nachtschwärmer aus Marbach (S 4) können sich bis 1.08 Uhr Zeit lassen, also eine Stunde länger als bisher. Auch in Richtung Stuttgart wird die S-Bahn später fahren. So verlässt die letzte S 2 Filderstadt in Richtung Landeshauptstadt künftig um 00.34 Uhr und damit eine halbe Stunde später als bisher. Darüber hinaus sollen samstags abends längere S-Bahn-Züge eingesetzt werden. Alles in allem werden diese Verbesserungen an Wochenenden knapp 500.000 Euro pro Jahr kosten.
Bus-Schienenkonzept auf der Teckbahn und Vorlauf S 60
Im Zusammenhang mit dem Ausbau des S-Bahn-Netzes, das der Verband Region Stuttgart auf den Weg gebracht hat, wird es betriebliche Änderungen geben. Wenn die S 1 von Plochingen nach Kirchheim/Teck am Sonntag, den 13. Dezember, an den Start geht, wird es auf der kleinen Teckbahn zwischen Kirchheim/Teck und Oberlenningen ein Bus-/Schienenkonzept geben. Werktags wird somit jede S-Bahn in Kirchheim/Teck alle 30 Minuten zu erreichen sein – entweder mit dem Bus oder mit der kleinen Teckbahn. An Wochenenden wird es mindestens einen Stundentakt geben, also jede zweite S-Bahn angebunden sein..
Vorlaufbetrieb zwischen Böblingen und Maichingen
Da die S 60 von Böblingen nach Renningen erst Ende 2011 fährt, hatten CDU und Grüne beantragt, einen Vorlaufbetrieb zu prüfen. Gestern wurde einstimmig entschieden: ab Sommer 2010 wird die S-Bahn als Vorlauf der S 60 zwischen Böblingen und Maichingen unterwegs sein. Dieser Vorlauf soll ab 14. Juni 2010 montags bis freitags von 5.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Halbstundentakt verkehren. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 werden zusätzliche Abendfahrten bis 23.00 Uhr im Halbstundentakt angeboten. Damit kann auch die Spätschicht beim Daimler-Werk in Sindelfingen vom Vorlaufbetrieb profitieren. Neben zusätzlichen Infrastrukturkosten von ca. 300.000 Euro wird für den Vorlauf 2010 mit Betriebskosten von 300.000 Euro, im Jahre 2011 von rund 600.000 Euro gerechnet.
Quelle: Verband Region Stuttgart



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