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Bombardier Joint Venture erhält Auftrag für 40 Hochgeschwindigkeitszüge in China
31.10.2007
Weltweit erster Einsatz von Elektrotriebzug-Schlafwagen auf der Basis des ZEFIRO-Konzepts im Hochgeschwindigkeitsbetrieb
Das chinesische Eisenbahnministerium (MOR) hat Bombardier Sifang Power (Qingdao) Transportation Ltd. (BSP) mit der Lieferung von 40 Hochgeschwindigkeitszügen beauftragt. Die jeweils 16-teiligen Züge mit insgesamt 640 Wagen haben einen Auftragswert von etwa einer Milliarde Euro (1,5 Milliarden US-Dollar). Der Anteil von Bombardier beläuft sich auf ca. 413 Millionen Euro (596 Millionen US-Dollar). BSP ist ein Joint Venture von Bombardier Transportation, der Power Corporation of Canada und der China South Locomotive and Rolling Stock Industry (Group) Corporation.
Der Vertrag wurde am Mittwoch während einer Zeremonie im Beisein von Mr. Zhang Shuguang, Deputy Chief Engineer of MOR and Director General of Transportation Bureau und Laurent Beaudoin, Chairman und CEO von Bombardier Inc., unterzeichnet. Bei der aktuellen Beauftragung handelt es sich um die größte Einzelorder im Personenzugbereich in der Geschichte des chinesischen Schienenverkehrs.
Die neuen Elektrotriebzüge werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h erreichen. 20 Züge sind mit Schlafplätzen ausgestattet und werden speziell für Nachtreisen eingesetzt. Bombardier Transportation liefert somit weltweit die ersten Elektrotriebzug-Schlafwagen für den Hoch- bzw. Höchstgeschwindigkeitseinsatz. Für deren Entwicklung wurden Kernelemente der BOMBARDIER ZEFIRO-Produktfamilie verwendet, die die speziellen Anforderungen im Hochgeschwindigkeitsbereich nach zusätzlicher Flexibilität für Schienenfahrzeuge der nächsten Generation erfüllt. Das Konzept der ZEFIRO-Züge ermöglicht vor allem die Optimierung der Betriebseffizienz, Kapazität, Interoperabilität und des grenzüberschreitenden Reisens.
Die Hochgeschwindigkeits-Schlafwagenzüge bieten den Fahrgästen in einer Region, in der die Bahn der wichtigste Verkehrsträger für Fernreisen ist, ein hohes Maß an Komfort, Bequemlichkeit und Reisezeiteffizienz. Die neuen 16-teiligen Züge mit einer Gesamtlänge von 430 m verbinden neue Modularkonzepte und bewährte Technologie in einer innovativen Einheit.
Bei der anderen Hälfte der 40 neuen Fahrzeuge handelt es sich um aufgerüstete Versionen des achtteiligen Elektrotriebzugtyps, der im Rahmen von bereits im Oktober 2004 und Mai 2005 erteilten Aufträge zurzeit an das MOR ausgeliefert wird.
Für André Navarri, President Bombardier Transportation, trägt der Auftrag zur weiteren Stärkung der Marktposition für Hochgeschwindigkeitszüge und der führenden Rolle in China bei: "Es ist immer eine gute Neuigkeit, wenn man einen Auftrag dieser Größenordnung erhält. Aber ganz besonders, wenn der Auftrag auf der vorhergehenden positiven Erfahrung eines Kunden mit unseren Produkten und auf seinem Vertrauen in unsere technologische Spitzenposition beruht. China ist einer der wichtigsten Schienenverkehrsmärkte der Welt, und wir freuen uns, unsere positive Zusammenarbeit mit dem MOR fortsetzen zu können."
"Dieser Auftrag ist eine klare Anerkennung der hohen Zuverlässigkeit der Bombardier-Hochgeschwindigkeitszüge, die bereits in China im Einsatz sind sowie unserer Fähigkeit, ein komplexes Projekt in einem neuen und sehr anspruchsvollen Markt effizient durchführen und den lokalen Anforderungen anpassen zu können", ergänzte Stéphane Rambaud-Measson, President Division Mainline and Metros von Bombardier Transportation. "Alle Bombardier-Hochgeschwindigkeitszüge für China werden in unserem Joint Venture in Qingdao mit sehr großer Beteiligung der lokalen Bahnindustrie und ihres Know-Hows hergestellt."
Für Jianwei Zhang, President und Chief Country Representative von Bombardier in China, liegt der wachsender Erfolg in China im konsequenten Marktfokus und in einem Produktangebot begründet, das hervorragend an den dynamischen Verkehrssektor des Landes angepasst ist: "Bombardier ist ein langfristiges Engagement für diesen Markt eingegangen. Wir bieten eine der umfassendsten Produktpaletten der Welt. Dies zeigt sich in der Bandbreite unserer Aufträge für Hochgeschwindigkeitszüge, Lokomotiven, Antriebsausrüstung, Pendlerzüge, automatische Transportsysteme, U-Bahnen, Signalsysteme und andere Produkte. Für uns hat dieser Markt eine hohe Priorität und daher wollen wir hier auch entsprechende Erfolge erzielen."
Während die Endfertigung der neuen Hochgeschwindigkeits-Elektrotriebzüge in den BSP-Produktionsstätten in Qingdao stattfindet, werden die MITRAC Antriebssysteme von Bombardier CPC Propulsion System Co. Ltd., einem zweiten chinesischen Joint Venture von Bombardier in Changzhou, und den Bombardier-Werken in Europa zugeliefert. BOMBARDIER MITRAC-Systeme werden derzeit in mehr als 23.000 Fahrzeuge weltweit eingesetzt. Die Auslieferung der neuen Züge ist für den Zeitraum zwischen Februar 2009 und August 2010 geplant.
Quelle: Bombardier
S-Bahn-Zug auf den Namen "Bad Nenndorf" getauft
31.10.2007
Stadtname und Stadtwappen schmücken das Fahrzeug - Stadt zeigt ihre Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen
Die Bürgermeisterin von Bad Nenndorf, Gudrun Olk, und Guido Verhoefen, Leiter Marketing DB Regio AG, Region Nord, haben heute in Haste einen S-Bahn-Zug auf den Namen "Bad Nenndorf" getauft.
Damit trägt der siebzehnte von insgesamt 46 S-Bahn-Zügen einen Namen mit Bezug zur S-Bahn-Region Hannover. Der Name der Stadt Bad Nenndorf und das Stadtwappen sind beidseitig an den Enden des Zuges angebracht und werden so künftig im gesamten S-Bahn-Netz zu sehen sein.
"Mit der Zugtaufe bringt die Stadt Bad Nenndorf ihre Verbundenheit mit der S-Bahn sichtbar zum Ausdruck", sagte Guido Verhoefen bei der Taufe mit schäumendem Sekt. "Unsere Fahrgäste schätzen vor allem den Komfort, die Schnelligkeit und die Zuverlässigkeit der roten S-Bahn-Züge."
Die Station Bad Nenndorf wird durch die beiden S-Bahn-Linien S 1 (Minden -Weetzen - Bad Nenndorf - Haste) und S 2 (Nienburg - Wunstorf - Hannover - Weetzen - Bad Nenndorf - Haste) bedient. Auf dem Abschnitt Hannover - Weetzen - Haste bilden diese beiden Linien einen 30-Minuten-Takt. Täglich nutzen rund 1.800 Reisende die 76 S-Bahn-Verbindungen in Bad Nenndorf.
"Die S-Bahn ist gut für die Menschen in Bad Nenndorf und für diejenigen, die die Kureinrichtungen in Bad Nenndorf besuchen", so Bürgermeisterin Gudrun Olk. "Sie ist die ideale umweltfreundliche und stressfreie Verbindung in die Zentren der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen."
Die Fahrgäste schätzen an der S-Bahn besonders die Zuverlässigkeit, die sich in einem Pünktlichkeitsgrad von cirka 97 Prozent ausdrückt, und den Komfort der Fahrzeuge. Die modernen, leuchtend roten Triebwagen sind klimatisiert, haben elektronische Zugziel- und Haltestellenanzeigen und verfügen über ein behindertengerechtes und geschlossenes Toilettensystem.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Keine Kontrollziffern mehr an den Fronten
30.10.2007
Die 143 170 verließ das Werk Dessau nach einer HU mit neuen UIC-Ziffern an der Seite. An den Fronten hat die Lok - wie schon von einigen ÖBB-Loks bekannt - keine Kontrollziffer mehr angeschrieben.
Quelle: revisionsdaten.de
ES 64 U2-101 mit neuer HU
29.10.2007
Der ehemalige Hupac-Taurus ES 64 U2-101, der jetzt für CTL im Einsatz ist, hat zum 25.10.07 eine neue HU in Dessau erhalten.
Quelle: Jens Schuricke
186 114 mit neuem Outfit
29.10.2007
Die 186 114 hat eine neue Lackierung in rot mit weißen Fronten erhalten. Dies scheint die Basis für einen neuen Look der für die HighSeed Line vorgesehenen Loks (186 111-122) zu sein.
Quelle: railcolor.net
185 310 und 311 sind da
26.10.2007
Die 185 310 und 311 waren gestern auf Probefahrt und werden heute abgenommen. Die Loks tragen die Bombardier-Fabriknummern 34178 und 34179.
Quelle: =RK=
Abellio: Ein Zug namens Siegen-Wittgenstein
25.10.2007
Zugtaufe mit Landrat Breuer im Siegener Hauptbahnhof. Ab dem 9. Dezember 2007 ist es so weit:
ABELLIO Rail NRW wird das Ruhr-Sieg-Netz in Betrieb nehmen und mit seinen modernen Zügen von Essen aus über Hagen nach Siegen den Kreis Siegen-Wittgenstein ansteuern.
Damit verbinden die neuen Triebzüge die Gebiete der drei Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) und Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS), in deren Ausschreibung ABELLIO Rail NRW im Jahr 2005 den Zuschlag als neuer Betreiber bekommen hatte.
Es werden dafür ausschließlich neueste Triebzüge vom Typ FLIRT eingesetzt, die im Vorfeld der Betriebsaufnahme schon der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden. Bei dieser - inzwischen für ABELLIO typischen "Rail-Show" - wird der FLIRT den Bürgern und Fahrgästen an der Strecke vorgestellt und dabei auf den Namen einer Stadt oder einer Region des Ruhr-Sieg-Netzes getauft. Namensgeber des ersten neuen Zuges war am 19. Juli 2007 die Stadt Hagen, sozusagen "auf halber Strecke" zwischen Essen und Siegen.
Am Mittwoch, den 24. Oktober 2007, machte der FLIRT (Anm d Red: ET 23 009) dann im Siegener Hauptbahnhof Halt. Landrat Paul Breuer, Taufpate des Zuges, der erstmalig den Namen eines Kreises, nämlich "Siegen-Wittgenstein", erhielt, begrüßte im Namen des ZWS die anwesenden politischen Vertreter, und die anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Hierbei zeigte er sich erfreut über die Qualität der neuen Fahrzeuge. "Ich hoffe", so Paul Breuer, " dass dieses neue Fahrzeug auch das Aushängeschild für die neue Qualität der Ruhr-Sieg-Strecke sein wird". Gleichzeitig rief Paul Breuer die Bevölkerung auf, das neue Angebot auf der Ruhr-Sieg-Strecke zu nutzen und die neuen Fahrzeuge im wahrsten Sinne des Wortes selbst zu efahren.
Siegens 1. stellvertretender Bürgermeister Jens Kamieth stimmte seinem Vorredner zu und betonte den für die Region wichtigen Standort Siegen, die Stadt, die Start und Endpunkt zugleich für den "flinken, leichten, innovativen Regionaltriebzuges" (kurz: FLIRT genannt) der ABELLIO Rail NRW ab dem 9. Dezember sein wird.
ABELLIO-Geschäftsführer Wolfgang Meyer freute sich über das gute Ansehen des Triebzuges und zeigte sich sicher, auch die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises von den Vorzügen des Fahrzeuges überzeugen zu können. Und dazu gehöre auch die für ABELLIO wichtige Kundenfreundlichkeit, die sich nicht nur in der Freundlichkeit des Zugpersonals äußert, sondern auch im Ausstattungskomfort des Fahrzeuges. So wurde ABELLIO Rail NRW bereits in Wetter (Ruhr) für die Barrierefreiheit auf der Strecke der RB 40 vom Behindertenbeirat der Stadt Wetter ausgezeichnet.
Was ABELLIO letztlich nicht positiv beeinflussen könne, so der Geschäftsführer, sei jedoch, dass nach dem Start der ABELLIO Rail NRW im Ruhr-Sieg-Netz auch Bauarbeiten der DB zur Verbesserung des Netzzustandes starten werden. Unvermeidbar - für die Kunden und das Bahnunternehmen.
Nach der Zugtaufe hieß es dann "Türen auf!" für den Besuch des Taufkindes von interessierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Siegen und aus der Umgebung. Das rote ABELLIO-Schokoherz mit der Aufschrift "Bereit für einen FLIRT?" versüßte dabei die Besichtigung des Stellvertreters der neuen Triebwagen-Generation für das Ruhr-Sieg-Netz.
Foto: Fahrzeugtaufe mit Landrat Paul Breuer und Bürgermeister Jens Kamieth
Quelle & Foto: Abellio
ES 64 U2 096 nun ohne Werbung
25.10.2007
Die ES 64 U2-096 hat die Werbung für die Hypovereinsbank verloren.
Quelle: RB
TXL 185 513 fertig beklebt
24.10.2007
Die Werbung für den Rostock Port wurde am 22.10.07 in Gladbeck bei RBH Logistics komplettiert. So hat die 185 513 jetzt auf beiden Seiten diese Werbung. Ihre erste Leistung danach war der 43101 von Wanne Richtung Brenner/Italien.
Quelle: anonym
Baureihe 101
24.10.2007
Die vier ehemaligen MET-Loks der Reihe 101, sollen angeblich auf EBA-Weisung seit Montag abend stillgelegt worden sein. Die 101 134, 126, 130 und 131 haben eine andere Software für Einsatz mit dem MET-Wagenparks aufgespielt.
Quelle: DSO
Brüssel - Amsterdam: Eine Kathastrophe..
22.10.2007

Man sollte wirklich denken, dass die SNCB/NMBS und die NS ihren Fahrgästen auf der Verbindung Brüssel - Amsterdam alles aufbieten, um der Konkurrenz der Autobahn entgegenzutreten. Seit einigen Monaten sind Verspätungen von zwei Stunden und mehr aber alltägig. Wenn die Züge nicht komplett ausfallen. Ursache sind die chronischen Defekten den belgischen Zweisystemloks (3 kV DC / 1,5 kV DC ; Baujahr 1985 - 1986) der Baureihe 11 ( 1181 bis 1192 ). Es sieht so aus, als ob diese Loks am Ende ihren Kräfte sind. Verschiedene Lösungen wurden erwogen: Lokwechsel in Roosendaal, Einsatz den TRAXX - Lokomotiven der Baureihe 186.1 usw. Alle werden von der einen oder andere Gesellschaft aus verschiedenen Gründen zurückgewiesen. Die Stundentakt zwischen Brüssel und Amsterdam wurde am 29. September 1957 eingeführt und war deshalb die erste Stundentakt zwischen zwei europäischen Hauptstädten. Die heutige Wendezüge sind die dritten Generation. Die vierte Generation ist noch immer in Aufbau bei Alstom in Savigliano (Italien) und die Lieferung hat jetzt auch schon zwei Jahre Verspätung.
Anderseits wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke erst Anfang 2009 in Betrieb genommen werden. Grund: Nur zwei Thalys-Triebzüge sind mit dem ETCS Level 2 ausgestattet. Deshalb wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Lüttich - Aachen (eine Investition von 818 Millionen Euro!) , die, mit Ausnahme der Buschtunnel in Aachen, vollständig fertigt ist, auch bis Anfang 2009 arbeitslos bleiben.
Man kann aus guten Grund die Frage stellen, ob das Aufstellen optischer Signalen oder bestehender Bordsignale ( TBL 2 , TVM 430 ) nach schweizerischen Vorbild ( Mattstetten - Rotrist ) , keine Lösung sein könnte für die immer weiter verschobene Inbetriebnahme milliardenschwerer Infrastruktur. Doch diese Lösung ist warscheinlich zu einfach.
Wenn die Sachen so weiter gehen wird man bei der Einweihung der Hochgeschindigkeitsstrecken nach Deutschland und in die Niederlande die Gleisen ersetzen müssen wegen …. Rost!
Die Fotos, aufgenommen am 20. Oktober 2007, zeigen drei defekte Loks der Reihe 11 ( 1189 , 1181 und 1184 ) in Schaarbeek (Nordlich Brüssel). Die saubere 1184 im Hintergrund (und zweite Aufnahme) hat nach einer Hauptuntersuchung die AW Salzinnes am 11. Oktober 2007 verlassen. Das für belgischen Elloks ungewohntes Farschema ist Kompromiss zwischen belgischen Bordeauxrot und niederländischen Gelb. Die Bezeichnung 1181 bis 1192 wurde gewählt, um Verwechslungen mit der niederländischer Baureihe 11 ( 1101 bis 1160) zu vermeiden.
Quelle: Guy Depraetere
141 228 auf letzter Fahrt
22.10.2007
Die Darmstädter Museumslok 141 228 war heute letztmalig aus eigener Kraft unterwegs. Sie beförderte einen Trafowagen durchs Rheinland. An der Lok waren die Aufschriften " Letzte Fahrt " sowie " Heute fahre ich zum letzten Mal durch Flur, Stadt und Tal. Die Räder dürfen sich nicht weiter drehen!? Lebet wohl auf Wiedersehen!! ". Die Lok gehört weiterhin dem DB Museum, das eine betriebsfähige Aufarbeitung untersagt hat. Immerhin bleibt die 141 als rollfähiges Exponat in Darnmstadt-Kranichstein erhalten.
Quelle: DSO
Hectorrail TRAXX F 140 AC2 in Dänemark zugelassen
21.10.2007
Die Hectorraillok 241.001 ( TRAXX F 140 AC2 ) hat ihre Zulassungsfahrten in Dänemark erfolgreich beendet. Damit hat Hectorrail für diesen Loktyp eine EVU-Zulassung für Schweden, Norwegen und Dänemark. Die Zulassung für Deutschland soltte bald folgen. Die schwedische Privatbahn erwägt ab Januar 2008 eine Verbindung für den Kombinierten Verkehr zwischen Norköpping in Schweden und dem Ruhrgebiet einzuleiten. Hectorrail hat, neben ihre Bestellung von zehn TRAXX F 140 AC2, eine Option von weiteren zehn Maschinen ausgeübt, die bis 2009 ausgeliefert werden sollen.
Eine Aufnahme der Hectorraillok findet man auf www.jarnvag.net/lokguide/241.asp.
Die Taufnamen diesen Loks sind noch nicht bekannt, aber nach Hectorrail-Tradition werden sie ohne Zweifel nach Hollywoodfilm-Figuren benannt.
Quelle: Guy Depraetere
Railion soll DB Schenker werden
21.10.2007
So langsam fragt man sich, ob die Führungsetage der DB noch etwas anderes tut, als neue Namen auszudenken. Die Gütersparte Railion soll nun erneut umgetauft werden und zwar in DB Schenker. Damit dürfte wohl bald ein neues Logo für die Fahrzeuge fällig werden…
Quelle: diverse
MDR Bahnzeit
18.10.2007
Am 19.10.07 um 16:30 Uhr gibt es im MDR Fernsehen wieder eine neue Bahnzeit mit folgenden Themen:
1. Besuch im Traditions Bw Staßfurt
2. Die Baureihe 44
3. Die Mittelweserbahn - Privat kommt weiter
4. 125 Jahre Gotthardbahn
Mehr Infos unter: www.mdr.de/bahnzeit
Quelle: Frank Thürmer
ÖBB: Fußball EM 2008 auf Schiene
18.10.2007
Die Vorbereitungen laufen planmäßig, die Werbung läuft auf Hochtouren. Zwei schwergewichtige Werbeträger sind seit Samstag auf den Schienen Europas unterwegs - je eine Lok der ÖBB und der SBB im UEFA-Design fungieren dabei als Botschafter und Vorbote der Fußball-Europameisterschaft 2008.
Die Partnerschaft zwischen der UEFA und den beiden maßgeblichen Mobilitätsdienstleistern der Austragungsländer, den ÖBB und SBB, hat ein schwergewichtiges Symbol bekommen. Je eine Lok der beiden Länder wurde in einem speziellen UEFA-Design gestaltet. Diese Loks signalisieren Kraft, Eleganz, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit - allesamt Eigenschaften, die auch unsere Fußballspieler gut anstehen würden. Zahlreiche Gäste nahmen im Vorfeld des Ländermatches Schweiz-Österreich die einzigartige Gelegenheit war beide "Eye-Catcher" in Zürich aus nächster Nähe zu betrachten.
Dritte im Bunde
Für die ÖBB ist die UEFA-Lok die Dritte im Bunde der Themen-Loks zur Fußball-Europameisterschaft. Nach den Loks im Design der Austragungsländer, Österreich und Schweiz, ist mit der Lok im Design des Veranstalters ein weiterer dieser Werbeträger auf der Schiene. Vor knapp einem Jahr wurde das aufsehenerregende Produkt der ÖBB-Werbecenter GmbH erstmals präsentiert. Seither wurden zahlreiche Designs umgesetzt. Im Rahmen der UEFA EURO 2008 wird jede Teilnehmernation eine Lok vom Typ Taurus - der modernsten ÖBB-Lokomotive - in den eigenen Landesfarben bekommen. Zusammen mit der UEFA-Lok und jener, die alle Nationen zusammenfassen wird, werden bei der EM also 18 EURO-Botschafter in ganz Österreich und Teilen Europas unterwegs sein.
Quelle & Foto: ÖBB
TEE-Classics plant Aufarbeitung der Re 4/4 I 10034
17.10.2007
Der Verein TEE-CLASSICS hat an der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 6. Oktober 2007 die mietweise Übernahme, Aufarbeitung und Wiederinbetriebnahme einer ehemaligen TEE-Lok Re 4/4 I der SBB beschlossen. Die in mehreren Monaten erarbeitete Machbarkeitsstudie und die verhandelten Vereinbarungen wurden damit gutgeheissen.
Nachdem die Wagen des RAm TEE I im Jahr 2006 in die Niederlande verkauft wurden, hat sich der Vorstand des Vereins TEE-CLASSICS nach einer neuen Möglichkeit umgesehen, einen Zeitzeugen der verflossenen TEE-Ära in der Schweiz zu erhalten. Mit der ehemaligen SBB Re 4/4 I 10034 im TEE-Anstrich ist die Organisation fündig geworden. Die Lok ist im Eigentum einer Privatperson und wurde von TEE-CLASSICS mietweise längerfristig übernommen. Bis zur Wiederinbetriebnahme sind einige Arbeiten (Technische Kontrolle, Reinigung, Ersatz von Verschleissteilen, Neulackierung) nötig, die Kosten von mehreren lO'OOO Franken zur Folge haben.
Die Lok ist derzeit in Koblenz bei der Draisinensammlung Fricktal DSF remisiert. Dort wird ein Teil der Instandsetzungsarbeiten mit tatkräftiger Mithilfe der Vereinsmitglieder von TEE-CLASSICS ausgeführt.
Der Verein TEE-CLASSICS beabsichtigt, die Lokomotive künftig zusammen mit befreundeten Organisationen wieder in Betrieb zu nehmen und mit ihr auf dem Schweizer Schienennetz Extrazüge für verschiedene Reiseveranstalter führen. Bis zur Verwirklichung dieses Projekts sind noch einige Hürden zu meistern. Diese reichen von der technischen und optischen Instandstellung über die Finanzbeschaffung bis zur Organisation und Vermarktung der Extrafahrten.
Nähere Informationen zum Projekt sind auf der Website www.tee-classics.ch/03.html zu finden
Quelle: TEE Classics
185 568 nun bei Hectorrail
17.10.2007
Die ehemalige Bombardier Testlok 185 568 scheint für Hectorrail bestimmt zu sein. Die Lok konnte in entsprechender Lackierung am 16.10.07 auf Testfahrten beobachtet werden.
Quelle: RB
185 513 nun auch mit Teil-Werbung
17.10.2007
Die TXL-185 513 wurde nun ebenfall smit einer Teilreklame ausgestattet. Die Seitenflächen der Lok ziert nun eine Werbung für den Rostocker Hafen (Rostock Port).
Quelle: railcolor.net
Weitere Frankfurter 420er erhält HU
17.10.2007
Der Frankfurter 420 224ff hat per 4. Oktober eine HU in seinem Heimat-Bh erhalten. Dies ist bereits der dritte Frankfurter 420er, der in diesem Jahr eine Instandsetzung erhalten hat, gleichzeitig aber der erste Zug der dritten Bauserie.
Quelle: revisionsdaten.de
15. Oktober 2007
PDF-Datei
Preis: 3,00 Euro
Mehr Infos
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Der Lok-Vogel Nr. 26 - Oktober 2007
Bahnnews Deutschland:
- BR 139/140 - Spätes Revival
- BR 155 - Ausbesserungen ohne Ende
- BR 181.2 - Von Basel bis Berlin
- BR 420/421 - abstellen oder umbauen?
- Kurzmeldungen
Bahnnews Europa
- ÖBB-Taurus in Deutschland
- BR 4090 - Volleinsatz
- Kurzmeldungen
Statistik: Oktober 2007
Baureihe im Blick Die Baureihe 1089/1189 (I)
Kalender November 2007
Webthema des Monats: 50 Jahre "Trans Europ Express" (Teil 7)
Der historische Umlaufplan: Umlaufplan der Baureihe 515, Bw Augsburg, gültig ab 27. Mai 1979 (Teil 1)
Dies und Das: Fototipp: Rosenheimer Kurve
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Baureihe 143
15.10.2007
Die in Braunschweig überzähligen 143 203 und 299 wurden zum 6.10 bzw 9.10. z-gestellt.
Quelle: lok-report.de
110 280 kurz vor Verschrottung?
15.10.2007
Die 110 280 stand gestern in Köln-Kalk Nord auf dem Schrottlok-Gleis. Damit dürfte sie wohl bald der 110 245 Gesellschaft leisten, die bereits beim Bender steht.
Quelle: Heinz Rentmeister
SNCF in Wien
14.10.2007
Am Samstag konnten am Wiener Zentralverschiebebahnhof sechs Franzosenfahrzeuge(drei Triebwagen und drei E-Loks) fotografiert werden. Die Bilder zeigen die Ankunft der drei Elloks in der Einfahrgruppe des Zentralverschiebbahnhofes in Wien. Die 1116 117 zog den Zug 54043 mit den SNCF-Loks 425204, 25232 und 425109.
Quelle & Fotos: Herbert Pschill, 13.10.2007
Baureihe 1042
12.10.2007
Aktuell sind die 1042 007, 013, 015, 018, 020, 023 (Nostalgie), 032, 033, 034, 036, 041, 050, 054, und 059 betriebsfähig. Die 1042 002, 005, 056, 060 sidn abgestellt. 1042 012 wurde am 6. Oktober zur Verschrottung überführt.
Quelle: rocofan
E 183 002 ist fertig
11.10.2007
Am Mittwoch absolvierte die neue E 183 002 ihre erste Probefahrt zwischen Linz und Wels. Ihre Schwester E 183 001 weilte dagegen unverändert bei Siemens in München-Allach.
Quelle: BNA
Siemens erhält Großauftrag über 108 Millionen Euro von Queensland Rail
11.10.2007
25 Frachtlokomotiven werden ab 2009 nach Australien geliefert
Die australische Eisenbahngesellschaft Queensland Rail (QR) hat Siemens Transportation
Systems (TS) beauftragt, 25 Elektrolokomotiven für den schweren Frachtverkehr zu liefern.
Der Auftrag hat einen Wert von über 108 Millionen Euro (A$ 170 Millionen). Die sogenannten
Class 3800 Lokomotiven werden über einen Zeitraum von zwölf Monaten ab Ende 2009
geliefert.
Die neuen Lokomotiven werden im Werk von TS in München-Allach gebaut. Sie verstärken
die Flotte von QR in den Kohleminen Goonyella Coal Systems. Sie steigern die
Transportkapazitäten durch eine größere Nutzlast pro Zug, erhöhen die Taktzeiten und
senken die Betriebskosten.
Der Vertrag basiert auf einem Auftrag aus dem letzten Jahr über 20 Lokomotiven, die bereits
2008 in Betrieb gehen sollen. Zurzeit sind bei Queensland Rail bereits von Siemens
nachgerüstete Class 3700 Lokomotiven in Betrieb. Diese ermöglichen es schon heute, mehr
Kohle mit weniger Lokomotiven und dadurch mit weniger Energie und höherer Effizienz zu
befördern.
Quelle: Siemens AG
Privatbahn-Elloks
11.10.2007
Die eigentlich für Del Fungo Giera vorgesehene E 474 104 DG ist nun von NordCargo erworben worden und ist nun unter der Nummer E 474 201 FM im Einsatz.
Neben RTC und NordCargo wird auch Railion Italy einige E483 von Angel Trains anmieten
Die E 186 126 bis 135 wurden von der polnischen Zulassungsbehörde UTK für das polnische Streckenetz zugelassen. Gleichzeitig hat Angel Trains seine Vorausbestellung für diesen Typ von zehn auf zwanzig Stück aufgestockt. Gespräche mit mehreren potenziellen polnischen Leasingkunden sind bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.
Die ersten zwei von zwölf Traxx MS-Lokomotiven von Angel Trains wurden an die High Speed Alliance in den Niederlanden ausgeliefert.
Die 185 555 ist nun bei HGK im Einsatz, wo die 185 565 wegen eines Fahrmotorschadens kurzfristig ausfällt.
Quelle: Angel Trains, railcolor.net, DSO
Weiter Ungewißheit über den Start der 186-Einsätze
10.10.2007
Der geplante Einsatz der Baureihe E186 auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Amsterdam und Rotterdam ab Dezember 2007 wird sich weiter verzögern. Auch der Einsatz der neuen bestellten Triebzüge steht weter in den Sternen - ursprünlich sollten ab Ende 2008 erste Publikumsfahrten stattfinden.
Quelle: volkskrant.nl, railcolor.net
254 106 fertig aufgearbeitet
08.10.2007
Rechtzeitig zum geplanten E94er-Treffen im Bw Weimar am kommenden Wochenende hat der TEV die äußerliche Aufarbeitung der 254 106 vollendet. Die Lok prsäentiert sich im grünen DR-Lack mit rotem Fahrwerk.
Quelle: TEV
Lokverschrottung in Süssenbrunn
Nachdem die Fa. Kohl bei Fürstenfeld seit Ende 2006 mit Schrottloks nicht mehr beliefert wird, werden die zur Zerlegung vorgesehenen Triebfahrzeuge nun zu einem Alteisenhändler nach Süssenbrunn gebracht. Dieser Umstand ergibt natürlich auch einen viel kürzeren Transportweg von den Traktionsstandorten Wien Südbf. und Wien Westbf., die durch den Hilfszug Wien Ost durchgeführt werden.
Am 6.10.2007 war es wieder einmal soweit. Die Triebfahrzeuge 1042.012, 1142.675 und 1142.706 gingen(fuhren) ihren letzten Weg von Wien Westbf. nach Süssenbrunn, wo sie am dortigen Verschrottungsgleis fotografiert werden konnten.
Fotos & Quelle: Herbert Pschill, 06.10.2007
(07.10.2007)
Weitere 155 nach Dessau
07.10.2007
Wenn es so weiter geht werden bald wieder alle 155er im Einsatz stehen. Mittlerweile wurden auch die 155 084-086 und 089 aus Rostock nach Dessau gebracht. Auch die 155 212 weilt derzeit in Dessau.
Quelle: DSO
Bald neue Werbe-189
07.10.2007
Ähnlich der bereits für Railion Schweiz werbenden 185 142 soll auch eine 189 demnächst mit Werbung für Railion Nederlands ausgestattet werden. Kandidat ist offenbar die 189 065.
Quelle: DSO
DB Fernverkehr schreibt neue Hochgeschwindigkeitszüge aus
05.10.2007
DB Fernverkehr AG hat die Herstellung und Lieferung von zugelassenen Hochgeschwindigkeitstriebzügen ausgeschrieben. Der Auftrag umfasst die Herstellung, Lieferung und Zulassung von mindestens 7 und bis zu 15 Hochgeschwindigkeitstriebzügen im Rahmen einer Rahmenvereinbarung. Das geplante Einsatzgebiet der Hochgeschwindigkeitstriebzüge ist Deutschland (15 kV AC), Frankreich (25 kV AC und 1,5 kV DC), Belgien (25 kV AC und 3 kV DC) und die Niederlande (25 kV AC und 1,5 kV DC). Die Fahrzeuge müssen nach den landesspezifischen Vorschriften zugelassen und für den Betrieb auf den Streckennetzen der oben genannten Länder geeignet sein. Die Hochgeschwindigkeitstriebzüge müssen dabei insbesondere folgende technische Anforderungen erfüllen - Höchstgeschwindigkeit: dauerhaft 320 km/h - Steigfähigkeit: min. 35 ‰ (40 ‰) - Anfahren: mit 50% Traktionsleistung bei min. 35 ‰ (40 ‰) - Befahrbarkeit von Steigungsstrecken: 25 ‰ mit 25 km Länge - Sitzplätze: min 330, davon 17-25% 1.Klasse - Überladbarkeit: mindestens mit 150 % der Sitzplätze dauerhaft - Maximale Achslast: 17 t (nach TSI HS) - Zuglänge: 200m - Doppeltraktionsfähigkeit der Züge: mindestens untereinander, Flügelzugbildung.
Quelle: ted.europa.eu
Railjet: Erster Wagenklasen fertig und weitere 44 Züge bestellt
05.10.2007
Der Siemens-Bereich Transportation Systems hat von den Österreichischen Bundesbahnen
einen Auftrag über 44 Railjet-Züge erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt circa 540 Millionen
Euro. Dabei handelt es sich um den größten Auftragseingang der Siemens AG Österreich in
den letzten zehn Jahren. Mit diesen 44 Railjets werden die ÖBB über eine Flotte von
67 Railjet-Garnituren verfügen. Der erste Zug wird ab 2010 eingesetzt. Bereits 2006 wurden 23 der bis zu 230 km/h schnellen Züge der Premium-Klasse bestellt, die derzeit produziert werden. Die komfortablen Züge erfüllen alle Anforderungen des internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Die technische Basis bilden die erprobten Intercity-Fahrzeuge von Siemens.
Die Garnituren bestehen aus einem Steuerwagen und sechs Zwischenwagen in Stahlbauweise. Angetrieben werden die Railjets von Siemens-Taurus-Lokomotiven. Eine Railjet-Garnitur ist 185,5 Meter lang, mit der Lokomotive über 205 Meter. Es stehen 408 Sitzplätze zur Verfügung.
Im November des letzten Jahres ist beim Anschnitt der Startschuss für den railjet gefallen. Die ersten Teile (Untergestell, Dach, Stirnwände, Führerraumgerippe und Gerippe der Seitenwände) wurden danach im Siemens-Werk in Maribor (Slowenien) produziert und im Sommer nach Wien für die Endfertigung geliefert. Der erste, bereits lackierte, Rohbaukasten ist nun fertig. Die österreichische Bevölkerung hat im Sommer das Design des railjet und eine Fachjury den Caterer gewählt. All diese Entscheidungen und das Konzept, auf bewährte Technik aufzubauen und dabei evolutionär zu arbeiten, werden dazu beitragen, die ÖBB zu einer der Top-Bahnen Europas zu machen.
Quelle: Siemens/ÖBB
RhB: Grünes Licht für weitere Triebzüge
05.10.2007
Die Rhätische Bahn (RhB) hat kürzlich entschieden, fünf Einspannungstriebzüge für ihr Stammnetz beim Schweizer Schienenfahrzeugbauer Stadler Rail zu beschaffen. Zusammen mit der bereits bestellten Staffel von 15 Zweispannungstriebzügen für das Stammnetz und die Berninalinie kann die RhB ihre Rollmaterialflotte markant modernisieren und auch im Agglomerationsverkehr kundenfreundliche, leistungsfähige Fahrzeuge einsetzen. Damit setzt die RhB die Ziele der Unternehmensstrategie auch im Bereich Pendlerverkehr konsequent um. Die Kosten für die fünf Einspannungstriebzüge belaufen sich auf rund 50 Millionen Franken.
Die RhB setzt auf Agglomerationsverkehr
In der strategischen Ausrichtung der RhB spielt der Pendlerverkehr eine zentrale Rolle. Um diesem Anspruch gerecht zu werden ist jedoch eine Modernisierung der Fahrzeugflotte im Agglomerationsverkehr unumgänglich. Erwin Rutishauser, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Rhätischen Bahn betont: "Voraussetzung für eine positive Marktentwicklung im Agglomerationsverkehr ist die Beschaffung von modernem, kundenfreundlichem Rollmaterial". Mit den nun bei Stadler Rail bestellten fünf 4-teiligen Einspannungstriebzügen fürs Stammnetz und einem attraktiven Angebot kann die Rhätische Bahn die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem motorisierten Individualverkehr stärken. Ziel der Strategie ist einerseits, bestehende Kunden zu halten und andererseits mit attraktiven kommerziellen Angeboten zusätzliche Pendler zu gewinnen. Die neue Flotte soll das geplante Wachstum langfristig weiter dynamisieren. Ein Mehrertrag soll insbesonders im Einsatzgebiet der neuen Triebzüge, auf den Linien Schiers - Rhäzüns, Chur - Thusis und Landquart - Disentis/M., realisiert werden. Nicht zuletzt unterstützt auch die Regierung des Kantons Graubünden die Umsetzung der Flottenpolitik der RhB. Sie bringt dem Kanton verkehrspolitische Alternativen und leistet einen Beitrag an die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Bahn.
Quelle: Stadler
Baureihe E183
04.10.2007
Die E183 001 war gestern auf Probefahrt zu sehen und soll heute für Zulassungsfahrten einen Besuch in Deutschland machen. Anschließend kehrt die Lok nochmal nach Linz zurück.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 186
04.10.2007
Die 186 151 weilt aktuell in Italien für Testfahrten. Dabei wurde die Loknummer - wohl kurzfristig - in E186 901 geändert. Die Maschinen gehört zu den von CB Rail bestellten Loks.
Quelle: www.trenomania.org, railcolor.net
DLC und Crossrail fusionieren
04.10.2007
Die belgische Privatbahn Dillen & LeJeune (DLC) und die Schweizer Privatbahn Crossrail (im Eigentum von Babcock & Brown) planen ihre Fusion. Die neue Gesellschaft soll unter dem Namen Crossrail firmieren und ihren Firmensitz in der Schweiz haben. Die neue Gesellschaft besitzt dann Zulassungen in der Schweiz, Deutschland, Niederlande, Belgien und Italien und verfügt akltuell über 37 Lokomotiven. Bis 2009 soll die Flotte auf 90 Loks ausgebaut werden.
Quelle: www.railcargo.nl
1116 080 wird für Fußball-Europameisterschaft 2008
04.10.2007
Schon wieder eine neue Werbelok aus Österreich - die 1116 080 wurde in Linz mit Werbefolien für die Fußballeuropameisterschaft beklebt. Die Lok präsentiert sich in verschiedenen Blautönen
Quelle: EBFÖ
Traktionswechsel im BLS Personenverkehr
04.10.2007
Die Re 465 001-018 sind nun vollständig im BLS Cargo Güterverkehr eingeteilt, während die Re 420 501-512 ab sofort im Pendelzugdienst mit den Einheitswagen Typ III sowie zudem auch im Salenweidli Regionalzug in Huttwil zu finden sind.
Die Re 465 erwiesen sich im Pendelzugbetrieb mit den Einheitswagen Typ III als viel zu stark und brachten beim Anfahren erhebliche Probleme mit sich, weil sie stufenlos anfahren, während die Steuerwagen mit einem Stufenschaltersystem ausgerüstet sind, was immer wieder zu Abschaltungen und Totalausfall führte. Die Re 420 haben dagegen eine Stufenschaltersteuerung und sind mit dem
Steuerwagen Einheitswagen Typ III kompartibel.
Quelle: Ludwig Reyer
Erster Abruf von 42 Bombardier Talent 2-Zügen von DB Regio
02.10.2007
Einsatz im Nürnberger S-Bahnnetz ab Dezember 2010
Die Deutsche Bahn (DB) Regio AG hat Bombardier Transportation mit der Lieferung von 42 TALENT* 2-Zügen beauftragt. Dieser erste Abruf aus dem im Februar 2007 geschlossenen Rahmenvertrag für bis zu 321 Fahrzeuge hat einen Auftragswert von rund 170 Millionen Euro (242 Millionen US-Dollar). Die vierteiligen Triebzüge werden im Dezember 2010 den Personenverkehr im S-Bahn-Netz Nürnberg aufnehmen.
Die neue Generation des Typs ET-Plattform TALENT 2 mit der Baureihenbezeichnung 428/438 zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität in der Konfiguration (zwei- bis sechsteilige Fahrzeuge) und einer Vielzahl unterschiedlicher Ausstattungsmerkmale aus. In der Nürnberger Ausführung erlebt der Fahrgast auf 225 bequemen Sitzplätzen der 2. Klasse in klimatisiertem, anspruchsvollem Ambiente den hohen Komfort eines modernen Triebzuges.
Der TALENT 2 Zug wurde auch hinsichtlich der Belange mobilitäts-, seh- und höreingeschränkter Fahrgäste konzipiert. Dazu gehören ertastbare Beschriftungen an allen Bedienelementen sowie akustische und visuelle Fahrgastinformationen innen und außen. Das in Form und Farbe ansprechende sowie zweckmäßige Innendesign ermöglicht die einfache und schnelle Orientierung im Fahrzeug. Alle Einstiege werden für die S-Bahn Nürnberg mit niveaugleichen Schiebetritten ausgerüstet, die den Spalt zwischen Bahnsteig und Einstieg überbrücken. Beide Endwagen verfügen zudem über spezielle Einstiege für Rollstuhlbenutzer und in einem Endwagen befindet sich eine behindertenfreundliche Toilette.
Schnelleres Ein- und Aussteigen wird durch die S-Bahn-Ausführung der Mittelwagen mit zwei Türen pro Wagenseite ermöglicht. Die große Transparenz im Design, die freien Durchgangsmöglichkeiten und die Videoüberwachung schaffen außerdem ein höheres Sicherheitsempfinden für die Fahrgäste. Auch in Sachen Crashsicherheit zeigt sich der Zug vorbildlich und ist bereits für die zukünftige europäische Crash-Norm TSI vorbereitet.
Das energieeffiziente und zuverlässige Antriebs- und Steuerungssystem BOMBARDIER* MITRAC* macht den TALENT 2-Zug mit einer installierten Leistung von 3030 kW nicht nur spurtstark, sondern erfüllt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h auch die Anforderungen des Nürnberger S-Bahnnetzes.
"Mit diesem ersten Abruf von TALENT 2-Zügen fällt der Startschuss für ein neues Zeitalter im Regional- und Nahverkehr", betonte Dr. Klaus Baur, Vorsitzender von Bombardier Transportation in Deutschland. "Ich bin mir sicher, dass die Kunden der DB Regio die neue Dimension in Bezug auf Komfort, Sicherheit, Attraktivität und kurze Reisezeiten schätzen werden. Gleichzeitig trägt diese Bestellung zur Sicherung der Arbeitsplätze in unseren deutschen Werken bei."
Stephan Krenz, Geschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereichs Deutschland und Skandinavien von Bombardier Transportation, fügte hinzu: "Wir freuen uns sehr, unseren Kunden mit dem unvergleichlich variablen und modularen Konzept der neuen TALENT-Generation überzeugt zu haben. Denn es bietet nicht nur eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Anforderungen, sondern auch einen starken Wettbewerbsvorteil im zunehmend anspruchsvolleren Personenverkehr der Zukunft."
Quelle: Bombardier Transportation
Weitere Talent für die ÖBB
01.10.2007
Österreichische Bundesbahnen stocken Nahverkehrsflotte um weitere 17 Talent-Züge von Bombardier auf
Einsatz im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Österreich und Ungarn
Die Österreichische Bundesbahnen Personenverkehr AG (ÖBB) erweitert ihren Fuhrpark um zusätzliche 17 BOMBARDIER* TALENT* Züge. Die vierteiligen Einheiten werden im Konsortium mit Elin EBG Traction/Siemens gebaut. Am Gesamtauftragsvolumen von rund 76 Millionen Euro (108 Millionen US-Dollar) hat Bombardier einen Anteil von rund 56 Millionen Euro (79 Millionen US-Dollar). Die neuen Züge sollen von Dezember 2008 bis Mai 2009 ausgeliefert werden und werden dann im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Österreich und Ungarn fahren.
Die ÖBB setzen bereits seit 2001 die innovativen Regional- und Nahverkehrsfahrzeuge ein und verfügen mit der Neubeschaffung künftig über eine Flotte von 188 TALENT-Zügen. Für gehobenen Reisekomfort sorgen niederflurige Einstiege, großzügige Fahrgasträume, moderne Lautsprecher- und Notrufanlagen sowie eine Klimaanlage. Behindertenfreundliche Abteile und Toiletten zeichnen den 140 Stundenkilometer schnellen Zug ebenso aus wie gut geeignete Stellflächen für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle. Die elektrische Ausrüstung liefert Elin EBG Traction.
"Der TALENT entwickelt sich zunehmend als Standard für innovativen und designorientierten Regional- und Nahverkehr in Europa", erklärte Stephane Rambaud-Measson, President Mainline and Metros von Bombardier Transportation. "Sein modulares und flexibles Konzept überzeugt immer mehr Kunden. Inzwischen liegen uns bereits mehr als 780 Bestellungen aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Norwegen und Kanada vor."
Karl Samstag, Landesverantwortlicher von Bombardier Transportation in Österreich, ergänzt: "Wir freuen uns, dass die bewährte und für beide Seiten erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den ÖBB und unserem Konsortium durch den aktuellen Auftrag fortgeführt wird. Mit dem TALENT bieten die ÖBB ihren Fahrgästen ein zuverlässiges und äußerst komfortables Reisemittel und profilieren sich weiter als umfassender Mobilitätsanbieter."
Quelle: Bombardier Transportation
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