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Baureihe 103
18.10.2006
Die 103 235 soll nun offenbar doch eine Hauptuntersuchung in Dessau erhalten. Laut einem Beitrag im Forum von 103er.de ist die Lok als Ersatz die E03 001 des DB Museums vorgesehen.
Quelle: 103er.de
Baureihe 143
17.10.2006
Am Sonntag abend geriet wieder eimnal eine Lok der Baureihe 143 in Brand. Diesmal betraf es die 143 313 des Bh Frankfurt. Bei einer Rangierfahrt bemerkt der Lokführer den Brand, konnte die Lok aber noch auf ein Abstellgleis in der Nähe des Hauptbahnhofs fahren. Beim Eintreffen der Feuerwehr zeigte sich, dass ein Antriebsmotor in Flammen aufgegangen war. Der Brand konnte aber relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden.- Die Lok wird jetzt im Bh Frankfurt untersucht. Sollte nur der Motor defekt sein, so wird die Lok wohl bald wieder im Einsatz stehen, bislang ist die Schadenshöhe aber nicht bekannt. Andererseits hat der Bh Frankfurt ab Dezember einen Überhang an Lokomotiven, so dass auch eien Abstellung möglich wäre.
Quelle: 143er.de, berufsfeuerwehr-mainz.de
15.10.2006
Die 143 648 des Bh Frankfurt wurde mangels Bedarfs am 6. Oktober abgestellt.
Quelle: 143er.de
Baureihe 151
15.10.2006
Railion scheint im Augenblick wirklich die letzten Reserven auszugehen. Nun wurden mit der 151 078 und 084 zwei weitere seit längerer Zeit abgestellte Lokomotiven in Nürnberg reaktiviert. Beide Loks sollen eine Hauptuntersuchung erhalten.
Quelle: revisionsdaten.de
Baureihe 155
10.10.2006
Nun werden offenbar auch 155er unter der Ordnungsnummer 140 zur Hauptuntersuchung reaktiviert. Laut DSO wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag die in Rostock-Seehafen hinterstellten 155 103, 110, 115, 120 und 125 zur Hauptuntersuchung nach Dessau gebracht.
Quelle: DSO
Baureihe 181.2
08.10.2006
Die 181 225 wurde per 1. September z-gestellt.
Quelle: JD
Baureihe 189
20.10.2006
Neues Leit- und Sicherungssystem ETCS für 26 Güterloks zum Betrieb zwischen Holland und Deutschland
Bahn erteilt Siemens/Alstom-Konsortium Auftrag für ETCS-Ausstattung
Die Deutsche Bahn AG hat jetzt dem Industriekonsortium Siemens/Alstom den Auftrag erteilt, 26 Lokomotiven der Baureihe 189 mit dem europäischen Leit- und Sicherungssystem ETCS (European Train Control System) sowie dem holländischen Zugsicherungssystem ATB auszustatten. Die so ausgerüsteten Fahrzeuge sollen dann in den Niederlanden zugelassen werden. Damit stellt die Bahn sicher, dass Railion, die Eisenbahngüterverkehrstochter der DB, Ende kommenden Jahres den grenzüberschreitenden Verkehr ohne Lokwechsel zwischen dem Hafen Rotterdam und der Industrieregion in Nordrhein-Westfalen fahren wird. Der Vertrag mit der Industrie enthält darüber hinaus eine Option für die Ausrüstung weiterer 18 Lokomotiven.
Der Ausbau der so genannten Betuwe-Route zwischen Holland und Deutschland ist Teil des geplanten internationalen Güterverkehrskorridors von Rotterdam bis Genua. Technisch erhält die 160 Kilometer lange Strecke auf rund 110 Kilometern den neuen europäischen Sicherungsstandard ETCS. Die Betuwe-Linie gehört damit neben den Neubaustrecken in der Schweiz zu den ersten ETCS-Anwenderstrecken im grenzüberschreitenden Güterverkehr.
Der Zeitplan für die technische Anpassung und Zulassung der Lokomotive in Holland sowie der Serienausstattung der Fahrzeuge ist recht ehrgeizig. Werner Geier, der technische Systemverantwortliche für die BR 189 im Ressort Systemverbund Bahn erläutert den Prozess: "Bereits in diesem Jahr haben wir mit den Messfahrten für die Zulassung der Lok in Holland unter 1.500 Volt Gleichstrom und 25.000 Volt Wechselspannung/50 Hertz begonnen, die wir realistisch im kommenden Frühjahr abschließen. Danach werden zwei Loks mit der Hardware für ETCS und ATB ausgestattet. Die intensive ETCS-Erprobung auf der Betuwe-Linie steht vom Frühjahr an auf dem Plan. Mit der dann im Herbst vorliegenden Zulassung für die Software kann die Industrie die Serienausstattung abschließen."
ETCS wird künftig europaweit für die Bahnen der gemeinsame Standard für das Zugsicherungssystem sein. In der Anwendung ist entscheidend, dass die bislang national und in verschiedenen Projekten in anderen europäischen Staaten vorangetriebene ETCS-Entwicklung technisch kompatibel bleibt.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
05.10.2006
Seit längerem gab es Gerüchte über ein Sales-and-Leaseback-Geschäft bei Railion, das nun mit den 189 090 bis 099 durchgeführt wurde. Die Lokomotiven wurden von MRCE erworben und gleich darauf wieder langfristig an Railion verleast. Eine Lok soll wohl schwarz lackiert werden, die andeen behalten den verkehrsroten Railion-Anstrich
Quelle: Privatbahnforum
Baureihe 406
06.10.2006
Der 406 012, einer der Tfz die Frankreich-tauglich gemacht werden sollen, hat nun seinen bisherigen namen "Montabaur" gegen "Forbach-Lorraine" getauscht. Der name Montabaur wured an den 403 012 abgegeben. Wahrscheinlich werden auch die anderen frankreich tauglichen Züge entsprechend auf französische Orte umgetauft. Diese ICE 3 M sollen umgebaut werden:
406 005 "Würzburg" in Tz 406 080 (bereits umgebaut)
406 006 "Limburg an der Lahn" in Tz 406 083
406 008 "nicht getauft" in 406 081 (bereits umgebaut)
406 009 "Köln" in 406 082
406 012 "Montabaur" in 406 084 "Forbach-Lorraine"
406 013 "Schwäbisch Hall" 406 085
Quelle: Marcel Weich
Baureihe 411/415
08.10.2006
Per 12. September kam es zu einer Umbeheimatung und Neubildung zweier ICE-Züge. Grund ist der vorgesehene Einsatz von siebenteiligen Garnituren auf der Relation Stuttgart - Zürich. Zum genannten Datum entstand aus dem schweiztauglichen 415 084/584 durch die neuen Triebköpfe 411 084/584, die den Wagenteil des 411 024 angehängt haben. Die bisherigen 411 024/524 sind dagegen als 415 024/524 mit dem bisherigen Wagenb des 415 084 gekuppelt. Die neuen Zugreihungen lauten :
411 084-7 + 411 124-1 + 411 224-9 + 411 824-6 + 411 724-8 + 411 624-0 + 411 584-6
sowie
415 024-9 + 415 184-1 + 415 784-8 + 415 684-0 + 415 524-8
Quelle: JD
Baureihe 430
15.10.2006
Womit keiner so richtig gerechnet hat, ist nun doch eingetroffen. Der letzte vorhandene Triebwagen der Baureihe ET30 wird aktuell in Koblenz-Lützel verschrottet. Lediglich einer der beiden Triebköpfe bleibt erhalten. Der Zug war seit der Schließung des Bw Hamm nur noch im Freien abgestellt und dadurch bereits ziemlich verkommen. Da das DB Museum die Kosten für die Aufarbeitung in Höhe von 5 Mio. Euro nicht übernehmen wollte, werden drei Teile des vierteiligen Zuges jetzt verschrottet. Wieder einmal beweist die DB AG damit, dass ihr die Vergangenheit völlig egal ist.
Quelle: DSO
Aktuelle Neuerscheinungen des xyania internet verlags (15. Oktober 2006):
Der Lok-Vogel Statistik Nr. 01 (PDF) Die Elektroloks der DB AG Stand: 30. September 2006
59 Seiten, Format 19x26 cm
Preis EUR 5,00
Dateigröße: 508 KB
Mitglieder des elektrolok.de-Clubs erhalten das Heft für EUR 2,50 - bitte im Bestellformular die Club-Mitglieds- oder die Kundennummer angeben!
Das erste Heft der Reihe Lok-Vogel "Statistik" bietet einen Überblick über die Elloks der DB AG zum Stichtag 30. September 2006. Alle zu diesem Datum noch vorhandene Lokomotiven im DB-Bestand werden mit Revisionsdatum, Farbgebung und Beheimatung aufgeführt. Zudem gibt es eine Aufstellung nach Betriebshöfen.
Versand per E-Mail - Aufgrund der Datengröße ist auch ein Versand per CD-ROM möglich - dabei fallen allerdings Versandkosten in Höhe von 4,00 Euro an. Jetzt bestellen
Der Lok-Vogel Nr. 14 Oktober 2006
u.a. enthalten:
- Baureihe 146.2 auch bald in München
- Neue Lokomotivbaureihen (1) BR 114.1 und BR 114.3
- Baureihe 140 - immer mehr Loks werden aufgearbeitet
- Neue Lokomotivbaureihen (2) Neue TRAXX-Varianten
- ICE-Rochaden für den internationale Einsatz
- MRCE übernimmt Siemens Dispolok - viele Fragen offen...
- Statistik Oktober 2006
- Die Baureihe 144.5
- Hersteller Lokomotivfabriken (Teil 1)
- Das Lok-Vögelchen: Alternative Lok-Verwertung
- Umlaufplan der BR 169 des Bw Garmisch, gültig ab 26. Mai 1974
- Baureihen-Nummern: Folge 4: Die Entwicklung bei der Deutschen Reichsbahn 1945-1992 Jetzt bestellen
Bender aktuell
24.10.2006
140 465 wurde am 20.10.2006 beim Bender komplett zerlegt. Als einzige Lok steht aktuell noch die blau/beige 140 489 (mit unleserlich gemachten Nummern) auf dem Bender-Gelände zur Verschrottung.
Quelle: Markus Tigges
Volle Fahrt in Bayern: Deutschlands schnellster Regionalverkehr geht an den Start
30.10.2006
Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember geht Deutschlands schnellster Regionalverkehr mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 200 km/h an den Start. Im Zweistundentakt wird der München-Nürnberg-Express zwischen den beiden Metropolen verkehren.
Mit der Aufnahme des Vollbetriebs auf Bayerns schnellster Bahnachse wird der Fahrplan optimiert. Der Regionalverkehr geht mit neuen Taktzeiten, verbesserten Anschlüsse und neuen Zügen an den Start.
Mit dem Allgäu-Franken Express bietet die Bahn erstmals eine Direkt-verbindung vom Allgäu nach Nürnberg an. In Südostbayern wird auf der Bahnstrecke Hörpolding-Traunreut; auf der bisher nur der Güterverkehr fuhr, der Personenverkehr aufgenommen.
Außerdem ist die Bahn zum Fahrplanwechsel mit sieben neuen Haltepunkten am Start und erweitert durch den Einsatz von 20 neuen Doppelstockwagen (Dosto) zwischen München und Salzburg die Platzkapazitäten um bis zu 30 Prozent. In Nordfranken und der Oberpfalz sind die Triebzüge der Baureihe VT 612 durch den Einsatz der Neigetechnik "bogenschnell" unterwegs und erreichen Fahrzeiten bis zu 160 km/h.
Der München-Nürnberg-Express wird im Zweistundentakt mit Tempo 200 zwischen den beiden Metropolen fahren. Der Allersberg-Nürnberg-Express ergänzt im Stundentakt das Regionalverkehrsangebot auf Bayerns schnellster Bahnachse. Die Fahrt von München nach Nürnberg legt der Express in einer Stunde und 42 Minuten zurück. Die Fahrzeit von Ingolstadt nach Kinding (Altmühltal) beträgt 16 Minuten, nach Allersberg (Rothsee) 30 Minuten. In der Gegenrichtung wird Allersberg (Rothsee) von Nürnberg aus in 14 Minuten und Kinding (Altmühltal) in 29 Minuten erreicht. Knoten Ingolstadt: Verknüpfung von Fern- und Regionalverkehr
In Ingolstadt Hbf werden jeweils zur vollen Stunde der Regional- und der Fernverkehr miteinander verknüpft. Die ICE-Züge kommen zur Minute 59 an und fahren zur Minute 01 weiter nach München. In der Gegenrichtung kommen die ICE zur Minute 58 an und fahren dann zur Minute 00 weiter über die Neubaustrecke nach Nürnberg.
Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten von und nach Augsburg sowie auf der Donautalbahn (Ulm - Donauwörth - Ingolstadt - Regensburg) wurden entsprechend angepasst.
Das Fahrplanangebot auf der Strecke München - Ingolstadt - Treuchtlingen wurde komplett neu gestaltet. Die Züge verkehren stündlich zwischen München und Treuchtlingen und zweistündlich weiter bis Nürnberg. In der Zwischenstunde wird der Anschluss von Treuchtlingen nach Nürnberg durch die Züge aus Augsburg hergestellt. Stündlich gibt es außerdem Regionalverkehrs-verbindungen von Treuchtlingen nach Würzburg.
Zwischen Eichstätt Bahnhof und Eichstätt Stadt wird ein Stundentakt mit Anschluss an die Züge nach Ingolstadt und Treuchtlingen angeboten. Während des Berufsverkehrs werden zusätzliche Züge zwischen Ingolstadt Hbf und Eichstätt Bahnhof eingesetzt. Am Morgen besteht Anschluss an den Fernverkehr in Richtung München. Am Nachmittag besteht aus Richtung München Anschluss aus dem München-Nürnberg-Express.
Allgäu-Franken-Express: direkter Anschluss vom Allgäu nach Nürnberg
Erstmals wird eine umsteigefreie Verbindung vom Allgäu nach Nürnberg angeboten. Vier Zugpaare werden zwischen Lindau/Kempten über Augsburg nach Nürnberg fahren. In Nürnberg wird der Anschluss zum Fernverkehr in Richtung Hamburg, Berlin und zum Franken-Sachsen-Express nach Dresden hergestellt. Zum Einsatz kommen moderne Triebzüge der Baureihe VT 612.
Veränderte Taktzeiten für verbesserte Anschlüsse
Mit der Aufnahme des Vollbetriebs auf der neuen bayerischen Bahnachse wurde auch der Regionalfahrplan umfassend geändert und optimiert. Oftmals konnte die Anschlusssituation durch geänderte Taktzeiten verbessert werden.
Bei den Regionalzügen der Relation Regensburg - Nürnberg ändern sich die Taktzeiten im Minutenbereich. Diese Änderungen wurden erforderlich, weil im Streckenabschnitt Nürnberg-Reichswald bis Nürnberg Hbf auch die Regional- und Fernverkehrszüge der neuen Bahnachse Ingolstadt - Nürnberg die Trasse nutzen.
Geänderte Taktzeiten gibt es beispielsweise auch in Würzburg. Die Ankunft und Abfahrt der RegionalBahnen von und nach Gemünden ist jeweils zur vollen Stunde. Damit wird der Anschluss zur ICE-Linie Köln - München hergestellt. Mit dem RegionalExpress zwischen Würzburg und Gemünden entsteht nahezu ein 30-Minuten-Takt. Die Züge werden in der Regel nach Schweinfurt/Bamberg durchgebunden. Ab Gemünden verkehren sie weiter nach Jossa und zweistündlich nach Schlüchtern. Außerdem ändern sich die Taktzeiten der RegionalExpress-Verbindungen im Abschnitt Gemünden-Aschaffenburg.
Die Abfahrtszeiten der RegionalBahnen zwischen Würzburg und Bamberg sowie zwischen Fürth und Markt Erlbach wurden wegen des neuen Fahrplankonzeptes um rund 30 Minuten verschoben.
Kürzere Fahrzeiten durch Neigetechnikeinsatz
Die Fahrzeuge der Baureihe VT 612 fahren auf den Strecken Lichtenfels - Saalfeld, Hof/Bayreuth - Lichtenfels, Hof/Bayreuth - Nürnberg, Nürnberg - Schwandorf/Regensburg Weiden wieder mit Neigetechnik. Die Fahrzeiten verkürzen sich dadurch um drei bis fünf Minuten. In Lichtenfels besteht Anschluss aus allen Richtungen.
Neu ist eine tägliche durchgehende Verbindung von Lichtenfels (ab 5.54 Uhr) über Neuenmarkt-Wirsberg (ab 6.33 Uhr) nach Hof (an 7.22 Uhr).
In Hochstadt-Marktzeuln besteht Anschluss aus Richtung Saalfeld, in Neuenmarkt-Wirsberg von und nach Bayreuth. In Hof wird der Anschluss zum RegionalExpress nach Leipzig hergestellt.
Rundes Angebot: zusätzliche Verbindungen, neue Züge, neue Haltepunkte
Auf die starke Nachfrage im Pendlerverkehr hat DB Regio reagiert. Zwischen Mühldorf und München-Ost fährt montags bis freitags (außer an Feiertagen) ein zusätzlicher Zug um 7.38 Uhr ab Mühldorf mit Ankunft in München um 8.45 Uhr. In der Gegenrichtung fährt am Abend ein zusätzlicher Zug ab München Hbf um 19.46 Uhr, der um 21.03 Uhr Mühldorf erreicht.
Ein besonderes Angebot erwartet die Kunden im südostbayerischen Raum. Ab 10. Dezember werden Regionalzüge im Stundentakt zwischen Traunreut und Traunstein verkehren. Hierfür wurde extra ein neuer Haltepunkt in Traunreut gebaut. Die Besonderheit: Auf dem Abschnitt Hörpolding - Traunreut verkehrten bisher nur Güterzüge. Mit dem Bau des neuen Haltepunktes in Traunreut kann jetzt durchgehend Personenverkehr zwischen Traunreut und Traunstein angeboten werden. In Traunstein haben die Fahrgäste im Berufsverkehr Anschluss in Richtung München. Tagsüber besteht aus Richtung Traunreut ein guter Zuganschluss zu den InterCity-Zügen nach Salzburg.
Neben Allersberg und Kinding wurden noch neue Haltepunkte in Feilitzsch, Burgweintig, Schweinfurt Mitte, Rottershausen und St. Alban gebaut. Diese Stationen werden ab 10. Dezember komplett in den neuen Fahrplan aufgenommen.
Insgesamt 20 neue Doppelstockwagen (Dosto), davon vier Steuerwagen, kommen zum Fahrplanwechsel auf der Strecke München - Salzburg zum Einsatz. Die modernen Wagen sind klimatisiert und mit einem Fahrgastinformationssystem ausgestattet und haben ein Mehrzweck-/Fahrradabteil. Im Steuerwagen ist eine Rampe installiert, die auch Rollstuhlfahrern einen bequemen Einstieg in den Zug ermöglicht. Durch den Einsatz der Dostos kann die Platzkapazität um bis zu 30 % gesteigert werden.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Grundsteinlegung für neue Werkstatt in Dresden-Altstadt
26.10.2006
Am gestrigen Mittwoch wurde in Dresden-Altstadt mit einer symbolischen Grundsteinlegung der Bau des neuen Regio-Werkstatt begonnen. Die neue Anlage soll rund 16 Mi. Euro kosten und nach Fertigstellung für die Wartung, Instandhaltung und Reinigung von Zügen der DB Regio AG verantwortlich sein. Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks an der Zwickauer Straße entsteht u.a. eine 147 m lange maschinelle Außenreinigungsanlage für Schienenfahrzeuge, eine 151 m lange Werkstatthalle inklusive Achssenke für den Radsatzwechsel und eine Acht-Ständer-Hubbockanlage , mit deren Hilfe ganze Triebwagen angehoben werden können, sowie ein 90 m langes Betriebsgebäude. 88 Mitarbeiter werden bereits ab Mitte 2007 im Drei-Schichtbetrieb 55 Triebwagen, 46 E-Lokomotiven und 147 Reisezugwagen instand halten.
Quelle: eurailpress.de
RE200 : Die ersten Fahrzeuge sind eingetroffen
20.10.2006
Bayern zählt den Countdown für den schnellsten Regionalverkehr: Die ersten Fahrzeuge sind eingetroffen
Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 geht auf der neuen bayerischen Bahnachse München - Ingolstadt - Nürnberg der schnellste Regionalverkehr Deutschlands, mit Spitzengeschwindigkeiten von 200 km/h, an den Start. Die ersten Fahrzeuge sind jetzt im Werk von DB Regio München eingetroffen. Insgesamt werden derzeit 26 Reisezugwagen auf ihren Einsatz vorbereitet.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um druckdichte und klimatisierte Reisezugwagen aus dem Intercity-Verkehr. Sie erhalten eine rote Lackierung und sind damit eindeutig als Produkt des Regionalverkehrs erkennbar. Der "München-Nürnberg-Express" wird im Zweistundentakt als Wendezug mit sechs Wagen und rund 430 Sitzplätzen sowie in der Hauptverkehrszeit mit zehn Wagen und rund 760 Sitzplätzen zwischen den beiden Metropolen unterwegs sein.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Baubeginn für neues Elektronisches Stellwerk "München Südwest"
19.10.2006
Investitionen in Höhe von 75 Millionen Euro / Inbetriebnahme ab 2008
Für die drei S-Bahn-Linien nach Tutzing, Herrsching und Geltendorf baut die DB Netz AG in München ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) Südwest. Modernste Technik wird dann den Zugbetrieb in einem Streckenbereich von rund 95 Kilometern steuern. In die Modernisierung investiert die Bahn rund 75 Millionen Euro. Das neue Stellwerk ersetzt die Betriebssteuerzentrale als dem Jahre 1972. Bundesweit betreibt die Bahn über 640 ESTW. Diese ermöglichen der DB Netz, die Schieneninfrastruktur wirtschaftlich und hoch zuverlässig zu betreiben.
Moderne Technik wird in Zukunft dem Fahrdienstleiter, also dem Bediener der Anlage, die Arbeit erleichtern. Insgesamt steuert und überwacht das ESTW Südwest 471 Signale und 108 Weichen. Die Eingabe von Stellbefehlen erfolgt bequem am Monitor. Darauf sind alle Fahrmöglichkeiten wie auf einem Lageplan dargestellt, per Mausklick wird dann der Fahrweg vom Start bis zum Ziel eingestellt. Von diesem modernen Arbeitsplatz aus werden nach der Fertigstellung die S-Bahn-Linien 5, 6 und 8 im Münchner Südwesten gesteuert.
Die Bauarbeiten zum neuen Stellwerk erfordern umfangreiche Kabelbauarbeiten, die vor wenigen Wochen begonnen haben. Dabei müssen rund 480 Kilometer Kupfer- und Lichtwellenkabel neu verlegt werden. Um den Zug- und S-Bahnverkehr so gering wie möglich zu behindern, muss häufig auch nachts oder an den Wochenenden gearbeitet werden. Lärmbelästigungen der Anwohner können dabei leider nicht immer vermieden werden.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird das neue Stellwerk in die Betriebszentrale (BZ) München integriert, wobei mehrere Unterzentralen entlang der Strecken bei Bedarf auch eine Bedienung vor Ort ermöglichen. Das Stellwerk wird rund um die Uhr von zwei Mitarbeitern überwacht und bedient.
Die Inbetriebnahme des ESTW erfolgt in zwei Stufen: Für die Strecken nach Tutzing und Geltendorf im Frühjahr 2008 und Richtung Herrsching im Herbst 2008.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Bahn bestellt 42 Doppelstockwagen für Hessen
09.10.2006
Bahn investiert weiter in Nahverkehrsflotte / Fahrzeuge überzeugen durch hohen Komfort, Umweltfreundlichkeit und Zuverlässigkeit im Betrieb Die Deutsche Bahn AG hat jetzt einen Auftrag über weitere 42 Doppelstockwagen beim Fahrzeughersteller Bombardier platziert. Damit setzt sie den Modernisierungskurs ihrer Nahverkehrsflotte fort. Die Bestellung ist Teil einer Option eines bereits bestehenden Hauptvertrags von 2003. Die Dostos, wie die Doppelstockwagen in Fachkreisen kurz heißen, gehen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 in Betrieb. 39 Dostos sind für die Taunusstrecke zwischen Frankfurt und Limburg vorgesehen, drei Fahrzeuge kommen zwischen Aschaffenburg und Wiesbaden zum Einsatz.
Die Doppelstockwagen - kürzlich von der DB für ihre hohe Qualität und Zuverlässigkeit im Betrieb mit dem "Sonderpreis des Jahres 2006" im Rahmen des DB Lieferantenprädikats ausgezeichnet - sind mit 99 Prozent Verfügbarkeit die Leistungsträger im Nahverkehr. Der Komfort wird von den Reisenden sehr geschätzt: So verfügen die Dostos über eine hohe Laufruhe, Klimaanlage, breite Wageneingänge, Stellplätze für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder sowie ein elektronisches Fahrgastinformationssystem. In der 1. Klasse runden eine geräumige Sitzanordnung sowie Steckdosen für etwa Notebooks oder Mobiltelefone den Komfort ab.
Rund 2000 Doppelstockwagen sind heute bei der Bahn bereits im Einsatz, darunter auch die modernisierten Dostos aus dem Bestand der Deutschen Reichsbahn. Die bis zu 160 Kilometer pro Stunde schnellen Fahrzeuge sind energieeffizient und damit umweltfreundlich. Auf 100 Kilometer benötigen sie pro Reisendem bei rund 50 Prozent Auslastung umgerechnet lediglich 1,8 Liter Sprit. Diese Pluspunkte der Fahrzeuge haben auch die Besteller der Nahverkehrsleistungen überzeugt.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Privatbahnen
Metronom gewinnt Ausschreibung Cuxhaven - Hamburg
31.10.2006
Nun ist es offiziell: Der Metronom wird ab Dezember 2007 den Regionalbverkehr zwischen Hamburg und Cuxhaven übernehmen. Zum Einsatz kommen Diesellokomotiven und Doppelstockwagen. Der Vertrag läuft bis 2015.
Quelle: Der Metronom
Baureihe ES 64-U2
31.10.2006
ES 64 U2-064 zur Zeit bei Dispolok ohne Mieter.
Quelle: RB
Aktuelle Neuerscheinungen des xyania internet verlags (18. Oktober 2006):
Der Lok-Vogel Sonderausgabe 01-2006 Jetzt erschienen! M o d e r n e P r i v a t b a h n - E l l o k s
96 Seiten, DIN A4
ca. 140 Farbfotos und Grafiken
Preis EUR 14,50 (Für Mitglieder des elektrolok.de-Clubs EUR 11,60)
Das erste Printprodukt des Xyania Internet Verlags widmet sich den Privatbahn-Elloks, die seit 1999 das Bild der Bahn in Deutschland und Österreich berreichern. Egal ob ehemalige Staatsbahnelloks oder angemietete Neubauelloks von Bombardier und Siemens - durch ihre vielfältigen Anstriche und Beklebungen sorgen die "Privaten" im eintönigen Alltagsrot der DB AG für erfreuliche Farbtupfer. Dabei finden sich in dem Heft sowohl eine Aufstellung der Eigentümer als auch der Mieter der Elloks. Jede Privatbahn und jeder Eigentümer, der seit 1999 Elloks im Bestand hatte, wird dabei explizit mit den wichtigsten Daten in der Zeitschrift aufgeführt und alle zugehörigen Lokomotiven aufgelistet. Zusätzlich sorgen Streckenübersichten und Fahrplanauszüge für weitere Details zum privaten Bahngeschehen. Mehr Infos zu Privatbahn-Elloks kann man auf knapp 100 Seiten nicht verarbeiten!
Baureihe ES 64 U2
30.10.2006
ES 64 U2-043 war in Budapest und hat da das Balkan-Paket erhalten, das u.a. den 3. Stromabnehmern beeinhaltet. Nachdem Einbau wurde sie in ES 64 U2-065 umgenummert, dabei ist sie weiterhin für BoxXpress im Einsatz.
Quelle: RB
Privatbahn-Elloks
29.10.2006
Die 185 570 und 571 sind fertig. Die 185 570 wird demnächst an RTS Schweiz übergeben. Der Mieter der 571 ist noch nicht bekannt.
Die 481 006 wurde zur Zeit von der HGK an R4C weitervemietet!
Quelle: privatbahnforum, RB
Baureihe 194
27.10.2006
Die Schiebelok 194 580 der MTEG wurde erneut mit einem schwereren Trafo-Schaden untauglich und wird derzeit von 482 031 ersetzt. Die Lok soll aber wieder repariert werden - diesmal im Werk Linz.
Quelle: eisenbahn-kurier.de
Baureihe 145 CL
26.10.2006
Die EMN hat ihre 145 CL 031 zur Zeit an BoxXpress weitervermietet. Damit kommt die Lok wieder in ihre alten Einsatzgebiete bzw. vor ihre früheren Züge zum Einsatz!
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
26.10.2006
Die ES 64 U2-064 ist nicht mehr bei ERS, die Lok wurde gestern an einem Lokomotion Zug in München gesichtet
Quelle: RB
Betrieb Freilassing - Berchtesgaden ab 2010 durch Regentalbahn AG / Salzburg AG
24.10.2006
Erst vor wenigen Monaten feierte man in Freilassing die Inbetriebnahme der S-Bahn Salzburg bis Berchtesgaden. Doch 2010 könte damit schon wieder Schluss sein, wenn sich die ÖBB nicht mit dem neuen Anbieter einigt. Ab Ende 2009 wird die Bietergemeinschaft Regentalbahn AG / Salzburg AG für zunächst 12 Jahre den Verkehr auf der Strecke Freilassing - Berchtesgaden übernehmen. Dies wurde vom Bayerischem Verkehrsminister Erwin Huber verkündigt. Erhalten bleiben dagegen die beiden IC-Verbindungen auf der Strecke. Der Ausschreibungssieger Regentalbahn AG / Salzburg AG plant den Einsatz von neuen, klimatisierten Niederflur-Triebwagen. Zwar will der Freistaat Bayern auch in Zukunft den jetzt bestehenden grenzüberschreitenden Zugverkehr nach Salzburg beibehaltenm, in welcher Form ist aber noch nicht konkretisiert.
Quelle: eurailpress.de
Angel Trains vermietet 25 FLIRT an Eurobahn
24.10.2006
Der Lok- und Triebwagenvermieter Angel Trains wird bei Stadler 25 vierteilige elektrischen Triebzügen vom Typ Flirt ordern, die an Eurobahn vermietet werden. Die Eurobahn wird die Züge ab Dezember 2008 auf dem Hellweg-Netz zwischen Dortmund, Münster, Bielefeld und dem Paderborner Land einsetzen.
Quelle: lok-report.de, Pressemeldung Angel Trains
Baureihe ES 64 F4
23.10.2006
Die ES 64 F4-020 wurde am Samstag von DB Autozug an Dispolok zurückgegeben.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
22.10.2006
Nun erhalten die Dispoloks der Baureihe ES 64 U2 ihre ersten Hauptuntersuchungen. Betroffen sind zunächst die erstgelieferten ES 64 U2 031 und 032, die per 16. Oktober bzw. 29. September das Aw Dessau verließen.
Quelle: Jens Böhmer, revisionsdaten.de
Privatbahn-Elloks
18.10.2006
Die ES 64 U2 026 fährt nun ebenfalls für Railion, dafür ist die ES 64 U2-043 wieder bei BoxXpress.
Die SBB Cargo-Maschinen 482 008, 014 und 020 wurden an DLC vermietet. Alle haben oder erhalten noch einen großen DLC Aufkleber über das SBB Cargo-Logo.
Quelle: RB
Metronom gewinnt weitere Ausschreibung
17.10.2006
Mittlerweile ist durchgesickert, dass der Metronom als einziger Anbieter wohl den Zuschlag für die im April von der LNVG ausgeschriebene Strecke von Cuxhaven nach Hamburg erhalten wird. Eine entgültige Entscheidung steht allerdings noch aus, soll aber in diesem Monat bekanntgegeben werden.
Quelle: lok-report.de,
Baureihe 185.5
12.10.2006
Die aktuell für rail4chem fahrende 185 555 von MRCE hat die Zulassung für das ostfranzösische Netz erhalten und steht damit für Verkehre von und nach Frankreich zur Verfügung. In Kürze will rail4chem weitere eigene Verkehre nach Frankreich aufnehmen.
Quelle: rail5chem, lok-report.de
Privatbahn-Elloks
04.10.2006
Die ES 64 U2-064 wurde von ERS angemietet, da sich die Inbetriebnahme der neuen ERS Class 66 weiterhin verzögert.
Die ES 64 F4-089 fährt weiterhin für FN Cargo.
Die ES 64U2-035 hat nun ebenfalls die WLB-Farbgebungen erhalten und trägt abweichend Logos von Kühne&Nagel.
Die SBB Cargo Re 482 008 fährt nun für DLC und hat auch entsprechende Anschriften an den Seitenflächen erhalten.
Quelle: RB, EBFÖ
Baureihe 185.5
03.10.2006
RTS wird neben der 185 569 auch die Lokomotiven 185 570 bis 573 von MRCE anmieten.
Quelle: bahnonline.ch
Baureihe 185.5
02.10.2006
Die erste 185.5 für RTS RailTraction Sevices wurde am 30.09.2006 aus Kassel in die Schweiz überstellt und dort an die Schweizer Privatbahn übergeben. Damit wird die ES 64 F4 096, die bis dahin in Diensten von RTS stand an Siemens zurückgegeben. Die MRCE 185 569 trägt eine grün weiße Aufschrift von RTS
Quelle: lok-report.de, railcolor.net
Baureihe MEG 800
01.10.2006
Die ehemalige 156 002, die heute als MEG 802 für die MEG tätig ist, hat ihre alte DR-Lackierung zurück erhalten. Am Samstag konnte die Lok im Bw Lichtenberg fotografiert werden.
Quelle & Foto: Jens Schuricke
Veolia beendet lokbespannte Fernzüge
01.10.2006
Schon wieder vorbei sind die Einsätze der 146 vor lokbespannten Fernzügen beim InterConnex 1. Seit 1. Oktober werden die Fernzüge zwischen Leipzig, Berlin und Rostock wieder auf Triebwagen umgestellt und so erneut eine umsteigfreie Verbindung geschaffen. Die bisher hier verwendeten Wagen sollen als reservewagen zur NOB zurückgehen. Die 146 522 dürfte wieder in anderen Connex-verkehren Verwendung finden.
Quelle: eurailpress.de
Baureihe ES 64 F4
01.10.2006
Die neu ausgelieferte ES 64 F4 026 ist nun im Dienst von Lokomotion/RTC anzutreffen.
Quelle: Thomas Eckstein
Baureihe 1116
24.10.2006
Die 1116 197 hat ihre Teilreklame wieder verloren. Die Lok hat die Aufschrift für ÖBB Technische Services offenbar nur für die Innotrans 2006 erhalten. Ein Bild der Lok mit Aufschriften gibt es hier
Quelle: EBFÖ
Elektrifizierung der Bahnstrecke Retz - Znaim startet
20.10.2006
Mehr Komfort und Kapazität durch grenzüberschreitenden Ausbau der Bahn
Mit einer grenzüberschreitenden Veranstaltung in Retz startete am 20. Oktober 2006 die Elektrifizierung der Bahnstrecke Retz - Znaim (CD), welche in zwei Etappen umgesetzt wird. Die ÖBB, die Stadtgemeinde Retz und hochrangige politische Vertreter aus Österreich und Tschechien stellten die Weichen für ein wichtiges grenzüberschreitendes Zukunftsprojekt, durch welches die Wirtschaftszentren Wien und Znaim auf der umweltfreundlichen Schiene noch näher zusammenwachsen werden. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 39 Mio. Euro sollen bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 Komfort und Kapazität von Wien bis Znaim durchgehend wesentlich gesteigert werden.
Realisierung erfolgt in zwei Etappen - Attraktive Fahrzeitverkürzung Die Umsetzung des in enger Zusammenarbeit vorbereiteten grenzüberschreitenden Projekts erfolgt in zwei Bauabschnitten. Bereits mit Fahrplanwechsel im Dezember 2006 verkehren die Züge über die Grenze nach Tschechien bis Satov (CD). Dieser Ausbauschritt Retz - Staatsgrenze - Satov umfasst knapp 8 Kilometer, wovon 6 km auf österreichischem und 2 km auf tschechischem Staatsgebiet liegen. Bedingt durch die notwendige Erneuerung der Znaimer Brücke soll dann ein Jahr später der durchgehende elektrische Betrieb von Satov bis Znaim (11 km) aufgenommen werden. Durch die Investitionen auf österreichischer und tschechischer Seite können nicht nur Komfort (durchgehende Doppelstockzüge) und Kapazität (950 Tonnen/Zug) gesteigert werden, es kommt gleichzeitig auch zu einer Fahrzeitverkürzung von bis zu 15 Minuten zwischen den Zentren Wien und Znaim.
Sicher - Wirtschaftlich - Schnell / Details zum Projekt Bereits seit mehreren Jahren wird von Seiten der ÖBB-Personenverkehr AG und der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG in Kooperation mit den Tschechischen Verantwortungsträgern an diesem - insbesondere durch die Ostöffnung - zukunftsweisenden Projekt gearbeitet. Die Startsitzung zum Projekt Elektrifizierung Retz -Znaim (EREZ) erfolgte 2003. Die Einreichplanung (ÖBB und CD) wurde 2004 finalisiert. Die eisenbahnrechtliche Bauverhandlung und die erforderlichen Bescheide wurden Ende 2005 abgeschlossen. Der Start der Elektrifizierung auf österreichischer Seite erfolgte am 25. September 2006. Unter dem Motto "Sicher - Wirtschaftlich - Schnell" wurden die zentralen Forderungen nach einem umweltfreundlichen elektrischen Betrieb zwischen Retz und Znaim (ca. 19 Kilometer, davon 6 km ÖBB und 13 km Tschechische Bahn), einer Fahrzeitverkürzung und der Steigerung der Kapazität sowie des Komforts erarbeitet. Die Investitionen in Höhe von rund 39 Mio. Euro (davon 3,5 Mio. Euro ÖBB und 35,5 Mio. Euro CD) umfassen die Erneuerung der Gleiseinrichtungen, Sicherungstechnik, Oberleitung, Brücken- und Kunstbauten sowie Telekommunikation und Fernmeldeanlagen. Mit Fertigstellung der Arbeiten kann die Streckenhöchstgeschwindigkeit auf 80/100 km/h angehoben werden, wodurch die Fahrzeit auf der 101 km langen Strecke zwischen Wien und Znaim um bis zu 15 Minuten pro Richtung verringert wird. Die Energieversorgung erfolgt von Österreich aus (Bahnhof Zellerndorf) mit 15KV, 16 2/3 Hz, Einphasenwechselstrom.
Quelle: ÖBB Medienmitteilung
Baureihe 1216 ÖBB / 541 SZ
13.10.2006
Die Lieferung der Reihe 1216 geht stetig weiter. Die 1216 229 steht kurz vor der Abnahme in Linz. Mittlerweile ist der Lokkasten der 1216 236 in Linz eingetroffen. Von der slowenischen Schwesterbaureihe 541 sind bereits mit fünf Exemplaren (541 001-005) abgeliefert, die 541-101 ist im Augenblick zu Testfahrten in Ungarn.
Quelle: EBFÖ, railcolor.net
ÖBB stellen Weichen für neuen Hauptbahnhof Wien
12.10.2006
Aufsichtsrat nimmt das Projekt wohlwollend zur Kenntnis
"Die Weichen sind gestellt, der neue Hauptbahnhof Wien steht vor der Realisierung, auch wenn heute noch kein definitver Beschluss gefasst wurde, weil die abschließenden Verhandlungen über die Finanzierung innerhalb des Rahmenplans mit BMF und BMVIT noch zu führen sind.", sagte Martin Huber, Sprecher des Vorstandes der ÖBB-Holding AG, heute, Donnerstag, anlässlich der Sitzungen von insgesamt fünf Aufsichtsratsgremien des ÖBB-Konzerns. Basierend auf einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für das Projekt Hauptbahnhof Wien liegt nun eine technisch und wirtschaftlich ausgereifte Variante vor, die nun der weiteren Planung zugrunde gelegt werden soll. "Der Abschluss dieser Verhandlungen muss rasch erfolgen, wenn wir unseren ambitionierten Zeitplan nicht gefährden wollen. Jede Verzögerung hätte auch Auswirkungen auf die Kosten. Es geht um die Verwirklichung eines der wichtigsten ÖBB-Projekte der Zukunft. Mit diesem Projekt schaffen wir einen Quantensprung in der Qualität gegenüber unseren Kunden", so der ÖBB-Chef.
Zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt im Zentrum Europas Der Hauptbahnhof Wien wird neben dem Flughafen Wien bis 2012 zur wichtigsten Drehscheibe für den internationalen und nationalen Personenreiseverkehr. Aus zwei Kopfbahnhöfen wird ein zentraler Durchgangsbahnhof und damit ein neuer Knotenpunkt im transeuropäischen Schienenverkehr geschaffen. Erstmals werden dann die Züge aus Norden, Süden, Osten und Westen in Wien an einem Bahnhof verbunden. "Der Hauptbahnhof wird DIE Nah- und Fernverkehrsdrehscheibe Wiens sowie der umliegenden Region - auch über die Grenzen Österreichs hinaus - und wird damit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Wirtschaftsstandort Wien und die überregionale Bedeutung der Bundeshauptstadt weiter zu stärken", beschreibt Martin Huber die Dimension des Projekts. Die Reisenden profitieren durch direkte und rasche Verbindungen, bequemes Umsteigen und kurze Wege zu den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Durch den Wegfall von Doppelgleisigkeiten, die heute durch das Bestehen von zwei Kopfbahnhöfen gegeben sind, werden eine flexible und leistungsfähige Betriebsführung und Einsparungen in der Erhaltung ermöglicht.
Neben einer großzügig dimensionierten neuen Bahnhofshalle wird erstmals auch eine völlig neue Dimension einer "BahnhofsCity" errichtet. Unter den künftigen Gleisanlagen und in der Bahnhofshalle entstehen ein Einkaufszentrum mit einer Verkaufsfläche von 20.000 m2 sowie eine Garage mit einer Kapazität von 600 Stellplätzen. Damit wird ein breites Angebot an Handel, Dienstleistungen und Gastronomie in Ergänzung zum bestehenden Angebot im unmittelbaren Umfeld mit den Vorteilen der neuen Verkehrsdrehschreibe optimal miteinander verbunden.
Am Gelände des heutigen Südbahnhofes soll bis 2015 zudem ein neues Stadtviertel mit Büroflächen im Gesamtausmaß von rund 550.000 m2 und 5.000 neuen Wohneinheiten entstehen. Insgesamt werden freiwerdende Flächen von ca. 59 ha städtebaulich entwickelt. "Mit diesem gut durchdachten und mit der Stadt Wien, den angrenzenden Bezirken und der Bevölkerung eng abgestimmten Gesamtprojekt wird hier eine neue Stadt in der Stadt entwickelt, die sich als neues Finanz- und Dienstleistungszentrum Wiens positionieren kann", berichtet Huber.
Der neue Hauptbahnhof Wien: Kunden am Zug Herzstück des neuen Stadtviertels ist der neue Hauptbahnhof Wien - eine Verkehrsstation mit fünf Doppelbahnsteigen und einer direkten Anbindung an U-Bahn und S-Bahn sowie zum neuen internationalen Busbahnhof. Die zulaufenden Streckengleise der Südbahn, der Pottendorferlinie, der Ostbahn sowie der Schnellbahnstammstrecke und der Schnellbahnlinie S 80 werden in diesem Bahnhof sinnvoll miteinander verknüpft. Die Tragwerke über die Laxenburgerstrasse, die Landgutgasse und die Triesterstrasse werden im Zuge der Baumaßnahmen in den nächsten Jahren erneuert. Zusätzlich werden Abstell- und Wendeanlagen, eine Verladestelle für "Auto im Reisezug" und Außenreinigungs- und Entsorgungsanlagen errichtet. Damit wird auch die gesamte Logistik, die für die effiziente Abwicklung des Bahnbetriebes notwendig ist, völlig neu geordnet.
Standortkonzentration Matzleinsdorf Im Zuge des Projektes Hauptbahnhof werden verschiedene betriebsnotwendige Serviceeinrichtungen verlegt und an einem zentralen Ort zusammengeführt. Am Standort Matzleinsdorferplatz werden u.a. Werkstätten für Personenwagen und Loks sowie die notwendigen Zu- und Nachlaufgleise konzentriert. Insgesamt errichten die ÖBB hier - abseits der direkten Wahrnehmung durch die Kunden der Bahn - eine moderne Infrastruktur für die betrieblichen Abläufe im Hintergrund.
Umbau Schnellbahnstation Südtiroler Platz Eine wesentliche Voraussetzung für die Anbindung des neuen Hauptbahnhofes ist der Umbau der Schnellbahnstation Südtiroler Platz, die aufgrund der gestiegenen Fahrgastzahlen an der Kapazitätsgrenze angelangt und nicht über eine barrierefreie Ausstattung verfügt. Dazu werden eine Verbindungspassage zwischen der U-Bahn- und S-Bahnstation Südtirolerplatz zum nördlichen Vorplatz des neuen Hauptbahnhofes, barrierefreie Aufgänge bzw. ein barrierefreier Zugang zu U-Bahnlinie U1, zur Straßenbahn Linie 18 und zur S-Bahn und die Verlängerung der S-Bahn-Bahnsteige auf 210 m errichtet. Mit der Fertigstellung dieses Projektsteils - die ersten Bauarbeiten können hier bereits 2007 beginnen - können die ÖBB mit dem Bau des Hauptbahnhofes beginnen.
Projektfahrplan Nach dem positiven Abschluss des UVP-Verfahrens, mit dem nächstes Jahr begonnen wird, kann 2009 mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofes und der "BahnhofsCity" gestartet werden. Eine Teilinbetriebnahme ist für 2011, die Fertigstellung des Hauptbahnhofes für 2012 geplant. Insgesamt wird auf dem Entwicklungsgebiet des heutigen Südbahnhofes und dem Frachtenbahnhof zwischen 2006 und 2015 ein Investitionsvolumen von mehr als zwei Mrd. EURO umgesetzt. Die Kosten der Bahninfrastruktur mit mehr als 600 Mio Euro sollen sowohl über den Rahmenplan - dem Instrument zur Abwicklung der Infrastrukturinvestitionen der ÖBB - eingebracht werden, als auch über Kostenbeiträge der Gemeinde Wien, TEN-Förderungen und weiteren Eigenfinanzierungen der ÖBB. Ferner werden die Kosten der technischen Erschließung durch die Gemeinde Wien getragen, welche mit über 100 Mio Euro kalkuliert wurde. Der Rest soll durch private Investoren aufgebracht werden. Gespräche mit potenziellen Investoren laufen bereits auf Hochtouren.
Bürgerbeteiligung Im Zuge der Vorbereitung und Umsetzung dieses Großprojekts setzen die ÖBB auf eine intensive Einbindung der Bürger, die in unmittelbarer Umgebung des Entwicklungsgebietes leben. Im Juni und Juli 2006 sorgte eine Ausstellung über das geplante Projekt bereits für reges Interesse. Die Bevölkerung hatte dabei die Möglichkeit, Stellungnahmen zum Projekt abzugeben. Diese werden derzeit intensiv ausgearbeitet und bei der weiteren Projektumsetzung nach Möglichkeit berücksichtigt. Mit dem Projekt Hauptbahnhof Wien wird insbesondere auch die derzeitige Barrierewirkung der heutigen Schieneninfrastruktur deutlich reduziert und die Verbindung der Bezirke durch neue Straßen und Fußwege hergestellt. Während der Bauphase wird ein InfoCenter allen Interessierten offen stehen. Weiters wollen die ÖBB auch über eine eigene Homepage über das Projekt informieren.
Quelle&Fotos: ÖBB
Baureihe 1142
10.10.2006
Weitere Infos gibt es zu den neuen Hector Rail-1142ern. Neben der 1142 563 und 558 wird auch die 1142 551 nach Schweden gehen. Die Lok wurde bereits in Linz in die orange-schwarzen Hector Rail-Farben umlackiert und hat zudem eine Funkfernsteuerung erhalten.
Quelle: Bahnnews-Austria
Baureihen 1142
03.10.2006
Wie bereits gemeldet wird Hector Rail fünf weitere 1142er übernehmen. Eine davon scheint lt einem Forumbeitrag im EBFÖ die 1142 629 zu werden. Auch die ehemals in Schweden fahrende 1142 588 steht noch mit Hector Rail-Aufklebern und defekten Stromabnehmern in Linz
Quelle: EBFÖ
Schweiz
SBB Cargo : Neue Relationen im kombinierten Verkehr
19.10.2006
Verkehrssteigerung von SBB Cargo im Nord-Süd-Verkehr
Seit Oktober fährt SBB Cargo im kombinierten Verkehr pro Woche drei Ganzzüge von Lübeck (D) nach Novara (I) und in der Gegenrichtung. Auch auf anderen Strecken konnte SBB Cargo das Volumen steigern. Pro Woche fährt SBB Cargo über 250 Züge des Kombinierten Verkehrs als vertraglicher Beförderer.
Mit einem konsequenten Ausbau der Destinationen erweitert SBB Cargo ihren internationalen Aktionsradius, wie z.B. neu mit der Strecke Lübeck-Novara und retour. Im Auftrag von Hupac bedient SBB Cargo als Hauptfrachtführer die Strecke gemeinsam mit der Lübecker Hafen Gesellschaft als Traktionär für die nicht elektrifizierte Strecke Hamburg-Lübeck. Seit Oktober verkehrt der Zug mit drei Rundläufen pro Woche.
Für die Strecke Antwerpen-Padua fährt SBB Cargo als vertraglicher Beförderer erstmals mit drei Zügen pro Woche in Zusammenarbeit mit B Cargo (Belgien), WLB (Wiener Lokalbahn, Österreich) und Trenitalia (Italien) über den Brenner. Zusätzlich erhöht SBB Cargo seine Verkehrstage auch auf den Strecken Hamburg-Gallarate um einen Rundlauf sowie Antwerpen (B)-Gallarate (I) um zwei Rundläufe pro Woche.
Bereits seit Dezember 2005 fährt SBB Cargo im Auftrag des niederländischen Bahnunternehmens ERS Railways Containerzüge von Basel nach Melzo und Padua (I) und in der jeweiligen Gegenrichtung. SBB Cargo erschliesst damit auch die Region Venetien. Pro Woche verkehren bis zu 30 Züge. Zu den Stammkunden von SBB Cargo zählen noch weitere internationale Kombi-Operateure, so z.B. TRW, Cemat und Hannibal. Allein für TRW verkehren zwischen Belgien und Italien rechtsrheinisch etwa 26 Züge pro Woche in Hauptfrachtführerschaft.
Insgesamt fährt SBB Cargo über 250 Züge als vertraglicher Beförderer und weitere 280 in anderen Geschäftsmodellen für Operateure des Kombinierten Verkehrs auf der Nord-Süd Achse.
"Nur Güterbahnen, die internationale Transporte in ungeteilter Verantwortung abwickeln, sind im europäischen Binnenmarkt zukunftsfähig", betont Daniel Nordmann, Leiter SBB Cargo. Mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland und Italien hat sich SBB Cargo als verlässlicher Ansprechpartner für Kompi-Operateure im grenzüberschreitenden Verkehr etabliert. SBB Cargo gibt die Verantwortung für einen Trans-port vom Ruhrgebiet bis nach Norditalien nicht aus der Hand und bietet ihren Kunden Qualitätsverträge mit Bonus/Malus Vereinbarungen für Verkehre auf der Nord-Süd-Achse.
Quelle: SBB Medienmitteilung
Baureihe Ae 6/6/ Ae610
06.10.2006
Weitere Neuigkeiten der umlackierten Ae 6/6 11492. Die Lok hat den Anstrich vor allem aus Werbungsgründen erhalten - allerdings wirbt die Lok an einem ungewöhnlichen Ort. Am 5. Oktober wurde die nun auf den Namen erstfeld getaufte Lok von Erstfeld nach Altdorf überführtDort wurde die Lok auf einen Schwerlast-Transporter verladen und in der Nacht zum Freitag über die Autobahn zur A2-Raststätte Dimmerschachen bei Erstfeld transportiert. Dort wurde sie zusammen mit zwei Speisewagen und einem kurzen Packwagen auf einem Gleisstück aufgestellt. Die Speisewagen WRm 61 85 88-75 113 und 114 sollen während des Umbaus der Autobahnraststätte als zusätzlicher Speiseraum dienen und zusammen mit der Lok für das Jubliäum "125 Jahre Gotthardbahn" im Jahr 2007 werben. Der Gepäckwagen dioent als Einstiegsbereich, da die Speisewagen keine Einstiegstüren besitzen. Ein Bild dieser Komposition gibt es auf der Seite gotthardbahn.ch. Die Ae 610 soll etwa ein Jahr auf der Autobahnraststätte bleiben.
Quelle: bahnonline.ch, gotthardbahn.ch
NEAT Lötschberg: Elektrischer Versuchszug erreicht 230 km/h im Basistunnel
04.10.2006
Ein lokbespannter Versuchszug hat am Dienstag im Lötschberg-Basistunnel (LBT) anlässlich von sog. Hochtastfahrten für den Funktionsnachweis von Fahrbahn und Fahrleitung die Abnahmegeschwindigkeit von 230 km/h erreicht. Lokbespannte Züge werden mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 200 km/h und Triebzüge bis zu 250 km/h im LBT verkehren. Weitere Versuchsfahrten im ganzen Tunnel bis 280 km/h sind im Dezember 2006 geplant. Die Inbetriebnahmearbeiten im LBT verlaufen weiter nach Zeitplan. Der Lötschbergbasistunnel wird im Dezember 2007 kommerziell in den Betrieb gehen.
Der Lötschberg-Basistunnel (LBT) wird abschnittsweise vom Bundesamt für Verkehr (BAV) für elektrische Versuchsfahrten freigegeben: Seit dem 6. Juni 2006 ist ein rund 9 km langer Versuchsabschnitt in der Südost-Röhre mit Zufahrmöglichkeit ab und nach Visp für elektrische Versuchsfahrten bereit. Die Erstellergesellschaft BLS AlpTransit AG hat nun termingerecht einen weiteren Abschnitt zur Freigabe ab 1. Oktober 2006 beantragt. Dieser umfasst die beiden Rhonebrücken, den doppelspurigen Tunnelabschnitt über die Weiche in Ferden bis in den einspurigen Tunnelabschnitt Mitte. Dies erlaubt nun Fahrten auf einer Tunnellänge von rund 16 km und mit Geschwindigkeiten bis 160 km/h für alle Arten von Versuchsfahrten. Das BAV hat die entsprechende Freigabe am 29. September 2006 verfügt.
Um vorgängig zu weiteren Versuchsfahrten die Funktionsfähigkeit der neuen Fahrleitung und der Fahrbahn nachzuweisen, wurden in der Zeit vom 2. bis 4. Oktober 2006 sog. Hochtastfahrten ab 120 km/h bis 230 km/h mit Geschwindigkeitsstufen von 20 km/h durchgeführt. Gestern erreichte erstmals ein elektrischer Versuchszug bespannt mit zwei Loks Re 465 (BLS) resp. Re 460 (SBB) die maximale Abnahmegeschwindigkeit vom 230 km/h. Trotz den besonderen aerodynamischen Verhältnissen im einspurigen Tunnel wurden bei den Kenngrössen, die das Zusammenwirken von Stromabnehmer - Fahrleitung beschreiben, keine unzulässigen Abweichungen festgestellt.
Lokbespannte Züge werden im späteren fahrplanmässigen Betrieb mit 200 km/h und Triebzüge mit 250 km/h verkehren. Weitere Versuchsfahrten auch mit Triebzügen werden ab Dezember 2006 im ganzen Tunnel mit Geschwindigkeiten bis 280 km/h für weitere Abnahmefahrten geplant.
Quelle: BAV - Bundesamt für Verkehr
Niederlande
Erste Versuchsfahrten auf der NBS Antwerpen - Amsterdam
08.10.2006
Am 3. Oktober 2006 fanden die erste Versuchsfahrten auf der Neubaustrecke Antwerpen - Amsterdam statt. Diese Fahrten sollten ungefähr 10 Monaten dauern und werden zum Test der Sicherheit und der Wirkung der GSM-R und der ETCS-Ausrüstung durchgeführt. 16 der 17
Thalys-Viersystemtriebzüge und 9 Dreisystem-Triebzüge (4532 bis 4540) müssen noch mit ETCS ausgestattet werden. Für die Viersystemtriebzüge wird ETCS das siebte Bordsicherheitssystem sein (KVB, TVM 430 , TBL 2, ATB , PZB 90 und LZB). Die Neubaustrecke soll 684 Millionen Euro gekostet haben - 367 Millionen davon in Belgien. Die Indienststellung ist für das Winterfahrplan 2007/2008 vorgesehen.
Quelle: Guy Depraetere
Belgien
Belgien: Totales Fahrverbot für Museumstriebfahrzeuge auf den belgischen Gleisen
29.10.2006
Die beglische Eisenbahnaufsichtsbehörde Infrabel hat ab dem 1. Januar 2007 eines totalen Fahrverbot für alle Museumstriebfahrzeuge auf ihrem Netz eingeführt. Am meisten betroffen sind die
PFT/TSP und die Stoomstichting Maldegem. Die SNCB/NMBS hat aber entdeckt, dass ihre museale Flotte durch diese Massnahme auch getroffen ist. Der Verkehrsminister und die SNCB/NMBS suchen jetzt eine dringende Lösung.
Quelle: Guy Depraetere
Dänemark
Baureihe EA (DSB)
27.10.2006
Eher selten gibt es etwas von den Dänischen Elloks zu berichten. Die Loks der Baureihe EA erhielten nun teilweise das bereits von den Wagen bekannte blaue Design. Betroffen sind die 12 bei der DSB verbliebenen Lokomotiven 3001-3010, 3020 sowie 3022, von denen die noch betriebsfähigen sechs Loks 3001, 3004, 3007, 3010, 3020 und 3022. alle im Oktober das neue Erscheinungsbild in blau mit geschwungenem rotem Band an den Seiten erhielten. (Ein Bild gibt es hier). Als erste Lok wurde die EA 3001 am 12. Oktober mit den neuen Folien beklebt, die restlichen folgten innerhalb weniger Tage. Die DSB-Loks werden vor dem Nachtzugpaar EN 482/483 sowie einige Nahverkehrszüge im Raum Kopenhagen eingesetzt.
Nicht umgestrichen wurden dagegen die zehn Railion-Loks 3011-3019, 3021, die weiterhin im klassischen DSB rot-schwarz vor Güterzügen verkehren.
Quelle: zugmeldestelle.de, jernbanen.dk, lok-report.de
Großbritannien
Class 89
09.10.2006
Der Verein "The AC Locomotive Group" versucht im Augenblick die Ellok 89001 vor der Verschrottung zu bewahren. Die Lok soll am 31. Oktober an einen Schrotthändler verkauft werden. Der Verein will die Maschine für die eigene Sammlung erwerben. Näheres dazu auf der Seite http://www.aclocogroup.co.uk.
Zudem eine Ergänzung zur gestrigen Meldung bzgl. des APT-Zuges. Im Museum "Railway Age" in Crewe steht ein APT Zug mit 2 Steuerwagen mehreren Mittelwagen und beide Steuerwagen herum, ein 2 Triebmittelteil befindet sich im Museum von York.
Quelle: Dennis Wenzel
Class 87 in Bulgarien
08.10.2006
Porterbrook Leasing Company hat die Elloks 87012 und 87019 ( 25 kV 50 Hz ) an der BDZ (Bulgarische Staatsbahnen) verkauft . Nach Aufarbeitung in Derby Works werden sie nach
Sofia übergebracht werden. Die Überführung nach Bulgarien wird Anfang 2007 geschehen, wenn dieses Land Mitglied der Europäische Union ist, um die Zollformalitäten zu vereinfachen .
Quelle: Guy Depraetere
Neuer Geschwindigkeitsrekord in Großbritannien
08.10.2006
Am 22. September 2006 hat der Pendolino-Triebzug 390 047, umgetauft auf "Heaven's Angel", uim Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung die Strecke Glasgow - London-Euston (401,30 miles oder 645,830 km) in 3 Stunden 55 Minuten und 27 Sekunden befahren. Der bisherige Rekord datiert aus dem Jahr 1981 als ein APT-Neigezug (Advanced Passenger Train , inzwischen alle verschrottet mit Ausnahme eines Triebkopfs) dieselbe Strecke in 4 Stunden 14 Minuten bewältigte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit war 102,264 mph (164,578 km/h), die Hochstgeschwindigkeit lag bei
128 mph (206 km/h). Ein Fahrschein kostete 99,99 Pfund (Ungefähr 150 Euro) in der ersten Klasse und 59,99 Pfund (ungefähr 90 Euro) in zweiten Klasse. Die Reise hat insgesmat 36.700 Pfund eingebracht.
Quelle: Guy Depraetere
Ungarn
Baureihe 5342
10.10.2006
Im Augenblick werden in Österreich Zulassungsfahrten mit der ungarischen Reihe 5342 (entspricht der ÖBB-Reihe 4124) durchgeführt. Gestern war der 5342.008 im Bereich Ebenfurth sowie zwischen Obereggendorf und Wampersdorf mit verschiedenen Probe-und Messfahrten unterwegs. Überprüft wurde u.a. die Zweisystemtauglichkeit zwischen 15 kV und 25 kV.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Luxemburg
Baureihe 4000 CFL
31.10.2006
Die Neubaulok 4020 erhielt nun eine neue Teilreklame anlässlich des Jubiläums "50 Jahre Elektrifizierung des CFL Streckennetzes". Ein Bild gibt es hier
Quelle: rail.lu
Schweres Zugunglück bei Zoufftgen
11.10.2006
Heute Mittag kam es an der französisch-luxemburgischen Grenze bei Zoufftgen im Departement Moselle zu einem schweren Unfall zwischen einem RE-Zug und einem Güterzug. Betroffen waren der RE 837617 (Luxembourg 11:30 - Nancy Ville 12:57), der mit dem dreiiteiligen Triebzug 2207 gefahren wurde, sowie der Güterzug 45938, der mit einer bislang unbekannten FRET-Lok (wsl. BB 27000) bespannt war. Aufgrund Bauarbeiten war die Strecke an der Unfallstelle nur eingleisig befahrbar. Während der Güterzug freie Fahrt hatte wurde der RE angeblich aufgrund einer falschgestellten Weiche auf das selbe Gleis geleitet. Beide Züge prallten gegen 11 :45 Uhr frontal aufeinander. Die Lok und mehrere Güterwagen schoben sich dabei in und auf den Doppelstocktriebwagen. Die beiden Lokführer und ein Gleisarbeiter waren sofort tot, viele Passagiere wurden in den Trümmern eingeklemmt. Die Zahl der Toten Reisenden schwankt je nach Medium zwischen fünf und zehn. Mindestens 21 weiter Personen erlitten zum Teil schere Verletzungen. Alle betroffenen Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert. Die Strecke Metz - Thionville - Luxemburg ist bis auf weiteres gesperrt. Bilder des Unfalls gibt es hier.
Quelle: verschiedene
Frankreich
Neuer Weltrekordversuch in Frankreich?
24.10.2006
Im französischen Forum trains-en-voyage.com wird aktuell die Möglichkeit eines neuen Weltrekordversuchs der französischen Eisenbahn diskutiert. Gerüchte gibt es über Hochtastfahrten auf der LGV Est ab dem 13. November 2006. Die Zielgeschwindigkeit liegt offenbar bei 550 km/h.
Quelle: trains-en-voyage.com, DSO
Bombardier: Französische Staatsbahn SNCF beschliesst Bestellung neuer Triebzüge für die Ile-de-France - Gesamtvertrag rund 2,7 Milliarden Euro
25.10.2006
Bombardier Transportation ist nach der Ausschreibung vom Februar 2004 von der Französischen Staatsbahn SNCF als Lieferant der neuen Nahverkehrszüge für die Ile-de-France ausgewählt worden. Die geplante Bestellung umfasst die Lieferung von insgesamt 372 Zügen, die für den Nahverkehr im Großraum Paris / Ile-de-France eingesetzt werden sollen, und beinhaltet einen Erstauftrag für 172 Züge, dessen Volumen sich auf rund 1,35 Milliarden Euro (1,7 Milliarden US-Dollar) beläuft. Das Gesamtvolumen des Vertrags beträgt rund 2,7 Milliarden Euro (3,4 Milliarden US-Dollar). Die SNCF gab ihre Entscheidung am 25. Oktober 2006 nach einer Sitzung ihres Aufsichtsrats bekannt, die einberufen worden war, um das Votum des Vertragsausschusses einzuholen.
Der Vertrag soll in naher Zukunft unterzeichnet werden. Die Auslieferung der ersten Züge ist für November 2009 geplant und soll 2015 abgeschlossen sein. Entwicklung und Fertigung der Züge wird der französische Bombardier-Standort Crespin in der Region um Valenciennes übernehmen.
Der künftige Nahverkehrszug für die Ile-de-France von Bombardier Transportation ist ein Zug in Gelenkbauweise mit extrabreiten Wagen, die einen ungewöhnlich geräumigen Innenraum für die Passagiere, breite Sitze und besonders breite Türen bieten, um ein schnelles Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Einteilig umfasst jeder Zug sieben bzw. acht Wagen, er kann aber auch zwei- oder dreiteilig gefahren werden. Abhängig von der Konfiguration und Ausführung nimmt der Zug zwischen 800 und 1000 Fahrgäste auf. Der neue Zug wird ein Maximum an Komfort, Schutz und Sicherheit bieten und basiert auf der bewährten Technologie von Bombardier, die bereits mit hoher Zuverlässigkeit im Verkehrsbetrieb eingesetzt wird.
André Navarri, President von Bombardier Transportation, erklärte: "Wir glauben, dass dieser neue Zug den Fahrgästen der Ile-de-France ein anderes Fahrerlebnis vermitteln wird, und freuen uns, die ambitionierten Pläne des STIF (Verkehrsverbund Ile-de-France) und der SNCF für die Modernisierung der Schienenfahrzeuge auf der Ile-de-France zu unterstützen."
"Wir sind besonders stolz", so Jean Bergé, President, Bombardier Transportion, Frankreich, "auf das Vertrauen, das die SNCF uns entgegenbringt. Dieser Erfolg bestätigt die führende Rolle, die Bombardier heute im Bereich des Regionalverkehrs in Frankreich spielt."
Quelle: Bombardier
Großauftrag für Stadler Pankow
18.10.2006
Der zwischen Stadler Pankow GmbH, Angel Trains Europa GmbH und Rhenus Keolis GmbH & Co KG geschlossene Vertrag umfasst die Lieferung von 25 4-teiligen elektrischen Triebwagen vom Typ FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug). Die Fahrzeuge werden ab Mitte 2008 geliefert und nehmen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 ihren Betrieb auf den Strecken des Hellweg-Netzes auf. Das Auftragsvolumen umfasst mehr als 100 Mio. Euro. Die Eurobahn - Rhenus Keolis GmbH & Co KG ist der Betreiber des Hellweg-Netzes in Nordrhein Westfalen.
"Es handelt sich um den größten Einzelauftrag in der Geschichte der Stadler Pankow GmbH", so Michael Daum, Chief Executive Officer Deutschland und Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadler Pankow GmbH. "Wir mussten uns im harten Wettbewerb durchsetzen und werden das in uns gesetzte Vertrauen durch Qualität und pünktliche Lieferung rechtfertigen." Der Flirt ist ein für den Interregio- und S-Bahn Verkehr ausgelegtes Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der vierteilige FLIRT verfügt über insgesamt 217 Sitzplätze von denen 16 auf die 1. Klasse entfallen sowie 184 Stehplätze. Die moderne Ausstattung des Innenraumes ist hell und freundlich und bietet eine stufenlose Durchgängigkeit und eine barrierefreie Gestaltung des Passagierraumes. Die großzügig gestalteten Mehrzweckbereiche verfügen über eine hohe Kapazität für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen.
Die Stadler Pankow GmbH mit den Standorten in Berlin und Velten ist ein Unternehmen der Schweizer Stadler Rail Group, zu der drei weitere Standorte in der Schweiz, die Stadler Bussnang AG, die Stadler Altenrhein AG und die Stadler Winterthur AG sowie die Stadler Weiden GmbH in Deutschland und die Stadler Ungarn Kft. in Ungarn gehören. Auf einer Gesamtfläche von 15.000 m2 werden seit 1996 in Pankow Schienenfahrzeuge für den Regional-, S-Bahn- und Stadtbahnverkehr entwickelt, konstruiert und gebaut. Ebenfalls werden Wartungen, Modernisierungen und Reparaturen an bewährten Schienenfahrzeugen durchgeführt. Die Stadler Gruppe beschäftigt derzeit ca. 2000 Mitarbeiter/Innen, davon rund 400 in Deutschland. Die bekanntesten Fahrzeugfamilien der Stadler Rail Group sind der weltweit erfolgreiche Gelenktriebwagen GTW (414 verkaufte Züge) der Regio Shuttle RS1 (354 verkaufte Züge) und der Flinke Leichte Innovative Regional Triebwagen FLIRT (325 verkaufte Züge). Im Strassen- und Stadtbahnbereich ist Stadler mit den Produktfamilien Variobahn (159 verkaufte Fahrzeuge) und dem neu entwickelten Tango (66 verkaufte Fahrzeuge) stark vertreten. Des Weiteren stellt Stadler Reisezugwagen her und ist weltweit der führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.
Quelle: Stadler Rail
Bombardier: Konsortium erhält Auftrag für Advanced Rapid Transit-Fahrzeuge In Kuala Lumpur, Malaysia
13.10.2006 Bombardier Transportation und sein lokaler Partner Hartasuma Sdn Bhd haben mit Syarikat Prasarana Negara Berhad (SPNB) einen Vertrag über die Lieferung von zunächst 88 Advanced Rapid Transit (ART) MK II-Wagen unterzeichnet. Die Fahrzeuge sollen auf der Kelana Jaya Linie in Kuala Lumpur, Malaysia, eingesetzt werden. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen von rund 167 Millionen Euro (210 Millionen US-Dollar), wobei sich der Anteil von Bombardier auf rund 117 Millionen Euro (147 Millionen US-Dollar) beläuft. Außerdem sind Optionen für 52 weitere Fahrzeuge vorgesehen. Bei Einlösung aller Optionen erreicht der Vertrag ein Gesamtvolumen von 255 Millionen Euro (320 Millionen US-Dollar) und wird 140 Fahrzeuge umfassen.
Die voll automatisierte, führerlose Kelana Jaya Linie, die von einem aus Bombardier und SNC Lavalin bestehenden Konsortium unter Führung von Bombardier gebaut wurde, nahm 1998 den Betrieb auf. Heute verbindet sie die westlichen und östlichen Vororte mit dem Stadtzentrum von Kuala Lumpur. Mit einer Länge von 29 Kilometer ist die Kelana Jaya Linie das längste voll automatisierte, führerlose Schnellbahnsystem. Gegenwärtig werden auf der Linie 70 von Bombardier gebaute ART MK II-Fahrzeuge eingesetzt. Mit den von SPNB bestellten neuen Fahrzeugen wird sich die Fahrgastkapazität des Systems erhöhen, die derzeit maximal ausgeschöpft wird.
"Unsere Aufgabe ist es, eine gut integrierte und effiziente Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr bereitzustellen, die durch erhöhte öffentliche Mobilität einen positiven Beitrag für die Wirtschaft leisten und die allgemeine Lebensqualität der Bewohner von Kuala Lumpur verbessern wird", sagte Encik Shaipudin Shah Harun, Executive Director und Chief Executive Officer von SPNB. "Aus diesem Grund setzen wir erneut auf die Technologie von Bombardier, um das Transportangebot auf der Kelana Jaya Linie zu verbessern."
Die Fahrzeuge werden in den Produktionsstätten von Bombardier Transportation in Nordamerika gefertigt; die Endmontage übernimmt der lokale Partner in Malaysia, der als einer der großen Schiennenverkehrsanbieter in Malaysia gilt. Die Auslieferung der Fahrzeuge soll zwischen September 2008 und Juni 2010 erfolgen.
Bombardier ist weltweit führend bei Entwicklung und Bau von automatischen Schnellbahn-, Einschienenbahn- und Peoplemover-Systemen für den Einsatz in Städten und an Flughäfen. Bei der Erweiterung der bestehenden, 29 km umfassenden, Kelana Jaya Linie wird die auf linearen Induktionsmotoren (LIM) basierende Antriebstechnologie von Bombardier eingesetzt. Diese wurde bereits beim Vancouver SkyTrain*, dem streckenmäßig längsten fahrerlosen System der Welt, bei der 13 km langen AirTrain-Verbindung des JFK-Flughafens in New York, für die Bombardier bis zu 15 Jahre lang Betrieb und Wartung übernimmt, sowie beim Scarborough RT-System in Toronto, Kanada, und beim Downtown People Mover in Detroit, USA erfolgreich eingesetzt. Außerdem arbeitet Bombardier an weiteren ART-Projekten in Asien: Kürzlich wurde ein Auftrag für die Anbindung des Flughafens Peking in China erteilt, und ein System für die Stadt Yongin in Südkorea befindet sich bereits im Bau. Mit zusammengenommen über 70 Betriebsjahren genießt die ART-Technologie zurecht den Ruf überdurchschnittlicher Zuverlässigkeit.
"Wir sind sehr stolz auf die Fahrzeuge und das System, die wir bereits nach Kuala Lumpur geliefert haben", so William Spurr, President, Bombardier Transportation, North America. "Dieser Auftrag ermöglicht es uns, eine langfristige Beziehung mit unserem Kunden SPNB aufzubauen. Er bestätigt erneut den Erfolg der LIM-Technologie von Bombardier, die im kanadischen Ontario für Anwendungen auf der ganzen Welt entwickelt wurde."
"Hartasuma ist stolz, mit dem Weltmarktführer Bombardier zusammenzuarbeiten, diese Zusammenarbeit wird die örtliche Schienenverkehrsindustrie deutlich stärken." sagte Datuk Ravindran Menon, Group Executive Director, Hartasuma Sdn Bhd
Quelle: Bombardier
MDR Bahnzeit
19.10.2006
Am 20.10.06 gibt es um 16:30 im MDR wieder eine neue Bahnzeit mit folgenden Themen:
1. 120 Jahre Steinachtalbahn
2. Die Mitteldeutsche Eisenbahngesellschaft
3. Bemerkungen zum Transrapidunfall
4. Spurensuche im Weißeritztal
5. Der Protos auf der Innotrans
6. Der Wolkenexpress
Quelle: CFT-Video Berlin, Frank Thürmer
Train TV
16.10.2006
Seit Montag gibt bei TrainTv ein neues Magazin mit folgenden Themen.
1. Plandampf zwischen Hohenlohe und Odenwald 2006
2. Berliner S-Bahn: Abschied von der Baureihe 477
3. Ellokveteranen in Oberbayern mit E94 und E69
zu sehen unter: www.train-tv.com
Quelle: CFT-Video Berlin, Frank Thürmer
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