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Für gewöhnlich werden alle Änderungen mit einem roten "Neu!" gezeichnet. Alle Bereich, in denen Änderungen oder Neuerungen durchgeführt wurden, werden auf der Hompage unter dem Punkt "Die letzten Aktualisierungen" aufgeführt.
Deutsche Bahn AG: Neuigkeiten aus Nürnberg
31.10.2005
Laut einem Beitrag in den B3-Nachrichten sollen nun doch ein paar Lokomotiven, die bei dem Brand in Nürnberg zerstört wurden, wieder restauriert werden können. Weitere Informationen gingen aus den Nachrichten nicht hervor.
Quelle: BR-Nachrichten
Sachverständige untersuchen Schäden nach Feuer im Lokschuppen
25.10.2005
Bahnchef Mehdorn dankt für die große Hilfsbereitschaft / Möglichkeiten zur Restaurierung einzelner Fahrzeuge werden geprüft
Eine Woche nach dem Brand eines Lokschuppens im Nürnberger Stadtteil Gostenhof, bei dem insgesamt 24 historische Fahrzeuge des Nürnberger DB-Museums stark beschädigt oder vernichtet wurden, läuft die Schadenermittlung in vollem Umfang. Sachverständige untersuchen in akribischer Kleinarbeit den entstandenen Schaden und prüfen die Möglichkeiten, einzelne Fahrzeuge zu restaurieren. Im Fokus steht dabei auch der betriebsfähig nachgebaute Adler, dessen Vorgänger vor 170 Jahren das Eisenbahnzeitalter in Deutschland einläutete. Ungebrochen ist die Welle der Hilfsbereitschaft von Eisenbahnfreunden und Vertretern aus Wirtschaft und Politik, die spontan zahlreiche Hilfsangebote ankündigten. Nach Abschluss der Schadensaufnahme kann detailliert geklärt werden, welche Fahrzeuge möglicherweise zu restaurieren sind.
Bahnchef Hartmut Mehdorn: "Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung im DB Museum nur wenige Tage nach dem verheerenden Brand haben wir gezeigt, dass unser Engagement für die Eisenbahntradition ungebrochen ist und wir unseren Blick in die Zukunft richten. Ich möchte mich für die zahlreichen Hilfsangebote bedanken, die uns in den vergangenen Tagen erreicht haben. Ich bitte jedoch auch um Verständnis, dass wir erst nach Abschluss der Schadenermittlung detailliert über mögliche Fahrzeugrestaurierungen sprechen können. Wir werden alles uns Mögliche daran setzen, die Bahnhistorie auch in Zukunft zu pflegen."
Unterdessen erschien in den Nürnberger Nachrichten ein Artikel mit weiteren Details: Demnach soll es angeblich Hilfe aus Berlin geben. Zudem haben Spezialisten aus Meiningen die Dampflokomotiven untersucht und machen Hoffnungen, dass zumindest die Dampfloks eventuell gerettet werden können. Der Adler hatte eien Wasserfüllung im Kessel, der dadurch vor größeren Schäden bewahrt wurde und auch bei den anderen Dampfloks besteht Hoffnung. Wenn auch erst weiter Untersuchungen bei Fahrgestell und Kessel endgültieg Klarheit bringen können. Schlecht sieht es dagegen bei den Dieselloks aus. Zur E 75 09 gibt es keine Informationen.
Quelle: DB Pressemeldung, nn-online.de
Nürnberg: Brand vernichtet einmalige Exponate der Eisenbahngeschichte
21.10.2005
Ein paar Ergänzungen und neue Informationen zum Nürnberger Brand:
Im Augenblick läuft noch die Suche nach der Barndursache, jedoch besteht die Gefahr, dass aufgrund des hohen Zerstörungsgrades des Lokschuppens sowie der eingestellten Fahrzeuge und des Vollbrandes der ursprüngliche Brandherd nicht mehr gefunden werden kann. Damit könnten sich keine Rückschlüsse mehr über die Brandursache schließen lassen. Der Brandort wurde mittlerweile von der Polizei wieder freigegeben. Alle DB-Mitarbeiter, die sich am Brandtag auf dem Gelände befunden haben, sollen nun als Zeugen vernommen werden. Zudem wurden die Arbeiter der Dachdeckfirma ermittelt, die am Brandtag mit offener Flamme Bitumenbahnen auf dem Dach etwa in Höhe der Dieselloks durchgeführt hatten. Sie verweigern aber im Augenblick auf Anraten ihres Anwalts die Aussage.
Immer noch ist keine Aussage möglich, welche Lok nun aufgearbeitet werden kann und welche nicht. Die dazu nötige detaillierte Untersuchung kann erst durchgeführt werden, wenn der Stahl vollkommen abgekühlt ist. Aktzuell geht man aber davon aus, dass keien der Losk betriebsfähig oder fahrfähig aufgearbeitet werden kann, höchstens die äußerliche Aufarbeitung als Austellungsstück wäre eventuell bei dem ein oder anderen Exponat möglich. Eine offizielle PDF-Liste mit den zerstörten bzw. beschädigten Lokomotien findet sich nun auf den Seiten DB Museums.
Mittlerweile scheint festzustehen, dass die Zerstörungen der Lokomotiven nicht durch eine Versicherung abgedeckt sind. Die von der Bahn als Hausherr abgeschlossene Brandversicherung kommt nur für den Gebäudeschaden auf. Damit stehen wenigstens die Chancen ganz gut, dass die ebenfalls vernichtete rund hundert Jahre alte Fachwerkhalle durch einen Neubau ersetzt werden kann.
Zudem zeigte sich in den vergangenen tagen eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Viele Eisenbahnfreunde, Vereine und Firmen wollen das Museum unterstützen und zwei Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete haben bereits im Verkehrsministerium Hilfe eingefordert. Zwei Banekn haben Spendenkonten eingerichtet, auf die Spenden eingezahlt werden können: Spardabank-Nürnberg mit einem Grundstock von 20.000 Euro:
Empfänger: Sparda Stiftung Hilfe DB Museum
Spenden-Kontonummer: 29 46 009
Sparda-Bank Nürnberg eG, BLZ: 760 905 00
Verwendungszweck: Hilfe DB Museum.
Bei Spenden über 100 Euro wird, falls gewünscht, eine Spendenquittung ausgestellt. Sparkasse Nürnberg: (Bislang leider nur durch externe Quellen bekannt, eine offizielle Meldung der Sparkasse steht noch aus)
Spendenkonto 66 22 229
BLZ 760 501 01
Für alle die weitere Informationen suchen, empfehle ich folgenden Beitrag im EBFÖ, in dem einige interessante Links zusammengefasst wurden.
Quelle: verschiedene
Immer wieder ändert sich etwas an den im Internet zu findenden Daten und im Augenblick weiß wohl keiner, ob und wenn ja, welche Loks noch eine Chance zum Wiederaufbau haben. Ein Wiederaufbau wäre insbesondere für die unwiederbringlichen Stücke wünschenswert, während für die Museumsstücke, bei denen noch andere Lokomotiven vorhanden sind, eher die Verschrottung anstehen dürfte. Zumindest geprüft wird eine Aufarbeitung bei:
Adlerzug (Lok schwer beschädigt, Wagen bis auf die Achsen verbrannt) - aufgrund der hohen Bekanntheit ist zumindest eine äußerliche Aufarbeitung möglich, bei den Wagen kommt nur ein Neubau in Betracht).
01 150 (Zustand unbekannt)
23 105 (sehr stark in Mitleidenschaft gezogen) - letzte Neubaudampflok der DB
45 010 (Zustand unbekannt) - größte Güterzugdampflokbaureihe Deutschlands
50 622(sehr stark in Mitleidenschaft gezogen)
86 457 (Zustand unbekannt)
89 801(sehr stark in Mitleidenschaft gezogen)
E 75 09 (innen weitegehend ausgebrannt) - letzte erhaltene Lok der Baureihe - eventuell äußerliche Aufarbeitung möglich.
Praktisch ohne Chance auf Wiederaufbau sind:
98 327 (Glaskastl - halb aufgeschnitten) - nur noch als Trümmerhaufen vorhanden
360 115, 150, 151 - werden wohl durch Fahrzeuge aus dem Betrieb ersetzt
V 100 1023, 212 023, 212 330 - werden wohl durch Fahrzeuge aus dem Betrieb ersetzt
V 80 002 - eventuell Rückkauf einer V80 aus Italien möglich
V 200 002 (Vorserienlok) - Rahmen durch die starke Hitze verbogen
24 Fahrzeuge des Nürnberger DB-Museums betroffen / Bahnchef Mehdorn: „Historisches Erbe wird weiter bewahrt“ / Ausstellung „Ein Jahrhundert unter Dampf“ wird Donnerstag planmäßig eröffnet
(Berlin/Nürnberg, 18. Oktober 2005) Bei dem Brand eines Lokschuppens im Nürnberger Stadtteil Gostenhof zwischen Nürnberg und Fürth sind in der vergangenen Nacht 24 historische Fahrzeuge des Nürnberger DB-Museums stark beschädigt oder vernichtet worden. Unter den völlig zerstörten Museumsstücken befindet sich auch ein betriebsfähiger Nachbau des "Adler", der vor 170 Jahren als erste dampfgetriebene Eisenbahn in Nürnberg Fahrt aufnahm, sowie wertvolle Dampf- und Dieselloks. Das DB-Museum selbst ist von dem Brand nicht betroffen.
Die Fahrzeuge sind nach dem Einsturz der Dachkonstruktion der 1.500 Quadratmeter großen Halle überwiegend ausgebrannt oder so schwer beschädigt worden, dass eine Restaurierung ungewiss ist. "Wir haben zwar in unserem Dampflokwerk Meiningen die Spezialisten dafür, wissen aber nicht, ob mit dem zum Teil durchgeglühten Stahl der Lokomotiven noch etwas anzufangen ist", sagte Jürgen Franzke, Leiter des DB-Museums in Nürnberg. Nach ersten Schätzungen entstand ein mehrstelliger Millionenschaden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, die Ermittlungen hat die Nürnberger Kriminalpolizei übernommen.
Bahnchef Hartmut Mehdorn bezeichnete den Verlust der historischen Fahrzeuge als schwerwiegend und bitter für die Bahn. "Wir haben unser Haus in Nürnberg zum führenden deutschen Eisenbahnmuseum entwickelt und kommen damit unserer Verantwortung zur Bewahrung des historischen Erbes aus über 170 Jahren Bahngeschichte nach. Mit Hilfe des außerordentlich hohen Engagements unserer Mitarbeiter, der vielen ehemaligen Eisenbahner sowie zahlreicher Vereine und Freundeskreise wird uns das auch in Zukunft gelingen."
Zugleich bedankte sich Mehdorn bei den Feuerwehren, die insgesamt 200 Mann im Einsatz hatten, sowie bei den anderen Einsatzkräften der Polizei, des Sanitäts- und Rettungsdienstes sowie des Technischen Hilfswerkes in Nürnberg, die mit ihrem raschen und professionellen Eingreifen verhindert haben, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude und weitere abgestellte Fahrzeuge übergreifen konnten.
Die Deutsche Bahn hat in Nürnberg einen Großteil ihrer historischen Fahrzeugsammlung untergebracht, die auch nach dem Brand der vergangenen Nacht noch über 100 Fahrzeuge umfasst. Im Jahr 2004 besuchten rund 150.000 Gäste das Museum und die Fahrzeughalle auf dem Freigelände in der Nähe des Hauptbahnhofs.
Die für diesen Donnerstag geplante Eröffnung des neuen Ausstellungsbereichs zur Geschichte der Eisenbahn im 19. Jahrhundert mit Dr. Günther Beckstein, Bayerischer Staatsminister des Innern, findet wie geplant statt.
Folgende Lokomotiven standen in der Halle:
Adler-Zug von 1935 - Es gibt Spekulationen über einen Wiederaufbau
01 150 - wahrscheinlich verloren
23 105 - wahrscheinlich verloren
45 010 - wahrscheinlich verloren
50 622 - wahrscheinlich verloren
86 457 - wahrscheinlich verloren
98 327 (Glaskastl) - wahrscheinlich verloren
E 75 09 - wahrscheinlich verloren
V80 002 - wahrscheinlich verloren
V100 1023 - wahrscheinlich verloren
V100 2023 - wahrscheinlich verloren
V100 2330- wahrscheinlich verloren
V200 002 - wahrscheinlich verloren
V60 150 - wahrscheinlich verloren
360 151- wahrscheinlich verloren
TW 201 Berliner U-Bahn - wahrscheinlich verloren
TW ES 165 358 Berliner S-Bahn - soll nur Lackschäden haben
18.10.2005
Die Polizei geht mittlerweile von einem zweistelligen Millionen-Schaden aus. Insgesamt wurden 17 Lokomotiven sowie einige Wagen zerstört
. Einige vor dem Schuppen abgestellte Exponate kamen offenbar mit Lackschäden davon. Für die in der Halle stehenden Loks gab es aber keine Hilfe mehr. Bis zu zwanzig Meter
hohe Stichflammen vernichteten die Deutsche Eisenbahngeschichte. Was das Feuer nicht zerstörte, wurde durch die herunterstürzende Dachkonstruktion begraben. Bis in den Morgen dauerten noch
Nachlöscharbeiten an. Bei der ARD gibt es einen Film der Brandnacht. Immer noch unklar ist, wie das
Feuer ausbrach.
Zerstört wurden:
ADLER-Zug, 01 150, 23 105, 45 010, 50 622, 86 457, 89 801
E75 09
360 115 DFS, V60 150, 360 151, V100 1023, V100 2023, V80 002, V200 002
627 001, VT98 9683
WR 1146 Speisewagen
Berliner S-Bahn-Wagen
Triebdrehgestell E 62, Triebdrehgestell Dampftriebwagen, Triebdrehgestell SVT
Beim ET165 334 gab es nur Lackschäden und bei der 218 309 brannte ein Führerstand aus.
17.10.2005
Fangen wir mit der einzigen positiven Meldung an. Nach aktuellem Stand wurde wenigstens kein Mensch verletzt.
Der Schaden für die Eisenbahngeschichte ist dagegen immens und es wird wohl kaum einen Eisenbahnfan geben, den
die folgenden Zeilen nict betroffen machen werden. Gestern abend vernichtete ein Feuer im Ringlokschuppen des Bw
Nürnberg 25 historische Fahrzeuge, darunter den historische Nachbau der Adler und die letzte DB Dampflok 23 105 oder
die einzig erhaltenen Museumsloks ihrer Baureihen wie z.B. die 45 010 oder E 75 09. Insgesamt 25 Maschinen wurden nach
Angaben eines Sprechers ein Raub der Flammen. Das Feuer brach nach aktuellem Stand in der Lokleitung aus und griff durch den
Wind über einen historischen Speisewagen auf den Rundschuppen über. Über das genaue Maß der Zerstörung herrscht aktuell noch Unklarheit, jedoch dürften die
meisten im Lokschuppen abgestellten Exponate unwiderbringlich verloren sein.
Die Liste ist noch vorläufig, aber folgende Loks dürften betroffen sein:
Adler-Zug
01 150
23 105
45 010
50 622
86 457
89 801
V60 115 der DFS
V60 150
360 151
V80 002
V100 1023
V100 2023
212 320
V200 002
E75 09
627 001
Mehrere Schienenbusse
und Berliner S-Bahnwagen
B3y (Bauzug-Aufenthaltswagen)
Triebdrehgestell E 62, Triebdrehgestell Dampftriebwagen, Triebdrehgestell SVT
Offenbar an einem anderen Ort standen:
89 837 (nicht ganz sicher, ob die Lok im Schuppen stand)
E19 12 (nicht ganz sicher, ob die Lok im Schuppen stand, wahrscheinlich in Nb Rbf)
E52 34 (nicht ganz sicher, ob die Lok im Schuppen stand, wahrscheinlich in Nb Rbf)
E71 19 (nicht ganz sicher, ob die Lok im Schuppen stand, wahrscheinlich in Nb Rbf)
Vor dem Schuppen standen zahlreiche 218 und 232/233 (218 254, 218 263, 218 309, 218 340, 232 403 und 234 468) von denen ebenfalls einige in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bei
218 309 brannte ein Führerstand aus.
Da die Vorstandsetage der Bahn zur Zeit eher gegen die Erhaltung von historischen Material eingestellt ist, was sie bereits durch die Schließung von Standorten
und die Kürzung der Mittel mehrfach beweisen hat, dürfte damit auch keine Hoffnung auf eine Wiederherstellung eines oder mehrerer Lokomotiven sein. Ob die wertvollen
Ausstellungsstücke versichert waren, ist bislang unbekannt, aber eher unwahrscheinlich. Vielmehr steht zu befürchten, dass diese Kathastrophe zum Ende der
DB-Nostalgie führen könnte und sich der DB-Konzern unter Mehdorn gänzlich von diesem Bereich trennt, zumal der Wiederaufbau sehr viel Geld benötigen würde,
was in Zeiten des geplanten Börsengangs nicht zur Verfügung steht.
Quelle: verschiedene
Baureihe 101
26.10.2005
Unter dem Projektnamen « Fresh -Bayerns frischer Zug » werden voraussichtlich ab Dezember 2006 erstmals von der Baureihe 101 bespannte Nahverkehrszüge planmäßig mit 200 km/h verkehren. Im Zweistundentakt werden die bayerischen Metropolen München und Nürnberg verbunden. Als Wagenmaterial werden IC-Wagen in Nahverkehrsfarben verkehren.
Quelle: DB Regio, Lok-Report.de
Baureihe 103
02.10.2005
Die Rätsel um die 103 177 beim Bahnpark Augsburg haben sich gelöst. Es handelt sich um die 103 226, die damit erstmals als Museumslok im Süden der Republik zu sehen ist.
Quelle: DSO
30.09.2005
Die Baureihe 103 ist immer wieder für neue Gerüchte gut. Das Objekt ist diesmal die aktuell im AW Dessau abgestellte 103 222, bei der die Drehgestellsfrist abgelaufen ist. Die Lok hat besondere für 280 km/h zugelassene Drehgestelle, die deshalb auch eine Revision bekommen sollen. Die Spekulation ranken sich nun um den im nächsten Jahr drohenden Fristablauf der Lok. Wenn die Drehgestelle nun eine Revision erhalten wäre es durchaus denkbar, dass die Lok auch eine weitere Hauptuntersuchung erhält und so für weitere 8 Jahre im Einsatz stehen könnte. Andererseits könnten die Drehgestelle nach Ablauf der Zeitfrist natürlich auch unter die 103 235 gebaut werden. Man darf also gespannt sein...
Quelle: 103er.de
Baureihe 110
26.10.2005
Offenbar will DB Autozug weitere 110er ankaufen. Im Dezember sollen mehrere 110er von Köln nach Berlin umbeheimatet werden. U.a. ist die 110 361 vorgesehen und wird nicht mehr im Regio-Dienst eingesetzt.
Quelle: anonym
11.10.2005
Spätestens im Dezember werden eine ganze Reihe von 110ern arbeitslos werden. Neben den bereits beschriebenen Änderungen in Nordrhein-Westphalen, enden bekanntlich zum Fahrplanwechsel die Einsätze der Wendezug-110er auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Uelzen und Göttingen, so dass spätestens zu diesem Zeitpunkt ein Überhang von bis zu 20 Lokomotiven (sieben in NRW und dreizehn in Braunschweig) entsteht. Insbesondere die braunschweiger Loks haben aber aufgrund der Wendezugsteuerung gute Chancen anderenorts zum Einsatz zu kommen. Dagegen dürften sich die Reihen der nichtwendezugfähigen 110er weiter lichten.
Quelle: DSO, lok-report.de, HM
Baureihe 112
09.10.2005
Wie vorhergesagt wurden am Samstag acht Lokomotiven der Baureihe 112 (112 135, 147, 160-164, 166) aus Baden-Württemberg als Lokzug in Richtung Münster abtransportiert.Die bisher von der Baureihe 112 bespannten IRE-Züge zwischen Karlsruhe und Stuttgart werden seit Samstag mit der 146.2 des Bh Stuttgart - ebenfalls im Sandwich mit je einer Lok am Zuganfang und -ende - befördert. Die 112er verdrängen in NRW die Baureihe 111 des Bh Dortmund aus ihgrem angestammten Einsatz, die nun ihrerseits den siebentägigen Umlauf der Baureieh 110 des Bh Köln übernehmen.
Quelle: DSO
Baureihe 112
05.10.2005
Nun wurden weitere Details zum Einsatz der Baureihe 112 ab 9. Oktober bekannt. Die bisher leihweise in Stuttgart beheimateten Lokomotiven der Reihe 112 aus Nürnberg werden nach Kiel (112 146-148). Dort werden die Loks zusammen mit der bereits in Kiel befindlichen 112 155 u.a. für dei Beförderung des neuen Schleswig-Holstein-Express zwischen Hamburg und Flensburg benötigt. Die 112 135, 160-164 und 166 kommen dagegen nach Nordrhein-Westphalen für die Beförderung der RE 7. Die dort freigesetzten 111er werden im Kölner 110er-Umlauf verwendet.
Quelle: DSO
Baureihe 120.1
13.10.2005
Lange Zeit gab es Gerüchte, nun scheinen wirklich 15 120er vom Fernverkehr an DB Autozug zu gehen. Dort sollen die Loks ab Fahrplanwechsel in einen 15-tägigen Umlauf zum Einsatz kommen.
Quelle: DSO
Baureihe 140
03.10.2005
Hausputz beim Bh Seelze. Gleich vierzehn Lokomotiven der Baureihe 140 wurden im September in Seelze abgestellt. Darunter die orientrote 140 393. Die einzelnen Lokomotiven finden Sie im Bereich Statistik.
Quelle: JD
Baureihe 141
16.10.2005
Die 141 401 , 402 und 439 wurden zum 13. Oktober von Kiel nach Frankfurt umstationiert.
Quelle: JD
06.10.2005
Heute wurden drei Lokomotiven der Baureihe 141 (141 401, 402 und 439) des Bh Kiel von 112 119 nach Kassel überführt. Die Lokomotiven sollen offenbar ab Fahrplanwechsel Ersatzüge zwischen Kassel und Melsungen befördern.
Quelle: DSO
Baureihe 143 - Zugunglück Fichtenberg
02.10.2005
Auf der Strecke Stuttgart - Backnang - Schwäbisch Hall - Crailsheim -
Nürnberg verunglückte am Freitag der Regionalexpress RE 19330. Dabei wurden 15 Menschen verletzt, drei davon schwer - darunter der Lokführer. Der Tzug war mitr zwei Schulklassen aus Affalterbach besetzt, die von einem Landschulaufenthalt in der Schwäbisch Haller Jugendherberge rückkehrten.
Das Unglück geschah als der Zug auf einem Bahnübergang in Fichtenberg in das Umweltmobil des Landkreises fuhr. Zur Unfallursache herrscht noch Unklarheit. Der LKW mit Anhänger war auf dem Weg ins Dorf, wobei er offenbar auf dem Bahnübergang Schwierigkeiten mit dem Platz bekam und durch ein Rangiermanöver auf dem Bahnübergang wieder in eine bessere Position kommen wollte. Genau in diesem Augenblick kam der Regionalexpress an den Bahnübergang und raste in das Umweltmobil. Der LKW-Fahrer konnte sich nur durch einen Spring aus dem Führerhaus retten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Zuglok 143 898 des Bh Stuttgart schwer beschädigt und der LKW weitgehend zerstört. Der Anhänger wurde durch die Wucht des Aufpralls von einer nahen Brücke geschleudert.
Quelle und Fotos: Thomas Artmann
Baureihe 180
14.10.2005
Die zunehmend schwierige Ersatzteilbeschaffung sorgt nun offenbar dafür, dass die Lokomotiven der Baureihe 180 nun in Tschechien untersucht wird. In Prerov wird derzeit die 180 17 untersucht und die 180 018 wurde am 13. Oktober ebenfalld dorthin überführt.
Quelle: DSO, lok-report.de
Baureihe 181.2
19.10.2005
Die Gerüchteküche bodelt auch bei der 181.2. Nachdem die Baureihe Anfang Oktober ihre Güterzugleistungen von Trier nach Frankreich/Luxemburgmusste, sind wieder einige Maschinen mehr arbeitslos geworden. Zur Zeit geistert deshalb die Übernahme einiger Loks durch DB Autozug durch das Internet. Nach der 110 und 120.1 wäre das dann die dritte Ellok-Baureihe, die von Autozug erworben würde.
Immerhin zum Fahrplanwechsel sollen die Lokomotiven mit einer Leergarnitur von Frankfurt planmäßig bis Aschaffenburg kommen. Die Rückleistung erfolgt dann als IC 2328 zurück nach Frankfurt. Auch die ICs an der Mosel und die ECs von Frankfurt über Saarbrücken nach Frankreich bleiben vorerst weiter im Repertoire der 181.2
Quelle: DSO, HM
Baureihe 185
30.10.2005
Das 185 090 die Werbung verloren hat würde ich nicht denken, die ist ja nur einseitig und der DSOler wird die falsche Seite erwischt haben, denn sie hat schon immer Railion drauf gehabt, außer eben eine Seite die Werbung.
Quelle: Ringo Bergemann
28.10.2005
Die 185 090 hat offenbar ihre Bombardier-Werbung verloren und fährt nun mit Railion-Logos durch die Gegend.
Quelle: DSO
27.10.2005
Nun wurde die erste Lok mit neuen Railion-DB Logistics-Logos gesichtet. Es handelt sich dabei um die 185 077. Dies ist bereits der dritte Railion-Schriftzug, der auf Lokomotiven aufgeklebt wurde.
Quelle: DSO
Baureihe 185.2
30.09.2005
Zwei Lokomotiven der Baureihe 185.2 sind im Augenblick in Schweden um die abweichende Lokserie gegenüber der Baureihe 185.0 zu überprüfen Die 185 226 und 227 wurden von der EG 3108 von Deutschland nach Schweden gebracht. Die 185.0 hat die Zulassung in Schweden und Dänemark, kann dort aber mangels der landestypischen Sicherungsanlagen nicht eingesetzt werden. Auch die 185.2 soll nun mit den aktuellen Test diesen Zustand bekommen. Lediglich der Grenzbahnhof Padborg wird planmäßig von 185er angefahren.
Quelle: DSO
Baureihe 401
24.10.2005
Der dritte Redesign ICE-1 ist fertig und im Einsatz. Es handelt sich um den Zug Nummer 68 mit den Triebköpfen 401 068 und 401 568.
Quelle: DSO
Baureihe 411
18.10.2005
Seit gestern, 17.10., befindet sich in Form des 411 002 ein Vertreter der mit Neigetechnik ausgestatteten Type ICE-T in Österreich. Der Grund für den Aufenthalt dieses Fahrzeuges sind detaillierte Störstrommessungen um daraus Erkenntnisse zur Erlangung einer Zulassung im Netz der ÖBB zu bekommen.Nachdem die Garnitur heute Vormittag von Salzburg nach Wien überstellt wurde, stehen bereits heute Abend Messungen im Bahnhof Münchendorf an. Anbei eine Aufnahme von heute Nachmittag, entstanden in der Traktion Wien West, wo das Fahrzeug bis zur Abfahrt nach Münchendorf hinterstellt geblieben ist.
Quelle: Sybic, Bahnnews-Austria
S-Bahn Stuttgart stellt ersten Musterzug „ET 420Plus“ vor
20.10.2005
Insgesamt könnten 90 S-Bahn-Züge nach dem Modernisierungskonzept „ET 420Plus“ umgebaut werden / Kostenersparnis gegenüber Neufahrzeugen rund 75 Prozent
Die Bahn hat heute im Stuttgarter Hauptbahnhof den ersten Musterzug "ET 420Plus" präsentiert, der nach dem im April vor-gestellten Modernisierungskonzept ET 420Plus umgebaut worden ist.
In rund einem halben Jahr erhielt das Fahrzeug im Bahn-Werk Krefeld eine Klimaanlage und ein komplett neues Innendesign im Stil der neuen S-Bahnen (ET 423). Blaue Sitzbezüge sowie die Verwendung von Edelstahl und Glas verleihen dem Fahrgastraum ein zeitgemäßes Ambiente.
Darüber hinaus wurden ein optisches Fahrgastinformationssystem innen und außen sowie zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie zum Beispiel Kameraüberwachung und Sprechstellen für den Kontakt zum Lokführer nachgerüstet. Zwischen den Wagenkästen befinden sich nun zusätzliche Fenster, die den Durchblick von einem Fahrzeug ins andere ermöglichen.
Für mobilitätseingeschränkte Kunden wurden wie bei den S-Bahn-Fahrzeugen der neuesten Generation Ruftasten eingebaut, mit denen der Lokführer zur Unterstützung angefordert werden kann.
Nach der Modernisierung erreichen die bewährten S-Bahnen nun den gleichen Fahrgastkomfort wie Neufahrzeuge.
Im Anschluss an die Präsentation im Stuttgarter Hauptbahnhof geht der Zug in eine ausgedehnte Testphase, in der er auf Herz und Nieren geprüft wird. So muss der Musterzug in einer speziellen Klimakammer in Wien Funktion und Standfestigkeit der Klimaanlage nachweisen.
Nach der Abnahme des Zuges durch das Eisenbahnbundesamt im Früh-jahr 2006 wird der "ET 420Plus" im regulären S-Bahn-Betrieb eingesetzt.
Rund sechs Millionen Euro investiert die S-Bahn Stuttgart in die Entwicklung und den Umbau der zwei Musterfahrzeuge.
"Wir wollen mit den Musterzügen zeigen, dass der modernisierte ET 420Plus einem Neufahrzeug ebenbürtig ist, und das zu rund einem Viertel der Kosten eines neuen Zugs", so Hans-Albrecht Krause, Sprecher der S-Bahn Stuttgart. "Bei der S-Bahn Stuttgart sind zurzeit 90 ET 420 und 60 S-Bahn-Züge des Nachfolgetyps ET 423 unterwegs."
Die Fahrzeuge der ET 420-Flotte gehören alle zu den letzten beiden Serien dieser Baureihe und wurden zwischen 1990 und 1997 in Dienst gestellt. Das niedrige Durchschnittsalter dieser Flotte resultiert aus der Neubeschaffung von 25 S-Bahnen in den letzten Jahren sowie der Übernahme von 13 Fahrzeugen von der S-Bahn München, so dass alle älteren Fahrzeuge ausgemustert werden konnten. Nur bei diesen relativ jungen Fahrzeugen ist aus technischen Gründen die Umrüstung überhaupt möglich. Die technische Lebensdauer der Fahrzeuge von rund 28 Jahren verlängert sich damit um weitere sechs bis acht Jahre. Die Fahrzeuge sind somit bis mindestens 2025 und teilweise sogar darüber hinaus einsatzfähig.
Der wirtschaftliche Vorteil des Modernisierungskonzeptes für Region und Landkreise steht für die Bahn fest. Ein Neufahrzeug kostet derzeit circa 5,2 Millionen Euro, der Umbau des ET 420 dagegen mit 1,3 Millionen Euro nur ein Viertel davon. Die Kosten für das Gesamtprojekt ET 420Plus betragen einschließlich Zinsen 154 Millionen Euro und damit über eine halbe Milliarde Euro weniger als die Beschaffung von Neufahrzeugen. Während der Kreditlaufzeit ist das eine Ersparnis von rund 24,5 Millionen Euro pro Jahr, wie die Bahn in einer Modellrechnung ermittelt hat.
Ein weiterer Vorteil des Konzepts: Die Bahn könnte mit dem Umbau der 88 verbleibenden ET 420, abhängig von einem neuen Verkehrsvertrag, bereits im Jahr 2007 beginnen.
Quelle: Deutsche Bahn AG Pressemeldung
Am 16. Oktober wurde der ET 420 400 der S-Bahn Stuttgart via Ulm - München und Passau nach Wien überstellt um nach dem Einbau einer Klimaanlage im Klima- Windkanal der Rail Tec Arsenal (RTA) eingehenden Testserien unterzogen zu werden. Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um einen Redesign Triebwagen der Baureihe 420, weitere wissenswerte Fakten zu dieser Garnitur sind in einer nachstehend angeführten Presseaussendung der DB-AG nachzulesen. Die zwei Bilder entstanden am 16. Oktober in der Traktion Floridsdorf. Obwohl die technischen Voraussetzungen gewährleistet waren bzw. der Triebwagen im deutschen Netz aus eigener Kraft fahren durfte, wurde ab Passau dennoch mit einem Vorspann gefahren, hierfür wurde die 1042 033 herangezogen.
Quelle: Sybic, Bahnnews-Austria
Baureihen 423/425: Mit verbesserter Fahrzeugtechnik durch den Herbst
26.10.2005
Erstmals seit 2003 können die 135 Fahrzeuge der Elektrotriebwagenflotte ET 423 (S-Bahnen) und ET 425 (RB/RE) im Herbst wieder mit nahezu Fahrplanhöchstgeschwindigkeit fahren. Geschwindigkeitseinschränkungen gelten nach wie vor noch auf bestimmten Gleisabschnitten, die als schmierfilmgefährdet gelten. In diesen Gleisabschnitten liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit aber schon um 30 bis 45 km/h höher als noch im Vorjahr. Damit sind umfangreiche Fahrplanänderungen und Fahrzeugwechsel, wie noch im vergangenen Herbst, nicht mehr notwendig. Möglich wurde dies durch eine Reihe von technischen Verbesserungen an den Elektrotriebwagen.
Zusätzliche Bremse an 40 Fahrzeugen und verbesserte Software
Vierzig von insgesamt siebzig Fahrzeugen der Baureihe ET 425 erhalten zusätzlich eine sogenannte Magnetschienenbremse. Diese Einrichtung ist für Fahrplangeschwindigkeiten bis maximal 160 km/h vorgesehen. Bis heute sind dreißig Fahrzeuge mit dieser zusätzlichen Bremse ausgestattet, die auf folgenden Linien zum Einsatz kommen:
RB 42 Essen - Gelsenkirchen - Recklinghausen - Münster
RB 61 Bad Bentheim - Rheine - Osnabrück - Herford - Bielefeld
RB 69 Münster - Hamm - Rheda-Wiedenbrück - Bielefeld
RB 89 Münster - Hamm - Paderborn
RB 72 Herford - Lage - Detmold - Altenbeken - Paderborn
Verbesserungen konnten auch bei der Bremssoftware erzielt werden. Erstmals ist es Technikern und Ingenieuren der Bahn gelungen, die Schmierfilmbedingungen im Herbst künstlich zu erzeugen und so unter realistischen Bedingungen eine Verbesserung der Gleitschutzsoftware in Zusammenarbeit mit der Fahrzeugindustrie zu entwickeln. Der Gleitschutz soll das Blockieren der Räder beim Bremsen verhindern. Hiervon profitieren alle 135 Fahrzeuge. Die effektive Verbesserung im Bremsverhalten ist deutlich spürbar und ist die neue Basis für alle Elektrotriebwagen der Baureihe ET 423 und ET 425 bundesweit. Die Praxistauglichkeit muss sich jedoch noch in diesem Jahr bestätigen.
Ausnahme: 14 Fahrzeuge der Baureihe ET 426
Für den kleineren Bruder des ET 425 konnte für dieses Jahr noch keine Software zur Serienreife entwickelt werden. Die Fahrzeuge stehen aber schon auf dem Stand Herbst 2004, mit verbesserter Besandungstechnik. Die Fahrzeuge werden ausschließlich auf der RE 16 Essen - Bochum - Witten - Hagen - Finnentrop - Siegen eingesetzt und können dort nach entsprechenden Fahrplansimulationen die Fahrplanzeiten einhalten.
Bewährte Maßnahmen aus Herbst 04 wurden zu Standards
Zu den technischen Verbesserungen an den Fahrzeugen wurden bewährte Maßnahmen aus 2004 in die Regelabläufe übernommen. Hierzu zählen der Grünschnitt entlang der gefährdeten Strecken, der Einsatz der beiden Schienenpflegesysteme, Werkstättenqualifizierung aber auch ein mittlerweile bewährtes Verfahren bei den IC-Freigaben und verbesserte Standards in der Kundeninformation.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
Baureihe 424: S-Bahn-Zug bekommt den Namen „Stadt Seelze“
27.10.2005
Stadtname mit Logo schmückt das Fahrzeug / Seelze zeigt als zehnte Stadt ihre Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen
Seelzes stellvertretender Bürgermeister Heinrich Oelfke und Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Niedersachsen/Bremen, haben heute einen S-Bahn-Zug (anm. der Red: 424 024) auf den Namen "Stadt Seelze" getauft. Damit trägt der zehnte von insgesamt 46 S-Bahnzüge den Namen einer Stadt der S-Bahn-Region Hannover. Das Logo der Stadt Seelze ist beidseitig an beiden Enden des Zuges angebracht und wird so künftig im ganzen S-Bahnnetz zu sehen sein.
"Mit dieser Namensgebung wird die Verbundenheit der Stadt Seelze mit ìhrer S-Bahn in der Region sichtbar zum Ausdruck gebracht", so Dr. von Fritsch beim Taufakt mit schäumendem Sekt. "Immerhin konnten wir in den vergangenen Jahren unsere Fahrgastzahlen in Seelze deutlich steigern." Seit Beginn des S-Bahnbetriebs im Jahr 2000 hat die Zahl der Fahrgäste zwischen Seelze und Hannover um rund 60 Prozent zugenommen. Täglich steigen knapp 6000 Seelzer in die S-Bahn - Tendenz steigend.
Die S-Bahn-Züge der Linien 1 und 2 verbinden Seelze im 30-Minuten-Takt mit der Landeshauptstadt Hannover. Die roten Triebwagen der Baureihe ET 424 sind bis 140 km/h schnell.
Die modernen, leuchtend roten Fahrzeuge, sind klimatisiert, haben elektronische Zugziel- und Haltestellenanzeigen und verfügen über ein behindertengerechtes geschlossenes Toilettensystem.
Quelle: Pressemeldung DB AG
Baureihe 425: Klappstufen für die S-Bahnen nach Paderborn
17.10.2005
Unterschiedliche Bahnsteighöhen erfordern variable Trittstufen / Ein- und Aussteigen erleichtert
Mit variablen Klappstufen an den auf der Linie S 5 eingesetzten S-Bahn-Triebwagen der Baureihe ET 425 erleichtert die Deutsche Bahn ab sofort das Ein- und Aussteigen in die Züge zwischen Hannover-Flughafen und Hameln (- Paderborn). Die Klappstufen wurden im Auftrag der Bahn vom Hersteller der Fahrzeuge, der Bombardier Transportation GmbH, nachgerüstet und sind seit heute im planmäßigen Betrieb.
Während die Bahnsteige auf den S-Bahnlinien S 1, S 2, S 3 und S 4 eine Höhe von 76 Zentimetern haben, gibt es an der S 5 zwischen Hameln und Paderborn einige Bahnsteige mit einer Höhe von nur 38 Zentimetern. Für Züge, die diesen Streckenabschnitt befahren, setzt die Bahn spezielle Fahrzeuge der Baureihe ET 425 ein. Diese Triebwagen gleichen auf den ersten Blick den übrigen S-Bahnzügen, verfügen aber über zusätzliche Trittstufen und erleichtern so den Einstieg bei niedrigeren Bahnsteigen.
Bei Bahnsteigen mit den im S-Bahnbereich üblichen Höhen von 55 und 76 Zentimetern ergab sich bei diesen Zügen bisher im Bereich der Trittstufe eine Lücke, die ein- und aussteigende Fahrgäste mit einem langen Schritt überwinden mussten. Die neu montierten Klappstufen decken ab sofort bei hohen Bahnsteigen die Lücke ab, lassen jedoch bei niedrigeren Bahnstiegen weiterhin einen bequemen Einstig unter Benutzung der beiden Treppenstufen zu. Vor allem älteren Menschen, aber auch Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern ist so ein bequemes und sicheres Ein- und Aussteigen möglich, egal welche Höhe der jeweilige Bahnstieg hat.
Die Züge der S 5 fahren zwischen Langenhagen Flughafen und Hameln jeweils mit zwei Zugteilen. Von Hameln weiter nach Paderborn fährt nur einer der beiden Zugteile weiter. Die Züge sind so zusammengestellt, dass immer der Zugteil, der nach Paderborn fährt, aus Fahrzeugen der Baureihe ET 425 besteht, während der Zugteil, der von Hameln nach Hannover zurückfährt, aus der Baureihe ET 424 besteht, also den üblichen S-Bahnzügen.
Im Netz der S-Bahn Hannover sind insgesamt 46 vierteilige Triebwagen im Einsatz. 40 davon gehören zur Baureihe ET 424 und kommen nur im eigentlichen S-Bahnnetz zum Einsatz. Ergänzt wird die Fahrzeugflotte durch die sechs Triebwagen der Baureihe ET 425, die auch über das eigentliche S-Bahnnetz hinaus einsetzbar sind, so derzeit auf der Strecke Hameln - Paderborn.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
Baureihe 474
14.10.2005
Wieder einmal eine Meldung zur neuen Mehrsystem-S-Bahn aus Hamburg: Im Augenblick laufen Testfahrten zwischen Hamburg und Cuxhaven mit 474 104, 110 169 und 732 002
Quelle: DSO
Baureihe 481
06.10.2005
In Folge der eingeschränkten Linienführung zwischen Zoologischer Garten und Westkreuz wird vom Bw Friedrichsfelde der gesamte Teil der S5 und 75 sowie die S7 (Ahrensfelde-Zoologischer Garten) gestellt. Da dadurch ein Mehrbedarf an 481er besteht, wurden zum 12.09. sämtliche Vz von Wannsee nach Friedrichsfelde umbeheimat, was bis Dezember andauert.
Quelle: Der S-Bahnfahrgast
Baureihe 485
25.10.2005
Seit dem 9. September sind einige Züge der Baureieh 485 nicht mehr im regulären Fahrgastverkehr eingesetzt, sondern kommen als Verfügungszüge nur noch bei besonderen Anlässen (wie z.B. Fußballspiele) zum Einsatz. Dies betrifft folgende Züge:
485/885 010+008+012+006
485/885 027+127+109+030
485/885 077+083+128+110
485/885 019+137+018+156
Quelle: Der S-Bahnfahrgast
Baureihe 485
20.10.2005
Nun entledigt man sich in Berlin einiger abgestellter 485er, die noch nicht eine Türschließüberwachung eingebaut bekommen haben. Gestern wurden bereits der 485 100 und 885 100 per Straßenroller zur Verschrottung von der Hauptwerkstatt Schöneweide nach Königs-Wusterhausen gebracht, heute folgte dann der 485 116.
Quelle: DSO, nahverkehrsbahnen-berlin.de
Deutsche Bahn soll Regionalverkehr auf der Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg-München übernehmen
24.10.2005
Freistaat Bayern schlägt DB Regio AG als Betreiber der Regionalzüge im Zweistundentakt vor / Züge werden 200 km/h schnell sein
(München/Ingolstadt/Nürnberg, 21. Oktober 2005) Die Deutsche Bahn soll ab Dezember 2006 die RegionalExpress-Züge auf der Neu- und Ausbaustrecke zwischen München, Ingolstadt und Nürnberg fahren. Damit hat DB Regio Bayern bei einer Preisanfrage des Freistaats Bayern den ersten Platz erreicht. "Wir freuen uns, dass unser Angebot den Besteller überzeugt hat und können jetzt die Vorbereitungen für den Start der Züge in Angriff nehmen", so Berthold Huber, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bayern.
Das Angebot der Bahn sieht zweistündlich verkehrende Zugverbindungen auf der neuen bayerischen Bahnachse vor. Die Regionalzüge verkehren von frühmorgens bis spätabends und halten zusätzlich in Ingolstadt sowie in den neuen Regionalbahnhöfen Kinding und Allersberg. Zusätzlich wird die Deutsche Bahn für ihre Kunden zwischen Nürnberg und Allersberg Regionalbahnen im Stundentakt anbieten. Damit wird eine Region erschlossen, die bislang nicht von der Bahn bedient wird.
"Mit FRESH - so der Produktname der neuen RegionalExpress-Verbindung - bieten wir eine komfortable und sehr schnelle Verbindung auf der 171 Kilometer langen Strecke an", so Huber weiter. "Wir erwarten einen enormen Zuspruch durch die Bahnkunden. Eine Regionalverbindung zwischen den beiden größten bayerischen Städten mit 200 km/h - das hat es bisher noch nicht gegeben. Das Auto kann da erst recht nicht mithalten."
Die Deutsche Bahn ist mit ihrem Angebot Systemführer: "Mit FRESH fahren wir den schnellsten Regionalverkehr auf einer Neubaustrecke und setzen dort sogar druckertüchtigte Wagen und InterCity-Lokomotiven ein", sagt Huber abschließend.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Fahrzeugflotte der S-Bahn Hamburg rundum modernisiert
14.10.2005
Redesign-Programm der Baureihe ET 472 / ET 473 abgeschlossen / Investitionen von rund 20 Mio. Euro
Die S-Bahn Hamburg GmbH hat ihr Redesign-Programm der Baureihe 472 / ET 473 abgeschlossen. Investiert wurden rund 20 Millionen Euro in die Modernisierung dieses Fahrzeugtyps. Die Freie und Hansestadt Hamburg förderte das Projekt mit rund 5 Mio. Euro.
Jürgen Fenske, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg GmbH: "Die Fahrzeugflotte der S-Bahn Hamburg besteht gesamt aus 163 Zügen, davon gehören 103 Züge zu der modernen Baureihe 474.
Mit dem Abschluss des Redesigns bei den Fahrzeugen der Baureihe 472 / 473 bieten wir unseren Fahrgästen über die gesamte Flotte einen einheitlichen Qualitätsstandard. Darüber hinaus werden für die S-Bahnverlängerung nach Stade 33 Züge der Baureihe 474 zu Zweistromfahrzeugen umgerüstet und neun weitere neu beschafft. Ab Dezember 2007 werden die Zweistromfahrzeuge die Landkreise Stade und Harburg umsteigefrei mit der Hamburger City verbinden."
Senator Dr. Michael Freytag: "Jede Investition in Hamburgs öffentliche Verkehrsmittel ist gut angelegt. Deshalb investieren wir beim ÖPNV auch in Service und Technik. Der Fahrkomfort ist ein wichtiger Aspekt, der diese Form der Mobilität noch attraktiver macht."
Mit Beginn des Redesign-Programms seit 1997 wurden 60 S-Bahn-Züge der Baureihe ET 472/ET 473 modernisiert. Pro Kurzzug dauerte die Modernisierung rund 30 Arbeitstage. Im Rahmen des Programms wurden unter anderem gesamt 15.800 Quadratmeter Fußbodenbelag erneuert, 11.880 Systemsitze eingebaut, 20.500 Liter Farbe für den Außenanstrich und die Innenverkleidung verbraucht sowie 2.700 Mittelbandleuchten mit einer Länge von 3,6 Kilometern eingebaut.
Die Modernisierung der Baureihe ET 472/473 umfasst nicht nur die optische Neugestaltung, sondern auch eine Reihe von Serviceverbesserungen: Dazu zählen beispielsweise die Erneuerung der Außenanstrichs und der Innenverkleidung eines Zuges, der Einbau vandalismusresistenter Systemsitze, die Erneuerung der Innenbeleuchtung sowie Einrichtung eines behindertengerechten Abteils, jeweils im ersten Wagen hinter dem Lokführer.
Quelle: Pressemitteilung DB AG
S-Bahn RheinNeckar: Arbeiten für die Elektrifizierung der Strecke Speyer - Germersheim beginnen
13.10.2005
Die Deutsche Bahn beginnt jetzt mit den Arbeiten für die im Rahmen der S-Bahn RheinNeckar geplante Elektrifizierung der zweigleisigen Strecke Speyer - Germersheim.
Von Oktober 2005 bis voraussichtlich Ende Februar 2006 führt die Bahn zwischen Speyer und Germersheim auf rund 20 Kilometer Länge zur Herstellung des vorgeschriebenen Lichtraumprofils Vegetations- und Baumfällarbeiten durch. Die jeweils sechs Meter breiten Streifen des Lichtraumprofils links und rechts der Gleise sind aus Gründen der Verkehrssicherheit im Zusammenhang mit der Elektrifizierung erforderlich.
Auch im Bahnhof Germersheim gibt es umfangreiche Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Bahnhofsgleise 1 bis 5. Dazu sind unter anderem bis voraussichtlich Ende Oktober 2005 jeweils von Montag bis Freitag zwischen 7.00 Uhr und 17.00 Uhr Rammarbeiten erforderlich. Im Nordkopf des Bahnhofs Germersheim wird darüber hinaus eine zusätzliche Weichenverbindung eingebaut.
Alle genannten Arbeiten werden überwiegend tagsüber durchgeführt, in Einzelfällen kann es jedoch auch zu Nachtarbeiten sowie Arbeiten am Wochenende kommen.
Die Deutsche Bahn bemüht sich, die durch den Maschineneinsatz entstehenden Belastungen gering zu halten und bittet die Anwohner um Verständnis.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Green Cargo und Railion bauen Zusammenarbeit aus
12.10.2005
Kooperationsvereinbarung heute in Göteborg unterzeichnet / Grundstein für höhere Qualität und internationale Produkte im Schienengüterverkehr zwischen Deutschland und Schweden gelegt
(Göteborg, 12. Oktober 2005) Die schwedische Güterbahn Green Cargo AB und die Railion Deutschland AG, die Güterbahn von DB Logistics, werden ihre Zusammenarbeit im internationalen Schienengüterverkehr intensivieren. Jan Sundling, Vorstandsvorsitzender von Green Cargo, kommentiert: "Mit der heute abgeschlossenen Kooperationsvereinbarung können wir die Zusammenarbeit mit unseren deutschen Kollegen weiterentwickeln und ausbauen, um der Industrie in Skandinavien verbesserte internationale Schienengüterverkehrsleistungen anbieten zu können. Dies ist für uns am nördlichen Rand Europas außerordentlich wichtig." Dr. Sebastian Jürgens, Leiter des Stinnes Geschäftsfeldes Intermodal, der die Kooperationsvereinbarung für Railion ausgehandelt hat, ist überzeugt: "Mit dieser Kooperation haben wir einen Weg gefunden, wie wir beide Unternehmen intensiver vernetzen können."
Ziel beider Partner ist es, die Qualität der Schienengütertransporte in Europa, vornehmlich auf der Achse Schweden - Deutschland - Italien, merklich zu steigern. Neben der Verbesserung der Transportqualität erwarten die Partner auch eine höhere Kosteneffizienz in der Produkterstellung.
Eines der ersten gemeinsamen Vorhaben soll vor allem internationale Transporte verbessern. Unter anderem durch den optimierten Einsatz der Lokomotiven beider Bahnen auf den Korridoren Maschen - Hallsberg und Maschen - Göteborg wird eine bessere fahrplanmäßig abgestimmte Produktion von Deutschland über Dänemark nach Schweden und in umgekehrter Richtung erreicht. Durch diese Initiative erzielen beide Seiten Vorteile: Die Kunden erhalten schnellere und zuverlässigere Transporte, die Bahnen eine höhere Effizienz.
Weitere Effizienz- und Qualitätssteigerungen versprechen sich die Partner aus einem optimiertem Wagenmanagement, das zum einen die Auslastung des Fuhrparks steigern soll, zum anderen dem Kunden via Track und Trace aktuelle Statusinformationen zu seinem Transport bereit stellen kann.
Neben dem Landweg via Dänemark in Zusammenarbeit mit RailionDanmark haben beide Partner in einer Zwei-Wege-Strategie eine gemeinsame Verbundproduktion über die Ostsee in Zusammenarbeit mit Scandlines etabliert. Die gemeinsamen Aktivitäten der Kooperation sollen bereits in 2006 erste Ergebnisse liefern.
Jährlich über drei Millionen Tonnen fahren im Wechselverkehr zwischen Schweden und Deutschland auf der Schiene. Dies entspricht einem Modal Split von rund 28 Prozent der Gesamttonnage im Wechselverkehr. Seit 2001 verzeichnet der deutsch-skandinavische Schienengüterverkehr einen positiven Wachstumstrend von jährlich über fünf Prozent. Die Transporte werden hauptsächlich im Einzelwagenverkehr abgewickelt. Die Stahl-, Automobil-, Papier- und Zelluloselogistik stellt einen wesentlichen Teil der transportierten Ware über die Schiene zwischen Skandinavien, Deutschland bis nach Italien dar.
Green Cargo ist ein Transport- und Logistikdienstleister mit Kerngeschäft Bahn. Das Unternehmen fährt in Schweden 80 Prozent der Güterzüge. Eigentümer der Green-Cargo-Gruppe mit etwa 3.200 Mitarbeitern und einem Umsatz von etwa 646 Millionen Euro pro Jahr ist der schwedische Staat.
Die Deutsche Bahn AG bietet in ihrer Sparte Transport und Logistik (DB Logistics) mit den vier Geschäftsfeldern Schenker, Railion, Freight Logistics und Intermodal logistische Kompetenz und Schienen-Know-how im Landverkehr und im globalen Supply Chain Management. Mit einem Umsatz von etwa 12,4 Milliarden Euro, 65.000 Mitarbeitern und mehr als 1.100 Standorten in 110 Ländern zählt DB Logistics zu den führenden Transport- und Logistikdienstleistern weltweit.
Quelle: Railion Deutschland AG
ICE-Taufe auf den Namen der Stadt Rheinsberg
12.10.2005
Zug als rollender Botschafter für Stadt und Mark Brandenburg / Sonderzug von und nach Rheinsberg
(Berlin, 11. Oktober 2005) Als weitere Stadt in Brandenburg wird Rheinsberg Namenspatin für einen ICE. Bürgermeister Manfred Richter und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für die Region Ost und das Land Brandenburg, Dr. Joachim Trettin, taufen Samstag, 15. Oktober, 11 Uhr, auf dem Potsdamer Hauptbahnhof einen ICE 2 auf den Namen "Rheinsberg".
Der Bürgermeister nimmt den feierlichen Taufakt mit einer Flasche Sekt vor. "Dem ICE Rheinsberg wünsche ich immer eine gute Fahrt und viele Fahrgäste auf allen Wegen durch Deutschland. Mit der Zugtaufe übernimmt die Deutsche Bahn einen besonderen Part in der Werbung für unsere Stadt. Das ist ein guter Zug der Bahn, dafür danke ich," so Bürgermeister Manfred Richter.
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Fahrzeug angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen.
Je nach Zugdisposition kann der ICE auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren. ICE 2 sind 280 km/h schnell und fahren unter anderem auf der Strecke Berlin - Hannover - Ruhrgebiet - Düsseldorf - Köln - Bonn.
Die Deutsche Bahn fährt zur ICE-Taufe einen kostenlosen Sonderzug mit 107 Sitzplätzen von Rheinsberg nach Potsdam und zurück. Abfahrt 8.31 Uhr ab Rheinsberg. Rückfahrt 12 Uhr ab Potsdam.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Schleswig-Holstein-Express startet Probebetrieb
11.10.2005
Regionalbahn Schleswig-Holstein testet ab 13.Oktober die neuen Fahrzeuge zwischen Neumünster und Flensburg
(Kiel, 11. Oktober 2005) Die Regionalbahn Schleswig-Holstein testet ab Donnerstag, 13. Oktober, die neuen Fahrzeuge (Steuer- und Mittelwagen) des neuen "Schleswig-Holstein-Express" (SHE). Bis Ende November fahren die Wagen in planmäßigen Regionalbahnen zwischen Neumünster und Flensburg sowie abends und am Wochenende auch zwischen Pinneberg und Neumünster.
Vor der Zulassung der Steuerwagen für den Eisenbahnpersonenverkehr durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), der Aufsichtsbehörde, müssen hier die Testfahrten zunächst noch ohne Fahrgäste erfolgen. Um trotzdem ein Mehrzweckabteil anbieten zu können, führt jeder Zug des Probebetriebes noch einen älteren Wagen mit.
Die im Werk Neumünster der Deutschen Bahn AG modernisierten Reisezugwagen des SHE bieten zwischen Hamburg und Flensburg angenehmes Reisen mit Fernverkehrskomfort. In jedem Zug befindet sich an einem Ende ein Steuerwagen mit dem Arbeitsplatz des Lokführers. Dieser Wagen bietet extra viel Platz für Fahrräder und Kinderwagen. Ein behindertenfreundliches WC sowie einem Hublift sorgen barrierefreien Zugang der mobilitätseingeschränkten Fahrgäste.
Mit dem Fahrplanwechsel am 11.12.2005 übernimmt die DB Regionalbahn Schleswig-Holstein nach gewonnener Ausschreibung die Leistungen des bisherigen "Flensburg-Express". Die Züge des neuen SHE verbinden wie bisher die Hansestadt Hamburg mit dem Landesteil Schleswig und dem Süden Jütlands im Zwei-Stunden-Takt.
Quelle: DB Pressemitteilung
Erste offizielle Details zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember
08.10.2005
ICE-Linie Dresden - Leipzig - Erfurt - Frankfurt(M) wird bis Mainz und Wiesbaden verlängert
Ab Fahrplanwechsel im Dezember Direktverbindungen aus Sachsen und Thüringen zum Frankfurter Flughafen / Kürzere Fahrzeiten auf IC-Linie Dresden - Nürnberg und Verlängerung nach Baden-Württemberg
Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember fahren die ICE-Züge der Linie Dresden - Frankfurt(M) regelmäßig bis Mainz und Wiesbaden. Mit der Verlängerung der Linie in die Landeshauptstädte von Rheinland-Pfalz und Hessen wird auch der Flughafen Frankfurt (Main) alle zwei Stunden ohne Umsteigen aus Dresden, Leipzig, Weimar, Erfurt und Eisenach erreichbar. Das neue Angebot auf der seit Dezember 2004 im Stundentakt befahrenen ICE-Verbindung zählt zu den wichtigsten Änderungen im Fernverkehr der Bahn für Mitteldeutschland. "Wir können unseren Reisenden damit schnelle neue und attraktive Städteverbindung offerieren," so Joachim Kießling, Leiter Vertrieb/Marketing Ost der DB Vertrieb GmbH, heute vor Journalisten in Dresden.
Reisende aus Richtung Dresden mit dem Ziel Bonn oder Koblenz erhalten in Mainz ab Dezember einen günstigen bahnsteiggleichen Anschluss an einen InterCity. Damit reduziert sich auf diesen Verbindungen das bisher notwendige zweimalige Umsteigen auf nur noch einen Umsteigevorgang. Von der Verlängerung der ICE-Linie profitieren Reisende aus Sachsen und Thüringen ebenso Richtung Köln und Siegburg: Mit einer Übergangszeit von zehn Minuten bestehen in Frankfurt(M) Flughafen Anschluss an die schnellen ICE über die Neubaustrecke Köln - Rhein-Main.
Umsteigefrei aus Sachsen nach Karlsruhe und Stuttgart
Die auf der Sachsen-Franken-Magistrale fahrenden vier InterCity-Zugpaare zwischen Dresden und Nürnberg werden ab Dezember über Stuttgart nach Karlsruhe verlängert. Damit ergeben sich bequeme Direktverbindungen aus Dresden, Chemnitz und Zwickau nach Baden-Württemberg. Zugleich verkürzt sich die Reisezeit zwischen Dresden und Nürnberg um eine Viertelstunde auf 4:59 Stunden. Die Fahrt von Dresden nach Stuttgart dauert 7:36 Stunden, von Chemnitz nach Stuttgart 6:32 Stunden.
Neue ICE-Direktverbindung von Magdeburg nach Dresden
Ab dem 11. Dezember wird an Werktagen in attraktiver Lage eine neue ICE-Direktverbindung aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts in die sächsische Hauptstadt Dresden angeboten. Der neue ICE 1741 verlässt Magdeburg von Montag bis Freitag um 6.11 Uhr und erreicht Dresden Hbf bereits um 8.47 Uhr.
In der Gegenrichtung startet der ICE 1740/1742 jeweils sonntags sowie montags bis donnerstags um 19.08 Uhr in Dresden Hbf und erreicht Magdeburg Hbf um 21.56 Uhr.
Umsteigefrei aus Magdeburg nach Bonn und Koblenz
Ein InterCity aus Magdeburg ins Ruhrgebiet fährt neu weiter in Richtung Oberstdorf. Reisende aus Magdeburg können damit umsteigefrei nach Bonn bzw. Koblenz gelangen. Abfahrt in Magdeburg Hbf ist 6.00 Uhr, Ankunft in Bonn Hbf ist um 11.35 Uhr, in Koblenz Hbf um 12.15 Uhr.
Neue IC-Verbindung von Halle (Saale) nach Berlin
Ein neues Angebot aus Halle (Saale) richtet sich vor allem an Tagespendler nach Berlin: Von Montag bis Freitag fährt der IC 2418 von Halle (Saale) Hbf (ab 6.21 Uhr) nach Berlin Ostbahnhof (an 8.03 Uhr) und Berlin Zoologischer Garten (an 8.20 Uhr).
InterRegio Chemnitz - Berlin wird wegen Bauarbeiten umgeleitet
Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt Berlin-Elsterwerda erfordern vom 11. Dezember 2005 bis 27. Mai 2006 eine großräumige Umleitung der InterRegio-Züge Chemnitz - Berlin. Zwischen Riesa und Berlin-Schönefeld Flughafen fahren die Züge ohne Halt. Die Fahrzeit von Chemnitz Hbf nach Berlin Ostbahnhof beträgt 2:54 Stunden.
EN 228/229 Wien - Berlin wieder über Leipzig
Der EuroNight 228/229 "Donau-Spree-Kurier" fährt ab Fahrplanwechsel wieder über Leipzig. Damit bestehen wieder attraktive Direktverbindungen zwischen Leipzig und den österreichischen Städten Wien, Linz und St. Pölten.
Knapp 8 Millionen Fahrgäste im Fernverkehr in Mitteldeutschland
Die Deutsche Bahn betreibt zwölf Fernverkehrslinien von und nach Mitteldeutschland, darunter fünf ICE-Verbindungen und die EuroCity-Linie Hamburg - Berlin - Dresden - Prag. Täglich fahren 164 ICE, IC und IR. Jährlich nutzen knapp acht Millionen Reisende die modernen Züge.
Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn AG
ICE erhält den Namen „Hof“
06.10.2005
Die Stadt Hof hat heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Oberbürgermeister Dieter Döhla und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Bayern, tauften auf dem Nürnberger Bahnhof den Zug auf den Namen der Stadt Hof.
Der Oberbürgermeister nahm den feierlichen Akt der Namensgebung mit einer Flasche Sekt vor, den er über dem Endwagen ausgoss. "Ich freue mich, dass ab heute ein ICE den Namen der Stadt Hof durch das Land trägt. Die Eisenbahn hat für die Stadt immer eine besondere Rolle gespielt. Der ICE "Hof" ist hierfür ein guter Botschafter. Ich wünsche dem ICE Hof allzeit gute Fahrt", so Dieter Döhla.
Klaus-Dieter Josel: "Unsere 196 ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland mit. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf die Namen deutscher Städte getauft und es ist klar, dass die Stadt Hof mit zu den Taufpaten gehört."
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Fahrzeug beidseits und an beiden Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren.
Die bisherigen Zugnamen waren nicht auf das jeweilige Fahrzeug bezogen, sondern auf eine bestimmte, im Fahrplan festgelegte Zugfahrt, für die zum Teil unterschiedliche Fahrzeuge eingesetzt wurden.
Die bisherige Benennung der Fernzüge nach Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sowie Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Zuglauf wurden Ende 2002 eingestellt. Erhalten blieben lediglich die Namen internationaler Fernzüge, der NachtZüge und AutoZüge, der ICE-Sprinter sowie einzelne Namen, die zu einem Markenbegriff geworden sind, wie zum Beispiel der InterCity "Alpenland." Die zum Teil ebenfalls getauften Nahverkehrszüge sind von dieser Regelung nicht berührt.
Als erster Zug wurde im Oktober 2002 der ICE "Berlin" getauft.
Folgende bayerische Städte sind schon Paten für einen ICE Zug:
Augsburg, Bamberg, Coburg, Erlangen, Freilassing, Ingolstadt, Lichtenfels, Memmingen, Mühldorf a. Inn, München, Nürnberg, Passau, Plattling, Regensburg, Rosenheim, Treuchtlingen, Würzburg.
Bis zum Jahr 2008 wird die gesamte ICE-1-Flotte der DB AG einer grundlegenden Erneuerung im Werk in Nürnberg unterzogen. Nach rund 15 Jahren Betriebszeit umfasst das Modernisierungsprogramm vor allem das Innenleben der Fahrzeuge. Mit neuer Farbgebung, modernen Sitzen, Tischen und Bodenbelägen passt die Bahn die Ausstattung aller ICE 1 dem Design des ICE 3 an. Das betrifft auch Restaurant und Bistro. Die Sitzplatzanzahl wird durch eine völlig neue Raumaufteilung um rund 60 Plätze pro Zug erhöht.
Quelle: DB Pressemitteilung
Privatbahnen: Baureihe 145 CL
31.10.2005
Die 145 CL 001 wurde in Dessau in die EKO Hausfarben Rot/Silber umlackiert. Die Arbeiten fanden wohl im Rahmen einer HU statt.
Quelle: anonym
Baureihe 185/ES 64 U2
31.10.2005
Aufgrund eines Defekts ist die RAG 227 185 009 zur Zeit nicht vor den KC 62400-62407 im Einsatz. Zudem soll die ES 64 U2-082 soll nur zur Aushilfe bei CargoServ sein für ein anderen CargoServ Taurus.
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 U2
28.10.2005
Die Siemens-Dispolok ES 64 U2 047 wurde von der Privatbahn Abellio angemietet und soll ab Dezember 2005 für die RB 40 auf der Strecke Essen-Hagen bzw. Siegen verwendet werden. Die 047 ist die erste Lok, weitere werden folgen mit denen dann der Einsatz bis 2007 durchgeführt werden soll. Anschließend sollen Triebwagen zum Einsatz kommen. Derzeit laufen erste Testfahrten mit dem umgebauten Steuerwagen.
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 U2
27.10.2005
Der mit Knorr-Werbung ausgerüstete ES 64 U2-082 fährt nun für CargoServ. Dies könnte u.U. das Ende der Werbung bedeuten, wenn der Dispo-Taurus ebenfalls in die Farben der Cargo-Serv umgeklebt wird.
Quelle: RB
Baureihe 185
24.10.2005
Erstmals fährt eine DB Lok für RAG, die 185 009 alias RAG 227 fährt seit heute Mittag bis zum 31.12.05 die Kokszüge vom Ruhrgebiet nach Bremen Stahlwerke.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 F4
17.10.2005
Zwei weitere ES 64 F4 wurden heute nach Österreich überführt. Ob die Loks (ES 64 F4 095 und 097) in Österreich bleiben oder weiter nach Slowenien gehen, ist noch unklar.
Quelle: railfan.de
Baureihe ES 64 U2
13.10.2005
Um die beiden derzeit in Budapest befindlichen ES 64 U2 048 und 052 gibt es neben der Türkei-Variante nun eine zweite Spekulation. Demnach sollen die Lokomotiven in einem Langlauf von Thessaloniki nach Aachen eingesetzt werden. Was nun der Wahrheit entspricht wird sich zeigen. Fest steht, dass ingesamt fünf Lokomotiven (eventuell ES 64 U2 048 bis 052) die Zugsicherungssysteme EVM 120 und ETCS Level 1 eingebaut bekommen und wieder drei Stromabnehmer erhalten sollen. Dies würde allerdings eher für einen langen Durchlauf sprechen.
Quelle: railcolor.net
10.10.2005
In der Nacht vom 30.09. zum 01.10. wurde der Dispo-Taurus 048 mit dem fertigen 017 getauscht. Das Ganze fand in München Hbf statt, am 30.09. war Abends der RAG 251 abgestellt und am 01. der 048, der schon wieder Siemens on Tour ist.
Quelle: Ringo Bergemann
09.10.2005
Die beiden Siemens-Dispoloks ES 64 U2 048 und 052 weilen im Augenblick in Ungarn und werden dort offenbar für einen Probeeinsatz in der Türkei hergerichtet. Die Arbeiten umfassen u.a. den Tausch der Stromabnehmer sowie den Einbau der EVM 120. Die Bahnen in der Türkei fahren ebenfalls mit 25 kV 50 Hz, so dass theoretisch auch ein Einsatz der ES 64 U2 möglich wäre.
Quelle: BNA, DSO
Auffahrt-Unfall bei Sinntal-Sterbfritz
09.10.2005
In der Nacht von Samstag auf Sonntag erreignete sich in Mainfranken ein schwerer Auffahrtunfall mit einem Schwer- und neun Leichtverletzten. Der von der Siemens-Dispolok ES 64 U2 023 (WLB) gezogene Güterzug fuhr unmittelbar am Eingang des 1.100 Meter langen Sterbfritz-Tunnel auf einen dort arbeitenden Bauzug auf. Der Bauzug war vorschriftmäßig abgesichert. Ein Baggerfahrer wurde durch den Aufprall schwer verletzt, acht Bauarbeiter, die durch den Aufprall vom Zug fielen, kamen mit leichten Verletzungen davon. Der Lokführer rettete sich mit einem Sprung von der Lok.
Die Schäden am Material halten sich ebenfalls in Grenzen. Zwei Waggons des Bauzugs sprangen aus den Schiene, die Lok des Güterzugs wurde an der Front erheblich beschädigt, blieb aber wie der Rest des Zuges im Gleis. Die Bahnpolizei bezifferte den Schadn auf etwa 100.000 Euro.
Quelle: osthessen-news.de, EBFÖ
Baureihe 185.5
17.10.2005
185 545 hat ihre HGK Aufkleber verloren und fährt jetzt für R4C.
Quelle: Ringo Bergemann
Baureihe 1116.9
20.10.2005
Die Meldung von der 1116 912 in Rot war eine Ente. Bezog sich auf ein
Modell. Die Lok wurde am 18. Oktober in schönster Holz-Beklebung in
München gesehen.
Quelle: Marc Voß
17.10.2005
Die 1116 912 ist nun wieder rot. Die Hackschnitzel-Beklebung wurde entfernt.
Quelle: railfan.de
Baureihe ME 146
09.10.2005
Erwartungsgemäß wurde am Samstag morgen kurz nach 11 die ME 146-15 auf den Namen Elze getauft.
Quelle: Thomas Förster
Baureihe ME-146
02.10.2005
Am 1. Oktober wurde die Me 146-14 in Sarstedt auf den Namen des Ortes getauft
Quelle: HM
Ausländische Staatsbahnen:
Österreich Baureihe 1012/1142
12.10.2005
Die schwedische Privatbahn Hector Rail plant Testfahrten mit je einer Lok der Baureihe 1012 und 1142. Aus diesem Grund wurden am 10. Oktober die 1142.588 sowie die 1012.002 aus Linz nach Schweden abtransportiert. Die Testfahrten sollen in Mittelschweden bis Ende Oktober stattfinden.
Quelle: hectorrail.com, Robert Zirknitzer
Baureihe 1016/1116
18.10.2005
Die DB AG plant offenbar für die Fußballweltmeisterschaft bi szu 25 Lokomotiven der Baureihen 1016/1116 von den ÖBB anzumieten. Damit sollen zusätzliche Kapazitäten im reisezugverkehr geschaffen werden.
Quelle: railcolor.net
Baureihe 1116
30.10.2005
Die 1116 246 ist nach ihrem Aufenthalt am Wiener Rathausplatz mittlerweile wieder im Plandient anzutreffen. Am 28. Oktober war die Lok erstmals wieder für eine ausgefallene 1116 unterwegs.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
24.10.2005
Mit der heutigen Abnahme der 1116 268 fehlen nur noch 19 Lokomotiven der Baureihe 1116 bis zur vertraglich vereinbarten Stückzahl von 287. Mit dabei sind dabei die drei für den CAT vorgesehenen Loks sowie weitere fünf Mietloks für die GySEV (1116 283-287)
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1116 - Nationalfeiertag mit Bundesheer-TAURUS am Rathausplatz
24.10.2005
ÖBB am Nationalfeiertag erstmals als ziviler Partner bei der großen Leistungsschau des Bundesheeres am Rathausplatz mit moderner TAURUS-Lok vertreten
Die große Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres anlässlich des Nationalfeiertages findet heuer am 25. und 26. Oktober erstmals unter Einbindung der zivilen Partner statt. Der ÖBB-Konzern wird sich in diesem Rahmen mit allen seinen Gesellschaften präsentieren. Es werden die Aufgaben und Tätigkeiten der ÖBB Holding, der ÖBB-Personenverkehr AG, der Rail Cargo Austria AG, der ÖBB-Traktion GmbH, der ÖBB-Technische Services GmbH, der ÖBB-Postbus GmbH, der Speditions Holding GmbH, der ÖBB-Dienstleistungs GmbH, der ÖBB-Infrastruktur Bau AG, der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, der Brenner Eisenbahn GmbH und der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG dargestellt.
Am Führerstand der Bundesheer-TAURUS
Als besonderes Highlight wird eine speziell für das Bundesheer lackierte TAURUS-Lok der ÖBB am Rathausplatz ausgestellt. Außerdem wird jedem Bahninteressierten am 25. und 26. Oktober, in der Zeit von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr, die Möglichkeit geboten, den Führerstand dieser Lok zu besichtigen.
Infostand der ÖBB-Personenverkehr AG
Kundendienst wird beim Infostand der ÖBB-Personenverkehr AG groß geschrieben. Ein Fahrkartenautomat steht für Schulungen bereit, Experten des ÖBB-Personenverkehrs werden auf alle Fragen der Besucher eingehen. Zusätzlich kann jeder Besucher sein eigenes Ticket ausdrucken und gewinnen.
Außergewöhnlicher Straßentransport
Bereits am Samstag erfolgte am Wiener Westbahnhof die Verladung des Bundesheer-TAURUS für den Straßentransport. Verladungen und Transporte dieses Ausmaßes sind ohne professionelle Teamarbeit nicht zu bewältigen. Rail Cargo Austria konnte für die Umladung und den Transport des Bundesheer-TAURUS die Firma Felbermayr gewinnen - in Sachen Schwertransport eine bekannte Größe. Gemeinsam mit dem Hilfszug-Team der ÖBB-Technische Services GmbH wurde der 86 - Tonnen Stahlkoloss in der Nacht von Sonntag auf Montag durch die Straßen Wiens geleitet. Zahlreiche Oberleitungen der Wiener Straßenbahn und einige Ampelanlagen mussten angehoben werden, um dem TAURUS Platz zu machen. Zwei Turmwagen der MA 46 sorgten dafür, dass dem Schwertransport keine Hindernisse im Weg standen. Der Transport wurde in den Nachtstunden durchgeführt, um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden. Zur Sicherheit des Transportes und der anderen Verkehrsteilnehmer begleiteten vier Straßenaufsichtsorgane den Tieflader.
Rücktransport
Nach Beendigung der Leistungsschau erfolgt die Verladung am Wiener Rathausplatz. Der Transport mit dem Tieflader erfolgt am 27. Oktober, in der Zeit von 01.00 bis 05.00 Uhr über die gleiche Route: Rathausplatz - Lichtenfeldgasse - Friedrich Schmidt Platz - Landesgerichtsstraße - Museumsplatz - Getreidemarkt - Gumpendorfer Straße - Gürtel - Felberstraße
Quelle: Rail Cargo Austria AG
Baureihe 1116: Ergänzung - ÖBB-Lokomotive auf den Straßen Wiens
17.10.2005
Samstag, 22. Oktober findet am Wiener Westbahnhof, Einfahrt Felberstraße, die Verladung einer Taurus Lokomotive der ÖBB statt. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen um 11 h, die Verladung von der Schiene auf einen Straßenroller durch zwei Portalkräne der Firma Felbermayr ist für 13 h angesetzt.
In der Nacht zum 24. Oktober wird die speziell lackierte Lok zum Rathausplatz transportiert, wo sie am 25. und 26. Oktober Teil der Leistungsschau der zivilen Partner des Österreichischen Bundesheers sein wird.
Quelle: Pressemeldung Rail Cargo Austria AG
Baureihe 1116: Spektakulärer Straßentransport
14.10.2005
Taurus-Lokomotive der ÖBB rollt durch die Straßen Wiens Es kommt nicht oft vor, dass man eine Lokomotive auf der Straße sieht. In wenigen Tagen wird es aber soweit sein - eine Taurus-Lok der ÖBB wird vom Westbahnhof zum Rathausplatz quer durch Wien transportiert. Anlass für diesen ungewöhnlichen Transport sind die Feierlichkeiten des Österreichischen Bundesheeres zum Nationalfeiertag und 50-jährigen Jubiläum. Rail Cargo Austria und die ÖBB sind langjährige Partner des Österreichischen Bundesheeres und tragen mit der Abwicklung von Truppen- und Materialtransporten auf der Schiene viel dazu bei, die Straße und damit auch die Umwelt zu entlasten.
Erstmals wird die Leistungsschau des Bundesheeres heuer neben dem Heldenplatz auch auf dem Rathausplatz zu sehen sein. Während auf dem Heldenplatz die militärischen Gerätschaften im Mittelpunkt stehen, werden auf dem Rathausplatz die zivilen Partner des Bundesheeres ihre Leistungen zur Schau stellen. Einer der Höhepunkte ist mit Sicherheit die Taurus-Lok, welche anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Österreichischen Bundesheeres in einem speziellen Design lackiert wurde. Besuchern der Leistungsschau wird es auch möglich sein, den Innenraum und den Führerstand zu besichtigen.
In Anbetracht des hohen Verkehrsaufkommens im städtischen Bereich wird der Hin- bzw. Rücktransport jeweils in der Nacht abgewickelt. Die Umladung des 85 Tonnen Stahlkolosses von der Schiene auf die Straße findet am Samstag, 22. Oktober am Gelände des Wiener Westbahnhofs statt. Von 11 bis 13 h werden Vorbereitungsarbeiten durchgeführt, die Umladung soll zwischen 13 und 14 h erfolgen. Der ÖBB-Konzern lädt Sie herzlich ein, bei diesem spektakulären Vorgang dabei zu sein. Film- und Fotoaufnahmen sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auch aus der Vogelperspektive möglich.
Quelle: ÖBB Pressemeldung
Baureihe 1216/541 SZ
20.10.2005
Einige Neuigkeiten gibt es von der Baureihe ES 64 U4, besser bekannt als ÖBB 1216. Wie bereits gemeldet ist die Probelokomotive 1216 050 fertig, auch die 1216 004 und 005 haben München-Allach bereits verlassen, allerdings zur Fertigstellung und Komplettierung nach Linz. Auch die weiteren 1216ern werden wohl in Linz komplettiert.
Ebenfalls fertiggestellt ist die erste Lok für die Slowenische Staatsbahn SZ, Die Lok trägt die Nummer 94 79 541 101-3 und ist wie die 1216 in rot lackiert. Erste Tests werden bereits unternommen.
Dagegen sind bislang keine Dispo-1216er geplant. Dies liegt daran, dass derzeit keine Interessenten für diesen Loktyp vorhanden sind.
Quelle: railcolor.net, EBFÖ
Baureihe 1822
17.10.2005
Wenn auch etwas später als allgemein erwartet, begann am 17. Oktober am Abend (eingereiht in Gz 45026) die Überstellung der 1822 002 via Breclav nach Rybnik in Polen. Bekanntlich wurde das Triebfahrzeug (wie auch zuvor 1822 005) an das dort ansässige vu PTKiGK verkauft.
Anbei eine Aufnahme aus dem Wiener Zentralverschiebebahnhof, welche den Güterzug noch ohne dem planmässigen Triebfahrzeug der Reihe 1116 zeigt. Man könnte meinen, 1822 002 sei womöglich selbst das Triebfahrzeug...
Baureihe 1141
10.10.2005
Bekanntlich sicherte sich die ÖBB GE Erlebnisbahn nach Ausmusterung der Reihe 1141 in Form der 1141 022 sowie 1141 024 zwei Exemplare dieser Type, um die Triebfahrzeuge zur Bespannung von Nostalgiezügen heranzuziehen. Am Sonntag, 09. Oktober 2005, durfte die 1141 024 erstmals nach Abschluss der Revisionsarbeiten den Erlebniszug Zauberberge bespannen. Die Aufnahme entstand beim Zwischenhalt im Bahnhof Meidling.
So erfreulich die Wiederinbetriebnahme der Lokomotive ist, um so bedauerlicher kann man den Umstand ansehen, wonach die Wahl ausgerechnet auf Triebfahrzeuge mit HG Kasten mit fehlenden Fabriksschildern, gefallen ist.
Quelle & Foto: Sybic, Bahnnews-Austria
Baureihe 1144
16.10.2005
Die 1144 210 ist wieder im Einsatz. Leider hat die Lok beim Wiederaufbau ihre Sonderlackierung verloren und präsentiert sich nun im Einheitslook der 1144.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 4024
18.10.2005
Aufgrund der anhaltenden Pannenserie, insbesondere bei den erstgebauten Zügen der Serie 4024 001 bis 040, erwägt die ÖBB nun offenbar eine Rückgabe an den Hersteller, wenn die Probleme bis Mitte Dezember nicht beseitigt sind. Bei den Zügen sind insbesondere die Mg-Bremse, Klimaanlagen und die Kupplungen überdurchschnittlich oft defekt. Bei der Folgeserie 4024 041ff wurde auf andere Hersteller zurückgegriffen, so dass diese Züge besser funktionieren.
Quelle: EBFÖ
Schweiz Baureihe RABe 521
17.10.2005
Noch einige Bemerkung RABe 521 029 Prototyp Wiesentalbahn:
Der RABe 521 029 ist ebenfalls ein Wiesentalbahn Zug aber hat
bei der Lackierung ziemliche Unterschiede.Die Dachstreifen sind
Blau statt Rot,sowie trägt er nicht dass grüne Dreieck mit dem R
und kein Kleber des 3 Löwentakt Baden-Württemberg.Er ist als
erster Zweisystem RABe 521 ausgeliefert worden,und ist deshalb
ein Vorführzug von Stadler gewesen.
Technische Merkmale RAB 521 029 Prototyp
Verkehrszugfunk: VZFK 21 Schweiz/Deutschland ( EU Norm )
Zugsicherung Schweiz: Signum/ETCS-ETM Vorbereitet/ZUB 262
Zugsicherung Deutschland: Indusi/LZB/PZB 90
Stromabnehmer: 1 stk Wippenbreite 1450mm SBB Netz
1 stk Wippenbreite 1950mm DB Netz
Zulassung: CH/D
Abnahme: Bundesamt für Verkehr Bern
Kupplung: Vollautomatisch Lieferant Schwab Verkehrstechnik Neuhausen
am Rheinfall
Vielfachsteuerbar mit RABe 523 Stadtbahn ZUG
Einsatzgebiet des RABe 521 029
S 1 Luzern-Zug-Baar
S 1 Baar-Zug-Cham
S 1 Baar-Zug-Hünenberg/Chämletten
S 1 Baar-Zug-Rotkreuz-Ebikon LU
S 2 Zug-Arth Goldau (-Schwyz-Brunnen-Erstfeld )
1.Heimatbahnhof Luzern
Sobald der RABe 521 029 ins Wiesental geht wird er automatisch nach Basel umstationiert und dort beheimatet.
Quelle: Ludwig Reyer
16.10.2005
Mit etwas Verspätung (geplant war ursprünglich Juni 2005) wird seit 7. Oktober nun der erste FLIRT (Baureihe RABe 521) auf der Strecke Weil am Rhein -Lörrach - Steinen (S5) eingesetzt. Zunächst wird erst einer der der beiden Umläufe der S5 mit dem RABe 521 012 gefahren. Der zweite wird wohl demnächst folgen. In einer Pressemedlung der Regio-S-Bahn Basel heisste es:
Mit dem Einsatz des ersten FLIRTs (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) am Freitag, den 07. Oktober 2005, auf der S 5 zwischen Weil a. Rhein und Steinen beginnt im Wiesental der Wechsel auf die neuen Fahrzeuge.
Moderner, bequemer, schneller und kundenfreundlicher lautet die Devise.
Die neuen FLIRT-Fahrzeuge verkehren tagsüber im 30-Minuten-Takt und bieten den Fahrgästen allen Komfort, der an einen modernen Triebzug gestellt werden darf. Große Fenster, helle, klimatisierte Innenräume, ein großzügig gestaltetes Multifunktionsabteil im Eingangsbereich für Fahrräder oder Kinderwagen, bequeme Sitze mit viel Beinfreiheit - das sind die Annehmlichkeiten, die Reisenden geboten werden. Die Niederflurbauweise sowie acht große Türen pro Seite ermöglichen ein reibungsloses Ein- und Aussteigen ohne Stufen. Selbst mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können ohne fremde Hilfe einsteigen und sich im Zug bewegen. Ein behindertengerechtes WC rundet die Ausstattung ab.
Die nächsten FLIRTS werden auf der S 6 zwischen Basel Badischer Bahnhof und Zell im Wiesental eingesetzt. Geplant ist der Einsatz ab Mitte Dezember zum Fahrplanwechsel dieses Jahres.
Ab dem kommenden Jahr werden dann auch die S-Bahnlinien S3 (Olten - Basel SBB - Laufen - Porrentruy) und ab 2007 die S1 (Frick/Laufenburg - Basel SBB - Mulhouse) umgestellt.
Quelle: bahnonline.ch
BLS Cargo rüstet Loks mit ETCS aus
10.10.2005
Nachdem Fragen der Finanzierung mit dem Bundesamt für Verkehr (BAV) geklärt und entsprechende Verträge unterzeichnet wurden, rüstet die BLS Cargo nun den Lokpark mit dem neuen Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) Level 2 aus. Während die blauen Re 465er der BLS schon seit 2004 mit der entsprechenden Hardware ausgestattet wurden, folgen nun die zwanzig Loks der Baureihe Re 425, die bis Mitte 2006 für den ETCS-Betrieb ertüchtigt sein sollen. Die Bombardierloks Re 485 werden vom Hersteller umgerüstet, was bis Sommer 2007 abgecshlossen sein soll. Ende 2006 sollen erste Versuchsfahrten mit zwei Lokomotiven unternommen werden.
Quelle: BLS, bahnonline.ch
Baureihe 4000 CFL/BLS
10.10.2005
Bei den beiden Loks, die zu Testfahrten in die Schweiz entsendet wurden, handelt es sich um die 4009 und 4010. Beide Loks überführten heute die zehn CFL-Doppelstockwagen in die Schweiz.
Quelle: bahnonline.ch
09.10.2005
Die BLS hat folgende Pressemeldung veröffentlicht : Doppelstock-Versuchsfahrten auf der S1 (Thun-Bern-Fribourg)
Erste Erfahrungen mit Fahrgästen und Technik sammeln
Die seit dem Fahrplanwechsel 2004/05 erweiterte S-Bahn Bern ist ein Erfolg. Die Kehrseite dieses Erfolgs sind Kapazitätsengpässe in Spitzenzeiten auf gewissen Linien, vor allem auf der Linie S1 im Aaretal (Thun-Bern). Ein versuchsweiser Einsatz von zwei Doppelstock-Kompositionen soll Klarheit über die Kundenakzeptanz und die technische Machbarkeit solcher oder ähnlicher Fahrzeuge bringen. Der BLS ist es möglich, ab 24. Oktober 2005 einen Monat lang fabrikneue Doppelstockfahrzeuge der luxemburgischen Staatsbahn CFL zu testen.
Der zeitweise Kapazitätsengpass unter anderem auf der S1 nach dem Fahrplanwechsel hat die BLS bewogen, nach Möglichkeiten zu suchen, wie das Sitzplatzangebot in Spitzenzeiten erweitert werden kann. Eine dieser Möglichkeiten ist der Einsatz von Doppelstockzügen. Diese Fahrzeuge lassen eine höhere Passagierkapazität zu, ohne dass die Perrons verlängert werden müssen.
Die BLS führt in der Zeit vom 24. Oktober bis 22. November 2005 Versuchsfahrten mit Doppelstockzügen auf der S1-Strecke Thun-Fribourg durch (ohne Strecke Flamatt-Laupen). Diese Züge verkehren fahrplanmässig von Montag bis Freitag und ersetzen während dieser Zeit zwei NINA-Kompositionen. Mit diesen Zügen, die stellvertretend für andere doppelstöckige Schienenfahrzeuge getestet werden, will die S-Bahn-Betreiberin BLS unter Einbezug der Fahrgäste erste praktische Erfahrungen sammeln. Die Auswertung dieser Erfahrungen erfolgt im Hinblick auf einen allfälligen Einsatz von Doppelstockfahrzeugen im Rahmen der Weiterentwicklung der S-Bahn Bern mit Zeithorizont 2010/2020.
Zur kurzfristigen Behebung von Kapazitätsengpässen bei der S-Bahn Bern werden gegenwärtig Massnahmen eingeleitet, um die bestehende Fahrzeugflotte zu erweitern.
Für die Versuchsfahrten kommen zwei Doppelstock-Kompositionen der Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois CFL zum Einsatz, die dort seit Kurzem in Betrieb sind. Dank freundschaftlichen Beziehungen zu diesem in Grösse und Struktur der BLS ähnlichen Unternehmen CFL und der unkomplizierten Mitwirkung der Herstellerfirma Bombardier Transportation wird der S-Bahn Bern während vier Wochen einer der modernsten Doppelstockzüge Europas zur Verfügung stehen. Die Kompositionen bestehen je aus einer Lok, vier Zwischenwagen und einem Steuerwagen mit einer Gesamtlänge von 153,4 m. Eine einzelne Komposition bietet 578 Sitzplätze an. Im Vergleich dazu verfügt ein NINA-Zug mit drei gekoppelten Kompositionen (Gesamtlänge: 147 m) über 444 Sitzplätze.
Wegen den vorgängigen Instruktionsfahrten sind die Doppelstockzüge bereits ab 11. Oktober 2005 auf der S-Bahn-Linie S1 anzutreffen.
Mit dem Einsatz dieser Fahrzeuge ist kein Vorentscheid gefallen - weder im Hinblick auf die grundsätzliche Beschaffung von Doppelstockzügen noch auf den Zeitpunkt. Die Versuchsfahrten erfolgen produkteneutral. Im Falle einer Anschaffung werden im Rahmen des öffentlichen Beschaffungswesens auch andere Fahrzeuge in die Evaluation einbezogen.
Auf der Internetseite der BLS wurde auch folgender Fahrplan veröffentlicht, in dem die Versuchszüge zwischen 24. Oktober und 22. November 2005 jeweils Montags bis Freitags eingesetzt werden sollen:
Zug 1:
Thun ab
05.13
08.13
11.13
14.13
17.13
Fribourg an
06.21
09.21
12.21
15.21
18.21
Fribourg ab
06.39
09.39
12.39
15.39
Thun an
07.47
10.47
13.47
16.47
Zug 2
Thun ab
06.13
09.13
12.13
15.13
Fribourg an
07.21
10.21
13.21
16.21
Fribourg ab
07.39
10.39
13.39
16.39
Thun an
08.47
11.47
14.47
17.47
Quelle: Pressemeldung BLS + Internetseite
Baureihe Ae 476
30.09.2005
Die 476 486-4 ( ex DB 142 042-0 ) wurde wegen der Zusammenführung der Südostbahn und Bodensee-Toggenburg Bahn in Ae 476 012-0 umgezeichnet. Sie trägt nachwievor die Lackierung der Classic Rail und wird von der SOB Hauptwerkstatt Samstagern sehr liebevoll gewartet, damit sie bei Ausfall einer Re 446 zum Einsatz gelangen kann. Am 29. September war die Ae 476 012-0 mit folgender Zugsleistung in Luzern Güterbahnhof:
90895 Zürich Postzentrum-Luzern (Ankunft um 22.35 Uhr)
92996 Luzern (ab 23.00 Uhr) - Arth Goldau - Samstagern ( Südosbahn Depot)
Quelle: Ludwig Reyer
Baureihe Re 484
30.09.2005
Seit Mitte des Monats werden die zwei Lokomotiven der BR Re 484 vor den CIS-EC 132/135 zwischen Bern und Mailand verwendet. Die für den Einsatz vor Cisalpino-Zügen angemieteten Re 484 014 und 017 werden nun offenbar auch mit einem Cisalpino-Outfit ausgestattet. In einer Sichtung auf lok-report ist zu lesen, dass die Re 484 017 ein entsprechendes Outfit bekommen hat. Sollte sich der Einsatz der Loks bewähren sollen weitere Lokomotiven von SBB Cargo angemietet und auf der Strecke Bern/Genf - Mailand eingesetzt werden. Befürchtungen gibt es vor allem hinsichtlich des Verschleiß der eigentlich nur 140 km/h schnellen Güterzugloks im schnellen EC-Dienst. Mittelfristig soll deshalb auch eine andere Lösung gefunden werden. Grund für diesen Schritt sind die häufigen Verspätungen, die durch den Lokwechsel zwischen Italien und der Schweiz noch verstärkt werden. Die nun durchgehende Bespannung mit Re 484 soll eine Entspannung bringen.
Quelle: lok-report.de
Italien Baureihe ETR 500
25.10.2005
Einen spektakulären Unfall gab es in Italien mit einem Hochgeschwindigkeitszug der Baureihe ETR 500. Zwischen den Bahnhöfen Acquaviva of Fonti und Sannicandro di Bari entgleiste der Zug, weil eine Brücke nach einem heftigen Unwetter von einer Mure weggeschwemmt worden war. 22 Personen wurden bei dem Unfall verletzt, fünf davon schwerer. Der Eurostar 9410 (Abfahrt um 6:40 Uhr in Taranto nach Mailand) hatte insgesamt rund 60 Personen an Bord. Der Zug kam glücklicherweise noch rechtzeitig zum stehen, wenn auch der führende Triebkopf bereits fast zur Hälfte in das durch die fehlende Brücke entstandene Loch gefahren war. Glücklicherweise verhinderten die durchhängenden Schienen das Absinken des ersten Drehgestells. Die Strecke, die durch den Erdrutsch unpassierbar wurde, soll bereits in einigen Tagen wieder für den Betrieb freigegeben werden.
Quelle: corriere.it
Frankreich Baureihe BB 37000
31.10.2005
Aufgrund zu hoher Querkräfte und zu hohem Gewicht (92 t) dürfen die Lokomotiven der Reihe BB 37000 offenbar ab 1.11 nicht mehr in Deutschland eingesetzt werden. Lediglich für die Strecke nach Ehrang gibt es eine Ausnahmegenehmigung. Laut einem Eintrag im DSO-Forum sollen dafür inbesondere die Baureihen 185 und 225 als Ersatz im Umlauf der FRET-437 auf der Moselstrecke und nach Gremberg zum Einsatz kommen. Damit setzt sich das « Wie Du mir so ich Dir »-Spielchen zwischen der Deutschen und der Französischen Eisenbahn fort - bereits seit längerem verzögerte Frankreich die Zulassung des deutschen ICE-3 auf seinen Strecken.
Quelle: DSO
Luxembourg Baureihe 4000
20.10.2005
In Luxemburg hat man offenbar Gefallen an Werbeloks gefunden. Nun wurden auch die 4003 und 4018 mit Teilreklamen an der Seite beklebt. Wie die 4003 und 4005 werden die Loks für die CFL-Aktion mobile-attitude.lu - tragen aber ebenfalls unterschiedliche Plakate.
Quelle: rail.lu
17.10.2005
Nun wurden auch die 4003 und 4005 mit Seitenreklame ausgestattet. Die Loks zieren nun ebenfalls unterschiedliche Werbeplakate der CFL, allerdings andere als bei der 4006.
Quelle: rail.lu
Baureihe 185.5 CFL
10.10.2005
Die CFL-Mietloks der Baureihe 185.5 fahren nun auch eine Leistung im Auftrag von Railion. Bespannt werden zwei Güterzüge zwischen Wasserbillig und Saarbrücken, die bislang von der Baureihe 225 befördert wurden:
46505 Wasserbillig (ab 5:59) - Saarbrücken (an 8:16) - nur Di und Do
46504 Saarbrücken (ab 9:10) - Wasserbillig (an 10:47) - nur Do und Sa
Die Rückleistung am Dienstag und die Hinfahrt am Samstag erfolgt als LZ.
Quelle: DSO
06.10.2005
Die Lokomotive 4006 wurde mit einer Teilreklame an den Seitenflächen versehen. Die Lok wirbt nun mit einem blau-weißen Werbeplakat für ein Tarif-Angebot der CFL. Ein Bild ist auf
rail.lu zu sehen.
Quelle: rail.lu
Schweden Baureihe X420
31.10.2005
Die Ära der in Schweden eingesetzten DB-420er neigt sich langsam dem ende entgegen. Die ersten drei Züge (X420 047, 060 und 117 wurden mittlerweile abgestellt und warten in Nykroppa auf ihre Verschrottung (der Ort liegt etwa 260 km nord-westlich vom ehemaligen Einsatzgebiet in Stockholm). Die X420er werden nun entbehrlich, da die Probleme mit den für das S-Bahnsystem Stockholm gebauten X60 von Alstom behoben sind. Da die DB Regio weiterhin Eigentümer der Züge ist, wird es auch keine museale Erhaltung eines X420 geben.
Quelle: eisenbahnforum.de
Ungarn Ende der SOFTRANS Lokeinsatz in Ungarn
02.10.2005
Am 18.09.2005 endete der Einsatz der rumänische Privatbahn-Ellok SOFTRANS 40-0774-6, eine nach ASEA-Lizenz in Rumänien gebaute sechsachsige Ellok. Der Lok war ab Anfang November 2004 zunächst bei der GySEV, dann bei der MAV und zuletzt bei der private EVU FLOYD im Einsatz. Nun setzt die Firma FLOYD für die Bespannung ihrer Zügen kleine und mittelgrosse Diesellokomotiven (unter Fahrleitung) ein. Unbekannt sind dir Laufleistung und die geförderte Zugmasse der Ellok, aber alle drei Bahnen/EVUs beförderten mit ihr schwerste Güterzüge. Bei der GySEV wurde die 40-0774-6 sogar einmal wegen Lokmangel für die Bespannung einer InterCity-Leistung auf der GySEV-Stammstrecke zwischen Sopron und Csorna verwendet.
Quelle: Z.Czifra, Budapest
Baureihe V 63.1 MAV
02.10.2005
Derzeit läuft die Ausrüstung aller V63.1 Elloks der MÁV mit ETCS Level 1
Einrichtungen. Der Strecke zwischen Budapest-Kelenföld und Hegyeshalom
ist komplett für ETCS ausgerüstet und die ÖBB beendet die Umstellung auf der
Strecke Wien-Hegyeshalom. Auf der ungarische Seite läuft derzeit der
Probebetrieb mit Leerzügen (meist mit CAF-gebaute Z1-Wagen), die meist mit
der V63 151 bespannt sind. Eine offiziellen Inbetriebnahme des ETCS (jetzt nur
streckenseitig) war in Mosonmagyaróvár am 22. September 2005 mit zwei Sonderzügen
mit Prominenten, gezogen von Budapest mit der V63 138 und von Wien mit ÖBB 1116
002 gefeiert worden.
Quelle: Z.Czifra, Budapest
Lokindustrie: Konsortium unter Federführung von Siemens rüstet ICE 3 für Einsatz in Frankreich aus
14.10.2005
Projekt im Wert von 43 Millionen Euro
Erlangen, 14.10.2005
Der Siemens-Bereich Transportation Systems (TS) wird zusammen mit Bombardier Transportation fünf ICE 3 für den Einsatz in Frankreich umrüsten. Auf ein entsprechendes Projekt mit einem Volumen von rund 43 Millionen Euro haben sich heute das Konsortium unter Federführung von Siemens und die Deutschen Bahn geeinigt. Die Arbeiten werden bei Bombardier und im Siemens-Prüfcenter für Bahnfahrzeuge in Wegberg-Wildenrath (bei Mönchengladbach) ausgeführt. Die ICE-3-Triebzüge sollen ab 2007 im deutsch-französischen Schienenverkehr auf einer direkten Verbindung Paris-Ostfrankreich-Frankfurt eingesetzt werden.
“Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn erfolgreich weiterführen“, sagte Hans M. Schabert, Vorstandsvorsitzender von Siemens TS. „Damit sehen wir unsere Rolle als Technologietreiber bei der Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs bestätigt.” Der Vereinbarung ging eine vierjährige Erprobungsphase voran, in der über 100000 Kilometer von zwei speziell ausgerüsteten ICE-3-Mehrsystemtriebzügen auf dem Netz der französischen Eisenbahn SNCF zurückgelegt wurden. Dabei wurden Spitzengeschwindigkeiten von über 350 Stundenkilometern erreicht. Die Testfahrten sind im September 2005 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Erprobung ergab, dass der ICE 3 im französischen Schienenverkehr eingesetzt werden kann und welche konkreten Maßnahmen für die Zulassung in Frankreich noch notwendig sind. Dabei geht es vor allem um Anpassungen im Bereich der Hochspannungsanlage und der Tür- und Bremssteuerung, die durch die Anforderungen im Betrieb in Frankreich notwendig sind, sowie aerodynamische Anpassungen im Unterflurbereich zur Vorbeugung gegen Beschädigungen auch bei abweichendem Schotteraufbau der französischen Strecken. Zudem werden in den Zügen die französischen Zugsicherungssysteme installiert, die zusätzlich zu denen für den Betrieb in weiteren Ländern integriert werden.
Bei den umzurüstenden Zügen handelt es sich um Mehrsystem-ICE-3, die für den grenzüberschreitenden Einsatz konstruiert worden sind und bereits in den Niederlanden, in der Schweiz und in Belgien eingesetzt werden.
Quelle: Siemens-Pressemeldung
Automatisierungstechnik von Siemens für die neue Metro-Linie in Caracas
07.10.2005
Der Siemens-Bereich Transportation Systems (TS) liefert die Automatisierungstechnik für die neue Metro-Linie zwischen der venezolanischen Hauptstadt Caracas und der Stadt Los Teques. Der Gesamtauftrag wurde an das Konsortium FRAMECA vergeben. TS wird die Strecke sowie die Züge mit dem Automatisierungssystem PA 135 ausstatten. Der erste Streckenabschnitt soll im Oktober 2006 in Betrieb gehen, der zweite Anfang 2008.
Das automatische Zugsicherungssystem PA 135 von Siemens wird bereits auf den anderen Linien der Metro von Caracas eingesetzt sowie bei den Metros von Budapest, Paris, Prag, Mexiko City und Rio de Janeiro.
Die neue 9,8 Kilometer lange Strecke ist eine Verlängerung der Linie 2 der Metro von Caracas. Für die Fahrt von Los Teques bis ins Zentrum der Hauptstadt braucht man mit der jetzt direkten Linie nur noch knapp 30 Minuten. Mit dem Auto braucht man dafür zwei bis drei Stunden.
Quelle: Siemens Pressemitteilung
Siemens und Zhuzhou Electric Locomotive Company erhalten Auftrag zur Lieferung von 72 Metro-Wagen für Shangha
06.10.2005
Siemens Transportation Systems (TS) hat gemeinsam mit seinem chinesischen Partner Zhuzhou Electric Locomotive Company Ltd. (ZELC) den Auftrag zur Lieferung von 72 Metro-Wagen zur Kapazitätserweiterung der Shanghai Metro Line 1 erhalten. Siemens wird außerdem 24 vorhandene Wagen für den erweiterten Betrieb anpassen. Gefertigt werden die Fahrzeuge beim Konsortialführer ZELC in Zhuzhou in der Provinz Hunan. Die Auslieferung an den Kunden Shanghai Shentong Holdings Co., Ltd. erfolgt in 2007.
Zum Siemens-Lieferumfang gehören das gesamte Projektmanagement, das Engineering und die komplette Antriebsausrüstung. ZELC zeichnet verantwortlich für die Fertigung der Wagenkästen und der Fahrwerkrahmen sowie für die Zusammenstellung der Züge. Die neuen Triebwagen und die 24 vorhandenen Wagen werden zu Kompositionen aus acht Wagen konfiguriert, die die bisherigen 6-Wagen-Züge ersetzen. Pro Zug erhöht sich damit die Transportkapazität um ein Drittel, und zwar von 1860 auf 2480 Fahrgäste.
"Dieses Projekt unterstreicht das Vertrauen des Kunden in Siemens, es beweist die Kompetenz von Siemens auf dem chinesischen Markt und bestätigt die gute Kooperation mit unserem chinesischen Partner ZELC", so Jörn F. Sens, Mitglied im Bereichsvorstand von TS.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Shanghai und Siemens reicht bis 1989 zurück, als die erste Metrolinie gebaut wurde. Seitdem hat Siemens nicht nur die Metrolinien von Shanghai mit Produkten und Systemen, wie Signaltechnik, Stromversorgung, Kommunikation und Fahrzeugen, auf dem jeweils neuesten Stand der Technik beliefert, sondern hat auch Know-how im Gesamtprojektmanagement bereit gestellt. 2002 erhielt das Konsortium aus ZELC und Siemens den Auftrag über 168 Metro-Wagen für die Shanghai Pearl Line Phase II.
Als Handelsmetropole Chinas hat Shanghai seit je großen Wert gelegt auf die Entwicklung seiner Infrastruktur, um der steigenden Nachfrage nach Mobilität gerecht zu werden. Siemens wird als ein verlässlicher Partner die Stadt auch künftig dabei unterstützen.
Quelle: Siemens-Pressemitteilung
Bombardier erhält Auftrag über 122 Millionen Euro für Hochgeschwindigkeitszüge und Triebköpfe in Spanien
05.10.2005
Ein Konsortium bestehend aus Bombardier Transportation und Patentes Talgo hat von der Spanischen Staatsbahn (RENFE) einen Auftrag zur Lieferung von 18 Hochgeschwindigkeitszügen, 10 Hochgeschwindigkeitstriebköpfen und 54 Wagen mit Spurwechsel-Drehgestellen erhalten. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen von rund 338 Millionen Euro (403 Millionen US-Dollar), der Anteil von Bombardier beläuft sich auf rund 122 Millionen Euro (145 Millionen US-Dollar). Die Lieferung ist geplant für den Zeitraum von Dezember 2007 bis August 2009.
Die neuen Züge und Triebköpfe sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ausgelegt und werden mit modernsten technischen Systemen wie einem Zweisystemantrieb, vier Zugsicherungssystemen und Spurwechsel-Drehgestellen ausgerüstet. Damit kann RENFE die neuen Schienenfahrzeuge sowohl auf den neuen spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecken als auch im herkömmlichen Netz des Landes einsetzen. Zudem sind die neuen Züge und Triebköpfe für den Betrieb in vier verschiedenen Zugsicherungssystemen vorbereitet, im European Train Control System (ETCS), im LZB-System, im Bombardier Ebicab 900-System und im ASFA-System.
Mit den Spurwechsel-Wagen sollen die 10 Triebköpfe zu 5 Zügen zusammengestellt werden, bei denen die Anzahl der Wagen variabel ist. Dies bietet ein Höchstmaß an Flexibilität für den Betreiber, der die Fahrzeugflotte den tatsächlichen Anforderungen des Verkehrsbetriebs anpassen kann.
Zum Lieferumfang von Bombardier gehören die gesamte elektrische Ausrüstung, das Antriebssystem, Zugsteuerungs- und Kommunikationssysteme sowie die Zugsicherungssysteme. Bombardier ist darüber hinaus auch an der Endmontage und Erprobung der Triebköpfe beteiligt.
Ein Großteil des Antriebssystems wird am spanischen Bombardier-Standort Trápaga hergestellt. Für den Bau der mechanischen Komponenten, einschließlich der Spurwechsel-Drehgestelle, ist Talgo verantwortlich.
„Mit unserer weltweit führenden Technologie und Erfahrung im Hochgeschwindigkeitsbereich“, so José Caparrós, Chief Country Representative, Spanien, Bombardier Transportation, „leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des spanischen Hochgeschwindigkeitssystems, zum Wertzuwachs für die Wirtschaft und zum technologischen Fortschritt des Landes.“
„Dieser Auftrag ist ein weiterer Beleg für das Vertrauen unserer spanischen Kunden in die Kompetenz und das Know-how von Bombardier. Vom Hochgeschwindigkeitssegment bis zu den Märkten für Nahverkehr und Signalsysteme sind wir an immer mehr Projekten in Spanien beteiligt“, erklärte Edmund Schlummer, President, Locomotives & Freight, Bombardier Transportation.
Bombardier ist weltweit der Hersteller mit der größten Anzahl von Referenzen im Hochgeschwindigkeitssegment. Das Portfolio umfasst 20 unterschiedliche Intercity- und Hochgeschwindigkeitszüge einschließlich sieben verschiedener Hochgeschwindigkeitslokomotiven. Bombardier war weltweit an der Entwicklung von führenden Schienenverkehrssystemen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr beteiligt, wie beispielsweise dem AVE S 102 für Spanien, vier verschiedenen TGVs, der in Deutschland und den Niederlanden betriebenen ICE-Flotte, Italiens ETR 500 und dem Xinshisu in China.
Als eines der größten Unternehmen auf dem spanischen Schienenverkehrsmarkt beschäftigt Bombardier Transportation über 500 Mitarbeiter an den Standorten in Trápaga, Alcobendas, Madrid und Barcelona. Das Unternehmen ist an einigen der bedeutendsten Bahnprojekte des Landes beteiligt, zu denen unter anderem der Hochgeschwindigkeitszug AVE 102 und der Peoplemover des Flughafens Barajas in Madrid gehören.
Quelle: Bombardier Pressemitteilung
Bombardier unterzeichnet Betriebs- und Wartungsvertrag über 81 Millionen Euro mit der Stadt Atlanta
05.10.2005
Bombardier Transportation ist mit dem Betrieb und der Wartung des Automatischen Peoplemover-Systems (APM), auch bekannt als AGTS (Automated Guideway Transit System), am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport in Atlanta, Georgia beauftragt worden. Der Vertrag, der über 10 Jahre läuft, hat ein Volumen von etwa 81 Millionen Euro (98 Millionen US-Dollar) und kann als Option zweimal um je 5 weitere Jahre verlängert werden.
Das Bombardier CX-100-System des Flughafens ist an sieben Tagen der Woche täglich 20 Stunden in Betrieb und hat die vertragliche Verfügbarkeitsrate von 99,5 % bislang ununterbrochen überschritten. Mit einer zweiminütigen Wartezeit zwischen den Zügen an 14 Haltestellen befördert die Flotte von 49 Fahrzeugen pro Tag durchschnittlich 225.000 Flughafengäste zwischen dem Hauptterminal und den fünf Flugsteigen. Seit 1980 betreibt und wartet Bombardier das vom Unternehmen selbst hergestellte APM-System und hat für den Ausbau des Systems, eine Ausweitung der Strecke zu einem neuen internationalen Flugsteig und 24 CX-100 Ersatzfahrzeuge gesorgt.
Ray Betler, President Total Transit Systems, Bombardier Transportation, sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, dass die Stadt Atlanta beschlossen hat, ihre langjährige Beziehung zu uns fortzusetzen. Dieser neue Auftrag spiegelt die hervorragende Zusammenarbeit und die Loyalität der Kunden wider, die wir im Betriebs- und Wartungsgeschäft erfahren.“ Er fügte hinzu: „Wir sind heute genauso bestrebt wie vor 25 Jahren, dem Atlanta Airport, der in den USA im Hinblick auf die Fahrgastzahlen der Verkehrsysteme unter den Top Ten rangiert, einen absolut zuverlässigen Service zu bieten.“
Ben DeCosta, Aviation General Manager der Stadt Atlanta, sagte: „Die Stadt Atlanta schätzt ihre Beziehung zu Bombardier und wir freuen uns, diese fortzusetzen. Auf dem meistgenutzten Flughafen der Welt ist das AGTS unerlässlich, damit wir die Passagiere und das Personal im gesamten zentralen Fluggast-Terminal effizient befördern können. Dank des Betriebs und der Wartung von Bombardier hatten wir so gut wie keine Ausfälle. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre ausgezeichneten Service von Bombardier.“
Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in Betrieb und Wartung bietet Bombardier umfangreiche Betriebs- und Wartungsdienstleistungen für vollautomatisierte Systeme an Flughäfen in der ganzen Welt, z.B. in Dallas/Fort Worth, Denver, Houston, Las Vegas, Miami, Newark, New York, Orlando, Pittsburgh und San Francisco in den USA; in Kuala Lumpur und Singapur in Asien sowie in Frankfurt, Rom und am demnächst in Betrieb gehenden Flughafen von Madrid in Europa.
Quelle: Bombardier Pressemitteilung
Sonstiges:
Fahrplanwechsel: Die Bahn macht Tempo: Köln - Stuttgart unter zwei Stunden
30.10.2005
Neuer Fahrplan startet am 11. Dezember / Reisen über Weihnachten ab 1. November buchbar / Bahn empfiehlt frühzeitige Reservierung
Am 11. Dezember tritt bei der Deutschen Bahn der neue Fahrplan in Kraft. Bereits ab dem 1. November können Fahrgäste ihre Plätze in allen ICE und InterCitys für die Weihnachtsferien reservieren.
Die Bahn empfiehlt ihren Kunden, diese Möglichkeit aufgrund der starken Nachfrage frühzeitig zu nutzen.
Zum Fahrplanwechsel macht die Bahn Tempo: Zwischen Köln und Stuttgart startet ein neuer, schneller ICE-Sprinter: Die Reisezeit von der rheinischen in die schwäbische Metropole verkürzt sich erstmals auf unter zwei Stunden. Der Sprinter verlässt montags bis freitags um 7.29 Uhr Köln und erreicht Stuttgart nach einem Halt in Mannheim bereits um 9.26 Uhr. In der Gegenrichtung fährt der ICE täglich außer samstags in Stuttgart um 18.33 ab, Ankunft in Köln ist 20.29 Uhr.
Neben einem neuen Sprinter erwarten die Kunden zum Fahrplanwechsel weitere Verbesserungen im Fernverkehr:
Die ICE-Linie Dresden - Leipzig - Frankfurt/Main wird im Westen alle zwei Stunden über Frankfurt Flughafen und Mainz bis Wiesbaden verlängert. Dadurch entstehen zahlreiche neue Direktverbindungen, beispielsweise für Fahrgäste aus Sachsen und Thüringen zum Frankfurter Flughafen, zwischen den Landeshauptstädten Wiesbaden und Mainz sowie Erfurt und Dresden.
Die InterCity-Linien Stuttgart - Nürnberg und Nürnberg - Chemnitz - Dresden werden miteinander verknüpft und schaffen täglich vier neue, umsteigefreie Verbindungen zwischen Baden-Württemberg und Sachsen. Außerdem verkürzt sich die Fahrzeit im Abschnitt Nürnberg-Dresden um 20 Minuten.
Wegen der hohen Nachfrage baut die Bahn ihr Zug- bzw. Platzangebot auf allen ICE-Linien von und nach Berlin zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen aus. Außerdem fahren zwischen Köln und Stuttgart freitags zwei zusätzliche ICE.
Fahrplan gilt bis Mai 2006
Der neue DB-Fahrplan, der am 11. Dezember in Kraft tritt, gilt ausnahmsweise nur ein halbes Jahr. Die Inbetriebnahme des neuen Berliner Hauptbahnhofs und der Neubaustrecke Nürnberg - Ingolstadt (- München) führen ab Ende Mai 2006 zu weiteren deutlichen Angebotsverbesserungen im Fernverkehr, Fahrzeiten verkürzen sich erheblich. So wird die Bahn zwischen Berlin nach Leipzig um rund 40 Minuten und von München nach Nürnberg um rund 20 Minuten schneller. Ebenfalls am 28. Mai 2006 startet die Bahn zwischen Berlin und Hamburg ihr ICE-Angebot im Stundentakt.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
TV-Tipp
07.10.2005
Bahnzeit im MDR Fernsehen am 08.10.05 um 15:30 Uhr:
1. 70 Jahre Stromlinienlok Baureihe 05
2. Bahnzeit macht den Test: Nachtzug billiger als Auto?
3. Die Bahn verpulvert Millionen für den TEE -- Dampfloks bleiben kalt
4. Der Harz-Elbe-Express
5. Fahrt mit dem Kupfer-Canyon-Express
Wiederholungen: 10.10.05 6:30 u. 13.10.05 10:30 Uhr.
Quelle: F.Thürmer
Lokwelt Freilassing
03.10.2005
Der Lokschuppen wird in der Farbfassung der 20iger Jahre gestrichen und wird sich in Zukunft statt sattem ockergelb mit eisenbahngrauen Fenstern nun in einem eleganten zarten Gelbton mit ockergelben Zierelementen, petrolgrünen Fenstern und Toren sowie grauen Torfüllungen präsentieren. Der Innenraum des Lokschuppens bleibt dagegen in der letzten Farbfassung erhalten. Zum Jahresende soll das Baugerüst entfernt werden.
Da der Lokschuppen im Oktober 1905 den Betrieb aufgenommen hatte, feiert der Lokschuppen am 7. und 8. Oktober eine bunte Geburtstagsfeier mit einer Vernissage am Freitag und einer Besichtung des aktuellen Standes des Lokschuppens am Samstag. Treffpunkt ist zwischen 10 und 16 Uhr jeweils zur vollen Stunde vor dem alten Feuerwehrhaus
Quelle: ati, Stadt Journal Freilassing
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