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Baureihe 101
26.11.2006
Am 24. November warten die 101 019 mit EN 490 und die 101 101 mit EN 228 in Wien West auf die Abfahrt.
Aufgrund der mit 10.Dezember neuen Einsätze der ICE-T Reihe 411 in Österreich wird es auch bei den Fahrten der Reihe 101 zu signifikanten Änderungen kommen welche sich in einer umfangreichen Verminderung der Planleistungen niederschlagen. So wird es zukünftig nur mehr einen innerösterreichischen IC Einsatz geben, zudem wird die Führung des EC Zugpaares 116 / 117 an die Reihe 411 abgetreten.
Bemerkenswert ist zudem das neue Zugpaar IC 390 / 391, welches die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz mit der bayrischen Hauptstadt München verbindet. Um einen Überblick über die aktualisierten Einsätze zu bieten, folgt hier eine Auflistung der neuen Leistungen:
EN 429 München Hauptbhf. 03:23 - Wien Westbahnhof 09:06 (tgl.)
EC 22 Wien Westbahnhof 14:30 - Nürnberg 19:29 (tgl.)
EC 23 Nürnberg - Wien Westbahnhof 21:35 (tgl.)
EN 268 Wien Westbahnhof 23:45 - München Hauptbahnhof 06:17 (tgl.)
CNL 313 Frankfurt 22:47 - Wien Westbahnhof 08:51 (tgl.)
IC 640 Wien Westbahnhof 11:34 - Salzburg Hbf 14:52 (tgl.)
IC 649 Salzburg 16:10 - Wien Westbahnhof 19:30 (tgl.)
CNL 312 Wien Westbahnhof 20:28 - Frankfurt 05:57 (tgl.)
IC 390 Linz Hbf 06:26 - München Hauptbhf 09:34 (tgl., ausser Sonn- und Feiertage)
IC 391 München Hbf 20:25 - Linz 23:42 (tgl., ausser Samstag und vor Feiertagen)
Baureihe 103
08.11.2006
Die Vorserienlok E 03 001 hat am 11. November Fristablauf. Eine erneute Hauptuntersuchung ist zumindets vorerst nicht vorgesehen, so dass die Lok am 9./10 November letztmalig im Einsatz stehen wird, bevor sie im Museum in Koblenz-Lützel ihren neuen Museumsstandplatz einnehmen wird. Am Donnerstag geht es gegen 7 :30 in Köln los. Mit vier Wagen wird zunächst Koblenz-Lützel angefahren (Ankunft 8:45), wo zwei Wagen abgekuppelt werden. Um 9:15 Uhr geht es weiter über die linke Rheinstrecke (Bingen 10:10), Mainz (10:45) und Worms (11 :30) nach Rastatt (ca 13:00). Dort wird die Lok übernachten und am Freitag alleine nach Koblenz-Lützel zurückkehren. Die Abfahrt in Rastatt ist gegen 9:50, die Ankunft in Koblenz-Lützel gegen 13:20
Quelle: 103er.de
Aktuelle Neuerscheinungen des xyania internet verlags (15. November 2006):
Der Lok-Vogel Nr. 15 November 2006
u.a. enthalten: Aktuelle News:
- Wie geht es mit der Baureihe 143 weiter?
- Baureihe 180 - Weitere HUs in Tschechien
- Die wichtigesten Änderungen zum Fahrplanwechsel
- Der erste Umlauf für die Baureihe 4011
- SBB-Panoramawagen fast nur noch in der Schweiz im Einsatz
- V100-Abschied bei der DB AG Statistik:
- Statistik November 2006 Im Portrait:
- Die Baureihe 1045 (Teil 1) Webthema des Monats:
- Hersteller -Lokomotivfabriken (Teil 2) Das Lok-Vögelchen:
- Wenn Viren Züge verspäten... Der Historische Umlaufplan
- Umlaufplan der Baureihe 01.10 des Bw Bebra, gültig ab 31. Mai 1959 Dies & Das:
- 60 Minuten in ... - Folge 4: Seekirchen am Wallersee an der Westbahn Jetzt bestellen
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Baureihe 110
17.11.2006
Vielen Dank für die vielen Zusendungen bzgl. Der 110 243 - nun ist es geklärt, die 110 239 wird erhalten bleiben. Es handelte sich um eine Verwechslung der Loknummer erhalten. Der Lokomotiv Club 103 wird die Lok erhaltren, wenn sie Regio Stuttgart nicht mehr benötigt und sie kommt nach Köln, wo sie in den originalen Rheingold Zustand zurückversetzt werden wird.
Quelle: Benedikt Stahl; HS
16.11.2006
Unstimmigkeiten gibt es zur gestrigen Meldung zur 110 243. Fakt ist, dass bereits die 110 239 vom Lokomotiv-Club 103 e.V. übernommen wurde, um als Rheingoldlok wieder aufgearbeitet zu werden. Ob nun mit der 110 243 eine weitere Lok in dieser Form erhalten wird ist fraglich. Ich habe bei der Quelle von gestern bereits nachgefragt. Falls ein anderer Leser dazu noch etwas weiß, bin ich für die Klärung dankbar.
Quelle: HS
15.11.2006
Die Ex-Rheingold Lok 110 243 wurde von einem Verein übernommen. Sie soll die Original Rheingold-Farbgebung wieder erhalten und lauffähig aufgearbeitet werden.
Quelle: Benedikt Stahl
03.11.2006
Wie es mit der 110 weitergeht weiß wohl keinber so recht, das beweist auch das Votrgehen der DB AG im Oktober : Gleich sechs Lokomotiven der Baureihe 110 ohne Wendezugsteuerung wurden im Oktober reaktiviert, darunter mit 110 272 und 284 auch zwei mit flachen Lokkasten. Die 110 491 (mit KWS) verließ das Werk Dessau mit einer IS 630 per 18. Oktober, während die KWS-fähige 110 439 per 26. Oktober abgestellt wurde.
Quelle: JD
Baureihe 111
24.11.2006
Gestern abend kam es um 20:45 Uhr im oberbayerischen Eschenlohe an der Strecke München - Garmisch zu einem schweren BÜ-Unfall. Ein Sattelzug war beim Rangieren auf einem Bahnübergang hängengeblieben und konnte sich nicht rechtzeitig befreien, als die Schranken runtergingen. Der mit 111 004 bespannte RB 30633 von München nach Mittenwald konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und rammte den LKW. Durch den Aufprall wurde der LKW in zwei Teile gerissen. Der LKW-Fahrer und seine Beifahrerin, der Lokführer, ein Zugbegleiter und fünf Reisende wurden dabei leicht verletzt. Ingesamt saßen 38 Reisende im Zug. Am Sattelzug und der Lok entstand ein Schaden von meheren hunderttausend Euros. Die 111 004 ist insbesondere an der Front ziemlich lediert, sollte aber dennoch wieder aufgearbeitet werden. Zudem wurden Oberleitungsmasten genickt. Die Bahnstrecke von Murnau nach Garmisch waren mehere Stunden gesperrt. Wäre der zug mit Steuerwagen voraus gefahren, ware wohl erheblich mehr passiert.
Quelle: dpa, faz, sz
Baureihe 114.1
10.11.2006
Die 114 101 ist nun erstmals im Plandienst unterwegs und befördert einige Regionalbahnzüge zwischen Magdeburg und Halle
Quelle: DSO
Baureihe 120.1
03.11.2006
Die bei einem Unfall stark beschädigte 120 110 weilt wieder unter den Lebenden - die Lok verließ das Werk Dessau mit einer IS090 zum 19. Oktober 2006. Einen Tag später wured auch in München die HU an der 120 150 fertiggestellt.
Quelle: JD
Baureihe 141
21.11.2006
Die 141 402 geriet am Montag Mittag vor einem RB-Zug in Felsberg-Wolfershausen in Brand. Da die Lok sicher keine Aufarbeitung mehr spendiert bekommt, dürfte die z-Stellung unausweichlich sein. Die anderen drei 141er fahren dagegen noch im Raum Kassel - Dillenburg im RB-Verkehr.
Quelle: DSO
Baureihe 143
03.11.2006
Gleich fünf Lokomotiven wurden Ende Oktober mangels Bedarf aufs Abstellgleis geschoben: Betroffen waren ausnahmslos Frankfurter Lokomotiven : 143 027, 046, 097, 646 und 648. Dagegen ist die bei einem Brand beschädigte 143 313 wieder im Einsatz
Quelle: JD
Baureihe 146.1
03.11.2006
Nur dreieinhalb Jahre nach der Lieferung erhielten nun mit der 146 103 udn 104 die ersten beiden Loks dieser Baureihe eine Hauptuntersuchung im Werk Dessau.
Quelle: JD
Baureihe 146.2
05.11.2006
Heute früh wurden acht Freiburger 146.2 über Offenbach nach Gengenbach überführt. Mit den Lokomotiven soll die kommenden drei Nächte der geplante Betrieb auf der Schwarzwaldbahn ab Planwechsel simuliert werden. Das bedeuted, dass die Lokomotiven inklsuive der Doppselstockgarnituren in einem planmäßigen Probebetrieb zwischen Karlsruhe und Konstanz eingesetzt werden. Zu diesem Zweck werden die fünf verwendeten Garnituren im Lauf des Abends zu den Bahnhöfen Offenburg, Karlsruhe, Villingen, Singen und Konstanz gefahren., Von dort beginnt ab Mitternacht dann der Probebetrieb, der voraussichtlich bis Dienstag Nacht jeweils in den Nachtstunden simuliert werden soll. Dabei wird auch der geplante Flügelzug mit zwei Einheiten und Zugtrennung in Hausach geprobt. Mit dem Testbetrieb erhofft sich die DB AG einen reibungsloseren Start im Dezember.
Quelle: DSO, HS
Baureihe 155
20.11.2006
Wieder gab es einige Abstellungen : Die 155 066 und 070 wurden per 10.11. bzw. 8.11. wegen Fristablauf z-gestellt. Ebenfalls z-gestellt (per 6.11.) wurde die bei Obervellmar verunglückte 155 190. Die 155 hatte am 1. November am frühen morgen eine Flankenfahrt mit einem von der 203 004 bespannten Bauzug und wured dabei an der Front schwer beschädigt.
In Dessau befinden sich zur zeit die 155 126, 132 und 210 zur Hauptuntersuchung. Auch die lange Zeit in Dresden abgestellten 155 025 und 124 sollen mittlerweile im Werk Dessau gelandet sein - allerdings wohl eher als Ersatzteilspender.
Quelle: lok-report.de, revisionsdaten.de
Baureihe 181.2
17.11.2006
Die 181 220 wurde Ende Oktober reaktiviert. Grund war die Abstellungd er 181 210, die wegen Erreichen der Laufkilometergrenze am 30. Oktober abgestellt werden musste.
Quelle: DSO
181 211 kam in die Schweiz für Funkmessfahrten
01.11.2006
Die Zweisystemlok 181 211 und 110 278 sowie mit einem dazwischen gekuppelten Funkmesswagen, kamen am 21.September 2006 für Funkmessfahrten auf der Rheintalbahn bis nach Basel SBB und
fuhren dort noch weiter bis zum Rangierbahnhof Muttenz CH,anschliessend gingen beide Loks mitsamt ihrem Messwagen wieder Nordwärts.Damit war dies der erste Ausflug einer 181er in die Schweiz.
Quelle: LudwigReyer
Abgestellte Loks in Nürnberg
15.11.2006
Die ozeanblau-beige 151 160 hat das Freigelände verlassen und steht jetzt im Lokschuppen des Rangierbahnhofs Nürnberg. Die 151 076 und 151 144 (beide orientrot) stehen auf einem Abstellgleis in Nürnberg Rbf "z". Ebenfalls "z" in Nürnberg Rbf abgestellt ist die 140 649, die offensichtlich einen Prellbock gerammt hat. 140 308-8 steht ebenfalls auf dem Abstellgleis in Nürnberg, leichter Pufferschaden, zwischen 140 847 (extremer Unfallschaden) und Prellbock.
Quelle: Benedikt Stahl
ICE BR 401 Kurzzug in der Schweiz
01.11.2006
Ein 4teiliger ICE Kurzzug BR 401 ist am 29.September 06 von Deutschland aus, zu einer weiteren ETCS Probefahrt in die Schweiz gekommen,und fuhr dabei auf der Lötschbergstrecke ins Wallis um dortige Messfahrten zwischen Martigny-Ardo durchzuführen.Zudem konnte gleich auch dass GSM-R geprüft werden.
Quelle: Ludwig Reyer
Baureihe 406
13.11.2006
Die Deutsche Bahn AG hat die Ausrüstung von Schienenfahrzeugen der Baureihe 406 (ICE 3 in mehrsystemiger Ausführung) mit einer ETCS (European Train Control System) -Fahrzeugeinrichtung ausgeschrieben. Mit enthalten in dem Auftrag ist die Entwicklung, Herstellung, Lieferung, Integration, Montage und Zulassung einer ETCS-Fahrzeugeinrichtung für Schienenfahrzeuge der Baureihe 406 (ICE 3 in mehrsystemiger Ausführung). Es sollen zunächst 10 Fahrzeuge ausgerüstet werden, 6 Fahrzeuge mit Einsatzgebiet in Deutschland, Frankreich, Belgien und Niederlande sowie 4 Fahrzeuge mit Einsatzgebiet Deutschland, Belgien und Niederlande. Zudem gibt es eine Option für die Umrüstung weiterer 7 Schienenfahrzeuge der Baureihe 406. Die Anträge können bis 30.11.2006 eingereicht werden.
Quelle: ted.europa.eu
425 201 heisst nun " Mosbach "
27.11.2006
Erster S-Bahn-Zug auf den Namen "Mosbach" getauft
Stadtname und Logo der Metropolregion schmücken das Fahrzeug / Mosbach zeigt als erste Stadt Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen und der jungen Metropolregion Rhein-Neckar
Die Stadt Mosbach hat heute die Patenschaft für einen Zug der S-Bahn RheinNeckar übernommen. Oberbürgermeister Michael Jann und der Leiter der S-Bahn RheinNeckar, Andreas Schilling, tauften am Mosbacher Bahnhof das S-Bahn Fahrzeug 425 201 auf den Namen "Mosbach".
Damit trägt das erste S-Bahn-Fahrzeug den Namen einer Stadt der S-Bahn-Region RheinNeckar und das Logo der Metropolregion Rhein-Neckar. Name und Logo sind beidseitig an den Enden des Zuges angebracht und werden so künftig im ganzen S-Bahn-Netz zu sehen sein.
"Mit der Zugtaufe bringt die Stadt Mosbach die Verbundenheit mit ihrer S-Bahn sichtbar zum Ausdruck und positioniert sich gleichzeitig als Stadt in einer wirtschaftsstarken und erfolgreichen Region", sagte Andreas Schilling bei der Taufe. "Und die Mosbacher sind begeisterte S-Bahn-Fahrer, das zeigen die steigenden Fahrgastzahlen". Täglich steigen knapp 3.000 Bahnkunden in Mosbach in die S-Bahn, seit Beginn des S-Bahn-Betriebes sind die Einsteigerzahlen damit um rund 41 Prozent gestiegen. In der Gesamtregion beträgt der Fahrgastzuwachs rund 30 Prozent.
Oberbürgermeister Jann ist stolz auf den neuen Botschafter seiner Stadt: "Die S-Bahn ist gut für die Menschen in Mosbach und für diejenigen, die Mosbach besuchen. Und die S-Bahn ist die ideale Verbindung in die Zentren der Metropolregion Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Ich freue mich sehr, dass Mosbach als erster Namensgeber ausgewählt wurde und wir uns gleichzeitig zur jungen Metropolregion sichtbar bekennen können."
62 Mal verbinden die S-Bahn-Züge der Linien S 1 und S 2 Mosbach im 30-Minuten-Takt mit den drei Zentren der Region. Die roten Triebzüge der Baureihe ET 425 sind bis zu 140 km/h schnell und benötigen für die Fahrt von Mosbach nach Heidelberg 58 Minuten sowie nach Mannheim 1 Stunde und 16 Minuten.
"Die S-Bahn war im ersten Schritt ein unverzichtbarer Faktor für die Anerkennung des Rhein-Neckar-Raumes als Metropolregion. Die Nominierung als Metropolregion wird nun helfen, die Erweiterungen der S-Bahn zu sichern und zu realisieren", so S-Bahn-Chef Andreas Schilling.
Der nächste Schritt folgt zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 - dann geht die S-Bahn RheinNeckar zwischen Kaiserslautern und Homburg/Saar im Stundentakt sowie auf der neu elektrifizierten Strecke zwischen Speyer und Germersheim im Halbstundentakt in die Verlängerung. Für Mosbach bedeutet das in Zukunft eine stündlich durchgehende Verbindung bis ins saarländische Homburg.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Neue BR 440: DB Regio bestellt 37 Züge bei ALSTOM
08.11.2006
Neue Leichtbau-Fahrzeuge für das E-Netz Augsburg. DB Regio Bayern hat bei dem Schienenfahrzeughersteller ALSTOM aus Salzgitter moderne und leistungsfähige elektrische Triebzüge (ET) "CORADIA LIREX" für das so genannte elektrische Netz (E-Netz) Augsburg bestellt. LIREX steht für Leichter Innovativer RegionalExpress. 37 Züge dieses Typs werden in zwei Stufen ab Dezember 2008 auf den Bahnstrecken zwischen Ulm und München und von Augsburg über Donauwörth nach Aalen bzw. Treuchtlingen im Einsatz sein. Der LIREX wird bei der DB AG als Baureiche 440 geführt und entspricht allen Anforderungen an einen modernen Nah- und Regionalverkehr.
Neben seinem äußeren Erscheinungsbild wird der ET 440 vor allem mit seinem kundenfreundlichen Innendesign die Reise angenehm gestalten. Dazu gehören auch die großzügig dimensionierten Einstiegsbereiche. Die helle Raumumgebung, die Transparenz und Überschaubarkeit im Fahrzeug tragen zum Sicherheitsgefühl der Fahrgäste bei. Das Fahrzeug wurde in Niederflurbauweise erstellt, das heißt der Fußboden ist nur 73 Zentimeter über den Schienen. Die Einstiegshöhe von etwa 60 Zentimetern an der Türschwelle erleichtert auch bei unterschiedlichen Bahnsteighöhen den sicheren und zügigen Fahrgastwechsel.
Jeder Zug verfügt über eine Klapprampe, die den Einstieg für mobilitätseingeschränkte Personen erleichtert.
Pro Zug stehen 240 Sitzplätze zur Verfügung. Die Sitzplätze sind sowohl vis-à-vis als auch in Reihen angeordnet. Dabei beträgt der Sitzabstand in der Reihe 750 Millimeter und im vis-à-vis-Bereich 1700 Millimeter.
Zwei Mehrzweckabteile neben der behindertengerechten Toilette sind mit Klappsitzen und mit Gurten für Fahrräder ausgestattet. Der Zug ist klimatisiert.
Für die Fahrgastinformation verfügt das Fahrzeug außen über Displays an der Front und an den Seitenfenstern. Im Fahrgastinnenraum zeigt ein Display an jedem Ende eines Wagens die aktuelle oder nächste Haltestelle mit dem Fahrtziel an.
Die Sprechverbindung zwischen dem Fahrgast und dem Lokführer wird durch Notsprechstellen gewährleistet, die in jedem Einstiegsbereich, im WC und im Mehrzweckraum eingebaut sind.
"Mit dem ET 440 bieten wir unseren Kunden ein sehr modernes und leistungsfähiges Produkt. Für uns war die kundenfreundliche Ausstattung ein wichtiges Kriterium der Kaufentscheidung", so Norbert Klimt, Regionalbereichsleiter Finanzen und Controlling DB Regio Bayern.
Die ersten neuen Fahrzeuge werden Mitte 2008 von der Industrie geliefert. Danach werden die Lokführer intensiv geschult und umfangreiche Testfahrten (5.000 Kilometer je Fahrzeug) durchgeführt.
Ab Dezember 2008 beginnt der planmäßige Einsatz der neuen Züge im Alltagsbetrieb.
Quelle: DB AG Pressemeldung
10. Dezember: Die neue Schwarzwaldbahn geht in Betrieb
28.11.2006
Mit dem Fahrplanwechsel 2006/2007 beginnt auf der Schwarzwaldbahn zwischen Karlsruhe und Konstanz eine neue Ära.
Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 beginnt auf der Schwarzwaldbahn eine neue Ära: Jeweils im Zweistundentakt fahren abwechselnd InterRegioExpress (IRE)- und RegionalExpress (RE)-Züge mit fabrikneuen Doppelstock-Reisezugwagen zwischen Karlsruhe und Konstanz. Diese Fahrzeuge bieten den Fahrgästen eine neue Dimension an Komfort: Breite, bequeme Einstiegstüren, Klimatisierung, Komfortsitze, einen Mehrzweckraum im Unterdeck mit Platz für Fahrräder und Panoramaklasse im Oberdeck. Das innovative Infotainment in den Zügen ist beispielhaft für die Modernisierung der Schwarzwaldbahn. Auf Bildschirmen ist die aktuelle Anschlusssituation im nächsten Knotenbahnhof abzulesen. Darüber hinaus erhalten die Fahrgäste Informationen zu aktuellen Sonderangeboten. Tagsüber ist ein Catering-Service mit Getränken und frischen Snacks in den Zügen unterwegs. Mehr als 80 Millionen Euro hat die Deutsche Bahn AG in die elf elektrischen Lokomotiven der Baureihe 146.2 und 36 Doppelstockwagen für die Gebirgsstrecke investiert.
Die bisher nur an Sonntagen bestehende Direktverbindung Karlsruhe Hbf ab 21.17 Uhr, Konstanz an 0.12 Uhr, verkehrt künftig täglich. Darüber hinaus gibt es an Werktagen eine zusätzliche Frühverbindung von Karlsruhe nach Konstanz (Karlsruhe Hbf ab 4.32 Uhr, Konstanz an 8.10 Uhr). Künftig erreicht an Werktagen RE 4742 von Singen (ab 5.30 Uhr) nach Offenburg (an 7.25 Uhr) in Offenburg Anschluss an den ICE nach Berlin. Damit wird die Region Hegau-Bodensee besser an das bundesweite Fernverkehrsnetz der Bahn angebunden.
Allensbach ist ab Fahrplanwechsel auch Systemhalt der zweistündlichen IRE-Linie Karlsruhe-Konstanz(-Kreuzlingen) und erhält somit eine stündliche, überregionale Bedienung.
Einzelne Züge der Schwarzwaldbahn beginnen oder enden im Bahnhof Kreuzlingen (Schweiz). Dadurch werden Anschlüsse von/nach der Ostschweiz (beispielsweise Romanshorn/St. Gallen) mit nur einem Umstieg in Kreuzlingen ermöglicht. Dies führt teilweise zu einer deutlich kürzeren Gesamtreisezeit.
Großer Festtag zum Start der neuen Schwarzwaldbahn am 10. Dezember 2006
Gemeinsam mit den Bürgern, Kunden und Bahnfans feiern die Deutsche Bahn und über 20 Städte und Gemeinden entlang der 250 Kilometer langen Strecke das Ereignis mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Weihnachtsmärkten, Ausstellungen und besonderen Stadtführungen. In den Zügen und Bahnhöfen werden die Gäste zudem mit kleinen Geschenken und Aktionen überrascht.
Quelle: DB AG
ICE auf den Namen "Bergisch Gladbach" getauft
02.11.2006
Bürgermeister Klaus Orth, Bundestagsabgeordneter Wolfgang Bosbach und Konzernbevollmächtigter Reiner Latsch nahmen Zugtaufe vor
Die Stadt Bergisch Gladbach hat heute die Patenschaft für einen InterCityExpress der Deutschen Bahn AG übernommen. Bürgermeister Klaus Orth, der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, tauften im Kölner Hauptbahnhof einen ICE auf den Namen der Stadt Bergisch Gladbach.
Der moderne, 330 km/h schnelle ICE 3-Zug mit dem Namen "Bergisch Gladbach" ist ab sofort auf ICE-Strecken in ganz Deutschland unterwegs.
Bürgermeister Klaus Orth ist stolz auf den neuen Botschafter seiner Stadt: "Die Deutsche Bahn hat Bergisch Gladbach zum 150. Geburtstag ein sehr wertvolles Geschenk gemacht. Auch wenn wir keinen eigenen Bahnhof für einen ICE haben, so benutzen diesen Zug doch täglich viele Bergisch Gladbacher Bürger und freuen sich, schnell und zuverlässig an ihr Ziel gebracht zu werden. Namenszug und Wappen auf Ihrem ICE-Zug sind eine hervorragende Werbung für Bergisch Gladbach!"
Reiner Latsch ergänzte: "Unsere 236 ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland mit. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf Städtenamen getauft."
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Fahrzeug beidseits an beiden Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren.
Die bisherigen Zugnamen waren nicht auf das jeweilige Fahrzeug bezogen, sondern auf eine bestimmte, im Fahrplan festgelegte Zugfahrt, für die zum Teil unterschiedliche Fahrzeuge eingesetzt wurden.
Die Benennung der Fernzüge nach Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sowie Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Zuglauf wurde zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 eingestellt. Erhalten bleiben lediglich die Namen internationaler Fernzüge, der Nachtzüge und Autozüge, der ICE-Sprinter sowie einzelne Namen, die zu einem Markenbegriff geworden sind, wie zum Beispiel der InterCity "Alpenland". Die zum Teil ebenfalls getauften Nahverkehrszüge sind von der neuen Regelung nicht betroffen.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Rammarbeiten für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck-Travemünde
13.11.2006
Im August haben die Arbeiten für die Elektrifizierung der Bahnstrecke von Hamburg über Lübeck nach Travemünde begonnen. Bis Ende 2008 wird die 85 Kilometer lange Strecke elektrifiziert.
Umfangreiche Arbeiten sind erforderlich, um insbesondere den notwendigen Platz für die Oberleitungsanlage zu schaffen. Hierfür werden vier Straßen-brücken neu gebaut und in einigen Bereichen die Gleise abgesenkt. Für den Strom sorgt ein neues Umrichterwerk in Lübeck-Genin mit einer Leistung von zwei mal 15 Megawatt.
Im Rahmen der Bauarbeiten werden Oberleitungsmaste aufgestellt. Die Maste werden auf Stahlpfähle gesetzt, die in den Boden neben dem Gleis eingerammt werden. Daher ist eine vorübergehende Lärmentwicklung durch die Ramme und die zum Schutz der Arbeitskräfte teilweise eingesetzten Signalhörner leider nicht zu vermeiden. Da das Rammen nur punktuell etwa alle 50 bis 70 m erfolgt und die Baustelle entlang der Strecke "wandert", werden die Lärmbelästigungen für die Anwohner nur von kurzer Dauer sein.
Die Bahn muss ihren Betrieb in möglichst hoher Qualität aufrechterhalten. Dafür ist es erforderlich, die Rammarbeiten auch nachts und an Wochenenden durchzuführen. Trotz des Einsatzes lärmgedämpfter Arbeitsgeräte lassen sich ruhestörende Geräusche nicht immer vermeiden.
Darüber hinaus werden an der Strecke Bäume und Büsche zurückgeschnitten, um die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zur Oberleitungsanlage zu gewährleisten.
Die Bauarbeiten mit den Rammarbeiten für die Oberleitungsmaste und Gründungen für Straßenbrückenfinden finden vom 13. bis 17. November 2006 im Bereich:
- Bahnhof Hamburg-Wandsbek entlang der Güterumgehungsbahn bis Höhe Sievekingsallee statt.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Privatbahnen
Privatbahn-News
30.11.2006
Zwei Scandlines 109er (Holzroller) fahren zur Zeit für rail4Chem.
Die ES 64 U2-041 fährt nicht für RTS, sondern für ITL.
Quelle: RB
Privatbahn-News
27.11.2006
Als erste private-185 Leistungen in Ungarn fährt nun die an die LTE vermietete
185 524 regelmässig Getreidezüge auf der KBS 1 über Budapest-Kelenföld bis
zur Verladestationen an der KBS 40 und zurück auf dem gleichen Weg.
Die jetzt blau/weiss Dispolok ES 64 U2-064 (angemietet von der Wiener Lokalbahnen
AG) fährt regelmässig mit einem Containerzug am Sonntag von Deutschland
bis Soroksár-Terminál (nahe Budapest). Die Rückfahrt nach Deutschland startet Montags.
Quelle: Z.Czifra
Privatbahn-News
26.11.2006
Die 185 119 und 185 058 sind zur Zeit an RBH vermietet und fahren deren Züge, wie u.a. an Kesselzüge.
BoxXpress scheint einen großen Bedarf an Balkan Tauris zu haben, wenn der ES 64 U2-044 als ES 64 U2-066 fertig gestellt ist, sollen ES 64 U2-031+032 auch ein Einbau des Balkan Paketes erhalten. Ob die anderen von BoxXpress angemieteten Tauris auch einen Einbau erhalten ist noch unklar!
Die ES 64 F4 013 fährt nun für FN Cargo
Die neuesten Dispoloks ES 64 F4 030 und 031 werden in Zukunft für Rail One in Italien fahren.
Quelle: RB, railcolor.net
185 565 mit neuer Teilreklame
22.11.2006
185 565 wurde fast gleichzeitig mit 185 526 mit einer neuen Werbung beklebt und wirbt nun für Grill und Natur Pro. Damit macht die Lok den Anfang für Teilreklame, die nicht unbedingt für Kooperationspartnern oder Speditionen wirbt, die die EVUs für Transporte nutzen
Quelle: RB
Mitsui nun Eigner von Dispolok
22.11.2006
Mitsui hat die im September verlautbarte Übernahme von Dispolok nun abgecshlossen. In Zukunft werden Dispolok und MRCE weiter als getrennte Unternehmen am Markt auftreten. Während Dispolok sich auf die Märkte Österreich, Italien, Polen und Süd-Ost-Europa konzentriert, wird MRCE schwerpunktmäßig die Beneluxländer, Frankreich und die Schweiz bearbeiten.
Quelle: railcolor.net
Privatbahn-Elloks
20.11.2006
Die 482 031 ist zur Zeit an die Press vermietet.
Die an HGK vermiete 185 526 wurde mit Werbung für RSB Logistik versehen.
Der ES 64 U2-044 soll angeblich auch gerade zum Einbau des Balkan Paket in Ungarn weilen und nach dem Einbau, Ungarn als ES 64 U2-066 verlassen.
Quelle: RB
Dispoloks
19.11.2006
Die ES 64 U2-064 fährt wieder für die WLB. Die Lok wurde in Österreich mit den WLB Hausfarben beklebt. Nun fährt sie wie die meisten in dem Wiener Lokalbahn Farbkleid, da er wie die meisten Tauris längerfristig angemietet wurde.
Die ES 64 U2-041 fährt höchstwahrscheinlich für RTS, denn sie stand heute in Hagen Gbf an einem Bauzug.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
15.11.2006
WLB ES 64 U2-021 wird von der SBB zum nachschieben ihrer Züge auf den Brenner genutzt, um während des nicht verkehrens der Züge lange Standzeiten zu vermeiden, nutzt in der Zeit TX Logistik den Taurus für ihre Züge zum vorspannen, nachschieben oder nur bespannen ihrer Züge. Dabei kam es auch schon vor, das der WLB Taurus 021 einen Autozug vom Brenner bis Regensburg auf dem gesamten Laufweg bespannte!
Quelle: RB
InterConnex ab 10. Dezember noch schneller und drei Mal täglich
15.11.2006
Berlin, 15. November 2006 - Leipzig-Berlin in weniger als 1 1/2 Stunden, unter der Woche drei Mal täglich und weiterhin ab 12,- Euro: Das Angebot des InterConnex, der preiswertesten Verbindung zwischen beiden Städten, wird zum 10. Dezember 2006 deutlich verbessert. "Mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember erreicht die Schnelligkeit unserer Züge fast ICE-Niveau - und das zu konkurrenzlos günstigen Preisen", sagte Jan Bleis, der für die InterConnex-Züge zuständige Geschäftsführer.
Der InterConnex fährt in Berlin künftig durch den neuen Nord-Süd-Tunnel und ist dadurch sehr viel schneller am Ziel. Wochentags wird die Strecke Leipzig-Berlin nun drei Mal in jeder Richtung bedient. Samstags führt die Verbindung ab Leipzig über Berlin und Rostock erstmals bis nach Warnemünde. Am frühen Sonntagnachmittag geht es wieder zurück nach Süden.
Die günstigste Variante, ein Ticket zu bekommen, ist eine Buchung über das Internet. Für jede Strecke stehen extragünstige Kontingente zur Verfügung. Von Leipzig nach Berlin kommt man damit beispielsweise schon ab 12 Euro, für Jedermann und ohne Bahncard. Die normale Fahrkarte für die Fahrt von der Messe- in die Hauptstadt kostet im Vorverkauf 16 Euro, Kurzentschlossene zahlen nach dem Motto "Einsteigen und Losfahren" 20 Euro direkt im Zug. Kinder bis 14 Jahren reisen in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos, somit bietet der InterConnex auch für Familien mit Kindern wesentliche Vergünstigungen.
In Berlin hält der neue InterConnex außer im Drehkreuz Hauptbahnhof auch am Potsdamer Platz. Dort ist nicht nur die neue Mitte Berlins mit wenigen Schritten zu erreichen, sondern es bestehen auch sehr gute Anschlüsse an die Nord-Süd-S-Bahn und die U-Bahn-Linie 2. Neu ist auch ein Halt in Bitterfeld, der zunächst viermal an Wochentagen angeboten werden kann.
Durch den Einsatz elektrischer Züge kann der nicht elektrifizierte bisherige Streckenabschnitt Leipzig-Gera leider nicht mehr vom InterConnex befahren werden. "Bedauerlich ist auch, dass wir in Folge der anhaltenden Bauarbeiten zwischen Berlin und Rostock vom Streckenbetreiber DB Netz nur am Wochenende Fahrplantrassen auf dieser Strecke bekommen haben", so Geschäftsführer Jan Bleis. "Doch ein Ende dieser Einschränkungen ist in Sicht: Wir gehen davon aus, zum Beginn der Sommersaison Anfang Juni 2007 wieder täglich nach Rostock fahren zu können."
Doch der InterConnex wird nicht nur schneller und verkehrt öfter, die Fahrt wird auch komfortabler. Neue klimatisierte Wagen haben eine niedrige Fußbodenhöhe und breite Türen. Damit sind sie auch für mobilitätseingeschränkte Kunden und Eltern mit Kinderwagen bequem zu nutzen. Die großzügigen Mehrzweckbereiche ermöglichen es auch Radfahrern, ihr Gefährt problemlos mitzuführen. Unter www.interconnex.com gibt es alle Fahrpläne und direkte Buchungsmöglichkeiten. Informationen und Ticketverkauf auch über die InterConnex-Hotline 01805/10 16 16 (12 Ct/min aus dem Telekom-Festnetz) und an allen Servicestellen der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).
Auszug aus dem Fahrplan (ohne Zwischenstopps)
Leipzig Hbf-Berlin Hbf
Mo-Sa:
05:54-07:33
09:26-10:52 - Sa weiter nach Rostock Hbf (13:58) und Warnemünde (14:12)
Mo-Fr, So:
19:28-20:47
Berlin-Leipzig
Mo-Sa:
07:58-09:14
Mo-Fr:
So: 17:58-19:18 - So von Warnemünde (14:33) und Rostock Hbf (14:54)
21:01-22:27
Quelle: Interconnex
Ae 417 191+192 Transport de Fribourgvois
14.11.2006
Die beiden Ae 417 191+192 der Transport de Fribourgvois wurden am 10.Nov 06 von Bulle ( CH ),
nach Basel überführt und sollen mitsamt der Ae 477 900 Kreuzlingen ( ex LOKOOP ) in die
Beneluxstaaten abtransportiert werden. Wer der Lokkäufer ist bleibt ein Rätsel, jedoch wird vermutet dass die DLC diese Loks übernimmt. Damit verbleibt von dieser Baureihe nur noch die Ae 476 012-0 Classic Rail bei der Südostbahn in Samstagern in der Schweiz.
Quelle: Ludwig Reyer
Baureihe 185.5
14.11.2006
Die 185 572 kommt ebenfalls zu r4c.
Quelle: anonym
Baureihe 185.5
13.11.2006
Entgegen der Planung kommt die 185 571 kommt in den nächsten Tagen zu r4c. Ursprünglich sollte die Lok zur RTS Schweiz
Quelle: anonym
Baureihe 185.5
12.11.2006
Die 185 524 fährt jetzt für LTE. Die Lok soll wie die bereits für LTE fahrenden 185 528 und 529 noch eine LTE Beschriftung bekommen.
Quelle: RB, Sybic
Baureihe 139
09.11.2006
Die Lokomotion 139 177 kam am Mittwoch ab Lübbenau Süd vor den Press Gipsplattenzug zum Einsatz.
Quelle: RB
Baureihe 191 MRCE
08.11.2006
Nun ist die Baureihenbezeichnung der 50 von MRCE bestellen Lokomotiven auf Basis der EuroSprinter-Familie von Siemens bekannt. Mit der 191 wird eine weitere ehrwürdige Nummer neu besetzt. Die Lokomotiven werden übrigens ähnlich den für Portugal produzierten LE 4700 ausgestattet werden.
Quelle: railcolor.net
Berchtesgadener Land-Bahn unter neuer Führung
08.11.2006
Die Regentalbahn AG (RAG) hat gemeinsam mit der Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation als Bieter-gemeinschaft per 8. November 2006 den Zuschlag für den Betrieb der Bahnstrecke Freilassing - Berchtesgaden erhalten. Der Vertrag mit dem Freistaat Bayern läuft von Dezember 2009 bis 2022. Zwei erfahrene Partner haben sich zusammengetan und die gewünschten Qualitäts- anforderungen erfüllt. Die Regental Bahnbetriebs GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der Regentalbahn AG. Die Salzburg AG ist der regionale Energie- und Verkehrsdienstleister in Stadt und Land Salzburg. Der Verkehrsbetrieb ist integrierter Bestandteil des Unternehmens und befördert unter den Marken Salzburger Lokalbahn (SLB) und StadtBus rund 42 Mio. Fahrgäste im Jahr. Synergien der Regental Bahnbetriebs GmbH und der SLB sowie deren Kompetenzen überzeugten die Bayerische Eisenbahngesellschaft.
Gesamtinvestitionsbudget: ca. 15 Mio. Euro
Investiert wird vor allem in neue Fahrzeuge: 5 Triebwagen werden in den nächsten Jahren angeschafft. Beide Unternehmen bringen dafür gemeinsam rund 15 Mio. Euro auf. Elektronische Fahrgastinformationen (optisch sowie akustisch) innen und außen sorgen für höchsten Komfort. Ein Konzept zur Marketingstrategie mit professionellen Kommunikationsmaßnahmen sowie ein einheitliches CI bzw CD-Konzept zur Gestaltung der Triebwagen war Bestandteil der Einreichunterlagen.
Quelle: SLB Pressemeldung
Bremen und Niedersachsen vereinbaren Ausschreibung des Regio-S-Bahn-
Netzes
05.11.2006
Die Länder Bremen und Niedersachsen (vertreten durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, LNVG) haben eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der die Eckpunkte für die Ausschreibung des Regio-S-Bahn-Netzes Bremen/Niedersachsen festgelegt werden. Die Veröffentlichung der Ausschreibung soll noch dieses Jahr erfolgen. In dem Netz werden pro Jahr rund 4,4 Mio. Zug-Kilometer gefahren, das Land Bremen ist mit ca. 1,7 Mio. Zug-Kilometern beteiligt (ca. 38 %). Das zukünftige Regio-S-Bahn-Netz besteht aus folgenden Teillinien:
Bremen Hauptbahnhof - Oldenburg (optional: - Bad Zwischenahn)
Bremen Hauptbahnhof - Nordenham
Bremen-Farge - Bremen Hauptbahnhof - Verden
Die ersten drei Linien übernimmt der Gewinner der Ausschreibung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010. Ein Jahr später folgt die Linie Bremen-Farge - Bremen Hbf - Verden.
Da die Linien des Regio-S-Bahn Netzes durch die Verantwortungsbereiche zweier Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) führen, haben Niedersachsen und Bremen sich in einer Vereinbarung auf die Modalitäten der Ausschreibung verständigt. In dieser Vereinbarung werden alle für das Vergabeverfahren der Regio-S-Bahn wesentlichen Aspekte der Zusammenarbeit, der verfahrenstechnischen Abwicklung und der Finanzierung des zukünftigen Angebotes geregelt.
Der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, Ronald-Mike Neumeyer erwartet von der Ausschreibung eine erhebliche Verbesserung des Nahverkehrs auf der Schiene: "Ich erwarte vom Regio-S-Bahn-Netz einen qualitativen Quantensprung im Öffentlichen Nahverkehr. Moderne Bahnhöfe und bessere komfortable Fahrzeugen werden dazu beitragen, dass der Verkehrsträger Schiene erheblich an Bedeutung gewinnt. Und dies wird einen großen Beitrag leisten, damit die Region enger zusammenwächst."
Dr. Wolf Gorka, Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, freut sich ebenfalls über die bevorstehende Ausschreibung: "Mit diesem Wettbewerbsverfahren wollen wir sowohl Fahrzeugqualität, Komfort und Service als auch den Fahrplan auf diesen Strecken deutlich verbessern. Gleichzeitig hoffen wir angesichts knapper werdender Mittel, mit Hilfe des Wettbewerbs den öffentlichen Zuschuss für dieses Teilnetz senken zu können."
Das Gesamtkonzept der Regio-S-Bahn sieht vor:
Einführung einer neuen, schnelleren Fahrzeugflotte mit modernen
Elektrotriebwagen
Fortentwicklung zu einem integrierten Taktsystem mit Schließen von
Fahrplanlücken nach Nordenham und Twistringen
Barrierefreiheit in allen Zügen durch sanierte, auf 76 cm erhöhte Bahnsteige
Modernisierung von Strecken und Bahnhöfen im Regio-S-Bahn Netz
Möglichkeit zur Einführung eines 15-Minuten-Taktes auf der Linie Bremen-
Vegesack - Bremen Hbf in den morgendlichen und abendlichen
Hauptverkehrszeiten
Möglichkeit zur Verlängerung der Teillinie Bremen-Hauptbahnhof - Oldenburg
bis nach Bad Zwischenahn
Metropolregionen Bremen und Hamburg wachsen zusammen
Neben der Regio-S-Bahn Bremen / Niedersachsen ist zur Betriebsaufnahme im Dezember 2010 auch die Neuausschreibung der heute von der metronom Eisenbahngesellschaft befahrenen Linien zwischen Bremen, Hamburg und Uelzen vorgesehen. In diese Ausschreibung werden auch die heute von der DB Regio AG gefahrenen RegionalBahn-Leistungen zwischen Bremen und Rotenburg/Wümme bzw. zwischen Tostedt, Hamburg und Lüneburg integriert. Zum Einsatz kommen
Elektrolokomotiven und Doppelstockwagen aus dem Fahrzeugpool der LNVG (wie schon heute auf den metronom-Linien).
Geplant sind dabei zwischen Bremen und Hamburg eine schnelle Linie mit Halten in den aufkommenstärksten Bahnhöfen und eine weitere Linie mit Halt an allen Bahnhöfen. Die Fahrzeit der beiden Linien wird sich um etwa 15 Minuten unterscheiden. Bremen und Hamburg werden dann im SPNV halbstündlich miteinander verbunden sein; erstmals erhalten alle dazwischen liegenden
Stationen ganztags schnelle und umsteigefreie Direktverbindungen nach Bremen und Hamburg.
In beiden Metropolregionen kommen dann ausschließlich moderne SPNV Fahrzeuge zum Einsatz.
Ausblick auf den weiteren SPNV-Wettbewerb
Mit der Ausschreibung der Regio-S-Bahn Bremen/ Niedersachsen steigt der Anteil der im Wettbewerb vergebenen Leistungen im Bereich der LNVG auf über 50 % und in Bremen auf ca. 80 %. In den Folgejahren sollen die SPNVAusschreibungen in Niedersachsen kontinuierlich fortgesetzt werden, die nächsten großen Wettbewerbsnetze werden dann schon 2009/2010 ausgeschrieben.
Neues zum SPNV -Vorhaben zwischen Bremen-Farge und Bremen-Vegesack
Die Aufnahme des Schienenpersonennahverkehrs zwischen Bremen-Farge und Bremen-Vegesack wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 stattfinden. Die vorbereitenden Arbeitsschritte, wie z.B. die Ausschreibung der Bauleistungen zur Modernisierung der Schieneninfrastruktur auf der Strecke zwischen Bremen-Farge und Bremen-Vegesack sowie die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens und der Abschluss von Bau- und Finanzierungsvereinbarungen mit den Infrastrukturunternehmen, laufen planmäßig. Die europaweite Vergabe der Signaltechnik erfolgt im November 2006, die Ausschreibung der sonstigen Bauleistungen läuft derzeit. Mit den Baumaßnahmen soll im 1. Quartal 2007 begonnen werden.
Quelle: Pressemeldung LNVG
Lokomotion
05.11.2006
Die ES 64 F4-028 ist auch bei Lokomotion im Einsatz. Bereits am 11.10 konnte sie bei Jenbach zusammen mit ES 64 U2-034 vor einem Lokomotion Güterzug Richtung Brenner fotografiert werden.
Quelle & Fotos: Harald Walkner, 11.10.2006
Schritt zur grenzenlosen Eisenbahn
Mit kommenden Fahrplanwechsel (11. Dezember 2006) wird ein weiterer Schritt zum grenzenlosen Eisenbahnverkehr getätigt. Ein Blick auf die, ab dann geltenden Umlaufpläne verrät uns, dass es einige Bespannungen von grenzüberschreitenden Mehrsystemfahrzeugen geben wird. In Kärnten wird man dann an manchen Tagen, bis zu vier verschiedene Mehrsystemloks E 412 (RFI), ÖBB-1216, SZ-541 und ÖBB-1890 beobachten können. Auch die vier angemieteten ÖBB-189 (intern 1890) werden von dieser Neuerung betroffen sein. Für die barrierefreie Fahrt nach Slowenien (geplant vor EC 311) müssen einige Auflagen erfüllt werden. So zum Beispiel müssen die Achsen, mittels Symbolen gekennzeichnet werden - siehe Foto l.o. (Achse 1 - Rad Nummer 2). Die Einsätze dieser Art bedeuten für die Bahn sehr viel, da sich ab sofort die Stehzeiten an den Grenzen minimieren.
Am 31.10.2006 konnten in Villach Warmbad (r.o.) an der 189.910 diese Piktogramme abfotografiert werden. Die Lokomotive war gerade von Villach Hbf kommend (an R 4935) auf dem Weg nach Villach Süd, wo sie den G 69502 nach Lienz bespannte. Mit Diesem konnte sie dann im Bahnhof Kleblach-Lind abgelichtet werden (l.).
Quelle & Fotos: Gerfried Moll, bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe ES 64 F4
07.11.2006
Die ES 64 F4-096 fährt jetzt bei Railion, dafür wurde ES 64 F4-007 wieder an Dispo zurück gegeben.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 F4
02.11.2006
Es gibt wieder einige Änderungen bei den Dispoloks: Die nagelneue ES 64 F4 027 und die ehemalige Autozug-Lok ES 64 F4-020 fahren nun für Lokomotion. Letztere hat dabei noch ihr Teilreklame von Autozug.
Die ES 64 F4 012 udn 013 wurden nun von der Slowenischen Staatsbahn an Dispolok zurückgegeben, da mit den 541 001-005, 07 und 101 genügen eigene Viersystemloks zur Verfügung stehen.
Quelle: railcolor.net, HS
Baureihe 1010
30.11.2006
Die 1010.010 konnte gestern auf Abnahmefahrt zwischen Wien Nord und Mistelbach gesichtet werden. Die Lok der ÖBB GE Erlebnisbahn war zuvor im Rahmen einer Hauptruntersuchung wieder instandgesetzt worden.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1042.5
30.11.2006
Die 1042 509 tritt heute den letzten Weg zur Verschrottung nach Fürstenfeld zur Firma Kohl an.
Anbei der Fahrplan:
Do, 30.11.2006 Linz Hbf ab 21:23 mit Zug 66937
Fr, 01.12.2006 Linz Vbf ab 08:43 mit Zug 54693
Fr, 01.12.2006 Selzthal ab 21:37 mit Zug 55769
Mo, 04.12.2006 Graz Vbf ab 04:22 mit Zug 44355
Mo, 04.12.2006 Feldbach ab 10:10 mit Zug 74746
Mo, 04.12.2006 Fehring ab 11:29 mit Zug 74772
Mo, 04.12.2006 Fürstenfeld an 11:58
Quelle: rocofan-1
Wiener Städtische wirbt auf ÖBB-Lok
30.11.2006
Versicherung setzt auf rollende Werbefläche des ÖBB-Konzerns Für vorerst ein Jahr wird eine Lokomotive der Taurus-Flotte - mit einem Sujet der Wiener Städtischen beklebt - in Österreich und dem benachbarten Ausland unterwegs sein. Erst seit kurzem bietet das ÖBB-Werbecenter diese in Österreich neue Form der Werbung an. Die Wiener Städtische mit ihrem Sujet "Zug um Zug ohne Sorgen" ist auf diesem Gebiet "First Mover" in Österreich.
Ein Produkt mit Zukunft
Am 29. November wurde die Werbe-Neuheit erstmals führenden Wirtschaftstreibenden und Journalisten vorgestellt. Die Präsentation fand in einer Werkstätte der ÖBB-Technische Services statt, die für die Beklebung bzw. Lackierung der Loks verantwortlich zeichnen.
Wiener Städtische Generaldirektor Günter Geyer: "Wir freuen uns, mit dieser Kooperation gemeinsam mit den ÖBB in die Öffentlichkeit zu treten und sind sehr stolz, dass wir das erste Unternehmen sind, das den Ferrari unter den Lokomotiven - die Taurus - als Werbeplattform nützen kann."
Für ÖBB-Vorstandssprecher Martin Huber ist das vorliegende Produkt ein Beweis für die Schlagkräftigkeit des zu Beginn dieses Jahres gegründeten ÖBB-Werbecenters. "Eine derart auffällige Werbeform hat es in Österreich noch nie gegeben. Dass das Thema Mobilität für die Werbewirtschaft interessant ist, sieht man an der steigenden Auslastung unserer Werbeflächen. Ich bin vom langfristigen Erfolg dieses Produkts überzeugt. "
Langjährige Partnerschaft ausgedehnt
Die Wiener Städtische nützt seit 2004 auf zentralen Bahnhöfen Österreichs Prismenwender als Werbeträger - so am Wiener Süd- und Westbahnhof, am Salzburger-, Grazer- und Linzer Hauptbahnhof und ab 2007 auch am Hauptbahnhof Innsbruck. Michaela Steinacker, Geschäftsführerin des ÖBB-Werbecenters: "Unsere Taurus-Loks sind durchschnittlich 335 Tage pro Jahr im Einsatz und legen dabei rund 230.000 Kilometer zurück. Eine vergleichbare überregionale Präsenz ist anderswo nicht erhältlich. Ich freue mich, dass die Wiener Städtische als eine unserer langjährigen Werbekunden als erster von diesem Angebot Gebrauch macht. Der Aufmerksamkeitsgrad ist gerade beim 'First Mover' einer neuen Werbeform besonders hoch. Lokwerbung garantiert jedoch auch künftigen Kunden auf Grund des limitierten Angebots ein Höchstmaß an Auffälligkeit."
Quelle: ÖBB
ÖBB will mehrere Werkstätten schließen
28.11.2006
Die ÖBB plant die Schließung mehrerer Werkstätte. War bislang nur Selzthal im gespräch, so sickerte nun durch, dass auch weitere Standorte betroffen sind. Insgesamt soll der Werkstättenbereich im Inland von derzeit 30 auf 24 Standorte und die Zahl der Mitarbeiter um 500 reduziert werden. Dagegen plant der Werkstättenbereich in Zentral- und Osteuropa ein eigenes Service-Netz mit neuen Werkstätten in der Slowakei, Ungarn und Slowenien zu eröffnen. Bereits heute liegt die Betreung der MAV-1047er in Hand der ÖBB.
Neben Selzthal sind die Standorte Feldkirch in Vorarlberg, Wörth in Niederösterreich und Franz-Josefs-Bahnhof, Wien West und Wien Süd in Wein betroffen, die im Rahmen des Baus des neuen Zentralbahnhofs an einem neuen Standort am Matzleinsdorfer Platz zusammengefasst werden sollen. Zudem sollen die Werkstättenflächen in Wien-Floridsdorf und Linz um 80 Prozent vermindert werden, ohne die flächendeckende Versorgung dabei zu gefährden. Dafür sollen neue effizientere Anlagen zur Anwendung kommen.
Quelle: verschiedene
ÖBB-News
26.11.2006
- 1016.047 wird ab nächster Woche für die Wiener Städtische Versicherung werben.
- 4024.090 wird den schadhaften 4024.022 ersetzen und wirbt für Coca Cola.
- 1216 Wb haben keine Tschechien-Zulassung erhalten, daher weiter vermehrt 1014 und 1116 auf der Nordbahn anzutreffen.
- Der tschechische Pendolino CD-680 kommt aber ab 10.12. planmäßig bis Wien zum Einsatz.
Quelle: Gerfried Moll, bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1042.5
26.11.2006
Da war es nur noch eine - die 1042 513 wurde am 20. November abgestellt und soll als Drehgestellersatzteilspender für die 1142 554 dienen. Damit ist die 1142 518, die letzte noch im betrieb stehende Lok der Reihe 1042.5
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1216
24.11.2006
Eine Lok der Reihe 1216 soll ab Fahrplanwechsel mit einem Güterzug von Tarvisio über die Tauernstrecke bis München verkehren
Quelle: DSO
Baureihe 1014
22.11.2006
Ab Fahrplanwechsel wird für die ÖBB-1014 ein 4-tägiger Umlauf in der Relation Wien -Tatabánya (Ungarn) für alle EURegio-Züge geplant. Die EURegio-Wendezüge können allerdings aufgrund fehlendem ungarischem Zugsicherungsystem der ÖBB-Steuerwagen nicht in Ungarn verkehren udn müssen deshalb im ungarischen Streckenteil lokbespannt gefahren werden. Wenn ein geschobener Wendezug mit 1014er zum Grenzbahnhof Hegyeshalom einfährt, muß die Lok dort ihren Zug umfahren.
Quelle: Z.Czifra
Baureihe 1142
20.11.2006
Bereits Mitte November wurde die 1142 551 nach Schweden überführt.
Quelle: Privatbahn-Forum
ÖBB: Freie Fahrt nach Slowenien mit dem TAURUS 3
19.11.2006
Moderne Mehrsystemloks im Durchlauf zwischen Villach und Laibach
Slowenien rückt ab 10. Dezember 2006 noch näher zu Österreich, denn ab diesem Tag gehören die systembedingten Barrieren wie zum Beispiel die unterschiedlichen Stromsysteme für den Bahnverkehr der Vergangenheit an. Die Geschäftsführer der ÖBB-Traktion GmbH, DI Herwig Wiltberger und der Slowenischen Eisenbahn (SZ), Direktor Valter Oblak unterzeichneten heute das bilaterale Übereinkommen für den internationalen Lokdurchlauf mit TAURUS 3 - Hochleistungsloks der neuesten Generation.
Während die ÖBB ihr Bahnstromnetz mit 15.000 Volt Wechselstrom und einer Frequenz von 16 2/3 Hertz betreiben, fahren die E-Loks der Slowenischen Eisenbahnen unter 3.000 Volt Gleichstrom. Bislang mussten in den so genannten Systemwechselbahnhöfen die Loks getauscht werden. "Für die TAURUS 3 Loks, von denen die ÖBB 50 Fahrzeuge bis Mitte 2007 beschaffen, stellt diese Barriere künftig kein Hindernis mehr dar. Bei der Einfahrt in den Bahnhof wird einfach der Stromabnehmer gesenkt und jener für das andere Stromsystem gehoben. Die Umschaltung erfolgt auf Knopfdruck durch den Lokführer", stellt DI Herwig Wiltberger, Geschäftsführer der ÖBB-Traktion GmbH fest.
382 Hochleistungsloks für die ÖBB
Seit mehr als sechs Jahren läuft die größte Qualitätsoffensive am Lokomotivsektor bei den ÖBB. Unter anderem werden 382 elektrische Hochleistungsloks TAURUS bei Siemens Verkehrstechnik beschafft. Die letzte Tranche besteht aus 50 Mehrsystemloks des Typs TAURUS 3. Ende 2007 wird mit der Übergabe der Weltrekord-Lok (diese Lok stellte im September mit 357 km/h einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord für Elektro-Lokomotiven auf) das Beschaffungsprogramm abgeschlossen. "Neben den beiden Wechselstromsystemen von 15.000 Volt und 25.000 Volt sind die Fahrzeuge auch unter Gleichstromfahrleitungen einsetzbar. Dadurch kann die TAURUS 3 prinzipiell auch auf allen elektrifizierten Europäischen Normalspurnetzen eingesetzt werden. ÖBB-Traktion GmbH leistet damit einen wesentlichen Beitrag die ÖBB bis 2010 zu einer Top-Bahn Europas zu entwickeln", so DI Wiltberger zu den Vorteilen der neuen Lokflotte.
Enge Kooperation mit den Slowenischen Eisenbahnen (SZ)
Auch die Slowenischen Eisenbahnen (SZ) beschaffen derzeit 20 bauartgleiche TAURUS-Lokomotiven, die ebenfalls über die Vorzüge der Mehrsystemtechnologie verfügen. "Am 10. Dezember 2006 starten ÖBB und SZ mit dem gemeinsamen Einsatz im jeweils anderen Bahnnetz. Dabei legen die Loks jährlich mehr als 520.000 Kilometer im Personen- und Güterverkehr zurück", stellt Traktions-Direktor Valter Oblak von den Slowenischen Eisenbahnen fest.
Kooperation bringt viele Vorteile
Durch den Einsatz von Mehrsystemlokomotiven entfallen in den definierten Schnittstellen auch die zeitraubenden Lokwechsel. Viele Vorteile bringt dies vor allem für den Güterverkehr. Hier werden die langen Grenzwartezeiten künftig auf ein Mindestmaß reduziert. Mit Fahrplanwechsel 2007/2008 ist auch im Personenverkehr die Reduktion der Übergabezeiten in den Grenzbahnhöfen geplant.
Umfangreiches Leistungsprogramm zum Start
Täglich führen zwei Lokomotiven internationale Reisezüge auf der Achse zwischen dem kroatisch/slowenischen Bahnhof Dobova via Ljubljana nach Villach. Im Güterverkehr sind fünf Fahrzeuge mit schweren Erzzügen nach Linz bzw. in der Gegenrichtung zum Großverschiebebahnhof Ljubljana Zalog unterwegs und legen dabei pro Tag bis zu 900 km zurück.
Insgesamt investieren die ÖBB mehr als 1 Mrd. EUR in 382 neue TAURUS-Loks - das größte Lokbeschaffungsprogramm in der Geschichte der ÖBB. Eine weitere Besonderheit ist der hohe Eigenfertigungsanteil der neuen Hochleistungslok. Ins Linz wurde dafür ein eigenes TAURUS-Competence-Center errichtet, wo nicht nur die ÖBB-Lokomotiven gewartet werden, sondern auch Kunden aus ganz Europa eine kompetente Anlaufstelle für die TAURUS vorfinden. Darüber hinaus erfolgen der Einbau sowie die gesamte Wartung von 40 Wagenkasten-Komponenten in den ÖBB-eigenen Werken des ÖBB-Technischen Services GmbH in Linz und Knittelfeld.
Quelle: ÖBB Traktion
Baureihe 1042
14.11.2006
Zur Zeit sind nur noch zwei Lokomotiven der Unterbaureihe 1042.5 in Betrieb - die 1042 513 und 518. Alle anderen sind abgestellt oder dienen als Ersatzteilspender (1042 501-503, 505, 509, 510, 512, 514, 515 und 519).
Mehr Glück hat die 1042 023 - die Lok befindet sich zur Zeit zur Ausbesserung in der TR Selzthal und kommt dann zur Erlebnisbahn als Nostalgielok.
Quelle: rocofan
Baureihen 1890/1216
13.11.2006
Im Augenblick laufen in Villach Triebfahrzeugschulungen auf der Baureihe 1216. Sobald die Einsatzgenehmigung für Italien vorhanden ist, sollen die 1216er auch im Korridror von Lienz nach Innsbruck Verwendung finden. Da die bislang eingesetzten vier ES 64 F4 dann ohne Arbeit wären, sollen sie dann wohl an Dispolok zurückgegeben werden.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihen 1142
13.11.2006
Die 1142 566 erhielt nun im Rahmen einer F3-Untersuchung neue ÖBB-Wortmarken. Die Besonderheit dabei: die Lok trägt noch das blutorange Farbkleid.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1099
13.11.2006
Bei den 1099ern sind aktuell sechs Loks betriebsfähig: 001, 004, 007, 010, 013, 016. Die 1099 002 ist aus Linz nach der Ausbesserung zurückgekommen, dauert aber noch lange bis sie eingesetzt wird.
Dafür ist die 1099 008 zur Ausbesserung nach Linz gekommen.
Quelle: rocofan-1
ÖBB und Siemens: Produktion des ersten railjet gestartet
06.11.2006
Premium-Produkt mit kundenorientiertem Markt- und Servicekonzept ab 2008 auf Schiene
23 neue railjet-Züge mit je sieben Wagen, im Top-Design und mit einem völlig neuen Servicekonzept, werden ab 2008 den Standard im Fernverkehr neu definieren. Heute fällt in Wien der Startschuss für die Fertigung des railjet, des neuen Aushängeschildes der ÖBB-Personenverkehr AG. Gemeinsam mit einem Markt- und Servicekonzept ist der railjet das Herzstück der umfassenden Modernisierungs- und Kundenoffensive im Fernreiseverkehr.
"Der railjet verkörpert all das, was wir uns unter der Bahn der Zukunft vorstellen", unterstreicht Martin Huber, Sprecher des Vorstandes der ÖBB-Holding AG. "Er steht für das neue Image der ÖBB: kurze Fahrzeiten, moderne Erscheinung innen wie außen und perfektes Kundenservice. Die Investition in den railjet ist einer jener Maßnahmen, durch die wir unsere Wettbewerbsfähigkeit im liberalisierten Markt sicherstellen und unsere Konkurrenzfähigkeit gegenüber der Straße weiter verbessern." Stefan Wehinger rechnet die Verbesserung in Zahlen vor: "Wir erwarten einen jährlichen Fahrgastzuwachs von 1,23 Millionen Reisenden", so der Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG beim offiziellen railjet-Anschnitt heute im Siemens-Werk in der Leberstaße.
Heimische Wirtschaft profitiert vom railjet
Ab 2008 werden die ersten railjet-Züge auf Österreichs Schienen unterwegs sein. Ab 2009 wird der internationale Verkehr zwischen Budapest und München aufgenommen, danach folgenden die Strecken Wien und Zürich bzw. Wien und Bregenz. Die Arbeit, die bis dorthin geleistet wird, ist beträchtlich. Auf einen Zug kommen allein bei den ÖBB-Technische Services GmbH rund 20.000 Arbeitsstunden. "Im Jahresschnitt sind mit der Produktion des railjet 250 Personen ausgelastet - 100 bei Siemens, 100 bei den ÖBB und 50 bei Zulieferern" freut sich Siemens-Österreich-Generaldirektorin Brigitte Ederer. 80 Prozent von der Auftragssumme verbleiben der Wertschöpfung in Österreich.
In der bereits bestellten ersten Tranche werden 23 railjet-Züge durch die Siemens Österreich AG gefertigt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 250 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt über Eigenmittel sowie den künftigen Cashflow. Für eine weitere Tranche von 40 Fahrzeugen wurde eine Option fixiert.
railjet: Neue Konzepte am Zug
Bei diesem völlig neu konzipierten Zug gehören modernes Innen- und Außendesign sowie eine großzügige Ausstattung selbstverständlich dazu. Ein elektronisches Fahrgastinformationsservice informiert umfassend über den Haltestellenverlauf sowie über Reisezeiten und aktuelle Anschlüsse. Bei der Konzeption wurden die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Kundengruppen berücksichtigt. So wurde etwa speziell auf den erhöhten Platzbedarf bei mobilitätseingeschränkten Personen Rücksicht genommen; für Kinder gibt es einen eigenen Kinobereich, der die Fahrzeit - auch für die Eltern - weiter verkürzt.
Die Innenausstattung des railjet setzt auf kreative Lösungen und viel Komfort. "Wir haben die Bedürfnisse unserer Kunden sehr genau studiert und sind intensiv auf sie eingegangen. Schließlich sollen sich die Kunden im railjet mehr als wohl fühlen", so Wehinger. Die hochwertigen Sitze werden nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen entwickelt, angenehme Lichtgestaltung und praktische Gepäckunterbringung setzen ebenfalls neue Maßstäbe.
Den Business-Class- und Premium-Class-Kunden wird ein "Am-Platz-Service" für Speisen und Getränke sowie ein eigener Zeitungsservice angeboten werden. Die Kunden der Economy-Class erwarten das bewährte Bistro-Trolley-Service sowie ein erweitertes kulinarisches Angebot im bordeigenen Bistro.
Quelle: ÖBB-Holding AG Konzernkommunikation
1014 mit Doppelstock
07.11.2006
Am gestrigen 06.11.2006 wurde der doppelstöckige Hotelzugwagen 6181 76-94 215-8 für die Probe- und Versuchsfahrten zur Fahrzeugzulassung nach Knittelfeld überstellt. Bei den Triebfahrzeugen handelte es sich um die 1014.015 und 1014.018, die jeweils an den Zugenden gereiht wurden. Nebst dem zu testenden Doppelstockwagen, wurden drei Bremswagen (Serie 20-94) eingereiht. Der Wagensatz hatte ein Gewicht von 350 Tonnen und hatte ein Länge über Puffer von 141 Meter. Am heutigen Tag wurde zwischen Scheifling (Stmk.) und St. Veit an der Glan, die obligatorische Gleisbogenmessfahrten mit erhöhter Seitenbeschleunigung (V/max + 5/10 km/h) gefahren. Hierfür mussten sämtliche zuggeschaltene Eisenbahnkreuzungen mit einem Schrankenposten gesichert werden. Die erste Aufnahme zeigt die vormittägliche Messfahrt 95665 bei der Hst. Micheldorf-Hirt. Eine Weitere, den nächmittäglichen SProb 95668 bei Mariahof-St. Lambrecht. - Morgen werden den ganzen Tag Bremstests, nur mit einer 1014 und dem Doppelstockwagen zwischen Friesach und Treibach durchgeführt. Aus diesem Grund kommt dem Messeinheit erst am Abend wieder nach Wien zurück.
Quelle & Fotos: Gerfried Moll, bahnbilder.warumdenn.net, 07.11.2006
Schweiz
SBB nehmen ETCS ab April 2007 vollständig in Betrieb
30.11.2006
Ab April 2007 werden alle Züge auf der Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist nur noch durch dass ETCS Zugsicherungsystem geführt, was eine dichtere Zugfolge sowie 160 km/h später dann 200 km/h ermöglicht. Dabei dürfen nur die jenigen Fahrzeuge auf dieser Neubaustrecke fahren, die über eine vollständige ETCS-Ausrüstung verfügen, sowie die ETCS-tauglichen ICE-Züge der BR 401. Hier zwei Bilder von ETCS Balisen.:
(l.) Transparente Balise mit Kabelanschluss zum ortsfesten Signal - lesbar durch die ETCS/ETM Antenne an jedem Triebfahrzeug (r.) Balisenpaar - vorne transparente Balise mit Kabelanschluss, hinten Festdatenbalise ("Elektronischer Kilometerstein").
Die Daten werden im ETCS Betrieb von der Streckenzentrale Olten, via einer Radioblockzentrale an der Strecke über Funk zum Lokführer weitergleitet. Dabei werden diese Daten in der Lok im Datenrechner umgerechnet und umgehend auf den besetzten Führerstand an die ETCS Displays übermittelt. Dort kann der Lokführer die fahrdienstlichen Befehle sowie Geschwindigkeitsangaben ablesen.Zudem stehen an der ETCS Strecke Merktafeln (oranger Pfeil auf blauem Grund sowie Nummerierung)
(Anmerkung zu den Fotos: Das Bild mit den beiden Siemens Balisen kommt aus Luxemburg. Man erkennt dies an der Befestigungsart des Infillkabels (von Thales für CFL entwickelt) und daran dass keine Steine sondern Hochofenschlacke als Schotter genutzt wird. Yves SERRES)
Quelle: Ludwig Reyer
Vollbetrieb im Lötschberg-Basistunnel ab 9. Dezember 2007 wie geplant
26.11.2006
An einer gemeinsamen Sitzung haben die Verantwortlichen des Bundesamtes für Verkehr, der BLS AlpTransit AG, der BLS AG und der SBB beschlossen, den Lötschberg-Basistunnel ab 9. Dezember 2007wie geplant und ohne Einschränkungen in Betrieb zu nehmen. Der Fahrplan wird national wie international entsprechend vorbereitet.
Gestützt auf eine umfangreiche Studie haben das Bundesamt für Verkehr als Aufsichtsbehörde, die BLS AlpTransit AG als Erstellerin, die BLS AG als Betreiberin und die SBB AG als Systemführer für ETCS Level II heute Vormittag den Entscheid gefällt, die Lötschberg-Basisstrecke wie geplant in Betrieb zu nehmen.
In der Untersuchung wurden die Risiken eines reduzierten kommerziellen Betriebes mit ETCS II ab Juni 2007 und des kommerziellen Vollbetriebes ab Fahrplanwechsel vom 9. Dezember 2007 untersucht. Nebst dem Signalisierungssystem wurden auch sämtliche relevanten Infrastrukturen und das Rollmaterial in die Abklärungen einbezogen. Dabei hat sich gezeigt, dass die volle Inbetriebnahme trotz noch vorhandener Risiken erreicht werden kann. Mit diesem Entscheid kann das geplante Angebot auf der Lötschberg-Basisstrecke von 30 IC-Zügen, 12 EC-Zügen und rund 80 Güterzügen täglich wie geplant erfüllt werden.
Quelle: blsalptransit.ch
ICE BR 411 084/584 absolviert Testfahrt Schweiz
14.11.2006
Der siebenteilige ICE 411 084/411 584 " KAISERSLAUTERN " absolvierte für den bevorstehenden Schweizeinsatz eine technische Probefahrt von Stuttgart aus via Singen-Schaffhausen-Andelfingen CH nach Winterthur. Ab Schaffhausen fuhr der Zug dann via Andelfingen CH nach Winterthur, weil dort die Möglichkeit bestand gleich die ETM ( Eurobalise-Transmission-Module ) zu testen, welche die ZUB-Übertragung übernehmen. Ab 10.Dez 2006 werden diese ICE BR 411 Zürich HB mit Stuttgart im 2-Stundentakt verbinden und somit Täglich von Morgens 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr fahren, im Gegenverkehr fahren sie dann 08.00 Uhr bis 20 Uhr:
Fahrzeiten Zürich-Stuttgart Hbf
7.14 Uhr,9.14 Uhr,11.14 Uhr,13.14 Uhr,15.14 Uhr,17.05 Uhr Uhr,19.14 Uhr.
Fahrzeiten Stuttgart Hbf-Zürich HB
08.04 Uhr,10.04 Uhr,12.04 Uhr,14.04 Uhr,16.04 Uhr18.04 Uhr,20.04 Uhr
Halte des ICE`s: Zürich HB-Bülach CH-Schaffhausen-Singen-Tuttlingen-Rottweil-Horb
Ausnahme um 17.14 Uhr Schweiz-Deutschland
Um 17.14 Uhr fährt ab Zürich kein ICE sondern ein normaler IR bis Schaffhausen, da damit viele Pendler fahren. Deshalb hat man entschieden, die Abfahrtszeit des Stuttgarter ICE auf 17.09 Uhr zu legen. Dies wegen der dichten Trassenbelegung und Gleisbelegung in Zürich HB erforderlich. Damit ist dieser Zug der einzige wo etwas ausserhalb des Takt liegt.
Der Zug bestand aus folgenden Fahrzeugen
411 084,411 124,411 224 ( Bordrestaurant )411 824,411 724,411 624,411 584
Technische Angaben zum 7teiligen ICE BR 411
Zuglänge: 185m
Zuggewicht: 368t
Leistung: 4000kW
Platzangebot: 358
Kleine Zugnummer 1184
Quelle: Ludwig Reyer
THURBO NPZ nun in Luzern zuhause
06.11.2006
Die ehemaligen Thurbo NPZ, die bis zur Inbetriebsetzung der neuen Flirt RABe 526 651-659 zwischen
Weinfelden und Engen fuhren, waren ab Juli bis Oktober zu diversen Anpassungsarbeiten in der Haubtwerkstatt Olten. Dabei wurde u.a. das Thurbo Logo abgenommen und durch dass normale SBB Logo ersetzt - auch auf der Stirnfront des RBDe und Bt. Nach einigen Einstellfahrten wurden die Züge sofort in den Liniendienst auf der S 6 Luzern-Langenthal eingesetzt. Zudem gab es einige Einsatzfahrten auf der S 8 Luzern-Olten.
Aufgrund fehlerhafter Arbeiten beim Service von Thurbo, müssen bei allen Wagen neue Achsen aufgezogen werden und bei den Triebwagen zusätzlich eine komplette Unterflurreinigung durchgeführt werden. Sämtliche Nachbesserungen werden im Betriebswerk Luzern durchgeführt und gehen aufs Konto von Thurbo, die für diese Nachbesserung haften muss. Die breiten Stromabnehmerwippen sind gegen schmale SBB Wippen getauscht worden. Die vollständige DB Zugsicherung und Umschaltvorrichtung bleibt in den Fahrzeugen, so dass man die EBA-Zulassung nicht verliert. Die angebrachten Wappen des Landkreis Konstanz und Stadt Engen bleiben ebenfalls an den Fahrzeugen und stellen so immer noch die Partnerschaft zu Deutschland dar.
Hier die neuen Fahrzeugnummern der uebernommen Thurbo NPZ Züge:
RBDe 561 171-174 (4 Motorwagen)
AB 50 85 30-35 671-674 (4 Mittelwagen)
Bt 50 85 29-35 971-976 (6 Steuerwagen)
Quelle: Ludwig Reyer
Baureihe Re 4/4 II
06.11.2006
Bereits seit Juni 2006 sind die letzten ehemaligs im EC-Verkehr zwischen Zürich und Lindau (EC Linie München - Zürich) eingesetzten Re 4/4 II mit DB-Stromabnehmer Geschichte. Ursprünglich waren sechs Lokomotiven des Depots Rorschach (Re 4/4 II 11195,11196,11198,11199,11200,11201) mit
DB Stromabnehmerwippe ausgestattet worden, die allerdings keine DB-Zugsicherung hatten und dementsprechend nur mit maximal 100 km/h und unter Beisein eines geschulten ÖBB-Lokführers ab dem Grenzbahnhof St.Margrethen nach Lindau verkehren durften. Der Umbau der Re 4/4 II für SBB Cargo in die Reihe Re 421 mit der Zulassung für Deutschland und der Einbau der deutschen Zugsicherung machte die sechs Re 4/4 II Loks überflüssig, so dass sie mittlerweile alle wieder in normale SBB-Loks rückgebaut wurden. Die EC Züge Zürich-München verkehren mit Re 421 SBB Cargo. Die Umbautdaten:
Loknummer / Rückbau der DB Pantographen
Re 4/4 11198 / 23.06.2006
Re 4/4 11195 / 23.06.2006
Re 4/4 11196 / 19.06.2006
Re 4/4 11199 / 17.12.2004
Re 4/4 11200 / 17.12.2004
Re 4/4 11201 / __.__.1991
Quelle: Ludwig Reyer
Bombardier: Schweizer BLS bestellt 13 Triebzüge für 58 Millionen Euro
08.11.2006
Bombardier Transportation wird im Konsortium mit Alstom Transport 13 elektrische Triebzüge des Typs RABe 525 an die Schweizer BLS AG liefern. Der jetzt unterschriebene Vertrag hat einen Wert von rund 58 Millionen Euro (74 Millionen US-Dollar) und beinhaltet eine Option über bis zu 20 weitere Fahrzeuge. Der Bombardier-Anteil, der auf den Basisvertrag entfällt, beläuft sich auf 38 Millionen Euro (49 Millionen US-Dollar). Bei Ausschöpfung der gesamten Option würde sich der Auftragswert auf etwa 143 Millionen Euro (182 Millionen US-Dollar) erhöhen.
Gebaut werden die 13 Triebzüge RABe 525 bei Bombardier Transportation in Villeneuve (Schweiz). Alstom liefert unter anderem die Traktionsanlage und die Fahrgastinformation.
Die BLS AG ist das zweitgrößte Bahnunternehmen in der Schweiz. Sie beschafft die neuen Fahrzeuge für die Regio-Express-Züge, die künftig ab Bern im Stundentakt über die Lötschberg-Strecke nach Brig, sowie als Flügelzug nach Zweisimmen verkehren. Das Angebot der Regio-Express-Züge richtet sich sowohl an Pendler als auch an Touristen. Die neuen Fahrzeuge sollen von Frühjahr 2008 bis Mitte November 2008 ausgeliefert werden.
"Wir sind stolz und freuen uns, dass die BLS auch weiterhin auf die verlässliche und bewährte Technologie von Bombardier setzt," so Alfred Ruckstuhl, Chief Country Representative, Bombardier Transportation Switzerland. "Dieses Zugsystem passt in die bestehende Fahrzeugflotte der BLS und ist dank seiner außergewöhnlichen Eigenschaften sowohl für den Betreiber als auch für Touristen und Pendler attraktiv. "
Die vierteiligen Triebzüge sind 62 Meter lang und verfügen über 193 Sitzplätze. Davon sind 40 Sitzplätze 1. Klasse und 153 Plätze 2. Klasse. Vier der insgesamt zehn Achsen werden angetrieben. Mit großen Panoramafenstern, Gepäcknischen, Skirechen und Fahrgastinformationssystemen versucht die BLS besonders den Erwartungen von Touristen entgegenzukommen.
Quelle: Bombardier Transportation
Schweiz: GTW Thurbo landete neben dem Gleis
03.11.2006
Entgleisung am 2.November 06 in Bülach,GTW Thurbo landete neben dem Gleis
Am 2.November 2006 um 08.30 Uhr entgleiste im nördlichen Bahnhofkopf Bülach CH der
Thurbo GTW RABe 526 733-1 während eines Rangiermanövers.Dabei landete er unsanft
im Schotter und musste mit einem KIROW Gleiskranen der SBB wieder aufgegleist werden mitsamt
Hilfe des herbeigeeilten Hilfswagen Winterthur wo mit der Bm 6/6 18511 kam. Ab 08.50 konnte
die Unfallstelle eingleisig wieder freigegeben werden was aber Verspätungen bis zu 15 min mit sich brachte. Fernverkehrszüge Zürich-Schaffhausen durften nicht halten sondern nur durchfahren. Reisende ab Zürich sowie auch ab Schaffhausen mit Ziel Bülach wurden mit Extrazügen transportiert.
Quelle: Ludwig Reyer
Spanien
Bombardier: Spanische Staatsbahn RENFE beschliesst Bestellung von 100 TRAXX Lokomotiven
09.11.2006
Als Ergänzung zur gestrigen Meldung - die vollständige Pressemeldung von Bombardier:
Bombardier Transportation ist von der spanischen Staatsbahn RENFE für die Lieferung von 100 TRAXX F140 DC Lokomotiven ausgewählt worden. Der Vertrag, der 2005 ausgeschrieben worden war, soll in naher Zukunft unterzeichnet werden. Die Auslieferung der ersten Lokomotiven soll in der zweiten Hälfte 2008 beginnen und bis 2010 abgeschlossen sein. Der von RENFE bekannt gegebene Kontrakt wird auf rund 419 Millionen Euro geschätzt und umfasst auch die Wartung der Loks für 14 Jahre. RENFE gab seine Entscheidung am 7. November 2006 nach einer Vorstandssitzung bekannt, die anberaumt worden war, um den Beschluss des Vergabekomitees zu erörtern.
Der Vertrag sieht vor, dass ein Teil der für ihre außerordentliche Zuverlässigkeit bekannten Fahrzeuge von Bombardier am RENFE-Standort Villaverde in der Nähe von Madrid gebaut werden. Die Antriebssysteme werden ebenfalls in Spanien, im Bombardier-Werk in Trapaga, Biskaya, gefertigt.
Die TRAXX F140 DC Lokomotiven sind für den Gütertransport in 3 kV Gleichstrom-Netzen mit einer maximalen Geschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt und sorgen für einen reibungslosen Betrieb zu geringsten Kosten. Die F140 DC Lok ist ein Mitglied der TRAXX-Familie. Die Lokomotiven sind mit der bewährter MITRAC Antriebs- und Steuerungstechnik von Bombardier ausgerüstet.
Die der TRAXX-Familie zugrunde liegende Strategie der Verwendung einer Vielzahl von baugleichen Komponenten hat sich als besonders vorteilhaft für den Kunden erwiesen. Sie erleichtert die Integration neuer Züge in bestehende Flotten und hält die Betriebs- und Wartungskosten niedrig. Außerdem sind die TRAXX-Lokomotiven für ihre hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit während ihres gesamten Lebenszyklus bekannt. Bislang sind fast 1000 auf der 185er Serie basierende TRAXX-Lokomotiven bestellt worden, von denen über 600 bereits im täglichen Betrieb Passagiere und Güter durch ganz Europa transportieren.
André Navarri, President, Bombardier Transportation, kommentierte die Ankündigung mit den Worten: "Wir freuen uns, dass wir ausgewählt wurden, um die ehrgeizigen Entwicklungspläne von RENFE zu unterstützen und sind uns sicher, dass unsere neuen Lokomotiven zur Optimierung des Güterverkehrs von RENFE beitragen werden. Vom Hochgeschwindigkeitssegment bis zu den Märkten für Nahverkehr und Signaleinrichtungen sind wir in Spanien in immer mehr Projekte involviert. Dieser Auftrag ist ein weiterer Beweis für das Vertrauen, das Bahnbetreiber weltweit in Bombardier-Produkte setzen."
"Alle Vorteile, die wir unseren Kunden mit dem Beginn der Entwicklung der TRAXX-Plattform versprochen haben", so Edmund Schlummer, President, Bombardier Transportation Locomotives, "sind längst Realität geworden. Unsere TRAXX-Lokomotiven erobern Europa Land für Land."
Als eines der größten Unternehmen auf dem spanischen Schienenverkehrsmarkt beschäftigt Bombardier Transportation über 500 Mitarbeiter an den Standorten in Trápaga, Alcobendas, Madrid und Barcelona. Das Unternehmen ist an einigen der bedeutendsten Bahnprojekte des Landes beteiligt, zu denen unter anderem die Hochgeschwindigkeitszüge AVE 102 und AVE S130 sowie der Peoplemover des Flughafens Barajas in Madrid gehören.
Quelle: Bombardier Transportation
Neue Güterzugloks für die RENFE
08.11.2006
Die spanische Staatsbahn RENFE hat 100 Güterzuglokomotiven auf Basis des TRAXX-Konzeptes bei Bombardier bestellt. Zehn Loks sollen in Kassel, die restlichen 90 im spanischen Villaverde produziert werden. Die Auslieferung startet im 2. Quartal 2008 und soll bis Herbst 2010 abgeschlossen sein. Der Auftrag hat ein Volumen von 419 Millionen Euro. Die neue Baureihe soll die Bezeichnung S-253 erhalten.
Quelle: lok-report.de,
Frankreich
Baureihe BB 37000
30.11.2006
Nachtrag: Die Ellok, die beim Unfall in Zoufftgen (11. Oktober 2006) zerstört wurde, war die französische Dreisystemlok BB 37007 (1,5 kV DC / 15 kV 16,7 Hz / 25 kV 50 Hz: geliefert am 13.05.2004). Der luxemburgische Triebzug war der 2207. Es ist noch nicht entscheiden, ob dieser wiederaufgebaut werden wird, da nur ein Triebkopf komplett zerstört worden war. Warscheinlich wird ein neuer Triebkopf gebaut werden.
Quelle: Guy Depraetere
Bombardier erhält Auftrag von SNCF über 467 Millionen Euro für 112 weitere AGC-Regionalzüge
26.11.2006
Bombardier Transportation wird für die Französische Staatsbahn (SNCF) weitere 112 Triebzüge des Typs AGC (Autorail Grande Capacité) bauen. Der Vertrag, den die SNCF im Auftrag der französischen Regionen abgeschlossen hat, beläuft sich auf rund 467 Millionen Euro (605 Millionen US-Dollar). Die Züge, die am französischen Bombardier Standort Crespin in der Region Valenciennes gebaut werden, sollen ab Oktober 2007 ausgeliefert werden.
Die Bestellung basiert auf einem Rahmenvertrag vom September 2001, mit dem die SNCF Bombardier mit der Lieferung von 500 AGC für die französischen Regionen beauftragt hatte. Insgesamt hat die SNCF nun 612 AGC-Züge bestellt.
Einundzwanzig französische Regionen haben bereits AGC-Züge geordert, darunter zuletzt Poitou-Charentes und die Ile-de-France.
"Dieser neue Auftrag ist ein Beleg für den beeindruckenden Erfolg des AGC beim Betreiber und den französischen Regionen. Fahrgastbefragungen haben ein positives Feedback von über 90 % hinsichtlich Design, Komfort und Bequemlichkeit dieser Züge ergeben", so Jean Bergé, Chief Country Representative France, Bombardier Transportation. "Wir sind besonders stolz auf diesen neuen Meilenstein. Er bestätigt das Vertrauen der SNCF in den AGC und etabliert ihn fest im exklusiven Kreis großer, moderner Schienenfahrzeugserien."
Der AGC wird in verschiedenen Ausführungen angeboten. Neben Diesel- und Elektromotoren sowie einem kombinierten Antrieb steht auch eine Zweisystemvariante (Diesel und Strom, 1,5 kV und 25 kV) zur Verfügung. Diese wurde jetzt auch von der SNCF mitbestellt.
In Frankreich ist Bombardier Transportation mit dem Werk in Crespin in der Region um Valenciennes präsent. Mit 1.600 Mitarbeitern ist dies der führende französische Produktionsstandort in der Bahnindustrie. Bombardier Transportation ist an allen Versionen des Hochgeschwindigkeitszuges TGV beteiligt und produziert ein breites Spektrum an Schienenfahrzeugen für den Personenverkehr, so etwa Fahrzeuge vom Typ MF2000 für die Pariser Metro, Straßenbahnen für Marseille, Nantes und Saint-Etienne und die Fahrzeuge für das RER Netzwerk. Mit den Fahrzeugen vom Typ TER2N NG und dem Hochleistungszug AGC (Autorail Grande Capacité) ist Bombardier Transportation eines der wichtigsten Unternehmen im Regionalverkehr und gilt als globaler Partner der Verkehrsbetriebe in Frankreich.
Quelle: Bombardier Transportation
Bombardier Transportation unterzeichnet mit der SNCF einen Vertrag im Wert von 2,7 Milliarden Euro über die Lieferung von 372 Zügen für die Ile-De-France
22.11.2006
Bombardier Transportation hat heute mit der Französischen Staatsbahn SNCF einen Vertrag im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro (3,5 Miliarden US Dollar) über die Lieferung von insgesamt 372 Zügen unterzeichnet, die für den Großraum Paris / Ile-de-France eingesetzt werden sollen. Der Vertrag beinhaltet einen Erstauftrag über 172 Züge, dessen Volumen sich auf rund 1,4 Milliarden Euro (1,8 Miliarden US Dollar) beläuft. Die Auslieferung der ersten Züge ist für November 2009 geplant und soll 2015 abgeschlossen sein. Bombardier war am 25. Oktober 2006 als Lieferant des neuen Triebzugs für die Ile-de-France ausgewählt worden.
Der neue Bombardier Nahverkehrszug für die Ile-de-France wird ein Zug in Gelenkbauweise mit extrabreiten Wagen sein, die einen ungewöhnlich geräumigen Innenraum für die Passagiere, breite Sitze und besonders breite Türen bieten, um ein schnelles Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Einteilig umfasst jeder Zug sieben bzw. acht Wagen, er kann aber auch zwei- oder dreiteilig gefahren werden. Abhängig von der Konfiguration und Ausführung nimmt der Zug zwischen 800 und 1000 Fahrgäste auf. Der neue Zug wird ein Maximum an Komfort, Schutz und Sicherheit bieten und basiert auf der bewährten Technologie von Bombardier, die bereits mit hoher Zuverlässigkeit im Verkehrsbetrieb eingesetzt wird.
Entwicklung und Fertigung der Züge wird der französische Bombardier Standort Crespin in der Region um Valenciennes übernehmen. Bombardier Transportation wird einen Teil des Auftrags an Alstom Transport als Zulieferer vergeben. Dazu zählen vor allem Engineeringleistungen, die das Ingenieursteam in Reichshoffen übernehmen wird, sowie der Bau einiger Mittelwagen und Drehgestelle, an den Alstom Standorten in Reichshoffen und Le Creusot.
André Navarri, President von Bombardier Transportation, erklärte: "Wir sind stolz darauf, dass wir diesen Auftrag erhalten haben, bei dem es sich um einen der bedeutendsten aller Zeiten handelt, der zudem von einem der weltweit führenden Verkehrsbetreiber vergeben wurde. Dafür möchte ich der Präsidentin der SNCF, Frau Anne-Marie Idrac, und dem Präsidenten der Region Ile-de-France, Herrn Jean-Paul Huchon, sowie allen Mitarbeitern der SNCF und des Verkehrsverbund Ile-de-France (STIF) gemeinsam unseren größten Respekt aussprechen. Die Mitarbeiter der SNCF haben seit dem Beginn der komplexen Ausschreibung 2004 bis zu ihrem heutigen Ende bemerkenswerte Arbeit geleistet, um diese zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Die Teams der Region und des STIF hat der Wunsch motiviert, möglichst schnell dem wachsenden Bedarf an modernen, zuverlässigen und komfortablen Transportmitteln für die Bewohner der Ile-de-France nachzukommen. Daher freuen wir uns, diese ambitionierten Pläne mit innovativen und schnellen Zügen zu unterstützen, deren Komfort den Fahrgästen die täglichen Fahrten angenehmer machen wird; und dies zu ausgesprochen wirtschaftlichen Betriebsbedingungen."
In Frankreich ist Bombardier Transportation mit dem Werk in Crespin in der Region um Valenciennes präsent. Mit 1.600 Mitarbeitern ist dies der führende französische Produktionsstandort in der Bahnindustrie. Bombardier Transportation ist an allen Versionen des Hochgeschwindigkeitszuges TGV beteiligt und produziert ein breites Spektrum an Schienenfahrzeugen für den Personenverkehr, so etwa Fahrzeuge vom Typ MF2000 für die Pariser Metro, Straßenbahnen für Marseille, Nantes und Saint-Etienne und die Fahrzeuge für das RER Netzwerk. Mit den Fahrzeugen vom Typ TER2N NG und dem Hochleistungszug AGC (Autorail Grande Capacité), der bislang von 21 französischen Regionen bestellt wurde, ist Bombardier Transportation eines der wichtigsten Unternehmen im Regionalverkehr und gilt als globaler Partner der Verkehrsbetriebe in Frankreich.
Quelle: Bombardier Transportation
Baureihe CC6500
14.11.2006
Zur Zeit befinden sich noch sporadisch fünf bis sechs Lokomotiven der Baureihe CC6500 im Einsatz vor TER Zügen der Region Rhône-Alpes.
Quelle: Sudmann
Ungarn
Baureihe 1047 MAV
22.11.2006
Statt der IC-Züge wird die Mav-1047 ab Fahrplanwechsel in einem 7-tägigen Umlauf alle RoLa-Zug in der Relation Wels (Österreich) - Kiskundorozsma (Ungarn) und zurück durchgehend bespannen. Laut aktuellen Plänen werden auch die EN268 und EN269 von Wien bis Budapest und zurück weiter mit MAV 1047ern bespannt - ebenso einige innerungarische Zugleistung zwischen EuroNight-Leistungen.
Quelle: Z.Czifra
21.11.2006
Wie bereits im Netz zu lesen war, werden die 1047er-Leistungen auf der Westbahn zum Fahrplanwechsel entfallen. Um jeden nochmal die Möglichkeit einzuräumen, einen der gelb-blauen Stiere vor die Linse zu bekommen, hier nochmal die Tageslicht-Leistungen zwischen Wien West und Salzburg (Der vollständige Umlauf war im Lok-Vogel Nr. 13 abgedruckt):
IC 543 Salzburg - Wien West (Di - Sa)
IC 547 Salzburg - Wien West (So)
IC 690 Wien West - Salzburg (tägl.)
IC 643 Salzburg - Wien West (tägl.)
IC 740 Wien West - Salzburg (tägl.)
Quelle: HS
13.11.2006
Der am 28.09.2006 im Wien verunfallte MAV 1047 008 ist nach einer werkstattigen Reparatur seit 11.11.2006 wieder in Dienst. Beim Unfall war die Zuglok des internationalen Schnellzugs D346 von Budapest Keleti nach Wien Westbahnhof mit eine Kleinwagen der ÖBB in der Nähe von
Wien Meidling kollidiert.
Quelle: Z.Czifra
Großbritannien
Großbritannien: Prototyp 89001 vor Verschrottung gerettet
22.11.2006
Die Alternative Current Locomotive Group (ACLocoGroup) hat den Prototyp 89001 gekauft. Die
Kaufsumme wurde nicht bekanntgegeben.
Die 89001 war die erste britische Lokomotive, die sowohl ästhetisch als auch technisch ein Bruch
gegenüber den elektrischen Vorgängerinnen bedeutete. Das Design basierte auf dem High Speed Train Prototyp Class 41 HSDT. Aufmerksam erhielten auch die ergonomische Führerstände. Sie war zudem die erste Wechselstromlok mit Co'Co'-Achsfolge.
Diese Lok wurde nicht im Auftrag der British Rail gebaut, sondern wurde als "production demonstration" entwickelt - als Universallok für eine Höchstgeschwindigkeit von 125 mph (200 km/h) und - dank ihre Reibungsmasse, die der Lok eine 50% erhöhte Zugkraft gab - auch für schwere Güterzüge. Sie wurde 1986 bei BREL in Crewe gebaut, der als Subunternehmer von BRUSH in
Loughborough handelte.
Nach ihrer Fertigstellung wurde die Lok zum Derby Engineering Development Unit überführt, wo sie hauptsachlich elektrische Versuchen unterzogen wurde. Nach Aufarbeitung bei BREL in Crewe wurden die üblichen Zulassungsfahrten für neue Triebfahrzeuge auf dem britischen Netz durchgeführt. Im Oktober 1987 hatte die Lok mehr als 10.000 miles (16.000 km) im Versuchseinsatz zurückgelegt, als British Rail die Lok für die Inbetriebnahme auf der West Coast Main Line (WCML) London - Glasgow abnehmen wollte. Wegen des zu großen Drehgestellachsstands (4,394 m) bekam sie denoch Einfahrverbot in London-Euston. Sie wurde deshalb dann auf der East Coast Main Line (ECML) London - Newcastle - Edinburgh eingesetzt.
Nach der Lieferung der Class 91 zog die 89001 im gemeinsamen Einsatz Schnellzüge auf der ECML. Wegen technischer Defekte wurde sie 1990 z-gestellt und im Juli 1992 ausgemustert. Aufgrund eines Triebfahrzeugmangels wurde die 89001 im Jahr 1996 von der Great North Eastern Railway (GNER) gekauft und in den Hausfarben ihres neuen Eigentumers lackiert (dunkelblau mit rotem Streifen). Um die Anzahl der Lokführer auf diesem Einzelstück einzuschränken, war ihr Einsatz von London King's Cross bis Leeds oder Bradford beschränkt. 2004 wurde die Lok ausgemustert und blieb seitdem in Aufbewahrung bei der AC Loco Group in Barrow Hill. Dieser Verein, gegründet im Jahr 1996, hat schon manche Wiederaufarbeitung von Wechselstromlokomotiven realisiert. Das Ziel ist jetzt diese Einzellok wieder betriebsfähig zu machen.
Bei ihre Inbetriebnahme trug die 89001 das "Inter-City"-Farbkleid. Das Logo des Inter-City war die Schwalbe ("swallow"). Deswegen bekam sie Anfang 1989 den Taufnamen "Avocet" erkenntlich die "Royal Society for the Protection of Birds". Die Taufpatin war die damalige brittische Ministerpräsidentin Margaret Thatcher.
Die wichtigste technische Daten der Lok sind:
Netzspannung: 25 kV 50 Hz
Achsfolge: Co'Co'
Dienstmasse: 104,65 t.
Achslast: 17,44 t.
Anfahrzugkraft: 206 kN
Dauerleistung: 4306 kW
Stundenleistung: 5785 kW
Hochstgeschwindigkeit: 110 mph ( 176 km/h) - ausgestattet für bis zu 125 mph (200 km/h)
Länge über Puffer: 19,787 Meter ( 49 ft 11 inches)
Gesamtachsstand: 15,103 Meter ( 35 ft 9 1/4 inches)
Breite über alles: 2,731 Meter
Höhe mit gesenkten Panto: 3,975 Meter
Stromabnehmer: 1 x Brecknell Willis HS (High Speed)
Steuerung: Thyristoren
Motoren: 6 x BRUSH Typ TM2201A ;
Dauerleistung : 777,67 kW
Weitere Infos auf www.aclocogroup.co.uk
Quellen: Guy Depraetere (Marsden, Colin & Feen, Graham: "British Rail Main Line Electric Locomotives"; Oxford Publishing Co, 2001; 144 Seiten, www.aclocogroup.co.uk)
Aufnahme: Owen Hodgson , ACLocoGroup , mit freundlicher Genehmigung
Siemens liefert Metrosystem vom Typ Val nach Südkorea
14.11.2006
Siemens Transportation Systems (TS) wird in Uijeongbu, Südkorea, ein vollautomatisches Metrosystem vom Typ Val errichten. Der Projektanteil für Siemens beträgt 140 Millionen Euro.
Das vollautomatische Nahverkehrssystem wird gemeinsam mit sechs Konsortialpartnern im Rahmen eines Turnkey-Projekts im ca. 20 Kilometer nördlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gelegenen Uijeongbu gebaut. Auftraggeber ist der Nahverkehrsbetreiber Uijeongbu Light Rail Transit (LRT) Co., Ltd.
Siemens ist unter anderem zuständig für das automatische Zugsicherungssystem ATC (Automatic Train Control), die Betriebsleitzentrale, Depot- und Streckenausrüstung, Systemengineering sowie das Projektmanagement. Außerdem fertigt Siemens 15 zweiteilige, gummibereifte Val 208-Fahrzeuge, die auf der 10,6 Kilometer langen Linie in Uijeongbu fahren werden. Das Zweirichtungssystem erstreckt sich über 14 Stationen und wird bis zu 6.400 Personen pro Stunde und Richtung transportieren. Der Betrieb wird im April 2011 starten.
Erst im Februar 2006 war in Turin, Italien, nach viereinhalb Jahren Bauzeit eine vollautomatische Metro vom Typ Val eröffnet worden. Siemens hatte für das System die Automatisierungstechnik und 23 vierteilige Fahrzeuge geliefert. Das Val-System hat in Städten wie Lille, Toulouse und Rennes, Frankreich, oder auch in Chicago, USA, sowie in Taipei, Taiwan, seit Jahren seine Zuverlässigkeit und Effizienz unter Beweis gestellt.
Quelle: Siemens Transportation Systems
Bombardier: Stellungnahme zu Alstom-Forderung nach Aufhebung des SNCF-Vertrags
03.11.2006
Als Reaktion auf die von Alstom eingeleiteten gerichtlichen Schritte gegen die Entscheidung der Französischen Staatsbahn SNCF, Bombardier Transportation France mit der Lieferung des künftigen Nahverkehrszugs für die Ile-de-France zu beauftragen, erklärte Bombardier Transportation heute, dass es die rechtlichen Möglichkeiten prüfen und seine Interessen in dieser Angelegenheit mit Nachdruck vertreten werde.
Bombardier Transportation betonte, dass dieser Auftrag infolge einer europaweiten Ausschreibung aus dem Jahr 2004 erteilt wurde.
In Frankreich ist Bombardier Transportation mit dem Werk in Crespin in der Region um Valenciennes präsent. Mit 1.600 Mitarbeiter ist dies der führende französische Produktionsstandort in der Bahnindustrie. Bombardier Transportation ist an allen Versionen des Hochgeschwindigkeitszuges TGV beteiligt und produziert ein breites Spektrum an Schienenfahrzeugen für den Personenverkehr, so etwa Fahrzeuge vom Typ MF2000 für die Pariser Metro, Straßenbahnen für Marseille, Nantes und Saint-Etienne und die Fahrzeuge für das RER Netzwerk. Mit den Fahrzeugen vom Typ TER2N NG und dem Hochleistungszug AGC (Autorail Grande Capacité), der bislang von 21 französischen Regionen bestellt wurde, ist Bombardier Transportation eines der wichtigsten Unternehmen im Regionalverkehr und gilt als globaler Partner der Verkehrsbetriebe in Frankreich.
Quelle: Bombardier Transportation
Konsortium aus Siemens und Thales rüstet erste MetroLinie von Santo Domingo aus
01.11.2006
Siemens und Thales werden die elektromechanische Ausrüstung für die erste MetroLinie von Santo Domingo, Dominikanische Republik, liefern. Der von der staatlichen Transportbehörde des Landes erteilte Auftrag hat ein Gesamtvolumen von 99 Mio. EUR. Der Anteil von Konsortialführer Siemens beträgt 72 Mio., der Anteil von Thales 27 Mio. EUR.
Geschlossen wurde der Vertrag mit dem Oficina para la Reorganización del Transporte
(OPRET). Die neue, rund 14 Kilometer lange MetroLinie mit ihren 16 Haltestellen verbindet den Norden mit dem Süden des Stadtgebiets von Santo Domingo. Die Metro ist der erste Schritt zu einer umfassenden Modernisierung der Transportsysteme auf der Insel. Insbesondere wird damit dem wachsenden Bedürfnis der drei Millionen Hauptstadt-Einwohner nach öffentlichen Verkehrsmitteln Rechnung getragen. Vor zehn Monaten starteten die Arbeiten an der MetroLinie.
Im Jahr 2008 soll sie eröffnet werden.
Siemens und Thales werden die stationäre Ausrüstung für die Linie liefern. Siemens ist verantwortlich für das Projektmanagement, die Signal und Sicherungstechnik, die automatische Zugsicherung, das Betriebsleitsystem und die Stromversorgung. Letztere beinhaltet Fahrstrom Unterwerke und die 1500 Volt Gleichstrom Oberleitung.
Thales liefert die Überwachungssysteme, einschließlich der HaltestellenSteuerung, der Betriebsleitzentrale, Telekommunikation und SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition), die HaltestellenZugangskontrolle und das elektronische Ticketing. SCA DASoft von Thales ist eine auf SCADATechnologie gestützte Baukastenlösung, die alle Funktionen eines Überwachungssystems abdeckt. Sie ermöglicht reibungslosen Ablauf des Alltagsbetriebs ebenso wie effizientes Handeln in Krisensituationen. "Wir freuen uns, dass Siemens als Marktführer bei TurnkeyLösungen
für Mobilitätssysteme den Auftrag in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik gewonnen hat. Es
gibt weltweit, einschließlich Südamerika, zahlreiche Beispiele für unsere Erfahrung und
Kompetenz mit Systemintegration und Projektmanagement bei maßgeschneiderten
TurnkeyProjekten.
Diese Kompetenz stellt sicher, dass Santo Domingo ein Metro System auf dem neuesten Stand der Technik erhält," so Stefan Hofsäss, Leiter des Geschäftsgebiets Turnkey Systems bei Siemens Transportation Systems. Dieser neue Vertrag verdeutlicht erneut den starken internationalen Bedarf an Spitzentechnologie, die den Benutzern öffentlicher Verkehrsmittel einfachen und modernen
Service bieten. Er bestätigt Knowhow von Thales im Bereich von hochentwickelten Lö
sungen für den Transport, wobei unser Ticketing und unser Niederspannungsangebot
hier kombiniert sind. Unser Angebot im Niederspannungsbereich macht den Nutzen
deutlich, den die Bündelung von Überwachung, Kommunikation und Sicherheit in einem
einzigen Kontrollsystem dem Betreiber bietet", so JeanLouis Olié, Managing Director
von Thales Transportation Systems.Der Siemens Bereich Transportation Systems (TS) zählt zu den international führenden Anbietern der Bahnindustrie. Als Gesamtanbieter und Systemintegrator vereint TS heute in seinen Segmenten Automation & Power, Rolling Stock, Turnkey Systems und Integrated Services sämtliche Kompetenzen von Betriebsführungssystemen über die Bahnstromversorgung bis hin zu Fahrzeugen für den Nah, Regional und Fernverkehr sowie umfassende Erfahrungen im Projektmanagement und zukunftsorientierte Service konzepte. Im Geschäftsjahr 2005 (30. September) erzielte TS mit weltweit 18 400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,2 Mrd. EUR.
Quelle: Siemens Pressemeldung
MDR-Bahnzeit
16.11.2006
Am 17.11.06 gibt es um 16:30 im MDR wieder eine neue Bahnhzeit mit folgenden Themen:
1. Besuch bei der Schmalspurbahn Schönheide
2. "Aus" für Sondershausen-Bretleben
3. Plandampf Hohenlohe 2006
4. Hartmannloks auf der Hedjaz-Bahn
5. Verkehrsmuseum Dresden
Bemerkung: Für diese Seiten bin ich auf aktuelle Informationen meiner Leser angewiesen. Ich freue mich deswegen über interessante Meldungen, Mitteilungen über Neuabnahmen oder Verschrottungen u.ä. von allen E-Loks und elektrischen Triebzügen - eventuell sogar mit Bild. Allerdings möchte ich einschränken, dass ich mir das Recht vorbehalte, eine aus meiner Sicht nicht passende oder unwichtige Meldung auch nicht online zu stellen. Mein Ziel ist es eine Seite mit wichtigen und interessanten Meldungen zu bieten. Aus Zeitgründen (ich arbeite alleine an der Seite!) ist es mir deswegen nicht möglich, jede alltägliche Sichtung online zu stellen. Bitte habt dafür Verständnis. Allerdings freue ich mich jederzeit über Sichtungesmeldungen mit Bild! Infos bitte an die unten angegebene e-Mail. Selbstverständlich veröffentliche ich die Nachricht mit Autor und wenn gewünscht e-mail-Adresse.
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