November 2005 elektrolok.de

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Wichtige Ergänzungen, Neuerungen und Änderungen an dieser Seite:



Neue Rezension:

Die Baureihe 61 und der Henschel-Wegmann-Zug
von Alfred B. Gottwaldt

Letzter Eintrag
E-Stories:
Oktober 2005:
Luxemburg im Oktober 2005
Thomas Förster

Letzte Aktualisierung: 29. Nov. 2005

Letzte Aktualisierung: 18. Nov. 2005
E-Stories:
September 2005:
Thomas Förster
Metronom-Taufen


Aktuelle Meldungen:
DB AG Privatbahnen Ausl. Staatsbahnen Lokindustrie Sonstiges

Deutsche Bahn AG

Baureihe 103.0
24.11.2005
Die 103 002 wird ab Dezember eine neue Heimat erhalten. Die Lok, die sich bekanntermaßen in einem bedauernswerten Zustand befindet, wird voraussichtlich noch in der ersten Dezemberhälfte in den SPATZENPARK (www.spatzenpark.de ) mit großem technischen und logistischen Aufwand überführt. Dort wird die Vorserien-103 komplett restauriert und optisch wieder in den Originalzustand versetzt werden.
Quelle: multi-media-marketing GmbH


Baureihe 103
07.11.2005
Wieder mal etwas neues von der Baureihe 103. Die 103 184 wurde am 23. Oktober vor einem Sonderzug aufgrund eines Überschlags schadhaft und musste vom Zug genommen werden. Wenige Tage später wurde die Lok nach Frankfurt überführt, wo eine genaue Schadensfesstellung erfolgte. Da das benötigte Ersatzteil (defekte Hochspannungsschienen) nicht mehr vorhanden war, wurde am Samstag die 103 233 von Koblenz-Lützel von E 40 128 nach Frankfurt gebracht, um dort das entsprechende Tauschteil auszubauen. Gleichzeitig erhält die E 40 128 nötige Fristarbeiten.
Quelle: 103er.de, DSO, HM


Baureihe 110/115
23.11.2005
DB Autozug will seine angekauften Lokomoiven mit neuen Loknummern versehen. Die Baureihe 110 soll demnach zur Baureihe 115 werden. Damit ist eine sofortige Unterscheidung der Loks zu den 110ern von DB Regio möglich. Betroffen sind davon im Augenblick zwanzig Lokomotiven, wobei es Gerüchte über den Ankauf weiterer Loks gibt
Quelle: DSO, HM

Baureihe 110
04.11.2005
Nachdem Railion in diesem Jahr bereits rund 100 Lokomotiven aufs Abstellgleis schickte, mussten bereits einige Lokomotiven der Baureihe 151 und 155 reativiert werden um einen nun aufgetretenen Lokmangel zu beseitigen. In der letzten Oktoberwoche mietet Railion nun sieben 110er von DB Regio und dem R&T-Pool an, die im Augenblick mit Güterzugleistungen anzutreffen sind. Angemietet wurden die 110 200, 276, 278, 321, 322, 325 und 329.
Quelle: HM, DSO


Baureihe 112 / 146.2
25.11.2005
Die Baureihe 146.2 wird spätestens zum Fahrplanwechsel wieder im bekannten Sandwich die Leistungen vor den IRE-Zügen zwischen Stuttgart und Karlsruhe übernehmen. Bereits ab Montag sollen erste Loks in diesen Einsätzen zu finden sein. Grund sind zahlreiche Störungen mit der neuen 146.2 in diesem Einsatz. Die 112 wird wohl aus Nürnberg nach Stuttgart zugeteilt werden.
Quelle: DSO


Baureihe 113
16.11.2005
Nach der Übernahme der 110er und dem geplanten Kauf von 14 Loks der Reihe 120.1 ist die DB-Autozug offenbar noch immer nicht gesättigt. Um eine schnelle Lokomotive für die Verbindungen nach Österreich zu haben, gibt es im Augenblick Planungen eventuell auch die 160 km/h schnellen 113er zu übernehmen.
Quelle: anonym


Baureihe 120/121
23.11.2005
Nachdem es einige Zeit eher schlecht für die Zukunft der Baureihe aussah, scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. DB Autozug wird vsl. 14 Lokomotiven in seinen Bestand nehmen und diese Loks in Baureihe 121 umbezeichnen. Weitere gibt es Gerüchte über den Ankauf einiger Loks von Railion. Da dadurch die Anzahl der Fernverkehrsloks stark zurückgeht, werden die bereits abgestellten Loks nun doch wieder hauptuntersucht. Als erste erhält bereits die 120 159 eine entsprechende Untersuchung in München, so dass die orientrote Lackierung erhalten bleiben wird.
Quelle: DSO, HM


Baureihe 139
24.11.2005
Die Baureihe 139 wird ab Fahrplanwechsel voraussichtlich wieder die Abstellfahrten im Münchner Hauptbahnhof übernehmen. Aktuell sind dort noch Regio und Fernverkehrlokomotiven anzutreffen.
Quelle: DSO


Baureihe 140
18.11.2005
Die angespannte Situation bei Railion scheint nun doch länger zu dauern. Die kurzfristig angemieteten 110 321, 322 und 329 wurden zwar an DB Regio zurückgegeben. Die 110 200, 276, 278 und 325 sind aber weiter für die Gütersparte der DB AG tätig. Zudem wurden nun fünf erst vor kurzem abgestellte 140er reaktiviert. Im Einzelnen handelt es sich um die vor kurzem abgestellten 140 042, 107, 195, 197 sowie die orientrote 140 271.
Quelle: Sascha Jansen, DSO


Baureihe 141
02.11.2005
Nun konnte erstmals eine der drei aus Kiel nach Frankfurt umstationierten 141er (141 401, 402 und 439) im Einsatz beobachtet werden. Die 141 401 beförderte gestern RB-Zugpaare auf der Strecke Kassel - Dillenburg.
Quelle: DSO


Baureihe 143
28.11.2005
Weder ein ICE noch eine Fernverkehrslok hatte die Ehre der ersten elektriscehn Fahrt über die Neubaustrecke Nürnberg - Ingolstadt. Statt dessen verkehrte am Sonntag ein verkehrsroter Umbausilberling-Wendezugwagen mit der 143 284 als erste elektrische Zugfahrt auf der Strecke.
Quelle: DSO, HM

18.11.2005
Die Unfallok von Fichtenberg, 143 898, wird nicht mehr repariert. Die mittlerweile nach Stuttgart überführt Lok soll dort nur noch als Ersatzteilspender verwendet werden. Eine Aufarbeitung der am Rahmen und Aufbau becshädigten Lok rentiert sich nicht mehr.
Quelle: br143.de


Baureihe 146.2
01.11.2005
Nun trägt auch die 146 204 eine Teilreklame. Wie die 146 202 und 203 erhielt die Lok die Werbung für das Baden-Württemberg-Ticket - allerdings abweichend zu der 146 202 und 203 wird bei der 204 das Singel-Ticket beworben. .
Quelle: Sören Hagenlocher


Baureihe 151
29.11.2005
Die 151 127, die ursprünglich am 21. Mai z-gestellt und im September wegen Lokmangel reaktiviert und nach Dessau zur Hauptuntersuchung gebracht wurde, konnte heute auf Probefahrt in Dessau beobachtet werden. Als erste Lok ihrer Baureihe hat sie die neuen Railion-Logos mit DB Logistic-Schriftzug erhalten.
Quelle: DSO


Baureihe 155
06.11.2005
Die zunehmende Computerisierung treibt hin und wieder seltsame Blüten. Jüngstes Beispiel ist die 155 119. Die Lok war im Jahr 2002 als Zweitbesetzung aus der 155 136 entstanden und zu diesem Zweck per 03. April 2004 in BCSX hauptuntersucht worden. Das neue Untersuchungs-Datum wurde ordnungsgemäß an der Lok angeschrieben. Allerdings hat man im Rechner vergessen, die Lokdaten und den Nummerntausch abzuändern, so dass der Computer noch das HU-Datum der (ersten) 155 119 vom 24.101997 enthält. Damit ist im Oktober 2005 die 8-Jahres-Frist der Lok abgelaufen und da die Lok keine HU genehmigt bekam wurde sie zum 14. Oktober z-gestellt. Bleibt abzuwarten wann man bei Railion den Fehler merkt oder ob sie zuvor Opfer der schnell arbeitenden Schneidbrenner wird…
Quelle: anonym


Baureihe 185
13.11.2005
Nun ist der Beweis erbracht. Die 185 090 besitzt ihre Werbung immer noch. Die Lok konnte am 12. November in Langen gesichtet werden.
Quelle: Thomas Eckstein



Baureihe 403
27.11.2005
Die ersten beiden ICE-3-Züge der zweiten Bauserie wurden nun erstmals im Einsatz beobachtet. Die beiden Züge 403 055 und 053 beförderten am Samstag den ICE 512 von München nach Dortmund.
Quelle: DSO

14.11.2005
Offenbar soll es nun endlich mit der Abnahme der ersten ICE-3 der zweiten Bauserie losgehen. Die Anfang 2001 bestellten acht Nachfolge-Züge der Baureihe 403 waren wegen Mängel zunächst nicht abgenommen worden.
Quelle: ice-fanpage.de


Baureihe 420
25.11.2005
München ist fast 420er frei. Die lange Zeit abgestellten Züge der Baureieh 420 wurden mittlerweile alle zur Verschrottung gefahren. Lediglich der Museumszug 420 001 sowie der für Freilassing vorgesehene 420 002 (ohne 421 002 und 420 502) sind noch vorhanden. Als letzte Schrottzüge wurden der 420 141, 178 und 188 nach Trier-Ehrang geschleppt.
Quelle: lok-report, der münchner


Thalys
25.11.2005
Laut Herrn Kampschulte, Pressesprecher der DB AG, soll der Thalys zum Fahrplanwechsel zwischen Köln und Düren mit 200 km/h, statt wie bisher mit nur 140 km/h verkehren. Möglich wird dies durch eine aktualisierte LZB-Software.
Das geplante ReDesign dieser Züge wird 2006 ausgeführt.
Quelle: Sascha Jansen


Baureihe 474
23.11.2005
Die Hamburger-S-Bahn hat am Montag den neuen Kunstzug im Bw Ohlsdorf präsentiert. Die drei Wagen des Zuges 4035 wurden von Hamburger Schülern in der vergangenen Woche nach dem Konzept der « Wachsenden Stadt » Hamburg bemalt. Der Zug soll in dne nächsten Wochen auf dem Hamburger S-Bahnnetz zum Einsatz kommen.
Quelle: DSO


S-Bahn München: Probebetrieb für Takt 10 Dachau - München
29.11.2005
S-Bahn München testet Taktverstärkung im Vorfeld
Von Montag, 5. Dezember, bis Mittwoch, 7. Dezember 2005, testet die S-Bahn München den neuen 10 Minuten-Takt zwischen Dachau und München. Für die Fahrgäste der S 2 eröffnet dieser Probebetrieb zusätzliche Fahrmöglichkeiten in der Hauptverkehrszeit. Sieben zusätzliche Züge fahren zwischen 6.18 Uhr und 9.00 Uhr von Dachau Richtung München und halten wie alle anderen S-Bahnen der Linie 2. Am Nachmittag fahren neun zusätzliche Züge von München bis Dachau. Zwischen 15.53 Uhr und 18.33 Uhr starten diese S-Bahnen am Ostbahnhof.
Mit dem Probebetrieb soll das Funktionieren der betrieblichen Abläufe wie Rangierfahrten oder Zugbereitstellungen in Dachau und am Ostbahnhof getestet werden. Erstmals wird die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Laim und Ostbahnhof mit 30 S-Bahnen pro Stunde und Richtung befahren. Europas meist befahrene Bahnstrecke wird dann an der oberen Grenze der Leistungsfähigkeit angekommen sein.
Alle Züge des Probebetriebs sind für Fahrgäste freigegeben. Diese S-Bahnen fahren etwa zehn Minuten vor bzw. nach den im Fahrplan angegebenen S-Bahnen. Kurzfristige Änderungen sind beim Testbetrieb allerdings nicht auszuschließen.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


TGV zu Gast in Deutschland
28.11.2005
Heute wurde ein französischer TGV-Est von Frankreich nach München gebracht, um dort einigen test unterzogen zu werden. Mit diesem Typ soll ab 2007/2008 eine schnelle Verbindung von Frankfurt nach Stuttgart oder sogar München aufgebaut werden. Zuglok war die 752 004.
Quelle: DSO, HM


Frankfurt: Umstellung auf Elektronisches Stellwerk erfolgreich abgeschlossen
28.11.2005
Altes Stellwerk ging nach 48 Jahren außer Betrieb / Gesamtinvestition betrug 132 Millionen / Umstellungswochenende lief wie geplant
Seit heute Mittag werden die Zugfahr­ten in alle 25 Gleise des Frankfurter Hauptbahnhofes digital aus dem neu­en Elektronischen Stellwerk (ESTW) gesteuert. Damit ist die Inbetriebnah­me des 132-Millionen-Euro-Projektes erfolgreich und wie geplant abge­schlos­sen worden. Gestern nach Mitter­nacht hatte die vierte und letzte Inbetriebnahmephase des ESTW begonnen. Die S-Bahn von Bad Soden nach Darmstadt hatte um 1 Uhr 17 als letzter Zug, der aus dem alten Stellwerks­gebäude vor der Bahnhofshalle zwischen Gleis 9 und 10 heraus gesteuert wurde, den Hauptbahnhof verlassen. Danach war das einst modernste und größte Stellwerk Europas nach 48 Jahren außer Betrieb genommen worden. Seit 1957 waren schätzungs­weise 20 Millionen Zug­fahr­ten und fünfmal so viele Rangierfahrten von dort gesteuert worden.
Anfang des Monats hatte der Generationswechsel am Frankfurter Haupt­bahn­­­hof begonnen. Mit jedem Wochenende übernahm das neue ESTW die Steuerung von mehr Gleisen - erst fünf, dann sechs, dann acht. Wie an den vorangegan­genen drei, waren auch an diesem Wochenende 120 Per­sonen in vier Schichten im Einsatz, um die verblie­benen sechs Gleise, 19 bis 24, an die digitale Steuertechnik anzuschließen. In nur 36 Stunden wur­den etwa 100 alte Signale abgebaut und etwa 80 Weichen angepasst. Heu­te früh fanden dann bereits die ersten Test­fahr­ten statt. Als erster Perso­nen­zug verließ um 13 Uhr 53 der RegionalExpress nach Koblenz den neu umgestellten Bereich. Seitdem steht nun der ganze Bahnhofsbereich digital ge­steu­ert dem normalen Zugverkehr zur Verfügung.
Damit endete auch die tech­­­nische Zweiteilung und die daraus resultieren­den Einschränkungen im Zugverkehr der vergangenen Wochen. Denn zwischen den bereits umgestellten Gleisen und der Technik von 1957 lagen 48 Jahre Technikgeschich­te, die man nicht mit dem Zug über­fahren konnte. Eine „Künst­liche Wand“ trennte in dieser Zeit die Gleise, machte bestimmte Fahrten unmöglich. Erst jetzt, wo der ganze Bahnhofsbereich in derselben Technik gesteuert wird, sind wieder alle Fahrten möglich.
Dennoch gibt es noch bis zum 9. Dezember Einschränkungen im Re­gionalverkehr. Die Regional­Bah­nen (RB) aus Glauburg-Stockheim enden und beginnen wie bereits in der vergangenen Woche in Frankfurt West. Die RB aus Dieburg enden und beginnen ebenfalls noch in Neu Isenburg. An allen Ersatzhalten besteht Anschluss Rich­tung Frankfurt Hauptbahnhof mit der S-Bahn. Ledig­lich die Reisenden im RegionalEx­press von Würzburg müssen bereits in Hanau auf die S-Bahn umsteigen, da ihr Zug in Offen­bach Hauptbahnhof endet, wo kein S-Bahn-Abschluss gegeben ist. Da auch noch vereinzelte RE-Züge, empfiehlt die Bahn in jedem Fall, den persönlichen Reiseweg zu der beabsichtigten Reisezeit zu überprüfen.
Seit Ende 2001 arbeitete die Bahn an dem ESTW für den Hauptbahnhof Frank­furt/Main. In dieser Zeit wurden im Gleisfeld vor den Bahnhofshallen und auf den Bahn­stei­gen 310 Kilometer Kabel verlegt, 254 Signale mon­tiert, 350 Weichen angepasst und 11,5 Kilometer Kabelkanäle aus Beton errich­tet. Damit der Zugverkehr - im Frankfurter Hauptbahnhof sind dies täglich 1.100 Züge - möglichst ungehindert fahren konnte, durfte meistens nur nachts gearbeitet werden - in der Zugpause, dann wenn keine Züge den Hauptbahnhof anfahren oder verlassen. Die Investitionen von 132 Mil­lionen Euro in das neue ESTW bringen sowohl dem Nah- als auch dem Fern­verkehr viele Vorteile. Durch die Erhöhung der Ein- und Ausfahrgesch­windigkeit im Frankfurter Hauptbahnhof von 30 auf 60 km/h und eine hö­here Kapazität bei der Zugabfertigung steigt die ge­samte Leistungsfähigkeit des Schienenver­kehrs in der Rhein-Main-Region.
Mit einer aufwändigen Informationsoffensive mit Großflächenplakaten, Hand­­­zetteln in einer Auflage von 400.000 Stück und Durchsagen in den Zü­gen hatte die Bahn ihre Kunden rechtzeitig über die Fahrplanänderun­gen informiert und zusätzliches Servicepersonal eingesetzt.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Abschied vom Kommandoturm am Frankfurter Hauptbahnhof
25.11.2005
Abschied vom Kommandoturm am Frankfurter Hauptbahnhof
Sonntagmittag Umstellung auf Elektronisches Stellwerk abgeschlossen / Altes Stellwerk geht nach 48 Jahren außer Betrieb
Am Samstag nach Mitter­nacht beginnt die letzte Inbetriebnahmephase des neuen Elektroni­schen Stell­werks (ESTW) im Hauptbahnhof Frankfurt. Die S-Bahn von Bad Soden nach Darmstadt wird um 1 Uhr 17 der letzte Zug sein, die aus dem alten Stellwerks­gebäude vor der Bahnhofshalle zwischen Gleis 9 und 10 heraus gesteuert wird. Bereits 19 von 24 Gleisen im Frank­furter Haupt­bahnhof werden seit letztem Sonntag digital durch das neue Elektronische Stell­werk (ESTW) angesteuert.
Heute Nacht wird das einst modernste und größte Stellwerk Europas nach 48 Jahren außer Betrieb genommen. Das Gebäude bleibt bestehen und wird als Technikgebäude weiter genutzt. Die Stellwerkstechnik von 1957 wird jedoch demontiert und nach Wuppertal gebracht. Dort im DB-Netz-Signal­werk Wuppertal werden die einzelnen Bestandteile instand gesetzt, über­prüft und als Ersatzteile in baugleichen Stellwerken wieder eingesetzt.
Seit 1957 wurden schätzungs­weise 20 Millionen Zugfahrten und fünfmal so viele Rangierfahrten aus dem Kommandoturm gesteuert. Anfang des Monats begann der Generationswechsel am Frankfurter Hauptbahn­hof. Mit jedem Wochenende übernahm das neue ESTW die Steuerung von mehr Gleisen - erst fünf, dann sechs, dann acht. Wie an den vorangegan­genen drei, werden auch am letzten Wochenende 120 Personen in vier Schichten im Einsatz sein, um die verblie­benen Gleise 19 bis 24 an die digitale Steuertechnik anzuschließen. In nur 36 Stunden wurden etwa 100 alte Signale abgebaut und etwa 80 Weichen angepasst werden. In den frühen Morgenstunden des Sonntags finden dann bereits die ersten Test­fahr­ten in dem neu umgestellten Bereich statt. Ab Sonntagmittag wird dann der ganze Bahnhofsbereich digital gesteuert dem normalen Zugverkehr wieder zur Verfügung stehen.
Damit enden auch die tech­­­nische Zweiteilung und die daraus resultieren­den Einschränkungen im Zugverkehr der vergangenen Wochen. Zwischen den bereits umgestellten Gleisen und der Technik von 1957 lagen 48 Jahre Technikgeschich­te, die man nicht mit dem Zug über­fahren konnte. Eine „Künst­liche Wand“ trennte in dieser Zeit die Gleise, machte bestimmte Fahrten unmöglich. Obwohl die digitale Technik ab Sonntag voll verfügbar ist, gibt es noch bis zum Fahrplanwechsel Einschränkungen im Regionalverkehr. Die Regional­Bah­nen (RB) aus Glauburg-Stockheim enden und beginnen wie bereits in der vergangenen Woche in Frankfurt West. Die RB aus Dieburg enden und beginnen ebenfalls noch in Neu Isenburg. An allen Ersatzhalten besteht Anschluss Rich­tung Frankfurt Hauptbahnhof mit der S-Bahn. Ledig­lich die Reisenden im RegionalExpress von Würzburg müssen bereits in Hanau auf die S-Bahn umsteigen, da ihr Zug bis Freitag in Offenbach Hauptbahnhof endet, wo kein S-Bahn-Abschluss gegeben ist. Alle S-Bah­nen, die über die Haupt­wache und Frankfurt Hbf (tief) fahren, sind von den Fahrplanänderun­gen nicht betrof­fen. Da auch noch vereinzelte RE-Züge, empfiehlt die Bahn in jedem Fall, den persönlichen Reiseweg zu der beabsichtigten Reisezeit zu überprüfen. Die Fahrplanänderungen sind bereits seit dem 1. August in allen Auskunfts­systemen der Bahn enthalten. Für Fahrgäste, die ihre Zug­rei­se ab August geplant haben, ändert sich die Reiseplanung also nicht.
Seit Ende 2001 arbeitet die Bahn an dem neuen Elektronischen Stellwerk (ESTW) für den Hauptbahnhof Frank­furt/Main. In dieser Zeit wurden im Gleisfeld vor den Bahnhofshallen und auf den Bahn­stei­gen 310 Kilometer Kabel verlegt, 254 Signale montiert, 350 Weichen angepasst und 11,5 Kilometer Kabelkanäle aus Beton errich­tet. Damit der Zugverkehr - im Frankfurter Hauptbahnhof sind dies täglich 1.100 Züge - möglichst ungehindert fahren konnte, durfte meistens nur nachts gearbeitet werden - in der Zugpause, dann wenn keine Züge den Hauptbahnhof anfahren oder verlassen. Eigentlich läuft das ESTW seit Jahresbeginn, denn alle neuen Signale waren bereits angeschlossen und leuchteten. Damit sie die Zugführer nicht irritieren konnten, waren sie jedoch abgedeckt und mit großen weißen Holzkreuzen gekennzeichnet. Ein 250.000 Euro teurer Weichensimulator überprüfte die Weichen in allen möglichen Kombinationsmöglichkeiten auf ihre Funktionsfähigkeit. Unter den Kapuzenabdeckungen der Stelen auf dem Bahn­steig befanden sich die Zugabfertigungsanlagen. An diesen Bedien­säu­len wird der Abfahrauftrag für Züge ausgelöst. Neu ist an 13 Gleisen eine dritte Säule, 275 Meter vom Querbahnsteig entfernt, die zusammen mit ebenfalls neuer Signaltechnik, die Abfertigung von zusammen gekuppelten ICE-Halb­­zü­gen ermöglichen kann. Jetzt können erstmals zwei ICE-Halbzüge im Hauptbahnhof aneinander gekuppelt werden und zusammen weiter fahren. Die Investitionen von 132 Millionen Euro in das neue ESTW bringen sowohl dem Nah- als auch dem Fernverkehr viele Vorteile. Durch die Erhöhung der Ein- und Ausfahrgeschwindigkeit im Frankfurter Hauptbahnhof von 30 auf 60 km/h und eine höhere Kapazität bei der Zugabfertigung steigt die ge­samte Leistungsfähigkeit des Schienenver­kehrs in der Rhein-Main-Region und wird auch positive Auswirkungen auf den bundesweiten Zugverkehr haben.
Mit einer aufwändigen Informationsoffensive mit Großflächenplakaten, Handzetteln in einer Auflage von 400.000 Stück und Durchsagen in den Zügen hatte die Bahn ihre Kunden rechtzeitig über die Fahrplanänderungen informiert, zusätzliches Servicepersonal in den Bahnhöfen wurde eingesetzt. Ein Aufwand, der sich gelohnt hatte. Die Reisenden waren informiert, sodass neben der technischen Umstellung auch die geänderten Reisewege funktionierten und es zu keinen nennenswerten Problemen kam.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt geht ans Stromnetz
24.11.2005
Elektronische Stellwerke werden zugeschaltet
Heute, Donnerstag, 24.November 2005, geht die Neubaustrecke Nürnberg - Ingolstadt ans Stromnetz. Die Oberleitungen werden eingeschaltet und stehen dann unter einer Starkstromspannung von 15.000 Volt. Außerdem wird am Sonntag, 27. November 2005, die Neubaustrecke an das Elektronische Stellwerk (ESTW) in Fischbach und an die ausgelagerten ESTW-Rechner angebunden. Damit werden zwei weitere große Schritte in Richtung Inbetriebnahme der neuen Bahnstrecke vollzogen.
Der Bahnstrom wird in 110 kV-Fernleitungen zu so genannten Unterwerken bei Hilpoltstein-Mörlach und Denkendorf transportiert. In den Unterwerken findet eine Umspannung auf 15 kV statt. (Mit dieser Spannung wird das elektrische Bahnnetz in Deutschland betrieben). Nach der Umwandlung wird der Strom in die Oberleitung entlang der Neubaustrecke gespeist. Für die Steuerung des Zugverkehrs auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke wird modernste Leit- und Sicherungstechnik eingesetzt. Hierfür wurde das ESTW in Fischbach bereits im Februar 2005 hochgerüstet. Jetzt wird die Neubaustrecke mit ihren ausgelagerten ESTW-Rechnern in Allersberg, Lohen und Kinding zugeschaltet. Hierfür wird eine neue Software installiert. Das Stellwerk wird von der Betriebszentrale in München aus bedient. Die ausgelagerten Rechner in Allersberg, Lohen und Kinding sind erforderlich, um den insgesamt 77 km langen Stellbereich in mehrere Abschnitte zu unterteilen. Dadurch wird beispielsweise im Störungsfall eine flexible Disposition des Zugverkehrs gewährleistet.
Nach der Inbetriebnahme von Oberleitung und ESTW werden bis zum 30. November Streckenkundefahrten mit niedrigeren Geschwindigkeiten durchgeführt. Ab dem 1. Dezember verkehrt dann mehrmals täglich ein besonderer ICE-Messzug. Dieser Zug wird auf der Neubaustrecke mit einer Geschwindigkeit von bis zu 330 km/h unterwegs sein wird. Im Rahmen dieser so genannten „Hochtastfahrten“ finden umfangreiche Tests auf der Neubaustrecke statt. Die Geschwindigkeiten bei diesen Tests liegen um zehn Prozent höher als die zukünftig im Regelbetrieb vorgesehene Maximalgeschwindigkeit von 300 km/h. In diesem Zusammenhang warnt die Deutsche Bahn noch einmal vor den Gefahren durch Strom und den Zugbetrieb. Das unbefugte Betreten des Gleisbereiches ist verboten. Vor allem an die Eltern ergeht der Appell, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen. Bei der Annäherung an die Oberleitung mit Körperteilen oder leitfähigen Gegenständen können sogar bis zu einem Abstand von 150 Zentimetern so genannte Lichtbögen überspringen, die zu schweren Verbrennungen führen oder tödlich enden können.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn


Weitere Probleme mit geplanter TGV-Strecke Saarbrücken - Ludwigshafen
23.11.2005
Nun beschäftigt sich das OVG Koblenz mit dem Ausbau der zukünftigen TGV-Strecke Saarbrücken-Ludwigshafen. Anwohner verschiedener Gemeinden klagen, dass die Bahn kein Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben hat. Die Stadt Landstuhl befürchtet durch die Anhebung der Vmax. von derzeit 160 km/h au 200 km/h eine erhebliche Lärmbelästigung.
Quelle: Sascha Jansen


Europäische Bahnchefs vereinbaren Ausbau der Rhein-Schiene für internationalen Güterverkehr
23.11.2005
EU-Parlamentarier, Bahnen und Industrie priorisieren Ausbau transeuropäischer Verkehrsnetze / Sinnvolle Konzentration auf zentralen Korridor Rotterdam-Köln-Basel-Mailand-Genua / Massive Investitionen in Infrastruktur und Technologie notwendig
In einer konzertierten Aktion haben sich am Montag in Brüssel Vertreter der großen Eisenbahnverkehrsunternehmen, der Industrie sowie EU-Parlamentarier dafür ausgesprochen, den wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridor Rotterdam-Köln-Basel-Mailand-Genua schnell zu realisieren und mit ETCS, dem europäischen Leit- und Sicher­heitssystem, auszurüsten. Ziel ist es, die notwendigen Kapazitäten auf dieser zentralen Europa-Magistrale zu schaffen, um den erwarteten jährlichen Zuwachs von bis zu sieben Prozent effizient bedienen zu können. Dieses Ziel wird auch von dem europäischen Koordinator für TEN/ERTMS unterstützt, der von der EU-Kommsion eingesetzt ist. „Die Finanzmittel sind knapp", sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn am Montag in Brüssel, „es muss intelligent investiert werden, damit der Güterverkehr im Wettbewerb bestehen kann. Deshalb begrüßen wir, dass die Politik jene Ausbauprojekte priorisiert, die verkehrlich am wichtigsten sind. Den größten Nutzen erzielen die Bahnen auf dem zentralen europäischen Güterverkehrskorridor Rotterdam-Mailand-Genua. Marktanalysen bestätigen auf dieser Europa-Magistrale bis zum Jahr 2020 ein Transportwachstum von 50 Prozent auf dann 45 Millionen Tonnen. Hier kann der Schienenverkehr auch seine Umweltvorteile zum Nutzen der Gesellschaft voll ausspielen." Aufgrund der großen Bedeutung der zentralen Verkehrsachse zwischen den nordeuropäischen Häfen und dem Mittelmeer wird die Bahn die Rheintalschiene zwischen Karlsruhe und Basel viergleisig ausbauen. Als Zulaufstrecke zu der neuen Alpentransversale (NEAT) mit Lötschberg- und dem Gotthardtunnel hat diese Aus- und Neubaustrecke eine heraus­ragende Funktion, um die verkehrlichen Kapazitäten zu erhöhen und die Reisezeiten zu verkürzen.
Unterschiedliche nationale Zugsicherungssysteme behindern heute den durchgehenden grenzüberschreitenden Verkehr massiv. Deshalb begrüßen die Bahnen generell die Initiative der Europäischen Kommission, die europaweite technische Harmonisierung der Zugleit- und Sicherungs­technologie ETCS auch im Güterverkehr voranzutreiben. Sie empfehlen aber die Konzentration auf Netzkorridore für die wichtigsten trans­europäischen Verkehrsströme, um einen europäischen ETCS-Flicken­teppich zu vermeiden, bei dem den großen Investitionen keinerlei operativer Nutzen gegenüberstehen würde.
Die Bahn begrüßt die Initiative der Anrainerstaaten zur Kapazitäts­steigerung auf der Rhein-Schiene. Der umfassende Ansatz einer Studie, die von den Anrainerstaaten initiiert und am Montag in Teilen in Brüssel vorgestellt wurde, berücksichtigt neben der Einführung von ETCS auch die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen und wird der internationalen Dimension der Herausforderung gerecht. Die Bahn fordert die EU und die Bundesregierung auf, die Ergebnisse der Studie entschlossen und konzertiert umzusetzen und die allein in Deutschland dazu notwendigen Investitionsmittel von rund sechs Milliarden Euro bereitzustellen.
Quelle: DB AG Pressemeldung


Gremberg: Weltweit modernstes Rangierstellwerk in Betrieb
23.11.2005
Erste Ausbaustufe termingerecht fertiggestellt / Gesamtinvestition von 85 Millionen Euro / Weitere Modernisierungsmaßnahmen in Köln-Gremberg bis 2008
In der Zugbildungsanlage Köln-Gremberg beginnt heute mit der Inbetriebnahme des weltweit modernsten Stellwerks für Rangierbahnhöfe eine neue Ära bei der Bildung von Güterzügen. Hauptbestandteil der Modernisierung ist die Automatisierung der Zugbildung mittels Einsatz von maschinentechnischen Anlagen, nämlich Bremsen und Förderanlagen, die über ein Computersystem gesteuert werden.
Im ersten Schritt wurde die Steuerung der Weichen und Signale erneuert. Dazu wurde in Köln-Gremberg die neueste Ablaufstellwerk-Generation installiert. Es handelt sich dabei um einen Prototypen aus deutscher Entwicklung. Die Montage dauerte 16 Monate und wurde unter dem „rollenden Rad" durchgeführt. In wochenlangen Simulationen und Praxistests wurde die Funktion und Sicherheit nachgewiesen, so dass letzte Woche das Eisenbahn-Bundesamt die Zulassung für diesen Stellwerkstyp erteilte und heute die Umstellung auf das neue Stellwerk erfolgte.
Nicht mehr Druckknöpfe und Hebel müssen bedient werden, sondern Monitor und Maus sind ab heute das Handwerkszeug der Mitarbeiter. Lichtschranken, Radargeräte und über 200 Sensoren wurden im Gleisfeld montiert. Sie liefern die Daten für den Rechner, der den Lauf der Wagen automatisch steuert und überwacht. Durch das neue Stellwerk sind die technischen Vorraussetzungen für die Ankopplung der neuen Bremstechnik erfüllt. Im nächsten Bauabschnitt werden 31 große und 232 kleinere Gleisbremsen, sowie 24 Förderanlagen angeschlossen. Das wird Mitte 2006 sein.
Im Anschluss daran werden zwei neue Rangierlokomotiven in Betrieb genommen, die vom Stellwerk aus per Funk fernbedient werden können. Diese Lokomotiven schieben die Wagen mit vom Computer berechneter veränderlicher Geschwindigkeit über den Ablaufberg und sorgen für einen reibungslosen und sicheren Betrieb. Damit ist dann die Hälfte der geplanten Baumaßnahmen abgeschlossen. In den dann darauf folgenden Jahren werden die restlichen 32 Richtungsgleise modernisiert. Die Zugbildungsanlage Köln-Gremberg besteht aus zwei Systemen für die Relationen Nord-Süd und Süd-Nord, die ingesamt 63 Richtungsgleise umfassen. Damit ist sie eine der bedeutendsten Anlagen in Deutschland und verknüpft unter anderem mit ihren Fernzugbildungen den nationalen Schienengüterverkehr mit Frankreich, Belgien und den Niederlanden.
In Zugbildungsanlagen werden eingehende Züge aufgelöst, die Wagen umrangiert und neue Züge gebildet. Die Wagen „steigen" sozusagen von einem Zug auf den anderen Zug „um". Die ankommenden Wagen werden dabei entkuppelt und laufen einzeln über die zwei vorhandenen Ablaufberge ab. Mittels Schwerkraft rollen die Wagen von alleine in eines der 63 Zielgleise. Dort werden sie gesammelt und zu neuen Zügen zusammengekuppelt. Dieses Betriebsverfahren wird bei Eisenbahnen schon seit über 100 Jahren angewandt und ändert sich auch nach der Modernisierung generell nicht. Neu in Köln-Gremberg ist jedoch, dass die Weichen nicht mehr einzeln mit Kopfdruck per Hand gestellt werden und die Wagen auch nicht mehr manuell per Hemmschuh - einem keilartigen Metallstück mit Handgriff - bremst werden. Denn dies erfolgt künftig vollautomatisch mittels ausgefeilter Computertechnik und modernen am Gleis installierten Bremsen.
Nicht alle Wagen rollen aber ausreichend gut, so dass einzelne Waggons nach dem Abbremsen nicht dicht zusammen stehen. Dann können die Kupplungen nicht eingehängt werden. Damit nun nicht mehr - wie in der Vergangenheit - eine Lokomotive die Wagen beidrücken muss und damit wertvolle Zeit verloren geht, werden im Gleis laufende, seilbetriebenen Förderanlagen künftig diese Arbeit übernehmen.
Quelle: DB AG Pressemeldung


Güterverkehr mit Russland wird deutlich beschleunigt
20.11.2005
Güterzug-Testfahrt Berlin-Moskau nach drei Tagen pünktlich am Ziel - Vier Bahnchefs vereinbaren gemeinsame Produktionsgesellschaft
(Moskau, 20. November 2005) Die Deutsche Bahn AG wird gemeinsam mit der polnischen Eisenbahn (PKP S.A.), der weißrussischen Eisenbahn (BC) und den russischen Eisenbahnen (RZD OAO) noch 2006 schnelle Güter­züge auf der Verbindung Berlin-Moskau fahren und dazu eine Produktionsgesellschaft gründen, an der alle vier Partner beteiligt sind. Auch der Personenverkehr soll attraktiver gestaltet werden. Ein erstes Projekt könnte der touristisch ausgelegte Hotelzug Berlin-Kaliningrad-St. Petersburg sein. Das haben die Chefs der vier Bahnen, Hartmut Mehdorn (DB), Andrzej Wach (PKP), Wladimir Zerelo (BC) und Wladimir Jakunin, RZD, heute morgen in Moskau bekannt gegeben.
DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn sagte nach der Abschluss­konferenz der vier Bahnen, die nach drei Tagen Fahrt in der Zentrale der Russischen Eisenbahnen stattfand: „Wir waren mehr als erfolgreich unter­wegs. Es ist klar, dass wir alles tun müssen, um attraktive Angebote für unsere Kunden aufs Gleis zu setzen." Die vier Bahnchefs waren am vergangenen Donnerstag mit einem Test-Güterzug in Seddin bei Berlin gestartet und hatten die russische Hauptstadt in der Rekordzeit von drei Tagen erreicht, während Güterzüge bisher rund zehn Tage unterwegs sind. Mehdorn: „Wir haben demonstriert, was heute möglich ist. Drei Tage sind unser Maßstab für die Zukunft und es geht sicherlich noch schneller."
Einen großen Teil der Zeit verlieren Güterzüge an der EU-Außengrenze in Brest (Weißrussland) bei der Umladung von Normalspur- auf Breitspur­wagen sowie durch die Zollformalitäten. Selbst der Testzug musste seine Fahrt im ersten Ort hinter der polnischen Grenze für mehr als einen Tag unterbrechen. „Die betrieblich notwendigen Arbeiten machen lediglich sechs Stunden aus", so RZD-Chef Wladimir Jakunin, „den Rest der Zeit können wir einsparen." Eine technische Möglichkeit Zeit zu sparen wäre auch eine automatische Spurwechselanlage, bei der spezielle Achsen teleskopartig von 1435 auf 1520 Millimeter gestreckt werden.
Außer dem Spurwechsel machen auch andere Gegebenheiten den Verkehr Richtung Osten für die Bahnen kompliziert: Unterschiedliche Sprachen und Schriften und unterschiedliche Stromsysteme erschweren die Logistik.
Güterverkehrsexperten aller Partner sollen jetzt gemeinsame Fahrpläne mit einer Zielfahrzeit von drei Tagen entwickeln. Möglich wird dies durch elektronische Vorab-Übermittlung der Frachtbrief- und Betriebsdaten sowie Angleichung der unterschiedlichen Frachtbriefe. Die notwendigen Informationen können so den Zügen vorauseilen und ermöglichen den Bahnen und Zollbehörden eine bessere Planung. Ferner wollen die Bahnen auf überflüssige Lokwechsel und Betriebsaufenthalte verzichten, eine durchgängige elektronische Laufüberwachung einrichten und für die Kunden aus Industrie und Handel Haus-zu-Haus-Angebote von und nach Russland erarbeiten. BC-Chef Wladimir Zerelo bringt die Verbesserungen auf einen Nenner: „Mit unserem gemeinsamen Projekt wird die Trans­sibirische Eisenbahn quasi bis Berlin verlängert." Andrzej Wach, PKP, fügte hinzu: „Wir werden alle in den letzten drei Tagen gesammelten Erfahrungen in die Projektarbeit einfließen und uns regelmäßig berichten lassen."
Hintergrund für die intensivere Zusammenarbeit sind die stark zunehmenden Handelsvolumina zwischen Mittel- und Osteuropa sowie Asien. Die sich daraus ergebenden Wachstumschancen wollen die Bahnen ergreifen und ihren Marktanteil deutlich ausbauen. Mehdorn: „Wir haben auf der Schiene noch jede Menge Kapazitäten frei und die Bahn ist für diese langen Strecken der mit Abstand umweltfreundlichste und günstigste Verkehrsträger." Auch Wladimir Jakunin sieht große Chancen für die Bahnen: „Das Geld liegt auf der Straße. Wir müssen es nur aufheben."
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


ICE „Frankenthal/Pfalz" wurde modernisiert
18.11.2005
Erste ICE-Generation wird für 180 Millionen Euro modernisiert / Neue Sitze und Steckdosen an allen Plätzen
Der ICE Frankenthal/Pfalz (Triebzug 401 013) wurde in Nürnberg voll­ständig modernisiert. Am 19. Mai hatten der Oberbürgermeister Frankenthals, Theo Wieder und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Rhein­land-Pfalz und Saarland, Gerhard Schinner, einen ICE der ersten Generation (ICE 1) auf den Namen „Frankenthal/Pfalz" getauft. Nun gehört dieser ICE zu den ersten, die im Werk Nürnberg ein völlig neues Innenleben erhielten.
1991 startete die Deutsche Bahn mit dem Einsatz des ICE 1 in ein neues Bahnzeitalter. Rund 400 Millionen Kilometer - die dreifache Entfernung von der Erde zur Sonne - hat die Flotte seit ihrer Premiere absolviert. Fast 15 Jahre später modernisiert die Bahn alle 59 Züge der ersten ICE-Generation von Grund auf. Die Fahrgäste erwarten zahlreiche Verbesserungen bei Komfort und Service: 42.000 Sitze, 40.000 Quadratmeter Teppichboden, Tische, Wandverkleidungen und Sanitäranlagen werden komplett erneuert.
In die bisher umfangreichste Verjüngungskur der Flotte investiert die Bahn bis zum Jahr 2008 rund 180 Millionen Euro. Der erste Zug wurde Ende Juli im Werk Nürnberg fertig gestellt und hat nach umfangreichen Probefahrten sein zweites Bahnleben begonnen.
Das so genannte Redesign umfasst insgesamt 708 Mittelwagen sowie 118 Triebköpfe und dauert pro Zug rund 25 Arbeitstage. Alle Fahrgasträume werden komplett entkernt und anschließend in einem neuen Design gestaltet. Insgesamt bauen die Techniker pro Wagen rund 12.000 Komponenten aus. Diese werden je nach Bedarf gereinigt, aufgearbeitet oder komplett ersetzt.
Bei der Bestuhlung wird der Zug jüngeren ICE-Generationen angepasst: Die neuen Sitze sind in der 2. Klasse mit blauem Velours, in der 1. Klasse mit dunkelblauem Leder bezogen und verfügen über bewegliche Armlehnen. Weil die neuen Sitze wesentlich leichter und schlanker als ihre Vorgänger sind, werden pro Wagen durchschnittlich fünf neue Plätze geschaffen. Damit steigt die Kapazität je Zug um rund 60 auf 703 Plätze - eine gute Nachricht für alle Fahrgäste, die in den Hauptreisezeiten freitags und sonntags freie Sitzmöglichkeiten suchen.
Mit einem Sitzabstand von 92 Zentimetern in der 2. Klasse und 101 Zentimetern in der 1. Klasse bietet der ICE 1 auch künftig wesentlich mehr Bein- und Bewegungsfreiheit als andere Verkehrsmittel. Im Reisebus und im innereuropäischen Luftverkehr müssen sich Passagiere in der Regel mit Sitzabständen von 71 bis 85 Zentimeter begnügen.
Höherer Komfort erwartet die Kunden auch durch den Einbau von 5.000 Falttischen, die ihre starren Vorgänger ersetzen. Durch den Klappmecha­nismus können Fahrgäste ihren Tisch nach den individuellen Bedürfnissen verkleinern oder vergrößern. Ein wesentlicher Fortschritt für Fahrgäste, die unterwegs einen Laptop oder andere elektronische Geräte nutzen wollen, sind die neuen Steckdosen an allen Sitzplätzen. Moderne Displays zur Information der Fahrgäste und ein elektronisches Reservierungssystem runden die technischen Neuerungen im Fahrgastbereich ab.
Im neuen Design präsentieren sich nach der Modernisierung auch Restaurant und Bistro - hier finden die Reisenden rote Lederbänke, Glastrennwände und Tische in Steinoptik vor. Alle Triebköpfe erhalten neue Drehgestellrahmen, die gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier entwickelt und von der Deutschen Bahn getestet wurden. Bremsen und Klimaanlagen werden ebenfalls überar­beitet. Nach dem Redesign werden alle 59 ICE 1 einheitlich aus zwölf Wagen gebildet: Jeder Zug führt dann vier Wagen der 1. Klasse (197 Plätze), sieben Wagen der 2. Klasse (506 Plätze) und in der Mitte zwischen beiden Klassen das Bordrestaurant. Mit 358 Metern ist die ICE 1 der längste aller ICE-Typen. Die 59 Züge bilden bis heute das Rückgrat des DB-Fernverkehrs auf den stark frequentierten Nord-Südmagistralen: Der ICE 1 bedient die Linien Hamburg-Frankfurt/Main-Stuttgart/Basel, Hamburg-Würzburg-München und Berlin-Frankfurt/Main-Stuttgart-München. Einzelne Züge fahren bis Wien, Zürich und Interlaken.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


Freie Fahrt für schnellen Test-Güterzug gen Osten
17.11.2005
Berlin-Warschau-Minsk-Moskau in nur 3,5 Tagen
Vier europäische Bahnen geben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Güterbahnhof Seddin bei Berlin das Startsignal für einen außergewöhnlichen Güterzug: In nur dreieinhalb Tagen - und damit erheblich schneller als der LKW - soll er die 1800 Kilometer zwischen der deutschen und der russischen Hauptstadt überwinden und damit den Warenfluss zwischen Deutschland, Polen, Weißrussland und der Russischen Föderation deutlich beschleunigen.
Der 600 Meter lange, rund 1600 Tonnen schwere und bis zu 100 Stundenkilometer schnelle Zug in Richtung Russland hat Container, Automobile und palettierte Waren an Bord. Am Sonntag, dem 20. November, gegen 8.10 Uhr am Vormittag wird der Zug auf dem Moskauer Güterbahnhof Kunzewo II erwartet. Bisher brauchen Güterzüge auf dieser Strecke bis zu zehn Tage. Der LKW schafft es in vier bis fünf Tagen.
Mit an Bord des Testzuges werden die Bahnchefs der beteiligten vier Länder sein: Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, sowie die Generaldirektoren Andrzej Wach aus Polen, Wladimir Zerelo aus Weißrussland und Wladimir Jakunin aus Russland begleiten den aus 18 Güterwaggons bestehenden Zug in eigens dafür angekuppelten Personenwagen. Die obersten Eisenbahner wollen sich selbst ein Bild von den aufwändigen Zoll- und Betriebsprozessen an den drei Ländergrenzen sowie der zeitintensiven Umladung der Container und Waren an der Grenze von europäischer Normalspur (1435mm) zu osteuropäischer Breitspur (1524mm) in Brest machen. Gleichzeitig sollen unterwegs auch mögliche Verbesserungen besprochen worden. Diese waren im Rahmen des mit hochrangiger politischer Unterstützung vor eineinhalb Jahren gestarteten Vierachsenprojekts in Projektteams analysiert worden.
Ziel des Experiments ist es, in enger Kooperation zwischen der DB-Güterbahn Railion, der polnischen PKP, der weißrussischen BC und der russischen RZD die Grundlagen für eine künftige Beschleunigung aller Güterzüge auf dem Korridor Deutschland-Russland und damit für eine deutliche Steigerung des Verkehrsaufkommens zu schaffen. Bisher wird auf der Strecke mehrmals die Lokomotive gewechselt, zudem sind in den Fahrplänen viele Betriebsaufenthalte und Pufferzeiten - zum Beispiel für die umfangreichen Zollformalitäten an den drei Grenzübergängen - vorgesehen. Künftig sollen die Abläufe mit EDV-Unterstützung und elektronischer Übermittlung der Frachtpapiere optimal aufeinander abgestimmt werden und so eine deutliche Reduktion der Transportzeiten ermöglichen.
Profitieren werden davon die Transportkunden aus Industrie, Handel und der Logistikbranche, die mit neuen Angeboten aus einer Hand auf dieser wachstumsstarken europäischen Transportachse rechnen können und eine verlässliche und schnelle Alternative zum LKW bekommen.
Folgender Fahrplan liegt dem Pilotzug zugrunde: Donnerstag, 17. November: Berlin-Seddin ab 2.54 Uhr; 21.45 Uhr an Malaszewicze; Freitag, 18. November: Malaszewicze ab 3.54 Uhr; 7.42 Uhr an Brest (Umladung Normal-/Breitspur); Samstag, 19. November: Brest ab 4.16; Sonntag, 20 November: 8.10 Uhr an Moskau-Kunzewo II.

Quelle: Pressemeldung Bahn


Weitere Loks aus Nürnberger Schuppen geborgen
16.11.2005
Noch ein paar weitere Infos zum Abtransport der ersten Lokomotiven aus Nürnberg-Gostenhof. Neben den gestern erwähnten Dampfloks wurden auch der Glaskasten und die E 75 09 ins AW Nürnberg gebracht. Die Lok wurden auf Anweisung des AW Meiningen überführt. Alle Maschinen rollten auf eigenen Achsen. Die Überführung ist zwar ein gute Zeichen, jedoch kein Hinweis auf eine Aufarbeitung. Lediglich der Witterung sind die Loks nun nicht mehr ausgesetzt.
Quelle: eisenbahn-kurier.de

15.11.2005
Gestern Nacht wurden mit dem Abtransport der ersten Lokomotiven aus dem Nürnberger Schuppen begonnen. Im Einzelnen handelte es sich um die 01 150, 45 010 und 50 622. Die Loks werden in eine andere Nürnberger Halle untergebracht, um weitere Schäden zu vermeiden.
Quelle: DSO


Deutsche Bahn erwirbt US-Logistiker Bax Global
16.11.2005
DB baut Marktposition in der internationalen Transport- und Logistikbranche aus / Ideale Ergänzung zur Logistik-Tochter Schenker
Die Deutsche Bahn AG hat am Dienstag in New York einen Kaufvertrag über den Erwerb von 100 Prozent der Geschäftsanteile der Bax Global Inc. in Irvine, Kalifornien, von dem US-Unternehmen The Brink’s Company geschlossen. Damit baut die Bahn ihre Position als internationaler Logistik-Dienstleister in den wesentlichen Wachstumsmärkten im asiatisch-pazifischen Raum sowie in China und den USA entscheidend aus. DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn: „Bax passt exakt zu unserer Strategie und ergänzt sich ideal mit unserer Logistik-Tochter Schenker. Mit diesen beiden Gesellschaften ist die DB AG jetzt weltweit eines der führenden Unternehmen der Transport- und Logistikbranche."
Bax Global bietet weltweite Luft- und Seefrachtspedition, inländische Transportdienstleistungen sowie Supply Chain Management und verfügt über eine starke Blue-Chip-Kundenbasis vor allem in den Bereichen Elektronik und Konsumgüter. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2005 hat Bax mit mehr als 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,04 Milliarden Dollar erzielt, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 1,75 Milliarden Dollar. Das Ergebnis in diesen neun Monaten stieg auf 47,2 Millionen Dollar, nach 30,1 Millionen Dollar im Vorjahr. Bax Global gehört damit zu den 20 größten US-Logistik-Unternehmen. Im Geschäft mit Stückgut ist Bax die Nummer 1 in den USA. Weltweit unterhält Bax über 500 Büros in mehr als 130 Ländern.
DB Logistics, das Ressort Transport und Logistik der Deutschen Bahn AG, wird durch die Akquisition von Bax (Umsatz 2004: rund 2,4 Milliarden Dollar) sein Geschäftsvolumen auf knapp 15 Milliarden Euro steigern. Gleichzeitig wird der Internationalisierungsgrad weiter erhöht. „Bax bringt uns in Kombination mit unserem Geschäftsfeld Schenker einen entscheidenden Schritt nach vorn. Das heißt: Wir stärken damit die Ertragskraft des Konzerns und sichern Arbeitsplätze in Deutschland und Europa", kommentiert Dr. Norbert Bensel, das für DB Logistics zuständige Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG.
„Mit Bax werden wir unsere Position in der Luft- und Seefracht deutlich ausbauen, die für die immer stärker nachgefragten weltweiten Versorgungs­ketten besonders wichtig ist", ergänzt Dr. Thomas Held, Vorsitzender des Vorstandes der Schenker AG. „Gleichzeitig verstärken wir erheblich unsere Präsenz im nordamerikanischen Markt und insbesondere in Asien. Auch im Zukunftsgeschäft Kontraktlogistik werden wir uns noch besser positionieren können. Die neue Aufstellung wird nicht zuletzt unsere führende Rolle im europäischen Landverkehr weiter stärken, da wir für Bax-Kunden in den USA damit den direkten Zugang zu allen Märkten in Europa schaffen." Das Closing wird in wenigen Wochen erwartet.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


ICE "Geisenheim/Rheingau" getauft
10.11.2005
150 Züge sind ab heute als Botschafter der Städte im täglichen Einsatz
Als 150. Stadt hat heute Geisenheim im Rheingau die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Bürgermeister Manfred Federhen und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für das Land Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, tauften im Bahnhof Wiesbaden den Zug auf den Namen „Geisenheim/Rheingau".
Den Namen der Stadt erhielt ein ICE der ersten Generation (ICE 1). Diese Bauart fährt unter anderem auf den Strecken Hamburg - Basel - Interlaken und München - Frankfurt - Berlin. Einzelne Züge fahren bis Wien - so auch der ICE „Geisenheim/Rheingau", der als einer von zehn ICE die Zulassung für Österreich hat, - und Zürich.
Der Bürgermeister nahm den feierlichen Taufakt mit einer Flasche Sekt vor, die er - assistiert von der Weinkönigin Michaela Hans - über dem Triebkopf ausgoss. „Die Stadt Geisenheim betrachtet die Taufe als Wertschätzung und ist stolz, dass ab heute ein ICE diesen Namen durch das Land trägt", so Federhen.
Konzernbevollmächtigter Vornhusen ergänzte: „Unsere ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen zwischen den Städten. Diese Verbundenheit wollen wir zum Ausdruck bringen. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf die Namen deutscher Städte getauft und es ist klar, dass die Stadt Geisenheim im Rheingau zu den Taufpaten gehört."
In den vergangenen Monaten hat die Deutsche Bahn über 140 Städte-Patenschaften für ICE-Züge vergeben. Der neue Zugname ist zusammen mit dem Städtewappen auf dem Fahrzeug an beiden Seiten der Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland und das benachbarte Ausland fahren.
Quelle: DB AG Pressemeldung


Dr. Jürgen Franzke leitet das DB Museum in Nürnberg
09.11.2005
Dr. Jürgen Franzke ist unverändert Leiter des DB Museums. Er hat das Vertrauen des Vorstands der Deutschen Bahn. Damit weist die Bahn anders lautende Spekulationen zurück.
Im Zuge der Restrukturierung des Museums wurde bereits im Sommer dieses Jahres die Stärkung des kaufmännischen Bereichs beschlossen. Seit 1. November 2005 nimmt Dr. Burkhard Klanke nun diese Aufgaben wahr. Daneben ist er weiterhin als kaufmännischer Leiter der DB Akademie GmbH in Potsdam tätig.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


Update zum Nürnberger Brand
08.11.2005
Der Adler ist auf dem Weg nach Meiningen. Heute wurde der ausgebrannte Torso auf einen Tieflader verladen und abtransportiert. Bis 2010 zur 175-Jahrfeier soll die Lok nach Plänen des DB AG-Vorstandes wieder fahren. Das Schicksal der anderen Lokomotiven, die bei dem Brand zerstört wurden ist noch offen. Seit 1. November ist Burghard Klanke von der DB-Akademie in Potsdam der Leiter des Verkehrs-Museums. Der bisherige Chef Jürgen Franzke hat nur noch beratende Funktion. Da Klanke als erfahrener Sanierer bekannt ist, drohen dem Museum wohl weitere Kostenreduzierungen oder sogar Schließungen. Vor diesem Hintergrund sieht es auch um die noch auf ihr Schicksal wartenden Brandloks düster aus. Die DB AG schweigt sich bislang aus und spricht lediglich von einer "Neuausrichtung" des DB-Museums.
Quelle: br-online, SZ, lok-report.de


Der legendäre „Adler" wird wieder fahren
04.11.2005
Nach dem Feuer im Fahrzeugdepot beschließt DB-Vorstand Wiederaufbau der historischen Lokomotive / Projekt wird in die Lehrlingsausbildung in Spezialwerkstätten einbezogen
Der fahrbereite Nachbau des "Adler", der bei dem Brand des Fahrzeugdepots des Nürnberger DB Museums zerstört wurde, wird wieder fahren. "Der Vorstand der Deutschen Bahn AG hat beschlossen, den Adler-Nachbau im Rahmen unserer Lehrlingsausbildung zusammen mit unseren Spezialwerkstätten originalgetreu wieder aufzubauen", sagt Bahnchef Hartmut Mehdorn. Die Voraussetzungen sind günstig, weil die Pläne der zerstörten Lokomotive und der vier Wagen im DB Museum archiviert sind. Der Wiederaufbau im Spezialwerk Meiningen (Thüringen) soll bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein, damit der "Adler" spätestens zum 175-jährigen Jubiläum der ersten Eisenbahn in Deutschland wieder einsatzbereit ist. Das Original des "Adler" eröffnete das Eisenbahnzeitalter in Deutschland im Jahr 1835 auf der Strecke Nürnberg-Fürth.
Im Nürnberger DB Museum wurde Ende Oktober eine neue Ausstellung zur Geschichte der Eisenbahn im 19. Jahrhundert eröffnet. Dort ist neben vielen anderen Exponaten ein Originalwagen aus dem Adlerzug zu besichtigen.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Bahn präsentiert verbessertes Angebot auf der Emslandlinie: Schnellere Züge und Stundentakt auch am Wochenende
02.11.2005
Ab 11. Dezember moderne Doppelstockwagen auf der Strecke Münster - Emden / Fahrzeit um 10 Minuten verkürzt / Platzangebot um knapp die Hälfte erweitert
(Hannover, 2. November 2005) Ab sofort sorgen moderne Doppelstockwagen für mehr Komfort auf der Regionalexpresslinie Münster - Emden. Ab November fährt zunächst die Hälfte aller Züge mit Doppelstockwagen, zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember sind dann alle Züge auf der Emslandlinie mit Doppelstockwagen unterwegs. Die Züge werden künftig 460 statt bisher 340 Sitzplätze bieten und sind mit bis zu 140 Kilometern pro Stunde unterwegs. Ab Frühjahr 2006 erhalten die Züge ein modernes Fahrgast-Informationssystem sowie weitere Mehrzweckabteile und damit 60 statt bisher maximal 40 Fahrradstellplätze pro Zug.
Im Rahmen einer Präsentationsfahrt trafen sich am Mittwoch Sonderzüge aus Emden und Münster mit Gästen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Meppen. Wirtschaftsminister Walter Hirche begrüßte die qualitative und quantitative Ausweitung. "Durch den Einsatz der modernen Züge bietet die Bahn ihren Fahrgästen auf der Emslandlinie mehr Komfort auf dem täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen. Besonders für Reisende aus Nordrhein-Westfalen wird es noch bequemer zu einem Kurzurlaub an die Küste zu fahren," sagte Hirche. Zudem werde die Strecke künftig mit dem Stundentakt auch am Wochenende für einenTagesausflug interessanter. "Die neuen Doppelstockzüge bieten mehr Sitzplätze und mehr Flächen für Fahrgäste mit Fahrrädern, Kinderwagen oder großem Gepäck. Moderne Technik auch bei den Türen macht das Ein- und Aussteigen noch bequemer und dank schnellerer Lokomotiven verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Emden und Münster um 10 Minuten. Besonders am Wochenende locken die modernen Züge noch mehr Ausflügler in die Fahrradregion Emsland", ist sich Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio Niedersachsen/Bremen, sicher.
Ab Frühjahr 2006 werden die Wagen mit einem modernen elektronischen Fahrgastinformationssystem und weiteren Fahrradstellplätzen ausgestattet. Rechtzeitig zur heißen Jahreszeit bekommen die Doppelstockwagen im Sommer 2006 Klimaanlagen.
Quelle: Pressemeldung DB AG




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Privatbahnen

Siemens-Dispoloks
30.11.2005
Die ES 64 U2-048 fährt zur Zeit für die WLB, damit hat sich der geplante Umbau wohl erledigt. Die gestern erwähnte ES 64 F4 090 der SLB wird anscheinend vor den Regelzügen der SLB von Villach nach Salzburg eingesetzt, die zur Zeit über Selzthal umgeleitet werden. Ob das der Grund für die Anmietung ist, ist unbekannt.
Quelle: anonym

29.11.2005
ES 64 U2-036 fährt zur Zeit für CargoServ. Die ES 64 F4 090 steht dagegen aktuell in Diensten der Salzburger Lokalbahnen. Ob dieser Einsatz nur kurzfristig andauert oder ob die SLB nun in dne internationalen Verkehr einsteigen wollen ist unbekannt.
Quelle: anonym, railcolor.net


Baureihe 185.5
25.11.2005
Die 185 550 für r4c wurde ausgeliefert (Abnahme 22.11.05). Ihre ersten Aufgaben ist der LTE Zug Rheinhausen-Graz.
Quelle: anonym


Metronom
24.11.2005
Anlässlich der Leistungsübernahme der RE-Züge Göttingen-Uelzen durch die Betreibergesellschaft Metronom führt das Unternehmen nicht öffentliche Personalschulungsfahrten in oben genannter Relation durch.An den Terminen 25., 28, und 30.11 sind folgende Fahrzeiten vorgesehen:
DLr-D 83680 BR 146+ 5 Dostos
Uelzen 10.46, Hannover Hbf 11.50/51, Kreiensen 12.45/47, Göttingen 13.19
(Abstellgruppe vor DB Netz-Niederlassung)
DLr-D 83681
Göttingen 16.00, Kreiensen 16.29/30, Hannover Hbf 17.45/49, weiter nach Uelzen (verkehrt bis zu 35 Minuten vor Plan!)"
Das Foto zeigt den DLr-D 83680 mit Me 146-18 nach verlassen der Abstellgruppe vor dem aus dem Jahr 1854(!) stammenden Göttinger Empfangsgebäude.
Quelle: Thomas Teutenberg-Kempf



Baureihe 145 CL
24.11.2005
Nun hat auch die EKO Trans 145 CL 002 das neue Farbschema des Unternehmens erhalten. Zusätzlich ziert die rot-silber gestrichene Lok eine Werbung von arcelor
Quelle: railfan.de


Baureihe ES 64 F4
23.11.2005
Gestern wurden als Lp 95735 die beiden Siemens Dispolokomotiven ES64F4 094 und ES64F4 096 aus München kommend via Salzburg zu den HZ nach Kroatien überstellt.
Quelle: anonym


Baureihe 185.5
23.11.2005
Die R4C 185 545 hat auch neue Seitenbeklebung bekommen, mit der neuen Beklebung aus MRCE und R4C sowie der Wartungsfirma MGW-Service. Ein Bild gibt es hier.
Quelle: Ringo Bergemann, br146.de


Baureihe ES 64 U2
20.11.2005

Die von Abellion angemietete ES 64 U2 047 wurde nun mit Werbefolien des Unternehmens versehen. Die Fotos vom 19. November zeigen das neue Aussehen.
Quelle: Ringo Bergemann


ABELLIO erhält Sicherheitsbescheinigung des Eisenbahnbundesamtes
11.11.2005
Ende Oktober hat die ABELLIO Beteiligungsgesellschaft mbH vom Eisenbahnbundesamt (EBA) in Bonn die sog. Sicherheitsbescheinigung (SiBE) erteilt bekommen.
Diese ist nach der neuesten Novellierung des Allgemeinen Eisenbahngesetzes AEG auf Basis von Vorgaben der EU-Kommission für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland vorgeschrieben. Im Rahmen eines Zertifizierungsverfahrens müssen die Eisenbahnunternehmen dem Eisenbahnbundesamt als Aufsichtbehörde nachweisen, dass die unternehmensinternen Regelungen über die Qualifikation des Personals und das Betreiben von Fahrzeugen den gesetzlich normierten Anforderungen entsprechen.
ABELLIO hat sich in Absprache mit dem EBA seit Juni 2005 mit der Erstellung dieser Dokumentation befasst und umfangreiche Darstellungen der unternehmensinternen Regelwerke bei der Aufsichtsbehörde eingereicht. Nach rund vier Monaten konnte dieses Verfahren nun erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.
Die Sicherheitsbescheinigung berechtigt ABELLIO zur Teilnahme am öffentlichen Eisenbahnbetrieb im Personenverkehr auf den Schienenwegen der DB Netz AG von Essen nach Hagen über Bochum und Witten und von Gelsenkirchen nach Bochum über Wanne-Eickel einschließlich der dafür vorgesehenen und zugelassenen Umleitungsstrecken. Außerdem darf ABELLIO Überführungsleerfahrten zum und auf dem Netz der Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH in Herne durchführen. ABELLIO gehört damit zu den ersten der über 300 Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland, welche die Sicherheitsbescheinigung erhalten haben.
Nach Erteilung der SiBe verkehrte am 02.11.2005 der erste Zug unter ABELLIO-Regie. Für Personalschulungszwecke wurde die erste an ABELLIO übergebene Siemens-Dispolok vom Typ ES 64 U2 gemeinsam mit dem Steuerwagen vom Typ ABybdzf 482.1 zwischen Essen und Hagen eingesetzt. Die Fahrten wurden am 03. und 04.11.2005 fortgeführt. Weitere Personalschulungsfahrten folgen in den nächsten Wochen, so dass alle im Emscher-Ruhrtal-Netz zum Einsatz kommenden Lokführer vor der Betriebsaufnahme mit den neuen Fahrzeugen und Einsatzstrecken vertraut sind und die ABELLIO-Fahrgäste sicher und zuverlässig befördern können. Eine Mitnahme von Fahrgästen ist auf diesen Probefahrten aus versicherungstechnischen Gründen leider noch nicht möglich.
ABELLIO wird am 11.12.2005 den Schienenpersonennahverkehr auf den Regionalbahnlinien 40 „Ruhr-Lenne-Bahn" Essen - Bochum - Witten - Hagen und 46 „Nokia-Bahn" Bochum - Wanne-Eickel - Gelsenkirchen aufnehmen.
Quelle: Abellio Pressemeldung


Baureihe ES 64 F4
11.11.2005
Die ES 64 F4 098 steht nun im Dienst von FN Cargo (und nicht wie zuvor gemeldet RTC/Lokomotion). Die Lok wurde heute in den Farben des Unternehmens gesichtet.
Quelle: Ludwig Reyer


Baureihe 185.5
10.11.2005
Eine ganze Reihe neuer 185er steht kurz vor der Vollendung. Die 185 550 für rail4chem ist ebenso wie die erste MRCE-185 der Nachbestellung, die 185 551, weitgehend fertig und dürfte demnächst vom Hersteller in Kassel abgegeben werden. In verschiedenen Bauzuständen sind auch einige weitere der bestellten MRCE-Loks 185 552-557 sowie die mit neuem Lokkasten (analog der 185.2 der DB AG) ausgestatteten 185 563 und 564 bei Bombardier in Arbeit. Die 185 551-557 werden mit Zulassung für Deutschland und Frankreich geliefert und werden voraussichtlich an rail4chem oder Connex vermietet werden, die durchgehende Züge nach Frankreich anbieten wollen.
Quelle: anonym, eisenbahn-kurier.de


Siemens-Dispoloks
09.11.2005
Die ehemaligen SBB-Mietloks ES 64 F4 012, 013, 095 und 097 fahren nun ebenfalls für die SZ in Slowenien. Zudem gab Lokomotion die ES 64 U2 051 zurück, die nun an Press weitervermietet ist.
Quelle: anonym


Baureihe 185
01.11.2005
Die für KC 62400-62407 vorgesehene DB 185 009 (RAG 227) kommt jetzt vor allen Zügen der RAG zum Einsatz.
Quelle: anonym

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Ausländische Staatsbahnen:

Österreich

Ein paar News aus Österreich
14.11.2005
Beweisbild des 4824.001 (Statt 4124 wie ebenfalls im Netz zu finden)- dieser hatte am letzten Donnerstag, den 10.11.2005 seine erste Ausfahrt! Floridsdorf - Stockerau und retour Lp 34010/34011!
Des weiteren sind bei den Desiros 5022.004 und 5022.016 der Trieb- und Steuerwagen vertauscht. Äusserlich nicht erkennbar, nur an der Fabriksnummer!
Die 1042.023 erhält vorraussichtlich Vollscherenstromabnehmer!
Die 189.906 befindet sich zu Tfzf-Schulungen in Lienz (Osttirol) - hat aber vorläufig keine Auswirkungen auf den Südtirol-Verkehr, da diese Maschinen noch keine Zulassung in Italien haben! Möglicherweise Gegengeschäft mit E 412-Zulassung in Österreich!
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net



Baureihe 1012
25.11.2005
Die Testfahrten mit der 1012 002 und 1142 588 in Schweden sind mittlerweile beendet worden. Die Testergebnisse werden im Augenblick analysiert und ausgewertet. Nicht getestet wurde das schwedische ATC System, da die Loks nicht entsprechend umgebaut wurden. Sicher ist jedenfalls, dass im Falle eines Einsatzes der 1012 für Hector Rail, die Rotorblätter der Motoren ausgewechselt werden müssen. Die 1012 001 wurde in Innsbruck von ihrem bisherigen Standort abgezogen und bekommt vermutlich eine rollfähige Aufarbeitung um nach Linz überführt zu werden, wo auich die 1012 003 auf ihr weiteres Schicksal wartet.
Quelle: Hector Rail, EBFÖ


Baureihe 1016
25.11.2005
Der Kyoto Taurus 1016 023 ist in einen Rangierunfall verwickelt worden, wobei die Puffer beschädigt worden sind. Die Lok ist zur Zeit zur Reparatur im TS Linz/Österreich.
Quelle: anonym


Baureihe 1116
29.11.2005
Die ehemalige Klagenfurt-Werbelok 1116.141 und die Schwesterlok 1116.142 werden die neuen Lokomotiven für den Wiener Flughafenzug CAT.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net


Baureihe 1141
28.11.2005
Vorletzes Wochenende wurde die 1141.07 von Selzthal nach Linz im Schluss/Nachschiebe eines Erzzuges der Log Serv überstellt. Neuer Eigentümer der Lok ist die ÖGEG.
Quelle: Bernhard Floss


Baureihe 1042
23.11.2005
Immer mehr Hinweise gibt es für eine neue Nostalgielok der ÖBB. Die 1042 023, die einzige Lok dieser baureihe, die noch über die ursprünglichen Eckfenster verfügt, erhielt in den verganenen Tagen in Wien West alte Scherenstromabnehmer und wurde mittlerweile nach Selzthal gebracht. Felt nur noch eine Anstrichserneuerung und das alte ÖBB-Flügelrad…
Quelle: EBFÖ


Baureihe 1142
29.11.2005
Nun ist die zweite 1142 bekannt, die für den Einsatz in Schweden hergerichtet wird. Es handelt sich um die 1142.645
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net

06.11.2005
Offenbar sollen 10 bis 15 Lokomotiven der Reihe 1142 nach Schweden verkauft werden. Abnehmer ist die Privatbahn Hector Rail, bei der im Augenblick Testfahrten mit einer 1012und 1142 laufen.
Quelle: BNA

04.11.2005
Der 1142.661-6 (zweitürig, verkehrsrot mit Bauchbinde) wurde die schwedische Zugsicherung eingebaut. Die Lok soll in den nächsten Tagen ebenfalls nach Schweden überstellt werden.
Quelle: Gerfried Moll, bahnbilder.warumdenn.net


Baureihe 1144
21.11.2005
Offenbar war die Beklebung der 1144 277 nicht nach dem Geschmack der ÖBB. Der im Design des Taurus aufgeklebte ÖBB-Schriftzug wurde mittlerweile wieder entfernt. Lediglich die Loknummer ohne Kontrollziffer auf der Lokfront wurde beibehalten. Dagegen ziert nun wieder der Pflatsch die Front und Seiten der Lok.
Quelle: EBFÖ

08.11.2005
Heute wurde in Innsbruck die 1144 277 mit neuer Beschriftung versehen. Abweichend zu der "inoffiziell" mit neuen Logos beklebten 1144 240, wurde die Wortmarke an den Fronten mittig unten den Fenstern angebracht und die Loknummer ohne Kontrollziffer in kleinerer Schrift unter das (für Betrachter der Lok von außen) rechte Fenster plaziert. Auch der Platscvh an den Seitenflächen wurde entfernt und die Wortmarke in größeren Lettern etwas unterhalb des von vorne ersten udn zweiten Bullauges angeklebt. Die Nummer (an der Seite mit Kontrollziffer) blieb in der Mitte des Lokrahmens.
Quelle: EBFÖ


Baureihe 1063/1144
06.11.2005
Nachdem nun (fast) alle Taurus-Lokomotiven die neue Wortmarke erhalten haben, scheinen bei der ÖBB nun auch die anderen Baureihen ins Visier zu rücken. Die 1063 014 erhielt im Rahmen ihrer Untersuchung in Linz nun neue Logos und in Innsbruck konnte die 1144 277 ohne Beschriftung gesichtet werden.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, EBFÖ


Baureihe 4023
24.11.2005
Die Baureihe 4023 hat nun die Zulassung ducrh das Eisenbahn-Bundesamt. Damit sind fast alle Hürden für einen Einsatz auf der Strecke Salzburg - Freilassing - Berchtesgaden aus dem Weg geräumt. Allerdings darf der Zug in Deutschland nur maximal 120 km/h fahren.
Quelle: EBFÖ


Baureihe 4024
15.11.2005
So langsam kommen die 4024er doch ins Rollen. Die Bauserie 4024 041 bis 120 kann seit 9. November nun auch mehr als 120 km/h und auf Steilstrecken verkehren, nachdem die bislang geltenden Einschränkungen zu diesem Termin aufgehoben wurden. Demnächst soll auch das noch geltende Verbot von Doppeltraktionen aufgehoben werden.
Quelle: EBFÖ


Baureihe 4824
17.11.2005
Am 15. November wurde der zweite Mehrsystemtriebzug der Baureihe 4824 nach Österreich überstellt. Zusammen mit dem 4024 061 gelangte der 4824 002 im Schlepp der 1044 033 nach Wien.
Quelle: lok-report.de

06.11.2005
Unklarheit gibt es um die genaue Nummerierung des Mehrsystem-4024ers. Nach einer vertrauenswürdigen Quelle ist der Zug als 4824 bezeichnet. Der 4824.001 wurde vor ca. drei Wochen mit dem 4024.056 nach Österreich gebracht.
Quelle: Gerfried Moll, bahnbilder.warumdenn.net

04.11.2005
Aktuell werden erste Fahrversuche mit einer Zweisystemvariante der Baureihe 4024 in dre Traktioin Florisdorf durchgeführt. Der als 4124 bezeichnete Triebwagen kann sowohl unter 15kV 16 2/3 Hz als auch 25 kV 50 Hz betrieben werden. Ingesamt sollen zunächst drei dieser Zweisystemzüge beschafft werden.
Quelle: EBFÖ


Ab Samstag wird der Arlberg wieder befahren
30.11.2005
Gemäss Informationen der Rail Cargo Austria AG kann der durchgehende Personen- und Güterzugverkehr über die Arlberg-Linie zwischen Bludenz und Landeck ab Samstag, 03.12.2005 um 09:00 Uhr wieder aufgenommen werden. Über das Wochenende Sa/So, 3./4.12.2005 wird sukzessive in den Planverkehr im Güterzugverkehr zwischen Österreich und der Schweiz übergegangen.
Die getroffenen grossräumigen Umleitungsmassnahmen über Deutschland zwischen Rail Cargo Austria, Railion Deutschland, SNCF Fret und SBB Cargo werden spätestens ab 05.12.2005 ausser Kraft gesetzt.
Quelle: SBB Cargo - Kundeninformation


Brenner-Transit - ÖKOMBI rüstet auf
18.11.2005
Neue Wege für Brenner-Transit
Mit der Etablierung eines ROLA-Shuttle-Verkehrs geht ÖKOMBI auf der Brenner-Achse neue Wege. Mit 6. November wurde das Angebot von drei auf zehn tägliche Zugpaare ausgeweitet und ein 2 Stunden-Taktfahrplan eingerichtet. In Lkw-Stellplätzen gerechnet entspricht das einer Steigerung von 108 auf nunmehr 360 Plätze pro Tag. Mit der Verdreifachung der Kapazität und den Vereinfachungen in Buchung und Abwicklung haben sich auch die ersten Erfolge eingestellt. Vor dem Relaunch wurden im Schnitt 76 Lkw pro Tag befördert, seit 6. November konnte der Schnitt auf 180 Lkw angehoben werden. "Mit einer Auslastung von 50% konnten wir einen vielversprechenden Start verbuchen. Jetzt geht es daran noch mehr Frächter von den Vorteilen der ROLA zu überzeugen und somit den Auslastungsgrad zu maximieren", so Wilhelm Patzner, Geschäftsführer der ÖKOMBI GmbH.
Die Vorteile liegen auf der Hand
Der gebräuchlichste Vergleich zwischen Straße und Schiene wird im Kosten-Segment gezogen. Mit dem neuen Brenner-Shuttle kostet der Huckepack-Transport auf der ROLA nur 74 EUR, während die Kosten für die Straße mit 94 EUR deutlich höher angesiedelt sind. Darin noch nicht eingerechnet sind die Rückerstattung der Kfz-Steuer, die Einsparung variabler Kosten (Abnutzung Lkw, Reifen, Öl, etc.), eine geringere Unfallhäufigkeit und die Anerkennung der ROLA-Fahrt als gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit.
Synergien nutzen
Nach Übernahme der 100% Anteile durch die Speditions Holding GmbH der Rail Cargo Austria AG vor wenigen Wochen wurden die Weichen im österreichischen Kombinierten Verkehr neu gestellt. Der unbegleitete Kombinierte Verkehr mit Containern, Wechselbrücken und kranbaren Aufliegern wandert zur Gänze zur Schwesterfirma ICA (Intercontainer Austria GmbH), während deren zuletzt aufgebauten ROLA Relationen Salzburg - Triest, Wels - Arad und Wels - Oradea ab 1. Oktober das bestehende Angebot der ÖKOMBI ergänzen werden.
ROLA - eine sinnvolle Alternative
Die steigenden Treibstoffpreise, der elektronische Tachograf, die neue working time direction, road pricing, u.v.m. machen es dem Trucker in Zukunft nicht leicht und so will man mit innovativen Konzepten geeignete Problemlösungen entwickeln. Dies soll in Zusammenarbeit mit den Transportunternehmern einerseits und dem neuen Eigentümer, der Rail Cargo Austria, anderseits, als starkem Produktionspartner im Rücken, gelingen. Darüber hinaus ist man sich auch des gemeinwirtschaftlichen Leistungsauftrages des Bundes durchaus bewusst. In enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sollen die finanziellen Mittel neben der Sicherung bestehender Verkehre, insbesondere für den Aufbau neuer Linien herangezogen werden.
Quelle: Pressemeldung ÖKOMBI


Arlbergstrecke ab 3. Dezember wieder frei
15.11.2005
Die Arlbergstrecke, die seit dem Hochwasser im August gesperrt war, soll vsl. Am 3. Dezember wieder für den öffentlichen Verkehr befahrbar sein.
Quelle: BNA


ÖKOMBI: Neue ROLA-Verbindung von Graz nach Regensburg
02.11.2005
Mit der Übernahme der 100%-Anteile durch die Speditions Holding GmbH der Rail Cargo Austria AG vor wenigen Wochen wurden die Weichen im österreichischen Kombinierten Verkehr neu gestellt. Der unbegleitete Kombinierte Verkehr mit Containern und Wechselbrücken wandert zur Gänze zur Schwesterfirma ICA (Intercontainer Austria GmbH), während deren zuletzt aufgebauten ROLA Relationen Salzburg - Triest, Wels - Arad und Wels - Oradea seit 1. Oktober das bestehende Angebot der ÖKOMBI ergänzen.
Mit Graz - Regensburg zu neuen Ufern
Beispielgebend dafür ist die neue ROLA Graz - Regensburg, in der sich bereits der neue Focus der ÖKOMBI widerspiegelt. Ausgehend vom Terminal Graz/Werndorf (CCG-Cargo Center Graz) - dem vor zwei Jahren errichteten Musterbeispiel für ein gelungenes PPP Infrastrukturprojekt - sollen vor allem EU-Frächter angesprochen werden, die im Raum Graz laden.
Im Nachtsprung wird der Terminal im "Bayernhafen Regensburg" - ein ebenfalls als PPP Modell errichtetes Terminal mit vorwiegend österreichischer Beteiligung durch die SCHIG (Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft der Republik Österreich) - erreicht. Die ausgeklügelte Logistik der ROLA wird die Umläufe der Lkw beschleunigen und damit sicherstellen, dass die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer eingehalten werden. Dadurch wird dem Transportunternehmer ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Mitbewerbern geboten. Wesentlich dabei ist der Sicherheitsaspekt - die ROLA-Verkehre erreichen nachweislich eine Sicherheitsquote von annähernd 100%. Letztgenannt, aber von essentieller Bedeutung ist der Nutzen für die Umwelt. Tausende Lkw-Fahrten werden Anrainern und der Umwelt durch die Verkehre der Rollenden Landstraße erspart - ein merkbarer Beitrag zur Lebensqualität und Umweltschutz. Innovationen eröffnen neue Märkte
Mit der erfolgreich angelaufenen Rollenden Landstraße Triest - Salzburg (derzeit 91% Auslastung) konnte der türkische Markt mit einer neuen ROLA-Verbindung weiter erschlossen werden. Die Bemühungen um diesen Markt sollen mit der Etablierung einer Direktverbindung nach Istanbul intensiviert werden.
Besonderes Augenmerk wird insbesondere auf die Entwicklung des ROLA Verkehres am Brenner gelegt. Auf der wichtigsten Alpentransversale wird die ÖKOMBI in nächster Zukunft wieder deutlich Flagge zeigen. Angesichts der sich Tag für Tag über den Brenner wälzenden Lkw-Kolonnen wurde hier neben der politischen Unterstützung durchaus Bereitschaft signalisiert, die neuen Projekte wie einen Shuttle im 2-Stundentakt zwischen Wörgl und dem Brenner und Nachtsprungverbindungen zwischen Trento und München mit auf die notwendigen Ruhezeiten abgestimmten Fahrplänen aktiv zu unterstützen.
Quelle: ÖKOMBI Pressemeldung

Schweiz

Baureihe Re 465 BLS
30.11.2005
Seit Montag gibt es eine neue Werbelok in der Schweiz. Die BLS-Re 465 003 wurde mit Werbung für das Musical "Elisabeth" beklebt. Die bislang mit roter Werbung für das Musicakl Miss Saigon versehene Lok ist nun mit einem komplett schwarzen Lokkasten versehen worden. Auf der Seitenfläche ist die Werbung für das Musical „Elisabeth“ aufgeklebt.
Quelle: bahnonline.ch


Baureihe Re 481
23.11.2005
Die 481 002 fährt zur Zeit für r4c.
Quelle: anonym


Baureihe Ae 476
06.11.2005
Korrektur zur Meldung vom 30.09.05 : Die Ae 476 012 fährt nicht wie gemeldet via Arth Goldau nach Samstagern. Da ab einer bestimmten Uhrzeit auf der Südostbahn zwischen Arth Goldau und Samstagern kein Fahrdienstleiter mehr anwesend ist, muss die Lok via Thalwil nach Samstagern geführt werden. Hier der richtige Lokumlauf der Ae 476 bei Ausfall Re 446:
Lokzug 90870 Samtagern-Rotkreuz-Zürich
Postzug 90895 Zürich-Luzern ankunft in Luzern 22.30 Uhr Güterbahnhof
Lokzug 92996 Luzern-Rotkreuz-Thalwil-Samstagern Dep abfahrt in Luzern 23.00 Uhr Güterbahnhof

Quelle: Ludwig Reyer


Baureihe Re 425
06.11.2005
Nachtrag zum Lokbrand Hauensteintunnel bei Olten: Am 9.9.05 brannte im Hauensteintunnel b.Olten ein BLS Lok. Nun konnte endlich in Erfahrung gebracht werden, um welche Lok es sich handelte. Es war die Re 425 186. Der Grund für den Brand ist aber bislang noch nicht bekannt.
Quelle: Ludwig Reyer


Baureihe Re 482
02.11.2005

Die 482 034 wurde am 2. November gegen 12 Uhr im Innenhafen Duisburg auf den Namen der Stadt Duisburg getauft.
Quelle: anonym


SBB Cargo: Neuer Geschäftssitz in Duisburg feierlich eingeweiht
02.11.2005
Seit Juni 2005 hat SBB Cargo Deutschland ihren Geschäftssitz neu in Duisburg. Mit dem Umzug von Köln ins Ruhrgebiet wird die Nähe zum grössten deutschen Binnenhafen und wichtigen Grosskunden manifestiert. Innert drei Jahren ist SBB Cargo Deutschland zu einer der grössten Privatbahnen Deutschlands avanciert und fährt wöchentlich bereits über 380 Züge.
Heute wurde der neuen Geschäftssitz von SBB Cargo Deutschland feierlich eingeweiht. Höhepunkt war dabei die Taufe einer mordernsten Zweisystemlokomotive Re 482 auf den Namen "Duisburg" durch Adolf Sauerland, Oberbürgermeister von Duisburg. Nicolas Perrin, stellvertretender Leiter von SBB Cargo überbrachte die Glückwünsche des Schweizer Mutterhauses.
Seit Juni 2005 hat SBB Cargo Deutschland seinen Hauptsitz in Duisburg. Ein Standort, der sich in besonderem Masse empfiehlt: Duisburg liegt auf der Nord-Süd-Achse und ist eine der wichtigsten logistischen Drehscheiben Deutschlands. 40 Prozent der deutschen Nord-Süd-Verkehre kommen aus Nordrhein-Westfalen. Der grösste Binnenhafen Europas ermöglicht SBB Cargo eine hervorragende Anbindung zu den Westhäfen der Nordsee. Darüber hinaus haben bereits existierende aber auch potentielle Kunden, vor allem aus dem Bereich Montanindustrie, ihren Sitz in und um Duisburg. Der Standort Duisburg beherbergt einerseits den Sitz der Produktionsgesellschaft SBB Cargo Deutschland GmbH, welche von Annette Jordan geführt wird. Andrerseits ist auch die Vertriebsagentur für Deutschland und Benelux, unter der Leitung von Adrian Bögli, hier ansässig. Die SBB Cargo Deutschland ist die deutsche Tochter der SBB Cargo, der Güterdivision der Schweizerischen Bundesbahn. Sie beschäftigt in Deutschland bereits 135 Mitarbeitende, davon 90 Lokomotivführer. Die Kernkompetenz des Eisenbahnunternehmens liegt im grenzüberschreitenden Güterverkehr auf der Nord-Süd-Achse zwischen Deutschland und Norditalien.
Kontaktadresse des Vertriebs von SBB Cargo in Duisburg:
Verkauf Deutschland / Benelux
SBB Cargo GmbH
Schifferstrasse 200
47059 Duisburg
Deutschland

Quelle: Pressemeldung SBB Cargo

Schweden

Baureihe 441 Hector
27.11.2005
Die beiden Hector-Loks sollen 474er sein, die die SBB nicht abgenommen hat und die nun für Hector Rail entsprechenden umgebaut werden. Die Lokomotiven erhalten dabei nur eine schwedische Ausstattung, so dass sie nicht im internationalen Verkehr eingesetzt werden können. Welche der in München vorhandenen 474 001, 006-008, 010 oder 011 umgebaut werden ist noch nicht bekannt.
Quelle: anonym, railcolor.net

25.11.2005
Die schwedische Privatbahn Hector Rail hat mit Siemens Transportation einen Vertrag über die Lieferung von zwei neuen elektrischen Güterzuglokomotiven unterzeichnet. Die Lokomotiven entsprechen dem, Foto nach der Baureihe 189 bzw. ES 64 F4 und sollen bereits im ersten Quartal 2006 ausgeliefert werden.
Quelle: Hector Rail


Tschechische Republik

Baureihe 680 CD
20.11.2005
Der Einsatz des CD-Pendolinos von Prag nach Wien wird nun definitiv nicht ab Fahrplanwechsel stattfinden. Grund ist die noch Zulassung des Zuges in Österreich. Als Ersatz werden die Züge nun weiter lokbespannt gefahren, bis die Zulassung erteilt wird.
Quelle: EBFÖ

Luxembourg

Baureihe 4000 CFL
18.11.2005
Nun wurden auch die beiden Lokomotiven 4001 und 4002 in den Werkstätten Petingen mit Teilreklame versehen. Anders als bei den bisherigen Loks ziert diese Loks eine Werbung für eien Zeitung. Die 4001 trägt nun Reklame der Zeitung La Voix und die 4002 der Zeitung d’Wort.
Quelle: rail.lu

10.11.2005
Am 22. November endet der Versuchseinsatz der CFL-Doppelstockwagen mit der Reihe 4000 bei der BLS. Die verliehenen Garnituren sollen danach am 25. November zurück nach Luxemburg überführt werden. Die Abfahrt in Basel Bad Bf ist um 10 :12 Uhr, die Ankunft in Trier gegen 16 :16 angesetzt.
Quelle: eisenbahn-kurier.de, bls.ch

Frankreich

TGV-Netz soll massiv erweitert werden
21.11.2005
In einem Zeitungsbericht der Süddeutschen Zeitung ist heute zu lesen, dass das französische TGV-Netz bis 2020 auf 10.000 bis 12.000 Kilometer vergrößern soll. Aktuell umfasst das Netz rund 1500 km. Dabei soll zunehmend auch ins Ausland expandiert werden. Ab 2007 soll Frankfurt angefahren werden, später ist eine verbindung über Stuttgart nach München vorgesehen. Allerdings will die Deutsche Bahn den französischen Hochgeschwindigkeitszug nur maximal bis Stuttgart fahren lassen. In Frankreich sind Strecken ins Elsass, ans Mittelmeer und durch die Alpen nach Turin sowie ins spanische Baskenland geplant.
Quelle: Sueddeutsche.de

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Lokindustrie:


Alstom kooperiert mit Ansaldo Breda
23.11.2005
Die Firma Alstom hat mit Ansaldo Breda, einem Unternehmen der Finmeccanica-Gruppe) eine strategische Zusamenarbeit im Bereich der Hochgeschwindigkeitszüge geschlossen. Zusammen sollen einstöckigeHochgeschwindigkeitszüge im Segment für mehr als 300 km/h aber auch im Segment bis 250 km/h geplant, produziert und vermarktet werden, die den europäischen Standards entsprechen. Im 300 km/h-Segment ist der angekündigte AGV, der im Augenblick in der Entwicklung ist, Teil des Vertrages, im Segment bis 250 km/h schließt der Vertrag den neue kurvenfähigen Alstom-Pendolino und den Ansaldo Breda-Zug zischen Holland und Belgien ein. Der TGV-Duplex ist dagegen nicht Teil der Verabredung. Die Züge werden in den Fabriken beider Hersteller gefertigt. In Savigliano und Sesto (beide Italien) für ALSTOM sowie in Pistoia und Naples für AnsaldoBreda. In Frankreich sind die ALSTOM Standorte La Rochelle, Le Creusot und Tarbes betroffen. Erste gemeinsame Projekte sollen bis 2009 abgeschlossen werden.
Quelle: Alstom Pressemeldung


Bombardier feiert Baubeginn des Schnellbahnsystems in Südkorea
17.11.2005
Bombardier Transportation hat heute gemeinsam mit weiteren Vertretern des Yong-In LRT Konsortiums den Baubeginn des EverLine-Schnellbahnsystems der Stadt Yong-In in der Republik Korea eingeläutet. Laurent Beaudoin, Chairman of the Board und Chief Executive Officer von Bombardier Inc., nahm an den Feierlichkeiten teil und wurde von Raymond T. Betler, President, Total Transit Systems, Bombardier Transportation sowie führenden Regierungsvertretern aus Korea und Kanada begleitet. Byung-Jik Choo, der Minister für Bau und Transport, führte durch die Nachmittagsveranstaltung und wurde dabei von Jeong-Moon Lee, dem Bürgermeister der Stadt Yong-In, und weiteren koreanischen Amtspersonen unterstützt.
Im Juli 2004 wurde das Yong-In LRT Konsortium unter der Führung von Bombardier Transportation mit dem Bau eines 18,5 Kilometer langen, voll automatisierten Schnellbahnsystems beauftragt. Der als Konzession erteilte Auftrag umfasst den Bau, die Lieferung und den Betrieb des Systems über eine Laufzeit von 35 Jahren. Dem Yong-In LRT Konsortium gehören neben Bombardier die koreanischen Infrastruktur-Unternehmen Daelim Industrial Co. Ltd., Hanil Engineering and Construction Co. Ltd. und Korea Development Corporation sowie die koreanischen Systemhäuser für Mechanik und Elektrik Hanjin Heavy Industries and Construction Co. Ltd. und Iljin Electric Co. Ltd an.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir für die Stadt Yong-In das erste führerlose Transportsystem in Südkorea einführen werden", sagte Laurent Beaudoin bei der repräsentativen Feierstunde. Er fügte hinzu: „Unsere charakteristische Advanced Rapid Transit (ART)-Technologie zeichnet sich durch Umweltverträglichkeit und andere einmalige Betriebsmerkmale aus. Davon werden die an der Strecke befindlichen Gemeinden profitieren, ohne dass die Schönheit der Region beeinträchtigt wird."
Raymond Betler, President, Total Transit Systems, Bombardier Transportation, sagte: „Mit dieser Feier ist die Entwicklung des EverLine-Systems abgeschlossen. Wir sind dankbar für das hervorragende Verhältnis zu unseren koreanischen Partnern und freuen uns darauf, dieses Projekt zu einem Erfolg zu machen und mit unseren koreanischen Kollegen auch künftig im Transportsektor zusammenzuarbeiten."
Das überwiegend aufgeständerte System wird mit der automatisierten Zugsteuerungstechnologie CITYFLO650 von Bombardier ausgestattet sein. Die neue Linie verfügt über 15 Haltestellen und verbindet die U-Bahn in Seoul über die Stadt Yong-In mit Everland, einem der größten Vergnügungsparks der Welt.
Bombardier ist weltweit führend bei Entwicklung und Bau von automatisierten Schnellbahn-, Einschienenbahn- und Peoplemover-Systemen für den Einsatz in Städten und an Flughäfen. Die führerlose ART-Technologie, die sich in über 70 Jahren kombinierten Betriebs in Kanada, Asien und den USA bewährt hat, gilt als überdurchschnittlich zuverlässig. Zu den erfolgreichen Schnellbahn-Projekten zählen der Vancouver SkyTrain, das längste führerlose System der Welt, der 13 Kilometer lange AirTrain JFK in New York, den Bombardier bis zu 15 Jahre betreibt und wartet, und die 29 Kilometer lange Kelana Jaya Linie in Kuala Lumpur, Malaysia, die seit der Inbetriebnahme im Jahr 1998 mehr als 200 Millionen Fahrgäste befördert hat.

Quelle: Bombardier Pressemitteilung


Bombardier Chairman und CEO Laurent Beaudoin eröffnet Niederlassung in Singapur
14.11.2005
Laurent Beaudoin, Chairman und Chief Executive Officer von Bombardier, hat heute eine Niederlassung in Singapur eröffnet. Damit zeigt das Unternehmen sein Engagement für die vielen Kunden in Asien. Diese Niederlassung wird Bombardier als zentrale Anlaufstelle für die Region dienen.
In der Eröffnungsrede sagte Beaudoin: „Ich freue mich sehr darüber, unsere neue Zweigniederlassung hier in Singapur offiziell zu eröffnen. Diese Eröffnung ist ein weiterer Beleg für den Einsatz, den wir bei der Suche nach innovativen Transportlösungen für dieses Land und für ganz Asien zeigen." Mit der Eröffnung der neuen Zweigniederlassung geht Bombardier weiter seiner Verpflichtung nach, die Kunden besser zu betreuen und zu unterstützen sowie speziell in Singapur und generell in Asien stärker vertreten zu sein.
Teo Ming Kian, Vorsitzender des Economic Development Board von Singapur, begrüßte die Einrichtung der Niederlassung von Bombardier und erklärte: „Bombardiers Entscheidung, seine Zweigniederlassung hier zu gründen, bestätigt einmal mehr die Attraktivität Singapurs als wichtigster Knotenpunkt für die Luftfahrt. Insbesondere durch die leichte Zugänglichkeit der Märkte in der Region von Singapur aus wird für Bombardier eine optimale Plattform geschaffen, um Marktanteile zu gewinnen und die Kunden vor Ort mit großer Kompetenz zu unterstützen."
Durch die Präsenz von Bombardier in Singapur erhalten die Kunden Unterstützung in den Bereichen Business Jets, Regionalflugzeuge, große Transportsysteme, U-Bahn- sowie Stadt- und Straßenbahnsysteme.
Quelle: Bombardier Pressemitteilungen

China

Siemens gewinnt Großauftrag aus China für 60 Hochgeschwindigkeitszüge
11.11.2005
Siemens Transportation Systems wird zusammen mit seinem chinesischen Partnerunternehmen Tangshan Locomotive & Rolling Stock Works 60 Hoch­geschwindigkeitszüge für China bauen. Der Siemens-Anteil beträgt 669 Millionen Euro. Ein entsprechender Vertrag mit dem chinesischen Eisenbahnministerium wurde heute im Rahmen des Deutschland-Besuchs des chinesischen Staats­präsidenten Hu Jintao in Berlin vom Siemens-Vorstandsvorsitzenden Klaus Kleinfeld und dem Eisenbahnminister Liu Zhijun unterzeichnet. „Mit diesem Auftrag erhält China weltweit modernste Technologie für Hochgeschwindigkeits­züge. Damit können wir auch die langfristige, strategische Partnerschaft der deutschen und chinesischen Eisenbahnindustrie weiter ausbauen", freute sich Kleinfeld anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Die 300 Stundenkilometer schnellen Züge werden zunächst auf der Strecke Peking - Tianjin ab 2008 eingesetzt, weitere Hochgeschwindigkeitsstrecken sind geplant. Die Triebzüge haben eine Gesamtlänge von 200 Meter und bieten Platz für mehr als 600 Fahrgäste. Die Konstruktions- und Projektierungsarbeiten für den chinesischen Hochgeschwindig­keitszug („CRH 3") werden an den deutschen Siemens-Standorten in Erlangen und Krefeld-Uerdingen durchgeführt. Die Produktion der ersten drei Züge und wichtiger Komponenten erfolgt ebenfalls in Deutschland. Die übrigen Züge werden bei Tangshan Locomotive & Rolling Stock Works in China gebaut, einem Werk der China Northern Locomotive & Rolling Stock Industry (Group) Corporation (CNR). Teil der vertraglichen Vereinbarungen ist der Technologietransfer und die Unterstützung der Zug-Fertigung. An dem Projekt und am Technologietransfer sind zahlreiche deutsche und europäische Lieferanten für Subsysteme und Komponenten der Hochgeschwindigkeitszüge beteiligt, die ebenfalls mit chinesischen Partnern kooperieren.
Der CRH 3 basiert auf der Siemens-Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge „Velaro", deren Entwicklung mit dem ICE 3 der Deutschen Bahn begann. Vorteil der Velaro-Plattform ist die Triebzugtechnologie. Alle Ausrüstungen sind dabei im Unterflurbereich des Hochgeschwindigkeitszuges untergebracht, so dass die Züge 25 Prozent mehr Sitzplätze bei gleicher Zuglänge bieten, und geringe Infrastruktur-Wartungskosten durch niedrigere Achslasten realisiert werden können.
International stößt die Velaro-Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge wegen ihrer Wirtschaftlichkeit und führenden Technologie auf großes Interesse bei zahlreichen Bahnbetreibern. Für die Deutsche Bahn hat Siemens inzwischen 63 ICE 3-Züge gefertigt, die mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h beispielsweise in eineinviertel Stun­den die Städte Frankfurt und Köln verbinden und so eine Alternative zum Flug­verkehr bieten. Für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Frankreich rüstet Siemens derzeit fünf ICE 3 im Auftrag der Deutschen Bahn aus. Für die spanische Eisenbahn baut Siemens auch 26 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs „Velaro E", der ab 2006 auf der rund 625 Kilometer langen Neubaustrecke Madrid-Barcelona eingesetzt wird.
Der Auftrag ist für Siemens ein weiterer wesentlicher Erfolg für den chinesischen Bahn­technikmarkt. Seit Gründung des Bereichs Siemens Transportation Systems 1993 in China hat Siemens bereits mehrere Aufträge von den Städten Shanghai, Guangzhou, Nanjing und Shenzhen für die Lieferung von Metrowagen, Signal- und Betriebsleittech­nik sowie Stromversorgungsanlagen erhalten. Darüber hinaus hat Siemens das weltweit längste Elektrifizierungsprojekt, die 954 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Harbin und Dalian realisiert. Erst im letzten Jahr erhielt Siemens einen Großauftrag zur Lieferung von 180 Doppellokomotiven vom chinesischen Eisenbahnministerium.
Quelle: Siemens Pressemeldung


Siemens verkauft 60 ICE-Züge nach China
10.11.2005
Das seit einigen Tagen umhergeisternde Gerücht über den Verkauf von 60 ICE-Zügen nach China wurde nun von Siemens bestätigt. Ein entsprechender Vertrag wird im Rahmem des Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Hu Jintao unterzeichnet. Die Züge werden zum großen Teil in China gefertigt und sollen voraussichtlich für die Strecke Peking - Shanghai oder Peking - Hongkong verwendet werden.
Quelle: DSO


Siemens rüstet Metrolinie 1 in Paris für vollautomatischen Betrieb aus
09.11.2005
Siemens Transportation Systems (TS) wird die Metro Linie 1 in Paris, Frankreich, für den vollautomatischen Betrieb ausrüsten. Einen entsprechenden Auftrag mit einem Volumen von circa 31 Mio. EUR erhielt TS von der RATP (Régie Autonome des Transports Parisiens), dem Metro-Betreiber in der französischen Hauptstadt. Damit wird eine der traditionsreichsten Pariser U-Bahn-Linien für das automatische Fahren umgerüstet. Der Start des fahrerlosen Betriebs ist für Ende 2010 vorgesehen.
Die Automatisierungslösung von Siemens ermöglicht eine höhere Geschwindigkeit, eine Verkürzung der Zugfolge und eine zeitnahe Anpassung der Zahl der Metro-Fahrzeuge an das Fahrgastaufkommen. Der Einsatz der Züge wird von einer Betriebsleitzentrale aus gesteuert, die von Siemens geliefert wird. Zum Lieferumfang gehören neben der Betriebsleittechnik die Komponenten für die Strecke und für die 49 Fahrzeuge auf der Linie 1.
Die Linie 1 zwischen Chateau de Vincennes und La Defense wurde im Juli 1900 eingeweiht und ist die älteste, am stärksten frequentierte Metro-Linie in Paris. Die Strecke mit ihren 25 Stationen ist 16,6 km lang. Mit ihr wird erstmals eine Linie von dieser Bedeutung ohne Unterbrechung des Fahrgastbetriebs, also „unter rollendem Rad", automatisiert.
Mit der Linie 1 rüstet Siemens die zweite Metro-Linie in Paris für den vollautomatischen Betrieb aus. Die neu erbaute Linie 14 hatte 1998 zwischen den Haltestellen Madeleine und Bibliothèque François Mitterand den Betrieb aufgenommen. Im Dezember 2003 war eine weitere Teilstrecke zwischen Madeleine und Gare St. Lazare eingeweiht worden.
Weitere derzeit von Siemens durchgeführte Projekte zur Vollautomatisierung sind die Metro-Linie 9 in Barcelona, Spanien, und die Linie 3 („RUBIN") in Nürnberg.
Quelle: Siemens Pressemeldung

China

China will angeblich ICE-Züge bestellen
02.11.2005
Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche will China in der kommenden Woche einen Vertrag mit Siemens über die Lieferung von 60 ICE-Zügen unterschreiben. Siemens bestätigte den Zeitungsartikel bislang aber nicht.
Quelle: WiWo, DSO

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Sonstiges:



Berlin - Leipzig in 60 Minuten: Bahn startet am 28. Mai 2006 mit neuen Bahnhöfen und kurzen Fahrzeiten
03.11.2005
Beschleunigter Zugverkehr und mehr Komfort durch neuen Berliner Hauptbahnhof / Fast 30 Minuten schneller zwischen Nürnberg und München
Pünktlich zum 28. Mai 2006 startet die Bahn mit einem neuen, attraktiven Angebot. An diesem Tag werden nicht nur der neue Berliner Hauptbahnhof und der Nord-Süd-Tunnel durch die Bundeshauptstadt sondern gleichzeitig auch die Schnellfahrstrecke zwischen Nürnberg - Ingolstadt - München und die beschleunigte Verbindung zwischen Leipzig und Berlin den Bahnkunden übergeben. Gleichzeitig profitieren viele Berliner von den neuen Fernbahnhöfen Nordkreuz (ehemals Gesundbrunnen) und Südkreuz (ehemals Papestraße).
Die neue, moderne Infrastruktur führt zu deutlich kürzeren Fahrzeiten und besseren Umsteigemöglichkeiten. Das Angebot insgesamt wird ausgebaut.
Für die Strecke zwischen Berlin und Leipzig benötigen die Züge statt heute rund 110 Minuten teilweise nur noch 60 Minuten - eine Zeitersparnis von fast 50 Minuten. Zwischen Hamburg und Leipzig sind die Kunden mit der Bahn 27 Minuten schneller und damit weniger als drei Stunden unterwegs. Die Fahrzeitverkürzung zwischen Nürnberg und München beträgt rund 30 Minuten, zwischen Halle/Saale und Stralsund 64 Minuten.
Der neue Berliner Hauptbahnhof wird der zentrale Bahnknoten in der Hauptstadt. Ab dem 28. Mai halten hier alle Fernverkehrszüge der Deutschen Bahn. Sehr gute neue Umsteigemöglichkeiten bestehen dann zwischen dem Fern- und dem Regionalverkehr. So steht Fahrgästen aus Stralsund und Schwedt ein stündlicher Anschluss mit dem ICE in Richtung Köln und Frankfurt zur Verfügung. Viele Berliner und ebenso Berlinbesucher profitieren zudem von den neuen Fernbahnhöfen Nordkreuz und Südkreuz. In Südkreuz halten unter anderem alle ICE-Züge Richtung Hamburg und Leipzig, in Nordkreuz die Fernverkehrszüge Richtung Stralsund, Halle und Erfurt. Die Anzahl der ICE-Züge, die in Berlin-Spandau halten, steigt von heute 66 auf 100. Das Berliner Stadtgebiet wird damit ab dem 28. Mai 2006 deutlich besser als bisher an das Fernverkehrsangebot angebunden.
Für Fahrgäste zwischen Berlin und Hamburg wird zudem ab Mai 2006 das ICE-Angebot ausgebaut. Dann fahren hier die modernsten Züge der Bahn im Stundentakt.
Der 28. Mai ist auch ein großer Tag für Bayern: Die neue Strecke zwischen Nürnberg -Ingolstadt - München geht in Betrieb. Bevor im Dezember 2006 das komplette Angebot gestartet wird, nutzen in den ersten Monaten ICE-Züge der Linie Essen - Frankfurt am Main - Nürnberg - München zweistündlich die moderne Infrastruktur. Die Kunden sind damit zwischen Nürnberg und München fast 30 Minuten schneller unterwegs als heute.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


Vollsperrung des Erfurter Hauptbahnhofes: Umfangreiche Fahrplanänderungen am letzten Novemberwochenende
03.11.2005
Anschluss der neuen Gleise / Erweiterung des Elektronischen Stellwerkes / Inbetriebnahme der neuen Bahnsteige
Nachdem in den letzten Wochen die ersten Geschäfte im neuen Dienstleistungszentrum eröffnet haben, geht der Umbau des Erfurter Hauptbahnhofes am letzten Novemberwochenende in eine weitere entscheidende Etappe. Am 27. November 2005 werden die neu gebauten Gleise und Bahnsteige auf der Nordseite in Betrieb genommen. Zuvor muss jedoch in einer zwölfstündigen Vollsperrung die Anbindung der Gleise und Oberleitung an das Streckennetz sowie die Aufschaltung der Signal- und Sicherungstechnik auf das Elektronische Stellwerk erfolgen. Während dieser Zeit können den Erfurter Hauptbahnhof keine Züge passieren.
Die Inbetriebnahme der neuen Gleis-, Oberleitungs- und Signalanlagen erfolgt ab 21. November in vier Phasen. Wenn in dieser ersten Phase die Abstellgleise im Eisenbahnknoten Erfurt gesperrt werden, hat das noch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Reiseverkehr. Es stellt allerdings mit einem höheren Aufwand für Rangierfahrten die Betriebsführung vor Herausforderungen, damit die Züge rechtzeitig zur pünktlichen Abfahrt an den Bahnsteigen bereit stehen. Andererseits müssen die Gleise nach Zugfahrten wieder geräumt werden, damit sie für nachfolgende Züge zur Verfügung stehen.
Am 24. November beginnt um 21 Uhr mit der Sperrung des Richtungsgleises Weimar - Erfurt Hbf. und ab 26. November weiter bis Erfurt-Bischleben die zweite Phase. Am 25.11.2005 fallen Züge zwischen Erfurt und Weimar (Linie RE 3 Erfurt - Gera und RB 20 Halle - Eisenach) aus und werden durch Busse ersetzt. Am 26.11.2005 fallen Züge zwischen Erfurt und Neudietendorf (Linie RE 7 Erfurt - Würzburg und RE 2 Erfurt - Saalfeld sowie EIB/STB Erfurt - Meiningen/Ilmenau) aus und werden ebenfalls durch Busse ersetzt. Bedingt durch die um ein Gleis verminderte Streckenkapazität, kommt es bei einzelnen Zügen im Fernverkehr zu Verspätungen zwischen fünf und zwölf Minuten. Am 26. November um 21 Uhr beginnt mit der Vollsperrung des Erfurter Hauptbahnhofes die entscheidende dritte Phase. Bis 27. November, 9 Uhr fallen alle Züge zwischen Gotha (RegionalExpress-Züge)/Wandersleben (RegionalBahnen) und Weimar sowie zwischen Arnstadt und Neudietendorf, Erfurt Hbf. und Erfurt Nord sowie Erfurt Ost aus. Fernverkehrszüge enden und beginnen in Eisenach, Gotha beziehungsweise Weimar oder werden über Eichenberg umgeleitet. Für die ausfallenden Züge fahren Busse im Schienenersatzverkehr. Nachtzüge werden über die Saalebahn umgeleitet und halten nicht in Weimar, Erfurt und Eisenach. In diesen zwölf Stunden erfolgt die Anpassung der Software und die Aufschaltung der leit-, signal- und sicherungstechnischen Anlagen (Hardware) im Elektronischen Stellwerk.
Mit Inbetriebnahme der neuen Gleis- und Bahnsteiganlagen auf der Nordseite des Erfurter Hauptbahnhofes am 27. November um 9 Uhr beginnt die vierte und letzte Phase. Bedingt durch die baubetrieblichen und technologischen Abläufe, steht bis 21 Uhr zwischen Erfurt-Bischleben und Erfurt Hbf. weiterhin nur ein Gleis für den Zugverkehr zur Verfügung. Zwischen Erfurt Hbf. und Neudietendorf fahren zahlreiche Züge im Schienenersatzverkehr. Betroffen sind die Linien RE 2 Erfurt - Saalfeld, RE 7 Erfurt - Würzburg, RB 20 Halle - Eisenach, EIB/STB Erfurt - Meiningen/Ilmenau. Im Fernverkehr kommt es zu Verspätungen zwischen 15 und 25 Minuten.
Vom 24. bis 27. November ist im Großraum Erfurt zusätzliches Servicepersonal im Einsatz, um den Reisenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Weitere Informationen werden in Flyern und Aushängen sowie mit Durchsagen auf den Bahnhöfen und in den Zügen gegeben. In den elektronischen Fahrplanmedien sind die Änderungen bereits berücksichtigt. Weitere Informationen sind im mdr-Videotext Tafel 739 (baubedingte Fahrplanänderungen in Thüringen), telefonisch unter 01805 194 195 (12 Cent pro Minute) sowie im Internet unter www.bahn.de/fahrplanaenderungen erhältlich.
Ähnlich umfangreiche Fahrplanänderungen gab es im Bahnknoten Erfurt bereits Mitte Februar 2003, als der nördliche Bahnhofsteil außer Betrieb genommen wurde. Damit entstand Baufreiheit für die komplette Neugestaltung der Bahnanlagen in diesem Bereich.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Fünf Jahre ICE International zwischen Deutschland und den Niederlanden
01.11.2005
Vor fünf Jahren, am 3. November 2000, starteten die Deutsche Bahn und die Nederlandse Spoorwegen den grenzüberschreitenden ICE -Verkehr zwischen Köln und Amsterdam. Anlässlich dieses Jubiläums bietet die Deutsche Bahn ihren Kunden ein Geburtstags-Sonderangebot: Für nur fünf Euro in der 2. Klasse von Köln, Düsseldorf, Duisburg oder Oberhausen nach Amsterdam. Die Tickets sind am 3. und 4. November ausschließlich über www.bahn.de erhältlich. Der erste mögliche Reisetag ist der 6. November, der letzte der 10. Dezember. Der Aktionspreis wird für den ICE International 222 (Abfahrt ab Köln um 8.18 Uhr) und ICE 220 (Köln ab 10.18 Uhr ) sowie von Amsterdam Richtung Köln für die beiden ICE International 221 (Amsterdam ab 17.05 Uhr) und ICE 223 (Amsterdam ab 19.07 Uhr) angeboten. Die Tagesfahrt nach Amsterdam mit Hin- und Rückreise kostet dann mit diesem Angebot nur zehn Euro.
Das Angebot ist kontingentiert und erhältlich, so lange der Vorrat reicht. Weitere Ermäßigungen für Kinder, BahnCard-Inhaber oder Mitfahrer sind nicht möglich.
Der ICE International hat sich zu einem der erfolgreichsten internationalen Fernverkehrsangebote der Deutschen Bahn entwickelt. In den letzten fünf Jahren nutzten über 4,8 Millionen Fahrgäste die direkte Verbindung. Mit Inbetriebnahme der Neubaustrecke Köln/Rhein-Main wurde das Angebot bis nach Frankfurt am Main ausgeweitet.

Quelle: DB Pressemeldung


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