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Baureihe 103
16.05.2006
Die 103 245 wird im Sommer voraussichtlich wieder jeden Mittwoch die beiden Autozüge AZ 1367/AZ 1486 zwischen München und Salzburg befördern. Die Fahrzeiten :
AZ 1367 München Hbf 11.48 - München Ost Pbf 11.59-12.07 - Salzburg Hbf 13.51
AZ 1486 Salzburg Hbf 19.37 - München Ost 21.21
Quelle: DSO
103 167 nach Freilassing überführt
10.05.2006
Die 103 167 wartete seit einiger Zeit im Bw München Hbf auf die Überführung nach Freilassing, wo sie in der neuen Lokwelt (Außenstelle des Deutschen Museums) einen Platz im Ringlokschuppen erhält. Am Mittwoch abend wurde die Lok von 103 235 über die Hauptstrecke nach Freilassing gebracht.
Das Fotozeigt den Tfzf 95492 (Mü-Milbertshofen - Freilassing) 2 Stunden vor Plan (!) bei Vogl kurz vor Großkarolinenfeld.
Quelle: HS
Baureihe 110
28.05.2006
Die 110 236 wurde nun von Stuttgart nach Dortmund abgegeben und wird dort im Bahncharter-Pool aufgenommen. Damit hat sich die geplante Umbeheimatung nach München zerschlagen. Dafür erhält München aus Frankfurt drei Wendezugfähige 110er. Die 110 423, 457 und 497 verstärken den Bestand zum Fahrplanwechsel. Aus Frankfurt sind zudem auch zwei z-Stellungen (die seit April bereits abgestellte 110 407 sowie die 110 499) zu vermelden. Dafür konnte die 110 428 mit IS 630 per 4.Mai 2006 aus Dessau wieder ihren Dienst in Frankfurt aufnehmen.
Quelle: JD
Der neue Lok-Vogel (Mai-Ausgabe) ist erschienen,diesmal u.a. mit aktuellen News über:
Baureihe 115 - Nur vorübergehende Gnadenfrist...
Baureihe 143 - Unentbehrliches, ungeliebtes Kind
Knödelpressen in Deutschland - Die aktuellen Einsätze
Baureihe 427 - Nun flirtet auch die DB AG
Änderungen im Fernverkehr zum Fahrplanwechsel
Aufarbeitung der E 50 091 abgeschlossen
Neue Umlaufpläne im Netz
WM: Zusatzzüge im Fernverkehr zwischen dem 9. Juni und 10.Juli
Zudem enthalten:
Baureihe im Blick - Die Baureihe 151 (Teil 2 Einsatzgeschichte und Farbgebung)
Webthema des Monats Nostalgie - Wichtige Eisenbahnmuseen in Deutschland im Netz (Teil 3)
Der historische Umlaufplan - Sommer 1954: E10.0 und E19 laufen in einem gemeinsamen Umlauf
Dies und Das - 60 Minuten in... Folge 2: Brixlegg an der Strecke Wörgl - Innsbruck
u.v.m.
Baureihen 139/140
23.05.2006
Die 140 001 ist Geschichte. Sie wurde heute beim Bender in Opladen zerlegt.
Quelle: DSO
14.05.2006
Nachdem es einige Wochen recht ruhig um die beiden Einheitsbaureihen war, sind nun wieder einige "Scheckensnachrichten“ zu vermelden. Die 140 001 wanderte mittlerweile zusammen mit 140 046 und 859 sowie 139 214 auf die Schrottgleise beim Bender. Damit haben sich alle Hoffnungen die Lok der Nachwelt zu erhalten zerschlagen. Auch der 140 002 droht spätestens zum 26. Juni (Fristablauf) das gleiche Schicksal. Bislang ist die E 40 128 die einzige Lok dieser Baureihe, die einen Museumsplatz erhalten hat. Zwar sind noch rund 240 Loks im Betriebseinsatz, doch es scheint mittlerweile fast so, dass ähnlich der Baureihe 150 sich nur wenige Loks vor dem Schneidbrenner retten können werden. Mit der bereits abgestellten 140 169 sowie den kurz vor der z-Stellung stehenden 140 028 und 036 werden drei weiter Loks das Monatsende nicht mehr im Betrieb erleben.
Noch schlimmer sieht es bei der 139 aus, wo noch keine Lok für eine museal Erhaltung vorgesehen ist. Mit der 139 214 wird demnächst eine weiter Lok zerlegt werden und per 13. Mai wurde die 139 246 mit Fristablauf abgestellt. Bereits vor einigen Tagen war die 139 262 aus dem selben Grund abgestellt worden. Damit sind noch 43 139 im Einsatz - 13 davon sind Umbau-110er. Die meistens Loks haben zwischen 2008 und 2010 Fristablauf. Als letzte Lok könnte die 139 177 bis zum Juanuar 2011 im Einsatz stehen.
Quelle: HM, DSO, HS
Die 140 005 wurde am 29. April z-gestellt.
Quelle: HM
Baureihe 141
28.05.2006
Ist es nun endgültig Aus mit der Reihe 141? Am Freitag bespannte die 141 439 letztmalig ( ?) die bekannten Leistungen zwischen Kassel und Melsungen. Eisenbahnfreunde hatten die Lok dem Anlaßentsprechend mit ein paar Blumen und der Kreide-Aufschrift « 26.05.2006 Letzter Knallfrosch-Planzug » versehen, die allerdings im starken Regen schnell wieder abgewachsen wurde.
Das Fragezeichen deshalb, weil eine Güterwagenentgleisung in der Nacht vom 24. auf den 25.Mai die geplante Inbetriebnahme des RegioTram-Betriebs vom 28.Mai auf den 1.Juni verschoben hat. Es könnte also sein, dass die 141er auch noch bis zum Mittwoch auf dem Abschnitt Kassel-Körle verkehren. Die 141er werden danach wohl endgültig aufs Abstellgleis rollen,allerdings gibt es Gerüchte wenigstens eine oder zwei Loks als eiserne Reserve vorzuhalten, bis der RegioTram-Betrieb reibungslos läuft.
Quelle: DSO, HM
Ein weiterer Knallfrosch hat den Absprung vor der Verschrottung geschafft. Die Barunschweiger 141 083 soll im BEM Nördlingen eine neue Heimat finden.
Quelle: JD
19.05.2006
Nachdem die vier noch übrig gebliebenen Kassler 141er in den letzten Wochen noch ab und an den morgentlichen Schülerzug RB25690 von Kassel nach Göttingen, sowie die beiden Nachmittagsverstärker bis Eichenberg befördert haben, sind diese Leistungen nun seit anfang Mai wieder fest in der Hand der BR425/26. Letzter 141er Tag war der 05.05.06. Dem planmäßigen 425 der RB25690 wird seit Februar als verstärkung ein 426 vorgespannt. Ob die 141er nochmal auf die KBS611 zurückkehren ist nicht bekannt.
Quelle: Robert Schiller
18.05.2006
Entgegen anderer Gerüchte scheinen die Tage der 141 nun doch zum Fahrplanwechsel Ende Mai gezählt zu sein. In den vergangenen Tagen fanden auf der Strecke Kassel-Melsungen Testfahrten mit zwei Regio-Trams statt.
Quelle: DSO, HM
Baureihe 143
28.05.2006
Nun also doch. Drei Lokomotiven der Reihe 143 werden zum 1.Juni an die Privatbahn MEG gehen. Im einzelnen handelt es sich umdie 143 179, 344 und 851, die alle in Cottbus beheimatet waren und dort seit längerer zeit abgestellt sind.
Quelle: JD
21.05.2006
Die im November vergangenen Jahres abgestellte und zum 8.März reaktivierte 143 949 aus Düsseldorf ist nun im AW Dessau untersucht worden und hat per 16. Mai das Werk mit einer IS 783 verlassen. Weniger Glück hat die Unfallok 143 607, sie soll wohl ausgeschlachtet und anschließend verschrottet werden.
Quelle: lok-report.de,HM
Baureihe 146.2
14.05.2006
Die Nürnberger 146.2 werden ab Fahrplanwechsel Ende Mai weitere Leistungen übernehmen. Neu sind dann Fahrten vor den Modus-Wagen (ex Puma-Wagen) zwischen Nürnberg und Frankfurt. Gefahren werden zwei Umläufe mit fünf bzw zwei Loks.
Quelle: DSO
04.05.2006
Am 2. Mai wurden die 146 226 und 227 nach Stuttgart überführt. Endgültige Abnahmedaten standen noch nicht an den Loks (nur die Überführungsdaten).
Quelle: Sören Hagenlocher
Baureihe 155
24.05.2006
155 258 (ex r/w, z 19.04.05, wiD 2006) wurde in Dessau mit Neulack, Einholmstromabnehmer und Railion DB Logistics auf Probefahrt gesehen. Aber noch ohne Unt.-Datum.
Quelle: Sören Hagenlocher
Baureihe 171
19.05.2006
Die 171 008, die seit der Überführung aus Dresden zusammen mit den anderen für Rumänien bestimmten Loks im Regensburger Hafen hinterstellt ist, wird wohl demnächst per Schiff in Richtung Rumänien aufbrechen.
Quelle: DSO, HM
Baureihe 181.2
26.05.2006
Wahrheit oder Feiertagsente? Die 181 225 soll angeblich zu DB Autozug gegangen sein. Angeblich soll die Lok auch im grenzüberschreitenden Verkehr mit Dänemark eingesetzt werden. Die Maschine ist technisch komplett überholt worden, darf allerdings nicht mehr nach Frankreich fahren (deshalb auch die regelmäßigen Einsätze nach Leipzig). Weiter Loks sollen folgen. Das Bild zeigt die Lok am 7.August 2005 in Rohrbach (Saar)
Quelle: Hans-Joachim Loch, http://www.saareisenbahn.de
Baureihe 423 während der WM in Berlin im Einsatz
18.05.2006
Während der FIFA WM 2006: S-Bahn-Züge auf der neuen Nord-Süd-Verbindung
20-Minuten-Takt zwischen Gesundbrunnen-Hauptbahnhof-Potsdamer Platz-Südkreuz / zwölf Minuten Fahrzeit pro Richtung
(Berlin, 18. Mai 2006) Die Deutsche Bahn wird in Berlin während der FIFA WM 2006™ einen S-Bahn-Shuttleverkehr auf der neuen Nord-Süd-Verbindung einrichten. Die Züge werden vom 8. Juni bis zum 10. Juli im 20-Minuten-Takt zwischen den Bahnhöfen Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz und Südkreuz pendeln.
Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn, erklärte dazu heute in Berlin: „Die S-Bahn ist das wichtigste Verkehrsmittel in Berlin. Deshalb vergrößern wir unser WM-Angebot für Fußballfans, Touristen und alle Berliner noch einmal deutlich auf eigene Kosten.“
Auf der 11 Kilometer langen Strecke, die auf 3,5 Kilometer Länge im Tunnel unter dem Tiergarten geführt wird, werden täglich von 5 Uhr bis 23.30 Uhr moderne, klimatisierte S-Bahn-Fahrzeuge der Baureihe 423 fahren. Die Fahrzeit zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz beträgt zwölf Minuten.
Die rot lackierten Züge werden aus Frankfurt und München ausgeliehen.
Während die Züge der Berliner S-Bahn in ihrem traditionellen rot-gelb per Stromschiene mit Gleichstrom versorgt werden, fahren die Fahrzeuge der Baureihe 423 mit Wechselstrom, der aus der Oberleitung bezogen wird.
Neben dem zusätzlich eingerichteten Zugverkehr zwischen Gesundbrunnen und Südkreuz wird während der FIFA WM 2006 auch der S-Bahn-Verkehr auf den traditionellen Strecken verstärkt. So fahren dort alle S-Bahnen zum Beispiel jeden Tag rund um die Uhr.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Baureihe 425.2
19.05.2006
Moderne Züge für S-Bahn Hannover: Bahn bestellt 13 Triebzüge
Verbessertes Angebot im Nahverkehr / ET 425.2 ab 2008 unterwegs
(Berlin, 19. Mai 2006) Die Deutsche Bahn AG hat 13 elektrische Triebzüge der Baureihe 425.2 (4. Bauserie) für die S-Bahn Hannover bestellt. Einen entsprechenden Auftrag hat die DB jetzt beim Herstellerkonsortium Bombardier und Siemens platziert. Die Fahrzeuge werden aus einem Hauptvertrag von 2001 abgerufen. Die Finanzierung der neuen Fahrzeuge erfolgt zu 100 Prozent aus Fördermitteln des Landes Niedersachsen. Die Bahn setzt damit die Modernisierung ihrer Nahverkehrsflotte fort.
Die ET 425.2, die ab Mitte 2008 an die Bahn ausgeliefert werden, sind für den Einsatz im S-Bahnnetz Hannover bestimmt. Ab Fahrplanwechsel 2008 werden sie für den S-Bahn-Verkehr von Hannover nach Hildesheim eingesetzt. Die Fahrzeuge haben den Vorteil, dass sie problemlos mit den bereits eingesetzten ET 424 gekuppelt werden können. Im Zuge der Verkehrsvertragsverlängerung mit der Region Hannover, die im März 2006 unterzeichnet wurde, hatten DB Regio Niedersachsen und Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) die umfassenden Neubeschaffungen vereinbart.
Bei den ET 425.2 handelt es sich um eine technische Weiterentwicklung der bewährten vierteiligen Baureihe ET 425. So kommen bei den neuen Fahrzeugen Magnetschienenbremsen sowie verbesserte Materialien im Fahrgastraum zum Einsatz. Die 140 km/h schnellen, durchgängig begehbaren Züge bieten den Fahrgästen 204 Sitzplätze in geräumigen Mehrzweckabteilen, Klimaanlage, breite Schwenkschiebetüren sowie eine Einstiegshilfe für mobilitätseingeschränkte Reisende. Wie bereits die Vorgängerbaureihe gehört auch der ET 425.2 zur neuen Generation elektrischer Triebzüge, die sich vor allem durch ihre Umweltfreundlichkeit auszeichnen. Die Leichtbauweise der Fahrzeuge sowie Bremsenergierückspeisung und Nutzung der Abwärme zum Heizen machen die Fahrzeuge zum Energiesparer.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Baureihe 474 (S-Bahn Hamburg)
26.05.2006
Insgesamt 33 der in den Jahren 1994 bis 2001 ausgelieferten S-Bahnzügen der Reihe 474 werden durch ein Konsortium von Alstom LHB und Bombardier Transportation in Zweisystemzüge der Unterbaureihe 474.3 umgebaut, die dann auch im Oberleitungsbetrieb auf Gleisen der DB unterwegs sein werden. Zusammenmit den neugebauten Zügen werden ab Dezember 2007 insgesamt 42 Züge der Baureihe 474.3 für den Einsatz zur Verfügung stehen. Nun wurde im Hamburger Werk Ohlsorf der erste umgebaute 474.3 gesichtet. Es handelt sich um den aus dem 474 060 entstandenen 474 114.
Quelle: DSO, HS
01.05.2006
Die Mehrsystemvariante der Baureihe 474 wurde nun erstmals im Einsatz gesehen. Die bereit vorhandenen Züge 4104 - 4110 (474 104-110) werden vor allem auf den S-Bahnlinien S1 und S11, aber auch der S 3 verkehren. Seit Donnerstag konnten bereits die 474 104, 105, 108 im Fahrgastbetrieb beobachtet werden.
Quelle: DSO
DB Regio gewinnt Auschreibung zum „Elektrisches Netz Augsburg“
30.05.2006
Zukünftige Eisenbahnverkehrsunternehmen für Schwaben ermittelt
MÜNCHEN Der Freistaat Bayern beabsichtigt die Zuschlagserteilung für den Betrieb von vier schwäbischen Schienenstrecken bzw. -netzen, teilte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber mit. "Insgesamt wurde bei diesen Ausschreibungen ein Verkehrsvolumen von rund 10 Millionen Zugkilometern pro Jahr in den Wettbewerb gegeben. Wir setzen damit unsere Bestrebungen, erhebliche Teile des Netzes nach und nach in den Wettbewerb zu übergeben, weiter konsequent fort. Mit der bevorstehenden Vergabe der vier Strecken bzw. Netze soll langfristig ein attraktives Schienennahverkehrsangebot in der Region sichergestellt werden", erklärte Minister Huber.
Die Leistungen wurden von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) europaweit ausgeschrieben. Der endgültige Zuschlag kann bei allen vier Projekten frühestens 14 Tage nach Information der Bieter erfolgen, deren Angebote nicht berücksichtigt werden konnten.
Elektrisches Netz Augsburg (München - Augsburg - Ulm und Augsburg - Donauwörth - Aalen/Treuchtlingen)
Den Zuschlag für den Betrieb des elektrischen Netzes Augsburg (München - Augsburg - Ulm und Augsburg - Donauwörth - Aalen/Treuchtlingen) soll die DB Regio AG erhalten. Die Ausschreibung, die gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg erfolgte, umfasst in der ersten Betriebsstufe ein Leistungsvolumen von rund 4,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr, in einer zweiten Betriebsstufe rund 5,0 Millionen. Es werden leistungsstarke, neue, klimatisierte, niederflurige und flügelbare Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Der Betriebsstart erfolgt stufenweise Ende 2008 bis Ende 2009.
Dieselnetz Augsburg I (Augsburg - Landsberg/Bad Wörishofen)
Für den Betrieb des Dieselnetzes Augsburg I (Augsburg - Landsberg/Bad Wörishofen) soll ebenfalls die DB Regio AG den Zuschlag erhalten. Die Ausschreibung umfasst ein Leistungsvolumen von rund 1,2 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Es werden klimatisierte und niederflurige Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Der Betrieb soll Ende 2007 aufgenommen werden.
Dieselnetz Augsburg II (Augsburg - Geltendorf - Weilheim - Schongau und Augsburg - Ingolstadt - Eichstätt)
Beim Dieselnetz Augsburg II (Augsburg - Geltendorf - Weilheim - Schongau und Augsburg - Ingolstadt - Eichstätt) soll der Zuschlag an die Connex Regiobahn GmbH gehen. Die Ausschreibung umfasst in der ersten Betriebsstufe ein Leistungsvolumen von rund 2,4 Millionen Zugkilometern pro Jahr und in der zweiten Betriebsstufe von rund 2,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Zum Einsatz kommen werden leistungsstarke, neue, klimatisierte und niederflurige Triebwagen. Der Betrieb auf der Ammerseebahn und weiter bis Schongau soll Ende 2008, der auf der Paartalbahn und weiter bis Eichstätt Stadt Ende 2009 aufgenommen werden.
Zielzustand der drei Ausschreibungen im Großraum Augsburg ist der Regio-Schienen-Takt mit einer stufenweisen Ausweitung des Fahrplanangebotes um rund 800.000 Zugkilometer (18 %). Voraussetzung für die Leistungsverbesserung sind u.a. die notwendigen Ausbauten der Gleisinfrastruktur sowie Anpassungen im Straßenbahn- und Busnetz.
Südabschnitt der ehemaligen InterRegio-Linie 25 von München über Immenstadt nach Oberstdorf
Bei der Ausschreibung des Südabschnittes der ehemaligen InterRegio-Linie 25 von München über Immenstadt nach Oberstdorf, die neu einen Zugteil nach Lindau erhält, soll die Regentalbahn AG den Zuschlag erhalten. Die Ausschreibung umfasst einen hochwertigen regionalen Schnellverkehr im Zwei-Stunden-Takt mit einem Leistungsvolumen von rund 1,5 Millionen Zugkilometern pro Jahr. Es kommen lokbespannte, redesignte Reisezugwagen im InterCity-Standard zum Einsatz. Der Betrieb soll Ende 2007 aufgenommen werden.
Quelle: Pressemeldung Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Berlin Hauptbahnhof feierlich eröffnet
28.05.2006
Merkel: „Transparenter Hauptbahnhof steht für weltoffenes Land“ / Mehdorn: „Bau wird Publikumsmagnet“
Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, haben heute den Berliner Hauptbahnhof in Anwesenheit von rund 1.000 Gästen feierlich eröffnet. „Der neue transparente Hauptbahnhof steht für ein modernes, aufgeschlossenes und weltoffenes Land", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung. „Mit dem neuen Verkehrskonzept und dem Hauptbahnhof als Symbol ist Berlin wieder eine Weltmetropole des Bahn-Verkehrs“, sagte Mehdorn. „So modern und zukunftsweisend ist kaum eine zweite Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ausgestattet. Ein alter Traum geht in Erfüllung, die Ost-West- und Nord-Süd-Verkehre an einem Hauptbahnhof zu verknüpfen. Es ist ein gelungener Bau geworden, der ein Publikumsmagnet dieser Stadt sein wird.“
„Der Berliner Hauptbahnhof ist ein weiteres wunderbares architektonisches Highlight in der Berliner Mitte“, sagte Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, während der Eröffnungsfeierlichkeiten. „Die Verkehrsströme in Berlin werden sich verändern. Ich bin mir sicher, dass demnächst der neue Hauptbahnhof an sich ein Reiseziel sein wird - nicht nur von Architekturexperten.“
Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für Unternehmen und Industrie, bekräftigte: „Die heutige Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs ist ein Meilenstein für die Stadt, die Region und für Europa. Berlin kann stolz sein auf dieses Bauwerk, das als modernster und größter europäischer Bahnhof ein Beispiel für Europas Errungenschaften im Bereich Verkehrs- und Schienentechnik ist. Der Ausbau von transeuropäischen Verkehrsnetzen hat eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union sowie für ihre ausgewogene und nachhaltige Entwicklung. Deshalb hat die Europäische Kommission den Bau des Berliner Hauptbahnhofs mit 33 Millionen Euro unterstützt.“
Im Anschluss sind die Berlinerinnen und Berliner sowie ihre Gäste zu einem Volksfest, einer spektakulären Lichtshow und einer „Langen Nacht des Bahnhofs“ eingeladen, um das spektakuläre Bauwerk in der Mitte Berlins zu erleben. Die ersten regulären Regional- und Fernzüge fahren ab Sonntag, dem 28. Mai. Dann geht Europas modernster und größter Kreuzungsbahnhof ans Netz und somit auch die neue Nord-Süd-Verbindung, die in einem 3,4 Kilometer langen Tunnel die Mitte Berlins unterquert. Im Berliner Hauptbahnhof halten künftig täglich rund 1.100 S-Bahnen, Regional- und Fernzüge. Auf drei Etagen und 15.000 Quadratmetern Fläche bieten 80 Geschäfte ein umfangreiches Einkaufs- und Gastronomieangebot.
Mit der Inbetriebnahme der Nord-Süd-Verbindung, des Hauptbahnhofs, der Fernbahnhöfe Südkreuz und Gesundbrunnen sowie den drei Regionalbahnhöfen Potsdamer Platz, Lichterfelde Ost und Jungfernheide schließt die Bahn eines der größten Bauprojekte in der deutschen Eisenbahngeschichte ab. Der Bahnverkehr in Berlin wird grundlegend neu geordnet - mit verkürzten Reisezeiten, die sich bundesweit auf vielen Verbindungen auswirken werden. Parallel nimmt die Bahn auch die Strecke Leipzig-Berlin mit Tempo 200 in Betrieb. Die schnellsten Züge fahren dann nur noch eine Stunde zwischen den beiden Städten, die Reisezeit verkürzt sich um
50 Minuten. Im Regionalverkehr gibt es Zeitgewinne von bis zu 40 Prozent.
Quelle: DB Pressemeldung
ICE auf den Namen der Stadt Herford getauft
18.05.2006
Bürgermeister Bruno Wollbrink und Konzerbevollmächtigter Reiner Latsch nahmen Zugtaufe vor / Bahn benennt gesamte ICE-Flotte nach deutschen Städtenamen
(Herford, 17. Mai 2006) Die Stadt Herford hat heute die Patenschaft für einen InterCityExpress der Deutschen Bahn AG übernommen. Bürgermeister Bruno Wollbrink und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, tauften im Bahnhof Herford einen ICE auf den Namen der Stadt.
Den Namen „Herford“ erhielt ein ICE 3. Der moderne, 330 km/h schnelle Zug ist auf ICE-Strecken in ganz Deutschland unterwegs.
„Die Bürgerinnen und Bürger Herfords freuen sich, dass die Deutsche Bahn einen InterCityExpress der neuesten Generation ausgewählt hat, den Namen der westfälischen Hansestadt Herford in und zwischen den Metropolen Deutschlands bekannt zu machen. Wie das vor einem Jahr eröffnete MARTa Herford, gefällt dieser Zug durch sein außergewöhnliches Design. Wir wünschen ihm, seinem Personal und seinen Passagieren stets Gute Reise!“, so Bürgermeister Bruno Wollbrink.
Reiner Latsch ergänzte: „Unsere 237 ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland mit. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf Städtenamen getauft.“
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Fahrzeug beidseits an beiden Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren.
Die bisherigen Zugnamen waren nicht auf das jeweilige Fahrzeug bezogen, sondern auf eine bestimmte, im Fahrplan festgelegte Zugfahrt, für die zum Teil unterschiedliche Fahrzeuge eingesetzt wurden.
Die Benennung der Fernzüge nach Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sowie Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Zuglauf wurde zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 eingestellt. Erhalten bleiben lediglich die Namen internationaler Fernzüge, der Nachtzüge und Autozüge, der ICE-Sprinter sowie einzelne Namen, die zu einem Markenbegriff geworden sind, wie zum Beispiel der InterCity „Alpenland“. Die zum Teil ebenfalls getauften Nahverkehrszüge sind von der neuen Regelung nicht berührt.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Unfall mit S-Bahn in Bochum
17.05.2006
Bei einem S-Bahnunglück in Bochum wurden gegen 2 Uhr früh am Mittwoch zehn Fahrgäste verletzt -vier davon schwer. Der Lokführer erlitt einen Schock. Der S-Bahnzug war mit der 143 607 bespannt. Die S-Bahn der Linie 1 war bei der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof auf ein totes Gleis gelietet worden und dort gegen einen Prellbock gefahren. Die Lok sprang dabei aus den Schienen. Insgesamt waren 32 Passagiere im Zug, von denen zehn verletzt wurden. Der Grund für die Umleitung auf das tote Gleis ist noch nicht geklärt, wahrscheinlich ist aber eine in Folge von Gleisarbeiten nicht rechtzeitig umgestellte Weiche die Ursache des Unglücks. Während es bei der S-Bahn zu Verspätungen aund Ausfällen kam, konnte der fern-und Nahverkehr weitgehend unbehelligt den betrieb fortsetzen. Die Lok wird im Laufe des Abends wieder auf die Gleise gesetzt Die Lok weist insbesondere an der zum Wagen gekuppelten Rückseite starke Beschädigungen auf.
Quelle: WDR.de
ICE auf den Namen der Stadt Bad Oeynhausen getauft
17.05.2006
Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann und Konzerbevollmächtigter Reiner Latsch nahmen Zugtaufe vor / Bahn benennt gesamte ICE-Flotte nach deutschen Städtenamen
Die Stadt Bad Oeynhausen hat heute die Patenschaft für einen InterCityExpress der Deutschen Bahn AG übernommen. Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, tauften im Bahnhof Bad Oeynhausen einen ICE auf den Namen der Stadt.
Den Namen „Bad Oeynhausen“ erhielt ein ICE T. Der moderne, 230 km/h schnelle Zug ist auf ICE-Strecken in ganz Deutschland unterwegs.
„Wenn Züge mit dem Namen ‚Bad Oeynhausen’ durch Deutschland rollen, sollen sie an Bad Oeynhausen erinnern, für Bad Oeynhausen werben und Appetit auf Bad Oeynhausen machen.
Ich wünsche diesem Flagschiff der Deutschen Bahn, dem ICE ‚Bad Oeynhausen’, dass er viele Jahre erfolgreich als Botschafter durch das deutsche Land fährt und ihm allzeit sichere und pünktliche Fahrt“, so Bürgermeister Mueller-Zahlmann.
Reiner Latsch ergänzte: „Unsere 237 ICE-Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen. Sie prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland mit. Die gesamte ICE-Flotte wird deshalb nach und nach auf Städtenamen getauft.“
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Fahrzeug beidseits an beiden Zugenden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland fahren.
Die bisherigen Zugnamen waren nicht auf das jeweilige Fahrzeug bezogen, sondern auf eine bestimmte, im Fahrplan festgelegte Zugfahrt, für die zum Teil unterschiedliche Fahrzeuge eingesetzt wurden.
Die Benennung der Fernzüge nach Persönlichkeiten der Zeitgeschichte sowie Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Zuglauf wurde zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2002 eingestellt. Erhalten bleiben lediglich die Namen internationaler Fernzüge, der Nachtzüge und Autozüge, der ICE-Sprinter sowie einzelne Namen, die zu einem Markenbegriff geworden sind, wie zum Beispiel der InterCity „Alpenland“. Die zum Teil ebenfalls getauften Nahverkehrszüge sind von der neuen Regelung nicht berührt.
Quelle: Deutsche Bahn AG
27.Mai: Der letzter Interregio der DB AG
15.05.2006
Am Samstag, 27.Mai 2006, endet das Interregio-Zeitalter bei der DB AG. Zum Fahrplanwechsel wird die letzte IR-Relation zwischen Berlin-Zoo und Chemnitz eingestellt. Aus diesem Anlass soll am letzten Tag in den Zügen IR 2285/2282 ein historischer Speisewagen (WRtmh) der DB mit eingesetzt werden. Die Fahrzeiten:
IR 2285 Berlin-Zoo (12:27) - Chemnitz (15:41)
IR 2282 Chemnitz (16:21) - Berlin-Zoo (19:31)
Quelle: eisenbahn-kurier.de
„Bahn frei“ für Bayerns schnellste Bahnachse Nürnberg-Ingolstadt-München
14.05.2006
Premierenfahrt mit Bundesverkehrsminister Tiefensee, Ministerpräsident Stoiber und Bahnchef Mehdorn - Ab 28. Mai konkurrenzlos schnell zwischen den bayerischen Metropolen
„Bahn frei“ war das Motto bei der heutigen Premierenfahrt mit einem ICE 3 auf Bayerns schnellster Bahnachse von München nach Nürnberg. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren mit dabei, als der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, der Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Dr. Edmund Stoiber, und der Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, um 11.34 Uhr am Münchner Hauptbahnhof das Signal für die Fahrt nach Nürnberg stellten.
Mit Tempo 300 war der Zug auf der Neubaustrecke zwischen Ingolstadt und Nürnberg unterwegs, bevor er gemeinsam mit einem parallel fahrenden ICE 3 mit weiteren 600 Fahrgästen in den Nürnberger Hauptbahnhof einfuhr.
Hartmut Mehdorn freute sich anlässlich der Premierenfahrt: „Zukünftig werden wir zwischen München und Nürnberg mit 300 Stundenkilometern konkurrenzlos schnell sein und diese beiden Metropolen zu Nachbarstädten machen. Wenn wir ab 10. Dezember 2006 den ICE-Halbstundentakt einführen und die Fahrzeit auf rund eine Stunde reduzieren, bieten wir in Bayern Hochgeschwindigkeitsverkehr im S-Bahn-Takt.“
Rund 3,6 Milliarden Euro wurden in die Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg-Ingolstadt-München investiert. Der 89 Kilometer lange Abschnitt zwischen Ingolstadt und Nürnberg wurde neu gebaut. Parallel dazu wird die 82 Kilometer lange Bahnlinie Ingolstadt-München für Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern ausgebaut.
Vorlaufbetrieb ab 28. Mai 2006
Zum Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 wird auf Bayerns schnellster Bahnachse der Vorlaufbetrieb aufgenommen. Die Züge der ICE-Linie München-Frankfurt-Köln-Essen werden im Zweistundentakt über die Neubaustrecke fahren. Zwischen Nürnberg und München wird sich die Fahrzeit um rund 25 Minuten verkürzen. Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 wird das Angebot zwischen München und Nürnberg komplett in das bundesweite Fernverkehrsnetz eingebunden. Die Fahrzeit mit dem ICE verkürzt sich dann insgesamt um 40 Minuten und liegt nur noch bei rund einer Stunde. Damit verringert sich auch die Fahrzeit zu vielen Zielen über Bayern hinaus: Berlin ist ab Dezember über Leipzig in unter sechs Stunden zu erreichen. Zwischen Frankfurt und München verkürzt sich die Reisezeit um 30 Minuten auf drei Stunden und zehn Minuten.
Auch Fahrgäste Richtung Hannover, Hamburg und Bremen profitieren von den Fahrzeitverkürzungen. Der schnellste ICE zwischen München und Hamburg wird im kommenden Jahresfahrplan für die Nord-Süd-Durchquerung Deutschlands nur noch fünf Stunden und 35 Minuten benötigen.
Gleichzeitig geht DB Regio im Nahverkehr mit Tempo 200 an den Start. Das ist bundesweit einmalig. Zwischen dem neuen Regionalbahnhof in Allersberg und Nürnberg werden die Regionalzüge im Stundentakt verkehren; zwischen München und Nürnberg fahren sie dann zweistündlich. Die Fahrzeit mit dem schnellen Regionalverkehr wird dann nur noch eine Stunde und 45 Minuten betragen.
Schnupperangebot
Zum Kennen lernen bietet die Bahn vom 28. Mai bis zum 4. Juni 2006 zwischen München und Nürnberg einen attraktiven Schnupperpreis von nur 19 Euro für die einfache Fahrt. Das günstige Ticket gibt es ab dem 13. Mai 2006 solange der Vorrat reicht.
Quelle: DB Pressemeldung
S-Bahn-Zug auf den Namen "Springe" getauft
10.05.2006
Stadtname und Logo schmücken das Fahrzeug / Springe zeigt als elfte Stadt ihre Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen / Am Muttertag freie Fahrt für alle Mütter, Frauen und Mädchen zwischen Springe und Bad Pyrmont
Springes Bürgermeister Jörg-Roger Hische und Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio AG, Region Nord, haben heute in Springe einen S-Bahn-Zug auf den Namen "Springe" getauft.
Damit trägt der elfte von insgesamt 46 S-Bahnzügen den Namen einer Stadt der S-Bahn-Region Hannover. Der Name und das Logo der Deisterstadt sind beidseitig an den Enden des Zuges angebracht und werden so künftig im ganzen S-Bahn-Netz zu sehen sein.
"Mit der Zugtaufe bringt die Stadt Springe die Verbundenheit mit ihrer S-Bahn sichtbar zum Ausdruck", sagte Dr. Wolfram von Fritsch bei der Taufe mit schäumendem Sekt, "und die Menschen in Springe sind begeisterte S-Bahnnutzer, das zeigen die steigenden Fahrgastzahlen." Seit Beginn des S-Bahn-Betriebs im Jahr 2000 ist die Zahl der Fahrgäste zwischen Springe und Hannover um rund 30 Prozent gestiegen. Täglich nutzen mehr als 3500 Bahnkunden in Springe die S-Bahn - Tendenz steigend.
"Die S-Bahn ist gut für die Menschen in Springe und für diejenigen, die Springe besuchen. Und die S-Bahn ist die ideale Verbindung in die Landeshauptstadt", weiß Bürgermeister Jörg-Roger Hische und ist stolz auf den S-Bahn-Zug, der künftig die Stadt Springe im ganzen hannoverschen S-Bahn-Netz repräsentiert. "Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bahn den Vorschlag des Ortsrates Springe so schnell aufgegriffen hat und umsetzen konnte."
Rund 70 Mal pro Tag verbinden die S-Bahn-Züge der Linie S 5 Springe im 30-Minuten-Takt mit der Landeshauptstadt Hannover. Die roten Triebwagen der Baureihe ET 424 sind bis 140 km/h schnell und benötigen für die Fahrt von Springe nach Hannover genau 30 Minuten.
Die modernen, leuchtend roten Fahrzeuge sind klimatisiert, haben elektronische Zugziel- und Haltestellenanzeigen und verfügen über ein behindertengerechtes geschlossenes Toilettensystem.
Als Dankeschön für die auch durch die heutige Zugtaufe zum Ausdruck gebrachte enge Verbundenheit zwischen Bahn und Stadt lädt die Deutsche Bahn am kommenden Sonntag, 14. Mai - Muttertag - , alle Mütter, Frauen und Mädchen zur kostenlosen Fahrt in den S-Bahn-Zügen zwischen Springe, Hameln und Bad Pyrmont ein. Eine gute Gelegenheit nicht nur für alle Mütter, in Hameln das große Bahnhofsfest zu besuchen, das anlässlich der Einweihung des umgebauten Bahnhofs veranstaltet wird.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Leipzig - Berlin: Montag beginnt Probebetrieb mit Tempo 200
05.05.2006
Vorbereitungen für 1-Stunden-Verbindung Leipzig - Berlin / Durchsagen mit Warnhinweisen auf Haltepunkten an der Strecke
Auf der Strecke Leipzig - Berlin wird ab 28. Mai 2006 eine Reisegeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde gefahren. Damit verkürzt sich die Reisezeit zwischen den Hauptbahnhöfen beider Städte auf bis zu eine Stunde.
Dafür beginnt am 8. Mai der Probetrieb mit Tempo 200. Mit dieser Geschwindigkeit passieren die dafür ausgewählten Züge und Lokomotiven auch die Haltepunkte und Bahnhöfe unterwegs an der Strecke. Vor der Zugfahrt erfolgen an den Bahnsteigen Durchsagen mit Warnhinweisen auf die neue Durchfahrtsgeschwindigkeit und der Aufforderung, von der Bahnsteigkante zurückzutreten.
Die Deutsche Bahn bittet um strikte Beachtung der Warnhinweise.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
Ab 17. Juni grenzüberschreitende Nahverkehr-Verbindung zw. Bayern und Salzburg
05.05.2006
Mobil im Berchtesgadener Land - Start am 17. Juni
DB und ÖBB stellen neues Angebot vor / Berchtesgadener Land in Salzburger Verkehrsverbund eingebunden / Europaweites Beispiel für Grenzüberwindung im Bahnverkehr
Christoph Grimm, Geschäftsleiter DB Regio Oberbayern, und Erich Fercher, Regionalmanager Salzburg der ÖBB-Personenverkehr AG, stellten heute in Freilassing den Fahrplan für die neuen Direktverbindungen zwischen dem Berchtesgadener Land und dem Salzburger Land vor.
Ab 17. Juni 2006 werden die DB Regio Oberbayern und die Österreichischen Bundesbahnen attraktive grenzüberschreitende Verbindungen anbieten. Die Fahrpläne der Regionalzüge zwischen Berchtesgaden und Salzburg wurden in das Salzburger S-Bahn-Angebot integriert. Freilassing und das Berchtesgadener Land sind künftig mit sieben S-Bahn-Stationen im Salzburger Stadtgebiet umsteigefrei verbunden, darunter der Hauptbahnhof und die von den ÖBB neu errichtete Station Taxham Europark.
"Unser neues Angebot ist ein wegweisendes Beispiel für die Zukunft des grenzüberschreitenden Nahverkehrs", so Christoph Grimm bei der Vorstellung, und weiter: "Die gesamte Region wird davon profitieren."
Auch Erich Fercher, Regionalmanager der ÖBB-Personenverkehr AG in Salzburg, ist von dem Konzept überzeugt: "Die Qualität der Talent-Triebwagen wird unsere gemeinsamen Kunden auch im Berchtesgadener Land begeistern. Mit den modernen klimatisierten Niederflurtriebwagen können wir uns bereits jetzt bei der S-Bahn zwischen Golling und Salzburg über einen Fahrgastzuwachs von mehr als 30 Prozent freuen. Mit dem grenzüberschreitenden Zugangebot bis Berchtesgaden werden wir gemeinsam diesen Aufwärtstrend fortsetzen."
Die spurtstarken Fahrzeuge, die als S-Bahn in Golling starten und über Freilassing bis nach Berchtesgaden fahren, schaffen auch die Steilstrecke zwischen Bad Reichenhall und Hallthurm mühelos. Die behördliche Zulassung für diesen schwierigen Streckenabschnitt haben die Züge mittlerweile erhalten und können damit ab 17. Juni an den Start gehen.
Eine weitere wichtige Verbesserung ist die Vereinfachung der Fahrpreise. Mit der Eintritt der DB Regio Oberbayern in den Salzburger Verkehrsverbund reisen Fahrgäste nun mit einem einzigen Fahrschein für Bus und Bahn und - noch wichtiger - mit einem einheitlichen Ticket, das beiderseits der Staatsgrenze gilt.
"Wir freuen uns, unseren Fahrgästen nun ein so gutes Angebot präsentieren zu können. Dies wollen wir am Samstag, 17. Juni mit einem großen Bahnhofsfest in Freilassing feiern, zu dem wir alle Bürger in der Region einladen", kündigte Christoph Grimm an. An diesem Tag bietet die DB Regio Oberbayern und die ÖBB Schnupperfahrten im neuen Talent, Dampfzugfahrten, eine Fahrzeugschau mit modernen und nostalgischen Loks und viel Spaß und Infos rund um die Bahn. Zeitgleich eröffnen die Österreichischen Bundesbahnen den neuen Halt Salzburg-Taxham.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
ICE bald im Halbstundentakt
04.05.2006
Die DB plant den Hochgeschwindigkeitsverkehr dichter zu vertakten. Ab Dezember sollen zwischen Köln und Frankfurt die ICE-Züge im 30-Minuten-Takt verkehren. Als nächste Strecke ist die Neubaustrecke München - Nürnberg avisiert. Später sollen weitere Strecken folgen.
Quelle: rp-online.de
5 Jahre DB Museum Koblenz mit großem Geburtstagsfest am 6. Mai
03.05.2006
Jeden Samstag wird auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Koblenz-Lützel für alle Freunde der Eisenbahn ein kleines Stück Bahngeschichte lebendig: Eine beachtliche und äußerst sehenswerte Sammlung stolzer Lokomotiven, feiner Salonwagen - in denen einst gekrönte Häupter, Politiker und Staatsgäste das Deutsche Reich und die Bundesrepublik durchquerten - und viele weitere Exponate aus der Zeit von 1904 bis in die 1970er Jahre erzählen spannende Geschichten rund um die Eisenbahn. Und das nicht nur für den technisch versierten Eisenbahnfreund!
Seit April 2001 ist das ehemalige Güterwagenwerk ein Außenstandort des DB Museums Nürnberg, ehrenamtlich betrieben von der BSW-Gruppe zur Erhaltung historischer Schienenfahrzeuge Koblenz. Grund genug, den 5. Geburtstag am 6. Mai von 10.00 - 18.00 Uhr mit einem großen Museums-Jubiläumsfest zu feiern! Dazu haben sich die Museumsmacher viele große und kleine Überraschungen ausgedacht: spannende Lokmitfahrten auf einer Ellok, eine Ausstellung zum Thema "50 Jahre Einheits-Ellok der DB", eine Eisenbahn- und Modellbahnbörse, einen PC-Zugsimulator, in dem man die Gelegenheit zum Selberfahren bekommt, Museumsführungen und - allerdings nur auf Voranmeldung - eine extra Fotostunde mit besonderen Lok-Motiven von 9.00 bis 10.00 Uhr. Das absolute Highlight werden die beiden großen Lokparaden um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr sein, die in mehreren Abschnitten einen Querschnitt durch das deutsche Ellok-Bauprogramm bieten.
Überraschungsfahrzeuge sind zu erwarten!
An den normalen Öffnungstagen bietet das DB Museum Koblenz ein gemütliches Bistro - natürlich in einem Waggon. Ein Museumsshop mit Literatur, Modellbahnartikeln und Kleinigkeiten rund um das Thema Eisenbahn runden das Angebot ab. Die im Bau befindliche, große LGB-Gartenbahn im Freigelände ist schon jetzt ein echter Publikumsmagnet.
Öffnungszeiten: Feb. bis Nov., samstags jeweils von 10.00 - 14.00 Uhr; am 06. Mai von 10.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 1,50 EUR, Kinder 0,60 EUR, Familien 3 EUR. Lok-Mitfahrten am 06. Mai 2 EUR.
DB Museum Standort Koblenz, Schönbornslusterstr. 3, 56070 Koblenz. Infos: www.dbmuseum-koblenz.de, Tel. 02 61 3 96 13 39
Quelle: Deutsche Bahn AG
Baureihe 1116.9
31.05.2006
Die ehemalige Hackschnitzellok 1116 912 erhielt in Linz nun die blau-silberen Lackierung der 1116 911 und kehrte mittlerweile wieder in den Einsatz zurück.
Quelle: HM, EBFÖ
Baureihe 185.5
29.05.2006
Nachdem der im Jahr 2003 geschlossene Mietvertrag für die sechs ATC-Lokomotiven 185 519-524 nun ausgelaufen ist,werden die Lokomotiven an ATC zurückgegeben. Einige Loks standen bereits für andere Unternehmen im Einsatz und wurden von den CFL weitervermietet. Als erste Loktraf heute die 185 521 wieder in Kassel ein.
Quelle: HM, DSO
Baureihe ES 64 U2
24.05.2006
Die umgerüsteten ES 64 U2 Stiere mit dem Balkan-Paket haben ihre Zulassung für Österreich (vorübergehend?) verloren. Deshalb kann der vorgesehene Durchlauf der ES 64 U2-062 und 063 vor BoxXpress Zügen von Hamburg nach Budapest nicht ohne Vorspann eines nicht! mit Balkan-Paketes ausgerüsteten ES 64 U2 von BoxXpress durchgeführt werden.
Quelle: RB
Baureihe 146.5
23.05.2006
Die für den Einsatz vor den lokbespannten InterConnex-Zügen vorgesehene 146 522 wurde mittlerweile mit neuen Folien beklebt Die Lok ziert nun eine gelb-blaue Werbung für den InterConnex zwischen Berlin und Leipzig. Eine Zeichnung der Lok gibt es bei railcolor.net.
Quelle: railcolor.net
Baureihe 145 / 481 MRCE
18.05.2006
Die ehemalige 481 001 weilte zur Umlackierung im Werk Dessau, deshalb wurde auch die 110 511 von Dessau ausgeliehen. Doch das Ergebnis erstaunt, sie bekam die Press Hausfarben (blau) und eine anders berechnete Kennziffer, nämlich die 6, damit es keine Verwechslung mit der DB 145 023-8 gibt!
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
16.05.2006
Die beiden in Ungarn umgebauten ES 64 U2 062 und 063 verkehren nun für das Unternehmen boxXpress. Abweichend von der bisherigen Beschriftung tragen beide Loks die Aufschrift boxXpress.hu. Beide Lokomotiven sind für das seit 15.Mai im Auftrag von EUROGATE Intermodal gefahrene Containerzugpaar von der Nordsee nach Budapest gedacht, dass bis zu acht malwöchentlich von den deutschen Seehäfen Bremerhaven und Hamburg nach Ungarn verkehren soll.
Die Container-Ganzzüge fähren zweimal wöchentlich, jeweils montags und donnerstags, von Bremerhaven und Hamburg direkt nach Budapest. Südgehend beträgt die reine Transitzeit via Österreich circa 22 Stunden. Nordgehend wird München/Riem bedient, von wo die Züge auf Bremerhaven und Hamburg zusätzliche Ladung aufnehmen. Die Züge werden dabei durchgehend von den beiden ES 64 U2 gefahren.
Quelle: Eurogate, RB, Foto: Benjamin Henneicke
RBH mietet Railion-185
22.05.2006
Die RBH hat für das neue Crossrail Zugpaar Duisburg-Domodossola neben den vorhandenen 482 002 (RAG 223) und 482 003 (RAG 224), sich nun zur Unterstützung zusätzlich die Railion 185 136 mit Schweiz-Paket angemietet.
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 U2
12.05.2006
Die ES 64 U2-095 wurde von TX Logistik zur Zeit an die HGK weitervermietet.
Quelle: RB
Baureihe 110
12.05.2006
110 511 wurde wieder an ein EVU vermietet und kommt nun zur Zeit für die Press zum Einsatz.
Quelle: RB
Baureihe 185.5
11.05.2006
Die 185 550 von rail4chem ist nach ihren unfreiwilligen Pause wieder in Einsatz (Bild in den Sichtungen). Die Lok war kurz nach ihrer Auslieferung in einen schweren Unfall verwickelt und musste wieder ins Werk nach Kassel zur Reparatur.
Quelle: HS
Baureihe ES 64 F4
09.05.2006
DB Autozug ist immer wieder für Überraschungen gut. Für die Beförderung des Turnuszuges
AZ 13392/13393 (Rijeka - Hamburg-Altona u.z.) wurde von Dispolok nun die ES 64 F4 020 angemietet. Die Lok ist auf den Seitenflächen mit einem Urlaubsmotiv verziert und soll den Zug durchgehend bespannen. Die Fahrzeiten:
AZ 13393 Sonntags: Hamburg-Altona 13.20 - Uelzen 14.13 - Hannover Hbf 14.59 - Northeim 15.51 - Bebra 16.55 - Wirtheim 18.07-18.19 - Offenbach Hbf 18.43 - Neu-Isenburg 19.06-19.36 - München Ost (Mo!) 1.07-1.35 - Salzburg Hbf 3.07-3.16 - Villach Hbf 6.24-6.50 - Jesenice 7.32-8.02 - Ljubljana 8.55-9.05 - Rijeka 11.37
AZ 13392 Montags: Rijeka ab 16.20 - Ljubljana 19.09-19.25 - Jesenice 20.38-21.02 - Villach Hbf 21.52-22.13 - Salzburg Hbf (Di!) 1.06-1.15 - Neu-Isenburg 8.00-8.32 - Offenbach Hbf 9.02 - Fulda 9.55 - Bebra 10.31 - Northeim 11.48 - Hannover Hbf 13.07 - Uelzen 13.49 - Hamburg-Altona 14.43
Quelle: DSO, Simon Wijnakker
rail4chem startet neue Güterzugverbindung Polen-Belgien
08.05.2006
Seit 3. Mai fährt rail4chem eine regelmäßige Autotransportverbindung zwischen Zeebrügge in belgien und Warschau in Polen. Im Auftrag des Logistikunternehmens Horst Mosolf GmbH & Co. KG verkehren die Züge imWechsel ein bzw. weimal die Woche. In Belgien,den Niederlanden und Deutschland obliegt die Verantwortung des Transports bei rail4chem bzw der Tochter rail4chem Benelux. Während in den Beneluxländern Dieselloks zum Einsatz kommen, wird die Fuhre in Deutschland mit eigenen Elloks gefahren, die durchgehende Traktion mit einer Lok ist aber vorgesehen.
Quelle: rail4chem, lok-report.de
Baureihe Re 482
05.05.2006
Auf Grund des Mangels an Tauris bei der MWB - 1116 911 und 912 sind im Werk Linz - wird der Ecco "Hanseat" im Moment von 482 004 (ex RAG 225) bespannt.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 F4
04.05.2006
Die Lokomotiven ES 64 F4 019, 023 und 024 fahren ebenfalls von RTC/Lokomotion im Brennerverkehr. Zudem wird die ES 64 F4 020 eine besondere Beschriftung erhalten, die irgendetwas mit " über die Alpen zum Mittelmeer " zu tun hat - damit könnte die Lok ebenfalls zu RTC/Lokomotion gehen, da beide Privatbahnen genau diese Strecke befahren.
Quelle: railcolor.net
Baureihe 1116.9
03.05.2006
Die 1116 912 fuhr heute in ihrer Grundfarbe rot/silber von Siegen nach Linz(A). Damit ist der Hackschnitzel-Taurus Vergangenheit.
Quelle: RB
Geht Siemens-Dispolok an die ÖBB?
01.05.2006
Nach einem Gerücht im EBFÖ soll die Miet-Sparte Dispolok des Siemens Konzerns schon bald an die ÖBB verkauft werden. Der Siemens-Konzern sucht demnach einen Käufer für seinen Lok-Pool. Einziger Interessent soll die ÖBB sein. Im Augenblick umfasst die Flotte von Siemens Dispolok etwa 120 Lokomotiven, die an verschiedene Privatbahnen in Europa vermietet sind. Für die ÖBB hätte der Kauf der Flotte, in der auch eine Vielzahl von Taurus-Loks enthalten sind, durchaus Vorteile : Einerseits könnte so ein renditestarkes Geschäft übernommen werden, dass der angecshlagenen ÖBB wieder Einnahmen becsheren könnte, andererseit besteht so auch die Möglichkeit unliebsame Konkurrenten den Zugang zu erschweren. Fällt Dispolok an die ÖBB, wären die Bombardier-TRAXX-Loks die einzige weitere Alternative für den Mitteleuropäischen Markt. Bislang ist noch nicht sicher, in welcher Form die ÖBB den Dispolok-Pool weiter betreibt. Allerdings könnte der Kauf aus den genannten Gründen auch kartellrechtliche Probleme geben.
Quelle: EBFÖ, Der ÖBBler
Baureihe 1012
22.05.2006
Die am 11.Mai in Rostock beobachtete 1012 scheint wohl doch die 1012 002 gewesen zu sein. Die Lok wurde mittlerweile in der Hw Linz beobachtet, so dass hier wohleien Rücküberführung nach Österreich erfolgt ist.
Quelle: EBFÖ
11.05.2006
Nun scheint die zweite 1012 in Richtung Schweden abtransportiert worden zu sein. Eine Lok konnte heute bei Rostock mit Hector Rail-Aufklebern beobachtet werden. Die schwedische Privatbahn hat alle drei 1012er der ÖBB gekauft und will sie in Schweden einsetzten.
Quelle: DSO
Baureihe 1216
23.05.2006
Nun ist endlich die Auslieferung der in Linz gefertigten Serien-1216er angelaufen. Die Zweitbesetzungen der 1216 002 wurde ebenso wie die der 1216 003 bereits im Betrieb gesehen.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1042/1142
28.05.2006
Erneut wurden fünf Lokomotiven dieser beiden Baureihen zur Verschrottung nach Fehring überstellt. Diesmal betraf es die noch blutorangen Lokomotiven 1042.021, 046, 501, 504 sowie die 1142.557, die alle am 27.05.2006 angeliefert wurden.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
19.05.2006
Die zur Energieversorgung der Rola-Begleitwagen in Salzburg abgestellte Heizlok 1042.014 wurde nun zur Anlage 011-39 umgezeichnet.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1890
10.05.2006
Die vier von der ÖBB gemieteten Dispoloks der Reihe 189 (intern als1890 bezeichnet) haben nun offenbar endlich in Italien die Zulassung für die Strecke Lienz - Franzensfeste - Brennero -Innsbruck erhalten-wenn auch mit Einschränkungen. Damitsteht einem Einsatz der 1890 vor den Korridorzügen nichts mehr im Weg.
Quelle: EBFÖ
ÖBB präsentieren ersten 2-System-Talent Österreichs
11.05.2006
Im Burgenland wird ab Herbst 2006 der erste 2-System-Talent Österreichs unterwegs sein. Heute wird der neue Zug der Öffentlichkeit präsentiert.
Die ÖBB führen ihre Qualitätsoffensive kontinuierlich fort und setzen mit den modernen Talent-Triebwagen neue Maßstäbe in punkto Reisekomfort im Nahverkehr. Die ersten 2-System-Talent-Triebwagen Österreichs werden die ÖBB ab Herbst 2006 im Burgenland einsetzen. Heute, Donnerstag, wird der neue Zug im Rahmen einer gemeinsamen Pressefahrt von Wilhelmine Goldmann, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG, und Franz Niessl, Landeshauptmann des Burgenlands, präsentiert.
Talent - neue Qualitätsmaßstäbe beim Bahnfahren
"Bereits 85 Talent-Triebwagen sind in Österreich unterwegs. Bis Mitte 2008 werden insgesamt 171 im Einsatz sein. Damit setzten die ÖBB einen großen Schritt in Richtung verbesserter Qualität und erhöhtem Reisekomfort", berichtet Wilhelmine Goldmann, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG. Der Talent ist neben dem Desiro der fortschrittlichste Nah- und Regionalverkehrszug in der Wagenflotte der ÖBB. Schon das äußere Erscheinungsbild besticht durch einen dynamischen, eleganten Auftritt. Niederflur-Einstiege erleichtern das Ein- und Aussteigen und breite Einstiegstüren sind mit dem einfachen "Touch & Go-System" mühelos ohne Kraftanstrengung zu öffnen. Im Inneren des Wagens finden Fahrgäste modernes Innendesign und elektronische Fahrgastinformationen mit gut lesbarem Display. Damit werden wichtige Informationen wie das Zugziel oder die nächste Haltestelle laufend aktuell angezeigt. Eine Klimatisierung sorgt vor allem im Sommer für eine wohltemperierte Fahrt. 199 Sitzplätze stehen den Fahrgästen in einer durchgehenden Waggonkette zur Verfügung. Außerdem gibt es spezielle Sitz- und Stellplätze für Rollstuhlfahrer. Mit der Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ist der Talent ein besonders leistungsstarker Nah- und Regionalverkehrszug.
Auf den Strecken von ÖBB und Raaber Bahn unterwegs
Der herkömmliche Talent ist bereits in Salzburg, Vorarlberg, Wien, der Steiermark und Niederösterreich unterwegs und erhält von den Kunden Bestnoten: Besonders gut bewertet wurde die Gestaltung des Zuges mit der Note 1,5, das Sitzplatzangebot bekam die Note 1,8 und der Komfort der Sitze wurde mit der Note 1,9 bewertet. Im Burgenland werden die ÖBB erstmals eine neue Talent-Generation zum Einsatz bringen, die sowohl im Netz der ÖBB als auch im Netz der Raaber Bahn fahren kann. Im Herbst 2006 werden zehn 2-System-Talent im Burgenland auf Schiene gesetzt, die für eine spürbare Qualitätsverbesserung im burgenländischen Nahverkehr sorgen werden. Das Land Burgenland leistet einen wesentlichen Beitrag zum Talent im Burgenland. "Das Land Burgenland ist bemüht, den Pendlerinnen und Pendlern ein attraktives Angebot im Bereich des Öffentlichen Verkehrs zu bieten", betont Hans Niessl, Landeshauptmann des Burgenlands. "Wir haben gerade in letzter Zeit wichtige Meilensteine in der Verkehrspolitik des Landes gesetzt: Zum Beispiel mit der Infrastrukturvereinbarung, mit dem Verkehrsdienstevertrag, den das Land mit den ÖBB abgeschlossen hat. Wir setzen voll und ganz auf Qualität - daher wird vom Land erstmalig auch die Anschaffung moderner Züge mitfinanziert. Der neue Talent bedeutet mehr Komfort, mehr Qualität für unsere Pendlerinnen und Pendler. Daher bin ich davon überzeugt, dass diese Investition wichtig und zukunftsweisend ist." Die neuen 2-System-Talent im Burgenland werden auf den bereits elektrifizierten Strecken von Wien Süd über Bruck/Leitha nach Nickelsdorf und Kittsee sowie über Neusiedl nach Pamhagen und von Wien Süd nach Deutschkreutz zum Einsatz kommen. Eine Ausweitung zunächst auf weitere Strecken im Burgenland ist nach deren Elektrifizierung geplant. In diese zehn neuen Züge investieren ÖBB und Land Burgenland gemeinsam rund 43 Mio. Euro.
Quelle: ÖBB-Pressemeldung
ÖBB: Nordbahn ab sofort wieder eingleisig in Betrieb
31.05.2006
Rund acht Wochen nach dem March-Hochwasser nehmen die ÖBB heute, Mittwoch, den eingeschränkten Personenfernverkehr auf der Nordbahn zwischen Gänserndorf und Hohenau wieder auf. Die Streckenunterbrechungen zwischen Angern und Drösing, dem durch das Hochwasser am meisten betroffenen Streckenabschnitt, sind teilweise behoben und ein eingleisiger Betrieb wieder möglich. Damit wurde der für die schrittweise Wiederinbetriebnahme wichtige Lückenschluss trotz schwierigster Bedingungen raschest möglich geschafft.
"Trotz anhaltender Überflutungen, fehlender Zufahrtsstraßen und logistischer Herausforderungen haben wir unser erstes Etappenziel - die eingeschränkte Wiederinbetriebnahme der Nordbahn - in kürzest möglicher Zeit erreicht", so Peter Klugar, Vorstandsdirektor der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG. Vorerst ist lediglich ein eingleisiger Zugsbetrieb zwischen Angern und Dürnkrut möglich. "Deshalb - und aufgrund des noch nicht neu errichteten Stellwerks in Dürnkrut - werden wir in diesem Streckenabschnitt bis auf weiteres mit weniger Zügen und geringeren Geschwindigkeiten fahren. Zeitgleich arbeiten wir bereits mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die Vollinbetriebnahme", berichtet Klugar.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten weiterhin erforderlich
Parallel zum eingeschränkten Zugsbetrieb sanieren die ÖBB in den nächsten Monaten den kompletten Bahndamm inklusive der beiden Streckengleise zwischen Angern und Drösing. Darüber hinaus wird das durch das Hochwasser zerstörte Stellwerk am Bahnhof Dürnkrut inklusive der drei damit verbundenen Schrankenanlagen neu errichtet.
Stufenweise Wiederinbetriebnahme
Zur schrittweisen Eintaktung des interimistischen Fahrplans setzen die ÖBB auf eine stufenweise Wiederinbetriebnahme der Nordbahn. "Nach der bereits in der letzten Woche erfolgten eingeschränkten Wiederinbetriebnahme des Güterverkehrs, fahren wir ab heute wieder die ersten Fernverkehrszüge. Mit 6. Juni 2006 folgen die ersten Nahverkehrszüge", betont Klugar.
Der Großteil der täglich rund 65 Güterzüge und sämtliche 14 Fernverkehrszüge können auf der Nordbahn zwischen Wien und der tschechischen Staatsgrenze wieder angeboten werden. Im Fernverkehr wurde die Umleitung über Gänserndorf - Marchegg aufgehoben. Aufgrund der Langsamfahrstelle zwischen Angern und Drösing ist im internationalen Personenverkehr weiterhin mit geringen Verspätungen zu rechnen.
Eingeschränkter Nahverkehr ab nächster Woche
Zusätzlich fahren ab 6. Juni 2006 zu den Hauptverkehrszeiten besonders stark frequentierte Nahverkehrszüge wieder durchgehend zwischen Wien und Hohenau. "Unser besonderes Anliegen ist es, den Berufspendlern den Weg in die Arbeit und von der Arbeit nach Hause zu erleichtern. Mit dem vorläufigen Fahrplan wollen wir gewährleisten, dass die Pendler aus dem Bezirk Gänserndorf in den Morgenstunden - ohne auf den Schienenersatzverkehr umsteigen zu müssen - zu ihren Arbeitsplätzen nach Wien kommen und abends ebenso ohne Umsteigen wieder retour reisen können", so Wilhelmine Goldmann, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG. Vorerst müssen aber rund die Hälfte der Nahverkehrszüge weiterhin im Streckenabschnitt zwischen Angern und Drösing mittels Schienenersatzverkehr geführt werden. "Grund dafür ist nicht zuletzt das weiterhin beschädigte Stellwerk in Dürnkrut, das eine Einschränkung der Verkehrsflüssigkeit nach sich zieht", so Goldmann.
Wiederherstellung der Bahninfrastruktur im Bereich Angern - Dürnkrut Insgesamt stand die Nordbahn auf einem Streckenabschnitt von 12 Kilometern mehrere Tage lang unter Wasser. Dabei wurde der Bahndamm an zwei Stellen von den Wassermassen weggerissen. Die Gleise wurden unterspült und hingen auf Längen von bis zu 20 m ohne Unterbau in der Luft. Im Bahnhof Dürnkrut standen der gesamte Gleiskörper, das Bahnhofsgebäude sowie das Stellwerk unter Wasser.
Im Rahmen der ersten Instandsetzungswelle wurde der Damm an den beiden Schadstellen wiedererrichtet, das Schotterbett neu hergestellt und die Gleise neu verlegt. Diverse Schäden an der Fahrleitung wurden beseitigt und gelockerte Fahrleitungsleitungsmaste gesichert. Darüber hinaus wurde der Bahndamm zwischen Angern und Drösing auf weitere potenzielle Schäden überprüft. Insgesamt waren 1.200 t Flussbausteine und 4.000 m3 Schüttmaterial zur Wiederherstellung des im Zuge des Hochwassers beschädigten Bahndammes notwendig. An der Instandsetzung der Gleisanlagen haben die ÖBB gemeinsam mit Partnerfirmen teilweise rund um die Uhr gearbeitet.
Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Bund, dem Land Niederösterreich sowie allen eingebundenen Gemeinden, Behörden und Anrainern konnten die Arbeiten raschest möglich bewerkstelligt werden. Insgesamt gehen die ÖBB von einer Gesamtschadenssumme von voraussichtlich mindestens EUR 40 Mio. aus.
Eröffnungsangebot für Bahnreisende
Zur Wiedereröffnung der Strecken haben die ÖBB ein attraktives Eröffnungspaket geschnürt. Von 06. bis 08. Juni können Reisende von Wien Südbahnhof bis Brünn statt EUR 22,60 um nur EUR 10 pro Person fahren (einfache Fahrt). Tickets von Wien Südbahnhof bis Prag kosten nur EUR 20 statt EUR 43,80. Nähere Infos im Call Center 05-1717 oder unter www.oebb.at.
Quelle: ÖBB-Pressemeldung
Schweiz
Güterzugspläne Schweiz-Deutschland
07.05.2006
Kohleblockzug Emmerich-Freiburg Gbf 36 Fcs zu 40t Gesammtgewicht 1440t
Flirt von Thurbo fährt zwischen Konstanz-Singen Htw-Engen
03.05.2006
Seid 1.Mai ist der Passagiereinsatz der Flirts ( RABe 526 651-659 ) von Thurbo
zwischen Konstanz-Singen-Engen Realität, was somit gleichzeitig das Ende der alten Triebwagenserie ABDe 536 bedeutet. Damit beginnt auf dieser Linie ein neues Bahnzeitalter, weil nebst dem neuen Flirt auch die Gelenktriebwagen GTW RABe 526 sowie die bestehenden NPZ RBDe 566 fahren, was somit eine grosse Fahrzeugvielfallt bedeutet. Die RABe 526 fahren sehr leise und weisen dank modernen Scheibenbremsen+Magnetschienenbremse eine sehr gute Anfahr+Bremskraft auf wie es sich für S-Bahnzüge gehört.
Technische Ausrüstung
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Zugsicherungsausrüstung
SBB: Integra-ZUB 262,ETCS-ETM Antennen
DB: Indusi-PZB 90,LZB
Zugfunk: ZFK 21 von AEG
Stromabnehmertyp DSA 200 mit 1450mm breiten Wippen+1950mm breiten DB Wippen
Höchstgeschwindigkeit: 160 Km/h
Grundausstattung des Zuges
Kameraüberwachungfür Fahrgastsicherheit Datenspeicherung während 24 Std ! ( Datenschutz )
Automatisches Fahrgastzählungssystem AFZ
Kundeninformationssystem KIS
Fahrzeug Online System FPZ
Notrufsystem
Behinderten Gerechte Toiletten
Geschlossene Toilettenanlage Fäkalientank gem EU Vorschrift
Vollklimatisierung
Grosse Türen für schnellen Fahrgastwechsel
Abschleppkupplung
Hersteller: Stadlerrail Berlin-Pankow/Altenrhein/Bussnang
Zugkupplung: Schwab Verkehrstechnik Neuhausen a.Rheinfall
Fahrzeugnummer: RABe 526 651-659 Heimatbetriebshof Weinfelden ( WF )
Fahrzeugabnahme Schweiz: Bundesamt für Verkehr BAV
Fahrzeugabnahme Deutschland: Eisenbahn Bundesamt Minden EBA
Quelle: Ludwig Reyer
ALSTOM erhält Folgeauftrag über Lieferung von S-Bahnen für Stockholm im Wert von 120 Millionen Euro
24.05.2006
Die Stockholmer Verkehrsbetriebe AB Storstockholms Lokaltrafik (SL) bestellen 16 S-Bahnzüge vom Typ CORADIA LIREX (X60) im Wert von rund 120 Millionen Euro. Fünf der 16 Optionen unterliegen noch der Zustimmung des Stockholmer Stadtrats. Die Züge werden zwischen September 2007 und April 2008 ausgeliefert. Mit diesem Auftrag löst SL eine Option aus dem ursprünglichen Vertrag von 2002 über die Lieferung von 55 Zügen ein. Insgesamt entwickelt und produziert ALSTOM an seinem Standort Salzgitter damit 71 sechsteilige Elektrotriebzüge für SL.
„Dieser Auftrag ist extrem wichtig für ALSTOM und den Standort Salzgitter. Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Fortsetzung dieses Großprojektes. Wir hoffen natürlich, bald einen Inlandsauftrag mit unserer bewährten CORADIA LIREX-Familie zu gewinnen”, so Andreas Knitter, Vorsitzender der Geschäftsführung von ALSTOM Transport in Deutschland.
Seit August letzten Jahres verkehren die ersten 18 CORADIA LIREX auf dem Streckennetz der schwedischen Hauptstadt Stockholm im regulären Fahrgastbetrieb. Insgesamt haben sie seither rund 500 000 Zugkilometer geleistet. Trotz anhaltender Tiefsttemperaturen und massivem Schneefall beförderten die neuen S-Bahnzüge des Bahntechnikherstellers pünktlich und zuverlässig täglich mehr als 600 000 Fahrgäste durch den harten schwedischen Winter. Die Klimasysteme funktionierten selbst bei großen Kälteeinbrüchen.
„Wir sind sehr zufrieden mit den neuen Zügen. Sie funktionieren reibungslos im Winter. Unsere Fahrgäste haben sie sehr gut angenommen”, so Lennart Jangälv, Geschäftsführer von SL, der regionalen Verkehrsgesellschaft im Großraum Stockholm mit ca. 1,9 Mio. Einwohnern. „Die enge Zusammenarbeit mit dem Hersteller ALSTOM ist sehr konstruktiv und proaktiv”, fügt Jangälv hinzu.
Die Züge sind für strenge Klimabedingungen konzipiert: Die Hauptantriebsaggregate befinden sich auf dem Fahrzeugdach statt unter dem Zug. Dadurch sind die hochmodernen Antriebskomponenten vor Eisbrocken und Schneeanhäufungen auf den Gleisen geschützt. Gleichzeitig werden Ansammlungen von Eis und Schnee auf dem Dach und im Untergestell vermieden. Auch ist die Ausrüstung auf dem Dach für Wartungsarbeiten schneller und bequemer zugänglich.
Neben ihrer beeindruckenden Länge von 107 Metern haben die längsten S-Bahn-Gliederzüge der Welt Platz für mehr als 900 Personen. Sie fahren bis zu 160 km/h schnell und beschleunigen überdurchschnittlich hoch in nur 30 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Die Fahrzeuge sind bis zu 95 Prozent recyclebar. Sie zeichnen sich auf Grund ihrer von ALSTOM entwickelten und patentierten Stahlleichtbauweise durch einen sehr geringen Energieverbrauch aus.
Die S-Bahnen für Stockholm sind das Referenzfahrzeug von ALSTOM, auf dem die flexible Fahrzeugfamilie CORADIA LIREX basiert. Besonders variabel sind die Züge im Hinblick auf Fahrgastkapazität und Ausstattungsmöglichkeiten des Innenraums. Sie ermöglichen wirtschaftliche Lösungen für einen hart umkämpften Markt im Schienenpersonennahverkehr in Deutschland und Europa.
Quelle: Alstom Pressemeldung
Siemens liefert acht "Velaro RUS"-Hochgeschwindigkeitszüge an die Russische Eisenbahn
19.05.2006
Weiterer internationaler Erfolg für Hochgeschwindigkeitszüge von Siemens
Liefer- und Instandhaltungsvertrag mit Russischer Eisenbahn mit etwa 600 Mio.
Euro Der Siemens-Bereich Transportation Systems (TS) wird acht Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro RUS an die Russische Eisenbahn (RZD) liefern und für die Dauer von 30 Jahren deren Wartung übernehmen. Der Auftragswert für die Züge und den Servicevertrag beträgt rund 600 Mio. Euro. Entsprechende Verträge wurden gestern mit der RZD in Sotschi, Russland, unterzeichnet. "Mit diesem Auftrag erhält Russland die weltweit modernsten Hochgeschwindigkeitszüge. Dieser Vertrag ist zugleich eine hervorragende Basis für die langfristige Partner schaft zwischen Siemens und der RZD auf allen Gebieten der Bahntechnik", betonte Hans M. Schabert, Bereichsvorstandsvorsitzender Siemens Transportation Systems, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Die 250 Stundenkilometer schnellen Züge sollen zunächst auf der Strecke Moskau- St. Petersburg und später Moskau - Nishni Novgorod eingesetzt werden. Ein Teil der Züge
wird für den Betrieb auf Gleich- und Wechselstrom-Strecken vorbereitet. Die zehnteiligen Triebzüge werden eine Gesamtlänge von 250 Meter haben und Platz für mehr als 600 Fahrgäste bieten. Die Fahrzeuge werden für die russische Breitspur ausgelegt und sind rund 33 cm breiter als die in Deutschland eingesetzten ICE 3. Dem heute unter zeichneten Auftrag zur Lieferung der Züge war ein im April 2005 abgeschlossener Entwicklungsvertrag im Wert von 40 Millionen Euro vorausgegangen. Die Konstruktions- und Projektierungsarbeiten für den russischen Hochgeschwindigkeitszug werden an den deutschen Siemens-Standorten in Erlangen und KrefeldUerdingen durchgeführt.Die Produktion der Züge erfolgt ebenfalls in Deutschland. Eine Lokalisierung von Fertigungsaktivitäten ist vorgesehen. Die letzten Züge sollen bis 2010 ausgeliefert werden.
Der Velaro RUS basiert auf der Siemens-Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge "Velaro", deren Entwicklung mit dem ICE 3 der Deutschen Bahn begann. Vorteil der Velaro
Plattform ist die Triebzugtechnologie durch die z.B. alle Antriebsausrüstungen im Unterflurbereich des Hochgeschwindigkeitszuges untergebracht sind, was bei gleicher Länge
eine rund 20 Prozent höhere Sitzplatzkapazität ermöglicht.
International erhält damit Siemens einen weiteren Auftrag nach der Bestellung von 60
Zügen durch die chinesische Eisenbahn und Bestellungen aus Spanien, den Niederlanden und Deutschland.
Quelle: Pressemeldung: Siemens Transportation Systems
Oberbauschäden im Rheintal
22.05.2006
Oberbauschäden bereiten der DB auf der linken Rheinstrecke zwischen Namedy und Koblenz Kopfschmerzen. So kam es zwischen Freitag und Sonntag zwischen massiven Verspätungen, da bei km 81 ein Oberbauschaden festgestellt wurde und die Züge nur noch auf Befehl fahren konnten. Zur selben Zeit wurden im Hbf Koblenz in Richtung Mainz Lf-Signale aufgestellt, welche die Vmax. von 120 km/h auf "70" heruntersetzen. Auffällig war, dass hauptsächlich Weichen davon betroffen sind, die erst vor 2 (!) Jahren komplett erneuert worden sind.
Zwischen Andernach und Namedy heisst es bei km 81 auch "70", statt 110 km/h. Wann die Schäden behoben werden, ist mir nicht bekannt.
Ein Sicherungsposten erklärte mir am Freitag, dass die derzeit hohe Anzahl von Güterzügen für die Oberbauschäden verantwortlich sind.
Quelle: Sascha Jansen
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