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elektrolok.de-News
Letzte Aktualisierung: 22. Mrz. 2006
Letzte Aktualisierung: 22. Mrz. 2006
Neueste E-Story: 15. März 2006
Wichtige Ergänzungen, Neuerungen und Änderungen an dieser Seite:
Baureihe 101
22.03.2006
Nach der 101 001 wurden nun auch die 101 029 und 080 entklebt. Die 101 029 und 089 erhielten wie die 101 001 eine neue Teilreklame für den Reiseveranstalter Canaris.
Quelle: RB
21.03.2006
Neben der 101 001 sollen auch die beiden Polizei-Reklame-Werbeloks 101 029 und 080 in dieser Woche ihre Teilreklame verlieren. Offenbar sind bei allen drei Loks neue Werbebeklebungen geplant.
Quelle: SFO
20.03.2006
Die 101 001 bespannte heute die EC 177 und EC 172 von Hamburg nach Berlin und zurück und wird anschließend in Hamburg-Eidelstedt ihrer Fair-Feels-Good-Werbung beraubt werden.
Quelle: lok-report.de
Baureihe 103
09.03.2006
Ab sofort wird die 103 nicht mehr am « Hetzerarther » eingesetzt, da die Lok für andere Sonderfahrten benötigt wird. Als neue Zugloks sollen vsl. Einsatzloks der Baureihe 110 verwendet werden.
Quelle: 103er.de
Baureihe 112/110
24.03.2006
Ab morgen werden die neu in Dortmund beheimateten 146.0 wie gemeldet den Umlauf der RE2 Mönchengaldbach -Münster von der Baureieh 112 übernehmen. Die dort freigesetzten Loks sollen nun die RE 4 und RE 7 alleine fahren und die bislang genutzten 111er verdrängen. Diese rutschen wiederum in die Pläne der Wendezug-110er auf der RB 48. In der Folge könnte es deshalb zu weiteren Abstellungenbei Kölner 110er kommen.
Quelle: 143er.de
Baureihe 113
02.03.2006
Die 113 309 wurde zum 14. Februar z-gestellt. Die Lok soll aber an DB Autozug gehen und als 115 309 wieder in den Einsatz zurückkehren.
Quelle: JD
Baureihe 118
12.03.2006
Die E 18 047 wurde am Freitag von Leipzig nach Koblenz überführt. Die Lok wird als Ersatz für die 103 in Zukunft den Hetzerarther bespannen.
Quelle: lok-report.de, DSO
Baureihe 143
22.03.2006
Offenbar wurde von der DB AG ein Ausmusterungstop für die Baureihe 143 herausgegeben. Keine Lok soll mehr ausgemustert, ausgeschlachtet oder verkauft werden dürfen. Alle Loks, die nicht benötigt werden, sind konserviert und betriebsfähig abzustellen. Ob das auch für die bereits ausgeschlachteten Loks gilt, ist bislang unbekannt.
Quelle: 143er.de
Baureihe 145/103
29.03.2006
Heute kam es zu einem besonderen Einsatz auf der Nord-Süd-Strecke. Eine Lok der Baureihe 145, die nur selten in den Süden kommt, überführte heute die defekte 103 235 von Hannover nach Fürth. Dort wurde die 145 027 gegen die 152 020 getauscht, die die 103 weiter nach München bringen wird.
Quelle: DSO
Baureihe 146.0
27.03.2006
Die neu in Dortmund beheimatete 146 005 fuhr den ganzen Tag mit auf Grund eines Defektes mit "nur" 2 Fahrmotoren auf dem RE 2 Münster-Mönchengladbach. Es kam nur zu kleinen Verspätungen.
Quelle: RB
20.03.2006
Heute überführten sich 146 001+146 006+146 005+146 004+146 003+146 002+146 007 als Rbz 88840 selber von Ludwigshafen nach Dortmund in ihr neues Heimatwerk.
Quelle: RB
17.03.2006
Ab dem kommenden Wochenende werden die auf der Strecke Mainz - Mannheim eingesetzten Doppelstockzüge mit der Baureihe 146.0 durch die Baureihe 425 ersetzt. Während die Doppelstock-Garnituren nachStuttgart abgegeben werden, sollen die Lokomotiven 146 001 bis 007 nach Dortmund umbeheimatet werden un sollen dort ab 25. März Leistungen auf der RE 2 (Mönchengladbach - Duisburg - Essen - Münster) übernehmen. Die Überführung der sieben Loks soll am Montag mittag ab Ludwigshafen erfolgen.
Quelle: DSO, lok-report.de
Baureihe 146.2
23.03.2006
146 224 wurde am Mittwoch nach Stuttgart überführt und hatte als Abnahmedatum den Tag der Überführung draufstehen. Nur einen Tag später wurde das Abnahmedatum in 8.3.06 geändert.
Quelle: Sören Hagenlocher
Baureihe 155
19.03.2006
Die in Dessau hauptuntersuchte 155 214 behielt ihren orientroten Lack! Die Lokomotive fährt im Augenblick ohne neue Logos aber mit Einholstromabnehmer durchs Land. Insgesamt 35 Lokomotiven der Reihe 155 sollen in diesem Jahr eine Hauptuntersuchung erhalten, um den Lokmangel bei Railion in den Griff zu bekommen. Neben den bereits hauptuntersuchten 155 189 und 214 sind im Augenblick u.a. die orientroten 155 088, 236, 237, 252, 258 sowie die verkehrsroten 155 052 und 121 in Dessau.
Quelle: DSO
Ostermontagssonderfahrt nach Jenbach mit Ausflug zum Achensee und auf den Rofan
Historischer Sonderzug ab München Ost über Holzkirchen durch das Mangfalltal ins schöne Tiroler Land.
Eine einmalige Tagesfahrt führt vom Münchener Ostbahnhof über Unterhaching, Deisenhofen und Holzkirchen durch das Mangfalltal nach Rosenheim. Von dort geht es über Brannenburg und Kufstein direkt hinein ins malerische Inntal bis nach Jenbach. In diesem Bahnhof treffen drei verschieden Spurweiten von drei verschiedenen Eisenbahnunternehmen aufeinander. Verpassen Sie nicht diese Sonderfahrt am Ostermontag, dem 17. April 2006. Der Sonderzug ab München Ost mit 75-jährigen, originalen Plattformwagen (Donnerbüchsen) wird von einer alten E-Lok nach Jenbach gezogen. Bei unserem Zug lassen sich auch noch die Fenster öffnen und man kann von den Plattformen aus die Landschaft betrachten.
Weiter geht's dann natürlich Volldampf voraus mit Europas ältester, dampfbetriebener Zahnradbahn, der über 100 Jahre alten Achenseebahn, welche extra für unsere Fahrgäste ihre Winterpause beendet. Von Maurach aus kann man dann noch mit der Rofanbahn hinauf die Gipfel des Sonnwendgebirges erklimmen. Im Reisepreis inbegriffen sind reservierte Sitzplätze vom Einsteigebahnhof bis Jenbach und zurück. Die Fahrt mit der Achenseebahn und der Rofanseilbahn sind fakultativ extra zu buchen. Eine Fahrt mit der Zillertalbahn Richtung Mayrhofen ist selbstverständlich auf Eigeninitiative auch möglich.
Eine Anmeldung zur Fahrt bis spätestens 09. April 2006 ist unbedingt erforderlich und verbindlich.
Für Kinder hat der Osterhase wieder eine Überraschung in Zug versteckt!
Fahrpreise:
Ab München und von den Unterwegsbahnhöfen nach Jenbach und zurück:
Erwachsene: 24,00 EURO Kinder: 12,00 EURO
Sonderfahrt mit der Achensee-Dampfbahn nach Maurach und zurück:
Erwachsene: 22,00 EURO Kinder: 10,00 EURO
Zusätzliche Berg und Talfahrt mit der Rofanseilbahn:
Erwachsene: 14,00 EURO Kinder: 9,00 EURO
Anmeldungen bitte unter:
Tel. / Fax: 089 - 4 48 12 88 Hr. Knoll
Mobil: 0172 - 8 33 05 28 Hr. Sturm
E-Mail: blv-m.sturm@arcor.de
Damit der Sonderzug verkehren kann ist eine Mindestteilnehmerzahl erforderlich. Es gelten die Beförderungsbestimmungen des BLV.
Die genauen Fahrzeiten werden den Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben. Am Zielort sind etwa 5 bis 6 Stunden Aufenthalt vorgesehen.
Der Sonderzug ist natürlich bewirtschaftet und bei Bedarf geheizt.
Internet: www.E6905.de oder www.localbahnverein.de>
Besuchen Sie auch unser Localbahn-Museum in Bayerisch Eisenstein
Bayerischer Localbahn Verein e. V. Postfach 1311 83682 Tegernsee
Baureihe 171
14.03.2006
Lange Zeit war es still um die Rübelandbahnelloks der Reihe 171. Nun scheint der Verkauf von Raillion an die rumänische Tochtergesellschaft sicher zu sein. Die 171 008 war bereits im Februar zur Radsatzbearbeitung in Dresden, die anderen Lokomotiven sollen nun ebenfalls folgen. In Rumänien werden die 171er im Güterverkehr eingesetzt werden.
Ebenfalls zu Ende ist der Einsatz von Railion auf der Rübelandbahn. Zum 1. April wird der Betrieb von den Fals-Werken übernommen, die die Strecke mit privaten EVUs und dem Blue Tiger durchführen werden.
Quelle: DSO, EK, HM
Baureihe 181.2
02.03.2006
Die noch vorhandenen Reste des Ersatzteilspenders 181 202 in Dessau wurden zum 11. Januar aus dem Bestand gestrichen.
Quelle: JD
Baureihe 411
30.03.2006
Stadt Oschatz und Deutsche Bahn nehmen Zugtaufe vor / Bahn benennt ihre gesamte ICE-Flotte nach deutschen Städten
Die Stadt Oschatz hat heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn AG übernommen. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Sachsen, Hans-Jürgen Lücking, tauften im Bahnhof Oschatz einen ICE auf den Namen der Stadt.
„Ich freue mich sehr, dass wir pünktlich vor Eröffnung der Landesgartenschau 2006 hier in Oschatz einen ICE als fahrenden Botschafter dieses Ereignisses, der Stadt Oschatz sowie der gesamten Region gewinnen konnten. Ich wünsche dem ICE Oschatz allzeit gute Fahrt“, so Oberbürgermeister Andreas Kretschmar.
Hans-Jürgen Lücking ergänzt: „Oschatz ist mittlerweile die zwölfte sächsische Stadt, die stolzer Namensgeber eines ICE ist. Diese modernen Züge bieten schnelle und komfortable Verbindungen und prägen das Bild Deutschlands im In- und Ausland. Wir sind deshalb besonders froh, dass ein weiterer ICE den Namen einer sächsischen Stadt trägt.“
Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf beiden Zugseiten und -enden angebracht. Damit erhält die getaufte ICE-Einheit einen festen Namen. Je nach Zugdisposition kann sie auf unterschiedlichen Wegen durch Deutschland und in das benachbarte Ausland fahren. Den Namen „Oschatz“ erhielt ein ICE-T. Diese Bauart ist technisch in der Lage, kurvenreiche Strecken mit Hilfe der Neigetechnik schnell zu durchfahren. Seit Sommer 2001 sind die Züge mit hohem Komfort zwischen Dresden und Frankfurt/Main sowie München - Berlin - Hamburg unterwegs.
Bei dem getauften Zug handelt es sich um 411 071.
Quelle: DB Pressemeldung
Französischtest für ICE in Frankfurt-Griesheim
29.03.2006
Neue Anlage überprüft Triebzüge für vier verschiedene Bahnstromnetze / Gesamtinvestition beträgt 2,2 Millionen Euro
Seit Mitte Dezember 2004 wird der ICE 3 in vier verschiedenen Spannungssystemen eingesetzt. Die internationalen ICE-3-Linien von Amsterdam, Brüssel und künftig auch Paris haben ihren gemeinsamen Start- und Endpunkt in Frankfurt. Auf ihrer Fahrt in die internationalen Metropolen müssen die in Frankfurt-Griesheim beheimateten ICE-Mehrsystemtriebzüge mit verschiedenen Bahnstromnetzen zurechtkommen. Sie fahren neben den 15.000 Volt Wechselstrom in Deutschland auch unter 25.000 Volt Wechselstrom in Belgien, 3.000 Volt Gleichstrom ebenfalls in Belgien und 1.500 Volt Gleichstrom in den Niederlanden.
Um die Züge auf ihre Funktionsfähigkeit in den ausländischen Stromnetzen prüfen bzw. eine vollständige Störungssuche mit anschließender Entstörung durchführen zu können, ist eine Versorgung mit den genannten Spannungen erforderlich. Dazu wurde in der Halle des ICE-Werkes in Frankfurt-Griesheim auf zwei etwa 300 Meter langen Prüfgleisen eine in Europas Bahnbetriebswerken einzigartige Mehrspannungsversorgungsanlage gebaut, auf der nicht nur vier verschiedene europäische Bahnstromnetze simuliert, sondern sogar unter Last getestet und kurze Fahrten durchgeführt werden können. „Wir sind in Griesheim jetzt in der Lage, Mehrsystem-ICE-Züge in allen Spannungssystemen zu überprüfen“, erläutert Ludger Prause, Leiter Infrastruktur bei DB Fernverkehr AG in Frankfurt.
Für 2,2 Millionen Euro wurde im vergangenen Jahr das ICE-Werk Griesheim umgebaut. Ein neu errichtetes Transformatorenhaus bringt den Strom in der Oberleitung auf jede gewünschte Spannung. Vorher konnten im Werk fehlerhafte Komponenten nur für die im deutschen Netz verwendete Spannung geprüft werden. „Die Funktionsprüfung etwa für das belgische Netz konnten wir früher nur durch eine Testfahrt nach Belgien vornehmen“, erklärt der Leiter des ICE-Werkes Stefan Daumüller. Heute kann technisch gesehen ein ICE virtuell durch Frankreich, Belgien und die Niederlande fahren, ohne die Halle in Griesheim zu verlassen. Fielen früher die Züge bei einer Reparatur mehrere Tage aus, so kann dank der Prüfmöglichkeit vor Ort ein Zug die Werkstatt schon nach einem Tag wieder verlassen.
Neben den mehrsystemfähigen ICE-Zügen werden auch Mehrsystem-Lokomotiven der Baureihe 181 in Griesheim instand gehalten, die von Frankfurt aus nach Metz, Luxemburg und Strasbourg eingesetzt werden.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
S-Bahn Hannover ab 2008 mit sieben Linien
29.03.2006
Deutsche Bahn und Region Hannover unterzeichnen Verkehrsvertrag - S-Bahn-Netz wird erweitert
Mehr Züge, höhere Qualität / Regionshaushalt um zweistelligen Millionenbetrag entlastet / 400 Arbeitsplätze in der Region langfristig gesichert
Die Region Hannover und die Deutsche Bahn AG haben heute in Hannover den Verkehrsvertrag für die S-Bahn Hannover sowie den Regionalverkehr in der Region unterzeichnet. Dr. Michael Arndt, Regionspräsident der Region Hannover, und Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio AG, haben mit der Unterzeichnung des Vertrages die Grundlage für die Weiterentwicklung des Nahverkehrs in der Region gelegt. Der neue Verkehrsvertrag beginnt mit dem Fahrplanjahr 2007 am 10. Dezember 2006 und endet im Dezember 2014. Vereinbart ist unter anderem ein Wettbewerbsplan, der schon ab 2012 die europaweite Ausschreibung von Teilleistungen ermöglicht.
Die Region Hannover bestellt mit dem neuen Verkehrsvertrag jährlich zunächst rund 7,87 Millionen Zugkilometer bei der Deutschen Bahn AG. Ab Dezember 2008 soll die Leistung durch die Erweiterung des S-Bahnnetzes nach Hildesheim ergänzt werden, wobei je eine Linie im Stundentakt über Lehrte (S 7) und eine über Sarstedt (S 8) geführt werden soll. Der Verkehrsvertrag hat für seine gesamte Laufzeit ein Volumen von rund 500 Millionen Euro. Damit kann die Deutsche Bahn langfristig 400 Arbeitsplätze in der Region Hannover sichern.
Der Haushalt der Region Hannover wird durch den vereinbarten Verkehrsvertrag um bis zu 11 Millionen Euro entlastet, zusätzlich erhöht sich zum Vorteil der Bahnkunden der Umfang der Zugfahrten. Der Vertrag regelt auch Qualitätsstandards wie Pünktlichkeit, Sauberkeit und Personaleinsatz. Bestandteil des Verkehrsvertrages ist auch der zum 1. Februar 2006 eingeführte Begleitservice im S-Bahnverkehr täglich ab 21.00 Uhr, den die Deutsche Bahn als zusätzliche Leistung ohne besondere Vergütung erbringt.
Im Hinblick auf die nicht auszuschließende Kürzung von Regionalisierungsmitteln durch den Bund ist ein Abbestellrecht bei verminderter Mittelzuweisung durch das Land Bestandteil des Vertrages.
Zeitgleich sind seitens der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und der Deutschen Bahn AG die Voraussetzungen für das Wirksamwerden des Verkehrsvertrages der Region geschaffen worden.
Dr. Wolf Gorka, Geschäftsführer der LNVG, und Dr. Wolfram von Fritsch unterzeichneten die entsprechenden Vereinbarungen über die uneingeschränkte Nutzung der vorhandenen 40 S-Bahn-Fahrzeuge und deren Wartung im Betriebswerk Leinhausen nach Ausschreibung des S-Bahnnetzes ab 2012 sowie die Beschaffung und Finanzierung von 13 neuen S-Bahn-Triebzügen für die Erweiterung des S-Bahn-Netzes.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
Umzug Deutsches Museum
27.03.2006
Am 9. April werden die V140001, die E 16 07, die BIX 1000 von Maffei , die LAG 1und die Güterzuglok D 2/2 über Mühldorf nach Freilassing überführt. Die Abfahrt in München ist um 3 Uhr früh. Alle zehn Kilometer wird der Konvoi angehalten umd die Loks zu überprüfen. Ein erster längerer Aufenthalt ist ab ca 8 Uhr in Mühldorf geplant. Von doret geht es weiter nach Freilassing wo die Loks gegen 14 Uhr erwartet werden. Bis 15 :30 uhr wird eine Präsentation auf Bahnsteig 7/8 stattfinden, ehe die Loks in ihr neues Doimizil einziehen.
Quelle: ati, Stadtjournal Freilassing
Rübelandbahn: Bald wieder elektrisch
17.03.2006
Die Fels-Werke haben mit dem Land Sachsen-Anhalt eine Absichtserklärung über die Rückkehr der Elloks auf der Rübelandbahn unterzeichnet. Die Fels-Werke werden den Betrieb auf der 18 Kilometer langen Strecke im Harz am 1. April von der DB AG übernehmen.
Die Felswerke, die zum Duisburger Xella-Konzern gehören, wollen damit einen wirtschaftlichen und umweltverträglichen Abtransport ihrer Produkte aus den an der Strecke befindlichen Steinbrüchen und Kalkwerken sicherstellen. Jährlich werden hier über eine Million Tonnen Kalkprodukte transportiert.
Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre ( CDU ) hat für die Strecke einen Drei-Punkte-Plan ins Auge gefasst, der auch die Rückkehr der Elloks zum Inhalt hat. Zudem ist eine Touristische Nutzung der Strecke nicht ausgeschlossen. Die kostenintensive Sanierung der Strecke wird vom Land mit 40% der Investitionskosten unterstützt, um den umweltfreundlichen Elektrobetrieb für die nächsten Jahrzehnte sicherzustellen.
Quelle: Ministerium für Bau und Verkehr Sachsen-Anhalt, HS
Ab Dezember 2006: Sieben statt sechs Züge pro Richtung zwischen Zürich und Stuttgart
13.03.2006
Attraktives Angebot auf der Linie Zürich - Stuttgart
Ab Dezember 2006: Sieben statt sechs Züge pro Richtung / Durchgehende Verbindungen mit ICE T
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die Deutsche Bahn werden zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 ihr Fernverkehrsangebot auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Zürich deutlich verbessern. Nach derzeitiger Planung, die noch vom Infrastrukturbetreiber DB Netz AG endgültig bestätigt werden muss, werden zukünftig sieben statt bisher sechs Zugpaare die beiden Städte im Zweistundentakt verbinden. Die Fahrzeit wird etwa zwei Stunden fünfundvierzig Minuten betragen.
In Stuttgart bestehen Anschlussmöglichkeiten in Richtung München, Nürnberg, Frankfurt und Köln; in Zürich Richtung Brig, Luzern, Lausanne und Bern.
Zum Einsatz kommen ausschließlich moderne ICE T-Züge mit Neigetechnik. Dadurch entfallen ab Dezember die Cisalpino-Direktverbindungen Stuttgart -Tessin - Mailand. Der ICE T bietet besondere Ausstattungen zur Rollstuhlbeförderung oder für Familien mit Kleinkindern. In der 1. Klasse stehen den Reisenden bequeme Ledersitze zur Verfügung. Von den Loungeplätzen in der 1. und 2. Klasse haben die Fahrgäste die Möglichkeit, durch eine Glaswand über die Schulter des Lokführers auf die Strecke zu sehen. Darüber hinaus gibt es im ICE T Stromanschlüsse an jedem Sitzplatz. Die beiden Wirtschaftszentren Stuttgart und Zürich werden somit im Zweistundentakt mit qualitativ hochwertigen Fahrzeugen bedient.
SBB und DB erhoffen sich von dem neuen attraktiven Angebotskonzept eine Steigerung der Nachfrage sowie eine verbesserte Wirtschaftlichkeit durch einen effizienteren Fahrzeugeinsatz.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Deutsche Bahn AG organisiert Umzug des Deutschen Museums
12.03.2006
Spektakulärer Schwertransport durch Münchner Innenstadt / Sehenswerter Sonderzug nach Freilassing / Hochspezialisierte Teams im Einsatz
Das Deutsche Museum in München verlagert Teile seiner Verkehrsabteilung von der Museumsinsel in die historischen Messehallen auf der Theresienhöhe im Münchner Stadtteil Schwanthalerhöhe. Weitere Exponate finden im restaurierten Lokschuppen in Freilassing eine neue Heimat. Beide Umzüge organisiert die Deutsche Bahn. Unter der Führung der Schwerlastexperten der Schenker Deutschland AG, sind hochspezialisierte Teams der DB Netz AG und der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH im Einsatz.
„Mit unseren Experten werden wir die wertvollen Exponate sicher und zuverlässig zu ihrem neuen Standort bringen. Mit Schenker steht uns einer der führenden Anbieter für integrierte Logistik am deutschen Markt zur Verfügung und unsere Spezialisten werden auch die außergewöhnliche Herausforderung dieses Museumsumzugs erfolgreich bewältigen“, so der bayerische Bahnchef Klaus-Dieter Josel . „Für Schenker bietet der Umzug der Verkehrsabteilung eine hervorragende Gelegenheit, Leistung und Stärke im Konzern-Verbund der Deutschen Bahn zu demonstrieren“, betonte Michael Korn, Vorstand Luft-/Seefracht, Messen- und Spezialverkehre der Schenker Deutschland AG, „was wir bei diesem Projekt gemeinsam bewegen, unterstreicht unsere einzigartige Position auf dem Schwerlastmarkt.“
Eine Lokomotive rollt durch die Innenstadt
Am Sonntag, 2. April, wird ein besonders spektakulärer Schwertransport durch die Münchner Innenstadt rollen. Die 110 Tonnen schwere Schellzuglokomotive S 3/6 - auch „Stolz der Bayern“ genannt - wird von der Museumsinsel zur Theresienhöhe transportiert. Für Verladung und Routenwahl mussten viele Besonderheiten berücksichtigt werden. So wird eine Grünfläche auf der Museumsinsel mit einer speziellen Fahrbahn überbaut, im Museum selbst eine Decke verstärkt. Die Exponate werden unter besonderer Berücksichtigung ihrer empfindlichen Statik mit speziellem Gerät hydraulisch angehoben und verschoben. Da die Transporthöhe 5,20 Meter beträgt, müssen auf dem Weg durch die Stadt Ampeln und Straßenbahnanlagen besonders beachtet werden.
Für diesen Transport sind über 30 Mitarbeiter der beteiligten DB-Unternehmen im Einsatz. Neben der Lok 3/6 werden weitere 16 Schienenfahrzeuge in die neuen Hallen des Verkehrszentrums transportiert.
Sehenswerter Sonderzug nach Freilassing
Historische Lokomotiven des Deutschen Museums werden in der Nacht vom 8. zum 9. April 2006 von München Richtung Freilassing gefahren. Da die Exponate schon seit Jahren nicht mehr bewegt worden sind, müssen die Fahrzeuge ständig überprüft und beobachtet werden. Fünf Lokomotiven werden als Sonderzug in einer Verbundfahrt unterwegs sein. Die Route geht vom Ostbahnhof über Mühldorf nach Freilassing. Alle zehn Kilometer müssen vor allem die Radlager geprüft und gegebenenfalls geschmiert werden.
Fünfzehn Spezialisten der Deutschen Bahn sind bei diesem Projekt im Einsatz und kümmern sich um die wertvolle Fracht. Dabei sind vor allem die Mitarbeiter vom Hilfszug des Dampflokwerkes Meinigen gefragt.
Die Hilfszüge sind mit hydraulischer Hebetechnik und Vorrichtungen ausgerüstet, die auch ein Abschleppen mit nicht mehr rollfähigen Laufwerk ermöglicht. Besonders ausgebildetes Personal ist damit in der Lage, sich auch dieser Herausforderung zu stellen und sicher zu lösen.
„Die Notfalltechnik ist eine Einrichtung der DB Netz AG, die bei einem Havariefall mit Eisenbahnfahrzeugen den Weg auf der Schiene wieder frei macht. Dazu halten wir an verschiedenen Stellen des Bahnnetzes etwa 60 Hilfszüge und spezielle Kräne einsatzbereit“, so Josel weiter.
Neben den Umzugsterminen im April werden in einer zweiten Aktion nach der FIFA WM 2006™ weitere Exponate für den Umzug vorbereitet. Dabei kommt es auch zu Transporten aus anderen Regionen Deutschlands.
(Weitere Infos zum Umzug im nächsten Lok-Vogel Ausgabe März!)
Quelle: Pressemeldung DB AG
Deutsche Bahn errichtet in Leipzig ICE-Werkstatt
09.03.2006
Baubeginn für zweite Jahreshälfte 2007 vorgesehen / Investitionen von rund 25 Millionen Euro geplant
Die Deutsche Bahn AG wird in Leipzig eine Werkstatt zur Wartung von ICE-Zügen errichten. Das hat der Vorstand des Unternehmens vor kurzem beschlossen und rund 25 Millionen Euro für das Vorhaben bereitgestellt. Der Baubeginn für die Anlage auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs soll in der zweiten Jahreshälfte 2007 erfolgen. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2010 geplant.
Leipzig ist Schnittpunkt der ICE-Linien Dresden-Leipzig-Frankfurt und Hamburg-Berlin-Leipzig-München. Seit der Betriebsaufnahme der ICE mit Neigetechnik im Jahr 2000 ist die Zahl der Fahrzeuge und damit auch der Wartungsaufwand kontinuierlich angestiegen. Zur Wartung und Reparatur von Schäden an den Fahrzeugen ist der Aufbau von Kapazitäten in Mitteldeutschland erforderlich. Leipzig ist neben Berlin Fernverkehrsknoten mit dem größten Wachstumspotential in den neuen Bundesländern. Mit der neuen Werkstatt soll die Qualität des Angebots gesichert werden.
In der neuen Werkstatt werden vor allem ICE-T mit Neigetechnik der Baureihen 411 und 415 gewartet. Vorgesehen sind Laufwerkkontrollen, Bedarfsreparaturen sowie die planmäßige Profilbearbeitung. Dafür wird eine etwa 200 Meter lange Fahrzeughalle gebaut sowie eine Halle für den Einsatz einer Unterflur-Radsatzdrehbank errichtet. Die Mitarbeiter der neuen Werkstatt werden aus der heutigen Reisezug-Werkstatt Ost in Leipzig übernommen.
Quelle: Deutsche Bahn AG
250 zusätzliche Fernzüge zur Fifa-WM - DB AG leiht sich wieder Loks bei den ÖBB
08.03.2006
Zur FIFA WM 2006™ mobilisiert die Bahn alle Züge
250 zusätzliche Fernzüge / Im Anschluss an die Abendspiele fahren ICE und IC auch nachts / Zwei „WM-Linien“ in Nordrhein-Westfalen
Die Deutsche Bahn wird während der Fußball-Weltmeisterschaft mehrere Tausend zusätzliche Züge fahren. Sowohl im Fernverkehr als auch im Regionalverkehr und Stadtverkehr baut die DB ihr Angebot vom 9. Juni bis 9. Juli erheblich aus, um Fußball-Fans aus Deutschland und aller Welt in die Stadien und zwischen den Spielorten hin und her zu befördern.
Im Fernverkehr weitet die Bahn die Kapazitäten ihres Regelangebots aus.
ICE, die fahrplanmäßig als Halbzug mit sieben Wagen verkehren, werden in bestimmten Fällen um eine Zugeinheit verlängert. An InterCitys werden, wo noch möglich, einzelne zusätzliche Wagen angehängt. Auf Hauptstrecken fahren viele Fernzüge, die sonst nur an einzelnen Wochentagen fahren, während der FIFA WM 2006 täglich.
Das zusätzliche Platzangebot im Regelverkehr schafft die Bahn insbesondere auf ihren „Rennstrecken“ Berlin-Nordrhein-Westfalen, Nordrhein-Westfalen-Frankfurt/Main-Stuttgart, Hannover-Frankfurt/Main und Hamburg-Berlin-Leipzig-München. Darüber hinaus plant die Bahn 250 zusätzliche ICE und InterCitys, die an den Spieltagen aus verschiedenen Himmelsrichtungen die einzelnen Austragungsorte ansteuern. Bei den 28 Abendspielen, die erst um 21 Uhr angepfiffen werden, fahren diese Sonderzüge erst nach Mitternacht zurück, so dass auch Zuschauer mit längerer Anreise nachts komfortabel und sicher auf der Schiene nach Hause kommen können. Am Tag des Finales werden beispielsweise zusätzliche Züge aus Frankfurt, Köln und Hamburg nach Berlin fahren. Sofern die Buchungslage es erfordert und Fahrzeugreserven und Trassen zur Verfügung stehen, ist die Bahn auch dafür gerüstet, während der gesamten FIFA WM kurzfristig weitere Verstärkerzüge einzusetzen.
Um das erwartete hohe Verkehrsaufkommen während der FIFA WM 2006 zu bewältigen, leiht sich die DB bei der österreichischen Bundesbahn 15 Schnellzuglokomotiven und reaktiviert über 100 ehemalige InterRegio-Wagen.
Bei der Konstruktion ihres Weltmeisterschafts-Fahrplans stützt sich die Bahn auf eigene Erfahrungen mit Großveranstaltungen wie der EXPO 2000 oder der Fußball-Bundesliga und Statistiken des WM-Organisationskomitees. Danach wird sich die durchschnittliche Entfernung, die ein Zuschauer von seinem Wohnort zum Stadion zurücklegt, von Spiel zu Spiel stark unterscheiden. Bei Gruppenspielen ohne deutsche Beteiligung wohnen rund 60 Prozent der Zuschauer in einem Umkreis von 100 Kilometern um den Spielort, bei Spielen der deutschen Nationalmannschaft dagegen rund 40 Prozent und beim Finale sogar nur gut 20 Prozent. Daraus resultiert: Während bei den Gruppenspielen ohne deutsche Beteiligung nur fünf Prozent der Fans eine Anreise von mehr als 400 Kilometern in Kauf nehmen, werden es im Finale rund 50 Prozent sein.
Auf der Basis dieser Daten läuft die Planung der Sonderverkehre zur FIFA WM schon seit Monaten auf Hochtouren - auch im Regionalverkehr. Denn die „Rote Flotte“ von DB Regio muss nicht nur die An- und Abreise der Zuschauer zu den 64 Spielen schultern, sondern auch die Mobilität für Millionen garantieren, die zu den WM-Partys im ganzen Land fahren wollen.
In Kooperation mit den Bundesländern, die im Nahverkehr das Angebots-volumen bestellen, stockt die Bahn nach derzeitiger Planung ihre Kapazitäten rund um die zwölf Spielorte um rund 800.000 Zugkilometer auf. Knapp zwei Drittel davon entfallen auf den Großraum Berlin und Nordrhein-Westfalen.
In der Hauptstadt sorgt die S-Bahn Berlin für eine Premiere: Erstmals fahren
die Züge auf dem 332 Kilometer langen Netz einen Monat lang ohne nächtliche Betriebsruhe. Den durchgehenden Nachtverkehr, der Berliner Nachtschwärmer normalerweise nur am Wochenende mobil macht, wird vom 9. Juni bis 9. Juli auf alle Wochentage ausgedehnt. In der City fährt die S-Bahn nachts im 15-Minuten-Takt, auf den Außenstrecken alle 30 bis 60 Minuten.
In Nordrhein-Westfalen, wo die drei Spielorte Köln, Gelsenkirchen und Dortmund nah beieinander liegen und jedes vierte Spiel angepfiffen wird, richtet die Bahn für die Dauer der Weltmeisterschaft zwei zusätzliche Shuttle-Linien ein. Die „WM-Linie“ 1 fährt von Hamm über Essen nach Düsseldorf, die „WM-Linie“ 2 von Köln über Gelsenkirchen nach Dortmund, jeweils im Stundentakt. Auch an den meisten anderen Spielorten wird das S-Bahn-Angebot erheblich ausgeweitet, durch zusätzliche Verbindungen, verlängerte Züge und einen späteren Betriebsschluss in der Nacht.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Schneechaos in Bayern sorgt für Zugausfälle und Streckensperrungen
05.03.2006
40 bis 50 Zentimeter Neuschnee innerhalb von wenigen Stunden haben den Bahnverkehr im Süden am Sonntag weitgehend lahm gelegt. In der Früh ging so gut wie gar nichts. Nahezu jede Strecke im südlichen Bayern war mehr oder weniger stark von den Schneemassen betroffen - am schlimmsten war es aber imAllgäu, Werdenfelser Land und in Teilen Schwabens. Sogar die Hauptstrecken von Ulm nach München und München und von München nach Garmisch mussten für den Verkehr gesperrt werden. Auch die S-Bahn München stellte den Betrieb zeitweise komplett ein. Als Gründe wurden in die Bahnstrecken hineinragende Äste sowie Bäume, die unter der Last zusammenbrechen und auf die Strecken fallen könnten, genannt. Vielerorts war auch die Stellung eines Ersatzverkehrs nicht möglich. Doch auch wo Züge fahren konnten, mussten die Reisenden viel Geduld und Zeit mitbringen.
Am Nachmittag waren noch das gesamte Allgäu mit Ausnahme der Strecken von München und Ulm nach Kempten sowie von Kempten nach Pfronten) sowie die folgenden Bahnstrecken:
Bobingen - Kaufering - Landsberg/Lech
Mindelheim - Krumbach - Günzburg
München - Tutzing
Murnau - Mittenwald
Weilheim - Schongau
Tutzing - Kochel
Murnau - Oberammergau
Rosenheim - Holzkirchen
Wasserburg - Mühldorf (vorauss. auch morgen noch gesperrt)
Wasserburg - Ebersberg (vorauss. auch morgen noch gesperrt)
Bayerischer Wald: Spiegelau - Grafenau
für den Betrieb gesperrt. Auch die S-Bahn München hatte noch zu kämpfen. Die Linien
Neufahrn - Freising (Teilstück der S1)
S5: Herrsching - Holzkirchen
S6: Tutzing - Kreuzstraße
S7: München - Wolfratshausen
waren ebenfalls noch dicht.
Quelle: DB AG
Baureihe ES 64 U2
29.03.2006
Die erste Umbau-Es 64 U2 hat eine neue Heimat gefunden. Die ES 64 U2-064 wird zur WLB kommen und dort für die dreimal wöchentliche Zugverbindung zwischen Budapest - Wien - Enns - Wien - Budapest verwendet
Quelle: RB
Baureihe Re 474
28.03.2006
Auf Verlangen der italienischen Aufsichtbehörde (Cesifer) werden die an die italienische Privatbahn Del Fungo Giera (DFG) vermieteten Re 474 der Privatbank Sanpaolo Leasing SpA nun mit anderen Ordnungsnummern versehen. Die 474 001 wird in Zukunft 474 101, die 010 in 102, die 007 in 103 und die 008 in 104 umgezeichnet.
Quelle: railcolor.net
Baureihe ES 64 F4
27.03.2006
Die neue ES 64 F4 023 fährt jetzt für RTC/Lokomotion
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
19.03.2006
Die als Ersatz für die beschädigte ES 64 U2 014 bei der MWB im Einsatz stehende ES 64 U2 042 wurde an Dispolok zurückgegeben. Dafür ist nun die ES 64 U2 026 für MWB im Einsatz
Quelle: RB
Baureihe ES 64 F4
19.03.2006
Für die zwei beschädigten SBB-Lokomotiven 474 007 und 008 entstanden bei Siemens zwei neue Lokkästen der ES 64 F4. Nach den Querelen um die
Abnahme der 474 durch SBB Cargo wurden die Arbeiten an den beiden Lokkästen vorrübergehend auf Eis gelegt. Nun werden die beiden Loks als
E 474 007 und 008DG fertiggestellt und sollen ebenfalls zur Privatbahn Del Fungo Giera gehen.
Quelle: railcolor.net
Baureihe ES 64 F4
17.03.2006
Siemens Dispolok wird weitere 15 Lokomotiven der Baureihe ES 64 F4 in diesem Jahr erhalten. Finanziert werden die Lok durch die Siemens Finance&Leasing (SFL) einer Tochtergesellschaft der Siemens Financial Services. Die erste Lok wurde am 15. März am Münchner Hauptbahnhof an die SFL übergeben.
Die Dispolok verfügt bereits über 30 Lokomotiven des Typs ES64F4, deren Einsatzspektrum 24 europäische Länder abdeckt. Im Rahmen von Zulassungs- und Präsentationsfahr-ten hat die Lokomotive bereits in 17 Ländern Europas ihre Einsatzfähigkeit unter Beweis gestellt. Neben der Zulassung für Deutschland liegen weitere Zulassungen für Österreich, Italien, Schweiz, Kroatien und Slowenien vor. Derzeit werden die Zulassungen für die Niederlande, Tschechien, Schweden und insbesondere Polen bearbeitet. In Polen befindet sich aktuell die ES 64 F4 011 zu Testfahrten.
Quelle: Siemens TS, Lok-report.de, DSO
Baureihe ES 64 F4
16.03.2006
Die ES 64 F4 023 ist fertig. Die Lok wurde lt. Railcolor.net mit einer neuen Beklebung versehen: Eine große weiße Hand und dem Schriftzug “Alles aus einer Hand, Technik, Finanzierung und Dienstleistung, Siemens TS, Siemens Leasing, Siemens Dispolok.“
Quelle: railcolor.net
Baureihe ES 64 U2
15.03.2006
Sowohl der ES 64 U2 017 als auch der ES 64 U2 026 fahren jetzt ohne Logos und Betriebsnummer der RAG
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 U2
14.03.2006
Die ES 64 U2-050 ist zusammen mit ES 64 U2-051 nach Ungarn zum Umbau gefahren. Dabei haben sie die ES 64 U2-060 und 064 mitgenommen, die allerdings nur bis Wien gefahren sind, wo Messfahrten durchgeführt werden sollen.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
13.03.2006
Die ES 64 U2-036 fährt nun für die WLB.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2 / 110
12.03.2006
Der Dispo-Taurus ES 64 U2-049 ist an die Press vermietet und wird nur für die MTEG eingesetzt. Die Dessauer „Werk-Leihlok“ 110 511 kam am Samstag vor einer CTL-Sonderleistung aus Belgien nach Polen zwischen Aachen und Guben zum Einsatz.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
10.03.2006
Die beiden RAG-Taurus ES 64 U2-017 und 026 werden demnächst an Siemens-Dispolok zurückgegeben.
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 U2
09.03.2006
Eine Vermutung bezüglich der ES 64 U2-050, sie wird nicht umsonst den Hellas Sprinter gezogen haben. Wahrscheinlich ist das die nächste die umgebaut wird und das Balkan-Paket erhält. Aber nur eine Vermutung!
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
08.03.2006
Die ES 64 U2-050 hat sich von Lokomotion wieder nach Dispolok verabschiedet und überführte gestern mit dem Eurosprinter wieder einen "Hellas-Sprinter" Richtung Griechenland. Die ES 64 U2-031 und 036 befinden sich zur Zeit im Werk Linz zur Inspektion.
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 F4
07.03.2006
Die beiden Re 474 001 und 010 wurden von Siemens an die italienische Privatbahn Sanpaolo Leasing verkauft, die die Loks an DFG vermietet hat.
Quelle: railcolor.net
05.03.2006
Die beiden ehemalige SBB Re 474 001 und 010, die nun Siemens-Dispolok gehören, wurden nun an die italienische Privatbahn Del Fungo Giera vermietet und sind dort als E474 001 DG und E474 010 DG im Einsatz. Beide Loks wurden am Freitag von der ES 64 P 001 (alias 127 001) über Basel nach Italien gebracht.
Quelle: railcolor.net, DSO
Baureihe ES 64 F4
Die neuen ES 64 F4-021 und 022 wurden zur HZ gesendet, um die ES 64 F4-094 und 096 zu ersetzen, die wieder nach München zu Dispolok zurückkehren.'
Quelle: anonym
Baureihe 185.5
02.03.2006
Die 185 526 fährt nun für VPS, die 185 529 wurde jetzt mit den LTE Aufkleber versehen und erhielt den Namen Michaela.
Quelle: anonym
Baureihe 1012
03.03.2006
Die 1012 002 weilt unverändert in Schweden bei Hector Rail. Allerdings scheint es nun endgültig ein Kaufinteresse zu geben, da seit einigen Tagen in Innsbruck an der 1012 001 gearbeitet wird, um die Lok fahrfähig zu machen. Die Lok soll dann nach Linz gebracht werden, wo auch die 1012 003 abgestellt ist. Im Falle eines Kaufvertrags werden alle drei Loks nach Schweden gebracht.
Quelle: Der ÖBBler
Baureihe 1014
24.03.2006
Nun wird wahrscheinlich auch der letzte Farbexot bei der Baureihe 1014 verschwinden. Die mit einem besonderen Anstrich und Rail Cargo Austria versehene 1014 011 ist ins Werk Linz überstellt worden und soll dort neben einer Teilausbesserung auch einen Neuanstrich erhalten. Ob der Anstrich nochmal in der Sonderlackierung erfolgt ist dabei fraglich.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
02.03.2006
Nun ist auch die letzte CAT-1014 (010) ins TS Werk Linz eingetreten! Umlackierungszeit, wie bei den Vorgängern ca. 10 - 14 Tage!
Quelle: Gerfried Moll, http://bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1014/1822
29.03.2006
Âm 28. März wurde die 2143.037 und die 1014.018 mit dem EuRegio 2514 von Wien Süd nach Bratsilava übestellt. Dort sollen beide Loks der Slowakischen Eisenbahn vorgestellt werden, die eventuell einige Loks anmieten oder ankaufen will. Damit ist nach der 1012 und der 1822 nun auch die dritte österreichische Neuentwicklung der Neunziger vielleicht bald schon von Abgängen betroffen.
Auch bei der 1822 scheint das Ende langsam greifbar. Im Augenblick finden in Italien Tests mit den Siemens-Dispoloks statt, um die 1822 im Korridorverkehr ablösen zu können.
Die Splittergattungen rentieren sich mit Lieferung des Taurus nicht mehr und stehen deshalb auf der Abschussliste der ÖBB.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, EBFÖ, Der ÖBBler
Baureihe 1116
16.03.2006
Die Lieferung der Reihe 1116 ist abgeschlossen. Per 8. März wurde der letzte Taurus der Reihe 1116 von der ÖBB abgenommen. Aus diesem Anlaß wurde mit der Lok heute ein Sonderzug von Linz über Attnang-Puchheim und Stainach-Irding nach Selzthal bespannt. Die Lok war dabei mit einem kleinen Schild und der Zahl 332 geschmückt. Diese ahl errechnet sich aus den 50 Loks der Reihe 1016 und den 282 Loks der Reihe 1116. Zurück ging es üner die Phyrnstrecke nach Linz.
Quelle: railcolor.net, bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1216: Neue Lok im Sonderdesign der EU-Ratspräsidentschaft
22.03.2006
Bis Ende Juni hält Österreich die Ratspräsidentschaft in der EU, ein eigenes Logo begleitet diese Vorsitzführung. Im Rahmen einer Kooperation des EU-Vorsitzes mit den ÖBB wurde eine Lokomotive komplett im Design dieses Logos gestaltet. Dabei handelt es sich um die erste Lok der neuen Generation TAURUS 3 (Reihe 1216). Mit der neuen Mehrsystemlokomotive bekommt die ÖBB-Traktion GmbH erstmals die Möglichkeit Transporte in Eisenbahnnetze mit Gleichstromversorgung quer durch Europa durchzuführen - ohne Lokwechsel an den Grenzen. Die neue Lok wird zunächst für Verkehre mit Italien und Slowenien genützt werden. Die feierliche Präsentation und Taufe der Lok auf den Namen "EUROPA" nahmen heute Mittwoch Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Vizekanzler und Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie Hubert Gorbach, sowie Außenministerin Ursula Plassnik und ÖBB-Holding AG Vorstandssprecher Martin Huber vor.
Über alle Grenzen Aufgrund ihrer technischen Möglichkeiten als Mehrsystem-Lok wird die TAURUS 3 künftig weit über die Grenzen Österreichs im Einsatz sein können. Mit dieser Lokomotive werden die ÖBB technische Barrieren, die den grenzüberschreitenden Verkehr heute noch behindern, überwinden und neue Destinationen in Europa erschließen. Mit vier Stromabnehmern und einer ausgefeilten Technik ausgestattet kann der neue Stolz der Lok-Flotte der ÖBB-Traktion GmbH in fast allen Ländern Europas verkehren - gleich welche Spannung oder Frequenz im jeweiligen Netz zu Verfügung stehen.
Kraft und Innovation Bei einem Eigengewicht von 87 Tonnen bringt die TAURUS 3 rund 9.000 Pferdestärken (6400 kW) auf die Schiene - mehr als genug Kraft um Güterzüge mit mehreren tausend Tonnen problemlos ziehen zu können und Personenzüge mit 230 km/h verkehren zu lassen. Innovative technische Lösungen wie zwei redundante Touch-Screen-Displays (die "alle Sprachen sprechen"), LED-Lok-Scheinwerfer und ein Zyklonfilter, der einen "klinisch sauberen" Maschinenraum ermöglicht, unterstreichen den Anspruch der TAURUS 3, eine der modernsten Lokomotiven der Welt zu sein.
In Österreich gebaut - in Europa zuhause Im Zeitraum von März 2006 bis Dezember 2007 werden 50 Stück an die ÖBB-Traktion GmbH ausgeliefert und zum Einsatz gebracht. Das TAURUS-Competence-Center der ÖBB-Technische Services GmbH in Linz zeichnet für den Zusammenbau und die Wartung der Hochleistungs-Lokomotiven verantwortlich. Im Zuge des TAURUS-Programms hat sich dieser ÖBB-Bereich ein herausragendes Know-how in diesem international nachgefragten Segment aufgebaut. Ein hoher Eigenfertigungsanteil bei der ÖBB-eigenen Lok-Produktion und Wartungsverträge mit anderen Bahngesellschaften aus ganz Europa sind weitere positive Auswirkungen des TAURUS-Programms.
Quelle: ÖBB Pressemeldung
21.03.2006
Die 1216 226 ist nun mit der neuen Ganzreklame gesichtet worden. Die Lok wurde in den österreichischen Nationalfarben beklebt und zeigt an den Seitenflächen alle Flaggen der EU-Mitgliedsstaaten sowie eine Europa-Karte. Bilder gibt es
hier,
hier und
hier (im Bereich aktuell) zu sehen. Wie bereits gemeldet soll die Lok am Mittwoch und 10 Uhr in Wien Süd der Öffentlickeit präsentiert werden. Noch am selben Abend ist die erste Planleistung nach Innsbruck vorgesehen.
Quelle: BNA, bahnbilder.warumdenn.net, EBFÖ
16.03.2006
Es gibt anscheinend eine neue Werbelok in Österreich - diesmal ist es eine 1216. Lt. Einer Meldung der ÖBB soll die Lok am kommenden Mittwoch um 10.00 Uhr am Wiener Südbahnhof der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Lok wurde anlässlich der österreichischen Ratspräsidentschaft in einer Kooperation mit dem EU-Vorsitz komplett im Design des Logos der Präsidentschaft gestaltet.
Quelle: ÖBB Pressemeldung
Baureihe 1822
03.03.2006
Auch für die 1822 wird die Luft dünner. Im Augenblick sieht es so aus, dass die ÖBB-1890/1216 im Gegenzug mit der italienischen E412 die Zulassung in Italien erhält. Die E 412 soll dafür über die Tauern bis nach Salzburg verkehren dürfen. Sobald die ÖBB-1890 aber die Zulassung erhält, will man die noch vorhandenen drei 1822er durch die Siemens-Dispoloks auswechseln und die 1822 ebenfalls nach Polen verkaufen.
Quelle: Der ÖBBler, bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1042.5
29.03.2006
Die Centralbahn AG hat eine weitere ÖBB-Lok erworben. Diesmal handelt es sich um eine Lok der Reihe 1042.5, die anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Zeitschrift Eisenbahn-Kurier mit blauen Folien und Werbeslogans zum Firmenjubiläum beklebt wurde. Die Lok soll in Zukunft für die Centralbahn vor Sonderzügen zum Einsatz kommen. Ein erstes Bild ist auf der Homepage des Eisenbahn-Kuriers zu sehen.
Quelle: eisenbahn-kurier.de, DSO
Baureihe 1142
02.03.2006
Nun ist mit 1142 651 die erste Lok der Reihe 1142 mit Wortmarke gesichtet worden.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1063
02.03.2006
1063.005 wurde zum 01. März 2006 ausgemustert (Unfall St. Michael).
Quelle: Gerfried Moll, http://bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1890
27.03.2006
Am Montag (27.03.)wird die ÖBB 189.909 von Lienz über die Korridorstrecke in den Bahnhof Brennero/Brenner überstellt. Seitens der FS werden bei der Maschine einige Begutachtungen druchgeführt (Zugsicherung, Einsatzgebiet, prinzipeller weiterer Einsatz). 189.909 verlässt Lienz planmäßig um 8.10h Richtung Westen.
Quelle: Gerfried Moll, http://bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 4024
02.03.2006
Der 4024 ist nun auch in Kärnten unterwegs: Ab 6. März vorläufig mit einem Umlauftag - In der Früh- und am Nachmittag (4930/4937, sowie 4936/4945) von Villach aus auf die Tauernbahn bis nach Mallnitz-Obervellach, dazwischen einmal Villach - Friesach retour.
Quelle: Gerfried Moll, http://bahnbilder.warumdenn.net
ÖBB: Verbindung Wien-Bratislava über Götzendorfer Spange bringt Mehrfach-Funktionalität
07.03.2006
Reaktivierung der Pressburger Bahn ist zwar kurzfristiger möglich, bringt aber deutlich weniger nachhaltigen Nutzen
"Wir orientieren uns beim Ausbau der Verbindung Wien-Bratislava am höchsten Gesamtnutzen für Passagiere und Wirtschaft. Daher hat für uns der Ausbau der Götzendorfer Spange klare Priorität vor einem Lückenschluss der S 7", so Martin Huber, Sprecher des Vorstandes der ÖBB-Holding AG, zu den kürzlich publizierten Plänen einer von der Industriellenvereinigung koordinierten Industrieplattform, die alte Pressburger Bahn zwischen Wolfsthal und Petrzalka zu reaktivieren.
Eine private Initiative über ein privat-öffentliches Mischprojekt sei zwar grundsätzlich begrüßenswert, dokumentiert es doch das große Interesse der Wirtschaft an dieser Verbindung, der Nutzen für Fahrgäste und Wirtschaft sei allerdings bei der von den ÖBB präferierten Lösung für die Zukunft deutlich höher, betonte Huber.
Einerseits werden die Stadtzentren Wien und Bratislava über den Marchegger Ast direkt verbunden - hier laufen die Planungen zum streckenweisen zweigleisigen Ausbau mit Elektrifizierung. "Andererseits können über den Ausbau der Götzendorfer Spange nicht nur die Flughäfen Wien und Bratislava miteinander verbunden werden, sondern auch noch der Flughafen Wien mit Budapest in einem zukunftsorientierten Verkehrskonzept verknüpft werden", erläuterte der ÖBB-Vorstandssprecher. In diesem dualen Konzept sei eine bedeutend höhere Netzwirkung gegeben, so Huber. "Insgesamt sehen wir daher - nach Abwägung aller Potenziale und Argumente - eine Reaktivierung der alten Pressburger Bahn als die weniger zukunftsweisende Alternative. Im Sinne eines optimierten Einsatzes der Mittel für den Infrastrukturausbau sprechen sich die ÖBB aus diesem Grund klar für eine nachhaltige und vor allem den zukünftigen Bedarfssituationen angepasste Ausbauvariante über die Götzendorfer Spange aus."
Quelle: ÖBB-Holding AG Konzernkommunikation
Schweiz
DB AG und SBB beenden Kooperation
19.03.2006
Veränderung im Nord-Süd-Schienengüterverkehr von SBB Cargo - Wettbewerb gewinnt an Dynamik
Im Kooperationsverkehr durch die Schweiz nach Italien beendet die Deutsche Bahn einseitig und kurzfristig die Zusammenarbeit mit SBB Cargo. SBB Cargo nimmt dies zum Anlass, ihre bereits geplanten Aktivitäten und ihre Marktoffensive bei den deutschen und italienischen Kunden weiter zu verstärken.
Trotz eines hohen, stark vom Binnenverkehr geprägten finanziellen Verlusts, ist es SBB Cargo Neues Fenster gelungen, im vergangenen Jahr die Verkehrsleistung deutlich zu steigern. Im internationalen Nord-Süd-Verkehr steigerte das Unternehmen die Verkehrsleistung von 6.15 auf 7.59 Milliarden Nettotonnenkilometer. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Wachstum von 23.3 Prozent. In Deutschland fuhr SBB Cargo Ende Jahr wöchentlich 360 Züge (Vorjahr: 320 Züge) und in Italien wöchentlich 260 Züge (Vorjahr: 210 Züge). Rund ein Drittel aller Güterzüge zwischen Mannheim und Basel rollen mittlerweile unter der Regie von SBB Cargo.
Mit der kurzfristigen Beendigung der Zusammenarbeit im Kooperationsverkehr durch die Deutsche Bahn fallen für SBB Cargo ab 3. April täglich sieben Zugspaare auf der Gotthardlinie weg. SBB Cargo wird diese Züge mit der geplanten Marktoffensive nicht kurzfristig sondern erst im Laufe des Jahres ersetzen können. Dadurch entsteht ein vorübergehendes Auslastungsproblem beim Lokpersonal in den Depots Basel, Erstfeld und teilweise im Tessin. Das Unternehmen prüft an diesen Standorten organisatorische Massnahmen, im Depot Basel zusätzlich die vorübergehende Einführung von Kurzarbeit. SBB Cargo wird die dazu notwendigen Schritte einleiten und mit den Sozialpartnern die Details klären.
Kooperationsverkehr
Mit Kooperationsverkehr bezeichnen die Güterbahnen das alte Zusammenarbeitsmodell, bei dem jede Bahn auf ihrem nationalen Netz die Verantwortung trägt und die Züge an den Landesgrenze an die Nachbarbahn übergibt. Der Bahnkunde hat für seinen Transport mehrere Ansprechpartner, von denen keiner abschliessend die Verantwortung trägt. Mit der Liberalisierung wird dieses Modell zunehmend abgelöst von der sogenannten Hauptfrachtführerschaft, wo eine Bahn grenzüberschreitend die Verantwortung übernimmt und grenzüberschreitend fährt. Der Kunden hat für die ganze Transportstrecke nur noch einen Ansprechpartner. SBB Cargo erbringt ihre Leistungen auf der Nord-Süd-Achse zusammen mit ihren Tochterunternehmen in Deutschland und Italien nach diesem Modell.
Quelle: SBB Pressemeldung
Baureihe Re 6/6/Re 620
.03.2006
Die SBB-Cargo bekommen zuwachs. Re 620 047-8 "Bex", ehemals Re 6/6 11647 ist jetzt in Diensten von SBB-Cargo und trägt auch das rot-blaue Kleid.
Quelle: Marcel Weich
Panoramawagen im Wilhelm-Tell-Express
16.03.2006
Hier der Einsatzplan des Panoramawagen Wilhelm-Tell Express ab 1.Mai 2006 bis Okt 2006 Luzern-Locarno-Basel-Luzern:
Fahrplan des Panoramawagens Wilhelm Tell Express
Zug 2159 Luzern-Locarno Abfahrt 07.21 Ankunft 10.19
Zug 2188 Locarno-Basel Abfahrt 15.39 Ankunft 19.51
Zug 2191 Basel-Luzern Abfahrt 20.04 Ankunft 21.13
Quelle: Ludwig Reyer
Panorama-Wagen verkehren künftig am Gotthard
15.03.2006
Neues Einsatzkonzept ab Ende 2006: Panorama-Wagen verkehren künftig am Gotthard
Die zwölf Panorama-Wagen erhalten ein neues Einsatzgebiet. Sie werden ab dem Fahrplanwechsel Ende 2006 in den Interregio-Verkehr am Gotthard integriert. Die Panorama-Wagen sind bei den Reisenden sehr beliebt und machen Reisen ins Tessin noch attraktiver.
Seit 1991 besitzt die SBB zwölf klimatisierte Panorama-Wagen (Typ Apm 61 Pano). Bisher setzte sie die Fahrzeuge primär im internationalen Verkehr nach Deutschland und Österreich ein. Die speziellen 1. Klass-Wagen sind bei den Kundinnen und Kunden wegen ihres grosszügigen Ausblicks und Ambientes sehr beliebt. Sie stellen indes ein kleines Flottensegment dar, weshalb der Unterhalt dieser Spezialwagen sehr aufwändig ist. Vor diesem Hintergrund prüfte die SBB die weiteren Verwendungsmöglichkeiten, unter anderem auch den Verkauf der Kleinflotte. Nun hat die SBB eine Lösung gefunden, welche die Zukunft der Panorama-Wagen im Inland sichert.
Mehr Komfort für Bahnreisende über den Gotthard
Das neue Einsatzkonzept basiert auf dem Einsatz der Panorama-Wagen in den Interregio-Zügen am Gotthard ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2006. Damit wird die Gotthardlinie als weitere Panorama-Strecke der Schweiz aufgewertet. Die Wagen werden somit rechtzeitig auf das 2007 stattfindende Jubiläum "125 Jahre Gotthardbahn" in den Zügen Zürich-Locarno und Basel/Luzern-Locarno eingereiht. Neben der Attraktivitäts- und Komfortsteigerung bei den IR-Zügen bringt das neue Einsatzkonzept auch betriebliche Vorteile: Die Wagen sind fix in die Kompositionen eingereiht. Damit reduzieren sich die aufwändigen Rangierarbeiten auf ein Minimum.
Vor ihrem Einsatz am Gotthard wird der Innenraum der Wagen einem Modernisierungsprogramm unterzogen. Dabei investiert die SBB rund 6 Millionen Franken. Diese Mehrkosten sollen zu einem guten Teil durch Mehrverkehr bei den Interregio-Zügen aufgefangen werden.
Quelle: SBB Pressemeldung
Anhängelasten am Gotthard
13.03.2006
Einige Daten zur Anhängelast am Gotthard. Die Strecke hat eine Steigung
von 28 Prommille,und lässt ein Maximalzugsgewicht von 1800 t sowie eine
Zuglänge von 750 m zu.
Anhängelast Gotthard für Schweizer Loks:
Loktyp
Einzeltraktion
Doppeltraktion
Re 460
700t
1400t
Re 465
700t
1400t
Re 620
800t
1600t
Re 482
650t
1300t
Re 474
650t
1300t
Re 484
650t
1300t
Anhängelast Gotthard für Deutsche Loks:
Loktyp
Einzeltraktion
Doppeltraktion
BR 185
650t
1300t
BR 189
650t
1300t
BR 182
650t
1300t
ES 64 U2
650t
1300t
ES 64 F4
650t
1300t
Quelle: Ludwig Reyer
Luxemburg
Baureihe 4000
06.03.2006
Die Lokomotive 4020 erhielt nun ein Herz der Fernsehaktion « télévie » auf den Seitenflächen.
Quelle: rail.lu
Großbritannien
News aus Großbritannien
06.03.2006
a) Kanaltunnel-Baureihe 9000 wird aufgerüstet
Die Kanaltunnel-Shuttle-Baureihe 9000 (Achsfolge Bo’Bo’Bo’) werden im Augenblick aufgerüstet. Bis März 2006 sind die Lokomotiven 9825, 9821, 9828, 9820, 9819, 9809, 9804, 9808, 9810, 9814, 9834, 9803, 9835 entsprechend umgebaut. Nach dem Umbau erhalten die Lokomotiven die neue Betriebsnummer 9800. Die nächsten zwei sind die 9001 und 9017, die zu 9801 und 9817 werden. Weiter fünf sollen bis März 2007 folgen. Die 37 Original-9000er erhalten zwischen Februar 2003 und April 2009 von Bombardier und Brush ein Upgrade. Zudem besteht eine Option auf die 14 Serienlosk der Reihe 9100). Im Rahmen des Umbaus wird die Leistung durch neue Motoren und Ersatz von GTO durch IGBT von 5.600 auf 7.000 kW erhöht und damit der 9700 angeglichen. Der Umbau ist notwendig weil die Geschwindigkeit des Autoshuttle in der Steiugung nach dem Verlassen des Tunnels mit stufenweise steigendem Zuggewicht (von 2.200t auf 2.400 t) von 140 km/h auf 125 km/h abfiel. Ein Breda-Shuttle trägt 29 LKWs, deren Nutzlast anstieg und die neueren Arbel-Shuttles tragen sogar 32 LKWs. Im März 2007 wird dann die Hälfte der Flotte eine Leistung von 7.000 kW aufweisen.
b) Class 87:
Seit vielen Monaten gibt es Gerüchte über einen Verkauf einiger Class 87 nach Bosnien. Im Augenblick werden acht Class 87 (87004, 87010, 87013, 87014, 87021, 87025, 87030 und 87033) vorgehalten, die möglicherweis enach Bosnien gehen sollen.
c) Class 373 (Eurostar) :
Am Samstag, 25. Februar, wurde der Eurostar 373017 und 373018 für eine Sonderfahrt von London Waterloo nach Paris Nord verwendet. Die Hinfahrt wurde dabei ungewöhnlicherweise nach dem Verlassen des Kanaltunnels nicht auf der LGV-Linie sondern über Calais Ville und Hazebrouck, Lens, Longeau sowie Creil nach Paris Nord geführt. Damit war dieser Zug der erste Passagier-Eurostar in Calais Ville. Die Rückfahrt führte dann wieder direkt über die LGV
d) Class 450 und 458 (South West Trains)
Ab dem 1. März werden die 28 Class 458 (Alstom Coradia) Triebzüge nicht mehr mit Vollvertrag geleast sondern im Rahmen einer 'pay as you go'-Basis von SWT eingesetzt. Gewöhnlich werden nur sechs 458er jeden Tag benötigt, die als drei Zweier-Einheiten zwischen Waterloo und Reading verwendet werden. Eigentlich sollte der Einsatz der 458er beendet werden, doch die Verfügbarkeit der 450 (Siemens Desiro) war nicht so gut wie erwartet. Der in Belgien bei einem Unfall beschädigte 450101 wurde immer noch nicht nach Großbritannien geliefert und soll im Augenblick in Wildenrath für Adh?ion -Tests sein. 17 450er wurden nun nachträglich bei Siemens bestellt, sechs davon sollen eine bessere verfügbarkeit gewährleisten, während elf für weitere Verkehre vorgesehen sind.
Quelle: Nick Lawford
Schweden
Baureihe 441 Hector Rail
24.03.2006
Heute wurde auch die zweite für Hector Rail bestimmte ES 64 F4 nach Schweden überführt. Die 441 002 wurde im Schlepp der 140 103 mit Zug Cfn 63855 von München-Allach nach Rostock-Seehafen überführt, wo die Lok in der Nacht ankommen sollte.
Quelle: lok-report.de, HM
10.03.2006
Heute vormittag startete die Überführung der 441 001 (Hector Rail) von München-Allach nach Schweden. Die Lok wird von 140 857 von München nach Rostock gebracht. Von dort erfolgt die Überfahrt nach Schweden.
Quelle: DSO
Ungarn
E-Talent nun auch für Ungarn
22.03.2006
Ungarische Staatsbahn (MÁV) beschließt Bestellung von Zehn Talent-Zügen für 45 Millionen Euro
Die ungarischen Staatsbahnen (MÁV) haben beschlossen, zehn Nahverkehrszüge vom Typ Talent bei Bombardier Transportation zu bestellen. Der Vertrag soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. Die vierteiligen Bombardier Talent Züge werden im Konsortium mit Elin EBG Traction / Siemens gebaut und sind mit Zwei-System Technik für 15kV AC und 25 kV AC ausgestattet. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von rund 45 Millionen Euro (54 Millionen US-Dollar). Der Anteil von Bombardier beträgt 33 Millionen Euro (40 Millionen US-Dollar). Geplant ist, alle Züge noch in diesem Jahr auszuliefern beginnend mit dem ersten am 31. März.
Hergestellt werden die Fahrzeuge für den Regionalverkehr im Bombardier Werk Aachen. Die elektrische Ausrüstung liefert Elin EBG Traction. Die Drehgestelle kommen vom Bombardier Standort in Siegen. Der Bombardier Standort Dunakeszi nahe Budapest, Ungarn, ein Joint Venture von Bombardier und MÁV, ist zuständig für den Innenausbau sowie die Inbetriebnahme.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir auch die MÁV als wichtigen Kunden in Zentraleuropa von den Vorzügen des Talent überzeugen konnten“, erklärte Stephane Rambaud-Measson, President, Mainline and Metros, Bombardier Transportation. „Für uns ist es ein besonderer Beweis des Vertrauens, dass die MÁV den weltweit bewährten Talent zu einem wichtigen Pfeiler ihres innovativen Verkehrskonzeptes machen will.“
Die Talent-Züge, die auch in Deutschland, Kanada, Norwegen und Österreich unterwegs sind, bestechen durch ihre stromlinienförmige Eleganz. Für gehobenen Reisekomfort sorgen niederflurige Einstiege, großzügige Fahrgasträume, moderne Lautsprecher- und Notrufanlagen sowie eine Klimaanlage. Behindertenfreundliche Abteile und Toiletten zeichnen den Zug ebenso aus wie großzügige Stellflächen für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle.
Quelle: Bombardier Pressemeldung
Siemens: Auftrag für 25 S-Bahnen im Wert von über 220 Millionen Euro
23.03.2006
Siemens Transportation Systems hat von der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) einen Auftrag zur Lieferung von weiteren 25 elektrisch angetriebenen Doppelstocktriebzügen für die S-Bahn Zürich erhalten. Die SBB löst damit eine Option ein, die im Liefervertrag für die erste Serie von 35 Fahrzeugen enthalten war. Das Auftragsvolumen der Optionsbestellung beträgt über 220 Millionen Euro. „Mit diesem Auftrag bestätigt die SBB das Vertrauen in Siemens als Lieferanten von modernen und zuverlässigen Bahnfahrzeugen“, betonte Hans M. Schabert, TS-Bereichsvorstandsvorsitzender.
Die jetzt von der SBB bestellten Züge sind baugleich zu den bereits in 2003 bestellten 35 Doppelstocktriebzügen, deren erste Exemplare derzeit ein intensives Testprogramm auf dem S-Bahn-Netz in Zürich absolvieren. Die 100 Meter langen und 2,78 Meter breiten vierteiligen Fahrzeuge sind über die gesamte Länge durchgängig begehbar. Sie bieten mit 378 Sitzplätzen (1. Klasse: 74 Plätze; 2. Klasse: 304 Plätze) und zusätzlich rund 600 Stehplätzen Raum für fast 1000 Fahrgäste. Kennzeichnend für die 140 Stundenkilometer schnellen Triebzüge ist das hohe Beschleunigungsvermögen für den anspruchsvollen Einsatz als S-Bahn auf Strecken mit relativ kurzen Haltestellenabständen. Hervorzuheben ist zudem die besonders behindertengerechte Ausstattung, zum Beispiel ermöglichen die breiten Türen und ein eigens entwickelter Schiebetritt ein zügiges Ein- und Aussteigen auch für mobilitätsbehinderte Personen.
Die Züge aus der zweiten Serie sollen 2008 und 2009 ausgeliefert werden.
Quelle: Siemens Pressemeldung
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