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Für gewöhnlich werden alle Änderungen mit einem roten "Neu!" gezeichnet. Alle Bereich, in denen Änderungen oder Neuerungen durchgeführt wurden, werden auf der Hompage unter dem Punkt "Die letzten Aktualisierungen" aufgeführt.
Deutsche Bahn AG: Baureihe 103
30.06.2005
Zwei Neuigkeiten von der Baureihe 103. Zum einen wurde die 103 184 bereits heute zusammen mit 103 222 vor TEE 91630 von Leipzig nach Hamburg gesichtet. Außerdem wird die 103 002 nun wohl endgültig aus dem Musem Neumarkt-Wirsberg abtransportiert. Wohion die Lok kommt ist noch nicht ganz klar, die Rede ist vo einem Park, was auch immer das heißen soll.
Quelle: DSO
Baureihe 110
11.07.2005
So langsam füllen sich die Hallen des AW Dessau mit 110ern für DB Autozug. Nachdem am 8. Juli die Braunschweiger 110 106, 354 und 378 nach Dessau überführt wurden, sollen morgen (12.7.) die 110 288, 302, 323, 327 und 355 folgen, womit alle 8 Braunschweiger Autozugloks bekannt wären.
Quelle: DSO
10.07.2005
Nun gelangt endlich ein wenig Licht in den Kauf von 110ern von DB Autozug: DB Autozug hat 19 geordert, um die eigenen Leistungen zu bespannen, wie Autoreisezüge usw.
Dabei handelt es sich um noch erhaltene bereits abgestellte oder z-gestellte Loks aus Braunschweig (8x), Frankfurt (3x), Freiburg (2x), Kiel (2x), Dortmund (3x) sowie Köln-Deutzerfeld (1x). Die Loks kommen erstmal nach Dessau. Der Einsatz vor Nachtzüge, die zum Teil 200 km/h und über NBS-Abschnitte fahren, wird auch in Zukunft mit den Baureihen 101 und 120 erfolgen. Zummal es sich ja um einen gemeinsamen Unternehmensbereich Personenverkehr handelt und ob die 101 wirklich so teuer sind steht dahin. Man sprach auch davon dass Autozug 120er haben will, mal abwarten ob dass auch so kommt. Ein Faktor ist dass DB Regio die 15 Loks BR 112 die Rummelsburg (112 118-124, 133, 165, 182-187) zugeteilt sind haben möchte, weil diese DB-Regio seit 1.1.2005 gehören. Auch ob die bisher dem DB Fernverkehr zugeteilten 110er von DB Regio (110 115, 159, 200, 202, 203, 207, 216, 278, 280, 336 und 348) von DB Autozug übenommen werden ist abzuwarten, da diese hauptsächlich Messfahrten und Gesellschaftssonderfahrten bespannen. Die 110 325 wechselte von Braunschweig zur DB-Region NRW und nicht zu Autozug.
Quelle: JD
08.07.2005
Ein paar weitere Lokomotiven der an DB Autozug verkauften 110er sind bekannt geworden: 110 327, 355 und 378. Zudem sollen am kommenden Dienstag acht Loks des Bh Braunschweig ins AW Dessau überführt werden. Offenbar handelt es sich um die in Hannover abgestellten 110 106, 288, 299, 325, 354, 358, 378
Quelle: DSO, eisenbahn-kurier.de, HM
07.07.2005
Die Gerüchte über die Übernahme der 110 286 durch DB Autozug haben sich bewahrheitet. Insgesamt sollen 20 110er von DB Autozug gekauft worden sein, um die bisher eingesetzten Mietloks der Baureihen 110 sowie die recht teureren Einsätze der Baureihe 101 abzulösen. Allerdings sollen ein paar der gekauften Loks als Ersatzteilspender dienen. Neben der 110 286, die aktuell im AW Dessau eine Hauptuntersuchung erhält, sind auch die 110 106, 205, 288, 302, 323, 325 und 354 an DB Autozug verkauft worden. Die anderen gekauften Lokomotiven sind noch nicht bekannt.
Quelle: eisenbahn-kurier.de, DSO
02.07.2005
Zusammen mit der 103 113 kam auch die E 10 121, die am 27. Juni Fristablauf hatte, nach Koblenz-Lützel. Da auch die Stuttgarter 110 228 seit einiger Zeit abgestellt ist, bleibt nur noch die blaue 110 348 vorerst als Betriebslok im Einsatz. Allerdings auch nur bis Dezember, denn am 30. Dezember läuft auch ihre Zeitfrist ab, so dass dann ohne neue HU keine blaue 110 mehr als Museumslok im Einsatz wäre.
Ein anderes Gerücht gibt es von DB Autozug. Die Tochtergesellschaft soll ein paar 110er erworben haben, darunter auch die 110 286 aus Kiel, die in Zukunft für die Autozüge verwendung finden sollen.
Quelle: DSO, HM, X
30.06.2005
Eine überraschende Wende scheint der 110 511 vorzustehen. Die seit Juni 2000 im AW Dessau befindliche Lok erhält lt. lok-report.de aktuell doch noch mal eine Hauptuntersuchung und soll danach als Werklok des AWs dienen und bei Bedarf auch an andere EVUs vermietet werden. Die Lok wurde zu diesem Zweck bereits vor einiger Zeit vom AW Dessau gekauft und gehört damit nicht mehr dem ehemaligen Eigner DB Regio.
Quelle: lok-report.de, DSO
Baureihe 120
07.07.2005
Die Probleme bei der Baureihe 120 hören nicht auf. Mittlerweile macht sich auch die geringe Stückzahl und die spezielle Technik der Loks negativ bemerkbar, da zunehmend Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung auftreten. Aktuell stehen gleich sieben Lokomotiven (120 108, 120, 121, 128, 137, 158 und 752 004) in München abgestellt und warten auf fehlende Bauteile. Die 120 158 dürfte wegen Erreichen der Zeitfrist am 11. Juli z-gestellt werden und anschließend als Ersatzteilspender dienen. Auch die Garmischer Museumslok 120 003, die immer noch im Bh München hinterstellt ist, musste offenbar bereits einige Ersatzteile spenden. Im seit 4. April gültigen drei Münchner Umlaufplänen werden insgesamt 33 Loks benötigt - abzüglich der sechs abgestellten Serienloks ergibt sich damit noch ein Ersatzbestand von 16 Lokomotiven, so dass die Umalufpläne ohne Probleme eingehalten werden können.
Quelle: DSO, Der Münchner
Baureihe 140
06.07.2005
Mit dem Ausscheiden der 140 225 zum 4. Juli 2005 sind nur mehr drei oceanblau-beige 140er im Briebsbestand - die 140 423, 470 und 543.
Quelle: JD
Baureihe 146.2
29.07.2005
Die Baureihe 146.2 war heute das erstemal im planmäßigen Fahrplaneinsatz unterwegs. Die 146 201
Bespannte heute die Züge 19913 von Stuttgart nach Nürnberg und kehrt emit den Zügen 20148 und 19940 über Ansbach nach Stuttgart zurück. Die Fahrt war zur Lokführerschulung unternommen worden.
Quelle: DSO, Lok-report.de
Im Bh Stuttgart sind momentan insgesamt 77 (!) Regio-Loks beheimatet:
BR 110: 30 Loks (größtenteils im RB-Verkehr eingesetzt), 20 davon wendezugfähig
BR 111: 16 Loks (größtenteils im RB-Verkehr eingesetzt)
BR 143: 31 Loks (größtenteils im RE-Verkehr eingesetzt)
Hinzu kommen die angemieteten Loks der BR 112 aus Nürnberg, die u.a. für die IRE-Verbindung Stuttgart – Karlsruhe eingesetzt werden.
Somit müssten eigentlich zumindest die BR 111 und 143 in Stuttgart bleiben, denn die BR 146.2 (22 Loks) kann höchstens die BR 110 (30 Loks) ersetzen.
Ich glaube also, dass die BR 111 und 143 ihre jetzigen Aufgabenfelder behalten werden – allerdings werden einzelne 146.2 im RB/RE-Verkehr „mitschwimmen“.
Zudem sollen wohl noch mehr Stuttgarter Loks die Werbefolie der 146 201 bekommen.
Quelle: Sören Hagenlocher
24.07.2005
Am Freitag, 22. Juli 2005, wurde die erste 146.2 (Bombardier-Bezeichnung TRAXX 146 P146 AC2) in Kassel im Rahmen eines kleines Festaktes offiziell an die DB Regio Baden-Württemberg übergeben. Daneben waren auch die 146 203 bis 210 vorhanden. Während die 146 203-206 zusammen mit den NOB 146 520, SBB 482 035, ME 146-12 sowie der ITL 185 562 in einer Lokparade ausgestellt waren, waren die anderen vier Loks in unterschiedlichen Baustufen im Werk zu sehen.
Insgesamt sollen 22 der auf Basis der 146.1 weiterentwickelten Lokomotiven dieser Baureihe nach Stuttgart geliefert werden. Dort sollen die Loks ab Dezember planmäßig vor Doppelstockzügen nach Aalen, Heilbronn, Karsruhe, Neckarelz und Ulm eingesetzt werden. Auch wenn die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h aufgrund der Strecken nicht ausgefahren werden kann, erhoffen sich die Betreiber durch die großen Leistungsreserven der 146.2 eine deutliche Verbesserung der Pünktlichkeit. Die 146.2 ersetzten die bislang eingesetzten Loks der Baureihen 110, 111 und 143. Während die 111 und wohl auch die 143 in anderen Diensten Verwendung finden werden, wird die 110 damit wohl aus Baden-Württemberg verschwinden. Die nächsten Wochen und Monate werden die Lokomotiven auf den genannten Strecken fallweise im Probebetrieb verwendet, um eventuelle „Kinderkrankheiten“ bis Dezember unter Kontrolle zu haben.
Nach der Präsentation fuhr die 146 201 von Kassel nach Stuttgart, wo seit einigen Tagen bereits die 146 202 weilt. Die 146 201 ziert eine große Werbung auf beigem Grund mit den Worten „Baden-Württemberg bewegt was“ sowie ein großes Landeswappen und ein großes „3-Löwen-Takt“-Logo.
Quelle: DSO, br146.de, hr-online.de, eisenbahnforum.de, lok-report.de, Sören Hagenlocher
20.07.2005
Die dritte 146.2 ist auf den Schienen gesichtet worden. Die 146 202 ist in Stuttgart, die 146 201 wurde bereits auf Probefahrten in Kassel gesehen. Als dritte Lok konnte die 146 204 nun auf Probefahrt im Fuldaer Raum beobachtet werden.
Quelle: DSO
13.07.2005
Heute wurde die erste 146.2 vom Hersteller in Kassel nach Baden-Württemberg überführt (Bild der Überführung in den Sichtungen!).
Quelle: DSO
Baureihe 152
01.07.2005
Heute vormittag wurde mit der Bergung der verunfallten 152 163 auf der rechten Rheinstrecke begonnen. Vom äußerlichen eindruck her ist die Maschinen nicht allzuschlimm beschädigt worden, so dass ein Wiederaufbau wahrscheinlich sein wird. Die rechte Rheinstrecke ist vorausschtlich noch bis Montag gesperrt.
Quelle: DSO, HM
30.06.2005
Durch einen Erdrutsch wurde die 152 163 schwer beschädigt. Auslöser des Erdrutsches waren heftige Unwetter mit sinftflutartigen Regenfällen, die gestern über Deutschland niedergingen. In der Höhe der Loreley wurde durch die Wassermassen eine Schlammlawine ausgelöst, die ca 30 bis 40 Kubikmeter Geröll und Schlamm auf die Schiene und teilweis auch die Bundesstrasse warf. Der Güterzug mit 152 163 fuhr in dieses Hindernis, wobei die Lok und zwei Wagen aus den Schienen sprangen. Der Lokführer verletzte sich beim Aussteigen leicht. Die rechte Rheinstrecke wurde komplett gesperrt, da weitere Abgänge befürchtet wurden. Dementsprechend kam es zu Verspätungen und Zugausfällen sowie weiträumigen Umleitungen im Fern- und Güterverkehr.
Quelle: DSO, SWR
Baureihe 401
25.07.2005
Der erste Redesign-401, der Triebzug 401 011 « Nürnberg » soll vom 26. Juli bis zum 1. August auf Langlauffahrten einer umfangreichen Erprobung unterzogen werden. Anschließend sind erste Fahrten im regulären Reiseverkehr angesetzt. Geplant sind folgende Fahrten :
26. Juli 2005
LICE-A 77970 Nürnberg Rbf - Hamburg-Altona
LICE-A 77971 Hamburg-Altona - München Hbf
27. Juli 2005
LICE-A 77972 München Laim Rbf - Berlin Ostbahnhof
27./28. Juli 2005
LICE-A 77974 Berlin Ostbahnhof - Hamburg-Eidelstedt
LICE-A 77975 Hamburg-Eidelstedt - München Hbf
Die genauen Fahrzeiten können bei eisenbahn-kurier.de abgerufen werden.
Quelle: eisenbahn-kurier.de
11.07.2005
Die Fertigstellung des ersten Redesign-401 ist weitgehend abgeschlossen und in den nächsten Tagen sind die ersten Probefahrten mit dem 401 011 « Nürnberg » zu erwarten. Mittlerweile sollte auch der zweite Umbauzug, der Zug « Lüneburg » mit den Triebköpfen 401 051 und 401 520 zum Redesign in Nürnberg eingetroffen sein.
Quelle: DSO, HM
Baureihe 425
24.07.2005
Die Einsätze der Baureihe 425 zwischen München und garmisch-Partenkirchen/Mittenwald soll ab September schrittweise beendet werden. Statt dessen kommen wieder lokbespannte Regionalzüge mit Umbau-Silberlingen auf die Strecke. Grund für diesen Schritt waren Proteste der Bevölkerung wegen des mangelnden Sitzkomforts. Die freigesetztend 425er sollen dann um Augbsurg zum Einsatz kommen.
Quelle: DSO
Baureihe 474.3
29.07.2005
Heute wurde die erste Zweisystem-S-Bahn der Baureihe 474.3 für das Hamburger S-Bahnnetz von
Salzgitter nach Hamburg-Ohlsdorf überführt. Als Zuglok für den als 4104 benummerten Zug fungierte die 218 435. Die Unterbaureihe 474.3 soll sowohl auf Gleisen der Hamburger S-Bahn als auch der DB verkehren können und hat deshalb auch einen Stromabnehmer. Allerdings ist der Zug bislang noch nicht vom EBA abgenommen und auch noch nicht ganz fertiggestellt. In Hamburg sollen zunächst die Inbetriebsetzung für das Hamburger 1.200 Volt-Netz laufen. Insgesamt sollen 41 Zweisystemzüge (4104-4145) beschafft werden. Ein Einsatz im Fahrgastverkehr ist frühestens für Frühjahr 2006 angesetzt.
Quelle: DSO, lok-report.de, HM
Berliner S-Bahnen
31.07.2005
Der 480 070/570 wurde am 27.07.05 von der Hw Schöneweide zum Bw Friedrichsfelde überführt, noch am selbigen Tage erfolgte die Eingliederung
in den Fahrgastverkehr.
Quelle: S-Bahnfahrgast
22.07.2005
Auf der S45 fährt seit Anfang Juli 05 die Kombination 481 034+285+347+043. Diese fahren im 1-tägigen Plan. Die Züge 034 und 043 besitzen als einzige der 500 Vz die Baliseneinrichtung. Dieses soll bis Ende 2005 andauern.
Der 480 070/570 wird von der der Hw Schöneweide für Probefahrten bzw. Einmessfahrten andere 480 nach einer Hauptuntersuchung verwendet.
Quelle: S-Bahnfahrgast, revisionsdaten.de
05.07.2005
Nachdem 480 006/506 mit einer Verlängerung wieder im Einsatzbestand ist, folgt in den nächsten Tagen auch der 480 070/570. Am 20.06.05 abends prallte der 481 126 zw. Hohen Neuendorf und Frohnau bei ca. 80 km/h mit einem Baum zusammen. Dabei wurde die Frontpartie stark in Mitleidenschaft gezogen. Inzwischen ist er im Werk Schöneweide eingetroffen. Im Werk steht weiterhin der Mitte Januar 05 verunfallte 481 096 der ebenfalls mit einem Baum kolidierte, er befindet sich im Aufbau da der Seitenrahmen beschädigt wurde.
Quelle: S-Bahnfahrgast
ICE 1 im neuen Design: Mehr Komfort für Bahnkunden
27.07.2005
Erste ICE-Generation wird für 180 Millionen Euro modernisiert - Neue Sitze und Steckdosen
1991 startete die Deutsche Bahn mit dem Einsatz des ICE 1 in ein neues Bahnzeitalter. Rund 400 Millionen Kilometer - die dreifache Entfernung von der Erde zur Sonne - hat die Flotte seit ihrer Premiere absolviert. Fast 15 Jahre später modernisiert die Bahn alle 59 Züge der ersten ICE-Generation von Grund auf. Die Fahrgäste erwarten zahlreiche Verbesserungen bei Komfort und Service: 42.000 Sitze, 40.000 Quadratmeter Teppichboden, Tische, Wandverkleidungen und Sanitäranlagen werden komplett erneuert.
In die bisher umfangreichste Verjüngungskur der Flotte investiert die Bahn bis zum Jahr 2008 rund 180 Millionen Euro. Der erste Zug wurde Ende Juli im Werk Nürnberg fertiggestellt und wird ab Anfang August eingesetzt. Dieser ICE 1, getauft auf den Namen Nürnberg, wird dann nach umfangreichen Testfahrten sein zweites Bahnleben beginnen.
Das sogenannte Redesign umfasst insgesamt 708 Mittelwagen sowie 118 Triebköpfe und dauert pro Zug rund 25 Arbeitstage. Alle Fahrgasträume werden komplett entkernt und anschließend in einem neuen Design gestaltet. Insgesamt bauen die Techniker pro Wagen rund 12.000 Komponenten aus. Diese werden je nach Bedarf gereinigt, aufgearbeitet oder komplett ersetzt.
Bei der Bestuhlung wird der Zug jüngeren ICE-Generationen angepasst:
Die neuen Sitze sind in der 2. Klasse mit blauem Velours, in der 1. Klasse mit dunkelblauem Leder bezogen und verfügen über bewegliche Armlehnen. Weil die neuen Sitze wesentlich leichter und schlanker als ihre Vorgänger sind, werden pro Wagen durchschnittlich fünf neue Plätze geschaffen.
Damit steigt die Kapazität je Zug um rund 60 auf 703 Plätze - eine gute Nachricht für alle Fahrgäste, die in den Hauptreisezeiten freitags und sonntags freie Sitzmöglichkeiten suchen.
Mit einem Sitzabstand von 92 Zentimetern in der 2. Klasse und 101 Zentimetern in der 1. Klasse bietet der ICE 1 auch künftig wesentlich mehr Bein- und Bewegungsfreiheit als andere Verkehrsmittel. Im Reisebus und im innereuropäischen Luftverkehr müssen sich Passagiere in der Regel mit Sitzabständen von 71 bis 85 Zentimeter begnügen.
Höherer Komfort erwartet die Kunden auch durch den Einbau von 5.000 Falttischen, die ihre starren Vorgänger ersetzen. Durch den Klappmechanismus können Fahrgäste ihren Tisch nach den individuellen Bedürfnissen verkleinern oder vergrößern. Ein wesentlicher Fortschritt für Fahrgäste, die unterwegs einen Laptop oder andere elektronische Geräte nutzen wollen, sind die neuen Steckdosen an allen Sitzplätzen. Moderne Displays zur Information der Fahrgäste und ein elektronisches Reservierungssystem runden die technischen Neuerungen im Fahrgastbereich ab.
Im neuen Design präsentieren sich nach der Modernisierung auch Restaurant und Bistro - hier finden die Reisenden rote Lederbänke, Glastrennwände und Tische in Steinoptik vor.
Alle Triebköpfe erhalten neue Drehgestellrahmen, die gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier entwickelt und von der Deutschen Bahn getestet wurden. Bremsen und Klimaanlagen werden ebenfalls überarbeitet.
Nach dem Redesign werden alle 59 ICE 1 einheitlich aus zwölf Wagen gebildet: Jeder Zug führt dann vier Wagen der 1. Klasse (197 Plätze), sieben Wagen der 2. Klasse (506 Plätze) und in der Mitte zwischen beiden Klassen das Bordrestaurant.
Mit 358 Metern ist die ICE 1 der längste aller ICE-Typen. Die 59 Züge bilden bis heute das Rückgrat des DB-Fernverkehrs auf den stark frequentierten Nord-Südmagistralen: Der ICE 1 bedient die Linien Hamburg-Frankfurt/Main-Stuttgart/Basel, Hamburg-Würzburg-München und Berlin-Frankfurt/Main-Stuttgart-München. Einzelne Züge fahren bis Wien, Zürich und Interlaken.
Quelle: DB AG Pressemeldung
S-Bahn München GmbH wird in die DB Regio AG eingegliedert
18.07.2005
Betriebsstruktur bleibt unverändert
Die S-Bahn München GmbH wird zum 31. August 2005 rechtlich in die DB Regio AG eingegliedert. Ziel dieser Straffung der Gesamtstruktur der DB-Nahverkehrssparte ist eine Effizienzsteigerung und eine Verbesserung von Qualität und Service für die Kunden. Die S-Bahn München bleibt als Marke und als betriebliche Einheit erhalten - es ändert sich lediglich der Rechtsmantel.
Derzeit wird die Münchner S-Bahn als GmbH geführt, deren alleinige Gesellschafterin DB Regio ist. Die rund 1.000 Mitarbeiter werden auf die DB Regio AG übergeleitet. An ihren Beschäftigungsbedingungen ändert sich nichts.
Auch die organisatorische Einbindung der Münchner S-Bahn als eigenständiger Betrieb in die DB Regio Bayern bleibt unverändert, ebenso die Führungsstruktur und die interne Organisation, damit die S-Bahn München wie bisher auch in Zukunft flexibel und zuverlässig am Fahrgast- und Bestellermarkt agieren kann.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG
DB Museum schließt offenbar mehrere Standorte!
20.07.2005
Im Zusammen mit der Schließung von DB-Museumsstandorten sind neue Fakten aufgetaucht: Bereits Mitte Juni wurde vom DB-Vorstand ein rigoroser Sparkurs für das DB Museum angeordnet. Ab kommenden Jahr wird das Museum mit einem halbierten Budget auskommen müssen. Die Abteilung Nostalgiereisen soll deshalb zum Dezember aufgelöst werden. Lediglich der Erhalt des DB Museums in Nürnberg ist (vorerst) gesichert. Für die Zukunft der anderen Standorte gibt es unterscheidliche Szenarien:
Am besten sieht es bei den Standorten Koblenz-Lützel und Halle aus, die wohl weiter unter der Regie des DB Museums bleiben.
Für die Standorte Dresden und Neumünster laufen Gespräche mit den betroffenen BSW-Gruppen und Vereinen, mit dem Ziel einer eigenverantwortlichen Übernahme.
Bei den bislang nicht zugänglichen Standorten Schwerin, Oberhausen, Berlin, Lichtenfels und Garmisch-Partenkirchen ist die Zukunft noch unklar. Garmisch wird - wie bereits gemeldet - im August aufgelöst werden, während das Museum zumindest die Anlagen in Lichtenfels und Berlin behalten möchte. Auch in Oberhausen und Schwerin wurde bereits die Kündigung der Abstellgleise und Anlagen seitens des DB Museums ausgesprochen, so dass auch diese Fahrzeuge demnächst eine neue Heimat suchen. Hier laufen lokale Versuche zur Rettung der Standorte.
Die Fahrzeuge sollen wenn möglich bei den betreuenden BSW-Gruppen verbleiben. Allerdings ist - wie im Beispiel Garmisch - auch eine Umstationierung an andere Standorte möglich.
Die Nostalgiefahrten der DB werden zum Jahresende ein gestellt. Allerdings werden auch weiterhin mit den betriebsfähigen Museumsloks Fahrten - wohl aber in deutlich reduzierter Form - angeboten werden. Nach welchem Konzept diese Vermarktung geschieht ist aber noch offen.
Quelle: eisenbahn-kurier.de, DSO, HM
17.07.2005
Kaum ist der Schock über die Roco-Pleite einigermaßen verdaut, schon kommt der nächste Hammer. Das DB Museum will offenbar bis auf Nürnberg, Halle und Koblenz alle Standorte spätestens zum 31. Dezember 2005 schließen. In erster Linie wären dadurch die Standorte Garmisch, Lichtenfels, Dresden und Neumünster betroffen. Ventuell könnte auch eine Privatisierung der einzelnen Standorte denkbar sein, wobei dadurch die Unterstützung aus Nürnberg entfallen würde. Hintergrund ist auch hier das fehlende Geld, das insbesondere durch die enormen Ausgaben im Zusammenhang mit der (Nicht-)Aufarbeitung des VT 11.5 nun sehr knapp ist.
Was mit den hinterstellten Lokomotiven gecshicht ist noch nicht ganz sicher. Teilweise ist eine Umstationierung auf andere Standorte vorgesehen. Genaueres ist aber noch nicht bekannt. Erste Einzelheiten sind allerdings zum seit längerem geschlossenen Standort Garmisch bekannt geworden, der bereits zum 20. August 2005 aufgelöst werden, ohne jemals richtig eröffnet worden zu sein. Die dort hinterstellten Lokomotiven (E16 09, E18 08, E63 05, E63 08, E69 02 und E91 99 sowie die
120 003, die noch im Bh München steht) sollen kurzfristig wohl in den Bahnpark Ausgburg kommen, um den betreuenden BSW-Gruppen noch die Möglichkeit zur Pflege der Loks geben zu können. Was mit dem ST-Ersatzteilspender 103 132 geschieht ist noch unklar - eventuell wird dieser nach München-Freimann gehen. Voraussichtlich wird es jedoch anlässlich eines geplanten Bahnfestes in Murnau und Oberammergau am 21.. August noch mal eine Möglichkeit geben die Loks gebühren dzu verabschieden.
Quelle: eisenbahn-kurier.de, lok-report.de
S-Bahn: München: 10-Minuten-Takt wird ausgeweitet
15.07.2005
Auch Richtung Dachau deutliche Taktverdichtung
Die S-Bahn München GmbH freut sich, ihren Fahrgästen im Fahrplanjahr 2006 erneut deutliche Verbesserungen im S-Bahn-Verkehr anbieten zu können.
Gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) wurde der neue Fahrplan, der ab 11. Dezember 2005 gelten wird, entwickelt. Das Highlight wird die Einführung von Takt 10 auf der S-Bahn-Linie 2 bis Dachau sein. Im Zuge der Fertigstellung der neuen Tunnelstation Unterföhring werden die Flughafenlinien etwa im 10-Minuten-Abstand ab Flughafen in Richtung Innenstadt fahren. Gleichzeitig werden sich auch einzelne Liniennummern ändern.
"Wir freuen uns, dass wir den Fahrgästen ab Dezember 2005 weitere Verbesserungen im S-Bahn-Fahrplan anbieten können. Unser Dank gilt hier auch dem Freistaat, der für diese Ausweitung rund 310.000 zusätzliche Zugkilometer bei der S-Bahn München bestellt hat", so Heinrich Beckmann, Geschäftsführer der S-Bahn München, bei der Vorstellung des neuen S-Bahn-Fahrplans für 2006.
Voraussetzung für diese Qualitäts- und Kapazitätssteigerungen waren umfangreiche Infrastrukturausbauten, die vom Freistaat maßgeblich finanziert wurden. "Damit setzt der Freistaat seine Bemühungen um ein attraktives, den kontinuierlich wachsenden Anforderungen angemessenes S-Bahn-System fort", so Fritz Czeschka, Geschäftsführer der BEG.
Die wichtigsten Verbesserungen
Nach Abschluss der Bauarbeiten in Unterföhring kann zum Fahrplanwechsel 2006 ein neues Fahrplankonzept verwirklicht werden. Mit der S 1 und der S 8 wird dann etwa alle 10 Minuten eine Verbindung ab Flughafen in Richtung Innenstadt angeboten.
Bei der S 1 Ostbahnhof - Freising/Flughafen wird es keine Veränderungen geben, die Flughafenlinie S 8 beginnt ab dem 11. Dezember 2005 in Geltendorf.
Die S 2 erhält zwischen Ostbahnhof und Dachau morgens von Mo - Fr (etwa 6.30 - 9.00 Uhr) und nachmittags von Mo bis Do (ca. 16:00 - 19.00 Uhr) einen 10-Minuten-Takt. In der übrigen Zeit - auch am Wochenende - gilt dann erstmals auch Richtung Dachau ein durchgängiger 20-Minuten-Takt.
Im Berufsverkehr wird der 20-Minuten-Takt bis Petershausen zeitlich ausgedehnt. In der übrigen Zeit und am Wochenende wird ein 20/40-Takt mit verbesserten Anschlüssen zum Regionalverkehr angeboten.
Die neue S-Bahn-Station Untermenzing macht die S 2 für viele Fahrgäste noch attraktiver.
Die Linie A von Dachau nach Altomünster wird an die neuen Fahrzeiten der S 2 angepasst. Ein zusätzlicher Zug zwischen Altomünster und Dachau im morgendlichen Berufsverkehr rundet das neue Angebot ab. Durch das erhöhte Zugangebot kommt es zu Fahrzeitverschiebungen von etwa 20 Minuten.
Zwischen Ebersberg und Mammendorf (früher: Nannhofen) kommt die S 4 zum Einsatz und wird auch das Angebot der bisherigen S 3 übernehmen. Die S 3, die im bisherigen Fahrplan als Takt 10-Linie zwischen Maisach und Zorneding unterwegs war, heißt jetzt - genau wie die "Stammlinie" - S 4. Mit der neuen S 4 wird der Eckanschluss zwischen S 2 und S 4 in Berg am Laim wieder hergestellt.
Die S 5 zwischen Herrsching und Holzkirchen bleibt mit dem bisherigen Angebot und dem Takt 10 zwischen Deisenhofen und Germering-Unterpfaffenhofen unverändert.
Einige Taktlagen der S 6 zwischen Tutzing und Starnberg werden geändert.
Damit ergibt sich in der Nebenverkehrszeit eine bessere Verteilung von Regionalbahn und S-Bahn nach Tutzing. Zusätzlich gibt es am Sonntag Morgen verbesserte Anschlüsse von der S-Bahn auf den Werdenfelstakt in Tutzing und damit bessere Verbindungen für Ausflügler aus dem Würmtal ins Werdenfels.
Im östlichen Bereich der S 6 werden drei Züge im Berufsverkehr am Nachmittag künftig in Großhelfendorf halten. Bei diesen S-Bahnen entfällt dafür der Halt in Dürrnhaar. Als Ersatzfahrmöglichkeit werden jeweils die drei 20 Minuten davor verkehrenden S-Bahnen bis Aying verlängert. Auch im Schülerverkehr wird das Angebot weiter optimiert. Die Nachtschwärmer-S-Bahn zwischen Kreuzstraße und Tutzing wird 20 Minuten später abfahren.
Auch die Nachtschwärmer entlang der S 7 können künftig länger ausgehen. Die beliebte Nachtverbindung vom Ostbahnhof nach Wolfratshausen fährt 20 Minuten später ab.
Damit für die Pendler aus Holzkirchen entsprechend der wachsenden Nachfrage ein größeres Platzangebot zur Verfügung steht, werden im Berufsverkehr einzelne Züge der S 20 und S 27 von und nach Holzkirchen verlängert.
Die S-Bahn, die um 6:51 Uhr in Holzkirchen beginnt, verkehrt über den Laufweg der S 27 bis München Hbf und kommt dort um 7:19 Uhr an, hält aus Fahrplangründen jedoch nicht in Otterfing, Sauerlach und Solln.
Ein weiterer Zug mit gleichem Laufweg beginnt um 8:30 Uhr in Holzkirchen und ersetzt damit eine Leistung der Bayerischen Oberlandbahn (BOB). Ankunft in München Hbf ist um 8:59 Uhr. Auch diese S-Bahn kann in Otterfing und Sauerlach nicht halten. Bei beiden S-Bahnen besteht direkter Anschluss aus dem Mangfalltal.
Die um 6:48 Uhr in Grafrath beginnende S-Bahn verkehrt wie heute über Pasing, Siemenswerke und Deisenhofen und wird neu bis nach Holzkirchen verlängert mit Halt an allen Stationen. Die Ankunft in Holzkirchen ist um 7:44 Uhr.
Nachmittags verkehrt von Montag bis Donnerstag eine S-Bahn ab München Hbf um 16:01 Uhr nach Holzkirchen (Ankunft 16:30 Uhr) und ersetzt damit eine Leistung der BOB. Freitags verkehrt diese S-Bahn ca. eine Stunde früher.
Und schließlich verkehrt noch eine S-Bahn um 17:39 Uhr ab Holzkirchen über den Laufweg der S 20. Ankunft in Pasing ist um 18:09 Uhr. In Sauerlach und Otterfing können diese Züge nicht halten.
Entwicklung der Qualität
Seit Einführung des 10-Minuten-Taktes im Dezember 2004 liegen die Pünktlichkeitswerte bei der S-Bahn München auf hohem Niveau. Im April und Mai wurden Spitzenwerte von 98% erreicht. Auch während der Hauptverkehrszeiten ist eine deutliche Stabilisierung der Pünktlichkeit festzustellen. "Wir freuen uns, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Freistaat und S-Bahn München GmbH zur Erhöhung der Pünktlichkeit Früchte tragen. Sowohl die vom Freistaat maßgeblich finanzierte Ertüchtigung der Stammstrecke als auch die von der S-Bahn München GmbH eingeführten organisatorischen Maßnahmen zur Optimierung der Betriebsabläufe haben sich bewährt", so Czeschka und Beckmann übereinstimmend.
Quelle: Pressemeldung DB AG
Rübelandbahn vor dem Aus?
13.07.2005
Die Zukunft der Rübelandbahn steht weiter in den Sternen. Nun hat die DB AG über ihre Töchter DB Netz und DB Energie sowohl die Bahnstrecke von Blankenburg nach Elbingerode als auch das Unterwerk in Blankenburg zur Übernahme durch einen konzernfremden Betreiber ausgeschrieben. Die Ausschreibung läuft vom 12. Juli bis zum 12. Oktober 2005:
Auschreibung Unterwerk Blankenburg (Harz) (110 kV, 50 Hz/ 25 kV, 50 Hz)
Sollte sich kein Interessent finden, der die hohen Kosten einer Aufarbeitung und Übernahme finanzieren will, dann wird die DB AG versuchen die Stillegung der Strecke beim Eisenbahnbundesamt durchzusetzten. Allerdings steht hier der noch rege Güterverkehr, der ja mittlerweile in privater Hand ist, im Wege. Die elektrische Einrichtung steht übrigens auch bei einer Stillegung - wie die beiden Lokomotien 171 001 und 002 - unter Denkmalschutz. Der Grund für diesen Schrittd er DB AG liegt wohl in dem sich immer weiter zuspitzenden Konflikt zwischen Politik, Güterverkehr-Nachfrager und Bahn. Fest steht jedenfalls, das der Personenverkehr ab Dezember wohl für immer eingestellt werden wird.
Quelle: DB AG, DSO, eisenbahnforum.de
ICE erhält den Namen "Bergen auf Rügen"
10.07.2005
Die Stadt Bergen auf Rügen übernahm heute die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn.
Die Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen Andrea Köster und Horst Gibtner, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Mecklenburg-Vorpommern, tauften im Beisein vieler Gäste und Besucher im Bahnhof Bergen auf Rügen den Zug auf den Namen der Stadt.
Mit einer Feier und einer Flasche Sekt taufte Bürgermeisterin Andrea Köster den ICE auf den Namen „Bergen auf Rügen".
Den Namen „Bergen auf Rügen" erhielt ein ICE 2. In der Nord-Süd-Verbindung fahren die Züge ab Bremen und Hamburg bis nach Hannover und weiter nach München. Auf der Ost-West-Verbindung verkehren die ICE 2 zwischen Berlin und der Region Rhein-Ruhr.
Die Höchstgeschwindigkeit der Züge beträgt 280 km/h.
Der heute getaufte ICE ist der neunte ICE, welcher mit dem Namen einer Stadt aus Mecklenburg-Vorpommern auf unterschiedlichen Wegen je nach Zugdisposition durch Deutschland fahren wird. Der neue Zugname ist zusammen mit dem Stadtwappen auf dem Zug beidseitig und an den beiden Zugenden angebracht. Bisher haben in Mecklenburg-Vorpommern die Städte Stralsund, Güstrow, Wismar, Rostock, Greifswald, Neubrandenburg , Schwerin und Ludwigslust ICE-Züge auf ihre Namen getauft.
(Anm d Redakion: Der getaufte Zug war 402 017.)
Quelle: DB AG Pressemeldung
Schneller und bequemer Bahn fahren für Berliner und Hauptstadtbesucher ab Mai 2006
06.07.2005
Bis zu 40 Prozent kürzere Reisezeiten von und nach Berlin - 13 Prozent mehr Halte im Fernverkehr - Bequem umsteigen im neuen Hauptbahnhof
(Berlin, 6. Juli 2005) Ab 28. Mai 2006 verkürzen sich mit der Eröffnung der neuen Station Berlin Hauptbahnhof - Lehrter Bahnhof und des Tiergartentunnels die Fahrzeiten von und nach Berlin um bis zu 40 Prozent. Gleichzeitig erhöht sich die Anzahl der Halte im Fernverkehr um 13 Prozent auf insgesamt 439. Das bedeutet: Berliner und Besucher der Hauptstadt erreichen schneller und komfortabler ihr Reiseziel.
Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr: „Das neue Berliner Bahnkonzept bedeutet für unsere Kunden eine deutliche Verbesserung bei Reisezeit, Komfort und Zuverlässigkeit. Allein zwischen Berlin und Leipzig verringert sich die Fahrzeit im ICE um rund 40 Minuten auf dann nur noch gut 70 Minuten. Insgesamt rechnen wir aufgrund des verbesserten Angebotes mit einer deutlichen Steigerung der Reisendenzahlen im Knoten Berlin. So erwarten wir hier einen Zuwachs um fast sechs Millionen auf dann 19 Millionen Fernverkehrskunden bis zum Jahr 2010."
Auch das von den Ländern Berlin und Brandenburg bestellte Angebot für den Regionalverkehr sieht eine Zunahme der Zughalte und attraktivere Reisezeiten für die Fahrgäste ins Berliner Umland vor.
Der zentrale Bahnknotenpunkt Berlins ist ab Mai 2006 der neue Hauptbahnhof.
Als größter und modernster Kreuzungsbahnhof Europas bietet er komfortable Umsteigemöglichkeiten zwischen Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr. „Mit dem neuen Hauptbahnhof erhält Berlin erstmals in seiner Geschichte einen zentralen Bahnhof. Dieser wird das neue Gesicht des modernen Berlins - einer Stadt, die sich von den Folgen der Teilung endgültig verabschiedet", so Dr. Rausch.
Mit der Inbetriebnahme des Tiergartentunnels steigt die Zuverlässigkeit des Berliner Bahnverkehrs deutlich. Grund ist eine spürbare Entlastung der heute stark befahrenen Stadtbahn. Das neue Bahnkonzept sieht vor, dass über ein Drittel der Fern- und Regionalverkehrszüge ab Mai 2006 den Tunnel nutzen.
Zu den Verbindungen des Fernverkehrs, die ab Mai 2006 durch den Tiergartentunnel fahren, gehören die Linien Hamburg-Berlin-Leipzig-München, Hamburg-Berlin-Dresden-Prag und Stralsund-Berlin-Erfurt.
Auf der Stadtbahn verkehren weiterhin die Linien Köln-Hannover-Berlin, Basel/Stuttgart-Frankfurt-Berlin und Berlin-Osnabrück-Amsterdam/Münster.
Noch vor 15 Jahren war die Berliner Bahninfrastruktur überwiegend veraltet und wenig leistungsfähig. Krieg und Teilung hatten in Berlin verheerende Spuren hinterlassen. Die Bahn hat deshalb mit Unterstützung von Bund und Land Berlin rund zehn Milliarden Euro in Berliner Bahnprojekte investiert und den Eisenbahnverkehr in der Hauptstadt grundlegend modernisiert. Zu den wichtigsten Bahnprojekten der letzten Jahre gehören neben Hauptbahnhof und Tiergartentunnel die Sanierung der Berliner Stadtbahn, die Sanierung und Wiederinbetriebnahme des S-Bahn-Rings, der Umbau der Bahnhöfe Friedrichstraße und Ostbahnhof sowie der Neubau der Bahnhöfe Spandau und und Südkreuz.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG / Fotos DB AG
DB Regio Oberbayern beteiligt sich am Zugspitzbahn-Jubiläum
06.07.2005
Mit Nostalgielok am Samstag nach Garmisch-Partenkirchen
(Garmisch-Partenkirchen, 5. Juli 2005) Zum 75. Jubiläum der Zugspitzbahn am 09. Juli 2005 hält DB Regio Oberbayern ein besonderes Schmankerl für Eisenbahnfreunde bereit. Freunde der guten alten Zeit können aus München, Augsburg und Mittenwald mit Regelzügen stilvoll zum Fest nach Garmisch reisen, da diese mit Lokraritäten bespannt werden. So können die Fahrgäste Geschichte erleben und sich auf das Jubiläumsfest einstimmen.
Von München ab werden die Regionalbahn 21981 (München ab 9:32 Uhr, Garmisch-Partenkirchen an 10:54 Uhr, Mittenwald an 11:31 Uhr) und in Gegenrichtung ab Mittenwald die RB 21906 (ab 12:37 Uhr, Garmisch-Partenkirchen ab 13:08 Uhr, München an 14:26 Uhr) mit dem E-Lok-Klassiker, der BR 103, als Vorspannlok gefahren.
Von Augsburg nach Mittenwald wird der Regional-Express 31497 (Augsburg ab 6.40 Uhr, Garmisch-Partenkirchen an 8:48 Uhr) und am Nachmittag in der Gegenrichtung der Regional-Express 31498 (Mittenwald ab 17:13 Uhr, Garmisch-Partenkirchen ab 17:37 Uhr) mit einer Diesellok des Typs BR 232/234 - genannt Ludmilla - bespannt, die in der Region erstmalig vor einem Reisezug zum Einsatz kommt. Auch auf dem Festgelände ist DB Regio Oberbayern mit einem eigenen Infostand vertreten.
Besonders günstig kommen die Fahrgäste mit einem Bayern-Ticket zur Zugspitze. Aufgrund der Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und der Zugspitzbahn, die während des Festaktes am Freitag dem 08. Juli 2005 offiziell unterzeichnet wird, sparen Reisende mit dem Bayern-Ticket auf den Zugspitzbahnen rund um Garmisch zehn Prozent des Fahrpreises.
Für Ausflügler und Urlauber im Werdenfelser Land bietet DB Regio Oberbayern mit dem Werdenfels-Ticket eine attraktive und preisgünstige Reisemöglichkeit. Für nur neun Euro können Fahrgäste damit in den Regionalzügen der Deutschen Bahn im Werdenfelser Land bis zum Ammer- und Starnberger See fahren.
Außerdem gilt das Ticket in den Zügen der Bayerischen Zugspitzbahn, im regionalen Buslinienverkehr der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und einigen anderen regionalen Verkehrsbetrieben. Das Ticket gilt für beliebig viele Fahrten am Geltungstag. Eigene Kinder oder Enkelkinder bis einschließlich 14 Jahren, oder auch der Hund, fahren kostenlos mit
Quelle: Pressemeldung DB AG
Neue Fahrzeuge zwischen Hannover und Norddeich
30.06.2005
Steuerwagen bieten jetzt noch mehr Platz für Fahrräder
Die Deutsche Bahn erhöht ab 01. Juli 2005 den Reisekomfort auf der Strecke Hannover - Norddeich. Ab diesem Zeitpunkt werden auf der RegionalExpress-Linie acht neue Doppelstock-Steuerwagen eingesetzt, die über einen größeren Mehrzweckbereich verfügen. Damit kann der Zug dann 18 Fahrräder transportieren - fast doppelt so viele wie bisher - und wird für die touristische Nutzung noch attraktiver.
In den kommenden Monaten bis zum Fahrplanwechsel im Dezember werden auf der Linie auch nach und nach neue Lokomotiven der Baureihe 146 eingesetzt. Dieses Modell ist besonders beschleunigungsstark, was dann ab Fahrplanwechsel zu einer Verkürzung der Fahrzeit um wenige Minuten führen wird. Die Elektroloks leisten 5.700 PS und sind bis zu 160 km/h schnell.
Die bisher eingesetzten Doppelstock-Steuerwagen werden einem umfassenden Redesign unterzogen und werden nach dem Fahrplanwechsel das Angebot auf der RegionalExpress-Linie Münster - Emden verbessern.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Privatbahnen: Trenitalia nun Haupteigner an TX Logistik AG
28.07.2005
Die italienische Staatsbahn FS-Trenitalia hat ihre Beteiligung an der Privatbahn TX Logistik AG aus Bad Honnef von 15 Prozent auf 51 Prozent erhöht. Noch fehlt aber die Zustimmung der italienischen Kartellbehörde. Mit der Übernahme will Trenitalia die Präsenz in Mittel- und Nordeuropa vergrößern.
Quelle: Eurailpress, lok-report.de, TX-Logistik
Baureihe 185.5
25.07.2005
Laut einer Sichtung bei lok-report.de wurde die 185 534, die aktuell für die OHE im Einsatz ist, mit einer Werbung des Eisenbahn-Journal beklebt.
Quelle: lok-report.de
Baureihe 254
30.06.2005
Ebenfalls im AW Dessau befindet sich aktuell die 254 059 des sächsisches Eisenbahnmuseum im Bw Chemnitz-Hilberdorf, um dort die Kosten für eine eventuell durchzuführende Hauptuntersuchung zu ermitteln.
Quelle: lok-report.de
Ausländische Staatsbahnen: Baureihe 1042/1142
22.07.2005
Auch wenn die Baureihen 1042 und 1042.5 keine Planleistungen mehr haben, sind sie derzeit noch als Ersatzlok und « Springer » unersetzlich. Auch die nächsten Jahre werden wohl einige Maschinen noch in diesem Dienst zu finden sein. Nach aktuellen Planungen sollen offenbar 20 Lokomotiven mindestens bis 2010 im Einsatzbestand der ÖBB verbleiben. Allerdings werden defekte Loks bei größeren Schäden auch weiterhin abgestellt und dienen anschließend als Ersatzteilspender für die noch betriebsfähigen Schwesterloks.
Ebenfalls noch im Bestand belieben die aktuell noch voll im Unterhaltungsbestand befindlichen 1142 603-707. Dagegen werden die Lokomotiven der Serie 1142.531-603 nach Erreichen der Fristkilometer abgestellt.
Quelle: EBFÖ, Der ÖBBler
Baureihe 1116
21.07.2005
Die 1116.255 trägt seit gestern den Namen des Eisenbahner-Gewerkschaftschef Wlhelm Haberzettel. Das Ganze war ein Geschenk von ÖBB-Vorstandssprecher Mag. Martin Huber anlässlich des 50.Geburtstags von Haberzettl. Die Lok trägt an der jeweils linken Seiten unterhalb des Führerstandes den Schriftzug „Wilhelm Haberzettl"
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1216
17.07.2005
Am Samstag Nachmittag wurde die 1216 003 als Vorspann zum IC 692, welcher planmässig mit der 1044 262 bespannt gewesen ist, von Wien nach Salzburg überstellt. Das Triebfahrzeug verkehrte diesmal ohne dem maschinentechnischen Messwagen weshalb angenommen wird, dass die Lokomotive vermutlich in den nächsten Tagen zur Fa.Siemens in München überstellt werden wird. Die Aufnahmen entstand bei der Ausfahrt im Bahnhof Hütteldorf
Quelle: Meldung & Foto: Sybic,
Bahnnews-Austria
10.07.2005
Die 1216 003 kehrte am 7./8. Juli von ihren Testfahrten in der Schweiz wieder heim nach Österreich und wurde über Innsbruck nach Wien überstellt. Während die Lok in der Schweiz alleine mit dem Messwagen unterwegs war, wurde in Österreich die Angstlok 1116 114 an die Fuhre angehängt. Das Foto zeigt die Fuhre mit der Zuglok 1116 114 und der am Schluss angehängten 1216 003 beiu Penzing.
Am 8. Juli erfolgte zudem auch die Überstellung der 1216 001 von München nach Italien. Die Lok war dabei hinter der Lokomotion ES 64 U2 028 in einen Güterzug eingereiht. (Foto bei der Durchfahrt in Rosenheim)
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, BNA, HS
Fotos: Sybic,
Bahnnews-Austria, Hans Sölch (10.07.2005)
Baureihe 4023
02.07.2005
In der kommenden Woche sollen auf der Strecke Freilassing - Berchtesgaden Probefahrten mit den ÖBB-Talenten stattfinden, um die Steilstreckentauglichkeit der Triebzüge zu untersuchen.
Quelle: DSO, HM
Baureihe 4024
27.07.2005
Seit einigen Tagen befinden sich die Triebzüge 4024 029, 035 und 036 in Salzburg. Die Züge sind mit Magnet-Bremse ausgestattet. Damit rückt der geplante Einsatz auf der Strecke Freilassing - Berchtesgaden wieder einen Schritt näher.
Quelle: bahnbilder.warummdenn.net
Baureihe Re 474
31.07.2005
Laut einem Bericht auf tagi.ch hat die SBB Cargo kein Interesse mehr die im Dezember 2003 bestellten Loks der Baureihe Re 474 in den Bestand zu übernehmen. 15 Re 474 stehen seit einiger Zeit in Chiasso und Bellizona abgestellt und warten auf ihr weiteres Schicksal. Über den Grund für die Weigerung schweigt SBB Cargo.
Ursprünglich waren die Lok im Dezember 2003 für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen der Schweiz und Italien bestellt worden. Die Loks wurden bislang weder vomn der SBB übernommen noch die Zulassung in Italien beantragt. Im Augenblick laufen aber Gespräche mit Siemens. Die SBB setzt im Augenblick fünf bauartgleiche von Siemens angemietete Lokomotiven für den Italienverkehr ein. Zudem hat SBB Cargo 18 Mehrsystemlokomotiven der Baureihe Re 484 von Bombardier im Bestand, die ebenfalls nach Italien fahren. Damit kann die SBB Cargo also bereits auf eine ausreichend große Flotte zurückgreifen und hat deswegen offenbar das Interesse an den bestellten Re 474 verloren. Zumal die Inbetriebsetzung der Losk und die Zulassung für die Schweiz und Italien sehr lange gedauert hat.
Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. So lange SBB Cargo die Loks nicht übernimmt, fließt auch kein Geld an Siemens. Eine mögliche Lösung wäre ein Preeisnachlaß durch Siemens. Sollten die Losk nicht übernommen werden, so könnte Siemens die Loks auch in den eigenen Dispolok-Pool einbinden oder an eine andere Bahn verkaufen.
Quelle: tagi.ch. DSO
Baureihe Re 482.2
29.07.2005
Im Rahmen der offiziellen Übergabe der 146.2 bei Bombardier war auch die Re 482 035 zu sehen. Dahinter versteckt sich die ehemalige 185 561, die im Rahmen einer Messfahrt bereits am Gotthard fuhr. Technisch gleicht sie völlig der Baureihe 185.2 und hat je 4 Stromabnehmer für die Schweiz und Deutschland. Von dieser Serie erhält die SBB 14 Loks und hat dann
34 Re 482 ( entspricht der DB BR 185.0 ) und 14 Re 482 ( entspricht DB BR 185.2 ). Alle 50 Loks sind im Lokomotiven Depot Basel-Wolf zuhause und werden im Grenzüberschreitenden Güterverkehr Duisburg- Basel-Arth Goldau ( CH ) eingesetzt
Quelle: Ludwig Reyer
Baureihe ES 64 F4
05.07.2005
Zur überraschenden Umstationierung der beiden ex-ÖBB-ES 64 F4 009 und 010 sind nun ein paar weitere Details bekannt geworden. Wie bereits erwähnt hat die 009 die rote Seitenbeklebung der ÖBB behalten, wobei allerdings statt dem ÖBB-Logo nun das Logo der Slovenske Zeleznice (SZ) erhalten hat. Die Lok ist wie die ES 64 F4 015 und 016 auch an die SZ vermietet. Dagegen ging die ihrer roten Folien mittlerweile beraubte ES 64 F4 010 nicht an die SZ sondern zunächst an die HZ (Kroatische Staatsbahn), die in den kommenden Tagen Schulungs- und Testfahrten zwischen Zagreb und Rijeka durchführen wird. Erst nach Ablauf dieser zwei- bis dreiwöchigen Tests soll die Lok dann ebenfalls an die SZ vermietet werden. Grudn für diesen Schrittist eine eventuelle Anmietung von zwei ES 64 F4 durch die HZ. Die vier Mietloks der SZ werden bis zur Anlieferung der bestellten SZ-1216 im Dienst stehen.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, EBFÖ, Der ÖBBler
Baureihe V43 GySEV
20.07.2005
Nach Anmietung der 1116 061 bis 1116 065 stand der Entschluss der GySEV fest, die ersten Lokomotiven der, mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen und dadurch betagten, Reihe V43.3 aus dem Betrieb zu nehmen. Die Maschinen sollen dabei (vorerst) nicht ausgemustert sondern statt dessen als strategische Reserve bei Triebfahrzeugenpässen verwendet werden.
Bei den ersten, von dieser Massnahme betroffenen Triebfahrzeugen, handelt es sich um V43 323 sowie V43 321 wobei letztere als mittlerweile einzige V43 bei den GySEV noch ihr altes Farbenkleid trägt. Die Aufnahme wurde am 20. Juli in Sopron gemacht.
Quelle & Foto: Sybic,
Bahnnews-Austria, 20.07.2005
(20.07.2005)
Baureihe 4Cep (SET) und 4Cig (SN)
22.07.2005
Die Triebzüge der Baureihen 4Cep und 4Cig stehen vor dem Dienstende. Die letzten drei 4Cep (ET class 411) von South Eastern Trains (SET) mit den Nummern 1697 1698 and 1699 waren seit Anfang 2005 von Montag bis Freitag in folgendem Umfauf zu finden:
Alle drei Einheiten fuhren zusammen um 06:12 von Ramsgate nach Victoria. Dort ging es um 17:49 von Victoria über Broadstairs bis Faversham, dort Zugteilung zwei Einheiten weiter nach Broadstairs und anschließend als Leerzug zurück nach Ramsgate, die andere Einheit fuhr um 19:11 von Faversham nach Dover Priory und von Dover Priory (ab 20:15) nach Ramsgate. Dort wurden die drei Einheiten wieder für den Umlauf am nächsten Tag zusammengekuppelt, Am Wochende fuhren die Züge nicht.
Am Mittwoch, 20. Juli, wurden die drei Einheiten letztmalig zusammen verwendet. Zug 1698 wurde nach dem Einzel-Umlauf Faversham - Dover - Ramsgate abgestellt. Die beiden anderen Züge 1697 und 1699 sollen am heutigen Freitag folgen.
Die 133 gebauten 4Cep (Nummer 7101-7211) und 4Bep (Nummer 7001-7022) wurden 1956 (sechs Prototypen) und von 1959 bis 1962 (Serie) ursprünglich für den Einsatz zwischen London (Victoria, Charing Cross, Cannon Street, Holborn Viaduct) und Kent gebaut. Seit dem Umbau in den 1980ern wurden die Züge dann für Leistungen im 750 V-Gleichstromnetz verwendet.
Ebenfalls for dem Ende stehen die letzten Triebzüge der Reihe 4Cig (ET class 421) von Southern (SN). Nur noch vier Einheiten (Nummern 1805, 1860, 1864 und 1866) stehen noch im Einsatz. Auch hier besteht nur noch ein Umlauf für Montag bis Freitag. Jeweils zwei Einheiten werden für einen 12-wagigen Pendler-Zug von der Sussex Coast nach London verwendet. Der erste Umlauf fährt früh um 06:52 Uhr in Hastings und 07:32 Uhr Eastbourne nach Victoria und kehrt am Abend um 17:17 ab Victoria nach Lewes (Trennung für Seaford und Eastbourne) zurück. Der zweite Umlauf beginnt morgens um 06:43 Uhr in Littlehampton nach London Bridge und fährt am Abend um 17:24 Uhr von Victoria nach Worthing (Trennung nach Southampton und Littlehampton). Nach dem Umlaufplan werden dabei sechs 4Cig benötigt, wobei seit 5. Juli nur noch vier Einheiten im Einsatz stehen. Ersatzweise werden zusätzlich 4Vep-Züge verwendet. Die Züge 1860 und 1864 sollen voraussichtlich nach dem 25. Juli aus dem Einsatz genommen werden so dass dann nur noch die Einheiten 1805 und 1866 vorhanden wären. Der becshrieben Umlauf soll nich bis 15. bzw. spätestens 22. August bestehen. Anschließend werden die 4Cig und 4Vep keinen eigenen Umlauf mehr erhalten.
Die 166 Triebzüge der Reihe 4Cig (Nr. 7301-7438) und 4Big (Nr. 7031-7058) wurden in zwei Bauphasen 1965/1966 und 1970-1972 für den Einsatz zwischen London (Victoria, London Bridge) und Sussex, sowie London (Waterloo) und Hampshire gebaut. Auch hier wurden die Züge nach Umbauten in den 80ern nur noch auf dem 750 V Gleichstromnetz verwendet.
Quelle: Nick Lawford
Baureihe 73
18.07.2005
Am Donnerstag, 28. Juli, soll zum letzten Mal die Class 73 den bekannten Gatwick Express bespannen. Geplant ist eine Doppeltraktion durch die letzten zwei funktionsfähigen Lokomotiven 73202 und 73208. Vorgesehen ist die Beförderung der Züge:
1D53 13:00 London Victoria - Gatwick Airport
1U54 13:50 Gatwick Airport - London Victoria
Danach werden die Lokbespannten Züge durch die neue Baureihe 460 ersetzt, von denen Gex insgesamt acht Einheiten für sieben tägliche Umläufe zur Verfügung hat. Zusätzlich wurden zwei Triebzüge der Baureihe 458 als Reserve gepachtet, um einen weiteren Einsatz lokbespannter Züge zu verhindern.
Der Gatwick-Express verbindet London-Victoria mit dem Gatwick-Airport. Die Class 73 war ursprünglich als Zweisystemlokomotive gedacht, die einerseits aus der dritten Schiene mit Strom versorgt wird, andererseits aber auch über einen kleinen Dieselmotor verfügte, um auch auf kurzen, nicht elektrifizierten Abschnitten fahren zu können.
Diese Dieselmotoren kommen u.a. manchmal bei der Ausfahrt aus Victoria, in East Croydon und in Stoats Nest Junction südlich von Purley zum Einsatz.
Quelle: Nick Lawford
Baureihe 2200 CFL
13.07.2005
Am 12. Juli wurde der Doppelstock-Triebwagen 2206 im Bahnhof Bettembourg auf den Namen der Stadt getauft. Die Taufe fand um 11:00 Uhr statt. Der Triebnzug trägt neben dem Schriftzug auch das Wappen der Stadt.
Quelle: rail.lu
PRIMA-Loks der SNCF
13.07.2005
Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich, wo Bombardier und Siemens die neue Lokgeneration liefern, schafft die SNCF bei Alstom neue Lokomotiven an. Aktuell wird die neueste Schöpfung, die für die Pariser Vorortlinen beschaffte 827301, auf dem Testring von Siemens in Wegberg-Wildenrath getestet. Mit dabei ist auch die 447001. Damit sind nun drei von der SNCF bestellte Alstom-Loktypen vorhanden, deshalb mal ein kurzer Blick auf die verschiedenen Baureihen:
Baureihen BB 27000:
Bei der ab 1998 von SNCF FRET erstmals bestellten BB 27000 handelt es sich um eine Zweisystemlok für 1,5 kV Gleich- und 25 kV Wechselstrom. Von den mittlerweile 210 bestellten Lokomotiven (427001-427210) sind bereits gut zwei Drittel ausgeliefert.
Baureihen BB 27300:
Im Jahr 2004 bestellte die SNCF bei Alstom 30 Lokomotiven (+ Option auf 93 weieter Lokomotiven) für den Pariser Vorortverkehr (SNCF Transilien), die ebenfalls als 2-Systemfahrzeuge für 1,5 kV Gleichstrom und 25 kV Wechselstrom ausgelegt sind und die alten Vorortbaureihen BB 8500, BB 16500 und BB 25500 ersetzten sollen. Die neuen Lokomotiven sind in einer blau-weißen Farbgebung lackiert und tragen die Nummern 827301-827330. Die erste Lok (827301) wurde Anfang Juni ausgeliefert und ist jetzt in Wegberg-Wildenrath zum testen.
Baureihen BB 37000:
Die Dreisystemvariante (1,5 kV Gleichstrom, 15 kV und 25 kV Wechselstrom) soll in Zukunft auch in Deutschland eingesetzt werden. SNCF FRET bestellte 1999 zunächst 29 Lokomotiven (437001-437029), die ab 2003 zur Auslieferung kamen.
Baureihen BB 47000:
Eine weitere Variante, die bislang ohne Bestellung ist, war die 2003 von Alstom gefertigte Viersystemlok (1,5 kV und 3 kV Gleichstrom, 15 kV und 25 kV Wechselstrom), die zudem eine höhere Leistung aufweist. Die Lok (447001) ist eine reine Test- und Vorfürlokomotive für das PRIMA-6000-Konzept von Alstom und ist derzeit ebenfalls in Wegberg-Wildenrath. Wie die 427000 und die 437000 trägt die Lok die grün-weiße Lackierung der SNCF FRET, ohne aber der SNCF zu gehören.
Quelle: railcolor.net, HS, lok-report.de, bahnnews-austria.de,
Baureihe 680 CD
26.07.2005
Ein Triebzug der tschechischen Baureihe 680 weilt derzeit in der Sysstemtechnik in München. Die Pendolino-Version der CD basiert auf dem itanienischen ETR 460 sowie dem Cisalpino-ETR 470, weist gegenüber diesen aber einige Bauartänderungen auf. Nachdem der Ztug zunächst bereits im Dezember 2004 für den Einsatz im internationalen Verkehr vorgesehen war, scheiterte dieses Vorhaben zunächst an technischen Problemen u.a. mit dem tschechischen Signalsystem. Nachdem diese Kindrekrankheiten nun behoben sind, dürfte der Dreistromsystem-Zug zu Zulassungsfahrten in München weilen.
Quelle: lok-report.de, HM
Baureihe 362 ZSSK
05.07.2005
Nun hat auch die Slowakei ihre erste Werbelok. Die 362 015 der ZSSK wurde Ende Juni im Depot
Vrútky mit einer Coca-Cola Ganz-Werbung versehen.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Streckensperrung Arlbergbahn
31.07.2005
Laut einem Newsletter von SBB Cargo wird die Arlbergbahn vom 12. bis 22. August 2005 wegen Bauarbeiten gesperrt. An diesen zehn Tagen wird der internationale Verkehr großräumig umgeleitet.
Züge die normalerweise über den Grenzübergang Buchs/SG verkehren sollen über Strasburg/Kehl, Schaffhausen und Lindau geleitet werden. Im Güterverkehr sind Verspätungen von bis zu 24 Stunden möglich. Bei früheren Sperrungen wurden Reisezüge auch über Stutgart - München und Rosenheim nach Österreich gefahren, ob dies diesmal auch so ist, ist noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich. Mit Sicherheit ergeben sich aber einige besondere Fotomöglichkeiten durch außerplanmäßige Bespannungen und Umleiter.
Quelle: Newsletter SBB Cargo
Gramatneusiedl: Vorläufiges Untersuchungsergebnis belegt intakte Technik
27.07.2005
Menschliches Fehlverhalten dürfte zu Zusammenstoß geführt haben
Die interne Unfallkommission der ÖBB, die die Arbeit der Unfalluntersuchungsstelle "Fachbereich Schiene" im BMVIT unterstützt, hat ihre Arbeiten zur Feststellung der Ursache des Zugzusammenstoßes auf der Ostbahn abgeschlossen. Die Kommission kommt bei ihrem vorläufigen Untersuchungsergebnis zum Schluss, dass alle technischen Einrichtungen voll funktionstüchtig waren und von einem menschlichen Fehlverhalten als Ursache für den Zwischenfall auszugehen ist. Das bekräftigen auch die Aussagen der Mitarbeiter, die sachdienliche Informationen beisteuern konnten. Das Ergebnis der ÖBB-internen Untersuchungen wurde der Unfalluntersuchungsstelle im BMVIT heute übergeben.
Die Untersuchungen der ÖBB-Experten wurden gestern, Mittag, unmittelbar nach der Flankenfahrt eines Eilzuges mit einem Güterzug in der Nähe des Bahnhofes Gramatneusiedl auf der Ostbahn aufgenommen. Vor Ort wurden Gleisanlagen, Signalanlagen und Züge der Routineuntersuchung unterzogen. Inzwischen wurden auch die Fahrtenschreiber der beiden Züge ausgewertet, die Signalisierungsabfolge überprüft und die Mitarbeiter befragt. Die Auswertung der technischen Einrichtungen hat gezeigt, dass einerseits die Funktionstüchtigkeit gegeben war und andererseits alle Signale richtig gestellt waren und der Güterzug bei seinem planmäßigen Gleiswechsel Vorrang hatte. Der entgegenkommende Eilzug hätte vor dem Halt-zeigenden Signal stehen bleiben müssen.
Der Zusammenstoß ereignete sich am 26. Juli um 11.26 Uhr bei einer Geschwindigkeit von rund 70 km/h des Eilzuges und rund 40 km/h des Güterzuges, wobei der hintere Bereich des Güterzuges vom Eilzug seitlich touchiert wurde. Beim Erkennen der Gefahrensituation hat der Lokführer des Eilzuges eine sofortige Schnellbremsung veranlasst und dadurch die Geschwindigkeit des Zuges um 37 km/h reduziert. Das hat die Auswertung der Fahrtenschreiber ergeben.
Quelle: ÖBB Pressemeldung
26.07.2005
Erneut ereignete sich in Österreich ein schweres Zugunglück. In Niederösterreich fuhr kurz vor Mittag ein Eilzug einem Güterzug in die Flanke. Dabei wurden nach Angaben des Roten Kreuzes vier Personen schwer und mehrere leicht verletzt, der Lokführer des Eilzuges erkannte die Gefahr rechtzeitig und rettete sich in das Wageninnere, so dass er mit leichten Verletzungen davonkam. Der aus einer Doppelstock-Einheit (die mir der Aufschrift « Wiener Szene ») bestehende E 2618, geschoben von 1116 071, fuhr dabei gegen 11:30 dem von 2016 097 gezogenen Kesselwagenzug 75173 in die Flanke. Dabei stürzten drei Doppelstockpersonenwagen und drei Kesselwagen um. Die Bergung der eingeklemmten Passagiere durch die schnell eingetroffenen Rettungsdienste erfolgte mit schweren Gerät, wobei das Dach des Wendezugwagens 8033 021 teilweise aufgeschnitten werden musste. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch nicht genau geklärt. Fest steht, dass der Güterzug vor der Flankenfahrt planmäßig einen Gleiswechsel vollzogen hat. Der Eilzug war auf dem Weg von Pamhagen (Burgenland) nach Wien Süd, der Güterzug sollte nach Bruck a. d. Leitha fahren.
Quelle: nachrichten.at, EBFÖ, Orf.at, DSO
SBB: Der Unterhalt der Re 420 bleibt im IW Bellinzona
21.07.2005
Die internen Vertragsparteien der SBB-Divisionen diskutieren zur Zeit wie jedes Jahr die Leistungsvereinbarungen für 2006. Fest steht: Der Unterhalt der Lokomotive Re 420 bleibt weiterhin im Industriewerk (IW) Bellinzona.
Der Unterhalt eines grossen Teils der Lokomotiv-Flotte der SBB findet im IW Bellinzona statt. Das ist Bestandteil des Unterhaltskonzeptes, das die SBB 1999 beschlossen hat. Das Industriewerk Bellinzona wurde seither zum Kompetenzzentrum für den Unterhalt der Lokomotiven aller drei SBB-Divisionen ausgebaut. Hier werden verschiedene Typen von Personen- und Güterzug-Lokomotiven unterhalten.
Die Verantwortlichen des IW Bellinzona führen gegenwärtig wie jedes Jahr mit ihren Kunden die Gespräche über die Leistungsvereinbarungen. Dabei geht es um die Fragen von Menge und Preisen. Die Verlagerung des Unterhalts der Lokomotive Re 420 weg von Bellinzona ist kein Thema bei diesen Gesprächen. Selbstverständlich wird das IW Bellinzona seine Produktivität auch im Lokomotivunterhalt laufend verbessern.
Quelle: SBB Pressemeldung
ÖBB: Doch keine Luxuszüge
15.07.2005
Das immer wieder in der ÖBB-Vorstandsetage herumgeisternde Konzept von Premiumzügen, ist offenbar nun endgültig vom Tisch. Die neuen Züge sollen nun im normalen Euro-Citydienst verwendet werden und ohne Preisaufschlag nutzbar sein.
Quelle: EBFÖ, Die Presse, Der ÖBBler
Die SBB saniert 115 Doppelstock-Kompositionen
15.07.2005
Die SBB hat 26 Millionen Franken bewilligt für die Sanierung der Doppelstock-Flotte der Zürcher S-Bahn. In den nächsten fünf Jahren werden alle 115 Doppelstock-Kompositionen umfassend saniert. Damit wird die Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte verbessert. Gleichzeitig werden Reisekomfort und -sicherheit weiter ausgebaut. Jeder Doppelstock-Pendelzug der Zürcher S-Bahn legt jährlich rund 160'000 Kilometer zurück.
Seit der Inbetriebnahme der Zürcher S-Bahn im Mai 1990 bilden die Doppelstock-Kompositionen das Rückgrat des Regionalverkehrs in der Agglomeration Zürich. Ohne die Doppelstöcker, die jährlich je rund 160'000 Kilometer zurücklegen, wäre der Pendlerverkehr in und um Zürich längst nicht mehr zu bewältigen.
Um die Verfügbarkeit der heute insgesamt 115 Doppelstock-Kompositionen zu verbessern, hat die SBB jetzt beschlossen, die gesamte Flotte einem Sanierungsprogramm zu unterziehen. Für die Sanierung werden insgesamt 26 Mio. Franken zur Verfügung gestellt. Mit der Sanierung werden auch Reisekomfort und -sicherheit längerfristig gesichert und weiter gesteigert. Neben zahlreichen technischen Massnahmen werden unter anderem sämtliche Polsterbezüge ersetzt, die Toiletten in den Zwischenwagen erneuert sowie Teppich-Schmutzschleusen auf den Einstiegsplattformen eingebaut.
Die Sanierungsarbeiten werden zeitlich so gestaltet, dass sie den fahrplanmässigen S-Bahn-Betrieb nicht tangieren. Erste Sanierungsarbeiten werden bis Ende 2006 abgeschlossen sein. Das gesamte Sanierungspaket soll bis spätestens Ende 2011 umgesetzt sein.
Bereits 2003 bestellte die SBB zudem 35 weitere moderne Doppelstocktriebzüge für die Zürcher S-Bahn. Diese kommen ab Anfang des nächsten Jahres schrittweise in den Einsatz. Sie ersetzen älteres, einstöckiges Rollmaterial und erlauben einen Angebotsausbau.
Quelle: SBB Pressemeldung
ÖBB beschleunigen Baumaßnahmen an der Westbahn
10.07.2005
Umleitung von 30 Güterzügen über Tullnerfeld ab Montag, gebündelte Baumaßnahmen bringen Fahrzeitverkürzung ab Dezember
ÖBB (Wien) - Ab kommenden Montag konzentrieren die ÖBB eine Reihe von Baumaßnahmen im Abschnitt der Westbahn zwischen Wien und St. Pölten, um eine rasche Verbesserung der Betriebsqualität und Fahrzeitverkürzungen ab Dezember zum Nutzen der Kunden zu erreichen. Darauf haben sich die Gesellschaften des ÖBB-Konzerns in einer kurzfristig eingerichteten Arbeitsgruppe verständigt. Rund 30 Güterzüge werden phasenweise bis 10. Oktober ab St. Pölten über das Tullnerfeld umgeleitet, um die bestehende Westbahn zu entlasten und Bauarbeiten auf Hochdruck zu ermöglichen. Die ÖBB bereiten dazu eine umfassende Anrainer-Informationsoffensive vor.
Westbahn an Kapazitätsgrenze
Der Abschnitt der Westbahn zwischen Wien und St. Pölten ist aufgrund der intensiven Nutzung für Personennah- und -fernverkehr und Güterverkehr zur Gänze ausgelastet. Es wird daher der viergleisige Ausbau der Westbahn auf Hochdruck vorangetrieben und als eines der Kernprojekte der aktuellen Infrastrukturoffensive forciert.
Umfassende Erhaltungsarbeiten und Adaptierungen stehen aber auch für einzelne Bereiche der Bestandsstrecke zwischen Wien und St. Pölten an. Hier geht es in erster Linie um die Sanierung der Gleisanlagen samt Unterbau sowie technische und betriebliche Optimierungsmaßnahmen, die einen erheblichen Kundennutzen mit sich bringen - nämlich höhere Geschwindigkeiten, daher kürzere Fahrzeiten und Pünktlichkeit. Baumaßnahmen können in der Regel nicht ohne Verkehrseinschränkungen umgesetzt werden. Die ÖBB haben aber nun kurzfristig eine neue Ablaufplanung konzipiert, um die Baumaßnahmen zu beschleunigen, die Verkehrseinschränkungen zu minimieren und den Kundennutzen rascher als ursprünglich vorgesehen zu realisieren.
Das Maßnahmenpaket für die beschleunigte Bauabwicklung
Die Gesellschaften des ÖBB-Konzerns haben in den letzten zwei Wochen ein Maßnahmenpaket erarbeitet, das eine wesentlich beschleunigte Umsetzung der Baumaßnahmen und damit eine rasche Qualitätsverbesserung für die Reisenden und Fahrzeitverkürzungen ab Dezember bringen wird. Konkret werden ab Montag folgende Maßnahmen umgesetzt:
Rund 30 Güterzüge werden ab St. Pölten über Herzogenburg, Tulln und Klosterneuburg nach Wien umgeleitet und über die Donauuferbahn zum Zentralverschiebebahnhof Kledering geleitet.
Bei der Umleitung durch das Tullnerfeld wird genauestens auf die möglichst lärmarme Abwicklung geachtet. Für den Güterverkehr wird daher unter anderem ein Einbahnsystem eingerichtet, der das gewährleistet.
Zwischen Tulln und Tulln Stadt werden täglich drei Zugpaare mit Schienenersatzverkehr geführt, um ausreichend freie Kapazitäten für den Umleitverkehr zu erreichen.
Zwischen Rekawinkel und Neulengbach werden 42 Regionalzüge im Schienenersatzverkehr geführt, beim Personenfernverkehr und beim übrigen Nahverkehr kann der Fahrplan aufrechterhalten werden.
Die Arbeiten zwischen Wien und St. Pölten können damit gebündelt und unter Einbeziehung von Wochenenden durchgeführt werden. Bis 10. Oktober können dadurch die Arbeiten im Wesentlichen abgeschlossen werden - zwei Monate früher als ursprünglich geplant.
Die Bündelung und der massive Einsatz von Technik macht Synergien nutzbar, die die Bauzeit - bei einigen Projekten sogar erheblich - verkürzt (in einzelnen Fällen von sechs Wochen auf vier Tage!), wodurch die Umleitung raschest möglich wieder aufgehoben werden kann.
Der Kundennutzen
Durch den beschleunigten Ausbau werden kundenrelevante Qualitätsverbesserungen im Einzugsgebiet von Wien vorgezogen und damit bereits heuer wirksam. Konkret wird sich mit Abschluss der wichtigsten Bauvorhaben die Pünktlichkeit der Schnellbahnlinie S 50 ab Ende September deutlich verbessern und dauerhaft einen kundengerechten Qualitätsstandard aufweisen.
Maßgeblich profitieren werden aber auch die Kunden des Personenfernverkehrs zwischen Wien und Salzburg, denn bereits mit Fahrplanwechsel im Dezember werden fünf tägliche Zugspaare mit einer Fahrzeit von 2 Stunden 39 Minuten angeboten. Damit werden entscheidende Angebotsverbesserungen umgesetzt.
Die Informationsoffensive
Die ÖBB begleiten die bevorstehende Bauoffensive und die Einrichtung des Umleitungsverkehrs im direkten Kontakt mit den Gemeinden. Die Anrainer entlang der Umleitungsstrecke sowie die Kunden der Westbahn werden durch umfassende Informationsmaßnahmen über die geplanten Arbeiten, Ersatzverkehre und deren Dauer informiert. Zudem wurde eine Informations-Hotline mit der Nummer 0800 / 201 247 eingerichtet.
Quelle: ÖBB Pressemeldung
150 Jahre Eisenbahn in der Westschweiz
10.07.2005
Die Romandie feiert die Anfänge der Bahn
Im Jahre 1855 wurde im Kanton Waadt die erste Eisenbahnlinie der Romandie eröffnet. Aus diesem Anlass hat die SBB am 8. Juli in Yverdon-les-Bains einen IC-Neigezug auf den Namen «Henry Dunant» getauft. Ausserdem lädt sie die Bevölkerung im August und September zu zwei grossen Festanlässen ein.
Die Eisenbahn feiert in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag in der Romandie. Denn anno 1855 ging zwischen Morges und Yverdon die erste Bahnlinie der Westschweiz in Betrieb; sie schuf eine Schienenverbindung zwischen dem Genfer- und dem Neuenburgersee. Viermal pro Tag transportierten Dampflokomotiven zwischen den beiden Seen Passagiere und Güter, die ihre Reise anschliessend per Schiff fortsetzten. Zu dieser Zeit dauerte die Zugfahrt eine Stunde und zehn Minuten. Das 39 Kilometer lange Trassee war in einer Rekordzeit von zweieinhalb Jahren gebaut worden und bildete den Anfang zum Ausbau des Eisenbahnnetzes in der Romandie.
Zum Jubiläum hat die SBB heute einen modernen IC-Neigezug auf den Namen «Henry Dunant» getauft. Henry Dunant, 1828 in Genf geboren, erhielt als Gründer des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) 1901 den ersten Friedensnobelpreis. Zahlreiche prominente Persönlichkeiten, darunter der amtierende IKRK-Präsident Jakob Kellenberger, wohnten der Zugstaufe in Yverdon-les-Bains bei.
«150 Jahre - Bahn frei für die Romands»
Unter dem Motto «150 ans - les Romands ouvrent la voie» ist die Westschweizer Bevölkerung zu zwei grossen Festanlässen eingeladen. Am 20. August 2005 findet auf der historischen Linie Yverdon-Morges ein grosses Familienspiel unter dem Titel «Rail-Aventure» statt. In den Bahnhöfen Yverdon-les-Bains, Ependes, Chavornay, Bavois, Eclépens, Cossonay und Morges organisiert die SBB zahlreiche öffentliche Aktivitäten. Am 11. September 2005 öffnet zudem das Industriewerk in Yverdon seine Tore für eine grosse «Rail-Expo». Die SBB stellt bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit ihre Züge und technischen Einrichtungen, begleitet von attraktiven Vorführungen, vor.
Quelle: Pressemeldung SBB
SBB: Neue Erkenntnisse zum Stromausfall vom 22. Juni
01.07.2005
Die Analyse der SBB zum Stromausfall vom 22. Juni 2005 ist noch nicht abgeschlossen. Die Abklärungen haben inzwischen aber zu zusätzlichen Erkenntnissen geführt. Darüber informierte die SBB heute in Bern die Medien. Der Ausfall der Stromversorgung des SBB-Netzes in der ganzen Schweiz hätte verhindert werden können. Die an jenem Tag einzige zur Verfügung stehende Stromverbindung zwischen dem Tessin und der Deutschschweiz war überlastet und fiel deshalb aus. Die SBB ist derzeit daran, den Ablauf der Ereignisse rund um den Stromausfall vom 22. Juni 2005 detailliert zu analysieren. Im Sinne einer Zwischenbilanz informierte der Leiter Infrastruktur SBB, Hansjörg Hess, heute in Bern die Medien über den Stand der Erkenntnisse. Die SBB erarbeitet einen Bericht zuhanden des Bundes. Dieser sollte bis Ende August vorliegen. Wie Hess vor den Medien erklärte, hätte der Ausfall der Stromversorgung des SBB-Netzes in der ganzen Schweiz nach dem heutigen Stand des Wissens verhindert werden können. So hätten erstens im Hinblick auf die aus bautechnischen Gründen nötige Abschaltung von zwei der drei SBB-Stromschleifen - bzw. einer der beiden Hochspannungsleitungen - zwischen dem Tessin und der übrigen Schweiz zusätzliche Anlagen für die Umwandlung von Strom für das SBB-Netz rechtzeitig in Betrieb genommen werden können. Damit wäre zumindest ein Totalausfall der Stromversorgung zu verhindern gewesen. Zweitens wäre es möglich gewesen, die Netzbelastung durch das gezielte Anhalten einzelner Züge soweit zu reduzieren, dass es nicht zu einem Netzzusammenbruch hätte kommen müssen. Drittens hätte es auch genügt, einzelne SBB-Regionen von Netz zu nehmen. Eine schweizweite Abschaltung wäre nicht nötig gewesen. Die SBB verfügt inzwischen auch über mehr Klarheit zum Ausfall der an jenem Tag einzigen zur Verfügung stehenden Stromverbindung zwischen dem Tessin und der Deutschschweiz. Was auf den Kontrollanlagen der SBB als Kurzschluss angezeigt worden war, stellte sich nachträglich bei der Analyse vor Ort als Überlastung der Leitung heraus. Infolge dieser zu hohen Belastung kam es zu einer Schutzabschaltung. Damit war die ganze Nord-Süd-Verbindung des SBB-Stromnetzes unterbrochen. Inzwischen hat die SBB eine Reihe von Massnahmen getroffen, die mithelfen, eine allfällige Wiederholung der Ereignisse zu verhindern. Kurzfristig wurden sämtliche Arbeiten, die zur vorübergehenden Einschränkung der Leistungsfähigkeit der SBB-Stromversorgung führen, gestoppt. Damit wurde die Stromversorgung wesentlich stabilisiert. Gleichzeitig wurden aufgrund der Erfahrungen vom 22. Juni 2005 zusätzliche Handlungsszenarien erarbeitet, die zu einer Risikominimierung beitragen. Weiter wurde aufgrund der Ereignisse vom 22. Juni 2005 umgehend die bereits laufende Schulung des zuständigen SBB-Personals erweitert und intensiviert. Zudem wurden die Stromverkäufe an Dritte zugunsten zusätzlicher Reserven für die Bahnversorgung reduziert. Wie Hess vor den Medien erklärte, nimmt die SBB allfällige weitere Massnahmen, die sich aus der laufenden Analyse ergeben, umgehend an die Hand und setzt sie um. Insgesamt meldeten sich beim Kundendienst der SBB bis gestern Donnerstag gegen 10'000 Kundinnen und Kunden, wie Peter Lehmann vom SBB Personenverkehr vor den Medien erklärte. Der Grossteil der Leute meldete sich, um einen so genannten "Sorry" Rail Check zu beziehen. Daneben wurden auch andere Forderungen im Zusammenhang mit den Folgen des Stromausfalls bei der SBB deponiert. Insgesamt schätzt die SBB die Kosten im Personenverkehr für die Begleichung von Kundenansprüchen sowie für den Einsatz der rund 250 Ersatzbusse auf rund drei Millionen Franken. Quelle: SBB Pressemeldung
Lokindustrie: Bombardier erhält Aufträge über 351 Millionen Euro (425 Millionen US Dollar) von Metro-North Railroad und Long Island Rail Road für weitere M-7 Elektrotriebwagen
22.07.2005
Bombardier Transportation hat heute bekannt gegeben, dass die Metropolitan Transportation Authority/Metro-North Railroad (MTA/MNR) und die Metropolitan Transportation Authority/Long Island Rail Road (MTA/LIRR) in New York im Rahmen eines bestehenden Vertrages Optionen über den Bau von weiteren elektrischen Nahverkehrs-Triebwagen des Typs M-7 eingelöst haben. Der neue Auftrag von MTA/MNR umfasst 36 Fahrzeuge im Wert von etwa 66 Millionen Euro (80 Millionen US-Dollar), während der Auftrag von MTA/LIRR 158 Fahrzeuge im Wert von etwa 285 Millionen Euro (345 Millionen US-Dollar) umfasst. Somit beträgt der Gesamtwert etwa 351 Millionen Euro (425 Millionen US-Dollar). Bombardier hat damit feste Aufträge über nunmehr 1.172 M-7 Wagen für die beiden MTA Commuter Railroads verbucht - 336 von MTA/MNR und 836 von MTA/LIRR. Inbegriffen sind ein Basisauftrag über 192 Fahrzeuge (von MTA/LIRR) sowie Optionen über 980 Wagen (von MTA/LIRR und MTA/MNR). Der Gesamtwert der bis heute fest verbuchten Aufträge beläuft sich auf 2,1 Milliarden Euro (2,5 Milliarden US-Dollar). Bei Einlösung der verbleibenden Optionen erreicht der Vertrag ein Gesamtvolumen von 2,2 Milliarden Euro (2,7 Milliarden US-Dollar) und wird 1.266 M-7 Fahrzeuge umfassen. Bis heute hat Bombardier über 630 M-7 Elektrotriebwagen für die beiden Nahverkehrslinien geliefert. William Spurr, President, Bombardier Transportation, North America, sagte: „Dieser neue Auftrag unterstreicht Bombardiers hervorragende Beziehung zu seinen Kunden sowie die Fähigkeit, große Aufträge mit gleichbleibend hoher Qualität abzuwickeln. Wir freuen uns, dass wir den elektrischen Triebwagen liefern, der heute auf nordamerikanischen Schienen der fortschrittlichste ist." Er fügte hinzu: „Dies ist eine weitere Station unserer Erfolgsgeschichte bei der Lieferung wichtiger Schienenverkehrsprodukte in die Region New York sowie überall auf dem Kontinent." Die neuen M-7 Fahrzeuge, die die fast 40 Jahre alte Elektrotriebwagen ersetzen, sind mit modernster Schienenfahrzeugtechnologie ausgestattet. Dazu gehören IGBT-Antrieb, ein energiesparendes dynamisches Bremssystem sowie an Bord befindliche Überwachungs- und Diagnosesysteme. Der im Verlauf von zwölf Monaten aufgezeichnete fehlerfreie Betrieb der MTA/LIRR -M-7 Flotte liegt bei durchschnittlich 377.000 km (234.000 Meilen), während die M-7-Flotte der MTA/MNR etwa 342.000 Kilometer (212.000 Meilen) erreicht - damit wird die ursprüngliche vertragliche Vereinbarung von 160.000 km (100.000 Meilen) deutlich übertroffen. Der durchschnittliche fehlerfreie Betrieb wird in der Industrie häufig gemessen, um die allgemeine Zuverlässigkeit von Zügen zu beurteilen. Die korrosionsbeständige Stahlkonstruktion der M-7 Wagen wird am Bombardier Standort La Pocatière im kanadischen Quebec produziert, Innenausstattung und Endmontage finden am New Yorker Standort Plattsburgh statt. Bau und Vormontage einzelner Komponenten, wie z.B. Drehgestellrahmen, sind am Bombardier Standort Auburn, New York, angesiedelt. Zu den Produkten, die Bombardier in letzter Zeit in die Region New York geliefert hat, zählen das automatische Transportsystem für den JFK International Airport AirTrain JFK, das im südlichen New Jersey betriebene Stadtbahnsystem RiverLINE von New Jersey Transit und 1.030 Metrowagen des Typs R142 für das von MTA/New York City Transit betriebene U-Bahn-System. Außerdem baut Bombardier 100 Nahverkehrszüge aus rostfreiem Stahl für New Jersey Transit, die Pendler zwischen New Jersey und dem Zentrum von Manhattan befördern werden.
Die Fotos von Bombardier zeigen einen elektrischer Triebzug M-7 für die Metro-North Railroad, USA (l.) sowie einen bauartgleicen Zug für die Long Island Rail Road, USA.
Quelle: Pressemeldung Bombardier
Bombardier: NS bestellt Nahverkehrszüge für die Niederlande im Wert von 248 Millionen Euro
21.07.2005
Bombardier Transportation hat von NS (Nederlandse Spoorwegen) den Auftrag bekommen, gemeinsam mit Siemens Transportation Systems, 18 vierteilige und 17 sechsteilige elektrische Triebzüge zu liefern. Der Gesamtauftragswert beläuft sich auf rund 248 Millionen Euro (298 Millionen US-Dollar). Der Anteil von Bombardier beträgt etwa 104 Millionen Euro (125 Millionen US-Dollar). Siemens, wichtigster Vertragspartner von Bombardier, übernimmt einen Anteil von cirka 144 Millionen Euro (173 Millionen US-Dollar). Die Auslieferung der Fahrzeuge ist für den Zeitraum zwischen September 2008 und Oktober 2009 geplant. Der Auftrag beinhaltet eine Option über die Lieferung fünf weiterer Chargen mit jeweils 16 vierteiligen und 16 sechsteiligen elektrischen Triebzügen. Dadurch würde die Gesamtzahl der von NS georderten Neufahrzeuge auf 974 Einheiten mit einem geschätzten Wert von 1,2 Milliarden Euro (1,4 Milliarden US-Dollar) steigen. Zusätzlich wurde ein Vertrag über die Lieferung von Ersatzteilen für die kommenden 10 Jahre geschlossen.
Die Endmontage der Züge erfolgt im Aachener Bombardier-Werk. Siemens, als Partner, wird einen großen Teil der Produktion in dem Werk in Krefeld-Uerdingen herstellen.
Olof Persson, President, Mainline and Metros, Bombardier Transportation, sagte: "Dieser neue Auftrag ist Zeichen der langjährigen Geschäftsbeziehung zu NS und ein eindrucksvoller Beleg für den Erfolg unserer standardisierten elektrischen Triebzüge. Die neuen Züge werden das moderne Erscheinungsbild von NS prägen und von den Fahrgästen sehr geschätzt werden."
Aad Veenman, President, NS, sagte:" Unsere Kunden wünschen sich vor allem schnelle, komfortable und zuverlässige Transportsysteme. Daher haben wir uns für das bewährte Konzept von Bombardier entschieden. Wir freuen uns darauf, die neuen Züge auf niederländischen Schienen zu sehen."
Mit Hilfe der Fahrzeuge soll der Pendlerverkehr zwischen Amsterdam und dem dicht besiedelten Westen der Niederlande ausgebaut werden und nach und nach das ältere rollende Material von NS ersetzen. Die neuen Züge basieren auf dem bewährten Bombardier-Siemens-Design des Nahverkehrszugs ET 425 und wurden den spezifischen Anforderungen von NS und dem niederländischen Eisenbahnsystem angepasst. Die Züge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zugelassen und sind auf die Erwartungen der Passagiere in Bezug auf attraktives Design, Fahrkomfort und eine verbesserte Rundumsicht abgestimmt. Die neuen Züge verfügen über mehr breite Türen und werden den Fahrgästen ein wesentlich leichteres Ein- und Aussteigen ermöglichen. Außerdem reduzieren sich so die erforderlichen Haltezeiten in Bahnhöfen. Durch neue Features, wie einen Einstieg auf Bahnsteighöhe und einen durchgehenden Boden ohne Höhenunterschiede, stellen sich jetzt auch Fahrgästen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, keine Hindernisse mehr in den Weg. Zusätzlich zählen Kameraüberwachung und ein modernes Fahrgastinformationssystem zur Ausstattung.
Quelle: Bombardier Pressemeldung
ALSTOM liefert letzten von 18 U-Bahnzügen nach Warschau aus
08.07.2005
Metro Warszawskie, der U-Bahn-Betreiber in der polnischen Hauptstadt, hat den letzten sechsteiligen Zug von insgesamt 18 neuen METROPOLIS-Zügen von ALSTOM in Betrieb genommen.
Der Auftrag ist Teil eines Ausbauprogramms, das von der Stadt Warschau zur Deckung des wachsenden Bedarfs an öffentlichen Verkehrsmitteln in der polnischen Hauptstadt durchgeführt wurde. Nach einer internationalen Ausschreibung im Jahr 1998 hatte die Metro Warschau ALSTOM den Auftrag über die Lieferung der neuen Züge für die Ausbaustrecke erteilt. Der Auftragswert beläuft sich auf 105 Millionen Euro.
Die neuen METROPOLIS-Züge werden im Stadtzentrum von Warschau auf einer Strecke mit 16 Stationen eingesetzt. Auf dieser Strecke fahren täglich eine Viertelmillion Fahrgäste mit Zügen, die im 4-Minuten-Takt verkehren.
Zum ersten Mal wurden neue, hochentwickelte Züge erfolgreich in eine Infrastruktur integriert, die für eine U-Bahn russischer Art ausgelegt worden war. Terence Watson, ALSTOM-Vizepräsident für Nordeuropa, sagte: "Diese Züge sind Teil von ALSTOMs Standardpalette METROPOLIS U-Bahnen . Sie sind bereits in China und in Lateinamerika im Einsatz und an andere Länder - sowohl im Osten als auch im Westen - angepasst."
Die ersten Züge wurden von ALSTOM in Valenciennes, Frankreich, entwickelt und in Spanien gebaut. Dann folgte ein erfolgreicher Technologietransfer zu ALSTOMs Werk in Kattowitz, Polen. Der polnische Anteil am gesamten Auftragswert betrug 60%. Terence Watson sagte: "Ich bin besonders stolz darauf, dass wir unser ambitioniertes Ziel erreicht haben. Uns gelang nicht nur der Technologietransfer zu unserem polnischen Standort in Kattowitz, sondern auch die planmäßige Auslieferung der Züge. Außerdem ist unser polnisches Werk heute eine moderne, strategische Produktionsstätte und Teil unserer integrierten Lieferkette."
Quelle: Alstom Pressemeldung
Bombardier ist bevorzugter Anbieter für Schnellbahnsystem in Südafrika
05.07.2005
Bombardier Transportation ist Mitglied des Bombela-Konsortiums, das von der Regierung der Provinz Gauteng in Südafrika ausgewählt wurde, um die Bestimmungen eines Konzessionsvertrags für Finanzierung, Design, Konstruktion sowie Betrieb und Wartung des Gautrain Rapid Rail Link auszuhandeln. Das 80 km lange Gautrain-System soll Johannesburg, Tshwane und den Johannesburg International Airport miteinander verbinden. Bombardier wird als Konsortialführer für die elektrischen und mechanischen Kernsysteme verantwortlich sein, einschließlich einer Flotte von Bombardier Electrostar-Fahrzeugen. Die Bahnverbindung, die 10 Haltestellen und ein Buszubringersystem umfasst, soll zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 eröffnet werden. Die Aushandlung des Konzessionsvertrags soll im Juli 2005 beginnen und mit dem Abschluss der Finanzierungsvereinbarung Anfang 2006 abgeschlossen sein.
Das Projekt, das im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft durchgeführt werden soll, umfasst Finanzierung, Design und Bau sowie Betrieb und Wartung des Gautrain Rapid Rail Link. Mitglieder des Bombela-Konsortiums sind Bombardier, das französische Bauunternehmen Bouygues Travaux Publics, RATP Développement, eine große französische Betreibergesellschaft von Bus und Bahn, das südafrikanische Bauunternehmen Murray & Roberts sowie Loliwe Rail Contractors und Loliwe Rail Express, bei denen es sich um Partnerschaften südafrikanischer Unternehmen handelt.
André Navarri, President, Bombardier Transportation, sagte zu der Wahl des Bombela-Konsortiums durch die Regierung von Gauteng: "Wir freuen uns sehr über diese einmalige Gelegenheit, zusammen mit lokalen südafrikanischen und internationalen Unternehmen ein Verkehrssystem der Spitzenklasse nach Südafrika zu liefern. Diese Entscheidung zeigt das Vertrauen in die Fähigkeit von Bombardier, komplexe Konzessionsprojekte abzuwickeln und komplette Bahnsysteme für bedeutende Weltereignisse zu liefern." Er fügte hinzu: "Unser bewährter Electrostar, der mit der Zugsteuerungstechnologie CITYFLO 250 ausgestattet ist, für eine außerordentliche Systemzuverlässigkeit sorgen wird."
Ray Betler, President, Total Transit Systems, Bombardier Transportation, sagte: "Wir sind stolz, dass die Regierung von Südafrika Bombardier ausgewählt hat, um ein modernes und effektives Bahnsystem zu liefern, das die akuten Verkehrsprobleme löst und sich dabei harmonisch in die Umgebung fügt. Außerdem wird der Gautrain Rapid Rail Link Arbeitsplätze schaffen und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Provinz Gauteng beitragen."
Bombardier und Loliwe Rail Express werden für Design und Lieferung der Electrostar-Fahrzeuge, der Zugsteuerungstechnologie Bombardier CITYFLO 250, Stromversorgungs- und verteilungssysteme, Kommunikationssysteme, Fahrausweisautomaten, Gleisarbeiten und der Wartungsausrüstung, außerdem für Projektmanagement, Systemtechnik und -integration sowie Prüfung und Inbetriebnahme verantwortlich sein.
Die Electrostar-Fahrzeuge werden im Bombardier Werk Derby, UK, gefertigt. Die Endmontage wird von der UCW Partnership, einer bevollmächtigten Tochtergesellschaft von Murray & Roberts, in Südafrika durchgeführt. Schon heute fahren Electrostar-Züge von Bombardier auf mehreren Linien in Großbritannien, darunter auf der c2c-Linie, wo er landesweit außerordentlich hohe Zuverlässigkeitsraten erreicht.
Des Weiteren wird Bombardier gemeinsam mit Loliwe Rail Express für Wartungsarbeiten zuständig sein und die Ausbildung des südafrikanischen Personals übernehmen. Für Baumaßnahmen wie Tunnel, Haltestellen und das Wartungsdepot werden die Bauunternehmen die Verantwortung tragen.
Quelle: Bombardier Pressemeldung
Alstom: Der neue PENDOLINO: Die Vierte Generation mit Neigetechnik
05.07.2005
Die neuen ALSTOM-Züge - die vierte Generation mit Neigetechnik - repräsentieren eine verbesserte technologische Lösung, die einzigartig in der Welt ist. Sie ermöglicht es, schnelle Züge besser auf bestehenden Gleisen einzusetzen als auf speziell verlegten Hochgeschwindigkeitsgleisen. Dies gewährleistet einen effizienteren Fahrgastbetrieb, der Kundenwünsche erfüllt und dabei das bestehende Schienennetz nutzt, so dass auch kleinere Städte Zugang zum Hochgeschwindigkeitsverkehr haben.
Ein bisschen Geschichte
Der Name "Pendolino" bezeichnet die Familie von Hochgeschwindigkeits-Neigezügen. Diese Züge verdanken ihren Namen (das italienische Wort für 'Pendel') einem Mechanismus, der die Züge zum Neigen bringt, wenn sie eine Kurve befahren. Durch die maximale Neigung von 8 Grad können die Züge eine Geschwindigkeit erreichen, die bis zu 35% höher als die konventioneller Züge ist, wobei höchste Sicherheit und höchster Fahrgastkomfort gewährleistet sind. Entwickelt von ALSTOM Ferroviaria, weltweit führend in der Produktion von Hochgeschwindigkeitszügen mit Neigetechnik, werden die Züge in den ALSTOM-Werken Savigliano, Piedmont und Sesto San Giovanni in der Nähe des Werkes in Mailand, das die Antriebsstromrichter liefert, gebaut.
Der Pendolino nahm erstmals 1988 seinen Betrieb in Italien auf - unter den Bezeichnungen ETR450 und ETR460, gefolgt von ETR470 und ETR480.
Bis heute wurden 421 Züge weltweit (beinhaltet Züge im Fahrbetrieb und in der Produktion) mit ALSTOMs aktiver Neigetechnik ausgestattet. Diese Züge legten insgesamt über 200 Millionen Kilometer zurück. Die Länder, die neben Italien den Pendolino-Zug einsetzen, sind: Deutschland, Tschechische Republik, Schweiz, Slowenien, Groß-britannien, Spanien, Portugal und Finnland. ALSTOM hat auch kürzlich einen Auftrag erhalten, Züge mit Pendolino-Technik nach China zu liefern.
Der neue Pendolino
Die neuen Pendolino-Züge, die für Trenitalia und Cisalpino gebaut werden, sind eine Weiterentwicklung der früheren Modelle. Sie sollen den Marktanforderungen und den Kundenwünschen von Trenitalia und Cisalpino besser gerecht werden. Zu den innovativen Besonderheiten gehören das Innen- und Außendesign - nun in stärkerer Anlehnung an die Markenstrategie des Kunden - sowie ein verbesserter Fahrgastkomfort und -service. Außerdem wurden einige wichtige technische Eigenschaften verbessert, wie z.B. die Leistung der "Antriebseinheit" und die "Redundanz" von Bau- und Ausrüstungsteilen, um eine noch höhere Zuverlässigkeit zu erreichen. Die neuen Züge werden in voller Übereinstimmung mit den neuen Bestimmungen zur Interoperabilität gebaut (z.B. passive Sicherheit bei Aufprall).
Die Züge weisen folgende Eigenschaften auf:
Sieben Wagen, vier Motoren und drei Beiwagen,
Spurweite: 1435 mm,
Spannung:
- Trenitalia: 3 kV CC - 25 kV CA
- Cisalpino: 3 kV CC - 25 kV CA - 15 kV CA
Wagenlänge: 26,2 m (Gesamtlänge 28,2 m);
Gesamte Zuglänge: 187,4 m;
Zugbreite: 2,83 m;
Maximale Achslast: 16,5 t (mit Fahrgästen);
Zuggewicht: 387 t;
Gesamtgewicht des Zuges unter Normallast (mit sitzenden Fahrgästen): 421 t;
Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h;
Installierte Gesamtleistung: 5500 kW;
Sitzplätze: 430 +2 für Rollstuhlfahrer;
Neigetechnik: elektro-hydraulisch;
HKL-System mit eingebauter Redundanz.
Der neue Pendolino wird auch mit ERTMS-Signalsystemen (2. Stufe) und SCMT ausgestattet, während die Züge für Cisalpino ERTMS, SCMT, ZUB, LZB und Signumsysteme aufweisen werden.
Die prinzipiellen Unterschiede zwischen dem bestehenden und dem neuen Pendolino
Quelle: Alstom Pressemeldung
Sonstiges:
Hoffnung für Roco
20.07.2005
Im Fall des insolventen Modellbahnherstellers Roco zeichnet sich eine Lösung ab. Der Raiffeisenverband will offenbar ohne den Roco-Eigentümer Peter Maegdefrau eine neue Firma gründen, in der alle drei Standorte (Hallein, Gloggnitz und Banska Bystrica) erhalten bleiben werden. Allerdings werden wohl rund 400 Arbeitsplätze wegfallen. Das nötige Startkapital soll durch die Bank sowie den Abverkauf des Roco-Lagers in die Kassen kommen. Da keine Einigung über eine Übernahme der Markenrechte und Patente mit Herrn Maegdefrau erzielt werden konnte, werde nun ein anderer Weg gesucht. Derzeit laufen Gespräche mit dem bereits einmal erfolgreichen Sanierer Leopold Heher sowie dem ehemaligen Geschäftsführer Christian Plohberger über eine Rückkehr ins Unternehmen.
Für die Zukunft der mit rund 8 Millionen Euro überschuldete Firma Roco gibt es drei Szenarien:
Das Sanierungskonzept des Raiffeisenverbandes kommt zur Durchführung, ein Investor übernimmt die Aktiva und führt das Unternehmen fort oder das Unternehmen wird zerschlagen. Eine Entscheidung muss bis zur Berichtstagsatzung am 10. August fallen. Bereits jetzt kommt es zu Ausfällen in der Fertigung weil einige Lieferfirmen die Abgabe weiterer Bauteile bis zur endgü+ltigen Klärung verweigern.
Quelle: Salzburger Nachrichten
Roco vor dem Aus
15.07.2005
Einige Ergänzungen zur gestrigen Meldung. In einer Pressemeldung wurde heute bestätigt, dass auf Grund der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens heute den Konkursantrag über einen Teil der Gesellschaften der ROCO Holding einzubringen war. Betroffen sind ROCO Modellspielwaren GmbH mit den Standorten Hallein-Rif, Gloggnitz und Banska-Bystrica (SK), die ROCO Werkzeugbau GmbH & Co. KG mit dem Standort Gloggnitz, und die ROCO Besitz- und Beteiligungs-GmbH in Hallein Rif. Die anderen Gesellschaften der ROCO Gruppe, das sind die ROCO Holding GmbH als Konzernmutter, die ROCO Anlagen GmbH und die ROCO Modellspielwaren Vertriebsgesellschaft m.b.H. in Freilassing sind nicht von der Insolvenz betroffen. Die Fertigung und Auslieferung der Produkte soll nach Einleitung des Konkursverfahrens sichergestellt werden. Der Eigentümer strebt einen Zwangsausgleich an. Das Unternehmen steht mit der finanzierenden Hausbank in intensiven Verhandlungen um den Betrieb fortführen zu können.
Damit bangen nun 372 Mitarbeiter in Hallein-Rif, 200 in Gloggnitz und 230 in Banska Bystrica um ihren Arbeitsplatz. Das Unternehmen soll offenbar Schulden von mehr als 24 Millionen Euro haben und steht mit der finanzierenden Hausbank Raiffeisen in intensiven Verhandlungen, um den Fortbestand des Unternehmens sichern zu können. An einem Rettungsplan wird also gearbeitetund diverse Banken haben angeblich schon ihre Bereitschaft erklärt, das Unternehmen nicht gegen die Wand fahren lassen zu wollen.
Quelle: Pressemeldung Roco, EBFÖ, Ludwig Reyer
14.07.2005
Eine Hiobsbotschaft kommt heute aus Österreich. Der bekannte Modellbahnhersteller Roco soll am 15. Juli offiziell Konkursantrag stellen. Betroffen sind die Werke in Hallein und Gloggnitz. Lediglich das Werk in Banska Bystrica in der Slowakei ist davon ausgenommen. Dies verkündete Peter Mägdegraf auf einer Betriebsversammlung am 14. Juli um 17:30.
Dieser Schritt wurde notwendig, da der wichtigste Absatzmarkt Deutschland zusammengebrochen ist, wo zwei Drittel des Umsatz erzielt werden. In Österreich arbeiten rund 600 Mitarbeiter für Roco, 372 davon in Hallein, die bisher noch keine Löhne und Gehälter ausbezahlt bekommen haben. Der Betriebsartsvorsitzende Karl Schernthaner riet den Beschäftigten Ruhe zu bewahren und nicht vorzeitig aus der Firam auszutreten.
Roco ist bekannt für seine hochwertigen Modellbahn-Artikel. Durch die schlechte Wirtschaftslage der letzten Jahre sparten die Kunden zuerst am Hobby, weshalb nun ein Finanzloch entstand, das nicht mehr zu stopfen war. Wie es weitergeht ist aktuell noch ungewiß, auch im Hinblick auf die vielen mittel- udn unmittelbar betroffenen Unternehmen wie z.B. die vielen Zulieferer. Im Werk in der Slowakei kann zumindest vorerst noch produziert werden, so dass der Fortbestand der Marke Roco vorerst noch gesichert scheint.
Quelle: EBFÖ
Sommer- und Kinderfest im DB Museum in Halle (Saale)
08.07.2005
Buntes Familienprogramm auf dem Museumsgelände in der Berliner Straße - Historische Fahrzeuge im Rundschuppen
(Halle (Saale), 8. Juli 2005) Am kommenden Wochenende (9. und 10. Juli 2005) startet das DB Museum in Halle (Saale) mit einem Sommer- und Kinderfest in die dritte Saison. An beiden Tagen gibt es zwischen 10 Uhr und 17 Uhr ein buntes Programm. Dazu gehören:
Musik,
Aktionen für Kinder,
Fahrzeugschau mit historischen Fahrzeugen,
Vorführung einzelner Lokomotiven auf der Drehscheibe,
Mitfahrten auf dem Führerstand der Dampflokomotiven 65 1049 aus Arnstadt,
Modell- und Kindereisenbahn.
Am Verkaufsstand des DB Museums gibt es hochwertige Souvenirs und Geschenkartikel aus dem Museumsshop. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Eintritt kostet 2,50 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahre zahlen 1,00 Euro. Die Familienkarte kostet 5,00 Euro. Bereits zur diesjährigen 6. Halleschen Museumsnacht am 21. Mai nutzten zahlreiche Besucher die Möglichkeit zur Besichtigung des Museums. Weitere Veranstaltungshöhepunkte sind in diesem Jahr der Tag des offenen Denkmals am 11. September sowie der Saisonausklang am 3. Oktober. Darüber hinaus ist das Museum jeden 1. und 3. Sonnabend im Monat in der Zeit von 10 bis 15 Uhr für Besucher geöffnet. Im Rundschuppen an der Berliner Straße 240 in Halle (Saale) haben 15 historische Schienenfahrzeuge ihre Heimat. Betreut wird der Museumsstandort von den Mitgliedern der Freizeitgruppe der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) „Traditionsgemeinschaft im Betriebshof Halle P". Das BSW ist eine betriebliche Sozialeinrichtung der Deutschen Bahn AG mit einer über 100-jährigen Tradition.
Zum Besuch des DB Museums wird die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen, da es am Museumsgelände keine Parkmöglichkeiten gibt und der Straßenverkehr durch den Neubau der Berliner Brücke zwischen Steintor und Freiimfelder-/Berliner Straße eingeschränkt ist. Empfohlen wird, das Auto auf dem Parkplatz am Hauptbahnhof (Volkmannstraße/Riebeckplatz) abzustellen und mit der S-Bahn bis zum Haltepunkt „Steintorbrücke" zu fahren. Der Zugang zum Museum erfolgt über den Bahnsteig des S-Bahn-Haltepunktes (Fahrtrichtung Hauptbahnhof/Nietleben).
Für die Anreise mit der Bahn bietet sich die Nutzung von Nahverkehrszügen mit dem preiswerten „Hopper-Ticket" an. Es kostet pro Person 4,50 Euro und gilt für eine Hin- und Rückfahrt zwischen Abfahrts- und Zielbahnhof am Geltungstag auf Verbindungen bis 50 Kilometer. Benutzen kann man es montags bis freitags ab 9 Uhr, am Wochenende ganztätig, bis 3 Uhr des jeweiligen Folgetages. Darüber hinaus kann man zum Besuch des DB Museums das „Schönes-Wochenende-Ticket" nutzen. Beim Kauf unter www.bahn.de und am DB Automaten kostet es 30 Euro, ansonsten 32 Euro im DB ReiseZentrum, DB ReiseBüro, DB Agentur und 33 Euro beim Nachlösen im Zug. Es gilt für Einzelreisende, Gruppen bis fünf Personen oder Eltern/Großeltern bzw. ein (Groß)Elternteil mit beliebig vielen eigenen (Enkel)Kindern bis einschließlich 14 Jahre samstags und sonntags von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages für beliebig viele Fahrten. Im Gebiet des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV) gelten dessen Tarifbestimmungen.
Quelle: DB AG Pressemeldung
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