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Baureihe 101
29.01.2006
Die THW-Werbelok 101 014 wurde am Freitag morgen in einen Unfall verwickelt und fällt die nächste Zeit damit aus. Am späten Freitag nachmittag gegen 17 Uhr rammte die Maschine auf einem Bahnübergang bei Weingarten einen PKW und schleuderte in vom Übergang. Der Fahres des PKWs kam mit einem Schock davon. Wie Nachforschungen ergeben haben, waren die Schranken des Bahnübergangs nicht geschlossen worden - die Ursache ist noch unbekannt. Der Lokführer erlitt einen Schock; die 120 Insassen des ICs blieben ebenfalls unverletzt.
Quelle: ka-news.de
21.01.2006
Wenig Freude macht die neue Werbelok 101 136. Schon bei ihrer ersten Fahrt rissen Teilstücke der Werbung wieder ab und mittlerweile fehlen schon größerer Flächen. Der Grund liegt offenbar darin, dass die Lok vor dem Beklebung nicht aussreichend vom Schmutz gereinigt wurde. Da ursprünglich geplant war die Lok ein Jahr in dieser Form fahren zu lassen, stellt sich nun die Frage, ob die Lok nochmal neu beklebt wird oder in diesem bedauernswerten Zusatdn weiterfahren wird, bis auch der letzte Rest der Werbung ab ist.
Quelle: DSO
101 136 wirbt für Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft
20.01.2006
Klaus Tschira Stiftung und Studienstiftung des deutschen Volkes rufen Nachwuchswissenschaftler auf, ihre Forschungsergebnisse verständlich zu beschreiben
Heidelberg/Hamburg, 20. Januar 2006. Mit einem Pfiff brachte heute Klaus Tschira in Hamburg eine blaue Lok mit der Aufschrift "Wissen zieht - Teilen Sie es anderen mit" auf den Weg. Ein Jahr lang wird die Lok durch Deutschland fahren und per IC und EC für den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft werben. Mit dem Preis wird die allgemein verständliche und ansprechende Darstellung von herausragenden Ergebnissen naturwissenschaftlicher Forschung ausgezeichnet. Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Klaus Tschira Stiftung. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2006.
"Die Sprache der Wissenschaften hat sich zu einer Spezialsprache entwickelt, die nur noch Fachleute verstehen", sagt Dr. h.c. Klaus Tschira. "Für die Verständigung unter Experten ist die Fachsprache eine große Hilfe. Aber sie ist für die Kommunikation mit der Gesellschaft oft ein Hindernis. Wer sich nicht verständlich ausdrücken kann, darf kaum auf Verständnis hoffen." Mit dem Preis möchten die Initiatoren junge Wissenschaftler ermutigen, neben ihrer Fachsprache auch eine für Laien verständliche Sprache zu benutzen. Sie sollen außer Fachchinesisch auch Klartext sprechen, wie es das Logo des Wettbewerbs versinnbildlicht.
Für hervorragende Textbeiträge werden pro Jahr bis zu sechs Preise à 5.000 Euro vergeben. Zudem veröffentlicht die Zeitschrift 'bild der wissenschaft' alle preisgekrönten Texte in einem Sonderheft. Bewerber um den Preis müssen ihre Promotion in einem der Fachgebiete Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik im Jahr 2005 oder 2006 an einer Universität in Deutschland abgeschlossen haben. Die Arbeit muss mit magna cum laude oder besser bewertet worden sein. Bei der Vergabe werden auch angrenzende Fächer wie Biophysik, Wirtschaftsinformatik, Neuropsychologie oder Medizininformatik mit einbezogen. Rein medizinische Promotionen werden nicht berücksichtigt. Prämiert werden kann ein Text in deutscher Sprache, der den Ertrag der Dissertation für ein breites Publikum verständlich aufbereitet und in einen größeren Zusammenhang stellt.
Von 1996 bis 1999 verlieh die Klaus Tschira Stiftung den Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft an Absolventen der Universität Karlsruhe. Im Jahr 2005 wurde die Idee in Zusammenarbeit mit der Studienstiftung wieder aufgenommen.
Die Studienstiftung des deutschen Volkes fördert besonders begabte Studenten und Doktoranden. Mit derzeit rund 6.300 Stipendiaten ist sie die größte Organisation dieser Art in Deutschland. Sie ist politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig.
Dr. h.c. Klaus Tschira, einer der Gründer des Softwareunternehmens SAP, hat Ende 1995 die Klaus Tschira Stiftung gGmbH in Heidelberg gegründet. Die Klaus Tschira Stiftung unterstützt die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. Bei allen Aktivitäten ist sie darauf bedacht, das Verständnis der Öffentlichkeit für diese Fächer zu fördern.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite: http://www.kts.villa-bosch.de/deutsch/presse/20060120KTPreis.html.
Quelle: KTS Pressemeldung, Foto: KTS
Baureihe 103/113
02.01.2006
Neben der E 10 121 soll auch die 113 311 eine Hauptuntersuchung erhalten. Dafür wird die Frankfurter E 03 wohl nach Ablauf der Frist abgestellt und erhält vorerst keine neue Untersuchung.
Quelle: anonym
Baureihe 110/113
13.01.2006
Fährt bald wieder ein kompletter historischer Rheingold durchs Land? Das Ganze beruht zwar noch auf Gerüchten, jedoch scheint das DB Museum vorzuhaben, einen kompletten historischen Rheingold mit Aussichtswagen und den Zugloks E 10.12 wieder auferstehen lassen zu wollen. Neben der einen bereits erwähnten geplanten Zuglok 113 311, die deshalb wieder eine Hauptuntersuchung erhalten soll, hat das DB Museum lt Eisenbahn-Kurier nun offenbar auch Interesse an der zum Jahresende (27.12.) z-gestellten Dortmunder 110 244 hat. Die Lok war ursprünglich als Rheingold-E 10.12 im Einsatz und wurde nach erscheinen der Serien-E 10.12 (heutige Baureihe 113) wieder zur normalen E 10 zurückgebaut. Damit würde das DB Museum dann über zwei echte Rheingold-Lokomotiven verfügen.
Quelle: HM, EK
Baureihe 110
09.01.2006
Die letzte orientrote Vertreterin der Baureihe 110, die noch im Einsatzbestand zu finden ist, steht seit einigen Tagen in Köln-Deutzerfeld abgestellt. Offenbar hat die Lok größerer Rostschäden, die einer Weiterverwendung im Wege standen. Die Lok ist z-gestellt.
Quelle: DSO
08.01.2006
Die ehemalige Rheingold-Lok 110 244 aus Dortmund ist zum 27.12.05 auf Z gesetzt worden.
Quelle: JD
Baureihe 139
17.01.2006
Die 139 214 steht aktuell in Seelze und wird vsl. bis zu ihrem Fristablauf am 20. Januar nicht mehr eingesetzt werden. Die Lok zog heute noch einen Güterzug von Wanne-Eickel nach Seelze und wurde anschließend abgestellt. Die z-Stellung soll am 20. Januar zum Datum des Fistablaufs erfolgen.
Quelle: HM
06.01.2006
Nun ist endlich bekannt, was es mit der Überführung der 139 312 nach Dessau im November auf sich hatte. Die Lok wird von der DB AG als Sach-Kapitalerhöhung in die Firma Lokomotion eingebracht, an der Railion ja mit 30 % beteiligt ist. Die Lok erhält im Augenblick eine IS 703 und wird dabei in den Faben von Lokomotion (wie die 139 133 und 177) lackiert.
Quelle: DSO
Baureihe 141
09.01.2006
Während die vier in Kassel stationierten Loks auch außerplanmäßig Leistungen in Hessne übernehmen, ist die 141 344 nur als Heizlok reaktiviert worden, um die in Stade abgestellten Wagengarnituren vorzuheizen.
Quelle: DSO
06.01.2006
Als Ergänzung zur Meldung zwei Fotos der 141 344, die heute im Abstellbereich des Stader Bahnhofs entstanden und mir freundlicherweise von Michael Käberlein zur Verfügung gestellt wurden.
Fotos: Michael Käberlein
05.01.2006
Die Braunschweiger 141 344 wurde reaktiviert und steht aktuell in Stade. Der Grund für die Reaktivierung ist bislang unbekannt. Ebenfalls unklar ist der Einsatzstatus der 141 083 und 183. Beide Loks sind nach einer Quelle z-gestellt, während eine andere die Loks weiter im Einsatzbestand angibt. Fakt ist, dass beide Loks bis zur geplanten Abschiedsfahrt im Februar betriebsfähig vorgehalten werden.
Quelle: DSO, HM
Baureihe 143
27.01.2006
Die 143 179, ebenfalls eine der im Dezember in Cottbus konserviert abgestellten Loks, ist mittlerweile wieder im Einsatz.
Quelle: HM
24.01.2006
Die MEG hat nun in der Tat zwei Lokomotiven der Baureihe 143 in den Bestand übernommen. Bislang ist noch unbekannt, um welche Loks es sich handelt. In Frage kommen aber die zuvor in Cottbus abgestellten 143 179 und 204, die vor einigen Tagen aus der Reihe der abgestellten Loks herausrangiert wurden
Quelle: DSO, HM
13.01.2006
Angeblich verhandelt die Mitteldeutsche Eisenbahn Gesellschaft (MEG) über die Übernahme einiger Lokomotiven der Baureihe 143, die derzeit in Cottbus und Dresden abgestellt sind.
Die MEG hat bereits die ehemaligen DB-Loks der Reihe 156 im Bestand und ist nun aufgrund des gestiegenen Güteraufkommens auf der Suche nach weiteren
Lokomotiven. Da die DB AG an dem Unternehmen beteiligt ist, ist ein Übergang durchaus möglich.
Quelle: anonym
Baureihe 146.2
29.01.2006
Nach 146 240 und 241 ist mit der 146 242 (Abn 16.1.06) nun bereits die dritte Lok dieser Reihe in Nürnberg eingetroffen. Weitere drei sollen Anfang Februar folgen. Spätestens dann sollen auch erste planmäßige Fahrten nach Stuttgart und Schweinfurt gefahren werden.
Quelle: DSO
Baureihe 151
08.01.2006
Ein weiterer Exot steht offenbar kurz vor dem (Farb-) Ende. Die verkehrsrot lackierte 151 021, die abweichend zur üblichen Lackierung einen Latz trägt, wird wohl in den nächsen Tagen ins AW Dessau zur Hauptuntersuchung einrücken. Die Lok soll dabei an das aktuelle Corporate Design angepasst werden.
Quelle: revisionsdaten.de
Baureihe 152
02.01.2006
Rechtzeitig zum Jahreswechsel wurde die Unfalllok 152 075 in Dessau fertiggestellt. Die Lok hat einen neuen Lokkasten erhalten und wurde praktisch komplett neu aufgebaut.
Quelle: anonym
Baureihe 155
13.01.2006
Die 155 214, 236, 237 erhalten nun auch eine HU in Dessau, wo sie am 10. Januar eintrafen.
Quelle: lok-report.de, DSO
Baureihe E 75
11.01.2006
Nun macht Siemens doch einen Rückzieher. Die Kosten für die Aufarbeitung der E 75 09 sind wohl doch zu hoch. Die Lok soll nun doch nicht von Siemens repariert werden.
Quelle: eisenbahn-kurier.de
Baureihe 180
13.01.2006
Die beiden im tschechischen Prerov hauptuntersuchten 180 017 und 018 wurden gestern fertiggestellt und trafen heute früh noch ohne Logos in Dresden ein. Beide Lokomotiven sind nun verkehrsrot.
Quelle: DSO
Baureihe 182
26.01.2006
Ein paar weitere Details zur 182 004: Die Lok wurde in ähnlicher Form wie die ehemalige Prosche 152 041 beklebt. Sie präsentiert sich komplett in Silber und hat auf der Seite das von der 152 bekannte Porsche-Logo sowie einen Werbeslogan stehen. Die offizielle Vorstellung ist am Dienstag. Die Lok soll aber bereits heute abend in den Umlaufplan eingeschleust werden. Die vsl. Fahrzeiten finden Sie im Club-Forum.
Quelle: DSO
25.01.2006
Die 182 004 fährt nun als neue Werbeloks für Porsche durchs Land. Laut einem Betrag auf revisionsdaten.del soll die Lok dabei auf den Fronseiten die DB-Logos behalten haben - dürfte also ähnlich der 182 009 beklebt worden sein. Ob die 182 009 enklebt worden ist, ist noch nicht ganz sicher.
Quelle: revisionsdaten.de
Baureihe 401
19.01.2006
Am 20.01.06 wird der ICE 401 074 in Zürich getauft. Der Zug bespannt morgen den ICE 5 nach Interlaken Ost, wird aber in Basel gebrochen. Die SBB stellt für die Weiterreise nach Interlaken einen ICN zur Verfügung, während der ICE in der Zwischenzeit nach Zürich (Ankunft 10:15) fahren wird. Um 12 :43 wird der ICE aus Zürich wieder abfahren udn zurück nach Bsel gebracht, wo er den aus Interlaken von dem ICN gestellten ICE 276 wieder nach Berlin übernimmt.
Quelle: DSO
Baureihe 420
25.01.2006
Der 420 400, einer der bereits umgebauten 420Plus-Versuchszüge, weilt aktuell in Nordrhein-Westfalen zu Versuchsfahren. Heute fuhr der Zug auf der S1 und morgen soll die Strecke Krefeld Oppum - Neudreckum - Löhne und zurück befahren werden.
Quelle: DSO
Bayern-Böhmen-Express: Umsteigen am selben Bahnsteig in Furth im Wald
24.01.2006
Bis voraussichtlich Mai 2006 fährt der beliebte Bayern-Böhmen-Express, der dreimal am Tag München, Regensburg und Nürnberg mit Pilsen und Prag verbindet, in zwei Teilen. Technische Probleme an den tschechischen Wagen lassen eine Fahrt auf deutschen Gleisen zur Zeit nicht zu.
Die Reisenden müssen in Furth im Wald zwischen dem deutschen und dem tschechischen Zug umsteigen. Das Umsteigen erfolgt am selben Bahnsteig. Auch die Fahrzeit verlängert sich nicht.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Ein Jahr Takt 10 - Ein erfolgreiches Jahr für die Münchner S-Bahn
23.01.2006
Ein Jahr Takt 10 - Ein erfolgreiches Jahr für die Münchner S-Bahn
Fahrgäste geben der S-Bahn gute Noten
Die Geschäftsleitung der Münchner S-Bahn kann auf ein erfolgreiches erstes Takt-10-Jahr zurückblicken. Mit einem besseren Angebot, einem komplett neuen Fuhrpark und einer guten Pünktlichkeit konnten viele Neu- und Stammkunden überzeugt werden. Das ist auch am Kundenzuwachs abzulesen. Fahrgastzuwächse von bis zu 14 Prozent auf einzelnen Linien konnte die S-Bahn zählen. Spitzenreiter sind die Takt-10-Strecken. Zwischen Ebersberg und München wurden zwölf Prozent mehr Kunden gezählt. Auch die S 5 nach Deisenhofen und Holzkirchen gehört zu den Spitzenreitern. Aber auch auf den beiden Flughafenlinien wurden deutlich mehr Fahrgäste gezählt als im Vorjahr.
Außerhalb des Takt-10-Bereiches hat sich besonders die S-Bahn-Strecke zwischen Geltendorf und München positiv entwickelt. Hier wurden in einem Vergleichzeitraum ebenfalls zweistellige Fahrgastzuwächse gezählt. Die genaue Auswertung der neuen Fahrgastzahlen wird der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund im Frühjahr 2006 vorstellen.
Kundenzufriedenheit
Deutschlands größtes Nahverkehrssystem wird von den Fahrgästen laut dem MVV-Kundenbarometer inzwischen wieder gut beurteilt. So kennen 90 Prozent der Kunden den 10-Minuten-Takt. Fast 15 Prozent der befragten Personen sind Umsteiger und fahren jetzt regelmäßig mit Bus und Bahn. Etwa die Hälfte der Kunden gab an, dass der neue Takt 10 für sie deutliche Verbesserungen bringt. Auch in der Pünktlichkeit wird die Münchner S-Bahn wesentlich besser beurteilt. Nach Jahren enormer Bautätigkeit hat die S-Bahn 2005 wieder eine Pünktlichkeit von 96,4 Prozent erreicht. Eine linienbezogene Auswertung wird voraussichtlich im März vorliegen.
Auch die neuen S-Bahn-Fahrzeuge haben einen wichtigen Beitrag zur Kundenzufriedenheit geleistet. Von wenigen Ausnahmen abgesehen fahren die Fahrzeuge ohne technische Probleme. Der helle, transparent gestaltete S-Bahn-Zug wird von den Fahrgästen sehr positiv bewertet. Dazu gehört auch die Sicherheit am Abend in den Fahrzeugen.
Die S-Bahn München fährt 2006 rund 20 Millionen Zugkilometer. Das erfordert den Einsatz aller 238 S-Bahn-Fahrzeuge und viele motivierte Mitarbeiter. Rund 1000 Arbeitsplätze bietet die S-Bahn München und ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Landeshauptstadt. Zusätzlich bereiten sich 62 Auszubildende bei der S-Bahn auf ihren Beruf vor.
Alle Mitarbeiter der S-Bahn München haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass das erste Jahr mit Takt 10 durchweg erfolgreich war.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Alle ICE-Züge der Bahn werden WM-Botschafter
21.01.2006
Hartmut Mehdorn präsentierte heute in Berlin das Weltmeisterschafts-Logo auf dem ersten von 214 Hochgeschwindigkeitszügen
(Berlin, 20. Januar 2006) Die 214 ICE-Züge der Hochgeschwindigkeitsflotte der Deutschen Bahn werden Botschafter für die FIFA WM 2006™ . In Berlin präsentierte heute der Vorstandsvorsitzende Hartmut Mehdorn im Hauptbahnhof das Composite-Logo auf dem ersten Zug, einem modernen ICE-T. „Als rollende Botschafter werden unsere Flaggschiffe, die ICE, in Deutschland und auf den Linien in die Schweiz, die Niederlande, nach Belgien und Österreich für die WM werben und das große Engagement der Bahn und ihrer Mitarbeiter transportieren“, sagte Hartmut Mehdorn.
In den nächsten Wochen werden alle ICE 1, ICE 2, ICE 3 sowie die ICE mit Neigetechnik im Bereich der Eingangstüren der Steuerwagen oder auf den Triebköpfen mit dem WM-Signet versehen.
Die Bahn ist offizieller Mobilitäts- und Logistikdienstleister der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™. Als einer der sechs Nationalen Förderer leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des erstklassigen Sport-Events.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Entgleisung bei Nienburg behindert den Verkehr
18.01.2006
Die Strecke Bremen - Hannover war heute morgen nach einem Güterzugunfallmehrere Stunden blockiert. Der letzte Waggon eines Autotransportern bestehenden Zuges der Privatbahn TX Logistic entgleiste aus bislang unbekannten Gründen mit der hinteren Achse. Da der Lokführer dies vorerst nicht bemerkte fuhr der entgleiste Wagen noch rund 1,5 Kilometer über Bahnschwellen. Erst danach bemerkte der Lokführer durch eine Warnlampe des Bremssystems den fehler und stoppte den Zug. Am Gleiskörper, Ladung (5 BMWs wurden beschädigt) und Zug entstand ein geschätzter Sachschachen von 1,5 Mio. Euro. Die Zugstercke musste für die Aufräum- und Reparaturarbeiten komplett gesperrt werden. Der Fernverkehr (insbesondere die ICE-Linie Bremen - Hannover - München sowie die IC-Linie Leipztig - Hannover - Bremen - Oldenburg) musste umgeleitet werden - teilweise fielen Züge auch aus. Im Nahverkehr wurden Ersatzbusse eingesetzt.
Quelle: bahn.de, DSO
Zweite Stammstrecke in München notwendig
16.01.2006
Deutsche Bahn überrascht von negativer Mediendarstellung
Die Deutsche Bahn bedauert die Darstellung des Projektes „Zweite Stammstrecke“ in den Münchner Medien. „Die zweite Stadtquerung ist notwendig und bringt viele Vorteile für die Fahrgäste“, so Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Bayern.
Die bisherige Stammstrecke ist seit Dezember 2005 mit 30 Zugfahrten je Stunde und Richtung Europas meist befahrene Bahnstrecke und somit an der Kapazitätsgrenze angelangt.
Jeder kleinste Notarzteinsatz oder andere Unregelmäßigkeiten beeinträchtigen die Betriebsführung und die Pünktlichkeit im gesamten S-Bahn-Netz, weil eine Ausweichstrecke fehlt.
Die Fahrgastzahlen der S-Bahn München entwickeln sich sehr positiv. Ein weiteres Verkehrswachstum ist zu erwarten. Darauf muss rechtzeitig reagiert werden.
Mit der zweiten Stammstrecke und weiteren Ausbaumaßnahmen wird das S-Bahn-System fit gemacht für die nächsten Jahrzehnte. Eine weitere Verdichtung des Fahrplans ist dann möglich. Davon profitieren alle S-Bahn-Fahrgäste.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Baureihe ES 64 U2
29.01.2006
Nun gibt es neue Informationen über die seit einigen Wochen in Ungarn befindlichen ES 64 U2 048 und 052. Beide Lokomotiven haben bei einem Werkstattaufenhalt das ungarische Zugsicherungssystem EVM120 eingebaut bekommen sowie einen dritten Stromabnehmer für das ungarische Netz erhalten. Nach einigen Testfahrten will Siemens die Lok an Privatbahnen vermieten, die Züge von Ungarn nach Österreich/Deutschland bespannen wollen.
Quelle: railcolor.net, anonym
Baureihe 143 MEG
26.01.2006
Die Gerüchte über die Übernahme von zwei 143ern durch die Privatbahn MEG haben sich bestätigt. Die 143 204 und 232 konnten bereits im entsprechenden Einsatz beobachtet werden. Die Loks waren am 24. Januar mit einem Zementzug unterwegs. Bei den beiden Losk handelt es sich um Exemplare, der im Dezember konserviert abgestellten Cottbuser Loks.
Quelle: DSO
Baureihe 481
24.01.2006
Die OHE hat ihre zweite Elloks in den Bestand übernommen. Es handelt sich um die von MRCE angemietete 481 004, die nun neben der 185 534 für die OHE im Einsatz steht. Die 481 004 wurde bereits mit OHE-Aufklebern versehen.
Quelle: anonym
Baureihe ES 64 U2
11.01.2006
Die ES 64 U2 049 ist nicht mehr bei der WLB im Einsatz. Die Lok war für die ES 64 U2 023 nach ihrem Unfall eingesprungen.
Quelle: anonym
AngelTrains vermietet 12 Loks an HSA
11.01.2006
Am 23. Dezember wurde ein Vertrag zwischen Angel Trains und der High Speed Alliance CV (HSA) über die Anmietung von 12 mehrsystemfähigen TRAXX-Lokomotiven von Bombardier (Typ TRAXX MS) geschlossen, die mit ETCS-2 ausgerüstet werden. Die Lokomotiven sollen ab 1. Juli 2007 zwischen Belgien und den Niederlanden im ETCS-Betrieb eingesetzt werden, wo auf Anregung der EU das erste grenzüberschreitende Projekt mit dem neuen eurpäischen Sicherheitssystem zum Einsatz kommt (ERTMS-Projekt). Die HSA ist ein gemeinsames Unternehmen der Niederländischen Staatsbahn und der niederländischen Fluggesellschaft KLM.
Quelle: Angel Trains Pressemeldung
Angel Trains vergößert elektrische Flotte auf 80 Lokomotiven
11.01.2006
Gleichzeitig mit der Anmietung von 12 Loks durch HSA vergrößert ATC auch seine eigene Flotte an elektrischen Lokomotiven, um das Angebot an Lokomotiven für die Betuwelijn (eine neue Hochgeschwindigkeits-Güterzugstrecke vom Rotterdamer Hafen zum Grenzübergang Zevenaar/Emmerich) und anderen Güterzuglinien, hat Angel Trains bei Bombardier weitere neun Lokomotiven des Typs TRAXX MS bestellt und bei einem schon bestehenden Auftrag von 2005 (26 F140MS-Loks und 10 F140DC) sechs TRAXX MS-Lokomotiven so modifiziert, so dass auch nach der HSA-Anmietung 13 Lokomotiven mit entsprechender Ausstattung für die Betuwelijn vorhanden sind. Dabei sind zwei verschiedene Versionen vorgesehen, die eine für den Einsatz in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden und die andere für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien und die Niederlande. Alle 13 Lokomotiven werden für den Einsatz in den Niederlanden entsprechend ausgerüstet. Die Flotte von ATC erhöht sich durch den Kauf auf 204 Lokomotiven - 80 davon elektrisch:
- 35 x Bombardier Traxx F140 AC
- 35 x Bombardier Traxx F140 MS
- 10 x Bombardier Traxx F140 DC
Quelle: Angel Trains Pressemeldung
Baureihe 185.5
06.01.2006
Die beiden ATC-Lokomotivenm 185 525 und 185 535 wurden offenbar an die BLS weitervermietet.
Quelle: railfan.de
Baureihe 1110.5
30.01.2006
Die nach ihrer Ausmusterung von den ÖBB ans Joanneum verliehene 1110 524 befindet sich nunmehr frei zugänglich im Freigelände in Graz Köflacherbahnhof abgestellt. Leider wurde das Triebfahrzeug zwischenzeitlich mit einem Graffiti versehen, weshalb die Ausstrahlung der Lokomotive etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Quelle & Fotos: Sybic,
Bahnnews-Austria, 29.01.2006
Baureihe 1012
30.01.2006
Während die Übernahme von drei 1142ern mittlerweile besiegelt ist, hat sich die schwedische Privatbahn HectorRail bei der 1012 noch nicht entscheiden. Die in Schweden befindliche 1012.002 soll weitere Testfahrten unternehmen.
Quelle: lok-report.de
Baureihe 1014
29.01.2006
Die Lokomotiven der Baureihe 1014 dürfen nach einer Entscheidung der GySEV nicht mehr nach Ungarn fahren. Die GySEV hat den Einsatz der Loks untersagt, nachdem sich die Störungen und Ausfälle in den letzten Monaten im 25kV-Stromsystem bei der 1014 gehäuft haben. Betroffen sind davon die Strecken Neusiedl am See - Pamhagen - Fertöszentmiklós sowie Ebenfurth - Sopron - Deutschkreutz. Als Ersatz werden nun Lokomotiven der Reihe 1116 im Umlauf der 1014 eingesetzt. Die 1014 soll nun verstärkt auf der Nordbahn und im außerplanmäßigen Verkehr eingesetzt werden. Damit ist die Zukunft dieser Splitterbaureihe aktuell unsicher. Zwar werden noch Teilausbesserungen durchgeführt, der Räderbanktermin der 1014 010 wurde aber storniert und die Lok wieder nach Wien geschickt. Auch die Umlackierung der 1014 005 ist noch nicht entschieden.
Das Bild zeigt die wohl einmalige Bespannung mit 1014 005 und 010 auf der Westbahn am Freitag, den 27.01.06.
Quelle & Foto: Gerfried Moll, bahnbilder.warumdenn.net
27.01.2006
Die 1014 005 wurde heute zur Umlackierung ins TS Linz überführt. Zuglok war dabei die 1014.010 - ebenfalls eine CAT-Maschine - die zur Räderbank in Salzburg unterwegs war.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1044/1063
02.01.2006
Nach ihrem schweren Unfall im Bahnhof Saalfelden wurden die beschädigten 1044 061 und 1063 037 am 29. Dezember ins TS Linz überführt.
Quelle: BNA
Baureihe 1116
05.01.2006
Die zweite CAT-1116, die 1116 142, wurde am 29.12. von Linz nach Wien überführt und dort ab 30. Dezember in den CAT-Umlauf eingestellt.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1216
31.01.2006
Als Ergänzung zur Meldung vom 29.1.: Die 1216 soll lt. einem Plan von Siemens je nach Version die erste Stelle der Ordnungsnummer 0 für VA, 1 für VB und 2 für VC erhalten. Die zweite und dritte Stelle wird dann mit der laufenden Nummern besetzt. Demnach wären die Loks in 1216 001-025, 226-240 sowie 141-150 umzubenennen.
Quelle: EBFÖ
29.01.2006
In Linz werden derzeit die ersten vier Serienloks der Reihe 1216 fertiggestellt. In diesem Zusammenhang steht demnächst wohl eine Umbezeichnung der bereits vorhandenen 1216er bevor, da die in Linz in Arbeit befindlichen Lokomotiven ebenfalls die Nummern 1216 002II, 003II sowie 004 und 005 tragen. Offenbar werden die Lokomotiven nun entsprechend ihrer Unterbauart anders bezeichnet.
Quelle: railcolor.net
16.01.2006
Die aktuell im Auftrag von Siemens fahrende 1216 050 wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auch Holland überführt, um dort Ende Januar/Anfang Februar Testfahrten im Geschwindigkeitsbereich von 230 km/h auf den Neubaustrecken in den Niederlanden durchzuführen. Bereits vor einigen Wochen war die ES 64 U2 042 in den Niederlanden, um dort die Zulassung der Baureihe zu erhalten.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1099/4090
15.01.2006
Immer noch stehen die Oldtimer der Baureihe1099 im Einsatz. Planmäßig werden aktuell noch vier Loks benötigt. Am Wochenende reduziert sich der Planbedarf auf zwei Lokomotiven. Obwohl noch 15 Lokomotiven vorhanden sind, werden nur noch zehn betriebsfäig vorgehalten, die anderen dienen als Ersatzteilspender. Planmäßig werden die Loks für folgende Leistungen auf der Mariazellerbahn herangezogen:
Täglich: 6832, 6835, 6837
Mo-Sa: 6804, 6809
Mo-Fr: 6806, 6811, 6822, 6823, 6834
Sa, So: 6842
Die Sorgenkinder der Nachfolgereihe 4090 kommen aufgrund vieler Ausfälle eher selten zum Einsatz, so dass diese Leistungen in der Regel auch von der 1099 gefahren wird. Der 4090-Umlauf umfasst folgende Züge:
Täglich: 6830, 6845
Mo-Sa: 6807, 6814
Mo-Fr: 6820, 6821, 6836, 6843
Sa, So: 6822, 6823, 6828, 6841
Quelle: Der ÖBBler
Posthalle in Wien West geräumt
12.01.2006
Die lange Zeit in der Posthalle am Wiener Westbahnhof abgestellten historischen Lokomotiven wurden heute nachmittag aus Wien West abtransportiert. Hinter der 2143 037 wurden die 1044 501, 1141 028, 1110 023, 1010 002, 1046 019 sowie die 1041 001 mit einem Hilszug von Wien nach Strasshof gebracht. Die Posthalle in Wien West soll demnächst abgerissen werden, weshalb die Überführung notwendig wurde. Ursprünglich sollten die Lokomotiven schon am 30. dezember nach Strassghof gebracht werden, doch die damaligen Witterungsbedingungen sorgten für einen Aufschub.
Quelle: EBFÖ
An alle User von elektrolok.de,
wir haben die Homepage für unsere Bahnerlebnissonderzugreisen für die Saison 2006 erneuert. http://www.erlebniszug.at
Gerne würden wir eure Meinung dazu wissen!
Mit freundlichen Grüßen aus dem Ennstal:
R.Bachler
ÖBB-TRAKTION GmbH Service A-8900 Selzthal 302
Mail: rudolf.bachler@tr.oebb.at
Tel.: +43(0)3616-231-2500 - Fax: +43(0)3616-231-2509
BMVIT: 2006 noch höhere Investitionen in den Schienenausbau
09.01.2006
Im Jahr 2006 stehen nach Auskunft von Verkehrsminister Hubert Gorbach österreichweit rund 1.531 Millionen Euro für den Ausbau der Schieneninfrastruktur zur Verfügung. Das wären noch einmal um 18 MillionenEurp mehr als im letztjährigen Rekordjahr (2005: 1.513 Millionen Euro). "Wir setzen alles daran, die Bahn als gute, effiziente Alternative zur Straße zu positionieren, haben dafür schon in den letzten Jahren so einiges unternommen und werden auch in den nächsten Jahren weiterhin viel in die Modernisierung der Bahn investieren", stellte Verkehrsminister Gorbach fest.
Man werde im heurigen Jahr vor allem an der Umsetzung der dem Rahmenplan zugrunde gelegten Konzeption weiterarbeiten, die bis zum Jahr 2020 ein konsolidiertes und leistungsfähiges Schienennetz in Österreich vorsehe, so Gorbach. "Dazu setzen wir gleich mehrere Investitionsschwerpunkte beziehungsweise setzen bereits in die Wege geleitetes mit aller Konsequenz weiter um", meinte der Verkehrsminister und verwies auf folgende Eckpunkte:
Viergleisiger Ausbau der Westbahn zwischen Wien und Linz
Schrittweiser Ausbau des Südkorridors mit Semmering Basistunnel und Koralmbahn
Neubaustrecke Unterinntal
Weiterentwicklung des intermodalen Eisenbahnknotens Wien
Nahverkehrsvorhaben in den Ballungsräumen
Sicherstellung der Betriebsqualität
Dienstrechtliche Modernisierung und Flexibilisierung
"Ein Eckpfeiler ist sicherlich die Westbahn, die aufgrund der weiter steigenden hohen Verkehrsnachfrage - nicht zuletzt als Folge der EU-Erweiterung - die wichtigste Schienenachse in Österreich darstellt. Aus diesem Grund wird seit dem Jahr 2000 massiv investiert, um den viergleisigen Ausbau bis 2012 fertig zu stellen. Insgesamt werden wir dazu in den nächsten Jahren weitere cirka 2,7 Milliarden Euro investieren", meinte Gorbach.
Aber auch in den Bau der Koralmbahn werden in Summe rund 4 Milliarden Euro fließen, um einerseits durch dieses wichtige Infrastrukturvorhaben den Süden Österreichs als Wirtschaftsstandort zu stärken, andererseits Österreich an die Baltikum-Adria-Achse anzubinden, durch die Ausbaumaßnahmen Arbeitsplätze zu schaffen und die Wertschöpfung in der Region zu halten, stellte der Verkehrsminister weiter fest.
"Außerdem werden wir aber nicht nur die Modernisierung der Infrastruktur konsequent weiterverfolgen, sondern auch ein modernes, flexibles Dienstrecht als Voraussetzung für den Erfolg der Österreichischen Bundesbahnen im Auge behalten. Hier gibt es neben der Strukturreform der Vergangenheit sicher auch in Zukunft noch einigen Handlungsbedarf, den wir - möglichst unter Einbindung aller interessierten und zur Zusammenarbeit willigen Beteiligten - in Bälde umzusetzen haben. Denn nur so können viele tausende Arbeitsplätze in diesem sensiblen Bereich gesichert werden", schloss Verkehrsminister Hubert Gorbach.
Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Schweiz
Cisalpino nur noch bis zum Dezember nach Stuttgart?
23.01.2006
Aktuell fährt der Cisalpino sechsmal zwischen Stuttgart und Zürich, doch wenn es nach den Plänen der Bahn geht wird damit ab Dezember 2006 Schluss sein und die störanfälligen Züge durch ICEs der DB AG ersetzt werden. Zudem wird ein weiteres Zugpaar auf der dann im Zwei-Stunden-Takt betriebene Relation geschaffen.
Um das Platzangebot zu erweitern sollen die Endwagen der Baureihe 415 mit den fünf Mittelwagen der Baureihe 411 kombiniert werden, so dass der Zug dann 358 statt 250 Sitzplätze haben würde. Betroffen davon sind die fünf schweiztauglichen Züge 415 080-084. Aus den verbleibenden 411-Endwagen und den drei 415er-Zwischenwagen entstehen dann inlandstaugliche fünfteilige Neigetech-ICEs.
Zudem wird ein Zupaar weiter aus herkömmlichen Wagenmaterial gebildet und weiter ins Tessin verlängert.
Quelle: de.etc.bahn.misc, DSO, HM
Baureihe Re 460
11.01.2006
In der Schweiz gibt es eine neue Werbelok bei der Reihe Re 460. Die 460 006 wirbt nun für das Jubiläum 100 Jahre Postbus. Die Werbung ist in gelb gehalten - auf den Seitenflächen ist ein Postbus zu sehen.
Quelle: lok-report.de
Baureihe 465 BLS
02.01.2006
Die Re 465 Flotte (001-018) ist nun im vollständig Besitz der Bern-Lötschberg-Simplon Bahn
(BLS) und somit verfügt die SBB über keine Re 465 mehr.
Die BLS Re 465 003-2 ist seit gut 2 Monaten in eine neue Werberolle geschlüpft und wirbt nun komplett in schwarz fürs Seefest 2006 in Thun. Zudem kann man auf dieser Werbeaufschrift sämtliche Sponsoren sehen. Bevor sie in schwarz umgehült wurde durfte sie fürs Musical MIS SAIGONG werben und war als einzige BLS Lok rot.
Die Re 465 001 wirbt für den Alp-Transit Lötschbergtunnel und stellt eine Plakatwand dar, die von dieser Lok selbst durchbrochen wird, um anzukündigen, dass auch die BLS am Bauen ist.
Die Re 465 004 wirbt für Wallis Tourismus und ist somit Botschafterrin für den Kanton Wallis.
Das Einsatzgebiet der Re 465 erstreckt sich auf folgende Verwendungen:
RegionalExpresszüge Interlaken Ost-Spiez
RegionalExpresszüge Bern-Luzern seit 12.Dez 2004
RegionalExpresszüge Bern-Neuenburg seit 12.Dez 2004
Tonerdenzüge Thun-Domodossola
Güterzüge: Domodossola-Basel SBB RB-Weil a./Rh
ROLA: Basel SBB RB-Domodossola
Sonderleistung von und nach Bönigen Zu+Abfuhrfahrten für Wagenhauptwerkstatt BLS Das stärkste Paradepferd der BLS
Die Re 465 ist mit 9400 PS sehr gut motorisiert und verfügt über einen Einzelachsantrieb, der
es erlaubt, jede einzelne Lokachse anzusteuern. Zudem ermöglich die Dollmetschersteuerung
eine Vielfachsteuerung mit älteren BLS Fahrzeugen sowie auch mit den jenigen von
SBB usw. Testfahrten
Bevor die BLS die EW III Reisezugwagenflotte von den SBB übernommen hatte, wurde
ein Endwagen AD ( 1.Klasswagen mit Gepäckabteil) und 1 Steuerwagen zu einer
zweiteiligen Versuchseinheit gekuppelt, um die Vielfachsteuerung zwischen Lok und
Steuerwagen zu testen. Als die Vorbereitungen fertig waren, ging es auf Fahrt zwischen
Frutigen und Kandersteg um alles für eventuelle Nachbesserung der Software zu prüfen.
Als die Umrüstung aufs ETCS kam wurden alle 18 Re 465 nach und nach bei
Winpro Winterthur ausgerüstet,und gingen von dort aus auf Testfahrt um so die
Zulassung für die SBB-Neubaustrecke zu kommen was auch gelang.
Im weiteren wurden auch Probefahrten mit einer Autoverladezugeinheit zwischen
Kandersteg-Goppenstein absolviert, um zu prüfen ob die Steuerung vom Steuerwagen
aus funktioniert sowie Fahreigenschaften in schwierigem Gelände und diversen Gleis-
zuständen ( Schnee,Näse,Eis,) Deshalb hat diese Lokserie ein bewegtes Leben,und werden noch lange auf den Schweizer Gleisen fahren.Zudem hat sie auch bei vielen Modellbahner ein zuhause
bekommen.
Quelle: Ludwig Reyer
Luxemburg
Baureihe 4000 CFL
06.01.2006
Die Werbeloks bei der CFL werden wieder weniger. Mittlerweile wurden zumindest die 4003, 4004 und 4018 wieder entklebt. Die Loks hatten zuvor eine Teilreklame mit CFL-Angeboten auf den Seitenflächen.
Quelle: rail.lu
Portugal
Baureihe ES 46 F1
10.01.2006
Die Portugisische Staatsbahn CP hat bei Siemens 15 Elloks auf Basis des Euro-Sprinterkonzepts bestellt. Die Loks haben 4600 kW (deshalb die Bezeichnung ES 46 F1) und sollen in Breitspur ausgeführt werden. Eine spätere Umrüstung auf Normalspur soll aber möglich sein. Zudem wurde die Lieferung eines Ersatzteilpalets vereinbart. Der gesamte Auftragswert beläuft sich auf 70 Mio. Euro. Geplantes Einsatzgebiet sind Personen- und Güterzüge. Drei Lokomotiven werden in München-Allach gefertigt, die übrigen zwölf werden in München nur vormontiert. Die Entmontage erfolgt dann in Portugal bei dem Tochterunternehmen EMEF der Portugiesischen Staatsbahn. Die erste Lokomotive soll im Juli 2008 ausgeliefert werden.
Quelle: DSO
Schweden
Baureihe 142 Hector Rail
19.01.2006
Heute wurde die zweite 1142 aus Österreich in den Norden gebracht. Die 1142 645 (ist bei Hector die 142.002 Calloway) trägt wie die bereits gestern überführt 1142.003 (1142 661) bereits die Lackierung von Hector Rail und wird über Rostock nach Schweden gebracht.
Quelle: DSO, Lok-report.de
12.01.2006
Die erste 1142 im Look von Hector Rail ist fertig. Die 1142 660 präsentiert sich nun als 142.003. Die Lok ist eine von drei 1142ern, die die schwedische Privatbahn erworben hat. Hector Rail und die ÖBB kooperieren, um die ÖBB-Baureihe 1142 auf dem Skandinavischen Markt einzuführen. Die ÖBB-Loks sollen eine Alternative zu den klassischen schwedischen Rc-Lokomotiven sein und bieten einige charakteristische Eigenschaften wie elektrische Bremse, ein computergesteuertes Bus-System, eine große Wirtschaftlichkeit und eine Leistung von 4 MW gegenüber 3.6 MW bei den Rc-Loks.
Als ersten Schritt hat Hector-Rail drei Lokomotiven gekauft. Wenn der Markt positiv reagiert, sollen weitere Lokomotiven der Reihe 1142 für den Skandinavischen Markt folgen
Quelle: Hector Rail
Slowenien
Baureihe 541 SZ
21.01.2006
Die 541 101 wird in den kommenden Tagen in Österreich zu Testzwecken weilen. Die Maschine wurde am 21. Januar nach Linz überführt und wird dort entsprechend vorbereitet.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Siemens modernisiert Stellwerkstechnik der Hamburger Hochbahn AG
10.01.2006
Siemens Transportation Systems (TS) wird für rund 40 Mio. EUR die Stellwerkstechnik für zwei Hamburger U-Bahnlinien modernisieren. Der Auftrag der Hamburger Hochbahn AG beinhaltet die Erneuerung der kompletten Zugsicherungstechnik auf Teilstrecken der Linien U2 und U3.
Der Stellbereich des neuen elektronischen Stellwerks (ESTW) „City Ost“, das eine Reihe von Relaisstellwerken ersetzt, umfasst insgesamt ca. 25 km zweigleisige U-Bahn-Strecken mit 28 Haltestellen und 6 Abstellanlagen verschiedener Größe. Die zwei Relais-Stellwerke, die erhalten bleiben, bedienen insgesamt 9 km zweigleisige U-Bahn-Strecken, 9 Haltestellen und drei Abstellanlagen. Das neue ESTW und die Fernsteuerungen für verbleibende Relaisstellwerke arbeiten mit einer gemeinsamen Bedienoberfläche. Im Endausbau, der in mehreren Etappen bis 2012 abgeschlossen sein soll, steuert und überwacht das ESTW „City Ost“ mehr als 350 Signale und rund 120 Weichen.
Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des ESTW Farmsen im Juni 2004 ist das ESTW „City Ost“ das zweite elektronische Großstellwerk, das Siemens für die Hamburger Hochbahn AG realisiert.
Quelle: Siemens-Pressemeldung
Bombardier erhält Auftrag über 243 Millionen Euro für 30 weitere Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien
02.01.2006
Bombardier Transportation hat gemeinsam mit dem Konsortialpartner Patentes Talgo von der Spanischen Staatsbahn (RENFE) einen Auftrag zur Lieferung von 30 Hochgeschwindigkeitszügen des Typs AVE S-102 erhalten. Der Vertrag hat ein Gesamtvolumen von rund 655 Millionen Euro (786 Millionen US-Dollar), wobei sich der Anteil von Bombardier auf rund 243 Millionen Euro (290 Millionen US-Dollar) beläuft. Die Auslieferung ist für den Zeitraum von August 2008 bis Dezember 2010 geplant.
Der Auftrag folgt einer Bestellung aus dem Jahre 2001, mit der RENFE erstmals 16 der Hochgeschwindigkeitszüge geordert hatte. Fahrzeuge dieser ersten Flotte, die ebenfalls vom Konsortium Bombardier-Patentes Talgo gebaut wurden, sind bereits auf den Linien Madrid-Lerida und Madrid-Huesca erfolgreich im Einsatz. Mit den neuen AVE S-102 steigt die Anzahl der von RENFE bestellten Hochgeschwindigkeitszüge auf insgesamt 46 mit einem Gesamtwert von etwa 994 Millionen Euro (1,2 Milliarden US-Dollar), wovon der Anteil von Bombardier rund 381 Millionen Euro (456 Millionen US-Dollar) beträgt.
Die futuristische Form des AVE S-102 Triebkopfes wurde im Windkanal entwickelt. Das spezielle Design mindert die beim Durchfahren von Tunneln auftretenden Druckwellen und bietet weniger Angriffsfläche bei Seitenwind. Bei einer für den Reiseverkehr ausgelegten Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h stellte der in Kooperation mit Talgo gebaute AVE S-102 bei Testfahrten im Dezember 2004 mit 364 km/h den spanischen Geschwindigkeitsrekord für Schienenfahrzeuge auf.
Zum Lieferumfang von Bombardier gehören die Laufdynamik, die gesamte elektrische Ausrüstung des Triebkopfes einschließlich des bewährten und zuverlässigen MITRAC 3000 Antriebssystems mit Traktions-, Bordnetzstromrichter- und Antriebssystem sowie die Hochgeschwindigkeitsdrehgestelle. Darüber hinaus zeichnet Bombardier für die Endmontage und Prüfung des Leistungsumfangs verantwortlich, während Talgo für die Produktion der Personenwagen zuständig ist.
Ein Großteil des Antriebssystems wird am spanischen Bombardier-Standort Trápaga hergestellt. Nach dem Bau der mechanischen Komponenten in den Werkstätten von Talgo wird die Montage der Triebköpfe am deutschen Bombardier-Standort in Kassel sowie in den Werkstätten der RENFE im spanischen Malaga durchgeführt. Die Fertigung der Personenwagen und die Zusammenstellung der kompletten Züge wird im Talgo-Werk in Las Matas (Spanien) und im Werk der RENFE in Malaga stattfinden.
José Caparrós, Chief Country Representative, Spanien, Bombardier Transportation, sagte: "Mit unserer weltweit führenden Technologie und Erfahrung im Hochgeschwindigkeitsbereich leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des spanischen Hochgeschwindigkeitssystems, zum Wertzuwachs für die Wirtschaft und zum technologischen Fortschritt des Landes." Er fügte hinzu: "Die Entscheidung, unsere Produkte teilweise im Werk der RENFE in Malaga zu fertigen, ist ein deutlicher Beleg für unser Engagement auf dem spanischen Markt und unsere gute Geschäftsbeziehung zu Renfe."
Edmund Schlummer, President, Locomotives, Bombardier Transportation, erklärte: "Dieser Zusatzauftrag für 30 Hochgeschwindigkeitszüge für das spanische Netz zeigt eindeutig die Hochwertigkeit unserer Produkte und bestätigt den Erfolg von Bombardier bei der Entwicklung hochmoderner Produkte. Der neue Auftrag festigt die Spitzenposition, die Bombardier unter den Herstellern von Hochgeschwindigkeitszügen einnimmt."
Bombardier steht weltweit an der Spitze als Hersteller mit der größten Anzahl von Referenzen im Hochgeschwindigkeitssegment. Das Portfolio umfasst 20 unterschiedliche Intercity- und Hochgeschwindigkeitsprodukte einschließlich sieben verschiedener Hochgeschwindigkeitslokomotiven. Bombardier war weltweit an der Entwicklung von führenden Schienenverkehrssystemen für den Hochgeschwindigkeitsverkehr beteiligt, wie beispielsweise dem AVE S 102 für Spanien, vier verschiedenen TGV-Projekten, der in Deutschland und den Niederlanden betriebenen ICE-Flotte, Italiens ETR 500 und dem Xinshisu in China.
Als eines der größten Unternehmen auf dem spanischen Schienenverkehrsmarkt beschäftigt Bombardier Transportation über 500 Mitarbeiter an den Standorten in Trápaga, Alcobendas, Madrid und Barcelona. Das Unternehmen ist an einigen der bedeutendsten Bahnprojekte des Landes beteiligt, zu denen unter anderem der Hochgeschwindigkeitszug AVE 102 und der Peoplemover des Flughafens Barajas in Madrid gehören.
Quelle: Pressemeldung Bombardier
Bombardier: Deutsche Bahn bestellt 78 S-Bahn-Züge für 343 Millionen Euro
02.01.2006
Bombardier Transportation ist gemeinsam mit dem Konsortialpartner Alstom LHB von der Deutschen Bahn (DB Regio NRW GmbH) beauftragt worden, 78 vierteilige S-Bahn-Triebzüge der Baureihe 422 zu liefern. Der Gesamtwert der Bestellung, die eine Option über weitere 72 Züge beinhaltet, beträgt rund 343 Millionen Euro (402 Millionen US-Dollar). Der Anteil vom Konsortialführer Bombardier beläuft sich auf rund 224 Millionen Euro (262 Millionen US-Dollar). Ausgeliefert werden die elektrischen Triebfahrzeuge zwischen März 2008 und Oktober 2010. Die Deutsche Bahn beabsichtigt, die Züge im S-Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen einzusetzen.
Bombardier zeichnet verantwortlich für die komplette elektrische Ausrüstung, die aus dem Standort Mannheim kommt, für die Produktion der Jakobsdrehgestelle, die vom Drehgestellwerk in Siegen geliefert werden sowie für die Endmontage von 27 Zügen, die am Standort Hennigsdorf erfolgt. Alstom in Salzgitter ist verantwortlich für die Lieferung der 156 Kopfdrehgestelle, der 312 Wagenkästen und für 51 Endmontagen.
“Die Deutsche Bahn“, so Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bombardier Transportation in Deutschland, „setzt erneut auf die Züge dieser Baureihe. Dies zeigt einmal mehr das große Vertrauen, das unsere Kunden in unsere Produkte haben. Die Bestellung fügt der Erfolgsgeschichte, die wir als Lieferant von wichtigen Produkten für den Schienenverkehr nicht nur in Deutschland sondern auch in Europa schreiben, ein weiteres Kapitel hinzu. “
Die Fahrzeuge der Baureihe 422 sind eine Weiterentwicklung der Baureihe 423 und gehören zur neuen Generation elektrischer Triebwagen. Mit moderner Technik ausgestattet und in ansprechender Optik erfüllt der ET 422 auch hohe Ansprüche in punkto Umweltfreundlichkeit. So werden umweltschonende Materialien bei der Produktion verwendet, die anfallende Abwärme wird für die Heizungen genutzt, und die Rückspeisung der Bremsenergie sorgt für einen geringeren Energieverbrauch. Ausgestattet sind die bis zu 140 Stundenkilometer schnellen Züge unter anderem mit elektrischen Schwenk-Schiebetüren, Klimaanlagen, modernen akustischen und visuellen Fahrgast-Informationssystemen und Zustiegshilfen für mobiltätsbehinderte Passagiere.
Lokwelt Freilassing
02.01.2006
Im Dezember traf das erste Exponat aus dem Deutschen Museum in Freilassing ein. Es handelt sich aber nicht um ein Fahrzeug, sondern um ein 8,60 Meter langes Signalstegteil, das bislang im Museum im ersten Stock der Fahrzeughalle zwischen den äußeren Eckpfeilern zu finden war. Vor seiner musealen Karriere ab 1980 war der Steg in Spaichingen auf der Strecke Stuttgart - Zürich in Verwendung. In Freilassing soll der Steg an der Brandwand montiert werden, die die Werkstatt von dem Ausstellungsbereich trennt.
Aktuell laufen zudem die Elektroinstallationsarbeiten, die Fertigung der Türen und Fenster der Probebetrieb der neuen Heizung,
Quelle: Ati, Stadtjournal Freilassing
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