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Oktober 2005:
Luxemburg im Oktober 2005
Thomas Förster

Letzte Aktualisierung: 07. Dev. 2005

Letzte Aktualisierung: 06. Dez. 2005
Chronik:
September 2005:
Thomas Förster
Abschied der 110 auf der Nord-Süd-Strecke


Aktuelle Meldungen:
DB AG Privatbahnen Ausl. Staatsbahnen Lokindustrie Sonstiges

Deutsche Bahn AG

Baureihe 101
06.12.2005
Schon wieder eine neue Werbelok. Die 101 067 wurde mit Werbefolien der Fifa-Weltmeisterschaft beklebt. Damit gibt es seit langem wieder mal eien neue Ganzreklame-Werbelok.
Quelle: DSO

01.12.2005
Es gibt eine neue Werbelok der Baureihe 101. Die 101 122 wurde mit einer Teilreklame von China Airlines beklebt. Grund ist eine Zusammenarbeit der Fluglinie mit der DB AG im Rahmen des Rail&Fly-Konzeptes. Bilder sind bislang leider noch nicht im Netz zu finden. Ergänzung: Seit einigen Tagen gibt es Bilder, Video und aktuelle Informationen auf www.china-airlines.de.
Quelle: DSO


Baureihe 103.0
21.12.2005
Die 103 002 ist nun auf dem Weg in den Spatzenpark. Die Lok wurde heute im Schlepp der 202 563 in Nürnberg gesichtet
Quelle: DSO


Baureihe 103
20.12.2005
Offenbar hat DB Autozug hat auch ein Auge auf die 103er geworfen, die 103 245 soll dann im Turnusverkehr laufen.
Quelle: tfzinfo


Baureihe 110
20.12.2005
Nun also doch: Die E 10 121 soll wieder flott gemacht werden. Die Lok soll nach dem Stand von gestern eine ‘light’-Hauptuntersuchung erhalten.
Quelle: LVT771

19.12.2005
12 Lokomotiven der Baureihe 110 wurden zum Fahrplanwechsel von Köln nach Dortmund umbeheimatet (110 321, 337, 339, 379, 380, 382, 387, 389, 391, 392, 504 und 510). Ebenfalls nach Dortmund - aber als R&T-Maschinen - kamen die 110 154, 338 und 340 aus Frankfurt. Die 110 274 wurde in der 50.Kw z-gestellt.
Quelle: JD

14.12.2005
Die E 10 121 wird keine Hauptuntersuchung erhalten. Die Meldung n gestern war also eine Ente. Damit steht immer noch nicht fest, welche Lokomotive den « Hetzerrather » im kommenden Jahr bespannen wird.
Quelle: anonym

14.12.2005
Nachdem die 110 348 demnächst Fristablauf hat, soll nun offenbar die E 10 121 eine erneute Hauptuntersuchung erhalten.
Quelle: lok-report.de

07.12.2005
München erhält zum Planwechsel drei weitere 110er aus Braunschweig zugeteilt. Die 110 316, 322 und 324 werden am 11. Dezember von Hamburg nach München überführt.
Quelle: DSO

05.12.2005
Die von Railion angemieteten Lokomotiven der Baureihe 110 werden offenbar je nach aktueller Verfügbarkeit zugeteilt. So waren in der Kw 48 die 110 276, 325, 356 von DB-Regio NRW sowie die 110 115, 202, 203, 207, 216 von DB-Charter in railion-Diensten unterwegs.
Quelle: JD


Baureihe 111
19.12.2005
Auch von der Baureihe 111 sind einige Umstationierungen zu vermelden: München gab die 111 043, 044, 046, 049, 055, 065 und 071 zum Fahrplanwechsel nach Nürnberg ab. Dortmund schickte die 111 007-010, 014-016 sowie 119-122 nach Köln-Deutzerfeld.
Quelle: JD


Baureihe 112
19.12.2005
Zum Fahrplanwechsel gab es einige Veränderungen: Die 112 114 wurde von Rostock nach Cottbus geschickt. Dorthin kamen auch die 112 118-124, 133, 165 und 182-187aus Berlin, die ehemaligen Fernverkehrsloks. Zudem wechselten die 112 146 und 148 von Nürnberg nach Kiel.
Quelle: JD

11.12.2005
Ab den morgigen Tage verlässt die BR 112 ihre langjährige Heimatstadt Berlin. Die 90 Maschinen (112 101-190) wurden von 1992-1994 bei AEG Hennigsdorf gebaut und im Bw Berlin Hbf Indienstgestellt. Nach Schließung des Bw Hauptbahnhof 2002, wurden die Loks nach Berlin-Rummelsburg umbeheimat. Zum 01.01.05 wechselten sämtliche Maschinen zu DB Regio. 15 Stück verblieben in Berlin-Rummelsburg und fuhren u.a. im IR-Verkehr Berlin-Chemnitz oder Fbz durch Deutschland. Dieses ist nun ab 12.12.05 vorbei, die letzten Stunden werden gezählt bis es heißt "Machts gut und Say Goodbye 12 Jahre Wartung BR 112 in Berlin"
Ab dem 12.12.05 verkehren die 112er nun neu auf dem Berlin/Brandenburger RE 1 (Magdeburg-Brandenburg-Frankfurt/O-Eisenhüttenstadt) wo die 114er abgelöst werden und nun teilweise auf dem RE 5 (Stralsund-Senftenberg) zum Einsatz kommen, wo dort wieder 143 freiwerden.
Der RE 4 (Rathenow-Falkenberg/Lutherstadt Wittenberg) und RE 5 (Rostock-Elsterwerda) bleibt weiter in der Hand der 112.
Quelle: Steffen Holstein

03.12.2005
Am 1. Dezember wurden zwei weitere 112er für den Einsatz vor den IRE-Zügen von Nürnberg nach Stuttgart überführt. Für die nun im Nürnberger 112er-Plan fehlenden Loks fahren vor allem Stuttgarter und Frankfurter 111er Leistungen der 112.
Quelle: DSO

01.12.2005
Nun wurden die ersten beiden Nürnberger 112er (112 146 und 180) wieder im IRE-Umlauf zwischen Stuttgart und Karlsruhe eingeschleust.
Quelle: DSO


Baureihe 115
19.12.2005
Deutlichen Zuwachs gab es bei den 110ern von DB Autozug. Gleich sechs flache 110er wechselten von München zu DB Autozug. Am 1. Dezember die 110 114, 178 und 198 und am 11. Dezember die 110 211, 224 und 230. Aus Stuttgart wurden die z-gestellte 110 232 und 293 zum 1.12. übernommen. Und aus Dortmund wechselten mit 110 448, 459 und 509 die ersten Wendezugfähigen Loks nach Berlin. Damit erhöht sich der Bestand bei der Baureihe 115 auf 31 Stück. Ebenfalls am 11.12.2005 sind auch die beiden Münchner Edelhirsche 113 268 und 309 zu Autozug umbeheimatet worden. Allerdings sind beide Loks im Augenblick noch bei DB Regio im Einsatz. Da die beiden 113er wohl ebenfalls die Baureihennummer 115 erhalten - werden die Lokomotiven damoit nicht megtr als Exoten erkennbar sein.
Laut einem Posting bei DSO sind zudem auch die Kölner 110 148 und 152 zu Autozug umbeheimatet worden, sind aber vorerst noch in Köln beheimatet.
Quelle: JD, DSO


Baureihe 120.1/121
19.12.2005
Am 11. Dezember wurden die 120 101, 103-105, 111-114, 123, 129, 132, 133, 146 und 150 von München an DB Autozug abgegeben. Gegenüber der ersten Aufstellung fehlen damit die 120 108, die in München bleibt sowie die z-gestellte 120 146. Dafür ist nun 120 112 im Autozug-Pool.
Quelle: JD

18.12.2005
Zu erheblichen Verspätungen kam es gestern nach einem Personen-Unfall in Nersingen auf der Strecke Ulm - Augsburg. Betroffen war der CNL 319, bespannt von 120 146. Der Fernverkehr musste über Nördlingen und Aalen umgeleitet werden. Als Hilfsloks wurden 103 245 und 113 309 aus München an die Unfallstelle beordert - die 103 245 übernahm den Weitertransport des CNL 319 und die 113 309 schleppte die schwer beschädigte 120 nach München. Die 120 146 gehört mittlerweile DB Autozug, ist aber noch nicht in 121 umgezeichnet worden.
Quelle: DSO, HM, bahn.de

14.12.2005
Nun geht die Umnummerierung bei den von Autozug gekauften 110 und 120 los. Als erste Lok wurde heute die 120 113 als 121 113 gesichtet.
Quelle: DSO


Baureihe 141
19.12.2005
Die 141 366 wurde heute am Zugschluss einer von E 94 279 gezogenen Wagengarnitur isn Museum nach Kobenz-Lützel überführt. Damit scheint auch diese Lok einer musealen Erhaltung entgegenzusehen. Nicht nachvollziehbar ist allerdings die Tatsache, das mit E 41 001 und dem Ersatzteilspender-Exponat E 41 055 nun bereist die dritte Lok dieser Reihe in Koblenz Lützel angetroffen werden kann, während andere Musemsstandorte keine Lok dieser Reihe haben.
Quelle: DSO

19.12.2005
Ein Großteil des Braunschweiger 141er-Bestandes wurde um den Fahrplanwechsel z-gestellt: Am 10.12. die 141 146, 319, 344 und 423, am 11.12. die 141 371, 387, 404 und 433, am 12.12. die 141 246, 262, 267, 298, 349, 350, 363, 381 und 425 sowie am 13.12. die 141 168 und 322. Damit verbleiben nur noch sieben Lokomotiven im Einsatzbestand: In Braunschweig die 141 083, 183 und 242 sowie in Kassel die 141 400, 401, 402 und 439.
Quelle: JD

18.12.2005
Wird die Münchner 141 366 eventuell vor dem Schneidbrenner bewahrt? Laut einem Posting auf DSO soll die Lok in Kornwestheim gesichtet worden sein. Angeblich hat sich eine BSW-Gruppe um den Erhalt der Lok bemüht und die 141 in ihre Obhut genommen.
Quelle: DSO

16.12.2005
Die seit längerer Zeit untätig abgestellte ex-Northeimer Heizlok 141 160 wurde heute in Northeim an Ort und Stelle zerlegt und die Reste auf ein paar Waggons geladen.
Quelle: DSO

15.12.2005
Und sie laufen doch noch weiter. Allerdings nicht planmäßig. Die Braunschweiger Lokomotiven kommen mit Sondereinsätzen oder Zug bzw-. Steuerwagenausfällen weiter im Norden der Republik zum Einsatz. In Kassel wurde nun sogar ein eintägiger Umlauf für die vier aus Kiel und Braunschweig übernommenen Loks aufgestellt, der werktags Leistungen zwischen Kassel (ab 5:51, 13:16, 15:16) und Melsungen (7:07, 14:07, 17:07) umfasst.
Quelle: DSO, HM, lok-report.de

09.12.2005
Die von Kiel umbeheimateten 141er sind nicht nach Frankfurt, sondern für DB Regio nach Kassel gegangen. Quelle ist die neue Anschrift an der 141 401-0, gesehen am 26.11.2005. Damit beheimatet Kassel neben den 143ern nun auch erstmals 141. Sporadisch fahren sie u.a. auf der Strecke nach Eichenberg ET-Ersatzzüge.
Quelle: N. Werber

07.12.2005
Zum Fahrpanwechsel endet der planmäßige Einsatz der Baureihe 141 in Niedersachen und Bremen. Der offiziellen Abschied soll dann voraussichtlich im Februar 2006 mit 141 083 gefeiert werden. Unterdessen wird die 141 400 am Sonntag nach Frankfurt überführt werden um dort als Verstärkung der vor kurzem umbeheimateten 141er zu dienen.
Quelle: takkt, DSO


Baureihe 146.2
22.12.2005
Die letzte Stuttgarter 146.2, die 146 220, wurde heute in ihre Heimat überführt. Ebenso die ersten beiden für Nürnberg bestimmten Loks, die 146 240 und 241.
Quelle: revisionsdaten.de

03.12.2005
Ungeachtet der aktuellen Probleme mit der 146.2 wird vsl. Am 3. Januar die erste Nürnberger Lok (146 241) abgeliefert werden. Für Nürnberg sind acht Loks (146 234-241) vorgesehen für Freiburg 12 Maschinen (146 223 - 233).
Quelle: DSO, HM


Baureihe 155
05.12.2005
Die 155 119 ist wieder im Einsatz. Die Lok, die aufgrund eines Computerfehlers zum 14. Oktober 2005 z-gestellt worden war, wurde bereits zum 2. November wieder in den Einsatzbestand aufgenommen.
Quelle: JD


Baureihe 169
15.12.2005
Am Dreikönigstag mit der Dampflok 41 018 den Brennerpass erklimmen - Extra Kurswagenzug ab München Hbf über Holzkirchen durch das Mangfalltal

Eine tolle Tagesfahrt führt von München Hbf über Holzkirchen, dem Mangfalltal nach Rosenheim, durch das malerische Inntal nach Innsbruck und weiter hinauf auf den mächtigen Brennerpass. Verpassen Sie nicht diese einmalige Dampfsonderfahrt am Dreikönigstag, dem 06. Januar 2006. Der extra verkehrende Zugteil ab München Hbf wird bis Rosenheim von der historischen E-Lok 169 005 gezogen, weiter geht’s dann natürlich Volldampf voraus mit der 41 018 aus Augsburg kommend. Als Schublok unterstützt voraussichtlich eine Siemens-Dispolok ER20. Bei der Fahrt durch das Inntal vorbei an Kufstein, Wörgl, Jenbach können Sie an den Bergmassiven zahlreiche Burgruinen und andere Sehenswürdigkeiten bestaunen bevor wir die Tiroler Landeshauptstadt erreichen. Wer möchte kann seinen Nachmittag hier in Innsbruck verbringen, dort bummeln und einkaufen oder ein nettes Cafe besuchen bis der Zug wieder vom Brenner zurückkehrt. Bei der Bergfahrt über die Brennernordrampe gibt es einige Fotohalte und Scheinanfahrten. Am Grenzbahnhof Brenner/Brennero ist dann eine Aufenthaltszeit von etwa einer Stunde geplant bevor es wieder ins Tal hinab geht, die Dampflok dort Wasser fasst und gedreht wird. Die Rückfahrt führt uns über die gleiche Strecke wie am Morgen. Im Sonderzug ist ein Speisewagen eingereiht in dem Sie das Team gerne erwartet. Die Reiseleitung erklärt die Besonderheiten der Strecke während der Fahrt.
Im Reisepreis inbegriffen sind reservierte Sitzplätze vom Einsteigebahnhof bis zum Brenner und zurück, Fotohalte/ Scheinanfahrten und Reiseleitung.
Eine Anmeldung zur Fahrt ist unbedingt erforderlich und verbindlich.
Anmeldungen bitte unter:
Tel. / Fax: 089 - 4 48 12 88 Hr. Knoll
Mobil: 0172 - 8 33 05 28 Hr. Sturm
E-Mail: blv-m.sturm@arcor.de
Der Fahrpreis pro Erwachsener beträgt Euro 85,- und für Kinder Euro 25,-.
Damit der Sonderzug verkehren kann ist eine Mindestteilnehmerzahl erforderlich. Es gelten die Beförderungsbestimmungen des BLV.
Die genauen Fahrzeiten werden den Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben.
Voraussichtliche Fahrzeiten des Kurswagenzuges:
München Hbf Gl. 11-26ab 07:30 Uhran 21:15 Uhr
Harras & Solln ab 07:40 Uhran 21:05 Uhr
Deisenhofenab 08:00 Uhran 20:45 Uhr
Holzkirchen ab 08:25 Uhran 20:20 Uhr
Bruckmühl ab 08:55 Uhran 19:50 Uhr
Bad Aiblingab 09:05 Uhran 19:40 Uhr
Rosenheimab 09:55 Uhran 19:10 Uhr
Innsbruck Hbf an 12:00 Uhrab 17:30 Uhr
Brenner/Brennerowird im Zug bekannt gegeben !!!
Internet: www.E6905.de oder www.localbahnverein.de
Bayerischer Localbahn Verein e. V. - Postfach 1311 - 83682 Tegernsee
Quelle: BLV


Baureihe 171
11.12.2005
Nach wie vor ist die Zukunft des Güterverkehrs auf der Rübelandbahn nicht ganz geklärt. Am 1. April 2006 soll der Betreiber gewechselt werden. Anwohner, Politik und die Fals-Werke möchten gerne wieder elektrisch fahren. Aus diesem Grund hat Bahnhef Mehdorn nun offenbar angeboten die seit einiger Zeit in Zwickau abgestellten Rübebahnloks der Baureihe 171 dem neuen Betreiber zur Verfügung zu stellen. As auf den ersten Blick unwahrscheinlich klingt, da die Bahn ja kaum einem Wettbewerber etwas vermietetn fürfte, ist auf den zweiten Blick ein gute durchdachter Schachzug der Bahn. Schließlich könnten die Rübelandbahnloks aufgrund des anderen Stromsystems dann nur auf der von der DB AG ohnhin nicht mehr betriebenen Strecke verkehren. Dagegen könnte die Anschaffung einer Mersystemlok wie der 189 oder 195 dazu führen, dass der neue Betreiber auch andere Leistungen auf dem DB-Streckennetz übernimmt.
Quelle: DSO


Baureihe 175
16.12.2005
Die E 75 09 soll wieder aufgearbeitet werden. Die Firma Siemens hat der DB AG ein Angebot abgegeben, die Lok auf eigene Rechnung in München-Allach wieder aufzuarbeiten.
Quelle: DSO


Baureihe 181
05.12.2005
Der Frankfurter Ersatzteilspender 181 216 wurde mittlerweile nach Dessau gebracht, da der dortige Ersatzteilspender 181 202 praktisch komplett ausgeschlachtet ist.
Quelle: JD


Baureihe 185
07.12.2005
Die DB 185 009 fährt wieder für die DB und nicht mehr für die RAG.
Quelle: anonym


Baureihe 189
15.12.2005
Nun ist die Baureihe 189 komplett. Am 14. Dezember wurde die letzte Lok, die 189 100, in München-Allach an Railion übergeben. Die Lok trägt bereits die neuen Railion DB Logistics-Logos.
Quelle: Bahn-TV, Sascha Jansen


Baureihe 403
18.12.2005
Nach den Elloks gibt es ab morgen auch den ersten Werbe-Triebzug. Ein Ganzreklame-ICE-3 soll morgen auf Pressefahrt zwischen Köln und Düsseldorf gehen. Angeblich wurde der Zug mit Werbung der Telekom gestaltet.
Quelle: eisenbahn-kurier.de


Baureihe 410
01.12.2005
Start der Hochtastfahrten: Mit 330 Stundenkilometern zwischen Nürnberg und Ingolstadt
Countdown: neue Inbetriebnahmephase angelaufen / Ein Kraftpaket auf Schienen: ICE-S im Einsatz
Auf Bayerns neuer Bahnmagistrale Nürnberg - Ingolstadt starteten heute Vormittag die so genannten "Hochtastfahrten". Damit wurde eine neue Inbetriebnahmephase eingeleitet. Seit den Morgenstunden ist auf der Neubaustrecke ein wahres Kraftpaket auf den Schienen unterwegs: der ICE-S ("S" steht für Schnellfahrten). Er besteht aus zwei Hochleistungstriebköpfen und Mittelwagen, die mit modernster Messtechnik ausgestattet sind. Schrittweise tastet sich der ICE-S der DB Systemtechnik auf der 89 Kilometer langen Neubaustrecke auf eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/h hoch.
Bevor der erste fahrplanmäßige Zug am 28. Mai 2006 mit Tempo 300 zwischen Nürnberg und Ingolstadt auf die Strecke gehen kann, unternimmt die Deutsche Bahn Tests an den Gleisen und an der Oberleitung gemäß den gültigen Richtlinien der Deutschen Bahn AG und der TSI (technische Spezifikation für die Interoperabilität der Teilsysteme).
Jetzt sind die Ingenieure der DB Systemtechnik gefragt. Sie fahren ein umfangreiches Testprogramm und "tasten" sich konsequent in Richtung Höchstgeschwindigkeit heran. Diese Tests sind Bestandteil des vom Eisenbahnbundesamtes (EBA) und der europäischen Aufsichtsbehörde EBC (Eisenbahn-Cert) geregelten Zulassungsverfahrens. Bei den Hochtastfahrten wird die Geschwindigkeit stufenweise bis hin zur vorgeschriebenen Streckenhöchstgeschwindigkeit (300 Stundenkilometer) gesteigert. Doch damit nicht genug. Im Rahmen der fahrtechnischen Freigabe und um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten muss der Messzug um zehn Prozent schneller als die vorgesehene fahrplanmäßige Höchstgeschwindigkeit fahren. Im Rahmen des Prüfprogramms Hochtastfahrten werden das Laufverhalten des Fahrzeuges sowie das Zusammenwirken von Stromabnehmer und Oberleitung vorschriftsmäßig geprüft. In der Zeit vom 1. Dezember bis 10. Dezember tastet sich der ICE-S als Kurzzug mit nur einem Mittelwagen und vom 12. Dezember bis 18. Dezember als Langzug mit sechs Mittelwagen an die magische Geschwindigkeitsmarke von 330 Stundenkilometern heran.
Überprüfung der Oberleitung
Für die Überprüfung der Oberleitung ist der ICE-S mit einem speziellen Messstromabnehmer ausgerüstet. Dieser Stromabnehmer ist mit vier Kraftsensoren an den Schleifleisten und einer Höhenmesseinrichtung ausgestattet. Diese Einrichtung überprüft während der Hochgeschwindigkeitsfahrt die Kontaktkraft, den Fahrdrahtverlauf sowie die Höhenlage des Fahrdrahts. Eine Videokamera zeichnet das Verhalten Zusammenspiel von Fahrdraht und Stromabnehmer auf und überträgt die Bilder direkt in den Messwagen.
Überprüfung des Oberbaus
Parallel dazu wird das Laufverhalten des Fahrzeugs überwacht. Das geschieht mit Hilfe von vier Messradsätzen. Sie messen die zwischen Rad und Schiene auftretenden Kräfte. Spezielle Sensoren zeichnen zusätzlich die Beschleunigungen am Fahrwerk und im Wagenkasten auf. Jede vom Normalmaß abweichende Fahrzeugreaktion auf dem Gleis wird genauestens registriert und dank digitaler Übertragungstechnik direkt im Zug ausgewertet.
Der ICE-S in Zahlen
Zugkraft: 13.000 PS
Antriebsleistung: 4,8 MegaWatt je Triebkopf
Triebköpfe: 2 Triebköpfe aus der ICE 2-Serie
Kurzzug: 1 Mittelwagen aus der ICE 1-Serie
Langzug: 6 Mittelwagen aus der ICE 1-Serie
Gesamtgewicht Kurzzug: 211 Tonnen (entspricht etwa 40 Elefanten)
Beschleunigung von 0 auf 300 km/h: 6 Kilometer
Zahl der Messradsätze: 4
Zahl der Stromabnehmer: 2 (davon ein Messstromabnehmer)
Zahl der Dach-Kameras: 2
Quelle: DB AG Pressemeldung


Baureihe 423: S-Bahn München verbessert alle Fahrzeugkupplungen
06.12.2005
Erstmals sind im vergangenen Winter Probleme bei den Kupplungen der Münchner S-Bahn-Züge der Baureihe ET 423 aufgetreten. Durch den feinen Flugschnee waren Bauteile des elektrischen Kupplungsteils vereist und dadurch die Funktion gestört. Durch das häufige Kuppeln und Entkuppeln in der Hauptverkehrszeit muss sich die S-Bahn auf dieses wichtige Bauteil verlassen können.
Rund 350 Kupplungsvorgänge werden an einem Werktag im S-Bahn-Netz durchgeführt. Deshalb haben die Verantwortlichen der S-Bahn die Initiative ergriffen und die Industrie um Lösungsvorschläge gebeten. Eine zusätzliche Heizung für die Steuerstromkupplung war das Ergebnis. Alle 476 Kupplungen sind inzwischen damit ausgerüstet worden. Dazu wurde eine so genannte Bandagenheizung um den Luftzylinder der Steuerstromkupplung angebracht.
Eine Gummimatte über der Kupplung stellt eine weitere Verbesserung dar. Damit wird verhindert, dass Wasser in die Kupplungsteile eindringen und anschließend vereisen kann.
Erst wenn der Winter mit seinen „Besonderheiten" in Aktion tritt, steht fest, ob die Maßnahmen ausreichend waren. Wenn nicht, dann werden weitere Gespräche mit der Industrie notwendig. Die Kupplung des ET 423 besteht aus einem mechanischen und elektrischen Teil. Der mechanische Teil, unter anderem mit dem Hauptbolzen, war schon immer beheizt. Dieser Kupplungsteil ist offen und somit jedem Wetter ausgesetzt. Der elektrische Teil befindet sich hinter zwei Abdeckkappen, die per Luftdruck bewegt werden und sich vor dem Kuppeln öffnen.
Die Umrüstaktion an den Fahrzeugkupplungen kostet 75 000 Euro.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Baureihe 481/482
18.12.2005
Die Züge 481/482 411 bis 418 wurden zum Fahrplanwechsel (12.12.05) von Berlin-Friedrichsfelde Ost nach Berlin-Grünau umstationiert. Auch die Wannseer-481, die während der Stadtbahnsperrung nach Berlin-Friedrichsfelde sind, sind jetzt wieder in Wannsee.
Quelle: S-Bahnfahrgast


Deutsche Bahn und T-Mobile starten drahtlosen Internetzugang im ICE und Bahnhof
20.12.2005
Neuer Service im DB MobilityNet / Start auf der Pilotstrecke Dortmund - Köln / 20 große Bahnhöfe in Deutschland ab sofort HotSpot-Standorte von T-Mobile
(Köln, 20. Dezember 2005) Highspeed-Kommunikation in Highspeed-Zügen: Deutsche Bahn und T-Mobile schicken das Breitband-Internet auf die Zugreise. Ab heute ist das neue Angebot im ICE auf der Pilotstrecke Köln - Dortmund verfügbar. Damit wird der schnelle und komfortable Zugriff per W-LAN (Wireless Local Area Network) auf das World Wide Web oder firmeneigene Intranet möglich. Bahnreisende können während der Zugfahrt E-Mails abrufen und beantworten und somit einen weiteren Service im DB MobilityNet, dem Informations- und Kommunikationsservice für Reisende der Bahn, nutzen. Weiterer Bestandteil der Kooperation ist der Ausbau wichtiger Bahnhöfe zu Hotspots, den öffentlichen W-LAN-Standorten von T-Mobile.
„Für unsere Kunden bieten wir mit diesem Service im Rahmen des DB MobilityNet den schnellen Zugang ins Internet. Die Bahn gewinnt damit weiter an Attraktivität gegenüber dem Auto. Denn bei uns können die Kunden arbeiten oder sich entspannen und damit ihre Zeit sinnvoll verbringen“, so Hartmut Mehdorn, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG.
Kai-Uwe Ricke, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Telekom AG: „Die Deutsche Telekom bietet ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote für die Breitbandkommunikation in Fest- und Mobilfunknetzen. Jetzt sind wir auf gutem Wege, Datenkommunikation in Breitbandqualität im ICE zu realisieren. Mit dieser technologischen Innovation schlagen wir ein neues Kapitel der Breitbandstory in Deutschland auf.“
Für das Pilotprojekt haben Deutsche Bahn und T-Mobile insgesamt sieben ICE 3 mit der Technik für die Breitbandkommunikation ausgestattet. Zu erkennen sind sie am HotSpot-Logo von T-Mobile. Die Internetanbindung zwischen Köln und Dortmund erfolgt unterwegs über mehrere UMTS-Funkkanäle (Universal Mobile Telekommunikation System). Im Pilotprojekt werden aber auch alternative Anbindungen etwa per Satellit getestet.
Darüber hinaus stellen Bahn und T-Mobile auf der weiterführenden Strecke von Dortmund nach München ein besonderes Informations-Angebot bereit. Neben aktuellen Service- und Reiseinformationen der Bahn steht ein umfangreiches Content-Angebot aus dem Informationsportal von T-Online zur Verfügung. Die Inhalte werden während der Fahrt bei den Aufenthalten in den jeweiligen Bahnhöfen aktualisiert. Während der Versuchsphase ist die Nutzung im Zug kostenlos. Das Pilotprojekt läuft zunächst bis Ende März 2006 und soll die technische Leistungsfähigkeit und die Akzeptanz des Angebots testen. Bei erfolgreichem Verlauf der Pilotphase ist die Ausweitung auf weitere ICE-Strecken und -Züge geplant. T-Mobile erbringt diesen Service in Kooperation mit T-Systems als Technologiepartner. T-Systems hat diese innovative Lösung von der Idee bis zur marktreifen Realisierung entwickelt. Die Lösung selbst hat international großes Interesse gefunden. Über das Angebot im ICE hinaus sind inzwischen 20 ICE-Bahnhöfe mit einem W-LAN-HotSpot von T-Mobile ausgestattet. In folgenden Bahnhöfen können Reisende auf dem Bahnsteig oder im Vermarktungsbereich zu den üblichen HotSpot-Konditionen von T-Mobile mit W-LAN-fähigen Geräten online gehen: Augsburg Hbf, Berlin Ostbahnhof, Bochum Hbf, Dortmund Hbf, Düsseldorf Hbf, Düsseldorf Flughafen, Duisburg Hbf, Essen Hbf, Frankfurt (Main) Hbf, Frankfurt (Main) Flughafen, Hamburg Hbf, Hannover Hbf, Hannover Messe/Laatzen, Köln Hbf, Köln-Deutz, Mannheim Hbf, München Hbf, Nürnberg Hbf, Stuttgart Hbf, Würzburg Hbf.
Quelle: Pressemeldung DB AG, Foto : DB AG/T-Mobile



Stürme beeinträchtigen Zugverkehr bundesweit
16.12.2005
Schwerpunkte: Niedersachsen, Bremen, Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Raum Passau (Stand: 13.45 Uhr)
(Frankfurt am Main, 16. Dezember 2005) Stürme beeinträchtigen derzeit bundesweit den Bahnverkehr. Schwerpunkte liegen zur Stunde in den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen sowie im Raum Passau (Bayern).
Im Großraum Bremen müssen im Personenfernverkehr Verspätungen von bis zu 60 Minuten einkalkuliert werden. Zudem ist die Strecke Vilshofen - Passau (Bayern) derzeit gesperrt. Hauptursachen sind beschädigte Oberleitungen durch herabfallende Äste und umgestürzte Bäume.
Fernverkehrszüge werden großräumig umgeleitet. Darüber hinaus kommt es auch im Nahverkehr zu Beeinträchtigungen. Die Deutsche Bahn setzt alles daran, die Schäden schnellstens zu beheben und die Auswirkungen für die Reisenden möglichst gering zu halten.
(Anm. der Redaktion. Am Nachmittag fielen dann auch noch die Umleitungstrecken von München nach Salzburg sowie die Korridorstrecke Salzburg - Kufstein und die Umleitungsstrecke Holzkirchen - Rosenheim aus, so dass praktisch kein Durchkommen mehr möglich war. Der aktuelle Stand der Dinge ist mir leider nicht bekannt.)
Quelle: Deutsche Bahn AG


Hochmoderne Elektronik macht Hauptbahnhof Frankfurt noch leistungsfähiger
14.12.2005
Elektronisches Stellwerk von OB Roth und Bahnchef Mehdorn feierlich in Betrieb genommen / Züge werden per Mausklick gesteuert.
Mit einem symbolischen Mausklick haben Petra Roth, Oberbürger­meisterin der Stadt Frankfurt, und Bahnchef Hartmut Mehdorn im Hauptbahnhof Frankfurt am Main heute das Elektronische Stellwerk (ESTW) offiziell in Betrieb genommen. „Mit dem neuen Elektronischen Stellwerk haben wir die Weichen für den Schienenverkehrsknotenpunkt Frankfurt am Main in Richtung Zukunft gestellt", sagte Hartmut Mehdorn bei der Feierstunde, „der Einsatz moderner Leit- und Sicherungstechnik ist eine der wesentlichen Grundlagen, um unsere Infrastruktur leistungsfähiger zu machen. Auch in Zukunft werden wir weiter in diesen Bereich investieren".
Die Investitionen von insgesamt 132 Millionen Euro in das neue ESTW bringen sowohl dem Nah- als auch dem Fernverkehr viele Vorteile. Durch die Erhöhung der Ein- und Ausfahrgeschwindigkeit im Frankfurter Hauptbahnhof von 30 auf 60 Stundenkilometer und eine höhere Kapazität bei der Zugabfertigung steigt die ge­samte Leistungsfähigkeit des Schienenver­kehrs in der Rhein-Main-Region und wird auch positive Auswirkungen auf den bundesweiten Zugverkehr haben. Täglich nutzen 280.000 Reisende den Bahnhof. 1.100 Zugfahrten werden täglich durch die jetzt erneuerte Stellwerkstechnik gesteuert. Damit ist der Frankfurter Hauptbahnhof einer der verkehrsreichsten Bahnhöfe Europas.
Anfang November hatte die mehrstufige Inbetriebnahme des neuen Elektronischen Stellwerks im Hauptbahnhof Frankfurt begonnen. In vier Abschnitten wurden die insgesamt 25 Gleise im Bahnhofsbereich an das neue Stellwerk und damit an die Betriebszentrale angeschlossen. Von dort aus überwachen und steuern jetzt die Fahrdienstleiter den Zugverkehr an 60 Monitoren. Mit der Einrichtung des ESTW wurden im Gleisfeld vor den Bahnhofshallen und auf den Bahn­stei­gen 310 Kilometer Kabel verlegt, 254 Signale montiert, 350 Weichen angepasst und 11,5 Kilometer Kabelkanäle aus Beton errich­tet.
Damit der Zugverkehr möglichst ungehindert fahren konnte, durfte meistens nur nachts gearbeitet werden - in der so genannten Zugpause, in der im Hauptbahnhof der Schienenverkehr ruht. Erst in der Inbetriebnahmephase waren dann Fahrplanänderungen erforderlich. Mit einem aufwändigen Informationskonzept hatte die Bahn im Vorfeld und während der Umstellungsphase über die ESTW-Inbetriebnahme und deren Auswirkungen informiert, so dass sich alle Fahrgäste rechtzeitig darauf einstellen konnten. Zusätzliche Servicemitarbeiter standen sowohl im Hauptbahnhof wie auch in umgebenden Bahnhöfen für die Fragen der Fahrgäste zur Verfügung.
Am 27. November 2005 war das einst modernste und größte Stellwerk Europas nach 48 Jahren außer Betrieb genommen worden. Seit 1957 waren aus dem Stellwerksgebäude zwischen Gleis 9 und 10 etwa 20 Millionen Zug­fahr­ten und fünfmal so viele Rangierfahrten gesteuert worden.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Ausbauprogramm der S-Bahn München abgeschlossen
14.12.2005
Gesamtinvestitionen von über 300 Millionen Euro in Modernisierung der Münchner S-Bahn / Ausbauprogramm wird mit Bau der zweiten Stammstrecke fortgesetzt
(München, 14. Dezember 2005) Das bisher größte Investitionsprogramm in der Geschichte der S-Bahn München ist abgeschlossen. Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel zieht eine positive Bilanz der Bauarbeiten. Mit dem Bau einer separaten S-Bahn-Bahnstrecke nach Dachau wurde das letzte Projekt des 266 Mio. Euro-Ausbauprogramms erfolgreich beendet. Inklusive zusätzlicher Maßnahmen in Deisenhofen wurden so rund 300 Mio. Euro in die Modernisierung der S-Bahn München investiert. Herausragende Maßnahmen dieser Modernisierung waren:
· Die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke ist die bekannteste Maßnahme in diesem Ausbauprogramm. An 50 Wochenenden musste dazu von Samstagabend bis Montagfrüh der S-Bahn-Tunnel gesperrt werden. Dazu kamen über 200 Betriebseinschränkungen an Werktagen, um die neue Signaltechnik auf Deutschlands meist befahrener Bahnstrecke einzubauen.
· Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Giesing - Deisenhofen. Im März 2001 war hier Baubeginn für ein zweites Gleis, die Beseitigung von Bahnübergängen und die Modernisierung bzw. der Neubau von Bahnsteigen. Zusätzlich, d. h. außerhalb des 266 Mio.-Programms, wurde die südliche Ausfahrt des Bahnhofs Deisenhofen umgebaut. Neue Gleise und Weichenverbindungen wurden für den reibungslosen S-Bahn-Verkehr eingebaut. Hinzu kam schon im Vorgriff auf weitere Taktverdichtungen in Zusammenhang mit der zweiten Stammstecke ein kompletter Oberleitungsumbau. Rund 94,5 Millionen Euro wurden in diese Projekte investiert.
· Die Umfahrung Berg am Laim. Eine neue Bahnstrecke von Riem bis zum Leuchtenbergring beseitigt ein früheres Nadelöhr im Münchner Osten. Dadurch kann auch hier der Regional- und Güterverkehr von der S-Bahn getrennt werden. Am 8. August 2002 wurde der Bau begonnen und pünktlich im Herbst 2003 beendet. Die Kosten dafür betrugen rund 29 Mio. Euro. Der Umbau des Ostbahnhofes mit einer Aufstockung der S-Bahn-Gleise von vier auf fünf. Im August 2003 begann die Modernisierung des Bahnsteiges C (Gleise 5/6). Dann folgten umfangreiche Weichen- und Gleisumbauten für das „neue" Gleis 5. Rund 10,2 Mio. Euro wurden für diesen im Mai 2004 abgeschlossenen Umbau aufgewendet.
Eigene S-Bahn-Gleise nach Dachau und Petershausen. Im März 2000 wurde mit dieser Maßnahme begonnen und im Dezember 2005 wurde sie abgeschlossen. Hier betrugen die Investitionen rund 126,1 Mio. Euro.
„Trotz des sehr engen Zeitplans konnten alle Maßnahmen pünktlich abgeschlossen werden. Erfreulich ist, dass die Arbeiten ohne nennenswerte Vorfälle durchgeführt worden sind", so Klaus-Dieter Josel zum Abschluss des Ausbauprogramms und bedankte sich bei den Fahrgästen: „Die Bauarbeiten verursachen Lärm, Staub, Schmutz und Behinderungen. Oftmals waren viel Geduld und Verständnis notwendig".
S-Bahn-Stammstrecke
Mit Abschluss der Baumaßnahmen zum 266 Mio. Euro-Ausbauprogramm wird die Münchner S-Bahn-Stammstrecke zu Europas meist befahrene Bahnstrecke. 30 Zugfahrten je Richtung und Stunde werden dem Fahrgast ab Fahrplanwechsel angeboten. Damit ist auch die obere Grenze der Belastbarkeit erreicht.
Alle Maßnahmen zur Modernisierung der S-Bahn inklusive der zusätzlichen Arbeiten in Deisenhofen erforderten Investitionen in Höhe von 331 Mio. Euro. Diese Kosten wurden zu großen Teilen vom Freistaat Bayern und der DB Netz AG finanziert.
Die Zukunft hat schon begonnen
Die erfreulichen Fahrgastzuwächse bei der S-Bahn München seit Einführung des 10-Minuten-Taktes im Dezember 2004 sind die ersten Vorboten einer weiteren erfreulichen Entwicklung im Öffentlichen Personennahverkehr im Großraum München. Die zweite Stammstrecke muss gebaut werden. Das Planfeststellungsverfahren für dieses Projekt ist bereits fortgeschritten. Die Bahn rechnet mit einem Baubeginn im Herbst 2006. Weitere so genannte netzergänzende Maßnahmen werden zurzeit untersucht. „Gemeinsam mit dem Freistaat Bayern werden wir die S-Bahn München auf die Zukunft vorbereiten", so Klaus-Dieter Josel bei seinem Ausblick.
„Bayern ist das Bahnland Nr. 1 in Deutschland. Nach den Verbesserungen im Regionalverkehr wird nun mit Takt 10 auf fünf Außenästen der S-Bahn München ein weiterer Quantensprung im Öffentlichen Personennahverkehr in Bayern erreicht", so Josel weiter.
Täglich sind in Bayern rund eine Million Fahrgäste in den Regionalzügen der Bahn unterwegs, davon 720 000 alleine bei der Münchner S-Bahn.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation


Feierliche Streckeneröffnung der eigenen S-Bahn-Gleise Richtung Dachau
09.12.2005
Landkreis Dachau hat Grund zum Feiern
Am Samstag, 10. Dezember 2005, werden die neuen S-Bahn-Gleise zwischen Obermenzing und Dachau in Betrieb genommen. Damit kann die Münchner S-Bahn unabhängig vom weiteren Bahnverkehr einen dichteren Takt einführen. Rund 150 Ehrengäste, darunter auch Pioniere des MVV und der S-Bahn, werden mit Deutschlands erstem S-Bahn-Zug der Baureihe ET 420 am Samstag Vormittag am Münchner Hauptbahnhof starten. Die erste Haltestelle wird die neue Station Untermenzing sein. Hier findet die offizielle Eröffnung des Haltepunktes mit kirchlichem Segen statt.
In Untermenzing werden die Gäste mit Münchens jüngstem S-Bahn-Zug der Baureihe ET 423 abgeholt. Dieser Zug bringt die Ehrengäste nach Karlsfeld und Dachau. Der Eröffnungszug wird in Dachau von Oberbürgermeister Peter Bürgel und der Knabenkapelle Dachau empfangen. Als symbolischen Akt der Streckeneröffnung werden dann Vertreter der Politik und der Bahn goldene Spannklemmen am Gleis anbringen. Bei der Eröffnung von neuen Bahnstrecken ist es traditionell üblich, einen goldenen Nagel in eine Holzschwelle einzuschlagen. Diese Tradition wird mit den Spannklemmen fortgesetzt.
Im beheizten Festzelt am Bahnhof Dachau beginnt um 12 Uhr der Festakt. Oberbürgermeister Peter Bürgel wird das Fest eröffnen. Danach folgen Ansprachen des Bayerischen Wirtschaftministerium und des bayerischen Bahnchefs Klaus-Dieter Josel.
Zu diesem Festakt ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Das Zelt fasst etwa 500 Plätze. Von 11 bis 16 Uhr können sich die Gäste über den Bau der Strecke, den neuen Fahrplan und über Angebote des MVV und der Bahn informieren. Dazu stehen Mitarbeiter von DB Projektbau, von DB Regio Oberbayern, der S-Bahn und des MVV den interessierten Gästen zur Verfügung.
Für die Kinder gibt es ein Rangierspiel und einen speziellen Kinderspieltisch. Im Zelt werden preiswerte bayerische Speisen und Getränke angeboten. Nach den Ansprachen spielt die Knabenkapelle Dachau. Moderator Bernt Lusteck vom Bayerischen Rundfunk wird durchs Programm führen und zahlreiche Preise verlosen.
Quelle: Pressemeldung DB AG


Elektrisch von Angermünde nach Schwedt (Oder)
09.12.2005
Oberleitung fertig gestellt / Ohne Umsteigen von Schwedt (Oder) nach Berlin / Am Sonntag, 11. Dezember, kostenloser Streckentest
Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wird der elektrische Zugbetrieb zwischen Angermünde und Schwedt (Oder) aufgenommen. Damit ist die Weiterfahrt nach Berlin ohne Umsteigen möglich. Aus Anlass der Inbetriebnahme lädt die Deutsche Bahn AG am Sonntag, 11. Dezember, alle Reisenden ein, die Strecke zwischen Angermünde und Schwedt (Oder) und zurück kostenlos zu testen.
Mit der im Mai 2006 geplanten Inbetriebnahme des Nord-Süd-Tunnels und des neuen Hauptbahnhofs in Berlin sind Reisende aus Schwedt (Oder) um bis zu einer halben Stunde schneller, in nur 77 Minuten, in Berlin.
Für die Elektrifizierung der rund 23 Kilometer langen Strecke wurden 330 Maste aufgestellt, die Oberleitung einschließlich der Stromversorgungsleitungen montiert und besondere Vorrichtungen für den Vogelschutz erstellt. Gleichzeitig mit der Elektrifizierung wurden auch die Telekommunikationsanlagen modernisiert. So sind 14 Kilometer Streckenfernmeldekabel neu verlegt und rund 400 alte Freileitungsmaste mit über 128 Kilometern Freileitungsdraht abgebaut worden.
Die Elektrifizierung der Strecke kostete rund 6 Millionen Euro. Davon investierte das Land Brandenburg 5,4 Millionen Euro (mit 75 Prozent Förderung durch die Europäische Union) und die Bahn 0,6 Millionen Euro.
Die Bahnstrecke zwischen Angermünde und Schwedt (Oder) wurde bereits bis 2001 einschließlich Bahnübergänge und Bahnsteige umfassend modernisiert und für Geschwindigkeiten von 80 Kilometer pro Stunde ausgebaut. Ende Juli 2005 war mit dem Neubau der Eisenbahnbrücke in Mürow die letzte Langsamfahrstelle auf der Strecke beseitigt.
Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


EBA: Nutzungserlaubnis für das Zugsicherungssystem ETCS erteilt
07.12.2005
Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat am 21.11.2005 die Erlaubnis zur kommerziellen Nutzung für das Europäische Zugleit- und Sicherungssystem ETCS (European Train Control System) erteilt. Damit kann das ETCS nach erfolgreicher Sicherheitserprobung auf der Pilotstrecke Jüterbog - Halle / Leipzig zum Einsatz kommen.
Diesem Schritt ging eine mehr als zweijährige Test- und Erprobungsphase voraus, die durch die intensive Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn AG, dem Herstellerkonsortium Alcatel SEL und Siemens AG, der benannten Stelle Eisenbahn-Cert sowie dem EBA gekennzeichnet war. Nachdem die sichere Funktion des Systems nachgewiesen wurde, muss es nun seine Praxistauglichkeit im realen Eisenbahnbetrieb auf der Pilotstrecke unter Beweis stellen. Mit Erreichen dieses Meilensteins wurden bereits wichtige Erkenntnisse bezüglich der Konsolidierung der europäischen Spezifikation und der Migration von ETCS in die nationale Infrastruktur gewonnen, die nun weiter untermauert werden.
Das ETCS soll zukünftig den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr erleichtern. Bislang sind in Europa 14 verschiedene Zugsicherungssysteme im Einsatz. Die Einführung des ETCS soll langfristig einen durchgängigen grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr innerhalb Europas ermöglichen. Das Eisenbahn-Bundesamt ist Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für die Eisenbahnen des Bundes und ist gesetzlich u.a. zuständig für die Zulassung und Überwachung von Signal-, Telekommunikations- und Elektrotechnischen Anlagen der Eisenbahnen.
Quelle: Pressemeldung EBA


Erstmals in Europa: Neues Europäisches Zugsicherungssystem ETCS (Level 2) für den Passagierbetrieb zugelassen
07.12.2005
Das neue Europäische Zugsicherungssystem „European Train Control System" (ETCS) wird seit dem 5. Dezember in Deutschland für den kommerziellen Passa­gierbetrieb eingesetzt. Deutschland ist damit das erste Land, in dem ETCS in der Ausbaustufe Level 2 für die Steuerung fahrplanmäßiger Züge zum Einsatz kommt. Damit wurde ein Markstein in der Entwicklung eines durchgängigen grenzüber­schreitenden Schienenverkehrs in Europa gesetzt. Einsatzgebiet der ETCS-Tech­nik ist der Streckenabschnitt Jüterbog-Halle/Leipzig. Dort haben die Konsortial­partner Siemens und Alcatel in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn das deutsche ETCS-Pilotprojekt realisiert.
Sechs Jahre lang hat das Konsortium die ETCS-Technologie entwickelt bis im Juli 2003 die Serienerprobung begann. Dabei fuhr zwischen Jüterbog und Bitterfeld, erstmals in Europa, ein von ETCS Level 2 geführter Zug mit 200 Stundenkilometern. Nach Ab­schluss der zweijährigen Erprobungsphase wurde im Dezember 2005 die Strecke Jüterbog-Halle/Leipzig als erste in Europa für den kommerziellen Passagierbetrieb unter ETCS Level 2 freigegeben.
„Der Beweis der Funktionalität im operativen Betrieb ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Interoperabilität der Bahnen in Europa. Jetzt gilt es, die politischen Rahmenbedin­gungen so zu setzen, dass aus dem technologischen Vorsprung der deutschen Industrie ein nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg wird", betonte Andreas Busemann, Leiter des Geschäftsgebiets Rail Automation bei Siemens Transportation Systems.
„Diese Tatsache zeigt, dass ETCS stabil funktioniert und zuverlässig verfügbar ist", sagte Hans Leibbrand, Leiter des Unternehmensbereichs Transport Automation Systems von Alcatel in Deutschland. „Mit unserer Technologie liefern wir die Basis für einen durch­gängigen grenzüberschreitenden Schienenverkehr in Europa und unterstreichen die deutsche Spitzenstellung im Bereich der Zugleit- und Sicherungstechnik."
Einig sind sich die Bahnen Europas und die Bahnindustrie darin, dass nur die Ausrüs­tung ganzer Korridore mit ETCS betriebswirtschaftlich sinnvoll ist und den gewünschten zeitlichen und ökonomischen Vorteil über lange Distanzen sicherstellt. In Deutschland, als europäischer Verkehrsdrehscheibe, sollen 4500 Kilometer der durch das Bundes­gebiet führenden Transeuropäischen Korridore bis 2020 mit ETCS ausgerüstet werden. Derzeit befinden sich europaweit Bahnstrecken mit einer Länge von etwa 6000 Kilo­metern in der Erprobung mit ETCS. Bei deren Zusammenführung zu langen Distanzen kommt Deutschland aufgrund seiner zentralen Lage in Europa eine besondere verkehrs­politische Verantwortung zu.
Über ETCS
ETCS steht für „European Train Control System" und ist ein Zugsicherungssystem für den grenzüberschreitenden Verkehr. Unterschiede in der Signaltechnik, der Zugsiche­rungstechnik, der Betriebsführung und der Kommunikation führen bislang an den Grenzen zu erheblichen Zeitverlusten. Langfristig ersetzt das ETCS die 14 in Europa eingesetzten Zugsicherungssysteme durch eine einheitliche Technologie und einen Teil der Lichtsignale an den Strecken durch Führerstandsignale. Dies reduziert nicht nur die Infrastrukturkosten erheblich, sondern ermöglicht auch einen interoperablen europä­ischen Zugverkehr. Um die Anforderungen der einzelnen Eisenbahnverwaltungen und die verschiedenen streckenseitigen Ausrüstungsvarianten der europäischen Zugsteu­erungs- und Zugsicherungssysteme berücksichtigen zu können, wurden für ETCS unterschiedliche Stufen (Level) definiert, die auch betrieblich unterschiedlichen Anforderungen entsprechen.
Quelle: Pressemeldung Siemens


DB nimmt ETCS-Betrieb auf
06.12.2005
Zulassung für Pilotstrecke Berlin - Leipzig sowie für Fahrzeuge erteilt / Deutschland gestaltet den europäischen Standard mit.
Bahngeschichte schrieb heute das IC-Zugpaar 2519 / 2518 auf der Strecke Berlin nach Leipzig: Erstmals ist ein fahrplanmäßiger Personenzug der Deutschen Bahn unter der Steuerung der neuen internationalen Leit- und Sicherungstechnik ETCS (European Train Control System) gefahren. Damit ist die betriebliche Funktionsfähigkeit auf der Pilotstrecke belegt. Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Zulassung zum Betrieb erteilt.
Roland Heinisch, Vorstand Systemverbund Bahn, sagte: „Von dieser ersten ETCS-Strecke gehen positive Signale nach Europa. Gemeinsam mit der Bahnindustrie haben wir hier einen technischen Standard entwickelt, der im europäischen Schienenverkehr unsere Anforderungen hinsichtlich der Leistungsfähigkeit im Betrieb sicherstellt. Für die Industrie gilt es jetzt, die gewonnenen Erkenntnisse aus der umfangreichen Pilotphase zu nutzen und die Entwicklung serienreifer, wettbewerbsfähiger Produkte voranzutreiben."
Auf der Strecke Berlin - Leipzig hat die Deutsche Bahn gemeinsam mit den Firmen Siemens und Alcatel im Abschnitt Jüterbog - Leipzig auf rund 100 Kilometer Länge das Zugsicherungssystem ETCS Level 2 installiert. Parallel dazu wurden fünf Fahrzeuge der Baureihe 101 mit ETCS aus­gerüstet. Das neue Leit- und Sicherungssystem soll nach und nach in Europa auf den wichtigsten internationalen Bahnstrecken die heute mehr als 20 unterschiedlichen nationalen Systeme ablösen. Darüber sind sich die Bahnen grundsätzlich einig. Die EU gibt dies vor.
ETCS wird in Europa den grenzüberschreitenden, internationalen Schienen­verkehr auf lange Sicht vereinfachen. Die Einführung des anspruchsvollen Leit- und Sicherungssystems ist für das Streckennetz der Deutschen Bahn mit Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe in Strecken, Stellwerke und Fahrzeuge verbunden. Über mehr als ein Jahr­zehnt wird die bundesweite Implementierung dauern. Heute sichert die DB ihre Verkehre im Hochgeschwindigkeitsbereich durch die leistungsfähige LZB (Linien-Zugbeeinflussung), im konventionellen Verkehr durch PZB (Punktförmige Zugbeeinflussung).
Die Realisierung von ETCS wird von verschiedenen europäischen Bahnen vorangetrieben. Neben Deutschland soll in Italien noch in diesem Jahr der Passagierbetrieb unter ETCS-Level-2-Bedingungen aufgenommen werden. In den Ländern Österreich, Ungarn, Luxemburg und Spanien kommt ETCS Level 1 zur Anwendung, Schweiz, Italien, Belgien und die Niederlande installieren vorwiegend Level 2. Auf der internationalen Strecke POS (Paris - Ostfrankreich - Süddeutschland) bereiten DB und SNCF ihr erstes grenzüberschreitendes, gemeinsames ETCS-Projekt als nächsten Schritt zum europäischen Standard vor.
Quelle: Pressemeldung DB AG


TGV absolviert erste Testfahrten in Deutschland
05.12.2005
Zulassungsvoraussetzungen für deutsches Streckennetz bis Mitte 2006 erwartet / ICE hat Zulassungsfahrten in Frankreich abgeschlossen
Der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV ist ab heute auf Deutschlandtournee. Grund für das ungewöhnliche Ereignis: Der Zug der französischen Staatsbahn SNCF absolviert in den nächsten Monaten ein umfangreiches Testprogramm, dessen Ziel es ist, die Zulassung des TGV für den Verkehr auf dem deutschen Streckennetz zu erreichen.
Im Laufe dieser Woche werden im Großraum München sowie auf den Strecken Augsburg-Ulm und Karlsruhe-Freiburg bei Geschwindigkeiten bis 140 km/h verschiedene Fahrzeugfunktionen im Zusammenspiel mit dem deutschen Streckennetz getestet. Angefangen von der Funktionsweise der Bremsen und Stromabnehmer bis hin zu den Zugsicherungssystemen oder der elektromagnetischen Verträglichkeit. Ab Mitte Dezember beginnen auf der Schnellfahrstrecke Würzburg-Hannover die Hochtastfahrten, bei denen die Geschwindigkeit bis zunächst 250 km/h stufenweise gesteigert wird.
Die Testfahrten, die bis Mitte 2006 abgeschlossen sein sollen, werden mit dem so genannten TGV POS, bestehend aus zwei nagelneuen Triebköpfen und acht Mittelwagen, absolviert. Die Tests werden von Technikspezialisten der Deutschen Bahn, unterstützt von Technikern der französischen Bahn und des Herstellers Alstom, durchgeführt. Auftraggeber ist die SNCF. Was dem TGV jetzt in Deutschland bevor steht, hat der ICE 3 der Bahn auf dem französischen Netz bereits hinter sich gebracht: Im September 2005 war der technische Teil für die Frankreich-Zulassung des ICE 3 erfolgreich beendet worden. Damit ist unter Beweis gestellt: Die Technik des ICE 3 wird den landesspezifischen Anforderungen in Frankreich gerecht werden. In einem umfangreichen Umbauprogramm muss nun das ICE-Industriekonsortium verschiedene ergänzende Maßnahmen am Fahrzeug vornehmen.
Quelle: DB AG Pressemeldung


Eisenbahn-Bundesamt erteilt Erlaubnis zur Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks Frankfurt(M) Hauptbahnhof
03.12.2005
Eisenbahn-Bundesamt erteilt Erlaubnis zur Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks Frankfurt(M) Hauptbahnhof
Die für Hessen zuständige Außenstelle des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) hat am 25.11.2005 der DB AG die vorläufige Erlaubnis zur Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Frankfurt (M) Hauptbahnhof erteilt. Diese Voraussetzung zu der dann am 27.11.2005 erfolgten Inbetriebnahme ist Bestandteil der Bauaufsicht, die das EBA als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde der Bahn bei der Erneuerung der Sicherungsanlagen ausübt. Notwendig geworden waren die sicherungstechnischen Erneuerungsmaßnahmen, weil einerseits die aus dem Jahre 1954 stammende, vorhandene Stellwerksanlage aufgrund altersbedingter Verschleißerscheinungen abgängig war und um andererseits die Eisenbahninfrastruktur des Frankfurter Hauptbahnhofs an die Erfordernisse der Gegenwart und der Zukunft (z.B. ICE-Vertaktung) anpassen zu können.
Die nunmehr durchgeführte Erneuerung basiert auf dem Einsatz modernster Rechnertechnik. Diese ermöglicht eine nahezu vollautomatisierte Steuerung des Zugverkehrs in dem betriebswichtigen Eisenbahnknoten im Ballungsraum Frankfurt. Aufgrund der fehlenden räumlichen Ausdehnungsmöglichkeiten des Frankfurter Hauptbahnhofs waren umfangreiche technisch/betriebliche Sonderlösungen erforderlich. In Folge dieser Besonderheit war das EBA während der gesamten Bauausführung, insbesondere der Endphase, in den Planungs-, Ausführungs- und Abnahmeprozess zeitnah eingebunden. Für die neue rechnergesteuerte Sicherungstechnik, deren 315 Signale und 331 Weichen von sechs Fahrdienstleitern in der Betriebszentrale Frankfurt (M) bedient werden, wurden mehrere tausend Einzelpläne durch das EBA bauaufsichtlich behandelt und freigegeben.
Zur Finanzierung der Maßnahme hat der Bund seit dem Jahr 2000 Finanzierungsmittel in Höhe von 77,0 Mio. € bereitgestellt. Die Mittel werden nach dem Gesetz über den Ausbau der Schienenwege des Bundes (Bundesschienenwegeausbaugesetz) zu 80% als zinsloses Darlehen und zu 20% als nichtrückzahlbarer Baukostenzuschuss vergeben. Die Bereitstellung der Bundesmittel erfolgt nach fachtechnischer und wirtschaftlicher Prüfung der Infrastrukturplanungen beim EBA, dem auch die Prüfung der zweckentsprechenden Verwendung der Mittel obliegt.
Quelle: EBA Pressemeldung


Aktuelles zum Thema TGV Saarbrücken - Ludwigshafen
02.12.2005
Das OVG Koblenz hat die Klage der Stadt Landstuhl bezüglich des fehlenden Lärmschutzgutachtens der Bahn abgewiesen. Die Begründung lautet, dass die einzelne Betroffene die Möglichkeit der Klage haben, jedoch nicht die Stadt Landstuhl.
Die Stadt klagte wegen einem fehlenden Lärmschutzgutachten und befürchtet durch die Anhebung der Vmax. von 160 auf 200 km/h einen höheren Lärmpegel.
Quelle: Sascha Jansen




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Privatbahnen

Siemens-Dispoloks Ergänzt!
22.12.2005
Ein paar Neuigkeiten gibt es von den Siemens-Dispoloks : Die ES 64 U2-042 wurde gestern von RN 1621 von Emmerich nach Kijfhoek in den Niederlanden geschleppt. Sie soll dort auf der High Speed Lijn=Hochgeschwindigkeitsstrecke von Amsterdam nach Den Haag unter 25 KV Zulassungsfahrten machen. Da die NS das neue Netz unter 25 KV laufen lassen möchte. Somit wäre es möglich mit dem Taurus bis in die Niederlande zu fahren.
Als Gegenleistung für die bei der ÖBB in Dienst stehenden ES 64 F4 von Siemens sind die 1116 066-068 nun im Dienst von Siemens-Dispolok. Erster Mieter sollte Railion werden, der die Loks langfristig im Umlauf der 182 einsetzten wollte. Allerdings scheint das Geschäft nun wieder geplatzt zu sein, den die Maschinen werden bereits morgen wieder an Siemens zurückgehen. Eventuell liegt es aber auch an den nun kommenden Feiertagen mit erwartungsgemäß weniger Güterzugleistungen.
DB Autozug ist derzeit groß auf Loksuche. Nun soll ein Siemens-Taurus für die Beförderung des Urlaubszuges 1184/85 zwischen Hamburg und Bludenz angemietet werden, der dann von Mitarbeitern von Fernverkehr gefahren wird. Angemietet wurde die ES 64 U2 035.
Quelle: DSO, anonym


Baureihe 441 Hector Rail
18.12.2005
Nun ist die erste SBB-474 bekannt, die für die schwedische Privatbahn Hectorrail umgebaut werden soll. Es ist die 474 006, die aktuell ohne Anschriften an den Seitenflächen in München-Allach steht.
Quelle: railcolor.net


Baureihe ES 64 U2
09.12.2005
Abellio bekommt zu ihrem ES 64 U2-047 noch den ES 64 U2-045 und 046 dazu, damit ist der Bestand für den RB 40 zum Fahrplanwechsel komplett.
Quelle: anonym


NOB nimmt mit neuen Zügen Abschied vom Flensburg-Express
06.12.2005
Am kommenden Samstag nimmt die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) Abschied von der Linie Hamburg-Flensburg-Padborg (DK), die sie seit November 2003 mit dem „Flensburg-Express" betreibt.
Ab dem 11. Dezember wird die Regionalbahn Schleswig-Holstein, eine Tochter der Deutsche Bahn AG, die Strecke übernehmen. Sie hat sich in der Ausschreibung durchgesetzt und hat vom Land Schleswig-Holstein den Auftrag bekommen, die Strecke bis 2014 zu betreiben.
Die NOB verlässt diese Strecke schweren Herzens. „Innerhalb von zwei Jahren haben wir es geschafft, das Fahrgastaufkommen deutlich zu steigern", so NOB-Geschäftsführer Karl-Heinz Fischer, „und das, obwohl wir zugegebenermaßen vor der Betriebsaufnahme ein hohes Maß an Flexibilität und Improvisation beweisen mussten."
Nach der Insolvenz der FLEX AG im Jahr 2003 wurden die Zugleistungen zwischen Hamburg, Flensburg und Padborg kurzfristig vom Land Schleswig-Holstein neu ausgeschrieben. Am 25. September 2003 wurde die NOB als Sieger bekannt gegeben. Nur 37 Tage standen dem privaten Unternehmen damals zur Verfügung, um das notwendige Personal zu übernehmen, Loks und Waggons zu besorgen, Betriebsgenehmigungen einzuholen und ein Cateringkonzept auszuarbeiten.
In der letzten Woche des Betriebs setzt die NOB zwischen Hamburg und Padborg die neuen Reisezugwagen ein, die ab dem 11. Dezember auf der Strecke Hamburg-Westerland fahren werden - diese Verbindung übernimmt die NOB von der Regionalbahn Schleswig-Holstein.
Die fabrikneuen Züge sind im Vergleich zu üblichen Nahverkehrswagen sehr komfortabel ausgestattet. „Merkmale wie Klimaanlage, großzügige Sitzabstände, Niederflureinstieg und Luftfederung halten damit erstmals im Regionalverkehr in Schleswig-Holstein Einzug", sagt Fischer und er fährt fort: „Wir hätten diese Züge auch gerne zwischen Hamburg und Padborg eingesetzt, wenn wir die Ausschreibung gewonnen hätten."
Quelle: NOB Pressemeldung


Baureihe ES 64 U2
04.12.2005
Die ES 64 U2-040 fährt jetzt auch im komplettem CargoServ Design durch die Lande. Wann die Lok beklebt wurde, ist bislang nicht bekannt. Damit ist der ES 64 U2-005 der einzige CargoServ Taurus der die Stirnseiten in Dispolokfarben hat.
Quelle: anonym


Baureihe 185.5
03.12.2005
Die erste der nachbestellten MRCE 185, die 185 551, wurde mittlerweile fertig gestellt, aber noch nicht abgenommen. Die Lok absolvierte am Freitag Testfahrten von Saabrücken nach Baslel SBB und kehrte anschließend ins Herstellerwerk nach Kassel zurück.
Quelle: Ringo Bergemann, DSO


Baureihe ES 64 F4
01.12.2005
Nunhaben sich die Unklarheiten zur ES 64 F4 090 endgültig gelöst. Die Lok ist weiter von Lokomotion angemietet. Die Münchner Privatbahn bespannt auch einen Containerzug von München über Salzburg und die Tauernstrecke nach Cervignano, der mit ES 64 F4 gefahren wird. Über die Tauernrampe benötigt der Zug einen Nachschub zwischen Bischofshofen und Mallnitz. Die dazu notwendige Lok (entweder eine ES 64 F4 oder eine ES 64 U2 von Lokomotion) steht die meiste Zeit des Tages nutzlos in Bischofshofen herum. Aus diesem Grund wurde diese Lokomotive während der Standzeiten an die SLB untervermietet, die damit eigene Leistungen bespannt.
Quelle: anonym, railcolor.net

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Ausländische Staatsbahnen:

Österreich

Baureihe 1014
12.12.2005
Mit der Führung des EC 77 von Breclav nach Wien Südbahnhof durch die 1014 013 endete letzten Samstag mit dem Inkrafttreten des neuen Fahrplanes per 11.Dezember 2005 der Einsatz der Reihe 1014 vor internationalen Schnellzügen nachdem bereits vor geraumer Zeit sämtliche Umläufe nach Budapest an die Reihe 1116 abgetreten worden sind. Bis auf einige wenige Ausnahmen beschränken sich die Umläufe nunmehr auf den Nahverkehr und beinhalten Leistungen nach Bratislava Petrzalka, Fertöszentmiklos sowie Deutschkreutz.
Quelle: Sybic, Bahnnews-Austria


Baureihe 1116
20.12.2005
Die angedachten Leistungen der 1116 auf den Gleisen der CD werden bislang noch nicht gefahren. Statt dessen kommen bis Horni Dvoriste oder Summerau die CD-Baureihen 230, 240 bzw. 340 zum Einsatz.
Quelle: Nick Lawford

12.12.2005
Die Reihe 1116 kommt seit Planwechsel täglich planmäßig vor Reisezügen bis Ceske Budejovice. Bespannt werden zwei Zugpaare zwischen Linz und Ceske Budejovice : D/R206 04:47 Salzburg - Praha (Linz ab 06:14 Ceske Budejovice an 08:19) EC102 06:23 Praha - Ljubjlana (ab 09:02 Ceske Budejovice Linz an 11:06) EC101 10:18 Ljubjlana - Praha (ab 16:54 Linz, an 18:54 Ceske Budejovice) D/R207 17:53 Praha - Salzburg (Ceske Budejovice ab 20:40 an Linz 22:42) Güterzüge werden dagegen nicht planmäßig mit 1116 gefahren.
Quelle: Nick Lawford

11.12.2005
Überraschenderweise wurde die 1116 141 vor ihrem ersten Einsatz auf der Cat-Linie noch vor einen Güterzug über den Semmering geschickt. Allerdings wurde die Lok in Mürzzuschlag untauglich, so dass die 1142 642 als Notlok vor die 1116 141 gespannt werden musste. Die Lok musste anschließend zur (kurzen) Reparatur, so dass erst am Freitag abend (siehe Sichtungen) der Einsatz auf der Wiener Flughafenlinie aufgenommen werden konnte.
Quelle: BNA. EBFÖ, bahnbilder.warumdenn.net, Sybic

09.12.2005
Die neue CAT-Lok 1116 141 ist nun fertig und soll ab heute im planmäßigen Dienst auf der Wiener Flughafenlinie eingesetzt werden. Die zweite Lok 1116 142 ist mittlerweile auch in Linz und wird ebenso wie die 1116 141 hergerichtet
Quelle: bahnbilder.warumdenn.ent, BNA

06.12.2005
Die an die GySEV vernieteten 1116 061 bis 065 bekommen nun die ungarische Zugsicherung EVN 120 eingebaut. Ihre Schwesterloks 1116.066 bis 068 werden dagegen an Siemens Dispolok vermietet.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net, Ringo Bergemann


Baureihe 1116
21.12.2005
Der Pfaltsch ist bei der Reihe 1016/1116 Geschichte. Der letzte Vertreter, die 1116 016, wurde heute mit neuer ÖBB-Wortmarke gesichtet.
Quelle: BNA

Baureihe 1016/1116
01.12.2005
Der erste Cat-Taurus 1116 141 soll am 07.12. das Werk in Linz verlassen. Dagegen stehen die Chancen, dass die bei einem Rangierunfall beschädigte Kyoto-Lok 1016 023 in dieser Farbgebung in den Einsatz zurückkehrt eher schlecht, da der Werbevetrag für ein Jahr ausgehandelt wurde und mittlerweile abgelaufen ist. Die Lok wird vsl. bis zum 31. Dezember ausfallen.
Quelle: anonym


Baureihe 1216
11.12.2005
Die 1216 050, die im Augenblick als Testlok von Siemens dient, wurde nun mit einem auffälligen Schriftzug „Borderless - Powerful - Fast - the first European High-Speed Locomotive" beklebt. Zudem erhielt die Lok nun auch die ÖBB-Wortmarke, das Taurus-Emblem sowie einen Siemens-Schriftzug.
Quelle: railcolor.net


Baureihe 1822 / ES 64 F4
06.12.2005
Die Baureihe 1822 ist wohl in ihren letzten Einsatzmonat. Offenbar sollen ab Mitte Januar die ÖBB-ES 64 F4 die Leistungen durchs Pustertal übernehmen. Die E 189 909 hat bereits die italienische Zugsicherung erhalten. Zudem laufen aktuell Schulungen Lienzer Personal auf den Siemens-Dispoloks. Unterdessen ist nun die 1822 001 wieder im Einsatz, die zusammen mit der 003 und einer 2043 nun den Verkehr zwischen Innsbruck und Lienz aufrecht erhält, während die 1822 004 nun abgestellt ist.
Quelle: Ringo Bergemann, bahnbilder.warumdenn.net, EBFÖ


Baureihe 1041
20.12.2005
Die 1041.015 wird derzeit in Wien Nord wieder mit einem tannengrünen Antrsich versehen.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net


Baureihe 1044
21.12.2005
Aufgrund einer falsch gestellten Weiche kam es heute in Saalfelden zu einer schweren Flankenfahrt, bei dem ein Mensch verletzt wurden. Der Güterzug 54432 mit der Zuglok 1044.061 und 17 Wagen aus der Richtung Zell am See fuhr dabei im Einfahrbereich (Höhe-Industriegebiet) der gerade im Verschub eingesetzten 1063 037 in die Flanke. Dabei entgleiste die 1044 mit allen Achsen und blieb in einer Schräglage neben dem Gleis zum stehen. Der Lokführer des Güterzuges wurde verletzt, der der Verschublok kam dagegen mit dem Schrecken davon. Die Lok wrde an der Front massiv beschädigt, so dass eine Aufarbeitung fraglich erscheint. Der Zugverkehr wurde daraufin eingestellt und beide Gleise der Westbahn gesperrt sowie die unbeschädigte Oberleitung abgeschaltet. Glück im Unglück - drei im Güterzug eiungereihte Gefahrengutwagen blieben unbeschädigt. Der Fernverkehr zum Teil über die Korridorstrecke umgeleitet.
Quelle: orf.at, feuerwehr-saalfelden.at


Baureihe 1044.2
06.12.2005
Die Baureihe 1044.2 wird demnächst Geschichte sein. Akltuell werden die letzten vier Lokomotiven dieser Baureihe (1044 259, 260, 268 und 269) zur 1144 umgebaut.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net


Baureihe 1144
07.12.2005
Die 1144 240 hat ihre ÖBB-Wortmarke verloren. Die Lok konnte heute mit frische aufgeklebten ÖBB-Pflatsch an den Fronten in Rosenheim beobachtet werden.
Quelle: HS



ÖBB: Arlbergbahn seit heute wieder durchgehend in Betrieb
03.12.2005
Rund 100 Tage nach dem Hochwasser nehmen die Gesellschaften des ÖBB-Konzerns heute um 9:30 Uhr den Schienenverkehr auf der Arlbergbahn zwischen Landeck und Bludenz wieder auf. Die Schäden an der Bahnstrecke zwischen Strengen und Flirsch, dem durch das Unwetter am meisten betroffenen Streckenabschnitt, wurden von der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG und der ÖBB-Infrastruktur Bau AG nach der Unterbrechung durch das Hochwasser am 23. August zur Gänze behoben. Damit ist die einzige Bahnverbindung zwischen Tirol und Vorarlberg für täglich mehr als 4.000 Bahreisende in beide Richtungen wieder geöffnet. Über 20.000 Tonnen Güter werden ab sofort Tag für Tag wieder über die 63 km lange Gebirgsstrecke befördert. Die ÖBB-Personenverkehr AG und die Rail Cargo Austria AG können nun wieder ihr hochwertiges Angebot für ihre Kunden bereitstellen. Durch die schweren Unwetter Ende August wurde das Schienenetz der ÖBB an mehreren Streckenabschnitten in Tirol und Vorarlberg unterbrochen. In Vorarlberg ist nach Wiederherstellung der Infrastruktur im Bereich Ludesch die gesamte Strecke zwischen Bludenz und Bregenz bereits seit 5.9.2005 wieder befahrbar. Die Behebung der weitaus umfangreicheren Schäden bei Strengen und Flirsch konnte genau nach Zeitplan abgeschlossen werden. Für Reisende stehen ab sofort wieder 30 Züge des Fernverkehrs für angenehme Bahnfahrten ohne Umstieg zur Verfügung.
Wiederherstellung der Infrastruktur im Bereich Strengen - Flirsch: Insgesamt waren 100.000 m3 Schüttmaterial und 45.000 t Flussbausteine zur Wiederherstellung der im Zuge des Hochwassers beschädigten Bahndämme sowie zur Errichtung von bis zu 15 m hohen Stützmauern notwendig. Um zukünftigen Erosionen im Zuge von Hochwasserereignissen vorzubeugen, wurden zusätzlich zu den reinen Wiederherstellungsmaßnahmen die neu errichteten Stützmauern 3 m in die Tiefe - also unter der Sohle des Rosannaflusses - fundiert. Das für die Dammwiederherstellung erforderliche Schüttmaterial wurde regional - teilweise direkt aus der Rosanna - gewonnen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Herstellung der neuen Gleise in diesem Streckenabschnitt rund 1.500 m Schienen und 1.500 Stück Bahnschwellen ausgetauscht. Für die Wiederinstandsetzung der Oberleitung wurden 2.000 m Fahrdraht aufgezogen und 15 Oberleitungsmaste neu gestellt. Um die unterbrochene 110 KV Bahnstromleitung zwischen Tirol und Vorarlberg wieder herzustellen, waren die Errichtung einer 2.400 m langen neuen Leitungstrasse mit acht Strommasten und 12.000 m Aluminiumstahlseil erforderlich. Die aufwendige Instandsetzung wurde von den Fachleuten der ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG und der ÖBB-Infrastruktur Bau AG in einer gut abgestimmten Zusammenarbeit gemeistert.
An der Wiederherstellung der Gleisanlagen sowie der 110 KV-Leitung haben die ÖBB-Gesellschaften gemeinsam mit Partnerfirmen teilweise rund um die Uhr mit Hochdruck gearbeitet. Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit den Ländern Tirol und Vorarlberg sowie allen eingebundenen Gemeinden, Behörden und Anrainern konnten die Arbeiten raschest möglich bewerkstelligt werden. Die Wiederherstellungskosten des Streckenabschnitts Strengen - Flirsch belaufen sich auf rd. 20 Mio. Euro. Insgesamt wurden in Tirol in die Wiederherstellung der Strecken rund 25 Mio. Euro, in Vorarlberg rund 5 Mio. Euro investiert.
Abwicklung des Schienenersatzverkehrs: Um den Reiseverkehr über den Arlberg aufrecht zu erhalten, richtete die ÖBB-Personenverkehr AG gemeinsam mit der ÖBB-Postbus GmbH umgehend nach den Unwettern zwischen Landeck und Bludenz einen Schienenersatzverkehr ein. Für täglich 4.000 Fahrgäste war durch diesen Einsatz eine reibungslose Anschlussverbindung über den Arlberg trotz widriger Straßenverhältnisse sichergestellt. In Summe legten während der Wiederherstellungsarbeiten 30 Busse 800.000 Kilometer unfallfrei und sicher zurück. Ebenso durch die Arlbergsperre beeinträchtigt war der Güterverkehr. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn konnte zumindest rund die Hälfte der Güter während der Arlbergsperre über Deutschland befördert werden.
Arlbergsperre für Erhaltungsarbeiten und Erhöhung der Tunnelsicherheit genützt: Auf der gesamten Arlbergstrecke zwischen Bludenz und Landeck wurde neben den Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme auch ein Großteil der für das Jahr 2006 geplanten Erhaltungsarbeiten vorgezogen. Schienen und Schwellen wurden getauscht, Stopf- und Schleifarbeiten durchgeführt. Auch im zehn Kilometer langen Arlbergeisenbahntunnel wurde die schienenverkehrsfreie Zeit für Bauarbeiten zur Erhöhung der Tunnelsicherheit genutzt. So konnten u.a. sämtliche Gewölbeabtrags- und Felsausbruchsarbeiten für die erforderlichen sechs Flucht- und Rettungswege (Verbindungswege zum Straßentunnel) sowie für die sechs Wendenischen im Arlbergtunnel erledigt werden. Somit konnten die Ausbruchsarbeiten für alle Nischen teilweise sogar im Sprengvortrieb hergestellt werden. Die ursprünglich für nächstes Jahr geplante 16-tägige Sperre der Arlbergbahn ist nun durch die vorgezogenen Baumaßnahmen nicht mehr notwendig.
Eröffnungsangebot für Bahnreisende: Als Entgegenkommen für die Fahrzeitverzögerungen während der Arlbergsperre hat die ÖBB-Personenverkehr AG für die Bahnkunden ein tolles Eröffnungspaket geschnürt. Am Wochenende 03. und 04. Dezember erhalten die Reisenden zwischen Tirol und Vorarlberg eine Gratisrückfahrkarte als Geschenk. Das Kontingent für das 29 Euro Ticket in den Nachtreisezügen zwischen Wien und Zürich bzw. Graz und Zürich wird für vier Nächte auf 800 Stück erweitert. Als besondere Überraschung werden die Reisenden, die mit den ersten Zügen über den Arlberg rollen, mit einer ofenfrischen Butterbreze und einem Getränk überrascht.
Quelle: ÖBB Pressemeldung

Schweiz

NEWS: Züge rund um Basel
22.12.2005
Die S 3 Basel-Laufen-Porrentruy sowie nach Olten werden nun abwechslungsweise RABe 521 Flirt Wiesental in Doppeltraktion gefahren,sowie mit den normalen 5-teiligen NPZ.
Die S 1, bei der gewisse Züge nur Basel-Laufenburg (CH) fahren, haben ebenfalls teilweise Flirt RABe 521 in Doppeltraktion sowie auch den normalen 5-teiligen NPZ.
Neigezug Basel-Olten-Zofingen
Die Inter-Regio Züge Basel-Olten-Zofingen und zurück werden seit 11.Dezember 05, währends des Tages mit einem Neigezug ICN bedient, die alten Wendezüge mit EW II Wagenmaterial werden nur noch Morgens und Abends beim Berufsverkehr eingesetzt. Damit hat diese Strecke auch etwas Komfortverbesserung bekommen. Allerdings wird der Speisewagen wegen dieser unrentablen Kurzstrecke nicht bedient.
Quelle: Ludwig Reyer


News aus der Schweiz
21.12.2005
BAHNFUSION Lötschbergbahn und Regionalverkehr Mittelland RM
Es ist soweit die Bern-Lötschberg-Bahn+Regionalverkehr Mittelland, fusionieren nun anlässlich der Generalversammlung im Juni 2006. Sie werden eine grosse Schweizer Privatbahn bilden jedoch ist der Namen bis zu diesem Datum noch geheim. Darum enden im 2006 zwei weitere Bahngeschichten,was für viele sicher schwer zu begreiffen ist, aber wenn es ums Überleben geht ist eine Fusion immer besser.
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EINWEIHUNG LÖTSCHBERGBASISTUNNEL AM 15.06.2007 Am 15.Juni 2007 ist es soweit, dort rollt der erste Zug mit geladenen Gästen durch den neuen 34 Km langen NEAT Lötschbergbasistunnel, von Frutigen ( Kt Bern ) nach Gampel Steg ( Kt Wallis ). Zur Zeit werden noch die letzte Bergbaufachmännische Arbeiten erledigt, danach kommen die Bahntechniker und montieren top-moderne Bahntechnik mitsamt der neuen Zugsicherung ETCS, damit unsere Züge dann mit 200 Km/h durchbrausen können.
Aber zuerst mal wird am 15.Juni 2007 der Lötschbergbasistunnel Feierlich und mit Gottessegen eingeweiht,inkl.durchfahrt des Gästezuges zu beiden Festorten.
Und jetzt alle Eisenbahner in Deutschland ein Frohes Weihnachtsfest, und guten Rutsch ins Neue Jahr.Dies Stellvertrettend für meine Schweizer Eisenbahnerkollegen.
Euer Ludwig Reyer Rangiermitarbeiter SBB Luzern
Quelle: Ludwig Reyer


Fahrplanwechsel Schweiz und seine Änderungen
12.12.2005
Seid Sonntag Morgen um 03.00 Uhr gilt bei uns SBB ein striktes Rauchverbot,dies auch in Geschlossenen Räumen und Unterirdischen Bahnhöfen.Wer erwischt muss eine Strafe von 25.-Fr ( 16 Euro ) bezahlen.
Massnahmen gegen Schwarzfahrer
Fahren ohne gültige Fahrkarte 80.- Fr Strafe, Aufnahme seiner Personalien, Wiederholensfall im 2.mal 110.-Fr Strafe.Wird die gleiche Person zum dritten mal erwischt dann sind 150.-Fr fällig zudem werden 20.-Fr zusätzlich verrechnet wenn die Polizei beigezogen werden muss. Damit sind wir hier knallhart, um so die notorischen Schwarzfahrer zum umdenken zu bewegen.
Streckenänderungen Grenzüberschreitende Linien Schweiz-Deutschland
Weinfelden-Engen: Die durchgehenden Züge werden in Konstanz gebrochen,grund sind noch ausstehende Bewilligungen seitens des EBA für den RABe 526 GTW im Grenz- überschreitenden Reisezugverkehr.Deshalb heisst es umsteigen. Wir hoffen bald dass das EBA uns die Zulassung für den GTW gibt sowie den in Bau stehenden Flirt RABe 526 Euro Thurbo.
Fahrzeugeinsatz
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Weinfelden-Konstanz SBB: RABe 526 GTW
Konstanz DB-Singen-Engen: NPZ RBDe 566+Altbauzüge
Zürich-Stuttgart: Wegen Streichung des einzigen Lokbespannten IC 380/381 Insubria entsteht eine unangenehme Taktlücke, wir suchen nun deshalb nach einer Lösung die seitens der DB und SBB passt. Auf dem Deutschen Abschnitt hilft wenigstens die HzL aus aber ob diese Notfallösung auf Dauer gut ist wird sich zeigen.
Basel Bad-Lörrach-Zell i.Wiesental +Stichstrecke Weil a.Rh-Lörrach.Die neuen Züge Flirt RABe 521 kommen nun langsam aber sicher zum Einsatz und lösen allmählich die angepassten NPZ RBDe 561 ab, die dann als Reservezüge in Bereitschaft bleiben werden. Mit dieser Umstellung können wir attraktives Material anbieten und noch mehr Kunden zum Bahnfahren motivieren.
Im weiteren rüsten wir auch die S 3 Porrentruy-Basel-Olten allmählich mit Flirts aus und nehmen dann die frei werdenden NPZ RBDe 560 heraus. Einige der Altbau- züge werden nach wie vor als Reserve dienen und bei Ausfall von Flirts einspringen.
ZENTRALBAHN mit den wichtigsten Aenderungen
Auf der S 4+S5 versuchen wir nun wieder mit den Schmalspur-Panorama-Triebwagenzüge SPATZ ( ABe 130 ) Doppeltraktion fahren zu können, denn Stadler hat Tag+Nacht in Stansstadt dem Betriebswerk für die Spatzen Probefahrten unternommen um die Software endlich Pannenfrei zu bekommen. Deshalb sind wir gespannt ob es funktioniert, denn sie müssen wirklich fliegen und nicht nur abstürzen.
Neue Haltestelle Ewil Maxon:Ab Heute ist die neue Haltestelle Ewil Maxon in Betrieb.Sie wurde mit Maxon Motor dem entwickler des Maxon Motors für die Marssonde und Zentralbahn gebaut, und soll damit die Firmenmitarbeiter bewegen mit der Bahn zu kommen sowie auch Ausflügler die am Sarnersee entlang Wandern wollen.Sie ist erreichbar mit der S 5 im Stundentakt ab Luzern.
ABe 130 Spatz mit Taufnamen:
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ABe 130 001 HASLITAL getauft im Dez 2004 in Meiringen
ABe 130 004 STANSERHORN getauft am 28.Mai 2005 in Sarnen
ABe 130 008 MÖRLIALP getauft am 26.Nov 2005 in Giswil
Engelberg ab 14.Dez 2005 wieder mit dem Zug erreichbar !
Am 14.Dez 2005 geht die Strecke wieder bis Engelberg vollständig in Betrieb,und schliessen damit dass Klosterdorf nach rund 5 Monatigem Bahnunterbruch wieder ans Netz.Wir freuen uns schon den 1.Zug dort begrüssen zu dürfen.

Quelle: Ludwig Reyer


Intercity-Neigezüge der SBB ab 2008 am Gotthard
06.12.2005
Die Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels im Dezember 2007 wirkt sich direkt auf das Angebots-Konzept der SBB am Gotthard aus. Im Rahmen eines Gespräches mit den zuständigen Stellen der Gotthard-Kantone und des Gotthard-Komitees hat die SBB erste Lösungsansätze für ein Angebotskonzept am Gotthard ab dem Jahre 2008 präsentiert. Im Zentrum steht dabei die bessere Erschliessung des Tessins für Luzern und Basel durch den Einsatz von Intercity-Neigezügen der SBB. Im Dezember 2007 wird voraussichtlich der Lötschberg-Basistunnel eröffnet. Dessen Inbetriebnahme wird zu einer deutlichen Verkürzung der Reisezeiten auf der Nord-Süd-Achse führen. Für die Verbindungen Schweiz-Italien beschafft die Cisalpino AG (eine Tochtergesellschaft von Trenitalia und SBB) bekanntlich 14 neue Hochgeschwindigkeits-Neigezüge. Diese kommen sowohl auf der Lötschberg- als auch auf der Gotthardachse zum Einsatz. Mit diesen Zügen lässt sich eine deutliche Beschleunigung auch am Gotthard realisieren. Damit kann eine langjährige Forderung der Gotthard-Kantone und des Gotthard-Komitees erfüllt werden. Gleichzeitig werden die direkten Verbindungen vom Tessin nach Mailand optimiert.
SBB-Neigezüge am Gotthard
Das von der SBB vorgeschlagene Konzept sieht zusätzlich den Einsatz von Intercity-Neigezügen (ICN) auf der Strecke Basel über Luzern nach Lugano vor. Dadurch ergeben sich die folgenden Verbesserungen:
  • Bahnkunden, die von Luzern ins Tessin reisen, profitieren von einer Fahrzeitreduktion von 14 Minuten, auch ohne Umsteigen in Arth-Goldau. Zwischen Arth-Goldau und Lugano gibt es dadurch einen sauberen Stundentakt.
  • Im Tessin führt das neue Konzept dazu, dass sich in den Knoten Lugano und Bellinzona optimale Anschlüsse realisieren lassen. Weil beim neuen Konzept sowohl von Zürich und Luzern schnelle Verbindungen mit Neigezügen angeboten werden, resultiert eine optimale Verteilung des Passagieraufkommens.
  • Zwischen Bellinzona und Mailand plant die SBB alternierend mit den Neigezügen der Cisalpino AG einen zweistündlichen Interregio. Daraus ergeben sich stündliche Verbindungen vom Tessin nach Mailand. Dabei sind alle Anschlüsse in Mailand gewährleistet. Zusätzlich ergeben sich in Bellinzona optimale Anschlüsse vom Interregio Basel-Luzern nach Lugano/Mailand. Chiasso wird neben dem geplanten Viertelstundentakt im Regionalverkehr durch die zweistündlichen Interregios bedient. Zusätzlich verkehren jeweils am Morgen drei ICN ab Chiasso nach Luzern-Basel und am Abend in die Gegenrichtung wieder bis Chiasso.
    Quelle: SBB Pressemeldung


    Ab Dezember 2007 Rollmaterialwechsel auf der Strecke Konstanz-Zürich-Biel
    06.12.2005
    Intercity-Wagen anstelle von Neigezügen ab 2008
    Die Fernverkehrsverbindung zwischen Konstanz-Zürich-Biel weist laufend steigende Passagierzahlen auf. Diese Tatsache führt dazu, dass die von der SBB eingesetzten Intercity-Neigezüge (ICN) immer häufiger an ihre Kapazitätsgrenzen stossen. Vor diesem Hintergrund hat die SBB in Absprache mit den beteiligten Kantonen und der Stadt Konstanz beschlossen, voraussichtlich ab dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2007 die Kapazitäten auf dieser Strecke mit dem Einsatz von konventionellen Kompositionen (Einheitswagen EW IV) der steigenden Nachfrage anzupassen. Gleichzeitig mit der Umsetzung der 1. Etappe von Bahn 2000 wurde die Fernverkehrsverbindung Konstanz-Zürich-Biel als neues Angebot konzipiert. Überlegungen bezüglich der fahrplantechnischen Rahmenbedingungen und erste Kapazitätsschätzungen haben zum Entscheid geführt, diese Strecke mit Intercity-Neigezügen (ICN) zu bedienen. Heute, nach rund elf Monaten Erfahrung, kommt die SBB zum Schluss, dass das bestehende Angebotskonzept wegen der begrenzten Kapazitäten angepasst werden muss.
    So wurde festgestellt, dass es zwischen Zürich und Winterthur sowie westlich von Zürich oft zu Stehplätzen kommt. Vor diesem Hintergrund wurde ein neues Produktionskonzept für diese Strecke beschlossen, das den Einsatz lokbespannter EW IV-Kompositionen voraussichtlich ab dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2007 vorsieht. Für die Kunden bedeutet dieser Wechsel eine Optimierung des Sitzplatzangebotes, ein Veloselbstverlad ohne Reservationspflicht und grössere Gepäckabteile.
    Auch bezüglich Bequemlichkeit und Einhaltung des bestehenden Fahrplans müssen die Fahrgäste nach dem Rollmaterialwechsel keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Der Einheitswagen EW IV wurde anlässlich einer Kundenbefragung als bequemster SBB-Reisewagen beurteilt.
    Quelle: SBB Pressemeldung


    SBB: Punktuelle Verbesserungen im Fahrplan 2006
    05.12.2005
    Am nächsten Sonntag ist Fahrplanwechsel: Dieser bringt im Gegensatz zum Vorjahr nur wenige Veränderungen bei den Bahnverbindungen. Punktuelle Verbesserungen gibt es vor allem im Tessin und in der Romandie. Neu sind der einheitliche Zuschlag von fünf Franken zum Lösen von Billetten in den Fernverkehrszügen, die verkürzte Geltungsdauer von Retourbilletten ab 116 Kilometer sowie die modifizierten, kostenlosen Taschenfahrpläne. Mit dem Fahrplanwechsel im letzten Dezember hat die SBB das Zugsangebot dank zahlreicher Infrastrukturausbauten und der Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist schweizweit markant ausgebaut. Der nächste Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 bringt den Kunden nun kleinere, punktuelle Angebotsverbesserungen. Im Regionalverkehr wird bei einzelnen Linien der Halbstundentakt ausgebaut.
    Die wesentlichsten Veränderungen für die Reisenden sehen wie folgt aus:
    Nationaler Fernverkehr
  • Genf-Biel: Der ICN 647 Genf Flughafen-Basel verkehrt auf dem Abschnitt Genf Flughafen-Biel neu täglich statt nur am Sonntag (Genf ab 21.13, Biel an 22.41).
  • Bern-Interlaken/Bern-Brig: Die Abfahrtszeiten der zwei Verbindungen werden in Bern durchgehend abgetauscht (xx.06 nach Brig, xx.09 nach Interlaken). Dadurch profitieren die Reisenden zwischen Bern und Interlaken Ost beziehungsweise Bern-Brig von kürzeren Fahrzeiten von 3 bzw. 4 Minuten, da der heutige lange kreuzungsbedingte Aufenthalt im Bahnhof Spiez verkürzt wird.
  • Sargans-Zürich: Sargans erhält neu eine stündliche Nonstop-Verbindung nach Zürich. Die IC (Basel-) Zürich-Landquart-Chur halten neu auch in Sargans. Damit gewinnen die Reisenden ab Sargans viel Komfort und eine knappe Viertelstunde auf ihrem Weg nach Zürich.
    Internationaler Fernverkehr
  • Genf-Marseille: Neue tägliche TGV-Frühverbindung von Genf nach Marseille mit Halt in Lyon, Valence und Avignon (Genf ab 6.40, Marseille an 10.12). Am Abend verkehrt der TGV ab Marseille um 18.59 (Genf an 22.33).
  • Zürich-Zug-Pisa: Der EuroCity Zürich-La Spezia (-Zürich) wird nach Livorno verlängert und bedient dabei auch den Badeort Viareggio sowie Pisa. Ab Zürich und Zug heisst es damit: Ohne Umsteigen zum schiefen Turm. Zudem sind nun viele familienfreundliche Badeorte in der Toskana mit einmaligem Umsteigen in Pisa oder Livorno erreichbar. Der Fahrplan der neuen Verbindung ist wie folgt: Zürich ab 11.09, Zug ab 11.32, Livorno an 20.30. Retour: Livorno ab 11.26, Zug an 20.27, Zürich an 20.51.
  • Basel-Luzern-Venedig: Die bisherige Direktverbindung Basel-Luzern-Milano-Nizza (-Basel) wird neu nach Venedig geführt. Damit entsteht eine attraktive Tagesverbindung von der Nordwest- und Zentralschweiz in die Lagunenstadt (und retour). In Milano besteht weiterhin guter Anschluss nach Genua und Nizza. Der Fahrplan der neuen Verbindung ist wie folgt: Basel ab 09.04, Luzern ab 10.21, Venedig an 18.08. Retour: Venedig ab 11.52, Luzern an 19.38, Basel an 20.51.
  • Basel-Bern-Brig-Milano-Venedig: In Brig entsteht ein neuer Anschluss an den CIS 37, welcher via Milano direkt nach Venedig verkehrt. In Milano bestehen optimale Anschlüsse Richtung Bologna, Florenz und Rom. Der Fahrplan der neuen Verbindung ist wie folgt: Basel ab 08.00, Bern ab 09.06, Brig an 10.42; Brig ab 10.48, Milano an 12.35, Venedig an 15.38. Dadurch wird das bestehende Angebot in Richtung Italien durch eine weitere attraktive Verbindung ergänzt.
    9,5 Millionen Taschenfahrpläne
    Die Bestseller werden auch dieses Jahr die handlichen Taschenfahrpläne sein: Die SBB stellt den Kundinnen und Kunden wiederum kostenlos insgesamt 9,5 Millionen Stück der Städte- und Regionalfahrpläne zur Verfügung. Der Städtefahrplan erscheint in 97 Versionen. Hinzu kommen 21 verschiedene Regionalfahrpläne sowie zwölf internationale Taschenfahrpläne. Die Taschenfahrpläne wurden nach den Erfahrungen im letzten Jahr überarbeitet, modifiziert und nach einer Befragung der Kunden verbessert. Alle Bahnverbindungen finden sich im Onlie Fahrplan oder im neuen Kursbuch, das an den Schaltern unverändert für 16 Franken erhältlich ist.
    Änderungen bei Zuschlägen und Fahren ohne gültigen Fahrausweis
    Neu gilt beim Lösen eines Fahrausweises in den Fernverkehrszügen ein einheitlicher Zuschlag von fünf Franken. Bisher galt ein Zuschlag von 10 Prozent oder mindestens drei Franken. Klassen- und Streckenwechsel sind weiterhin ohne Zuschlag erhältlich, dafür gilt bei den Klassenwechseln neu ein Mindestpreis von fünf Franken. Nach wie vor gilt der Grundsatz, dass ein Billett vor Fahrtantritt zu lösen ist. Wer ohne gültigen Fahrausweis im Regionalzug unterwegs ist, bezahlt einen Zuschlag von 80 Franken. Im Wiederholungsfall sind ab dem 1. Januar 2006 gestaffelt höhere Zuschläge von 120 und 150 Franken fällig. Gegen notorische Schwarzfahrer wird künftig die Strafverfolgung eingeleitet. Auf den Fahrplanwechsel ändert wie angekündigt auch die Geltungsdauer der Retour- und Rundfahrtbillette für Reisen ab 116 Kilometern. Neu sind die Retourtickets für längere Reisen noch 10 Tage statt bisher einen Monat lang gültig. Als Alternative kann am Schalter auch eine Zweifahrten-Karte gelöst werden, deren Gültigkeit ein Jahr beträgt. Diese muss vor jeder Fahrt entwertet werden. Retourbillette für Strecken bis 115 Kilometer bleiben unverändert einen Tag gültig.
    Quelle: SBB Pressemeldung


    Baureihe RABe514
    03.12.2005
    Neuer Doppelstock-Triebzug in Zürich feierlich enthüllt
    Am 2.12. Vormittag präsentierten die SBB, der ZVV und Siemens Schweiz die erste Komposition des neuen Doppelstock-Triebzuges. Das neue Rollmaterial steigert den Komfort für die Bahnreisenden und ermöglicht einen Kapazitätsausbau auf dem S-Bahn-Netz. Die SBB investiert 447 Millionen Franken in die 35 modernen Doppelstock-Triebzüge, die bis 2008 ausgeliefert werden.
    Die erste Komposition des neuen Doppelstock-Triebzuges (DTZ) wurde heute Morgen im Zürcher Hauptbahnhof erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Regierungsrätin Rita Fuhrer durchschnitt mit einer Schere ein breites Abdeckband und hiess mit den Worten "freuen wir uns, die Weichen für die Zukunft zu stellen" den jüngsten S-Bahn-Spross herzlich willkommen. Benedikt Weibel, Vorsitzender der Geschäftsleitung SBB, pries die Vorteile und den Komfort des neuen Zuges an und freute sich für die Pendlerinnen und Pendler: "Viele beneiden Zürich heute um diese S-Bahn und um das komplette Angebot an öffentlichem Verkehr".
    Die 35 Doppelstock-Triebzüge für insgesamt 447 Millionen Franken werden ab Mai 2006 bis Januar 2008 in Betrieb genommen. Die Kompositionen sind standardmässig mit Klimaanlage und Fahrgastinformationssystem ausgerüstet. Zudem sind sie Dank Niederflureinstieg behindertenfreundlich und ermöglichen ein bequemes Eintreten in den Zug. Für Hubert Keiber, Mitglied der Geschäftsleitung der Siemens Schweiz AG, steht fest: "Das neue Fahrzeug wird in Bezug auf Komfort, Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit neue Massstäbe setzen."
    Nach der Erstpräsentation in Zürich wird der Zug im Testzentrum Rail Tec Arsenal in Wien einen Härtetest in der Klimakammer absolvieren. Danach soll der Zug die Zulassung durch das Bundesamt für Verkehr erhalten. Nach technischen Testfahrten im Thurtal Anfang 2006 werden die neuen Züge ab Mai 2006 vorübergehend auf der S14 eingesetzt. Ab Fahrplanwechsel 2006 werden alle bis dann einsatzbereiten neuen Doppelstock-Triebzüge auf der S5 verkehren. Nach Auslieferung aller 35 Kompositionen werden voraussichtlich 20 DTZ auf der S5 und 15 auf der S7 eingesetzt. Benedikt Weibel wies darauf hin, er "habe es noch nie erlebt, dass neu entwickeltes Rollmaterial von Beginn weg einfach anstandslos funktioniert". Deshalb könne er "den Zürcherinnen und Zürchern nicht versprechen, dass die neuen Doppelstock-Triebzüge vom ersten Tag an störungsfrei verkehren". Man werde aber alles tun, damit es gut und immer besser laufe. Die SBB entscheidet 2006 über die Beschaffung von 25 weiteren Doppelstock-Triebzügen.
    Die neuen Kompositionen ergänzen die bestehenden 115 Doppelstockzüge, die seit 1990 auf dem Netz der Zürcher S-Bahn verkehren. Dank den neuen Doppelstock-Triebzügen können im Rahmen der 3. Teilergänzung Kapazitätsengpässe der S-Bahn behoben werden.
    Hersteller: Siemens AG
    Fahrzeugtyp: 4-teiliger Doppelstock-Triebzug mit Tiefeinstieg
    Fahrzeugbaureihe: RABe514
    Sitzplätze: total 378 Plätze (1. Klasse: 74 Pl./ 2. Klasse: 304 Pl.)
    Anzahl Türen: je 8 Türen auf beiden Seiten
    Gewicht: 218 Tonnen
    Länge: 100 Meter
    Nennleistung: 3,2 Megawatt
    Anzahl Triebradsätze: 8
    Max. Geschwindigkeit: 140 km/h
    Max. Beschleunigung: 1,1 m/sec2
    Komfortausrüstung: Klimaanlage, Fahrgastinformationssystem, Vakuumtoilette und behindertengerechte Gestaltung

    Quelle: SBB Pressemeldung

    Luxemburg

    Baureihe 4000 CFL
    14.12.2005
    Nun hat auch die CFL-4006 eine neue Reklame erhalten. Die Lok wirbt für ein Pendlerangebot von Schweich über Trier nach Luxemburg.
    Quelle: rail.lu


    Baureihen 250/260 CFL
    12.12.2005
    Die silbernen Edelstahl-Triebzüge der Reihen 250/260 stehen kurz vor dem Ende. Am 11. Dezember fand eine Abschiedsfahrt mit Zug 253 statt. Die Reihe 250 wurde aus der SNCF-Reihe 6300 entwickelt, die Reihe 260 sind ehemalige SNCF-Triebzüge.
    Das Foto des Zuges 253 entstand am 21.09.05 in Luxemburg.
    Quelle: rail.lu, Foto: Hans-Joachim Loch, http://www.saareisenbahn.de



    Baureihe 4000 CFL
    01.12.2005
    Ab Fahrplanwechsel übernimmt die CFL-4000 + DoSto einige Leistungen auf der Relkation Luxemburg - Trier und der Moselsstrecke von Trier bis Schweich (DB). Gefahren werden voraussichtlich:
    RE 5204 Schweich(DB) 6:09 - Luxemburg 7:17
    RE 5210 Schweich(DB) 7:09 - Luxemburg 8:17
    RE 5221 Luxemburg 18:17 - Schweich(DB) 19:18
    RE 5230 Schweich(DB) 19:38 - Luxemburg 20:41
    RE 5235 Luxemburg 17:15 - Schweich(DB) 18:18
    sowie
    RB 12213 Trier 6:21 - Schweich(DB) 6:36
    RB 12255 Trier 5:31 - Schweich(DB) 5:44
    RB 12256 Schweich DB 18:28 - Trier 18.43

    Quelle: HM

    Schweden

    Baureihe 1142
    21.12.2005
    Neues von den nach Schweden verkauften 1142. Die 1142 661 hat in Linz das schwedische Zugsicherungssystem ATC erhalten und ist nun in Schweden zu ersten Test unterwegs. Diese sind lt. Hectorrail auch erfolgreich verlaufen. Zusammen mit der 1142 588 laufen derzeit Personalschulungsfahrten. Weitere Loks werden wohl bald folgen.
    Quelle: Hectorrail, EBFÖ, BNA


    Baureihe X420
    19.12.2005
    Am Freitag wurden die letzten drei X420-Einheiten (X420 044 + 054 + 058) aus Stockholm abtransportiert. Ziel war erneut der Schrottplatz in Nykroppa. Als Zuglok fungierte die T43 von TAGAB.
    Quelle: DSO, HM

    15.12.2005
    Der Einsatz der Baureihe 420 in Schweden ist nach knapp 3 Jahren wieder vorbei. Am 14. Dezember verkehrten die beiden Zügen X420 058 und 044 letztmalig im angestammten Einsatz im Vorortverkehr von Stockholm. Bereits im Oktober (420 047, 060, 117) und November (420 020, 026, 062, 065, 110, 119) wurden neuen Garnituren nach Nykroppa zur Verschrottung überführt. Zudem ist der 420 021 nach einem Brand im Oktober 2004 seit Februar 2005 als Ersatzteilspender in Motala abgestellt. Damit waren in den letzten Wochen nur noch fünf Einheiten in Stockholm im Einsatz: 420 027, 044, 054, 058 und 067. Mit der gestrigen Abschlussfahrt endet nun der Planeinsatz. Die Züge sollen demnächst ebenfalls zur Verschrottung überführt werden.
    Quelle: HM

    Slowenien

    Baureihe 541 SZ
    14.12.2005
    Nun hat die slowenische Variante der 1216, die SZ 541, doch ein etwas anderes Aussehen als die ÖBB-Loks erhalten. Die rote Lok wurde mit einem grauen oder weißen Zierstreifen sowie den Logos der SZ beklebt.
    Quelle: railcolor.net

    Großbritannien

    Baureihe Mk 1
    01.12.2005
    Nach dem 30. November wird kein Zug der Reihe Mk1 mehr im britischen Passagierservice laufen - mit einer Ausnahme: Abgesehen von lokbespannten Charterzügen setzt die South West Trains noch zwei 3Cig-Einheiten (1497 und 1498) zwischen Brockenhurst und Lymington Pier ein. Dabei ist eine Einheit planmäßig nötig und die andere ist Ersatz. Southern war die letzte Gesellschaft, die die den planmäßigen Einsatz der Mk1-Züge beendete. Am 26. November wurde letzmalig Planleistungen gefahren. Zuvor gab es in diesem Zusammenhang einige interessante Daten:
    Am Donnerstag, 17. November, erreichten die 4Cig+4Vep+4Cig Einheiten 1805+3514+1866 mit dem Umlauf Brighton (ab 07:47 ) - London Victoria (an 09:06), London Victoria - Brighton, 16+24 Leer von Hove nach London Victoria und von dort um 17:47 Uhr ab London Victoria nach Littlehampton zur Übernachtung. Dies war der letzte fahrplanmäßig Einsatz der 4Cig nach London.
    Am nächsten Tag (18. November) fuhren der 1805+3514+1866 um 06:33 Uhr ab Littlehampton nach London Victoria - wurden aber bei East Croydon wegen eines Feuers gestoppt und fuhren anschließend leer nach Brighton, um dort für einen Sonderzuugeinsatz vorbereitet zu werden. Dies war der letzte fahrplanmäßige Einsatz der 4Cig-Einheiten 1805 und 1866.
    Am Samstag, den 19. November wurden der 1805+3514+1866 leer von Brighton nach London für eine Sonderfahrt von Victoria über East Grinstead, London Brücke, Arundel, Littlehampton, Brighton, Newhaven zurück nach London Victoria überführt. Weder der 1805 noch der 1866 kamen danach wieder in den Einsatz zurück. Bilder dieser Fahrt sind im Internet auf der Seite http://www.southernelectric.org.uk/news/susslam01.html abrufbar.
    Am Montag, 21. Novemberfuhren die 12Vep Einheiten 3490+3505+3535 von Littlehampton (ab 6:33) nach London Victoria, leer nach Brighton, leer nach London Victoria und um 17:47 Uhr von London Victoria nach Littlehampton, wo sie übernachteten. Am Dienstag ging es erneut um 06:33 von Littlehampton nach London Victoria und leer zurück nach Brighton. Diese waren die letzrten fahrplanmäßigen Einsätze der 4Vep-Einheiten und gleichzeitig der letzte planmäßige Fahrt eines Mk1 in Großbritannien.
    Am 26. November (Samstag) fuhren die von Southern noch mal speziel hergerichteten 12Vep 3490+3505+3535 um 09:19 Uhr von Brighton nach London Victoria und um 11:06 von London Victoria zurück nach Brighton, weobei beide Züge wegen Bauarbeiten über Lewes umgeleitet werden mussten. Um Mitternacht endete dann der Einsatz der Mk1-Züge endgültig.
    Quelle: Nick Lawford

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    Lokindustrie:


    Hochgeschwindigkeitszüge: ALSTOM und AnsaldoBreda (FINMECCANICA) unterzeichnen strategische Partnerschaft
    14.12.2005
    ALSTOM und AnsaldoBreda, ein Unternehmen der Finmeccanica-Gruppe, haben eine strategische industrielle Partnerschaft im Bereich der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von einstöckigen Hochgeschwindigkeitszügen unterzeichnet. Dieses Abkommen bezieht sich sowohl auf Höchstgeschwindigkeitszüge mit über 300 km/h als auch auf Hochgeschwindigkeitszüge mit bis zu 250 km/h, welche die neuen europäischen Normen für Interoperabilität erfüllen.
    Im Höchstgeschwindigkeitsbereich schließt das Abkommen den in Entwicklung befindlichen Gelenkzug AGV ein, einen innovativen Zug auf Basis von ALSTOMs Technik für interregionale Verbindungen auf Höchstgeschwindigkeitsstrecken. Der TGV* Duplex (Doppelstockzug) ist nicht Teil dieses Abkommens. Im Hochgeschwindigkeitsbereich umfasst das Abkommen ALSTOMs neuen Neigezug PENDOLINO, der auf herkömmlichen Strecken mit Hochgeschwindigkeit in Kurven fahren kann, sowie den zwischen den Niederlanden und Belgien verkehrenden Zug von AnsaldoBreda. All diese Züge von ALSTOM sowie AnsaldoBreda entsprechen den neuen europäischen Standards für Interoperabilität.
    Diese Partnerschaft, welche die beiden wichtigsten Unternehmen auf dem Hochgeschwindigkeitsmarkt zusammenbringt, wird eine vollständige Produktpalette und einen hohen Stand an Technik auf den internationalen Märkten anbieten.
    Die Züge werden in den Werken beider Partner gebaut. In Italien betrifft das die Standorte Savigliano und Sesto für ALSTOM und Pistoia und Neapel für AnsaldoBreda. In Frankreich sind auch die ALSTOM-Standorte La Rochelle, Le Creusot und Tarbes an dieser Kooperation beteiligt. Die ersten gemeinsamen Fahrzeuge, die aus dieser strategischen Partnerschaft zwischen ALSTOM und AnsaldoBreda hervorgehen, sollen Anfang 2009 in Betrieb genommen werden.
    „Mit diesem Abkommen", erklärte Giorgio Zappa, Generaldirektor von Finmeccanica, „verstärkt AnsaldoBreda seine Präsenz auf einem stark expandierenden Markt mit hoher Wertschöpfung. Das Unternehmen wird sich auch durch Nutzung der Technologie, die sich seit mehr als 100 Jahren weltweit entwickelt hat, behaupten. Diese Kooperation wird ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die zukünftigen Entwicklungsprogramme der italienischen Bahn haben."
    „Dank dieser Kooperation", so Philippe Mellier, Präsident von ALSTOM Transport, „wird ALSTOM seine angestrebte Führung auf den Höchst- und Hochgeschwindigkeitsmärkten stärken. Unser Unternehmen hat seit dem ersten TGV* im Jahr 1981 zur Geschichte des Hochgeschwindigkeitsverkehrs beigetragen. Unser Ziel ist es, zusammen mit unseren Partnern schnell die Kundenwünsche auf einem Markt zu erfüllen, der viele Möglichkeiten bietet."
    Dieses Abkommen ist äußerst wichtig wenn man bedenkt, dass der Schienenfahrzeugmarkt im Hochgeschwindigkeitsbereich stark wachsen wird - dank der beträchtlichen Investitionen, die in den wichtigsten Ländern für die Ausweitung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs vorgesehen sind. In den Jahren 2000 bis 2004 hatte der Weltmarkt für Hoch- und Höchstgeschwindigkeitszüge (Japan ausgenommen) einen jährlichen Durchschnittswert von 1,6 Milliarden Euro. Dieser Wert soll bis 2008 um fast 50 Prozent steigen.
    Quelle: Alstom Pressemeldung

    Australien

    Großauftrag aus Australien: Siemens modernisiert 60 Lokomotiven
    03.12.2005
    Siemens Transportation Systems (TS) wird in Australien zusammen mit seinem lokalen Partner United Group Rail 60 elektrische Güterzug-Lokomotiven modernisieren. Ein entsprechender Auftrag im Gesamtauftragswert von 150 Mio. EUR mit einem Anteil für Konsortialführer Siemens in Höhe von 85 Mio. EUR wurde vom Betreiber Queensland Rail erteilt. Die Modernisierung steigert die Leistung und Zugkraft erheblich: Wurde ein Zug bislang von fünf Loks gezogen, so sind künftig nur noch drei erforderlich.
    Siemens ist für das gesamte Projektmanagement zuständig und liefert die komplette Elektro-Ausrüstung, bestehend aus Antrieben, Umrichtern, Transformatoren, Kühlanlagen und Führerstandselektronik mit den zugehörigen Steuerungen. Die elektrischen Lokomotiven (25 kV / 50 Hz) vom Typ Class 31/3200 werden von Gleichstrom- auf Drehstrom-Antriebstechnik umgerüstet. Durch die Modernisierung werden Leistung, Zugkraft, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Lokomotiven erhöht, die für den Transport von Steinkohle eingesetzt werden. Außerdem verlängert sich ihre Lebensdauer um weitere 20 Jahre.
    Das Gewicht der sechsachsigen Lokomotiven wird von 110 auf 126 Tonnen gesteigert, um die vergrößerte Zugkraft im Zusammenspiel mit dem bewährten Gleit- und Schleuderschutz von Siemens sicher auf die Schiene zu bringen. Die Höchstgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 80 km/h. Die erste Serienlok wird im März 2007 ausgeliefert. Pro Jahr werden maximal 20 Loks fertig gestellt, so dass der Auftrag im Dezember 2010 abgewickelt ist. Die Lokomotiven werden in Townsville, Queensland, vorbereitet und in Newcastle, New South Wales, beim Konsortialpartner United Group Rail endmontiert.
    Die Lokomotiven verkehren im Schienennetz von Goonyella in Ost-Australien, wo sich mehrere Steinkohle-Minen befinden. Die Minen liegen ca. 200 bis 300 km von den Häfen an der Küste entfernt, wo die Kohle für den Seetransport verladen wird. Ein Zug besteht in der Regel aus 120 Waggons und wiegt ca. 13 000 Tonnen.
    Siemens hatte bereits 2003 von Queensland Rail einen Auftrag zur Modernisierung von drei Prototypen der Class 31/32 erhalten. Deren Inbetriebsetzung wird im März 2006 abgeschlossen sein.
    Quelle: Siemens Pressemeldung

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