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News-Archiv Dezember 2009 elektrolok.de

Meldungen Dezember 2009
Haben Sie eine aktuelle Meldung, die für die elektrolok.de-Leser interessant wäre? Wir freuen uns über jede Info an die E-Mail: info@elektrolok.de

Abstellung aller 139/140?
26.12.2009
Angeblich will DB Schenker alle 139/140 zum 31.12. abstellen. Die einzigen Fahrzeuge die erstmal weiterfahren sollen sind: 140 627, 637, 677, 681 und 772. Gestern fuhr bereits ein Lokzug von Seelze nach Kornwestheim mit 140 811, 140 450, 140 861, 139 314, 139 311, 139 309, 140 013, 140 169, gezogen von 140 423 die in Bebra verblieb. Auch am Dienstag sind von Seelze aus 140 024,140 440, 139 246, 140 013 + 3 weitere richtung Dresden gebracht worden sein. Es gibt weder eine Bestätigung oder Dementierung dieser Meldung seitens DB.
Quelle: DSO, Frederik Reuter


S-Bahn Berlin gibt Selbstverpflichtung gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt ab
23.12.2009
Rädertausch bis 30. Juni 2010 abgeschlossen / Maßnahmen zur Verbesserung der betriebsnahen Instandhaltung und tragfähiges Werkstattkonzept verabschiedet
Die S-Bahn Berlin GmbH unterzieht die Radsätze der Baureihe 481 weiteren Prüfungen. Im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) werden in Abhängigkeit von den Prüfergebnissen kritische Radsätze zusätzlich getauscht.
Die dafür notwendige Lieferung von 20 neuen Radsätzen ist bis zum Jahresende sichergestellt. Mit Beginn des neuen Jahres werden wöchentlich 16 Radsätze gefertigt. Der Tausch wird bis zum 30. Juni nächsten Jahres abgeschlossen sein.
Zur Gewährleistung eines sicheren Betriebs werden die S-Bahnzüge bis zum Tausch der betroffenen Radsätze ab sofort in einem verkürzten Intervall alle 14 Tage mit Wirbelstrom geprüft. Das EBA hat der Selbstverpflichtung zugestimmt.
Daneben hat sich die Unternehmensleitung zur Stabilisierung des S-Bahnbetriebes auf Verbesserungsmaßnahmen der betriebsnahen Instandhaltung und auf ein tragfähiges Werkstattkonzept verständigt. Es sieht unter anderem vor:
* Die Werkstatt Schöneweide bleibt mindestens bis zum Auslaufen des Verkehrsvertrages 2017 bestehen. Die Leistungsfähigkeit des Standorts wird entsprechend den künftigen Anforderungen an die Arbeitsprozesse angepasst.
* Alle Werkstätten der betriebsnahen Instandhaltung erhalten wieder eine größere Eigenständigkeit.
* Die S-Bahn Berlin wird im nächsten Jahr 20 Fahrzeuge der Baureihe 485 wieder in Betrieb nehmen.
"Zurzeit ist die Fahrzeugreserve der Berliner S-Bahn aufgrund der außerordentlichen Inspektionsarbeiten nicht ausreichend und daher müssen wir weiterhin noch mit Einschränkungen auf einzelnen S-Bahn-Linien rechnen", sagte Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. "Alle S-Bahner arbeiten jedoch intensiv an der schnellen Stabilisierung des Verkehrs."
Über Fahrplanänderungen informiert die S-Bahn Berlin GmbH im Internet unter www.s-bahn-berlin.de.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


Fahren in Polen bald chinesische Loks?
23.12.2009
Einige interessante Ausschreibungsdetails gibt es aus Polen zu vermelden. So hat der chinesische Lokomotivhersteller CSR Zhuzhou Electric Electric Locomotive Co. Ltd. bei der Ausschreibung der 11 elektrischen Lokomotiven des EVUs Koleje Mazowieckie offenbar das mit Abstand günstigste der drei eingereichten Angebot abgegeben. Während Siemens 44.028.988 Euro und Bombardier 40.520.000 Euro für die elf Lokomotiven haben will, verlangt CSR nur 34.980.000 Euro. Die Entscheidung für ein Angebot soll Anfang 2010 fallen. Der Vertrag umfasst neben der Lieferung auch noch einen vierjährigen Servicevertrag sowie die Lokführerschulung. Die neuen Loks sollen ab Dezember 2011 mit neuen Doppelstock-Wendezügen verkehren.
Bis 31. Oktober 2012 will PKP Intercity acht neue Hochgeschwindigkeitrszüge anschaffen, weitere 12 sollen bis zum 31. Oktober 2013 geliefert werden. Die neuen Züge sollen unter drei Stromsystemen verkehren können (3kV DC, 15kV 16 2/3 Hz and 25kV 50 Hz AC) und 220 -250 km/h schnell sein. Allerdings hält sich die PKP für den Vetrag ein Rücktrittsrecht bis zum 31. Juli 2010 vor, falls die Finanzierung der Züge bis dahin nicht geklärt sein sollte.
Unterschrieben wurde dagegen ein Vertrag zwischen den Repräsentanten der polnischen Region Silesia und dem Hersteller PESA Bydgoszcz über die Lieferung von acht EMUs Elf für den Regionalverkehr. Die Triebzüge sollen 2011 ausgeliefert werden.
Quelle: railwaymarket.eu


Jeder zweite ICE zwischen München und Berlin fällt aus
23.12.2009
Auf der ICE-Linie München - Nürnberg - Berlin fällt aktuell jeder zweite ICE aus. Als offiziellen Grund nannte die Bahn eine besonders gründliche Wartung der Züge aufgrund der Witterung. Deshalb stehen nur noch Züge für einen Zwei-Stunden-Takt zur Verfügung. Zwar bemüht man sich Ersatzzüge fahren zu lassen, der Ausfall während der Hauptreisezeit kurz vor Weihnachten ist dennoch ein neuer Schlag für die Bahnkunden. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis zum 27.12.09 andauern.
Quelle: bahn.de, br-online.de

22. Dezember 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:

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elektrolok.de-News - Ausgabe 10

Inhalt u.a.:
  • Farbgebungsheft Teil 2
  • Die Prima II
  • Neue Briefmarke
  • 10 Dinge...: Eisenbahn im Winter

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Eisenbahn-Bundesamt (EBA) verlängert Betriebsgenehmigung für Berliner S Bahn für ein Jahr
22.12.2009
Das EBA hat heute die Betriebsgenehmigung für die S-Bahn um ein Jahr bis Ende 2010 verlängert. Möglich wäre ein Zeitraum bis 15 Jahre gewesen.
„Vor dem Hintergrund der im Jahr 2009 aufgetretenen Sicherheitsprobleme bei der Berliner S-Bahn ist es dem EBA nicht möglich, die Betriebsgenehmigung längerfristig zu erteilen“, sagte Sprecher Ralph Fischer. Besonders bleiben weiterhin die Räder und Achsen der Züge im Fokus. Mit der Befristung kann die Betriebserlaubnis innerhalb der kommenden zwölf Monate vom EBA entzogen werden, sollte das Unternehmen nicht den gesetzlich vorgeschriebenen sicheren Betrieb gewährleisten.
Die Behörde wird im kommenden Jahr weitere Prüfungen bei der Berliner S-Bahn vornehmen.
„Für das EBA hat die Sicherheit der Fahrgäste sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH oberste Priorität. „Daher konnten wir die Genehmigung zunächst nur für ein Jahr erteilen“, so Fischer weiter. Ende 2010 wird das Amt erneut über die Verlängerung der Betriebsgenehmigung entscheiden.

Quelle: EBA


Letzter Hochgeschwindigkeitszug nach Russland verschifft
22.12.2009
Im Eisenbahnfährhafen Sassnitz/Mukran auf der Insel Rügen wird heute der letzte von insgesamt acht Hochgeschwindigkeitszügen für die russische Eisenbahngesellschaft RZD verschifft. Die Eisenbahnfähre "Vilnius" befördert den Zug zunächst nach Baltisk. Dort wird er per Fähre weiter in den russischen Ostseehafen Ust Luga gebracht. Mit dem Transport über die Ostsee hat die Siemens AG, Hersteller der ersten russischen Hochgeschwindigkeitsflotte, DB Schenker Rail beauftragt. Der erste Velaro RUS wurde im November 2008 transportiert.
"Mit der Verschiffung des letzten russischen Hochgeschwindigkeitszuges für unseren Kunden Siemens schließen wir ein Projekt ab, das durch die hervorragende Zusammenarbeit aller an der Transportkette beteiligten Unternehmen geprägt war", sagt Karsten Sachsenröder, Vorstand Vertrieb von DB Schenker Rail.
David John, Leiter des Projektes Velaro RUS bei Siemens, ergänzt: "Mit der Durchführung dieser anspruchsvollen Transporte ist ein weiterer Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft zwischen Siemens und DB Schenker erreicht. Wir sind stolz darauf, dass Russland nun im Hochgeschwindigkeitssegment mit Siemens-Technik aus Deutschland ausgestattet ist."
Sassnitz/Mukran, größter deutscher Eisenbahnfährhafen, verfügt als einziger in Mitteleuropa über Gleise mit der russischen Breitspur von 1520 Millimetern, für die auch der Velaro RUS konzipiert ist. Auch die Fähre ist mit russischer Breitspur ausgelegt. Die Überführung nach Ust-Luga dauert insgesamt rund 50 Stunden. Der letzte Velaro fährt anschließend in das rund 150 Kilometer entfernte St. Petersburg.
Die Anlieferung aus dem Werk in Krefeld-Uerdingen nach Sassnitz/Mukran hat Siemens wegen der überdimensionalen Größe der Züge und aufgrund der russischen Spurbreite per Spezialtransport auf der Straße organisiert. Im Fährhafen wurden die Wagen mit Kränen abgeladen und auf die Gleise gesetzt. Jeder Zug wurde in zwei Teilen parallel in den Frachtraum der Fähre verladen, um das Gewicht von rund 625 Tonnen gleichmäßig zu verteilen. Die Züge sind jeweils 250 Meter lang und bieten Platz für 604 Fahrgäste. Seit dem 18. Dezember 2009 verbinden die ersten fünf Velaros Moskau mit St. Petersburg und erreichen dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.
Quelle: DB Mobility Logistics AG


ITL-1116 werden entklebt und zurückgegeben
21.12.2009
Die von der ITL angemieteten 1116 233 bis 239 werden derzeit entklebt und bis 23.12. in Ingolstadt gesammelt. Aktuell sind nur noch die 1116 234 und 238 mit den ITL-Aufklebern unterwegs. Anschließend gehen alle Loks zurück an die ÖBB.
Quelle: DSO


Eurostar-Züge steckten im Tunnel fest
21.12.2009
Gleich vier EuroStar-Züge blieben in der Nacht zum Samstag während der Fahrt durch den Tunnel liegen, ein fünfter konnte noch in langsamer Fahrt den Tunnel verlassen. Manche Reisenden waren über 15 Stunden in den Zügen festgesessen. Ein Großteil der reisenden wurde mit einem Shuttel geborgen, zwei Züge mussten mit Dieselloks abgeschleppt werden. Als Grund für den Ausfall nannte Eurostar die gewaltigen Temperaturunterschiede zwischen den derzeit herrschenden eisigen Temperaturen und den 25 Grad warmen Tunnel. Das sich dadurch bildende Kondenswasser setzte der Elektronik der Züge zu und führte zu dem Chaos. Die Fahrten durch den Tunnel wurden bis Montag ausgesetzt.
Quelle: n-tv.de, eurostar


Green Cargo Re 1424 fertig
18.12.2009
Die erste Green Cargo-TRAXX ist nun weitgehend fertiggestellt und beschriftet. Die Lok steht noch bei Bombardier in Kassel. Ein Bild gibt es hier.
Quelle: DSO


15. Dezember 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:

Der Lok-Vogel Nr. 52 - Dezember 2009

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Preis: 3,50 Euro
    Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
  • Die Reihe 16 der SNCB/NMBS
  • railjet 2010 - Die neuen Umlaufpläne
  • Millionen-Fresser (SNCF-Jacquemins 2009)
  • Next Generation Train
  • Konkurrenz für die DB AG
  • SPNV im Wandel: Nordrhein-Westfalen (2)
  • Umstationierungen zum Fahrplanwechsel
  • und natürlich News, Kalender, uvm...
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155 093 bei Rangierunfall beschädigt
16.12.2009
Am 15. Dezember um 6 Uhr früh kam es im Bahnhof Stadtallendorf zu einer Flankenfahrt zwischen der Rangierlok 294 643 und der orientroten 155 093. Zwar gab es keine Verletzten, aber die 155 wurde aus dem Gleis geschoben. An beiden Loks entstand hohger Sachschaden. Ob die 155 093 nochmal in den Dienst zurückkehrt ist fraglich und hängt wohl stark von der Höhe des Schadens ab.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Kassel, DSO


1216 erstmals planmäßig bis Dresden
16.12.2009
Erstmals erreicht die ÖBB-Reihe 1216 planmäßig über Tschechien den Dresdner Hauptbahnhof. Die Lok bespannt den EN 476 „Metropol“ zwischen Breclav und Dresden und kehrt anschließend mit dem EN 459 „Canopus“ von Dresden nach Prag zurück, wo sie später den EC 173 nach Österreich weiterbefördert
Quelle: zelpage.cz, HS


DK: Aus für EA im Güterverkehr
16.12.2009
Am 14. Dezember 2009 beförderten die EA 3019 und EA 3017 den letzten Güterzug für Railion. Im Schlepp waren die EA 3013 sowie die 185 521. Die drei EA sollen nun ebenfalls für den Verkauf nach Osteuropa vorbereitet werden.
Quelle: jernbane.net


Polen bekommt ECTS-Strecke
16.12.2009
Die PKP hat das Unternehmen Thales mit der ETCS-Installation auf der Strecke Grodzisk Mazowiecki - Zawiercie beauftragt. Die 224 km lange Strecke soll mit ETCS-Level 1 ausgestattet werden. der Auftrag hat einen Wert von 10 Mio. Euro. Die Inbetriebnahme ist für Juni 2011 vorgesehen.
Quelle: railwaymarket.eu


Nachtzugänderung 1: 145 übernehmen EN 476/477
15.12.2009

Seit Fahrplanwechsel ist offenbar die DB Autozug 115 am EN 476/477 "Metropol" Geschichte, das Zugpaar fährt auch nicht mehr über die Stadtbahn, sondern via Berlin Hbf Tief und Südkreuz. Am Abend des 14.12.2009 stand 145 010 in Berlin Hbf mit dem EN 477 zur Ausfahrt bereit.
Quelle/Foto(s): Sebastian Schrader, 14.12.2009


Nachtzugänderung 2: ES 64 U2 nun am CNL Basel - Mannheim
15.12.2009
Die durch den Wegfall des Talgos arbeitslos gewordenen ES 64 U2 haben ein neues Einsatzgebiet. Seit Fahrplanwechsel bespannt eine Lok die CNL 472 (Mo), 478 (Di-So) und 479 zwischen Basel und Mannheim. Im Augenblick ist die ES 64 U2 073 im Einsatz, da die ES 64 U2 017 eine Revision erhält.
Quelle: diverse


Die 752 005 wird Museumslok
14.12.2009
Die seit langem in München Freimann abgestellte 752 005 wurde nun von der DB Systemtechnik dem TEV als Dauerleihgabe überlassen. Mittelfristig soll die Lok dort auch wieder den TEE-Anstrich erhalten.
Quelle: TEV


Neuer Umlauf für die MAV-Cargo 1116
14.12.2009
Mit dem Fahrplanwechsel wurde auch der Lokumlauf der MAVC-Loks in Österreich erweitert. Zu den bisherigen Zügen 44322, 44327, 44336 und 44337 der Relation Wien Zvbf. - Budapest werden nun auch die ROLA-Züge 41302, 41303, 41311 und 41314 zwischen Wels und Kiskundorozsma in Ungarn bespannt. Am Ersttag (13.12.09) wurde die ROLA 41311 mit der MAVC-Lok 1116 015 bespannt und konnte dabei bei der Einfahrt in den ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden.
Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 13.12.2009


Abschied vom Wiener Südbahnhof
14.12.2009





Zum Fahrplanwechsel schloss der Wiener Südbahnhof seine Tore. Im Zuge des Baus des neuen Hauptbahnhofs wird der Südbahnhof nicht mehr benötigt. Der Abriss der Gebäude soll im Januar 2010 beginnen. Aus diesem Anlass nochmal einige Bilder vom Wiener Südbahnhof, aufgenommen am 10.12.2009. Zu sehen warenm u.a. 1044 118, 1116 188, 1044 011, 1044 042, 4124 003, 1042 066, 1014 003 sowie 1142 656. Ab Sonntag den 13.12.2009 gibt es dann nur mehr auf der Ostseite elf verkürzte Gleise, der Rest ist dann Geschichte.
Die letzten Züge am 12. Dezember waren übrigens:
- 1044 089 mit EN 325 verließ als letzter internationaler Zug den Bahnhof
- 1144 123 mit OIC 757 verließ als letzter reguläre Zug den Bahnhof
- 4061.13 hatte die Ehre um 23:59 als letzter Zug in Richtung Mürzzuschlag auszufahren
- und 1116 147 war mit IC 350 der letzte Zug, der in den Bahnhof einfuhr.
Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 10.12.2009


eurobahn und BLB gehen mit Ersatzkonzepten an den Start
11.12.2009
Aufgrund des EBA-Bescheids (siehe Meldung von gestern) können die BLB und die eurobahn nun nicht wie geplant ihren Verkehr am Fahrplanwechsel beginnen. Beide werden nun mit Ersatzkonzepten verkehren.
Die BLB will zwischen Freilassing und Berchtesgaden Ersatzzüge einsetzen, während zwischen Berchtesgaden und Bad Reichenhall Busse eingesetzt werden sollen. Noch scheint man aber geeignete Ersatzzüge zu suchen - die Talent der ÖBB werden aber definitiv nicht weiter verkehren. Auch eine Zulassung bis Salzburg fehlt den Ersatzzügen, so dass die BLB derzeit nur bis Freilassing fahren kann.
Bei der eurobahn in NRW werden nur 4 der 18 bestellten Flirt für die Linien RE3 und RE 13 zur Verfügung stehen. Die vier Flirt werden alle auf der RE3 eingesetzt werden. Auf der RE 13 sollen dagegen Ersatzzüge zum Einsatz kommen. Geplant ist die Anmietung von n-Wagen und 111ern.
Beide Unternehmen hoffen, dass die Flirt bis Januar zur Verfügung stehen und dann der Planbetrieb wie vorgesehen aufgenommen werden kann.
Quelle: BLB, eurobahn


Bahnzeit
10.12.2009
Am 11.12.09 um 15:30 Uhr gibt es wieder eine Bahnzeit mit den Themen:
1. Messzüge bei der Bahn
2. Hartmann Jahr in Chemnitz
3. Mit Dampf durchs Schwarzatal
Mehr unter: www.mdr.de/bahnzeit oder www.train-tv.com
Quelle: Frank Thürmer


Alstom HXD2 auf dem Weg zur RTA
10.12.2009



Besondere Lokomotiven verdienen bekanntlich eine besondere Aufmerksamkeit wie Ihr ja schon wissen solltet und gerade auch deshalb widmete ich mich trotz des bescheidenen Wetters am heutigen Mittwoch einer weiteren Schönheit aus dem Hause Alstom: Vor geraumer Zeit vergaben die Chinesischen Eisenbahnen (CNR) an den französischen Konzern Alstom einen weiteren Großauftrag: Gemeinsam mit der chinesischen Lokfabrik Datong sollen 500 Exemplare einer 120 km/h schnellen und aufgrund des sechsachsigen Antriebs beachtliche 9600 kW starken Lokomotive gefertigt werden, welche wie jene zuvor gelieferten Doppellokomotiven der Untergruppe HXD2 abermals auf die in grosser Stückzahl gebauten Triebfahrzeuge aus der Lokomotivfamilie „PRIMA I“ basieren.
Der Bau dieser als Untergruppe HXD2B bezeichneten Lokomotiven erfolgt zunächst durch das Werk Belfort, welches aufgrund der technischen Voraussetzungen bei diesem Projekt die Prüfung eines solchen Exemplars im Klima- Windkanal der Rail Tec Arsenal (RTA) veranlasste. Zu diesem Zweck wurde die dafür ausgewählte Lokomotive auf dem Wasserweg via Strasbourg nach Wien überstellt wobei Lastkraftwagen die Funktion eines Zubringers übernommen haben. Im österreichischen Abschnitt wurde diese Aufgabe durch das renommierte Unternehmen Felbermayr übernommen wobei nicht im Wiener Hafen sondern an einer Anlegestelle im niederösterreichischen Bad Deutsch Altenburg umgeschlagen wurde.
Dank der Hilfe von Kollege Herbert Pschill war es mir möglich diese wohl nicht alltägliche Fuhre während ihrer ersten Etappe nach Deutsch Wagram gleich mehrmals zu fotografieren.
Quelle/Foto(s): Sybic, Bahnnews-Austria, 09.12.2009


EBA: Fehlende Nachweise des Herstellers verhindern Zulassung neuer Fahrzeuge des Typs „Flirt“
10.12.2009
Der zum 13.12.09 geplante Einsatz von neuen Zügen des Typ „Flirt“ wird sich verzögern. Die Fahrzeuge sollen unter anderem auf dem Maas – Rhein – Lippe – Netz und im Raum Berchtesgaden verkehren.
Mehrere Nachweise, die für die Zulassung notwendig sind, wurden bisher beim Eisenbahn- Bundesamt nicht vorgelegt.
Sprecher Ralph Fischer: „Das Eisenbahn-Bundesamt ist für die Verzögerungen in keiner Weise verantwortlich. Der Hersteller hat technische Probleme noch nicht lösen können. Mehrere Nachweise, die für die Zulassung dringend erforderlich sind, wurden bislang nicht eingereicht. Aus Sicherheitsgründen ist es dem EBA daher nicht möglich, die neuen Fahrzeuge bis zum Fahrplanwechsel am Sonntag zuzulassen.“ Die ausstehenden Unterlagen betreffen sicherheitsrelevante Bauteile wie beispielsweise die Radsätze und die Bremsen. Auch wurden notwendige Versuchsfahrten bisher nicht abgeschlossen.
Das EBA hatte den Hersteller darüber hinaus bereits im März 2009 auf geänderte Anforderungen für einzelne Bauteile hingewiesen. Auch für diese Komponenten sind die Dokumente weiter unvollständig.
Wenn das Unternehmen die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen vorlegt, wird das EBA unverzüglich mit der Prüfung beginnen mit dem Ziel, die Fahrzeuge so schnell wie möglich zuzulassen.
Quelle: EBA


103 197 soll verkauft werden
10.12.2009
Suchen Sie noch ein besonderes Weihnachtsgeschenk? Der Spatzenpark verkauft derzeit seine Lok 103 197 in Ebay. Für die stolze Summe von 103.197 Euro soll die Lok einen neuen Besitzer finden. Da sie innen ausgeräumt ist, bleibt nur die Ausftellung als Denkmallok. Zur Ebay-Auktion.
Quelle: Ebay


1046.020 nun in Ampflwang
09.12.2009

Die seit 31.5.2008 im Heizhaus Bruck an der Leitha hinterstellte 1046.020, welche zuletzt als Vorheizanlage 011.08 beim Bauzug 401 in Leoben Hbf. Verwendung fand, wurde am 8.12.2009 zur ÖGEG nach Ampflwang überstellt. Als Zuglok fungierte die ÖGEG-Lok 1110.522, die zuvor von Gmünd NÖ zugeführt wurde. Die Bilder zeigen die Lok in Bruck an der Leitha.
Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 08.12.2009


Das Ende der Veolia Cargo / rail4chem-Loks
08.12.2009
Seit 1. Dezember ist Veolia Cargo offiziell an die SNCF und Eurotunnel verkauft worden. Offenbar soll nun der Name Veolia Cargo (und vermutlich auch die von Veolia übernommene Marke rail4chem) nun auch recht schnell von den Loks verschwinden. Bereits gestern konnt die Veolia 185 CL 003 ohne jegliche Aufkleber beobachtet werden.
Quelle: railcolor.net, DSO, Veolia Cargo


Neue Abstellungen bei der Berliner S-Bahn?
08.12.2009
Wie die Berliner Zeitung heute berichtet droht der S-Bahn eine erneute Verkürzung der Wartungsintervalle bei der Baureihe 481/482. Zuvor war bei Messfahrten festgestellt worden, dass die Radscheiben dieser Baureihe weniger fest als theoretisch ermittelt sind. Nun befürchtet man neue Auflagen seitens des EBAs, die zur vorübergehenden Abstellung von bis zu 100 Viertelzügen führen könnten.
Quelle: Berliner Zeitung


Porschelok soll in dieser Woche entklebt werden
08.12.2009
Alle, die sich Hoffnung auf den Einsatz der Porschelok 182 004 in Cottbuser Regio-Diensten machten, werden nun enttäuscht. Die Lok soll am Donnerstag entklebt werden.
Quelle: DSO


Neue Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Verlängerung der S 7 von Wolfratshausen nach Geretsried
08.12.2009
Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil stellte gestern im Beisein von Ministerpräsident a.D. Dr. Edmund Stoiber, Landrat Josef Niedermaier, Bürgermeisterin Cornelia Irmer und Bürgermeister Helmut Forster an der Spitze der städtischen Delegation sowie von mehreren Landtagsabgeordneter die Ergebnisse der neuen Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Verlängerung der S7 von Wolfratshausen nach Geretsried vor. Zeil: "Die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Untersuchung sind eindeutig. Nur die Variante mit einem Bahnübergang an der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen erreicht einen positiven Nutzen-Kosten-Faktor von 1,09. Mit gemeinsamer Anstrengung konnte wenigstens eine Variante auf einen positiven Nutzen-Kosten-Faktor gebracht werden. Damit haben wir weiterhin die Möglichkeit, die für die Region sehr wichtige Verlängerung zu realisieren."
In der letzten Nutzen-Kosten-Untersuchung von Januar 2009 hatte die beste Variante einen Nutzen-Kosten-Indikator von lediglich 0,85 erzielt. Zeil: "Durch Kosteneinsparungen bei der Infrastruktur im Bahnhof Wolfratshausen, ein neues Abstellkonzept und die Ersetzung des fast 4 km langen Begegnungsabschnitts südlich von Gelting durch einen Kreuzungsbahnhof in Gelting konnten wir einen höheren volkswirtschaftlichen Nutzens erreichen." Von entscheidender Bedeutung sei außerdem, dass der Endbahnhof in Geretsried-Süd wieder wie ursprünglich geplant an der Richard-Wagner-Straße liegen soll. "Diese Lage bringt durch den deutlich vergrößerten Einzugsbereich verkehrliche Vorteile. Das hat letztlich den Ausschlag für den positiven Nutzen-Kosten-Faktor gegeben." Aufgrund der Durchquerung des FFH-Gebiets „Königsdorfer Alm“ sei im Planfeststellungsverfahren allerdings eine gesonderte Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.
Zeil: "Um die Verlängerung so schnell wie möglich zu realisieren, habe ich die Bahn gebeten, jetzt zügig alle zur naturschutzrechtlichen Prüfung erforderlichen Unterlagen vorzubereiten. Ich appelliere an die beiden Städte und den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, sich parallel über die Notwendigkeit der S-Bahn-Verlängerung zu einigen. Das eindeutige Ergebnis der Nutzen-Kosten-Untersuchung erfordert ein Zusammenrücken aller Beteiligten. Von der S-Bahn-Verlängerung wird der gesamte Landkreis profitieren. Auch die Stadt Wolfratshausen wird vom Pendlerverkehr entlastet und von der S7-Verlängerung einen erheblichen Nutzen haben." Alle Beteiligten sind fernen übereingekommen, auch die von den Städten Geretsried und Wolfratshausen beauftragte alternative Taktplanung Anfang nächsten Jahres in einem Fachgespräch zu erörtern.
Grundlage der neuen Nutzen-Kosten-Untersuchung waren kostenoptimierte Planungen der Deutschen Bahn und angepasste Strukturzahlen für Gerets-ried und Wolfratshausen. Die Nutzen-Kosten-Untersuchung bewertet drei Trassierungsvarianten für das Vorhaben nach ihrem volkswirtschaftlichen Nutzen. Die beiden Varianten mit Tieferlegung der S-Bahn in Wolfratshausen bleiben mit Nutzen-Kosten-Indikatoren von 0,74 bzw. 0,69 klar unter der Marke von 1,0: Hier sind bisher keine Ansatzpunkte für eine Verbesserung des Ergebnisses erkennbar. Damit können diese Varianten nicht aus Steuermitteln finanziert werden.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie


1116 017 wieder im Einsatz
08.12.2009
Die durch einen Unfall in Ungarn schwer beschädigte 11160 17 ist nun wieder in den Einsatz zurückgekehrt. Die mit einem neuen Lokkasten versehene Lok wurde per 3. Dezember 2009 in Linz abgenommen und soll nun wie ihre Schwestern bei MAV Cargo fahren.
Quelle: EBFÖ


Weitere Abstellungen bei den Sechsachsern
07.12.2009
Neben der 151 122 (Abstellort unbekannt) wurden in den letzten Tagen auch die 155 233 (LDX), 155 098 (unbekannt) und 155 216 (BSE) z-gestellt. Letztere war erst vor kurzem von Rostock-Seehafen nach Seddin gebracht worden.
Quelle: =RK=


Hamburgs S-Bahnen fahren ab dem Jahreswechsel mit Strom aus Wasserkraft
07.12.2009
Ab dem 1. Januar 2010 wird die S-Bahn Hamburg zur Versorgung ihres Gleichstromnetzes ausschließlich CO2-frei erzeugte elektrische Energie aus deutschen Wasserkraftwerken einsetzen. Hierdurch verbessert sich die Klimabilanz der S-Bahn Hamburg und der Stadt insgesamt um rund 60.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid CO2 pro Jahr.
Die S-Bahn Hamburg ist damit das erste Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Öko-Strom für den Betrieb ihrer Fahrzeuge einsetzt und damit CO2-Emissionen vollständig vermeidet.
Die täglich rund 600.000 S-Bahnfahrgäste tragen somit dazu bei, die Emissionen jährlich um insgesamt 200.000 Tonnen CO2 zu reduzieren, verglichen mit der Pkw-Nutzung. Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt die S-Bahn Hamburg bei der Finanzierung. Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg und Dr. Stephan Hugo Winters, Staatsrat in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, haben heute den Nachtrag zum Verkehrsvertrag unterzeichnet und gemeinsam das Projekt vorgestellt.
Der Schutz der Umwelt und des Klimas sind für die Deutsche Bahn sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftspolitisch von herausragender Bedeutung. Seit 1990 hat sie ihre spezifischen Kohlendioxid-Emissionen im Schienenverkehr bereits um knapp 40 Prozent gesenkt und senkt sie kontinuierlich weiter.
Quelle: Markus Pfetzing, DB

30. November 2009: Neu in unserem Verlagsprogramm:

elektrolok.de-Briefmarke - Nr. 6


Motiv Baureihe BB 1500 der SNCF

  • Limitiert auf 100 Stück
  • Jede Marke mit Echtheits-Zertifikat
  • Erstverkaufstag: 30.11.09
  • Preis: 4,95 Euro (versandkostenfrei)


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  • Bombardier Transportation: Finanzergebnis für das dritte Quartal zum 31. Oktober 2009
    04.12.2009
    Der Umsatz von Bombardier Transportation erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um USD 254 Mio. auf USD 2,5 Mrd. Das EBIT stieg auf USD 159 Mio. gegenüber USD 120 Mio. im Vorjahr, während die EBIT-Marge auf einen Wert von 6,3% gegenüber 5,3% anstieg. Der Free Cashflow belief sich auf USD 32 Mio. gegenüber einem negativen Cash Flow von USD 243 Mio. im letzten Geschäftsjahr. Der Auftragsbestand lag zum 31. Oktober 2009 bei USD 29,3 Mrd. gegenüber USD 24,7 Mrd. zum 31. Januar 2009, was hauptsächlich auf positive Wechselkurseffekte zurückzuführen ist.
    Die wirtschaftliche Unsicherheit sowie schwierige Finanzierungsbedingungen im Privatsektor und ein anhaltender Rückgang des Frachtverkehrs wirken sich weiterhin auf die Bahnindustrie aus. Die Bereiche Güterlokomotiven und Services von Bombardier Transportation verzeichnen einen Rückgang der Geschäftsaktivitäten. Bombardier Transportation konnte Neuaufträge im Wert von USD 3,6 Mrd. verbuchen gegenüber USD 2,8 Mrd. im letzten Geschäftsjahr, bei einem Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz (book-to-bill) von 1,4. Im September 2009 erhielt Bombardier Sifang Transportation vom chinesischen Eisenbahnministerium den Zuschlag für die Lieferung von 80 ZEFIRO 380 Super-Hochgeschwindigkeitszügen mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 380 km/h. Der Vertragsanteil von Bombardier hat einen Wert von USD 2 Mrd.
    Bombardier Transportation unterzeichnete außerdem einen Vertrag mit der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) über die Lieferung von 99 FLEXITY Straßenbahnen im Wert von USD 431 Mio.
    Nach Quartalsende erhielt Bombardier Transportation einen Auftrag über 100 Elektrolokomotiven des Typs E464 von Trenitalia, der italienischen Staatsbahn, im Wert von rund USD 383 Mio.
    Quelle: Bombardier Transportation


    Kurzschluss führte zu Türfehlfunktion in Berliner S-Bahn-Zug
    04.12.2009
    Am Mittwochvormittag kam es in einem Zug der Linie S8 zu einer technischen Störung, in deren Folge sich die Türen des Zuges während der Fahrt öffneten. Der Vorfall ereignete sich zwischen den Bahnhöfen Schönhauser Allee und Bornholmer Straße. Fahrgäste kamen dabei nicht zu Schaden.
    Der betroffene Zug der Baureihe 480 wurde ausgesetzt und einer Werkstatt zugeführt. Die Untersuchung ergab, dass ein durch eindringendes Wasser verursachter Kurzschluss an einem technischen Anschluss zur Fehlfunktion der Türen führte. Der Schaden wurde unmittelbar behoben. Die S-Bahn Berlin geht von einem Einzelfall aus. Trotzdem werden die Fahrzeuge bezüglich dieser Anschlüsse überprüft.
    Das Eisenbahnbundesamt wurde informiert.
    Quelle: DB Mobility Logistics AG


    ICE-Werk in Leipzig in Betrieb genommen
    04.12.2009
    Die Deutsche Bahn hat am 3. Dezember in Leipzig ein neues ICE-Werk in Betrieb genommen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 27,5 Millionen Euro ist die moderne Werksanlage für die Instandhaltung von ICE in rund eineinhalbjähriger Bauzeit errichtet worden.
    "Dieser Neubau unterstreicht die herausragende Bedeutung des Verkehrsdrehkreuzes Leipzig im ICE-Verkehr", sagte Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Sachsen. "Das ICE-Werk ist ein Bekenntnis der Deutschen Bahn zum Standort Sachsen", freute sich Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
    Zum Werk gehören eine 220 Meter lange zweigleisige Werkstatthalle zur Behandlung von ICE-Triebzügen und Intercity-Reisezugwagen mit einem Gebäude für eine Unterflur-Radsatzdrehbank. Künftig werden hier vor allem ICE T (Baureihen 411 und 415) gewartet.
    "Leipzig ist neben Berlin der Fernverkehrsknoten mit dem größten Wachstumspotential in den neuen Bundesländern. Wir freuen uns darüber, mit diesem modernen ICE-Werk am Standort Leipzig langfristig über 100 Arbeitsplätze sichern zu können", betonte Dr. Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr AG.
    In Leipzig kreuzen sich die ICE-Linie 50 Dresden-Leipzig-Frankfurt am Main, die ICE-Linie 28 Hamburg-Berlin-Leipzig-München sowie die Intercity-Linien 55/56 Köln/Oldenburg-Magdeburg-Halle (Saale)-Leipzig/Halle Flughafen-Leipzig. Entsprechende ICE-Werke unterhält die DB in Basel, Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und München.
    Bereits im Sommer des Jahres 2007 rollten die Baumaschinen an, um das Baufeld in unmittelbarer Nähe zum Leipziger Hauptbahnhof zu beräumen, die alten Güterverkehrsanlagen sowie die Oberleitung, Gleis- und Weichenverbindungen zurückzubauen. Baubeginn war dann im April 2008. Mit der Neugestaltung des Areals des ehemaligen Berliner Bahnhofs wurde gleichfalls das Stadtbild entlang der Rackwitzer Straße deutlich aufgewertet.
    Quelle: Deutsche Bahn AG


    Kurhessenbahn stellt neue regionale Zugleitzentrale im Kasseler Hauptbahnhof vor
    02.12.2009

    Die Kurhessenbahn stellte am 02.12.09 ihre neue regionale Zugleitzentrale im Kasseler Hauptbahnhof vor. Von dem dortigen "Elektronischen Stellwerk für den signalisierten Zugleitbetrieb" (ESZB) werden die Weichen und Signale auf den Bahnstrecken Obervellmar-Korbach und Korbach-Brilon Wald gesteuert. Insgesamt sind acht Stellwerke bzw. Bahnhöfe an die Steuerzentrale angeschlossen. Für die neue ESZB-Technik wurden rund 12,5 Millionen Euro investiert. Mit der Inbetriebnahme der ESZB-Technik auf dem Streckenabschnitt Korbach-Brilon Wald im April 2005 wurde bundesweit zum ersten Mal der elektronisch signalisierte Zugleitbetrieb eingesetzt. 2006 und 2007 folgten der Abschnitt Obervellmar-Volkmarsen, 2008 Bad Arolsen und zum Abschluss im November 2009 der Bahnhof Korbach. Die innovative ESZB-Technik stellt eine neue kostengünstige Form eines "Elektronischen Stellwerks" (ESTW) dar. In Verbindung mit Gleiserneuerungen profitieren die Bahnkunden besonders von einer Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von bisher maximal 80 Stundenkilometer auf bis zu 100 Stundenkilometer. Die ESZB-Technik ermöglicht eine verbesserte Reisendeninformation mit elektronischen Zugzielanzeigern, die unter anderem auch Fahrplanabweichungen anzeigen können. Durch zusätzliche Fahrmöglichkeiten in den Bahnhöfen kann zudem der Betriebsablauf flexibler gestaltet und besser auf Unregelmäßigkeiten im Zugverkehr reagiert werden. Die im Schichtbetrieb arbeitenden Mitarbeiter in der regionalen Zugleitzentrale im Kasseler Hauptbahnhof steuern die angeschlossenen Stellwerke per Computer mit Maus und Tastatur. Die Überwachung der Anlagen erfolgt über Monitore.
    Technische Daten einer ZSB 2000 Anlage
    - ein Bedienerarbeitsplatz mit Monitor
    - Steuerung von maximal 16 Weichen
    - Steuerung von maximal 32 Vor- und Hauptsignalen in Leuchtdioden-Technik
    - Bedienung von signalabhänigigen Schrankenanlagen
    - Bedienung von beliebig vielen Fahrgastinformationstafeln.
    Quelle & Fotos: Marklus Pfetzing


    Ein paar Änderungen bei der BR 143
    03.12.2009
    Die 143 191 heißt jetzt RBH 104 und hat eine neue HU in blau-silber per 27.11.09 erhalten. Dadurch wurde auch die leihweise bei RBH im Einsatz stehende 143 916 an DB Schenker zurückgegeben. Desweiteren ist 143 936 an Schenker vermietet. 143 007 und 911 wurden dagegen wieder an DB Regio zurückgegeben. Schließlich wurde noch die MEG 604 reaktiviert und erhält nun eine neue HU.
    Quelle: Bw Altstadt


    Erste Coradia Continental für Agilis fertig
    01.12.2009
    Die ersten Züge des Coradia Continental für das private EVU Agilis wurden nun zur Inbetriebnahme vom Alstom-Werk Salzgitter ausgeliefert. Die Züge sollen ab Januar 2010 bei der DB-Systemtechnik in Minden die Zulassungsfahrten beginnen, um ab Dezember 2010 dann im E-Netz Regensburg eingesetzt werden zu können. Ein Bild des Zuges gibt es hier
    Quelle: eurailpress.de


    Planungsvereinbarung zu Ausbau und Elektrifizierung der Südbahn (Ulm-Friedrichshafen-Lindau) unterzeichnet
    01.12.2009
    Am 30. November 2009 haben in Ravensburg Staatsekretär Rudolf Köberle und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für das Land Baden-Württemberg Werner W. Klingberg im Rahmen einer Sitzung des Interessenverbandes Südbahn eine Planungsvereinbarung zum Ausbau und zur Elektrifizierung der Südbahn (Ulm-Friedrichshafen-Lindau) unterzeichnet. Das Land Baden-Württemberg wird die für die Planung erforderlichen Mittel in Höhe von acht Millionen Euro vorfinanzieren. Nach heutigem Stand ist der Ausbau der Südbahn auf rund 140 Millionen Euro veranschlagt. Unter der Prämisse, dass der Bund die entsprechenden Mittel bereitstellt, könnte Ende 2012 mit den Bauarbeiten an der rund 100 Kilometer langen Südbahn Ulm-Friedrichshafen sowie der 20 Kilometer langen Anschlussstrecke Friedrichshafen-Lindau-Aeschach begonnen werden.
    "Mit der Elektrifizierung der Strecke und den daraus resultierenden Fahrzeitverkürzungen ergäben sich für die Umsteigebahnhöfe Ulm und Friedrichshafen neue Anschlussmöglichkeiten. Personen- und Güterverkehren nach Österreich und in die Schweiz stünde eine leistungsfähige Alternative zu den bisherigen Strecken zur Verfügung", erläuterte Werner Klingberg bei der Unterzeichnung.
    Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle sagte: "Die Südbahn ist auf Kurs, die Finanzierung der weiteren Planung ist gesichert." Es sei im Interesse aller Beteiligten, dass bei der Projektplanung keine Unterbrechung eintrete, sondern diese zügig weitergeführt werde. Deshalb habe sich das Land bereit erklärt, die Kosten für die weiteren Planungsschritte vorzufinanzieren.
    "Das Land wird dafür sorgen, dass auch das Thema Finanzierung der Baukosten ernsthaft angegangen wird", betonte Köberle. Dazu würden mit der neuen Bundesregierung Gespräche aufgenommen werden. Vorgesehen sei, die Baukosten anteilig auf Bund und Land zu verteilen. Da diese Gespräche nicht einfach werden würden, müssten Land und Region bei jeder sich bietenden Gelegenheit deutlich machen, "dass das Projekt Südbahn dringend notwendig und für alle von Vorteil ist."
    Ravensburgs Oberbürgermeister Hermann Vogler als Vorsitzender des Interessenverbandes Südbahn mit seinen 26 Mitgliedern zwischen Ulm und Lindau betont: "Die Entscheidung des Landes, die Vorfinanzierung für die nächste Planungsstufe bis zur Planfeststellung zu übernehmen, ist ein Durchbruch für das Projekt. Oberschwaben und die Bodenseeregion brauchen die Elektrifizierung der Südbahn, damit dieser Wirtschaftsraum auch künftig im Fernverkehr der Bahn bleibt."
    Im Jahr 2007 beauftragte das Land Baden-Württemberg die Firma SMA Zürich in Kooperation mit der Deutschen Bahn ein Betriebskonzept für die drei möglichen Ausbaustufen
  • Elektrifizierung Ulm-Friedrichshafen-Lindau mit Ausbau der Strecke auf bis zu 160 km/h,
  • Elektrifizierung Radolfzell-Friedrichshafen (optional),
  • Zweigleisiger Ausbau Friedrichshafen-Lindau (optional),
    zu erstellen.
    Im Frühjahr 2008 folgte ein Finanzierungsvertrag für die Vorplanung der Elektrifizierung Ulm-Friedrichshafen-Lindau zwischen der Region (Interessenverband Südbahn) und der Deutschen Bahn (DB Netz AG). Die Vorplanung ist inzwischen abgeschlossen. Die Südbahn ist eine der wenigen nicht elektrifizierten Hauptbahnen in Baden-Württemberg. Sie wurde in den Jahren 1846 bis 1850 erbaut und von 1905 bis 1913 zweigleisig ausgebaut.
    Quelle: DB Mobility Logistics AG



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