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Der Lok-Vogel Nr. 16 Dezember 2006
u.a. enthalten: Aktuelle News:
- Baureihe 110 - Aus in Freiburg, 13 Plantage in München
- Baureihe 111 - Gibt es die zweite Abstellung?
- Baureihe 1099 - Auf dem Weg zur 100!
- Railjet und die Hürden von Politik und EU
- Stadler: Wer mit wem FLIRTet
Statistik
- Statistik Dezember 2006
Baureihe im Blick
- Die Baureihe 1045 (Teil 2)
Webthema des Monats
Hersteller - Die Geschichte der Lokomotivfabriken in Deutschland und Österreich (Teil 1)
Das Lok-Vögelchen Das Gras wächst!
Der historische Umlaufplan
- Umlaufplan 503.02 der Baureihe 215 des Bw Mühldorf, gültig ab 26. Mai 1974
Dies und Das
- Fahrplan - Sommer 2007: Deutschland und Frankreich wachsen zusammen Jetzt bestellen
Baureihe 420 : Modernes Design für bewährte S-Bahn-Zug-Baureihe
14.12.2006
Drei Millionen Euro werden investiert / Modernes Design wertet Baureihe 420 auf / Modernisierung in der S-Bahn-Werkstatt in Frankfurt a.M. Jahr für Jahr nutzen heute über 100 Millionen Fahrgäste die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet. Täglich werden bis zu 420.000 Kunden befördert. Als 1978 der S-Bahn-Betrieb aufgenommen wurde, standen 78 Züge vom Typ ET 420 zur Verfügung, heute sind es insgesamt 172 Züge. Ab Januar 2003 wurden mit Unterstützung des Landes Hessen und des Rhein-Main-Verkehrsverbundes neue S-Bahnen der Baureihe ET 423 angeschafft, die größtenteils auf den Linien S1, S2, S4, S5 und S6 die fast 30 Jahre alten Fahrzeuge der ersten Baureihe 420 nach und nach abgelöst haben. Sie sind spurtstärker und schneller als die alten, haben eine Klimaanlage und sind durchgehend begehbar. Im kommenden Jahr werden 100 dieser neuen Fahrzeuge im Einsatz sein.
Dennoch gehören die bewährten ET 420 keineswegs zum alten Eisen. Etwa 60 davon werden auch künftig noch auf den Linien S3, S7, S8 und S9 eingesetzt oder als Verstärkerzüge verkehren, wie auf der S2. Damit auch die Fahrgäste in diesen Fahrzeugen profitieren, investiert DB Regio Hessen jetzt über drei Millionen Euro in eine Modernisierung der Fahrzeuge. Bis zum Sommer 2008 wird die Inneneinrichtung grundlegend modernisiert und in der Gestaltung an das Design der modernen S-Bahnen angepasst. Dazu werden 10.800 Sitzpolster, 840 Klappsitze und 720 Armlehnen erneuert. 8.400 Quadratmeter Stirnwände und Windfänge werden gereinigt bzw. ersetzt. An den Windfängen in den Eingangsbereichen der Wagen werden über 2.800 Scheiben erneuert. Selbstverständlich gehören auch eine Grundreinigung des Innenraumes und die Erneuerung der Beleuchtung zu der Modernisierung dazu. Auch werden die vorhandenen Vandalismusschäden beseitigt. Die Arbeiten werden komplett in der im März in Betrieb genommenen neuen S-Bahn-Werkstatt in Frankfurt am Main durchgeführt.
"Das ist auch ein Dankeschön an unsere Fahrgäste für das große Verständnis während der Tunnelsperrung im Sommer", erklärt Charlott Lutterbeck, Leiterin von DB Regio Hessen, "und eine weitere Investition in die Qualität unserer S-Bahn im Rhein-Main-Gebiet". Im August war die Tunnelstammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache wegen der Erneuerung von Weichen für drei Wochen für den S-Bahnverkehr gesperrt gewesen, die Fahrgäste mussten während dieser Zeit auf U- und Trambahnen umsteigen, was mit Fahrzeitverlängerungen verbunden war.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Baureihe CC6500
14.12.2006
Auch nach dem Fahrplanwechsel sind noch vier bis fünf CC6500 im Einsatz vor den TER Zügen der Region Rhône-Alpes im Einsatz.
Quelle: Sudmann
Baureihe 4124
14.12.2006
Erstmals wurde zum Fahrplanwechsel ein neuntägiger Umlauf für die neuen Zweisystem-Talent der Baureihe 4124 aufgestellt. Gefahren werden vor allem Leistungen von Wien Südbf. Leitha nach Nickelsdorf und Kittsee, über die Raaberbahn-Strecke Ebenfurth - Sopron nach Deutschkreutz sowie nach Pamhagen. Der Umlauf wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der ÖBB und der Raaberbahn gefahren. Mit letzterer laufen derzeit Verhandlung über die Anschaffung weiterer vier Zweisystem-Triebzüge, deren Ausschreibung im Anschluss eingeleitet werden soll..
Quelle: bahnbilder.warummdenn.net, ÖBB-Pressemeldung
Baureihe 5341 (MAV)
14.12.2006
Seit Dienstag ist der erste MAV-FLIRT 5341.001 in Ungarn. Dort stehen nun erste Testfahrten unter 25 kV an.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Schweres Zugunglück in Oberitalien
14.12.2006
Am Mittwoch gab es auf der Strecke Verona - Trient bei Borghetto sull'Adige zwischen Ala und Peri ein schweres Zugunglück. Ein Zug der italienischen Staatsbahn Trenitalia stieß dabei auf einen Zug der Privatbahn Rail Traction Company. Entgegen einiger medienberichte fuhr der Trenitaliazug mit über 100 km/h dabei von hinten auf den vor einem rotten Signal wartenden RTC-Zug auf. Die beiden Lokführer des Trenitaliezuges kamen dabei um Leben. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Zuglok E405 032 und mehrere der mit Papierrollen beladenen Wagen weitgehend zerstört. Auf der Brennerstrecke kam es in Folge des Unglücks zu massiven Behinderungen udn weitgehenden Umleitungen des Fernverkehrs.
Quelle: EBFÖ, ORF.at, DSO
BLS Re 465 014+017 bald wieder in Betrieb
11.12.2006
Die Re 465 014 ist bei Stadler-Winterthur zu 95% fertiggestellt worden,und wurde durch die extra angereiste Re 425 161 nach Spiez heimgeholt. Dort können noch die letzten Bauteile montiert werden inkl. Neubeschriftung mit anschliessender Inbetriebsetzung. Die Re 465 017, die schrottreif aussah, wurde nach Ankunft bei Stadler Winterthur komplett ausgeräumt. Anschliessend wurde der Lokkasten mit einem Spezialverfahren gerichtet. Nachdem alles wieder eingebaut ist, wird sie mit einer anderen BLS Lok nach Spiez gebracht und dort fertig komplettiert. Damit sind beide Loks wieder im 2007 zurück im Betriebsdienst und nehmen ihr zweites Lokleben auf.
Quelle: Ludwig Reyer
Baureihe ES 64-U2
11.12.2006
Die ES 64 U2-082 hat nicht mehr die Werbung für die Knorr Bremse, sie fährt jetzt in den CargoServ Hausfarben.
Quelle: RB
Baureihe 1042
11.12.2006
Am 8.Dezember 2006 fand eine Abnahmefahrt der 1042 023 statt, welche von den engangierten ÖBB Mitarbeitern im Bahnhof Selzthal durch äusserst mühevolle Detailarbeit in das Erscheinungsbild der Epoche IV zurückversetzt worden ist. Gefahren wurde das zwischen Selzthal und Schladming verkehrende Zugpaar 3566 / 3567. Die Aufnahmen entstanden in Selztal, Haus und Gröbming.
Baureihe E 60
11.12.2006
Die E 60 09, die nach einem Defekt längere Zeit in Bietigheim-Bissingen abgestellt war, wurde nun nach Augsburg gebracht. Dort soll im Bahnpark der Aufwand einer Aufarbeitung des elektrischen Teils überprüft werden. Wenn der Aufwand vertretbar ist, so soll die Lok wieder fahrfähig werden.
Quelle: Udo Plischewski, museumsbahn.de
Baureihe 1020
11.12.2006
Die E94 088 alias 1020 010 hat mittlerweile ihre orange Farbgebung gegen grün eingetauscht.
Quelle: Udo Plischewski
Class 87
09.12.2006
Die an Bulgarien verkaufte 87012 und 87019 sind jetzt fertiggestellt und werden über kurzem Zeit nach Sofia überführt werden. Sie sollen in Bulgarien hauptsächlich für Chemiezüge eingesetzt werden. Inzwischen haben Porterbrook und Romic-Ace zugestimmt neun weitere Loks der Class 87
(25 kV 50 Hz ; Baujahr 1973 - 1975) an den BDZ zu verkaufen. Die wenig bekannte Firma Romic-Ace ist ein wichtiger Lieferant von Elektrolokomotiven und Ersatzteile in verschiedene europäische Ländern und insbesonders nach Grossbrittanien, Schweden und Kanada. Romic-Ace erwägt ingesamt zwanzig Lokomotiven dieser Baureihe an Bulgarien zu lieferen. Anderseits sollten 10 bis 15 Loks der Class 86 (Baujahr 1965-1966) auch an Ost-Europäischen Eisenbahngesellschaften verkauft werden (warscheinlich Rumänien). Diese Baureihe wird nur noch in Güterzugdiensten eingesetzt. Seit Virgin und Anglia Railways neue Triebzüge in Betrieb genommen haben hat HSBC achtzehn betriebsfähige Loks dieser Baureihe abgestellt.
Quelle: Guy Depraetere, Railways Illustrated
Baureihe 146.2
09.12.2006
Die 146 229 hat eine Teilreklame mit Werbung für das Baden-Württemberg-Ticket und die Schwarzwaldbahn erhalten.
Quelle: DSO
Privatbahn-Elloks
08.12.2006
Die 474 017+ 018 werden an SBB zurückgegeben. Die von Railion gemieteten 1116 und Dispo ES 64 F4 gehen an die Eigentümer diese Wochenende zurück, die MRCE 185 bleiben bis Weihnachten bei Railion.
Quelle: RB
Winterdampfsonderzug durch die verschneiten, österreichischen Alpen am Dreikönigstag 2007
Erleben Sie eine herrliche Rundfahrt mit Volldampf durch die faszinierende, verschneite Alpenlandschaft Österreichs. Unser Sonderzug gezogen von einer Diesellok ER 20 fährt von München-Pasing mit Zusteigehalten in München-Ost und Rosenheim durch den schönen Chiemgau vorbei am bayerischen Meer nach Freilassing. Dort wird dann die Schnellzugdampflok 01.533 der ÖGEG vor den Zug gespannt und es geht in schneller Fahrt mit Volldampf über Salzburg, Bischofshofen weiter nach Schwarzach-St.Veit und von dort durch die berühmte Taxenbach-Schlucht nach Zell am See und zum Zielbahnhof Saalfelden am Steinernen Meer. Dort ist ein Halt zum Wasserfassen vorgesehen.
Mit Unterstützung der historischen E-Lok der Reihe 1020.047 "Krokodil" geht es weiter entlang der Leoganger Steinberge hinauf nach Hochfilzen und weiter vorbei am Skiort Kitzbühel nach Wörgl. Nach dem Fahrt-Richtungswechsel geht es weiter über Kufstein nach Rosenheim. Dort endet der Dampflokeinsatz und die Diesellok übernimmt wieder den Zug zurück nach München.
Verpassen Sie nicht diese einmalige Dampfsonderfahrt am Dreikönigstag, am Samstag, den 06. Januar 2007.
Fotohalte und Scheinanfahrten sind während der gesamten Dampfloktraktion vorgesehen. Im Sonderzug sind ein Speise- und ein Barwagen eingereiht in dem Sie das Team gerne erwartet. Die Reiseleitung erklärt die Besonderheiten der Strecke während der Fahrt. Im Reisepreis inbegriffen sind reservierte Sitzplätze in der gebuchten Wagenklasse ab Einsteigebahnhof, Fotohalte/ Scheinanfahrten und Reiseleitung.
Eine Anmeldung zur Fahrt ist unbedingt erforderlich und verbindlich.
Anmeldungen bitte unter:
Tel. / Fax: 089 - 4 48 12 88 Hr. Knoll
Mobil: 0172 - 8 33 05 28 Hr. Sturm
E-Mail: blv-m.sturm@arcor.de
Baureihe 4010
08.12.2006
Der 4010 010 soll als nächster Triebzug dieser Reieh abgestellt werden. Der Zug soll anschließend aber nicht verschrottet, sondern in einen Luxuszug umgebaut werden, der dann auf den Gleisen der ÖBB unterwegs sein wird. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht das selbe Debakel wie beim deutschen 601 geben wird.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Skånetrafiken wählt ALSTOM für die Lieferung von Regionalzügen im Wert von 240 Millionen Euro in Schweden
08.12.2006
Der private Regionalbahnbetreiber Skånetrafiken in Schweden hat ALSTOM für die Lieferung von 49 Regionalzügen im Wert von rund 240 Millionen Euro ausgewählt. Die vierteiligen, elektrischen Züge vom Typ CORADIA LIREX werden bei ALSTOM in Salzgitter entwickelt und gefertigt. Die Auslieferung beginnt ab dem zweiten Halbjahr 2009.
"Dies ist nach Stockholm und Augsburg bereits der dritte Auftrag für unsere erfolgreiche Fahrzeugfamilie CORADIA LIREX", so Andreas Knitter, Vorsitzender der Geschäftsführung von ALSTOM in Salzgitter. "Es ist ein schöner Beweis für unsere Kompetenz, besonders im Bereich der Elektrotriebwagen."
Skånetrafiken wird mit den neuen Zügen seine Flotte erneuern und erweitern. In den letzten Jahren konnte der Betreiber das Fahrgastaufkommen um 10-15 Prozent jährlich erhöhen. Der Bahnverkehr deckt über die Hälfte des öffentlichen Verkehrs der südschwedischen Region ab.
Die neuen Züge werden den Fahrgastkomfort erhöhen, dank des bequemen Einstiegs und des durchgehend stufenlosen Fußbodens. Zudem sind die Fahrzeuge zu mehr als 95 Prozent recyclebar und entsprechen damit ALSTOMs Umweltphilosophie.
Mit diesem Auftrag hat ALSTOM seit 2002 insgesamt 157 CORADIA LIREX in Europa verkauft. Von den 71 S-Bahnzügen für den Großraum Stockholm sind mehr als 30 Fahrzeuge bereits im Fahrbetrieb.
Quelle: Alstom
Baureihe 185.5
07.12.2006
Die 185 573 fährt für R4C/LTE. Die 185 574 ist die zweite MGW Gewährleistungs- und Kurzfristmietlok.
Quelle: RB
Baureihe 4024
In Wien West aufgenommen worden ist der 4024 082, bei näherer Betrachtung seiner Schaku stellt man die deutlichen Kennzeichnungen in Form der "X Aufkleber" fest. Wie ich in Erfahrung bringen konnte haben alle 4024 mit dieser Kennzeichnung nicht nur eine neue Software installiert bekommen (werden sie deswegen gar seltener untauglich?), sondern es wurde auch die Zugkraft dieser Fahrzeuge erhöht. Nachdem aber jene 4024 mit alter Software nunmehr nicht kompatibel mit diesen Fahrzeugen sind hat man sich zu dieser Kennzeichnung entschlossen um dadurch etwaigen Schwierigkeiten bei einer Tandembildung zweier "unterschiedlicher" 4024 bereits im Vorfeld zu begegnen. Die Belegaufnahme zeigt den 4024 082 als abfahrbereiten Z 20256!
Quelle & Foto: Sybic,
Bahnnews-Austria.
Belgien: Ausreihungen der Baureihen 22 und 25
07.12.2006
Zum 10. Dezember 2006 werden die SNCB/NMBS die letzten dreizehn vorhandenen Loks der Reihe 22 sowie die sieben letzten Einheiten der Reihe 25 ausmustern. 23 Loks dieser Baureihen sind nach Polen verkauft. Da der Verkauf auf Vermittlung des Französischen Verteilers MFI erfolgte, werden es wahrscheinlich mehrere polnische EVU's sein.
Die Baureihe 22 (bis 31.12.1970 Baureihe 122) wurde 1953/54 in 50 Exemplaren gebaut und fuhr anfänglich Schnellzüge und Güterzüge auf den Strecken Antwerpen - Brüssel - Charleroi ( die "ABC-Achse" ), Brüssel - Oostende und Brüssel - Lüttich. Ab dem 2. Mai 1957 war der grenzeüberschreitende Streckenabschnitt Antwerpen - Roosendaal unter Draht.
Die Strecke Brüssel - Amsterdam war damit vollständig elektrifiziert. Da der Systemübergang ein "Vollbahn"-Übergang war (in Jargon die "Schleuse" genannt) wurden die zwölf letzten Loks (122.039 bis 122.050) so ausgestattet, dass sie Züge mit halber Leistung bis Roosendaal ziehen konnten (Abschaltung eines Fahrmotor pro Drehgestell). In Übereinkunft mit den NS-Vorschriften wurden diese Loks mit einem dritten Frontlicht ausgestattet und in 122.201 bis 122.212 umgezeichnet. Am 1. Januar 1971 wurde die ganze Reihe 2201 bis 2250 umgezeichnet.
Die Baureihe 25 (bis 31.12.1970 Baureihe 125) wurde aufgrund der fortschrittende Elektrifizierung des belgischen Netzes 1960/61 in 16 Exemplaren gebaut. Die einzige Unterschiede zur Reihe 122 waren die Wendezugfähigkeit mit M2 Fahrzeugen sowie, äußerlich, die unterschiedlichen
Luftungsgitter. Ab 1. Januar 1971 wurde die Loks in die Reihe 2501 bis 2516 umgezeichnet. 1974 wurden die 2515 und 2516 in Mechelen zu Zweisystemloks (1,5 V DC / 3 kV DC) für die Bespannung der Wendezüge Brüssel - Amsterdam umgebaut. Sie wurden blau lackiert und mit einem Einholmstromabnehmer Bauart Faiveley AM 18B ausgestattet und in 2551 und 2552 umgezeichnet.
Mit der Lieferung moderner Loks zwischen 1977 und 1988 kamen die Reihen 22 und 25 in niedrigen Diensten zum Einsatz - hauptsächlich Güterzüge und lokale Personenzüge. Jetzt werden 23 Einheiten ein neues Leben in Polen beginnen. Leider wird keine Lok für die Nachwelt erhaltet. Die Mangel eines musealen Interesses der SNCB/NMBS wird hier wiederum traurig illustriert.
Die wichtigste technische Daten diesen Reihen sind:
Hersteller:
Mechanisches Teil: La Brugroise et Nivelles
Elektrisches Teil: Ateliers de Constructions Electriques de Charleroi
(ACEC)
Netzspannung: 3 kV DC
Aschfolge: Bo'Bo'
Anfahrzugkraft: 196 kN
Dauerzugkraft: 123 kN bei 51 km/h
Dauerleistung: 1740 kW
Stundenleistung: 1880 kW
Hochstgeschwindigkeit: 130 km/h (Ursprünglich 125 km/h)
Länge über Puffer: 18,000 m
Drehgestellachsstand: 3,450 m
Breite über alles: 2,915 m
Dachhöhe: 3,755 m
Dienstgewicht: 87 t (Reihe 22) ; 84 t (Reihe 25)
Antrieb: Einseitig mit elastischen Zahnrädern
Übersetzungverhältnis: 3,107 (87/28)
Fahrmotoren: 4 x ACEC CF 729 ; 435 kW Dauerleistung
Quelle: Guy Depraetere
München- Nürnberg -Express
07.12.2006
Am Sonntag startet der neue Nahverkehr mit 200 km/h zwischen Nürnberg und München. Zum Einsatz werden füpnf von DFB Regio angemietete Loks der Reihe 101 kommen, wobei diese direkt aus den bestehenden Umlaufplänen des Fernverkehrs eingebunden werden, so dass es auch Werbeloks vor dem München- Nürnberg-Express geben wird. Ein eigener Umlaufplan hätte sechs Lokomotiven benötigt, so dass dieses Szenario nicht weiter verfolgt wurde. Eine Lok wird als Reserve bei Steuerwagenausfällen in München vorgehalten werden. Da die 101 als Zuglok vertraglich geregelt ist, wird sich der Einsatz der 120.1 auf kurze Episoden beschränken. Im Rahmen der bereits in den elektrolok.de-News angekündigten Presseveranstaltung am 6. Dezember wurde die 101 070 mit einer Garnitur in München und Nürnberg vorgestellt. Die Lok war zu diesem Zweck mit Aufklebern an den Seiten verziert worden (siehe Sichtungen). Am Dienstag war versuchsweise die ÖBB-1116 048 vor einer Testfahrt zu sehen gewesen. Die Lok war dabei vor dem Steuerwagen gekuppelt. Auf diese Weise wollte man gleich die Eignung der 1116 für den Einsatz vor dem MNE überperüfen.
Quelle: DB AG, lok-report.de, DSO
Neue "Talent"-Zuggarnituren für Bahnkunden in Tirol
07.12.2006
100 von 270 täglichen Zügen bereits in neuer Qualität auf Schiene
Der europaweite Fahrplanwechsel am 10.12.2006 ist der Startschuss für eine neue Zeitepoche im Tiroler Schienennahverkehr. Am Innsbrucker Hauptbahnhof präsentierten Vorstandsdirektorin Wilhelmine Goldmann von der ÖBB-Personenverkehr AG und Landesrat Anton Steixner gemeinsam die erste von insgesamt 36 neuen Zuggarnituren der Marke "Talent". Für die Kunden ist die neue Qualität durch Klimaanlage, luftgefederte Drehgestelle, niveaugleiche breite Einstiegsbereiche sowie Panoramafenster und elektronischer Fahrgastinformation täglich spürbar. Bereits zum Start sind 15 moderne Zuggarnituren im Einsatz. Bis zum Sommer 2007 werden insgesamt 36 Talentzüge im modernen Design die neue Tiroler Nahverkehrsflotte bilden. "Bereits mit Jahresende haben wir jeden dritten Sitzplatz im Nahverkehr erneuert. Das Durchschnittsalter des Fuhrparkes in Tirol sinkt von 40 auf 5 Jahre innerhalb von sechs Monaten - das ist österreichweiter Rekord", unterstreicht Wilhelmine Goldmann.
Tiroler Nahverkehr in neuer Qualität Zum Start der Qualitätsoffensive werden bereits 100 der 270 täglichen Nahverkehrzüge in Tirol mit modernen vierteiligen Talent-Zügen auf Schiene sein. Von Anfang an kommt der Talent auf allen Nahverkehrsstrecken in Tirol zum Einsatz. Zudem wird er auch für die durchgehenden Züge bis nach Rosenheim eingesetzt. Bis zum Sommer 2007 sind dann alle Garnituren ausgeliefert und drei von vier Nahverkehrszügen bieten die umfassende neue Qualität des Bahnfahrens. Zur Verstärkung in den Früh- und Abendspitzen stehen weiterhin die bewährten City-Shuttle-Garnituren den Kunden zur Verfügung. "Für mich ist heute ein Freudentag, denn die neuen Zuggarnituren sind ein Meilenstein für einen modernen und qualitativ hochwertigen Schienennahverkehr in Tirol", so Mobilitätslandesrat Anton Steixner. Für Vorstandsdirektorin Wilhelmine Goldmann von der ÖBB-Personenverkehr AG ist der neue Fuhrpark auch Ansporn für weitere Vorhaben. "Bereits im heurigen Jahr verzeichnen wir in Tirol Fahrgastzuwächse von rund 2 Prozent. Die neue Nahverkehrsflotte ist für unsere Kunden mit vielen Vorteilen täglich spürbar und soll auch Initialzündung für weitere Fahrgaststeigerungen sein."
Ein Zug mit vielen Talenten Der Talent bedeutet einen Generationswechsel im Nahverkehr und steht für eine gelungene Kombination aus Fahrgastkomfort, modernstem ÖBB-Design und überzeugender Technik und Wirtschaftlichkeit.
Die Vorteile für die Kunden im Überblick: Bequem: Ebenerdiger Einstieg erleichtert das Einsteigen vor allem für Familien mit Kinderwagen, ältere Fahrgäste aber auch Radfahrer , Klimaanlage sorgt für ein angenehmens Raumklima, Top Fahrgefühl durch Luftfederung und Geräuschisolation, taktile Hinweisschilder für Sehschwache Modern: Top-Design Innen und Außen, Panoramafenster, elektronische und akkustische Fahrgastinformation und digitale Anzeigen informieren die Kunden über Zielbahnhof, den nächsten Halt sowie das aktuelle Datum und die Uhrzeit, behindertenfreundliches Toilettensystem Zuverlässig: hohe Beschleunigung für hohe Pünktlichkeit, vereinbarte Zeitmessungen und Fahrgastbefragungen garantieren Reisequalität Sicher: Für den Bereich Sicherheit ist der Talent mit Außen- und Innenkameras, mehreren Rufsäulen und einer modernen Brandmeldeanlage ausgestattet
Quelle: ÖBB
Baureihe 185.5
05.12.2006
Die 185 575 hat einen ersten Mieter, die HGK.
Quelle: RB
BR 189: Deutsche Bahn bestellt ETCS-Leit-und Sicherungssystem für Güterlokomotiven bei Konsortium Siemens/Alstom
04.12.2006
Grenzüberschreitender Verkehr zwischen Ruhrgebiet und Rotterdam ab 2007
Die Deutsche Bahn AG hat einem Konsortium aus Siemens Transportation Systems (TS) und ALSTOM einen Auftrag über die Ausrüstung von 26 Siemens-Mehrsystem-Lokomotiven der Baureihe 189 mit dem europäischen Leit- und Sicherungssystem ETCS (European Train Control System) sowie mit dem holländischen Zugsicherungssystem ATB erteilt. Der Auftrag enthält eine Option über die Ausrüstung von weiteren 18 Lokomotiven.
Mit der ETCS-Ausstattung wird ab 2007 der grenzüberschreitende Verkehr auf der so genannten Betuweroute zwischen dem Hafen Rotterdam und der Industrieregion in Nordrhein-Westfalen ohne zeitraubenden Lokwechsel möglich sein. Das Projekt ist Teil des geplanten europäischen Güterverkehrkorridors von Rotterdam bis Genua. Es stellt eine weitere Etappe in der Standardisierung des europäischen Schienenverkehrs dar, die das Überqueren von Grenzen vereinfachen, die Fahrzeiten verkürzen und die Betriebsleistung auf den Strecken steigern soll.
Rund 110 Kilometer der 160 Kilometer langen Betuweroute sind bereits mit dem ETCS-Sicherheitsstandard von ALSTOM ausgerüstet. Die Linie gehört damit neben den von Siemens ausgestatteten Hochgeschwindigkeitsstrecken Wien - Budapest (Österreich/Ungarn), Madrid - Barcelona (Spanien) und HSL Zuid (Niederlande) sowie den von ALSTOM ausgerüsteten Linien Mattstetten - Rothrist (Schweiz) und Rom - Neapel (Italien) zu den ersten ETCS-Anwenderstrecken in Europa.
Der Anteil des Konsortialführers Siemens umfasst die Ausrüstung der Lokomotiven, die im TS-Werk in München-Allach erfolgt. Siemens übernimmt ferner das Engineering und die Zulassung für 1,5 kV-Gleichspannung, die in der niederländischen Bahnstromversorgung üblich ist, sowie für die 25 kV-Wechselspannung, die auf der Betuweroute installiert wurden. Die auszurüstenden Lokomotiven der BR 189 gehören zu den 100 Mehrsystem-Lokomotiven vom Typ ES64F4, die Siemens TS zwischen 2002 und 2005 an die DB AG geliefert hat.
Der ALSTOM-Anteil beinhaltet die Lieferung der Leit- und Sicherungssysteme ETCS und ATB sowie die Zulassung der sicherungstechnischen Einrichtungen in den Niederlanden. Die ETCS-Ausrüstung Level 2 wird im belgischen ALSTOM-Werk Charleroi hergestellt.
Bereits im Oktober haben Siemens und die Deutsche Bahn mit den Messfahrten für die Zulassung der Lok in den Niederlanden unter 1,5 kV Gleichspannung begonnen. Ab März 2007 beginnen die Tests mit einer Prototyplok auf der Betuweroute. Die Zulassung für alle 26 Lokomotiven wird bis Ende 2007 erwartet.
Quelle: Konsortium BR 189 ETCS Siemens-ALSTOM
SBB: Die S6 fährt ab 10. Dezember 2006 bis Basel SBB
04.12.2006
Nach umfangreichen Umbauarbeiten im Badischen Bahnhof Basel baut die Regio-S-Bahn Basel ihr Angebot ab Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2006 weiter aus: Die S6 aus dem Wiesental verkehrt dann durchgehend bis zum Bahnhof Basel SBB. Heute haben Behörden- und Bahnvertreter die neue Durchbindung offiziell eröffnet.
Fast 20 Jahre alt sind die Ideen einer Regio-S-Bahn Basel Neues Fenster sowie einer direkten Zugverbindung aus dem Wiesental nach dem Bahnhof Basel SBB. Heute haben Ministerialdirektor Rainer Arnold (Bundesland Baden-Württemberg), Landrat Walter Schneider (Landkreis Lörrach), der Basler Regierungsrat Ralph Lewin, Jürgen Lange, der Beauftragte für die deutschen Eisenbahnstrecken in der Schweiz sowie Thomas Neff, Geschäftsführer der SBB GmbH die Durchbindung der S 6 mit einer symbolischen "Weichenstellung" offiziell eingeweiht.
Mit dieser Einweihung hat die trinationale Regio-S-Bahn Basel einen weiteren Meilenstein erreicht: Einerseits erhalten die Anwohnerinnen und Anwohner der S6 direkten Anschluss an das Schweizerische Eisenbahnnetz. Andererseits rückt die Tourismusregion des Südschwarzwaldes für Bahnreisende aus der Schweiz oder aus Frankreich deutlich näher. Von der neuen Direktanbindung profitieren aber vor allem auch die Pendler aus Riehen.
Möglich wurde dieser Ausbau der Regio-S-Bahn Basel durch umfangreiche Umbauarbeiten der DB Netz AG im Badischen Bahnhof, welche die Bahninfrastruktur für rund 15 Millionen Franken den Bedürfnissen für diese Durchbindung anpasste.
Quelle: SBB
Baureihe 1042/1142
03.12.2006
Die 1142 551, 645, 660, 629 und 588 sind verkauft bzw. geplant an Hector Rail.
Folgende 1042.5 sind derzeit abgestellt: 1042.502, 503, 505, 510, 512, 513 und 514
Quelle: rocofan
Baureihe 185.5
03.12.2006
Mit der 185 575 (und wahrscheinlich auch die 185 576) wurde nun die erste türkis-silberne 185.5 für AngelTrainsCargo ausgeliefert.
Quelle: DSO
Baureihe 141
01.12.2006
Wunder geschehen immer wieder, aber die Baureihe 141 scheint ein Dauerabo zu haben. Nachdem die meisten die bei einem Brand beschädigte 141 402 bereits abgeschrieben haben, konnte die Lok heute putzmunter vor einem Fußball-Sonderzug nach Frankfurt beobachtet werden.
Quelle: DSO, Sören Hagenlocher
Baureihe 151
01.12.2006
Die 151 076 und 144 (beide zum 17.11) und 160 (zum 10.11) wurden reaktiviert. Dafür wurde die bei einem Auffahrtunfall beschädigte 151 158 zum 28.11. z-gestellt.
Quelle: JD
Aktuelle Neuerscheinungen von elektrolok.de (01. Dezember 2006):
Hin und wieder gibt es Vorfälle und Themen, die auf elektrolok.de nicht in der Form gewürdigt werden können, wie wir es gerne hätten. Für diese Fälle gibt es jetzt die elektrolok.de NEWS als Ergänzung zu unserem bereits bestehenden Angebot der Seiten elektrolok.de und xyania.de. Es werden also nicht dort bereits veröffentlichte redaktionelle Inhalte nochmal verwertet. Vielmehr gibt es eigene redaktionelle Inhalte, die ausschließlich in diesem Newsletter zu finden sind. Zudem gibt es interne Meldungen aus unserem Verlag und Infos zu aktuellen Neuerscheinungen.
Baureihe 1822
01.12.2006
Die letzten bei der ÖBB im Einsatz stehenden 1822 werden ihren Dienst vsl. Zum Fahrplanwechsel quittieren und dann komplett durch die angemieteten Dispo-189er ersetzt. Zudem will die FS die Genehmigung der Baureihe als Fahrbetriebsmittel in Italien zum Planwechsel streichen. .
Quelle: EBFÖ
Baureihe 5341 (MAV)
01.12.2006
Der erste MAV-FLIRT ist da. Der Zug wurde heute von der SOB nach Basel überführt. Die ersten Versuchsfahrten unter 25 kV / 50 Hz sind für die kommende Woche angesetzt.
Quelle: lok-report.de
Aktuelle Neuerscheinungen des xyania internet verlags (22. November 2006):
Das erste Verlagsprogramm ist da!
Verlagsprogramm 2006 / 2007
Alle Produkte von elektrolok.de und dem xyania internet verlag erstmals in einer kompakten Übersicht.
Bemerkung: Für diese Seiten bin ich auf aktuelle Informationen meiner Leser angewiesen. Ich freue mich deswegen über interessante Meldungen, Mitteilungen über Neuabnahmen oder Verschrottungen u.ä. von allen E-Loks und elektrischen Triebzügen - eventuell sogar mit Bild. Allerdings möchte ich einschränken, dass ich mir das Recht vorbehalte, eine aus meiner Sicht nicht passende oder unwichtige Meldung auch nicht online zu stellen. Mein Ziel ist es eine Seite mit wichtigen und interessanten Meldungen zu bieten. Aus Zeitgründen (ich arbeite alleine an der Seite!) ist es mir deswegen nicht möglich, jede alltägliche Sichtung online zu stellen. Bitte habt dafür Verständnis. Allerdings freue ich mich jederzeit über Sichtungesmeldungen mit Bild! Infos bitte an die unten angegebene e-Mail. Selbstverständlich veröffentliche ich die Nachricht mit Autor und wenn gewünscht e-mail-Adresse.
Alle Angaben ohne Gewähr. Für Zusendungen und Meldungen bin ich jederzeit dankbar. Nur dadurch kann diese Seite einen guten Überblick bieten. Infos bitte per Mail an die info@elektrolok.de