August 2005 elektrolok.de

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Wichtige Ergänzungen, Neuerungen und Änderungen an dieser Seite:



Neue Rezension:

Die Baureihe V 200
von Matthias Maier

Für gewöhnlich werden alle Änderungen mit einem roten "Neu!" gezeichnet. Alle Bereich, in denen Änderungen oder Neuerungen durchgeführt wurden, werden auf der Hompage unter dem Punkt "Die letzten Aktualisierungen" aufgeführt.

Neu! Chronik: Neu!
August 2005:
August 2005: Das Bw Garmisch wird geräumt

Letzte Aktualisierung: 01. Sept. 2005

Letzte Aktualisierung: 01. Sept. 2005
Neu! E-Stories: Neu!
August 2005:
Sybic
Köln im Sommer 2005


Aktuelle Meldungen:
DB AG Privatbahnen Ausl. Staatsbahnen Lokindustrie Sonstiges

  • Deutsche Bahn AG:

    Baureihe 101
    26.08.2005
    Es gibt wieder einmal eine neue Werbelok bei der Baureihe 101. Seit 17. August ist die 101 080 mit einer in verschiedenen Grüntönen gehaltenen Teilreklame der Polizei für das Internetportal www.polizei-beratung.de versehen. Gleichzeitig wurde von der polizeilichen Präventionsstelle der Länder und des Bundes beim LKA Baden-Württemberg ein Fotowettbewerb ins Leben gerufen. Auf der Internetseite werbelok.polizei-beratung.de können Fotografen ihre Fotos der neuen Werbeloks hochladen, die anschließend bewertet werden. Einmal im Monat werden die besten beiden Bilder prämiert. Als zweite Lok wurde die 101 029 am 23. August in der gleichen Wesie beklebt und verlor damit natürlich ihre DVD-Ganzreklame.
    Quelle: DSO, HM


    Baureihe 103.0
    26.08.2005
    Die E 03 002 scheint nun endgültig aus Neuenmarkt-Wirsberg abtransportiert worden zu sein. Die Lok soll nun in Lichtenfels stehen, wo auch schon die E 03 004 zu finden ist. Für nähere Hinweise zur Überführung wäre ich dankbar.
    Quelle: DSO


    Baureihe 103
    14.08.2005
    Als erste Lok wurde nun die 103 132 aus dem Bw Garmisch abtransportiert. Zu diesem Zweck waren die 103 245 und eine 120 von München nach Garmisch ausgesendet worden. Der als Ersatzteilspender für die FTZ-Loks dienende 103 132 wird wohl irgendwo in München eine neue Bleibe finden.
    Quelle: DSO


    Baureihe 110
    26.08.2005
    Die 110er von DB Autozug sollen offenbar alle mit Namen von Mitarbeitern getauft werden. Bereits gesehen wurde die 110 353, die seit 16.8.05 den Namen « Hjalte » trägt. Der Name ist schräg unterhalb dem linken Führerstandsfenster angebracht.
    Quelle: DSO

    01.08.2005
    Nun sind endlich alle 19 Lokomotiven, die an DB Autozug verkauft wurden, bekannt. Es handelt sich um die 110 106 (Braunschweig), 116 (Dortmund), 156 (Köln), 205 (Dortmund), 286 (Kiel), 288 (Braunschweig), 289 (Frankfurt), 302 (Braunschweig), 318 (Kiel), 323 (Braunschweig), 327 (Braunschweig), 346 (Frankfurt), 350 (Freiburg), 353 (Frankfurt), 354 (Braunschweig), 355 (Braunschweig), 378 (Braunschweig), 381 (Dortmund) sowie die 383 (Freiburg). Als 20. Lok war ursprünglich die 110 325 angedacht, die aber nach Nordrhein-Westfalen umstationiert wurde und weiter für DB Regio fährt. Aktuell ist geplant 15 Loks wieder herzurichten und dafür die gleiche Anzhal an 112er DB Regio zu überlassen. Die 110er werden wohl im Bh Berlin-Rummelsburg stationiert, wo bereits die 110 286, 302, 318, 323, 327 und 355 beheimatet sind. Welche Lok sonst noch aufgearbeitet werden ist bislang unbekannt, jedoch ist auffällig, dass genau vier „flache" 110er von DB Autozug gekauft wurden.
    Quelle: JD



    Baureihe 141
    05.08.2005
    Die seit längerer Zeit in Kreisenen als Übungsobjekt der DB Netz Notfalltechnik dienende 141 161 wurde am 4. August von einer ADAM V 180 nach Fulda geschleppt und dort im ehemaligen AW-Gelände abgestellt worden.
    Quelle: DSO


    Baureihen 146.0/425
    04.08.2005
    Nachdem 40 Triebzüge der Baureihe 425 aus Essen mit einer MG-Bremse nachgerüstet werden, wurde u.a. der bisherige Umlauf auf der Rhein-Wupper-Bahn (RB 48 Wuppertal-Oberbarmen - Köln - Bonn - Bonn-Mehlem) der Baureihe 425 aufgelöst. Die Leistungen auf der RB 48 wurden von den Baureihen 110 und 146.0 (nur ein Plantag) übermommen. Als Verstärkung für die fehlenden Umbau-425er, bekam der Bh Köln leihweise die 146 006 aus Ludwigshafen und der Bh Essen den 425 305 aus Plochingen zugeteilt.
    Quelle: DSO, HM


    Baureihe 146.2
    03.08.2005
    Am Montag wurden vier weitere 146.2 aus Kassel nach Stuttgart geschickt. Im Einzelnen handelte es sich um die 146 203-206. Damit sind nun bereits die ersten sechs Lokomotiven in Stuttgart.
    Quelle: DSO


    Baureihe 181.2
    08.08.2005
    Ein ungewohnter Anblick bot sich heute in Ulm. Die blaue 181 206 war heute mit einem Schnellzug aus Frankreich bis an die Grenze nach Bayern gekommen. Bespannt wurden der rund 100 Minuten verspätete DZ 13010 zwischen Straßburg und Ulm sowie der ebenfalls nach Plan fahrende DZ 13011 zurück nach Straßburg.
    Quelle: DSO


    Baureihen 401
    12.08.2005
    Die 19 schweiztauglichen Einhiten des ICE 1 (401 072-090/572-590) müssen für den Betrieb in der Schweiz bis 2006 das neue Zugsicherungssystem ETCS erhalten, um weiter auf den Hochgeschwindigkeitsnetz der Eidgenossen verkehren zu können. Betroffen sind die Züge der ICE-Linie Berlin - Basel - Bern - Interlaken. Allerdings werden die Kosten nicht der DB AG anfallen, sondern von der Schweiz übernommen, da beide Bahngesellschaften vertraglich einen regelmäßigen ICE-Verkehr in die Schweiz vereinbart haben und deshalb die SBB bei Änderung auf ihren Strecken auch den damit entsehenden Aufwand übernehmen muß. Die DB AG muss allerdings eine Rückzahlung an die Schweiz leisten, wenn bei der DB AG das ETCS-System innerhalb der nächsen zehn jahre eingeführt wird. Die Kosten für den Erinbau in Höhe von 34 Millionen Franken werden aus Schweizer Bundesgeldern gezahlt und von den Kosten des Projekts Bahn 2000 abgebucht. Mit Hilfe des ETCS-Systems werden Signale an der Strecke überflüssig und die Siganldaten statt dessen direkt in den Führerstand übertragen.
    Quelle: lok-report.de, DSO, 20min.ch


    Baureihe 420
    12.08.2005
    In München hat man mit dem Abtransport der abgestellten 420er Reihen begonnen. Zunächst sollen die im Bereich des ehemaligen Bw München Ost abgestellten Züge nach Trier geschicjt werden, anschließend sind die in München-Pasing abgestellten 420er an der Reihe. Bereits am 1. August wurden die beiden Triebzüge 420 134 und 420 182 von den Abstellgleisen nach Steinhausen gebracht. Von dort ging es gestern zusammen mit den noch blau-weißen Triebfahrzeugteilen 421 002 und 420 502 im Schlepp einer 110 nach Trier. Der 420 002 ist dagegen für das Museum Freilassing vorgesehen.
    Quelle: eisenbahnforum.de


    Baureihe 752
    26.08.2005
    Nach langer Zeit scheint nun die Hauptuntersuchung an der 752 004 endlich abgecshlossen zu sein. Die lok unternahm am 22. August eine erste Probefahrt von München nach Donauwörth und zurück.
    Quelle: DSO


    Erster modernisierter ICE 1 wieder im Einsatz
    05.08.2005
    Bahn investiert bis 2008 rund 180 Millionen Euro in ICE 1 - Modernes Design und Stromanschluss für Computer an allen Plätzen
    180 Millionen Euro kostet die Modernisierung aller 59 ICE 1-Züge. Jetzt steht der erste Zug den Kunden wieder zur Verfügung: Er verkehrt heute als ICE 787 von Hamburg nach München (Abfahrt um 9.51 Uhr).
    Fahrgäste, die mit dem Zug unterwegs sind, erwartet ein völlig neues Ambiente. Die neuen Sitze sind in der 2. Klasse mit blauem Velours, in der 1. Klasse mit dunkelblauem Leder bezogen und verfügen über bewegliche Armlehnen. Einen höheren Komfort bieten auch die neuen Falttische, die ihre starren Vorgänger ersetzen. Durch den Klappmechanismus können Fahrgäste ihren Tisch nach den individuellen Bedürfnissen verkleinern oder vergrößern. Ein wesentlicher Fortschritt für Fahrgäste, die unterwegs einen Laptop oder andere elektronische Geräte nutzen wollen, sind die neuen Steckdosen an allen Sitzplätzen. Moderne Displays zur Information der Fahrgäste und ein elektronisches Reservierungssystem runden die technischen Neuerungen im Fahrgastbereich ab. Im neuen Design präsentieren sich nach der Modernisierung auch Restaurant und Bistro - hier finden die Reisenden rote Lederbänke, Glastrennwände und Tische in Steinoptik.
    Das gesamte Redesign-Programm umfasst insgesamt 708 Mittelwagen sowie 118 Triebköpfe. Pro Zug dauert die Modernisierung rund 25 Arbeitstage.
    Mit den modernisierten ICE 1 Zügen steht den Kunden eine moderne Flotte zur Verfügung, die viel Komfort und zahlreiche Vorteile bietet. Durch den Einbau von Steckdosen lässt sich die Reisezeit im ICE 1 jetzt noch besser als zuvor als Arbeitszeit nutzen.
    Quelle: Pressemeldung DB AG

  • Privatbahnen:

    Baureihe 139
    26.08.2005
    Da die MWB-1020 041 in Lauffach u.a. wegen eines defekten Fahrmotors zu einer Reperatur nach Linz musste, wurde kurzfristig die 139 133 von MWB angemietet, um die Schiebeleistungen im Spessart zu übernehmen. Die 139 133 wurde am 19. August von der ES 64 U2 014 mit dem Ecco Cargo Austria von Salzburg nach Lauffach überführt und übernahm dort ab 20. August die Schubleistungen. Die 1020 wurde am 26. August mit dem Ecco-Cargo aus Linz zurück in den Norden geschickt, so dass die 139 wohl schon bald wieder in München sein wird.
    Quelle: DSO


    Baureihe 185.5
    07.08.2005
    Seit Mittwoch, 3. August, gibt es unter der Regie der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) eine neue Containerzug-Verbindung zwischen Hamburg und Salzgitter. Zu diesem Zweck haben die Verkehsrbetriebe von ATC die 185 530 angemietet. Die blau-silberne Lok trägt die neue Betriebsnummer VPS 5601 und wurde an den Seitenflächen mit Logo und Schriftzug der VPS versehen. Der täglich verkehrende Zug verlässt Beddingen um 19 :46 Uhr und trifft in Hmaburg Süd um 23:19 Uhr ein. Die Rückfährt erfolgt um 0:03 Uhr ab Hamburg Süd und endet um 2:40 Uhr in Beddingen.
    Quelle: DSO, eisenbahn-kurier.de

  • Ausländische Staatsbahnen:

    Baureihe 1016/1116
    26.08.2005
    Die zehn von der DB angemieteten ÖBB-Stiere waren die 1016 017, 027 und die 1116 028, 113, 1116 124, 158, 200 (!), 201 sowie 238, die am Samstag, 20. August, mit einem Lokzug nach Neuss geführt wurden, sowie die 1116 125, die bereits am Freitag aus Italien nach Norden ging. Alle Loks kehrten am Sonntag und Montag zurück nach München
    Quelle: DSO, HM

    Baureihe 1016
    12.08.2005
    Die DB AG plant für den zusätzlichen Verkehr im Zusammenhang mit dem Kölner Weltjugendtag bis zu zehn ÖBB-Taurus anzumieten. Die Lokomotiven sollen dabei die Züge aus Italien nach Köln bespannen und nach dem Abschuß des Weltjugendtags wieder zurückkeheren.
    Quelle: DSO


    Baureihe 1020
    09.08.2005

    Endlich hat es geklappt, eine brauchbare Maschine für die häufigen Einsätze der im Pinzgau und Pongau sowie im angrenzenden Tiroler Raum ausgehenden Sonderfahrten herbeizuschaffen, die zukünftig vorwiegend der Entlastung der 1245.04 dienen soll.
    Die 1670.09 wurde ja bekanntlich am 1.August 2005 vom Betreuerteam in Saalfelden wegen Erreichens der minimalen Radreifenstärke abgestellt.
    Dabei ist die 1020.47 eigentlich erst der Ersatz für die "verhinderte" 1110.526, die nach dem Verschwinden des Ersatztrafos leider aufgegeben werden musste. Rückwirkend betrachtet war dies aber positiv, da mit der "neuen" 1020.47 jedes Geschäft gefahren werden kann, auch der inzwischen berühmte GISELA-Zug, für den das Reisebüro ausdrücklich eine grüne Lok haben will. Wegen der vorhandenen E-Bremse müssen nun nicht mehr die Radreifen den Berg hinuntergeschliffen werden - und das auch noch mit verringerter Geschwindigkeit, um ein Verdrehen derselben durch Überhitzung zu unterbinden, verkehrt doch öfters ein Triebfahrzeug der Nostalgie Saalfelden als Lokzug über den Griessenpass von oder nach Wörgl.
    Am Montag, den 8.August 2005 verkehrte die 1020.47 als Lokzug 95 651 von Wien Nord über Wien Matzleinsdorf, Wiener Neustadt, Semmering, Bruck an der Mur, St.Michael, Selzthal und Bischofshofen nach Saalfelden.
    Bereits am Folgetag, am 9.August bespannte sie den GISELA-Zug über den Pass Griessen zwischen Wörgl und Zell am See. Mit dem Zugang der 1020.47 befindet sich nun ein weiteres interessantes historisches Triebfahrzeug bei der Nostalgieflotte des Erlebnisbahn-Stützpunktes Saalfelden. Damit sich niemand Sorgen machen muss: Es ist beabsichtigt, die 1670.09 neu bereifen zu lassen, sobald die finanziellen Mittel hiefür vorhanden sind.
    Die Bilder zeigen den E 18804 beim Selbstblock Saalfelden (l.) sowie zwischen Hochfilzen und Pfaffenschwendt (r.).
    Quelle: xx


    Baureihe 1189
    14.08.2005
    Die Denkmallok 1189.09, die seit längerer Zeit beim Güterbahnhof Wolfurt aufgestellt ist, soll offenbar verkauft werden. Grund ist eine anstehende Erweiterung des Güterbahnhofs, so dass für die Lok kein Platz mehr ist. Interessenten, die die leider ausgeräumte Lok erwerben wollen, sollten sich an die Gemeinde Wolfurt wenden
    Quelle: EBFÖ


    Baureihe ES 64 F4 (BR 1890)
    26.08.2005
    Am 25. August endete der Einsatz der beiden Siemens-Dispoloks ES 64 F4 009 und 010 bei der Slowenischen Staatsbahnen. An diesem Tag wurden beide Loks, wieder mit ÖBB-Schriftzug versehen, mit einem Güterzug von Ljubljana nach Villach überführt.
    Quelle: bahnbilder.warumdenn.net


    Hochwasser: RoLa bringt Verkehr wieder in Schwung
    26.08.2005
    Rail Cargo Austria und ÖKOMBI stellen innerhalb weniger Stunden eigenen "Hochwasser-Fahrplan" auf. Drei tägliche Zugpaare der Rollenden Landstraße ermöglichen Gütertransport durch Tirol.
    Schnell reagiert haben Rail Cargo Austria und ÖKOMBI nachdem bekannt wurde, dass die deutschen Behörden aus Sicherheitsgründen bis Freitag nur Pkw einreisen lassen. Binnen weniger Stunden wurde eine neue Verbindung der Rollenden Landstrasse von Brennersee nach München auf die Beine gestellt. Ein eigens erstellter "Hochwasser-Fahrplan" ermöglicht drei Zugsverbindungen je Richtung im Transitverkehr durch Tirol.
    Lkw-Verkehr auf Schiene
    Seit Mittwochnacht verkehren die RoLa-Züge und tragen so dazu bei den Lkw-Rückstau an der italienisch-österreichischen Grenze abzubauen. Bis zum geplanten Ende der Anhaltemaßnahme am Samstag werden 26 Züge der Rollenden Landstraße in Verkehr gesetzt und somit 468 Lastkraftwagen die Einreise nach Deutschland ermöglicht.
    Quelle: ÖBB Pressemeldung


    Salzburg bekommt bis 2010 eine S-Bahn
    12.08.2005
    Am Donnerstag, 11. August, unterzeichneten Vertreter des Landes Öterreich, der Stadt Salzburg und der ÖBB Finanzierungsverträge für den Ausbau des Westastes der Salzburger S-Bahn zwischen Salzburg und der Staatsgrenze bei Freilassing sowie für die Planung des nahverkehrsgerechten Ausbaus des Nordastes von Salzburg bis Strasswalchen. Damit wird die Strecke Salzburg - Freilassing dreigleisig ausgebaut werden und vier neue Haltestellen (Mülln, Aiglhof, Taxham, Liefering) entstehen. Daneben sind Lärmschutzmaßnahmen und der Neubau einer lärmarmen und architektonisch ansprechenden Eisenbahnbrücken über die Salzach vorgesehen. Die Kosten dieser Projekte belaufen sich auf rund 175 Millionen Euro und werden zu 80 Prozent vom Bund und zu 20 Prozent vom Land Salzburg getragen. Die Haltestelle Taxham soll bereits im Jahr 2006 in Betrieb genommen werden. Als letztes soll die Haltestelle Liefering im Jahr 2010 fertiggestellt sein. Gleichzeitig werden auf dem Nordast nun die Planungsarbeiten der Gesamtstrecke Salzburg Hbf - Strasswalchen beginnen. Hier sind u.a. eine neue Haltestelle in Seekirchen Süd, der Umbau des Bahnhofs Seekirchen sowie eine höhere Haltenstellenqualität für alle Bahnhöfe vorgesehen. Die Planungskosten wurden mit 4.55 Milllionen Euro beanschlagt.
    Quelle: www.salzburg.at


    Baureihe Re 474
    07.08.2005
    Schneller als erwartet hat sich das "Problem" der SBB-Re 474 gelöst. Am Freitag veröffentlichet die SBB Cargo folgende Pressemeldung: Mehrsystemlokomotiven Re 474 für den Güterverkehr Schweiz-Italien
    SBB Cargo erhält zwölf Siemens-Loks
    SBB Cargo erhält von Siemens Schweiz zwölf Mehrsystemloks vom Typ Re 474 für den grenzüberschreitenden Einsatz zwischen der Schweiz und Italien. Von einer Option auf sechs weitere Lokomotiven desselben Typs tritt SBB Cargo wegen zu grosser Lieferverzögerung zurück. Siemens liefert die zwölf Lokomotiven im August 2005 mit den erforderlichen Zulassungen für die Schweiz und Italien aus. Das noch ausstehende Immatrikulationsverfahren bei der italienischen Aufsichtbehörde (Cesifer) wurde eingeleitet.
    Die Lokomotiven Re 474 von Siemens sind für den grenzüberschreitenden Einsatz Schweiz-Italien konzipiert. Sie können unter den unterschiedlichen Stromsystemen und den unterschiedlichen Zugsicherungssystemen der beiden Länder verkehren, aufwändige Lokwechsel an der Grenze fallen weg. Insgesamt investiert SBB Cargo rund 66 Mio. CHF in die 12 neuen Lokomotiven.
    Damit steht fest, dass sechs Lokomotiven von Siemens anderweitigen Interessenten angeboten oder in den hauseigeen Lokpool aufgenommen werden können. Eventuell reduziert Siemens auch die eigene Fertigung von weiteren Es 64 F4 für den eigenen Dispolokpool.
    Die Re 474 bassiert auf dem Typ ES 64 F4 ( Eurosprinterfamilie ) und wurde von Siemens im Werk München Allach gebaut. Sie kann unter den Stromsystemen 15kV 16.7 Hz sowie 3 kV Gleichstrom fahren und somit mittels Systemwechsel zwischen Schweiz und Italien fahren. Die interne Siemens- Bezeichnung lautet auch Class 189 VF. Für intensive Schulungsfahrten wurden anfänglich 9 ES 64 F4 990-998 von Siemens-Dispolok gemietet und mittels dieser Ablieferung der eigenen Loks schrittweise zurückgegeben. Äusserlich ist nur die Lackierung anders, nämlich beide Führerhäuser in rot sowie der blaue gesickte Lokkasten mitsamt dem aufwendigen Dachaufbau, auf dem sich zwei FS- Stromabnehmer mit Kupferschleiffleisten sowie zwei SBB Stromabnehmer mit Kohlschleiffleisten mit 1450mm Wippenbreite befinden.
    Quelle: Pressemeldung SBB Cargo, HM, Ludwig Reyer


    Baureihe 1047.5
    14.08.2005
    Die 1047 502 der GySEV ist wieder im Einsatz. Die Lok war nach einem Unfall in der Hw Linz aufgearbeitet worden und konnte am 11. August wieder nach Sopron überführt werden.
    Quelle: BNA


    Rollout der Metro Oslo

    Im September 2003 unterzeichnete AS Oslo Sporveier als Nahverkehrsgesellschaft der Hauptstadt des Königreichs Norwegen, bei Siemens TS einen Vertrag über den Gesamtwert von 190 Mio. Euro, zur Komplettlieferung von 33 dreiteiligen U-Bahnzügen.
    Die Fertigung dieser Fahrzeuge erfolgt dabei im Werk Wien, das Werk Graz steuert die Drehgestelle bei, Porsche in Zell am See zeichnet für das Design der komplett in Aluminiumbauweise gefertigten Fahrzeuge verantwortlich, welche eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreichen und eine Kapazität von knapp 700 Personen aufweisen; sie sollen die ca. 30 Jahre alten Garnituren laufend ersetzen.
    Am 23. August fand im Werk Wien das Roll-out des Prototypen statt, die Serienlieferung startet ab Februar 2007 mit einem Lieferintervall von zwei Zügen im Monat. Besonders interessant ist der Umstand wonach es sich bei diesem Auftrag um die erste Lieferung von Metrofahrzeugen von Siemens nach Norwegen handelt! Die Bilder zeigen den Triebzug 3202 bei der Vorstellung sowie den Innenraum des Zuges.
    Quelle & Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria


    Baureihen ET 4Cig 4Cep 4Vep und BR86
    25.08.2005
    Southern und 4Cig
    Die Train operating company [TOC] Southern Railway beendete den planmäßigen Einsatz der Mk.1 ''slam door'' EMU am Freitag 19. August. Die letzte Planleistung wurde von drei Einheiten vom London Victoria Bahnhof mit Zug 1F30 Abfahrt 17:17 nach Seaford und Eastbourne (erste Einheit 1866 nach Seaford und die zwei hinteren 3514 und 3486 nach Eastbourne). Nach diesem Datum will die Southern Railway einige Einheiten für einige Wochen für den Einsatz vorhalten, um eine Reserve für die Class 377 Bombardier 'Electrostar' zu haben, die noch nicht alle für den Dienst im Depot Brighton übernommen sind. Nur noch zwei Einheiten der Baureihe 4Cig sind für den Verkehr nach Süden vorhanden (1805 und 1866). Ein eigener Umlauf wurde nicht mehr erstellt.
    South Eastern Trains and 4Cep
    Die Einheit 1698 der Baureihe 4Cep kehrte am Montag 15. August wieder in den Dienst zurück. Auch hier liegt der Grund in den schleppenden Übernahme der 'Electrostar' Einheiten - diesmal der Baureihe 375 im Depot Ramsgate. Ein genaues Ende der Einsatzes der 'slam door'' Mk.1-Züge steht noch nicht fest, jedoch gibt es Gerüchte die Oktober als letzten Einsatzmonaten sehen.
    Sonderzug am Samstag, 17 September (4Cig 4Vep and 4Cep)
    SET und Southern veranstalten am 17. September einen Sonderzug für Eisenbahnfreunde. Voraussichtlich wird je ein EMU-Typ - ein 4Cig, ein 4Vep und ein 4Cep - zum Einsatz kommen. Da nur noch ein 4Cep im Einsatz steht, wird die Einheit 1698 zum Einsatz kommen, während bei den 4Cig voraussichtlich der Zug 1866 in der gelben Connex- Lackierung fahren wird. Die Fahrt geginnt um 5:58 in Ramsgate und für über Dover Priory (ab 06:23), Ashford (ab 06:58), Maidstone East (ab 07:18), Bromley South (ab 07:45) nach London Waterloo (an 08:15. Von dort ab 08:25 über Horsham, die Arun Valley line durch Arundel, Southampton, Bournemouth und nach Weymouth. Die Rückfahrt erfolgt direkt nach Clapham Junction (an 18:06) und anschließend durch Chatham nach Ramsgate (an 19:30). Weiter geht es ab 20:01 über Dover Priory (an 20:31), Ashford (an 20:55), Maidstone East (an 21:15) , Bromley South (an 21:52) nach London Bridge (an 22:10). Die Fahrkarten kosten in der ersten Klasse £60 und in der Standard Class £35 für Erwachsene und £20 für Kinder. Die Buchung ist auf dem Postweg an Southern Electric Group Railtours, St Annes, East Hill Road, Otford, Kent, TN15 6YB per Scheck zahlbar an die 'Southern Electric Group' möglich.
    South West Trains
    4Vep 3417 wird immer noch von der SWT für mögliche Sonderfahrten vorgehalten. Der Zug präsentiert sich noch in der alten Farbgebung der BR mit einem blauen Fensterrahmen. Für die Brockenhurst -Lymington Pier Line besitzt SWT noch die 3Cig Einheiten 1497 und 1498 (eine im Einsatz, eine als Reserve),. Der Einsatz läuft noch bis 30. November,für die Zeit danach wurde eine Fortführung seitens SWT beantragt, biuslang aber noch nicht genehmigt. Ellok Class 86
    Am 17. September soll zudem eine Lokomotive der Class 86 - die 86235 - in einem planmäßigem Umlauf eingesetzt werden. Der Umlauf:
    05:30 Norwich - London Liverpool Street
    08:00 London Liverpool Street - Norwich
    10:30 Norwich - London Liverpool Street
    13:00 London Liverpool Street - Norwich
    15:30 Norwich - London Liverpool Street
    18:00 London Liverpool Street - Norwich
    Am 15. August ergab sich folgende Bestandsverteilung:
    SN (Brighton depot)
    4Cig 1805, 1866;
    4Vep 3486, 3490, 3505, 3514, 3530, 3535, 3822, 3901, 3911.
    SET (Ramsgate depot)
    4Cep 1698;
    4Vep 3416, 3445, 3449, 3450, 3453, 3454, 3471, 3474, 3487, 3500, 3521, 3544, 3545, 3547, 3548, 3560, 3562, 3564, 3565, 3568, 3584, 3587, 3590.
    SWT (Bournemouth depot)
    3Cig 1497, 1498;
    4Vep 3417.

    Quelle: Nick Lawford

  • Lokindustrie:

    Baureihe 380 (Skoda 109E)
    14.08.2005
    Nun will auch die tschechische Lokfabrik Skoda auf dem internationalen Markt Fuß fassen und hat eine neue Drei-System-Lokomotive präsentiert, die unter der firmeninternen Bezeichnung 109E vermarktet werden soll. Die Lokomotive soll unter 25 kV, 15 kV und 3 kV fahren können und wird voraussichtlich im Jahr 2006 als Prototyp der öffentlichkeit vorgestellt. Interessant ist das Design, das in Zusammenarbeit mit Porsche entwickelt wurde. Ein Foto ist auf der Homepage von Skoda zu finden. Die Lok soll bis 200 km/h schnell fahren können und eine Dauerleistung von 6050 kW erzielen.
    Quelle: skoda.cz


    Bombardier: ÖBB stocken Talentflotte um 60 Züge für 237 Millionen Euro auf
    07.08.2005
    Bombardier Transportation ist im Konsortium mit Elin EBG Traction von den Österreichischen Bundesbahnen Personenverkehrs AG (ÖBB) mit dem Bau von weiteren 60 vierteiligen elektrischen Nahverkehrstriebzügen beauftragt worden. Mit den neuen Fahrzeugen stocken die ÖBB ihre Bombardier Talent-Flotte auf 171 Züge auf. Die ÖBB hatten im Jahre 2001 erstmals 51 Talent-Triebzüge bei Bombardier bestellt. Eine erste Option über 60 Talent-Züge wurde im Jahre 2003 eingelöst. Die neue Bestellung entspricht einem Gesamtwert von 237 Millionen Euro (293 Millionen US-Dollar), der Anteil von Bombardier beträgt rund 180 Millionen Euro (223 Millionen US-Dollar). Die 60 neuen Züge sollen zwischen Januar 2007 und Mitte 2008 in Betrieb gehen. Sie sind für den Einsatz als S-Bahn in Wien und als Regionalzüge in verschiedenen Bundesländern Österreichs vorgesehen.
    "Nach der Dieselvariante, die mit fast 270 Bestellungen von elf Kunden aus vier Ländern ein echter Klassiker ist, tritt nun auch der elektrische Talent seinen Siegeszug an", erklärte Olof Persson, President, Mainline and Metros, Bombardier Transportation. Er fügte hinzu: "Die Fahrzeuge der Bombardier Talent-Familie erfüllen täglich auf der ganzen Welt die hohen Anforderungen unserer Kunden und sind ein wichtiger Bestandteil innovativer Nahverkehrskonzepte."
    "Die ÖBB werden ab 2008 über eine Flotte von 171 Talent-Zügen in elektrischer Version verfügen. Wir freuen uns, dass sich die ÖBB mit dem Talent von Bombardier für ein äußerst zuverlässiges und wirtschaftliches Fahrzeug entschieden hat, das mit seinem modernen Design auch optisch hervorsticht", sagte Walter Grawenhoff, Chief Country Representative Austria, Bombardier Transportation.
    Die vierteiligen Züge für Österreich werden sowohl als Ein-System Variante mit 15 kV AC als auch in Zwei-System Varianten 15kV AC und 25 kV AC geliefert. Mit stufenlosen Einstiegen in 590 Millimeter Höhe, sechs Doppelschwenkschiebetüren auf jeder Zugseite und einem transparent gestalteten Fahrgastraum bietet der Talent ideale Voraussetzungen für einen zügigen Regional- und S-Bahn-Verkehr. Behindertengerecht gestaltete Fahrgasträume und Toiletten zeichnen den Triebzug ebenso aus, wie moderne Lautsprecher- und Notrufanlagen.
    Quelle: Pressemeldung Bombardier


    S-Bahn Budapest: Stadler erneut als Gewinnerin bestätigt
    07.08.2005
    Die ungarischen Staatsbahnen MAV haben heute die Schweizer Firma Stadler Bussnang AG zum dritten Mal zur Gewinnerin der internationalen Ausschreibung für die Lieferung und den Unterhalt von 30 (+ Option von 30) elektrischen Sbahnzügen für Budapest bestätigt.
    In einem ersten Schritt beschafft die MAV 30 4-teilige Triebzüge des Typs FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) mit einer Optionsmöglichkeit für weitere 30 FLIRT. Stadler freut sich zusammen mit ihrem ungarischen Partner Ganz Transelektro sehr über diese Bestätigung, da sich damit eine geradlinige und glaubwürdige Geschäftspraktik durchgesetzt hat. Stadler ist überzeugt, dass der FLIRT und das offerierte Unterhalts- und Reinigungsangebot die verkehrspolitischen Bedürfnisse von MAV und der ungarischen Bevölkerung optimal abdeckt. Peter Spuhler, CEO und Inhaber Stadler Bussnang AG: "Die erneute Bestätigung zeigt auf, dass auch ein mittelständischer Schienenfahrzeughersteller aus der Schweiz heraus in der Lage ist, gegen internationale Konzerne zu bestehen, obwohl erwartet werden kann, dass Bombardier erneut einen Rekurs einleiten wird. Stadler wird diesen Kampf weiter führen, und hoffentlich mit einer baldigen Unterzeichnung des Vertrages beenden können."
    Am 1. August hat Stadler ihr nicht geändertes Angebot an MAV unter Protest noch einmal bestätigt. Auch Bombardier hat ihr Angebot unverändert abgegeben. Heute hat MAV bekannt gegeben, dass Bombardier aufgrund ihres wiederum nicht den Ausschreibungsbedingungen entsprechendes Angebot von 0.01 € für Reinigung und Unterhalt ausgeschlossen wurde. Insbesondere habe Bombardier auch gegen den Entscheid der Schiedskommission verstossen, der besagt, dass Bombardier ihre Preise umgruppieren müsse (realistische und auswertbare Preise).
    Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst neben der Stadler Bussnang AG, die Stadler Altenrhein AG in der Schweiz sowie in Deutschland die Stadler Pankow GmbH und die Stadler Weiden GmbH. Gruppenweit werden insgesamt 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die bekanntesten Fahrzeugfamilien der Stadler Rail Group sind neben dem weltweit erfolgreichen Gelenktriebwagen GTW (380 verkaufte Züge), der FLIRT (163 verkaufte Züge) der sowie der Regio Shuttle RS1 (354 verkaufte Züge). Mit den Produktfamilien Variobahn (150 verkaufte Fahrzeuge) und dem neu entwickelten Tango (6 verkaufte Fahrzeuge) hat sich Stadler Pankow, Berlin, im Strassenbahnmarkt erfolgreich etabliert. Des weiteren stellt Stadler Reisezugwagen und ist auch weltweit der führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.
    Quelle: Stadler Rail Group Pressemitteilung, Ludwig Reyer

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    DB Regio: Neue Züge für Bayern
    14.08.2005
    DB Regio Bayern und der Freistaat bieten mehr Komfort - mit Tempo 160 im Regionalverkehr nach Salzburg
    Mit neuen und modernisierten Fahrzeugen wird DB Regio Bayern seinen Fahrgästen auf zahlreichen Linien künftig mehr Komfort anbieten. 20 neue klimatisierte Doppelstockwagen werden zwischen München und Salzburg mit Tempo 160 dem Regionalverkehr einen zusätzlichen Schub verleihen. Im Werdenfels verkehren künftig 59 modernisierte Regionalzugwagen. Im Donautal verstärkt DB Regio seine Fahrradzüge um zehn weitere Wagen. In Schwaben kommen erstmals elektrische Triebzüge moderner Bauart zum Einsatz. "Wir wollen für unsere Fahrgäste in den jeweiligen Regionen ein optimales Angebot auf die Schienen stellen," so Berthold Huber, DB Regio Bayern-Vorsitzender. "Mit neuen und modernisierten Fahrzeugen sowie mit der Auswechslung auf einzelnen Linien kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher."
    Neue Doppelstockzüge für München - Salzburg
    Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 plant DB Regio Bayern 20 neue Doppelstockwagen einzusetzen. Alle Fahrzeuge sind ausgestattet mit niederflurigen Einstiegen, Mehrzweckabteil, Panoramafenstern auf zwei Ebenen und mit Klimaanlagen. Die Fahrzeuge erreichen 160 km/h Spitze und werden als RegionalExpress im Zweistundentakt die Linie München - Salzburg aufwerten. Die vor einigen Jahren modernisierten einstöckigen Fahrzeuge werden dann als RB-Züge München - Salzburg verkehren.
    Auch auf den verschiedenen Strecken zwischen Nürnberg und München - über Augsburg, Ingolstadt und Regensburg - werden die RegionalExpress-Züge künftig nur noch mit den beliebten Doppelstockzügen unterwegs sein.
    Modernisierte Einstockwagen für Oberbayern
    Bereits in diesem Jahr beginnt DB Regio Bayern mit Unterstützung des Freistaates ein Modernisierungsprogramm von 59 einstöckigen Nahverkehrswagen. Die Wagen erhalten hierbei neue Fenster und die Innenräume der Wagen werden komplett neu gestaltet. Die Auslieferung der modernisierten Wagen wird bis Mitte 2007 erfolgen. Diese Fahrzeuge sollen schwerpunktmäßig im Werdenfels-Takt (Strecke München - Garmisch - Innsbruck) eingesetzt werden und dort sowohl die auf langen Strecken und bei winterlichen Streckenverhältnissen weniger geeigneten Elektrotriebzüge (ET 425) als auch das vorhandene Wagenmaterial ablösen.
    ET 425 für Großraum Augsburg
    Nach einer erfolgreichen Testphase werden Elektrotriebzüge auf den RB-Linien Augsburg - Dinkelscherben, Augsburg - Ulm und Augsburg - Donauwörth verkehren. DB Regio Bayern setzt damit einen markanten und innovativen Akzent im S-Bahn-ähnlichen Verkehr des drittgrößten bayerischen Ballungsraumes. Klimaanlage, ansprechendes Design, breite Türen und gutes Beschleunigungsvermögen sind ideal für den Kurzstreckenverkehre mit vielen Halten.
    Neue Fahrradwagen für die Donautalbahn
    Derzeit kommen auf der im Fahrrad-Tourismus äußerst bedeutsamen Achse Ulm - Donauwörth - Ingolstadt - Regensburg noch alte Fahrradwagen mit Rolltoren zum Einsatz. Der Freistaat Bayern und DB Regio Bayern ermöglichen nun den Umbau von 10 einstöckigen Nahverkehrswagen zu kombinierten Sitz- und Fahrradwagen mit einem großen Fahrradabteil mit Klappsitzen an einem der Wagenenden. Der Umbau wird voraussichtlich Ende 2005 abgeschlossen werden können.
    Investitionen in Milliardenhöhe
    Regio Bayern wird in den kommenden Jahren rund 675 Millionen Euro in die Flottenerneuerung investieren. Bereits in der zweiten Hälfte der 90er Jahre begann eine große Fahrzeugerneuerung im Freistaat. Die Modernisierung der Regionalzugflotte beläuft sich nun auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro. Als besonders beliebt erweisen sich bei den Fahrgästen Doppelstockwagen und schnelle Regionaltriebzüge. Allein für die Münchner S-Bahn erwarb DB Regio rund 230 neue Züge.

    Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


    Rübelandbahn : Land und Fels-Werke streben Rückkehr zur E-Traktion an Verkehrsminister Daehre zu Gesprächen bei den Fels-Werken
    12.08.2005
    Die Rübelandbahn im Harz soll in Zukunft wieder mit E-Traktion befahren werden. Ein in den letzten Monaten gemeinsam erarbeitetes Konzept wurde bei einem Treffen des Ministers für Bau und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Karl-Heinz Daehre, mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Fels-Werke GmbH, Dr. Matthias Stein, in Rübeland erörtert. Daehre erklärte: „Fels verfügt über ein tragfähiges Konzept. Allerdings müssen bis zur Rückkehr zum elektrischen Betrieb noch einige wichtige Fragen mit allen Beteiligten geklärt werden."
    Stein betonte, es sei unbedingt erforderlich, dass sein Unternehmen Eigentümer der zur Ausschreibung stehenden Strecke wird. Nur so könne der langfristig wirtschaftliche Betrieb der Strecke gesichert und die umfangreiche Verlagerung von Transporten auf die Straße verhindert werden.
    Daehre erklärte nach dem Gespräch mit Fels: „ Wenn wir das Ziel einer Rückkehr zur E-Traktion erreichen wollen, müssen in den nächsten Wochen die Voraussetzungen geschaffen werden. Geklärt werden muss unter anderem, welche Investitionen vorzunehmen sind und was dies kostet. Nicht zuletzt müssen wir auch sicherstellen, dass in Zukunft weiter touristische Fahrten an den Wochenenden stattfinden. Hierzu kann ich mir Kooperationen mit dem Blankenburger Eisenbahnverein vorstellen."
    Daehre abschließend: „Wir haben ein schlüssiges Konzept vor Augen. Die Rückkehr zur E-Traktion auf der Rübelandbahn. Weil damit die Lärmbelästigung sinkt und die Umwelt entlastet wird."
    Quelle: Ministerium für Bau und Verkehr


    Deutsche Bahn im ersten Halbjahr 2005 mit kräftiger Umsatz- und Ergebnisverbesserung
    10.08.2005
    4,2 Prozent Umsatzplus - Betriebliches Ergebnis nach Zinsen um 97 Millionen Euro verbessert - Verkehrsleistung und Marktanteil im Personenverkehr erneut gesteigert
    (Berlin, 10. August 2005) Die Deutsche Bahn AG hat ihren Erfolgskurs im ersten Halbjahr 2005 fortgesetzt. „Wir konnten unseren Umsatz deutlich steigern und haben das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut kräftig verbessert", so Bahnchef Hartmut Mehdorn, „angesichts der hierzulande trüben konjunkturellen Gesamtwetterlage freuen wir uns vor allem über die steigende Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr und über die guten Geschäfte unserer Logistik-Tochter Schenker."
    Der Konzernumsatz lag in den ersten sechs Monaten mit rund 12,2 Milliarden Euro um 3,8 Prozent über dem Wert des Vorjahres (11,7 Milliarden Euro). Auf vergleichbarer Basis - bereinigt um die Effekte aus dem Verkauf der Mitropa AG und Deutschen Touring GmbH - konnte sogar ein Umsatzanstieg von 4,2 Prozent verzeichnet werden. Besonders positiv haben sich die Geschäftsfelder Fernverkehr und Schenker entwickelt, die jeweils im dreistelligen Millionenbereich zulegten. Hierzu haben im Fernverkehr vor allem die attraktiven Angebote wie etwa das Frühling-Spezial und die Lidl-Ticket-Aktion sowie die hervorragende Akzeptanz der schnellen Verbindungen Hamburg - Berlin und Köln-Frankfurt am Main geführt. Auch die übrigen Geschäftsfelder des Personenverkehrs - Regio und Stadtverkehr - konnten leichte Zuwächse erzielen. Schenker konnte von den unverändert günstigeren konjunkturellen Rahmendaten im Ausland profitieren und insbesondere in der Luft- und Seefracht ansprechende Wachstumsraten erzielen und seine Marktpositionen ausbauen. Dies gilt auch für den Europäischen Landverkehr, bei dem in Folge einer Zunahme der Wettbewerbsintensität hoher Margendruck herrscht.
    Die Verkehrsleistung im Schienenpersonenverkehr stieg um 1,5 Prozent auf 34,4 Milliarden Personenkilometer (Pkm). Damit konnte der DB-Konzern in dem insgesamt um etwa gut ein Prozent rückläufigen deutschen Personenverkehrsmarkt seine Position erneut leicht ausbauen, insbesondere das Geschäftsfeld Fernverkehr legte im Vorjahresvergleich mit einem Zuwachs um 3,1 Prozent auf 15,8 Millarden Pkm deutlich zu.
    Bei der Verkehrsleistung im Schienengüterverkehr musste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Rückgang um 3,3 Prozent auf 40,3 Milliarden Tonnenkilometer (tkm) hingenommen werden, während der Gesamtmarkt nach vorläufigen Schätzungen leicht zulegte.
    Das Betriebliche Ergebnis nach Zinsen hat sich um 97 Millionen Euro auf 35 Millionen Euro verbessert. Die Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus der Entwicklung in den Bereichen Personenverkehr und Transport und Logistik. Verbesserungen zeigen auch der Cashflow, der um 10,7 Prozent auf 1.243 Millionen Euro anstieg, und das Ebitda, das um 126 Millionen Euro auf 1.588 Million Euro anstieg.
    Quelle: Pressemeldung Deutsche Bahn AG


    100 Jahre elektrische Eisenbahn Murnau - Oberammergau
    087.08.2005
    Am 21. August 2005 findet anlässlich der Feiet „100 Jahre elektrische Eisenbahn Murnau - Oberammergau" ein Bahnfest in beiden Orten statt. Auf der Lokalbahn pendelt vsl. ein historischer Personenzug mit 70 083 und E 69 05. In Murnau (u.a. E 18 08, E 16 09, E 91 99 und eine 103) und Oberammergau (u.a. E 69 02 und 420 001) werden historische Lokomotiven ausgestellt. Weitere Angebote runden das Fest ab. Der genauer Fahrplan und weitere Details sind in einem PDF-Flyer der Bahn abrufbar.
    Quelle: bahn.de


    Weltjugendtag in Köln
    03.08.2005
    Nun sind von einigen Zügen auch die Zugloks bekannt. Die 103 184 wird zwischen Basel und Dortmund eingesetzt. Daneben ist vor allem die Baureieh 120.1 im Einsatz:
    BR 101:
    D 2984, D 2985, D 13111, D 13112, D 13115, D 13119, D 13147, D 13148, D 13150, F 13157, D 13169, D 13170, D 13175
    103 184:
    D 2913, D 2932, D2949, D 13110, D 13149, D 13168
    BR 110:
    D 2900, D 2901, D 13126, D 13178, D 13185, D 13186
    BR 112:
    D 2920, D 2939, D 2967, D 13108, D 13109, D 13145, D 13184
    BR 120:
    D 2905, D 2906, D 2914, D 2915, D 2916, D 2917, D 2918, D 2919, D 2933, D 2934, D 2935 (2x 120), D 2936, D 2937, D 2938, D2959, D 2960, D 2961, D 2962, D 2965, D 2966, D 2977, D 2978, D 2981, D 2982, D 13107, D 13125, D 13127, D 13132, D 13138, D 13139, D 13142, D 13143, D 13144, D 13158, D 13176, D 13177, D 13179, D 13180, D 13181, D 13183
    Quelle: DSO

    02.08.2005
    Vom 15. bis zum 21. August findet in Köln der XX. Weltjugendtag statt. Aus diesem Grund schickt die DB AG eine ganze Pallette an Sonderzügen in die Kölner Gegend. Bespannt werden die Züge mit den Baureihen 101, 110 und 120. zwischen Basel und Dortmund wird auch die 103 184 eingesetzt werden. Eine Liste mit den Fahrzeiten der Züge ist nun als Sonderseite in den Terminen online.


    Quelle: bahn.de, eisenbahnforum.de


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