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Baureihe 101
08.08.2006
Offenbar hat in der DB AG irgendwer die Idee gehabt, sich um die Werbelokomotiven zu kümmern. Nach der 101 001 und 067 sowie der DHL-182 009 soll heute auch die dienstälteste Werbelokomotive der Baureihe 101, die THW-101 014 - ihre Folien verloren haben. Damit verblieben bei der 101 lediglich die 101 047 (Feuerwehr), 101 (Europa), die 101 136 (KTP) sowie die 101 141 (Azubi gegen Gewalt) als Ganzreklameloks, von denen zumindest die 101 047 und 136 bereits Teile ihrer Werbefolien durch Betriebseinwirkungen verloren haben. Daneben fahren noch die 101 029 und 089 mit einer Canaris-Teilreklame und die 101 122 mit einer China Airlines-Teilreklame durchs Land
Quelle: DSO
05.08.2006
Zwei Werbeloks gibt es weniger - neben der bereit angekündigten 101 067 wurde auch bei 101 001 die Teilreklame entfernt.
Quelle: DSO
Baureihe 103
21.08.2006
Die 103 222 hat letzte Woche bei ihrem Aufenthalt in Frankfurt CIR-ELKE eingebaut bekommen. 103 245 folgt im Oktober (wenn der Autozug nach Salzburg nicht mehr verkehrt) nach Frankfurt/M, ebenfalls zum Einbau von CIR-ELKE und zur Lackauffrischung.
Quelle: anonym
18.08.2006
Die betriebsfähige 103 245 soll laut DB Fernverkehr München einen Neulack bekommen. Der genaue Termin ist noch in Planung, so die Auskunft der Lokführer.
Quelle: Kai-Uwe Werner,
http://www.remsbahn.de.ki
Baureihe 111
17.08.2006
Heute früh gegen 8:15 Uhr brach im Maschinenraum der 111 018 ein Brand bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Weilheim aus. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Über den genauen Schaden und den Zustand der Lok ist nichts bekannt.
Quelle: telefonisch mitgeteilt
Baureihe 120
18.08.2006
Die 120 123 bekommt zurzeit eine Revision (HU) und steht seit dem 15.08.06 im Bh München Hbf. Ihre Drehgestelle wurden bereits entfernt und am Führerstand 1 bekommt sie einen Neulack.
Quelle: Kai-Uwe Werner,
http://www.remsbahn.de.ki
Baureihe 141
13.08.2006
Die vier noch im Bestand befindlichen Loks der Reihe 141 werden aktuell im Reserve- und Sonderverkehr vom Bh Frankfurt aus eingesetzt. Spätestens im Dezember soll aber wohl Schluss ein (obwohl die 141 ja schon so manches Abstellungsgerücht überlebt hat). Eine besondere Fuhre zog am Samstag abend die 141 402. Anlässlich einer Sonderfahrt der Historische Eisenbahn Frankfurt zum "Rhein in Flammen" kam der Knallfrosch nochmal zum Planeinsatz auf der Rheinstrecke bis Koblenz und zurück. Es bleibt abzuwarten, ob das wirklich die von der HEF angekündigte letzte Fahrt einer 141 vor einem Personenzug auf der Rheintalstrecke war.
Quelle: DSO, HEF, HM
11.08.2006
Die letzte 141 des Bh Braunschweig, die 141 381, wurde nun in Richtung Bender anbtransportiert. Die Lok konnte zunächst wegen Flachstellen nicht zur Verschrottung überstellt werden. Da dieses Problem nun behoben wurde, hat die 141 381 als letzte Vertreterin ihrer Baureihe ihre alte Heimatdienststelle verlassen.
Quelle: HM
Baureihe 143
29.08.2006
Die drei Trierer 143 149, 575 und 920, die seit einiger Zeit abgestellt waren, wurden nun im Vorfeld des Papstbesuchs reaktiviert und sollen in den kommenden Tagen nach München überführt werden.
Quelle: 143er.de
Baureihe 146.2
20.08.2006
Nach Stuttgart und Nürnberg hat nun auch der Bh Freiburg die ersten Lokomotiven der reihe 146.2 im Planeinsatz. Die Loks fahren im Augenblick im Umlauf der 146.1 mit, sind aber noch nicht auf der Schwarzwaldbahn anzutreffen. Dort finden in der ersten Septemberwoche Schulungsfahrten zwischen Singen und Villingen statt. Aktuell sind bereits drei Loks vorhanden (146 229-231), die laut Zulassungsraster auch in der Schweiz fahren dürfen. Offizielle Zulassungsfahrten fanden dort aber noch nicht statt. Während die 229 und 230 bereits seit Juli abgenommen sind, trägt die 146 231, die erst vor wenigen Tagen in Freiburg eintraf, das Abnahmedatum 9. August. Weitere acht Loks (146 232-239) sollen bis November ausgeliefert werden, als letztes die noch fehlende 146 228.
Quelle: DSO, Marcel Langnickel, Sascha Jansen
Baureihe 151
03.08.2006
Ein interessanter neuen Zwitter entstand mit der reaktivierten 151 086, die am 28, Juli mit einer Hauptuntersuchung in den Dienst zurückkehrte. Die Lok behielt dabei ihren orientroten Lack, bekam allerdings eine Lackausbesserung und neue Minusstriche an den Fronten. Zudem wurde das neue DB Logistics-Logo angebracht.
Quelle: DSO
Baureihe 182
03.08.2006
Die 182 009 wurde ihrer DHL-Werbung beraubt.
Quelle: HM
420 002 ins Deutsche Museum gebracht
03.08.2006
Der Elektrotriebwagen (ET) 420 002 trat seine letzte Fahrt an. In der Nacht vom 1/2. August 2006 wurde Münchens zweiter S-Bahn-Zug im Gleisanschluss der Brauerei Paulaner mit zwei 100 t-Kränen auf einen Tieflader der Firma Schenker verladen. Am Dienstagabend wurde der Zug zum neuen Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe gefahren. Dort wird er für die Besucher ab Oktober zu besichtigen sein.
Quelle: DB Pressemeldung
Baureihe 425 Neu!
31.08.2006
150 Jahre Brake: Bürgermeisterin tauft Nahverkehrszug der Deutschen Bahn auf den Namen "Brake (Unterweser)"
Stadtname und Logo schmücken das Fahrzeug / Brake zeigt nach Elsfleth als zweite Stadt der Wesermarsch ihre Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen
Brakes Bürgermeisterin Uta Maron und Burkhard Ehlen, Regionalleiter Marketing der DB Regio AG, haben heute in Brake einen Nahverkehrszug der Baureihe ET 425 auf den Namen "Brake (Unterweser)" getauft.
Damit trägt der zweite von bisher sechs in der Region Bremen eingesetzten modernen Elektrotriebzügen den Namen einer Stadt seines Einsatzgebietes. Name und Wappen der Stadt in der Wesermarsch sind beidseitig an den Enden des Zuges angebracht und werden so künftig regelmäßig im Raum Bremen zu sehen sein. Bereits im Juli war ein Zug gleicher Bauart auf den Namen "Elsfleth" getauft worden.
"Mit der Zugtaufe bringt die Stadt Brake ihre Verbundenheit mit der Bahn sichtbar zum Ausdruck", sagte Burkhard Ehlen bei der Taufe mit schäumendem Sekt, "und die Menschen in Brake sind begeisterte Bahnkunden, das zeigen die im letzten Jahr um fast ein Viertel gestiegenen Fahrgastzahlen. Vor allem im Freizeitverkehr nutzen immer mehr Menschen die schnellen roten Züge: an den Wochenenden haben sich die Fahrgastzahlen sogar fast verdoppelt. Die seit Dezember 2004 eingesetzten modernen Züge machen das Bahn fahren attraktiv." Täglich nutzen fast 3500 Bahnkunden die Züge in der Wesermarsch - Tendenz weiter steigend.
"Wir sind stolz, dass der Name unserer Stadt jetzt auf einem modernen Zug der Deutschen Bahn durch die Region rollt!", freut sich Brakes Bürgermeisterin Uta Maron. "Wir empfinden das als große Wertschätzung unserer Stadt und sagen der Deutschen Bahn dafür herzlichen Dank!"
Bis zu 17 Mal pro Tag verbinden die roten Züge die Wesermarsch mit Bremen. Die roten Triebwagen der Baureihe ET 425 sind bis 160 km/h schnell und benötigen für die Fahrt von Brake nach Bremen 53 Minuten.
Die Züge sind klimatisiert, haben elektronische Zugziel- und Haltestellenanzeigen und verfügen über eine behindertengerechte Toilette. Sie bieten rund 200 Sitzplätze und an beiden Zugenden je ein geräumiges Mehrzweckabteil für Fahrräder, Kinderwagen und großes Gepäck.
Quelle: DB AG
100 Tage Berlin Hauptbahnhof: 30 Millionen Besucher
29.08.2006
Bahn bietet jetzt auch Führungen durch die einzigartige Architektur an / Stadtquartier am neuen Hauptbahnhof entsteht
Rund 30 Millionen Berliner und Gäste der Stadt besuchten den Berliner Hauptbahnhof in den 100 Tagen seit Eröffnung der Station Ende Mai. "Der Hauptbahnhof ist seit dem Tage der Eröffnung ein Liebling der Berliner und auch der Gäste der Stadt", sagte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG.
In den vergangenen Wochen habe die Bahn Kundenwünsche sehr genau studiert und eine Reihe von Verbesserungen im Detail vorgenommen. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Mitarbeiter im Service, zusätzliche Informationstafeln, 33 zusätzliche Bänke mit 134 Sitzmöglichkeiten sowie Service-Verbesserungen im Parkhaus. "Wir werden auch weiterhin aufmerksam verfolgen, welche Wünsche unsere Kunden und Besucher im Bahnhof haben", versprach Siebert.
Der Hauptbahnhof ist in den vergangenen drei Monaten zu einem neuen Wahrzeichen Berlins geworden. Auf Grund der großen Nachfrage bietet DB Station&Service ab 1. September Führungen durch die einzigartige Architektur des Bahnhofs an, in denen neben der Architektur auch Technik, verkehrliche Bedeutung und Geschichte des Berliner Hauptbahnhofs vorgestellt werden. Die kostenpflichtigen Führungen dauern eine Stunde und werden für Gruppen angeboten. Anmeldungen unter fuehrungen-hbf@bahn.de oder unter 030 297-42010 (ab 01.09.06).
Auch in den nächsten Wochen ist der Berliner Hauptbahnhof mehr als nur ein Bahnhof. Am 10. September ist der Bahnhof letzte Station der Sommertour des Kinderkanals KiKa. Besonderes Highlight wird am 14. Oktober der "walk of fashion", die größte öffentliche Modenschau Deutschlands sein: 100 Models werden alle Ebenen des Bahnhofs zu einem einzigartigen "catwalk" machen. Eine Prominenten-Jury vergibt im Hauptbahnhof die "walk of fashion Awards".
Von der Dynamik des neuen Hauptstadtbahnhofs profitiert auch das städtische Umfeld. Wie die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, betonte, steht dieser zentrale Bereich für die schrittweise Entwicklung eines eigenständigen gemischten städtischen Quartiers am Wasser zur Verfügung.
Senatorin Junge-Reyer: "Das Quartier am neuen Hauptbahnhof - in attraktiver Nachbarschaft zum Kanzleramt, Bundestag, Charité und weltberühmten Museen - kann jetzt langsam Gestalt annehmen. Im direkten Umfeld des Bahnhofs stehen 8 ha, nach Norden an der Heidestraße nochmals 16 ha Bauland zur Verfügung. Hier wird ein Ort für Kultur, Entertainment, Freizeit und Gastronomie entstehen. Das Quartier am neuen Hauptbahnhof braucht für Akzeptanz und Adressbildung griffige Bilder. Deshalb werden zur Zeit für die westlichen Blöcke des Quartiers, die im Besitz der Vivico sind, wie auch für die Humboldthafenumbauung architektonisch detailliertere Entwürfe erarbeitet. Damit soll den Berlinerinnen und Berlinern aber auch potentiellen Investoren ein anschauliches Bild von den Qualitäten der zukünftigen Bebauung vermittelt werden. Die Architekturentwürfe werden Anfang Oktober vorliegen."
Die Grundstückseigentümer - Deutsche Bahn AG, Vivico und Aurelis - werden für die Flächen ein gemeinsames Entwicklungsmanagement einsetzen und in den nächsten zwei bis drei Jahren gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ein kooperatives städtebauliches Verfahren einleiten. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für einen Masterplan, in dem die Entwicklungsstruktur, Leitziele und Entwicklungsschritte festgelegt werden.
Quelle: Deutsche Bahn AG
DB Regio Bayern beteiligt sich an der Ausschreibung des Regionalverkehrs auf der Strecke München-Passau
23.08.2006
Kundenorientiertes Angebot und neue Fahrzeuge vorgesehen Die Ausschreibung des Freistaates Bayern für den Regionalzugverkehr auf der Bahnstrecke München-Landshut-Passau trifft bei Regio Bayern auf großes Interesse. Regio Bayern wird sich am Wettbewerb um die 2,6 Millionen Zugkilometer pro Jahr beteiligen. Die Ausschreibung erfolgt durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) als Vergabestelle und Besteller des Regionalverkehrs in Bayern.
"Mit neuen Fahrzeugen und einem verbesserten Zugangebot auf der Schiene wollen wir die Ausschreibung für uns entscheiden und dem Fahrgast künftig attraktive Fahrzeiten garantieren", sagte Berthold Huber, Vorsitzender der Regionalleitung Regio Bayern.
DB Regio Bayern hat in den vergangenen Jahren bayernweit große Investitionen in die Modernisierung seiner Fahrzeugflotte getätigt und vielfach neue Fahrgäste auf die Schiene geholt. "Der Erfolg spricht für uns. Mit überzeugenden Konzepten konnten wir bereits mehrere Ausschreibungen im Freistaat gewinnen und eine gewonnene Ausschreibung bringt es auch mit sich, dass wir als Eisenbahnunternehmen Investitionen vornehmen, also neue Fahrzeuge anschaffen können. Auch mit der neuen Ausschreibung möchten wir zahlreiche zukunftsfähige Arbeitsplätze im Freistaat Bayern sichern, " so Berthold Huber.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Startschuss für Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg - Lübeck-Travemünde
23.08.2006
Ausbau steigert Kapazität für Hinterlandverkehre der Häfen - Investitionen von rund 165 Millionen Euro
Heute begannen die Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Bahnstrecke von Hamburg über Lübeck nach Travemünde. Bis Ende 2008 wird die 85 Kilometer lange Strecke elektrifiziert. Parallel werden auch die Planungen für den zweigleisigen Ausbau des sieben Kilometer langen Streckenabschnitts zwischen Schwartau-Waldhalle und Lübeck-Kücknitz weitergeführt. Dieser soll bis Ende 2009 fertig gestellt sein. Im Beisein des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn und Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Verkehrsministers Dietrich Austermann wurde heute der erste Rammschlag durchgeführt. Gemeinsam investieren Bund, Land und Bahn insgesamt rund 165 Millionen Euro.
"Nicht einmal ein Jahr liegt zwischen der Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund und dem heutigen Baubeginn", sagte Mehdorn. "Das zeigt, dass wir bei der Bahn mit Hochdruck an diesem wichtigen Projekt arbeiten. Denn die Regionen wachsen zusammen, Pendlerströme nehmen zu, die Wirtschaft vernetzt sich immer mehr europäisch und der globale Handel über die Seehäfen nimmt jedes Jahr um rund zehn Prozent zu."
Sichtlich zufrieden zeigte sich Landes-Verkehrsminister Dietrich Austermann mit dem heutigen Baubeginn. "Das ist ein bedeutender Tag für Schleswig-Holstein. Die von den Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft ersehnte Elektrifizierung zwischen Hamburg, Lübeck und Travemünde geht in die Umsetzungsphase. Dies ist ein wichtiger Standortvorteil angesichts der steigenden Gütermengen."
Im Zusammenhang mit der Elektrifizierung sind umfangreiche Arbeiten notwendig, um insbesondere den notwendigen Platz für die insgesamt rund 190 Kilometer Oberleitung zu schaffen. Hierfür werden mehrere Straßen- und Eisenbahnbrücken neu gebaut und in einigen Bereichen die Gleise abgesenkt. Für den Strom sorgt ein neues Umrichterwerk in Lübeck-Genin mit einer Leistung von zwei mal 15 Megawatt.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Ausschreibung des Schienenverkehrs auf der Strecke München - Passau
22.08.2006
Huber: "Deutliche Verbesserung des Schienenverkehrs nach Passau"
MÜNCHEN Im bayerischen Schienenpersonennahverkehr startet ein wei-teres Wettbewerbsprojekt: die Ausschreibung der Verkehrsleistungen auf der Strecke München - Passau. "Unser Ziel ist ein neues, wesentlich verbessertes Verkehrskonzept, das Ende 2009 starten soll. Schnelle Regionalexpresszüge werden dann stündlich zwischen München und Passau verkehren. Neben weiteren qualitativen Verbesserungen bei Fahrzeugen, Komfort und Service können wir den Fahrgästen mit diesem neuen Fahrplan ein deutlich attraktiveres Angebot unterbreiten. Mit dem neuen Fahrtenangebot weiten wir die Verkehrsleistungen auf der Strecke um 25 Prozent auf ca. 2,6 Mio. Zugkilometer pro Jahr aus. Wir hoffen, damit noch mehr Fahrgäste für das umweltfreundliche Verkehrmittel Schiene zu begeistern", erklärte Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber.
Heute fahren die schnellen Züge zwischen München und Passau nur zweistündlich. In den Zwischenstunden verkehren derzeit langsamere Regionalbahnen mit vielen Stopps an kleinen Haltestellen und Umsteigen in Plattling. Künftig kommt man mit den schnellsten Zügen in 2 Stunden 8 Minuten und durchschnittlich in 2 Stunden 13 Minuten von München nach Passau (191 km). Bisher wird diese Fahrzeit nur zweistündlich erreicht. In den Zwischenstunden ist man heute mit Umsteigen etwa 2 Stunden 40 Minuten unterwegs. Von den verkürzten Fahrzeiten werden auch die Anschlussstrecken, z.B. nach Deggendorf und in den Bayerischen Wald, profitieren. In Plattling wird es weiterhin stündlich optimale Anschlüsse in alle Richtungen geben.
Alle Züge werden in Freising, Landshut, Dingolfing, Landau, Plattling, Osterhofen und Vilshofen halten, die meisten Züge auch in Moosburg, Wörth und Wallersdorf. Der Halt in Otzing wird leider nicht mehr bedient werden können. Für die kleineren Stationen zwischen Freising und Landshut, die die schnellen Züge künftig nicht mehr bedienen werden, wird es neue Regionalbahnen mit guten Anschlüssen von und nach München geben.
Der neue Fahrplan wird neben beschleunigten und umsteigefreien Fahrten im 1-Stunden-Takt auch bessere Verbindungen in den Abendstunden bieten: täglich letzte Abfahrt nach Passau in München um 22:25 Uhr, dazu an Freitag- und Samstagabenden eine späte Umsteigeverbindung mit Abfahrt um 23:45 Uhr. "Damit wird der gesamte ostbayerische Raum optimal an die Landeshauptstadt mit ihrem umfangreichen kulturellen Angebot angebunden sein", so Minister Huber.
Gefordert werden nicht nur ein neuer Fahrplan, sondern auch fabrikneue Fahrzeuge mit u.a. komfortablen Sitzplätzen mit ausreichend Platz für Gepäck, Klimatisierung, behindertengerechten Toiletten und geräumigen Mehrzweckräumen für die Fahrradbeförderung. Breite Außentüren und eine Fußbodenhöhe von 76 cm werden an vielen Bahnhöfen ebene und damit optimale Einstiegsverhältnisse bieten. Die Fahrgäste werden durch gut lesbare Displays und automatische Ansagegeräte über den Fahrtverlauf informiert werden. Die Fahrzeuge müssen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen und ein starkes Beschleunigungsvermögen bieten.
Auch im Service wird die Linie höchsten Ansprüchen gerecht werden. Außerhalb des MVV wird es auch im Zug Fahrkarten ohne Aufpreis geben. Selbstverständlich wird auch das BAYERN-TICKET in den neuen Zügen gültig sein. Nach Möglichkeit soll es zusätzlich ein attraktives Kurzstreckenticket geben, das besonders die Fahrgäste beispielsweise im Einzugsbereich von Landshut oder Passau ansprechen soll.
Das Vergabeverfahren führt für den Freistaat die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) durch. Die Verdingungsunterlagen können gegen einen Kostenbeitrag von 500 € bei der BEG, Boschetsrieder Straße 69, 81379 München, bis zum 20.09.2006 angefordert werden. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist der 31.01.2007. Die Zuschlags- und Bindefrist endet am 17.05.2007.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Infrastruktur, Verkehr und Technologie
Weitere Mietloks an Railion
21.08.2006
Da im Herbst eine Zunahme der Güterverkehre erwartet wird, mietet Railion, die seit Monaten unter einem eklatanten Lokmangel leiden, weitere Lokomotiven von verschiedenenen Bahnen an. Die ÖBB gibt Ende August bis Dezember leihweise 15 Loks der Reihe 1116 an die Güterverkehrsparte der DB AG ab, die ab 4. September in einem eigenen Umlauf ivor allem im Nord-Süd-verkehr eingesetzt werden.
Von Siemens Dispolok werden vier 189er die DB Flotte verstärken udn von MRCE kommen sechs 185er zu Railion. Dabei dürfte es ich um die derzeit abgestellten 185 552-557 handeln. Die MRCE-Loks werden zwischen Aachen und Basel Verwendung finden und die 189 sollen zwischen Nordrhein-Westphalen und Seddin/Leipzig Züge befördern. Auch diese Losk sollen zunächst bis Dezember angemietet werden.
Quelle: DSO, HM
DB AG gewinnt offenbar Ausschreibung der Taunusstrecke
16.08.2006
An verschiedenen Stellen im Netz war heute zu lesen, dass die DB AG die Ausschreibung der Taunusstrecke von Frankfurt über Niederhausen und Bad Camberg nach Limburg gewonnen hat. In Zukunft plant man dort den Einsatz der Triebzüge 425.
Quelle: DSO, lok-report.de, HM
DB AG: Positive Impulse von Innotrans erwartet
16.08.2006
Deutsche Bahn präsentiert innovative Produkte und Dienstleistungen
Die Deutsche Bahn AG erwartet von der diesjährigen InnoTrans belebende Impulse für ihre Geschäfte mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Bahnindustrie. Gleichzeitig nutzt die DB die internationale Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin, um der Eisenbahnfachwelt ihre Kompetenz in den technischen Bereichen zu präsentieren. "Die internationale Fachmesse für Verkehrstechnik bietet uns die optimale Plattform, um gegenüber Industrie, Bestellern von Bahnleistungen und Eisenbahnverkehrsunternehmen unser einzigartiges Fachwissen zu demonstrieren", sagte DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn. "Mit unserer Kompetenz verknüpfen wir alle Facetten des Systemsverbunds Bahn miteinander. Nur so ist es möglich, Mobilität wirtschaftlich, effizient und sicher zu gestalten."
Als Europas größter Mobilitäts- und Logistikdienstleister präsentiert die Bahn dem internationalen Fachpublikum ihr umfassendes Leistungsspektrum auf ihrem Messestand (Halle 1.2, Stand 201). Unter dem gemeinsamen Dach des rund 500 Quadratmeter großen Standes finden sich insgesamt 13 Bahnbereiche mit ihren Auftritten und Exponaten wieder. Auch auf dem Freigelände ist die DB mit Schienenfahrzeugen vertreten: Auf Gleis 1 sind - exemplarisch für das breite Know-how des Unternehmens im Bereich Modernisierung und Umbau - ein modernisierter S-Bahnzug der Baureihe ET 420 sowie ein Reisezugwagen mit verschiedenen Umbauvarianten ausgestellt. Die Prüfbereiche der DB Systemtechnik stellen ihr Leistungsspektrum im Mess-ICE der DB (ICE-S) dem Fachpublikum vor.
Am 19. September, um 18 Uhr, verleiht die DB auf der InnoTrans als einer der größten Auftraggeber der Wirtschaft zum zweiten Mal das "DB Lieferantenprädikat". Mit dem Branchenpreis setzt das Unternehmen Anreize, die Geschäftsbeziehungen zwischen Lieferanten und der DB AG zu verbessern. Im Zwei-Jahres-Rhythmus und damit im Rahmen der InnoTrans verleiht die Bahn künftig das Lieferantenprädikat in sechs Kategorien.
Quelle: Pressemeldung DB AG
Wenige Verschrottungen in den letzten Wochen
15.08.2006
Die Zahl der Verschrottungen bei der Firma Bender hat in den letzten Wochen deutlich abgenommen. Schuld ist einerseit der bei Railion herrschende Lokmangel, der sogar dazu führt, dass einige abgestellte Loks wieder in Dienst gestellt wurden und andererseite die Großereignisse WM und Papstbesuch, für die möglichst viele Fahrzeuge vorgehalten werden soll(t)en. Lediglich die 141 war seit April in größerer Stückzahl (11) beim Bender anzutreffen. Bei der 139 (1), 140 (3), 143 (2) und 110 (3) wurden im Vergleich zum Vorjahr nur wenige Loks verschrottet. Aktuell warten noch die 143 607 und die 110 379 auf den Schneidbrenner
Quelle: HS
DB Regio Bayern: Vertragsunterzeichnung zum schnellsten Nahverkehr in Deutschland
10.08.2006
Heute wurde in Ingolstadt zwischen dem bayerischen Verkehrsminister Erwin Huber und dem Vorstandsvorsitzenden der DB Regio AG, Ulrich Homburg, der Verkehrsdurchführungsvertrag für den Regionalverkehr München - Nürnberg unterzeichnet. Dieser Vertrag umfasst rund 1,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr und beinhaltet einen Zweistundentakt zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der Frankenmetropole. Außerdem wird neuerdings Allersberg werktäglich im Stundentakt an Nürnberg angebunden verdichtet.
"Wir bieten den Kunden mit der neuen Infrastruktur und unseren Zügen ab Fahrplanwechsel im Dezember den schnellsten Nahverkehr in Deutschland an", sagte Ulrich Homburg bei der Vertragsunterzeichnung.
Der München-Nürnberg-Express wird mit klimatisierten und druckdichten Wagen gefahren, die im Rot der Nahverkehrsfahrzeuge von DB Regio lackiert sind. Eine Zuggarnitur besteht aus einer Lokomotive der Baureihe 101 sechs Wagen mit 430 Sitzplätzen. Die Abteil-, Großraum- und Steuerwagen bieten eine komfortable Bestuhlung, behindertengerechte Toilette, einen Rollstuhlstellplatz und eine hochwertige Innenausstattung mit 1. Klasse-Bereich. Pro Zug gibt es einen Mehrzweckraum mit 16 Fahrradstellplätzen. In der Hauptverkehrszeit wird ein zusätzlicher Zug mit zehn Wagen und 760 Sitzplätzen zwischen Ingolstadt und München angeboten. Außerdem setzt DB Regio Bayern einen Doppelstockwagenzug für eine Früh- und Spätverbindung zwischen der Donau und der Isar ein.
Der Allersberg-Express zwischen Allersberg und Nürnberg besteht aus einem Wendezugkonzept mit modernisierten Nahverkehrswagen. Die 140 km/h schnellen Züge verfügen über 240 Sitzplätze und sind mit behindertengerechter Toilette und einem Rollstuhlstellplatz ausgestattet. Im Mehrzweckbereich gibt es 34 Fahrradabstellplätze.
Die neuen Leistungen werden durch einen Qualitätsmanager überwacht. Bei erkennbaren Schwachpunkten hat er die Möglichkeit sofort einzugreifen und Mängel zu beseitigen. Unterstützt wird er durch die Kundenbetreuer, die als direkte Ansprechpartner für die Fahrgäste zur Verfügung stehen. Im Verkehrsdurchführungsvertrag wurde auch eine monatliche und jährliche Pünktlichkeitsgrenze (94 und 96 Prozent) festgelegt.
102 schnelle Minuten zwischen Nürnberg und München
Der neue Regionalschnellverkehr wird im Zweistundentakt zwischen den beiden Metropolen unterwegs sein. In München starten die Regional-Express-Züge (RE) ab 5:05 Uhr alle zwei Stunden. Die letzte RE-Verbindung fährt ab München Hauptbahnhof um 21:09 Uhr. In der Gegenrichtung startet der erste RE um 5:10 Uhr in Nürnberg. Bis 21:11 Uhr sind zehn schnelle Regionalzüge Richtung Landeshauptstadt unterwegs.
Mit diesen RE-Verbindungen werden auch die neuen Stationen Allersberg und Kinding angefahren. Der Fahrplan des Regionalverkehrs wurde für diese Stationen mit dem Busverkehr abgestimmt. Zusätzlich gibt es einen Einstundentakt zwischen Nürnberg und Allersberg und zwischen Ingolstadt und München.
Leistungen für sieben Jahre gesichert
Die Ausschreibung zu diesem neuen Regionalverkehr hat DB Regio Bayern im November 2005 gewonnen. Sieben Jahre wird dieses Verkehrskonzept von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft bestellt und von der Bahn gefahren. Damit sind 70 Arbeitsplätze gesichert.
Fahrgäste profitieren von neuer Bahnachse
Im Regionalverkehr in Bayern wird es ab Dezember auf vielen Relationen deutliche Fahrzeitverkürzungen geben. Zwischen Bayreuth und München reduziert sich die Fahrzeit um 60 Minuten. 35 Minuten kürzer wird die Fahrt zwischen Aschaffenburg und München. Rund 30 Minuten gewinnt der Fahrgast zwischen Weilheim und Nürnberg oder Rosenheim und Nürnberg.
Auch die Fahrzeit zwischen Ingolstadt und Nürnberg wird deutlich kürzer. Von bisher mehr als 90 Minuten (über Treuchtlingen) reduziert sich die Fahrzeit um die Hälfte auf 45 Minuten.
Preisgünstiges und schnelles Bahnfahren
Im neuen München-Nürnberg-Express sind auch alle Nahverkehrsangebote gültig. Bayern-Ticket und Schönes-Wochenende-Ticket bieten sowohl für Einzelreisende als auch für Familien verbunden mit dem neuen Regionalverkehr eine schnelle preisgünstige Alternative zum Pkw.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg - Fürth hat begonnen
10.08.2006
Zusätzliche Gleise für die S-Bahn Nürnberg Forchheim / Gesamtinvestitionen von rund 373 Millionen Euro
Der viergleisige Ausbau der Eisenbahnverbindung Nürnberg-Fürth hat heute begonnen. Bis Ende 2010 wird die bestehende, acht Kilometer lange Strecke um zwei Gleise erweitert. Inklusive des weiteren Ausbaus über Erlangen nach Forchheim werden rund 373 Millionen Euro investiert. Der offizielle erste Spatenstich erfolgte in Nürnberg im Beisein des Staatssekretärs im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Achim Großmann, des bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Erwin Huber, des Vorstandsvorsitzende der DB Netz AG, Dr. Volker Kefer, und weiterer Gäste.
"Der Ausbau dieses Streckenabschnitts ist eines unserer zentralen Bauprojekte in Bayern", sagte Kefer. "Wir erhöhen damit nachhaltig die Streckenkapazitäten für den Fern- und Nahverkehr. Darüber hinaus sichern und schaffen die Investitionen von Europäischer Union, Bund, Land und Bahn Arbeitsplätze, nicht zuletzt auch in der Region."
Mehr Kapazitäten im Eisenbahnknoten Nürnberg
Das Investitionsvorhaben mit einem Volumen von rund 170 Millionen Euro umfasst den viergleisigen Ausbau der Strecke, die ein wichtiges Teilstück des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit 8.1. Nürnberg-Erfurt ist. Damit erhöht sich die Kapazität im Knoten Nürnberg deutlich, so dass der Zugverkehr in Zukunft schneller und flexibler durchgeführt werden kann.
Der Streckenausbau ist gleichzeitig die Grundlage für die neue rund 38 Kilometer lange S-Bahn-Strecke vom Nürnberger Hauptbahnhof über Erlangen nach Forchheim. Darin werden 203 Millionen Euro investiert. Kernstück sind zwei neue Gleise zwischen Nürnberg und Fürth, die parallel zur bestehenden Strecke verlaufen.
Behindertengerechte Bahnhöfe zwischen Nürnberg und Fürth
Insgesamt werden 22 Kilometer Gleise, 130 Weichen und zwölf Brücken erneuert oder umgebaut. Auch die rund 40 Meter lange zweigleisige Eisenbahnüberführung an der Station Rothenburger Straße wird bis zum Frühjahr 2007 erweitert, um zwei neue Gleise aufnehmen zu können.
Die Stationen Fürth Hauptbahnhof, Rothenburger Straße und Steinbühl erhalten jeweils einen neuen Bahnsteig. Alle Stationen zwischen Nürnberg und Fürth werden behindertengerecht ausgebaut.
Der Streckenausbau wird weitgehend während des laufenden Zugbetriebes durchgeführt. Die Deutsche Bahn informiert regelmäßig und aktuell über den Bauablauf und die notwendigen Fahrplanänderungen. Dabei wird das Baustellenmaskottchen Max Maulwurf eingesetzt.
Quelle: Deutsche Bahn AG Kommunikation
Rübelandbahn: Land unterstützt Elektrifizierung
08.08.2006
Das Land Sachsen-Anhalt hat 411.000 Euro für die Umstellung der Rübelandbahn von Diesel- auf Elektrobetrieb bewilligt. Mit dem Geld sollen u.a. neue Weichen beschafft und Bahnübergänge umgebaut werden. Zudem wird die Nutzung des Unterwerkes Blankenburg als Energie-Versorgungsstation gewährleistet. Damit könnte die Rübelandbahn, die bis 2004 elektrisch befahren wurde, schon bald wieder unter Strom stehen. Grund für den Schritt sind massive Proteste der Anwohner, die sich über die Lärm- und Gerüchsbelästigung der Dieselloks beschwert hätten. Bereits vor einigen Wochen hatten sich der Betreiber der Strecke (seit 30. April 2006 die Fels-Werke Goslar) mit dem Land auf eine Wiedereinführung des elektrischen Betriebes geeignet, unter der Bedingung, dass ich das Land Sachsen-Anhalt mit 40 Prozent - konkret rund 450.000 Euro - an den Investitionskosten beteiligt. Eine Wiederaufnahme des Betriebes ist für das 1. Halbjahr 2007 vorgesehen.
Quelle: Lok-report.de, DSO,
Arbeiten für die künftige S-Bahn-Strecke Speyer - Germersheim liegen zur Halbzeit im Plan
07.08.2006
Die Arbeiten zur Elektrifizierung der künftigen S-Bahn-Strecke Speyer - Germersheim liegen im Zeitplan.
So ist beispielsweise die für die Elektrifizierung notwendige Absenkung der Gleise im Bereich Straßenbrücke "Obere Langgasse" in Speyer bereits fertig gestellt. Im Abschnitt zwischen der Straßenüberführung K 25 und Bahnhof Speyer wurden darüber hinaus die noch fehlenden Fahrleitungsmasten gesetzt, so dass in den nächsten Wochen die Verlegung der Oberleitung erfolgen kann. Die Umbauarbeiten an den Bahnsteigen der Haltepunkte Berghausen, Heiligenstein und Lingenfeld laufen auf Hochtouren. Ab 28. August können dann die Züge wieder an allen drei Stationen halten.
Da die Strecke wegen des Umbaus für den Zugverkehr komplett gesperrt ist, fahren derzeit Busse für die täglich rund 3 000 Fahrgäste zwischen Speyer und Germersheim. Für die damit verbundenen Einschränkungen im Reisekomfort bittet die S-Bahn RheinNeckar um Verständnis und bedankt sich bei ihren Kunden am Dienstag, 8. August mit Erfrischungsdrinks fürs "Durchhalten".
Veolia: Doch keine Fernverbindung Hamburg - Berlin?
31.08.2006
Laut Agenturmeldungen wird es wohl zum Fahrplanwechsel keine private Fernverbindung zwischen Berlin und Hamburg geben. Die Privatbahn Veolia hatte bereits mehrfach angekündigt diesen neuen Verkehr ab Dezember fahren zu wollen, allerdings wurde man sich bislang nicht mit der DBNetz AG über die notwendigen Trassen einig. Laut einem Firmensprecher wären nur erheblich längere Fahrzeiten oder unakzeptable Reisezeiten angeboten worden. Als Gründe werden Konflikte mit den bestehenden Taktzügen sowie Engpässe in Hamburg aufgeführt. Noch wird nach einer Lösung gesucht, sollte diese nicht zustandekommen, werden die geplanten Verkehre nicht ab Fahrplanwechsel starten können.
Quelle: dpa
Baureihe 145
27.08.2006
Die lange Zeit abgestellte 145 CL-031 von Angel Trains Cargo ist nun an die Eisenbahnbetriebe Mittlerer Neckar (EMN) verliehen.
Quelle: e-mn.de
Privatbahnen
24.08.2006
Nun sind die MRCE und Siemens-Mietloks bekannt, die Railion anmieten wird. Von MRCE kommen die 185 552-554, 556 und 557 und von Siemens die ES 64 F4 007, 094-096 zur DB AG. Damit verlieren RTC/Lokomotion und FN Cargo ihre Ersatzlokomotiven.
Quelle: railcolor.net
Baureihe 185.5
22.08.2006
Vermutlich sind schon einige 185er der in Eisenach bei Uwe Adam untergestellten Loks im Einsatz, vor ca. 7 Wochen wurde 185 554 und eine weitere schwarze 185 aus diesem Park in Saarbrücken gesichtet.
Quelle: RB
Privatbahnelloks
21.08.2006
Die Lokomotion ES 64 F4-017 mit Italia-WM Teilreklame fuhr letzte Woche einen kurzen Sonder-Containerzug (5 oder 6 Wagen) vom Brenner nach Köln-Eifeltor. Anschließend kehrte sie wieder zurück, der Zug soll für Lokomotion gefahren sein.
Die Veolia 185 CL 002 wurde in dem Veolia Design beklebt und fuhr am 20. August vor dem Bous Shuttle von Düsseldorf-Rath nach Bous.
185 555 soll den Namen "Antje" erhalten haben und soll eine Reserve und Kurzfristmietlok sein.
ES 64 F4-096 bei Rail Traction Service Switzerland, also RTS Schweiz.
Quelle: RB
Baureihe ES 64 U2
17.08.2006
Auch die ES 64 U2 043 scheint nun im Dienst von Railion zu stehen.
Quelle: RB
Veolia ab Dezember mit neuer Fernverbindung
14.08.2006
Der private Bahnbvetreiber Veolia will ab Fahrplanwechsel im Dezember mit der seit längerem geplanten Fernverkehrsverbindung von Berlin nach Hamburg starten. Die Fahrzeiten werden zwar unter dem InterCiry liegen, dafür soll der Zug auch deutlich billiger sein.
Quelle: lok-report.de
Baureihe ES 64 U2
14.08.2006
Die an die Bulgarische Staatsbahn BDZ vermietete ES 64 U2 061 wird derzeit vor allem auf der Strecke von Sofia nach Plovdiv eingesetzt. Sollte es die finanzielle Situation der BDZ erlaube, so werden eventuell schon bald einige Loks von Siemens gekauft.
Quelle: railcolor.net
Baureihe 1116
31.08.2006
Anlässlich des Mozartjahres wurde eine TAURUS-Lok der ÖBB komplett im Mozart-Design gestaltet. Der erstmalige Auftritt der Lok ging am Premierentag der Salzburger Festspiele in Szene. Nun wird das neue Schmuckstück auch in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt.
Termin: Dienstag, 5. September 2006, 17.30 Uhr
Ort: Bahnhof Wien Süd, Wiedner Gürtel 1, 1150 Wien
Treffpunkt Club Lounge Wien Süd (Bahnsteig 11-19)
Quelle: ÖBB
ÖBB-ICE ab Dezember in Österreich unterwegs
28.08.2006
Hochgeschwindigkeitszug setzt neue Qualitätsstandards und bietet höchsten Komfort
Auf Österreichs Schienen ist ein neuer Zug unterwegs. Der topmoderne ICE-T absolviert in diesen Tagen seine Messfahrten auf der Westbahn. Die ÖBB-Personenverkehr AG betreibt gemeinsam mit der Deutschen Bahn einen Fahrzeugpool von zwölf ICE. Bereits ab Dezember wird täglich ein Zugpaar zwischen Wien und Bregenz bzw. zwischen Wien und München verkehren. Ab Dezember 2007 bieten die ÖBB dann gemeisam mit der DB täglich einen zwei-Stunden-Takt zwischen Wien und Frankfurt mit dem ICE an. "Ein Meilenstein in der Geschichte der ÖBB-Fernverkehrsflotte", unterstreicht Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr die Bedeutung der Anschaffung.
ICE - Luxus auf 56 Rädern
Der ICE, in Deutschland bereits erfolgreich im Einsatz, wird den Reisenden ein neues Reisegefühl bieten. Neben dem großzügigen Platzangebot - der ICE hat 381 Sitzplätze, davon 53 in der 1. Klasse - bietet das Fahrzeug eine hervorragende Schallisolierung, die ein Höchstmaß an Komfort und Wohlbefinden garantiert. Die Sitze des ICE, die mit Steckdose und ausklappbarem Tisch ausgestattet sind, wurden bei einer Umfrage unter deutschen Bahnpassagieren zu den Besten gekürt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h wird der ICE der schnellste Zug auf Österreichs Schienen sein. Dank innovativer Neigetechnik ist eine ruhige, erschütterungsfrei Fahrt sicher und Fahrzeit kann zusätzlich eingespart werden. Bei sämtlichen Neuanschaffungen der ÖBB wird auch auf die Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Reisenden Wert gelegt. So auch beim ICE.
Das Herzstück der neuen Fernverkehrsflotte wird 2008 auf Schiene gestellt - 23 neue railjet-Züge, die bei der Firma Siemens gebaut und bei den ÖBB endgefertigt werden. Der railjet wird die Austattung und das Service noch weiter verbessern. Das Investitionsvolumen für railjet und ICE beläuft sich auf rund 300 Mio. EUR. "Mit diesen beiden Investitionsentscheidungen kommen wir unserem Ziel, die Top-Bahn Europas zu werden, einen entscheidenden Schritt näher", so Wehinger abschließend.
Schon jetzt verfügen die ÖBB mit ihrer Taurus-Flotte über den modernsten Lokpark Europas. Mit der Erneuerung des Fuhrparks setzen die ÖBB einen wichtigen Schritt in der Qualitätsoffensive für ihre Kunden.
Quelle & Fotos: ÖBB
Baureihe 1216
28.08.2006
Siemens will am 2. September auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Ingolstadt und Nürnberg einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord für elektrische Lokomotiven aufstellen. Die bisherige Bestmarke stammt bereits aus dem Jahr 1955 und liegt bei 331 Stundenkilometern. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn, der Österreichischen Bundesbahn und einer großen Zahl von weiteren Projektpartnern wird Siemens mit einer elektrischen Mehrsystemlokomotive des Typs ES64U4 (Anm. Der Red. 1216 050) ins Rennen gehen. Die Lokomotiven dieses Typs sind serienmäßig für eine betriebliche Maximalgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometern konzipiert worden und kommen derzeit in Österreich und Slowenien zum Einsatz.
Quelle: Siemens
ÖBB erneuern Nahverkehrsflotte in Tirol
24.08.2006
36 neue Züge senken das Durchschnittsalter von 40 auf fünf Jahre
Einen Meilenstein für den Tiroler Nahverkehr stellt die heutige Vertragsunterzeichnung durch Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa und Landesrat Anton Steixner mit den verantwortlichen ÖBB-Vertretern, Vorstandssprecher Mag. Martin Huber und Personenverkehrsvorstand Dkfm. Wilhelmine Goldmann dar. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden vorerst 15, bis zum Sommer 2007 insgesamt 36 moderne Talentzüge einen neuen Fahrgastkomfort in Tirol einläuten. Rund 75% der vertraglich vereinbarten 5 Mio. Jahreszugkilometer werden künftig mit den neuen, modernen Fahrzeugen abgewickelt. Zusätzlich zu den bestehenden Leistungs-vereinbarungen wird das Land Tirol die nächsten drei Jahre per anno 5,6 Mio. Euro beisteuern. Für die Bahnkunden sind damit die in die Jahre gekommenen "Schlierenwaggons" endgültig Vergangenheit.
"Eine wichtige Investition für die tausenden Tirolerinnen und Tiroler die täglich mit dem Zug zur Arbeit pendeln", zeigt sich LH Herwig van Staa hocherfreut über die Investition in die Zukunft. Für Vorstandssprecher Martin Huber bildet die Vereinbarung einen wichtigen Baustein für die Vorhaben des Konzerns in Tirol. "Das Land Tirol und der ÖBB-Konzern ziehen gemeinsam an einem Strang. Deutlich wird dies durch moderne Bahnhöfe, die aktuellen Maßnahmen des Infrastrukturausbaus und jetzt durch den spürbaren Qualitätssprung in den Nahverkehrszügen"
5 Mio. Zugkilometer in Topqualität
Bereits mit Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 werden für 100 der 270 täglichen Verbindungen im Tiroler Nahverkehr moderne vierteilige Talent-Züge mit 200 Sitzplätzen eingesetzt. Für den verantwortlichen Landesrat Anton Steixner war es wichtig, möglichst rasch eine Verbesserung herbeizuführen. "Nach dem Einsatz der modernen Mehrsystemlokomotiven im Verkehr nach Lienz wird ein weiterer Meilenstein für einen attraktiven Tiroler Nahverkehr umgesetzt", so Steixner.
Ab Februar kommen zu den bestehenden 15 pro Monat weitere vier Garnituren hinzu, so dass bis zum Sommer alle 36 Talent-Züge auf Schiene sind. Der Schienennahverkehr wird ab diesem Zeitpunkt fast ausschließlich mit zwei Fahrzeugtypen abgewickelt. Der "Talent" wickelt den Taktverkehr auf sämtlichen Tiroler Hauptstrecken (Inntal, Wipptal, Brixental und bis nach Scharnitz) ab. Zudem wird er auch grenzüberschreitend bis nach Rosenheim eingesetzt. Zur Verstärkung in den Früh- und Abendspitzen stehen die bewährten City-Shuttle-Garnituren den Kunden zur Verfügung. Für Vorstandsdirektorin und Nahverkehrschefin Wilhelmine Goldmann ein wahrer Qualitätssprung: "Das Durchschnittsalter der eingesetzten Fahrzeuge sinkt innerhalb weniger Monate schlagartig von knapp 40 auf unter 5 Jahre - ein echter Rekord."
Mit über 5 Mio. Zugkilometer pro Jahr gibt es eine klare Leistungsbestellung an die ÖBB-Personenverkehr AG. Befragungen nach dem Schulnotensystem über die Zufriedenheit der Kunden und ein monatliches Reporting zur Pünktlichkeit der Züge sind nur einige der leistungsorientierten Vertragsbestandteile.
Zug mit vielen Talenten
Der Talent bedeutet einen Generationswechsel im Nahverkehr und steht für eine gelungene Kombination aus Fahrgastkomfort, modernstem ÖBB-Design und überzeugender Technik und Wirtschaftlichkeit. Der Innenraum des für eine Spitzengeschwindigkeit von 140 km/h ausgelegten Fahrzeuges ist offen und großzügig gestaltet. Klimatisierung, Luftfederung und Geräuschisolation machen die Fahrt zu einem komfortablen Reiseerlebnis. Der gesamte Zug ist mit einer vollautomatischen Klimaanlage ausgestattet. Thermostate in den Fahrgasträumen sorgen auch an heißen Tagen für ein angenehmes Raumklima mit einer Temperatur von 21 Grad. Niveaugleiche, breite Einstiege ermöglichen ein einfaches und bequemes Ein- und Aussteigen. Für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen, ältere Fahrgäste aber auch Radfahrer ist dieser Einstiegsbereich sehr vorteilhaft und garantiert ein rasches Ein- und Aussteigen. Für Fahrräder ist am Zuganfang und Zugende ein entsprechender Abstellbereich vorgesehen. Digitale Anzeigen im Einstiegsbereich informieren die Kunden über Zielbahnhof, den nächsten Halt sowie das aktuelle Datum und die Uhrzeit. Für den Bereich Sicherheit ist der Talent mit Außenkameras, mehreren SOS Notrufsäulen und einer modernen Brandmeldeanlage ausgestattet."Es freut mich besonders, dass Tirols Bahnreisenden künftig das angenehme Reisegefühl in den modernen Wagen genießen können", so Nahverkehrschefin Goldmann und verweist auf die außerordentlich hohe Akzeptanz des Talents bei den Bahnkundinnen und -kunden von 1,7 auf der Notenskala.
Quelle: ÖBB
Baureihe 1216
21.08.2006
Von Heute bis zum 23.08. finden Versuchsfahrten zwischen Ingolstadt und Allersberg statt. Fahrzeug ist die 1216 050 (mit falscher Kontrollziffer 5) mit Messwagen DB Systemtechnik. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt bis 350 km/h!
Quelle: Gerhard Lutz
Baureihe 1044
14.08.2006
Nun ist es amtlich - die 1044 037, die am 17. Juli in Wiener Neustadt teilweise ausgebrannt war, wird nicht mehr aufgearbeitet und wird als neunte 1044 aus dem Betriebsbestand genommen. Die Lok steht im Werk Linz und wird wohl als Ersatzteilspender verwendet werden.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 1116
09.08.2006
Die 1116 112 erhielt Anfang August eine Teilreklame für das Jubiläum "160 Jahre Ostbahn". Die Lok ziert ein Schriftzug sowie eine kleines Plakat anlässlich der Feierlichkeiten am 9./10.09.2006.
Quelle: EBFÖ, bahnbilder.warumdenn.net,
Baureihe 1063
06.08.2006
Mit der 1063.005 wurde nun eine weitere Unfallok in das Ts Werk Linz überführt. Die Lok, die im vergangenen September verunglückt war, war seitdem in Selzthal abgestellt und wurde am 4. August im Schlepp eines Güterzuges nach Linz gebracht.
Quelle: bahnbilder.warumdenn.net
Baureihe 411/4011
01.08.2006
Der bei der ÖBB als 4011 geführte ICE-T 411 012, der derzeit in der Alpenrepublik zu Messfahrten unterwegs ist, wird auch die kommenden Wochen noch fleißig unterwegs sein. Heute und Morgen soll der Zug auf dem Semmering erprobt werden und die kommenden Tage sind Fahrten von St.Veit/Glan aus geplant. Am kommenden Dienstag wird der Zug dann nach Innsbruck überführt und soll dort auf der Arlbergstrecke bis Bregenz zum Einsatz kommen. Am 16. August wird der 4011 012 wieder nach Salzburg für Fahrten auf der Westbahn überstellt. Ab Dezember sollen zwei ICE-T Leistungen von Wien nach München bzw. Bregenz übernehmen.
Quelle: EBFÖ
Schweiz
Roll Out Re 482 049
Heute (23.08.) hatte Bombardier Transportation Standort Kassel und SBB Cargo zum offiziellen Roll Out der 50. Lok der Baureihe Re 482 geladen. Die Gäste wurde herzlich begrüßt. Danach kam es zu den Ansprachen von Bombardier und SBB Cargo. Bombardier lobte die schnelle Entscheidungen von SBB Cargo beim bestellen der Re 482. SBB Cargo betonte die sehr gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit Bombardier und die Zuverlässingkeit der Lok. Ausserdem wurden die Zukunftsprojekte mit der Lok angesprochen. SBB Cargo möchte 4 mal die Woche von Aachen West nach Wien und sogar bis auf den Brenner fahren. Während der Ansprachen wurden den Gästen, von einem sehr netten Servicepersonal Getränke gereicht. Nachdem das Tor geöffnet wurde und die Re 482 049 heraus gerollt war, konnten die anwesenden Fotografen die Lok in voller Schönheit begutachten. Wenig später wurden kleine Snacks gereicht, bis es dann zur eine kleiner Werksführung ging, die durch die Fertigungshalle führte, wo bei der laufenden Fertigung der Railion 185, DB Regio 146, MRCE 185 und der neuen CB Rail 483 zugeschaut werden konnte. Leider wurde nicht alle neuen Loks gezeigt, aber man wird sie bald auf deutschen oder europäischen Schienen sehen können.
Fotos & Quelle: Ringo Bergemann, 23.08.2006
(23.08.2006)
SBB Cargo übernimmt 50. Bombardier-Lok für grenzüberschreitenden Einsatz
23.08.2006
SBB Cargo hat heute im Rahmen einer Feierstunde die 50. Zweisystemlokomotive vom Typ TRAXX F140 AC 1/2 von Bombardier Transportation übernommen. Damit ist der Auftrag komplett, den SBB Cargo im Jahre 2001 an Bombardier vergeben hatte. Die ersten der elektrischen Güterzuglokomotiven, die insbesondere in Deutschland und der Schweiz unterwegs sind, waren 2002 ausgeliefert worden.
Die im Bombardier-Werk Kassel gebauten Fahrzeuge wurden speziell für den internationalen Güterzugverkehr entworfen und können in Ländern mit einer Fahrdrahtspannung von 15 oder 25 kV Wechselstrom eingesetzt werden. Die in der Schweiz unter der SBB-Bezeichnung Re 482 bekannten Fahrzeuge verfügen über je zwei Stromabnehmer für Deutschland und die Schweiz. Da sie mit den Zugsicherungssystemen beider Länder ausgerüstet sind, entfällt der Lokwechsel an der Grenze.
SBB Cargo setzt die Maschinen in erster Linie grenzüberschreitend für ihre durchgehenden internationalen Güterzüge auf der bedeutenden Transportachse zwischen der Nordsee, Nordrhein-Westfalen und der Schweiz ein. Mit einem flexiblen Produktionssystem und Qualität aus einer Hand verbindet SBB Cargo für seine Kunden wichtige Wirtschaftszentren und Ballungsräume in Deutschland und Norditalien.
"Dieser Loktyp aus der Bombardier TRAXX Familie gilt als äusserst zuverlässig. Über eine Million zurückgelegter Kilometer beweisen kontinuierlich die hohe Leistung und Qualität, die sich mit der Wirtschaftlichkeit zu einem echten Vorteil für den Kunden verbindet," sagte Edmund Schlummer, President, Locomotives, Bombardier Transportation. "Wir freuen uns, dass wir die SBB Cargo so in ihrer Strategie unterstützen zu können, mehr Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene zu bringen."
Quelle: SBB Cargo
Re 460 mit Faiveley Stromabnehmer
12.08.2006
Gerade durchlaufen die Re 460/Lok 2000 eine Rev 2, wobei einer der beiden Dachstrom-
abnehmer WBL 85 gegen einen Faiveley Stromabnehmer mit einem Schleiffstück getauscht wird. Dieser Typ wurde schon im 2004 bei einigen Re 460 Lok 2000 probeweise montiert und grundliegend im Verhalten bei Schnellfahrten getestet. Nach Auswertung der Resultate hat sich die SBB entschieden, den Faiveley Stromabnehmer bei der Rev 2 einzubauen. Am Lokdach selber braucht es dabei keine Veränderungen, weil er gut in diese Lücke passt.
Quelle und Foto: Ludwig Reyer
Schweden
HectorRail will wietere 1142er erwerben
18.08.2006
Hector Rail plant im Zuge der Partnerschaft mit der ÖBB weitere fünf 1142er zu übernehmen. Die Loks sollen mit Funksteuerung ausgerüstet werden und als 142.1 in den Hectorrailbestand eingereiht werden.
Quelle: Pressemeldung Hector Rail
Frankreich
Baureihe CC 6500 / TER-Züge
03.08.2006
Die CC6572 (nicht die ursprünglich von mir genannte CC6552), die das Wappen der Résistance-Fer trägt, wurde nach Mulhouse in das dortige Eisenbahnmuseum überstellt. Es handelt sich dabei aber um die Zweitbesetzung dieser Lok, da die ursprüngliche Lok 6572 in einem schlechten Zustand war. Deshalb wurde die Maschine gegen die CC6565 der selben Unterserie ausgetauscht. Sie trägt nun die Beschilderung einschließlich des Wappens der CC6572.
Bis jetzt wurden insgesamt fünf Lokomotiven dieser Baureihe museal erhalten, unter anderem die CC6503 in Augsburg und die CC6570 fahrbereit in Avignon.
Die TER Züge der Regionen Langedoc-Roussillion und Burgund erhalten derzeit neue Außenlackierungen, die die Regionen wieder farblich unterscheiden sollen. Betroffen sind auch die elektrischen TER- Triebwagen.
Quelle: Michael Rosenberger
Großbritannien
Bombardier baut 152 Electrostar-Wagen im Wert von 331 Millionen Euro für Großbritannien
31.08.2006
Bombardier hat einen Großauftrag für die Lieferung von 152 Triebwagen des Typs Electrostar von der britischen Verkehrsgesellschaft Transport for London (TfL) erhalten. Das Gesamtvolumen der Order beläuft sich auf rund 331 Millionen Euro (425 Millionen US-Dollar) und umfasst neben der Produktion auch die Wartung der neuen Fahrzeuge über einen Zeitraum von zunächst 7,5 Jahren, der auf 30 Jahre erweitert werden kann. Der Vertrag beinhaltet außerdem Optionen für die Fertigung von bis zu 196 zusätzlichen Wagen. Die Auslieferung der Züge soll im Juli 2008 beginnen und im Mai 2009 abgeschlossen werden. Es ist geplant, die Fahrzeuge auf der East London Line und der North London Railway einzusetzen.
Die 160 km/h schnellen Triebwagen der Baureihe 376 sind eigens für den Einsatz im städtischen Umland ausgelegt und gehören zur bewährten und zuverlässigen Electrostar-Produktfamilie. 1.614 Electrostar-Fahrzeuge werden von den drei britischen Betreibern c2c, South East Trains und Southern Railways bereits im täglichen Personenverkehr eingesetzt.
Die neuen Fahrzeuge werden am Bombardier Standort in Derby gefertigt, wogegen die Wartung größtenteils in einer für diesen Zweck neu gebauten Wartungsanlage am New Cross Gate in East London erfolgt.
Colin S. Walton, Chief Country Representative, UK, sagte: "Unsere preisgekrönten Electrostar-Züge sind die zuverlässigsten Elektrotriebzüge der neuen Generation auf dem britischen Schienennetz, und die Nahverkehrsfahrzeuge der Baureihe 376 haben sich im Stadtgebiet von London bereits bewährt. Wir liefern nicht nur die Fahrzeug, sondern zusätzlich noch exzellente Serviceleistungen. Dieses Konzept hat sich bereits bei anderen britischen Betreibern als äußerst erfolgreich erwiesen und hat uns in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. Dieser Auftrag wird helfen, die Beschäftigung unserer hochspezialisierten Belegschaft in Derby zu sichern."
Matt Beeton, Sales Director, UK, Bombardier Transportation, sagte: "Dieser wichtige Auftrag von TfL ist ein weiterer Beleg für die Vorteile und die Flexibilität der Electrostar-Zugfamilie. Die modulare Bauweise der Züge sorgt für eine lange Lebensdauer der Electrostar-Plattform sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr zu erhalten."
In der britischen Eisenbahnindustrie ist Bombardier führend bei der Herstellung, Modernisierung und Wartung von Schienenfahrzeugen. Bombardier Transportation beschäftigt über 4.000 Mitarbeiter in Produktionsstätten in Derby und Plymouth sowie an 24 Standorten für Wartung, Modernisierung und Überholung in ganz Großbritannien. Das Unternehmen wartet cirka 2.500 Fahrzeuge.
Quelle: Bombardier
Class 87/90
12.08.2006
Unverändert gibt es Gerüchte über den Verkauf der Class 87 nach Bulgarien. Hier findet sich ein fiktives Bild wie die Lok dort aussehen könnte.
Kein Gerücht, sondern real ist die neue Farbgebung der Baureihe 90 für die Euston - Scotland overnight trains. Ein Foto ist hier zu sehen.
Quelle: Nick Lawford
Russland
Baureihe 6E1
21.08.2006
Eine weitere Neuentwicklung aus Rußland gibt es zu vermelden. Der Lokhersteller Elmavalmshenebli - die ehemalige TEVZ (Tiblisi electric locomotive works) in Georgien, zeigt auf ihren Internetseiten (hier) eine neue sechsachsige BoBoBo Lokomotive der Baureihe 6E1. Der Artikel zeigt ein sehr an die Schweizer Re 465 erinnerndes Fotos, die Lok dürfte demnach wohl anders aussehen. Die Lok ist für 3000 V Gleichstrom ausgelegt, soll 110 km/h schnell sein und 125 Tonnen wiegen. Die Länge beträgt 22.500 mm und die Räder haben einen Durchmesser von 1250 mm. Die Stundenleistung soll 4860 kW betragen. Geplant sind zwei Versionen (6E1 und 6E1c) mit verschiedenen Ausrüstungen bei Motor und Bremse.
Quelle: Nick Lawford
Transmashholding: Neue Güterzuglok in Rußland
09.08.2006
Die Transmashholding's Enterprises hat im Rahmen des "Tags der Eisenbahner" am 3. August in St. Petersburg die erste Gleichstrom-Güterzuglok der Reihe 2ES4K vorgestellt. Die Lok für 1520 mm Spurweite wird die älteren Baureihen VL10 und VL 11 ablösen. Die neue Baureihe für die JSC Russian Railways ist die erste Gleichstromgüterzuglok-Entwicklung in Rußland seit 20 Jahren. Die neue Doppellokomotive wird mit 3000 V Gleichstrom betrieben, erreicht 6200 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. Die zwei Lokomotiven können auch einzeln oder in Mehrfachsteuerungen von bis zu drei 2ES4K eingesetzt werden.
Quelle: Transmashholding, lok-report.de
ALSTOM rüstet die erste Schweizer Strecke mit der ERTMS-Lösung ATLAS aus
07.08.2006
Seit Anfang Juli ist ATLASTM, ALSTOMs ERTMS-Technologie Stufe 2, teilweise bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS) auf der neuen Linie Mattstetten - Rothrist im Einsatz.
Die Linie Rom - Neapel war die erste Höchstgeschwindigkeitsstrecke, die von ALSTOM mit einem ERTMS-System der Stufe 2 ausgerüstet wurde. Die Linie Mattstetten - Rothrist stellt mit 468 Zügen und 45 km ausgerüsteter Strecke nach der Linie Rom - Neapel die größte Anwendung auf einer herkömmlichen Linie dar.
Die Ausrüstung dieser Linie war eine Herausforderung, welche die technische Integration und industrielle Kooperation von drei unterschiedlichen Herstellern erforderte. Die Flotte besteht aus zehn verschiedenen Zugtypen. Die Funkblockzentralen (RBC) und die fahrzeugseitige Ausrüstung werden von ALSTOM geliefert. Die Balisen und die Weichenmanagementanlage stammen von anderen Zulieferern.
Dies ist ein Eckpfeiler des Schweizer Projekts "Bahn 2000", das die Umrüstung des gesamten Schweizer Bahnnetzes auf ERTMS Stufe 2 vorsieht. Die Einrichtung ermöglicht das Fahren mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h in Intervallen von zwei Minuten, statt der momentanen 160 km/h. Der vollständige Betriebseinsatz ist für Ende 2006 geplant.
Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in Richtung Standardisierung des europäischen Schienenverkehrsmarktes, die das Überqueren von Grenzen vereinfachen, die Betriebsleistung auf den Strecken erhöhen, die Verkehrssicherheit maximieren und die Fahrzeiten verkürzen soll.
Quelle: Alstom Pressemeldung
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