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elektrolok.de-News
18.04.2005 E-Stories
Am Samstag, 16. April, war ich auf ausgiebiger Bahntour durch Bayern. Einen Reisebericht dazu, gibt es nun in den E-Stories.
27. April 1995 - Ende der Lokomotivausbesserung im AW München-Freimann
Ein Tag der offenen Tür im AW Freimann war aufgrund der Fülle der gezeigten Lokomotiven und Aktionen immer ein besonderes Erlebnis. Nach 1977 und 1979 gab es auch zur Jubiläumsfeier "150 Jahre Deutsche Eisenbahn" eine große Veranstaltung am 19. und 20. Oktober 1985 bei der zahlreiche Besucher das Gelände des AW Freimann überschwemmten. Das Bild gibt einen Eindruck der Feier. Zu sehen sind u.a. die 23 105 , 110 005 sowie ein Glaskasterl und die 116 009 (angeschnitten). Wie viele Filme mögen wohl an diesem Tag durch die unzähligen Kameras gejagt worden sein?
Bereits seit Januar 2005 herrschte im AW München-Freimann der Auslaufbetrieb. Bis April war noch an den im Werk befindlichen Lokomotiven gearbeitet worden, doch die Zahl der fertiggestellten Loks ging stetig zurück. Im Januar und Februar 95 waren noch jeweils bei sechs Loks eine E 2.0 oder E 3.0 durchgeführt worden, im März waren es dann nur noch vier (151 004, 111 010, 111 028 und 110 495) und im April konnte nur noch die 139 139 (E 2.0 per 04.04.95) und die 139 136 (E 3.0 per 13.04.95) fertig an die Dienststellen geschickt werden. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch vier Loks im AW München-Freimann - ebenfalls am 13. April 95 verabschiedete sich die 120 154 in Richtung Opladen. Die Lok war seit 5 Jahren im AW und hatte eien Unfallinstandsetzung erhalten, die aber erst in Opladen 1996 beendet werden konnte. Die drei noch vorhandenen Loks (140 586 Bedarfsausbesserung E 0; 111 047 Unfallausbesserung E 3.9 und 120 125 Unfallausbesserung E 0.9) konnten nicht mehr fertiggestellt werden und wurden am 27. April von der 113 312 in mehr oder weniger fertigem Zustand aus dem Werk abtransportiert. Während die 120 125 ebenfalls erst 1996 in Opladen fertiggestellt wurde und die 140 586 kurz darauf beim Bw Frankfurt wieder in Dienst kam, wurde die ebenfalls zum Einbau des Führerpults nach Opladen überführte 111 047 dort bis Juni fertiggestellt. Wohl aus Hommage an die Münchner Kollege erhielt die Lok dabei als letzte Lok überhaupt die Untersuchungsaufschrift E 3.0 MFX 28.06.95. Damit endete die 70jährige Geschichte des Werkes in Freimann, das sich insbesondere durch die unzähligen Altbauelloks und die Wiederbelebung mancher Museumslok einen Namen gemacht hatte. Unvergessen bleiben auch die großen Feste der Jahre 1977, 1979 und 1985 und der Lokfriedhof auf dem noch 1987 Raritäten wie die 116 019, 119 002 oder 191 100 zu finden waren. Die Aufgaben des AW Freimann übernahmen vor allem die AW Opladen und AW Dessau.
Baureihe 101
25.04.2005
Nun hat auch die 101 117 ihre Italia-Werbung verloren. Damiot tragen nur noch die 101 096 und die 101 109 die beideseitig verschiedene Werbung.
Quelle: DSO
Baureihe 101/120
03.04.2005
Nun soll die Baureihe 120.1 offenbar doch vermehrt im Güterzugdienst zum Einsatz kommen. Lt. einem Beitrag auf DSO gelten ab Montag neue Umlaufpläne für die Baureihe 101 und 120.1, wobei die 101 u.a. alle Leistungen auf der IC-Linie Norddeich - Koblenz (- Luxemburg) von der 120 übernehmen wird, die dann vermehrt in den Güterzugdienst abwandern soll.
Quelle: DSO
Baureihe 103
10.04.2005
Mittlerweile wurden die Arbeiten an der Aufarbeitung der 103 184 im AW Dessau begonnen. Nach aktuellen Plänen soll die Lok bis Anfang August fertiggestellt werden. Da die 103 113 Ende Mai Fristablauf hat, steht dem Bh Köln für verscheidene Sonderfahrten im Juni/Juli keine 200 km/h schnelle Lok zur Verfügung. Aus diesem Grund gibt es Spekulationen über eine vorübergehende Umstationierung eine der beiden Münchener 103er (103 235 der Systemtechnik oder 103 245) nach Köln.
Quelle: DSO, 103er.de, HM
Baureihe 110
25.04.2005
Nach mehrmonatiger Abstellzeit in Kiel wurde die letzte oceanblau-beige Bügelfalte - die 110 318 - nun zum 20. April z-gestellt. Damit sind auch Pläne gescheitert, die eine Weitervermietung der mit Flachstellen abgestellten Lok an den Fernverkehr zum Inhalt hatten.
Quelle: HM, lok-report.de
18.04.2005
Offenbar gab es noch weitere Verschiebungen im 110er-Bestand. Laut einem Beitrag auf DSO sollen die Münchner 110 175 und 198 leihweise nach dortmund gegangen sein. Dafür konnte am Samstag die Dortmunder 110 116 im Münchner Abstelldient beobachtet werden.
Quelle: DSO, HS
17.04.2005
Aufgrund der anhaltenden Probleme mit den Baureihen 425 und 426 hat der Bh Dortmund nun von anderen Betriebswerken einige 110er zugeteilt bekommen. Neben den seit 22. März reaktivierten Frankfurter 110 346 und 353 kamen die 110 286, 501 und 505 aus Kiel nach Dortmund.
Durch den Ausfall der 110 141 wurde nun 110 280 zur R&T-Lok erhoben.
Quelle: DSO, HS
12.04.2005
Die 110 141 hatte am 25. März ihren letzten Einsatz als sie Schadwagen nach Köln-Deutzerfeld brachte. Anschließend war sie als Reserve abgestellt und sollte eigentlich zu R&T gehen. Allerdings wurde bei dem dazu nötigen GSM-R Einbau weitere Schäden festgestellt, so dass die Lok nicht an R&T abgegeben wurde, sondern zum 8. April z-gestellt werden musste. Bis jetzt ist noch keine Ersatzlok für R&T benannt.
Quelle: JD, cb103
11.04.2005
Laut einem Beitrag bei lok-report.de soll die 110 141 zum 8. April z-gestellt worden sein. Dies widerspricht sich mit der hier gemeldeten Umstationierung nach Dortmund zu R&T. Sobald ich hier Klarheit habe, werde ich es veröffentlichen.
Der Sonder-Einsatz der 110er auf der Gäubahn wurde am Freitag bereits wieder beendet.
Quelle: lok-report.de, DSO
04.04.2005
Neben der bereits zum 09. März aufgrund einer Entgleisung z-gestellten 110 397 des Bh Dortmund, wurden auch die 110 358 des Bh Braunschweig (z zum 24.02.05) und die Dortmunder 110 208 (z zum 01.04.05) mittlerweile abgestellt. Als Ersatz für die beiden Abgänge erhielt der Bh Dortmund am 24. März die 110 501 aus Kiel und am 01. April die 110 141 aus Köln zugewiesen. Gleichzeitig gab es auch Veränderungen bei den R&T-Loks. Für die 110 205 und die abgestellte 110 208 wurden zum 01. April die 110 359 und die gerade eingetroffene 110 141 an R&T weitervermietet.
Quelle: JD
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Baureihe 110/425
05.04.2005
Seit 4. April gilt ein Notumlauf für die Strecke Stuttgart - Singen - Schaffhausen, da dort die Triebzüge der Reihen 425 (1. Bauserie) und 426 aufgrund Schwierigkeiten mit der Bremsanlage teilweise aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Um die angespannte Situation entwas zu entschärfen kommen dabei auch zwei lokbespannte Züge mit der Baureihe 110 auf die Gäubahn, die in einem zweitägigen Umlauf eingebunden wurden. Zwischen Montag und Freitag pendeln die beiden Garnituren zwischen Stuttgart und Singen, am Samstag und Sonntag wird in der Nacht von Singen aus auch Schaffhausen erreicht. Den genauen Umlauf gibt es in den Redaktionsnews von DSO.
Quelle: DSO
Baureihe 118
10.04.2005
Wie auf verschiedenen Bildern im Internet zu erkennen ist, hat die E 18 047 ihren mittleren Zierstreifen mittlerweile wieder verloren. Die Lok präsentiert sich damit wieder im orginalen Zustand der 60er Jahre. Der Zierstreifen war ursprünglich auf Wunsch des Verkehrsmuseums angebracht worden, da die Lok so besser zu den blauen Schürzenwagen gepasst hätte.
Quelle: DSO
Baureihe 120.1
17.04.2005
Nach 120 152 wurde nun auch die 120 143 nach Erreichen der 8-Jahresfrist (letzte Untersuchung am 26.03.1997) per 14. April 05 z-gestellt. Da im Augenblick keine Hauptuntersuchungen mehr durchgeführt werden, droht der 120 158 (Fristablauf 11. Juli) zund 159 (Fristablauf 12. Juni) das gleiche Schicksal.
Quelle: Sören Hagenlocher, HM
Baureihe 139
10.04.2005
Nochmal eine Ergänzung zur 139 von Lokomotion. Die Lok ist doch lackiert, lediglich die "Zebrastreifen" sind aufgeklebt. Auch die 139 133 ist nicht mehr in verkehrsrot unterwegs und soll vsl. in der kommenden Woche im neuen Look fertiggestellt werden.
Quelle: Michael Hornung, Heiko Ifland
08.04.2005
Ein paar weitere Informationen und Ergänzungen zur Lokomotion-139: Die Lok ist nicht lackiert sondern nur mit Folien beklebt worden. Die Beklebung der Lok war am Montag (04.04.05) abgeschlossen worden. Die andere Lokomotion-139, die 139 133, soll ebenfalls neue Folien erhalten, ist aber noch im verkehrsroten Farbkleid unterwegs.
Quelle: HM, DSO
06.04.2005
Lange Zeit gab es Gerüchte über die neue Lackierung - heute konnte die frisch lackierte 139 177 in Großkarolinenfeld bei der Durchfahrt beobchatet werden. Die Lok trägt nun eine weiße Lackierung mit blauen Streifen und einer sehr dunklen vertikalen Binde. Die Lokfronten sind weiß und tragen das Lokomotion-Logo.
Quelle: Hans Sölch
Baureihe 140
04.04.2005
Auch bei der 140 sind wieder ein paar Abstellungen zu vermelden, allerdings wesentlich weniger als zu Jahresanfang. Im März wurden die 140 714 (02.03.), 430 (06.03.) und 348 (09.03.05) abgestellt. Am 03. April folgte die 140 233.
Quelle: JD
Baureihe 143
18.04.2005
143 170 hatte nur einen Fahrmotorenbrand, die Beschädigungen halten sich in Grenzen.
Quelle: Norman
10.04.2005
Erneut wurde eine Lok der Baureihe 143 durch einen Lokbrand außer Gefecht gesetzt. Am Freitag früh geriet die 143 170 des Bh Kassel vor RB 35310 auf der Fahrt von Dillenburg nach Treysa in Brand und wurde dabei offenbar schwer beschädigt. Die Lok war erst Mitte Dezember 2004 aus Frankfurt nach Kassel umbeheimatet worden.
Quelle: DSO, HM
04.04.2005
Nachdem die 143 910 per 16. März das AW Dessau mit einer IS783 in verkehrsrot verließ und auch die 143 929 mittlerweile im Rahmen ihrer HU im neuen Farbkleid lackiert wurde, ist die 143 637 des Bh Trier nun die letzten bordeauxrote Lokomotive dieser Baureihe.
Quelle: JD, Sören Hagenlocher
Baureihe 151
11.04.2005
Die letzte grüne Elloks der DB AG, die 151 049 soll spätestens Ende April aus dem Betrieb ausscheiden und dann ebenfalls in eine Museum der DB übergeben werden- Wahrscheinlich ebenfalls Koblenz-Lützel, das damit so langsam aus den Nähten platzten dürfte.
Quelle: EBFÖ
03.04.2005
Bislang ist die befürchtete Abstellung von Lokomotiven der Baureihe 151 ausgeblieben. Vielmehr erhalten immer noch Lokomotiven eine Hauptuntersuchung. So verließ die bislang orientrote 151 018 per 31. März das AW Dessau in verkehrsotem Antrich und mit Railion-Logos. Dennoch wird es wohl nicht mehr allzulange dauern bis die nächste Lok der 151 160 folgt, die als bislang einzige Lok ihrer Baureihe planmäßig abgestellt wurde.
Quelle: HM, revisionsdaten.de
Baureihe 171
22.04.2005
So schnell kann es gehen. Nachdem die beiden Nachzügler vorgestern nach Halle überführt worden waren, wurden die nun acht 171er gestern früh von 155 141 weiter nach Zwickau gebracht. Das weitere Schicksal ist offen- die Möglichkeiten reichen von einer Verschrottung bis hin zur Überfühgrung nach Rumänien. Betroffen sind folgende acht Lokomotiven: 171 003-005, 008, 009, 011, 013 und 014.
Quelle: DSO, HM
21.04.2005
Lt einem Beitrag bei DSO wurden nun auch die 171 009 und 011 am 20. April aus Blankenburg abtransportiert. Wahrscheinlich ebenfalls nach Halle, wo die anderen 171er zwischengelagert wurden. Damit sind nur noch die 251 001 und 002 in Blankenburg.
Quelle: DSO
14.04.2005
Am Mittwoch wurden sechs 171er aus Blankenburg abtransportiert. Die 232 146 brachte den Zug 66610 mit 171 005, 013, 014, 004, 008 und 003 nach Halle Gbf, wo die Losk zunächst abgestellt wurden. Die ebenfalls zu überführende 171 011 war nicht lauffähig und verblieb zunächst noch in Blankenburg, wo noch die beiden Denkmal.-Loks 171 001 und 002 sowie der Loktorso der 171 009 vorhanden sind. Die ehemaligen Rübelandloks sollen aber nicht auf den Schrott, sondern an eine Railion-Tochter nach Rumänien überführt werden, wo sie wieder zum Einsatz kommen sollen.
Quelle: DSO, HM
Baureihe 194
30.03.2005
Der Thüringer Eisenbahnverein hat am 20. März die E 94 106 zur Pflege übernommen. Die Lok soll dabei als rollfähiges Exponat erhalten bleiben. Die 254 106 war im August 1990 als letztes Eisenschwein für die DR im Dienst und gelangte nach der Ausmusterung über Stassfurt und das Museum Leipzig-Plagwitz (1995) zunächst nach Arnstadt (1999). Die Lok soll auch am 10. Großen Eisenbahnfest in Weimar am 28. und 29. Mai 2005 ausgestellt werden. Das Thema lautet diesmal "70 Jahre Baureihe E 18". Aus diesem Anlaß sollen neben der TEV-eigenen E 18 24 auch die E 18 31 und E 18 047 zu Gast in Weimar sein.
Quelle: TEV
Baureihe 420
10.04.2005
S-Bahn Stuttgart legt Konzept „ET 420Plus" zur Modernisierung von 90 S-Bahn-Zügen vor
Zwei Musterzüge werden bereits 2005 umgerüstet / Kostenersparnis gegenüber Neufahrzeugen rund 75 Prozent
Die S-Bahn Stuttgart wird bis Ende 2005 zwei S-Bahn-Musterzüge der Baureihe ET420 modernisieren.
Die Fahrzeuge werden mit einer Klimaanlage und einem komplett neuen Innendesign ausgestattet. Darüber hinaus werden ein modernes optisches Fahrgastinformationssystem und zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie zum Beispiel Kameraüberwachung und eine Notruffunktion zum Lokführer nachgerüstet. Für mobilitätseingeschränkte Kunden werden wie bei den S-Bahn-Fahrzeugen der neuesten Generation Rampen vorgehalten. Nach der Modernisierung erreichen die bewährten S-Bahnen den gleichen Fahrgastkomfort wie Neufahrzeuge.
Rund sechs Millionen Euro investiert die S-Bahn Stuttgart in die Entwicklung und den Umbau der zwei Musterfahrzeuge. "Wir gehen in die Vorlage, denn nichts ist überzeugender, als das konkret erlebbare Fahrzeug. Wir wollen unsere Fahrgäste und unseren Besteller, den Verband Region Stuttgart, davon überzeugen, dass der ET 420Plus gleichwertig zu einem Neufahrzeug ist", so Andreas Schilling, Sprecher der S-Bahn Stuttgart.
Bei der S-Bahn Stuttgart sind zurzeit 90 ET 420 und 58 S-Bahn-Züge des Nachfolgetyps ET 423 unterwegs.
Die Fahrzeuge der ET 420-Flotte gehören alle zu den letzten beiden Serien dieser Baureihe und wurden zwischen 1990 und 1997 in Dienst gestellt. Das niedrige Durchschnittsalter dieser Flotte resultiert aus der Neubeschaffung von 25 S-Bahnen in den letzten zwei Jahren sowie der Übernahme von 13 Fahrzeugen von der S-Bahn München, so dass alle älteren Fahrzeuge ausgemustert werden konnten. "Dies ist ein Glücksfall für uns in der Region Stuttgart, denn nur bei diesen relativ jungen Fahrzeugen ist aus technischen Gründen die Modernisierung überhaupt möglich", so Schilling. "Die technische Lebensdauer der Fahrzeuge von rund 28 Jahren verlängert sich damit gleichzeitig um weitere 6 bis 8 Jahre. Die Fahrzeuge sind somit bis mindestens 2025 und teilweise sogar darüber hinaus einsatzfähig, und das bei höchstem Fahrgastkomfort."
Der wirtschaftliche Vorteil des Modernisierungskonzeptes für Region und Landkreise steht für die Bahn fest. Ein Neufahrzeug kostet zukünftig voraussichtlich 5,2 Millionen Euro, die Modernisierung des ET 420 dagegen mit 1,3 Millionen Euro nur ein Viertel davon. Die Kosten für das Gesamtprojekt ET 420Plus betragen einschließlich Zinsen 154 Millionen Euro und damit über eine halbe Milliarde Euro weniger als die Beschaffung von Neufahrzeugen. Während der Kreditlaufzeit ist das eine Ersparnis von rund 24,5 Millionen Euro pro Jahr, wie die Bahn in einer Modellrechnung ermittelt hat.
Ein weiterer Vorteil der Modernisierung: Die Bahn könnte mit dem Umbau der 88 verbleibenden ET 420, abhängig von einem neuen Verkehrsvertrag, bereits im Jahr 2006 beginnen.
Im Rahmen der Presseveranstaltung wurde am Freitag der 420 413 im Stuttgarter Hauptbahnhof präsentiert.
Quelle: DB AG Pressemeldung, DSO
04.04.2005
Bei der Baureihe 420 wurden die Triebzüge 420 030, 039, 066, 109, 113, 114 und 141 zum 24.03.05 außer Betrieb gesetzt. Der 420 274 wurde zum 16. März und der 420 375 zum 05. März z-gestellt. Ausmusterungen erfolgten bei den 420 243 (17.02.), 370 (22.02.) und 381 (18.02.).
Zum 3. März wurde zudem der Bestand der Essener 420er durch die Plochinger 420 349 und 360 ergänzt.
Quelle: JD
Bahn stellt die ersten von 123 renovierten S-Bahnwagen vor
20.04.2005
60 Wagen gehen sofort in den Betrieb / 5,5 Millionen Euro investiert / Umsetzung des Verkehrsvertrages zwischen VRR, NVN und DB Regio NRW im Plan
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Nahverkehrs-Zweckverband Niederrhein (NVN) und die DB Regio NRW haben im Juli 2004 einen Verkehrsvertrag mit einem Gesamtvolumen von 6 Milliarden Euro über eine Laufzeit von 15 Jahren unterzeichnet. Das S-Bahn-Netz mit jährlich rund 17 Millionen Zugkilometer wird die Bahn über die gesamte Laufzeit bis 2018 betreiben. Dafür investiert DB Regio NRW insgesamt 400 Millionen Euro in die Neubeschaffung und Modernisierung von Fahrzeugen.
Die ersten Investitionen in die S-Bahn-Flotte an Rhein und Ruhr wurden nun getätigt. Bis zum Ende des Sommers 2005 wird die Innenausstattung von 123 S-Bahnwagen im Werk Krefeld vollständig erneuert. Dazu stellt Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Regio NRW GmbH fest: "Die ersten 60 Wagen mit einem Investitionsvolumen von 5,5 Millionen Euro sind pünktlich fertig gestellt und wir freuen uns, heute einen Eindruck von der neuen Komfortqualität der S-Bahnwagen geben zu können, die wir mit unseren Auftraggebern, dem VRR und NVN, vereinbart haben." Der Einsatz erfolgt zunächst auf der Linie S 3 Oberhausen - Mülheim/Ruhr - Essen - Hattingen. Weitere Linien werden Zug um Zug folgen, so die Linie S 1 Düsseldorf - Mülheim/Ruhr - Essen - Bochum - Dortmund. Martin Husmann, Vorstand VRR AöR, zeigt sich zufrieden: "Mit der heutigen Fahrzeugvorstellung wird deutlich, dass DB Regio NRW tatkräftig und termingerecht an der Vertragserfüllung arbeitet und die Fortschritte, die wir vereinbart haben, ab sofort für unsere Fahrgäste erlebbar und erfahrbar werden."
Sichtbar sind unter anderem die Erneuerung der Sitzpolster und Armlehnen im neuen Design, ein neuer Innenanstrich sowie die frisch lackierte Außenfarbgebung in DB Verkehrsrot.
Unverändert ist, dass auch die neu ausgestatteten Fahrzeuge Nichtraucherzüge bleiben.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Baureihe 425
24.04.2005
Seit einigen Wochen verkehren ET 425 auch auf der linken Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz. Sie tragen die Aufschrift "Generation Zu(g)kunft". Es sind Fahrzeuge, die bislang vornehmlich im Saarland und auf der Moselstrecke eingesetzt worden sind. Bislang unbekannt ist, ob dadurch Umläufe auf den genannten Strecken eingestellt worden sind. Neue E-Triebwagen wird es ab Dezember 2007 auch im Ruhr-Sieg-Netz geben, wo ein privates Bahnunternehmen zum Zuge kam.
Quelle: Sascha Jansen
Baureihe 470
27.04.2005
Mit dem Ende des fahrplanmäßigen Einsatz der S-Bahnzüge der Baureihe 470 im Dezember 2002 erwarb der Verein Historische S-Bahn Hamburg e.V. zwei Züge. Nach langer Abstellzeit wurde nun einer der beiden Züge, der 470/870 128 in mehrmonatiger Arbeit wieder hergerichtet und in den Zustand von 1993 zurückversetzt. Damit steht er zunächst bis zum Fristablauf im Juni 2006 für Sonderfahrten zur Verfügung. Im Rahmen einer großen Stadtrundfahrt am 8. Mai 2005, hat nun jeder die Möglichkeit wieder in diesen formschönen Zug durch Hamburg zu fahren. Auf einer 230-Kilometer Tour quer durch die Stadt und ins Hamburger Umland erhalten die Mitfahrenden fachkundige Erläuterungen zu den durchfahrenen Stadtteilen, den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecken und über die befahrenen Bahnlinien. Die Abfahrt ist um 10:13 im Bahnhof Ohlsdorf, weitere Zusteige-Möglichkeiten bestehen am Berliner Tor (10:30) und in Altona (10:46). Zwischendurch werden Erholungspausen eingelegt. Die Fahrt endet um 18.43 Uhr wieder in Ohlsdorf. Weitere Informationen zu Fahrpreisen und Kartenverkauf gibt es auf den Internet-Seiten des Vereins.
Quelle: http://www.historische-s-bahn.de/
Baureihe 1012
13.04.2005
Die beiden 1012er wurden nach Innsbruck geschleppt.
Quelle: EBFÖ
11.04.2005
Die beiden vorrübergehend in Bischofshofen untergestellten 1012 002 und 003 sind heute mittag von der 1144 229 abtransportiert worden. Wahrscheinlich sind die Loks nach Wörgl zurückgebracht worden.
Quelle: EBFÖ
Baureihe 1116
24.04.2005
So langsam rückt die Fertigstellung der neuen Werbelok der ÖBB - des "Bundesheer-Taurus" - in greifbare Nähe. Die Lok soll am 20. Mai in Salzburg der Öffentlichkeit präsentiert werden. Bereits jetzt wurde hier ein Bild eines Taurus mit weißen Fronten veröffentlicht, der wohl die betreffende Lok zeigt. Ob es sich bei dieser Lok um die vielfach erwähnte 1116 250 handelt, konnte aufgrund fehelnder Beschriftungen, bislang nicht bestätigt werden. Eventuell wird aber auch wie schon bei der 1116.200 zunächst ein anderer Taurus - damals war es die 1116 193 - kurzfristig umgezeichnet.
Quelle: bahnforum.info, Der ÖBBler
Baureihe 1116/MAV/GySEV/SOFTRANS
05.04.2005
In den letzten Monaten fuhren zwei private E-Loks der rumänischen Firma SOFTRANS in Ungarn. Die GySEV beendete den Einsatz der Privatlokomotive allerdings am 31.03.2005 und plant nun eine Anmietung von 5 Stück 1116er von der ÖBB. Inzwischen ist die schwerbeschädigte Unfall-Lok 1047 502 auch in Aufarbeitung bei der ÖBB in der HW Linz. Die andere SOFTRANS E-Lok ist dagegen meist bei der MAV im Güterverkehr eingesetzt, allerdings seit Anfang März nur noch sporadisch.
Quelle: Z.Czifra
Baureihe 1216
10.04.2005
Nach der Präsentation der 1216 001 und 003 ist es wieder etwas ruhiger um die neuesten Taurus-Ableger geworden. Mittlerweile ist auch die 1216 002 fertiggestellt. Die Lok gleicht äußerlich den 1216 001 und 003. Alle drei Loks werden demnächst mit ihrem Testprogramm beginnen. Alle drei Loks haben - neben den Einrichtungen für Deutschland und Österreich - unterschiedliche elektrische Ausrüstungen erhalten: Die 1216 001 erhielt die Ausrüstungen für Italien, die 002 für die Tschechei sowie die Slovakei und die 003 für die Slowenien.Aus diesem Grund soll die 001
Auch im Juni/Juli zu Testfahrten nach Italien gehen, während die 002 im Siemens-Versuchsgelände in Wildenrath auf herz udn Nieren untersucht werden soll. Mit der 003 sind dagegen verschiedene Testfahrten in Deutschland, Österreich und Slowenien geplant.
Quelle: Railcolor.net, HM
02.04.2005
Wie gemeldet wurden am 31. März die ersten beiden Mehrsystem-Lokomotiven der Baureihe 1216 (1216 001 und 1216 003) mit einem feierlichen Roll-Out von Siemens Transportation Systems in München-Allach an die ÖBB übergeben. Die Lok ist eine Weiterentwicklung aus der ÖBB-1116 und der DB AG-189 und soll im internationalen reise- und Güterverkehr zum Einsatz kommen. Ie intern als ES 64 U4 bezeichneten lokomotiven unterscheiden sich äußerlich allerdings erst auf den zweiten Blick von ihren Taurus-Schwestern. Nebend en vier Stromabnehmern ist insbesondere die zweite Führerstandstür auf den Seiten ein Unterscheidungsmerkmal. Die Lokfront gleicht dagegen der 1016/1116. Die ÖBB hat zunächst 50 Lokomotiven in drei Bauartvarianten (Alle 50 Stk erhalten die Einrichtungen für Deuschland und Österreich - 25 Stk zusätzlich Einrichtungen für Italien, 15 Stk für Tschechien und die Slowakei und 10 Stk für Slowenien) bestellt sowie eine Option auf weitere 18 Lokomotiven. Daneben hat auch die Slowenische Staatsbahn 20 Loks diesen Typs geordert, die auch bis nach Deutschland eingesetzt werden sollen.
Quelle: lok-report.de
Baureihe 1040/1141
21.04.2005
Zu Pfingsten wird die 1040.13 der ÖBB Erlebnisbahn Standort Selzthal wieder in Betrieb genommen. Diese wird in Rahmen eines Festes am Freitag 12.05 sowie am 13.05 wieder zum Leben erweckt. Aber auch bei der ÖGEG tut sich wieder einiges. Die 1141.21 wird nun neulackiert und soll orange werden.
Quelle: Bernhard Floss
Baureihe ES 64 F4
22.04.2005
Nachdem die ES 64 F4 089 wieder in die Lokversion VE (Einrichtungen für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien) umgebaut worden war, bekam die Unterbaureihe VE der Siemens-Dispoloks ES 64 F4 am 18. April 2005 die Zulassung der Italienischen Eisenbahnbehörde erteilt. Damit sind erstmals Lokomotiven in allen vier Ländern für den Eisenbahnbetrieb zugelassen. Die restlichen Lokomotiven dieser Bauart (ES 64 F4 088, 090-099) sollen nun ebenfalls wieder in die VE-Bauart umgebaut werden, nachdem die Loks zwischenzeitlich in der Version VD durch Land gefahren sind. Als erstes sind die Lokomotiven der FN Cargo (088, 091-093, 099) an der Reihe, die mit den Loks einen durchgehende Bespannung von Italien nach Deutschland durchführen will.
Quelle: railcolor.net, railfan.de, HM
Siemens-Dispoloks
16.04.2005
Die Dispolok ES 64 U2 082 wurde an den Seitenflächen mit einer Werbung für « Knorr-Bremse » versehen.
Quelle: railcolor.net
Baureihe 185 CFL/Metronom
25.04.2005
Die Leihlok 185 524 von Angel Trains Cargo ist nun aus Luxemburg nach Uelzen überführt worden und dort bereits mit den Metronom-Logos beklebt worden. Die Lok wurde von der CFL an Metronom weitervermietet und soll voraussichtlch bis August im Einsatz für die deutsche Privatbahn stehen. Um die Fahrzeiten der normalerweise 160 km/h schnellen 146.1 zu halten, soll die nur 140 km/h schnelle 185 nur mit drei Doppelstock-Reservewagen und dem Steuerwagen des Unfallzuges eingesetzt werden. Zunächst sind Personalschunungsfahrten in der Nebenverkehrszeit vorgesehen, die ab Dienstag 26. April beginnen sollen. Geplant ist der Einsatz vor den Zügen 82114 Uelzen (ab 10.00) - Hamburg Hbf (an 11.02) und 82115 Hamburg Hbf (ab 12.57) - Uelzen (an 13.57).
Quelle: DSO, eisenbahn-kurier.de
21.04.2005
metronom setzt Ersatzlokomotive aus Luxemburg ein
Die Reparatur des am 13. März 2005 im Bahnhof Uelzen durch Fremdeinwirkung beschädigten Zuges wird noch einige Monate dauern. Die fünf beschädigten Waggons sowie die Lok müssen in den Herstellerwerken Görlitz bzw. Kassel wieder instand gesetzt werden. „Wir setzen ersatzweise eine von der Luxemburgischen Eisenbahn kurzfristig angemietete elektrische Lokomotive ein, um das Risiko von Engpässen für unsere Fahrgäste zu minimieren", erklärt Dr. Carsten Hein, technischer Geschäftsführer der metronom Eisenbahn GmbH. Nach der bisherigen Zugkürzung wegen der Streckenausbauarbeiten zwischen Bad Bevensen und Uelzen werden bis voraussichtlich Mitte Juni zur Zusammenstellung eines Ersatzzuges weiterhin die Züge nur mit maximal sieben statt acht Wagen etwas gekürzt fahren. metronom bittet ihre Fahrgäste um Verständnis für diese Maßnahme.
Quelle: metronom Pressemitteilung
Baureihe CC 6500 SNCF
18.04.2005
Am kommenden Wochenende wird die SNCF-Lok CC 6503 aus Lyon nach Ausgburg überführt. Bei der DB wird die Überführung über Offenburg (8:10 Uhr), Villingen (09.25), Donaueschingen (09.36), Tuttlingen (10:14),
Sigmaringen (10.50-12.51), Aulendorf (14.19) und Memmingen (15:42) nach Augsburg Hbf erfolgen, wo die Lok um 17.31 Uhgr erwartet wird. Zuglok soll eine 218 von DB Regio sein. Die erste offizielle Präsentation der Lok soll im Rahmen der Französischen Woche im Bahnpark Augsburg vom 4. bis 10. Mai stattfinden.
Quelle: lok-report.de
ÖBB wollen eigene Hochgeschwindigkeitszüge beschaffen
29.04.2005
Nachdem der Verkauf der Diesel-ICE-Züge der Baureihe 605 mittlerweile vom Tisch ist, haben die ÖBB nun 20 Hochgeschwindigkeitszüge mit einem Investitionsrahmen von rund 300 Mio. Euro ausgeschrieben. Bei den ausgeschriebenen Zügen handelt es sich um elektrische Triebwagen, so dass u.a. Bombardier, Siemens, Talgo oder auch japanische Firmen an der Ausschreibung beteiligen können. Die Züge sollen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 230 bis 250 km/h verkehren und überwiegend im internationalen Verkehr von Österreich nach München, Frankfurt, Warschau, Budapest, Bratislava, Prag und Zagreb eingesetzt werden.
Quelle: BNA, Salzburger Nachrichten
ÖBB mit neuer Strategie bis 2010 eine der Top-Bahnen Europas
29.04.2005
Mit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 10 Mrd. EUR startet der ÖBB-Konzern einen umfassenden Modernisierungs- und Innovationsschub. Ergänzt durch Personalentwicklungsmaßnahmen, einem optimierten Mitteleinsatz sowie Effizienzsteigerung und Kostensenkung werden die Zielvorgaben des Eigentümers umgesetzt. Damit markieren die ÖBB die Eckpunkte ihrer neuen strategischen Ausrichtung für die Jahre 2005-2010.
"Wir stehen am Beginn einer neuen Ära", so Martin Huber, Vorstandssprecher der ÖBB-Holding AG. Der neue ÖBB-Konzern, der mit Jahresbeginn 2005 seine operative Tätigkeit aufgenommen hat, unterzog sich in den letzten Monaten umfassenden Analysen. Jeder Bereich wurde intensiv durchleuchtet und auf Stärken und Schwächen hin überprüft. Optimierungspotenziale wurden ebenso wie die Marktentwicklungen und -tendenzen erhoben. Darauf aufbauend wurden die strategischen Maßnahmen bis 2010 erarbeitet. "Wir haben uns ambitionierte Ziele gesteckt", so Huber, "es wird enorme Kraftanstrengungen fordern, sie zu erreichen. Mit dem eingeschlagenen Weg sind wir sehr optimistisch, die Vorgaben des Eigentümers zu erreichen. Wir sind angetreten, um einen wettbewerbsfähigen, modernen und transparenten Konzern zu schaffen, der sich langfristig als eine der europäischen Top-Bahnen etabliert. Die neue strategische Ausrichtung ist dafür unsere Arbeitsgrundlage."
Der ÖBB-Konzern soll in den nächsten Jahren eine betriebswirtschaftlich orientierte Bahn mit zeitgemäßen Organisationsstrukturen werden. Dafür wird in den Aktiengesellschaften ein Modernitäts- und Innovationsschub, insbesondere im Bereich rollendes Material, IT und Telematik eingeleitet. Bis 2010 werden für diese Qualitätsoffensive insgesamt rund 10 Mrd. EUR investiert. Parallel dazu werden Kostensenkungen und Produktivitätssteigerung umgesetzt. Die strategischen Maßnahmen zielen auf Wachstum und damit nachhaltige und steigende Umsatzerlöse sowie Ergebnisverbesserungen in den Absatzbereichen ab.
Die strategischen Maßnahmen im Personenfernverkehr orientieren sich am extrem kompetitiven und wachsenden Markt. Derzeit werden im Fernverkehr rund 27 Mio. Fahrgäste befördert. "Die gewünschte Erhöhung der Passagierzahlen kann nur mit einer deutlich verstärkten Kundenorientierung, einer Investitionsoffensive und der Eroberung neuer Märkte erzielt werden", so Huber, der darauf hinweist, dass im Fernverkehr in den letzten Jahren "richtige Schritte in die richtige Richtung gesetzt wurden." Neben der Modernisierung des Wagenmaterials, in die jährlich im Schnitt rund 120 Mio. EUR investiert werden, und die ständig wachsende Zahl an neuen Taurus-Loks kann der Fernverkehr auch auf eine gut abgestimmte Produktgestaltung mit den Nachbarbahnen aufbauen.
Bis 2010 wird insbesondere im Zentraleuropäischen Raum eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen angestrebt. Der Einsatz von modernstem Wagenmaterial im Premiumbereich, ein neues Servicekonzept und die Erschließung neuer Destinationen sind dafür Voraussetzung.
Trotz des schnellen Wachstums im Straßengüterverkehr und einem dadurch sinkenden Anteil des Schienengüterverkehrs gelang es der Rail Cargo Austria (RCA) bislang einen Marktanteil von 31 % am Gesamtgüterverkehr zu halten. Mit einem Gesamtaufkommenszuwachs von 52,6 % von 1993 bis 2004 liegt die RCA bei den absolut beförderten Tonnagen unter den Top-Cargo Bahnen in Europa auf Rang 4. Wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung hat auch die in den letzten Jahren begonnene Internationalisierung der RCA. "Gemeinsam mit dem Management der RCA haben wir bis 2010 als Ziel definiert, die Marktanteile im Heimmarkt und Westeuropa zu halten und in Zentraleuropa konsequent auszubauen," so Huber, "dafür werden massive Anstrengungen notwendig sein." Die RCA wird in den kommenden Jahren einen Fokus auf die Schaffung von Carrier-Allianzen und Beteiligungen in Zentraleuropa legen. Konkret ist geplant, die Option eines Einstiegs in der Slowakei, dessen Güterverkehr zum Verkauf ansteht, sehr genau anzusehen.
Quelle: ÖBB Pressemeldung (Auszug)
Lokbrand Arth Goldau (CH)
25.04.2005
Ergänzung zur Meldung vom 22. April: Die Re 4/4 III 11323 steht unverändert in Arth-Goldau abgestellt. Die Lok ist mit einer Plane bedeckt worden.
Quelle: DSO
22.04.2005
Die Brandursache des Lokbrandes vom 23.03.05 ist geklärt. Im Maschinenraum der Re 4/4 III 11323 war Ölausgelaufen, das bei der Berührung mit dem Wählschalter eine sofortige Explosion auslöste und die Lok in Brand setzte. Der Schaden an der Infrastruktur sowie bei der zweiten beteiligten Lok liegt bei ca. 100.000 Franken. In der Re 4/4 III herrschten zeitweise Temeraturen von weit über 1000 Grad. Nach dem die Brandursache durch das Bundesamt für Verkehr, SBB sowie die Feuerwehr des Kanton Schwyz geklärt war, wurde die ausgebrannte Re 4/4 III 11323 abgeschleppt und bei einem Schrotthändler komplett verschrottet. Die zweite Lok Re 6/6 11603 WÄDENSWIL konnte nach einem kurzen Werkstättenaufenthalt in Bellinzona wieder in ihren aktiven Güterzugdienst zurückkehren.
Quelle: Ludwig Reyer
Schwere Flankenfahrt bei Linz-Kleinmünchen
15.04.2005
In der Nacht zum Donnerstag kam es zu einem schweren Unfall auf der Westbahn bei Linz-Kleinmünchen. Zum Glück wurde niemand dabei verletzt, aber es entstand ein geschätzter Sachschaden von mehr als 1,5 Miollionen Euro. Der Zugführer des in den Bahnhof einfahrenden G 50035 mit 1116 197 überfuhr aus bislang unbekannten Gründen ein auf Halt stehendes Ausfahrtsignal. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung ragte der Zug bei der Ausfahrtweiche in das Lichtprofil des anderen Gleises. Unglücklicherweis fuhr auf jenem Gleis gerade in diesem Moment der G 51804 mit 1044 036 ein und rammte den anderen Güterzug seitlich. Durch die Wucht der Flankenfahrt entgleiste die 1044 mit den anschließenden fünf Wagen. Ein mit Leichtöl beladener Güterwagen stützte dabei um und wurde Leck, so dass das Heizöl von der Linzer Feuerwehr aufgefangen werden musste. Auch die 1116 197 sprang aus den Gleisen und kam in einer bedenklichen Schieflage zum Stehen. Gleiskörper und Oberbau wurden so stark beschädigt, dass eine mehrtägieg Reparatur nötig ist. Der Fernverkehr kann über dem unmittelbar neben der Unfallstelle befindlichen Linzer Verschiebenbahnhof umgeleitet werden, so dass es zu keinen größeren Verspätungen kommt. Im Nahverkehr kommt es dagegen auch zu Ausfällen und Schienenersatzverkehr. Am Donnerstag nachmittag bargen zwei Kranwägen, die von 1042,509 an die Unfallstelle gebracht worden waren, die beiden Loks und die Wagen.
Quelle: BNA, EBFÖ, Der ÖBBler
Aus für Bender
26.04.2005
Heute Morgen waren beim Bender in Opladen nur noch die letzten Reste der Unfalllok 140 714 zu sehen. Daneben lagen die zerkleinerten Teile von 110 341 und 110 375. Also ist 140 714 die letzte Lok die beim Bender verschrottet wurden. Ende des Monats wird der Gleisanschluss zum Schrottplatz gekappt und derzeit sind keine Loks für Opladen vorgemerkt.
Quelle: cb103
Elektrifizierung Hamburg - Lübeck
21.04.2005
Das Bundesverkehrsministerium hat am 20. April offiziell bestätigt, dass im Rahmen des Zwei-Milliarden-Euro-Verkehrsprogramms u.a. die Mittel für die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg - Lübeck bereitgestellt werden. Die Elektrifizierung Hamburg - Lübeck werde die lang ersehnte Beschleunigung der Verkehre zwischen den beiden Städten ermöglichen und mehr Güter auf die Schiene bringen. Die Hafenwirtschaft erhalte dadurch neue Perspektiven. Über den Baubeginn zur Elektrifizierung werden sich der Bund und DB AG abstimmen.
Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Fernzug-Umleiter über Mühldorf
14.04.2005
Am Samstag, den 16. April, kommt es mal wieder zu einer Umleitung von Fernzügen über die Mühldorfer Strecke. Betroffen sind der EC 63 (München Hbf ab 9.27 Uhr und der EC 68 (Salzburg ab 11:03 Uhr), die beide wegen Erneuerung einer Eisenbahnunterführung zwischen Prien und Traunstein umgeleitet werden. Alle anderen Züge fahren aber über die Stammstrecke Salzburg - Rosenheim - München. Interessant dürfte vor allem der EC 63 sein, der planmäßig eine DB-101 vorgespannt hat.
Quelle: DB Bauarbeitsmeldung
SBB-Panorama-Wagen vor dem Aus
13.04.2005
Noch eine Ergänzung zu den SBB Panoramawagen: Im IC-Zugpaar 345/344 (Basel-Nizza-Basel) ist ebenfalls ein Panoramawagen im Einsatz und verkehrt durchgehend Schweiz-Italien-Frankreich und zurück.
Die Panorama-Wagen wurden von der SBB bei Schindler Waggon Altenrhein ( heute Stadler Rail ) für den Euro City Verkehr ins Ausland beschafft. Sie tragen die Bezeichnung Apm 6185 10-90 100-112 und werden alle in der Haubtwerkstätte ( Ausbesserungswerk ) Olten revidiert. Um sicher zu stellen, dass die regelmässige Unterhalte gemacht werden können, werden sie durch normale EC 1.Klasswagen Apm 61 ersetzt bis die Panorama-Wagen wieder in den Zugdienst zurückkehren. Einige dieser Panorama-Wagen werden im neuen Unterhaltszentrum für Reisezugwagen UZR Basel gewartet und erhalten dort ihr Unterhalt mitsamt kleinen Reparaturen sowie Achsenwechsel.
Quelle: Ludwig Reyer
12.04.2005
Die bekannten SBB-Panorama-Wagen, die auch in Deutschland und Österreich zum Einsatz kommen, sollen lt. einem Bericht auf nzz.ch im Dezember 2005 aus dem planmäßigen Verkehr gezogen werden. Wie die weiter Zukunft der Wagen aussieht ist noch offen. Bei den zwölf Wagen stehen größere technische Erneuerungen an, die aber offenbar nicht mehr genehmigt werden. Die Wagen sind derzeit in folgenden internationalen Zügen im Einsatz:
EC 6/7 Chur - Hamburg u.z.
EC 100/101 Chur - Hamburg u.z.
OEC 160/161 Maria Theresia Zürich - Wien u.z.
OEC 162/163 Transalpin Basel - Wien u.z.
OEC 164/165 Kaiserin Elisabeth Zürich - Salzburg u.z.
Quelle: nzz.ch, HM
Grundlegende Erneuerung der ICE-1-Flotte im DB-Werk Nürnberg
05.04.2005
Umbauprojekt in Eigenregie: 59 Züge bis 2008
Nach rund 15 Jahren im Betrieb wird die Deutsche Bahn ihre ICE 1-Flotte umfassend modernisieren. Im Mittelpunkt des großen Modernisierungsprogramms steht vor allem das Innenleben der Fahrzeuge: Mit neuer Farbgebung, modernen Sitzen, Tischen und Bodenbelägen passt die Bahn die Ausstattung dem Design des ICE 3 an. Das betrifft auch Restaurant und Bistro. Da die neuen Fahrgastsitze wesentlich raumsparender sind, kann der Grundriss angepasst und damit die Sitzplatzzahl um rund 60 Plätze pro Zug erhöht werden. "Der ICE 1 ist ein zuverlässiges und leistungsfähiges Fahrzeug, das bei unseren Kunden einen sehr guten Ruf hat. Durch das Redesign bedienen wir bei diesem bewährten Produkt auch in Zukunft die hohen Komfortansprüche unserer Kunden", sagt Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr.
Technische Komponenten, die es vor 15 Jahren noch nicht gab, heute aber zum Standard gehören, werden ebenfalls nachgerüstet. Dazu zählen beispielsweise elektronische Sitzplatzreservierung und Fahrgastinformationssysteme sowie Steckdosen am Platz. Für den Kunden unsichtbar: Die Triebköpfe erhalten neue Drehgestellrahmen, die gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier entwickelt und von der DB Systemtechnik in Minden sowohl in Prüfstandsversuchen als auch in einem ICE unter Alltagsbedingungen getestet wurden. Auch die Energieversorgung der Klimaanlagen in den ICE-Wagen wird komplett dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Bis zu sieben Millionen Laufkilometer hat jedes der Fahrzeuge seit der Inbetriebsetzung inzwischen zurückgelegt. Durch das Redesign werden die 59 Triebzüge für weitere zehn bis 15 Betriebsjahre fit gemacht.
Die Vorbereitungen für das Umbauprogramm, das serienmäßig im Sommer diesen Jahres starten wird, laufen auf Hochtouren. Die Experten der DB Systemtechnik haben die vollständigen Konstruktionsunterlagen erarbeitet und gehen nun in die Feinplanung. Die meisten Ausschreibungen sind abgeschlossen, die Komponentenbestellungen bei der Industrie eingegangen. Denn im Laufe der Flottenumrüstung müssen zum Beispiel 42.000 Sitze, 40.000 Quadratmeter Bodenbelag, mehr als 5.000 Tische, 11.000 Sonnenschutzrollos, 42.000 Reservierungsdisplays, 700 Wechselrichter und 1.400 Zuglaufanzeigen stets rechtzeitig verfügbar sein. Ein erster Probezug wird im zweiten Quartal umgebaut. Spätestens zum Fahrplanwechsel 2008 sollen alle 59 ICE 1 vollständig verjüngt wieder auf den Schienen stehen und in ihr zweites Zugleben starten.
Die Bahn setzt sich dabei ehrgeizige Ziele, denn das Modernisierungsprogramm für die 118 Triebköpfe und 708 ICE-Mittelwagen wird mit der Revision der jeweiligen Fahrzeuge verknüpft. Der komplette Umbau wird is Ende 2008 im bahneigenen Werk Nürnberg durch 320 Mitarbeiter der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH realisiert. Sowohl durch die Nutzung der unternehmenseigenen fahrzeugtechnischen als auch durch Einsatz standardisierter Komponenten und effizienter Beschaffungsprogramme erzielt die Bahn Kostenreduzierungen von bis zu 40 Prozent. Im Auftrag des Personenverkehrs der Deutschen Bahn liegt die gesamte Projektverantwortung und -koordination in den Händen des Zentralbereichs Technik und Beschaffung. "Vom Engineering bis zur Modernisierung - die gesamte Prozesskette findet innerhalb des Bahnkonzerns statt und liegt damit in unserer Verantwortung. Die notwendigen Ersatzteile und Ausstattungen bestellen wir bei der Industrie", fasst Dr. André Zeug, Generalbevollmächtigter Technik und Beschaffung bei der Bahn, zusammen.
Quelle: DB AG Pressemeldung (Auszug)
Saisonauftakt im DB Museum Koblenz
13.04.2005
Am Samstag, 16. April, wird zum 70. Geburtstag der Baureihe E 18 die restaurierte E 18 003 erstmals präsentiert Am Samstag, den 16. April, öffnet das DB Museum Koblenz, Schönbornsluster Straße 3, von 11 Uhr bis 17 Uhr zum Frühlingsfest seine Pforten. Anlass dazu gibt der 70. Geburtstag der Lokomotivbaureihe E 18, einem Fahrzeug dass Eisenbahngeschichte geschrieben hat. Die im Koblenzer Museum beheimatete E 18 003 wurde zu diesem Anlass von ehrenamtlichen Helfern des DB Museum lackiert. Zum Frühlingsfest wird die Lok stilecht mit historischen Wagen im Freien präsentiert. Interessierte Besucher haben dann auch Gelegenheit den Führerstand und den Maschinenraum zu besichtigen und sich die Funktionsweise von erfahrenen Lokführern erklären zu lassen.
Weitere Programmpunkte des Frühlingsfests:
Stilechter Zug der 50er Jahre im Außengelände des DB Museum Koblenz für die Fotofreunde
Führungen durch das Museumsgelände
Malwettbewerb für Kinder, Gartenbahn
Lokmitfahrten auf E 41 001 und E 40 128
Modellbahngruppe demonstriert ihren Fahrbetrieb.
Für das leibliche Wohl wird im Bistro gesorgt. Der Museumsshop bietet Souvenirs rund um die Eisenbahn und zu dem besonderen Anlass Fahrzeugmodelle H0 der E 18 zum Aktionspreis.
Der Eintritt ins DB Museum Koblenz kostet für Erwachsene 1,50 Euro, für Kinder 0,60 Euro. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder gibt es für 3 Euro.
Ab 23. April ist das Museum wieder jeden Samstag von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.dbmuseum.de.
Quelle: DB AG Pressemeldung
ÖBB: Bahnklassik ENNSTAL 2005
08.04.2005
Am Pfingstsamstag 2005 - dem 14.05.2005 - wird das steirische Ennstal wieder zu einem Schauplatz historischer Eisenbahnfahrten. Planzüge wie vor 40 Jahren werden von Selzthal nach Schladming und retour fahren - grüne Loks mit grünen historischen Wagen. Aber auch rote, trotzdem alte Loks werden mit den dazu passenden Wagen eine Reisemöglichkeit wie vor 30 Jahren bieten. Es wird eine Veranstaltung sein wo vor allem alte Loks im Einsatz zu sehen und während der Fahrt durch die reizvolle Bergwelt des Ennstales zu fotografieren sein werden.
Bereits am 13.05.2005 werden für die vielen Liebhaber alter Lokomotiven, den Eisenbahnfreunden und Photographen, die regionalen Verschubgüterzüge mit den historischen Lokomotiven befördert.
Zur Zeit sind u.a. folgende Attraktionen geplant:
Freitag, 13.05.2005:
Fahrverschubgüterzüge mit historischen Lokomotivenvon Selzthal nach Admont, Windischgarsten, Gaishorn, Rottenmann, Liezen, Stainach-Irdnin, Verschub Bf. Selzthal und Gröbming. Zum Einsatz kommen vsl. die Lokomotiven 1245.05, 1041.202, 1080.01 und 1040.13
Samstag, 14.05.2005:
Fahrzeugausstellung am Bahnhof Liezen zwischen 10.00 - 16.00 Uhr mit 4024, 1080.01, der neuesten 1116 und 5022
Photoausstellung zum Thema Eisenbahn
11:00 Uhr - Fahrzeugtaufe 4024 (Talent) Bahnhof Liezen
Ausstellung Bahnbaumaschinen der Fa. Plasser und Theurer - Made bei MFL-Liezen
Der „Hamburger Fischmarkt on Tour" befindet sich am Hauptplatz in Liezen.
Ausstellung Bahnerlebnis Steiermark
Fotogüterzug und Planfahrten mit den historischen Lokomotiven 1254.05, 1040.13 und 1080.01
Abschlusslokparade vor dem denkmalgeschützten Rundschuppen
Neben jeder Menge Informationen und „Lokomotiven zum Anfassen" gibt es Information, Unterhaltung und auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt.
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns jedoch über Spenden für den Betrieb und Erhalt unserer historischen Lokomotiven.
Quelle: ÖBB Erlebnisbahn, R.Bachler
Hochgeschwindigkeitsverkehr für Russland: Experten der DB Systemtechnik beraten RZD in Moskau
12.04.2005
Die Russische Eisenbahn hat zur Vorbereitung des Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsverkehrs die Deutsche Bahn AG mit der Projektbegleitung beauftragt. Die DB Systemtechnik, das eisenbahnfachtechnische Zentrum der Bahn, wird die russische Bahn bei der Integration des künftigen Hochgeschwindigkeitszugs auf der traditionellen Strecke Moskau - St. Petersburg technisch beraten und dabei die jahrelangen Erfahrungen der DB mit dem ICE einbringen.
Zum Auftakt der Hannover Messe hat das Russische Technikzentrum VNIIZhT der nationalen Eisenbahn RZD mit DB Systemtechnik entsprechende Leistungen vereinbart. Die Beratungsleistungen über die Einführung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs sehen auch vor, in Moskau ein Projektmanagement einzurichten. Ein entsprechender Rahmenvertrag über den Transfer des technischen Know-how wird jetzt formuliert. Am Standort Minden und München von DB Systemtechnik treffen sich noch in dieser Woche die Fachteams zu vertiefenden Gesprächen. Die russische Delegation wird vom Direktor des VNIIZhT-Institut, Ivan S. Besedin, angeführt.
Quelle: DB AG Pressemeldung
Siemens und Russische Eisenbahn unterzeichnen Entwicklungsvertrag für Hochgeschwindigkeitszüge
12.04.2005
Einen Vertrag zur Entwicklung von Hochgeschwindigkeitszügen für Russland haben heute Siemens Transportation Systems (TS) und die Russische Eisenbahn (RZD) im Beisein des Russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin und von Bundeskanzler Gerhard Schröder in Hannover unterzeichnet. Der Vertrag regelt unter anderem die Entwicklung und Projektierung der Hochgeschwindigkeitszüge, das Lokalisierungskonzept und die Struktur des Liefervertrags. Der Liefervertrag mit einem Projektvolumen von bis zu 1,5 Mrd. EUR soll noch im Sommer dieses Jahres unterschrieben werden. Die Russische Eisenbahn beabsichtigt, bei Siemens 60 dieser bis zu 300 Stundenkilometer schnellen Züge in Auftrag zu geben. Ein entsprechendes Abkommen war bereits im Dezember 2004 unterzeichnet worden.
Die Züge sollen vorrangig auf den Strecken Moskau - Sankt Petersburg und Sankt Petersburg - Helsinki eingesetzt werden. Mittelfristig sind auch Strecken zwischen weiteren Großstädten Russlands (Omsk - Novosibirsk, Moskau - Nishnij Novgorod u.a.) angedacht. Die Züge sollen hauptsächlich in Russland unter Einbeziehung von russischen Lieferanten und Kooperationspartnern gefertigt werden, die Auslieferung des ersten Zuges ist bis Ende 2007 vorgesehen.
„Wir freuen uns, dass wir so schnell zur ersten konkreten Vereinbarung auf dem Weg zur Realisierung des Projekts gekommen sind und damit zur Stärkung der russisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen beitragen können", sagte Hans M. Schabert, Bereichsvorstandsvorsitzender von Siemens Transportation Systems, anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Quelle: Siemens-Pressemitteilung
Mit Zweistromloks direkt über die italienische Grenze
08.04.2005
Premiere im Schienengüterverkehr Schweiz-Italien
SBB Cargo fährt internationale Güterzüge aus Deutschland erstmals ohne Lokwechsel von Bellinzona via Grenzbahnhof Luino direkt nach Gallarate (Italien). Dazu hat das Bahnunternehmen diese Woche zwölf moderne Bombardier Zweistromloks in Betrieb genommen.
Die zwölf ersten Zweisystemloks Re 484 von SBB Cargo pendeln seit dem 4. April fahrplanmässig zwischen dem lombardischen Gallarate und dem Tessiner Hauptort Bellinzona. Sie bringen Güterzüge, die mit Containern und Wechselbehältern beladen sind, von und zum Hupac-Terminal in Busto Arsizio bei Gallarate. Ausgangspunkt der internationalen Züge im kombinierten Verkehr sind Containerterminals in Deutschland, wo SBB Cargo die Züge übernimmt und in eigener Regie nach Norditalien durchfährt. Die ersten knapp 30 Züge am Montag und Dienstag dieser Woche verkehrten reibungslos.
Erstmals ohne Lokwechsel nach Italien
Mit der Inbetriebnahme der Zweistromloks, die sowohl in der Schweiz als auch in Italien verkehren können, entfällt der bisherige Lokwechsel im Grenzbahnhof Luino. Dort waren bis anhin zeitaufwändige Rangiermanöver notwendig gewesen. Dieses kritische Nadelöhr auf einer der wichtigsten Transitachse zwischen Deutschland und Italien konnte für die Züge von SBB Cargo somit beseitigt werden.
«Mit dem neuen Einsatzkonzept ist SBB Cargo die erste europäische Güterbahn, die Güterzüge ohne Lokwechsel von der Schweiz nach Italien fährt», erklärt Daniel Nordmann, Leiter SBB Cargo. «Damit können wir die Qualität und Pünktlichkeit der internationalen Güterzüge auf dieser wichtigen Verkehrsachse durch Europa für unsere Kunden weiter verbessern.»
Komplexe Inbetriebnahme
SBB Cargo hatte im Mai 2003 bei Bombardier Transporation insgesamt 18 Lokomotiven aus der Serie Traxx MS bestellt. Nach dem anspruchsvollen Zulassungsverfahren in Italien, das durch den Hersteller Bombardier mit hoher Kompetenz und termingerecht durchgeführt wurde, konnte SBB Cargo und ihre Tochtergesellschaft SBB Cargo Italia die Lokomotiven wie geplant Mitte Februar übernehmen. In den nächsten Wochen werden weitere sechs Maschinen in Betrieb genommen.
Quelle: SBB Pressemittelung
Bombardier: 250 Millionen Euro Auftrag über weitere 100 E464-Lokomotiven für Italien
05.04.2005
Bombardier Transportation ist von der italienischen Staatsbahn Trenitalia mit der Lieferung von 100 Elektrolokomotiven des Typs E464 beauftragt worden. Der Auftragswert beläuft sich auf etwa 250 Millionen Euro (323 Millionen US-Dollar). Die neue Order folgt einem Erstauftrag aus dem Jahr 1996 über 50 Einheiten und drei Optionen für jeweils 90, 100 und 48 Fahrzeuge in den Jahren 1999, 2001 und 2003 und erhöht die Gesamtanzahl der von Trenitalia bestellten E464-Loks auf 388 Stück.
Die Lieferung der 100 neuen Lokomotiven ist von September 2005 bis November 2007 vor-gesehen. Bei der Fertigung wird es zu einer Überschneidung mit den Lieferungen aus dem früheren Auftrag kommen, die planmäßig bis September 2006 andauern werden. Damit alle Liefertermine eingehalten werden können, wird die Fertigungsrate auf sechs Lokomotiven pro Monat erhöht. Bislang hat Bombardier Transportation bereits 240 Lokomotiven der Bau-art E464 aus dem früheren Auftrag an Trenitalia geliefert.
Trenitalia wird mit den E464-Lokomotiven, die seit 1999 erfolgreich auf italienischen Bahn-strecken unterwegs sind, die bestehende Flotte der Lokomotiven für den regionalen Perso-nenverkehr verstärken und teilweise ersetzen. Mit einer maximalen Leistung von 3,5 MW und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h verkörpern die E464-Lokomotiven zurzeit die modernste Technologie für 3kV-Gleichstromlokomotiven im mittleren Leistungsbereich.
Die Lokomotiven werden am Standort von Bombardier im italienischen Vado Ligure gefertigt. Antriebs- und Steuerungstechnik werden von den Bombardier Standorten in Mannheim und Trapaga in Spanien geliefert.
Bereits im letzten Jahr haben Lokomotiven von Bombardier in Italien Schlagzeilen gemacht. Die Bombardier TRAXX F140 MS Multisystem-Lokomotive, ein hoch innovatives Fahrzeug, erhielt im vergangenen Dezember nach umfangreichen Tests von Mai bis Oktober 2004 die Zulassung für den uneingeschränkten Betrieb in Italien. Dies bedeutet, dass al-le Hindernisse für den grenzüberschreitenden Güterverkehr zwischen der Schweiz und Ita-lien aus dem Weg geräumt wurden.
Bombardier Transportation ist einer der größten Hersteller von Schienenverkehrstechnik in Italien und hat an vielen bedeutenden Eisenbahnprojekten des Landes mitgewirkt. Beispiele hierfür sind die Lokomotiven E405, E412 und E464 von Trenitalia, der Hochgeschwindig-keitszug ETR500 (als Mitglied des Trevi-Konsortiums), der Peoplemover für den Flughafen Rom-Fiumicino und die Eurotram-Fahrzeuge in Mailand.
Quelle: Bombardier Pressemeldung (Auszug)
Ende der Elloks im Rübeland
02.04.2005
Am 1. April startete die OHE planmäßig mit dem Einsatz der Blue Tiger 250 002 und 010 den Verklehr auf der Rübelandbahn. Als Verstärkung soll auch noch die 250 011 zum verwendung kommen. Zuvor war von Railion eine kleien Abschiedsfahrt mit zwei Loks der Baureihe 185 organisiert worden, anschließend wurde der Strom auf der Rübelandbahn abgestellt. In den kommenden vier Wochen sollen alle elektrischen Leistungen auf die Baureihen 232, 233 oder 241 übergehen und die Zuführung von 50Hz-tauglichen Loks der Baureihe 185 endgültig Geschichte sein. Die 218 wird vsl. noch bis zum Herbst im Rübeland mit dem Personenverkehr auf der Strecke bleiben. Anschließend soll der Personenverkehr bis auf weiteres auf Busse übergehen. Die Gründe für diesen Schritt ligen zum einen in der mangelhaften Auslastung der Züge und zum anderen in der ab Dezember 2005 Übernahme des Personenverkehrs auf der Relation Hlaberstadt - Blankenburg durch die Privatbahn Connex, so dass die Rübelandbahn nur noch im Nahverkehr-Inselbetrieb von der DB AG bedient werden könnte.
Wie es mit der elektrischen Einrichtungen im Rübeland weitergeht ist noch offen. Wie die 171 001 und 002 stehen u.a. auch die Fahrleitung und die Masten unter Denkmalschutz und dürften eigentlich nicht demontiert werden. Allerdinsg entstehen alleine durch das Vorhandensein der Fahrleitungen Kosten, die wohl weder die Bahn noch das Land übernehmen werden wollen, so das mit einem Abbau gerechnet werden kann.
Quelle: HM, DSO
Ellok-Nostalgiefahrten und besondere Ereignisse im April/Mai
01.04.2005
Die aktuelle bekannten Sonderfahrten sowie besondere Ereignisse im April und Mai. Für Ergänzungen und Korrekturen bin ich jederzeit dankbar.
Berücksichtigt sind nur Fahrten in denen zumindest auf einer Teilstrecke eine historische Elloks eingesetzt wird.
Quellen: DB AG, ÖBB Erlebnisbahn, BEM, BLV, ÖGEG, EK, u.a.
"Ellok-Termine" im April
Datum
Veranstalter
Lok
Strecke/Fahrzeiten/Bemerkung
02.04.05
Berlin macht Dampf
u.a. E 18 047
Große Harzrundfahrt Berlin Charlottenburg (6:33) - Berlin Wannsee (6:47) - Potsdam Hbf (6:55) - Magdeburg -Halberstadt - Vienenburg - Goslar - Seesen - Nordhausen - Halle -Potsdam Hbf (20:42) - Berlin Wannsee (20:51) -Berlin Charlottenburg (21:00) 119 158 Berlin-Halberstadt und Halle Berlin; 03 1010 Halberstadt - Halle; 119 158 + E 18 047 Halle - Berlin
13.04.05
DB Museum
u.a. E 18 03
DB Museum Koblenz Saisonauftakt im DB Museum Koblenz - u.a. wird zum 70. Geburtstag der Baureihe E 18 die restaurierte E 18 003 erstmals präsentiert
24.04.05
ÖSEK
4030 210
1. ÖSEK Eröffnungsfahrtvon Wien zur Leistunsschau ins Eisenbahnmuseum Strasshof mit dem 4030.210
30.04.05
Eifelbahn
keine Ellok!
Drei Flüsse - Drei Dampfloks - Große Rundfahrt Köln (ca 8:07 Uhr) - Linz - Limburg - Gießen - Marburg - Biedenkopf - Erndtebrück - Kreuztal - Siegen - Au (Sieg) - Troisdorf - Köln (ca 20:30 Uhr) E 94 Köln - Linz/Rhein - Koblenz, 01 118 Koblenz - Limburg - Gießen - Marburg, P8 24 55 und Br. 52 Marburg - Erndtebrück - Siegen - Köln.
Die geplante 194 158 wird nun doch nicht zum Einsatz kommen, statt dessen soll 215 049 fahren.
30.04./01.05.05
Bw Arnstadt
verschiedene
Bw Arnstadt - Eisenbahnfest u.a. geplant Fahrzeugschau, Souvenirverkauf, Lokparade auf der Drehscheibe. Öffnung szeiten: 8-18 Uhr.
Über die Wocheinerbahn nach Istrien - Hinfahrt Wien Südbahnhof (ab 06.07) - Wiener Neustadt Hbf (07:03) - Mürzzuschlag (08.02) - Bruck a d Mur (08.32) - Jesenice (12.30)
16.05.05
ÖBB Erlebnisbahn
4061.13
Über die Wocheinerbahn nach Istrien - Rückfahrt Jesenice (15:50-16:15) - Bruck a d Mur (19:52-20:05) - Mürzzuschlag (20:40) - Wiener Neustadt Hbf (21:45) - Wien Südbahnhof (an 22:46)
LZ Saalfelden - Schladming (ca 13:30) Schladming (ab 14.05) - Zell am See (an 15.42) - Lp nach Saalfelden 1245.04 LZ Saalfelden - Schladming, zurück mit ehemaligen Präsidentenwagen sowie einen Salonwagen der Erlebnisbahn, ab Zell am See als Leerpersonenzug nach Saalfelden
28./29.05.2005
TEV, Weimar
u.a. E 18 24, 31 und 047
10. Großes Eisenbahnfest im ehemaligen Bahnbetriebswerk Weimar 70 Jahre E-Lokbaureihe E18
31.05.05
ÖBB Erlebnisbahn
1245.04
Nostalgiezug Giselabahn Wörgl (ab 8.30) - Hopfgarten (8.50) - Westendorf (9.00) - Kirchberg in Tirol (9.10) - Kitzbühel-Hahnenkamm (9.23) - Kitzbühel (9.30) - St.Johann in Tirol (9.44) - Zell am See (11:03) Zell am See (12:00)- St.Johann in Tirol (13:23) - Kitzbühel (13:35) - Kitzbühel-Hahnenkamm (13:48) - Kirchberg in Tirol (14:00) - Westendorf (14:30) - Hopfgarten (14:41) - Wörgl (an 14:52)
Regelmäßige Termine im April und Mai 2005
Sa, So*
ÖBB Erlebnisbahn
1010.03
"Erlebniszug Zauberberge" Wien Süd (8:17) - Wiener Neustadt (9:04/9:07) - Mürzzuschlag (10.23) Mürzzuschlag (11.56) - Wiener Neustadt (13:25) Wiener Neustadt (13:40) - Mürzzuschlag (15:01) Mürzzuschlag (15.56) - Wiener Neustadt (17:21/42) -Wien Süd (18:33)
Sa, So**
ÖBB Erlebnisbahn
1046 oder 1141
"Erlebniszug Wachau" Wien Süd (7:54) - Tulln (9:00) - Spitz an der Donau (10:16-21) - St. Valentin (12:39) St. Valentin (13:53) - Spitz an der Donau (16:20-29) - Tulln (18.00) - Wien Süd (18:59)
* jeden Samstag, Sonn- und Feiertag von Sonntag, 12. Dezember 2004 bis Samstag, 10. Dezember 2005
**Jeden Samstag, Sonntag und Feiertag von Sonntag, 12. Dezember 2004 bis Sonntag, 24. April 2005 und ab Samstag, 29. Oktober 2005 bis 10. Dezember 2005, Täglich von Samstag, 30. April 2005 bis Mittwoch, 26. Oktober 2005
Alle Angaben ohne Gewähr!
110 138 + zum 25.11.2004
110 141 z zum 08.04.2005
110 208 z zum 01.04.2005
110 258 + zum 22.11.2004
110 301 + zum 23.11.2004
110 303 + zum 13.12.2004
110 317 + zum 19.11.2004
110 357 + zum 29.11.2004
110 358 z zum 24.02.05
110 397 z zum 09.03.05 nach Entgleisung KKD
120 143 z zum 14.04.2005
140 233 z zum 03.04.05
140 348 z zum 09.03.05
140 430 z zum 26.03.05
140 714 z zum 02.03.05
141 314 + zum 17.12.04
141 325 + zum 06.12.04
141 333 + zum 15.12.04
141 334 + zum 14.12.04
141 359 + zum 20.12.04
141 362 + zum 27.12.04
141 365 + zum 16.12.04
141 373 + zum 21.12.04
141 375 + zum 10.12.04
141 376 + zum 22.12.04
141 403 + zum 09.12.04
141 408 + zum 22.12.04
141 412 + zum 08.12.04
141 415 + zum 23.12.04
420 030,039,066,109,113,114 und 141 z zum 24.03.05
420 243 + zum 17.02.05
420 274 z zum 16.03.05
420 370 + zum 22.02.05
420 375 z zum 05.03.05
420 381 + zum 18.02.05
Reaktivierung:
110 293 wieder im Dienst ab __.__.05
110 346 wieder im Dienst ab 22.03.05
110 353 wieder im Dienst ab 22.03.05
Bemerkung: Für diese Seiten bin ich auf aktuelle Informationen meiner Leser angewiesen. Ich freue mich deswegen über interessante Meldungen, Mitteilungen über Neuabnahmen oder Verschrottungen u.ä. von allen E-Loks und elektrischen Triebzügen - eventuell sogar mit Bild. Allerdings möchte ich einschränken, dass ich mir das Recht vorbehalte, eine aus meiner Sicht nicht passende oder unwichtige Meldung auch nicht online zu stellen. Mein Ziel ist es eine Seite mit wichtigen und interessanten Meldungen zu bieten. Aus Zeitgründen (ich arbeite alleine an der Seite!) ist es mir deswegen nicht möglich, jede alltägliche Sichtung online zu stellen. Bitte habt dafür Verständnis. Allerdings freue ich mich jederzeit über Sichtungesmeldungen mit Bild! Infos bitte an die unten angegebene e-Mail. Selbstverständlich veröffentliche ich die Nachricht mit Autor und wenn gewünscht e-mail-Adresse.
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