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Meldungen April 2010
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Berlin: BR 485 kommt wieder
28.04.2010
Die seit einiger Zeit abgestellten S-Bahn-Triebzüge der Reihe 485 werden nun doch wegen des Fahrzeugmangels reaktiviert werden. Allerdings gab in einer Ausschreibung nur ein privates Unternehmen ein Angebot zur Reparatur der Fahrzeueg ab, das zudem deutlich über den Vorstellungen der S-Bahn Berlin lag. Aus diesem Grund sollen die notwendigen Arbeiten nun in den Werken Wittenberge und Dessau in Eigenregie durchgeführt werden. Noch in diesem Jahr sollen acht Doppelwagen in den Einsatz zurückkehren. Auch die notwendigen Unterlagen für eine Zulassung der Räder, die dem EBA bislang nicht vorlag, soll demnächst nachgereicht werden.
Quelle: tagesspiegel.de
Schwerer Unfall bei der S-Bahn Salzburg
30.04.2010
Am Donnerstag Nachmittag gegen 14.45 Uhr ereignete sich zwischen den Haltestellen Mitterberghütten und St. Johann (Pongau) der S-Bahn Salzburg ein schweres Zugunglück, bei dem eine Person scwher und 17 weitere Personen leicht verletzt wurden. Nach derzeitigem Stand fuhr die S-bahn dabei in einen ins Lichtraumprofil ragenden Schwenkram eines Baufahrzeuges. Der Kran schlitzte den Triebzug (4024 019) dabei an der Seite auf. Warum der Kran genau zum Zeitpunkt der Zugkreuzug in das Lichtraumprofil ragte ist bislang noch unklar.
Quelle: orf.at
Neuerungen im Fernverkehr für 2011
29.04.2010
DB plant 30 Prozent mehr Fernverkehrszüge für Augsburg in Richtung Norden
Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2010 plant die DB im Fernverkehrsangebot in Bayern einige Änderungen, die für Augsburg mehr umsteigefreie Züge Richtung Norden zur Folge haben werden. Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern, erläutete heute bei einem Besuch der Industrie- und Handelskammer Augsburg, dass die ICE-Linien 25 und 28 (München-Hamburg/Bremen und München-Berlin) aufgrund von Baumaßnahmen im Abschnitt Ingolstadt-München (2011-2013 Kapazitätsein-schränkungen) und infolge der abgeschalteten Neigetechnik im kommenden Jahr abwechselnd über Ingolstadt bzw. Augsburg verkehren werden.
Augsburg:
Im Fernverkehrsfahrplan für 2011 beabsichtigt die DB, täglich 17 ICE/IC-Zugpaare von München nach Nürnberg/Würzburg über Augsburg zu führen. Die ICE zwischen München und Berlin fahren im Zwei-Stundentakt über Augsburg. Da die Züge ohne Neigetechnik im Einsatz sind, verlängert sich die Fahrzeit von Augsburg nach Berlin um bis zu 30 Minuten, so dass sie in komplett anderer Fahrplanlage als Linie 28.2 verkehren müssen. Die ICE zwischen München und Hamburg/Bremen fahren künftig ebenfalls im Zwei-Stundentakt (Linie 25) über die Fuggerstadt und teilweise direkt nach Würzburg.
Augsburg wird dann Richtung Norden im 30/90-Takt vom Fernverkehr bedient. Die Anzahl direkt erreichbarer Reiseziele wird erweitert. So sind neben Nürnberg, Berlin, Leipzig, Würzburg und Frankfurt künftig ganztägig auch Halle, Erlangen, Bamberg und Lichtenfels umsteigefrei ab Augsburg erreichbar.
Nordbayern:
Die Anzahl der Fernverkehrshalte in Nürnberg ab dem Fahrplanwechsel bleibt gleich. Zwischen München und Berlin über Nürnberg fährt künftig alle zwei Stunden ein ICE der Linie 28.1 auf der kürzeren Strecke über Jena, Naumburg, Halle und Bitterfeld. Ebenfalls im Zwei-Stundentakt verkehrt die Linie 28.2 auf der längeren Strecke über Augsburg, Nürnberg, Erlangen, Bamberg und Lichtenfels sowie Saalfeld, Jena, Leipzig und Wittenberg und hält bis Leipzig in komplett neuer Zeitlage.
Erlangen, Bamberg und Lichtenfels werden weiterhin durch die Linie 28.2 zweistündlich bedient. Die Anzahl der Halte bleibt unverändert.
Ingolstadt:
In Ingolstadt bleibt die Anzahl der Fernverkehrshalte bestehen. Die Linien 28.1 und 25 verkehren zwischen Nürnberg und München mit Halt in Ingolstadt. Damit besteht jede Stunde mindestens ein ICE-Halt pro Richtung.
Quelle: DB Mobility Logistics AG
Deutsche Bahn und Siemens präsentieren aktuellen Fertigungsstand beim neuen ICE 3
29.04.2010
„Wir erwarten von unseren Partnern eine zuverlässige Qualität bei neuen Fahrzeugen. Wir wollen und müssen aus den technischen Problemen der vergangenen Monate zusammen mit der Industrie lernen“, erklärte der zuständige Vorstand der Deutschen Bahn für das Ressort Technik, Dr. Volker Kefer, heute in Krefeld. Anlässlich der Präsentation des aktuellen Fertigungsstandes beim neuen ICE 3 stellten DB und Siemens die verbesserten Qualitätsstandards für den neuen Zug heraus.
Ziel sei es, bei Design- und Fertigungsprozessen neuer Fahrzeuge früher mitzugestalten: „Wir wollen uns mit unseren Stärken und der Erfahrung, insbesondere aus dem praktischen Betrieb, bei der Entwicklung mehr einbringen. Im gesamten Entwicklungs- und Fertigungsprozess müssen mehr Meilensteine bezüglich Design und Qualität vereinbart werden“, sagte Dr. Kefer. So strebe die Bahn an, zu fest vereinbarten Terminen bestimmte Qualitätskriterien innerhalb des Fertigungsprozesses, wie zum Beispiel Konstruktionsanforderungen oder die Vollständigkeit von technischen Unterlagen, zu überprüfen und bei Mängeln entsprechend gegenzusteuern. „Die Deutsche Bahn will aber nicht in die alte Rolle zu Zeiten der Bundesbahn zurück, als wir die Züge selbst konstruiert haben. Die Verantwortung für die Entwicklung muss bei den Herstellern bleiben“, so der DB-Technikvorstand.
Die Baureihe 407, das zukünftige Flaggschiff der DB für den internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr, soll Ende 2011 in Betrieb gehen. Der Triebzug erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 320 Stundenkilometern und kann als Mehrsystemzug in Belgien, Deutschland und Frankreich eingesetzt werden. Der neue ICE 3 ist gegenüber der bisherigen Generation technisch optimiert worden. Das gesamte Traktionssystem des neuen Zuges ist noch flexibler ausgerichtet. Es besteht aus vier vollständig unabhängigen Traktionseinheiten. Der Unterboden des Zuges ist neu konstruiert. Weiterhin ist die gesamte Aerodynamik des Zuges verbessert. Eine optimierte Verkleidung der Dachaufbauten, Drehgestelle und Wagenübergänge reduziert den Energieverbrauch. Ein Hochdach ab Mitte der Endwagen vermindert den Außenschall. Kupplungen und Bugklappen sind robuster konstruiert. Die Masse der technischen Aggregate wird anstelle der Lounge direkt hinter dem Führerstand gebündelt. Damit wird die Sitzplatzkapazität um rund 40 Plätze auf 460 bei einem Triebzug aus acht Wagen erhöht. Insgesamt hat die DB 15 dieser Züge bei Siemens bestellt. Der Auftrag wurde Ende 2008 erteilt und umfasst ein Investitionsvolumen in Höhe von rund 500 Millionen Euro.
Quelle: Deutsche Bahn AG, Foto: Siemens
Donau-Isar-Express auf Premierenfahrt - Zugtaufe in Passau
27.04.2010
DB Regio Bayern präsentierte am Montag (26.04.2010) auf einer Premierenfahrt von Landshut nach Passau den neuen Regionaltriebzug als Donau-Isar-Express. In der Dreiflüssestadt angekommen, tauften Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), Fritz Czeschka und der Vorsitzende der Geschäftsleitung DB Regio Bayern, Norbert Klimt, den neuen Zug auf den Namen "Passau".
DB Regio Ostbayern wird in den kommenden Wochen zwölf neue Züge erhalten. (Anm d Red. Der getaufte Zug war der 440 203)
Quelle: DB AG
Neue Werbelok bei der ZSSK
27.04.2010
Die ZSSK hat eine neue Werbelok. Die 363 133 präsentiert sich nun in einer auffallenden hellblau-braunen Beklebung. Die Lok wirbt für das „Operacný program doprava 2007-2013“, das vom slowakischen Ministerium für Transport, Post und Telekommunikation im Jahr 2006 gestartet wurde.
Quelle: railpage.net
DK: EG 3111 wurde verkehrsrot umlackiert
26.04.2010
Die dänische Baureihe EG wird ihr auffälliges schwarz-gelbes Äußeres verlieren. Als erste Lok hat nun die EG 3111 den verkehrsroten Standardanstrich der DB AG mit weißem Kontrastbalken an den Fronten erhalten. Die Lokomotiven gehören zu DB Schenker Rail Scandinavia. Eine zusätzliche graue Kontrastfläche um und unter den Führerstandsfenstern weist mit den Logos der beiden Kooperationpartner DB Schenker und Green Cargo auf das ebenfalls angeschriebene Joint Venture DB Schenker Rail Scandinavia hin.
Quelle: togjournalen.wordpress.com
Neue Nummern für die PKP-183
26.04.2010
Am Wochenende wurden die neuen 183 607 und 608 von Linz nach München-Allach überstellt. Allerdings trugen beide Loks die NVR-Nummer: 91 51 5 370 008-2 und 91 51 5 370 007-4 unter der sie in Zukunft im internationalen Verkehr von Polen aus eingesetzt werden sollen. An den Fronten tragen die Loks die abgekürzte Nummer 5 370 007 bzw 008 - darunter sind auch die PKP-Intercity
Train Operator Code (TOC)-Nummer 1251 angeschrieben.
Quelle: diverse
Stuttgart 21: Landgericht Stuttgart vertagt Urteil zum geplanten Abriss der Seitenflügel des Bonatzbaus
23.04.2010
Das Landgericht Stuttgart hat am 22. April noch keine Entscheidung zum geplanten Abriss der Seitenflügel des Bonatzgebäudes im Hauptbahnhof Stuttgart getroffen. Die Deutsche Bahn AG arbeitet am Projekt Stuttgart 21 weiter. Die Bauarbeiten werden planmäßig fortgesetzt.
Am 2. Februar 2010 hatten die Bauarbeiten für das Projekt Stuttgart 21 offiziell begonnen. Und diese gehen zügig weiter. In dem Zeitraum vom 1. Mai 2010 bis zum 19. Juli 2010 wird an acht Wochenenden die S-Bahn-Rampe gesperrt. Bis Juli 2012 sollen die im Kopfbahnhof verlaufenden Gleise bis zu 120 Meter nach Norden verschoben werden.
Quelle: DB AG
CD-News
21.04.2010
Im CD-Werk Sumperk waren im März 163 004 und 031 zum Umbau in 363 504 und 531. Auch der 460 023/025 weilte in Sumperk zur Umlackierung ins neue CD-Farschema und ist nach der EH mittlerweile wieder im Einsatz. Ebenso der 451 095/096 der am 08.04.10 von Sumperk nach Praha überführt wurde.
In Prerov waren am 19. April folgende Lokomotiven zu sehen: 130 003 (blau CD Cargo),151 008, 151 012, 260 001 (blau CD), 363 113 (blau CD) sowie die unfallbeschädigte 363 010.
Quelle: S-Bahnfahrgast, vlaky.net, k-report.net
ES 64 F4 bei PKP Intercity
22.04.2010
Seit 16. April hat PKP Intercity fünf ES 64 F4 (151-155) von MRCE Dispolok angemietet, die für die nächsten drei Monate im Reisezugverkehr u.a. vor dem BWE sowie einigen internationalen Schnellzügen zwischen Warschau und der Grenze in Rzepin zum Einsatz kommen.
Quelle: diverse
Neue Fahrzeuge für die Mariazellerbahn
22.04.2010
In einer Vorabinformation hat die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft nun die Beschaffung von neuen Schienenfahrzeuge für Mariazellerbahn angekündigt. Bereits am 10. Mai soll in einem „dringlichen verfahren“ mit kurzen Fristen die Lieferung von 6–12 Zuggarnituren mit teilweise unterschiedlicher Ausstattung für Personenverkehr oder alternativ auch 4–5 Einzel-Personenwagen in unterschiedlicher Ausstattung angeboten werden, die mit den zu liefernden Garnituren kompatibel sind. Die Inbetriebnahme der ersten Garnitur ist bereits für Dezember 2010 vorgesehen, die Auslieferung und Inbetriebnahme der restlichen Garnituren bis Dezember 2013.
Quelle: ted.europa.eu
Bombardier liefert 11 elektrische TRAXX-Lokomotiven an Koleje Mazowieckie
21.04.2010
BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven werden Doppelstockwagen in der Region Masowien antreiben
Berlin, 21. April 2010 – Bombardier Transportation und der polnische Betreiber „Koleje Mazowieckie – KM“ Sp. z o.o. haben einen Vertrag über die Lieferung von elf elektrischen TRAXX-Lokomotiven unterzeichnet. Der Auftragswert beläuft sich auf ungefähr 41 Millionen Euro (54 Millionen US-Dollar). Die Auslieferung der Lokomotiven ist für den Sommer 2011 geplant.
Die elf TRAXX P160 DC-Lokomotiven können mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h betrieben werden und sind bei Koleje Mazowieckie für den Wendezugbetrieb von Doppelstockwagen vorgesehen. Derzeit setzt Koleje Mazowieckie 37 Doppelstockwagen,
die ebenfalls von Bombardier gebaut wurden, im täglichen Fahrgastbetrieb ein.
Der Vertrag umfasst zudem Vereinbarungen bezüglich der Wartung für einen Zeitraum von vier Jahren ab Auslieferung der Lokomotiven. Bombardier übernimmt in diesem Zusammenhang auch die Schulung der Mitarbeiter von Koleje Mazowieckie.
Artur Radwan, Vorsitzender des Vorstandes von Koleje Mazowieckie, sagte: „Die TRAXXLokomotiven von Bombardier sind für Koleje Mazowieckie wie maßgeschneidert. Dieser Kauf ist ein wichtiger Schritt hin zu einer verbesserten Effizienz unseres Transportangebots. Dank der neuen Lokomotiven werden wir künftig in der Lage sein, die Möglichkeiten unserer Bombardier-Doppelstockwagen im Wendezugbetrieb voll auszuschöpfen und unseren Fahrgästen noch bessere Leistungen anzubieten.“
Åke Wennberg, Präsident der Division Locomotives and Equipment von Bombardier Transportation, ergänzte: „TRAXX-Lokomotiven sind auf dem Markt sehr erfolgreich. Mehr als 1.450 dieser Lokomotiven sind europaweit im Einsatz oder von unseren Kunden bestellt.
Auf dem polnischen Markt ist dies der erste Kauf von TRAXX-Lokomotiven für den Personenverkehr. Diese Premiere freut uns natürlich besonders, zumal die Produktion der Wagenkästen wie bei allen TRAXX-Lokomotiven in unserem Werk in Wroclaw stattfindet.“
Die TRAXX-Produktfamilie ist für die Güter- wie auch die Personenbeförderung im nationalen und im grenzüberschreitenden Verkehr in allen Netzen konzipiert. Sie bietet drei elektrische Varianten (Mehrsystem-, Wechselstrom- und Gleichstromlokomotiven) und eine
dieselelektrische Ausführung. Alle TRAXX-Lokomotiven zeichnen sich aus durch ihre modulare Bauweise und ihre innovativen BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssysteme, die weltweit bereits in über 3.800 Lokomotiven im Einsatz sind.
Das Engagement von Bombardier Transportation für den polnischen Markt zeigt sich in seinen langfristigen Investitionen in die vier Produktionsstätten in Wroclaw, Lodz, Kattowitz und Warschau, wo das Unternehmen heute mehr als 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. Das breite Tätigkeitsfeld umfasst die Fertigung von Stahlwagenkästen, Drehgestellrahmen und elektrischer Ausrüstung für Schienenfahrzeuge in Wroclaw, die Entwicklung und Fertigung von Bahnsteuerungssystemen in Warschau und Kattowitz sowie die Instandhaltung von elektrischen Geräten in Lodz.
Quelle: Bombardier Transportation
Der Olympiatriebzug „ET 420 001“ – ein bewegliches Denkmal
21.04.2010
Eintragung in die Bayerische Denkmalliste schützt die historische S-Bahn
Ende vergangener Woche war aus den Zeitungen zu erfahren, dass die Zukunft des „Olympiatriebzuges“ ET 420 001, seit 1969 im Einsatz, bedroht sei. Die Frist der Hauptuntersuchung läuft aus – gewissermaßen wird der „TÜV“ für das Fahrzeug fällig. Ohne diese Hauptuntersuchung darf der Zug nicht mehr auf dem Schienennetz gefahren werden – fraglich ist, was dann mit ihm passiert: Landet er auf dem Abstellgleis, im Museum oder wird er gar verschrottet?
Eine Verschrottung jedenfalls ist ausgeschlossen: Der ET 420 001 wurde im Januar 2010 als bewegliches Denkmal in die Bayerische Denkmalliste ein-getragen. Das Bayerische Denkmalschutzgesetz sieht vor, dass in besonders wichtigen Fällen auch bewegliche Gegenstände, die der Denkmaldefinition des Art. 1 Bayerisches Denkmalschutzgesetz entsprechen – also vom Men-schen geschaffene Sachen aus vergangener Zeit sind, deren Erhaltung auf-grund ihrer geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftli-chen oder volkskundlichen Besonderheit im Interesse der Allgemeinheit liegt – in die Denkmalliste eingetragen werden können. Dies trifft auf den Elektrotriebzug 420 001 zu; er ist der Prototyp der Baureihe 420/421, die in den 1960er Jahren für den S-Bahn-Betrieb in München und anderen deut-schen Großstädten entwickelt wurde. Er nimmt als Innovationsträger des modernen Schienennahverkehrs eine technikgeschichtliche Schlüsselstel-lung ein und dokumentiert die Entwicklung von Verkehr und Gesellschaft – die Expansion der Ballungsräume und damit die wachsenden Mobilitätser-fordernisse. Durch den Bezug zu den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 gewinnt der Zug für die Landeshauptstadt München zusätzlich an Be-deutung – er ermöglichte so die „Olympiade der kurzen Wege“. Denkmalgemäß wäre der Erhalt durch Weiternutzung.
Quelle: IGS München e.V./Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege
183 601 zu Schulung in Berlin
21.04.2010
Zu Schulungszwecken weilt jeweils Dienstags bis Freitags der Huzare 183 601 in Berlin. Zugeführt wird er Dienstags als Wagenlok mit dem D 440, hier mit der Zuglok 115 278 in Berlin-Lichtenberg und Greifswalder Strasse. Nach Rummelsburg wurde die Lok dann über die Stadtbahn überführt, hier von der Warschauer Brücke aus. Am Nordkreuz zwischen den S-Bahnhöfen Bornholmer Strasse und Pankow wurde dann Mittags ein Messzug aus Rostock nach Minden mit ES64U2-032 als Zuglok gesichtet
Quelle/Foto(s): Holger Grunow, tradibahner.de, 20.04.2010
Ursache der verlorenen ICE-Tür aufgeklärt
21.04.2010
Als Ursache für die am Samstag auf der Fahrt von Amsterdam nach Köln verlorene Tür des ICE 105 haben die Eisenbahnunfalluntersuchungsstelle des Bundes, das Eisenbahn-Bundesamt und die Deutsche Bahn eine falsch eingestellte Stellmutter an der Verriegelungsvorrichtung festgestellt.
Die Deutsche Bahn hat bereits auf diesen Einzelfall reagiert und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt, um ähnliche Vorfälle künftig auszuschließen: Bei allen 50 ICE 3-Zügen der ersten Bauserie werden bis Anfang Mai die Türen einer zusätzlichen Prüfung unterzogen. Bis dahin wird die Höchstgeschwindigkeit der ICE-Fahrzeuge auf den Strecken Köln-Rhein/Main und Nürnberg-Ingolstadt auf 250 km/h und zwischen Mannheim und Stuttgart sowie Rohrbach-Würzburg auf 220 km/h reduziert. Dies wird jedoch nur zu geringen Beeinträchtigungen für die Fahrgäste führen.
Quelle: Deutsche Bahn AG
WLE schreibt Ellok aus
21.04.2010
Die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH hat die Lieferung einer elektrische Lokomotive, Spurweite 1 435 mm, Höchstgeschwindigkeit min. 120 km/h, Anfahrzugkraft min. 280kN, Drehstrom-Asynchron-Fahrmotor europaweit ausgeschrieben. Schlusstermin für den Eingang der Angebote ist bereits der 3.5.2010 - 15:00. Die Lok soll 6 Monate nach Auftragsvergabe geliefert werden.
Quelle: ted.europa.eu
Aktionswoche "Zivilcourage - aber sicher!" Wir zeigen, wie es geht! Vom 20.04.- 24.04.2010
Zivilcourage ist ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von Straftaten. Menschen mit Zivilcourage treten der Gewalt in Familien, Schule und auf der Straße selbstbewusst entgegen. Dazu braucht es nicht nur Mut, sondern ebenso eine realistische Einschätzung der jeweiligen Situation und der eigenen Handlungsmöglichkeiten. Zivilcourage hat nichts mit falsch verstandenem Heldentum zu tun und niemand sollte seine Leben riskieren. Aber wie kann man möglichst verhindern, dass man sich selbst in solchen Situationen gefährdet. Dazu startet am 20.04.10 die Harburger Aktionswoche "Zivilcourage - aber sicher!" um zu zeigen, wie Zivilcourage funktionieren kann.
Die Aktionen finden an folgenden Tagen und Orten statt:
20.04.10 11.00 - 14.00 Uhr, Zwischenebene S-Bahnhof Harburg
21.04.10 15.00 - 18.00 Uhr, ZOB Harburg
23.04.10 14.00 - 17.00 Uhr, Lüneburger Str. / Lüneburger Tor
24.04.10 19.00 - 21.00 Uhr, Zwischenebene S-Bahnhof Harburg
Quelle: Markus Pfetzing
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Umweltfreundliche Züge für Österreich: Siemens schließt Rahmenvereinbarung mit ÖBB
20.04.2010
Siemens hat mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) vereinbart, innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zu 200 Regionalverkehrszüge zu liefern. Die Triebfahrzeuge vom Typ Desiro ML können von der ÖBB während dieses Zeitraums bedarfsgerecht abgerufen werden. Die entsprechende Rahmenvereinbarung beinhaltet die Option, dass Siemens die Wartung der bestellten Züge übernimmt. Bei Abruf sämtlicher Leistungen ergibt sich ein Gesamtauftragsvolumen von rund einer Milliarde Euro. Die Fahrzeuge sollen in den Siemens-Werken in Wien, Österreich, oder Krefeld, Deutschland, gefertigt werden. Die Vereinbarung kann von ÖBB auch über 2015 hinaus verlängert werden.
"Wir freuen uns, den Zuschlag bei einer der größten europaweiten Ausschreibungen für elektrische
Regionalzüge erhalten zu haben. Dies zeigt, dass unsere Neuentwicklungen auf dem Markt erfolgreich sind und bestätigt unsere Innovationsstärke", sagte Hans-Jörg Grundmann, CEO der
Siemens-Sparte Mobility. Die Desiro-Züge für ÖBB erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von
160 Kilometern pro Stunde und sollen in Deutschland und Österreich verkehren. Zuletzt hatte die
belgische Staatsbahn mehr als 300 Fahrzeuge dieses Typs bei Siemens bestellt.
Triebzüge vom Typ Desiro ML sind flexible und zuverlässige Fahrzeuge, die sich durch die
Konzeption als Einzelwagenzug individuell an das jeweilige Fahrgastaufkommen anpassen lassen.
Dank verbesserter Antriebe, mit denen der Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängermodellen
nochmals gesenkt werden konnte, sind sie besonders umweltfreundlich. Auch das Zugdesign setzt
auf umweltfreundliche Materialien, zum Beispiel bei der Lackierung und Innenausstattung.
Die ÖBB entschied sich für ein Basisfahrzeug des Typs Desiro ML bestehend aus einer dreiteiligen
Grundeinheit mit 217 Sitzplätzen in der 2. Klasse. Es verfügt über eine hohe Anzahl vordefinierter
Ausstattungsvarianten und eignet sich dadurch für die verschiedensten Betriebsanforderungen im
S-Bahn- und Regionalverkehr. Werner Kovarik, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG:
"Siemens hat im Rahmen eines objektiven Vergabeverfahrens als Bestbieter mit dem angebotenen
Desiro ML den Zuschlag erhalten. Dieses Fahrzeug zeichnet sich durch ein hervorragendes
Preis/Leistungsverhältnis aus und wird den Anforderungen für unsere Bewerbung im deutschen
Werdenfels-Netz vollinhaltlich gerecht. Für unsere Kunden wird der Desiro ML alle Erwartungen
hinsichtlich Komfort und Geschwindigkeit mehr als erfüllen."
Quelle: Siemens
15. April 2010: Neu in unserem Verlagsprogramm:
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Der Lok-Vogel Nr. 56 - April 2010
PDF-Datei
Preis: 3,50 Euro
Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
- Über 25 Seiten aktuelle News!
- Wieder zwei 140er weniger: Das Unglück von Stuttgart
- Elektrische Lokomotiven in Luxemburg
- 1985: Die Ausstellung in Nürnberg Ost
- Mit dem Länderticket unterwegs: Wander-Express Bohemica
- und natürlich Statistik, Kalender, uvm...
Mehr Infos
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ICE: In Tunneln nun langsamer
20.04.2010
Der Verlust einer Tür hat nun Folgen für den Einsatz der ICE-Züge. So dürfen die Züge bis zur Klärung des vorfalls auf Hochgeschwindigkeitstrassen nun in Tunneln nur noch mit 250 km/h fahren. Auf konventionellen Strecken ist die Geschwindigkeit in Tunneln auf 220 Stundenkilometer begrenzt worden. Mit der Maßnahme soll der insbesondere in Tunneln herrschende große Luftdruck auf die Türen etwas reduziert werden. Eine zunächst befürchtete vorübergehende Abstellung aller ICE-3 Einheiten ist dagegen nach Ansicht des EBAs nicht notwendig.
Quelle: n-tv.de
Erneute Verzögerungen bei der Betriebsaufnahme der Moseltalbahn
20.04.2010
Der unter der neuen Bezeichnung "Moseltalbahn" vorgesehene Betriebsbeginn der neu konzipierten Regionalbahn entlang der Mosel von Koblenz über Trier bis ins saarländische Perl wird sich leider erneut verzögern. Dies teilten die beiden zuständigen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, der Zweckverband SPNV-Nord und das saarländische Umweltministerium, jetzt der Presse mit.
Vor gut zweieinhalb Jahren erhielt die DB Regio AG nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb der Moseltalbahn von Dezember 2009 bis 2024. Neben zahlreichen qualitativen Verbesserungen sollten bereits ab dem Fahrplanwechsel im Dezember letzten Jahres erstmals auch neue Elektrotriebwagen der Baureihe ET 442 (Talent 2) des Herstellers Bombardier Transportation zum Einsatz kommen.
Im Herbst letzten Jahres mussten die Pläne erstmals korrigiert werden. Wegen Problemen bei der Zulassung der neuen Fahrzeuge war deren Einsatz zum vorgesehenen Termin nicht möglich. In Abstimmung mit dem Fahrzeughersteller und dem beauftragten Eisenbahn-verkehrsunternehmen, DB Regio Südwest, wurde sodann der sogenannte "kleine Fahrplan-wechsel" im Juni 2010 als neuer Starttermin für die Moseltalbahn genannt.
Inzwischen steht fest, dass auch dieser Termin nicht gehalten werden kann. Leider konnten immer noch nicht alle zulassungsrelevanten Fragen geklärt werden, so dass die uneingeschränkte Bereitstellung der Fahrzeuge nunmehr voraussichtlich erst im Dezember diesen Jahres gegeben sein wird.
Zuvor werden voraussichtlich einzelne Fahrzeuge nach und nach in den laufenden Betrieb eingeschert. Bis dahin wird DB Regio das bereits aus den zurückliegenden Monaten praktizierte Ersatzkonzept mit Triebwagen und lokbespannten Zügen anbieten.
Dieses Konzept umfasst auch die vertraglich vereinbarten Verbesserungen im Fahrplan sowie sonstige Regelungen zur Qualitätsverbesserung. So verkehren seit Dezember letzten Jahres z.B. Freitag- und Samstagnacht wieder Spätzüge von Koblenz in Richtung Cochem. Außerdem werden alle Züge nach 19:00 Uhr mit Zugbegleitern besetzt.
Quelle: Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord
ICE verliert Tür bei voller Fahrt
19.04.2010
Auf der Fahrt von Amsterdam nach Basel hat der ICE 105 am Samstag auf der Schnellfahrstrecke Köln/Rhein-Main in Höhe Montabaur aus bislang nicht geklärtem Grund eine Tür verloren. Der entgegenkommende ICE 612 auf der Fahrt von München nach Dortmund wurde beschädigt, als die Tür gegen den Bistrowagen schlug, wo durch den Aufprall einige Scheiben zu Bruch gingen. Dabei wurden zwei Reisende durch Glassplitter leicht verletzt (nach anderen Nicht-DB-Quellen gab es sechs Verletzte). Die Reisenden der betroffenen Züge setzen ihre Fahrt mit anderen Zügen fort. Die Strecke war von 11.30 Uhr bis 21:30 Uhr gesperrt. Züge in Richtung Norden und Süden werden über das Rheintal umgeleitet
Quelle: DB AG, Tobias Walter, bild.de
ÖBB setzt auf Desire ML
19.04.2010
Die ÖBB wird bei künftigen Triebwagenbestellungen auf den Desiro ML von Siemens setzen. Das Unternehmen wurde von der ÖBB nun als Bester Bieter für neue E-Triebwagen für den Regionalverkehr ernannt. Der Rahmenvertrages über 200 Triebwagen vom Typ Desiro ML soll in Kürze unterzeichnet werden.
Quelle: eurailpress.de
114 301 nun wieder 143 120
19.04.2010
Nachdem der Umbau der Reihe 143 in 114 schon vor einiger Zeit wegen Zulassungsdifferenzen zwischen EBA und DB beendet wurde, hat die DB nun konsequenterweise auch die 114 301 wieder in 143 120 zurückgenummert.
Quelle: DSO
Neue SBB-Werbelok
16.04.2010
Die neuste Werbelok der SBB ist eine Re 450 der Züricher S-Bahn: Die Re 450 060-9 wirbt in Zusammenarbeit mit dem ZVV (Zürcher Verkehrsverbund) für das Bernina-Jubiläum der RhB (Rhätischen Bahn) 100 Jahre Berninalinie. Die Fotos sind vom 14. April 2010 von Zürich HB.
Quelle/Foto(s): Marcel Manhart,
http://info24.jimdo.com, 14.04.2010
Dresden-Reick: Moderne Zugbehandlungsanlage geht in Betrieb
16.04.2010
Die Deutsche Bahn hat am 15. April auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Dresden-Reick ihre neue Abstell- und Behandlungsanlage für Fernverkehrszüge in Betrieb genommen. Rund 28 Millionen Euro hat die DB insgesamt in den Neubau dieser Anlage investiert und damit einen weiteren Meilenstein im Rahmen des Ausbaus des Eisenbahnknotens Dresden erreicht.
"Die neue Zugbehandlungsanlage Dresden-Reick ist ein wichtiger Eckpfeiler unseres Fernverkehrskonzepts und damit ein wichtiges Signal für die Kontinuität der Fernverkehrsanbindung der Landeshauptstadt Dresden, des Freistaats Sachsens und des gesamten mitteldeutschen Raums", sagte Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Sachsen. "Gleichzeitig setzen wir mit der Inbetriebnahme der Anlage in Dresden-Reick den millionenteuren Ausbau des Eisenbahnknotens Dresden weiter fort."
Erstmals können in der neuen Anlage täglich bis zu 14 Fernverkehrszüge, die in Dresden beginnen oder enden, zentral abgestellt und behandelt werden. Von hier aus sollen sie dann gereinigt und technisch geprüft wieder auf die Strecke gehen. Rund 35 Mitarbeiter sind in der Abstellanlage beschäftigt. Die Anlage ist rund um die Uhr besetzt, um die Züge vor Fahrtantritt innen zu reinigen, die Toiletten zu entleeren, die Wassertanks wieder aufzufüllen und Kleinstschäden - sogenannte Komfortschäden - im Zug zu beheben.
Die Anlage, die seit Herbst 2007 errichtet wurde, umfasst insgesamt rund 5000 Meter elektrifizierter Gleisanlagen, davon 12 Abstellgleise mit zwei sogenannten Reinigungsbahnsteigen. Zu den Neubauten gehören darüber hinaus zwei Gebäude für die Mitarbeiter, eine Innenreinigungsanlage sowie ein elektronisches Rangierstellwerk.
Die neue Anlage war notwendig geworden, weil im Zuge der Modernisierung und Umgestaltung des Eisenbahnknotens Dresden die bisherigen dezentralen Abstellflächen nicht mehr verfügbar waren und an einem zentralen Punkt gebündelt werden mussten. Bisher waren umständliche und zeitintensive Rangierfahrten notwendig gewesen, um die früheren Abstellflächen um den Dresdner Hauptbahnhof zu erreichen.
Quelle: Deutsche Bahn AG
420 001: letzte Fahrt
16.04.2010
Am Sonntag, 18. April 2010 um 10.20 Uhr, startet der ET 420 001, Münchens erster S-Bahnzug, zu seiner letzten Fahrt. Danach geht er nach 40 Jahren Betriebsdienst und gut vier Millionen gefahrenen Kilometern in den wohlverdienten Ruhestand. Die Sonderfahrt führt rund um München, vorbei an schönen Aussichtspunkten, über Grafing nach Rosenheim. Zurück geht die Reise über die Mangfalltalbahn nach Holzkirchen, Deisenhofen, Großhesseloher Brücke, Solln, München-Pasing und durch die S-Bahn-Stammstrecke. Die Fahrt endet planmäßig gegen 13.40 Uhr in München Ostbahnhof. Für Kurzentschlossene sind noch Resttickets erhältlich. Nähere Informationen und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.s-bahn-muenchen.de oder www.igsbahn-muenchen.de Ein Ticket für Erwachsene gibt es für 15 Euro, Kindertickets (sechs bis 12 Jahre) für 7,50 Euro. Kinder unter sechs Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos mitfahren.
Quelle: DB Mobility Logistics AG
SBB bestellt weitere 24 RegioExpress-Doppelstockzüge
16.04.2010
Die SBB erneuert ihre Flotte und löst eine Option bei der Stadler Bussnang AG ein: Für rund 355 Mio Franken beschafft sie 24 weitere Doppelstockzüge zum Einsatz auf RegioExpress-Linien. Im Jahr 2008 hat die SBB bereits 50 Züge des gleichen Typs bestellt. Die Optionseinlösung erfolgt unabhängig vom laufenden Ausschreibungsverfahren für die neuen Doppelstockzüge des Intercity- und Interregio-Verkehrs.
Die SBB treibt die Erneuerung und Modernisierung ihrer Flotte weiter voran. Bei der Stadler Bussnang AG löst sie eine erste Option über 24 Doppelstocktriebzüge des Typs «DOSTO RV» ein. Der Verwaltungsrat hat dafür einen Kredit von rund 355 Mio Franken bewilligt, die genauen Vertragsmodalitäten werden nun definiert.
Die neuen Züge sollen helfen, den steigenden Sitzplatzbedarf zu decken. Sie werden im Zeitraum von 2012 bis 2014 ausgeliefert und auf RegioExpress-Linien eingesetzt. Ab Dezember 2012 sollen die Züge auf den RegioExpress-Linien Genf–Lausanne sowie Zürich–Schaffhausen und ab 2015 zwischen Basel–Frick–Zürich, Bern–Biel und Bern–Olten rollen.
Diese Optionseinlösung ist seit längerem geplant und unabhängig von dem im Frühsommer 2010 zu erwartenden Vergabeentscheid zu den Doppelstockzügen für die Intercity- und Interregio-Linien des Fernverkehrs.
Moderne Fahrzeuge für die Fahrgäste.
Die SBB hat bereits 2008 vorwiegend für das S-Bahn-Netz des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) 50 Züge des selben Typs bestellt. Bereits bei dieser Erstbestellung waren Züge für den RegioExpress-Verkehr vorgesehen. Nach aktuellem Planungsstand stehen nach Abschluss der Ablieferung insgesamt 13 Kompositionen à 150 Meter (6-teilig, 535 Sitzplätze) und deren 24 à 100 Meter (4-teilig, 337 Sitzplätze) für den Einsatz auf den RegioExpress-Linien des Fernverkehrs zur Verfügung.
Die neuen Doppelstockzüge ermöglichen dank ihres hohen Beschleunigungsvermögens und automatischen Kupplungen einen flexiblen Einsatz im Regional- und Fernverkehr. Sie sind klimatisiert und behindertengerecht ausgerüstet. Zudem verfügen sie über Informationsmonitore und Videoüberwachung. «Mit dem ,DOSTO RV’ können wir ein neues Fahrzeugsegment für die Komfortsteigerung und Produktionsoptimierung auf RegioExpress-Linien einsetzen», sagt Vincent Ducrot, interimistischer Leiter der SBB Division Personenverkehr.
Quelle: SBB
1116 246 wurde entklebt
16.04.2010
Die ehemalige Bundesheer-Lok 1116 246 wurde am 14. April in Linz entklebt und soll offenbar mit Polizei-Werbung beklebt werden.
Quelle: Stefan Mayr, DSO
Ausschreibung Werdenfelsnetz: Bieter bekannt
15.04.2010
Im September 2009 startete die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Ausschreibung des Werdenfelsnetz. Nachdem die Frist zum Einreichen von Angeboten nun abgelaufen ist, hat der Münchner Merkur näherer Infos zu den Bietern veröffentlicht. Neben der DB Regio haben sich demnach auch die ÖBB, Veolia und Benex mit Angeboten um die Ausschreibung beworben.
Quelle: merkur-online.de
BLS Cargo: Mehrsystemlokomotive Re 486 getauft
14.04.2010
BLS Cargo baut die erfolgreiche grenzüberschreitende Produktionsstrategie weiter aus. Seit Dezember fahren die neuen BOMBARDIER TRAXX Mehrsystemlokomotiven Re 486 erstmals grenzüberschreitend nach Italien. Als erste Fahrzeuge in der Geschichte der BLS Cargo AG können die Lokomotiven in der Schweiz, Italien, Österreich und Deutschland verkehren.
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 verkehren die neuen Mehrsystemlokomotiven Re 486, Typ BOMBARDIER TRAXX F140 MS, regelmässig die Züge der Kunden Ambrogio und Hupac zwischen Basel und Gallarate über die Lötschberg-Linie wie auch zwischen Basel und Busto Arsizio und Novara über die Gotthard-Line. Die Hupac-Verkehre werden im Auftrag der DB Schenker Rail Intermodal gefahren.
Die ersten Lokomotiven Re 486 wurden bereits im Frühling 2009 durch Bombardier Transportation ausgeliefert. Die Beschaffung erfolgte auf Basis der positiven Erfahrungen aus dem grenzüberschreitenden Einsatz von Lokomotiven zwischen der Schweiz und Deutschland und der hohen Qualitätsanforderungen des Marktes. Die Kunden im Schienengüterverkehr fordern vermehrt durchgehende Transporte mit kürzesten Wartezeiten an der Grenze. Zudem wird die Effizienz im Einsatz der Traktionsmittel verbessert. „Mit den neuen Mehrsystemlokomotiven kann BLS Cargo mit der DB Schenker Gruppe die Wettbewerbsfähigkeit der grenzüberschreitenden Produkte substanziell steigern“, stellt CEO Dr. Dirk Stahl zufrieden fest.
Die Ausrüstung für Gleich- und Wechselstrom und die entsprechenden Sicherungssysteme für vier Länder ermöglichen direkte Fahrten grenzüberschreitend und ohne Lokwechsel von der Schweiz nach Deutschland, Österreich und Italien. BLS Cargo setzte die Lokomotiven aufgrund der noch fehlenden Zulassung in Italien ab Mitte 2009 regelmässig auf der Gotthardachse und im internationalen Verkehr mit Österreich ein. Die Zulassung für das italienische Streckennetz erfolgte im April 2009, die Immatrikulation der Loks bei der Partnerbahn NordCargo wurde unmittelbar vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 durch die italienischen Behörden bestätigt.
Bald auch mit ETCS
Die Lokomotiven sind vorerst noch ohne die Führerstandssignalisierung ETCS Level 2 ausgerüstet, die für die Fahrt zwischen Mattstetten und Rothrist und für den Lötschberg-Basistunnel erforderlich ist. BLS Cargo setzt die TRAXX Lokomotiven zwischen Basel und Domodossola derzeit als „power pack“ ein, d.h. als zweites Fahrzeug in Doppeltraktion mit einer anderen Lokomotive an der Spitze. Das Zugsicherungssystem von Bombardier auf dem ETCS Level 2 ist bereits in diversen Ländern implementiert und zugelassen, z.B. auf der Betuwe-Route in den Niederlanden. Die Zulassung in der Schweiz wird intensiv vorangetrieben und BLS Cargo rechnet damit, ETCS für die Re 486 zum Fahrplanwechsel Ende 2010 in Betrieb nehmen zu können.
Quelle: BLS Cargo AG
Zwei weitere AK-151er
13.04.2010
Neuerdings tragen auch 151 160 und 161 einseitig eine automatische Kupplung.
Quelle/Foto(s): =RK=, 12.04.2010
Ergänzungen zum Unglück in Italien
13.04.2010
Die Zahl der Toten und Verletzten des schweren Unglücks in Italien musste wie befürchtet nach oben korrigiert werden. Derzeit spricht man von 11 Toten und 28 Verletzten, sieben davon schwer. Es kann aber nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es noch weitere Tote/Verletzte gab, da der vordere Teil des Zuges komplett zerstört wurde. Bei dem Zug handelte es sich nicht um einen Flirt sondern einen GTW, der als Regio 108 von Mals auf dem Weg nach Meran war, als er zwischen Latsch (Laces) und Kastelbell (Castelbello) in die Mure fuhr. Die Mure muss sich dabei kurz vor oder während der Vorbeifahrt des Zuges vom Berg gelöst haben, anderenfalls hätte ein vorhandenes Sicherheitssystem, das bei Muren oder Lawinen sofort alle Züge auf der Strecke anhält, den Zug wohl noch rechtzeitig zum stehen gebracht. Als Ursache wird derzeit eine defekte Bewässerungsleitung eines oberhalb liegendes Obstanbaugebietes angenommen, dessen ausstömendes Wasser das Gelände aufgeweicht haben soll.
Quelle: diverse
Schwerer Zugunfall in Italien
12.04.2010
Heute morgen kam es gegen 9 Uhr zu einem schweren Unfall in Norditalien, als ein neuer Flirt der Vinschger Bahn zwischen Kastelbell und Latsch nach einem Erdrutsch entgleiste. Angaben über Verletzte und Tote schwanken - im Augenblick geht man von 6 Toten und 20 Verletzten aus. Die Vinschger Bahn verkehrt mit neuen Flirts zwischen Meran und Mals.
Quelle: orf.at
Bayerische Eisenbahngesellschaft schreibt E-Netz Rosenheim aus
12.04.2010
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat nun das E-Netz Rosenheim ausgeschrieben. Die ausgeschriebenen Regionalbahnleistungen sind auf folgenden Kursbuchstrecken (KBS) zu erbringen:
KBS 951 München – Rosenheim – Traunstein – Salzburg;
KBS 950 München – Rosenheim – Kufstein;
KBS 958/999.20 Rosenheim – Holzkirchen – München (Mangfalltalbahn).
Insgesamt ca. 4 800 000 bis 5 800 000 Zugkilometer pro Jahr. In Abhängigkeit der bis zum Betriebsstart vorhandenen Schieneninfrastruktur werden 2 Betriebsstufen ausgeschrieben. Zudem gibt es verschiedene Optionen:
Option 1: Für die Betriebsstufe 0 gilt als Eventualposition das Grundangebot der Betriebsstufe 1 mit gegenüber der Betriebsstufe 0 insbesondere tagsüber ausgeweiteten Verkehren mit einem Umfang von 400 000 Zkm pro Jahr;
Option 2: Zusätzlich verkehrt in der Betriebstufe 1 auch außerhalb der Hauptverkehrszeit und am Wochenende der 2-Stunden-Takt mit Express-Zügen von München nach Traunstein mit einem Umfang von 600 000 Zkm pro Jahr;
Über die Beauftragung der Eventualpositionen zu den Betriebsstufen wird mit Zuschlagserteilung entschieden
Option 3: Die Eventualposition Fahrzeugbeschaffung sieht vor, dass der Auftraggeber bis 15 Monate vor der Betriebsaufnahme die Beschaffung und den Einsatz weiterer Fahrzeuge verlangen kann. Hierfür hat der Bieter entsprechende Kosten zu kalkulieren.
Die Vertragslaufzeit ist vom 15.12.2013 bis 13.12.2025 vorgesehen.
Quelle: ted.europa.eu
120 005 nun in Weimar
12.04.2010
Am 9. April 2010 trat die E-Lok 120 005 den letzten Teil ihrer Reise von München nach Weimar an. Zusammen mit der MEG 302 (229 173) und der 254 052 der LEG wurde die Lok von Böhlen nach Weimar überführt. An dieser Stelle geht besonderer Dank an die Pressnitztalbahn mbH, welche die Überführung erst möglich macht sowie an die MEG, LEG und die DB Systemtechnik München. Die Lok soll zum 15. Weimarer Eisenbahnfest, welches 29./30. Mai 2010 in Weimar stattfindet, erstmals präsentiert werden. In den Sommermonaten ist dann eine äußerliche Restauration geplant. An Gastlok’s werden neben den Weimarer Museumsfahrzeugen u. a. 01 0509, 52 8154, MEG BR 229, Infra Leuna BR 118 und die E-Lok’s 211 001, 218 019, 218 031, 155 001 sowie 143 117 erwartet.
Weitere Infos im Netz unter www.thueringer-eisenbahnverein.de.
Quelle: Steffen Kloseck, Thüringer Eisenbahnverein e. V.
BLB: Durchgehende Züge nach Salzburg
12.04.2010
Nun fahren auch die BLB-Flirts bis Salzburg. Seit 12. April werden die BLB-Flirts viermal pro Tag von Bad Reichenhall über Freilassing bis nach Salzburg verkehren. Im Gegenzug fahren die ÖBB-Talent acht mal pro Tag ins Berchtesgadener Land
Quelle: BLB
Hamburg-Köln-Express weiter in Startposition
09.04.2010
Neuer Fernverkehrsanbieter wartet auf Rahmenvertragsangebote der DB Netz AG
Der Betriebsstart der neuen privaten Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Köln verschiebt sich. Weil die langfristige Planungssicherheit für den Trassenzugang bisher fehlt, kann der erste Zug nicht wie geplant Mitte August 2010, sondern voraussichtlich erst im April 2011 fahren.
Hintergrund: Die vom HKX-Gesellschafter locomore bei der DB Netz AG beantragten Rahmenverträge für die geplante Verbindung konnten locomore/HKX nicht angeboten werden, da die Rahmenvertragsanmeldungen der Firma Keolis zwischen Straßburg-Köln-Hamburg Vorrang hatten. Nachdem Keolis die beantragten Trassen jedoch nicht befahren will, wird locomore/HKX seine ursprünglich beantragten Trassen nun im zweiten Anlauf nutzen.
locomore/HKX hat deshalb die entsprechenden Rahmenverträge erneut beantragt und wartet nun auf Zuteilung durch die DB Netz AG. Ein solches Nachrückerverfahren ist nach § 13, Abs. 4 EIBV (Eisenbahninfrastruktur-Benutzungsverordnung) ausdrücklich möglich, hier heißt es:
„ Nach Vertragsschluss auf der Grundlage der Koordinierung gemäß den Absätzen 9 und 10 können (1) weitere Rahmenverträge nach Absatz 5 Satz 1 jederzeit bis zum Ende der Rahmenfahrplanperiode geschlossen werden.“
Beantragt ist ab April 2011 ein verbesserter Fahrplan mit gleichlangen Fahrzeiten bei allen Fahrten von 4:06 Minuten zwischen Hamburg Hbf und Köln Hbf. Angeboten werden 3 Fahrten am Tag je Richtung, jeweils Morgens, Mittags und Abends.
Die Hamburg-Köln-Express GmbH ist ein Joint-Venture der locomore rail GmbH & Co. KG (locomore rail), Berlin, Michael Schabas, London und die Railroad Development Cooporation (RDC), Pittsburgh, USA.
Quelle: Hamburg-Köln-Express GmbH
S-Bahn Rhein-Main beteiligt sich an der "Luminale"
09.04.2010
Ein Zug auf der Linie S8 wird zum beweglichen Lichtobjekt . Lichtinstallationen in den Hauptbahnhöfen Frankfurt und Mainz
(Frankfurt am Main, 9. April 2010)
Bereits zum fünften Mal finden anlässlich der "Luminale" im Rhein-Main-Gebiet vom 11. bis zum 16. April verschiedene Veranstaltungen zum Thema Licht und Lichtinstallationen statt. Erstmals ist auch die S-Bahn Rhein-Main Schauplatz der "Luminale".
Die Luminale ist ein Lichtkunstfestival, welches Licht erlebbar macht. Licht hellt Stimmungen und Gefühle auf und entdeckt Räume, die sonst ein Schattendasein fristen. Das Institut für Mediengestaltung der Fachhochschule Mainz unter Leitung von Professor Tjark Ihmels beteiligt sich an diesem Projekt mit zwei Standorten, dem Frankfurter Hauptbahnhof und dem Mainzer Hauptbahnhof.
Die verschiedenen Projekte des Instituts für Mediengestaltung am Frankfurter Hauptbahnhof und am Mainzer Hauptbahnhof werden dabei durch eine mobile Licht-Installation verbunden. Ein S-Bahn-Zug der Linie S8 bildet eine "fahrende Lichtung". Dafür wurden die Fenster und Türen des Zugs mit farbiger Folie verkleidet. So bietet sich eine veränderte Innen- und Außensicht. Nachts wird der S-Bahn-Zug so zum beweglichen Lichtobjekt.
Die "Luminale"-S-Bahn fährt im normalen Fahrplan der Linie S8 zwischen Hanau und Wiesbaden. Sie kann mit Fahrscheinen des RMV genutzt werden. Die erste Fahrt startet am Sonntag, 21.02 Uhr in Mainz Hbf Richtung Frankfurt.
Quelle: DB AG
Erste E186er ausgeliefert
09.04.2010
Gestern fuhren die E 186 321-323 aus eigener Kraft von Kassel nach Mannheim. Die Loks tragen bereits DB-Logos.
Quelle: DSO
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Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn: Etabliertes Beispiel für attraktiven Nahverkehr im ländlichen Raum
Die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS) will auch künftig die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen. Garant dafür ist unter anderem die hohe Pünktlichkeitsquote von rund 99 Prozent im Jahresdurchschnitt, barrierefreie Verkehrsstationen und feste Taktzeiten.
Knapp eine halbe Million Fahrgäste, davon rund 85 Prozent Neukunden, verzeichnet die OBS jährlich.
Auch in diesem Jahr sollen saisonale Höhepunkte die Besucher ins Schwarzatal locken. Mit bewährten Veranstaltungen und einigen Neuheiten sollen Reiseanlässe geschaffen und somit sowohl neue Besucher gewonnen als auch Kenner der OBS zu einem erneuten Besuch animiert werden.
Veranstaltungen der OBS 2010
- 01.05. bis 30.10.2010 Schwarzatalexpress durchgehender Zug von Leipzig nach Katzhütte an Samstagen.
- 18.04., 09.05. und 10.10.2010 RAANZER – Dampfnostalgie
- 01.05.2010 Saisoneröffnung des Cabrio-Wagen bis zum 31.10.2010 durchgängig bei schönem Wetter
- 09.05.2010 Schauveranstaltung Güterverkehr auf der Bergbahn
- 13.05. bis 16.05.2010 Himmelfahrtsparty und Bergbahnfest
- 23.05.2010 Sonderfahrt mit dem „Ferkeltaxi“ VT 772 von Jena nach Stützenbach zum Schmiedefeuer am Rennsteig
- 03.07. und 13.08.2010 Bergbahn Summernights „Cabrio fahren mal anders“
- 14.08. bis 15.08.2010 Festwochenende 110 Jahre Schwarzatalbahn
- 19.09.2010 Sonderfahrt mit dem „Ferkeltaxi“ VT 772 von Jena nach Katzhütte zum Hoffest der Naturfleisch GmbH Oberwißbach
- 12.12.2010 Sonderfahrt mit dem „Ferkeltaxi“ VT 772 von Jena nach Katzhütte zum Advent an der Bergbahn
Quelle: Markus Pfetzing
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Stadler Rail wehrt sich gegen Vorwürfe mangelnder Kompetenz
08.04.2010
Stadler Rail verfügt über die Kompetenz und notwendige Kapazität im Bau von Doppelstock-Fernverkehrszügen
Stadler Rail verfügt über langjährige Kompetenz im Aluminium-Leichtbau. Stadler Rail hat das komplette Engineering-Team von Alusuisse übernommen, als diese an Alcan verkauft wurde. Dieses Team hat bereits Ende der 90er-Jahre vier Aluminium-Doppelstock-Triebzüge konzipiert und entwickelt (TAF für Italien, TGV 2N für Frankreich, IC 2N für Finnland und DOSTO 71 für Tschechien).
Stadler Rail hat in den letzten zwei Jahren über CHF 100 Mio. in den Neu- und Ausbau der vier Schweizer Werke investiert. Die aktuelle Produktionskapazität in der Schweiz beträgt 2,75 Mio. Stunden. Bei einer allfälligen Auftragsvergabe an Stadler Rail beträgt der Schweizer Wertschöpfungsanteil mindestens 80 %.
Gerüchte und Wahrheiten
Die Ausschreibung der SBB über die Beschaffung von 59 Doppelstock-Triebzügen für den Fernverkehr interessiert eine breite Öffentlichkeit. Dies ist angesichts des Auftragsvolumens von ca. CHF 2 Mia. (ohne Optionen) verständlich. Es handelt sich um die grösste Beschaffung in der Geschichte der SBB. Ein Angebot haben Bombardier, Siemens und Stadler eingereicht.
In jüngster Vergangenheit wurde verschiedentlich geltend gemacht, dass Stalder – im Gegensatz zur Konkurrenz – weder über die hinreichende Kompetenz noch über die notwendigen Kapazitäten verfügt, um einen Auftrag dieser Grössenordnung in der Schweiz abzuwickeln.
Im Folgenden nimmt Stadler Rail zu diesen Behauptungen Stellung.
Behauptung 1: Stadler Rail verfügt nicht über die hinreichende Kompetenz Doppelstock-Triebzüge für den Fernverkehr zu bauen
- Den von den SBB ausgeschriebenen Doppelstock-Triebzug müssen alle an der Ausschreibung teilnehmenden Lieferanten neu entwickeln.
- Stadler Rail besitzt als einzige Anbieterin in der Schweiz über langjährige Kompetenz im Aluminium-Leichtbau, weil Stadler Rail in den 1990er Jahren das komplette Engineering-Team von Alusuisse übernommen hatte, als diese an Alcan verkauft wurde. Dieses Team hat bereits Ende der 90er- Jahre vier Aluminium-Doppelstock-Triebzüge konzipiert und entwickelt (TAF für Italien, TGV 2N für Frankreich, IC 2N für Finnland und DOSTO 71 für Tschechien).
- Um die Kriterien der SBB-Ausschreibung erfüllen zu können, müssen die Wagenkästen in Aluminium gefertigt werden. Stadler hat am meisten Erfahrung im Bau von Aluminiumwagenkästen. Die Mitanbieter haben bis heute Doppelstock-Triebzüge nur in Stahl gebaut..
Behauptung 2: Die Produktionskapazitäten von Stadler Rail genügen nicht, um den SBB-Auftrag abzuwickeln
- Stadler Rail hat in den letzten zwei Jahren über CHF 100 Mio. in die vier Schweizer Standorte investiert.
- Die Division Schweiz verfügt heute an den vier Standorten über Produktionskapazitäten von über 2,75 Mio. Produktionsstunden.
- Das Werk in Altenrhein wurde zum Doppelstock-Kompetenzzentrum ausgebaut. In Oberwinterthur wurde Anfang 2010 das Kompetenzzentrum für Drehgestelle in Betrieb genommen. Im 3. Quartal 2010 wird in Erlen ein neues Inbetriebssetzungszentrum für die Division Schweiz eröffnet.
- Insgesamt werden in der Division Schweiz bis Ende 2010 über 2'000 Mitarbeiter beschäftigt sein (gruppenweit sind es 3'000 Beschäftigte). Das ist sowohl bezüglich Kapazitäten als auch Arbeitsplätzen ein Vielfaches mehr gegenüber der Konkurrenz in der Schweiz und teilweise auch in Europa.
- Der SBB-Doppelstockauftrag für den Fernverkehr wird erst zwischen 2013 und 2019 in der Produktion abgewickelt und lastet das Werk in Altenrhein zu ca. 40% aus..
- Know-how, technische Kompetenz und Produktionskapazitäten spiegeln sich auch in der termingerechten Auslieferung der Fahrzeuge. Stadler hat im Gegensatz zur Konkurrenz ihre Fahrzeuge stets termingerecht abgeliefert.
Behauptung 3: Stadler Rail erreicht keine 80% Wertschöpfung in der Schweiz
- Stadler garantiert einen Schweizer Wertschöpfungsanteil von 80%.
- Die ABB Schweiz liefert das Herzstück des Antriebs. Die Schweizer Wertschöpfung dieser Komponenten beträgt ebenfalls 80%. Zwischen 2001 und 2009 hat Stadler Rail für über CHF 600 Mio. Antriebsausrüstungen bei ABB bestellt.
- Die Hälfte der Schweizer Wertschöpfung wird zudem von einer Vielzahl von langjährigen KMU-Zulieferbetrieben sichergestellt.
Behauptung 4: Stadler ist in der Schweiz zu erfolgreich
Stadler Rail hat sich mit ihren Produkten, namentlich mit dem FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional-Triebzug) und dem Gelenktriebwagen, GTW, trotz hohem Schweizer Wertschöpfungsanteil international durchgesetzt. Insgesamt hat Stadler Rail seit 2004 557 FLIRT und 501 GTW verkauft, davon wurden 480 (über 85%) bzw. 358 (über 70%) Fahrzeuge im Ausland abgesetzt.
Die Konkurrenz hat in der Schweiz auch Erfolge verbucht, namentlich:
Bombardier:
- 140 Zwischenwagen „Domino-Inova“ für SBB im Jahr 2006. Auftragsvolumen ca. CHF 220 Mio.
- 10 Lokomotiven für BLS Cargo im Jahr 2007. Auftragsvolumen: ca. CHF 50 Mio.
- Option über 14 Cobra-Trams für VBZ Zürich im 2007 (Gesamtflotte: 88). Auftragsvolumen CHF 60 Mio.
- Option über 18 Flexity-Trams für Transports Publics Genévois. Auftragsvolumen CHF 85 Mio. Damit steigt die Flotte auf 39 Fahrzeuge.
- 13 „Lötschberger“ für BLS im Jahr 2006. Auftragsvolumen: CHF 105 Mio.
- Option über 8 Lötschberger für BLS im Jahr 2008. Auftragsvolumen: CHF 46 Mio.
Siemens:
- Option über 25 Doppelstock-Triebzüge für die SBB (2. Generation) im Jahr 2006, nachdem 2003 bereits 35 dieser Doppelstock-Triebzüge bestellt wurden. Auftragsvolumen CHF 350 Mio.
- Option über weitere 21 Combino Tram für BernMobil im Jahr 2007 (Gesamtflotte: 36). Auftragsvolumen CHF 100 Mio.
Alstom:
- 14 ETR 610 (Cisalpino) im Jahr 2004. CHF 450 Mio. (300 Mio. Euro) Auftragsvolumen.
Im Weiteren
Bei der Beschaffung der Doppelstock-Triebzüge für die S-Bahn Zürich haben die Bietergemeinschaft Siemens/Bombardier den Auftrag über 121 Niederflur-Doppelstockwagen im Wert von CHF 0,5 Mia. erhalten, während Stadler die 50 Doppelstock-Triebzüge liefern kann (Auftragsvolumen: CHF 1 Mrd.).
Quelle: Stadler Rail Group
ES 64 F4-Variante VM: Probefahrten in Ungarn geplant
07.04.2010
Am 5.4.2010 erfolgte die Überstellung der drei MRCE-Dispoloks ES 64 F4-152, 153 und 155 von Deutschland nach Hegyeshalom, um im ungarischen Streckennetz behördlicher Probefahrten durchführen zu können. Aufgrund administrativer Probleme endete diese Fahrt jedoch im Bahnhof Parndorf, wo die Loks anschließend am dortigen Rampengleis bis auf weitere Weisung hinterstellt wurden.
Quelle/Foto(s): Herbert Pschill, 05.04.2010
CD-News
07.04.2010
Der neu gebaute 471 059/071/971 059 unternahm vor kurzem seine ersten Gehversuche zur Endabnahme. Der Zug wird nach der Abnahme dem DKV Praha zugeteilt werden. Neu im neuen CI der CD wurden die Maschinen 362 112 (EH in Ct 03/10) und 363 114 (EH in Ct 01/10; beide DKV Brno) umlackiert. Derzeit befindet sich die 163 087 zum Neulackieren bei OLPAS Krnov.
Quelle: S-Bahnfahrgast
Neues zur GySEV-Werbelok
06.04.2010
Nun gibt es ein paar weitere Infos zur neuen Werbelok der GySEV. Bei der Lok handelt es sich um die 1047 505, bei der derzeit in Sopron die letzten Arbeiten abgecshlossen werden. Die fertige Maschine soll morgen Mittag im Bahnhof Sopron der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Maschine trägt eine Ganzreklame anlässlich des 150.Todestages des ungarischen Staatsreformers Stephan Széchenyi.
Quelle: EBFÖ
Italien: AGV erreicht 300 km/h
02.04.2010
Der seit einiger Zeit in Italien befindliche AGV hat vor kurzem bei Testfahrten erstmals die 300 km/h-Marke erreicht. Seit 9. Februar laufen zwischen Rom und Neapel Inbetriebnahme- und Zulassungsfahrten, wobei bis zu 330 km/h gefahren werden soll. Anfang 2011 will der private italienische Betreiber Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) in Italien mit dem AGV den Verkehr aufnehmen.
Quelle: eurailpress.de
Erneute Verschärfung der ICE-Prüfintervalle
01.04.2010
Nachdem in den vergangenen eineinhalb Jahren vier Achsrisse gefunden wurden verschärfte das EBA seine Auflagen: Die DB AG muss ihre ICE-Züge der Neigetechnik-Baureihen 411 und 415 in Zukunft nach 21.000 Kilometern eine Ultraschallüberprüfung unterziehen. Bislang war die Untersuchung alle 30.000 Kilometer fällig. ICE-T Fahrzeuge die auf der Gäubahn (Stuttgart - Zürich) eingesetzt werden, müssen nun sogar nach nur 14.000 km (bisher 20.000 km) untersucht werden.
Quelle: EBA, welt.de
1116 033 entklebt
01.04.2010
Der Telekom Taurus 1116 033 wurde am 30. März in Linz entklebt
Quelle: Ringo Bergemann/Reinhard Prokoph
1144.40 ist fertig
01.04.2010
Die 1144 040 hat nun das Werk verlassen. Die Lok trägt weiter die orange Lackierung, wurde nun aber als 1144.40 an den Fromnten beschriftet. Zudem wurden LED-Lampen eingebaut und das dritte obere Schlusslicht verblecht.
Quelle: EBFÖ
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