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Anfang der 20. Jahrundert begann man in Preußen, Baden und Bayern mit den ersten Versuchen einer elektrifizierten Eisenbahn. Die badische Eisenbahn erkohr die Wiesen- und Wehratalbahn als erstes Versuchsprojekt aus und bestellte hierfür u.a. eine 1'C1'-Lokomotive bei Maffei (Fahrzeugteil) und SSW (elektrische Ausrüstung). Da die Lok bereits 1910 und damit lange vor dem Abschluß der Elektrifizierungsarbeiten auf der südbadischen Strecke fertig war, wurde sie zunächst bei anderen elektrischen Bahnen in Preußen und Bayern getestet. Erst Ende 1912 gelangte sie auf ihre vorgesehene Strecke zu ersten Probefahrten. Die Lok zeigte dabei aufgrund von Konstruktionsmängeln hohe Verschleißerscheinungen beim Triebwerk sowie eine allenfalls ungenügende Laufruhe im höheren Geschwindigkeitsbereich und blieb deshalb ein Einzelstück. Das weitere Schicksal der Lok ist nicht ganz klar. Entweder wurde die Maschine bereits 1916 wieder abgestellt oder sie kam nach dem ersten Welktrieg noch zur Hamburger Hafenbahn und wurde dort bis 1924 ausgemustert.
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