Baureihe E 94/194/254/1020 DRB/DB/DR/ÖBB elektrolok.de
Güterzuglokomotive 1940 bis 1995

Geschichte: DRB DB (1945-1969) DB (1970-1988) DR ÖBB Museumsloks
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Ein Bild von der 194 563 im Bahnhof von Lichtenfels in Oberfranken. Lichtenfels war auch in den 60/70 Jahren ein Bw mit Zugbildungsfunktion. Es treffen hier die Frankenwaldstrecke und die Strecken Hof bzw. Bayreuth und Coburg zusammen. Es wurden früher von Lichtenfels Güterzüge nach Aschaffenburg mit 044 gefahren. Panzerzüge nach Grafenwöhr was zu meinen Leidwesen immer eine Rüge in der Schule nach sich zog, zwei 044 im Anfahren bzw. anschleichen u. dann Amy-Panzer M48 im Schlepp. Die 001 wurde von Personalen des Bw Lichtenfels gefahren, in einer 24 Std-Schicht mit Übernachtung in Hof. Die Loks fuhren immer die Strecke Bamberg-Hof. Soviel zum Thema Bw Lichtenfels. Es waren fast alle Ellok-Baureihen zu sehen. Von der 118/119, über 140, 141, 150, 151 bis zur 194 (die 140 u. 151 waren auch für die Interzonenzüge nach Berlin vor der Wende zuständig, weil sie ohne Schub über die Frankenwaldrampe kamen. (Foto: Thomas Fischer)


Die 194 190 konnte im August 1988 noch in Nürnberg angetroffen werden. Einen Monat später wurde die Lok dann bei der Firma Ammon in Nürnberg Süd zerlegt.
(Foto: Aug. 1988, Markus Gigl)



Ein Aufstoß beendete im Februar 1987 die Karriere der 194 569, die zum 26. Februar 1987 z-gestellt wurde. Am 15. Mai 1987 wurde die Lok dann ausgemustert, konnbte am Anfang August noch im Bw Nürnberg angetroffen werden.
(Foto: 5.8.1987, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)


Die Firma "Jelka Establishment" wollte 1987 bis zu 85 Lokomotiven der Baureihe 194 zum Weiterverkauf von der DB übernehmen. Auf der Suche nach einem geeigneten Abstellgelände für die zu verkaufenden Loks wurde die DB im AW Karlsruhe fündig. Dort traf dann auch am 28. September 1987 der erste Lokzug bestehend aus 194 013, 045, 161, 178, 181, 182, 187, 190, 575, 584 ein. Einen Tag später folgten die 194 063, 189, 583, 585. Im Oktober kamen dann noch die 194 038, 132, 160, 563, 564, 565, 572 und 576 nach Karlsruhe, so dass insgesamt 22 betriebsfähige Loks hier hinterstellt waren. Die Aufnahme zeigte einen Teil der Loks mit der 194 187 an der Spitze.
(Foto: 1987, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)




Auch die 194 045 und die blau-gelbe 194 178 fanden hier eine vorläufige Ruhestätte.
(Foto: 1987, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)



Auch dieses Bild zeigt die in Karlsruhe abgestellten Loks.
(Foto: 1988, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)




Nach der Ausmusterung wurden die meisten Loks zunächst in ingolstadt abgestellt. Dort traf Stefan Gigl 1988 auf die 194 124.
(Foto: 1988, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)



Am 12. November 1987 wurden sechs 194er (194 060, 573, 578, 196, 125 und 569) vom Bw Nürnberg von 151 006 in Richtung Saarland zur Verschrottung geschleppt. In Bouse (Bouser Schrotthandel) fanden die Loks bis 1988 dann ein Ende.
(Foto: 1987/88, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)



Die Bouser Schrottloks von der anderen Seite.
(Foto: 1987/88, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)


Auch in Nürnberg waren 1988 noch einige Loks, darunter die 194 185, vorhanden und wartet auf ihr weiteres Schicksal. Im Jahr 1989 sollte die Lok bei der Firma Jost in Mühlheim-Speldorf verschrottet werden.
(Foto: 1988, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)



Im September 1988 wurden die 194 161, 178 sowie 181 bei der Firma Dück in Langwied verschrottet. Das Bild zeigt die noch in relativ gutem äußerlichen Zustand befindliche 194 181 kurz vor ihrem Ende im September 1988.
(Foto: HS, Sept. 1988)


Im Oktober 1988 warteten dann die 194 070, 126, 194 und 022 auf ihr letztes Stündlein. Die abgebildete 194 070 wurde im November zerlegt.
(Foto: HS, Okt. 1988)



Zu diesem Zeitpunkt standen noch einige Loks am Güterzug-Nordring in München in der Nähe des Ausbesserungswerkes Freimann abgestellt. Im Mai/Juni 1989 stattete Fabio Delle Vedove den abgestellten 194 024, 183, 566 und 567 einen besuch ab. Schon damals waren die Loks durch Eisenbahn-Souvenierjäger und Vandalismus stark ramponiert.
(Foto: Fabio Delle Vedove, http://www.dellevedove.de/eisenbahn, 1989)


Zusammen mit den im AW Freimann noch vorhandenen 194 036, 042, 043, 093, 112, 124 und 133 gelangten die Milbertshofener Loks im Herbst 1989 ins Bw Rosenheim. Die Loks waren im Sommer 1989 von der Firma Layritz erworben worden. die die elf Maschinen zu einem Schrotthändler nach Italien verkauft hatte. Wegen Probleme mit dem italienischen Lichtraumprofil mussten aber zuvor in Rosenheim die Dachaufbauten entfernt werden. Die Aufnahme zeigt die bereits behandelten 194 133 und 043 (Vordergrund) am 3. Dezember 1989. Ende Dezember wurden die Loks dann endgültig abtransportiert.
(Foto: HS, 3.12.1989)



Nach der Abstellung kamen fünf DR-254er ins Bw Zeitz. Neben der 254 052 waren dies auch noch die 254 040, 059, 066 und 110, die alle im Herbst 1990 in das Bw Zeitz überführt worden waren. Dort konnten sie auch 1991 noch angetroffen werden.
(Foto: 1991, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)


Dagegen blieben die 253 106 udn 153 im Bw Engelsdorf, wo sie auch 1991 noch herumstanden und auf ihre weitere Verwendung warteten. Während die 254 153 (Vordergrund) verschrottet wurde, ist die 254 106 auch heute noch vorhanden.
(Foto: 1991, Stefan Gigl, www.zugindianer.de)


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